Die Zerstörung der tropischen Korallenbänke durch die Effekte des menschgemachten Klimawandels ist ein beliebtes Narrativ in alarmistischen Massenmedien. Meist werden Argumente wie Übersäuerung durch Kohlensäure oder Störung des Stoffwechsels durch hohe Temperaturen angeführt.

In der Tat bieten die tropischen Meeresbereiche aufgrund der geringeren Gas-Lösungs-Kapazität warmen Wassers eher schlechte Lebensbedingungen für Tiere und Algen. Aber gerade die Korallenbänke, wie das riesige Große Barriere-Riff vor Australien, stellen die wichtigste Ausnahme dar und besitzen eine einzigartige Robustizität und ökologische Vielfalt.
Die Hauptgefahr für die riffbildenden Nesseltiere sind natürliche Taifune – für den Pazifik typische Wirbelstürme, die die Kalkbänke der Korallen zerstören. Aber auch menschgemachte Gefahren wie Fischfang oder Abwassereinleitung dürfen nicht verschwiegen werden.
Mit diesem Thema beschäftigt sich eine chinesische Studie vom Juni 2026.

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