Relativ häufig wenden sich unsere Leser an EIKE um zu informieren, bestimmte Fragen zu beantworten oder auf eigene Forschungen hinzuweisen. Auch Journalisten sind gelegentlich dabei und wollen Fragen beantwortet haben. Wir bemühen uns, dies eMails zeitnah zu beantworten. So auch die folgende eMail, die am 16.9.26 hereinkam. Doch sie ist in bestimmter Weise besonders:
Eine junge Frau fragte viele Themen ab, die sie für interessant hielt. Und es ist nicht an uns, von oben herab zu urteilen, ob diese Fragen auch Themen behandelt die wir interessant finden, sondern uns vielmehr ganz darauf zu konzentrieren auf sie und ihre Fragen einzugehen. So weit, so gut.
Doch diese eMail ist so speziell, weil sie ein sehr grelles Licht auf die Bildung wirft, wie sie in der Schule hierzulande vermittelt wird. Und zwar seit langer, langer Zeit. Man ist geneigt zu sagen, Gramsci, der alte kommunistische Theoretiker, wurde ernst genommen. Wir nennen sie sehr grün, sehr links und damit sehr ideologisch. Es wird den Schülern nicht mehr vermittelt, sich „des eigenen Verstandes zu bedienen, um sich aus der (selbstverschuldeten) Unmündigkeit zu befreien“ – um Kant zu bemühen- sondern man indoktriniert die Schüler unablässig und sehr bewusst mit grün-linker Ideologie. Alles wird daran gemessen, im Zweifel angepasst oder ins Negative verkehrt. Und zwar so oft, bis niemand mehr erkennt, was wahr und was falsch oder zumindest zweifelhaft ist. Eine Lüge hundertmal wiederholt wird zur Wahrheit erkannte schon Joseph Goebbels.
Und diese eMail der jungen Frau ist ein beredtes Zeugnis dafür.
Sehr geehrte Frau XY,
danke zunächst, dass Sie sich mit Ihren Fragen an uns gewandt haben. Und ferner, ich schreibe meine Antworten unter Ihre Fragen, einverstanden? Und noch etwas, ich werde Ihre Fragen (wenn Sie wollen, ohne Namensnennung) auf unserer Website veröffentlichen.
Von: XY
E-Mail:
Seiten-URL: https://eike-klima-energie.eu/ueber-uns/kontakt/
Nachricht:
Guten Tag,
ich bin angehende Physik Studentin und habe mir gerade Ihr Klima- und Energiegrundsatzpapiere durchgelesen.
Jetzt müssten Sie mir bitte sagen was eine „angehende Physik Studentin“ ist. Studieren sie Physik, wenn ja in welchem Semester, und wenn nein, was ist sonst Ihr wissenschaftlicher Hintergrund? Abitur, wenn ja wo und mit welcher Note in Physik und Mathematik?
F: Beim Punkt „Energie“ würde mich interessieren, wie sie sich „Wirtschaftlichkeit“, „Zuverlässigkeit und technische Sicherheit“ und „Umweltverträglichkeit“ bei einer Energiequelle konkret vorstellen?
Nun, das ist nicht schwer. Bitte stellen Sie sich einfach vor, die „Erneuerbaren“ gäbe es nicht. Der „Strom“ wäre wieder bei ca. 15 ct/kWh und nicht bei 35 bis 40 ct/kWh. Das ist wirtschaftlich, für jeden bezahlbar, unzählige Umweltschäden würden vermieden, Infraschall würde niemanden dauerhaft krank machen, Mikro- und Kleinlebewesen wären noch am Leben, Vögel und Insekten wären nicht geschreddert, und, und, und. (Das untere Bild zeigt rd. 1/4 der Windindustrieanlagen, die gebraucht würden, um allein den Kerosinbedarf des Frankfurter Flughafens über den Umweg Wasserstoff zu decken.

F: Wo genau sehen sie die Kriterien von der deutschen Energiepolitik grob verletzt, wenn man den Ausbau erneuerbarer Energien betrachtet?
Mit den „Erneuerbaren“ haben wir zwei Systeme, die Energie bereit zu stellen, statt wie zuvor nur eines. Und die Kosten – um nur davon zu reden – sind astronomisch. Bisher haben wir ca. 1 Billion € für diese Wahnsinnsidee ausgegeben, sagte der Evonik Chef Kullmann, für nichts, sagt er auch. Professor Andre Thess sprach von rd. 10 Billionen, die uns diese Energiwende wohl noch kosten wird. Aber das schaffen wir nicht, weil vorher unsere Wirtschaft am Stock geht und wir mit ihnen. Und die „Erneuerbaren“ erzeugen Strom, den niemand, der bei klarem Verstand ist, kaufen würde, doch sie werden per gesetzlicher Vorrangeinspeisung dazu gezwungen. Weil die Notwendigkeit der sekundengenauen Leistungsbalance keine technische Einschränkung oder Regel der Netzbetreiber ist, sondern eine direkte Konsequenz der Kirchhoffschen Gesetze und des Energieerhaltungssatzes. Ohne diese Balance wäre das Netz physikalisch unmöglich stabil zu betreiben.

Zum EROIE. Solar und Windkraft schneiden hier besonders schlecht ab. Mit einem Erntefaktor von 1,6 bzw. 3,9 lagen diese „Erneuerbaren“ 2013 noch unter der wirtschaftlichen Schwelle von 7.
F: Wie genau stellen sie sich vor, die Strompreise zu senken, wenn man bedenkt dass der Aufbau oder die Renovierung von Atomkraftwerken unglaublich viel kosten würden? Woher solle das Geld kommen?
Eigentlich ganz einfach. Weg mit den „Erneuerbaren“, und her mit den Kern- und Kohlekraftwerken (Anmerkung: Sie sagen doch dass Sie angehende Physikstudentin sind, dann müsste Ihnen noch klar sein, dass bei der Kernkraft der Kern des Urans, etc. aufgespalten wird, und nicht das Atom). Zunächst müssen die 5 Blöcke der noch nicht zurückgebauten Kernkraftwerke in Betrieb genommen werden, dass kostet lt Radiant Group knapp 8 bis 9 Mrd €. Dann bespw den Dual Fluid Reaktor bis zur Serienreife entwickeln und bis dahin bspw. smr verwenden. Leider wird das in diesem Land nicht gehen, also müssen wir wohl erst am Boden angelangt sein, bevor es vielleicht wieder besser wird.
F: Haben Sie Quellen für den Punkt, das fossile und nukleare Energieressourcen für einen längeren Zeitraum reichen wird und was sagen sie zu den dazugehörigen Auswirkungen auf das Klima?
Welche Auswirkungen meinen Sie? Ist Ihnen eigentlich klar, dass die Vermeidung von CO2 Emissionen – im Weltmaßstab, nicht nur in Deutschland – keinerlei Einfluss auf die CO2 Konzentration hat, wie die folgende Grafik zeigt. 
Das bedeutet, dass die anthropogenen Emissionen im Rauschen verschwinden. Das lässt sich auch nachweisen. Hier finden Sie Näheres
Stattdessen gehen wir samt unserer Wirtschaft, dank Vermeidung von fossilen Brennstoffen, den Bach runter. Ein Selbstmordprogramm, und weit mehr als die „dümmste Energiepolitik der Welt“ wie das Wallstreet Journal mal schrieb.
Und fossile Energie ebenso wie Kernbrennstoff gibt es mehr als genug. Beim Dual Fluid Reaktor können Sie sogar Uran aus dem Meerwasser gewinnen, weil der mit seine 95 % Ausnutzung selbst diese teuere Nutzung wirtschaftlich macht.
F: Warum möchten sie das EEG streichen und was sagen sie zur Sicherheit von Aromkraftwerken?
Weil es nur Geld kostet, bisher rd 1 Billion €, aber nur Armut bringt. Und wenn Sie von Sicherheit reden, Deutschland hatte die sichersten Kernkraftwerke der Welt. Und glauben Sie wirklich die große Techplayer beziehen ihre zukünftigen Strom ais Kernkraftwerken und riskieren dabei das Leben ihrer Landsleute?
Zum Punkt „Klima“ wären meine Fragen:
F: Was sind die Quellen zur „auf natürliche Ursachen zurückgehende Klimaveränderung“?
Da darf ich Sie gerne auf unsere Webseite verweisen. Nur hier so viel. Das anhängende Bild (1) zeigt vereinfacht die Prozesse, die die Energiebilanz und damit das Klima auf der Erde, getriggert durch die Sonne, bestimmen. 18 (es sind auch 18) haben alle mit dem H2O zu tun, nur einer ganz entfernt, auch mit dem CO2 (0,043 Vol %). Und jeder ist mit den anderen auf die eine oder anderes Weise voneinander abhängig. Deshalb ist Klima chaotisch, was wiederum heißt es ist nicht- ergodisch und entzieht sich damit allen Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen, darunter auch die unsinnigen Klimamodelle.

Die beiden berühmten Klimaforscher Hans-Joachim Schellnhuber und Stefan Rahmstorf – beide vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung – zeigen , dass der Wasserdampf das wichtigste Treibhausgas in der Atmosphäre ist(1).
Zitat:„Das insgesamt wichtigste Treibhausgas ist der Wasserdampf. Er taucht in der obigen Diskussion nur deshalb nicht auf, weil der Mensch seine Konzentration nicht direkt verändern kann.“
Und später, so meinen sie, könne man ihn auch deswegen nicht beeinflussen, (sinngemäß*) weil Wasserdampf die Folge der CO2 Erwärmung und nicht die Ursache sei. Quelle (1) Seite 44 und 45 Kindle Ausgabe des Buches: Der Klimawandel DIAGNOSE, PROGNOSE, THERAPIE
Das sollte erstmal genügen
F: Was sagen sie zu den Sibirischen Trapps vor 252 Millionen Jahren, nachdem unsere Erde ohne den Treibhauseffekt von CO2 in einer Eisschicht gehüllt wäre, die bis heute anhalten würde?
Nice to have. Das ist eine Hypothese, nichts weiter. Gehen sie mal nach Braunsbedra in das dortige Naturkundemuseum. Dort finden sie einen (nachgebildeten) Elefanten, der von ca. 60 Mio Jahren dort lebte, Er ist ca. 1,5 x so groß wie heute. Es war wärmer, den Pflanzen ging es sehr gut und den Tieren auch. Und der CO2 Gehalt war auch viel, viel höher. Es sieht so aus, dass wir auch in die Nähe kommen, wenn der Anstieg (siehe Bild CO2 Konzentration) so weitergeht

F. Was sagen sie zur Zunahme von Extremwetterlagen wenn sie auf 2026 zurückblicken?
Es gibt aktuell keine Extremwetterlagen, schauen Sie sich die ganze jüngste Vergangenheit mal an. Und die Opferzahlen bei den wenigen, die es in der Vergangenheit gegeben hat, die sind seit 1920 um über 95 % zurückgegangen.

F: Was sind die Quellen für den Punkt, das Pflanzen mit einer wachsenden CO2 Konzentration besser wachsen? Wurde bedacht, das es einen Unterschied gibt zwischen der Begasung im Gewächshaus und CO2 in der Erdatmosphäre?
Da können Sie gern die NASA fragen oder auch Botaniker. Die werden Ihnen das präzise erklären.

F: Was sind Ihre Quellen des Punktes „Politik und Klima, UN und IPCC“?
Welche meinen Sie?
Meinen sie das hier 
Darin steht eindeutig, dass das IPCC die Aufgabe hat, nachzuweisen, dass der „menschgemachte“ Klimawandel ein Risiko ist. Und all das, was diese Hypothese unterstützt, wird übernommen, alles andere unterbunden.
F: Wenn Ihre Organisation naturwissenschaftlich orientiert ist, warum gibt es in Teilen Ihrer Veröffentlichungen keine naturwissenschaftlich bewiesenen Quellen?
Wie kommen Sie darauf? Schauen sie unter Publikationen nach, und in fast allen Artikeln von uns sind die Quellen angegeben.
Mit besten Grüßen
(1) Nachtrag, nicht in der eMail enthalten:
(1) Willie Soon, “Denying Natural Climate Variations? The Role of the Sun and CO2 in Context”, Federalist Society, Rice University, 2016; Der Vortrag wurde dort vor NASA-Ingenieuren gehalten, die bei der Mondlandung involviert waren. Abbildung auf Folie 10, https://drive.proton.me/urls/XRB6059SS0#fEoo7EEg6KC7,
[1] W. W. Kellogg, S. H. Schneider “Climate Stabilization: For Better or for Worse?”, Science Volume 186, Number 4170, 27 December 1974; https://www.science.org/doi/10.1126/science.186.4170.1163,
















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