WuWt, Anthony Watts,
(von ihm ursprünglich veröffentlicht im The Western Journal)
Jahrelang wurde den Menschen erzählt, dass wir vor einem existenziellen Klimanotstand, der sogenannten „Klimakrise“, stünden. Diese Behauptung hat die öffentliche Politik verändert, das Bildungswesen umgestaltet, enorme öffentliche und private Investitionen umgelenkt und weitreichende staatliche Eingriffe in nahezu jeden Wirtschaftssektor gerechtfertigt.
Wenn die Öffentlichkeit irregeführt wurde, sei es vorsätzlich oder durch rücksichtslose Missachtung von Beweisen, ist es an der Zeit, eine schwierige Frage zu stellen: Wer sollte zur Rechenschaft gezogen werden?
Seit fast einem Jahrzehnt führen Klimaaktivisten unter dem Motto #ExxonKnew Klagen gegen Energiekonzerne und argumentieren, dass diese für die angebliche Irreführung der Öffentlichkeit über den Klimawandel finanziell haftbar gemacht werden sollten. Das wirft eine naheliegende Frage auf.
Was wäre, wenn für alle Menschen der gleiche Rechtsstandard gelten würde?
Wenn Rechenschaftspflicht der Maßstab ist, dann sollte sie gleichermaßen für jede Institution gelten, die das öffentliche Verständnis des Klimawandels geprägt hat.
Wenn es Beweise dafür gibt, dass Institutionen wissentlich Risiken übertrieben, sich auf unplausible Szenarien gestützt und diese als wahrscheinliche Ergebnisse dargestellt haben, widersprüchliche Beobachtungsdaten ignoriert oder die Unterscheidung zwischen wissenschaftlicher Forschung und politischer Interessenvertretung verwischt haben, dann verdienen sie die gleiche kritische Prüfung, die sie von anderen verlangt haben.
Diese Überprüfung sollte sich auch auf Universitäten, Forscher, Interessengruppen, das öffentliche Bildungswesen, Akteure im Bereich erneuerbarer Energien, Politiker und Medienorganisationen erstrecken, die die Grenze zwischen Berichterstattung und Interessenvertretung verwischt haben.
Die größten Kosten wurden jedoch nicht in den Bundeshaushalten gemessen. Sie wurden in den Klassenzimmern gemessen.
Einer ganzen Generation von Kindern wurde beigebracht, dass die Zivilisation kurz vor dem Zusammenbruch stehe und sie aufgrund des Klimawandels möglicherweise nie eine stabile Zukunft genießen könnten. Schulen, Dokumentationen, soziale Medien und Nachrichtenberichte präsentierten die extremsten Prognosen des RCP-8.5-Szenarios routinemäßig als zu erwartendes Ergebnis und nicht als Worst-Case-Szenario. Selbst nachdem führende Forscher zu dem Schluss gekommen waren, dass dieses Szenario keine plausible Grundlage mehr darstellte, blieb es in Lehrbüchern, Klassenzimmern, Regierungsberichten und den populären Medien präsent.
Studien belegen mittlerweile eine zunehmende Klimaangst unter jungen Menschen . Viele glauben, die Menschheit sei dem Untergang geweiht oder stellen die Frage, ob sie überhaupt Kinder haben sollten. Die Darstellung eines immer unwahrscheinlicheren Worst-Case-Szenarios als erwartete Zukunft hat Konsequenzen.
Die finanziellen Folgen waren ebenfalls enorm.
Allein seit 2021 hat der Kongress durch das parteiübergreifende Infrastrukturgesetz und das Gesetz zur Inflationsbekämpfung Hunderte Milliarden Dollar für Klimaschutz und saubere Energie bereitgestellt. Letzteres wird voraussichtlich über seine gesamte Laufzeit mehr als eine Billion Dollar kosten. Energieversorger und Verbraucher haben zusätzlich Milliarden an Kosten im Zusammenhang mit der Netzsanierung, den Vorgaben für erneuerbare Energien, dem Netzausbau und ähnlichen Maßnahmen getragen.
Auch nachdem viele Forscher zu dem Schluss gekommen waren, dass das RCP8.5- Szenario realitätsfern war und kein plausibles Szenario für die Zukunft darstellte, investierten Bundesbehörden Milliarden von Dollar in die Klimaforschung. Dennoch bildete es weiterhin die Grundlage für staatliche Bewertungen, Klimaklagen, Finanzstresstests, Lehrmaterialien und Tausende von wissenschaftlichen Publikationen.
Wenn die zugrunde liegenden wissenschaftlichen Behauptungen übertrieben werden, wenn Worst-Case-Szenarien wiederholt als wahrscheinlichste Ergebnisse dargestellt werden oder wenn sich die Interessenvertretung nicht mehr von objektiver Wissenschaft unterscheidet, dann sollte dies zur Rechenschaft gezogen werden.
Diese Rechenschaftspflicht sollte mit Untersuchungen des Kongresses und unabhängigen wissenschaftlichen Gutachten beginnen. Sie sollte Prüfungen von Bundesförderprogrammen, mehr Transparenz bei der Forschungsfinanzierung und eine sorgfältige Untersuchung der Art und Weise umfassen, wie die Klimawissenschaft politischen Entscheidungsträgern, Pädagogen, Journalisten und der Öffentlichkeit vermittelt wurde.
Sofern die Beweislage es zulässt, sollten auch zivilrechtliche Prozesse, einschließlich Sammelklagen, in Betracht gezogen werden.
Allein die Entdeckung könnte sich als unschätzbar wertvoll erweisen. Interne E-Mails, Förderanträge und die Kommunikation zwischen Forschern, Interessenverbänden, Regierungsbehörden, Stiftungen, Pädagogen und Medienorganisationen könnten aufdecken, ob wissenschaftliche Unsicherheiten ehrlich kommuniziert oder im Streben nach politischen, finanziellen oder institutionellen Zielen bewusst heruntergespielt wurden.
Klimaaktivisten haben einen wichtigen Grundsatz aufgestellt: Wer die Öffentlichkeit wissentlich in die Irre führt, kann für den daraus resultierenden Schaden rechtlich zur Verantwortung gezogen werden.
Wenn dieses Prinzip stichhaltig ist, darf es nicht nur für Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie gelten. Es muss gleichermaßen für jede Institution gelten, die das öffentliche Verständnis geprägt und die öffentliche Politik beeinflusst hat.
Die Wissenschaft schreitet voran, indem sie Annahmen hinterfragt und Fehler korrigiert. Behauptungen weiterhin zu vertreten, nachdem ihre Schwächen deutlich geworden sind, insbesondere wenn diese Behauptungen Gesetzgebung, Gerichtsverfahren, Unterricht und die öffentliche Meinung beeinflussen, verdient sorgfältige Prüfung.
Sollte die Beweisaufnahme in den #ExxonKnew -Klagen das Ziel verfolgen, aufzudecken, wer was wann wusste, dann hat die Öffentlichkeit ein Anrecht auf dieselbe Transparenz von den Institutionen, die das Narrativ des Klimanotstands aufgebaut und verbreitet haben. Interne Kommunikation, Förderanträge, politische Diskussionen und Medienstrategien sollten derselben kritischen Prüfung unterzogen werden, die Aktivisten von der Energiewirtschaft gefordert haben.
Verantwortlichkeit sollte nicht von Politik abhängen. Sie sollte auf Beweisen beruhen.
Wenn der Rechtsstandard besagt, dass die wissentliche Irreführung der Öffentlichkeit Konsequenzen hat, dann ist es an der Zeit, nicht nur zu fragen, ob Exxon es wusste, sondern auch, wer sonst noch es wusste, was sie wussten, wann sie es wussten und warum die Öffentlichkeit nicht informiert wurde.
Nur dann können wir damit beginnen, das Vertrauen der Öffentlichkeit wiederherzustellen, auf dem sowohl Wissenschaft als auch Journalismus beruhen, und sicherstellen, dass die Klimawissenschaft wieder die öffentliche Politik prägt und nicht der Klimaalarmismus sie bestimmt.















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Der Mann hat wieder ein Nebengleis gefunden, ein altes Experiment von Dulong Petit mit dem er letztlich den Beweis einer schlimmen Erderhitzung, den Klimatod der Erde in der nächsten Generation beweisen will.
Damit hetzt er die Kommentarschreiber in der Gegend rum – so wie uns auch bei unseren Artikeln- und diskutiert physikalisch auf hohem Niveau irgendwas, was durchaus richtig sein kann, aber mit dem Hitzeweltuntergang der CO2-Klimalüge wenig zu tun hat. Trotzdem ist es richtig, wenn man ihm auf die Finger klopft. Solche Leute muss man am weiteren Klima-Weltuntergangskrawall hindern und aus dem Verkehr ziehen.
Nicht die Diskussion des Dulong Petit Experimentes ist schlimm, sondern der ständig erkennbare Hintergedanke mit welchem uns die verwerfliche und grottenfalsche Treibhausreligion aufgedrückt werden soll.
Wir zeigen bei jedem Thema, dass die angeblichen Treibhausgase, insbesondere CO2 allerhöchstens in homöopathischen Dosen am Klimageschehen mitwirken können. Unser letztes Thema, der Mai erwärmt sich seit 1988 nicht, der Juni erwärmt sich am stärksten von allen Monaten, zeigt, dass das erfundene Geschäftsmodell mit CO2 als globalem Temperaturregler falsch ist. Das schließt natürlich eine geringe homöopathische Mitwirkung IR-aktiver Gase nicht aus.
Josef Kowatsch 21. Juli 2026 10:51
Da irren Sie sich Herr Kowatsch. Dieses Experiment hat Herr Portius in die Diskussion eingeführt, als er am 9. Juni 2026 16:16 mal wieder demonstrierte, dass er nicht in der Lage ist, wissenschafltiche Artikel zu lesen und zu verstehen.
Können Sie auch nur einen Kommentar von mir zeigen, in dem ich das versuche? Sind Sie jetzt so verärgert über die Kritik an Ihren Artikel, dass Sie überall mit ad hominem Attacken rumwerfen müssen?
Das habe ich ins Spiel gebracht um die Rolle der Luft als Kühlmittel der Oberfläche zu betonen. Was Schmidt hier macht war erwartbar, ich gehe davon aus er hat Ebel’s Version mit Anmerkungen dazu gelesen. Alarmisten sind so berechenbar und halten sich für unglaublich clever.
Mal eine Frage: Wann hat sich wie die Messmethode verändert? Soweit ich weiss wird heute mit Sensoren gemessen und kleine Spitzen werden dann als neuer Rekord verkauft – bestes Beispiel „Three Typhoon Jets Landed Next to Thermometer When Britain’s ‘Record’ Temperature of 40.3°C Was Recorded„, das war 2023 und wird auch heute noch so gehandhabt vom MET Office, so wie „Junk“ Stationen die sagen wir suboptimal platziert sind. Wie sieht das in D aus?
Marcus Portius 21. Juli 2026 19:44
Danke für die Bestätigung.
Da irren Sie sich. Ich habe den Artikel erst gelesen, nachdem Sie ihn verlinkt haben. Ich hatte dabei ein Aha-Erlebnis, als ich den Teils las, den Herr Ebel öfter zitierte. Ich hatte mich immer gefragt, wo das Zitat herkommt.
Sie wollen mir also erzählen Sie kennen Ebel’s grauenhaft formatierte aber dennoch sehr hilfreiche Sammlung nicht?
Wie genau sind Sie auf Clausius 1864 gekommen?
Marcus Portius 21. Juli 2026 23:46
Ja. Wenn die Sammlung so gut ist, wie sie suggerieren, hätte sie mir ja vielleicht das (im nachhinein) peinliche „Stefan wusste 1879, was Clausius 1887 schreiben wird?“ erspart. (1887 das auf der dritten Auflage der mechanischen Wärmetheorie angegebene Datum)
Meine google History sagt, ich habe am 13.7. 18:48 nach „wann veröffentlichte clausius seine Betrachtungen zum zweiten Hauptsatz und die Anwendung auf Wärmestrahlung?“ gesucht …
Es ist an der Zeit zu fragen, wer für die Schäden der „Klimakrise“ zur Rechenschaft gezogen werden sollte.
Bei uns das PIK Potsdam, es nennt sich selbst, Institut für Klimafolgenforschung.
Watts scheint zu glauben der Krieg sei gewonnen. Er sollte es besser wissen; was ist aus dem Hiatus geworden?
Er hat nie stattgefunden!
Marcus Portius 11. Juli 2026 0:11
Nur zu Ihrer Information bezug nehmend auf „Das was Sie geschrieben und zitiert haben zeigt dass Sie das Experiment und seinen Aufbau (wie bei Pictet) wieder nicht verstanden haben.“ (8. Juli 2026 22:28) …

Das Experiment von Petit und Dulong ist in den Analen der Chemie und Physik (Annales de chimie et de physique), Tome 7, 1818(?) beschrieben. Leider in Französisch, das ich nicht kann. Folgendes Bild ist enthalten:
Man sieht das Thermometer in der kugelförmigen Hülle, die sich in einem würfelförmigen Kasten befindet, der laut Text (google Zusammenfassung) mit Wasser oder Eis gefühllt wurde, um eine konstante und bekannte Temperatur der Hülle zu gewährleisten.
Vielleicht können Sie das berücksichtigen, falls die Diskussion nochmal auf das Experiment zurückkommen sollte.
Original apparatus which Stefan used to evaluate the amount of heat lost in an experiment by Dulong and Petit.

Vom Prinzip her sehen wir das Gleiche was man auch in Pictet’s Experiment sieht: Ein kalter und ein warmer Körper können sich sehen, nur hier gibt es keine Ihrer „Raumstrahlung“.
Demnach wird keine Wärme vom kalten zum warmen Körper hinzugefügt, ganz offensichtlich aber vom warmen zum kalten Körper, das was Stefan berechnet, die Menge an Wärme die von Warm zu Kalt transferiert wird während Kalt emittiert und dabei wärmer wird.
Stefan hat verstanden was Clausius geschrieben hat – Sie jetzt auch?
Marcus Portius 12. Juli 2026 21:52
Sie wechseln vom Dulong/Petit Experiment zu Stefans Experiment um davon abzulenken, dass meine Aussage von Dulong/Petit korrekt war?
Ich sehe hier die zwei Schalen einer Hohlkugel (einmal zusammengesetzt, einmal nur eine Schale), wie sie auch Petit und Dulong benutzt wurden. Was auch kein Wunder ist, da Stefan ja deren Experiment und die dabei gemessenen Werte in seinem Artikel diskutiert. Und damit bleibt es dabei, dass die betrachteten Körper die hier abgebildete Hohlkugel – die Hülle – und das darin befindliche Thermometer waren.
Bei Pictet haben Sie zwei Hohlspiegel, das Thermometer im Brennpunkt des einen Hohlspiegels, im Brennpunkt des anderen nichts oder einen kalten Körper.
Da zwischen den beiden Hohlspiegeln ein Abstand ist, kann auch Wärmestrahlung von anderen Körpern auf das Thermometer fallen. Im Experiment von Petit und Dulong und Stefan ist das ausgeschlossen, da das Thermometer von der Hohlkugel komplett umschlossen ist.
In dem verlinkten Papier sehen Sie auch die Formulierung für die Abstrahlung des Thermometers und der Hülle als T^4-Abhängigkeit und im Artikel von Stefan wie von mir zitiert die Differenz der T^4-Therme als die vom Thermometer zur Hülle fliessende Wärme.
Und er berechnet es als Differenz der beiden Ströme wie im Artikel von Stefan zu sehen ist und wie wir es Ihnen immer wieder zu erklären versuchen: „Wählt man für das Gesetz der Strahlung die Formel der vierten Potenzen der absoluten Temperaturen, … Die Abkühlungsgeschwindigkeit fur die nackte Thermometerkugel ist durch
gegeben“
Stefan wusste 1879, was Clausius 1887 schreiben wird?
Und warum denken Sie, dass ich jetzt irgendwie eine andere Sicht haben sollte, wenn ich Ihnen ständig zeige, dass die von Ihnen genannten davon ausgehen, daß
Körper entsprechend Stefan-Boltzmann-Gesetz Energie abstrahlenKörper auf den Wellenlängen, auf denen sie emittieren auch absorbierenund
Stefan die fliessende Wärme als Differenz der T^4-Therme beschreibtClausius von einem „gleichzeitig stattfindenden doppelten Wärmeaustausch“ spricht, der darin resultiert, „dass der kältere Körper auf Kosten des wärmeren einen Zuwachs an Wärme erfährt“Das deckt sich alles mit dem, was sie in einer aktuellen Physikvorlesung hören können und in einem aktuellen Physikbuch lesen können.
Schauen Sie mal nach wann Clausius seine Theorie erstmalig veröffentlicht hat.
Dies und der restliche Kommentar zeigt mal wieder dass Sie simple Dinge wie ein Experiment einfach nicht verstehen können, es ist reine Zeitverschwendung mit Ihnen zu „diskutieren“, Sie labern wieder nur rum weil Sie entweder ein Sophist und/oder Troll sind oder das Prinzip WARUM Wärme übertragen einfach nicht verstehen können.
Wenn Sie glauben dass ein kalter Körper einen warmen Körper erwärmt (eine reduzierte Abkühlung ist auch eine Erwärmung) dann galuben Sie es, passt zur Ihrer Religion des Klimaalarmismus.
Trenberth hat schon vor Jahren zugegeben dass der GHE ein flache Erde Modell ist; das ist Pech für Sie, aber das schwätzen Sie auch noch unter den Teppich. LOL
Marcus Portius 13. Juli 2026 17:03
Wenn es sowas wie ein Argument sein würde, hätten Sie wenigstens das Jahr 1864 hingeschrieben. So zeigen Sie nur, dass dass Sie den kleinsten Aufhänger nehmen, um sich aus der für Sie peinlichen Diskussion zu verabschieden, ohne auf die Inhalte einzugehen. Das Verschieben der Torpfosten zu Trenberth ist nun wirklich etwas viel …
Ist aber vielleicht gut so. Wenn Sie nicht mal eine geschlossene Kugel und zwei gegenüberstehende Hohlspiegel unterscheiden können, hat die Diskussion wirklich keinen Sinn.
Warum hätte ich das machen sollen, die Arbeit wurde 1854 veröffentlicht?
Peinlich sind hier nur Sie der nicht erkennt das beide Experimente das Gleiche zeigen; Sie haben offenbar auch nicht verstanden wozu die beiden Hohlspiegel dienen. Hätten Sie mal Kapitel XII gelesen würden Sie sich nicht fortwährend lächerlich machen.
Mächtig grosse Klappe, absolut nichts dahinter, Müller. Sie schulden mir immer noch die Gleichung in der Wärme zum Thermometer hinzugefügt wird – Ihnen ist aufgefallen das dort ein „-“ steht?
Das ist nur ein kleiner Hinweis der neben dem was Stefan über die Konvektion&Konduktion geschrieben hat beweist dass der GHE nur im Modell existiert und dieses physikalisch in der Realität nicht einmal hypothetisch möglich ist. Aber DAS werden Sie wohl nie begreifen.
Die Wärme kann nicht von selbst aus einem kälteren in einen wärmeren Körper übergehen. – Sie können nicht das Gegenteil beweisen, weil dann müsste die gesamte Geschichte der Physik seit 1854 neu geschrieben werden und Sie würden für die Entdeckung der Kälte einen Preis erhalten.
Marcus Portius 14. Juli 2026 14:31
Natürlich ist mir das Minus aufgefallen. Ich schrieb doch: ‚Was ist denn an „… die von ihm gleichzeitig absorbirte Wärmemenge geben, welch’ letztere von der ihm aus der Umgebung zugestrahlten Wärme abhängig ist.“ unverständlich? Und die Formeln stehen im Artikel, die mit den Differenzen aus der 4. Potenz von Temperaturen …‘
Da haben Sie auch die Gleichung, in der dem Thermometer eine Wärmemenge hinzugefügt wird – „die von ihm gleichzeitig absorbirte Wärmemenge„. Die vom Thermometer zur gleichen Zeit abgestrahlte Wärmemenge ist aber größer, daher verliert das Thermometer die Differenz der beiden Beträge.
Warum sollte ich nicht erkennen, dass in beiden Experimenten Wärme (im heutigen Sinne) vom Thermometer zur kälteren Hülle bzw. zum Eis im Brennpunkt des anderen Hohlspiegels fliesst? Das bestätige ich Ihnen doch permanent und da gibt es auch keinen Dissens.
Die Meinungsverschiedenheit liegt doch im wie das abläuft – etwas, was wir nicht sehen können, sondern nur aus den Beobachtungen schlußfolgern können.
Warum sollte ich das wollen, ich stimme doch damit überein. Sie behaupten nur immer wieder, ich würde das anders sehen. Ich sehe das genau so, wie es in vielen von Ihnen referenzierten Artikeln steht:
Das deckt sich alles mit dem, was sie in einer aktuellen Physikvorlesung hören können und in einem aktuellen Physikbuch lesen können.
Was Sie aber permanet behaupten ist dass die Strahlung des kalten Körpers dem warmen Körper hinzugefügt wird (was dem widerspricht was Clausius mehrfach als Prämisse gesetzt hat), basierend auf der Annahme dass sich die Temperatur des warmen Körpers aus der „Raumstrahlung“ der Umgebung zusammensetzt, das sog. „dynamische Gleichgewicht“ – das ist Ihre bzw. die GHE Theorie.
Das Pictet Experiment zeigt aber dass der warme Körper nur dann kälter wird wenn beide Körper sich sehen können, Sie behaupten dass es kälter wird weil ein Teil der „Raumstrahlung“ fehlt und nicht weil der kalte Körper in Sicht kommt. Bis jetzt haben Sie nicht zugestimmt dass das Thermometer seine Temperatur hat weil es in Kontakt mit der es umgebenden Luft steht.
Nirgends steht dass der warme Körper die Strahlung des kälteren absorbiert, ausser:
die Strahlungsleistung eines „schwarzen Körpers“
Tja, wir reden aber nicht über schwarze Körper die es in der Realität nicht gibt. Selbst ein schwarzer Körper wird nicht wärmer wenn ein anderer schwarzer Körper gleicher Temperatur ihn anstrahlt, auch durch eine Linse oder Spiegel (Clausius 1887, Kapitel XII).
Da steht ein „-„. Es geht um die Menge an Wärme die ausgestrahlt und absorbiert wird, während der kältere Körper wärmer wird und er dabei emittiert. Warum zeigen Sie nicht einfach die Stelle an der Ihrer Meinung nach das Thermometer die Wärme aufnimmt die hinter dem „-“ in der Formel steht?
„Versuche können nur den Überschuss der von dem Körper ausgestrahlten über die von ihm gleichzeitig absorbirte Wärmemenge geben, welch’ letztere von der ihm aus der Umgebung zugestrahlten Wärme abhängig ist.“
Die Hülle, das Thermometer kann keine Strahlung aus der Umgebung empfangen da es sie durch die Hülle nicht sehen kann. Oder sehen Sie das anderes?
Nein, lesen Sie mal was er mit Q berechnet, er erwähnt kein „netto“ da es nur um den absorbierten Teil geht. Immer fügen Sie das Netto hinzu welches Teil der Theorie ist (Prevost), somit ist das der Zirkelschluss, Sie denken über die einzelnen Flüsse (siehe Green Plate Effect) nach die Sie addieren, nicht über das was absorbiert wird.
Trenberth hat einfach die Idee von Halpern aus 2017 übernommen ohne das zu kennzeichnen. Das ist übrigens keine Ablenkung vom Thema, hier zeigt sich der fundamentale Denkfehler am besten.
Sie sagen also ein kälterer Körper emittiert auf derselben Wellenlänge wie ein wärmerer Körper? Macht keinen Sinn für reale Körper.
Welche Rolle glauben Sie spielt die Frequenz des Lichts? – warum ignorieren Sie eigentlich fortwährend die Fragen die man Ihnen stellt?
Fassen wir das mal zusammen: Sie behaupten dass der kalte dem wärmern Körper durch Strahlung Wärme hinzufügt, das ist der Punkt um den es hier geht. Sie widersprechen damit Clausius und dem was zu beobachten ist, nämlich dass das Thermometer kälter wird – weder wird es wärmer, noch kühlt es langsamer ab – dafür fehlt Ihnen der Vergleich. Und das nehmen Sie einfach an, dass der warme mehr kühlen WÜRDE wenn es im Vergleich eine kältere Umgebung GÄBE! (wieder: siehe Green Plate Effect)
Wie kommen Sie überhaupt auf die Idee dass ein realer Körper alle auf ihn treffende Strahlung absorbieren muss? Woher haben Sie das?
Marcus Portius schrieb am 15. Juli 2026 19:43
Sie zitieren selber den relevanten Satz von Stefan: „Versuche können nur den Überschuss der von dem Körper ausgestrahlten über die von ihm gleichzeitig absorbirte Wärmemenge geben, welch’ letztere von der ihm aus der Umgebung zugestrahlten Wärme abhängig ist.“ In dem Satz lese ich folgende Dinge über einen Körper:
Welchen der aufgeführten Punkte sehen Sie bei Beschränkung auf das zitierte anders und warum sehen Sie den jeweiligen Punkt anders?
1] Ich nehme einen Überschuss als positiven Wert.
Marcus Portius 15. Juli 2026 19:43
Lesen Sie bitte nochmal in Ruhe nach. Es gab sogar Skizzen, die Ihnen die Wärmestralung ohne und mit kaltem Körper im Brennpunkt des Hohlspiegels gezeigt haben. Mit dem Fazit, dass die auf das Thermometer treffende Wärmestrahlung geringer ist, wenn der kalte Körper im Brennpunkt des Hohlspiegels ist. Dann ist der „Überschuss der von dem Körper ausgestrahlten über die von ihm gleichzeitig absorbirte Wärmemenge“ größer als vorher und das Thermometer kühlt ab.
Das ist ja auch falsch. Es wirken alle drei Wärmetransportmechanismen, Warmeleitung, Konvektion, Wärmestrahlung. In dem Moment, in dem der kalte Körper in den Brennpunkt des Hohlspiegels kommt, ändert sich lediglich die über Wärmstrahlung fliessende Energie.
Wie ich sehe machen Sie jetzt den Heinemann und sorgen dafür dass es richtig schön unübersichtlich wird indem Sie mehrere Antworten (bzw. Nicht-Antworten) geben. Sie ignorieren einen grossen Teil dessen was ich geschrieben habe einfach und wiederholen stattdessen ständig nur das was Sie bereits geschrieben haben – es ist als ob man mit einer Wand redet.
Das ist ja auch falsch.
Tja, wenn Sie das so sehen brauchen wir wirklich nicht weiter zu „diskutieren“, Sie können offensichtlich nur innerhalb Ihrer Theorie denken und es sieht ganz so aus als ob Sie die Grundlagen garnicht kennen. Typisch.
Da haben wir es, Sie leben offenbar in der Matrix wo alles lustig vor sich hinstrahlt und Wärmeleitung und Konvektion keine Rolle spielen, so wie es die Definition des strahlenden Temperaturgleichgewichts sagt. Wie Halpern/Trenberth mit ihrer flachen Erde Platte im Vakuum.
Oh ja, Ihre Skizzen die Ihre begrenzte Denkfähigkeit illustrieren. LOL
Malen sie das nochmal, aber diesmal mit der Luft herum. Die Funktion der Hohlspiegel haben Sie auch immer noch nicht begriffen. (Kapitel XII)
Marcus Portius 16. Juli 2026 20:04
Das ist lediglich die Konsequenz aus der Längenbeschränkung von Kommentaren und aus Ihrer Vermischung verschiedenster Aspekte in einem Kommentar. Meine Antworten gingen auf jeweils einen (irgendwie thematisch zusammenhängenden) Teil Ihres Kommentars ein.
Ich habe Dinge wiederholt, weil Sie mir wiederholt etwas falsches unterstellt haben. Lassen Sie diese Wiederholung von Unterstellungen und ich muss auch nicht meine Aussagen wiederholen.
Haben Sie jetzt absichtlich die Begründung weggelassen, warum das falsch ist? Was ist Ihrer Meinung nach an „Es wirken alle drei Wärmetransportmechanismen, Warmeleitung, Konvektion, Wärmestrahlung. In dem Moment, in dem der kalte Körper in den Brennpunkt des Hohlspiegels kommt, ändert sich lediglich die über Wärmstrahlung fliessende Energie.“ falsch?
Nein, ich habe gesagt, dass Wärmeleitung und Konvektion gleichzeitig wirken. Sie haben das also wohl doch absichtlich weggelassen, um diese falsche Behauptung zu erheben.
Naja, das zeigte wohl eher, dass Sie sogar bei Optik starke Defizite haben und nichtmal Reflektion am Spiegel verstehen.
Es stand Ihnen frei, diese Zeichnung zu liefern und damit zu zeigen, wo ich falsh liege. Statt dessen kommen nur wieder unbegründete, substanzlose Vorwürfe und Sie verabschieden sich wohl wieder mal aus der Diskussion.
Erfahren wir wenigstens noch, bei welchen der Punkte Ihre Sicht auf das Zitat von Stefan von meiner abweicht? Siehe 16. Juli 2026 10:02
Ansonsten ist das ziemlich lustig: Sie beschweren sich, dass man nicht auf alle Ihre Punkte eingeht, verabschieden sich aber, wenn man das thematisch sortiert in mehreren Kommentaren macht.
Wollen Sie jetzt etwa behaupten Konvektion&Konduktion werden relevant und kühlen das Thermometer wenn das Eis in den Fokus gebracht wird?
Brauche ich nicht, ich habe das Experiment gezeigt und Ihnen erklärt was zu sehen ist, Sie haben das mit Ihrer „Raumstrahlung“ anders interpetiert und die Luft, bzw. die Wärmeleitung ignoriert.
Habe ich bereits gesagt und ich werde mich im Ggs. zu Ihnen nicht wiederholen.
Auch hier: Ich werde mich nicht wiederholen.
Wenn Sie sich nicht ständig wiederholen würde wäre das kein Problem.
Tja, Sie gehen auf die relevanten Fragen nicht ein, ignorieren konsequent das was ich geschrieben habe und wiederholen nur das was Sie bereits geschrieben haben.
Marcus Portius 17. Juli 2026 19:23
Nein, wie kommen Sie denn nun darauf wieder. Es steht doch extra da, dass „sich lediglich die über Wärmstrahlung fliessende Energie ändert.“ Woran liegt das nur, dass Sie solche Schwierigkeiten mit dem Verstehen von Texten haben?
Falls Sie eine Antwort darauf geschrieben haben sollten, ist die nicht veröffentlicht worden. Könnten Sie sie vielleicht doch wiederholen? Oder wollen Sie etwa die Frage nicht beantworten?
Wieder mal den Text nicht verstanden. Ich haben mich darüber beschwert, dass Sie meine Begründung für das „„Das ist ja auch falsch.“ weggelassen haben und damit meine Aussage verfälscht haben.
Marcus Portius 15. Juli 2026 19:43
Würde ich gerne machen. Können Sie die genaue Stelle in Stefans Artikel angeben, in der das steht? Ich finde alle möglichen Größen, nur kein Q und auch keine Stelle, an der er den absorbierten Teil allein angibt.
Da hab ich wohl das Q aus Clausius benutzt – was denken Sie steht vor dem „=“ in Stefans Formel? Nachdem das „-“ für Sie eine positive Verwandlung ist sollten wir das klären.
Marcus Portius 17. Juli 2026 23:30
In dem Artikel stehen viele Formeln, daher hatte ich Sie nach der genauen Stelle der Formel gefragt, auf die Sie sich beziehen. Können Sie die bitte noch angeben?
Z.B. steht in Formel (6) vor dem Gleicheitszeichen v_1, die Abkühlungsgeschwindigkeit. Und die ist nicht „nur der absorbierte Teil„.
Wo habe ich so etwas gesagt? Können Sie die Stelle bitte zitieren?
Ich hatte zu Ihrem Clausius-Zitat lediglich das komplette Zitat mit Quelle ergänzt und darauf hingewiesen, dass es in dem Artikel nicht um Strahlung ging, die Clausius erst 10 Jahre später in einem separaten Artikel diskutierte.
Was wir eher klären solten, ist der Grund für das „-„. Aber den Text dazu[1] wollen Sie nicht diskutieren.
[1] „Versuche können nur den Überschuss der von dem Körper ausgestrahlten über die von ihm gleichzeitig absorbirte Wärmemenge geben, welch’ letztere von der ihm aus der Umgebung zugestrahlten Wärme abhängig ist.“
Ich mische mich mal kurz ein:
Will man Strahlung und 2. Hauptsatz der Thermodynamik richtig verstehen, dann muss man die Betrachtungsebene „warmer Körper“ und „kalter Körper“ verlassen, weil man sonst nicht begreifen kann, dass Atome des „kalten Körpers“ fleißig energiehaltige Strahlung zum „warmen Körper“ schicken, die die Atome des „warmen Körpers“ auch absorbieren, oder?
Oder ausführlicher nochmals.
Wer den Wärmeaustausch durch Strahlung rein auf der makroskopischen Ebene („warmer Körper zu kalter Körper“) betrachtet, verrennt sich unweigerlich in Widersprüchen und kann die zugrundeliegende Quantenphysik nicht verstehen.
Der Schlüssel zum Verständnis liegt im Wechsel auf die mikroskopische Quantenebene.
Der mikroskopische Strahlungsaustausch (Quantenebene)
Jedes Atom, das eine Temperatur über dem absoluten Nullpunkt (0 K oder -273,15 °C) besitzt, schwingt. Diese thermische Bewegung von Ladungen führt dazu, dass Atome und Moleküle ununterbrochen Photonen (elektromagnetische Strahlung) emittieren.
Der kalte Körper:
Seine Atome befinden sich auf niedrigeren Energieniveaus, senden aber dennoch permanent und ungerichtet Photonen aus. Einige dieser Photonen treffen auf den warmen Körper.
Der warme Körper:
Seine Atome befinden sich auf höheren Energieniveaus. Trifft ein Photon des kalten Körpers auf ein solches Atom, wird es physikalisch absorbiert, sofern der Quantenzustand dies zulässt. Das Atom kennt die Herkunft des Photons nicht – ein Photon trägt kein „Absender-Etikett“.
Wie passt das zum 2. Hauptsatz der Thermodynamik?
Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik besagt makroskopisch, dass Wärme nicht spontan von einem kälteren zu einem wärmeren Körper übergehen kann. Auf mikroskopischer Ebene wird dieses Gesetz jedoch nicht durch die Verweigerung der Absorption gelöst, sondern durch die Netto-Bilanz (Brutto- vs. Netto-Strahlung):
Brutto-Strahlung:
Der warme Körper strahlt aufgrund des Stefan-Boltzmann-Gesetzes massiv mehr Photonen pro Sekunde ab als der kalte Körper.
Gegenstrahlung:
Der kalte Körper strahlt ebenfalls, aber deutlich weniger Photonen und mit geringerer durchschnittlicher Energie (Wien’sches Verschiebungsgesetz).
Die Netto-Bilanz: Da der warme Körper in jeder Sekunde weit mehr Energie an den kalten Körper verliert, als er im selben Zeitraum vom kalten Körper absorbiert, fließt die Netto-Energie
(P-Netto = P-Emittiert – P-Absorbiert) mathematisch und real immer vom warmen zum kalten Körper.
Prévost hat das durchaus erkannt und Clausius kannte diese Theorie Prévosts.
Ich interpretiere Clausius so, dass er diese Theorie akzeptierte.
Er wusste, dass auf Strahlungsebene permanent Energie in beide Richtungen fließt.
Um den scheinbaren Widerspruch zu lösen, betonte Clausius in seinen mathematischen Arbeiten, dass sein 2. Hauptsatz die Netto-Wärme meint. Ein zyklischer Prozess, dessen einziges Resultat die Übertragung von kalt nach warm ist, ist unmöglich.
Der Brutto-Austausch stört sein Gesetz nicht, solange die Bilanz mathematisch vom warmen zum kalten Körper zeigt.
So sollte man es nehmen, oder?
!
Es gab schon weiterfuehrende Diskussionen, ob denn die absorbierte Energie in Innere Energie umgewandelt wird.
Innere Energie ist ein makroskopischer Begriff?
Und die makroskopischen Antwort ist, nein?
Gut.
Dann kann man jetzt zum Beispiel klaeren, wie hoch die Gegenstrahung einer 0.05 kPa 100% Atmosphaere waere und wie sich das auf die Oberflaechentemperatur auswirkt und ob ueberhaupt.
Man kann im Experiment sehen dass wenn ein kalter und ein warmer Körper sich gegenseitig anstrahlen der wärmere Körper kälter wird, ergo wird diesem vom kalten Körper keine Wärme hinzugefügt.
Wenn Sie argumentieren dass dort eine Abkühlung stattfindet weil dem warmen Körper weniger aus der Umegbung zugestrahlt wird haben Sie das Experiment nicht verstanden – das Thermometer zeigt zu Beginn die Temperatur der es umgebenden Luft an, diese Luft ist auch noch da wenn der kalte Körper in den Fokus kommt.
Sie können das natüröich ignorieren und viel schreiben, an der Tatsache dass der warme Körper kälter wird wird das aber nichts ändern.
Clausius ist eindeutig mit seiner Aussage, er hat die Strahlung explizit erwähnt und dass diese sich genai so verhält wie die Wärmeleitung.
Es geht NICHT um die einzelnen Ströme, sondern ausschliesslich um das was auch absorbiert wird und zu einer positiven Verwandlung führt, einer Erwärmung des kalten durch den warmen Körper.
Wieso glauben SIe dass alle Photonen immer absorbiert werden müssen? Es ist nicht jedes Photon gleich, sie ignorieren die Frequenz, das EM Feld, Entropie und das chemische Potential.
Da liegen Sie grundlegend falsch, Clausius (et al) haben das Caloricum welches Prevost postuliert hat widerlegt. Sie argumetieren aber genau wie jemand der denkt das ein Photon etwas materielles ist, es geht hier aber nicht um Quantität, sondern um Qualität.
Und noch etwas: Sie erwähnten das dynamische Gleichgewicht welches die Grundlage der Theorie bildet. Dieses adiabatische Fliessgleichgewicht um das es hier geht (was auch Schwarzschild erwähnt) ist ein reversibler Prozess, Strahlung hingegen ist aber ein irreversibler Prozess.
Das übliche „Ich picke mir etwas aus bekannten Dingen heraus, ignoriere aber wesentliche Teile davon“.
Daher die Diskussion ob absorbierte Energie in Innere Energie umgewandelt wird.
Und das ist zu verneinen. Wärme ist die Differenz aus abgestrahlter und absorbierter Energie.
Und nur Wärme kann den Gehalt an Innerer Energie erhöhen.
Ergo fügt ein „kalter“ Körper einem „wärmeren“ Körper keine Wärme zu.
Das weiss Herr Fake „Leon Schmidt“.
Exakt, weil es einfach unlogisch ist, schliesslich kühlt der warme Körper WEIL es den kalten Körper gibt, dieser ist die Ursache das Wärme übertragen wird. Schreibt Clausius auch, wird aber von Alarmisten ignoriert. Das Gleiche wenn es um das EM Feld und das chemische Potenzial geht, es wird nicht weiter darauf eingegangen – hat noch niemand auf einem der einschlägigen Blogs erwähnt, also ist es unbekanntes Terrain für Alarmisten.
Der wiederholt eh nur sein Standardgelaber, ihm geht es sicherlich nicht um einen Erkenntnisgewinn sodern um das genaue Gegenteil: Nebelkerzen werfen, ausweichen, Thema wechseln. Wie üblich.
Marcus Portius 17. Juli 2026 15:04
Sie ignorieren hier aber, dass Werner einer Meinung mit mir ist was die Definition von Wärme angeht: „Wärme ist die Differenz aus abgestrahlter und absorbierter Energie.“ Vielleicht können Sie es sich ja mal von ihm erklären lassen.
Werner Schulz 17. Juli 2026 11:08
Wie entsteht denn dann Ihrer Meinung nach die Differenz? Welcher physikalische Vorgang bildet erst die Differenz und fügt dann die Wärme der inneren Energie hinzu bzw. entnimmt sie der inneren Energie?
Mit der Annahme Absorbtion erhöht die innere Energie und Emission verringert die innere Energie ist das einfach:
. Mit der Absorbtion hat irgend ein Teilchen seine kinetische/schwingungs/rotations Energie erhöht und damit ist die innere Energie gestiegen. Beim Emittieren hat irgend ein Teilchen ein Photon abgegeben und damit seine Energie verringert und damit ist die innere Energie gesunken. Wie sieht das in Ihrer Vorstellung aus?
Und das bestätige ich auch permanent, wenn Sie sich auf die heutige Definition von Wärme beziehen. Wir diskutieren hier aber gerade historische Texte, in denen noch nicht sorgfältig zwischen Energie und Wärme unterschieden wurde. Nur um sicherzugehen nochmal den Satz von Stefan: „Versuche können nur den Überschuss der von dem Körper ausgestrahlten über die von ihm gleichzeitig absorbirte Wärmemenge geben, welch’ letztere von der ihm aus der Umgebung zugestrahlten Wärme abhängig ist.“
Welche Differenz?
Wärmetransport
Wärmeverlust
Sie definieren „Innere Energie“ für einzelne Teilchen? Und was ist mit den Photonen, die von selbigen Teilchen ausgehen! Schon ihre eigene Ausführung dazu vergessen? Herr Deutering nicht!
Makroskopisch! Um zu wissen was wie wo wen erwärmt, gucke ich wo die Wärme herkommt, und wo sie hingeht. Macht man doch so?
Und diskutieren sie absichtlich so, das es kein Ergebnis gibt?
Wärme ist die Differenz von abgestrahlter und absorbierter „Strahlungsenergie‘. Die Historie ist überholt, wie es scheint. Und das definitiv!
Werner Schulz 17. Juli 2026 20:50
Ist das schon wieder der Punkt, wo Sie nicht mehr wissen, was Sie im vorherigen Kommentar geschrieben haben und SIe es auch im zitierten nicht wiedererkennen? Oder stellen Sie sich hier absichtlich dumm?
Also nochmal die Frage: Wie wird Ihrer Meinung nach die Differenz aus abgestrahlter und absorbierter Energie gebildet, durch welchen physikalischen Vorgang? Wärmetransport und Wärmeverlust sind keine Antwort.
Nein, für die Gesamtheit der Teilchen der betrachteten Masse. Wenn sich die kinetische/schwingungs/rotations Energie eines Teilchens erhöht, erhöht sich die innere Energie der gesamten Masse.
Stand in dem Teil, den Sie nicht zitiert haben.
Die innere Energie ist die makroskopische Sicht.
Nein, das machen Sie gerade.
Dann versuchen Sie doch mal Herrn Portius in die Gegenwart zu bringen. Der sieht das ja noch nichtmal so wie Sie, dass die „Wärme die Differenz aus abgestrahlter und absorbierter Energie.“ ist …
Herr Portius, Sie kann man nicht überzeugen, Sie verwechseln hier fortlaufend den mikroskopischen Brutto-Prozess mit der makroskopischen Netto-Bilanz.
Das möchte ich nochmals für die Mitleser kurz klarzustellen:
Der Strohmann:
Ich habe nirgends behauptet, Photonen seien materiell oder würden immer absorbiert. Ich schrieb explizit: „sofern der Quantenzustand dies zulässt“.
Der historische Irrtum:
Clausius hat Prévosts Prinzip des permanenten Strahlungsaustauschs nicht widerlegt. Er hat es akzeptiert und thermodynamisch präzisiert.
Die mathematische Realität:
Der makroskopische Wärmefluss berechnet sich zwingend aus:
Netto-Fluss = Abstrahlung-warm – Zustrahlung-kalt
Dass der Netto-Fluss von warm nach kalt geht (Clausius), bestreitet niemand. Wenn Sie jedoch behaupten, der kalte Körper füge dem warmen gar keine Energie hinzu, setzen Sie die Zustrahlung}-kalt in dieser Gleichung willkürlich auf null. Damit verletzen Sie das Stefan-Boltzmann-Gesetz.
Natürlich wird der wärmere Körper im Experiment kälter – aber er kühlt langsamer ab, weil seine Netto-Verlustbilanz durch die Gegenstrahlung des kalten Körpers verringert wird.
Zudem belegen zahlreiche Experimente und praktische Anwendungen, dass die Abkühlgeschwindigkeit des wärmeren Körpers bei sonst gleichen Bedingungen direkt von der Temperatur des kälteren Körpers abhängt.
Wäre Ihre These richtig, müsste ein heißes Thermometer neben einem Block Wassereis exakt gleich schnell abkühlen wie neben einem Block Trockeneis.
Das tut es aber nicht, weil das wärmere Eis mehr Gegenstrahlung liefert als das kältere Trockeneis.
Ein einfaches Praxisbeispiel für jeden Mitleser:
Nehmen Sie eine hauchdünne Rettungsdecke beim Erste-Hilfe-Einsatz im Winter. Die Decke ist eiskalt (Umgebungstemperatur, z.B. 0 °C) und der Patient ist warm (37 °C). Nach Ihrer Logik, Herr Portius, dürfte die Decke dem Patienten nichts bringen, da „von kalt nach warm keine Wärme hinzugefügt wird“.
In der Realität rettet die Decke Leben. Warum?
Weil die eiskalte Decke die Wärmestrahlung des Körpers absorbiert, sich erwärmt und ihrerseits Gegenstrahlung zurück zum Körper schickt. Der Patient wird unter der Decke nicht aktiv aufgeheizt, aber sein Netto-Wärmeverlust an das eiskalte Weltall wird drastisch reduziert.
Wer diesen Unterschied zwischen Brutto-Austausch und Netto-Effekt negiert, negiert die Funktionsweise jeder Rettungsdecke et al., oder?
Falsch, sehen Sie sich nochmal an was in Pictet’s Experiment passiert – wollen Sie das jetzt einfach ignorieren; Prevost’s Erklärung seiner Theorie basiert auch auf diesem Experiment. Die Decke verhindert wie das Glas im Treibhaus dass die Luft konvektiert und schützt den Körper vor Wind, das Dämmmaterial ist die Luft. Sie wissen wie ein echtes Treibhaus funktioniert?
Dann zeigen Sie mal die zahlreichen Experimente und praktischen Anwendungen; auch eine Thermoskanne wird Ihren Kaffee nicht erwärmen, eine reduzierte Abkühlung ist auch eine Erwärmung.
Ob Sie Eis oder Trockeneis nehmen, das Ergebnis ist das Gleiche; Pictet hat Eis verwendet, im Video ist es Trockeneis, in dem anderen Video ist es flüssiger Stickstoff – das Resulat ist in allen Fällen eine Abkühlung die am Thermometer angezeigt wird. Das ist worum es geht, ob es schneller oder langsamer passiert ist irrelevant, es geht ums Prinzip. Sie ändern die Prämisse weil das wieder Teil Ihrer Theorie ist, der Zirkelschluss.
Das ist das was Clausius schreibt: „Es kann nie Wärme aus einem kälteren in einen wärmeren Körper übergehen“ … „Er wird durch Alles, was wir über den Wärmeaustausch zwischen Körpern von verschiedener Temperatur wissen, bestätigt, indem die Wärme überall das Bestreben zeigt, bestehende Temperaturdifferenzen auszugleichen, und daher umgekehrt aus den wärmeren Körper in die kälteren überzugehen“
Sie widersprechen somit ganz klar dem 2ten HS und das nur weil Sie Prevost’s für Ihre Theorie die Theory of Heat Exchange nutzen wollen – daher das „Netto“, das kommt bei Clausius nicht vor. Sie behaupten einfach er hätte Netto gemeint, er schleisst das aber kategorisch aus da es um die Menge an Wärme geht die von warm nach kalt übertragen (d.h. absorbiert) wird während das kalte Object wärmer wird.
Nein, das hat er nicht. Kirchhoff hat definiert das zwei schwarze Körper gleicher Temperatur permanent Wärme austauschen – ganz offensichtlich ein hypothetische Annahme das es ideale schwarze Körper nicht gibt. Sie befinden sich in einer Modellwelt.
Dann empfehle ich Ihnen sich mal näher mit Ihren Modell zu beschäftigen welche Emission und Absorbtion als Aufnahme von Photonen behandelt. Ihre Aussage dass der warme „kalte“ Photonen absorbiert setzt voraus dass ein Photon ein positiver Energiepartikel ist der absorbiert werden MUSS. Warum das so sein soll kann oder will wieder keiner erklären, es wird einfach etwas behauptet ohne jeglichen Beweis.
Lassen wir mal den Gelehrtenstreit bezüglich wer wie was ausgelegt hat, bzw. wann wie geschrieben hat, mal weg.
Vielleicht könnten Sie den Mechanismus beschreiben der verhindert, dass sich gegenseitig elektromagnetisch anstrahlende Körper unterschiedlicher Temperaturen jeweils größer Null Kelvin auch gegenseitig Energie zufügen können, bzw. der dafür sorgt, dass nur elektromagnetische Energie vom Körper mit der höheren Temperatur zum Körper mit der niedrigeren Temperatur übergeben werden kann?
Meine Antwort zu dieser Frage:
Gar nichts verhindert das.
Es gibt keinen Filter, keinen Türsteher und keinen Blockademechanismus für Photonen.
Der kalte Körper fügt dem warmen Körper absolut real Energie zu.
Wenn aber der kalte Körper dem warmen Energie zufügt, springt die Energie doch von kalt nach warm?
Das bricht doch das eherne Gesetz, dass Wärme nur von warm nach kalt fließt, oder?
Ja, aber das Gesetz spricht von der Wärme, und Wärme ist in der Thermodynamik als der Netto-Energietransport definiert.
Der Mechanismus, der gesucht wird, ist kein Blockademechanismus, sondern reine Mathematik – eine Subtraktion zweier Ströme, oder?
Der Grund warum Wärme übertagen wird ist die Temperaturdifferenz mit dem Ziel dieses Ungleichgewicht auszugleichen, der kalte Körper kühlt den warmen Körper.
Dann erläutern Sie mal wie das bei der Wärmeleitung funktionieren soll.
Wenn Sie behaupten dass bei der Strahlung die Energiedichte, die Temperatur der Körper, irrelevant ist dann müssen Sie das beweisen, insbesondere da man im Experiment sehen kann dass der kalte dem wärmeren Körper KEINE Energie hinzufügt. Und mit beweisen meine ich nicht dass Sie einfach Prevost’s Theorie nehmen und es damit begründen, das ist ein Zirkelschluss.
Die Begründung der „fehlenden Strahlung“ macht keinen Sinn, dann würden Sie behaupten dass man beliebig viele Strahlungsströme aufaddieren kann – warum sollte ein einziger „fehlender“ Wärmestrom die Temperatur des Thermometers bestimmen, es ist einfach unlogisch.
„Der Grund warum Wärme übertagen wird ist die Temperaturdifferenz mit dem Ziel dieses Ungleichgewicht auszugleichen, der kalte Körper kühlt den warmen Körper.“
Ihre Aussage, Wärmeübertragung erfolge mit dem „Ziel“, ein Ungleichgewicht auszugleichen, ist physikalisch inkorrekt, da sie der Natur Teleologie (Zielgerichtetheit) unterstellt, obwohl das thermodynamische Gleichgewicht lediglich das statistische Ergebnis zufälliger Teilchenbewegungen ist.
Zudem ist Ihre Argumentation ein Zirkelschluss, der den physikalischen Mechanismus auf Teilchenebene nicht erklärt, da ein kalter Körper den warmen nicht aktiv kühlt, sondern ihm lediglich weniger Energie sendet.
Sodann.
Elektromagnetische Wellen (Photonen) unterliegen im Vakuum und in linearen Medien dem Superpositionsprinzip. Sie durchdringen sich gegenseitig völlig ungestört. Ein Körper (oder ein Sensor wie ein Thermometer) absorbiert gleichzeitig Photonen aus allen Richtungen seiner Umgebung. Die totale absorbierte Leistung ist mathematisch exakt die Summe aller eintreffenden Strahlungsströme.
Ein Thermometer zeigt seine eigene Temperatur an. Diese stellt sich im thermischen Gleichgewicht so ein, dass die Summe aller Energieströme (Zufuhr und Abfuhr) exakt Null ergibt (Energieerhaltungssatz / 1. Hauptsatz der Thermodynamik).
Sie verwechseln kontinuierlich die Netto-Größe (Wärme) mit den Brutto-Größen (Energie- bzw. Photonenströme). Ein Thermometer besitzt keinen Auswahlmechanismus, der Photonen „erkennt“ und blockiert, nur weil sie von einem kälteren Objekt stammen. Jedes absorbierte Photon erhöht die thermische Energie des Empfängers – egal, woher es kam.
Sie konnten keinen Mechanismus beschreiben der verhindert, dass sich gegenseitig elektromagnetisch anstrahlende Körper unterschiedlicher Temperaturen jeweils größer Null Kelvin auch gegenseitig Energie zufügen können, bzw. der dafür sorgt, dass nur elektromagnetische Energie vom Körper mit der höheren Temperatur zum Körper mit der niedrigeren Temperatur übergeben werden kann.
Oder?
Ich habe Ihnen ein Experiment gezeigt, Sie scheinen das ignorieren zu wollen, stattdessen stellen Sie immer wieder Behauptungen auf die sich mehr nach Ihrer eigenen Auslegung als nach allgemein bekannten Wissen anhören.
Ich habe von Ihnen (oder sonst einem der Treibhausexperten) noch keine plausible Erklärung gelesen die erklärt warum das Thermometer eine Wärmeverlust anzeigt wird. Kommt da noch was?
Dass das der Fall ist zeigt das Experiment, da Wärme/Energie etwas positives ist müsste die Temperatur steigen da laut Ihnen ja etwas hinzugefügt wird. Ist wie bereits gesagt nicht der Fall und es gibt keinen Grund warum das Thermometer sonst abühlen würde, es benötigt etwas kaltes das den Prozess startet.
Was verhindert Ihrer Meinung nach dass IR-Strahlung reflektiert, also nicht absorbiert wird?
Schon einal etwas vom 0ten HS gehört? Ein Thermometer im Medium Luft zeigt uns die Temperatur, aka mittlere kinetisch Energie dieses Gas(gemischs) an, durch Wärmeleitung. Sie scheinen überall nur Strahlung zu sehen, die in der Thermodynamik eine eher untergeordnete Rolle spielt, schliesslich geht es um Dampfmaschinen.
„Verschiedene Betrachtungen über das Verhalten und die Natur der Wärme hatten mich zu der Überzeugung geführt, dass das bei der Wärmeleitung und der gewöhnlichen Wärmestrahlung hervortretende Bestreben der Wärme von wärmeren zu kälteren Körpern überzugehen, und dadurch die bestehenden Temperaturdifferenzen auszugleichen, so innig mit ihrem ganzen Wesen verknüpft sei, dass es sich unter allen Umständen geltend machen müsse“ – Clausius 1887
Kann mich nicht daran erinnern dass irgendjemand die mechanische Wärmetheorie widerlegt hätte; sind das die Ziele heutiger Physiker die seit 100 Jahren keine wirklich neuen Erkenntnisse vorweisen können? Laut Dietze ist Clausius ja „Antik“.
Zeigt uns wie überflüssig die ganze Diskussion ist – siehe Trenberth/Halpern mit ihrem flache Erde in Vakuum Green Plate Modell.
Soweit ich das sehen kann haben Sie diese nicht einmal erwähnt, so wie Sie das ignorieren was ich bereits erwähnt hatte: Das EM Feld, das chemische Potenzial. Wie ich schon zu Schmidt/Müller gesagt habe: Ich werde mich nicht ständig wiederholen, ich kenne diese Spielchen lange genug,
Marcus Portius 20. Juli 2026 20:09
Niemand ignoriert das Experiment. Es zeigt genau das, was alle erwarten. Herr Lange erklärt die dabei ablaufenen Vorgänge nur „mit allgemein bekanntem Wissen„. Zeigt man Ihnen die passenden Stellen in aktuellen Lehrbüchern, behaupten Sie, die zitierten Aussagen wären absurd.
Sie stellen Behauptungen zu dem Experiment auf, die dem allgemein bekannten Wissen und den von Ihnen selbst referenzierten Artikeln widersprechen.
Sie werden ständig darauf hingewiesen, dass die Abstrahlung eines Körpers von dessen Temperatur und Emissivität abhängt.
Das ist jetzt wieder nur die Ausrede für ein Ausklinken aus der Diskussion. Ich warte immer noch auf eine neue, bisher nicht gelieferte Information als Antwort auf meine Fragen vom 18. Juli 2026 10:44. Ohne Antworten (z.B. eine einfache Angabe der Formel, auf die Sie sich bezogen) bleibt wieder mal der Eindruck, dass Sie den Artikel gar nicht gelesen haben. Es wirkt so, als häte Ihnen jemand ein Argument in die Hand gedrückt zusammen mit einer Referenz auf den Artikel und Sie rennen damit durch die Diskussionsforen. Hakt man mal nach, ist dann nichts mehr dahinter und Sie kennen nichtmal die elementarsten Dinge wie den verwendeten experimentellen Aufbau und die den Formeln zugrudneliegenden Energieflüsse …
Den wollen Sie erwecken, das ist klar. Deshalb ist meine Diskussion mit Ihnen beendet, Müller.
Marcus Portius 21. Juli 2026 17:04
Nein, das möchte ich nicht. Ich möchte eine vernünftige Diskussion führen. Dabei kann man auch am Ende verschiedener Meinung sein, aber man weiß bei einer vernünfigen Diskussion dann wenigstens, welche Sicht der andere vertritt und warum er das tut.
Dass Sie dabei so wirken, als hätten Sie die diskutierten Artikel gar nicht gelesen liegt dann nicht an mir. Und ich bin ja nicht der einzige, der Ihre Sicht nicht teilt. So gut wie jeder, mit dem Sie hier diskutieren sagt, dass Sie falsch liegen.
Zwar wollte ich vom „Gelehrtenstreit“ weg, dennoch muss ich Ihnen sagen, dass Sie R. Clausius falsch auslegen:
Clausius hat in seinem Hauptwerk „Die mechanische Wärmetheorie“ (speziell in der ausführlichen zweiten Auflage von 1876, im Achten Abschnitt: „Von der Wärmestrahlung“) die mathematische Formulierung geliefert, die exakt meine Argumentation des Nettowärmestroms stützt und Ihre Fehlinterpretation widerlegt.
Die Kernstelle bei Clausius
Clausius analysiert den Strahlungsaustausch zwischen zwei Flächen mit den Temperaturen T (wärmer) und T1 (kälter). Er zerlegt den Prozess explizit in zwei entgegengesetzte Bruttoströme und subtrahiert diese voneinander, um den Nettowärmestrom zu berechnen:
Mathematisch formuliert Clausius das (unter Verwendung des Kirchhoffschen Gesetzes) für den Netto-Wärmeverlust des wärmeren Körpers wie folgt:
Delta Q = C * (F(T)-F(T1))
(Wobei C eine geometrische/materialabhängige Konstante ist und F(T) eine Funktion der Temperatur, die später durch das Stefan-Boltzmann-Gesetz als Sigma *T^4 präzisiert wurde.
Diese Stelle bei Clausius widerspricht Ihren Aussage direkt.
Sie nutzen das Clausius-Zitat („…Bestreben der Wärme von wärmeren zu kälteren Körpern überzugehen…“) fälschlicherweise als Beleg dafür, dass physikalisch überhaupt keine Energie vom kalten zum warmen Körper wandern darf. Clausius selbst stellt jedoch im selben Werk klar:
Clausius hat die mechanische Wärmetheorie also keineswegs so gemeint, wie Sie sie auslegen. Im Gegenteil: Er hat genau den mathematischen Subtraktionsmechanismus aufgeschrieben, den ich im Dialog beschrieben habe.
Schauen Sie bei Bedarf, genauer in Clausius‘ mathematische Herleitung im Achten Abschnitt nach, oder?
Sie verengen Ihren Blick auf die Physik, auf die Temperaturmessung zu stark auf die Thermodynamik (auf Ihre „Dampfmaschinen“).
Sie sehen das Thermometer als ein rein passives Element, das magisch „die Temperatur der Luft“ abgreift. In Wahrheit ist es ein eigenständiges thermodynamisches System. Es registriert jeden einzelnen Energiestrom (auch den des kalten Körpers).
Die Temperatur sinkt nicht, weil „nichts ankommt“, sondern weil mehr abfließt als ankommt.
Das Thermometer steht im Strahlungsaustausch mit allen umgebenden Flächen. Befindet sich im Raum ein eiskalter Gegenstand, wechselwirkt das Thermometer mit diesem über Strahlung, selbst wenn die Luft dazwischen warm ist. Das Thermometer stellt sich auf ein Fließgleichgewicht aus allen Strömen (Leitung der Luft + Strahlung der Wände/Objekte) ein.
In Ihrem Experiment verwechseln Sie beständig Energiefluss (Brutto) mit Temperaturänderung (Netto).
Ihr Denkfehler: Sie glauben, weil die Temperatur sinkt, dürfe vom kalten Block gar kein Photon am Thermometer angekommen sein. Das ist falsch. Die Photonen des kalten Blocks kommen an, sie bremsen das Abkühlen des Thermometers sogar ab – sie können das Abkühlen nur nicht ganz verhindern, weil der Strom vom kälteren zum wärmeren kleiner ist.
Und noch ein Denkfehler. Sie unterschlagen die photonische Realität, das Wirken des Superpositionsprinzips bei der EM-Strahlung (EM-Wellen durchdringen sich im Raum völlig ungestört.):
Ein Photon, das den kalten Körper verlässt, fliegt mit Lichtgeschwindigkeit durch den Raum.
Woher weiß dieses Photon während des Flugs, dass es auf ein wärmeres Thermometer treffen wird, um sich dann magisch in Luft aufzulösen oder umzudrehen?
Es gibt keinen solchen Fernwirkungsmechanismus. Das Photon schlägt im Thermometer ein, wird absorbiert und erhöht dort lokal die Energie. Dass das Thermometer gleichzeitig noch viel mehr Photonen in alle Richtungen ballert, ändert nichts an der Realität des ankommenden Photons.
Es gibt keinen Mechanismus, der dies verhindern könnte.
Einem emittierten Photon ist es unmöglich, den thermodynamischen Zustand seines zukünftigen Ziels im Voraus zu „riechen“. Es gibt keine Fernwirkung, die ein Photon auf dem Weg stoppt oder umdreht, nur weil der Empfänger wärmer ist, oder?
Ich habe nun schon mehrfach darauf hingewiesen, es scheint bei Ihnen nicht anzukommen. Das Thermometer kühlt nicht ab solange das Eis nicht im Fokus ist, das ist Ihr fundamentaler Denkfehler.
Sie behaupten das einfach, obwohl das nicht der Fall ist, Sie ignorieren die Luft welche das Thermometer zu Beginn auf konstanter Temperatur hält. Eine Änderung tritt erst ein wenn der kalte Körper „in Sicht“ kommt.
Da auch der kalte Körper emittiert und Energie positiv ist müsste wenn Sie richtig lägen die Temperatur steigen. Das ist nicht der Fall.
Er brechnet die Menge an Wärme die dem kalten Körper vom warmen Körper hinzugefügt wird (pro Zeiteinheit), während der kalte in der selben Zeit Körper wärmer wird und gleichzeitig emittiert. Eine Absorbtion findet aber gem 2ten HS nur beim kalten Körper statt. Das steht ein „-“ und bis jetzt konnte niemand erklären wo die Addition stattfindet. Schmidt startet Kindergartenspielchen – wollen Sie das nun genauso handhaben?
Das zeigt auch warum das addieren von Photonen wenig zielführend ist, es ignoriert die Zeit. Wenn man einzelne Partikel annimmt müsste die Erwärmung augenblicklich und komplett stattfinden.
Das habe ich nirgends behauptet, die Strahlung wird reflektiert, nicht absorbiert. Warum Sie dies ausschliessen haben Sie nicht verraten.
Wie schon gesagt, das macht diese ganze Diskussion überflüssig da wir immer noch beim GHE sind – Sie ignorieren wie beim Experiment die Präsens der Luft. Sie argumentieren gem. Definition (Seite 265/29 im pdf) die ganze Zeit mit der Theorie von Prevost (Abkühlung wo keine ist, das Vakuum = keine Konvektion&Konduktion).
Wie immer bei Alarmisten und Lukewarmern: Sie schreiben viel, immer schön an den Fakten und Argumenten anderer vorbei, immer im Zirkelschluss.
Die Atmo- buw. Troposphäre kann als solche beschrieben werden, es geht um eine globale Temperatur der Luft die per 0ten HS gemessen werden kann. Sieht so aus als ob Sie den Fokus verloren haben mit Ihrer Fixierung auf Strahlung.
Marcus Portius 21. Juli 2026 17:02
Was ist an der Bitte um Angabe der Formel, auf die Sie sich beziehen, ein Kindergartenspiel? Über eine Formel zu reden, die man nicht angeben will – das ist Kindergarten. Wie soll Ihnen jemand zeigen, wo der Term für die absorbierte Energie steht und dass der ein positives Vorzeichen hat?
Sie fragen wie mir jemand eine Formel zeigen kann die nicht existiert?
Sieht ziemich progressiv aus, sogar das „+“ ist da.
Marcus Portius 23. Juli 2026 1:37
Sie verfälschen jetzt absichtlich das von mir geschriebene. Sie wollten etwas zu einer Berechnung von Stefan wissen und ich habe Sie nach der Formel gefragt auf die Sie sich bezogen haben. Oder wollen Sie sagen, Sie haben Aussagen zu einer Formel gemacht, die gar nicht existiert?
Die von Ihnen dann ohne Quellenangebe gezeigte Formel hat dann nichts mit dem von Ihnen angefragten Q zu tun. Halten Sie es für sinnvoll, kommentarlos auf einen Term zu wechseln, der anscheinend aus einem einfachen Ein-Schichten-Modell für die Oberfläche stammt?
Das sehen Sie in der Formel? Ich bin beeindruckt, diese Erkenntnis ohne Quellenangabe. 😉
Marcus Portius 24. Juli 2026 1:10
Und wieder keine Angabe über die Formel, auf die Sie sich in Ihrer Aussage „Er berechnet …“ beziehen. Deutlicher kann man gar nicht zeigen, wer hier auf Kindergartenniveau agiert …
Für eine sachliche Klärung der physikalischen Grundlagen müssen wir die Mechanismen der Quantenoptik und der Thermodynamik exakt trennen.
Die von Ihnen genannten Punkte widersprechen den etablierten Erhaltungssätzen auf mehreren Ebenen:
Reflexion statt Absorption:
Das Kirchhoffsche Strahlungsgesetz besagt, dass das Absorptionsvermögen eines Körpers für eine bestimmte Wellenlänge im thermischen Gleichgewicht exakt seinem Emissionsvermögen entspricht (a_lambda = epsilon_lambda). Die optischen Eigenschaften einer Oberfläche (ob sie ein Infrarot-Photon absorbiert, transmittiert oder reflektiert) hängen ausschließlich von der atomaren Struktur des Materials und der Wellenlänge des Photons ab – niemals von der Temperatur des emittierenden Quellkörpers. Ein Thermometer kann Infrarot-Photonen nicht selektiv anhand der Temperatur ihres Ursprungs abweisen.
Zeitfaktor und Partikelmodell:
Die Thermodynamik beschreibt makroskopische Systeme über statistische Mittelwerte. Ein einzelnes Photon transportiert ein diskretes Energiequant (E = h * ny). Trifft es auf, wird dieses Quant instantan auf atomarer Ebene absorbiert. Die makroskopische Temperatur des Thermometers ist jedoch die durchschnittliche kinetische Energie von Billiarden Atomen. Eine messbare Temperaturänderung erfolgt daher nicht augenblicklich, sondern zeitverzögert, da die thermische Trägheit (Wärmekapazität) des Messfühlers überwunden werden muss.
Präsenz der Luft und das Eis-Experiment:
Die Konvektion und Konduktion der Umgebungsluft halten das Thermometer anfangs stabil. Sobald der Eisblock in die direkte Sichtlinie (Strahlungswinkel) gebracht wird, kühlt das Thermometer ab, obwohl die Lufttemperatur unverändert bleibt. Dies beweist die Unabhängigkeit der Strahlungsbilanz: Zuvor tauschte das Thermometer Strahlung mit einer gleich warmen Raumwand aus (Netto-Null). Nun blickt es auf das Eis. Da vom kälteren Eis weniger Brutto-Photonen emittiert werden als zuvor von der warmen Wand, verliert das Thermometer per Strahlung netto Energie an die Umgebung. Die Temperatur sinkt, weil die Zufuhr der Luft die Strahlungsverluste nicht vollständig kompensieren kann.
Das mathematische Minuszeichen bei Clausius:
Das Minuszeichen in der Bilanzgleichung (Delta Q = Brutto_warm – Brutto_kalt) ist der mathematische Ausdruck für die Subtraktion zweier entgegengesetzt gerichteter Energie-Vektoren. Wenn Körper A 500 Watt emittiert und zeitgleich 100 Watt von Körper B absorbiert, beträgt der Nettoverlust von Körper A 400 Watt. Das mathematische Resultat (Minus) löscht die physikalische Existenz der ankommenden 100 Watt nicht aus – sie sind integraler Bestandteil der Subtraktion. Ohne diese 100 Watt würde Körper A mit 500 Watt abkühlen, also deutlich schneller.
Immer wieder bemerkenswert was sich Glashausgläubige so alles einfallen lassen um einen Effekt zu erklären der nur im Modell existiert. Hossenfelder scheint vollkommen richtig zu liegen wenn Sie sagt dass die moderne Physik praktisch wertlos geworden ist.
Bleiben wir mal nur beim Experiment:
Die Wand wird nicht weniger emittieren nur weil das Eis im Raum ist – Sie vernachlässigen die Hohlspiegel bei Ihrer Erklärung komplett.
Offenbar wirkt Strahlung auch wenn fokussiert nur über relativ kurze Distanzen (im Fall des Eises ca. 2 Meter). Ihr „Wandstrahlung“ – Argument macht demnach wenig Sinn.
Dann „vergessen“ Sie dass das Thermometer Wärme an das Eis überträgt wenn beide Körper sich sehen können, in physischem Kontakt sind.
Sie definieren die Tempertaur auschliesslich über die absorbierte Strahlung aus der Umgebung; das Thermometer wird nicht kälter weil es Wärme an das Eis überträgt sondern weil es weniger Photonen erhält. Das wäre dann Strahlung vom weniger warmen Körper, also Kältestrahlung, die zur Abkühlung führt, obwohl etwas hinzugefügt wird.
Hey, das macht Sinn – wenn man Quanten-Klimastrologe ist!
Sie addieren und subtrahieren Photonen, nichts anderes als das was Prevost gemacht hat. Wo in der GHE-Literatur wird Prevost’s Theory of (dynamic) Heat Exchange erwähnt, können Sie mir wenigstens ein Beispiel nennen?
Und da Sie am Ende noch das „chemische Potenzial“ in den Raum werfen:
Für thermische Strahlung (Photonen) im thermodynamischen Gleichgewicht ist das chemische Potenzial (My) exakt Null.
Photonen können beliebig erzeugt und vernichtet werden; es gibt keine Erhaltungsgröße für die Teilchenzahl, die ein chemisches Potenzial erzwingen würde. Das EM-Feld regelt den Netto-Strahlungsaustausch nicht über Barrieren, sondern schlicht über die statistische Besetzung der Energiezustände (Planck-Verteilung).
Wenn Sie also weiterhin behaupten, der kalte Körper füge dem warmen keine Energie hinzu, müssen Sie einen völlig neuen, der modernen Quantenphysik unbekannten Filtermechanismus im Vakuum beweisen. Welcher soll das sein? Können Sie nicht, oder?
Zeigen Sie mir mal wo in der Treibhaustheorie die mechanische Wärmetheorie und die kinetische Gastheorie zu finden sind – die Anwendbarkeit des idealen Gasgesetzes wird ja von den GHE Apologeten abgestritten. Wir reden hier über warme Luft und Sie kommen mit Quantenphysik um die Ecke – klingt hochwissenschaftlich, ist aber komplett am Thema bzw. der Realität vorbei -„im Vakuum“.
Das Strahlungsgleichgewichtsmodell für eine Atmosphäre
Das Strahlungsgleichgewichtsmodell (auch bekannt als Radiative Equilibrium Model) ist ein vereinfachtes physikalisches Modell in der Atmosphärenwissenschaft und Klimatologie, das die Temperaturverteilung in einer Atmosphäre beschreibt, basierend ausschließlich auf dem Austausch von Strahlungsenergie. Es ignoriert andere Prozesse wie Konvektion, Advektion oder latente Wärme und konzentriert sich auf die Balance zwischen einfallender, absorbierter und emittierter Strahlung. Dieses Modell wird oft verwendet, um grundlegende Phänomene wie den Treibhauseffekt zu erklären oder als Ausgangspunkt für komplexere Klimamodelle zu dienen.
So sieht ein Zirkeschluss aus, Sie beweisen es eindrucksvoll.
Herr Portius, um die Diskussion von Nebenkriegsschauplätzen zu befreien (und ich wiederhole mich):
Es geht um die harte, messbare Realität der Natur.
In unserer Atmosphäre wirken zwei Energieübertragungswege parallel: der mechanische Stoß (Konduktion/Konvektion) und die elektromagnetische Strahlung.
Beide folgen mikroskopisch demselben Prinzip der ungestörten Bruttoströme.
Die Säule der Strahlung (Photonen im Raum)
Das von Ihnen angeführte Experiment mit dem Eisblock funktioniert maßgeblich über Strahlung.
Die Säule der Luft (Molekülstöße)
In der die Objekte umgebenden Luft passiert parallel genau dasselbe auf mechanischer Ebene:
Das Fazit und die entscheidende Frage an Sie:
Sowohl das Photon im Vakuum als auch das Gasmolekül in der Luft übertragen beim Auftreffen auf das Thermometer Energie. Ein mikroskopischer „Türsteher“ oder ein selektiver Filtermechanismus existiert auf keiner Ebene der Physik.
Wenn Sie weiterhin behaupten, dass keine Energie vom kalten zum warmen Körper fließt – weder per Strahlung noch per Stoß – wie sieht der Mechanismus aus, der ein Photon oder ein schnelles Teilchen vor dem Aufprall daran hindert, seine Energie abzugeben? Wer filtert diese Energieströme vor dem Aufreffen?“
Habe ich nicht behauptet, es geht um die Absorbtion die Sie sehen wo sie nicht stattfindet.
Sie sehen also das Gas und ein Photonen-Gas, gleichzeitig. Das erste klassisch thermodynamisch, das zweite modern Quantenmechanisch. Während das Gas prinzipiell eine kühlende Wirkung hat behaupten Sie nun dass quantenmechanisch ein wärmender Effekt ist. Im Vakuum, im dynamischen Strahlungsgleichgewicht.
Ihr Beweis ist Prevost und dessen Interpretation von Pictet’s Experiment. Warum ist bis heute niemand auf die Idee gekommen Pictet’s Experiment als Beweis für die GHE Theorie anzuführen?
Ich verrate es Ihnen: Otto Normal wird Ihnen nicht glauben dass die beobachtete Abkühlung in „Wirklichkeit“ eine Erwärmung ist. Bei Physikern würde ich ein 50/50 sagen.
Was sagt uns das über die Quantenmechanik?
Will einer Phononen diskutieren? Auch spannend!
Wieso sollten dann zwei Körper im thermodynamischen Gleichgewicht entgegen der Definition vom thermodynamischen Gleichgewicht dennoch Energie austauschen, so wie Sie es sagen? Stehende Well ist ja laut Ihnen nicht relevant.
Wie genau funktioniert das genau mit dem Photonengas im Vakuum in einem Gas? Klingt irgendwie paradox.
„Wenn Sie behaupten dass bei der Strahlung die Energiedichte, die Temperatur der Körper, irrelevant ist dann müssen Sie das beweisen,…“
Ich habe nie behauptet, dass die Temperatur oder die Energiedichte irrelevant sind. Das ist ein Strohmann-Argument.
Die Temperatur ist extrem relevant: Sie bestimmt nach dem Stefan-Boltzmann-Gesetz (P ~ T^4) exakt, wie viel Energie ein Körper aussendet.
Der warme Körper strahlt viel Energie aus, der kalte Körper strahlt wenig Energie aus. Beide Ströme existieren real und gleichzeitig.
Die Temperatur des kalten Körpers ist also nicht irrelevant, sondern sie bestimmt die Höhe des Energiestroms (P-kalt), den er zum warmen Körper schickt.
Rechnen Sie die Subtraktion (P-warm – P-kalt) selbst nach – das ist die Temperaturabhängigkeit, die Sie suchen, ganz ohne magischen Filter.
Hier Information zur Wärmedecke.
Manche sagen auch es ist egal welche Seite was reflektiert … Obs stimmt?
Ob ihr Beispiel gut ist, liegt vielleicht darin, wie mikroskopisch Reflektion erklärt wird, aber technisch gesehen kommt die Wärme nicht bei der Decke an. Ist ein Unterschied zur Absorption und Emission?
„Der kalte Körper:
Seine Atome befinden sich auf niedrigeren Energieniveaus, senden aber dennoch permanent und ungerichtet Photonen aus. Einige dieser Photonen treffen auf den warmen Körper.“
Wenn Sie schon auf der quantenphysikalischen Ebene Diskutieren, dann aber auch konsequent und nicht dazwischen das Teilchenbild/Kügelchenbild des Photons bemühen. Dadurch wird das Anliegen weniger Verständlich als wenn man konsequent bei der quantisierten Anregung des EM-Feldes bliebe.
Da haben Sie recht, meine Aussagen zur Energiebilanz sollten dennoch richtig sein, oder?
Was noch dazu kommt, ihr ausführlicher Kommentar enthält auch Argumente warum die Falsifizierung des Treibhauseffektes durch Herrn Glatting nicht haltbar ist.
Leon Schmidt Freigabe ausstehend Antwort auf Marcus Portius 16. Juli 2026 10:53
Marcus Portius 15. Juli 2026 19:43
Die Aussage bezieht sich auf ein und denselben Körper, unabhängig von seiner Temperatur. Wenn er auf einer Wellenlänge emittiert, absorbiert er auch auf dieser Wellenlänge. Steht in dem von Ihnen selbst hier eingeführten Plank-Artikel. Und schauen Sie sich die Plank-Kurven in Abhängigkeit von der Temperatur an: Die Kurven einer höheren Temperatur sind immer eine Obermenge der geringeren Temperaturen.
Zum einen: Sie beantworten auch nicht jede Frage. Zum anderen: Die Frage erschien mir irrelevant (um nicht zu sagen absurd). Die Aussagen, die ich zur Wellenlänge gemacht habe, gelten analog auch für die Frequenz.
Wo schreibe ich so etwas?
Ich schrieb dazu: „Es steht klar da, dass bei den beschriebenen Experimenten die Hülle die Umgebung des Thermometers darstellt. Es bestehen also im Experiment nur Energieflüssen zwischen Thermometer und Hülle.“ Es werden in dem Artikel die Energieflüsse zwischen Thermometer und Hülle betrachtet wie Sie im Text und in den Formeln sehen können. Warum kehren Sie hier zu Ihrer falschen Behauptung in der Diskussion in dem anderen Artikel zurück? „Somit behaupten Sie dass das Thermometer neben der Hülle auch noch das „sehen“ kann was ausserhalb jener Hülle ist.“ Das hatte ich doch mehr als deutlich verneint …
Nein, das nehme ich nicht nur an, das kann man experimentell nachweisen, wie Spencer und Harde/Schnell gezeigt haben. Sie sehen im Experiment von Pictet halt nur den Unterschied zwischen kein Körper und kalter Körper im Brennpunkt des Holhspiegels. Würde Sie verschieden kalte Körper in den Brennpunkt stellen, würden Sie verschiedene Temperaturen am Thermometer sehen. Und auch für den „Green Plate Effect“ hatte ich Ihnen eine tatsächliche experimentelle Durchführunge verlinkt. Scheint Ihnen entgangen zu sen (oder Sie haben es ignoriert).
Clausius 1854, wo wir gerade darüber reden:
Der Übergang von Wärme von höherer zu niederer Temperatur wird als positive Verwandlungen gerechnet.
Das ist was Stefan berechnet. Wo ist das „+“ in der Formel welches einer positiven Verwandlung des wärmeren Körpers (der in der Realität kälter wird, siehe Pictet) Rechnung trägt? Lesen Sie da etwa möglicherweise etwas zwischen den Zeilen?
Wieso glauben Sie muss die Strahlung von Kalt vom wärmeren Körper absorbiert werden muss? Lernt man das heute so, wenn ja in welchem Teilgebiet der Physik?
Welche Rolle glauben Sie spielt die Frequenz des Lichts?
Marcus Portius 14. Juli 2026 22:49
Damit meinen Sie den Artikel „Über eine veränderte Form des zweiten Hauptsatzes der mechanischen Warmethcorie“ in den Annalen der Physik und Chemie. Nr. 12, BAND XCIII.?
An der Stelle (und im Artikel allgemein) geht es gerade um Kreisprozesse und Umwandlung von Arbeit in Wärme und anders herum. Wärmestrahlung diskutiert Clausius erst 10 Jahre später, 1864.
Marcus Portius schreibt weiter:
Ja, er berechnet den (Netto-)Wärmefluss von warm nach kalt. Netto, da man nach seiner Aussage folgendes gilt: „Versuche können nur den Überschuss der von dem Körper ausgestrahlten über die von ihm gleichzeitig absorbirte Wärmemenge geben, welch’ letztere von der ihm aus der Umgebung zugestrahlten Wärme abhängig ist.“
Stefan bestimmt den Wärmefluss von warm nach kalt. Zeigen Sie mir die Stelle, an der er den Wärmeverlust des warmen Körpers als Formel stehen hat, dann zeige ich Ihnen das ‚+‘ für die aufgenommene „Wärme“.
Im Gegenteil, ich lese das, was explizit da steht, siehe obiges Zitat über den Überschuss …
Zum einen weil das sogar in den von Ihnen referenzierten Artikel steht, z.B. dem Artikel von Planck. Und Ja, das lernt man auch heute noch in Physik. Vielleicht sollten Sie sich doch mal damit vertraut machen, was die aktuelle Phyik zu dem Thema sagt, statt Artikel, die mehr als 100 Jahre alt sind, fehlzuinterpretieren. Ich hatte Ihnen im März einen Link und ein Zitat auf Physik für Ingenieure gegeben. Die dort stehende Gleichung für den Wärmefluß ähnelt stark dem Stefan stehenden:
. Was auch kein Wunder sein sollte, da das hier angewendete Gesetz seinen Namen trägt …
Seit 570 Millionen Jahren kein Zusammenhang zwischen Temperatur und CO2 zu sehen Greenpeace-Mitbegründer Dr. Patrick Moore und andere Climate Scientists Say We Should Embrace Higher CO2 Levels 2023_12_23 https://www.theepochtimes.com/article/climate-scientists-say-we-should- embrace-higher-co2-levels-5551562 Abbildung 60 Dr. Patrick Moore 570 Mil. Jahre
Auch wenn man es, warum auch immer, nicht wahrhaben will, dass die Bildung und Justiz sich staatlich verordnet, korrupt verhält, so ist die wahre Macht erkennbar.
Es gilt sich bewusst zu machen, dass wir als Sektenmitglieder, die Sektenmitarbeiter für das Links-Rechts-Schema ideologisierte Sektenirrenhaus wählen.
Dabei spielt das Nichtverstehen des Geldsystems die wichtigste Rolle. Wer sich staatlich, bildungsnah verordnet, steht nicht im Einklang mit der Funktion des Geldsystems, als Geldgeber der Banken, als Steuerzahler oder Beitragszahler wähnt, kann das Geldsystem kognitiv nicht korrekt verkraften. Diese Bewusstseinsfälschung bildet die Grundlage unseres Rechtstaats, was die Regierenden (Sektenmitarbeiter) beschliessen, kann nicht stimmen, denn sie missachten bewusst die korrekten Grundlagen!
Demnach ist klar, die Bürgerinnen und Bürger und Wirtschaft tragen die Verantwortung, denn sie lassen es zu, dass sich die Bildung und Justiz korrupt verhalten darf. Die Ökonomie, Medizin und Wissenschaft, folgen den klar erkennbaren Irrlehrmeinungen! Die Dummheit sichert die Macht, denn die Revolutionsprophezeiung von Henry Ford, fällt ins Leere, weil der Mensch sich nicht mündig verhält, somit dem Staat geistig umnachtet folgt.
Was folgt, wir hätten es wissen müssen, geändert wird nichts!
Was, bitteschön, muß man studiert haben, um zu wissen, daß staatliche Schuldenmacherei zu Lasten (ungeborener) Dritter zutiefst verwerflich ist? Die Masse ist schlichtweg moralisch verkommen, das hat mit dem Nichtverstehen des Geldsystems garnix zu tun.
Die westlichen Demokratien sind organisierte Verantwortungslosigkeit, der räuberisch-sozialistische Wunsch, auf Kosten anderer leben zu wollen. Und das ist nicht einfach so passiert, das ist von „interessierten Kreisen“ so eingerichtet worden.
Die Hirne des Pöbels sind spätestens seit Lassalle mit sozialistischen Ideen versifft und das Christentum – als alter Meister der Schuldinduktion und -bewirtschaftung – stand den Sozis dabei hilfreich zur Seite. Es ist kein Zufall, daß sozialistische Ideen weder bei den Heiden noch den Muslimen wenig Resonanz finden.
In Deutschland wird niemand zur Kasse gebeten oder gar eingesperrt. Nachweislich Korrupte sitzen im BT (übrigens auch als Oberster EU-Kommissar) und haben eine große Lippe gegen jemanden, der viel zu klug für sie ist, deshalb wollen sie dem das passive Wahlrecht entziehen. Das ist Deutschland, wie es leibt und lebt. Im Kopf nichts, aber – Entschuldigung – ein großes Maul. Deutschland wird den Irrweg der CO2-Falle bis in den Untergang gehen. Bisher haben Deutsche das immer getan. Gestern habe ich mich mit meinen Mann über das Thema unterhalten. Welch einen Zuspruch würde ein Politiker bekommen, wenn er beispielsweise sagen würde:
Ich würde vor solch einen Regierungspolitiker den Hut ziehen. Die Wahrheit zu sagen, ist nicht leicht, aber lobenswert. Nur wird das hier in Deutschland weder direkt noch indirekt passieren, wenn die Altparteien weiter an der Macht gelassen werden.
Da lob ich mir – so verrückt das für manche aus dem Westen klingen mag – das damalige DDR-System, wo man seine Fehler vor versammelter Mannschaft eingestehen musste. Übrigens in Japan ist das ja ähnlich. Ich habe im System von Gesamtdeutschland schnell lernen müssen, dass man das nicht macht, sondern besser lügt und alles auf andere schiebt. Ich war selbst Opfer dessen.
Wo sind denn diese Nachweise der Korruption?? Gegen wen ham se die? Dann zeigen wir die mal an oder!?!?
Betrug, Korruption u. dgl. beim „Klimawandel“ ™ kann leider nur in Einzelfällen in üblichen Verfahren den ordentlichen Gerichten überantwortet werden. Dummheit und Gier sind zunächst nicht justitiabel. Aber die persönliche Verantwortung für Fehlentscheidungen, fahrlässig, arglistig oder so, muß in Politik, Verwaltung und Wissenschaft ebenso zur Geltung kommen, wie es für Geschäftsführungen von Unternehmen bereits gilt. Ist aber nicht so.
Wir leben nicht im Mittelalter, und Skeptiker sind auch nicht wie verrückte „Klimawandel“besessene, die ihre Inquisitionsphantasien kaum zügeln können. Das kollektive „Köpferollen“, eine von Sozialisten aus dem Mittelalter gern übernommene Tradition, fällt aus.
Allerdings befürchte ich, und das zeigt die Geschichte, daß Neuanfänge nach Zusammenbrüchen staatlicher Ordnungen nicht immer friedlich verlaufen. Nichts währt ewig und auch die Ideologie des Klimaschwindels wird zusammenbrechen, mit ihr staatliche Strukturen, und daran werden persönliche Schicksale geknüpft sein.
„Wer sollte zur Rechenschaft gezogen werden?“
Seit die Menschen sesshaft wurden, produzierten sie Überschüsse und die Bevölkerung wuchs dadurch rasch. Was zur Folge hatte, dass der nutzbare Boden knapp wurde. Es entstanden Städte, in denen sich die überzähligen Nachkommen sammelten und willig jede Beschäftigung annahmen, sonst verhungerten sie. Also wurden von den Regenten der Gesellschaften Kriege gegeneinander angezettelt, um diesen Überschuss irgendwie zu verwerten.
Die Regenten mussten jedoch ihre Erhabenheit über die Masse rechtfertigen. Deshalb behaupteten sie, von was Höherem abzustammen, das sie weiser, stärker, befähigter machte, andere Menschen in den Tod zu schicken. Was zwingend zu Inzest in dieser Gesellschaftsschicht führte, der bekanntlich nicht nur körperliche, sondern auch intellektuelle Krüppel hervorbringt.
Zur Erreichung des jetzigen Status Quo kann man den Machthabern keine Vorwürfe machen. Die Mehrheit der von ihnen Verwalteten läuft gerne und jederzeit freiwillig zu Urnen, und bestätigt damit, dass sie alles richtig gemacht haben.
Ich finde, diese Argumente sollten bei der Urteilsfindung berücksichtigt werden.
Daß an diesem ganzen panik-gelaber nichts dran sein kann, hat schon der erst „klimagipfel“ deutlich gezeigt.
Wer zu so einer (angeblich) total wichtigen sitzung PERSÖNLICH mit flugzeugen und begleittross in kompaniestärke (klimaschädlich) anreist und NICHT die segnungen moderner videokonferenz nutzt, entlarvt sich und die gesamte thematik bereits.