Cap Allon
Im Juni 2025 wurde in einer viel beachteten Studie in der Fachzeitschrift „Nature“ behauptet, die globale Erwärmung verschärfe weltweit rasch die Dürre.
Fünfzehn Monate später wurde die Veröffentlichung zurückgezogen.
Die Studie mit dem Titel „Warming accelerates global drought severity“ (Erwärmung verschärft die weltweite Dürre) behauptete, dass der steigende Verdunstungsbedarf der Atmosphäre die Schwere der weltweiten Dürre um etwa 40 % erhöht habe und dass die von Dürre betroffene Fläche im Zeitraum 2018–2022 um 74 % größer gewesen sei als im Zeitraum 1981–2017.
Die „New York Times“ widmete der Studie unter der Überschrift „Nicht nur geringe Niederschläge verursachen Dürren. Die Atmosphäre ist ‚durstiger‘“ einen prominenten Bericht. Die Botschaft lautete: Eine wärmere Atmosphäre führe dazu, dass Dürren größer, häufiger und schwerwiegender ausfallen.
Nun ist diese Studie verschwunden.
„Nature“ zog sie am 2. September offiziell zurück, nachdem die Autoren auf Fehler hingewiesen worden waren und anschließend selbst weitere Probleme entdeckt hatten, darunter eine falsche Flächengewichtung bei den globalen Berechnungen, die Verwendung eines veralteten GLEAM-Datensatzes in einer Analyse, einen Programmierfehler, der beim Vergleich der Jahre 1981–2017 mit 2018–2022 zu einer fehlerhaften Auswertung der Datumsangaben führte, sowie eine unzureichend begründete Behandlung extrem trockener Regionen. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass die Korrekturen so umfangreich waren, dass eine grundlegende Überarbeitung und eine neue Begutachtung erforderlich waren.
Dann tauchte ein andere Problem auf.
Am 11. September veröffentlichte die Fachzeitschrift „Communications Earth & Environment“ eine separate Studie, in welcher die Vorgehensweise hinter den Behauptungen einer sich rasch beschleunigenden globalen Dürre direkt in Frage gestellt wird: „Die globale Dürre zeigt unter den Bedingungen der Klimaerwärmung keine nachweisbare Beschleunigung in jüngster Zeit“ lautet der Titel.
Im Mittelpunkt steht die potenzielle Evapotranspiration (PET), die nicht die tatsächlich aus dem Boden verdunstende Wassermenge beschreibt, sondern eine berechnete Schätzung darüber, inwieweit die Bedingungen die Verdunstung begünstigen könnten.
Die neuen Forscher beziehen sich direkt auf die inzwischen zurückgezogene „Nature“-Studie aus dem Jahr 2025 und argumentieren, dass gängige PET-Berechnungen nach dem Penman-Modell diesen Bedarf in großen, trockenen Landgebieten überhöhen können, weil sie stark auf heißere, trockenere Luft reagieren, ohne die physikalischen Grenzen angemessen zu berücksichtigen, die durch die Landoberfläche und deren Wechselwirkung mit der Atmosphäre gesetzt sind.
Verwendet man PET-Berechnungen mit strengeren Energiebeschränkungen, ändert sich das Bild dramatisch.
Im Zeitraum von 1981 bis 2024 war der durch Penman-ähnliche Berechnungen ermittelte Trocknungstrend etwa sechsmal stärker als bei den energiebasierten Verfahren. Der berechnete Anstieg der von Dürre betroffenen Landfläche war fast achtmal größer.
Entscheidend ist, dass die Forscher auf rund 99 % der quasi-globalen Landfläche keine statistisch signifikante Beschleunigung der Dürre feststellten, unabhängig davon, welche PET-Familie verwendet wurde. Das Ergebnis galt auch, wenn die Datensätze bis ins Jahr 1950 bzw. 1901 zurückverfolgt wurden.
Die Schlagzeilen überlebten den Rückzug.
Die „New York Times“ hat nun ihren Artikel aus dem Jahr 2025 mit einem redaktionellen Hinweis versehen, in dem sie anerkennt, dass die „Nature“-Studie zurückgezogen worden ist.
In dem Hinweis heißt es, dass sich die Ergebnisse der Studie hinsichtlich des Ausmaßes, in dem der „atmosphärische Durst“ Dürren beeinflusst, zwar voraussichtlich ändern werden, die allgemeine Schlussfolgerung – dass der Verdunstungsbedarf gestiegen ist und mit Dürren in Zusammenhang steht – jedoch weiterhin durch andere Forschungsergebnisse gestützt wird.
Die zurückgezogene Studie behauptete jedoch nicht lediglich, dass die Verdunstung eine Rolle spiele. Sie lieferte dramatische quantitative Behauptungen – eine um 40 % höhere Dürreschwere, eine um 74 % größere Dürrefläche und eine offensichtliche jüngste Beschleunigung –, die dann an Millionen von Lesern weitergegeben worden sind.
Wie aus der jüngsten, von Fachkollegen begutachteten Arbeit hervorgeht, basierten diese Zahlen auf einer wackeligen Verfahrensweise.
Juni 2025: Die globale Erwärmung verstärkt globale Dürren.
September 2026: Artikel zurückgezogen; neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es keine globale Beschleunigung der Dürre gibt.
[Hervorhebung im Original]
Link: https://electroverse.substack.com/p/antarctica-logs-100f-cold-for-10?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
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Bestätigt wird der tatsächliche Befund durch weitere Studien, die auf dem Blog von Pierre Gosselin vorgestellt werden:
Neue Studie: „Die weltweite Dürre zeigt im Zuge der Klima-Erwärmung keine nachweisbare Beschleunigung in jüngster Zeit“
Ein weiteres klimabezogenes „Krisen“-Szenario wird durch Beobachtungsdaten widerlegt.
Eine neue Studie, die in einer „Nature“-Zeitschrift veröffentlicht wurde, stellt fest, dass es in der heutigen Ära der „globalen Erwärmung“ keine Beschleunigung (nicht einmal eine leicht negative Beschleunigung von -0,0003 bis -0,00005 Jahr⁻²) bei den weltweiten Dürretrends gibt.
Der Trend zu einer Nullbeschleunigung (oder einem leichten Rückgang) der globalen Dürre zeigt sich in den Beobachtungen des standardisierten Niederschlags-Evapotranspirationsindex‘ (SPEI) über einen Zeitraum von 125 Jahren (1900–2024), 75 Jahren (1950–2024) und sogar in den jüngsten Aufzeichnungen der letzten 43 Jahre (1981–2024).
Wissenschaftler, die lieber die These vertreten, dass menschliche Aktivitäten die Erwärmung vorantreiben und die Klimaerwärmung die weltweite Dürre beschleunigt, haben in der Vergangenheit unsachgemäße statistische Verfahren angewendet, um die Austrocknungstrends um das Sechsfache „künstlich aufzublähen“.

Quelle: Wu et al., 2026
Eine Studie aus dem Jahr 2022, in der die weltweiten jährlichen Niederschlagstrends von 1900 bis 2020 analysiert worden sind, kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass es „keine Hinweise darauf gibt, … dass sich die Niederschlagsdefizite in den letzten Jahrzehnten in einer Weise verstärkt haben, die auf die globale Erwärmung zurückzuführen wäre“.

Quelle: O’Connell et al., 2022
Beide übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Unter „Dürren“ muß man sich nicht immer gleich Tod und Verderben wie in der Sahelzone in den 1970/80er Jahren vorstellen. In Wüsten und Steppen unseres Planeten werden Dürren zum Beispiel nicht häufiger, dort herrscht Dauerdürre. Leider bietet die Sprache kaum Differenzierungen an und so kommt es zum Mißverständnis „Dürre = Schrecklich“.
Unter deutschen Verhältnissen ist eine Dürre jedoch anders und einigermaßen klar definiert. Es gibt zwar leicht geänderte Sichtweisen in der Landwirtschaft, in der Hydrologie u.ä. was eine „Dürre“ ist, aber sie haben einen gemeinsamen Nenner:
Dürre ist ein begrenzter, länger als drei Monate anhaltender Wassermangel, der zu Schäden am Pflanzenwuchs, Schwierigkeiten bei der Wasserversorgung und Einschränkungen bei anderen Wassernutzungen führen kann. Dürren können durch Niederschlagsdefizite, meist verbunden mit erhöhter Verdunstung, oder Übernutzung des Wasserdargebots entstehen.
Nicht jeder warme Sommer ist eine „Dürre“. In Deutschland sind Dürren manchmal ärgerlich, aber sie kommen nicht allzu oft vor und haben nach ein paar Monaten wieder ein Ende. Wenn die Häufigkeit von Dürren ansteigt, heißt das beispielsweise statistisch aller 9,2 statt aller 10,5 Jahre. Kein großes Problem. Landwirte können meist relativ gut damit umgehen, fragen Sie einen Bauern Ihres Vertrauen danach. Die Wasserversorgung ist in der Regel nicht gefährdet. Dürren schließen nicht aus, daß unser Planet grüner wird.
„Am Bodensee bieten sie jetzt „Wattwanderungen“ an
Deutschlands größtes Binnengewässer führt so wenig Wasser wie noch nie am Ende des Sommers.“
https://www.sueddeutsche.de/bayern/bodensee-wasserstand-lindau-trockenheit-klimawandel-hitze-li.3548292
Dürre und Trockenheit kann man auf vielerlei Arten verbildlichen. Hier eine:
Herr Bachmann, im Artikel geht es nicht um den Bodensee, sondern um die Falschbehauptung, dass der CO2-Klimawandel eine weltweite Dürre verursachen würde. Und Nature hat einen Fachartikel zurückgezogen. Demnach war die Argumentation der Klimakirche falsch. Und das wollen Sie angeblich nicht verstehen. Ihren KOmmentar ordnen wir unter der Rubrik ein, „bewußtes Mißverstehen“, damit man selbst beim alten Klimaglauben bleiben kann.
Dass Deutschland im Sommer zunehmend zur Steppe wird und der Steppentrend sich zukünftig verstärken wird, darauf weisen wir jährlich hin und nennen die tatsächlichen Gründe dieser Austrocknung Deutschlands. Dabei fordern wir die Leser auf, also auch Sie- noch weitere zu nennen. Nicht nur das, wir machen auch viele Gegenvorschläge, um den Niederschlag wieder in der Landschaft zu halten, siehe hier: https://eike-klima-energie.eu/2026/08/26/vorschlaege-zur-eindaemmung-der-sommerspitzentemperaturen/
Wenn Sie den Artikel gelesen haben, dann sollten Sie in der Lage sein, die Gründe der „Bodenseeaustrocknung“ zu verstehen und vielleicht so wie ich als aktiver Naturschützer den Bürgermeistern und Gemeinderäten Vorschläge zur Bewässerung des Umlandes machen. In unserem Gemeinderat konnte ich feststellen: Leute mit einem festen CO2-Klimaschutzglauben sind für den Naturschutz nicht zugängig.
Ist doch gut, ein neues Marksegment.
Das Marktsegment ist nicht nachhaltig. Im Sommer 24 wurde Hochwasserstand am Bodensee gemeldet, zwei Jahre später Niedrigwasser. Demnächst dann wieder Hochwasser. So können doch nur Bachmänner ihren Wanderurlaub planen, denen ihr „Klimawandel“ Gewissheit über stetig sinkende Wasserstände schenkt 😂
Ein wesentlicher Faktor fehlt in den Studien, zumindest ist es nicht erwähnt. Sollte die Verdunstung durch böse, anthropogene höhere Erwärmung angestiegen sein und sich dadurch keine erhöhte Wolkenbildung ergeben, liegt dies wohl an den fehlenden Kondensationskeimen. Ist die Atmosphäre vielleicht zu sauber?
Also, ein wenig Dreck in die Atmosphäre pusten und der Niederschlag passt wieder!
https://www.tagesschau.de/wetter/wetterthema/klimamachtgeschichte-100.html
2025_10_24
Als vor etwa 11.000 Jahren die letzte Eiszeit zu Ende ging und sich die Eispanzer nach Norden zurückzogen, begann eine sehr stabile Klimaperiode, die aufstrebenden Hochkulturen ideale Entwicklungsbedingungen bot. Aber auch geringere Klimaschwankungen führten in Europa zu historischen Umwälzungen. ….
„Lobby-Skandal beim Weltklimarat?
Recherche enthüllt: Klimaforscher arbeiten für Ölkonzerne
Dutzende Klimaforscher beim Weltklimarrat (IPCC) haben Kontakte zur Öl- und Gasindustrie. Vor allem die Autoren mit Verbindungen zum saudischen Ölriesen Aramco werfen Fragen auf.“
Enthalten ein Video von knapp 13 Minuten Länge:
https://www.zdfheute.de/wissen/ipcc-klimarat-lobbyismus-100.html?utm_source=firefox-newtab-de-de
Im Mittelalter wuchsen in Deutschland Zitronenbäume.
In England wurden ebenfalls Wein und Olivenbäume angebaut. Es war wärmer als heute, Mittel- und Nordeuropa hatte seine Blütezeit! TERRA-X
2023_08_26
24.50min-25.50min
https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/wein-eine-geschichte- durch-die-jahrtausende-doku-100.html
Pille -Palle, Bachmann.
Wer Öffis konsumiert, hat schon lange die Kontrolle über sein Leben verloren…
Ah, Tagesschau steckt mit den MINT-Versagern der Klima-Kirche und -Mafia unter einer Decke.
Nur gut, dass Sie noch alltagstauglich sind 😍
Er trägt bestimmt auch Jogginghosen .
… und einen verranzten Kapuzenpullover. Neben der schmutzigen Tastatur steht sicher eine Literflasche Cola. Homeoffice eben.
Mensch Bachmann, schon wieder auf der Suche nach Nebengleisen. Lesen Sie nochmals oben, worum es im Artikel geht.
Und dann überlegen Sie sich endlich Gründe, – aber keine CO2-Glaubensgründe-weshalb bei uns im Sommer die Landschaft austrocknet.
Nebenbei, der Niederschlag kann es nicht sein, denn unsere Heimatwetterstation Ellwangen zeigt seit der Errichtung, also seit 1951 eine ebene Trendlinie mit leichter Zunahme. Und doch sind vor allem die Hänge und Höhen über dem Kochertal ganz gelb und furztrocken. Die Bächlein und Brünnlein zum Kocher sind seit 3 Monaten leer. Warum wohl?
Fragen Sie doch auch mal den Dipl.-Ing. nach Nebengleisen.
Dass Autoren eine Studie zurückziehen ist wissenschaftlich gesehen ein Normalfall. So funktioniert Wissenschaft nun einmal.
Fehler wurden entdeckt.
Die Autoren haben die Studie zurückgezogen.
Andere Forscher haben die Methodik kritisch überprüft.
Eine neue Arbeit kommt teilweise zu anderen Ergebnissen. Die neue Studie sagt aus, dass eine jüngste Beschleunigung der globalen Dürreentwicklung in den verfügbaren Daten nicht nachweisbar ist
Die im Artikel suggerierte Aussage, dass der Klimawandel Dürren nicht verschärft, ist dem Grunde nach falsch.
„Die im Artikel suggerierte Aussage, dass der Klimawandel Dürren verschärft, ist dem Grunde nach falsch.“
…..Ihr braucht unbedingt Nachhilfeunterricht, liebe Kinder.☝🏽
Sie haben seine absolut richtige Aussage falsch zitiert, dann die nun falsche Aussage verspottet und dann einen eigenen Ausruf als Zitat gekennzeichnet. Muss man erstmal schaffen. Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben: Beide oben genannten Studien sprechen von einer Zunahme der Dürrehäufigkeiten und -stärke.
Andere Studien sprechen von zunehmender Vergrünung.
Auf einem Viertel bis der Hälfte der bewachsenen Gebiete der Erde hat sich in den vergangenen 35 Jahren eine erhebliche Vergrünung gezeigt, vor allem wegen der Zunahme des atmosphärischen Kohlendioxids. Zahlreiche auf Satellitenbeobachtungen basierende Studien zeigen, dass der Anstieg des atmosphärischen CO2-Gehaltes während der letzten drei Jahrzehnte signifikant zur Vergrünung unseres Planeten beigetragen hat.
Der steigende CO2-Gehalt der Atmosphäre wirkt wie eine Düngung auf die Vegetation. Satellitenaufnahmen belegen, dass die Pflanzendecke auf der ganzen Welt üppiger geworden ist. Diese Zunahme an grüner Biomasse weltweit entspricht nach Angaben von Wissenschaftlern einem neuen grünen Kontinent, doppelt so groß wie die USA.
Nach Angabe der Wissenschaftler sind 70 Prozent des globalen Ergrünens auf den Düngeeffekt der steigenden CO2-Werte zurückzuführen. Die damit einhergehende Erhöhung der Ernteerträge hat den chronischen Hunger in den Entwicklungsländern von 24 Prozent der Bevölkerung im Jahre 1990 auf unter 10 Prozent reduziert, obwohl die Bevölkerung um 40 Prozent zunahm.
uupppsssss…..🤓
Die Studie, auf die Sie sich beziehen, arbeitet mit Mittelwerten, Modellen, Satellitendaten und Abschätzungen., also all die Dinge, die Sie als „fehlerhaft“ abtun. uupppsssss
Ich widerspreche der Studie nicht mal, sie ist seriös und steht auch nicht im Widerspruch zur zunehmenden Anzahl und Intensität von Dürren (das mag aber für jemanden ohne wissenschaftlichen Hintergrund unlogisch erscheinen, ich weiß).
Dass das steigende Nahrungsangebot auf CO2 kausal zurück zu führen ist, gibt allerdings bisher keine Studie her. Vielmehr sind vor allem erhöhte Flächennutzung und Fortschritte in Bewässerung; Agrartechnik und Züchtungen dafür verantwortlich. Und mehr Wachstum durch CO2 bedeutet leider oft weniger Nährstoffe pro kg.
Kurz: Netter Beitrag, nur leicht verkürzt und sogar mal ohne Beschimpfung.
Ich geb mal 4/5. Weiter so!
Ändert allerdings nichts daran, dass Dürren zunehmen.
Ergänzung: Die Studie, auf die sich Frau Schönfelder offenbar stützt (Zhu 2016) betrachtet die Blattflächenbedeckung und nicht die Biomasse, was nicht dasselbe ist. Da sie das leider durcheinanderwirft, muss ich leider auf 3,75/5 runtergehen.
Oh, das wird Fr.Schönfelder hart treffen.
„Im Mittelpunkt steht die potenzielle Evapotranspiration (PET), die nicht die tatsächlich aus dem Boden verdunstende Wassermenge beschreibt, sondern eine berechnete Schätzung darüber, inwieweit die Bedingungen die Verdunstung begünstigen könnten.“
…muß man nicht weiterlesen ‼️
Modelle, Schätzungen, „Mitteln“, Agitation………🤮. Bitte keine Realität.
Die Raff-Methoden gieriger Stakeholder und deren Vorstellungen von (gekaufter) Wissenschaft.
Hier wollte man ZWEI neu geschaffene Privilegien gleichzeitig lancieren.
A. Das Klimanarrativ rechtfertigt eine CO2-Steuer.
B. Wasser wird zur verknappten Begehrlichkeit. Muß zugeteilt und mit einer zusätzlichen Wassersteuer versehen werden.
Große Globalisten arbeiten an der absolutistischen Verknechtung der Erde.….oder, netter ausgedrückt :
Weltweit operierende Wirtschaftsinteressen beginnen sämtliche Ressourcen der Erde und unseren Privatbesitz zu deren Verfügbarkeit zu beanspruchen.
So ist es, m.E.,👉👉👉 KEIN ZUFALL, daß in Berlin eine Partei gewann,
Berlin gilt als Modell, um Reaktionen der Bevölkerung und ein weiteres Procedere zu Enteignungen auszutesten.
Im Bill-Gates-Style werden Land und Immobilien über Tausende von Tarnfirmen für einige Wenige erworben. Dabei nutzt man finanzielle und politische Parameter, um die Besitzer zu schnellen Verkäufen zu nötigen.
Siehe Ukraine, ein Land, das bereits 30% seiner Fläche an amerikanische Investoren abgab…
Das ist die Zukunft….und der verblödete Nachwuchs läßt sich dafür instrumentalisieren..
Fallen mir nur die Worte des großen deutschen Philosophen Dieter Bohlen ein 😉 :
Mach mal einem Bekloppten klar, daß er bekloppt ist…..😱….
Nach Einsicht in die beiden verlinkten Studien zunächst eine wichtige Feststellung (aus der jüngeren Studie):
„Das Ausbleiben einer globalen Beschleunigung von Dürren bleibt ein robustes historisches Merkmal in den über Jahrhunderte reichenden Aufzeichnungen. Auswertungen der erweiterten Zeiträume 1950–2024 (ERA5-Land) und 1901–2024 (CRU TS v4.09) zeigen durchweg keine statistisch signifikante Beschleunigung …“
Das heißt, es gibt heute nicht mehr Dürren infolge eines anthropogenen Klimawandels als früher.
Wo lag der Fehler, der zu der Behauptung, Dürren würden beschleunigt (vermehrt) auftreten, geführt hat?
Die Kurzfassung der Widerlegung in eigenen Worten: Die Modellberechnung der Verdunstung in der älteren Studie ging davon aus, daß genug Wasser zum Verdunsten vorhanden ist (Anmerkung: Die [tatsächliche] Evapotranspiration ist jedoch nur in Ausnahmen gleich der potentiellen [klimatisch möglichen] Evapotranspiration, das war nicht der Fehler). Solche Modelle sind erprobt und funktionieren gut auf eng begrenzten landwirtschaftlichen Flächen oder über Wasserflächen, jedoch nicht über ariden Landflächen und bei Luftmassenaustausch über dieselben. Es ist dort oft sehr viel weniger bis gar kein Wasser zum Verdunsten vorhanden, weshalb sie ja auch als „arid“ bezeichnet werden. Und wo nichts ist, kann auch bei erhöhten Temperaturen und höheren Sättigungsdefizit der Luft nichts verdunsten. Darum ist eben global nicht mehr Wasser in der Atmosphäre gebunden und weniger am Boden.
So einfach kann es manchmal sein.
„Das heißt, es gibt heute nicht mehr Dürren infolge eines anthropogenen Klimawandels als früher.“
Nein, das heißt es genau nicht.
Auch ein nicht beschleunigter Anstieg ist immer noch ein Anstieg.
Es gibt auch nach Xi mehr Dürren aufgrund des Klimawandels als früher, schreibt er auch so. Die Zunahme ist allerdings stetig und wohl nicht beschleunigt, wie die erste Studie annahm.
Dass es mehr Dürren infolge des Klimawandels gibt, sagen beide Studien ausdrücklich.
Zu Ihrer Verteidigung, der Autor des Artikels hier hat das entweder auch nicht verstanden oder zumindest versäumt, das klarzustellen.
Verzeihung, Xu, nicht Xi.
Ok, dann ziehe ich mich zunächst auf das Orginalzitat (siehe oben) zurück. Zum Anstieg: Ich bin beim Suchen, wie es in Mark Brandenburg in den vergangenen 120 Jahren tatsächlich damit aussieht. Mein Mißtrauen gegen Modellrechnungen, vor allem wenn sie sich auf Modellrechnungen beziehen, ist recht ausgeprägt. Hab aber im Moment nichts besseres.
Da ich – wie gesagt – diesen überdrehten Modellen größtes Mißtrauen entgegenbringe, habe ich im Schnelldurchlauf mal eine eigene Dürrekontrolle aus Beobachtungsdaten für die Mark Brandenburg zusammengebastelt (Potsdam 1893 bis 2024).
(1) Zur Darstellung der angehängten Grafik: Jährlicher Niederschlag, Verdunstung und Abfluß, blaue Balken = Verdunstung (Schätzung nach Turc), grüne Balken = Abfluß, Summe blau + grün = Niederschlag.
(2) Damit habe ich 17 „Dürrejahre“ gefunden, in denen die berechneten Abflußsummen geringer als 100 mm/Jahr sind, selbstverständlich sind das Jahre mit sehr geringen Niederschlagssummen.
(3) 1904, 1908, 1911, 1929, 1934, 1943, 1953, 1975, 1976, 1982, 1989, 1996, 1999, 2003, 2018, 2020, 2022 – besonders ausgeprägte Phasen (5 aufeinanderfolgende, sehr niederschlagsarme Monate) waren Herbst 1908/Winter1909, Frühjahr/Frühsommer 1976, Sommer 1999 und Spätsommer/Herbst 2018)
Man kann wohl daraus entnehmen, daß in der Mark Brandenburg die Häufigkeit von Dürren in den vergangenen 130 Jahren etwas zugenommen hat. Aber glauben Sie nicht, daß ich damit mein Mißtrauen gegen Modelle grundsätzlich aufgebe 🙂
Erstmal finde ich es beachtlich, dass Sie einen Fehler eingestehen können, dazu sind wenige in der Lage. Respekt.
Zweitens freut es mich natürlich, dass Ihre Aufstellung diesen Trend tendenziell bestätigt. (Die zunehmende Anzahl der Dürren freut mich natürlich nicht)
Ich sehe zwar noch 1-2 Schönheitsfehler in Ihrer Berechnung, aber als schneller Überblick ist sie wirklich gut.
Zur Vollständigkeit. Natürlich ist das nur eine sehr regionale Beobachtung und für sich genommen nicht sehr aussagekräftig, aber irgendwo muss man ja anfangen.
Zweitens glaube ich, dass Ihre 100 mm/a nicht die offizielle Definition von Dürren sind, oder? Aber als Richtwert voll okay.
Drittens: Betrachtet man nur die jährlichen Niederschläge, fallen Dürrejahre durchs Raster, bei denen trotz Dürre im Sommer die Winterniederschläge dies ausgleichen. Regen im Dezember hilft der Ernte im Juli nichts.
Dieses Verschieben (trockenere Sommer, feuchtere Winter) wurde gerade zum Beispiel vom Met-Office beobachtet. Hier steigt sowohl der jährliche Niederschlag, als auch die Dürrehäufigkeit.
Aber als erste Übersicht finde ich Ihre Aufstellung gut!
Auch ich beobachte übrigens einen regionalen Trend: Ich wertete heute erst jährliche Grundwassestandsmessungen eines Standortes aus, die zum viertel Mal in Folge deutlich gesunken sind.
Behalten Sie gerne Ihre Skepsis gegenüber den Modellen, aber ich hoffe, dass der irreführende Artikel hier gezeigt hat, dass auch hier oft Skepsis angebracht ist.
Nein, sind sie tatsächlich nicht, die Grenze habe ich ziemlich willkürlich anhand der bekannten Dürren 2018-22 gewählt. Passt schon. Zur Definition von Dürre habe ich später noch etwas geschrieben, da gibts keinen mir bekannten Zahlenwert.
Die Verdunstungschätzung nach TURC geht von Jahreswerten der Temperatur und des Niederschlags aus. Zur überschlägigen Schätzung funktioniert die hier im Sand mit den Grundwasserleitern ganz gut (mehrfach bewährt). Bei anderen hydrogeol. Verhältnissen hätte ich diese Schätzung so nicht so schnell aufgestellt.
Zu ihren Grundwassermessungen: Hier in der Gegend folgt der GW-Spiegel dem Niederschlag mit etwa 8-monatiger Verzögerung in der Havelniederung, (deutliche Jahresamplitude, GW-Flurabstand so um die 6-8 Meter), in den Wasserspiegeln der abflußlosen Toteisseen (auslaufenden Endmoräne, 20 bis 30 m mittlerer GW-Flurabstand) haben wir Verzögerungen von mehreren Jahren. Da werden erst jetzt die trockenen Jahre nach 2018 sichtbar.
Wie gesagt, als Näherung auf jeden Fall zu gebrauchen.
Bei mir wars oberer quartärer GW-Leiter, alle weniger als 10 m u. GOK. Also keine mehrjährige Ganglinien-Verzögerung zu erwarten. Die verglichenen Stichtagsmessungen erfolgten alle Mitte September, also saisonal vergleichbar. Kontinuierlicher Rückgang über vier Jahre (einzelne Pegel kaum, andere deutlich, im Mittel etwa 0,15 bis 0,6 m weniger als in den jeweiligen Vorjahren).
Vorher gabs auch schon einen Abwärtstrend, aber mit gelegentlichen leichten Anstiegen
Keine nennenswerte Neuversiegelung in der Region. Fließrichtung relativ konstant. Erhöhte Wasserentnahme halte ich beim obersten Stockwerk für unwahrscheinlich.
Nur ein Beispiel-Projekt, bei dem es mir aufgefallen ist…
…..und diese ansteigenden Dürren haben offensichtlich die erstaunliche Begrünung der gesamten Erde bewirkt. Fazit: die anthropogenen Dürren müssen wohl stärker ansteigen?
Wollen Sie etwas andeuten, die hier von EIKE aufgeführte Studie ist falsch?
Zunehmende Blattfläche und zunehmende Dürre sind übrigens kein Widerspruch.
Wärmer ist halt besser als kälter. Das zeigen die historischen Daten zu den Entwicklungen menschlicher Hochkulturen, oder?