(Automatisch übersetzt von WORD)
Jonathan Cohler präsentiert eine neu eingereichte Arbeit von Willi Soon und ihm, welche die Massenerhaltung (Das Prinzip besagt, dass die Gesamtmasse in einem geschlossenen System konstant bleibt), isotopische Signaturen (Delta 13C) und mehrere weitere Datensätze verwendet, um die Keeling-Beziehung anzuwenden und einen konsistenten Bereich nahe -13,2‰ über Standorte und Zeiträume hinweg zu erkennen. Er argumentiert, dass fossile Brennstoffe (Signatur ~-28‰) höchstens 26 % der Nettoveränderung des atmosphärischen CO2 ändern und unter Verwendung von vorindustriellen Einschränkungen im Wesentlichen ~0–1,3 % sind, was den Behauptungen von IPCC, NASA, NOAA, EPA und der CO2 Coalition widerspricht.
(wenn Sie auf YouTube umschalten kommt die deutsche Übersetzung)
Er sagt, die Verweildauer des CO2 beträgt ~3,8 Jahre (wie Segalstad ATMOSPHERIC CO2 AND GLOBAL WA R M I N G : A C R I T I C A L REVIEW SECOND REVISED EDITON MEDDELELSER NR. 119 SA POLARINST OSLO 1992) und führt steigendes CO2 auf natürliche, temperaturbedingte Ausgasung von Ozean und Boden zurück. Er kritisiert die CO2-Koalition dafür Bilanzgleichungen mit Kausalität zu vermischen, beschreibt Belästigungen seitens der CO2 Coalition und sagt, er sei zurückgetreten.
00:00 Behauptung neuer Artikel
01:29 Drei Eingaben Aufbau
03:25 Isotopensignaturen 101
06:05 Keeling-Relation erklärt
10:17 Datensätze und Abfangpunkte
13:38 Lösung für fossile Fraktionen
22:22 Warum fossile Dominanz scheitert
25:16 Ablehnung der Schlussfolgerung
28:04 Kohlenstoffkreislauf-Umsatz
31:45 Was den CO2-Anstieg antreibt
33:56 Uraltes CO2 und Whataboutism
36:53 CO2-Koalitionsfehler Teaser
37:38 Buchhaltung vs. Kausalität
39:23 Feynman über Naturschutz
40:37 Was die Kausalität beweist
41:37 Gleichung zur atmosphärischen Gleichung
42:53 Koalitionspapier liest falsch
46:25 Moleküle nicht gekennzeichnet
48:08 Residuen sind keine Zuschreibung
49:56 Isotope diskriminieren Quellen
51:27 Luftgetragener Bruchteil-Fehlschluss
53:41 Retentions- und Zykluszeit
56:02 Belästigung und Rücktritt
01:03:18 CO2-Zwang und Richtlinienkosten
01:08:51 X Rückmeldung und Kontakt
01:13:38 Zusammenfassung und Links
https://x.com/cohler https://papers.jcohler.com/ ========= Folien, Zusammenfassungen, Referenzen und Transkripte meiner Podcasts: https://tomn.substack.com/p/podcast-s… Mein Linktree: https://linktr.ee/tomanelson1
















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https://papers.jcohler.com/keeling/
abrufbar.
Seine Argumentation beruht auf einer Analyse der sog. Keeling-Beziehung. Ebenso übrigens wie in der dort unter [13] zitierten Arbeit von Koutsoyiannis (2024a), die ebenfalls lesenswert ist.
Wie würden sie die Arbeit zusammenfassen?
Danke für den Link.
Kann man den 4. Absatz in der Arbeit auf Seite 2 so verstehen, das das heutige Verhältnis von F13/F12 laut Schwamn Proxy, genau das gleiche ist?
Demnach ist der neuzeitige Eintrag von CO2 durch den Menschen nicht nachweisbar?
So würde ich das sehen.
Soviel dann dazu, und ob der Mensch etwas mit dem leicht erhöhten CO2 Gehalt zu tun hat, so nicht nachweisbar.
Danke, wäre eine gute Studie zur Betrachtung bei Eike.
Michael Mechtel 26. September 2026 11:30
Das kuriose an der Diskussion ist, das sowohl Cohler als auch Koutsoyiannis zeigen, dass die Natur eine Netto-Senke ist. Sie bestehen aber trotzdem darauf, dass der Mensch nicht verantwortlich für den Anstieg ist. Koutsoyiannis bestätigt das sogar auf Nachfrage explizit[1]. Ich habe bis heute nicht verstanden, welchen gedanklichen Spagat die da machen. (Siehe auch Kommentar von Herrn Schaffer). Es gab irgendwo auch einen Graph von Koutsoyiannis, in dem er seine ermittelte Formel für den CO2-Gehalt mit und ohne anthropogene Emissionen plottet. Mit anthropogenen Emission stieg der Gehalt, ohne fiel der Gehalt. Was ihn aber trotzdem nicht davon abhielt, die Natur für den Anstieg verantwortlich zu machen …
[1] demetriskoutsoyiannis September 28, 2023
“I still see no discussion by you of the question: have land/sea reservoirs been net sinks or sources in the industrial era?”
I thought it was obvious that they are net sinks, wasn’t it?
And that we, humans, are net emitters… Isn’t that obvious from our Fig. A1, also reproduced in this post?
„Das kuriose an der Diskussion ist, das sowohl Cohler als auch Koutsoyiannis zeigen, dass die Natur eine Netto-Senke ist. Sie bestehen aber trotzdem darauf, dass der Mensch nicht verantwortlich für den Anstieg ist.“
Und Ihren Spruch finden Sie demnach nicht kurios? Ein althergebrachter Grundsatz besagt: „Zuerst das System und seine Freiheitsgrade bzw. Flüsse definieren – erst danach den daraus konstruierten Skalar interpretieren.“ Und Ihre Behauptung: „Die Natur sei eine Netto-Senke“, ist ein ebensolcher, nicht definierter und konstruierter Skalar-Wert. Denn eigentlich und in Ihrer selbstgewählten freien Formulierung, wäre der Mensch ein Teil, ein Quellterm, dieser „Netto-Senke“ schlechthin.
Moritz Steinmetz 27. September 2026 23:59
Das ist ja geschehen und ich bewege mich auch genau in der Begriffswelt, die auch die genannten Autoren verwenden. Siehe z.B. die Aufteilung in dem verlinkten Koutsoyiannis-Kommentar:

Figure A1 from Koutsoyiannis et al. (2023): Annual carbon balance in the Earth’s atmosphere in Gt C/year, based on the IPCC estimates. The balance of 5.1 Gt C/year is the annual accumulation of carbon (in the form of CO2) in the atmosphere.
Die Autoren definieren die anthropogenen Emissionen (Human, Fossil fuel and cement production, land use change) als seperaten Quellfluss. Ich folge deren Begriffverwendung. Warum sollte man Ihrer Meinung nach eine andere Zuordnung verwenden?
Sie unterstellen mir genau das Gegenteil von dem was ich geschrieben habe. Zudem ging ich genau auf den zitierten Abschnitt Ihrer Behauptung ein ohne andere Ihrer Einlassungen dazu in Betracht zu ziehen. Begriffsklarheit scheint nicht so Ihr Fall zu sein. 🙁
Moritz Steinmetz 28. September 2026 23:52
Dann habe ich Sie wohl missverstanden. Nach diesem Kommentar bin ich aber auch nicht schlauer und weiss immer noch nicht, was Sie denn nun sagen wollten.
Ich hoffe allerdings nicht, Sie meinen, der Kommentar hätte für sich allein stehend ohne den Kontext der Arbeit/Aussagen von Cohler/Koutsoyiannis klar sein müssen – d.h. die Begriffe erst mal selbst definieren müssen.
Die Abb. A1, die Sie hier wiedergeben, ist zwar in dem Koutsoyiannis-Artikel enthalten, aber sie wirkt dort eher wie ein Fremdkörper. Sie ist nämlich vom IPCC übernommen, sie stammt nicht aus seiner eigenen Untersuchung und hat damit auch nichts weiter zu tun, außer dass sie zeigt, dass der menschliche CO2-Eintrag angeblich gerade 4.8 % des gesamten Eintrags ausmacht. Insofern ist sogar plausibel, dass in der C-13-Signatur nichts davon zu sehen ist.
Würde man den menschlichen Eintrag wegnehmen, müssten auch die Balken der Entnahmen kürzer werden. Die Dysbalance wäre damit also nicht automatisch aufgehoben!
Ich verstehe Koutsoyiannis Argumentation so: Er bestreitet nicht, dass die Natur derzeit Netto-Senke und der Mensch Netto-Emittent ist. Er argumentiert vielmehr mit den großen natürlichen Austauschflüssen: Der Mensch liefert nur etwa 4 % der gesamten CO2-Zuflüsse, die Austauschzeit beträgt etwa vier Jahre und die wesentlich größeren natürlichen Flüsse verändern sich stark mit der Temperatur. Daraus leitet er seine These ab, dass die Dynamik des atmosphärischen CO2 vor allem durch die natürlichen Flüsse bestimmt wird. Die Netto-Senke bestreitet er dabei ausdrücklich nicht.
Günter Heß 28. September 2026 9:43
Also wenn seine These lediglich wäre, dass die natürlichen Flüsse von der Temperatur beeinflusst werden (also z.B. in El Nino Jahren die Netto-Senkenflüsse geringer sind und dadurch der CO2-Gehalt stärker steigt), dann würde es da nicht so große Diskussionen drum geben. Die Arbeiten sind meinem Eindruck nach gerade umstritten, weil sie wie hier von Cohler explizit formuliert den Eindruck erwecken, der Anstieg des CO2-Gehaltes hätte nichts mit den menschlichen Emissionen zu tun.
Das wäre ja nicht ausreichend, um umstritten zu sein. Man müsste ja einen Fehler nachweisen. Gibt es da Veröffentlichungen?
Sind sie nicht eher umstritten, weil sie den Status Q – menschengemachter Klimawandel, in Frage stellen?
Noch eine Ergänzung:
In Abschnitt 5.2 berechnet Koutsoyiannis mit Gleichung (66), welcher Anteil der historischen anthropogenen Emissionen die Atmosphäre seit seiner Emission noch nicht verlassen hat. Dafür verwendet er eine exponentielle Aufenthaltsverteilung mit einer Zeitkonstante von vier Jahren. Durch Summieren über die Emissionen seit 1850 erhält er etwa 20,9 ppm beziehungsweise 6 % der kumulierten Emissionen.
Diese Rechnung bestimmt jedoch nicht den durch die Emissionen verursachten atmosphärischen CO2-Überschuss. Denn Kohlenstoff kann von Biosphäre oder Ozean aufgenommen und später wieder zurückgegeben werden. Der Überschuss kann deshalb fortbestehen, obwohl die ursprünglich emittierten Kohlenstoffatome die Atmosphäre zwischenzeitlich verlassen haben.
Auch der Vergleich mit der airborne fraction ist daher methodisch unzulässig: Diese beschreibt den atmosphärischen Bestandszuwachs im Verhältnis zu den Emissionen im betrachteten Zeitraum. Koutsoyiannis berechnet dagegen den Anteil der historischen Emissionen, der ununterbrochen in der Atmosphäre geblieben ist.
Der behauptete Widerspruch zum IPCC beruht somit auf dem Vergleich unterschiedlicher Größen.
Günter Heß 30. September 2026 15:32
Ich bin mir zwar nicht sicher, auf welches der vielen Koutsoyiannis-Artikel Sie sich hier gerade beziehen, aber ich würde der Beschreibung dessen, was er berechnet erst mal zustimmen,
Das Problem sind dann allerdings die Aussagen, die er dann trifft. Z.B. in Koutsoyiannis, D. (2024a). „Net isotopic signature of atmospheric CO2 sources and sinks: No change since the Little Ice Age.“
Die [5] ist „On Hens, Eggs, Temperatures and CO2: Causal Links in Earth’s Atmosphere. Sci 2023,“, in welchem er behauptet, die Temperaturänderung sei die Ursache und die Erhöhung des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre die Wirkung. Er hatte die Reviews auf seiner Webseite verlinkt und einer der Reviewer hatte ihm auch erklärt (wie viele ander vorher auch schon), warum das falsch ist (speziell Reviewer 5 ab Seite 20). Da er die Aussagen jetzt wiederholt, kann das IMHO kein Missverständnis mehr sein, er will wirklich sagen, dass die Ursache des Anstiegs des CO2.Gehaltes der Atmosphäre nicht die menschlichen Emissionen sind …
Zu ihrem verlinkten Paper und Reviewer 5. Ich sehe beide Seiten: Koutsoyiannis hat Recht, dass bei stark autokorrelierten und trendbehafteten Zeitreihen die undifferenzierten Daten leicht zu Scheinkorrelationen führen können. Die Differenzierung ist daher kein methodischer Fehler, sondern durchaus begründet. Der Reviewer hat aber ebenfalls einen Punkt: Durch die Differenzierung wird die langfristige Trendinformation aus dieser Analyse entfernt. Koutsoyiannis kann damit robust zeigen, dass Temperaturänderungen über den von ihm untersuchten Zeitraum der CO2-Wachstumsrate vorausgehen. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass CO2 keinen langfristigen Einfluss auf die Temperatur hat. Entscheidend ist deshalb, ob seine zusätzlichen Analysen der undifferenzierten Reihen diesen langfristigen Zusammenhang tatsächlich untersuchen, erst dann wäre der Einwand des Reviewers wirklich entkräftet.
Das Paper in der Interpretation oft weiter gehen als von der Mathematik, der Simulation oder der Beobachtung gedeckt ist, ist ja in der Klimawissenschaft eher typisch.
Mein Paper war das hier auf das sich mein Kommentar bezog.
Koutsoyannis wendet seine statistischen Methoden kompetent an. Insofern sind seine Paper immer ein Gewinn, wenn man sie liest, um etwas zu lernen.
Die Interpretation erntet dann vielleicht Widerspruch, weil sie gegen den Mainstream geht und manchmal ist sie vielleicht überzogen. Im Mainstream fällt so etwas eher nicht auf, wenn ich so die Paper subsumiere die ich über die Zeit so gelesen habe oder wenn man den IPCC Bericht so anschaut, habe ich viele überzogene Interpretationen von Klimawissenschaftlern gelesen.
Günter Heß 30. September 2026 20:03
Können Sie mir erklären, wie er da auf „The mean residence time of atmospheric CO2 is about four years, and the mean response time is smaller than that, thus contradicting the mainstream estimates, which suggest times of hundreds or thousands of years, or even longer.“ kommt?
Haben Sie den Artikel vor oder nach der Diskussion mit Herrn Dietze über genau das Thema gelesen?
Danach. Ich habe das Paper so gelesen.
Koutsoyiannis erhält die rund vier Jahre aus dem atmosphärischen Bestand geteilt durch den jährlichen Bruttoabfluss. Diese schnelle Austauschzeit erkennt auch der IPCC an; er zitiert das selbst in Abschnitt 3.3.
Für seine „response time“ betrachtet er in Abschnitt 2.3 ein Reservoir, das einmal gefüllt wird und danach keinen Zufluss mehr erhält. Er berechnet die mittlere Austrittszeit. Beim sublinearen Ansatz ist sie kürzer als die Austauschzeit, beim linearen gleich lang.
Diese Zeit vergleicht er dann mit den längeren Zeiträumen, über die ein zusätzlicher atmosphärischer CO2-Bestand abgebaut wird. Im Kohlenstoffkreislauf läuft der Austausch aber in beide Richtungen. Viel Kohlenstoff kann hinein- und hinausgehen, während der Bestand nur langsam abnimmt. Koutsoyiannis lässt sein Reservoir dagegen ohne weiteren Zufluss leerlaufen. Das sind unterschiedliche Bedingungen, daraus folgt kein Widerspruch im Gegensatz zur Behauptung des Papers.
kurz:
Koutsoyiannis setzt die mittlere Austrittszeit aus einem Reservoir ohne weiteren Zufluss mit der Anpassungszeit eines zusätzlichen atmosphärischen Bestands im gekoppelten Kohlenstoffkreislauf gleich. Für dessen Abbau zählt jedoch die Differenz zwischen Zu- und Abfluss. Deshalb folgt der behauptete Widerspruch nicht.
Den beiden Arbeiten entnehme ich, dass sowohl Cohler wie auch Koutsoyiannis auf den gleichen empirischen Datensatz aufbauen und die gleiche Analysemethode (Keeling-Plot) verwenden. In diesem Plot taucht ein Term als Achsenschnittpunkt auf, den man als Netto-C13-Austauschsignatur bezeichnen könnte, d.h., er enthält pauschal die Gesamtheit der Quellen und Senken. Und dieser Term ändert sich offenbar seit anno dunnemals nicht, woraus zu folgern wäre, dass er nicht als Indikator für den menschlichen Einfluss taugt.
Insbesondere kann die abnehmende C-13-Signatur der Atmosphäre nicht auf den menschlichen Einfluss zurückgeführt werden. Die nimmt einfach deswegen ab, weil sie umgekehrt proportional zur CO2-Konzentration ist („Keeling-Beziehung“) und die letztere bekanntlich steigt – aus welchen Gründen auch immer.
Eine Aussage darüber, ob die Natur eine Netto-Senke ist, würde ich aus all dem nicht herauslesen.
Es gibt übrigens auch Unterschiede zwischen Cohler und Koutsoyiannis: während letzterer die Biosphäre als Haupttreiber des CO2-Haushaltes sieht, ist es bei Cohler der Ozean. Und Cohler versucht, den menschlichen Einfluss genauer zu quantifizieren und landet dabei nahe bei Null, allerdings mit einer Formel, die numerisch ziemlich empfindlich auf bestimmte Eingabewerte reagiert.
Cohler bestimmt zunächst die Isotopensignatur des atmosphärischen Nettoflusses. Dieser Nettofluss enthält bereits wie sie schreiben die Gesamtheit der Quellen und Senken, also positive und negative Beiträge. Anschließend zerlegt er diese Netto-Isotopensignatur mithilfe einer Mischungsrechnung in einen fossilen und einen natürlichen Anteil, wobei beide wie positive Beiträge mit Anteilen zwischen 0 und 1 behandelt werden. Das habe ich noch nicht verstanden. Genau dieser Übergang von einer Nettoflussbilanz aus mindestens drei Komponenten zu einer gewöhnlichen Zwei-Komponenten-Mischung ist die entscheidende Annahme
in seiner Rechnung, denke ich. Davon hängt die Schlussfolgerung ab. Ich habe aber nicht gelesen wie er diese Annahme begründet. Können sie das erklären?
Die Zerlegung der Netto-Signatur in 2 Anteile kann er ja erstmal rein formal machen, damit kommt er zur Gleichung (8), um den fossilen Anteil f zu berechnen (vorher hat er die Vorzeichen umgedreht, was erlaubt ist). Dann setzt er 2 Werte ein, die er kennt, nämlich die Signatur für den Nettofluss (δ¹³C_I = -13,2 Promille) und die für den fossilen Eintrag (δ¹³C_F = -28 Promille). Jetzt bleibt nur noch die Signatur δ¹³C_N für den natürlichen Fluss als Unbekannte in der Formel, und deren Wertebereich versucht er einzugrenzen und erhält damit auch Grenzen für f. So weit, so gut.
Allerdings lautet der Zähler in seiner Gleichung (8) (δ¹³C_I – δ¹³C_N), und beide Werte liegen u.U. sehr dicht beieinander. Noch dazu gibt er für δ¹³C_I eine Unsicherheit von +- 0,2 Promille an (in Absatz 5.3), was dann keine genauen Resultate mehr erlaubt. Also z.B. Gleichung (12) sollte man nicht zu wörtlich nehmen.
Meine Frage ist eher was Cohler mit f also die fossil fraction von Fnet genau meint, denn er beschränkt die Zahl f ausdrücklich zwischen Null und Eins.
Das schreibt er ja als Formel:
δ¹³C_I = f·δ¹³C_F + (1 − f)·δ¹³C_N.
Also f und (1-f) sind Gewichtungsfaktoren und müssen deshalb in der Summe 1 ergeben.
Und die fossile Fraktion ist doch das, was der Mensch einträgt.
Ja, warum Cohler f formal zwischen 0 und 1 wählt, verstehe ich. Allerdings gilt für die reale Massenbilanz doch:
Fnet = QF + QN − SN.
Fossile Quellen plus natürliche Quellen minus natürliche Senken ergeben also den Nettozuwachs der Atmosphäre. QF besitzt die fossile Signatur von etwa −28 Promille. Cohler definiert f als „fossil fraction of Fnet“ und gewichtet in seiner Mischgleichung δI = f · δF + (1 − f) · δN
die fossile Signatur δF = −28 Promille mit f. Damit stellt sich mir die Frage: Welche physikalische Flussgröße entspricht eigentlich f · Fnet? Ist das QF? Falls nicht, wie wird f · Fnet aus QF, QN und SN hergeleitet?
Eigentlich bleibt für die Beantwortung Ihrer Frage nur die Anwendung von f auf die Gleichung, die Sie zuerst nennen, also f·Fnet = f·QF + f·QN – f·SN. Damit ist klar, dass es sich nicht um QF handelt.
Das Problem kommt offenbar daher, dass er mit f die Signatur des Nettoflusses aufteilt und nicht den Nettofluss selber. Die Bezeichnung „fossil fraction of Fnet“ist also tatsächlich falsch (war mir noch gar nicht aufgefallen).
Ja das ist nicht so einfach zu entdecken.
Cohler definiert f als „fossil fraction of the net atmospheric CO2 addition“ und leitet aus seiner Isotopenmischung f ≤ 26 % bzw. langfristig f ≈ 0 ab.
Selbst wenn man akzeptiert, dass f damit korrekt den fossil stammenden Anteil des atmosphärischen Nettozuwachses beschreibt, folgt daraus nicht, dass fossile Emissionen höchstens 26 % bzw. nahezu nichts zum CO2-Anstieg beigetragen haben. Cohlers Isotopenrechnung behandelt zunächst die Herkunft des Kohlenstoffs im Nettozuwachs. Herkunft und Ursache des Nettozuwachses sind jedoch nicht dasselbe.
Fossil emittierter Kohlenstoff kann von Ozean und Biosphäre aufgenommen und durch natürlich stammenden Kohlenstoff aus anderen Reservoiren ersetzt werden. Ein kleiner fossiler Herkunftsanteil am Nettozuwachs bedeutet daher nicht automatisch einen entsprechend kleinen Einfluss der fossilen Emissionen auf den atmosphärischen CO2-Anstieg.
Für diese kausale Zuordnung benötigt man zusätzlich ein dynamisches Carbon-Cycle-Modell, das beschreibt, wie fossile Emissionen, Atmosphäre, Ozean und Biosphäre miteinander gekoppelt sind und wie die natürlichen Austauschflüsse auf die zusätzlichen Emissionen reagieren. Cohlers Zwei-Endmember-Mischgleichung beschreibt diese Dynamik nicht.
Seine weitergehende Schlussfolgerung, fossile Emissionen seien deshalb nicht der dominante „driver“ des atmosphärischen CO2-Anstiegs, folgt somit nicht allein aus seiner Isotopenherleitung. Genau diese weitergehende Schlussfolgerung zieht das Paper jedoch ausdrücklich.
Das klingt jetzt erstmal plausibel. Um nun noch auf Koutsoyiannis zurückzukommen (Net Isotopic Signature of Atmospheric CO2 Sources and Sinks … , 2024): er zeigt anhand der Daten, dass der aktuelle Rückgang der C-13-Signatur in der Atmosphäre (Suess-Effet) nicht, wie z.B. von Suess behauptet wird, mit fossiler Verbrennung zu begründen ist. Das ist eine etwas andere Aussage als die von Cohler, und sie nimmt den Panikmachern ein Scheinargument weg.
Andererseits ist es leider eine schwache Aussage. Denn wenn die C-13-Signatur den menschlichen Einfluss nicht beweist, bedeutet das noch nicht, dass sie ihn widerlegt. Wie es aussieht, bleibt eigentlich nur als Fazit: die C-13-Signatur ist kein geeignetes Kriterium, um das Ausmaß des menschlichen Einflusses auf den atmosphärischen CO2-Gehalt zu beurteilen.
Das ist wirklich ein endloser Vortrag an geistiger Verwirrung. Nicht, dass es den Leuten hier auffallen würde. Das beste Beispiel dafür ist um Minute 49..
Ich will mich darüber lustig machen, der Mann hat eindeutig kognitive Probleme. Also er stellt zwei Beispielrechnungen auf:
10+0-5 = 5
und..
10+20-5 = 5
Er meint das beide Gleichung gültig seien, und alle Varianten dazwischen. Und er meint die zweite Gleichung bewiese, dass die Natur mehr CO2 der Atmosphäre hinzufügen könne als der Mensch, und die „formale Korrektheit“ dieser Gleichung nichts über die Kausalität aussagen würde.
Man könnte jetzt sagen, er hätte sich da halt versprochen. Nur, ohne diesen „Versprecher“ müsste ihm sein Denkfehler auffallen. Denn dann müsste die Gleichung eher lauten..
10+20-25 = 5
Das heißt dann hätte die Natur 20 hinzugefügt, 25 entfernt und netto eben 5 entfernt, womit der Anstieg letztlich wieder gänzlich anthropogen wäre. Tja..
Schlimm ist, dass auch noch Willie Soon an dem paper mitgeschrieben hat, also auch den Unsinn vertritt. Das muss man dann nicht weiter kommentieren. Allerdings, weil er es selber erwähnt, hat man ihn seitens der „CO2 Coalition“ wohl versucht über den Denkfehler zu informieren, was er und Soon nicht einsehen wollten..
@ ALL
Zitat von E. Schaffer vom 6. Dezember 2024 16:07:
„Ich dagegen bin der Wissenschaft weit voraus. Das ist ein völlig andere Liga. Ich sehe wie schlecht die Klimawissenschaft ist, aber ich kann das aus der entgegengesetzen Richtung betrachten. Ich weiß das, weil ich ihre Fehler sehe. Die Kritiker hier hingegen verstehen die Klimawissenschaft einfach nicht, und meinen deshalb sie wäre falsch. Natürlich ist der Abstand zu meinem Niveau dann nochmal größer. Und so brauch ich nichtmal versuchen zu erklären was denn wirklich schief läuft, weil ihr das hier einfach nicht verstehen werdet.“
Und dann erdreistet sich dieser Herr auch noch, uns Cohlers „oder“ als ein „und“ unterzujubeln…
Cohler stellt 2 Beispielrechnungen auf. Die Eine. Und die Andere.
Jonathan Cohler ist übrigens ein Klarinettist, der 1980 mal einen Bachelor in Physik machte. Nie ein Beschäftigungsverhältnis im naturwissenschaftlichen Bereich hatte, 0,0 Berufserfahrung.
Eine hochentwickelte Form der Kombination von analytischem und kreativem Denken wird übrigens als Doppelbegabung bezeichnet. Und jetzt halt doch einfach mal die Finger still und lies still mit, wenn Erwachsene diskutieren!
Na, Nerv getroffen?
….spricht ein Anonymus ohne eigene Angaben zur Berufsbezeichnung, ein Mietmaul linker Klimahysteriker, das noch nicht einmal Klarinette spielen kann…😂
Übrigens, Cek, ist das mal wieder eine Aussage, die Ihre geistige Unterversorgung repräsentiert.
Wenn er 40 Jahre als Physiker beim TÜV gearbeitet h ä t t e, wären Mr. Cohler die Kapazitäten zu physikalisch – meteorologischen Erkenntnissen abhanden gekommen….
Verstehen Sie das, Liebes ?
Weswegen er ohne jegliches Training über mehr als 40 Jahre hinweg nun der Welt erklären kann, wie´s is.
🤩
Richtig, Cek !👍🏼
Wer als Physiker nicht beim TÜV arbeitet, kann trotzdem wie ein Physiker denken….auch 40 Jahre lang…so Gott will….😇
Selbst DENKEN ist nicht so schwer !
Probieren Sie es doch wenigstens e i n Mal ‼️
Nichts von dem was sie aufführen können? Fehlt ihnen deshalb das Sachargument?
Herr Schaffer, 11. September, 6:10 Uhr
schrieb bereits alles Entzaubernde.
Guggsdu dort.
Stelle fest sie haben kein Sachargument dann?
Wenn ihnen Herrn Schaffer liegt, sollten sie das hören.
Wie sieht es denn mit Franz Cek aus, der Kommentar lässt auf einiges an Berufserfahrung schliessen, als Faktentscheka.
Dann hat er zumindest sehr viel mehr vorzuweisen als Sie. 😀
Übrigens, Klarinette spielen hat sehr viel mit Physik zu tun, insbesondere Akustik und Wellentheorie. Also sehr viel mehr als nur sinnlose Bemerkungen in die Tasten zu kloppen.
Sehr guter Beitrag, den ich mir noch im Detail ansehen muß!
Bereits vor der Jahrtausendwende hat Tom Segalstad auf eine seltsame Inkonsistenz in den allgemeinen Hypothesen des IPCC hingewiesen.
Im „ewigen Gleichgewicht vor der Industrialisierung“ war nach Eismessungen der delta13C-Wert -6.5 Promille.
Damals (1996) war der CO2-Gehalt 380 ppm und das delta13C = -8 Promille. Wäre die CO2-Erhöhung „voll anthropogen“, müßte delta13C = -11.4 Promille sein. Bei -8 Promille kann der „antropogene“ CO2-Anteil nur um 30 ppm sein!! Der Rest (70 ppm) muß einen nichtbiologischen Ursprung haben. Dies läßt sich mit einem einfach
en Dreisatz berechnen.
Das IPCC erwähnt zwar das geänderte Isotopenverhältnis delta13C und bezeichnet es als anthropogen verursacht, schweigt sich aber zu Tom Segalstads Folgerungen „dröhnend“ aus.
Ähnliche Rechnungen habe ich bereits vor Jahren gemacht:
Man nehme:
o eine Quelle m_oz (nennen wir sie „Ozeane“, obwohl darin andere Quellen mit eingeschlossen sein könnten) mit delta13C =0 Promille.
o eine andere Quelle m_pf (nennen wir sie „Pflanzen“) mit delta13C= -25 Promille.
o und den „anthropogenen“ Ausstoß m_an „seit Beginn der Industrialisierung“ (Kohle und Öle etc.) ebenfalls mit delta13C = -25 Promille.
Bekannt sind:
o der C-Gehalt in der Atmosphäre seit 1958 aus der Mauna-Loa-Kurve
o der antropogene C-„Ausstoß“, bekannt aus dem Internet (z.B. Carbon Dioxide Information Analysis Center, Oak Ridge National Laboratory)
o der delta13C-Verlauf aus dem Internet.
Die Änderung des C-Gehaltes in der Atmosphäre muß die Summe aller Quellen/Senken sein.
Daraus ergeben sich zwei Gleichungen für die unbekannten m_oz und m_pf.
Die Ergebnisse sind für Jahre, was aus/in die Quellen seit 1958 geflossen ist:
Jahr m_pf m_oz m_an [Gt C]
1960 -39.3 -1.1 83.43
1980 -97.6 57.2 163.87
2000 -188.5 92.6 283.96
2014 -263.7 133.2 403.61
Vergleicht man die Daten mit Messungen, dann stimmt die Zunahme der Pflanzenmasse (eine Senke für die Atmosphäre) gut mit der aus Satellitenmessungen bekannten NPP „Net Primary Production“ der globalen Vegetation (Goddard Flight Center) überein.
Die obige Tabelle besagt, daß im Mittel 5 [Gt C/Jahr] aus der Atmosphäre in die Biosphäre „versenkt“ worden sind.
Demnach hat der „Ozean“ etwa +2.2 [Gt C/Jahr] an die Atmosphäre abgegeben, was, wenn man nach dem Internet einen Strom von 90 [Gt C/Jahr] als Startwert der Gesamtbilanz annimmt, etwa 2.4% Ungleichgewicht bedeutet – wahrlich keine großen Werte, die durchaus im Rahmen des Möglichen liegen.
Nach dieser Abschätzung ist heute noch 35.3% des antropogenen Ausstoßes „seit Beginn der Industrialisierung“ in der Atmosphäre verblieben. Das sind 16.5% des gesamten Kohlenstoffanteils in der Atmosphäre und nicht der doppelte Wert, den das IPCC annimmt.
Die Annahmen des IPCC sind also um den Faktor 2 zu hoch.
MfG
G.Wedekind
Eben nicht. Bedenkt man, dass sich die Atmosphäre mit anderen Kohlenstoff-Reservoirs austauscht, dann werden nicht nur unsere Emissionen verdünnt (CO2 Senken!), sondern natürlich auch die C13 Signatur. Es ist alles nur ein „logischer“ Trugschluss..
Sehr geehrter Herr Schaffer,
Eben doch:
Wenn im heiligen „ewigen Gleichgewicht vor der Industrialisierung“ der CO2-Gehalt 280 ppm war und dabei das delta13C = -6.5 Promille, dann beschreibt das einen
Gleichgewichtszustand der Quellen und Senken von „Ozean“, delta13C = 0 Promille – Referenzzustand des tiefen Ozeans – und „Pflanzen“, delta13C = -25 Promille. In dieses Gleichgewicht greift der „böse Mensch“ mit seinem Kohlenstoff, ebenfalls
mit delta13C = -25 Promille ein. Das ergibt ein Fließgleichgewicht in der Atmosphäre der Quellen und Senken „heute“ von
delta13C_h = ((380 – 280)*(-25) + 280*(-6.5))/380 = -11.4 Promille
Tatsächlich ist aber das delta13C_h = -8 Promille, was bedeutet, daß der „anthropogene“ Anteil nur (8-6.5)/(11.4-6,5)*(380-280) = 30.6 ppm betragen kann.
Natürlich ist dieser Dreisatz zu einfach. Besser beschreibt die Situation die schrittweise Berechnung über der Zeit, wie im Video gemacht.
Auch hier wird natürlich der Kohlenstoff mit den Reservoirs ausgetauscht, aber das Fließgleichgewicht (oder Massenerhaltung oder Kontinuitätssatz) beschreibt den Zustand in der Atmosphäre.
Auch wenn man eine große Ungenauigkeit der Rechnung akzeptiert: Diese Rechnung ist wenigstens in sich konsistent, nicht wie die Hypothese des IPCC, die die niedrigen delta13C-Werte nicht erklären kann.
Es bleibt letztlich nur die eine Erklärung übrig, daß nämlich zusätzliche nichtanthropogene Quellen/Senken bzw. Nichtkonstanz der Quellen/Senken über der Zeit bei der Zunahme des CO2-Gehaltes mit eine riesige Rolle gespielt haben müssen – und daß wir über die ganzen Kohlenstoffkreisläufe noch viel zu wenig Bescheid wissen, um steile Hypothesen zu generieren.
Das bedeutet aber auch, daß wir wahrscheinlich nur wenig an der CO2-Kurve drehen können, und daß selbst dann, wenn wir uns auch total „abschalten“ würden, nicht allzu viel passieren wird!
MfG
G.Wedekind
Nein, noch immer der gleiche Fehler. Machen wir es einfach:
Wir mixen 40% Wodka im Verhältnis 1:3 mit Red Bull, dann wird das Getränk 10% Alkohol haben. Logisch. Stellen wir uns aber vor es gibt noch 12 weitere Teile Red Bull, die sich in kommunizierenden Gefäßen befinden (vielleicht eine Eisform oder sowas) – dann wird der Alkoholanteil letztlich nur 40 / 16 = 2,5% betragen. So ist das hier.
Logischer Weise wird sich dann auch in diesen kommunizierenden Gefäßen Alkohol befinden. Und als Beweis könnten wir an dieser Stelle fragen, wie sich denn der C13 in einem solchen sekundären Reservoir verhält, etwa dem Ozean..
https://www.nature.com/articles/s43247-022-00388-8/figures/1
Ja, der Wert sinkt auch dort, weil eben ein Teil unserer Emissionen mit dem sehr niedrigen C13 Wert dorthin diffundiert..
C13 wird als negative Abweichung von einem willkürlich gewähltem Standard angegeben. Der beträgt ungefähr -8,5 (Promille) in der Atmosphäre. Vorindustriell waren es ~ -6,5. In fossilen Brennstoffen liegt der Wert bei ungefähr -28. Das Vorzeichen ist aber letztlich egal. Das heißt, wenn man fossilen Kohlenstoff in die Atmosphäre bläßt, sollte dieser Wert absinken, was er eben auch tut.
Dann geht es um eine schlichte Rechnung. Wenn ich Wodka-RedBull im Verhältnis 1:3 mixe, und der Wodka 40% Vol. Alkohol hat, dann wird der Drink 10% haben. Hier geht es aber um die Frage, was muss der Atmosphäre hinzugefügt worden sein, wenn der C13 Wert von 6,5 auf 8,5 steigt, wenn wir wissen, dass sich der CO2 Anteil um etwa 50% erhöht hat, also etwa die Hälfte hinzugekommen ist.
Wenn man rechnet 6,5 * 2/3 + 13 * 1/3 = 8,67 kommt man dem realen Wert zumindest nahe. Ich muss hinzufügen, ich kenne die genauen Annahmen von Cohler nicht. Aber im Prinzip kommt er so zu seinen 13 oder 13,2 für die CO2 Quelle. Und wenn die CO2 Quelle im Durchschnitt(!) nur einen C13 Wert von 13 hätte, dann kann nicht viel fossiler Kohlenstoff darunter sein. So seine „Logik“.
Das Problem, oder besser die Lösung, ist ganz einfach: der atmosphärische Kohlenstoff tauscht sich mit anderen Reservoirs aus, wie etwa dem Ozean. Auch dort steigt der C13 Wert, und eben deshalb steigt der C13 Wert in der Atmosphäre langsamer.
Das ganze Argument ist Unsinn..
Humbug.
….aber ausführlich…
Den Wodka sollte er besser selbst trinken….😂
„ich kenne die genauen Annahmen von Cohler nicht. Aber im Prinzip….“
Machen wir es einfach :
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0,00 Rückmeldung zu 3 ausführlichen Inhalten des Herrn Schaffers. Er widerspricht nicht nur dem Teilzeit-Klimatologen J. Cohler, Schaffer hat sogar Cohlers Widersprüche aufgelöst, sondern eigene, substanzgeladene Erklärungen gebracht.
Doch Sie? 6 Buchstaben.
Ja, das ist Humbug.
Dass diese Frage ausgerechnet von Ihnen kommt ist schon komisch:
Nichts zum Thema, nur ein Angriff auf den Autor.
Das alles ist Humbug, es sind wieder einmal nur Modelle, basierend auf vereinfachten Annhamen und Schätzungen die auf noch mehr Annhamen beruhen und wer vom IPCC Modell abweicht ist soieso automatisch ein Leugner und „Teilzeit-Klimatologe“. Ein Thema mit dem Leute Zeit verschwenden um vom Kern des Problems ablenken. Von daher ist „Humbug“ schon die richtige Bezeichnung.
Können sie bitte die Einwände mit ihren eigenen Worten validieren?
Aus dem atmosphärischen δ13C-Wert allein lässt sich der mengenmäßige Anteil einzelner Kohlenstoffquellen oder -senken nicht durch eine einfache Reservoir-Mischungsrechnung bestimmen. Sobald große Reservoirs wie Biosphäre und Ozean Kohlenstoff isotopisch diskriminieren, d. h. 12C bevorzugt aufnehmen und teils zeitlich versetzt wieder abgeben, muss neben der Kohlenstoff-Massenbilanz auch die zeitabhängige Isotopenfraktionierung der jeweiligen, einzelnen Austauschflüsse berücksichtigt werden. Der δ13C bleibt damit zwar ein Tracer, ist aber für sich allein keineswegs für eine eindeutige quantitative Herkunftsbestimmung des atmosphärischen CO2 geeignet und damit schon garnicht als unumstößlicher Beleg für anthropogene Herkunft nutzbar.