von Dieter Glatting
Mit der „Falsifizierung der Treibhaus-These“ [1] wurde die Rückstrahlung aus der 15 μm Linie (ν2-Bande (Biegeschwingung) des CO2-Moleküls in der Troposphäre auf die Erdoberfläche ausgeschlossen. Dass CO2-Molekühle aus der 15 μm Linie (ν2-Bande (Biegeschwingung) in der Troposphäre strahlen, hätte von den Postulanten in Zeiten ideologiefreier Wissenschaft zunächst experimentell gezeigt werden müssen, bevor daraus Effekte auf das Klima abgeleitet worden wären. Wir leben jedoch in postfaktischen Zeiten, in denen mit Hilfe von Politik, ÖRR, Medien, NGOs, Staatskirchen, Gewerkschaften, gleichgeschalteten Verbänden sowie staatsfinanzierter und somit finanziell abhängigen Forschern, jeder unwissenschaftliche Unfug, der Mehrheit der Bevölkerung ins Bewusstsein gehämmert werden kann.
Meines Erachtens kann die Rückstrahlung auch für die übrigen Linien von CO2, H2O, Methan, Halogenwasserstoffe, Lachgas, Fluorkohlenwasserstoffe und Ozon anhand der Häufigkeit der Stöße in der Troposphäre und den üblichen Lebensdauern der angeregten Zustände weitgehend ausgeschlossen werden. Die Fleißarbeit übersteigt das von mir zur Verfügung stehende Zeitbudget. Wer Zeit und Interesse daran hat, ist gerne aufgefordert, sich des Themas anzunehmen.
Die Themen Klima und IPCC haben mich auch bis in den Umweltausschuss des deutschen Bundestages [2] verfolgt. Das Vorhaben, ausführlich von der Sitzung zu berichten, musste ich aufgrund von Verschwiegenheitsklauseln in meinem Arbeitsvertrag aufgeben. Darüber hinaus wäre weder die detaillierte Darstellung der Gefälligkeitsfragen der Altparteien noch die Nichtantworten des IPCC auf Fragen der Opposition kein substanzieller Gewinn für die Leserschaft gewesen. Der Fokus des Gesprächs lag auf den IPCC-Szenarien und warum das Szenario RCP8.5 entfallen ist. Im Folgenden werde ich ausführen, was unter diesen Szenarien zu verstehen ist, warum der RCP8.5 entfallen ist und was von den anderen Szenarien übrigbleibt, wenn man die Rückstrahlung des CO2 gleich Null setzt. Diese Vereinfachung ist angesichts der dominierenden Rolle der 15 μm Linie (ν2-Bande (Biegeschwingung) beim CO2-Molekühl, sowie die Überlappung der übrigen Linien, mit dem in wesentlich höherer Konzentration vorliegenden H2O gerechtfertigt.
Die Szenarien des IPCC
Wie in „Falsifizierung der Treibhaus-These“ [1] bereits dargelegt, errechnen die strahlungsbasierten Atmosphärenmodelle auf Basis ungestörter Spektren (isolierte Moleküle) eine Erhöhung der Rückstrahlung auf die Erdoberfläche, die zu einer zusätzlichen Leistung auf der Oberfläche führen soll. Diese zusätzliche Leistung pro Fläche [W/m2] wird auch Antrieb oder in der Fachliteratur Forcing genannt. Das IPCC fasst nun „Representative Concentration Pathways“, RCPs zusammen. Die Zahl nach RPC stellt die zusätzliche Leistung pro Fläche [W/m2] dar, die man für diesem Pfad errechnet hat. Die vier vom IPCC bis zum Jahr 2100 betrachteten Pfade sind auch in „ Die Szenarien des Weltklimarats“ [3] aufgezeigt.
| Szenario | CO2 in ppm | Forcing [W/m2] |
| RCP2.6 | 421 | 2,6 |
| RCP4.5 | 538 | 4,5 |
| RCP6.0 | 670 | 6,0 |
| RCP8.5 | 900 | 8,5 |
Tabelle 1: Übersicht über die Szenarien des IPCC
Faktisch ist eine CO2-Konzentration von 421 ppm bereits erreicht. Nach Angaben des IPCC würde die globale Temperatur auch bei gleichbleibender CO2-Konzentration zunehmen. Da die Weltmeere einen Teil der bisherigen Erwärmung aufgenommen hätten und die Erwärmung zukünftig durchschlagen würde.
🡺 Beachten Sie hierzu auch die demnächst kommende El Niño Panik [4]
Bereits beim Szenario RCP2.6 können die Ziele des Pariser Klimaabkommens „deutlich unter zwei Grad“ nicht eingehalten werden. Daher stellt der Entfall des RCP8.5 für den IPCC keine Entwarnung dar.
Im oben verlinkten Artikel kann man aus Abb. 3.2 Schätzungen für die zukünftigen Temperaturen und in Abb. 3.4 Prognosen zu zukünftigen Meeresspiegelanstieg gegeben.
Nach Ansicht des Verfassers wird sich der seit 1970 gleichbleibende Anstieg der CO2-Konzentration mit 1,8 ppm/Jahr fortsetzen. Man würde dann bis zum Ende des Jahrhunderts ca. 570 ppm erreichen.
Entfall des RCP 8.5
Der RCP 8.5 hat immer das obere Band der Vorhersagen dargestellt. Die zugrunde gelegten CO2-Emissionen waren rund zweieinhalbmal so groß, wie sie aktuell sind. Man ging damals von einer drastischen Ausweitung der Kohleförderung sowie von Kohleverflüssigung aus. Darüber hinaus wurde der Ausbau des Fracking-Angebotes nicht berücksichtigt. Daher ist der RCP 8.5 inzwischen nicht mehr plausibel.
Gegenüber den Abgeordneten vertrat der IPCC darüber hinaus die These, dass der Ausbau der „Erneuerbaren“ zu merklichen CO2-Einsparungen geführt hätte (LoL, RoFL). Von den Alt-Parteien wurde dies aber als Bestätigung ihrer tollen Arbeit aufgefasst.
Treibhauseffekt ohne CO2-Rücksthlung Rückstrahlung.
Da die Formel für das angebliche Forcing des CO2 bekannt ist, kann man diesen Beitrag, aus den Szenarien herausrechnen.
[Gleichung 1]
Daraus folgt:
| Szenario | CO2 [ppm] | Forcing nach IPCC [W/m2] | Forcing durch ange- nommene CO2-Konzentration [W/m2] | Forcing ohne CO2-Anteil [W/m2] |
| RCP2.6 | 421 | 2,6 | 1,99 | 0,61 |
| RCP4.5 | 538 | 4,5 | 3,31 | 1,19 |
| RCP6.0 | 670 | 6,0 | 4,48 | 1,52 |
| RCP8.5 | 900 | 8,5 | 6,06 | 2,44 |
Tabelle 2: Szenarien des IPCC ohne CO2-Forcing
Hieraus ergeben sich verschiedene Schlussfolgerungen.
Zunächst einmal ist die Erwärmung seit dem Jahr 1860 auf Basis der Treibhaus-These nicht mehr plausibel. Es müssen doch andere Gründe für die Erwärmung vorliegen.
Außer dem verworfenen Szenario RCP8.5 ergibt sich kein Forcing, dass zu relevanten Erwärmungen im Sinne des Pariser Vertrages führen könnte.
Wenn man sich die Quellen im dritten IPCC Assessment Report [5], wie z.B. die Arbeiten von G. Myhre u. a [6] anschaut, erkennt man, dass die Basis dieser Berechnungen auf der WMGG (Well Mixed Greenhouse Gases)-Annahme aufgebaut ist. Demnach verstärkt sich die „Rückstrahlung durch die verschiedenen „strahlenden Treibhaus-Gase“ gegenseitig. Durch den Wegfall von CO2 verringert sich auch die Intensität der Rückstrahlung durch H2O, Methan, Halogenwasserstoffe, Lachgas, Fluorkohlenwasserstoffe und Ozon. Damit ist jegliche Basis für die propagierte Weltuntergangsstimmung entfallen.
Politisch muss dementsprechend im ersten Schritt das Pariser Klimaabkommen und die Mitgliedschaft Deutschlands im IPCC gekündigt werden. In der Folge ist das Klimaschutzgesetz abzuschaffen. Daraus folgt, dass der Kohleausstieg und das Verbrennerverbot aufgehoben werden. Darüber hinaus ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), die nationale CO₂-Steuer und das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und vieles mehr aufzuheben. Im europäischen Kontext müssen das „Fit for 55“-Paket, das EU-Emissionshandelssystems (EU-ETS), Das zweite Emissionshandelssystems (ETS2), der CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) sowie die Verschärfung der CO₂-Flottengrenzwerte und vieles mehr beendet werden.
Literaturverzeichnis
| [1] | D. Glatting, „Die Falsifizierung der Treibhaus-These,“ Europäisches Institut für Klima und Energie e.V., 8 Juni 2026. |
| [2] | D. Glatting, „Im Deutschen Bundestag: IPCC und die Alt-Parteien fürchten die Öffentlichkeit wie der Teufel das Weihwasser,“ Europäisches Institut für Klima und Energie e.V., 17 Nai 2026. |
| [3] | World Ocean Review, „Die Szenarien des Weltklimarats“.World Ocean Review. |
| [4] | Europäisches Institut für Klima und Energie e.V., „Der Hyper-El-Niño, der keiner ist,“ Europäisches Institut für Klima und Energie e.V., 09 Juni 2026. |
| [5] | W. G. I. IPCC Third Assessment Report, The Scientific Basis, Kapitel 6.3.1, Carbon Dioxide, Chapter 6: Radiative Forcing of Climate Change, S. 356–358. |
| [6] | G. E. H. K. S. a. F. S. 1. Myhre, New estimates of radiative forcing due to well mixed greenhouse gases. Geophys. Res. Lett., 25, 2715-2718. |















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„Zunächst einmal ist die Erwärmung seit dem Jahr 1860 auf Basis der Treibhaus-These nicht mehr plausibel. Es müssen doch andere Gründe für die Erwärmung vorliegen.“
Geoengineering.
Was sagt die KI?
Risiken und Kontroversen
Neben den erhofften Effekten gibt es beim großflächigen Einsatz massive Bedenken:
Unvorhersehbare Klimaveränderungen: Eingriffe in das Wolkensystem können globale Wettermuster verändern und an anderer Stelle beispielsweise zu Dürren oder extremen Regenfällen führen.
Termination Shock: Wenn ein solches künstliches System plötzlich ausfällt (z. B. durch politische Konflikte oder technische Störungen), würde sich die Erde schlagartig erwärmen, was katastrophalere Folgen hätte als der bisherige Klimawandel.
Umweltschäden: Die in die Umwelt eingebrachten Stoffe könnten Ökosysteme und möglicherweise die Ozonschicht belasten.
Geopolitischer Konfliktstoff: Es gibt keine weltweite Einigung darüber, wer das Klima regulieren darf und wo es abkühlen oder regnen soll.
Und sie wussten es, seit Jahrzehnten, haben die Forschung unterdrückt und Lobbyisten losgeschickt
Interessant wäre, was man sich konkret unter dem sog. „Forcing“ vorzustellen hat?
Es werden bei RCP2.6 Werte von ca. 2 W/m² angegeben, also Momentanwerte. In Energie ausgedrückt wären das nach 2s 4 Ws/m², nach einer Stunde 7200 Ws/m², nach einem Tag 172.800 Ws/m² und nach einem Monat 5.184.000 Ws/m², das ergibt 1,44 kWh/m². Also nach 2 Monaten 2,88 kWh/m² und nach einem Jahr 17,28 kWh/m² zusätzliche(!) Wärmeenergie, usw. Also zusätzliche Wärme zu jener Energiezufuhr, die diesen m² primär direkt ab Sonne erwärmt.
Was aber soll mit dieser Energie geschehen, wenn sie sich tatsächlich immer nur kumuliert und nichts davon wieder abgegeben werden kann? Das würde ein ständig anwachsendes Ungleichgewicht zwischen Energiezufuhr und Energieabgabe bedeuten? Also einen Zustand, den es gem. bekannter Physik nicht geben kann.
Im Prinzip widerspricht bereits die Erdrotation dieser Theorie, weil an jedem Ort 12 Stunden Energiezufuhr stattfinden, aber 24 Stunden Energieabgabe. Und weil es am Ende der Nacht immer kühler ist, als am Abend zuvor, kann eine permanente Wärmekumulation nicht auftreten!
Kann jemand dieses Forcing-Paradigma erklären?
Die Angaben zum Forcing sind Mittelwerte über alle Breiten, Längen sowie Tages- und Jahreszeitem.
Ist kein Paradigma, sondern Physik-Grundwissen. Der Begriff „Forcing“ ist in der Physik nichts Besonderes. Er bezeichnet einen äußeren Antrieb bzw. eine geänderte Randbedingung, die ein System vorübergehend aus einem stationären Zustand auslenkt.
Ein einfaches Beispiel ist ein Topf mit Wasser auf einer Herdplatte. Als System betrachten wir Topf und Wasser.
Zunächst befindet sich das System in einem stationären Zustand. Die Heizleistung P ist gleich der an die Umgebung abgegebenen Wärmeleistung Q. Damit gilt nach dem 1. Hauptsatz:
dU/dt = P – Q = 0.
Der Energieinhalt U des Systems bleibt konstant, ebenso seine Temperatur.
Nun wird ein Deckel aufgesetzt. Die Heizleistung P bleibt unverändert, die Wärmeverluste werden kleiner. Unmittelbar nach dem Aufsetzen gilt daher:
Forcing F = P – Q_neu > 0.
Das Forcing ist also nicht eine zusätzliche Energiequelle, sondern das momentane Ungleichgewicht der Energieflüsse.
Nach dem 1. Hauptsatz folgt nun:
dU/dt = F > 0.
Der Energieinhalt des Systems nimmt zu. Dadurch steigen die Temperaturen von Topf und Wasser. Mit steigender Temperatur nehmen die Wärmeverluste Q(T) wieder zu. Das Forcing wird deshalb kontinuierlich kleiner, bis schließlich wieder gilt:
P = Q(T_neu)
und damit
dU/dt = 0.
Das System hat einen neuen stationären Zustand mit höherem Energieinhalt und höherer Temperatur erreicht.
Genau so wird der Begriff „Forcing“ in der Physik verwendet: Er beschreibt ein vorübergehendes Ungleichgewicht der Energieflüsse, das die zeitliche Änderung einer Zustandsgröße bewirkt. Er bedeutet nicht, dass sich Energie unbegrenzt aufsummiert.
Herr Heß, in ihrem ersten Zustand bleibt die Temperatur gleich? Weil die Heizung schon an ist?
Bei welcher Temperatur ist denn der Zustand erreicht?
Ich wollte Herrn Strasser lediglich erläutern, wie der Begriff „Forcing“ allgemein in der Physik verwendet wird. Dazu genügt ein beliebiges System, das sich zunächst in einem stationären Zustand befindet.
Der konkrete Wert der Temperatur T_0 spielt dabei keine Rolle. Er könnte 40 °C, 60 °C oder 90 °C betragen. Entscheidend ist allein, dass anfangs Heizleistung und Wärmeverluste gleich groß sind und die Temperatur deshalb konstant bleibt.
Wird anschließend der Deckel aufgesetzt, bleibt die Heizleistung unverändert, während sich die Randbedingung, nämlich der Wärmeverlust ändert. Dadurch entsteht vorübergehend ein Ungleichgewicht der Energieflüsse. Genau dieses vorübergehende Ungleichgewicht bezeichnet man in der Physik als „Forcing“. Das System reagiert darauf, bis sich ein neuer stationärer Zustand eingestellt hat.
Wie kann man einen spezifischen Wert dafür angeben:
Und
sieht so aus als wenn sie
dU/dt = F > 0
als Forcing ansehen, das ist aber etwas was jede Sekunde sowieso passiert.
müsste das Forcing nicht die Änderung der Änderung der Inneren Energie sein?
Die Gleichung
dU/dt = F
gilt in diesem Beispiel nur unmittelbar nach dem Aufsetzen des Deckels.
Streng genommen ist das Forcing die Änderung der äußeren Randbedingung bzw. der Leistungsbilanz. Durch den Deckel werden die Wärmeverluste von Q_alt auf Q_neu verringert. Das Forcing beträgt daher:
F = (P – Q_neu) – (P – Q_alt) = Q_alt – Q_neu.
Da vor dem Aufsetzen des Deckels der stationäre Zustand P = Q_alt galt, folgt unmittelbar danach:
dU/dt = P – Q_neu = F > 0.
Mit steigender Temperatur gilt diese Gleichheit jedoch nicht mehr, da die Wärmeverluste wieder zunehmen. Die Gleichung dU/dt = F beschreibt in diesem Beispiel also ausschließlich den Zeitpunkt unmittelbar nach dem Aufsetzen des Deckels.
Im Beispiel verwendete ich den Begriff „Forcing“ im Sinne der Klimaphysik als das anfängliche Ungleichgewicht der Energieflüsse unmittelbar nach der Änderung der Randbedingung. Deshalb gilt nur in diesem Anfangszustand dU/dt = F > 0. Mit der anschließenden Erwärmung nimmt das Ungleichgewicht kontinuierlich ab, bis sich ein neuer stationärer Zustand eingestellt hat.
Das Forcing ist also nicht die Änderung der Änderung der inneren Energie, sondern die äußere Ursache, die das anfängliche Energieungleichgewicht erzeugt.
Und dann steigt Q wieder an? Um dann wieder genau so gross zu sein?
Und was ist dann das Forcing? Wenn sich Q laufend ändert, dann kann dU/dt = F sein.
Sie können dann für jede Zeit ein neues Forcing angeben.
Und wie hoch ist der Wärmefluss da genau? Ist dann Q alt noch Q neu? Das Forcing ist dann wie hoch? Oder sind sie einen Zeitschritt weiter? Wie schnell aendert sich der Wärmestrom?
Und können sie Verdunstung als Abkühlung bei ihrem Topf ausschliessen?
Das Aufsetzen des Deckels? Das hätte keine Einheit, vielleicht?
Das ist ein didaktisches Beispiel für Herrn Strasser. Es verdeutlicht das Prinzip wie ein Forcing benutzt wird. Sie können es benutzen, um das Konzept Forcing zu verstehen oder auch nicht. Ich wundere mich nur, dass das anscheinend früher kein Teil der Elektrotechnikausbildung war. Gehört auch in die Ingenieursmathematik.
Bitte geben sie an wie „Forcing“ im Deutschen übersetzt wird.
Vielleicht kennen sie ein Lehrbuch, das beschreibt was sie da meinen.
Bitte erklären sie wie sie Q alt und Q neu bei ihrem Topfbeispiel bestimmt.
Herr Schulz macht es sich wieder besonders schwer, um Ihr einfaches Beispiel nicht verstehen zu müssen.
Das ist im Grunde ein verbreitetes Missverständnis. Der Begriff „Strahlungsantrieb“ (radiative forcing) ist ein Modellkonzept zur Beschreibung der Reaktion eines Systems auf eine Änderung seiner Strahlungseigenschaften. Ob man diesen Begriff verwendet oder nicht, ändert nichts an der zugrunde liegenden Physik. In der Natur wird beobachtet, dass eine Änderung der CO2-Konzentration die Absorptions- und Emissionseigenschaften der Atmosphäre und damit die Strahlungsflüsse sowie die Energiebilanz der Erde beeinflusst. Das Forcing ist lediglich die mathematische Beschreibung dieses Effekts in einem Modell.
Und mehr CO2 absorbiert und strahlt mehr?
Ist dieses „mehr“ also das „Forcing“?
Nein nach meinem Verständnis des IPCC Berichtes (AR6). Das „Mehr“ beschreibt die erhöhte optische Dicke und den dadurch veränderten Strahlungstransport. Das radiative Forcing ist die daraus berechnete Änderung des Netto-Strahlungsflusses. Im aktuellen IPCC (AR6) wird dafür überwiegend das Effective Radiative Forcing (ERF) verwendet, also die Änderung des Netto-Strahlungsflusses am Oberrand der Atmosphäre (TOA) nach schnellen atmosphärischen Anpassungen, aber vor der Reaktion der globalen Oberflächentemperatur.
Der Strahlungsfluss an der TOA aendert sich der nicht staendig?
Sie wundern sich das es in der deutschen Ausbildung nicht als „Forcing“ bekannt ist?
Versuchen sie mal:
„äußeren Antrieb“ bzw. „eine geänderte Randbedingung eines linearen dynamischen Modells“ zu übersetzen.
Es ist keine anerkannte physikalische Größe mit einer Einheit?
Es ist ein Konzept? In der Dynamik?
Können sie ein Beispiel in der Elektrotechnik angeben?
Noch mal die Frage, da ein dynamisches System eine Änderung voraussetzen kann, ist der Wert des „Forcings“ nicht beschrieben durch die Änderung der Änderung?
Ich hätte halt gedacht man erinnert sich wenn ich das einfache Topfbeispiel bringe.
Man kann das ganz allgemein so sehen: Ein ungestörtes System wird zunächst durch eine homogene Differentialgleichung beschrieben. Fügt man einen äußeren Zwang, eine geänderte Randbedingung oder einen äußeren Antrieb hinzu, wird daraus eine inhomogene Differentialgleichung.
Allgemein:
L[x] = 0
ohne äußeren Antrieb,
und
L[x] = F(t)
mit äußerem Antrieb.
Dieses F(t) ist das Forcing. Es ist nicht die Zustandsgröße selbst und auch nicht notwendigerweise deren zweite Ableitung, sondern der zusätzliche Term, der das System aus seiner freien Dynamik heraus antreibt.
Beispiele:
Mechanik:
m·d²x/dt² + c·dx/dt + k·x = F(t)
Elektrotechnik:
L·dI/dt + R·I = U(t)
Thermodynamik:
dU/dt + Q(T) = P(t)
oder beim Deckel relativ zum alten Zustand:
d(ΔU)/dt = -ΔQ(t)
In allen Fällen steht rechts der äußere Zwang bzw. das Forcing. Links steht die Systemdynamik. Genau in diesem Sinn wird Forcing in der Physik verwendet. Zumindestens nach meinem Verständnis.
Das radiative Forcing wird in der Klimaphysik genau in diesem Sinn verwendet. Ausgangspunkt ist zunächst die Energiebilanz des Klimasystems:
C·dT/dt + λ·ΔT = 0.
Befindet sich das System im stationären Zustand, gilt dT/dt = 0 und ΔT = 0.
Ändert sich nun eine äußere Randbedingung – beispielsweise die CO₂-Konzentration, die Solareinstrahlung oder die Albedo –, wird diese Änderung als äußerer Antrieb (radiatives Forcing) F modelliert. Die Gleichung lautet dann:
C·dT/dt + λ·ΔT = F.
Das radiative Forcing ist also der zusätzliche inhomogene Term der Differentialgleichung. Es beschreibt den äußeren Antrieb des Modells und nicht die Temperaturänderung selbst. Die Temperatur ist die Reaktion des Systems auf diesen Antrieb.
Damit wird der Begriff „Forcing“ in der Klimaphysik genauso verwendet wie in der Mechanik oder Elektrotechnik: als zusätzlicher äußerer Zwang, der ein zuvor stationäres System aus dem Gleichgewicht auslenkt.
Das Forcing-Konzept fürs Klima wird häufig in einem linearen Energiebilanzmodell verwendet. Mathematisch entspricht dies einer Linearisierung des Klimasystems um einen Referenzzustand. Das reale Klimasystem ist jedoch nichtlinear. Das Forcing ist daher kein physikalisches Naturgesetz, sondern ein Modellkonzept, mit dem sich die Reaktion des Systems auf kleine äußere Störungen näherungsweise beschreiben lässt.
Danke das nenne ich eine sehr schöne Beschreibung.
Und nun zur erwartbaren Frage.
Wie gibt man das Forcing vom Wasserdampf in der Atmosphäre an? Oder eher noch, warum wird es nicht getan?
Der Unterschied liegt nicht in der Physik der Moleküle, sondern im Modellkonzept. Ein Forcing ist eine von außen vorgegebene Änderung einer Randbedingung des Modells. Ich verstehe den Unterschied so: CO2 wird als externes Forcing behandelt, weil seine atmosphärische Konzentration in erheblichem Maße durch Prozesse bestimmt wird, die keine Zustandsvariablen des Klimasystems beinhalten, insbesondere z.b. menschliche Emissionen. Sie kann daher als Eingangsgröße vorgegeben werden. Wasserdampf dagegen wird in der Troposphäre überwiegend durch den thermodynamischen Zustand der Atmosphäre bestimmt. Seine Konzentration reagiert schnell und nichtlinear auf Temperatur sowie auf Verdunstung, Kondensation und Niederschlag. Deshalb wird Wasserdampf in Klimamodellen in der Regel nicht als externes Forcing, sondern als Rückkopplung (Feedback) behandelt.
Werner Schulz 10. Juli 2026 10:01
Erwartbar, da haben Sie recht. Es ist einer der Fragen, die Sie immer wieder stellen ohne sich je um die Antwort zu kümmern. Verstehen Sie die Antwort auf die Frage nicht, oder ignorieren sie die Antwort absichtlich, damit Sie die Frage immer weider stellen können?
Der Wasserdampggehalt der Luft ändert sich als Folge einer anderen Änderung. Es ist daher kein Forcing, sondern eine Reaktion des Systems auf ein Forcing. Daher wird es nicht als Forcing, sondern als Feedback behandelt.
Er aendert sich staendig, vielleicht? Und was bewirkt die Aenderung? Was ist denn die natuerliche Variabilitaet des Wasserdampfgehaltes in der Luft in der ganzen Atmosphaere?
Und was genau soll den Gehalt in der Atmosphaere andern? Kommt mehr Waerme von der Sonne um mehr Wasser zu verdampfen? Wird die Waerme anders verteilt und wenn ja wie und wohin?
Herr Schulz, beim IPCC ist der Feedback-Faktor 2,7, d.h. 1,11 Grad durch CO2-Verdoppelung sollen (obwohl CO2 unterhalb von Wolken fast wirkungslos ist) mehr Wasserdampf (der real aber eh schon fast gesättigt ist) bewirken, so dass der THE auf 3 Grad (best guess) verstärk wird.
Sie müssen nur lesen, hat Herr Heß ja beschrieben:
Wasserdampfänderungen sind kein zusätzlicher äußerer Zwang, also kein Forcing. Die Wasserdampfphysik ist Teil der Klimaresponse.
Hingegen können anthropogene CO2-Änderungen, Vulkanausbrüche oder Änderungen der Solarkonstante als äußere Änderungen angesehen werden, da es kein feedback vom Klimasystem auf sie gibt.
Wenn so ein Ereignis wie ein Vulkan ein CO2 Anderung als äußerer Zwang bewirkt, dann kann ein Hunga Tonga Ereignis nicht gezaehlt werden? Oder die kombinierte globale Kuelturmleistung oder Verbrennung von Methan?
Sie denken wirklich das der „selbstverstaerkende Treibhauseffekt“ nicht von dem wichtigsten IR aktiven Gas erzeugt werden kann, aber von einem unwichtigem Gas wie CO2?
Eine gute und präzise mathematische Herleitung!
Aber mein „Mecker“, ein einziges Detail:
In der Thermodynamik ist die fundamentale Erhaltungsgröße ja eigentlich die Energie (U). Sie nehmen in Ihrer Gleichung für das Klimasystem direkt die Temperatur (T), indem Sie die Energieänderung über die Wärmekapazität (C*dT) ausdrücken und die fundamentale(T^4)-Strahlungsenergie über den Faktor lambda *DeltaT linearisieren.
Das zeigt genau das, was ich mit der kaskadierten Schätzung bei meiner Antwort auf Schulz (vom 10.07.26, 12:38 Uhr, weiter unten) meinte:
Man nimmt die messbare Zustandsgröße Temperatur als Stellvertreter für die eigentlich fließenden Energiemengen, weil sich das in einer linearen Differentialgleichung so schön einfach rechnen lässt.
Für das Verständnis des Prinzips super – für die reale Forcing-Dauer, auf die es ja wohl auch ankommen sollte, des Erdsystems eben das besagte stark theoretisierte Modell.
Hinzukommt die „global-Temperatur-Index“-Problematik, die sodann notwendige Einführung von kaskadierenden Nicht-Temperatur-Indexen in die Modellierungen, die Temperatur wird zur Krücke der Wissenschaft.
Es zwingt die Wissenschaft zur Nutzung eines „globalen Temperatur-Index“, der thermodynamisch hochgradig problematisch ist, weil man Temperaturen im Grunde nicht einfach mitteln kann und latente Energien (wie Luftfeuchtigkeit) dabei durchs Raster fallen.
Um diese mathematische Scheinsicherheit zu retten, müssen die Modelle dann im Hintergrund eine Kaskade von „Nicht-Temperatur-Indizes“ (wie den Ozean-Wärmeinhalt in Joule, Albedo-Werte oder hydrologische Indizes) mitschleppen, oder?
Sie interpretieren da viel zu viel rein in das Konzept.
Das Forcing-Konzept ist keine fundamentale Naturbeschreibung, sondern eine linearisierte Modellbeschreibung. Wie in vielen Bereichen der Physik und Ingenieurwissenschaften wird ein komplexes, nichtlineares System um einen Referenzzustand linearisiert. Die Klimasensitivität ist dabei die lokale Verstärkung bzw. der lineare Zusammenhang zwischen Forcing und Temperaturänderung.
Man sollte das nichtüberintepretieren.
Sie benutzten für ihr Küchenexperiment sicher einen Schnellkochtopf. Das Wasser in einem normalen Topf wird mit und ohne Deckelforcing nicht wärmer als 100°C bei Normaldruck.
Nein, ein normaler Topf genügt. Es handelt sich lediglich um ein didaktisches Beispiel, das veranschaulichen soll, wie der Begriff des Forcings als Modellkonzept verwendet wird.
Dabei sollte man sich jedoch immer bewusst sein, dass das Forcing ein lineares Modellkonzept ist, mit dem eine beobachtete Änderung des Energiehaushalts beschrieben wird. Es ist ein menschliches Konstrukt, das den Übergang eines Systems von einem stationären Zustand in einen anderen so modelliert, als würde ein äußerer Antrieb („Forcing“) das System aus seinem stationären Zustand auslenken.
Die von mir angegebene Differentialgleichung ist daher ebenfalls ein lineares Modell. Sie beschreibt die zeitliche Reaktion des Systems auf diesen angenommenen äußeren Antrieb und nicht notwendigerweise alle physikalischen Details des realen Systems.
Besser die Temperatur aus der Beschreibung dynamischer Gleichgewichte rauslassen, oder?
Warum? Forcing ist eine Flussgröße. Temperatur eine Zustandsgröße.
Wiederholen Sie das Topfexperiment. Nehmen Sie ein Topf mit Wasser und Eis im stationären Gleichgewicht. Schalten Sie die Heizung ein. Messen Sie die Temperatur(änderung). Schalten Sie die Heizung ab bevor alles Eis geschmolzen ist. Beenden Sie das Experiment und erklären Sie das Forcing mit der gemessenen Temperaturänderung. Wiederholen Sie das Experiment mit Topfdeckel, oder? 🙂
Ich habe lediglich beschrieben, wie der Begriff Forcing als Modellkonzept verwendet wird, weil Herr Strasser danach gefragt hat.
Was man daraus ableitet und wie man es in Differentialgleichungen verwendet, hängt vom jeweiligen physikalischen Problem ab, das modelliert werden soll. Forcing ist ein allgemeines mathematisch-physikalisches Konzept und gehört zum Handwerkszeug von Physikern und Ingenieuren.
Das Topfbeispiel sollte keine vollständige Thermodynamik eines Topfes erklären und auch keine Temperaturentwicklung beweisen. Die Temperatur dient nur dazu um als Zustandsgröße den neuen stationären Zustand anzuzeigen in dem didaktischen Beispiel. Es diente ausschließlich der Veranschaulichung, wie eine Änderung einer Randbedingung bzw. eines Energieflusses ein System aus einem stationären Zustand auslenkt. Mehr nicht. Und wie ich geschrieben habe das Forcing ist linear, es muss als Modell nicht zum System passen.
Wenn sie das Beispiel nicht gut finden, schreiben sie ein anderes oder wenn sie Forcing besser erklären können. Nur zu. Super lassen sie uns und vor Allem Herrn Strasser daran teilhaben.
🙂
Wie übersetzt man „Forcing“ ins Deutsche?
Ich würde Forcing allgemein als äußeren Antrieb bzw. eine geänderte Randbedingung eines linearen dynamischen Modells übersetzen. Wie dieser Antrieb physikalisch aussieht Kraft, Spannung, Wärmefluss oder Strahlungsfluss, hängt vom jeweiligen Modell ab. Mein Topfbeispiel diente ausschließlich der Veranschaulichung dieses allgemeinen Konzepts.
Kann der Antrieb also nicht aus dem System selber kommen?
Welches lineare dynamische Modell existiert für das Klima?
Welche Randbedingung aendert sich durch die Konzentrationszunahme von einem Spurenelement?
Die Konzentrationsänderung eines Spurengases verändert die physikalischen Eigenschaften der Atmosphäre. Mehr CO2-Moleküle erhöhen in bestimmten Spektralbereichen die Wahrscheinlichkeit der Wechselwirkung mit infraroter Strahlung. Dadurch ändern sich die Absorption und die thermische Emission der Atmosphäre sowie der Strahlungsaustausch zwischen Erdoberfläche, Atmosphäre und Weltraum. Die Folge ist eine Änderung der Netto-Strahlungsflüsse.
CO2 ist zwar seiner Konzentration nach ein Spurengas, hinsichtlich seiner Wechselwirkung mit infraroter Strahlung jedoch nicht. In seinen Absorptionsbanden ist die Atmosphäre bereits über weite Bereiche optisch dick. Eine Erhöhung der CO2-Konzentration verändert daher nicht die grundsätzliche Absorption, sondern die optische Dicke und damit den Strahlungstransport in den Bandflanken sowie die Höhe, aus der Strahlung in den Weltraum entweichen kann. Das radiative Forcing ist die Modellgröße, mit der diese Änderung der Strahlungsflüsse beschrieben wird.
In welcher Form ändert sich der Strahlungsfluss?
Wird er mehr oder weniger? Innerhalb oder durch die Atmosphäre?
Wie hoch ist diese Änderung? Welche Größenordnung?
Kommt der Hauptteil der langwelligen Strahlung aus der Atmosphäre? Wieviel kommt direkt von der Oberfläche im atm. Fenster? 5-10%?
Eine Aussage die sie bisher nicht mit Formel begründen konnten, sie können es nicht für eine 2 bar Atmosphäre vorhersagen, und es gibt einen nicht unerheblichen Einfluss von nicht IR aktiven Gasen.
Oder wo ist die Abstrahlhöhe für eine Atmosphäre von 0.05 kPa 100% CO2?
Muss man ja nicht.
Die Formel wäre ja nur ein Modell. Der Nachweis ist das gemessene Emissionsspektrum. Daraus erkennt man unmittelbar, dass die CO2-Bande nicht von der Bodenoberfläche stammt, sondern aus kälteren Atmosphärenschichten. Genau das ist die experimentelle Grundlage für die Aussage über optische Dicke und effektive Emission
Sie weichen aus?
Warum? Sie haben im Kern gefragt, dass man eine Beobachtung in unserer Atmosphäre dadurch begründen muss was bei einer hypothetischen 2 bar oder 0.05 kPa Atmosphäre beobachtet werden sollte.
Die Argumentation von Ihnen halte ich für falsch. Man kann solche Atmosphären als Gedankenmodell nehmen um etwas zu lernen, aber das liefert keine Begründung.
Das denken sie ist meine Kernfrage?
Was ist mit:
Die Abstrahlhöhe lässt sich ja nicht aus dem Druck berechnen.
Herr Schulz,
Wissen Sie bereits.
Gute Frage, wieso aber sollte die Frage Relevanz für Sie haben?
Wissen Sie bereits für TOA.
Wissen Sie bereits.
Wäre auch zu einfach. Das Ergebnis resultiert aus komplexen Klimamodellen, deren Rechnungen sich nicht in einer simplen Formel ausdrücken lassen.
…aber abschätzen, wie getan. Das sollte Ihnen genügen.
Wie Sie wissen setzt dieser Effekt der Druckverbreiterung voraus, dass es IR-aktive THG-Spurengase gibt.
Weil ich sie stelle?
Bin bereit fuer die Schaetzung.
Koenne sie eine machen fuer 0.5 bar?
Herr Schulz,
Das heißt ja nichts, was die Relevanz angeht.
Dazu reicht es, wenn Sie die Zahl aus den bereits tabellarisch gelieferten interpolieren, falls Ihre Angabe denselben Fragenkomplex erfasst, „0.5 bar“ (von was, wo, wie?) ist ja keine definierte Angabe.
Bitte Tabelle verlinken.
Suchen Sie selbst.
Ich meine die Tabelle, die den Anstieg der Gleichgewichtstemperatur mit drm CO2-Partialdruck und Luftdruck zeigt, über die Sie mit Herrn Heß und mir debattiert haben.
Noch als Ergänzung: Natürlich kann der Antrieb auch aus dem System kommen, wenn die Energiebilanz an der TOA , das ist die Strahlungsbilanz, sich dabei ändert..
Also wenn mehr Wasserdampf entsteht, und dann mehr „Energie zurueckgehalten“ wird, dann entsteht noch mehr Wasserdampf und dann? Aendert sich nicht die Strahlungsbilanz?
Herr Schulz,
Ja. Das ist dennoch ein interner Prozeß. Es ist bekannt, dass das Klimasystem auch ohne forcing variabel ist. Das nennt sich Klimavariabilität, deren Erforschung sich Hasselmann u.a. widmete.
Wie hoch in Kelvin ist die Klimavariabilität?
Siehe Literatur
Am Rande mal ein keiner Einstreu, zur Auflockerung: 🙂
Viel interessanter ist doch die Frage wie lange so ein Forcing durch erzeugte „innere Unruhe“ wegen CO2-Anstieg dauern könnte bis das Energiegleichgewicht E-ein gleich E-aus für das Erdsystem erreicht wird.
Da ist die Klimawissenschaft und IPCC eng dran und berichten beständig.
Ich würde den Stand der Klimawissenschaften wie folgt einschätzen.
Man kann die Forcing-Dauer durch einen CO2-Anstieg eigentlich nicht sicher für das Erdsystem berechnen/voraussagen.
Noch basiert alles auf fundierten, physikalisch eingegrenzten und kaskadierten Schätzungen und Rekonstruktionen.
Man ist sich jedoch sicher, dass dies nicht unter 5 Jahren und nicht über 100.000 Jahren passieren wird – so ist das halt mit überkomplexen, offenen, nichtlinearen Naturstrukturen, kein Labor, auch viel Wasser geht den Bach runter, schwierig zu lösen mit linearen dynamischen also theoretisch idealisierten Modellen.
Da hilft dann nur noch der Kipppunkt-Papst Rahmstorf vom PIK um den Alternativlos-Druck, politisch aufrecht zu erhalten, weg vom breiten Möglichkeitskorridor hin zur Deadline, Alles durchgerechnet, oder?
Das hatte ich versucht anzudeuten, aber Herr Hess geht davon aus, das es ein lineares System ist und das Forcing eine einfache Ableitung ist, und nicht die Ableitung wie schnell die „innere Unruhe“ dauert oder eher hoch die Auslenkung war.
Nein das verstehen sie falsch. ich gehe gerade nicht davon aus, dass die Natur ein lineares System ist, sondern habe darauf hingewiesen, dass das Forcing – Konzept ein lineares Modell ist das sich der Mensch macht.
Herr Lange
Das lässt sich aus Herrn Heß‘ Gleichung ja leicht abschätzen.
F = 3.7 W/m² für CO2-Verdopplung, die spez. Wärmekapazität C können Sie abschätzen.
Das Forcing ist im linearen Modell der äußere Antrieb bzw. die geänderte Randbedingung. Wie stark das System darauf reagiert und wie lange es bis zu einem neuen Gleichgewicht braucht, ist dagegen eine Eigenschaft der Systemdynamik (Zeitkonstanten, Rückkopplungen, Wärmekapazitäten usw.) und nicht des Forcings selbst. Diese beiden Begriffe sollte man nicht vermischen.
Die atmosphärischen Kernwaffentests erzeugten einen plötzlichen zusätzlichen Eintrag von C14 in die Atmosphäre. Dieser Eintrag ist das Forcing, also der äußere Antrieb bzw. die geänderte Randbedingung des Systems. Anschließend reagiert der Kohlenstoffkreislauf: C14 wird zwischen Atmosphäre, Ozeanen und Biosphäre ausgetauscht, wodurch die atmosphärische Konzentration wieder abnimmt. Diese zeitliche Abnahme ist die Systemantwort auf das Forcing und wird durch die Dynamik des Kohlenstoffkreislaufs bestimmt, nicht durch das Forcing selbst.
Die Differentialgleichung erster Ordnung die man häufig nimmt ist bereits das vereinfachte lineare Modell. Dieses Modell ist ein nützliches mathematisches Hilfsmittel, entspricht aber nicht der Komplexität des realen Kohlenstoffkreislaufs in der Natur.
Herr Glatting, in der 2. Ausgabe (die erste war am 8.6.) findet man zwar nicht mehr die „Emissivität Null“, aber Sie erwähnen wieder dass Sie die Rückstrahlung aus der 15 μm Linie (ν2-Bande (Biegeschwingung) des CO2-Moleküls) in der Troposphäre auf die Erdoberfläche ausgeschlossen hatten, d.h. dass es (unabhängig vom 2.HS und von Messwerten) keine Gegenstrahlung und damit KEINEN THE gibt.
Sie erwecken den Anschein dass auch die Rücknahme von RCP 8.5 eine Falsifizierung der Treibhaus-These stützt, obwohl dieses Thema nur das C-Modell betrifft und mit dem THE des IPCC (trotz des 5fach zu hohen Forcings von 3 Grad pro CO2-Verdoppelung) kaum zu tun hat. Leider ist dies schon wieder ein Beitrag der den endlosen Kommentarstreit um den THE entfacht ohne eine Klärung herbeizuführen. Ich weise deshalb auf die HITRAN-basierte Berechnung von ECS hin: https://www.fachinfo.eu/dietze2018.pdf
Bis heute hat mir niemand erklärt, wie ein Körper (die Erde) ohne eigene Energiequelle mehr Energie (396 W/m²) abstrahlen kann, als er empfängt (161 W/m²). Auch hat mir niemand erklärt, wie ein Molekül fast die gesamte absorbierte Energie in EINE Richtung – a und das gleichzeitig – abstrahlen kann. Warum kollidiert es nicht mit den Photonen, die in grőserer Dichte auf es Zurasen?!
Da die Erde wie eine Kartoffel ist, die sich auf einem Spieß
dreht, ist nur die Hälfte, die gerade der Sonne zugewandt ist, der
Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Photovoltaikanlagen beweisen, dass sie mit bis zu 1000 W/m² erhitzt
werden kann – während die andere Seite die aufgenommene Energie langsam wieder
verliert , bevor sie erneut der Sonne ausgesetzt wird. Um auf der gesamten Oberfläche die gleiche Temperatur zu erreichen, müsste sie sich unendlich schnell drehen – aber das würde zu Verbrennungführen…
Wie man so schön sagt: Es gibt eine Zeit, Steine zu sammeln, undeine Zeit, Steine zu
werfen, sie anzuhäufen und zu „verschenken“.
Niemand kann mehr Steine werfen, als er gesammelt hat – außer vielleicht der Verfechter
desTreibhauseffekts.
Das Ganze ist eine akademische Farce.
Aber das spielt keine Rolle, die Natur macht sowieso, was sie will.
Herr Zinga, Sie haben offenbar das Prinzip „Strahlungsdämmung“ durch Gegenstrahlung nicht verstanden. Z.B. halten Sie mal (zur Simulation von Absorption und Re-Emission) einen Spiegel vor einen starken Scheinwerfer. Das wird die Strahlungskühlung der Birne soweit behindern dass die in vielen Fällen durchbrennt. Wie durch Hin- und Herstrahlung sich die Einstrahlung und Abstrahlung am Boden z.B. bei 50% Gegenstrahlung gemäß Faktor 1/(1-0,5) verdoppelt (!) hatte ich doch anhand der UAH-Grafik gezeigt.
Aufgrund der unfassbaren menschengemachten Erderwärmung sprang heute, am 4. Juli 2026, in Schleswig-Holstein, wo ich lebe, die Heizung an.
Das CO₂-Molekül ist schon ein bemerkenswertes Wesen. Mit nur drei Atomen gelingt es ihm offenbar, die Temperatur jedes Ortes der Erde zu jeder Tages- und Nachtzeit individuell zu steuern. Während es anderswo Hitzewellen erzeugt, sorgt es gleichzeitig dafür, dass ich morgens fröstelnd vor dem Thermostat stehe. Diese Vielseitigkeit verdient Anerkennung.
Früher glaubte man, Wetter sei ein komplexes Zusammenspiel unzähliger Faktoren. Heute wissen wir: Im Wesentlichen handelt es sich um die Aktivitäten eines einzelnen Moleküls, das in der Atmosphäre umherstreift und nach Belieben Temperaturen regelt.
Um 7:14 Uhr sprang meine Heizung an. Damit lag erstmals ein belastbarer Gegenbeweis gegen sämtliche Klimamodelle vor. Millionen Messstationen, Satelliten und Supercomputer hatten diese entscheidende Information übersehen. Ich hingegen befand mich zufällig in der Nähe des Heizkörpers.
Die wissenschaftlichen Konsequenzen sind enorm. Sollte sich meine Beobachtung bestätigen, muss die globale Klimaforschung künftig durch regelmäßige Fensterblicke ersetzt werden. Internationale Konferenzen könnten entfallen. Stattdessen trifft sich einmal jährlich ein Arbeitskreis frierender Schleswig-Holsteiner und legt die globale Durchschnittstemperatur fest.
Besonders faszinierend ist die Präzision, mit der das CO₂-Molekül arbeitet. Kaum steigt seine Konzentration um einen winzigen Bruchteil, steht die Erde angeblich in Flammen. Steigt sie um einen weiteren Bruchteil, muss ich Socken anziehen. Offenbar bewegt sich das Weltklima auf einem schmalen Grat zwischen Sahara und Tiefkühltruhe.
Die Natur selbst scheint mit der Situation überfordert zu sein. Vermutlich hat die Wetterabteilung die Rundmail der Klimaabteilung nicht erhalten. Anders ist kaum zu erklären, weshalb Anfang Juli Temperaturen auftreten, die eher auf einen verärgerten Oktober schließen lassen.
Ich werde die Entwicklung weiter beobachten. Sollte die Heizung morgen erneut anspringen, halte ich eine Neubewertung grundlegender Naturgesetze für unvermeidlich. Falls nicht, war vermutlich das CO₂ kurzfristig im Urlaub.
Die Menschheit blickt in eine ungewisse Zukunft. Doch eines steht fest: Solange ich aus dem Fenster sehen kann, wird die Wissenschaft niemals aufhören, von mir zu lernen.
Sehr interessanter Beitrag.
Was ich auch schon festgestellt habe, öfter als nur einmal:
Wenn es in Deutschland warm ist, dann ist das bei uns hier in Kandanga (near Gympie, Australia) warm, oder auch umgekehrt.
Als es bei euch neulich relativ kühl wurde, da wurde es hier plötzlich warm, von einem Tag auf den anderen.
Besteht da ein Zusammenhang? Wer weiß …
Wetter, da kann man nichts machen.
Cheers,
Peter.
… ist eben „auf der anderen Seite“, was ist daran verwunderlich???
Damit haben Sie sich den Nobelpreis verdient!
Herr Bentum,
Wenn das Ihr Niveau ist, kann ich Sie ja ignorieren.
Besser ist, WIR ignorieren Sie , „Heinemann“ ;-))))) ….
BTW: WO finden WIR Ihre Disse?????
Na, „Heinemann“, DER als „arroganter Heraushänger“ zur „Befriedigung“ mußte mal wieder sein?!?, …. einfach nur erbärmlich ……,
IHR PECH, „Heinemann“: Es „greift“ keiner so richtig „danach“ …. ;-)))))), Sie ernten nur Gelächter …… ;-))))))
Sie müssen Herrn Heinemann schon lassen, das er Eike nicht ignoriert zeugt von dem hohem Niveau!
Ok, Herr Schulz 🙂 .
TAZ:
„Meere nehmen den Großteil der zusätzlichen Wärme durch die menschengemachten Erderwärmung auf.“
Es gibt also offenbar eine „zusätzliche“ Wärme (= Energie, weil Wärme Energie ist), die durch die menschgemachte Erderwärmung begründet wird!? Klingt nach Zirkelschluß …
Leider bleibt es auch dieser TAZ-Artikel schuldig (inkl. div. Rechtschreibfehler), wie übrigens auch alle anderen derartigen Artikel, irgend eine Erklärung dafür abzugeben, woher diese „zusätzliche“ Wärmeenergie kommen soll!? Nach dem 1. HS weiß die Physik, daß Energie nicht aus sich selbst heraus entstehen kann, sondern von irgendwo herkommen muß. Woher wäre das, liebe TAZ?
https://taz.de/Klimawandel-und-Ozeane/!6192344/
Zum Thema, was ist ein Treibhauseffekt?:
https://osf.io/download/j7y8v?format=pdf
Danke an Marcus Portius!
Was hier interessant ist sind die Parrallelen zu Religionen die im Prinzip an den selben Gott (Zee-O-Zwo) glauben aber verschiedene Interpretationen (Strömungen) haben wie genau das mit dem gottgleichen Effekt geschieht. Zu glauben dass ein paar Moleküle das Wetter kontrollieren, das bedarf schon einiges an Phantasie. Und kreativ sind sie, das muss man den Alarmisten lassen. Selten so gelacht.
Ergänzend noch.
Das Kirchhoffsche Strahlungsgesetz:
Nach diesem thermodynamischen Grundprinzip ist jedes Medium, das in der Lage ist, eine bestimmte Wellenlänge zu absorbieren, bei gleicher Temperatur auch in der Lage, diese Wellenlänge zu emittieren. Da CO2 die Infrarotstrahlung der Erde bei 15 Mikrometer absorbiert, strahlt es diese Energie auch in alle Richtungen – also auch nach unten zur Erdoberfläche – ab.
Experimenteller Nachweis und Messung: Die Emission von Infrarotstrahlung durch Treibhausgase (die sogenannte atmosphärische Gegenstrahlung) ist keineswegs unbewiesen. Sie wird täglich durch weltweite Messnetze, etwa im Rahmen der Baseline Surface Radiation Network (BSRN)-Projekte, mittels Radiometern und Infrarotspektrometern exakt gemessen. Die von der Atmosphäre emittierte Strahlung korreliert dabei exakt mit den theoretisch berechneten Banden von Treibhausgasen wie CO2.
Spektroskopischer Nachweis: Die Energieübergänge (Absorptions- und Emissionslinien) der Moleküle im Bereich der Biegeschwingungen sind seit den Anfängen der Quantenmechanik präzise im Labor vermessen. Der Mechanismus, bei dem Moleküle durch Strahlungsabsorption in einen angeregten Zustand gelangen und diese Energie entweder als Wärme an Nachbarmoleküle abgeben oder selbst wieder als elektromagnetische Welle abstrahlen, ist der elementare und experimentell vielfach bestätigte Kern der Infrarotspektroskopie.
Zurück zur Physik.
Für die untere Atmosphäre (Troposphäre) physikalisch gilt. Aufgrund der hohen Luftdichte befinden sich die Gase dort im sogenannten lokalen thermodynamischen Gleichgewicht (LTE). Im Detail bedeutet das: Abregende = angeregende Stöße: Durch die große Häufigkeit von molekularen Zusammenstößen (Kollisionen) wird Energie ständig zwischen den Teilchen ausgetauscht. Die Rate, mit der Moleküle durch Stöße Energie aufnehmen (angeregende Stöße), entspricht im statistischen Mittel genau der Rate, mit der sie durch Stöße wieder Energie abgeben (abregende Stöße). Absorption = Emission: Wenn ein Molekül Strahlung absorbiert, wird die aufgenommene Energie durch die vielen Stöße sofort in thermische Energie der Umgebung umgewandelt (und umgekehrt). Nach dem Kirchhoffschen Strahlungsgesetz ist die Energie, die eine Luftschicht absorbiert, identisch mit der Energie, die sie bei der gleichen Temperatur und Wellenlänge emittiert.
Das Kirchhoffsche Strahlungsgesetz gilt grundsätzlich auch für Gase wie CO2. Ein Gas, das bei einer bestimmten Wellenlänge Strahlung absorbiert, emittiert bei dieser exakt gleichen Temperatur und Wellenlänge auch dieselbe Energiemenge.
Da wir hier von einem Gas reden – das wäre dann Wärmeleitung, oder nicht?
An welcher Stelle in diesem Gesetz steht dass ein Gas bzw ein Molekül wie ein schwarzer Körper zu behandeln ist?
Wirklich? Zeigen Sie mal her wo das steht.
Ist Ihnen bewusst dass diese Schicht nur im Modell existiert? Im echten Leben bewegt sich da Luft! Könnte das Wort „Thermodynamik“ nicht etwas damit zu tun haben? Frage für einen Freund…
Stark. Da schließe ich mich Herrn Schaffer an.
Warum sagen sie ihren Freund nicht einfach er solle sich in eine Vorlesung bei der Uni setzen? Machen viele. „Stille Post“ von Laien hilft da wenig.
Was dabei rauskommt sieht man. Ganz offensichtlich lernt jeder eine etwas andere Version wie der GHE wirken könnte; das dürfte der Tatsache geschuldet sein dass es keine einheitliche, technische Beschreibung des Effekts gibt.
Krüger et all können nicht einmal erklären wie die 33K zustande kommen und einige behaupten echte Physiker zu sein…
Gase sind Gasstrahler und strahlen selektiv in den Linien und Banden wo sie auch absorbieren. Entsprechend der Stärke der Absorption und ihrer Temperatur.
Und warum haben Gase eine Temperatur? Weil sie absorbieren, und was? Photonen?
Einzelne Moleküle haben keine Temperatur. Temperatur ist eine makroskopische Eigenschaft, die den Durchschnitt der Bewegungsenergie vieler Teilchen beschreibt. Sie gibt an, wie schnell sich die Moleküle in einem System in Festkörpern schwingen, in Flüssigkeiten und Gasen, wie stark sie rotieren und chaotisch bewegen.
Die Luftdichte?
2. Satz “ Molekühle “ Moleküle mit „h“ bewusste Schreibweise oder unterbewusst , weil es zum cooling durch Moleküle passt ? Hatte es bei einem meiner Texte auch unbewusst mit „h“ geschrieben.
Konfusion und Flacherdenphysik!
Ich denke so schafft man es am ehesten die längst falsifizierte „Klimawissenschaft“ künstlich am Leben zu halten. Die Frage ist nur: Warum???
Die sogenannte Rückstrahlung ist bei Betrachtung der Energie unhaltbar. Die von der Erde abgegebene Energie kommt verstärkt zurück und erwärmt die Erde wieder. Das nennt sich Wissenschaft. Komischer geht es kaum.
Sie bringen Behauptungen, die hier bei EIKE aufgestellt werden, mit Wissenschaft durcheinander. Die Gegenstrahlung ist eine Folge der Erderwärmung, nicht deren Ursache.
„Die Gegenstrahlung ist eine Folge der Erderwärmung, nicht deren Ursache.“ „wissenschaftlich“ verpackter Nonsens!
Ja, das hat Herr Cohnen schon mal sinnvoller gesagt.
Da hiess es noch ungefähr
Die Gegenstrahlung ist eine Folge
der Erderwärmung,des Treibhauseffektes, nicht deren Ursache.Ich hoffe nicht, das Herr Cohnen meint, das man Erderwärmung und Treibhauseffekt synonym verwenden kann?
Da der sogenannte Treihauseffekt angeblich auf der „Gegenstrahlung“ beruht, die die globale Oberflächentemperatur unseres Planeten von -21°C auf +15°C hochtreiben soll, muß Ihre Aussage Verwirrung unter ihren Glaubensgenossen auslösen. Ohne Erderwärmung keine „Gegenstrahlung“? Oder meinten sie vielleicht „erhöhte Gegenstrahlung“ (durch das menschengemachte Kohlendioxid)?
Sie bemerken an meiner Frage, daß ich ernsthaft versuche, die wirre Gedankenwelt ihrer Treibhaussekte zu verstehen. Eine phantastische, faszinierende Welt ohne Wärmeleitung, fast ohne Konvektion und Advektion, in der Wasserdampf die sagenhafte Treibhauswirkung von Kohlendioxid verrstärkt. Zwischen Himmel und Erde (einschließlich Ozeanen) führt Hoch und Runterstrahlung zu durchschnittlichen Temperaturänderungen, daß einem schwindlig werden könnte.
Da dürfen sie nicht vergessen, dass dieses Modell: Gegenstrahlung ist die Ursache der Erderwärmung hier eigentlich nur von Herrn Dietze vertreten wird und das ist doch Mainstream EIKE wenn ich ihn richtig verstehe, oder nicht?
von Herrn Cohnen auch wenn ich viele seiner Ansichten nicht teile habe ich das noch nicht gelesen
Nehmen sie Eike jetzt also wegen der Ansicht von Herrn Dietze in Sippenhaft?
Ist Herr Dietze wirklich der einzige, der die Gegenstrahlung als Ursache ansieht?
Also ist es nur das Modell von Herrn Dietze, dass die Gegenstrahlung die Erdoberfläche erwärmt?
Herr @Heß, ich persönlich halte die gelegentliche Zahlenstreiterei über irgendwelche Hoch- und Runterstrahlungssanteile hier im Kommentarraum für völlig deplatziert. Aber sei es drum, manchmal kommen auch gute Denkanstöße dabei rum. Ich bin weder der Vertreter von Herr Dietze noch von Herrn Cohnen oder irgend eines anderen Diskutanten.
Warum schreiben sie das dann an Herrn Cohnen. Er vertritt ja gar nicht das Modell dass der Treibhauseffekt auf Gegenstrahlung beruht.
In dem Fall hat er vertreten:
Ja und, da hat er das Wörtchen „erhöhte“ vergessen.
sie können ja solche Flüchtigkeitsfehler nicht machen, weil sie keine klaren Aussagen tätigen, sondern nur Fragen stellen.
Wie gesagt ich bin oft nicht einer Meinung mit Herrn Cohnen, aber er trifft klare Aussagen die man dann auch falsifizieren kann. Das ist gut.
ich halte mal fest: Gegenargumente gegen den Treibhauseffekt: Semantik, Kritik an didaktischen Modellen die zur Gegenstrahlung missverständlich formulieren, Vergessen der Stoßanregung und der detailed Balance sowie des Kirchhoffschen Gesetzes, , Fehlinterpretation des 2. Hauptsatzes und fehlendes Verständnis der Messtechnik.
Fehlt noch was?
Wo soll das fehlen?
Erhöhte Erderwärmung?
Erhöhte Gegenstrahlung?
Sie haben auch keine klare Aussage gemacht vielleicht?
Hier ein Gegenargument für sie:
Sie gaben an, das sie die Abstrahlhöhe für eine 2 bar Atmosphäre ohne Messung in derselben, nicht berechnen können.
Das heißt sie können sie eigentlich auch nur in der realen Atmosphäre messen, aber nicht berechnen.
Das hieße, das es kein genaues physikalisches Model gibt, das die These „Abstrahlhöhe“ bestätigen kann, und zwar, das sie ansteigen soll, wenn mehr CO2 da ist.
Dieses „mehr“ kann sich weder auf CO2 Masse noch auf Gasanteil in ppm beziehen.
Beides wird durch ihre Angabe für eine Atmosphäre von 100% CO2 bei 0.05kPa negiert.
Insofern haben sie ihre zwei Aussagen als Gegenargument zu den vielfältigen Erklärungen zum Treibhauseffekt vergessen.
Herr Nitschke, die „Gegenstrahlung“ als Ursache des THE ist ein EIKE-Thema. Sie finden sie außer bei EIKE nur noch im deutschen Wikipedia-Artikel. Im IPCC6 Bericht oder im englischen Wikipedia-Artikel gibt es sie nicht.
Ich löse Verwirrung nur bei EIKE aus.
Sie hatten anstatt Treibhauseffekt „Erderwärmung“ geschrieben. Sie meinten also Treibhauseffekt?
O.K. … O.K. … Ich schrieb ja bereits, daß ich versuche, ihre seltsame Treibhauswelt zu verstehen.
Schau’n wir also ihrem Wunsch folgend im englischen Wikipedia:
Die nach unten gerichtete Wärmestrahlung reduziert lediglich den nach oben gerichteten Nettoenergiefluss der Wärmestrahlung (Strahlungswärmestrom), d. h. sie verringert die Kühlung. (Google-Übersetzung)
Jetzt müssen sie mir den Unterschied zwischen „Gegenstrahlung“ und „nach unten gerichteter Wärmestrahlung“ erklären. Aber bitte kommen sie mir jetzt nicht mit Nebelbomben über „Brutto“ und „Netto“ oder Wortklaubereien.
Und die „nach unten gerichtete Wärmestrahlung“ ist also eine Folge der Erderwärmung?
Stellen sie sich einfach vor, sie wären in einem Hohlraumstrahler wie dem hier: (Genügend klein machen, dann gehts)
https://www.polytec.com/de/photonik/produkte/elektro-optische-messtechnik/ir-vis-referenzstrahler/schwarzkoerperstrahler-fuer-kalibrierung-test/hohlraum-strahler
Wenn es im Strahler wärmer wird, erhalten sie aus allen Richtungen zusätzliche Infrarotstrahlung. Wird es kälter, nimmt die Strahlung ab.
Niemand würde auf die Idee kommen, weil die Strahlung zu nimmt, wird es im Strahler wärmer, Nein, es wird wärmer, weil die Heizleistung (der Strom) zunimmt.
Naja …*räusper* … Jetzt weiß ich endlich, wie Sie sich den „Treibhauseffekt“ vorstellen.
The Changing Definitions of the Greenhouse Effect or GHE
Das macht eine Diskussion praktisch unmöglich, die Alarmisten können immer lustig (wie hier zu sehen) zwischen den verschiedenen Versionen wechseln, hinzu kommen noch die unzähligen individuellen Ideen. Googlen Sie mal „greenhouse effect“, wie viele ähnliche, aber dennoch verschiedene „Defiitionen“ es gibt – dutzende!
Wirklich Niemand?
Aber ich frage mal so, wenn die Erde wärmer wird, welcher „Strom“ ist dafür verantwortlich?
Verstehen Sie wirklich keine Energieflüsse? So schwer ist es doch nicht. Wie soll denn abgegebene Energie plötzlich zurückkommen. Damit ein Energiefluss wieder zur Erde zurückgeht, müsste plötzlich eine Energiezunahme erfolgt sein.
Erläutern Sie einmal wie die 33K zustanden kommen, wie machen IR-Strahlen das mit den GHGs:
Herr Portius, sie müssen ihre Grafik nur um eine Kleinigkeit ergänzen: Mehr CO2 schiebt das Gelbe Viereck nach oben. Damit wandert auch die graue Pyramide aufwärts und ihre Basis unten wird breiter.
Das ist alles.
Und wenn sie die Höhenangabe mit dem Luftdruck austauschen, sehen sie die Abhängigkeit vom Druck.
Wie schiebt mehr CO2 das gelbe Viereck hoch?
Ist es überhaupt ein Viereck? Oder geht es zur Oberfläche runter? Was soll bei 20 km mit der Sonne passieren?
Die Unterkante also höher als 20 km? Das ist dann diese „Abstrahlhöhe“? Und die graue Pyramide ist das Kohlendioxid? Oder ist da auch der Wasserdampf dabei? Eine rätselhafte Grafik, wahrscheinlich von en.wikipedia.
Der Portius hat diese Grafik ausgegraben, nicht ich.
Stimmt.
Eben nicht. Die Grafik sagt nicht wie die 33K technisch gesehen zustanden kommen. Dann stimmt etwas nicht mit der sog. effektiven Emissionshöhe die bei 5.1km liegen soll.
Wie soll das gehen? Einfach etwas hinmalen und behaupten ist noch keine ausreichende Erklärung für den angeblichen Effekt, zumal mehr CO2 mehr (wenn auch unwesentlich) Masse bedeuted.
Bitte Quelle für die Grafik angeben.
Das ist vom Englischen Wikipedia Artikel, Bob Wentworth hat das wohl gemalt.
Man achte auf die 15°C Surface temperature. Bob kann und will nicht erklären wo er diese gemessen hat, bzw. was seine Quelle ist; so wie Dietze, Krüger usw. das nicht verraten wollen. Muss top secret sein.
Ich nehme die 15 Grad C und behaupte Global Warming ist so klein, es sind höchstens ein paar Zehntel Grad.
Herr Portius,
Die Darstellung funktioniert doch nur, wenn die Sonne 235 W/qm liefert.
(Kuck)
In der Wirklichkeit der Erde erhält die Tagseite von der Sonne aber 470 W/qm. Daher benötigt die Tagseite keine zusätzliche Erwärmung. Wenn also auf der Tagseite der THE nicht wirkt (weil nicht nötig), dann wird der THE auch auf der Nachtseite nicht wirken.
Schon seit langem ist bekannt, dass die Wolken die Erde „warm“ halten (in der Nacht) und daher sollte man den THE als „unter ferner liefen“ einordnen. Die „Gegenstrahlung“ der nächtlichen Wolken sorgt mit 310 W/qm allein dafür, dass die gesamte Erde im Mittel 288 K warm ist.
Diese Konstellation – die Sonne bestrahlt allein die Tagseite und die nächtlichen Wolken halten die Nachtseite allein warm – ist optimal für die Erde.
Denn die Temperaturdifferenz zwischen Tagseite und Nachtseite ist dadher klein.
In dieser Konstellation liegt für die Erde eine (0/310)-Gegenstrahlung vor.
Die Temperaturwerte der Tagseite und der Nachtseite betragen 293 K/283 K.
Diese Temperaturwerte können aus den Klimatabellen der Erde abgelesen werden
Die THE-Versteher pochen auf eine (155/155)-Gegenstrahlung. Dann muss es auf der Tagseite wärmer und auf der Nachtseite kälter werden. Das es in Wirklichkeit keine (155/155)-Gegenstrahlung gibt, gibt es auch keine gemessenen Temperaturwerte.
Aber sie können berechnet werden:
Tagseite: 301 K (Sommer am Tag); Nachtseite:272 K (Winter in der Nacht).
Was ich nicht verstehe:
Warum ist es bei wolkenlosem Himmel auf der Tagseite wärmer und auf der Nachtseite deutlich kälter? Der „Konkurrent“ des THE (die Wolken) ist doch weg.
Was ich verstehe:
Bei starker Bewölkung sind die Temperaturwerte der Tagseite und der Nachtseite fast gleich.
Das sagt uns: Wir reden über ein Modell, nicht die Realität. Der GHE existiert ausschliesslich im Modell; Sie überlegen wie man dieses Modell praktisch erklären kann, das kann man aber nicht weil es auf einer realitätsfernen Prämisse beruht (nicht nur auf einer!), daran scheitert auch die „Kommunikation“ mit den Alarmisten, die haben selber nämlich keine Ahnung wie der GHE funktionieren soll.
Fragen Sie Dietze & Co. wer die 15°C Oberflächentemperatur gemessen hat, Sie werden keine Antwort bekommen, niemand misst flächendeckend die Temperatur des Erdbodens. Auch die -18°C ohne GHGs – eine Behauptung die auf einem flache Erde Modell beruht.
Alle Forderungen des letzten Absatzes bilden exakt angekündigten den Maßnahmenkatalog der AfD ab, sollten sie vom deutschen Volk mit der Regierung beauftragt werden. Na schaun mer mal . . .
Daß der Ausstieg aus dem Kohleausstieg wieder zu einem verstärkten Kohleabbau und zu stark erhöhter „Kohleverstromung“ führen wird, ist eher nicht anzunehmen. Aber der Katalog läßt hoffen. Vor allem das Ende des völlig verrückten Emmissionshandels und der Vorrangregelungen für kostenintensiven Flatterstrom würden den Weg zu einer sicheren und preiswerten Energieversorgung öffnen. Nebenbei wäre die Aufhebung sämtlicher naturschutz- und baurechtlichen Privilegierungen für WKA und Freiflächen-PV notwendig. Umwelt- und Naturschutz sind nicht grün!