von Uli Weber
Rekapitulieren Sie einmal die Einschränkungen der bürgerlichen Freiheiten in der Coronazeit. Und jetzt stellen Sie Sich vor, Corona ist plötzlich weg – und Lockdowns und Impferei gehen fröhlich weiter. – Undenkbar? – Aber ist Ihnen denn nicht aufgefallen, dass die Rücknahme des IPCC-Höllenszenarios RCP 8,5 von den Klimarealisten gefeiert und von den Klimagläubigen ignoriert wird? Und wenn Sie noch genauer hinschauen stellen Sie fest, dass der Klimaheilige St. Treibhaus nicht etwa von den Adepten des Klimawahns verteidigt wird, sondern ebenfalls von den Klimarealisten. Die menschengemachte CO2-Treibhauskirche hat offensichtlich ihr intellektuelles Endstadium erreicht und ist auch bei entwarnenden Informationen ihres IPCC-Vatikans nicht mehr veränderungsfähig – und keine Appeasement-Haltung der Klimarealisten wird daran irgendetwas ändern.
Der erste populärwissenschaftliche Artikel über mein hemisphärisches Konvektionsmodell ist im Januar 2017 auf Tichys Einblick erschienen (gleich darauf auch hier auf EIKE) und war im Wesentlichen im Konjunktiv formuliert. Dieser Artikel verschwand bei Tichy zunächst genauso schnell wieder, wie er veröffentlicht worden war, und wurde dort zunächst durch einen Verriss von einem Doktor Heller ersetzt, in dem es heißt, Zitat:
„Man kann eine Menge falsch machen, wenn man versucht, den Treibhauseffekt zu widerlegen. Zu einer ungeeigneten Wahl der Systemgrenzen treten die Vertauschung von Ursache und Wirkung, die Fokussierung auf irrelevante Details und das fehlende Verständnis physikalischer Gesetze als häufigste Irrtümer. Uli Weber führt uns hier bei Tichys Einblick gleich alle davon vor. Wo soll man da anfangen mit der Richtigstellung, wie auch den Lesern die wirklichen Zusammenhänge erläutern, die nicht über eine naturwissenschaftliche oder technische Ausbildung verfügen?
[…..]
Und Klimaschutz ergibt nur dann wirklich Sinn, wenn es keine natürlichen, vom Menschen nicht kontrollierbare Faktoren gibt, die auf den gleichen Zeitskalen dieselben Wirkungen zeigen wie eine Erhöhung der Treibhausgaskonzentration. Es gilt, solche Hypothesen zu hinterfragen und kritisch zu beleuchten. Den Treibhauseffekt zu bezweifeln, stärkt hingegen die Argumentation der „Klimaschützer“, weil man ihnen hinsichtlich der perfiden Gleichsetzung von Treibhauseffekt und Klimakatastrophe implizit zustimmt.“
Dabei ging es ursprünglich lediglich um die Fehlanwendung des Stefan-Boltzmann-Gesetzes bei der sogenannten „natürlichen Temperatur“ unserer Erde: In einer T^4-Beziehung zwischen Temperatur und Strahlungsleistung, wie im S-B-Gesetz und seiner Inversion, kommt hinten ganz genau das zugehörige T^4-Ergebnis aus der nackten Eingangsgröße heraus. Wir können eine solche Eingangsgröße beliebig ermitteln und dessen T^4-Ergebnis beliebig benennen, aber es bleiben am Ende lediglich zwei Zahlen mit ihren zugehörigen physikalischen Einheiten übrig, die exakt dieser konkreten T^4-Beziehung gehorchen – aber nicht, wenn sich Ein- und Ausgangswert jeweils als Durchschnitt aus mehreren solcher T^4-Wertepaare herleiten. Nehmen wir mal ein konkretes Beispiel für eine Stefan-Boltzmann-Inversion. Ein Körper mit einer Temperatur von 15°C strahlt mit 390 Watt pro Quadratmeter. Die Abstrahlungsleistung eines Körpers bei 0 Kelvin wäre null. Der Mittelwert aus beiden Strahlungsleistungen ergibt sich zu 195 W/m² und der Mittelwert der Temperaturen beträgt 144 Kelvin oder (-129°C). Das arithmetische Mittel der genannten Wertepaare ergibt also sowohl für die X-Achse als auch für die Y-Achse eine Halbierung der jeweiligen Differenz. Dazwischen ist die T^4-Kurve des S-B-Gesetzes jedoch gekrümmt und folgt diesem linearen Zusammenhang nicht: 
Abbildung 1: Vergleich zwischen der S-B-Funktion und einem Mittelwert aus zwei Wertepaaren
Der rechnerische Mittelwert aus den beiden Wertepaaren (390W/m²/288K) und (0W/m²/0K) ergibt also (195W/m²/144K). Eine Wurzel4-S-B-Inversion für eine Strahlungsleistung von 195W/m² ergibt nun aber eine Temperatur von 242 Kelvin oder (-30,98°C). Und das S-B-Gesetz ergibt für 144 Kelvin ein Strahlungsäquivalent von lediglich 25 W/m². Irgendwelche vorlaufenden mathematischen Operationen zur Mittelwertbestimmung für die jeweilige Eingangsgröße haben weder Einfluss auf das entsprechende Ergebnis, noch wird deren Entstehungsgeschichte mittels der zugrunde liegende T^4-Funktion an dieses Ergebnis weitergereicht – sie liegen einfach nicht auf der T^4-Kurve des S-B-Gesetzes und haben überhaupt nichts damit zu tun.
Anmerkung: Dieses Beispiel ist symptomatisch für die herkömmliche Faktor4-Inversion zur Ermittlung der „natürlichen“ Globaltemperatur unserer Erde. Denn die Durchschnittsbildung ist ein linearer Prozess, der erst nach Anwendung einer nicht linearen Funktion wie dem T^4-SB-Gesetz oder seiner Inversion durchgeführt werden darf. Beim Faktor4-Ansatz wird aber aus einem Tag+Nacht-Durchschnitt der Sonneneinstrahlung von 235 W/m² eine Temperatur von 255 Kelvin oder (-18°C) ermittelt. Dagegen ergibt sich für die Tagseite bei zenitalem Sonnenstand auf dem Äquator aus der S-B-Inversion der Sonneneinstrahlung eine Durchschnittstemperatur von 288 Kelvin (15°C), während eine 4.Wurzel-S-B-Inversion für die solare Einstrahlung auf der Nachtseite 0 Kelvin (-273°C) ergibt. Das Beispiel in Abbildung 1 spiegelt exakt diese Situation wider. Und das Ergebnis von 144 Kelvin entspricht nicht zufällig der globalen Lösung von Gerlich und Tscheuschner (2009) in ihrem Widerspruchsbeweis gegen den sogenannten „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“.
Halten wir also fest: Die S-B-Inversion muss zunächst auf die originären Strahlungswerte angewendet werden. Erst aus den resultierenden S-B-Temperaturäquivalenten heraus kann dann eine Durchschnittsbildung erfolgen. Die globale Mittelung der solaren Einstrahlung als Grundlage für die S-B-Inversion ist dagegen physikalisch falsch. Auch hier in diesem Artikel wird übrigens wieder mit Durchschnittswerten argumentiert, weil die Missionare der Klimareligion die menschengemachte Klimahysterie nun mal auf ebensolche Durchschnittswerte aufbauen. Für die physikalisch vorgebildeten Leser sei an dieser Stelle auf meine EIKE-Artikel zur hemisphärischen Temperaturberechnung, zur Umgebungstemperatur und zur Vektorrichtung von Ein- und Abstrahlung verwiesen.
Es ist gar nicht mal so einfach, dem interessierten Leser die Kritik an der medial transportierten THE-Dreieinigkeit mit den zugrunde liegenden statischen Kennzahlen (-18°C – 33K – +15°C) des Klimaaberglaubens sinnstiftend aufzudröseln, die auf einem Faktor4-Bruchteil der tatsächlichen solaren Einstrahlung beruhen:
- Die sogenannte „natürliche“ Temperatur unserer Erde von (-18°C) basiert auf einem Viertel der solaren Einstrahlung und damit auf einem Tag&Nacht-Einheitsgrau, das beispielsweise auch als Randbedingung in die vereinfachte Lösung der Strahlungstransportgleichung eingeht.
- Die gemessene globale Durchschnittstemperatur (GMST) von +15°C ist eine willkürlich ermittelte planetare Kennzahl, die seit mehr als einem Jahrhundert auf einer sich ständig ändernden Datengrundlage durch wissenschaftliche Veröffentlichungen geistert und dabei unverändert geblieben ist (Auflistung hier). Sie wurde inzwischen aber zur publikumswirksamen Drohkulisse klimareligiöser Missionsarbeit aufgebaut und wird nun mittels aktueller Temperaturdifferenzen gegenüber irgendeinem „Referenzzeitraum“ kontinuierlich an den Klimawahn angepasst.
- Der „natürliche atmosphärische Treibhauseffekt“ (THE) von 33 Kelvin stellt im Klimaaberglauben die direkte Verbindung zwischen der „natürlichen“ Temperatur (-18°C) einer einheitsgrauen Flacherde und der gemessenen (+15°C) Durchschnittstemperatur auf der realen Erde her.
Der EIKE-Blog stellt eine Gegenöffentlichkeit zum CO2-Klimaalarm des medialen Mainstreams dar, insbesondere auch für Wissenshungrige ohne tiefere MINT-Kenntnisse. Und vor diesem Hintergrund verstehe ich die sophistischen Aussagen in der Kommentarfunktion über plakative Argumentationsketten in den veröffentlichten Artikel als vorsätzliche Verwirrung eben dieser Leserschaft. Dabei ist die betreffende Goldwaagen-Fraktion nicht sonderlich zimperlich, wenn es um das eigene THE-Glaubensbekenntnis geht. So wird beispielsweise das Faktor4-Paradigma argumentativ gestützt, indem die betreffenden Daten unmittelbar „aus“ Satellitenmessungen stammen sollen, Zitat:
„Die 340 W/m2 stammen aus der Solarmessung oberhalb der Atmosphäre, die 240 W/m2 aus der von CERES gemessenen Reflexion und Abstrahlung der Erde.“
Also irgendwie entspricht die räumliche Vorstellung hinter dieser Aussage nicht den geometrischen Gegebenheiten für eine Satellitenmessung oberhalb der Erdatmosphäre:
Die Satelliten messen angeblich nur 340 W/m², aber die Astronauten erwarten dort 1.367 W/m².
Denn die Anzüge von Astronauten, die manchmal da oben herumturnen müssen, sind für eine Maximaltemperatur von 250 Grad Fahrenheit (121 °C) ausgelegt, und das ist ja wohl auch besser so, alsoschaunmermalgenauerhin:
- Auf der Tagseite müsste dieser Satellit in etwa die Solarkonstante messen, ggf. reduziert mit dem Cosinus des Winkels zwischen dem örtlichen Sonnenzenit und der Normalen seiner Sensorebene.
- Wenn der Satellit von der Tagseite auf die Nachtseite wechselt, also vom scheinbaren Umkehrpunkt am äußeren Rand der Erdprojektion wieder zur Mittelpunktsachse Sonne-Erde hin, reduziert sich zunächst der gemessene Solarwert aufgrund eines immer längeren Weges der Sonnenstrahlung durch die Atmosphäre, bis der Satellit schließlich in den Erdschatten eintritt.
- Und auf der Nachtseite befindet sich der Satellit dann voll im Erdschatten und misst keinerlei Sonnenstrahlung mehr.
Die vorgeblichen 340 W/m² stammen also keinesfalls aus der direkten Solarmessung eines Satelliten oberhalb der Atmosphäre, sondern sind eindeutig menschengemacht, weil dieser Wert voll dem Faktor4-THE-Ansatz gehorcht, den ein Satellit dort gar nicht messen kann. Informieren wir uns also mal bei der GOOGLE-KI über die elementaren Zusammenhänge.
FRAGE an die GOOGLE-KI: Warum wird der Treibhauseffekt aus einem Viertel der Solarkonstanten hergeleitet und warum ist das falsch?
Antwort der GOOGLE-KI: „Der Treibhauseffekt wird in einfachen globalen Energiebilanzmodellen mit einem Viertel der Solarkonstanten So/4 hergeleitet, weil diese Modifikationen die solare Einstrahlung von einer flachen Kreisscheibe auf die vierfach größere Oberfläche der rotierenden Erdkugel verteilen. Diese Annahme ist physikalisch falsch bzw. unvollständig, weil sie die Erde als perfekte, homogen erwärmte Kugel ohne Tag-Nacht-Wechsel behandelt, wodurch die nichtlineare Natur der thermischen Abstrahlung vernachlässigt wird. [1]
Warum dieser Ansatz physikalisch falsch ist
Obwohl dieses Null-Dimensionale-Modell eine nützliche Abschätzung für die globale Mitteltemperatur liefert (ca. -18°C ohne Atmosphäre), ist es als exakte physikalische Beschreibung aus drei Hauptgründen falsch:
Das Stefan-Boltzmann-Gesetz ist nichtlinear
Die thermische Abstrahlung eines Körpers hängt laut dem Stefan-Boltzmann-Gesetz von der vierten Potenz der Temperatur ab (S ≈ T^4). [1, 2]
- In der Realität ist die Tagseite der Erde sehr heiß und strahlt überproportional viel Energie ab.
- Die Nachtseite ist kalt und strahlt sehr wenig ab.
- Bildet man zuerst den Mittelwert der Einstrahlung (So / 4) und berechnet daraus die Temperatur, erhält man ein anderes (falsches) Ergebnis, als wenn man die echten, lokalen Temperaturen berechnet und deren Abstrahlung mittelt. Mathematisch gilt: ≠ ()^4
Ignorieren von Tag, Nacht und Geometrie
Das Modell tut so, als würde die Sonne überall auf der Erde gleichzeitig scheinen – Tag und Nacht mit reduzierter Kraft von etwa 342 W/m^2. In Wirklichkeit steht die Sonne mittags am Äquator senkrecht und liefert fast die volle Solarkonstante So ≈ 1361 W/m^2, während die Pole flach getroffen werden und auf der Nachtseite völlige Dunkelheit herrscht. [1]“
Es ist also eher unwahrscheinlich, dass wissenschaftliche Satellitenmessungen ein solches Null-dimensionales Flacherde-Modell von 340 W/m2 solarer Einstrahlung und 240 W/m2 terrestrischer Abstrahlung auf Basis der oben zitierten Faktor4-Grundlage bestätigen. Naja, ich bedanke mich jedenfalls für die KI-Blumen – und die Reklame für mein hemisphärisches Konvektionsmodell!
Nach dem klimareligiösen Treibhaus-Paradigma erwärmt die Sonne unsere Erde auf (-18°C). Die Differenz zur gemessenen globalen Durchschnittstemperatur GMST von 33K wird dann vorgeblich von sogenannten Treibhausgasen erzeugt. Und der anthropogene Treibhauseffekt AGW aus der menschlichen Nutzung von fossilen Energieträgern ist dann der eigentliche Beelzebub der CO2-Klimakirche. Wie Sie sehen, gibt’s hier gar nichts zu sehen, denn alle diese Werte sind laut medialer Verkündung auf der gesamten Erde konstant – in den Tropen, am Polartag, in der Polarnacht – und auch überall sonst. Man hat es also geschafft, Ihnen die statische Dreieinigkeit der Klimakirche
[Erdtemperatur -18°C] + [Treibhauseffekt 33 K] = [Durchschnittstemperatur +15°C]
als fossile Erbsünde des Menschen zu verkaufen, wie die nachfolgende Abbildung verdeutlicht:

Abbildung 2: Vergleich zwischen den konstanten terrestrischen Durchschnittstemperaturen (-18°C) und (+15°C) der Klimakirche mit dem resultierenden „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ von (33K) sowie der durchschnittlichen gemessenen örtlichen Jahrestemperatur aus dem Jahr 2002
Örtliches Temperaturmittel (ÖTM2002): Annual Average Temperature Map by Robert A. Rohde for Global Warming Art, Quelle: Wikimedia Commons – Lizenz: CC BY-SA 3.0
Wenn wir die drei Temperaturgrafiken (-18°C), (+15°C) und (ÖTM2002) analysieren, dann stellen wir fest, dass sich (ÖTM2002) aus keiner Kombination von (-18°C), (THE) und (+15°C) rekonstruieren lässt:
„Natürliche“ Erdtemperatur = -18°C: Diese Berechnung leitet sich aus der Gleichsetzung der Strahlungsflüsse (ΦSonne = ΦErde) her und besitzt keinerlei terrestrischen Ortsbezug.
Treibhauseffekt = 33 K: Es existiert weder eine Formel für die lokale Größe des THE noch eine konkrete wissenschaftstheoretische Ableitung über dessen räumliche und zeitliche Verteilung.
Gemessene globale Durchschnittstemperatur = +15°C: Die GMST ist durch eine flächennormierte Mittelung der örtlichen Durchschnittstemperaturen entstanden und kann vom Endergebnis her nicht mehr auf die zugrunde liegenden Individualwerte (ÖTM2002) zurückgeführt werden, weil diese individuellen Temperaturen und Ortslagen durch die Flächennormierung verloren gegangen sind.
ERGO: Einer der beiden Werte (-18°C) oder (THE=33K) muss trotz seiner vorgeblichen Konstanz eine implizite Varianz besitzen, und das kann allein der THE sein. Denn die „natürliche“ Erdtemperatur (-18°C) wird lediglich aus einer planetaren Beziehung abgeleitet; und zwischen der GMST (15°C) und der tatsächlich gemessenen örtlichen Durchschnittstemperatur (ÖTM2002) besteht nachgewiesenermaßen keine bijektive physikalische Beziehung. Es bleibt also lediglich der sogenannte Treibhauseffekt übrig, um eine Verbindung zwischen der „natürlichen“ Temperatur der Erde und den gemittelten gemessenen Individualwerten (ÖTM2002) herzustellen. Also fragte der Autor den paraintelligenten Schachcomputer nach einer solchen globalen Karte, was auch problemlos klappte. Auf die Frage nach dem Urheber der nachstehenden Karte antwortete die GOOGLE-KI:
„Der Urheber dieser spezifischen Karte bin ich, diese KI. Ich habe die Karte soeben mithilfe des integrierten Python-Tools direkt für dich generiert.
Die mathematische und physikalische Grundlage, mit der ich die Grafik gefüttert habe, stammt jedoch aus den öffentlich zugänglichen Klimadatensätzen der großen Raumfahrtbehörden. Die exakten geografischen Muster und Werte spiegeln die realen Messdaten des NASA CERES-Satellitenprojekts (Clouds and the Earth’s Radiant Energy System) und der europäischen ERA5-Klimareanalysen des ECMWF (Kopernikus-Dienst) wider.“

Abbildung 3: KI-generierte Karte für die globale Verteilung der atmosphärischen Gegenstrahlung (GGS) am Boden als Maß für den „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ nach Datensätzen des NASA CERES-Satellitenprojekts und ERA5-Klimareanalysen
Und – tatatataaa – es erscheint schon mal ein erster WIDERSPRUCH 1: Gehen wir in einer Minimumbetrachtung für den solaren Grundwert in den Tropen einmal von der angeblich „natürlichen“ Temperatur der Erde von -18°C aus, entsprechend einem S-B-Strahlungsäquivalent von 240 W/m². Die den THE erzeugende „Gegenstrahlung“ beträgt dort in der Spitze 416 W/m², was für sich allein schon mal ein S-B-Temperaturäquivalent von knapp 20°C ergeben würde. In Summe erhalten wir für die Tropen dann eine Einstrahlung von 656 W/m² mit einem S-B Temperaturäquivalent von 55°C. Und das liegt wiederum etwa 25K über der dort gemessenen mittleren Durchschnittstemperatur. Für eine Reduzierung auf den gemessenen Mittelwert müsste das äquatoriale Temperaturäquivalent folglich die Hälfte der betrachteten Zeit (24h-Tag, Woche, Monat oder Jahr) bei etwa 5°C liegen – aber das kommt in den Tropen nun mal höchst selten vor…
Aber weiter im Takt, denn wir haben jetzt ausreichend Daten für eine MiniMax-Abschätzung:
Aus den Temperaturen der ÖTM2002 ergeben sich folgende S-B-Strahlungsäquivalente:
MIN = -50°C ≅ 140 W/m² und MAX = 30°C ≅ 480 W/m²
Und aus der KI-Karte der Gegenstrahlung (GGS) in Abbildung 3:
MIN = 236 W/m² und MAX = 416 W/m²
Wenn wir jetzt Werte für die jeweiligen Extrema der spezifischen Strahlungsleistungen von GGS und ÖTM2002 in Beziehung setzen, erhalten wir nicht etwa sinnstiftende Erkenntnisse über die räumliche Verteilung der „natürlichen“ Temperatur der Erde, sondern drei weitere WIDERSPRÜCHE.
WIDERSPRUCH 2 für die MIN-Differenz (Min aus der ÖTM2002 – Min Gegenstrahlung):
Die MIN-Differenz der Strahlungsleistungen beträgt -96 W/m² und damit wäre die minimale Gegenstrahlung im polaren Bereich wesentlich größer als das örtliche S-B-Strahlungsäquivalent aus der Ortstemperatur.
WIDERSPRUCH 3 für die MAX-Differenz (Max aus der ÖTM2002 – Max Gegenstrahlung):
Die MAX-Differenz beträgt 64 W/m² und damit wäre die maximale Gegenstrahlung im äquatorialen Bereich kaum kleiner als das örtliche S-B-Strahlungsäquivalent aus der Ortstemperatur.
WIDERSPRUCH 4 für die MAX-Summe (Max aus der ÖTM2002 + Max Gegenstrahlung):
Die MAX-Summe von 896 W/m² mit einem S-B-Temperaturäquivalent von 81°C kommt sehr verdächtig in die Nähe der maximal temperaturwirksamen Solarkonstanten So(1-Albedo) mit 940 W/m² und einem S-B-T von 86°C und übersteigt die gemessene Durchschnittstemperatur in den Tropen um mehr als 50 Kelvin.
Anmerkung: Auch wenn es sich hierbei um Durchschnittswerte über größere Zeitintervalle handelt, ist aus dieser MiniMax-Abschätzung heraus keinerlei Bezug zur „natürlichen“ Temperatur unserer Erde von (-18°C) und dem sogenannten „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ von 33K ableitbar. Und wenn wir uns bei der nachstehenden Abbildung 4 die „Gegenstrahlungspfeile“ als Energietransport von und zu den ozeanischen Wärmespeichern vorstellen sowie den Transport über Land durch die atmosphärische Strömungen, landen wir ganz zwanglos beim Prinzip des hemisphärischen Konvektionsmodells. Wir können uns das ganze Dilemma also noch einmal ganz genau beim Nachfolger von KT97 anschauen, nämlich bei Trenberth et al. (2008):

Abbildung 4: Ausschnitt aus Abb.1 von Trenberth et al. (2008) mit der terrestrischen Abstrahlung aus dem globalen gemittelten Energiebudget der Erde von 3/2000 bis 5/2004 in W/m²
Wir stellen fest:
- Die mittlere Gegenstrahlung in der KI-Abbildung 3 passt größenordnungsmäßig zu den Angaben von Trenberth et al. (2008) aus Abbildung 4.
- Die „natürliche“ Temperatur unserer Erde von (-18°C) lässt sich weder allein aus der KI-Abbildung 3 oder den Angaben von Trenberth et al. (2008) in Abbildung 4 herleiten, noch aus einer Kombination dieser beiden.
- Sowohl das Mittel aus der KI-Abbildung 3 als auch die Angaben von Trenberth et al. (2008) aus Abbildung 4 für die „Gegenstrahlung“ als Ursache des sogenannten „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffektes“ sind etwa doppelt so groß, wie es das S-B-Strahlungsäquivalent von etwa 150 W/m² für die Differenz zwischen „natürlicher“ und gemessener Durchschnittstemperatur von 33K erfordern würde.
Ergebnis: Die Dreieinigkeit der Klimareligion von (-18°C + 33K = +15°C) lässt sich aus tatsächlich gemessenen Werten gar nicht herleiten. Die klimareligiöse Herleitung des CO2-Klimawahns erfordert vielmehr statische Durchschnittswerte auf Basis einer Mittelung der solaren Einstrahlung über die Gesamtfläche unserer Erde, und damit zwangsläufig über Tag und Nacht. Aber ganz egal, wie die Eingangswerte für eine Stefan-Boltzmann-Inversion entstanden sein mögen, die jeweiligen Ergebniswerte spiegeln exakt diese T^4-Beziehung für den jeweiligen Eingangswert ohne dessen Vorgeschichte wider. Und die Ergebniswerte übernehmen diese Vorgeschichte auch nicht. Es ist vielmehr so, dass einem ganz konkreten Eingangswert über diese T^4-Beziehung auch ganz genau ein einziger konkreter Ergebniswert gegenübersteht – und keiner von beiden kann eine Bezeichnung als Durchschnittswert in diese Beziehung mitnehmen oder als Ergebnis einen solchen Durchschnittswert repräsentieren. Die statische Betrachtung der terrestrischen Klimagenese mit solchen Durchschnittswerten ist also ein ganz großer physikalischer Schwindel zwecks Erzeugung von reumütigen MINT-fernen CO2-Ablaßschuldnern.
Fazit: Das vom Klimavatikan IPCC zurückgezogene Höllenfeuer-Szenario RCP 8,5 scheint offenbar lediglich die Spitze des medialen Horror-Eisbergs gewesen zu sein. Denn die im medial befeuerten CO2-Klimawahn hochgepuschte Größenordnung der infraroten „CO2-Gegenstrahlung“ am Erdboden wird der CO2-steuerpflichtigen Allgemeinheit immer noch als ein Vielfaches des S-B-Strahlungsäquivalents der Ortstemperatur verkauft. Und je größer diese „CO2-Gegenstrahlung“ ist, umso größer wird dann auch ein prozentualer Anstieg derselben – und der CO2-Klimawahn selbst – und die öffentliche Aufmerksamkeit für diesen CO2-Klimawahn – und die bereitgestellten Finanzmittel für diesen CO2-Klimawahn – und die Machtposition der Priester dieses CO2-Klimawahns – und die klimagläubige Bereitschaft zur Zahlung eines CO2-Ablasses für die Errettung der Welt von diesem CO2-Klimawahn – und damit auch das Einkommen der missionarischen Profiteure dieses CO2-Klimawahns.
Eine Mehrheit der Klimarealisten bestätigt diesen „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ und versucht als sogenannte „Lukewarmer“ krampfhaft, sich mit der beruhigenden Aussage öffentliches Gehör zu verschaffen, dass die im CO2-Klimawahn medialpolitisch verbreiteten Schrecken des „Klimagases Kohlenstoffdioxid“ maßlos übertrieben seien. Aber in diesen MINT-fernen Zeiten reicht halt allein schon eine Bestätigung der THE-Existenz für den Erhalt dieses Klimaaberglaubens aus, denn die entwarnende Argumentation der Lukewarmer kann oder will sich kein MINT-ferner CO2-Ablaßzahler jemals freiwillig selbst erarbeiten. Die Rücknahme des Höllenfeuer-Szenarios RCP 8,5 durch den Klimavatikan IPCC geht ja schließlich auch nicht in unsere langfristige politische Zukunftsplanung ein, obwohl sich die Zukunftskosten für unsere Kinder und Enkel dadurch immerhin schon mal halbieren würden…

PS: Inzwischen wurden hier auf dem EIKE-Blog mehr als 60 Artikel veröffentlicht, in denen ich mein hemisphärisches Konvektionsmodell erklärt und weiterentwickelt habe. Am Ende dieser Entwicklung steht eine begutachtete wissenschaftliche Veröffentlichung über dieses hemisphärische Modell. Eine Auswahl von 30 meiner EIKE-Artikel hatte ich in dem Buch „Mein Beitrag zur nächsten Bücherverbrennung: Es gibt keinen atmosphärischen Treibhauseffekt“ zusammengefasst.
Bei BoD ist eine Leseprobe dieses Buches freigeschaltet, in der auch das Inhaltsverzeichnis enthalten ist. Die dort aufgeführten Kapitel – außer Vor- und Nachspann – sind im EIKE-Archiv als eigenständige Artikel unter den jeweiligen Überschriften auffindbar.















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in aller Bescheidenheit möchte ich darauf hinweisen, daß der Mensch, ja die gesamte Menschheit, keinen Zugriff auf das Klima haben, weder jetzt noch in Zukunft. Der absolute und alleinige Herr und Erhalter des besten Klimas ist der SchöpferGott der Bibel.
ER allein garantiert das Leben und das Sterben auf der Erde. ER allein garantiert Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. Seit 6.000 Jahren. Und so lange wie ER es will.
Vertrauen wir IHM und vertrauen wir alle unser Leben und unsere Zukunft IHM an.
Und freuen wir uns über Seine grandiose Schöpfung so lange, bis ER, wie von IHM versprochen, einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen wird.
So steht es in der Bibel. Und Bibelleser wissen mehr, weil es das prophetische Wort in der Bibel gibt. Bisher hat sich alle Prophetie genauestens erfüllt.
Herr Becker,
(Becker)
Der absolute und alleinige Herr und Erhalter des besten Klimas ist der SchöpferGott der Bibel.
(Kuck)
Es gibt keinen Treibhauseffekt. Und die Sonne bestrahlt nicht zeitgleich die gesamte Erde, bestehend aus Tagseite und Nachtseite.
Sondern:
Die Sonne bestrahlt die Tagseite der Erde mit 470 W/qm (ohne Treibhauseffekt).
Die nächtlichen Wolken sorgen dafür, dass die Nachtseite nur gering abgekühlt wird
(Gegenstrahlung 310 W/qm).
Das ist real und die optimale Situation für die Erde. Wie von Gott geschaffen.
Herr Becker, Sie haben recht.
„Fakt ist: Die CO2-Anhänger ignorieren alle anderen Klima-Faktoren, obwohl andere Faktoren viel überzeugender sind, vor allem Sonnenintensität und Wolkenbildung.
Diese Faktoren (die größtenteils miteinander verbunden sind) beeinflussen das Klima:
1- Sonne mit ihren Schwankungen bei Elektromagnetismus, UV-Strahlen, etc.
2- Wasserdampf / Wolkenbildung durch Aerosole
3- Ozeane (als Puffer für Temperaturen, Quelle für Verdunstung, Abgabe von CO2 bei Erwärmung, Aufnahme von CO2 bei Abkühlung)
4- Natürlich schwankende Meeresströmungen wie El Nino und La Nina (El Niño-Southern Oscillation, ENSO) – das Ereignis 2015/16 war das drittstärkste seit 65 Jahren
5- Milancovic-Zyklen (zyklische Schwankungen bei Erdumlaufbahn, Achsenneigung, etc.)
6- Albedo (Reflexionsgrad und Reflexionsflächen von Eisflächen, Wolken, etc.)
7- Nordatlantische Oszillation, die in Zyklen Niederschläge u.a. zwischen Nord- und Südeuropa schwanken lassen
8- Natürliche Schwankungen des Erdmagnetfelds
9- Natürliche Schwankungen der Erdachse (Präzession): Weil die Erde keine exakte Kugel ist, unterliegt sie kippenden Kräften von
Mond und Sonne. Als Folge verlagert sich die Erdachse lang- und kurzperiodisch. Dies beeinflusst die Winkel der Sonnenenstrahlung bzw. die Menge der Sonnenenergie, die auf die Erde wirkt.
10- Atmosphären-Zusammensetzung, Luftverschmutzung und dämmende Schmutzpartikel
11- Abholzung der Wälder durch den Menschen
12- Hitzeflächen (Städte)
13- Kosmische Strahlung
14- Gase wie CO2, Methan, Distickstoffmonoxid (Lachgas) und Fluorchlorkohlenwasserstoffe
15- Vulkaneruptionen (auch unter Wasser)
16- CO2-Konzentration: Wirkung nahe Null ppm (Anmerkung: Unter ca. 200 ppm ist kein Leben möglich), Wirkung logarithmisch abnehmend, keine nennenswerte Wirkung bei heutigen 420 ppm
17- und viele weitere Faktoren
Aktuelle Arbeit dazu (10-2021)
https://www.science-climat-energie.be/un-meta-modele-climatique/
„Das „CO2-Wahrheitsministerium“ – das IPCC – sagt selbst in seinem Klimabericht auf Seite 774: „In climate research and modelling, we should recognize that we are dealing with a coupled non-linear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible.““
Übersetzung:
„In der Klimaforschung und -Modellierung sollten wir erkennen, dass es sich um ein gekoppeltes nichtlineares chaotisches System handelt und dass daher eine langfristige Vorhersage zukünftiger Klimazustände nicht möglich ist.“ (IPCC, Klimabericht, Punkt 14.2.2.2., Seite 774)
https://www.economy4mankind.org/klima-co2-sonne/
–
Physik – Je mehr CO2, desto geringer die Wirkung
Die Vertreter der CO2-Treibhaustheorie verkünden ein Horrorszenario eines geradezu verglühenden Planeten, wenn im Vergleich zum heutigen Niveau (rund 415 ppm bzw. 0,0415%) zusätzliches CO2 emittiert wird.
Damit disqualifizieren sich diese Vertreter als Wissenschaftler. Denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Wirkung von zusätzlichem CO2 gegen Null tendiert. Das heißt: CO2 ist durchaus Klimawirksam, und zwar nach der Devise: Je niedriger das Niveau, desto stärker der Effekt. Bei einer Steigerung von Null auf 20 ppm würde die Temperatur um ca. 1,5 Grad Celsius steigen. Bei einer Steigerung von 20 auf 40 ppm stiege die Temperatur um weitere 0,3 Grad, und dann sinkt die Kurve „Temperatursteigerung im Verhältnis zur CO2-Steigerung immer weiter gegen Null.
Wenn der CO2-Gehalt der Atmosphäre von heutigen rd. 415 ppm um weitere 20 ppm steigt (das wären die Gesamtemissionen der Menschheit in 30 Jahren), steigt die Temperatur um etwa 0,02 Grad in den nächsten 30 Jahren. Und das auch nur unter der Voraussetzung, dass alle anderen Klimafaktoren keine Rolle spielten und es kein „Global Greening“ durch stärkeres Pflanzenwachstum gäbe.
Maximal 0,02 Grad „menschengemachter Klimawandel“ in den nächsten 30 Jahren stehen in keinem Verhältnis zu den hysterischen Verkündungen der CO2-Glaubenslehre.“
https://www.economy4mankind.org/klima-co2-sonne/
Herr Gajewi, der strahlungsphysikalische Temperaturanstieg mit dem realistischen ECS=0,6 Grad wäre für +20 ppm (in etwa 10 Jahren, wegen Senkenflüssen auf ca. 40% reduziert) im Gleichgewicht allerdings 0,6•ln(435/415)/ln(2)=0,04 Grad.
Hier noch die CERES-Messungen zum THE.
https://svs.gsfc.nasa.gov/31059/
Einzelne Strahlungsanteile, örtlicher und zeitlicher Verlauf werden da gezeigt.
Also ich erwarte von Herrn Weber seine Daten zur Ein- und Ausstrahlung.
Werden vermutlich wieder nicht kommen?
Noch eine Anmerkung zur Rückstrahlung, die zur Sonneneinstrahlung addiert wird und daraus dann eine Temperatur errechnet wird.
Der Fehler liegt darin, dass die Gegenstrahlung (Infrarot-Abstrahlung der Atmosphäre) einfach addiert wird, als wäre sie eine zusätzliche Sonnenstrahlung. Die Erde strahlt selbst Wärme ab. Durch die Rückstrahlung der Atmosphäre kühlt sie langsamer ab, überschreitet aber niemals die Temperatur der wärmeren Strahlungsquelle (der Atmosphäre). Verletzt somit den 2 HS.
Sie konstruieren hier also etwas, was ihren eigenen Annahmen widerspricht. Und unterstellen den Klimarealisten, die würden sowas betreiben.
Herr Krüger,
(Krüger)
Der Fehler liegt darin, dass die Gegenstrahlung (Infrarot-Abstrahlung der Atmosphäre) einfach addiert wird,
(Kuck)
Irren Sie sich vielleicht?
Einfaches Beispiel:
Die K-T-Bilanz sagt:
390 W/qm = 235 W/qm + 155 W/qm
Und die Temperatur ist tatsächlich 288 K und nicht 254 K!
Die Gegenstrahlung beträgt gemäß IPCC-Diagram ca. 330 W/m2.
Oder nicht?
Herr Krüger, Gegenstrahlung ist nur der IR-Anteil der in der Atmosphäre aufgrund der Absoption der Bodenemission zur Hälfte zurückgestrahlt wird. Das sind etwa 38,5%. Der KT-Wert enthält nicht zugehörige Anteile und ist gut doppelt so hoch.
Welches sind denn die nicht zugehörigen Teile?
Das ist der Rücklauf der Feuchtkonvektion (also auch Niederschläge) und der in der Atmosphäre absorbierte Anteil der solaren Einstrahlung der zum Boden geht. Diese Anteile sind KEINE Gegenstrahlung.
Warum steht dann in dem KT97 – Diagramm „Backradiation“ bei den 324 W/m2. Das heißt die 155 W/m2 entsprechen einer „Dietze“- Definition von Gegenstrahlung und die KT97 324 W/m2 entsprechen einer „KT97“- Definition von Gegenstrahlung.
Gemessen wird aber ja mit AERI anscheinend Gegenstrahlung in einer Größenordnung die der „KT“ – Definition entspricht.
Wie wird denn die Gegenstrahlung der „Dietze“-Definition gemessen?
Ist ihr Wert von 155 W/m2 eine gemessene Größe oder ein Modellparameter aus ihrem Einschichtmodell. Das heißt ihre Modellannahme?
Herr Heß, mein Wert stammt aus Messungen, und zwar der Bodenabstrahlung 390 W/m² bei 288 K und der (global-mittleren) Abstrahlung an TOA von 240 W/m² aus Solarkonstante minus Albedo, dividiert durch 4. Die zurückgehaltene Abstrahlung kann man auch mit dem Satellitentrichter bestätigen.
Und was Ihre „Dietze-Definition“ angeht, so irren Sie. Physikalisch wird die Gegenstrahlung (zu etwa 38,5%) aus der von Wolken und THG zu 77% absorbierten Abstrahlung des Bodens erzeugt. Alle anderen Strahlungsanteile, die auch zum Boden gehen, zählen also NICHT zur GEGENstrahlung sondern zur EINstrahlung. Dass muss man beachten wenn man Berechnungen zum THE macht.
Ja aber die Messungen zeigen eher das doppelte ihres Wertes.
und KT nennen ihre Differenz „Forcing“.
also ist ihr Wert anscheinend keine gemessene Gegenstrahlung. Das heißt ihre Aussage mit den 38.5% als Gegenstrahlung Richtung Boden ist experimentell unbelegt und deshalb im Grunde ein Fitparameter.
Herr Heß, wenn Sie eher an KT glauben, dann rechnen Sie eben mit einen um den Faktor 2,2 höherem THE sowie statt 77% mit 171% Absorption der Bodenabstrahlung. Die Nachtwolken von Herrn Kuck würden es ohne IR-Reflektion auch auf diesen Wert bringen. Eigentlich hätte KT noch die Sonnenstrahlung in die Gegenstrahlungsmessung aufnehmen können – schliesslich strahlt ja auch diese entgegen der Bodenabstrahlung.
Herr Dietze, ich glaube nicht an KT. Ich schaue mir die Messungen an. Die gemessene „Gegenstrahlung“ ist in der Größenordnung von 300 W/m2 und darüber im globalen Mittel und nicht 150 W/m2 wie sie anscheinend behaupten.
Hamburger Wettermast heute 7.8/22:00 MESZ: 308 W/m2.
Das hat mit KT gar nichts zu tun. Wenn sie also behaupten die „Gegenstrahlung“ ist 150 W/m2, dann sollten sie die Messungen referenzieren.
Wie gesagt ihr Wert ist ein „Forcing“ gegen eine hypothetische Erde wie es KT bezeichnen meiner Meinung nach das sie berechnen und keine „Gegenstrahlung“.
Gegenstrahlung ist ja die gesamte langwellige Strahlung die die Erdoberfläche erreicht, also Downwelling Longwave Radiation (DLR).
Sie scheinen aber ihre persönliche Definition zu haben die sonst keiner hat, denn sie schreiben:
Die Downwelling Longwave Radiation aber ist einfach der Teil der thermische Emission der Atmosphäre der die Oberfläche erreicht.
Ich würde eher sagen. In ihrem Modell wird ihre „Gegenstrahlung“ (zu etwa 38,5%) rechnerisch aus der von Wolken und THG rechnerisch zu 77% absorbierten Abstrahlung des Bodens erzeugt.
Ihre Gegenstrahlung ist also nur ein Modellparameter in ihrem Modell. Mit der Physik also was in der Natur gemessen wird passt das ja nicht zusammen.
Aber ich lasse mich gerne durch Messungen überzeugen die im globalen Mittel 150 W/m2 zeigen.
Sie schreiben auch:
KT haben die Gegenstrahlungsmessungen (langwellige Emission der Atmosphäre an der Oberfläche gemessen) die global gemittelt 324 W/m2 ergeben haben 1997 in das Diagramm aufgenommen.
Herr Heß, Sie verstehen offenbar nicht dass „meine“ Gegenstrahlung den THE (durch Strahlungsdämmung) erzeugt, und zwar hälftig aus der Absorption der Bodenemission. Gegen IR-Anteile aus der Atmosphäre, die anders entstehen und MITGEMESSEN werden, habe ich doch keinen Einwand. Z.B. erwärmt die Sonnenstrahlung den Boden und es entsteht Feuchtkonvektion. Wenn von dieser IR zurückgetrahlt wird, so wird das am Wettermast mitgemessen, ist aber KEINE Gegenstrahlung, sondern EINstrahlung, also ein Teil der Sonnenstrahlung. Diese erzeugt doch keinen THE, sondern global-isotherm die -18 Grad oder im Mittel am Äquator mit Speicherung -3 Grad. Wenn Sie das nicht auseinanderhalten, können Sie natürlich auch keine brauchbare Modellrechnung vorlegen.
Doch ich verstehe schon sehr gut, dass sie ihre Gegenstrahlung in ihrem Modell rechnerisch erzeugen. Das ist auch nicht schlimm das zu tun. ist ja ihr Modell. Nur ihre persönliche Definition als Physik zu verkaufen und damit zu behaupten andere Modelle seien falsch ist nicht korrekt. Es ist ein Modell. Ihr Modell.
Für mich und vermutlich die meisten Anderen hier ist Gegenstrahlung die langwellige Emission der Atmosphäre die an der Oberfläche ankommt. Was letztlich auch das ist was auch gemessen wird.
Aber natürlich gibt’s vielleicht auch Stimmen die behaupten die Gegenstrahlung gibt es nicht.
Da haben Sie jetzt 2 „Experten“ die die Strahlung mal einfach halbieren. Viel Spaß beim erklären! lol
Herr Krüger,
(Krüger)
Oder nicht?
(Kuck)
Wenn Sie aus der K-T-Energiebilanz eine Strahlungsbilanz machen,
dann gilt die Gleichung
390 W/qm = 235 W/qm + 155 W/qm
Denn der Rest von 330 W/qm (nämlich 175 W/qm) besteht aus der langwelligen Sonneneinstrahlung und (der fühlbaren Wärme und der Verdunstung, die zunächst von der Erde in die Atmosphäre geschickt und im Rahmen der Gegenstrahlung wieder zur Erde zurück gebracht werden).
Werter Herr Weber,
die ganze Diskussion, mit Millionen von Beiträgen in Ihrem oder gegen Ihrem Sinne ist doch völlige Zeitverschwendung als Ausdruck von zu viel Zeit von Personen, die keinen Druck haben Werte zu schaffen, sondern rund um die Uhr Boltzmann hoch und runter reiten. Die Thermodynamik die dabei ignoriert wird, will ich nicht einmal rausholen.
Die natürliche Temperatur der Erde ist nicht -18, sondern +25 Grad. Schlicht und einfach, weil es über 4,5 Milliarden Jahre fast immer um die 25 Grad warm war mit eisfreien Polen. In der Zeit sank CO2 von 15-17% auf 0,03-0,01%, die Temperatur hat es nicht interessiert und diese hat über Boltzmann gelacht. Warum rund aller 250 Mio Jahre die natürliche Temperatur der Erde in Eiszeitalter sinkt wie heute, weiß niemand, Boltzmann kann es nicht erklären.
Die heute kaum messbaren Schwankungen bei Temperatur und CO2 bringen nur Beschäftigung und Selbstbefriedigung bei Strahlenphysiker, ohne Wertsteigerung für die Gesellschaft. Der wichtigste Grund ist, ohne Boltzmann hin und her rechnen müssten alle mit Schweißperlen an der Stirn arbeiten. Da ist über Boltzmann zu sinnieren sicher angenehmer.
😘👍🏼
👍🧠
Sie wissen aber schon, daß die erwähnten 4,5 Milliarden Jahre auf dem gleichen Niveau daherkommen wie der Menschengemachte Klimawandel. Lug und Trug. Definiert im 19. Jahrhundert mit Aufkommen der Evolutions-Kirche. Evolution braucht halt ganz viel Zeit. Sonst wäre es zu offensichtich wie das Märchen vom Frosch der mit einem Kuss zum Prinzen wird. Die Evolution kann das. Dauert halt nur etwas länger.
Werter Herr Achatz, bei aller Wertschätzung Ihrer Person, Ihres Wissens und Ihrer Logik, zu einem Thema möchte ich mit Ihnen nicht diskutieren, dazu hatte ich meine Gründe genannt.
Nehmen Sie es bitte nicht übel!
Sowas habe ich mir schon gedacht. Wir haben ja schon mal dazu geschrieben. Kein Problem. Trotzdem schätze ich ihre Kommentare sehr.
Hervorragender Kommentar!
Stimmt. Wie eh und je baut Herr Weber wieder einen Strohmann: Webers Problem mit wissenschaftlichen Treibhauseffekt existiert nicht und der physikalische Unsinn in Herrn Webers scheinbar notwendigen ‚Pseudogegenargumentation‘ ist weitlich abgenutzt.
Herr Weber wendet SB falsch an, den 2 HS, etc. und unterstellt dann den Klimarealisten, dass die seine Falschdarstellungen zuvor angewendet hätten.
Ich habe das mal zusammengezählt. Herr Weber behauptet etwa 10mal im Blogbeitrag der THE von 33°C wird über SB hergeleitet. Und auch die -18°C ohne THE. Weil dort eine Scheibe und keine Kugel angesetzt wird.
Herr Weber, 240 W/m2 kommen durch die Sonne rein und werden im Gleichgewicht auch wieder von der Erde abgestrahlt. Das wird genauso seit ca. 60 Jahren auch von Satelliten gemessen. Nimbus, etc. Ganz ohne SB-Anwendung.
Und 240 W/2 entsprechen dann erst -18°C per Umrechnung der Abstrahlungstemperatur.
Und ganz wichtig, erklären Sie uns was auf der Tagseite und Nachtseite durch die Sonne im Mittel reinkommen soll und was dann dort im Mittel rausgehen soll und wo das so gemessen wird.
Es gibt keine „Tagseite“ und keine „Nachtseite“!
Die Erde rotiert permanent und jeder Punkt der Oberfläche durchwandert einen 12 Stunden Tag mit halbsinusförmiger Sonnenbestrahlung und danach eine12 Stunden Nacht ohne Bestrahlung.
Während des Tages wird Wärmeenergie eingespeichert und abgegeben, während der Nacht wird nur abgegeben. Weil die Temperaturen in der Früh nur minimal unter jenen am Abend zuvor liegen, bestimmt vor allem die Energieeinspeisung bei hohen Sonnenständen die mittlere Energiebilanz, was aufgrund der Formel P=Sigma x T⁴ auch so sein muß.
Wichtig ist natürlich, Satellitenmessungen richtig zu interpretieren. Wenn ein Satellit angeblich 240 W/m² mißt, handelt es sich um eine Messung jenes Strahlungsanteils auf geradem Weg zu Satellit. Jeder Punkt der Erdoberfläche strahlt aber halbkugelförmig diffus in den Raum mit einer Intensitätsabnahme nach 1/r². Was soll in diesem Fall ein Wert 240 W/m² also bedeuten, in Bezug auf eine Gesamtabstrahlung?
240 W/m2 ist das globale Mittel war rein und raus geht, über Satellitenmessungen bestimmt. Siehe CERES. Man kann auch lokale Werte z.B. in Deutschland bestimmen. Dafür gibts bei CERES globale Farb-Karten/ Globen mit IN und OUT der Strahlung. Da kann man direkt ablesen was da an einzelnen Orten IN und OUT geht.
Bei Herr Weber wird die Tagseite durch die direkte Sonneneinstrahlung glühend heiß, die Nachtseite eiskalt. In Herrn Webers Modell gibt es keine Atmosphäre mit THE und Wolken. D.h. man müsste mit Satelliten über der Tagseite ein IN messen, was riesengroß ist und ein OUT, was genauso groß ist. Und auf der Nachtseite ein IN von Null und ein OUT, was gegen Null geht.
Herr Weber behauptet genau das, zeigt es aber nicht.
Deshalb nochmals die Frage in die Runde, was sollen da IN und OUT auf Tag- und Nachtseite sein? Einfach mal Werte in W/m2 angeben.
Herr Krüger, im Weber-Modell gibt es KEINE GEGENSTRAHLUNG und KEINEN BODENSPEICHER. Zwischen max. +87 (mit Albedo) und minimal -273 Grad ist der solare T-Mittelwert auf der Tagseite +15 und auf der Nachtseite -273 Grad. Auf der rotierenden Erde würde die gesamte Menschheit ausgelöscht. Sein Blabla um S-B und Mittelwerte dient nur zur Verwirrung der Dummies.
Herr Strasser,
(Strasser)
Es gibt keine „Tagseite“ und keine „Nachtseite“!
(Kuck)
Ich behaupte, dass es den THE nicht gibt. Stattdessen sorgen die nächtlichen Wolken dafür, dass die Erde „warm“ bleibt (Quaas 2010)
Aber: Es gibt zu jedem Zeitpunkt eine Tagseite und eine Nachtseite. Beide Erdseiten „reisen“ mit der rotierenden Erde.
Das Sonne-Erde-System ist seit ewigen Zeiten in einem eingeschwungenen Zustand.
Die Tagseite und die Nachseite sind in einem stationären Zustand. Die Temperaturwerte der Tagseite und der Nachtseite sind daher (idealerweise) konstant!
(Strasser)
Während des Tages wird Wärmeenergie eingespeichert und abgegeben, während der Nacht wird nur abgegeben.
(Kuck)
Nein! Der Tagseite wird ständig etwa 53 W/qm eingespeichert und die Nachtseite gibt ständig 53 W/qm in den Weltraum ab.
(Strasser)
Was soll in diesem Fall ein Wert 240 W/m² also bedeuten, in Bezug auf eine Gesamtabstrahlung?
(Kuck)
Das ist eine gute Frage! Da es den THE nicht gibt, strahlt die Tagseite ständig einen Wert von 417 W/qm (= 470 W/qm – 53 W/qm) ab und die Nachtseite ständig 53 W/qm.
Das vom Klimavatikan IPCC zurückgezogene Höllenfeuer-Szenario RCP 8,5 scheint offenbar lediglich die Spitze des medialen Horror-Eisbergs gewesen zu sein. Denn die im medial befeuerten CO2-Klimawahn hochgepuschte Größenordnung der infraroten „CO2-Gegenstrahlung“ am Erdboden wird der CO2-steuerpflichtigen Allgemeinheit immer noch als ein Vielfaches des S-B-Strahlungsäquivalents der Ortstemperatur verkauft.
Und daran wird sich so schnell auch nichts ändern, denn selbst die Klimawandelleugner die keine Klimawandelleugner sind, finden in ihrer Kritik nicht den Dreh, dem CO2 ausreichend positiv gegenüber zu treten. Beispielsweise genannt sind die emeritierten Physik-Professoren und youtuber Ganteför und Eberhardt. Sie sind dem CO2 weiterhin dahingehend verpflichtet, dem Publikum zu erklären, es gäbe diesen anthropogenen Klimawandel durch freigesetztes fossiles CO2, nur wäre der weniger, vielleicht sogar gar nicht schlimm. Denn auch beim Klima gilt bekanntlich: „Was dem Einen sin Uhl, is dem Anderen sin Nachtigall“. Aber ganz egal ob die sogenannte ECS (Klimasensitivität) des CO2 bei Verdoppelung des Gehalts in der Atmosphäre eine (prognostizierte physikalische) Erwärmung von 0.5 bzw. 0.6 Grad C bewirkt (Harde, Dietz etc.), mit ausreichend Kipppunkten und attributionserforschten Parametern versehen klappt der prognostizierte Weltuntergang trotzdem. Es gibt keine mediale Chance die Öffentlichkeit – selbst wenn sie komplett genervt ist, z.B. dank Anthony Lee ( –https://m.youtube.com/watch?v=dk3TFCeYUY8&pp=ugUHEgVkZS1ERdIHCQmjCwGHKiGM7w%3D%3D ) wieder zu überzeugen, dass das Molekül CO2 eben nicht zur dunklen Seite der Macht gehört (- wie ich als starwars-Fan meine) – sondern sich um das Wohl von 8 Milliarden Menschen kümmert und deshalb wie Luke Skywalker zu den Guten gehört. Aber die nachweislich ergrünende Erde wird erst dann als Wunder die Basis der Klimakirche erreichen, wenn wir uns hier in den westlichen Kulturen wieder signifikant den A… abfrieren und uns am Kamin der Wohnstube mit leicht entflammbaren, dafür teuren CO2-Zertifikaten die klammen Finger auftauen müssen.
@Weber
Bei Ihren Tagerdemodell treten zudem Temperaturen auf der Erdoberfläche auf, die vollkommen der Realität widersprechen.
Hier mal eine Analyse der KI.
Wie viele Bücher haben Sie schon verkauft?
Keins. Soweit ich gerade gesehen habe. Der Preis ist auch deutlich zu hoch.
lol.. Welchen Preis hielten Sie denn für angemessen?
Die Dreieinigkeit der Klimareligion von (-18°C + 33K = +15°C) lässt sich aus tatsächlich gemessenen Werten gar nicht herleiten.
Exakt richtig formuliert, schon Einstein hielt nichts von diesem Treibhauseffekt und von CO2 als Haupttemperaturregler. Aber nicht nur, weil die Versuchsbeweise fehlten. Ihm waren die technischen Anwendungen als eventuelle Bestätigungen wichtiger. Und bis heute gibt es keine technischen Anwendungen
Die CO2-Klimaerwärmungswissenschaft ist eben eine Voodoo-Wissenschaft. Ein dreistes Geschäftsmodell, das die Deutschen ausrauben will.
Und bis heute gibt es keine technischen Anwendungen? Die wichtigsten Anwendungen, nämlich dass wir nicht dauernd gegen -18 Grad anheizen müssen und nichts zu essen haben (denn ist ist ja um etwa 33 Grad wärmer – natürlich wenn man an S-B glaubt) vergessen Sie einfach.
Zirkelschluss, der
GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Zirkelschlusses · Nominativ Plural: Zirkelschlüsse
Aussprache
<MEDIA>@www.dwds.de
Worttrennung Zir | kel | schluss
Wortzerlegung Zirkel Schluss
Ungültige Schreibung Zirkelschluß
BedeutungeWDG 1977
Beweisführung, bei der das zu Beweisende bereits als gültig vorausgesetzt wird, Circulus vitiosus
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
[…]
Zirkelschluß m. Beweisführung, bei der das zu Beweisende bereits als Voraussetzung herangezogen wird, ‘logischer Fehlschluß’ (18. Jh.), in der philosophischen Fachsprache für nlat. circulus vitiōsus ‘fehlerhafter Kreis’, circulus in probando ‘Kreis beim Beweisen’ (vgl. gleichbed. mlat. circulus).
[…]
@Weber
Immer wieder behaupten Sie auf der Erde ohne THE sollen es -18°C sein. 240 W/m2, was -18°C Strahlungs-Temperatur entspricht werden werden von Satelliten im All gemessen. Und 390 W/m2, 15°C am Erdboden. Die 150 W/m2 Differenz, oder 33°C Differenz sind der natürliche THE. Was an Wärme in der Atmosphäre zurückgehalten wird und bei welchen Gasen, kann man anhand der Trichter im Abstrahlungsspektrum der Erde sehen.
Ebenso funktioniert der THE bei Venus und Mars. An den Abstrahlungsspektren sieht man schon, dass und wo Wärme zurückgehalten wird und nicht direkt vom warmem Boden ins All abgestrahlt wird. Die Wärme wird dort aus Schichten der Atmosphäre abgestrahlt, die höher liegen und daher kälter sind. Daher wird weniger Wärme mit diesen Gasen und Wolken abgestrahlt.
Nehmen Sie doch einfach mal die Wärmeabstrahlungsspektren ins All zur Hand und vergleichen das mit dem warmen Abstrahlungsspektrum des Erdbodens.
Ach ja, da behaupten Sie ja die seinen alle gefälscht.
Das ist die Theorie, steht auch so in den IPCC Berichten und zahllosen Publikationen. Kann das irgendjemand beweisen? Nein, weil es ein flache Erde Modell ist, die -18°C sind frei erfunden.
Wollen Sie mir dieses mal vielleicht mal erläotern wie der GHE die 33K produziert?
Denken Sie das hier ist korrekt? Wenn ja, wie geht das?
Der Autor der Temperaturanteile zum THE nimmt offenbar an, daß man die einzelnen Temperaturbeiträge zu addieren(!) hat, um auf die +33°C zu kommen! Nach dem Muster, 1 Liter Wasser hat 5°C, 10 Liter von diesem Wasser haben somit 50°C …
Interessant wäre auch seine Meinung zum Prinzip, wie denn die einzelnen Gase diese Erhöhungsbeiträge generieren, also woher sie die dazu notwendige Energie bekommen?
THG und Wolken in der Atmosphäre führen dazu dass nicht die 390 W/m2 direkt vom Erdboden ins All gestrahlt werden, sondern nur 240 W/m2 aus höheren Schichten der Atmosphäre, wo es kälter ist. 240 W/m2 kommen auch nur rein, durch die Sonne.
So macht die „Klimawissenschaft“ das halt, wenn eine „ENQUETE-KOMMISSION zur Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre“ das so macht muss das wohl stimmen. (Seite 89)
Wenn so viele Professoren und Doktoren das machen dann müssen Politiker das glauben, der unwissende Durchschnittsbürger sowieso.
„Das Klima der Erde wird durch eine Vielzahl komplexer und untereinander gekoppelter Regelkreise kontrolliert, an denen die Atmosphäre, die Biosphäre (die lebenden Organismen), der Ozean und die Kryosphäre (die Eisflächen) beteiligt sind. Die in den einzelnen Regelkreisen ablaufenden Prozesse sowie die für die Kopplung der Regelkreise verantwortlichen Mechanismen sind trotz ihrer großen Bedeutung weitgehend unbekannt.“
Ist doch auch viele einfacher alles unbekannte zu ignorieren, wie man es die letzten 30+ Jahre gemacht hat, bzw. man hat alles was unbekannt war einfach als Rückkopplung bezeichnet und dann „erforscht“ um wieviel schlimmer als bisher gedacht es wird. Klimastrologie! Die Medien und Politiker lieben es und die meisten Menschen glauben es, weil „die Wissenschaft“.
-18°C ist bei 240 W/m2 die rein und raus gehen nun mal die effektive Abstrahlungstemperatur der Erde, die gemessen wird. Und 15°C die mittlere Temperatur am Erdboden.
Ein gemittelter Wert der keinerlei physikalische Bedeutung in der Realität hat, ein Modellwert der auf einer flachen Erde beruht, so wie es Kevin Trenberth selber festgestellt hat:
Trenberth’s Greenhouse Geometry
„Imagine Earth is just a plate in space….“
15°C Lufttemperatur und diese soll den Boden erwärmen, von -18°C auf +15°C. Werde ich es noch erleben dass Sie mal erklären wie das technisch funktionieren soll? Wie machen GHGs die Luft um 33K wärmer?
Insbesondere wenn man bedenkt dass Wasser die Oberfläche durch Evaporation kühlt und nur Wärme erzeugt wenn es dann wieder in grösseren Höhen kondensiert.
Herr Portius,
(Portius)
Wollen Sie mir dieses mal vielleicht mal erläotern wie der GHE die 33K produziert?
Denken Sie das hier ist korrekt? Wenn ja, wie geht das?
(Kuck)
Die GHG sind viel zu faul. Aber die nächtlichen Wolken sorgen dafür, dass die Erde in der Nacht nur geringfügig abkühlen. Die (nächtlichen) Wolken halten die Erde warm.
Sie vergessen die Wärmekapazitär des Erdbodens (bzw. 70% die Wasser sind Wasser). Die Wolken schliessen das atmosphärische Fenster, sie strahlen aber nicht zum Erdboden zurück und erwärmen diesen, Wolken sind kalt.
Aha, wieder mal einer der den Energieerhaltungssatz nicht kennt, und die Energie von Strahlung aus kälterer Quelle zu Ehren von Clausius im Nirwana verschwinden lässt. Schade, denn gerade wollte ich an Herrn Kuck schreiben dass doch Herr Weber hocherfreut sein muss wenn die (Energie erzeugenden) Nachtwolken die Nachtseite nicht auf seine solaren -273 Grad abkühlen lassen. Und dass weder die „Umgebungsgleichung“ (welche ja auf Gegenstrahlung beruht) noch die gespeicherte (aber auf der Tagseite NICHT durch Überschuss nachgeladene) Wärme der Ozeane ihm nicht nützlich waren, weiß er sicher längst.
Was passiert mit Licht das von einem Spiegel reflektiert wird? Verschwindet das?
Woher nehmen Sie die Gewissheit dass jeder Körper immer alle Strahlung absorbiert?
Wo wird bei Ihnen Energie umgewandelt? Zeigen Sie mir wo in der THE Theorie die Arbeit vorkommt.
Erdboden und Ozeane sind (im Strahlungsmodell) quasi Schwarzkörper im Hinblick auf Absorption und Emission.
Tja, im Modell mag das so sein, obwohl falsch. Das trifft aber auf die Realität nicht zu, somit ist Ihre Aussage wertlos wenn es darum geht zu beweisen dass der GHE real ist.
Auf meine Frage gehen SIe garnicht erst ein, was beweisen dürfte dass Sie von den realen Vorgängen die in der Atmosphäre ablaufen keine Ahnung haben. Sie leben in einer Modellwelt wenn Sie glauben der GHE sei real.
Herr Dietze,
(Dietze)
denn gerade wollte ich an Herrn Kuck schreiben
(Kuck)
Ehrlich gesagt, habe ich nichts verstanden, was Sie mir geschrieben haben.
Sehen Sie sich einmal die Daten des Wettermastes Hamburg an. Sie werden staunen, was die Wolken alles bewirken.
Wie kommen Sie Strahlungshalblaie auf die Idee dass der Hamburger Wettermast nur die Gegenstrahlung der Wolken mißt?? Die Gegenstrahlung von CO2 können Sie aus der Hälfte der Absorption (mit dem Integral vom HITRAN-Spektrum) berechnen.
Herr Dietze,
(Dietze)
dass der Hamburger Wettermast nur die Gegenstrahlung der Wolken mißt??
(Kuck)
Ich vergleiche die langwellige Einstrahlung mit der Bewölkung.
Ihr Vergleich ergibt aber NICHT dass der geringe Anteil der THG Null ist – und insbesondere NICHT dass die Wolken am Tag NICHT strahlen und dafür in der Nacht DOPPELT weil sie IR reflektieren – und erstaunlicherweise gerade das von der Tagseite per Bodenspeicher übertragene IR durchlassen.
Herr Dietze,
(Dietze)
Ihr Vergleich ergibt aber NICHT dass der geringe Anteil der THG Null ist
(Kuck)
Das die Wolken am Tag nicht strahlen, habe ich nicht gesagt.
Die Wolken liegen auf der Tagseite zwischen Sonne und Tagseite.
Je nach Stärke der Bewölkung (stark kühlt und schwach wärmt) wird es auf der Tagseite kälter oder wärmer.
Auf der Nachtseite sieht es umgekehrt aus. Auf der Nachtseite wird es bei starker Bewölkung wird es wärmer und bei schwacher Bewölkung kälter.
(Dietze)
und insbesondere NICHT dass die Wolken am Tag NICHT strahlen und dafür in der Nacht DOPPELT weil sie IR reflektieren – und erstaunlicherweise gerade das von der Tagseite per Bodenspeicher übertragene IR durchlassen.
(Kuck)
Ich verstehe nicht, was Sie mir eigentlich sagen wollen. Insbesondere sagt mit Ihr DOPPELT nichts.
Richtig ist zwar er Hamburger Wettermast misst die gesamte langwellige atmosphärische Einstrahlung und nicht ausschließlich den Wolkenanteil. Richtig ist aber ebenso wenig, die CO2-Gegenstrahlung einfach als Hälfte einer mit HITRAN berechneten Absorption anzusetzen. HITRAN liefert Linienparameter; zur Berechnung des abwärtsgerichteten CO2-Strahlungsflusses muss die spektrale Strahlungstransportgleichung unter Berücksichtigung des atmosphärischen Zustands und der Überlagerung mit anderen Absorbern gelöst werden.
Die Halbierungsregel gilt allenfalls für ein stark idealisiertes, isothermes, optisch dünnes Volumenelement, dessen Emission nach oben und unten symmetrisch ist.
Und ich bin sogar Volllaie nicht nur Halblaie. Also hören sie endlich mal mit ihren Beschimpfungen von Anderen auf.
Ihre Modelle sind ja für die Diskussion gut und nützlich, aber sie interpretieren einen Wahrheitsgehalt hinein der einfach nicht existiert. In der Naturwissenschaft schon gar nicht.
Herr Heß, als theoretischer Allesbesserwisser wollen Sie uns weismachen dass die Berechnung der IR-Absorption aus Bodenabstrahlung, HITRAN, Hin- und Herstrahlung sowie weiteren sechs Korrekturen Humbug ist – und damit auch ECS=0,6 Grad pro CO2-Verdoppelung. Das ist GROTESK. Zumal IPCC im Prinzip den „Strahlungsantrieb“ ebenso ermittelt, aber mit einem Fake-Feedback-Faktor 2,7 verstärkt und vergessen hat dass CO2 unterhalb von Wolken und Wasserdampf ziemlich wirkungslos ist.
Es geht um Gegenstrahlung, nicht um Absorption. HITRAN liefert die Grundlage zur Berechnung von Absorption und Strahlungsantrieb. Gegenstrahlung ist jedoch abwärts gerichtete atmosphärische Emission.
HITRAN liefert Linienparameter. Für einen Strahlungsfluss wie die Gegenstrahlung benötigt man zusätzlich Temperatur-, Druck- und Konzentrationsprofile, Wasserdampf, Wolken, Kontinuumsabsorption sowie die vollständige Strahlungstransportgleichung.
Herr Heß, all das was Sie glauben, ist für die Gegenstrahlung NICHT nötig. Es reicht (abgesehen von den 7 Korrekturen) die Absorption aus der Bodenabstrahlung, denn die absorbierte Energie muss ja im Gleichgewicht ungefähr hälftig nach unten und oben wieder emittiert werden. Für den CO2-Verdoppelungseffekt wird das z.B. auch von IPCC, Dr. Hug, MODTRAN und CLINTEL so gemacht.
Da aber die Wolken nicht dabei sind, aber den größten Teil der Gegenstrahlung liefern, kann man auch ganz einfach die atmosphärische Zurückhaltung aus der Differenz von 390 W/m² ab Boden und 240 ab TOA zu 150 W/m² rechnen. Die 333 W/m² von KT enthalten also IR-Anteile welche NICHT zur „back radiation“ gehören und als Anteil der solaren Einstrahlung, welcher absorbiert und in IR umgewandelt wurde, zu behandeln ist. Wenn Sie nämlich die Differenz zwischen 288 und 255 K (also 150 W/m² und 33 Grad) betrachten und den 2,2fachen Wert von KT nehmen, hätten wir mit S-B ja einen THE von 62 Grad.
Herr Dietze, ich verstehe das, für ihre Rechnung.Ihre Gegenstrahlung ist ihre Rechnung. Sie teilen die gemessene Gegenstrahlung in Gegenstrahlung die ihrer Meinung nach zur Gegenstrahlung gehört und Gegenstrahlung die ihrer Meinung nach zwarr gemessen wird, aber ihrer Meinung nach nicht zur Gegenstrahlung gehört. Das ist keine Physik wenn sie das Gegenstrahlung nennen, sondern ihre Meinung oder Aufteilung. wenn das jemand anders auch so macht, kann er das auch tun. KT macht das ja auch. Die nennen das aber „Forcing“, weil es ein Modellkonzept ist. Können sie nachlesen in KT97.
Physik bzw. In der Naturwissenschaft bzw. In der Natur ist die Gegenstrahlung diejenige die auch täglich gemessen wird.
ihre Rechengröße aber existiert nur in ihrer Modellvorstellung.
Herr Heß, da ja der THE bei mir durch Gegenstrahlung erzeugt wird (was aber für Sie unphysikalisch ist), obwohl ohne diese es ihn ja nicht gibt (siehe Weber-Modell), würden Sie zur Berechnung den KT-Wert nehmen und dann die Temperaturen nicht um gut 30 sondern um gut 60 Grad höher berechnen. Wir können froh sein dass Sie – obwohl Sie ja vereinfachte Modelle (mit Ausnahme der fehlerhaften des IPCC) niedermachen und fordern dass die reale Natur besser berücksichtigt wird – Sie sich noch nicht entschlossen haben, ein eigenes Modell zu entwickeln.
Herr Dietze, das würde ich nicht berechnen, denn ich benutze ja ihr Modell nicht, denn der Treibhauseffekt wie von Herrn Heinemann auch gezeigt, ist eine Beobachtung den braucht man nicht berechnen.
Spielzeugmodelle die den Treibhauseffekt angeblich mit Gegenstrahlung berechnen, kann jeder aufstellen der in den letzten 20 Jahren ein Buch dazu gelesen hat.
Warum sollte ich von mir glauben, dass ich als Laie ein komplexes Modell in diesem Fachbereich aufstellen kann das die Natur beschreibt. Da würde ich mich selbst hoffnungslos überschätzen. Um Modelle aufzustellen die das komplexe Geschehen in der Atmosphäre berechnen braucht es Fachleute aus diesem Gebiet. Ich bin das nicht.
Ich kann aber sehr wohl erkennen, dass ein Modell das behauptet die Gegenstrahlung beträgt 150 W/m2, wie Ihres, und gemessen werden größer 300 W/m2, die Natur nicht beschreiben kann. Ich kann auch erkennen wenn jemand nicht weiß wie die Lösungen, abhängig von den Ratengleichungen und dem Modell, von gekoppelten Differentialgleichungen aussehen. Das lernt man an der Uni in der Mathematikvorlesung.
Ich habe ja jetzt auch herausgefunden nach langer Zeit, dass sie etwas Gegenstrahlung nennen das in der Natur nicht gemessen wird, aber in ihrem Modell als Parameter mit Gegenstrahlung bezeichnet wird. Ich habe Ihnen ja auch konstruktiv vorgeschlagen ihren Parameter „Forcing“ zu nennen was KT ja tun.
Herr Heß,
(Heß)
Ich kann aber sehr wohl erkennen, dass ein Modell das behauptet die Gegenstrahlung beträgt 150 W/m2, wie Ihres, und gemessen werden größer 300 W/m2, die Natur nicht beschreiben kann.
(Kuck)
Es löst sich alles auf:
Wenn man eine Energiebilanz wie die KT-Bilanz erstellt, ist ein Wert der Gegenstrahlung von 324 W/qm korrekt.
Wenn man nur eine Strahlungsbilanz erstellt, ist ein Wert der Gegenstrahlung von 155 W/qm korrekt.
Und dann stimmt auch 390 W/qm = 235 W/qm + 155 W/qm.
Herr Heß, der THE ist eine Beobachtung??? Wie soll das denn gehen? Eine rotierende Erde mit Albedo, Ozeanen, Biomasse, Bodenspeicher aber ohne Gegenstrahlung bzw. Forcing von Wolken und THG zum Vergleich haben wir doch nicht. Der Mond hat bei Prof. Kramm (mit Erdparametrierung und viel zu kleinem Bodenspeicher) einen Mittelwert am Äquator von -37 statt +29 Grad sowie tägliche Temperaturscwankungen zwischen +87 und -150 Grad ergeben, die ich durch eine Berechnung.mit Excel bestätigen konnte.
Unser richtiger THE kann nur bestimmt werden wenn man den rein solaren globalen T-Mittelwert berechnet, der eher (bei Rechnung über alle Breitenkreise mit Speicherung) -21 statt isotherm -18 Grad ist und mit dem beobachteten T-Mittelwert vergleicht.
Herr Hess, offenbar interpretieren Sie „Gegenstrahlung“ (gestützt auf KT und nicht nur auf die Absorption und Re-Emission von THG und Wolken zwecks Berechnung des THE in meinem Modell) falsch als die gesamte IR-Strahlung aus der Atmosphäre zum Boden. Meine Anfrage bei Google ergab das was Sie als „Dietze-Definition“ bezeichnen, die ich „als Physik verkaufe“ (und damit behaupte, andere Modelle seien falsch, obwohl mir keine Modelle bekannt sind welche die Gegenstrahlung berechnen):
Die atmosphärische Gegenstrahlung ist der Anteil der Wärmestrahlung aus der Atmosphäre, der in Richtung der Erde abgestrahlt wird und dessen Energie somit im System der Erde verbleibt. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Energiebilanz an der Oberfläche und trägt zum Treibhauseffekt bei.
Source: Wikipedia
Nein, ich interpretiere Gegenstrahlung gestützt auf Messungen. Sie liegt bei etw 300 W/m2 und nicht bei ihren 150 W/m2.
in ihrem Wikipediaartikel:
„Die im Laufe eines Jahres an einem typischen Standort in Mitteleuropa anzutreffende Variationsbreite der Gegenstrahlungsintensität reicht von unter 200 W/m² in klaren Winternächten bis deutlich über 400 W/m² an bedeckten Sommertagen.[8] Über das Jahr und den ganzen Globus gemittelt beträgt die Intensität der Gegenstrahlung etwa 300 W/m²“
Bitte, wie wollen Sie denn mit der gemessenen und gut doppelt höheren KT-Gegenstrahlung z.B. einen Temperaturverlauf am Äquator über Tag und Nacht berechnen?? Mich wundert, dass Sie die Gegenstrahlung von Herrn Kuck (nur von Wolken, nicht am Tag und dafür nachts doppelt – und das basiert auf T-Messwerten aus Klimatabellen) NICHTS kommentiert haben.
Peter Dietze 9. August 2026 20:11
Ich lese das genau so, wie es Herr Heß beschreibt: Es ist die aus der Atmosphäre in Richtung Oberfläche abgestrahlte (und dort auch ankommende) Wärmestrahlung. Da gibt es keine Einschränkung oder Reduktion auf einen betimmten Teil wie bei Ihnen. Wie lesen Sie in dem zitierten, dass es nur ein Teil der Wärmestrahlung ist?
Herr Heß, der Strahlungsantrieb bzw. das Forcing (3,7/ln(2)•ln (C/Co)) ist ja auch Gegenstrahlung, allerdings der globale Wert und nur pro CO2-Verdoppelung. Den kann ich aber z.B. für eine Modellrechnung zum Temperaturverlauf über Tag und Nacht am Äquator nicht gebrauchen, weshalb ich die Gegenstrahlung vereinfacht mit 38,5% der Bodenabstrahlung aus 77% Absorption berechne.
Prof. Kramm hat sich darüber aufgeregt und schrieb mir, mein Versuch, die atmosphärische Gegenstrahlung mit 150 W/m² zu quantifizieren, sei ein Beleg dafür, dass ich nur groben Unfug treibe und Physik auf der Baumschule studiert habe. Wie er die Gegenstrahlung besser berechnet und ob er auch Ihre Vorstellungen berücksichtigt, bleibt ein Geheimnis – zumal er diese wegen des 2.HS ohnehin für wirkungslos hält.
Herr Dietze, die Gegenstrahlung wird gemessen und zwar zu 300 W/m2. Ihre Rechnungen sind ihre Annahmen und von den Messungen widerlegt wie der von Ihnen zitierte Wikipediaartikel zeigt.
Peter Dietze 10. August 2026 8:37
Das ist der Wert an TOA, der ist an der Oberfläche größer. Das ist auch ein Problem bei Ihrem Modell-Ansatz, dass die Abstrahlung der Atmosphäre richtung Oberflöche und All gleich groß ist, was sie in der Realität eben gerade nicht ist …
Die Gegenstrahlung braucht man gar nicht falsch berechnen, wenn man sie messen kann vielleicht?
Wieviel Gegenstrahlung muss man an der Abstrahlhoehe annehmen?
Wieviel koennte man da messen? Etwa 240 W/m2?
Wie genau ermittelt der Wettermast Hamburg die Gegenstrahlung?
Herr Portius,
(Portius)
Wie genau ermittelt der Wettermast Hamburg die Gegenstrahlung?
(Kuck)
Soweit ich es sehe, gar nicht.
Herr Portius,
(Portius)
Die Wolken schließen das atmosphärische Fenster ….
(Kuck)
Die Wärmekapazität der Erdbodens ist belanglos.
Im Normalbetrieb der Erde, wird die Tagseite der Erde ständig mit etwa
53 W/qm beheizt und strahlt die Nachtseite ständig 53 W/qm in den Weltraum ab.
Bei starker Bewölkung sind Tagseite und Nachtseite nahezu gleich warm.
Bei wolkenlosem Himmel wird die Tagseite wärmer und die Nachtseite kälter.
Die Wolken darf man nicht vergessen!
Herr Kuck, 53 W/qm ergeben -98 Grad.
Vor allen Dingen darf man nicht vergessen dass die Wolken auch am Tag gegenstrahlen – und nachts nur die Hälfte dessen was Sie annehmen. Siehe Wettermast in Hamburg.
Herr Dietze,
(Dietze)
Vor allen Dingen darf man nicht vergessen dass die Wolken auch am Tag gegenstrahlen –
(Kuck)
Tag:
Bei starker Bewölkung negative Gegenstrahlung
Bei geringer Bewölkung starke Gegenstrahlung, entspricht einer kleineren Albedo.
Nacht:
Bei starker Bewölkung Erhöhung der Gegenstrahlung größer als 310 W/qm.
Bei geringer Bewölkung wird es nachts kälter.
(Dietze)
und nachts nur die Hälfte dessen was Sie annehmen. Siehe Wettermast in Hamburg.
(Kuck)
Hamburg hat eine mittlere Temperatur von 282 K, nicht von 288 K.
Außerdem ist jetzt die Nacht kürzer.
Albedo hat mit solarer Einstrahlung, aber nichts mit Gegenstrahlung zu tun, die aus der Absorption und Re-Emission von Bodenabstrahlung entsteht.
Herr Dietze,
(Dietze)
Albedo hat mit solarer Einstrahlung (zu tun?)
(Kuck)
Es geht nicht um die Gegenstrahlung von Treibhausgasen, sondern um die Bewölkung auf der Tagseite und der Nachtseite.
Bei geringer Bewölkung sinkt der Albedo auf der Tagseite, so dass die Sonneneinstrahlung steigt. Gleichzeitig wirkt die Gegenstrahlung bei nächtlicher geringer Bewölkung geringer und die Nachtseite wird kälter.
Bei starker Bewölkung steigt der Albedo auf der Tagseite, so dass die Sonneneinstrahlung sinkt (fast bis zu 288 K). Gleichzeitig wirkt die Gegenstrahlung bei nächtlicher stärkerer Bewölkung stärker und die Nachtseite wird wärmer (fast bis zu 288 K).
Und das zeigt auch der Wettermast in Hamburg.
Herr Kuck, Sie haben nicht verstanden dass bei 30% Albedo die mittlere Gegenstrahlung (etwa 150 W/m², welche die Bodentemperatur im Strahlungsmodell von 255 auf 288 K anhebt) vereinfacht aus 77% Absorption der Bodenabstrahlung in der Atmosphäre (also durch Wolken +THG) sowie 38,5% Gegenstrahlung erzeugt wird und nach UAH den Verstärkungsfaktor 1/(1-0,385)=1,626 liefert.
Mit S-B und der 4.√ ergibt sich dann der T-Faktor 288/255. Natürlich ist das stark vereinfacht, dient aber als physikalisch prinzipiell richtige und brauchbare Näherungslösung für eine einfache Modellierung. Ihre Methode, aus Klimatabellen und eher zufällig stark schwankenden wetterabhängigen Mittelwerten für Tag und Nacht vom Hamburger Wettermast funktionale Zusammenhänge zu erraten, halte ich für Modellrechnungen nicht für sinnvoll.
Herr Dietze,
(Dietze)
Herr Kuck, Sie haben nicht verstanden dass bei 30% Albedo die mittlere Gegenstrahlung (etwa 150 W/m², welche die Bodentemperatur im Strahlungsmodell von 255 auf 288 K anhebt) vereinfacht aus 77% Absorption der Bodenabstrahlung in der Atmosphäre (also durch Wolken +THG) sowie 38,5% Gegenstrahlung erzeugt wird und nach UAH den Verstärkungsfaktor 1/(1-0,385)=1,626 liefert.
(Kuck)
Die K-T-Bilanz beschreibt nicht die Situation der Erde.
Die Tagseite erhält eine Sonneneinstrahlung von 470 W/qm.
Die Nachtseite erhält eine Gegenstrahlung der nächtlichen Wolken von 310 W/qm. Dieser Zustand ist optimal für die Erde:
TT = 293 K, TN =T283 K.
Wenn Sie sagen, der THE erwärmt die Erde auf 288 K, dann bedeutet das, dass die Tagseite zusätzlich zur Sonneneinstrahlung von
470 W/qm weitere 155 W/qm erhält und die Nachtseite nur eine Gegenstrahlung von 155 W/qm. Diese Zustand wäre schlimm für die Erde:
TT = 301 K, TN = 272 K
Welcher Zustand gefällt Ihnen am liebsten.
Die einzigen Himmelskörper, bei denen es im lokalen Integral (abhängig von der Rotationsgeschwindigkeit) zu einer ausgeglichenen Bilanz zwischen empfangener Energie und abgestrahlter geben muß, sind Planeten ohne Atmosphäre und ohne Wasser bzw. anderer strömungsfähigen Flüssigkeiten an der Oberfläche.
Bei allen Planeten mit Atmosphäre bzw. mit Ozeanen wird ein Teil der empfangenen Energie in Arbeit umgewandelt (Winde, Strömungen, Energie der Lage) und daher nur der restliche Teil der Energie wieder als Strahlung abgegeben.
Eine Differenz zwischen empfangener Energie und abgestrahlter ist kein Treibhauseffekt, sondern jener Teil, der in Arbeit umgewandelt wurde. Alles direkt nach den Prinzipien der bekannten Newtonphysik.
Es gibt keine Theorie, die eine energetische Ursache für eine 33°C-Differenz erklären könnte.
Es gibt keine Theorie?? Herr Strasser, es gibt aber das extrem präzise gemessene HITRAN-Spektrum welches zeigt dass im weiten Bereich um 15 mue CO2 etwa 74 W/m² absorbiert und in den Flanken sind es pro Verdoppelung 10% mehr, was zur Hälfte die Gegenstrahlung für den THE erzeugt.
Eine Mehrheit der Klimarealisten bestätigt diesen „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ und versucht als sogenannte „Lukewarmer“ krampfhaft, sich mit der beruhigenden Aussage öffentliches Gehör zu verschaffen, dass die im CO2-Klimawahn medialpolitisch verbreiteten Schrecken des „Klimagases Kohlenstoffdioxid“ maßlos übertrieben seien.
Richtig, so wie Ganteför…. usw.
Damit werden die Klimarealisten unglaubwürdig. Die Presse hört nur „bestätigt“ und gibt das so weiter. So kommen wohl die 98% der Wissenschaftler zustande.
Bestätigen kann man nur die IR-Absorption mancher Gase. Ob damit eine Erwärmung, also eine Thermaliseirung der umgebenden Luft zustande kommt und wie hoch diese sein soll, also eine quantitative Zahlangabe, das gelang noch niemals.
Auch der große Freilandversuch bei der Sprengung der Nordstream-Pipeline lieferte keine messbare Erwärmung.
Somit bleibt nur die einzige Schlußfolgerung, Erwärmung nur in homöopathischen Dosen durch sog. Treibhausgase.
Richtig, so wie Ganteför…. usw. Damit werden die Klimarealisten unglaubwürdig?? Herr Kowatsch, Prof Ganteför vertritt weitgehend die Modellrechnungen des IPCC, d.h. er, der sich durch wichtige Info-Mails von mir belästigt fühlt und mit rechtlichen Schritten droht, akzeptiert weder eine um den Faktor 5 geringere realistische CO2-Klimasensitivität (ECS) noch eine um etwa den Faktor 9 geringere CO2-Halbwertszeit – und natürlich erst recht nicht dass IPCC damit langfristig eine bis zu 45fache (!) Temperaturerhöhung berechnet. Aber wenigstens ergibt sein Badewannenmolell dass wir CO2 lediglich halbieren und nicht auf Null reduzieren müssen.
„eine quantitative Zahlangabe, das gelang noch niemals. Auch der große Freilandversuch bei der Sprengung der Nordstream-Pipeline lieferte keine messbare Erwärmung“.
Herr Kowatsch, Sie haben offenbar die Berechnung des CO2-THE verschlafen und glauben doch wohl nicht im Ernst dass sich ein Flugzeug oder Schiff in die Region mit dem explosiven Methan-Luftgemisch für eine Temperaturmessung gewagt hat und dass die Gegenstrahlung trotz Wind und Wetter das kalte Ostseewasser in kurzer Zeit um einen deutlich meßbaren Betrag erwärmt hat.
P.S.: Sie haben weder daran gedacht dass das expandierende Gas Kälte erzeugt noch daran dass ja zuvor dort keine Wassertemperatur gemessen wurde so daß eine Erwärmung garnicht festgestellt werden kann.
Albert Einstein – „Man soll die Dinge so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher.“
Wenn die Darbietung Ihrer Vorstellungen in diesem Buch den hier veröffentlichten Artikeln entsprechen, wird das Buch kein Verkaufserfolg. Der Kreis der Adressaten ist einfach zu überschaubar.
Es gehört zu den intellektuellsten und mental anspruchsvollsten Fähigkeiten, komplizierte, komplexe Zusammenhänge so zu formulieren, daß sie ein 6-jähriger versteht.
Wenn Ihr persönliches Anliegen allerdings darin besteht, ausschließlich unter wenigen „Experten“ zu brillieren, dann haben Sie ins Schwarze getroffen. Das Buch fungiert dann eher als eine Art ( vorläufiger ?) Höhepunkt Ihres wissenschaftlichen Wirkens. Glaube aber kaum, daß Heinemann ihr Buch kauft….allenfalls um Ärger zu evozieren.
Beste Grüße
https://5mind (PUNKT) com/Ragnarok1954/posts/KfSBfRyvgyPBXEwWAmqaa
Nein, mache ich nicht … und Tschüss
Schade, dann werden Sie nie mitbekommen, dass die Regierungen der letzten 10 Jahre uns nicht beschützen, sondern stets bevormunden, beherrschen und ausbeuten wollten. Über das Thema Klima akzeptieren Sie diese Erkenntnis nicht, auf welchem Gebiet könnte das bei Ihnen möglich sein.
Ich weiß es nicht, sagen sie mir das oder glauben Sie einfach weiter an das vermeintlich Gute der Regierungs- und Macht-Politik.
„Flacherde“ ist das geniale Wort, es passt in idealer Form zu denen, die Gobaltemperaturen ermitteln können, das sind dann in Konsequenz die zugehörigen „Flachköpfe“!
„Flacherde“
Eigentlich müsste es flache, ideale schwarze Platte im Vakuum heissen zu der dann Annahmen gemacht werden die wie diese Platte selber nur in den Köpfen der Modellierer existieren. Diese Annahmen werden gemacht ohne sie erklären zu können, es werden einfach Behauptungen aufgestellt die z.B. bei Wikipedia zu finden sind, also in Artikeln die von Leuten wie Ebel erstellt wurden (keine Konvektion ohne GHGs).
Wir werden wieder 100te Kommentare lesen (Dietze, Krüger, Schmidt usw.) die keinen Erkenntnisgwinn bringen sondern dem exakten Gegenteil dienen. Es werden wieder keine Fragen beantwortet werden (wie kommen die 33K zustande, technisch; wer hat die 288K Oberflächentemperatur gemessen).
Anstatt sich mal mit dem Modell selber zu befassen werden neue Modelle kreiert (Weber, Nikolov, Postma) die dann wieder endlose „Diskussionen“ nach sich ziehen. Die Alarmisten und Lukewarmer werden wieder leugnen dass man das Gasgesetz auf die Atmosphäre anwenden kann – der grösste Witz aller Zeiten wenn man bedenkt dass das Strahlungsmodell eben auf jenem Modell aufbaut, dem Standardatmosphärenmodell. Steht alles in der entsprechenden Literatur – hat natürlich keiner gelesen und wenn kommen die Sophisten um die Ecke um einem zu erklären dass man nicht versteht was dort geschrieben wird. Rinse and repeat.
Das Gasgesetz gilt natürlich. Die Abstrahlungshöhe wird durch die THG und Wolken festgelegt. Von dort bis zum Boden folgt der Temperaturverlauf den von Gravitation und Druck gegebenen Bedingungen.
Krüger stellt die Welt auf den Kopf und misst von oben nach unten anstatt die Temperatur am Boden zu messen um dann das Profil zu erhalten. Und woher hat er die Höhe wo es abstrahlt (was für ein Unsinn, die gesamte Luftsäule hat eine Temperatur bzw. einen Gradienten): Von der Standardatmosphäre „geklaut“.
Hat man ihm aber auch schon erläutert…
Da wo mit 240 W/m2, also -18°C ins All abgestrahlt wird, also bei ca. 5 km.Da liegt derzeit die mittlere Abstrahlungshöhe. Und zum Boden hin nimmt der Druck doch zu. Oder nicht?
Woher wissen Sie das (es sind 5.1km)? Ich entnehme das der Standardatmosphäre, also einem idealisierten Modell. Zeigen Sie mir mal die Quelle wo Sie das herhaben, kann ja nicht das Standardmodell sein da dieses vollkommen ohne Strahlung funktioniert.
Laut Thesen ist das eine Beobachtung, eine Berechnung gibt es nicht. Da fehlt es sogar noch an einer soliden Theorie vielleicht?
Oder gibt es schon eine...
Dietze wird es wahrscheinlich „antik“ nennen, Ekholm hat es 1901 den „Kampf“ zweier Theorien genannt, die mechanische Wärmetheorie vs. den „Greenhouse Effect“. Mann kann es einen „Thermodynamischen Atmosphäreneffekt“ nennen; Thermodynamik der Atmosphäre, Alfred Wegener, 1911
Für ersteres existiert ein Modell welches z.B. seit ca. den 1920ern Anwendung in der Luftfahrt findet, das Standardmodell.
Dieses Modell bildet das „Temperaturgerüst“ mit den isothermalen Schichten, natürlich ein idealsiertes Modell in dem 6.5°C pro 1000m Abkühlung bzw. Erwärmung angenommen werden, häufig findet man auch 1.0°C pro 1000m als vereinfachte Annahme. So oder so, die Temperaturabnahme mit der Höhe ist messbar, ergibt den Gradienten, lapse rate, rein kinetisch.
Dieses Modell wird von den Strahlenkaspern abgelehnt da es ohne IR Strahlung auskommt. Der Witz an der Sache ist der: Das stark vereinfachte Strahlungsmodell setzt auf dem dem Standardmodell auf; dies beweist dass die Treibhäusler i.d.R. nicht einmal wissen wie genau ihr eigenes Modell konstruiert ist. Man schubst ein paar W/m² durch die Gegend und hält sich dann für so etwas wie einen Wissenschaftler.
Danke Herr Portius, sie haben vollkommen recht.
Tut er das? Und korreliert das mit der Temperatur? Warum? Warum fragen sie?
Herr Portius,
(Portius)
Es werden wieder keine Fragen beantwortet werden (wie kommen die 33K zustande, technisch; wer hat die 288K Oberflächentemperatur gemessen).
(Kuck)
Seit den 30er-Jahren erstellen Meteorologen Klimatabellen und Klimadiagramme. Aus diesen Werten ist ein Mittelwert von 288 K entstanden. Ob eventuell der Wert 287 K oder 289 K korrekt wäre, ist völlig unbedeutend.
Interessant wäre es zu wissen, wer die notwendigen zusätzlichen 33 K spendet. Die Treibhausgase? Eher nein!. Die nächtlichen Wolken? Eher ja.
Denn:
Wenn die Treibhausgase wirken würden, würden sie auf der Tagseite und auf der Nachtseite wirken (je 155 W/qm). Das bedeutet, die Tagseite wäre 301 K heiß und die Nachtseite 272 K kalt.
Wenn die nächtlichen Wolken wirken würden, würden sie auf der Tagseite nicht und auf der Nachtseite (mit 310 W/qm) wirken. Das bedeutet, die Tagseite wäre 293 K warm und die Nachtseite 283 K nicht kalt.
Her Portius, was würden Sie sich wünschen?
Das ist die bodennahe Lufttemperatur und dieser stammt aus Beobachtungen und dem Standardmodell.
Da ist nichts zusätzlich, wenn es in 5.1km -18°C/255K hat dann sind es (idealisiert, 6.5°C pro 1000m) am Boden die 288K.
Schauen Sie sich doch mal die „Theorie“ an, ein Planet ohne Atmosphäre bei dem eine uniforme Bodentemperatur angenommen wird im Vergleich zu einem Planeten bei dem man die bodennahe Lufttemperatur bestimmen kann. Das sind Äpfel und Birnen.
Herr Portius,
(Portius)
Interessant wäre es zu wissen, wer die notwendigen zusätzlichen 33 K spendet.
(Kuck)
Ich habe Ihre Frage schon vor kurzem schon beantwortet. Es sind die nächtlichen Wolken (Quaas, 2010)
Sehe ich anders. Dynamisch gesehen ist es die Autokompression eines absteigenden Luftpakets das um (idealisierte) 6.5°C pro 1000m wärmer wird. Statisch gesehen ist es die Gravitation die in einem adiabatischen Fliessgleichgewicht für die 33K Differenz sorgt.
Lesen Sie sich mal durch was Schwarzschild 1906 dazu in seiner Einleitung schreibt: Über das Gleichgewicht der Sonnenatmosphäre
Die Wolken kommen in den ganzen Modellen nicht vor, es wird von „clear Sky“ Bedingungen ausgegangen – Wolken schaffen die Rechner nicht, zu komplex.
Herr Portius,
(Portius)
Die Wolken kommen in den ganzen Modellen nicht vor,
(Kuck)
Hinweis 1:
Sehen Sie sich einmal die Daten des Wettermastes in Hamburg. Da können Sie sehen, wie die Wolken wirken.
Hinweis 2:
Schon seit den 30er-Jahren, werden von Meteorologen Klimadiagramme und Klimatabellen an vielen Orten erfasst.
Diese Daten werden gern von Reisenden genutzt, die bei gutem Wetter reisen wollen.
Auch kann man aus den Klimatabellen ablesen, dass auf der Tagseite die Sonneneinstrahlung im Jahresmittel 470 W/qm beträgt und das nächtliche Wolken auf der Nachtseite eine Gegenstrahlung von
310 W/qm leisten. Treibhausgase wirken nicht.
Also halten Sie das realistische ECS=+0,6 Grad pro CO2-Verdoppelung sowie die billionenteure Dekarbonisierung (also langfristig 3/1000 Grad bei CO2-Halbierung von Deutschland für Schwachsinn?
Herr Dietze,
(Dietze)
Also halten Sie das realistische ECS=+0,6 Grad pro CO2-Verdoppelung sowie die billionenteure Dekarbonisierung (also langfristig 3/1000 Grad bei CO2-Halbierung von Deutschland für Schwachsinn?
(Kuck)
Wenn Sie so fragen, ja.
Herr Portius,
(Portius)
Die Wolken kommen in den ganzen Modellen nicht vor, es wird von „clear Sky“ Bedingungen ausgegangen – Wolken schaffen die Rechner nicht, zu komplex.
(Kuck)
Man muss sich nur die Temperaturwerte der Tagseite und der Nachtseite ansehen. Wenn die Tagestemperatur steigt und die Nachtseite sinkt (März und September), dann sind weniger Wolken bei der Arbeit.
„Wenn die Treibhausgase wirken würden, würden sie auf der Tagseite und auf der Nachtseite wirken (je 155 W/qm)“
Herr Kuck, Sie behaupten da blühenden Unsinn. Wieso sollen THG Tag und Nacht wirken, aber Wolken nur auf der Nachtseite – und dann sogar doppelt?? Beide absorbieren IR vom Boden und strahlen etwa die Hälfte zurück, wobei der THG-Anteil erheblich geringer ist, pro CO2-Verdoppelung nur etwa 3,3 W/m².
Ihre IR-reflektierenden Zauber-Nachtwolken, welche nur die paar W/m² von der Tagseite durchlassen, mussten Sie doch nur wegen Ihres um den Faktor 3-4 zu geringen Bodenspeichers und Ihrer fehlerhaften Formelrechnung erfinden.