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Dagmar Jestrzemski (Red. PAZ)*
Wie die Bundesregierung mit Milliarden an Steuergeldern
Luftschlösser in Afrika baut – und das Ausland profitiert
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Deutschlands Strategie für den Hochlauf und Import von „grünem Wasserstoff“ steckt in einer schweren Krise. 2022 hatten Kanzler Olaf Scholz und Minister Robert Habeck mehrere Reisen in afrikanische Länder unternommen, um für „grüne“ Wasserstoff-Partnerschaften mit Deutschland zu werben. Im Juli 2024 gab die Ampelregierung die Zielmarke bekannt, bis 2030 130 Terawattstunden „grünen“ Wasserstoff und Wasserstoffderivate bereitzustellen, davon 50 bis 70 Prozent auf dem Importweg. Ein großer Teil des „regenerativen“ Wasserstoffs sollte demnach in afrikanischen Partnerländern produziert werden, da, wie es in den Berliner Ministerien heißt, einige Regionen klimatisch geeignet seien und genug Raum für riesige Wind- und Solarparks zur Stromerzeugung bieten.
Inzwischen ruhen diesbezügliche Hoffnungen nur noch auf Marokko. Das Interesse richtet sich auf Marokkos „grünen“ Wasserstoffsektor „L’Offre Maroc“, eine Kooperation Marokkos mit internationalen Konsortien. Verflüssigter „grüner“ Wasserstoff und Folgeprodukte wie Ammoniak oder synthetische Kraftstoffe könnten per Schiff importiert werden, später eventuell über eine Pipelineanbindung nach Europa.
Ignorierte Warnungen und astronomische Systemkosten
Scheitern diese Pläne, wäre damit das Ende der bislang nicht revidierten Wasserstoffstrategie besiegelt. Die aktuelle Entwicklung sollte als Fanal für eine verfehlte Politik angesehen werden, die das Land in die Sackgasse der Elektrifizierung durch schwankende, (nicht-)erneuerbare Energien mit der Notwendigkeit absurd teurer, aufwendiger und dennoch ineffizienter Speicherung gesteuert hat.
Man hätte besser das Ergebnis von Voruntersuchungen zur Kostenfrage abgewartet. Laut einer 2025 veröffentlichten Studie von Wissenschaftlern der ETH Zürich, der University of Oxford und der TU München ist „grüner“ Wasserstoff aus Afrika generell zu teuer. Unbekannt ist der Umfang der auf diesem Sektor insgesamt bereits eingesetzten und großenteils verschwendeten Steuermittel des Bundes.
Eine im Auftrag der DIHK erstellte Studie kam zu dem Ergebnis, dass die laufenden und zukünftigen Systemkosten der Energiewende in Deutschland weiter drastisch steigen werden. Zwischen 2025 und 2049 könnten sich die Gesamtkosten auf 4,8 bis 5,4 Billionen Euro belaufen. Zu den Systemkosten kommen externe Kosten, die jedoch nicht erforscht werden, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) 2021 auf Anfrage mitteilte. Deutschlands Wasserstoff-Abenteuer in Übersee zählen dazu.
Zwischen politischem Hype und afrikanischer Realität
Vielsagend, aber nichts Gutes verheißend ist das Ergebnis einer KI-Abfrage zum Stand der diversen, von deutscher Seite angeregten Wasserstoff-Partnerschaften mit mehreren afrikanischen Ländern. Demnach befinden sich diese „in einer kritischen Übergangsphase vom politischen Hype zur realwirtschaftlichen Umsetzung. Während einige Pilotprojekte technische Erfolge feiern, bremsen geopolitische Verschiebungen, koloniale Vergangenheiten und immense finanzielle Risiken die ehrgeizigen Exportpläne aus.“
So steht bei der Regierung Südafrikas die Sorge wegen der anhaltenden Strommangellage im Vordergrund; der „Hochlauf“ einer Wasserstoffwirtschaft ist nicht in Sicht.
Das deutsch-nigerianische Forschungsprojekt „Nigeria4H2“, koordiniert vom deutsch-afrikanischen Klimakompetenzzentrum WASCAL und gefördert vom Bundesforschungsministerium, hat bisher nur das theoretische Potenzial Nigerias für eine „grüne“ Wasserstoff- und Ammoniakwirtschaft in einem Abschlussbericht dargelegt.
Marokkos Alleingang und das Erwachen Pekings
Große Hoffnungen hatte Minister Habeck zudem in das namibische Wasserstoffprojekt „Hyphen“ eines deutsch-britischen Konsortiums gesetzt. Nach jahrelangem Stillstand zeigt nun jedoch China Ambitionen, als Financier bei der Umsetzung des extrem teuren und politisch umstrittenen privatwirtschaftlichen Projekts im Süden Namibias einzuspringen. Es steht zu befürchten, dass Peking am Ende als Importeur von „grünen“ Wasserstoffderivaten davon profitiert – während Deutschland das Nachsehen hat.
Der Einstieg Marokkos in eine grüne Wasserstoffwirtschaft wurde vom Entwicklungsministerium durch den deutschen PtX-Entwicklungsfonds mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von 30 Millionen Euro unterstützt, um zunächst vor allem die heimische Düngemittelindustrie auf „erneuerbare“ Ressourcen umzustellen.
Mitfinanziert wurde auch eine Ein-Megawatt-Pilotanlage für Wind-zu-Wasserstoff. Den Bauauftrag für einen schlüsselfertigen Elektrolyseur hatte ein schwedisches Energieunternehmen erhalten.
Berlins Hoffnungen ruhen nur noch auf Rabat: Der deutsche Bundesentwicklungsminister und Marokkos Botschafterin in Deutschland tauschen die Urkunden zur Begründung einer bilateralen Wasserstoffallianz aus
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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :
Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung, 25.09.2026, S.7 ; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie der Autorin Dagmar Jestrzemski für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln: https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.
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Einmal die Frage, welche Prozesse sollen in welchem Umfang auf Energieversorgung durch Wasserstoff umgestellt werden? Wie viele davon gibt es und wünschen sich die betreffenden Unternehmen auch eine Wasserstoffwirtschaft, weil sie billiger, besser oder sonstwie vorteilhafter ist? Im Kfz-Bereich kann ich z. B. keine Sehnsucht nach Wasserstoff erkennen. Welche Prozesse wären eigentlich angedacht?
Erst wenn diese Fragen geklärt sind, kann man sich überlegen, woher der Wasserstoff kommen soll und wie hoch die Produktionskosten maximal sein dürfen, um ein wirtschaftliches System aufzubauen. Wobei die Wirkungsgradfrage von vorne herein klar problematisch ist, wenn man an Elektrolyse denkt. Für eine kWh Wasserstoffenergie müssen mindestens 3 kWh elektrische Energie aufgewendet werden, eher mehr.
In der Realität scheint es genau umgekehrt zu laufen, zuerst wird Wasserstoffproduktion angestrebt ohne jegliches Kostenbewußtsein und erst dann versucht man, Abnehmer für das teure Produkt zu finden. Von der explosiven Gefährlichkeitsklasse von Wasserstoff einmal ganz abgesehen …
Wie die Bundesregierung mit Milliarden an Steuergeldern Luftschlösser in Afrika baut…..
Und nicht nur dort, auch in Deutschland. Luftschlösser in Deutschland, aber keinen sinnvollen Wohnungsbau für deutsche Staatsbürger. Nur die Asylbewerber erhalten garantiert Wohnungen, genauso wie die abgelehnten Asylanten, die sich weigern, Deutschland zu verlassen.
„Grüner Wasserstoff aus Afrika“ ist in dieselbe Kategorie politischen Wahnsinns einzuordnen wie der „Eroberung von Lebensraum im Osten“. Das Deutsche Wesen scheint irre Ideologien anzuziehen wie die 💩 die 🦟
„Eroberung von Lebensraum im Osten“. Das Deutsche Wesen scheint irre Ideologien anzuziehen.
Richtige Aussagen, die mit der neuen Genforschung gedeckt sind. Und die besagt, dass sich die Ur-Wessis – ohne Vertriebene- von den Ostdeutschen oder Volksdeutschen außerhalb der ehemaligen Reichsgrenzen durchaus unterscheiden. Man möge auch auf die Impfquoten achten. Die erbverändernde Spritzung war im Westen überall höher als im Osten. Und von wo aus hat Hitler seinen Siegeszug angetreten?
Ich kann es nicht mehr hören Wasserstoff.Dumme Politiker die nichts können außer Worthülsen verbreiten. Das sind ungebildete Pfeifen,welche Chemie und Physik abgewählt haben.Wasserstoff wird sich Großtechnisch nie durchsetzten.
Von den Politikern (AfD hoffentlich ausgenommen) kann man doch nichts Anderes erwarten. Das schlimme sind aber die „Wissenschaftler“, die die Flachzangen in ihrem verheerenden Treiben bestätigen.
Der Wahnsinn bei der Arbeit:
Wenn schon die technischen Hochschulen so grün versifft sind, wie will Deutschland ohne wirtschaftlichen Zusammenbruch aus dieser irren Klima-Nummer jemals wieder heraus kommen? Das kann nur böse enden….
Wer genügend Energie zur Verfügung hat kann diese ruhig in derartige Projekte stecken. Wer effizient arbeitet, tut das natürlich nicht. Und wer von Physik und Technik etwas versteht, verwendet Wasserstoff nur, wo es unbedingt erforderlich ist. Nicht für die Spinnereien eines Kinderbuch co Autors
Dezember 2022 bettelte Habeck in Fortsetzung der „Wasserstoff-Strategie“ Peter Altmeiers in Namibia um Unterstützung bei der Wasserstoffherstellung und -lieferung. 2023 wurde die HYPHEN Hydrogen Energy Ltd. mit Sitz in Windhuk gegründet, ein Joint Venture zwischen der uckermärkischen ENERTRAG SE, der Nicholas Holdings Ltd. und der Namibia Hydrogen Fund Manager Ltd. (Nam-H2). ENERTRAG hat seinen Hauptsitz übrigens in der Uckermark, dem Wahlkreis von Michael Kellner, Schwager von Patrick Graichen, beide damals als Staatssekretäre ins Habeck-Ministerium berufen. So geht „Seilschaften“. Die weitere Geschichte ist bekannt.
Demnächst, so das Projektziel, sollten jährlich 350.000 Tonnen “grünes“ Ammoniak aus Lüderitz in Brunsbüttel angelandet werden. Als Zwischenziel. Zu dessen Herstellung und Transport – selbstverständlich fahren die Ammoniaktanker nicht mit Schiffsdiesel oder Schweröl – wäre ein Leistungsäquivalent von etwa 1.200 Windkraftanlagen der 5 MW-Klasse in Namibia erforderlich. Nach dem Cracking des Ammoniaks und der Verstromung mittels wasserstoffgängiger Gasturbinen bliebe eine Energielieferung ins Netz übrig, die dem Leistungsäquivalent von etwa 80 Windkraftanlagen der 5 MW-Klasse unter hiesigen Bedingungen entspricht.
Die Kosten dieser ungeheuerlichen Verschwendung wären nicht etwa Verluste, sondern sie würden vom Endkunden in die Taschen der zahlreichen „Klimaretter“ aus Wirtschaft und Politik umgeleitet. So geht Umverteilung! Die vielgescholtenen Gewinne der Öl- und Gasindindustrie sind dagegen koffeinfreie Kaffekränzchen.
Finster sieht es aus mit dem HYPHEN-Projekt im Land „hart wie Kameldornholz“. Wieviel Subventionen dort versickert sind, neben deutschem Steuergeld auch niederländisches, ist unbekannt. Jedenfalls hat die Bundesregierung bisher keine Zahlen gefunden, die namibische Regierung tut inzwischen so, als wenn es das Projekt garnicht gäbe und die Chinesen sind alles andere als blöd. Aber vielleicht herrschen in Marokko andere physikalische Gesetze und unsere Vortänzer glauben ganz fest daran: Diesmal, ganz bestimmt, Pionierehrenwort, wird es ein wirtschaftlicher Riesenerfolg.
Volle Zustimmung,nur eine Mehrheit in D glaubt noch diesen Märchen.Einfach irre!!!!