Eine neue Regierung in Oslo könnte dramatische Folgen für die Energieversorgung Großbritanniens haben. Wahlen in Norwegen werden in Großbritannien normalerweise nicht genau beobachtet…
WUWT, Von Paul Homewood,
Mit freundlicher Genehmigung von Doug Brodie
Aus dem Telegraph:
Großbritannien ist zunehmend auf Stromimporte angewiesen, um die Stromversorgung aufrechtzuerhalten, insbesondere im Winter. Doch Norwegen, einer unserer wichtigsten Lieferanten, überdenkt seine Strategie.
Norwegens Stromnetz basiert hauptsächlich auf Wasserkraft. Leider gehen die Wasserreserven zur Neige, insbesondere im Süden des Landes, der mit Großbritannien und anderen europäischen Märkten verbunden ist. Die Stauseepegel liegen dort seit mehreren Wochen unter dem Tiefststand der letzten 20 Jahre und sind diese Woche erneut gesunken, obwohl der August normalerweise zur Auffüllzeit der Stauseen gehört.
Wenn es nicht bald regnet, ist die Möglichkeit, die Stauseen zu füllen, bis zum Frühjahr vorbei. Ab Oktober fällt Niederschlag vermehrt als Schnee, der erst nach der Schneeschmelze wieder Wasser aufnimmt. Viele glauben, Norwegen könne importierten Strom nutzen, um seine Stauseen durch Pumpen wieder aufzufüllen, doch nur wenige Stauseen verfügen über Pumpen. Ist das Wasser erst einmal weg, ist es weg, bis es regnet oder der Schnee schmilzt.
Die Debatte um Stromexporte hat sich in Norwegen zunehmend verschärft. Norwegen hat sein Energiegesetz bereits zweimal geändert, um den Behörden mehr Befugnisse zur Drosselung der Exporte zu geben, falls die inländische Versorgungssicherheit gefährdet ist. Die Schwelle liegt nun bereits bei drohenden Engpässen, anstatt erst bei deren tatsächlichem Eintreten.
Die linksorientierte Rote Partei forderte wiederholt ein stärkeres Vorgehen und schlug im März vor, dass der Übertragungsnetzbetreiber Statnett die Exportkapazität reduzieren solle, sobald wichtige Stauseen unter ihren saisonalen Mittelwert fallen. In diesem Monat erneuerte sie ihre Forderungen, da die Wasserstände weiter sanken.
Der Druck beschränkt sich nicht auf die Linke. Auch Politiker der Zentrumspartei haben Beschränkungen gefordert, während Kristoffer Sivertsen, energiepolitischer Sprecher der rechtsgerichteten Fortschrittspartei, argumentiert hat, dass die Exporte die Stauseen leeren und Norwegen von den „Wettergöttern“ abhängig machen.
Seine Partei will Mindestfüllstände in den Stauseen durchsetzen und ist der Ansicht, dass die Verbindungen zu Großbritannien und Deutschland einen echten bilateralen Stromaustausch ermöglichen sollten, anstatt einfach nur norwegischen Strom auf teurere Märkte zu exportieren.
Dahinter steckt weit verbreiteter Unmut über die Strompreise. In Südnorwegen stiegen die Preise nach der Inbetriebnahme der Kabel nach Großbritannien und Deutschland im Jahr 2021 sprunghaft an. Viele Norweger sind der Ansicht, dass sie die Preisvolatilität des Kontinents in ihr bis dahin vergleichsweise unempfindliches Wasserkraftsystem importiert haben.
Die politische Reaktion war heftig und weitgehend einheitlich. Fast alle Parteien im norwegischen Parlament lehnen neue Verbindungsleitungen ab. Die regierende Arbeiterpartei hat versprochen, keine zu genehmigen, und Statnett angewiesen, vor 2029 keine weiteren Unterseeverbindungen zu planen.
Sie lehnt außerdem den Austausch der alternden Skagerrak-1- und -2-Kabel nach Dänemark ab, die 1976 und 1977 in Betrieb genommen wurden und 2026 bzw. 2027 das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreichen. Als eines der Kabel in diesem Sommer ausfiel, bezeichnete ein Politiker der Zentrumspartei die Ausgaben öffentlicher Gelder für die Reparatur als „Wahnsinn“ und sagte, Norwegen solle sich daran gewöhnen, Exporte zu begrenzen.
Energieminister Terje Åsland ging diese Woche noch einen Schritt weiter. In einem Interview mit Reuters erklärte er, Norwegens Rolle als Europas „grüne Batterie“ sei eine überholte und fehlerhafte Idee. Europäische Länder sollten, so argumentierte er, unabhängiger werden und ihre eigene Stromerzeugung stärken, anstatt von Norwegen zu erwarten, dass es die Stilllegung von Kohle- und Atomkraftwerken sowie unzureichende Investitionen in die Gaserzeugung kompensiert.
Die ganze Geschichte finden Sie hier .
Norwegen bezieht 89 % seines Stroms aus ansonsten zuverlässiger Wasserkraft, der größte Teil des Restes aus Windkraft.
Infolgedessen haben sich ihre Bürger an billigen Strom gewöhnt. Durch die Stromverbundleitungen fließt der Strom jedoch dorthin, wo er am teuersten ist. Zwar können die Engländer, zusammen mit Dänemark und Deutschland, bei Engpässen auf andere Netze zurückgreifen, doch hat dies Auswirkungen auf die Preise der Norweger.
Wie Kathryn betont, ist dies insbesondere für die südliche Region problematisch.
















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Der Überschuss kommt aus dem Windstrom im Winter der allerdings zu schlechten Preisen exportiert wurde, wie man hier sehen kann:
Agorameter
Anzunehmen dass mit diesem „Export“ Geld verschenkt wurde, ansonsten hätte man die entsprechende Statistik sicher nicht „vergessen“ zu erwähnen…..
Großbritannien ist zunehmend auf Stromimporte angewiesen, um die Stromversorgung aufrechtzuerhalten, insbesondere im Winter.
Man beachte das Wort „zunehmend“. Die Briten haben genauso wie die EU ihre Fossilen Rohstoffe verbrannt. Alle ihre Rohstoffe sind im „Terminal Decline“.Heute fördern sie nur noch ein Fünftel von dem in 2000. In ca. 10 Jahren ist alles weg.
Was dann?
Kohle aus Südafrika oder Südkorea?
Erdöl aus dem Permian oder Libyen ?
Wieder selbst die eigenen Kohlenwasserstoffe fördern und die grünen MINT-Versager zum Teufel jagen, nur so kommt man aus der Krise wieder heraus.
Herr Pesch, sie sind sehr überzeugend darin, darzustellen, dass sie von Naturwissenschaften und von Wirtschaft wirklich gar keinen Schimmer haben.
Herr Pesch,
nur hat sich die Erdölförderung in der EU in den vergangen ca. 20 Jahren mehr als halbiert.
Erdöl kann man nur ein mal abpumpen.
Kohlenwasserstoffe kann man nur ein mal verbrennen.
Ach ute… 🤦♂️🤦♂️ Mal ehrlich ist das jetzt wirklich Dummheit? Noch einmal, ich schreibe auch langsam weil ich ahne dass du nicht schnell lesen kannst, GB ist aus politischen Gründen aus der Öl und Gasförderung ausgestiegen und nicht weil kein Öl oder Gas mehr zu fördern vorhanden wäre. Jetzt verstanden? 🤦♂️🤦♂️
GB ist am 30. September 2024 bereits aus der Kohle-Verstromung ausgestiegen.
Ach Cek, das ist so wie mit dem Bus, wer aussteigt kann auch wieder einsteigen. Ist das denn so schwer zu begreifen? Das mit dem Bus müsste auch ein Grüner verstehen können….
Norwegens Statistikamt widerspricht Klimanarrativ: CO₂ zu schwach, um Temperatur zu beeinflussen 2024_01_26 https://www.epochtimes.de/umwelt/klima/norwegens-statistikamt-widersprichtklimanarrativ-co2-zu-schwach-um-temperatur-zu-beeinflussen-a4510811.html
‚Leave No Stone Unturned‘ in Gas Exploration, Norway Tells Industry 2023_12_06 https://www.oedigital.com/news/509938-leave-no-stone-unturned-in-gas-explorationnorway-tells-industry‘ Öl https://youtu.be/NZZvWYV3Ouk?si=nbyipl5V_X8jgVB0 Die Temperaturänderungen der letzten 200 Jahre können nicht durch CO2 bewirkt worden sei n, 2023_09_25 https://www.ssb.no/en/natur-og-miljo/forurensning-og-klima/artikler/to-what-extentare-temperature-levels-changing-due-to-greenhouse-gas-emissions https://www.ssb.no/en/natur-og-miljo/forurensning-og-klima/artikler/to-what-extentare-temperature-levels-changing-due-to-greenhouse-gasemissions/_/attachment/inline/5a3f4a9b-3bc3-4988-95799fea82944264:f63064594b9225f9d7dc458b0b70a646baec3339/DP1007.pdf
Vostok- und Greenland-Eisbohrkerne Ice Core Vostok CO2 folgt und Ice Core Greenland
Norwegen, das amtierende Beispielland grüner Phantasien kehrt zur Vernunft zurück.
Støre konnte zwar 2025 noch gewinnen, doch die Freiheitspartei, als zweitstärkste Macht im Lande, sitzt ihm im Rücken.
Wasser ist für Norwegen ein natürlicher, singulärer Energieproduzent, aber was, wenn Wasser und Wind fehlen ?
Für Norwegen kein Problem.
Der fette Staats/Pensionsfond wurde durch GAS/ Öl generiert, aber als dünn besiedeltes Ländle wurde Norwegen rasch dem globalen Klimanarrativ unterworfen.
Man brüstete sich gar damit, grünen Wasserstoff für Europa zu akquirieren, eine Wasserstoff-Pipeline nach Deutschland…..😂…gecancelt…👎🏽….
und selbstverständlich Wärmepumpen.
Wenn es – wie in Norwegen des öfteren – erheblich kälter als 0° C wird, muss nicht nur unverhältnismäßig viel Strom für die Wärmepumpe eingesetzt werden, es wird durch den unabdingbaren Defrost-Modus der Außenanlage, der diese elektrisch enteist, sogar ein negativer Wirkungsgrad erreicht (mehr Stromeinsatz als gewonnene Heizenergie !). Dann schalten die Anlagen klugerweise auf elektrische Erwärmung des Wärmeträgers um, 👉 der klassische elektrische Durchlauferhitzer.
Das braucht Strom, Strom, Strom. 😁✌️
Tatsächlich liefern uns die Norweger schnödes ÖL ‼️ 1 Millionen Tonnen für ungefähr 600 Millionen Euro….und das ist noch lange nicht genug.
Wir benötigen zuverlässige ‼️ Energie für 500 Terawattstunden im Jahr und über Skandinavien erreichen uns 9-10.
Natürlich wollen die Norweger nicht m e h r für Strom zahlen, nur, damit das grüne Hohlei fälschlicherweise behaupten kann, daß wir CO2 einsparen würden….
👉…..dank Norwegen, das davon l e b t Gas und Öl in alle Welt zu verkaufen….und sicher s e l b s t seine zuverlässigen Energieträger zur NETZSTABILITÄT nutzt..…
Man kann diese organisierte Heuchelei nur noch ganz schwer ertragen….🤮
Also war und ist doch Norwegen, sozusagen naturgegeben, nur der schlaue und perfekte kapitalistische nordische Trittbrettfahrer, alle Vorteile für sich mitnehmend, alle Nachteile abstreifend, so wie sich eben normale Nationen verhalten (sollten), oder?
Norwegen und sein durch Öl- und Gasverkauf gemästeter Staatsfond sind wie das Drogenkartell welches sich damit brüstet mit dem Erlös aus dem Drogenverkauf auch eine Entzugsklinik zu finanzieren. Raffen unsere intellektuell minderbemittelten Grünen aber nicht….
Frankreich heizt ohne Wärmepumpe, fast ausschließlich mit Strom direkt.
Winters musste F daher schon des öfteren im Winter um Strom aus dem Ausland nachfragen, bevorzugt aus Deutschland.
Das Argument, NOR hätte winters Probleme mit Wärmepumpen, zieht daher nicht.
„Winters musste F daher schon des öfteren im Winter um Strom aus dem Ausland nachfragen, bevorzugt aus Deutschland.“
…..heute als Komiker unterwegs….und wir helfen dann mit unseren Volatilen aus….😂…
Norwegen hat keine Probleme mit Wärmepumpen, mein Liebchen…ich schrieb nur, daß sie in der Kälte viel Strom verbrauchen, die lieben Wärmepumpen.
Sagen Sie mal, bekommen Sie eigentlich für jeden Kommentar Geld, egal was drinsteht ?
Nach Ihren Angaben heizt Norwegen mit Strom. Wie Frankreich.
Möchten Sie die Zahlen deutschen Netto-Stromexports seit 2021 wissen?
Netto-Stromexport, weil wir 2 Stromversorgungen parallel laufen lassen.
Zum hundertsten Mal. Stehen Sie auf dem Schlauch ?
Wir produzieren zu viel Strom, nur damit SIE den Quatsch von der Energiewende verkaufen können.
Bei viel Wind und Sonne zahlen wir für den überflüssigen Strom aus Volatilen, weil den keiner haben möchte ‼️
Zusätzlich wird gleichzeitig Strom aus zuverlässigen Energieträgern überschüssig produziert, der auf dem Markt entsprechend billig verscherbelt wird.
Statt sich
Ha! Reizworte tsunamiartiger Batteriespeicher-Ausbau (weltweit).
Netzausbau.
Smartmeter, damit netzdienlicher Verbrauch, bidirektionales Laden.
Es sind jährlich über 3,5 Mrd €, die die überflüssige Energieerzeugung aus den regenerativen jährlich den Steuerzahler kostet, in etwa der gleiche Geldbetrag, was der Betrieb von ca. 50 mittleren Krankenhäusern in Deutschland kostet – wenn das mal kein Wohlstandsverlust ist, oder?
Ja, ganz bestimmt.
Bitte schauen Sie sich mal deutsche Strom-Import/Export-Bilanzen an. Hier das 1. Hj. 2026. Deutschland exportiert in Summe. Zu guten Preisen. Ohne Atomstrom.
Mehr Information über den europäischen Stromaustausch der letzten Jahre finden Sie hier:
https://energy-charts.info/charts/import_export/chart.htm?l=de&c=DE&interval=halfyear&year=2026&halfyear=1
Sie sind zu dumm die eigenen Links zu verstehen…
Deutschland blieb im Jahr 2025 mit einem Importüberschuss (Stromaustauschsaldo) von rund 21,9 bis 22 Terawattstunden (TWh) weiterhin Nettoimporteur von Strom. [1, 2]
Kennzahlen zum Stromhandel 2025
Ich mag relativ dumm sein.
Leider sind Sie jedoch mit den Zahlen bis 2.026 noch nicht so ganz vertraut:
Tipp: Ich fügte ein Schaubild für das 1. Halbjahr 2026 ein.
😂🤣🤝
War bestimmt Solarstrom aus Deutschland, da im Winter, nicht vielleicht aber auch nicht?
Norwegen, die Batterie Europas – ein weiteres Märchen aus der grünen Puppenkiste…
Gegenpol Ostbelgien – Norwegen, die Batterie Europas ?
Wer liefert im kommenden Winter,dann Deutschland den fehlenden Strom?????
Da haben „Unsere Demokraten“ doch schon vorgebeugt. Ungefähres Zitat: „Wir können uns nicht mehr darauf verlassen, daß immer und überall genügend Strom vorhanden ist. Wir müssen uns auf eine gewisse Strom-Mangellage, sprich Strom-Abschaltungen, einstellen.“ Zuerst die Industrie, dann die Haushalte. Gut, nicht?! Willkommen im LinksGrünen Drittweltland BRD.
Wir haben ein europäisches Stromverbundsystem, welches etwa 550 Mio Menschen in 40 Ländern versorgt.
Also wird es keinen fehlenden Strom oder Stromabschaltungen geben.
Wird hier irgendwann auch mal jemand anfangen, sich zu informieren und nicht ständig irgendwelche kruden Theorien und falsche Informationen verbreiten.
Natürlich nicht. Weil jedes Land noch zusätzlich für die Netzstabilität zuverlässige Energieträger bunkert…
Trotzdem schürt man gerne Panik und ganz sicher werden Brownouts stattfinden….man teilt so gerne zu.
Man will Klima-Lockdowns, Restriktionen, Privilegieren und Zentralisieren…
…MACHT generieren….
In Spanien klappte das schon ganz gut…..mit dem Brownout. Schon vergessen, Schnabel ?
„Trotzdem schürt man gerne Panik…“
Und…
„Man will Klima-Lockdowns, Restriktionen, Privilegieren und Zentralisiere …MACHT generieren“
Wer schürt jetzt noch gleich Panik? Aber vermutlich beschreiben Sie wieder nur Ihre Realität, die keine ist.
Welchen Brownout in Spanien meinen Sie? Der Stromausfall in Spanien letzten Jahres?
Die Frage ist doch, wer hier Theorien oder besser Träume kundtut. Mit Rosinengepicken ohne die nötigen und dann teuren Importe bei Windflauten und Schatten kommt Dtl. schon lange nicht mehr über die Runden. Da kann es auch der sonst so schlimme Atomstrom sein.
Das klingt dramatischer, als es die Zahlen hergeben.
Ja, Deutschland ist inzwischen netto Stromimporteur. Aber 2025 betrug der Nettoimport 21,9 TWh bei einer Netzlast von 465,9 TWh – also knapp 5 %. Von „ohne Importe kommen wir nicht mehr über die Runden“ kann man da schwer sprechen.
Und nein, importiert wird auch nicht nur bei „Windflaute und Schatten“. Die Bundesnetzagentur weist ausdrücklich darauf hin, dass Deutschland in aller Regel dann importiert, wenn Strom im Ausland günstiger ist als die heimische Erzeugung. Deutschland verfügt weiterhin über ausreichende Erzeugungskapazitäten.
Dass dabei auch Atomstrom importiert wird, stimmt. 2025 waren es bilanziell rund 14,3 TWh bzw. 22 % der Importe. Das entspricht aber gerade einmal rund 3 % der deutschen Netzlast. Zweitgrößter Importenergieträger war Wasserkraft mit 19,8 %.
Wer jeden Import als Beweis für das Scheitern der Energiewende verkauft, müsste folgerichtig jeden Export als Beweis für ihren Erfolg feiern.
Tut man natürlich nicht.
Stattdessen werden Importe dramatisiert und Exporte ignoriert, klassische Rosinenpickerei, nur eben mit Strom.
Der europäische Strommarkt funktioniert schlicht in beide Richtungen. 👍🏻
Das ist wirklich die beruhigendste Statistik seit Erfindung des Schönrechnens.
Ihre Logik ist so messerscharf wie ein Löffel: Weil wir aufs ganze Jahr gerechnet nur 5 % unseres Stroms importieren, ist die physikalische Abhängigkeit bei Windstille also ein reines Phantombild.
Fantastisch!
Das öffnet völlig neue Perspektiven für die Lebenspraxis:
Wenn ich im Schnitt des gesamten Jahres zu 95 % hervorragend mit Sauerstoff versorgt bin, sollte ich mich wegen dieser lächerlichen 5 % der Zeit, in denen mir im Schwimmbecken unter Wasser kurz die Puste ausgeht, wirklich nicht so dramatisch anstellen.
Das ist doch reine Rosinenpickerei mit der Atmung! Das Freibad ist im Jahresdurchschnitt schließlich auch nur 5 Zentimeter tief – wie soll man darin bitte ertrinken?
Und wie herrlich pragmatisch, dass wir laut Bundesnetzagentur die ausländischen Atom- und Wasserkraftwerke gar nicht brauchen, sondern sie einfach nur aus purem Geiz leersaugen, weil es dort gerade so schön billig ist.
Ein genialer Plan: Wir schalten im Inland die verlässliche Erzeugung ab, bauen stattdessen die dreifache Menge an wetterabhängigen Zufallsgeneratoren, um den Strom bei Sonne ins Ausland zu verschenken – und wenn es dann dunkel und windstill wird, plündern wir einfach die Netze der Nachbarn, weil die so nett waren, ihre Reaktoren und Staudämme für uns weiterlaufen zu lassen.
Aber betrachten wir doch mal die anderen Zahlen, die Sie so charmant weglächeln:
Dieses ständige Hin und Her – Strom bei Überlastung ins Ausland verramschen und die eigenen Windräder für teures Geld zwangsabschalten – kostet uns über den sogenannten Redispatch inzwischen knapp 3 Milliarden Euro pro Jahr.
Damit Sie mal ein Gefühl für diese Dimension bekommen: Eine moderne, größere Kindertagesstätte inklusive spezialisierter, angegliederter Sprachförderung kostet im laufenden Betrieb (Personal, Räume, Förderung) hoch gerechnet etwa 1,5 Millionen Euro im Jahr.
Mit den 3 Milliarden Euro, die wir Jahr für Jahr für das reine Management unseres ungesteuerten Ökostrom-Überschusses im Netz verbrennen, könnte man rund 2.000 dieser Sprach-Kitas ein ganzes Jahr lang komplett finanzieren.
Da weiß man doch sofort, wo unser Geld zukunftssicher angelegt ist!
Das europäische Stromverbundsystem ist eben wie ein genossenschaftlicher Kühlschrank:
Es funktioniert am besten, wenn man selbst nur Radieschen hineinlegt, sich die Verwaltung Milliarden kosten lässt, aber fest darauf vertraut, dass die Nachbarn das Filetsteak mitbringen.
Solange die Jahresbilanz im Excel-Sheet Ihrer Filterblase stimmt, ist ja alles super, alles ökosozialistisch, oder?
Wenn es darauf ankommt, Schnabel, versorgt sich jeder zuerst selbst. Aber das werden MINT-Versager wie du erst verstehen wenn bei dir das Licht ausgeht….
„…Stromverbundsystem, welches etwa 550 Mio Menschen in 40 Ländern versorgt.
Also wird es keinen fehlenden Strom oder Stromabschaltungen geben.“
in dieser Sache solch apodiktischen Aussagen zu machen…
geht auf Wiedervorlage.
Verlieren Sie es nicht! 😄
Das ist in der Tat die Logik eines Kindes – oder zumindest die eines extrem naiven Verbrauchers, der glaubt, dass Milch im Supermarkt entsteht, weil dort schließlich die Regale so groß sind, oder?
Frölich vielleicht, oder?
D ist aufgrund der starken Windkraft längst wieder zum Strom-EXPORT-Land geworden. Auch winters.
Stimmt Herr Cek.
Irgendwo scheint immer die Sonne und weht ein Wind … oder auch nicht.
Wenn Dummland zu viel Sonne und Wind hat, dann exportieren (verschenken) wir – auch mit Draufzahlung – den EE-Strom in diverse Nachbarländer, welche ihre Stromspeicher billig damit auffüllen. Machen z.B. Österreich und Schweiz schon seit vielen Jahren.
Hat Dummland zu wenig Sonne und Wind, dann kaufen wir die Terawattstunden (TWh) zu stark erhöhten Preisen von dort zurück. Dafür haben wir ja das europäische Stromverbundsystem.
Und die aus Export/Import resultierenden negativen pekuniären Bilanzierungen für Stromhändler werden seit mehr als 20 Jahren unter den wachsamen Augen von grünen Energiewendepolitikern mit stetig steigenden Strompreisen für die Allgemeinheit ausgeglichen.
Sie sollten mal die finanziellen Bilanzen anschauen. Sie haben doch lnternet.
Träumer. Wenn wir exportieren, dann immer nur den Strom aus zuverlässigen Energieträgern. Den „doppelt“ erzeugten Strom.
Bei volatilen Überschüsse müssen wir für die ABNAHME bezahlen ‼️
Warum lügen Sie ?
Das wissen SIE 🫵 ganz genau.
Nö. 2025 stammten rund 64 % unserer Stromexporte aus Erneuerbaren, vor allem aus Wind und PV. Da hat Herr Cek Recht! 👍🏻
Richtig ist lediglich: Bei Stromüberschuss können die Börsenpreise negativ werden. Dann wird tatsächlich für die Abnahme bezahlt. Das war 2025 in 573 von 8.760 Stunden der Fall.
Aus „manchmal negativer Preis“ wird aber nicht „EE-Strom kann nur gegen Bezahlung exportiert werden“. In den übrigen Stunden wird er ganz normal verkauft.
Sie machen aus einem realen Problem also Überschüsse und negative Preise wieder eine allgemeine Behauptung, die die Daten schlicht nicht hergeben.
Ihr macht Euch nur noch lächerlich….
Da könnt Ihr hin und her verweisen…damit ändert Ihr keine Tatsachen.
Wenn gen Abend die Sonne sinkt und der Wind sich einstellt…
Solang Sie keine Fakten liefern wollen, können Sie noch so wild im Dreieck springen und behaupten, dass die Wende gescheitert ist. Glauben doch eh nur die wenigsten…also die uninformierten!
Zum Thema:
Die 64 % bezogen sich auf den Anteil der Erneuerbaren an den Stromexporten, nicht auf 64 % volatile Leistung im deutschen Netz.
Und nein: Für 1 GW Wind oder PV muss nicht 1 GW Kohle oder Gas „mitlaufen“. Netzstabilität und Versorgungssicherheit sind zwei verschiedene Dinge; Systemdienstleistungen können heute auch Speicher, Wechselrichter und Synchronkondensatoren übernehmen.
Über gesicherte Leistung bei Dunkelflauten kann man sinnvoll streiten. Exportanteil, Volatilität und Netzstabilität in einen Topf zu werfen, ist dagegen tatsächlich Kinderkram…
Selbst der SPIEGEL schreibt, daß Deutschland zur Netzstabilität zusätzliche 25-35 Gigawatt an neuen, flexibel steuerbaren Kraftwerken benötigt, um die Versorgung stabil zu halten. Das hat die Bundesnetzagentur berechnet.
„Netzstabilität und Versorgungssicherheit sind zwei verschiedene Dinge“.
So ?
Ohne Netzstabilität keine Versorgungssicherheit, mio caro.
Versorgungssicherheit gibt es nur mit Netzstabilität. Comprendes ?
Das können wir in einen Topf schmeißen…😂
Mit Rumgeeiere kommt Ihr nicht weiter.
Die Fakten liegen klar auf dem Tisch und die Batterie-Kapazitäten sind eine Lachplatte….und gefährlich dazu.
„Ohne Netzstabilität keine Versorgungssicherheit“, ja selbstverständlich. Ohne Bremsen auch kein verkehrssicheres Auto. Trotzdem sind Bremsen und Kraftstoffvorrat nicht dasselbe.
Genau deshalb trennt übrigens auch die Bundesnetzagentur die Begriffe.
Die 22–35 GW betreffen zusätzliche steuerbare Leistung zur Versorgungssicherheit bis 2035 also insbesondere Zeiten, in denen Wind und PV nicht genügend Leistung liefern. Das ist ein reales Problem und wurde ja auch nie bestritten.
Für die eigentliche Netzreserve zur Beherrschung von Netzengpässen nennt die Bundesnetzagentur für 2026/27 dagegen rund 7,4 GW.
Und ja: Deutschland befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Umbau seines Stromsystems. Neue Netze, Speicher, flexible Kraftwerke und Regelungstechnik entstehen nicht über Nacht. Dass in einer solchen Übergangsphase noch nicht jede Infrastruktur vollständig vorhanden ist, ist weder überraschend noch ein Beweis dafür, dass das Ziel technisch unmöglich wäre.
Man darf also gerne beides „in einen Topf schmeißen“. Fachlich wird daraus trotzdem nicht dasselbe Gericht. 😂
Guter Einblick, Herr Schnabel!
Sie vergessen bei Ihrer rein zeitlichen Prozentrechnung von 6,5 % Negativstunden allerdings die ökonomische und systemische Realität unseres Strommarktes.
Aus Sicht einer gesunden Volkswirtschaft müssen Sie von den verbleibenden Stunden noch all jene abziehen, in denen Deutschland Strom zwar zu positiven Preisen exportiert, dieser Verkauf aber komplett unwirtschaftlich ist.
Im Jahr 2025 gab es schätzungsweise weitere 800 bis 1.200 Stunden, in denen der Börsenpreis zwar knapp über Null lag, aber meilenweit unter den tatsächlichen Erzeugungs- und Gestehungskosten der Kraftwerke.
In diesen Phasen wird unser Strom faktisch ins Ausland verramscht, weil Großkraftwerke nicht rechtzeitig herunterfahren können.
Der Schaden durch diese Niedrigpreis-Exporte und die echten Negativstunden belief sich 2025 auf zusammen knapp eine halbe Milliarde Euro.
Und das ist leider immer noch nicht das Ende der Fahnenstange.
Zu diesen Exportverlusten müssen Sie zwingend noch die Milliardenkosten für den Redispatch hinzurechnen. Die waren vor 2000 faktisch Null.
Weil wir zu viel Strom an den falschen Orten produzieren und unsere Netze diesen Überschuss nicht transportieren können, müssen Netzbetreiber gigantische Summen aufwenden, um Windräder im Norden zwangsweise abzuregeln und gleichzeitig teure Kraftwerke im Süden hochzufahren.
Diese Not-Netzeingriffe kosten die deutschen Verbraucher mittlerweile knapp 3 Milliarden Euro pro Jahr.
Um diese abstrakte Zahl einmal zu veranschaulichen:
Ein durchschnittliches, mittelgroßes Akutkrankenhaus in Deutschland hat jährliche Betriebskosten von etwa 65 Millionen Euro.
Mit den 3 Milliarden Euro, die wir Jahr für Jahr für das reine Management von Netzüberlastungen und ungesteuerter Überproduktion verbrennen, könnte man rund 45 mittlere Krankenhäuser ein ganzes Jahr lang komplett finanzieren und betreiben.
Auch deshalb müssen also Krankenhäuser in Deutschland geschlossen werden.
Wer also behauptet, der Überschussstrom sei statistisch kein großes Problem, weil wir ihn ja „meistens noch irgendwie verkauft kriegen“, übersieht die gigantischen, versteckten Systemkosten, die am Ende der deutsche Netzkunde über die Netzentgelte subventioniert.
Die Daten geben also weit weniger Grund zur Entwarnung, als Sie vermuten.
Sie betreiben bewusst oder unbewusst Rosstäuscherei, oder?
Exportiert und draufgezahlt? Sind es nicht die Feinheiten, die wichtig sind?
Ich verweise auf Mirko Schnabel, 20:45 Uhr.
Zu Negativpreisen?
Ich verweise auf Mirko Schnabel, 20:45 Uhr.
Da könnten Leute auf Ideen kommen . . . schnipp schnapp Kabel ab 😉