The Heartland Institute
Eine Studie, die vor etwas mehr als einem Jahr in der Fachzeitschrift Biological Conservation veröffentlicht wurde, fand bis vor kurzem wenig Beachtung in den Medien. Erst als auch The Epoch Times und BGR ihre wichtigen Ergebnisse veröffentlichten – wichtig, wenn man sich um das Gedeihen der Bestäuber der Welt, wie Bienen, andere Insekten und Fledermäuse, sorgt.
Es scheint, dass Solarenergie, eine der Technologien, die als entscheidend für den angeblich notwendigen Energiewandel weg von fossilen Brennstoffen zur Bekämpfung des Klimawandels angepriesen wurden, den Lebensraum von Bestäubern schädigt und die Bestäuber Populationen dezimiert.
Klimaalarmisten behaupten seit Langem, der Klimawandel schade Bestäubern, insbesondere Bienenpopulationen – eine Behauptung, der Climate at a Glance und zahlreiche Beiträge auf Climate Realism wiederholt widersprachen. Es gibt zwar natürliche und vom Menschen verursachte Bedrohungen für Bienen und andere Bestäuber, doch CO₂-Emissionen gehören nicht dazu. Im Gegenteil: Der Düngeeffekt von CO₂ führt zu einer starken Begrünung der Erde, darunter auch zu einer Zunahme von Pflanzen, die für Bestäuber als Nektarquelle dienen.
Nun scheint eine wenig beachtete oder diskutierte, vom Menschen verursachte Bedrohung für Bienen und andere Bestäuber eine vermeintliche Lösung für den Klimawandel zu sein: Solarenergie.
Ein Team französischer Forscher untersuchte die Biodiversität rund um und unter 20 industriellen Solaranlagen in zwei verschiedenen Regionen Frankreichs. Sie stellten fest, dass sich die Zusammensetzung der Pflanzen unter den Paneelen im Vergleich zu den zuvor herrschenden Bedingungen verändert hatte.
Es wuchsen Gräser, und an vielen Orten wurden Nutztiere, Ziegen und Schafe eingesetzt, um auf natürliche Weise zu verhindern, dass die Pflanzen zu hochwuchsen und die Energieproduktion der Solaranlagen beeinträchtigten.

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0006320725002460
Unabhängig von Bodenbeschaffenheit und klimatischen Bedingungen stellte das Forschungsteam fest, dass die Bestäuberaktivität unter Solarmodulen im Vergleich zur Umgebung und in den Reihen zwischen den Solarmodulen deutlich reduziert war:
- Die Zahl der Bestäuber in Gebieten, die mit Solarmodulen bedeckt sind, sank um 76 Prozent, und
- Durch die Verwendung von Solarmodulen konnte die Anzahl der Interaktionen zwischen Pflanzen und Bestäubern um 86 Prozent reduziert werden.
Es scheint, dass die Beweidung das Problem noch verschlimmert hat, was bedeutet, dass arbeitsintensives Mähen wahrscheinlich bessere Bedingungen für Bestäuber schaffen würde.
Die Forscher stellten fest, dass Bestäuber Gebiete mit niedrigeren Temperaturen und mehr Schatten meiden und Pflanzen meiden, die in den von und unter Solarmodulen entstehenden Mikroklimata wachsen. Die Module selbst hemmen die Artenvielfalt, da die von Bestäubern wie Bienen und Schmetterlingen bevorzugten Blütenpflanzen typischerweise im Sonnenlicht und nicht im Schatten unter den Solarmodulen gedeihen.
Weitere, noch nicht vollständig erforschte Faktoren könnten ebenfalls zu den geringeren Bestäuberzahlen und der reduzierten Bestäubungsaktivität unter Solaranlagen beitragen. Solaranlagen zerstören Lebensräume und führen zur Fragmentierung von Populationen, da einheimische Wildtiere gerodet werden müssen, um Platz für die Anlagen zu schaffen. Zudem behindern die Paneele die Bestäuberaktivität, indem sie deren Bewegungsfreiheit einschränken – ein Problem, das insbesondere für Fledermäuse gravierend sein kann. Darüber hinaus ist die Luftfeuchtigkeit unter Solarmodulen geringer als in der Umgebung. Daher sind die blühenden Pflanzen, die unter den Modulen wachsen, im Vergleich zu denselben Arten außerhalb der Anlage im Wachstum gehemmt und produzieren infolgedessen wahrscheinlich weniger Pollen und Nektar, den Bestäuber benötigen.
Kurz gesagt: Sollte ein Massensterben von Bienen, Schmetterlingen, Kolibris, Fledermäusen und anderen Bestäubern bevorstehen, ist der Klimawandel nicht die Ursache. Vielmehr stellt die rasante Ausbreitung industrieller Solaranlagen die eigentliche Bedrohung dar. Schließlich ist Solarenergie, wie Befürworter der Solarenergie regelmäßig betonen, der am schnellsten wachsende Stromsektor. Weltweit werden täglich und jährlich Hunderte, Tausende oder Zehntausende Hektar neuer Solaranlagen errichtet. Dadurch wird ein enormer Lebensraum für Bestäuber zerstört.
Referenz: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0006320725002460
Teilbeitrag von https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-591-national-academy-climate-bias-saga-continues/
















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Man kann eben nicht das Land großflächig in eine Freiluft-Industrieanlage verwandeln (was wegen der geringen Energiedichte von Sonne und Wind unvermeidbar ist) und dann erwarten, dass am Ende die Natur profitiert. Grüne, wo habt ihr bloß euren Verstand abgegeben?
Für eine vollständig erneuerbare Energieversorgung Deutschlands werden in den meisten Studien Größenordnungen von etwa 3 bis 5 % der Landesfläche genannt, Herr Mechtel. Das sind ungefähr 11.000 bis 18.000 km², also ungefähr einem Zwanzigstel bis einem Dreißigstel Deutschlands. Ein Großteil davon wäre weiterhin landwirtschaftlich nutzbar, weil z.B. Windparks nur einen kleinen Teil der Fläche tatsächlich versiegeln.
Zum Vergleich: Landwirtschaftlich genutzt werden rund 166.000 km²
Weil das ja auch keine Rückwirkungen hat. 11.000 bis 18.000 km² Heizstrahler und dann noch zigtausende von Windrädchen. Die BRD ist dann eine Weltattraktion. Das größte Narrenhaus des Unisversums.
WANN endlich schlaten Sie mal Ihr Hirn ein???
Flatterstrom funzt per se nicht für eine Industrienation!
Tausende km² ist nun auch nicht gerade wenig. Und wenn man die auf die gesamte Landesfläche bezieht, dann sind in der Bezugsgröße auch schon bestehende Industriegebiete, Wohngebiete, Straßen und Gewässer mit drin. Eigentlich müsste man diese Flächen aus der Bezugsfläche herausnehmen, um den Eingriff in die Natur zu verdeutlichen, und dann wäre der resultierende Prozentwert wesentlich höher.
Bei der Honigbiene (Orientierung stark nach der Sonne und Mustern) scheint es so, dass sie bei (großen) spiegelnden Flächen Orientierungsprobleme bekommt und diese eher meidet (große Wasserflächen werden ungern überflogen).
Es gibt Imker, die berichten, dass auch die heute oft zu findenden spiegelnden Glaskugeln im Garten die Bienen verwirren bzw. sogar agressiv machen würden.
Die französische Studie ist über ein Jahr alt (Juli 2025), sie stellt keine neuen Erkenntnisse dar. Weitere Anmerkungen im letzten Teil obigen Artikels nennen ausschließlich vage Vermutungen.
Tatsächlich wurde bereits im April 2025 auf PV-kritische Aussagen reagiert, z.B. hier:
https://correctiv.org/faktencheck/2025/04/22/nein-ueber-solarparks-entsteht-keine-so-grosse-hitze-dass-voegel-und-insekten-sterben/
Ja, auch in diesem Artikel wird angesprochen, dass solche Anlagen nicht per se gut oder schlecht seien. Es muss differenziert betrachtet werden, aber nicht pauschal von „Rodung“ oder „Verarmung“ gesprochen werden. Wird z.B. ein Solarpark auf einer schwachsinnigen Mais- oder Raps-Monokultur errichtet, die intensivst mit Herbiziden und Insektiziden behandelt werden, ist jede versiegelungsfreie Umnutzung eine Verbesserung für Flora und Fauna.
Mais oder Raps werden in Monokulturen für sogenannte Bio-Kraftstoffe angebaut, um E10 oder Biodiesel herzustellen. Energetischer Gesichtspunkt: Nutzpflanzen haben einen abschöpfbaren Wirkungsgrad von nur um die 1 % – PV-Anlagen von 20 % und mehr.
Daher ist die Errichtung von PV-Anlagen auf ehemaligen Intensiv-Landwirtschaftsflächen sowohl aus Flächennutzungs-Sicht, aber vor allem auch für die Diversität von Blümchen und Tierchen auf ehemaligen, artenärmsten Monokultur-Äckern sehr zu begrüßen.
Correctiv.org, die enthomologen schlechthin!
was gibt es wissenschaftlicheres?
Sie können ja nichtmal den Insektenkundler richtig schreiben, 2 Fehler in einem Wort 😏
Lustig sind Sie ja bisweilen. Wenn nichts mehr geht, werden Schreibfehler gesucht.
Und eine Studie von vor einem Jahr (sic!) als veraltet zu bezeichnen und mit dem entomologischen Institut *Correctiv* zu kontern, das hat echt was von Verzweiflung! 😉
Correctiv?
Sie lassen aber die Hose runter ohne was zu haben, vielleicht?
Alles klar?
Es bleibt dabei, die umweltfreundlichste Energieerzeugung sind Kraftwerke, egal womit sie betrieben werden. Nun werden sicher die Tagebaue ins Feld geführt. Aber die kann man renaturieren. Es muß auch nicht immer ein See daraus werden. Berge und Täler haben auch ihren Reiz.
Die Abbildung zeigt doch unverkennbar, dass die Insekten in ihrer Not die PV-Paneele bestäuben und zusammen mit der staatlichen Förderung auch Erfolg generieren: Stetig wachsende Anzahl von Quadratmetern (Quadrat-Kilometern) mit der wunderbaren Vermehrung von PV-Paneelen. (Zur kleinen Verwirrung: Auf unserem Flachdach betreiben wir auch eine nicht sichtbare und die Optik zerstörenden PV-Anlage, die Paneele sind aber leider noch nicht durch Insekten vermehrt worden.)
Wie nennt man das aus Sicht der Insekten? => Diversifikation!
Da haben Sie einen Anfängerfehler gemacht. Ein Paneel installiert und dann vermehren lassen. Spart ne Menge Geld.
Der 11.11. kommt leider erst in ein paar Wochen, … und Ihren Sakasmus (und den von Puschner…) verstehen nur Leute abseits von total grün verseuchten Gebieten …. 😉 ….
Herr Tengler, man muss es immer wieder versuchen…
… so habe ich auch gedacht, trotz der Bestäubung, die Biester vermehren sich einfach nicht.
Na ja, offensichtlich nicht auf diesem Wege. Ansonsten aber schon.