… als eine bundesweite Aktionswoche in Deutschland, die das Engagement und die Vielfalt konkreter Maßnahmen zur Vorsorge gegen die Folgen des Klimawandels sichtbar macht. Ein Anlass, einmal Auszüge des „Sichtbaren“ zu zeigen.
Helmut Kuntz
Woche der Klimaanpassung
Diese wird wie inzwischen üblich, von einem Bundesministerium finanziert und von NGOs umgesetzt:
KI: Die Woche der Klimaanpassung (WdKA) wurde gemeinschaftlich von zwei Hauptakteuren ins Leben gerufen:
– Das Bundesumweltministerium: Offiziell die Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) (bzw. im aktuellen Organisationsverbund als BMUKN geführt).
– Das Zentrum KlimaAnpassung (ZKA)
Das Zentrum KlimaAnpassung ist der operative Kopf dahinter. Es setzt die Aktionswoche seit der ersten Austragung im Jahr 2022 im Auftrag des Ministeriums federführend um und koordiniert die deutschlandweiten Events. Ihr Budget dürfte sich in einem Rahmen von ca. 1,5 bis 3 Millionen Euro pro Jahr bewegen.
Um die „Fachkompetenz“ bewerten zu können, anbei ein paar der „Fachunterstützer“ des ZKA, welche als ausgewiesene Klimaalarmisten und -Aktivisten bekannt sind:
… Unterstützt wird die WdKA zudem von prominenten Botschafterinnen und Botschaftern aus Wissenschaft und Gesellschaft – darunter der Arzt und Wissenschaftsjournalist Dr. Eckart von Hirschhausen, die Ökonomin Prof. Dr. Claudia Kemfert sowie der Meteorologe Sven Plöger.
Die „Sichtbarkeit“ des Klimawandels
Anbei ein paar Beispiele, mit welcher „Qualität“ die Öffentlichkeit sogar von „Fachstellen“ über Klimawandelereignisse (des-)informiert wird.
Attributionsstudien
Der Autor hat auf EIKE mehrere der inzwischen modernen Attributionsstudien besprochen [3] und dabei aufgezeigt, wie in diesen Studien das (gewünschte) Ergebnis durch gezielte Selektion „geeigneter“ und ignorieren für das gewünsche Ergebnis „ungeeigneter“ Daten erreicht wird.
Eine in der dieses Prinzip besonders schamlos umgesetzt wurde, ist die Attributionsstudie zur Ahrtalflut [1] unter Federführung des DWD, die Frau Merkels vor Ort-Aussage, Ursache wäre der Klimawandel (und nicht schlimmstes Behördenversagen) in vorauseilendem Gehorsam bestätigen musste.
Geht es um Menetekel des Klimawandels, wird diese Studie gerne zitiert
[2] TAZ: Konsequenzen aus der Ahrtal-Flut: Von einer Klimakatastrophe zur nächsten
… Das gilt auch, weil es eine der ersten Klimakatastrophen war, die in der Öffentlichkeit breit als solche benannt und wahrgenommen wurde. Wissenschaftler*innen haben klar gezeigt: Das war kein Zufall, kein normales Wetterchaos. Das waren mindestens zum Teil der Mensch und seine Treibhausgasemissionen aus Kohlekraftwerken, Autos, Gas-Pipelines oder Rindermägen …
Was hat diese Studie „herausgefunden“?
Dr. rer. nat. Markus Übel (Meteorologe), Deutscher Wetterdienst Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach, schrieb dazu auf wetterdienst.de, 12. August 2022:
Man fand in einer Attributionsstudie zunächst heraus, dass unter den heutigen klimatischen Bedingungen in dieser und ähnlichen Regionen in West- und Mitteleuropa durchschnittlich nur alle 400 Jahre ein vergleichbares Regenereignis zu erwarten ist.
In der Studie steht das wie folgt: Therefore we broadened the analysis by assessing the influence of climate change on similar types of events that could occur anywhere in Western Europe in a large region between the north of the Alps and the Netherlands. We found that in the current climate, for a given location within this larger region, we can on average expect one such event every 400 years. That also means we expect such events to occur more frequently than once in 400 years within the larger Western European region.
Nun sind die Flutereignisse im Ahrtal seit dem Mittelalter gut dokumentiert. Und so weiß man sicher, dass Fluten dieser Größe mindestens auch in den Jahren 1804 und 1910 aufgetreten sind, mit dem Glück, dass auch die von 1804 bestens dokumentiert ist, da die damaligen französischen Besetzer darüber Vermessungen durchführten.
Ein den Klimaalarmberichten kritisch eingestellter Beobachter könnte nun die Frage stellen, wie ein Ereignis, welches historisch bestens dokumentiert mindestens dreimal im Abstand von fast genau 100 Jahren auftrat, durch den ominösen Klimawandel im Mittel alle 400 Jahre auftreten soll und das sogar eine Beschleunigung des Auftretens sei.
Darüber die KI befragt (Antwort):
Das scheinbare Paradoxon – dass ein „500-jährliches Ereignis“ dreimal innerhalb von rund 200 Jahren (1804, 1910 und 2021) auftritt – lässt sich durch die Natur statistischer Wahrscheinlichkeiten und die Lücken in den offiziellen Berechnungsmodellen erklären.
Methodische Fehler: Das Ignorieren historischer Daten
Die offiziellen Hochwassergefahrenkarten vor 2021 basierten auf mathematischen Berechnungen, die eine fundamentale Schwachstelle hatten: Sie nutzten fast ausschließlich systematische Messdaten ab dem Jahr 1947.
-Da die extremen Katastrophen von 1804 und 1910 vor Beginn dieser modernen Messreihen lagen, flossen sie schlichtweg nicht in die Standard-Risikoberechnungen der Behörden ein.
-Berechnet man ein Risiko nur auf Basis der „ruhigen“ Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg, stuft das mathematische Modell ein Ereignis wie das von 2021 als extrem seltenen Ausreißer (z. B. einmal in 500 Jahren) ein. Bezieht man die historischen Daten von 1804 und 1910 jedoch aktiv mit ein, sinkt die reale statistische Wiederkehrzeit für das Ahrtal drastisch (eher in Richtung 100 bis 200 Jahre).
Man muss sagen, dass die KI dazu wesentlich intelligenter und wissender antwortet, als zum Beispiel die Redakteurin der TAZ (Frau Susanne Schwarz ist eine ausgewiesene Klimaaktivistin).
Und glasklar sagt die KI, warum die Attributionsstudie eine (gewollt) grottenfalsche Aussage liefert: Die wichtigen, historischen Daten flossen „schlichtweg nicht in die Standard-Risikoberechnungen der Behörden ein“. Und sie hilft sogar (etwas) beim Abschätzen der wirklichen Daten.
Ähnliches gibt es auch zur Simbachflut im Jahr 2016 [4]
Ein Professor der TUM bestätigte, dass diese Flut ein 1000jahre Ereignis (HQ1000) wäre (und damit keinesfalls die Ursache eines Behördenversagens).
Das mag sogar stimmen. Denn seit den letzten 1000 Jahren hat man erst in der Neuzeit eine Talquerung oberhalb von Simbach gebaut. Dessen Bachauslass wurde allerdings so eng bemessen, dass er bei einem der in dieser Gegend häufigen extremen Niederschläge so stark verstopfen konnte, dass er – da als Damm ungeeignet ausgeführt -, nicht einfach überlief, sondern vorher brach, wobei als Folge die Sturzflut einen im Weg stehenden Sägewerks-Lagerplatz mit Stammholz „leerräumte“ und die Baumstämme mit der Flut in einer mehrere meter hohen Welle durch den Ort Simbach trieb.
Der jüngste Gletscherbruch in Nepal
[7] EIKE, Sep. 09, 2026: Nepal fordert 5 Milliarden US-Dollar Klimahilfe von den Vereinten Nationen für einen Felssturz im Himalaya.
Tagesschau [6]: Nach der Sturzflut im Himalaya mit mehr als 1.000 Toten ist die Zerstörung groß. Während die Überlebenden ihre Habseligkeiten bergen, wächst der Zorn: Nepal stößt kaum CO2 aus, wird aber immer härter vom Klimawandel getroffen … Nepal fordert Unterstützung beim Wiederaufbau. Auf 2,5 Milliarden US-Dollar hat der Leiter der Katastrophenschutzbehörde die Schäden an Häusern und Infrastruktur beziffert. Und während, wie der Regierungschef betont, die ganze Welt für den Klimawandel verantwortlich ist, trägt Nepal nur einen Bruchteil bei, führt Klimaforscher Ujjwal Uphadhyay aus.
Der von der Tagesschau als Klimaforscher bezeichnete Herr Ujjwal Uphadhyay ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein Klimaaktivist: [5] Ujjwal Upadhyay bestreitet seinen Lebensunterhalt mit “Klimawandel”. Er wirkt als Berater und Autor zu Disaster Risk Reduction, Loss & Damage, Klimafinanzierung und Resilienz, u. a. als Consultant bei Practical Action Nepal. Practical Action Nepal ist eine britische NGO mit Sitz in Rugby, England, die jährlich um die drei Millionen GBP nach Nepal transferiert, Geld, das zumeist aus Entwicklungs- und Klimahaushalten von Regierungen, im Wesentlicher der britischen Regierung und von Stiftungen (Swiss Re und Gates Foundation) stammt. Der angebliche Kampf gegen Klimawandel ist Geschäftsmodell, Ujjwal Upadhyay und “Practical Action Nepal” generieren damit Umsatz und Profit.
Ujjwal Upadhyay ist nicht nur über Practical Action Nepal gut vernetzt, er sitzt im Boot mit einer Reihe von UN Institutionen und Anhängseln … Hinzu kommen US-AID, Oxfam und der World Wildlife Funds.
Aber die Redaktion meiner Heimatzeitung ist auch der felsenfesten Überzeugung, dass ein Herr von Hirschhausen (der Arzt) und C. Kemfert zum Klima forschende und dazu seriöse Fachpersonen seien, schließlich sind beide Professoren.
Nun sind Gletscherabbrüche in Regionen mit Gletschern nicht ungewöhnlich oder selten. Eher „gehören“ Gletscherabbrüche zu deren natürlichem Verhalten.
Wegen der besseren historischen Dokumentation anbei, was Gletscherbrüche früher vor unserer Haustür in den Alpen bedeuteten:
KI: Während der Kleinen Eiszeit (vom 14. bis zum 19. Jahrhundert) wuchsen die Alpengletscher massiv an. Sie drangen in besiedelte Täler vor, begruben Weideland unter sich, zerstörten Häuser und führten zu katastrophenartigen Ereignissen.
Besonders gefürchtet waren Eislawinen (Gletscherstürze) und die Entstehung von temporären Gletscherstauseen. Wenn das Eis Flüsse aufstaute und diese Eisdämme plötzlich brachen, kam es im Tal zu verheerenden Sturzfluten und Überschwemmungen.
Das berühmteste Beispiel: Der Aletschgletscher (Wallis)
Die bekannteste und bis heute dokumentierte Tradition dieser Art existiert in der Schweizer Gemeinde Fiesch im Kanton Wallis.
– Das Gelübde von 1678: Im Jahr 1678 gaben die Bewohner von Fiesch und dem Fieschertal ein feierliches, vom Papst genehmigtes Gelübde ab. Der Grosse Aletschgletscher wuchs damals so stark, dass er den Abfluss des nahen Märjelensees blockierte. Regelmäßig brachen diese Eisdämme, woraufhin gigantische Flutwellen das Tal überschwemmten und die Existenz der Bergbebauung bedrohten.
– Die Prozession: Um die Katastrophen abzuwenden und das Eis im Zaum zu halten, pilgerten die Gläubigen fortan jedes Jahr am 31. Juli betend und mit Kreuzen aus dem Dorf hinauf in den Wald zur Kapelle im Ernerwald. Sie baten Gott darum, das Wachstum des Gletschers zu stoppen.
– Verschärfung der Regeln: Da der Gletscher im 18. Jahrhundert trotzdem weiter wuchs, verschärfte der damalige Dorfpfarrer das Gelübde. Die Einwohner mussten zur Verstärkung ihrer Bitten zusätzlich auf „öffentliche Tänze und heimliche Zusammenkünfte“ verzichten
– Auch an anderen Orten des Alpenbogens, wie etwa am Vernagtferner im Tiroler Ötztal, kam es durch gletschergestaute Seen immer wieder zu katastrophenartigen Ausbrüchen (den berüchtigten „Ötztaler Eissee-Ausbrüchen“). Die betroffenen Talbewohner reagierten darauf im Barockzeitalter regelmäßig mit feierlichen Bittgängen, dem Aufstellen von Gletscherkreuzen und kirchlichen Segnungen, um die zerstörerischen Naturgewalten des Eises zu bannen.
Die paradoxe Kehrtwende der Moderne
Inzwischen hat sich der Zweck dieser historischen Traditionen komplett umgedreht:
Da der Aletschgletscher durch den menschengemachten Klimawandel dramatisch schrumpft, wandte sich die Gemeinde Fiesch vor einigen Jahren an den Vatikan. Mit Erlaubnis von Papst Benedikt XVI. wurde das jahrhundertealte Gelübde im Jahr 2009 offiziell geändert:
Heute beten die Menschen bei der jährlichen Prozession nicht mehr gegen das Wachstum des Gletschers, sondern für dessen Erhalt und gegen die Erderwärmung.
Das Gelübde der Gemeinde Fiesch (Wallis), im Jahr 2009 offiziell vom Vatikan umgeschrieben.
Das neue Gebet: Statt Gott anzuflehen, den Gletscher schrumpfen zu lassen, beten die Gläubigen seitdem bei der jährlichen Prozession am 31. Juli: „Möge der Aletschgletscher wieder wachsen und die Erderwärmung gestoppt werden.“
Wie die Klimaauswirkungen eben so sind, nie kann es das Klima allen recht machen. Und die katholische Kirche zeigt ihre Anpassungsfähigkeit: Nicht die Wallfahrt wird abgeschafft, sondern einfach die Fürbitte passend umgedreht.
Die Maximale Gletscherausdehnung innerhalb der letzten 10.000 Jahre war zwischen 1850 … 1860. In das damals herrschende Klima soll der Globus durch die CO2-Emissionsverhinderung „zurückgeführt“ werden.
Sofern das gelingt, bezahlt dann Nepal den riesigen Schaden, welchen die Alpenbewohner durch das Wieder-Auftreten der dortigen Gletscherbrüche erleiden? Die wohl einzige Institution, welche in den Alpen dann davon nur ganz wenig Schaden hat, dürfte die kath. Kirche sein. Das Wieder-Umdrehen von Gelübdetexten kostet nicht wirklich viel.
Waldbrände
Unser Bundeskanzler (sofern er bis zur Publizierung dieses Artikel noch ein solcher ist) erklärte bei seinem Erscheinen am bereits gelöschten Feuer im Hürtgenwald: „Der bedauerliche Befund ist, wir müssen damit rechnen, dass wir häufiger solche Ereignisse haben. Das ist Klimawandel.“
Und über Kritiker und Skeptiker ergänzte er: „Und ich will allen Leugnern des Klimawandels sagen: Schauen Sie sich das genau an, was hier passiert ist.“
Mit diesem Auftritt wollte er wohl an die damalige (falsche) Aussage von Frau Merkel über die Ahrflut anknüpfen und aller Welt zeigen, dass auch er das Wissen, vor allem aber die Macht habe, ebenfalls (falsche) Klimageschichte zu schreiben.
Was sieht man, wenn man Merz‘ Vorschlag des genauen Anschauens umsetzt?
Zuerst einmal gegenteilige Aussagen:
KlimaNachrichten Redakteur 16. September 2026: Noch nie hat es auf der Erde so wenig gebrannt wie dieses Jahr
Und ein Artikel auf EIKE [8] mit einer vergleichbaren Aussage.
Daraus verkürzte, informelle Darstellungen.
Beim Vergleich der Angaben muss man sehr aufpassen, denn der Begriff „Wildfire“ kann sowohl alle Feuerflächen, aber eingeschränkt auch nur brennende Waldflächen bedeuten.
Einmal der Verlauf der gesamten Brandflächen weltweit seit 2012 bis zum 7. Sept. 2026.
Ausgerechnet dieses Jahr, laut Herrn Merz ein Klimawandel-Brandmenetekel, weist verblüffend wenig Brandfläche aus. Auch ist keinerlei Klimawandel-Verschlimmerung irgendwie erkennbar.

Bild 1 Verlauf der gesamten Brandflächen weltweit von 2012 bis zum 7. Sept. 2026. Quelle: Our World in Data
Zoomt man auf Deutschland, finden sich teils sehr unterscheidende Datensätze:

Bild 2 Verlauf der gesamten Brandflächen Deutschland von 2012 bis zum 7. Sept. 2026. Quelle: Our World in Data.
Dazu gibt es Daten der reinen Waldbrandfläche, also die Brände, welche Herr Merz am Hürtgenwald gemeint hat.

Bild 3 BMLEH-Daten. Verlauf Waldbrandflächen Deutschland 1992 – August 2026. Grafik vom Autor erstellt
Irgendwoher muss Herr Merz sein „Klimawissen“ geholt haben. Vielleicht von solchen Instituten?

Bild 4 Meldung des THÜNEN-Instituts
Nun kann Herr Merz auf einen „Wissenspool“ von ca. 850 Mitarbeitern in seinem Bundeskanzleramt und weitere 450 Mitarbeiter im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung zurückgreifen.
Dieser „geballten Wissenskraft“ scheint es aber nicht gelungen zu sein, die folgenden Daten zu finden und ihm vor seiner Klimarede zu übermitteln (oder er hat diese aufgrund seiner sprichwörtlichen Arroganz ignoriert):

Bild 5 Waldbandfläche und Anzahl der Brände in Deutschland 1960 – 2025. Daten: 1960-90 aus König 2007 sowie Franzmann 2012. Bei Abweichungen wurde das Mittel aus beiden Quellen verwendet, 1991-2024 aus BLE-Daten (Zufügung: BMLEH). Vom Autor um die Daten bis Aug. 2026 und einen Hinweis ergänzt. Quelle: Waldbrände in Deutschland – Waldwissen.net
Dabei ist diese Information mit KI leicht zu finden:
… Um noch weiter in die Vergangenheit zu blicken, haben Forstwissenschaftler (unter anderem die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft) historische Datensätze aus der ehemaligen DDR und der alten Bundesrepublik für den Zeitraum 1960 bis heute kombiniert. Diese Datenreihe ist unter anderem auf dem forstlichen Fachportal Waldwissen.net grafisch aufbereitet.
Die KI gibt auch eine Interpretation dazu:
Zentrale Erkenntnisse aus den Langzeitdaten
Obwohl extreme Hitze- und Dürrejahre (wie 2018, 2019, 2022 und zuletzt das schwere Brandjahr 2025 mit rund 2.626 Hektar) zu Spitzenwerten führen, zeigt der langfristige Trend einen deutlichen Rückgang
Einmal ist das ein schöner Beleg, wie leicht und schnell selbst die kostenlose KI viele hochbezahlte Bearbeiter ersetzen kann. Es ist aber leider auch ein Beleg, dass man selbst einem Bundeskanzler (bei der *in war es allerdings auch nicht anders) nicht über den Weg trauen darf (eine schärfere Formulierung dazu denke sich jeder Leser).
Meeresspiegel
Wenn die Landtagswahlen vorüber sind, werden sich unsere Medien wie jedes Jahr wieder auf den anstehenden Klimagipfel „stürzen“. Und das bedeutet jedes Jahr, dass die Welt durch den Klimawandel bereits, zumindest in Kürze, wenn nicht so schnell, dann trotzdem ganz sicher (in Simulationen) untergeht und der reiche Westen deshalb in immer größerem Volumen bedingungslos Klima-Reparationszahlungen an die davon unisono betroffenen, armen Länder zu zahlen hat.
Herr Guterres ist dafür ein beständiger Mahner:
KI: Bei einem Besuch im pazifischen Inselstaat Tonga im Rahmen des Pazifischen Inselforums setzte er ein „globales SOS“ (Save Our Seas) ab. Er betonte dort:
-Der Meeresspiegel steigt in Teilen des westlichen Pazifiks fast doppelt so schnell wie im weltweiten Durchschnitt.
-Es sei eine „verrückte Situation“: Die Treibhausgase der großen Industrienationen lassen die Meere anschwellen, während die kleinen Inselstaaten, die kaum etwas zur Erwärmung beigetragen haben, als Erste im Ozean versinken
Und es gibt auch zum Meerespegel eine „Hürtgenwald-Aussage“ einer politisch (in-)kompetenten Fachperson. Es war die GRÜNe Annalena, welche in einem Polittalk zur damaligen Ampelwahl allen Ernstes behauptete, der Meerespegel würde bis zum Jahr 2100 um 7 m ansteigen [9].
Eine mehr als vollkommen schwachsinnige und auch physikalisch nicht mögliche Aussage, aber wie man inzwischen erkennen muss, der „Intelligenzstandard“ zumindest zum Klima im höheren Politikbetrieb.
Zurück zum Pazifik und der Aussage von Herrn Guterres.
Zum großen Glück gibt es wenigstens für einen Teil des Süd-Pazifik ein Seepegel-Monitoringprojekt, welches relativ aktuell anzeigt und glaubhafte Rohdaten liefert. Daraus die aktuellen Daten von Tonga:

Bild 6 Pegelverlauf von Tonga bis 7.2026. Vom Autor ergänzt. Quelle: Australien Government Bureau of Meteorologie
Dazu die Pegelverläufe des in der Nähe liegenden Fidji-Atolls.

Bild 7 Pegelverlauf von Fidji bis 7.2026. Vom Autor ergänzt. Quelle: Australien Government Bureau of Meteorologie
Bei Fidji sieht man noch deutlicher als bei Tonga den Pegeleinfluss eines um 2010 stattgefundenen Seebebens mit einem heftigen „Pegelsprung“. Eine wesentliche Ursache „besonders hoher“ Pegelanstiege.
Dazu die KI befragt: Steigt der Meeresspiegel bei Fidji?
Ja, der Meeresspiegel bei Fidschi steigt, und das sogar deutlich schneller als im weltweiten Durchschnitt. Während das globale Mittel bei rund 3,5 mm pro Jahr liegt, verzeichnen die Fidschi-Inseln im Westpazifik einen Anstieg von etwa 4,6 bis 6 Millimetern pro Jahr.
Dieser überdurchschnittliche Anstieg hat verheerende, ganz konkrete Konsequenzen für den Inselstaat
KI: Welche Ursache hat dieser Pegelanstieg?
Der Anstieg des Meeresspiegels bei Fidschi und weltweit hat zwei globale Hauptursachen, die direkt durch die Erderwärmung angetrieben werden, sowie eine regionale Besonderheit, die den Pazifik besonders hart trifft
Die beiden globalen Hauptursachen:
– Die thermische Ausdehnung des Wassers
– Das Schmelzen von Gletschern und Eisschilden:
– Dass der Pegel im westlichen Pazifik rund um Fidschi fast doppelt so schnell steigt wie im globalen Durchschnitt, liegt an ozeanischen und atmosphärischen Mustern:
– Passatwinde und Strömungen: …
– Das Klimaphänomen El Niño / La Niña: …
Zusammengefasst: Während die Erderwärmung das Fundament für den weltweiten Anstieg legt, sorgen Wind- und Strömungsmuster dafür, dass Fidschi geografisch an einer der am stärksten betroffenen Zonen der Erde liegt.
Das mag man der KI glauben, oder auch nicht. Klären kann es aber nur eine tiefere Analyse.
Vorab Pegelverläufe in dieser Pazifikgegend weitgehend ohne Seebebeneinflüsse:

Bild 8 Pegelverläufe Kiribati, Tuvalu, Vanuatu. Vom Autor ergänzt. Quelle: Australien Government Bureau of Meteorologie
So richtig glaubhaft erscheint es nicht, was die KI dazu gesagt hat. Ein Vorteil der KI ist jedoch, dass man diese beliebig lange und oft „löchern“ kann.
KI: Es ist ein kluger und nachvollziehbarer Gedanke, tektonische Verschiebungen wie Seebeben als Ursache zu prüfen. Bei Erdbeben können sich Kontinentalplatten abrupt anheben oder absenken (sogenannte Subsidenz oder Hebung), was an den dortigen Messstationen (Pegelsendern) wie ein sprunghafter Anstieg oder Abfall des Wassers aussieht.
Wissenschaftliche Langzeitdaten von Institutionen wie der NASA und dem IPCC zeigen jedoch, dass ein Seebeben nicht die Ursache für den langfristigen Pegelanstieg ist.
Erneutes „löchern“:
KI: Die Annahme, dass diese Nachbarinseln seit 1993 fast keinen Pegelanstieg zeigen, widerspricht den realen Messdaten. Satellitenmessungen (Altimetrie) und Gezeitenpegel vor Ort, die seit 1993 lückenlos laufen, dokumentieren für die gesamte Region einen klaren Trend:
Tuvalu: Der Meeresspiegel stieg hier seit 1993 um knapp 15 Zentimeter (ca. 5 mm pro Jahr).
Die Messwerte für Vanuatu
Satellitendaten: Seit Beginn der lückenlosen Satellitenmessungen im Jahr 1993 dokumentiert die NASA rund um die Inseln von Vanuatu einen durchschnittlichen Anstieg von etwa 6 Millimetern pro Jahr. Das ist fast das Doppelte des weltweiten Durchschnitts (~3,3 mm/Jahr).
Pegelstationen vor Ort: Die fest installierte Gezeiten-Messstation (SEAFRAME) in der Hauptstadt Port Vila misst seit 1993 einen absoluten Anstieg von ca. 3,1 mm pro Jahr
Zumindest gibt die KI nun zu, dass die Satellitendaten für Vanuatu 6 mm/pa ausweisen, die vor Ort gemessenen Pegelwerte aber nur die Hälfte davon.
Aber selbst das ist nicht richtig, wie eine genauere Sichtung zeigt.
Bereits einfaches, „heuristisches“ Auswerten der tabelliert ladbaren Daten in Excel zeigen einen deutlich erkennbaren Trendkanal (rot). Und beim Vergleich sieht man sofort, dass die (von KI) angegebene Steigung der Regressionsgeraden einen zu hohen Pegelanstieg angibt. Der wirkliche Pegelanstieg – also der des Trendkanals – beträgt 2,42 mm/pa.
Bei Pegelverlauf von Vanuatu ist es noch deutlicher. Der Pegelanstieg des Trendkanals ist fast Null. Allerdings ist der Trendkanal dort nicht so deutlich ausgeprägt:
Auf jeden Fall zeigt alleine diese kurze Pegelübersicht, wie auch bei Meerespegelaussagen ge… erheblich unterschiedliche Werte angegben werden.
Verstanden hat der Autor auch immer noch nicht, warum aus 1.336 km Höhe messende Satelliten (nach endlosen Korrekturen und in der Regel wegen Driften und Kalibrierfehlern häufig rückwirkend geänderten Werten) genauere Ergebnisse liefern sollen, als die direkte Messung am Strand. Die erkennbare Differenz spricht Bände.
Aber man benötigt ja die alarmistischen Werte. Denn sonst würde niemand den inzwischen unisono – extrem vor allem vor dem Klimagipfel – im Meer „versinkenden“ Inseln und Küstenstaaten das Klimareparationsgeld zahlen und den eigenen, immer geldgierigeren Regierungen die CO2-Emissionssteuer sicher auch nicht.
Wirkliche Klimakämpfer wollen das aber gar nicht wissen
Obwohl es so einfach ist, sich einen Überblick über den wahren – niedrigen – Meerespegelanstieg zu verschaffen, hören sich die besonders wissenden Klimakämpfer auf den Klimagipfeln unwidersprochen an, wenn Präsidenten von Atollstaaten im Meer stehend über den angeblichen Untergang ihrer Inseln lü… zutiefst-erschütternde Geschichten erzählen.
Und auch die dorthin reisenden Regierungsverteter (2025 war es eine deutlich verkleinert, deutsche Delegation von immer noch etwa 160 Personen) verhalten sich so.
Schlimmer noch, auch das Umweltbundesamt, inzwischen geführt vom geradezu klimawandelkranken Herrn Schneider und das Bundesamt für Seeschiffahrt (BSH) machen bei der Desinformation mit.
Das offizielle „Dauermärchen“ über die durch Pegelanstiegs-Beschleunigung besonders gefährdete Nordseeküste
KI: Das Umweltbundesamt (UBA) stuft die deutsche Nordseeküste im Zuge der nationalen Anpassungsstrategie als hochgradig gefährdeten und vulnerablen Raum ein. Die Bedrohung resultiert laut dem UBA und den zugehörigen Messnetz-Indikatoren vor allem aus einer physikalischen Kettenreaktion sowie der Belastung ökologischer Schutzräume.
Die Indikatoren: Die Messdaten des UBA-Monitorings bestätigen, dass der Meeresspiegel an den deutschen Nordseepegeln im letzten Jahrhundert bereits um ca. 20 Zentimeter gestiegen ist. Aktuelle Projektionen zeigen, dass sich dieser Anstieg massiv beschleunigt.
Der jährlich in Hamburg stattfindende Extremwetterkongress (EWK) zeichnet in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ein drastisches Bild bezüglich des Nordsee-Meeresspiegels. Die Kernbotschaften der Wissenschaftler und Meteorologen fokussieren sich auf eine gefährliche Beschleunigung des Anstiegs und veränderte Großwetterlagen.
– Projektion bis Ende des Jahrhunderts: Bei fortschreitendem Klimawandel rechnet das BSH auf dem Kongress bis zum Jahr 2100 mit einem zusätzlichen Anstieg zwischen 0,6 und 1,1 Metern.
– Langzeitszenario: Sollten die Treibhausgase nicht drastisch reduziert werden, steht bis zum Jahr 2150 sogar ein Plus von fast zwei Metern im Raum.
In den gemessenen Pegeldaten ist davon allerdings nichts zu sehen
Ausgemessener Pegelanstieg: 2,29 mm/pa
Ausgemessener Pegelanstieg: 1,4 mm/pa
Weltweite Ernährung
Auch die Ernährung ist durch den schlimmen Klimawandel zunehmend gefährdet:
Zumindest, wenn man der UN und den vielen NGOs glauben dürfte.
Was sagen die Daten darüber?
KI: Das Paradoxon: Mangel vs. Überfluss
Die globale Ernährungskrise ist kein Problem mangelnder Lebensmittelproduktion, sondern ein Verteilungsproblem. Theoretisch produziert die weltweite Landwirtschaft genügend Kalorien, um die gesamte Menschheit zu ernähren. Allerdings geht rund ein Drittel aller produzierten Lebensmittel durch Verderb auf dem Weg oder durch Verschwendung im Handel und bei Verbrauchern verloren. Gleichzeitig führt der globale Trend zu billigen, hochverarbeiteten Lebensmitteln dazu, dass weltweit inzwischen mehr Menschen an den gesundheitlichen Folgen von Übergewicht sterben als an Unterernährung.
Fragt man anders, berichtete KI allerdings auch „mainstreamgerecht“:
KI: Der Klimawandel bedroht die weltweite Ernährung massiv durch Dürren, Überschwemmungen und extreme Hitze, wodurch Ernteausfälle und Hunger zunehmen
Anbei nun Erntedaten der wichtigsten Nahrungsmittel.
Erkennbar gibt es fast nur einen Trend zu immer mehr Produktion und auch Ertrag. Das ist natürlich nicht alleine ein Verdienst des seit der schlimmen Kaltzeit zum großen Glück erfolgten Erwärmung und kann auch nicht einfach weiter so steigen, alleine schon, weil Pflanzen durch das zunehmende Gewicht immer unwetteranfälliger werden.
Aber das oft propagierte „Klimawandel-Ernährungsmenetekel“ ist eben nicht zu finden. Und zum großen Glück ist die von einem Herrn Malthus einst verkündete „absolut sichere“ Vorhersage, dass die Erde auf gar keinen Fall mehr als eine Milliarde Menschen ernähren kann, nicht eingetroffen.
Anmerkung: Es sieht so aus, als würde die Weizenproduktion stagnieren. Die Erntemenge 2026 wird aktuell auf knapp 1.100 Millionen Tonnen geschätzt. 2024 waren es ca. 800 Mio. Tonnen.
Fazit
Würde man die Vorteile des sich stetig ändernden Klimas und zum großen Glück inzwischen wärmer gewordenen mit den Nachteilen gegenrechnen, könnte es gut sein, dass die angeblich (ausschließlich in Klimasimulationen) schlimm betroffenen Länder dem Westen „Übergewinn-“Rückzahlungen leisten müssten.
Quellen
[1] Studie: Rapid attribution of heavy rainfall events leading to the severe flooding in Western Europe during July 2021
[2] TAZ, 14.07.2026, Artikel: Konsequenzen aus der Ahrtal-Flut: Von einer Klimakatastrophe zur nächsten | taz.de
[3] EIKE, 28.11.2022: Attributionsstudien zeigen das Gegenteil von dem, was darüber verkündet wird
[4] EIKE 24.01.2017: Jahrtausendhochwasser am 01.06.2016 in Simbach – so entstehen Menetekel des Klimawandels
[5] Science Files: “Klimawandel”: Der Weg in die Taschen westlicher Steuerzahler: Wie “Klimawandel” eingesetzt wird, um die Flutkatastrophe in Nepal zu Geld zu machen
[6] Tagesschau, 05.09.2026: Nach Flutkatastrophe im Himalaya Nepals Wut auf die Verursacher des Klimawandels
[7] EIKE, Sep. 09, 2026: Nepal fordert 5 Milliarden US-Dollar Klimahilfe von den Vereinten Nationen für einen Felssturz im Himalaya. – EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie
[8] EIKE Aug. 31, 2026: Waldbrände weltweit auf Rekordtief in diesem Jahr – EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie
[9] EIKE, 22. Sept. 2021: Annalena lässt den Meerespegel schnell mal um 7 m steigen – und zwei schauen nur wie bekloppt dabei zu































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