von Uli Weber
Rekapitulieren Sie einmal die Einschränkungen der bürgerlichen Freiheiten in der Coronazeit. Und jetzt stellen Sie Sich vor, Corona ist plötzlich weg – und Lockdowns und Impferei gehen fröhlich weiter. – Undenkbar? – Aber ist Ihnen denn nicht aufgefallen, dass die Rücknahme des IPCC-Höllenszenarios RCP 8,5 von den Klimarealisten gefeiert und von den Klimagläubigen ignoriert wird? Und wenn Sie noch genauer hinschauen stellen Sie fest, dass der Klimaheilige St. Treibhaus nicht etwa von den Adepten des Klimawahns verteidigt wird, sondern ebenfalls von den Klimarealisten. Die menschengemachte CO2-Treibhauskirche hat offensichtlich ihr intellektuelles Endstadium erreicht und ist auch bei entwarnenden Informationen ihres IPCC-Vatikans nicht mehr veränderungsfähig – und keine Appeasement-Haltung der Klimarealisten wird daran irgendetwas ändern.
Der erste populärwissenschaftliche Artikel über mein hemisphärisches Konvektionsmodell ist im Januar 2017 auf Tichys Einblick erschienen (gleich darauf auch hier auf EIKE) und war im Wesentlichen im Konjunktiv formuliert. Dieser Artikel verschwand bei Tichy zunächst genauso schnell wieder, wie er veröffentlicht worden war, und wurde dort zunächst durch einen Verriss von einem Doktor Heller ersetzt, in dem es heißt, Zitat:
„Man kann eine Menge falsch machen, wenn man versucht, den Treibhauseffekt zu widerlegen. Zu einer ungeeigneten Wahl der Systemgrenzen treten die Vertauschung von Ursache und Wirkung, die Fokussierung auf irrelevante Details und das fehlende Verständnis physikalischer Gesetze als häufigste Irrtümer. Uli Weber führt uns hier bei Tichys Einblick gleich alle davon vor. Wo soll man da anfangen mit der Richtigstellung, wie auch den Lesern die wirklichen Zusammenhänge erläutern, die nicht über eine naturwissenschaftliche oder technische Ausbildung verfügen?
[…..]
Und Klimaschutz ergibt nur dann wirklich Sinn, wenn es keine natürlichen, vom Menschen nicht kontrollierbare Faktoren gibt, die auf den gleichen Zeitskalen dieselben Wirkungen zeigen wie eine Erhöhung der Treibhausgaskonzentration. Es gilt, solche Hypothesen zu hinterfragen und kritisch zu beleuchten. Den Treibhauseffekt zu bezweifeln, stärkt hingegen die Argumentation der „Klimaschützer“, weil man ihnen hinsichtlich der perfiden Gleichsetzung von Treibhauseffekt und Klimakatastrophe implizit zustimmt.“
Dabei ging es ursprünglich lediglich um die Fehlanwendung des Stefan-Boltzmann-Gesetzes bei der sogenannten „natürlichen Temperatur“ unserer Erde: In einer T^4-Beziehung zwischen Temperatur und Strahlungsleistung, wie im S-B-Gesetz und seiner Inversion, kommt hinten ganz genau das zugehörige T^4-Ergebnis aus der nackten Eingangsgröße heraus. Wir können eine solche Eingangsgröße beliebig ermitteln und dessen T^4-Ergebnis beliebig benennen, aber es bleiben am Ende lediglich zwei Zahlen mit ihren zugehörigen physikalischen Einheiten übrig, die exakt dieser konkreten T^4-Beziehung gehorchen – aber nicht, wenn sich Ein- und Ausgangswert jeweils als Durchschnitt aus mehreren solcher T^4-Wertepaare herleiten. Nehmen wir mal ein konkretes Beispiel für eine Stefan-Boltzmann-Inversion. Ein Körper mit einer Temperatur von 15°C strahlt mit 390 Watt pro Quadratmeter. Die Abstrahlungsleistung eines Körpers bei 0 Kelvin wäre null. Der Mittelwert aus beiden Strahlungsleistungen ergibt sich zu 195 W/m² und der Mittelwert der Temperaturen beträgt 144 Kelvin oder (-129°C). Das arithmetische Mittel der genannten Wertepaare ergibt also sowohl für die X-Achse als auch für die Y-Achse eine Halbierung der jeweiligen Differenz. Dazwischen ist die T^4-Kurve des S-B-Gesetzes jedoch gekrümmt und folgt diesem linearen Zusammenhang nicht: 
Abbildung 1: Vergleich zwischen der S-B-Funktion und einem Mittelwert aus zwei Wertepaaren
Der rechnerische Mittelwert aus den beiden Wertepaaren (390W/m²/288K) und (0W/m²/0K) ergibt also (195W/m²/144K). Eine Wurzel4-S-B-Inversion für eine Strahlungsleistung von 195W/m² ergibt nun aber eine Temperatur von 242 Kelvin oder (-30,98°C). Und das S-B-Gesetz ergibt für 144 Kelvin ein Strahlungsäquivalent von lediglich 25 W/m². Irgendwelche vorlaufenden mathematischen Operationen zur Mittelwertbestimmung für die jeweilige Eingangsgröße haben weder Einfluss auf das entsprechende Ergebnis, noch wird deren Entstehungsgeschichte mittels der zugrunde liegende T^4-Funktion an dieses Ergebnis weitergereicht – sie liegen einfach nicht auf der T^4-Kurve des S-B-Gesetzes und haben überhaupt nichts damit zu tun.
Anmerkung: Dieses Beispiel ist symptomatisch für die herkömmliche Faktor4-Inversion zur Ermittlung der „natürlichen“ Globaltemperatur unserer Erde. Denn die Durchschnittsbildung ist ein linearer Prozess, der erst nach Anwendung einer nicht linearen Funktion wie dem T^4-SB-Gesetz oder seiner Inversion durchgeführt werden darf. Beim Faktor4-Ansatz wird aber aus einem Tag+Nacht-Durchschnitt der Sonneneinstrahlung von 235 W/m² eine Temperatur von 255 Kelvin oder (-18°C) ermittelt. Dagegen ergibt sich für die Tagseite bei zenitalem Sonnenstand auf dem Äquator aus der S-B-Inversion der Sonneneinstrahlung eine Durchschnittstemperatur von 288 Kelvin (15°C), während eine 4.Wurzel-S-B-Inversion für die solare Einstrahlung auf der Nachtseite 0 Kelvin (-273°C) ergibt. Das Beispiel in Abbildung 1 spiegelt exakt diese Situation wider. Und das Ergebnis von 144 Kelvin entspricht nicht zufällig der globalen Lösung von Gerlich und Tscheuschner (2009) in ihrem Widerspruchsbeweis gegen den sogenannten „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“.
Halten wir also fest: Die S-B-Inversion muss zunächst auf die originären Strahlungswerte angewendet werden. Erst aus den resultierenden S-B-Temperaturäquivalenten heraus kann dann eine Durchschnittsbildung erfolgen. Die globale Mittelung der solaren Einstrahlung als Grundlage für die S-B-Inversion ist dagegen physikalisch falsch. Auch hier in diesem Artikel wird übrigens wieder mit Durchschnittswerten argumentiert, weil die Missionare der Klimareligion die menschengemachte Klimahysterie nun mal auf ebensolche Durchschnittswerte aufbauen. Für die physikalisch vorgebildeten Leser sei an dieser Stelle auf meine EIKE-Artikel zur hemisphärischen Temperaturberechnung, zur Umgebungstemperatur und zur Vektorrichtung von Ein- und Abstrahlung verwiesen.
Es ist gar nicht mal so einfach, dem interessierten Leser die Kritik an der medial transportierten THE-Dreieinigkeit mit den zugrunde liegenden statischen Kennzahlen (-18°C – 33K – +15°C) des Klimaaberglaubens sinnstiftend aufzudröseln, die auf einem Faktor4-Bruchteil der tatsächlichen solaren Einstrahlung beruhen:
- Die sogenannte „natürliche“ Temperatur unserer Erde von (-18°C) basiert auf einem Viertel der solaren Einstrahlung und damit auf einem Tag&Nacht-Einheitsgrau, das beispielsweise auch als Randbedingung in die vereinfachte Lösung der Strahlungstransportgleichung eingeht.
- Die gemessene globale Durchschnittstemperatur (GMST) von +15°C ist eine willkürlich ermittelte planetare Kennzahl, die seit mehr als einem Jahrhundert auf einer sich ständig ändernden Datengrundlage durch wissenschaftliche Veröffentlichungen geistert und dabei unverändert geblieben ist (Auflistung hier). Sie wurde inzwischen aber zur publikumswirksamen Drohkulisse klimareligiöser Missionsarbeit aufgebaut und wird nun mittels aktueller Temperaturdifferenzen gegenüber irgendeinem „Referenzzeitraum“ kontinuierlich an den Klimawahn angepasst.
- Der „natürliche atmosphärische Treibhauseffekt“ (THE) von 33 Kelvin stellt im Klimaaberglauben die direkte Verbindung zwischen der „natürlichen“ Temperatur (-18°C) einer einheitsgrauen Flacherde und der gemessenen (+15°C) Durchschnittstemperatur auf der realen Erde her.
Der EIKE-Blog stellt eine Gegenöffentlichkeit zum CO2-Klimaalarm des medialen Mainstreams dar, insbesondere auch für Wissenshungrige ohne tiefere MINT-Kenntnisse. Und vor diesem Hintergrund verstehe ich die sophistischen Aussagen in der Kommentarfunktion über plakative Argumentationsketten in den veröffentlichten Artikel als vorsätzliche Verwirrung eben dieser Leserschaft. Dabei ist die betreffende Goldwaagen-Fraktion nicht sonderlich zimperlich, wenn es um das eigene THE-Glaubensbekenntnis geht. So wird beispielsweise das Faktor4-Paradigma argumentativ gestützt, indem die betreffenden Daten unmittelbar „aus“ Satellitenmessungen stammen sollen, Zitat:
„Die 340 W/m2 stammen aus der Solarmessung oberhalb der Atmosphäre, die 240 W/m2 aus der von CERES gemessenen Reflexion und Abstrahlung der Erde.“
Also irgendwie entspricht die räumliche Vorstellung hinter dieser Aussage nicht den geometrischen Gegebenheiten für eine Satellitenmessung oberhalb der Erdatmosphäre:
Die Satelliten messen angeblich nur 340 W/m², aber die Astronauten erwarten dort 1.367 W/m².
Denn die Anzüge von Astronauten, die manchmal da oben herumturnen müssen, sind für eine Maximaltemperatur von 250 Grad Fahrenheit (121 °C) ausgelegt, und das ist ja wohl auch besser so, alsoschaunmermalgenauerhin:
- Auf der Tagseite müsste dieser Satellit in etwa die Solarkonstante messen, ggf. reduziert mit dem Cosinus des Winkels zwischen dem örtlichen Sonnenzenit und der Normalen seiner Sensorebene.
- Wenn der Satellit von der Tagseite auf die Nachtseite wechselt, also vom scheinbaren Umkehrpunkt am äußeren Rand der Erdprojektion wieder zur Mittelpunktsachse Sonne-Erde hin, reduziert sich zunächst der gemessene Solarwert aufgrund eines immer längeren Weges der Sonnenstrahlung durch die Atmosphäre, bis der Satellit schließlich in den Erdschatten eintritt.
- Und auf der Nachtseite befindet sich der Satellit dann voll im Erdschatten und misst keinerlei Sonnenstrahlung mehr.
Die vorgeblichen 340 W/m² stammen also keinesfalls aus der direkten Solarmessung eines Satelliten oberhalb der Atmosphäre, sondern sind eindeutig menschengemacht, weil dieser Wert voll dem Faktor4-THE-Ansatz gehorcht, den ein Satellit dort gar nicht messen kann. Informieren wir uns also mal bei der GOOGLE-KI über die elementaren Zusammenhänge.
FRAGE an die GOOGLE-KI: Warum wird der Treibhauseffekt aus einem Viertel der Solarkonstanten hergeleitet und warum ist das falsch?
Antwort der GOOGLE-KI: „Der Treibhauseffekt wird in einfachen globalen Energiebilanzmodellen mit einem Viertel der Solarkonstanten So/4 hergeleitet, weil diese Modifikationen die solare Einstrahlung von einer flachen Kreisscheibe auf die vierfach größere Oberfläche der rotierenden Erdkugel verteilen. Diese Annahme ist physikalisch falsch bzw. unvollständig, weil sie die Erde als perfekte, homogen erwärmte Kugel ohne Tag-Nacht-Wechsel behandelt, wodurch die nichtlineare Natur der thermischen Abstrahlung vernachlässigt wird. [1]
Warum dieser Ansatz physikalisch falsch ist
Obwohl dieses Null-Dimensionale-Modell eine nützliche Abschätzung für die globale Mitteltemperatur liefert (ca. -18°C ohne Atmosphäre), ist es als exakte physikalische Beschreibung aus drei Hauptgründen falsch:
Das Stefan-Boltzmann-Gesetz ist nichtlinear
Die thermische Abstrahlung eines Körpers hängt laut dem Stefan-Boltzmann-Gesetz von der vierten Potenz der Temperatur ab (S ≈ T^4). [1, 2]
- In der Realität ist die Tagseite der Erde sehr heiß und strahlt überproportional viel Energie ab.
- Die Nachtseite ist kalt und strahlt sehr wenig ab.
- Bildet man zuerst den Mittelwert der Einstrahlung (So / 4) und berechnet daraus die Temperatur, erhält man ein anderes (falsches) Ergebnis, als wenn man die echten, lokalen Temperaturen berechnet und deren Abstrahlung mittelt. Mathematisch gilt: ≠ ()^4
Ignorieren von Tag, Nacht und Geometrie
Das Modell tut so, als würde die Sonne überall auf der Erde gleichzeitig scheinen – Tag und Nacht mit reduzierter Kraft von etwa 342 W/m^2. In Wirklichkeit steht die Sonne mittags am Äquator senkrecht und liefert fast die volle Solarkonstante So ≈ 1361 W/m^2, während die Pole flach getroffen werden und auf der Nachtseite völlige Dunkelheit herrscht. [1]“
Es ist also eher unwahrscheinlich, dass wissenschaftliche Satellitenmessungen ein solches Null-dimensionales Flacherde-Modell von 340 W/m2 solarer Einstrahlung und 240 W/m2 terrestrischer Abstrahlung auf Basis der oben zitierten Faktor4-Grundlage bestätigen. Naja, ich bedanke mich jedenfalls für die KI-Blumen – und die Reklame für mein hemisphärisches Konvektionsmodell!
Nach dem klimareligiösen Treibhaus-Paradigma erwärmt die Sonne unsere Erde auf (-18°C). Die Differenz zur gemessenen globalen Durchschnittstemperatur GMST von 33K wird dann vorgeblich von sogenannten Treibhausgasen erzeugt. Und der anthropogene Treibhauseffekt AGW aus der menschlichen Nutzung von fossilen Energieträgern ist dann der eigentliche Beelzebub der CO2-Klimakirche. Wie Sie sehen, gibt’s hier gar nichts zu sehen, denn alle diese Werte sind laut medialer Verkündung auf der gesamten Erde konstant – in den Tropen, am Polartag, in der Polarnacht – und auch überall sonst. Man hat es also geschafft, Ihnen die statische Dreieinigkeit der Klimakirche
[Erdtemperatur -18°C] + [Treibhauseffekt 33 K] = [Durchschnittstemperatur +15°C]
als fossile Erbsünde des Menschen zu verkaufen, wie die nachfolgende Abbildung verdeutlicht:

Abbildung 2: Vergleich zwischen den konstanten terrestrischen Durchschnittstemperaturen (-18°C) und (+15°C) der Klimakirche mit dem resultierenden „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ von (33K) sowie der durchschnittlichen gemessenen örtlichen Jahrestemperatur aus dem Jahr 2002
Örtliches Temperaturmittel (ÖTM2002): Annual Average Temperature Map by Robert A. Rohde for Global Warming Art, Quelle: Wikimedia Commons – Lizenz: CC BY-SA 3.0
Wenn wir die drei Temperaturgrafiken (-18°C), (+15°C) und (ÖTM2002) analysieren, dann stellen wir fest, dass sich (ÖTM2002) aus keiner Kombination von (-18°C), (THE) und (+15°C) rekonstruieren lässt:
„Natürliche“ Erdtemperatur = -18°C: Diese Berechnung leitet sich aus der Gleichsetzung der Strahlungsflüsse (ΦSonne = ΦErde) her und besitzt keinerlei terrestrischen Ortsbezug.
Treibhauseffekt = 33 K: Es existiert weder eine Formel für die lokale Größe des THE noch eine konkrete wissenschaftstheoretische Ableitung über dessen räumliche und zeitliche Verteilung.
Gemessene globale Durchschnittstemperatur = +15°C: Die GMST ist durch eine flächennormierte Mittelung der örtlichen Durchschnittstemperaturen entstanden und kann vom Endergebnis her nicht mehr auf die zugrunde liegenden Individualwerte (ÖTM2002) zurückgeführt werden, weil diese individuellen Temperaturen und Ortslagen durch die Flächennormierung verloren gegangen sind.
ERGO: Einer der beiden Werte (-18°C) oder (THE=33K) muss trotz seiner vorgeblichen Konstanz eine implizite Varianz besitzen, und das kann allein der THE sein. Denn die „natürliche“ Erdtemperatur (-18°C) wird lediglich aus einer planetaren Beziehung abgeleitet; und zwischen der GMST (15°C) und der tatsächlich gemessenen örtlichen Durchschnittstemperatur (ÖTM2002) besteht nachgewiesenermaßen keine bijektive physikalische Beziehung. Es bleibt also lediglich der sogenannte Treibhauseffekt übrig, um eine Verbindung zwischen der „natürlichen“ Temperatur der Erde und den gemittelten gemessenen Individualwerten (ÖTM2002) herzustellen. Also fragte der Autor den paraintelligenten Schachcomputer nach einer solchen globalen Karte, was auch problemlos klappte. Auf die Frage nach dem Urheber der nachstehenden Karte antwortete die GOOGLE-KI:
„Der Urheber dieser spezifischen Karte bin ich, diese KI. Ich habe die Karte soeben mithilfe des integrierten Python-Tools direkt für dich generiert.
Die mathematische und physikalische Grundlage, mit der ich die Grafik gefüttert habe, stammt jedoch aus den öffentlich zugänglichen Klimadatensätzen der großen Raumfahrtbehörden. Die exakten geografischen Muster und Werte spiegeln die realen Messdaten des NASA CERES-Satellitenprojekts (Clouds and the Earth’s Radiant Energy System) und der europäischen ERA5-Klimareanalysen des ECMWF (Kopernikus-Dienst) wider.“

Abbildung 3: KI-generierte Karte für die globale Verteilung der atmosphärischen Gegenstrahlung (GGS) am Boden als Maß für den „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ nach Datensätzen des NASA CERES-Satellitenprojekts und ERA5-Klimareanalysen
Und – tatatataaa – es erscheint schon mal ein erster WIDERSPRUCH 1: Gehen wir in einer Minimumbetrachtung für den solaren Grundwert in den Tropen einmal von der angeblich „natürlichen“ Temperatur der Erde von -18°C aus, entsprechend einem S-B-Strahlungsäquivalent von 240 W/m². Die den THE erzeugende „Gegenstrahlung“ beträgt dort in der Spitze 416 W/m², was für sich allein schon mal ein S-B-Temperaturäquivalent von knapp 20°C ergeben würde. In Summe erhalten wir für die Tropen dann eine Einstrahlung von 656 W/m² mit einem S-B Temperaturäquivalent von 55°C. Und das liegt wiederum etwa 25K über der dort gemessenen mittleren Durchschnittstemperatur. Für eine Reduzierung auf den gemessenen Mittelwert müsste das äquatoriale Temperaturäquivalent folglich die Hälfte der betrachteten Zeit (24h-Tag, Woche, Monat oder Jahr) bei etwa 5°C liegen – aber das kommt in den Tropen nun mal höchst selten vor…
Aber weiter im Takt, denn wir haben jetzt ausreichend Daten für eine MiniMax-Abschätzung:
Aus den Temperaturen der ÖTM2002 ergeben sich folgende S-B-Strahlungsäquivalente:
MIN = -50°C ≅ 140 W/m² und MAX = 30°C ≅ 480 W/m²
Und aus der KI-Karte der Gegenstrahlung (GGS) in Abbildung 3:
MIN = 236 W/m² und MAX = 416 W/m²
Wenn wir jetzt Werte für die jeweiligen Extrema der spezifischen Strahlungsleistungen von GGS und ÖTM2002 in Beziehung setzen, erhalten wir nicht etwa sinnstiftende Erkenntnisse über die räumliche Verteilung der „natürlichen“ Temperatur der Erde, sondern drei weitere WIDERSPRÜCHE.
WIDERSPRUCH 2 für die MIN-Differenz (Min aus der ÖTM2002 – Min Gegenstrahlung):
Die MIN-Differenz der Strahlungsleistungen beträgt -96 W/m² und damit wäre die minimale Gegenstrahlung im polaren Bereich wesentlich größer als das örtliche S-B-Strahlungsäquivalent aus der Ortstemperatur.
WIDERSPRUCH 3 für die MAX-Differenz (Max aus der ÖTM2002 – Max Gegenstrahlung):
Die MAX-Differenz beträgt 64 W/m² und damit wäre die maximale Gegenstrahlung im äquatorialen Bereich kaum kleiner als das örtliche S-B-Strahlungsäquivalent aus der Ortstemperatur.
WIDERSPRUCH 4 für die MAX-Summe (Max aus der ÖTM2002 + Max Gegenstrahlung):
Die MAX-Summe von 896 W/m² mit einem S-B-Temperaturäquivalent von 81°C kommt sehr verdächtig in die Nähe der maximal temperaturwirksamen Solarkonstanten So(1-Albedo) mit 940 W/m² und einem S-B-T von 86°C und übersteigt die gemessene Durchschnittstemperatur in den Tropen um mehr als 50 Kelvin.
Anmerkung: Auch wenn es sich hierbei um Durchschnittswerte über größere Zeitintervalle handelt, ist aus dieser MiniMax-Abschätzung heraus keinerlei Bezug zur „natürlichen“ Temperatur unserer Erde von (-18°C) und dem sogenannten „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ von 33K ableitbar. Und wenn wir uns bei der nachstehenden Abbildung 4 die „Gegenstrahlungspfeile“ als Energietransport von und zu den ozeanischen Wärmespeichern vorstellen sowie den Transport über Land durch die atmosphärische Strömungen, landen wir ganz zwanglos beim Prinzip des hemisphärischen Konvektionsmodells. Wir können uns das ganze Dilemma also noch einmal ganz genau beim Nachfolger von KT97 anschauen, nämlich bei Trenberth et al. (2008):

Abbildung 4: Ausschnitt aus Abb.1 von Trenberth et al. (2008) mit der terrestrischen Abstrahlung aus dem globalen gemittelten Energiebudget der Erde von 3/2000 bis 5/2004 in W/m²
Wir stellen fest:
- Die mittlere Gegenstrahlung in der KI-Abbildung 3 passt größenordnungsmäßig zu den Angaben von Trenberth et al. (2008) aus Abbildung 4.
- Die „natürliche“ Temperatur unserer Erde von (-18°C) lässt sich weder allein aus der KI-Abbildung 3 oder den Angaben von Trenberth et al. (2008) in Abbildung 4 herleiten, noch aus einer Kombination dieser beiden.
- Sowohl das Mittel aus der KI-Abbildung 3 als auch die Angaben von Trenberth et al. (2008) aus Abbildung 4 für die „Gegenstrahlung“ als Ursache des sogenannten „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffektes“ sind etwa doppelt so groß, wie es das S-B-Strahlungsäquivalent von etwa 150 W/m² für die Differenz zwischen „natürlicher“ und gemessener Durchschnittstemperatur von 33K erfordern würde.
Ergebnis: Die Dreieinigkeit der Klimareligion von (-18°C + 33K = +15°C) lässt sich aus tatsächlich gemessenen Werten gar nicht herleiten. Die klimareligiöse Herleitung des CO2-Klimawahns erfordert vielmehr statische Durchschnittswerte auf Basis einer Mittelung der solaren Einstrahlung über die Gesamtfläche unserer Erde, und damit zwangsläufig über Tag und Nacht. Aber ganz egal, wie die Eingangswerte für eine Stefan-Boltzmann-Inversion entstanden sein mögen, die jeweiligen Ergebniswerte spiegeln exakt diese T^4-Beziehung für den jeweiligen Eingangswert ohne dessen Vorgeschichte wider. Und die Ergebniswerte übernehmen diese Vorgeschichte auch nicht. Es ist vielmehr so, dass einem ganz konkreten Eingangswert über diese T^4-Beziehung auch ganz genau ein einziger konkreter Ergebniswert gegenübersteht – und keiner von beiden kann eine Bezeichnung als Durchschnittswert in diese Beziehung mitnehmen oder als Ergebnis einen solchen Durchschnittswert repräsentieren. Die statische Betrachtung der terrestrischen Klimagenese mit solchen Durchschnittswerten ist also ein ganz großer physikalischer Schwindel zwecks Erzeugung von reumütigen MINT-fernen CO2-Ablaßschuldnern.
Fazit: Das vom Klimavatikan IPCC zurückgezogene Höllenfeuer-Szenario RCP 8,5 scheint offenbar lediglich die Spitze des medialen Horror-Eisbergs gewesen zu sein. Denn die im medial befeuerten CO2-Klimawahn hochgepuschte Größenordnung der infraroten „CO2-Gegenstrahlung“ am Erdboden wird der CO2-steuerpflichtigen Allgemeinheit immer noch als ein Vielfaches des S-B-Strahlungsäquivalents der Ortstemperatur verkauft. Und je größer diese „CO2-Gegenstrahlung“ ist, umso größer wird dann auch ein prozentualer Anstieg derselben – und der CO2-Klimawahn selbst – und die öffentliche Aufmerksamkeit für diesen CO2-Klimawahn – und die bereitgestellten Finanzmittel für diesen CO2-Klimawahn – und die Machtposition der Priester dieses CO2-Klimawahns – und die klimagläubige Bereitschaft zur Zahlung eines CO2-Ablasses für die Errettung der Welt von diesem CO2-Klimawahn – und damit auch das Einkommen der missionarischen Profiteure dieses CO2-Klimawahns.
Eine Mehrheit der Klimarealisten bestätigt diesen „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ und versucht als sogenannte „Lukewarmer“ krampfhaft, sich mit der beruhigenden Aussage öffentliches Gehör zu verschaffen, dass die im CO2-Klimawahn medialpolitisch verbreiteten Schrecken des „Klimagases Kohlenstoffdioxid“ maßlos übertrieben seien. Aber in diesen MINT-fernen Zeiten reicht halt allein schon eine Bestätigung der THE-Existenz für den Erhalt dieses Klimaaberglaubens aus, denn die entwarnende Argumentation der Lukewarmer kann oder will sich kein MINT-ferner CO2-Ablaßzahler jemals freiwillig selbst erarbeiten. Die Rücknahme des Höllenfeuer-Szenarios RCP 8,5 durch den Klimavatikan IPCC geht ja schließlich auch nicht in unsere langfristige politische Zukunftsplanung ein, obwohl sich die Zukunftskosten für unsere Kinder und Enkel dadurch immerhin schon mal halbieren würden…

PS: Inzwischen wurden hier auf dem EIKE-Blog mehr als 60 Artikel veröffentlicht, in denen ich mein hemisphärisches Konvektionsmodell erklärt und weiterentwickelt habe. Am Ende dieser Entwicklung steht eine begutachtete wissenschaftliche Veröffentlichung über dieses hemisphärische Modell. Eine Auswahl von 30 meiner EIKE-Artikel hatte ich in dem Buch „Mein Beitrag zur nächsten Bücherverbrennung: Es gibt keinen atmosphärischen Treibhauseffekt“ zusammengefasst.
Bei BoD ist eine Leseprobe dieses Buches freigeschaltet, in der auch das Inhaltsverzeichnis enthalten ist. Die dort aufgeführten Kapitel – außer Vor- und Nachspann – sind im EIKE-Archiv als eigenständige Artikel unter den jeweiligen Überschriften auffindbar.















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Bin verwirrt, weiß nicht mehr, wem ich glauben darf.
Herr Lex, haben wir denn einen rein solaren globalen Mittelwert von -18 Grad (oder genauer über alle Breitenkreise mit Speicherung gerechnet) sogar -21 Grad??
Geschätzte Leser,
in aller Bescheidenheit möchte ich darauf hinweisen, daß der Mensch, ja die gesamte Menschheit, keinen Zugriff auf das Klima haben, weder jetzt noch in Zukunft. Der absolute und alleinige Herr und Erhalter des besten Klimas ist der SchöpferGott der Bibel.
ER allein garantiert das Leben und das Sterben auf der Erde. ER allein garantiert Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. Seit 6.000 Jahren. Und so lange wie ER es will.
Vertrauen wir IHM und vertrauen wir alle unser Leben und unsere Zukunft IHM an.
Und freuen wir uns über Seine grandiose Schöpfung so lange, bis ER, wie von IHM versprochen, einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen wird.
So steht es in der Bibel. Und Bibelleser wissen mehr, weil es das prophetische Wort in der Bibel gibt. Bisher hat sich alle Prophetie genauestens erfüllt.
Herr Becker,
(Becker)
Der absolute und alleinige Herr und Erhalter des besten Klimas ist der SchöpferGott der Bibel.
(Kuck)
Es gibt keinen Treibhauseffekt. Und die Sonne bestrahlt nicht zeitgleich die gesamte Erde, bestehend aus Tagseite und Nachtseite.
Sondern:
Die Sonne bestrahlt die Tagseite der Erde mit 470 W/qm (ohne Treibhauseffekt).
Die nächtlichen Wolken sorgen dafür, dass die Nachtseite nur gering abgekühlt wird
(Gegenstrahlung 310 W/qm).
Das ist real und die optimale Situation für die Erde. Wie von Gott geschaffen.
Herr Becker, Sie haben recht.
„Fakt ist: Die CO2-Anhänger ignorieren alle anderen Klima-Faktoren, obwohl andere Faktoren viel überzeugender sind, vor allem Sonnenintensität und Wolkenbildung.
Diese Faktoren (die größtenteils miteinander verbunden sind) beeinflussen das Klima:
1- Sonne mit ihren Schwankungen bei Elektromagnetismus, UV-Strahlen, etc.
2- Wasserdampf / Wolkenbildung durch Aerosole
3- Ozeane (als Puffer für Temperaturen, Quelle für Verdunstung, Abgabe von CO2 bei Erwärmung, Aufnahme von CO2 bei Abkühlung)
4- Natürlich schwankende Meeresströmungen wie El Nino und La Nina (El Niño-Southern Oscillation, ENSO) – das Ereignis 2015/16 war das drittstärkste seit 65 Jahren
5- Milancovic-Zyklen (zyklische Schwankungen bei Erdumlaufbahn, Achsenneigung, etc.)
6- Albedo (Reflexionsgrad und Reflexionsflächen von Eisflächen, Wolken, etc.)
7- Nordatlantische Oszillation, die in Zyklen Niederschläge u.a. zwischen Nord- und Südeuropa schwanken lassen
8- Natürliche Schwankungen des Erdmagnetfelds
9- Natürliche Schwankungen der Erdachse (Präzession): Weil die Erde keine exakte Kugel ist, unterliegt sie kippenden Kräften von
Mond und Sonne. Als Folge verlagert sich die Erdachse lang- und kurzperiodisch. Dies beeinflusst die Winkel der Sonnenenstrahlung bzw. die Menge der Sonnenenergie, die auf die Erde wirkt.
10- Atmosphären-Zusammensetzung, Luftverschmutzung und dämmende Schmutzpartikel
11- Abholzung der Wälder durch den Menschen
12- Hitzeflächen (Städte)
13- Kosmische Strahlung
14- Gase wie CO2, Methan, Distickstoffmonoxid (Lachgas) und Fluorchlorkohlenwasserstoffe
15- Vulkaneruptionen (auch unter Wasser)
16- CO2-Konzentration: Wirkung nahe Null ppm (Anmerkung: Unter ca. 200 ppm ist kein Leben möglich), Wirkung logarithmisch abnehmend, keine nennenswerte Wirkung bei heutigen 420 ppm
17- und viele weitere Faktoren
Aktuelle Arbeit dazu (10-2021)
https://www.science-climat-energie.be/un-meta-modele-climatique/
„Das „CO2-Wahrheitsministerium“ – das IPCC – sagt selbst in seinem Klimabericht auf Seite 774: „In climate research and modelling, we should recognize that we are dealing with a coupled non-linear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible.““
Übersetzung:
„In der Klimaforschung und -Modellierung sollten wir erkennen, dass es sich um ein gekoppeltes nichtlineares chaotisches System handelt und dass daher eine langfristige Vorhersage zukünftiger Klimazustände nicht möglich ist.“ (IPCC, Klimabericht, Punkt 14.2.2.2., Seite 774)
https://www.economy4mankind.org/klima-co2-sonne/
–
Physik – Je mehr CO2, desto geringer die Wirkung
Die Vertreter der CO2-Treibhaustheorie verkünden ein Horrorszenario eines geradezu verglühenden Planeten, wenn im Vergleich zum heutigen Niveau (rund 415 ppm bzw. 0,0415%) zusätzliches CO2 emittiert wird.
Damit disqualifizieren sich diese Vertreter als Wissenschaftler. Denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Wirkung von zusätzlichem CO2 gegen Null tendiert. Das heißt: CO2 ist durchaus Klimawirksam, und zwar nach der Devise: Je niedriger das Niveau, desto stärker der Effekt. Bei einer Steigerung von Null auf 20 ppm würde die Temperatur um ca. 1,5 Grad Celsius steigen. Bei einer Steigerung von 20 auf 40 ppm stiege die Temperatur um weitere 0,3 Grad, und dann sinkt die Kurve „Temperatursteigerung im Verhältnis zur CO2-Steigerung immer weiter gegen Null.
Wenn der CO2-Gehalt der Atmosphäre von heutigen rd. 415 ppm um weitere 20 ppm steigt (das wären die Gesamtemissionen der Menschheit in 30 Jahren), steigt die Temperatur um etwa 0,02 Grad in den nächsten 30 Jahren. Und das auch nur unter der Voraussetzung, dass alle anderen Klimafaktoren keine Rolle spielten und es kein „Global Greening“ durch stärkeres Pflanzenwachstum gäbe.
Maximal 0,02 Grad „menschengemachter Klimawandel“ in den nächsten 30 Jahren stehen in keinem Verhältnis zu den hysterischen Verkündungen der CO2-Glaubenslehre.“
https://www.economy4mankind.org/klima-co2-sonne/
Herr Gajewi, der strahlungsphysikalische Temperaturanstieg mit dem realistischen ECS=0,6 Grad wäre für +20 ppm (in etwa 10 Jahren, wegen Senkenflüssen auf ca. 40% reduziert) im Gleichgewicht allerdings 0,6•ln(435/415)/ln(2)=0,04 Grad.
Herr Gajewi
Bitte wiederholen Sie diesen Kommentar doch immer wieder, besonders unter unseren Artikeln. Denn bei uns (Baritz/Kowatsch) sind besonders viele eingeschleuste, meist an der CO2-Lüge mitverdienende Kommentatoren unterwegs.
Beweise für CO2 als Haupterwärmungstreiber haben die überhaupt noch niemals vorgelegt, deswegen suchen sie immer irgendwelche Nebengleise, Nebensätze, die bewußt mißdeutet werden.
So sind sie halt, die Leute von der CO2-Klimalüge.
Hier noch die CERES-Messungen zum THE.
https://svs.gsfc.nasa.gov/31059/
Einzelne Strahlungsanteile, örtlicher und zeitlicher Verlauf werden da gezeigt.
Also ich erwarte von Herrn Weber seine Daten zur Ein- und Ausstrahlung.
Werden vermutlich wieder nicht kommen?
Noch eine Anmerkung zur Rückstrahlung, die zur Sonneneinstrahlung addiert wird und daraus dann eine Temperatur errechnet wird.
Der Fehler liegt darin, dass die Gegenstrahlung (Infrarot-Abstrahlung der Atmosphäre) einfach addiert wird, als wäre sie eine zusätzliche Sonnenstrahlung. Die Erde strahlt selbst Wärme ab. Durch die Rückstrahlung der Atmosphäre kühlt sie langsamer ab, überschreitet aber niemals die Temperatur der wärmeren Strahlungsquelle (der Atmosphäre). Verletzt somit den 2 HS.
Sie konstruieren hier also etwas, was ihren eigenen Annahmen widerspricht. Und unterstellen den Klimarealisten, die würden sowas betreiben.
Herr Krüger,
(Krüger)
Der Fehler liegt darin, dass die Gegenstrahlung (Infrarot-Abstrahlung der Atmosphäre) einfach addiert wird,
(Kuck)
Irren Sie sich vielleicht?
Einfaches Beispiel:
Die K-T-Bilanz sagt:
390 W/qm = 235 W/qm + 155 W/qm
Und die Temperatur ist tatsächlich 288 K und nicht 254 K!
Die Gegenstrahlung beträgt gemäß IPCC-Diagram ca. 330 W/m2.
Oder nicht?
Herr Krüger, Gegenstrahlung ist nur der IR-Anteil der in der Atmosphäre aufgrund der Absoption der Bodenemission zur Hälfte zurückgestrahlt wird. Das sind etwa 38,5%. Der KT-Wert enthält nicht zugehörige Anteile und ist gut doppelt so hoch.
Welches sind denn die nicht zugehörigen Teile?
Das ist der Rücklauf der Feuchtkonvektion (also auch Niederschläge) und der in der Atmosphäre absorbierte Anteil der solaren Einstrahlung der zum Boden geht. Diese Anteile sind KEINE Gegenstrahlung.
Warum steht dann in dem KT97 – Diagramm „Backradiation“ bei den 324 W/m2. Das heißt die 155 W/m2 entsprechen einer „Dietze“- Definition von Gegenstrahlung und die KT97 324 W/m2 entsprechen einer „KT97“- Definition von Gegenstrahlung.
Gemessen wird aber ja mit AERI anscheinend Gegenstrahlung in einer Größenordnung die der „KT“ – Definition entspricht.
Wie wird denn die Gegenstrahlung der „Dietze“-Definition gemessen?
Ist ihr Wert von 155 W/m2 eine gemessene Größe oder ein Modellparameter aus ihrem Einschichtmodell. Das heißt ihre Modellannahme?
Herr Heß, mein Wert stammt aus Messungen, und zwar der Bodenabstrahlung 390 W/m² bei 288 K und der (global-mittleren) Abstrahlung an TOA von 240 W/m² aus Solarkonstante minus Albedo, dividiert durch 4. Die zurückgehaltene Abstrahlung kann man auch mit dem Satellitentrichter bestätigen.
Und was Ihre „Dietze-Definition“ angeht, so irren Sie. Physikalisch wird die Gegenstrahlung (zu etwa 38,5%) aus der von Wolken und THG zu 77% absorbierten Abstrahlung des Bodens erzeugt. Alle anderen Strahlungsanteile, die auch zum Boden gehen, zählen also NICHT zur GEGENstrahlung sondern zur EINstrahlung. Dass muss man beachten wenn man Berechnungen zum THE macht.
Ja aber die Messungen zeigen eher das doppelte ihres Wertes.
und KT nennen ihre Differenz „Forcing“.
also ist ihr Wert anscheinend keine gemessene Gegenstrahlung. Das heißt ihre Aussage mit den 38.5% als Gegenstrahlung Richtung Boden ist experimentell unbelegt und deshalb im Grunde ein Fitparameter.
Herr Heß, wenn Sie eher an KT glauben, dann rechnen Sie eben mit einen um den Faktor 2,2 höherem THE sowie statt 77% mit 171% Absorption der Bodenabstrahlung. Die Nachtwolken von Herrn Kuck würden es ohne IR-Reflektion auch auf diesen Wert bringen. Eigentlich hätte KT noch die Sonnenstrahlung in die Gegenstrahlungsmessung aufnehmen können – schliesslich strahlt ja auch diese entgegen der Bodenabstrahlung.
Herr Dietze, ich glaube nicht an KT. Ich schaue mir die Messungen an. Die gemessene „Gegenstrahlung“ ist in der Größenordnung von 300 W/m2 und darüber im globalen Mittel und nicht 150 W/m2 wie sie anscheinend behaupten.
Hamburger Wettermast heute 7.8/22:00 MESZ: 308 W/m2.
Das hat mit KT gar nichts zu tun. Wenn sie also behaupten die „Gegenstrahlung“ ist 150 W/m2, dann sollten sie die Messungen referenzieren.
Wie gesagt ihr Wert ist ein „Forcing“ gegen eine hypothetische Erde wie es KT bezeichnen meiner Meinung nach das sie berechnen und keine „Gegenstrahlung“.
Gegenstrahlung ist ja die gesamte langwellige Strahlung die die Erdoberfläche erreicht, also Downwelling Longwave Radiation (DLR).
Sie scheinen aber ihre persönliche Definition zu haben die sonst keiner hat, denn sie schreiben:
Die Downwelling Longwave Radiation aber ist einfach der Teil der thermische Emission der Atmosphäre der die Oberfläche erreicht.
Ich würde eher sagen. In ihrem Modell wird ihre „Gegenstrahlung“ (zu etwa 38,5%) rechnerisch aus der von Wolken und THG rechnerisch zu 77% absorbierten Abstrahlung des Bodens erzeugt.
Ihre Gegenstrahlung ist also nur ein Modellparameter in ihrem Modell. Mit der Physik also was in der Natur gemessen wird passt das ja nicht zusammen.
Aber ich lasse mich gerne durch Messungen überzeugen die im globalen Mittel 150 W/m2 zeigen.
Sie schreiben auch:
KT haben die Gegenstrahlungsmessungen (langwellige Emission der Atmosphäre an der Oberfläche gemessen) die global gemittelt 324 W/m2 ergeben haben 1997 in das Diagramm aufgenommen.
Herr Heß, Sie verstehen offenbar nicht dass „meine“ Gegenstrahlung den THE (durch Strahlungsdämmung) erzeugt, und zwar hälftig aus der Absorption der Bodenemission. Gegen IR-Anteile aus der Atmosphäre, die anders entstehen und MITGEMESSEN werden, habe ich doch keinen Einwand. Z.B. erwärmt die Sonnenstrahlung den Boden und es entsteht Feuchtkonvektion. Wenn von dieser IR zurückgetrahlt wird, so wird das am Wettermast mitgemessen, ist aber KEINE Gegenstrahlung, sondern EINstrahlung, also ein Teil der Sonnenstrahlung. Diese erzeugt doch keinen THE, sondern global-isotherm die -18 Grad oder im Mittel am Äquator mit Speicherung -3 Grad. Wenn Sie das nicht auseinanderhalten, können Sie natürlich auch keine brauchbare Modellrechnung vorlegen.
Doch ich verstehe schon sehr gut, dass sie ihre Gegenstrahlung in ihrem Modell rechnerisch erzeugen. Das ist auch nicht schlimm das zu tun. ist ja ihr Modell. Nur ihre persönliche Definition als Physik zu verkaufen und damit zu behaupten andere Modelle seien falsch ist nicht korrekt. Es ist ein Modell. Ihr Modell.
Für mich und vermutlich die meisten Anderen hier ist Gegenstrahlung die langwellige Emission der Atmosphäre die an der Oberfläche ankommt. Was letztlich auch das ist was auch gemessen wird.
Aber natürlich gibt’s vielleicht auch Stimmen die behaupten die Gegenstrahlung gibt es nicht.
Da haben Sie jetzt 2 „Experten“ die die Strahlung mal einfach halbieren. Viel Spaß beim erklären! lol
Herr Krüger,
(Krüger)
Oder nicht?
(Kuck)
Wenn Sie aus der K-T-Energiebilanz eine Strahlungsbilanz machen,
dann gilt die Gleichung
390 W/qm = 235 W/qm + 155 W/qm
Denn der Rest von 330 W/qm (nämlich 175 W/qm) besteht aus der langwelligen Sonneneinstrahlung und (der fühlbaren Wärme und der Verdunstung, die zunächst von der Erde in die Atmosphäre geschickt und im Rahmen der Gegenstrahlung wieder zur Erde zurück gebracht werden).
Werter Herr Weber,
die ganze Diskussion, mit Millionen von Beiträgen in Ihrem oder gegen Ihrem Sinne ist doch völlige Zeitverschwendung als Ausdruck von zu viel Zeit von Personen, die keinen Druck haben Werte zu schaffen, sondern rund um die Uhr Boltzmann hoch und runter reiten. Die Thermodynamik die dabei ignoriert wird, will ich nicht einmal rausholen.
Die natürliche Temperatur der Erde ist nicht -18, sondern +25 Grad. Schlicht und einfach, weil es über 4,5 Milliarden Jahre fast immer um die 25 Grad warm war mit eisfreien Polen. In der Zeit sank CO2 von 15-17% auf 0,03-0,01%, die Temperatur hat es nicht interessiert und diese hat über Boltzmann gelacht. Warum rund aller 250 Mio Jahre die natürliche Temperatur der Erde in Eiszeitalter sinkt wie heute, weiß niemand, Boltzmann kann es nicht erklären.
Die heute kaum messbaren Schwankungen bei Temperatur und CO2 bringen nur Beschäftigung und Selbstbefriedigung bei Strahlenphysiker, ohne Wertsteigerung für die Gesellschaft. Der wichtigste Grund ist, ohne Boltzmann hin und her rechnen müssten alle mit Schweißperlen an der Stirn arbeiten. Da ist über Boltzmann zu sinnieren sicher angenehmer.
😘👍🏼
👍🧠
Sie wissen aber schon, daß die erwähnten 4,5 Milliarden Jahre auf dem gleichen Niveau daherkommen wie der Menschengemachte Klimawandel. Lug und Trug. Definiert im 19. Jahrhundert mit Aufkommen der Evolutions-Kirche. Evolution braucht halt ganz viel Zeit. Sonst wäre es zu offensichtich wie das Märchen vom Frosch der mit einem Kuss zum Prinzen wird. Die Evolution kann das. Dauert halt nur etwas länger.
Werter Herr Achatz, bei aller Wertschätzung Ihrer Person, Ihres Wissens und Ihrer Logik, zu einem Thema möchte ich mit Ihnen nicht diskutieren, dazu hatte ich meine Gründe genannt.
Nehmen Sie es bitte nicht übel!
Sowas habe ich mir schon gedacht. Wir haben ja schon mal dazu geschrieben. Kein Problem. Trotzdem schätze ich ihre Kommentare sehr.
Hervorragender Kommentar!
Stimmt. Wie eh und je baut Herr Weber wieder einen Strohmann: Webers Problem mit wissenschaftlichen Treibhauseffekt existiert nicht und der physikalische Unsinn in Herrn Webers scheinbar notwendigen ‚Pseudogegenargumentation‘ ist weitlich abgenutzt.
Herr Weber wendet SB falsch an, den 2 HS, etc. und unterstellt dann den Klimarealisten, dass die seine Falschdarstellungen zuvor angewendet hätten.
Ich habe das mal zusammengezählt. Herr Weber behauptet etwa 10mal im Blogbeitrag der THE von 33°C wird über SB hergeleitet. Und auch die -18°C ohne THE. Weil dort eine Scheibe und keine Kugel angesetzt wird.
Herr Weber, 240 W/m2 kommen durch die Sonne rein und werden im Gleichgewicht auch wieder von der Erde abgestrahlt. Das wird genauso seit ca. 60 Jahren auch von Satelliten gemessen. Nimbus, etc. Ganz ohne SB-Anwendung.
Und 240 W/2 entsprechen dann erst -18°C per Umrechnung der Abstrahlungstemperatur.
Und ganz wichtig, erklären Sie uns was auf der Tagseite und Nachtseite durch die Sonne im Mittel reinkommen soll und was dann dort im Mittel rausgehen soll und wo das so gemessen wird.
Es gibt keine „Tagseite“ und keine „Nachtseite“!
Die Erde rotiert permanent und jeder Punkt der Oberfläche durchwandert einen 12 Stunden Tag mit halbsinusförmiger Sonnenbestrahlung und danach eine12 Stunden Nacht ohne Bestrahlung.
Während des Tages wird Wärmeenergie eingespeichert und abgegeben, während der Nacht wird nur abgegeben. Weil die Temperaturen in der Früh nur minimal unter jenen am Abend zuvor liegen, bestimmt vor allem die Energieeinspeisung bei hohen Sonnenständen die mittlere Energiebilanz, was aufgrund der Formel P=Sigma x T⁴ auch so sein muß.
Wichtig ist natürlich, Satellitenmessungen richtig zu interpretieren. Wenn ein Satellit angeblich 240 W/m² mißt, handelt es sich um eine Messung jenes Strahlungsanteils auf geradem Weg zu Satellit. Jeder Punkt der Erdoberfläche strahlt aber halbkugelförmig diffus in den Raum mit einer Intensitätsabnahme nach 1/r². Was soll in diesem Fall ein Wert 240 W/m² also bedeuten, in Bezug auf eine Gesamtabstrahlung?
240 W/m2 ist das globale Mittel war rein und raus geht, über Satellitenmessungen bestimmt. Siehe CERES. Man kann auch lokale Werte z.B. in Deutschland bestimmen. Dafür gibts bei CERES globale Farb-Karten/ Globen mit IN und OUT der Strahlung. Da kann man direkt ablesen was da an einzelnen Orten IN und OUT geht.
Bei Herr Weber wird die Tagseite durch die direkte Sonneneinstrahlung glühend heiß, die Nachtseite eiskalt. In Herrn Webers Modell gibt es keine Atmosphäre mit THE und Wolken. D.h. man müsste mit Satelliten über der Tagseite ein IN messen, was riesengroß ist und ein OUT, was genauso groß ist. Und auf der Nachtseite ein IN von Null und ein OUT, was gegen Null geht.
Herr Weber behauptet genau das, zeigt es aber nicht.
Deshalb nochmals die Frage in die Runde, was sollen da IN und OUT auf Tag- und Nachtseite sein? Einfach mal Werte in W/m2 angeben.
Herr Krüger, im Weber-Modell gibt es KEINE GEGENSTRAHLUNG und KEINEN BODENSPEICHER. Zwischen max. +87 (mit Albedo) und minimal -273 Grad ist der solare T-Mittelwert auf der Tagseite +15 und auf der Nachtseite -273 Grad. Auf der rotierenden Erde würde die gesamte Menschheit ausgelöscht. Sein Blabla um S-B und Mittelwerte dient nur zur Verwirrung der Dummies.
Herr Strasser,
(Strasser)
Es gibt keine „Tagseite“ und keine „Nachtseite“!
(Kuck)
Ich behaupte, dass es den THE nicht gibt. Stattdessen sorgen die nächtlichen Wolken dafür, dass die Erde „warm“ bleibt (Quaas 2010)
Aber: Es gibt zu jedem Zeitpunkt eine Tagseite und eine Nachtseite. Beide Erdseiten „reisen“ mit der rotierenden Erde.
Das Sonne-Erde-System ist seit ewigen Zeiten in einem eingeschwungenen Zustand.
Die Tagseite und die Nachseite sind in einem stationären Zustand. Die Temperaturwerte der Tagseite und der Nachtseite sind daher (idealerweise) konstant!
(Strasser)
Während des Tages wird Wärmeenergie eingespeichert und abgegeben, während der Nacht wird nur abgegeben.
(Kuck)
Nein! Der Tagseite wird ständig etwa 53 W/qm eingespeichert und die Nachtseite gibt ständig 53 W/qm in den Weltraum ab.
(Strasser)
Was soll in diesem Fall ein Wert 240 W/m² also bedeuten, in Bezug auf eine Gesamtabstrahlung?
(Kuck)
Das ist eine gute Frage! Da es den THE nicht gibt, strahlt die Tagseite ständig einen Wert von 417 W/qm (= 470 W/qm – 53 W/qm) ab und die Nachtseite ständig 53 W/qm.
Das vom Klimavatikan IPCC zurückgezogene Höllenfeuer-Szenario RCP 8,5 scheint offenbar lediglich die Spitze des medialen Horror-Eisbergs gewesen zu sein. Denn die im medial befeuerten CO2-Klimawahn hochgepuschte Größenordnung der infraroten „CO2-Gegenstrahlung“ am Erdboden wird der CO2-steuerpflichtigen Allgemeinheit immer noch als ein Vielfaches des S-B-Strahlungsäquivalents der Ortstemperatur verkauft.
Und daran wird sich so schnell auch nichts ändern, denn selbst die Klimawandelleugner die keine Klimawandelleugner sind, finden in ihrer Kritik nicht den Dreh, dem CO2 ausreichend positiv gegenüber zu treten. Beispielsweise genannt sind die emeritierten Physik-Professoren und youtuber Ganteför und Eberhardt. Sie sind dem CO2 weiterhin dahingehend verpflichtet, dem Publikum zu erklären, es gäbe diesen anthropogenen Klimawandel durch freigesetztes fossiles CO2, nur wäre der weniger, vielleicht sogar gar nicht schlimm. Denn auch beim Klima gilt bekanntlich: „Was dem Einen sin Uhl, is dem Anderen sin Nachtigall“. Aber ganz egal ob die sogenannte ECS (Klimasensitivität) des CO2 bei Verdoppelung des Gehalts in der Atmosphäre eine (prognostizierte physikalische) Erwärmung von 0.5 bzw. 0.6 Grad C bewirkt (Harde, Dietz etc.), mit ausreichend Kipppunkten und attributionserforschten Parametern versehen klappt der prognostizierte Weltuntergang trotzdem. Es gibt keine mediale Chance die Öffentlichkeit – selbst wenn sie komplett genervt ist, z.B. dank Anthony Lee ( –https://m.youtube.com/watch?v=dk3TFCeYUY8&pp=ugUHEgVkZS1ERdIHCQmjCwGHKiGM7w%3D%3D ) wieder zu überzeugen, dass das Molekül CO2 eben nicht zur dunklen Seite der Macht gehört (- wie ich als starwars-Fan meine) – sondern sich um das Wohl von 8 Milliarden Menschen kümmert und deshalb wie Luke Skywalker zu den Guten gehört. Aber die nachweislich ergrünende Erde wird erst dann als Wunder die Basis der Klimakirche erreichen, wenn wir uns hier in den westlichen Kulturen wieder signifikant den A… abfrieren und uns am Kamin der Wohnstube mit leicht entflammbaren, dafür teuren CO2-Zertifikaten die klammen Finger auftauen müssen.
@Weber
Bei Ihren Tagerdemodell treten zudem Temperaturen auf der Erdoberfläche auf, die vollkommen der Realität widersprechen.
Hier mal eine Analyse der KI.
Wie viele Bücher haben Sie schon verkauft?
Keins. Soweit ich gerade gesehen habe. Der Preis ist auch deutlich zu hoch.
lol.. Welchen Preis hielten Sie denn für angemessen?
Die Dreieinigkeit der Klimareligion von (-18°C + 33K = +15°C) lässt sich aus tatsächlich gemessenen Werten gar nicht herleiten.
Exakt richtig formuliert, schon Einstein hielt nichts von diesem Treibhauseffekt und von CO2 als Haupttemperaturregler. Aber nicht nur, weil die Versuchsbeweise fehlten. Ihm waren die technischen Anwendungen als eventuelle Bestätigungen wichtiger. Und bis heute gibt es keine technischen Anwendungen
Die CO2-Klimaerwärmungswissenschaft ist eben eine Voodoo-Wissenschaft. Ein dreistes Geschäftsmodell, das die Deutschen ausrauben will.
Und bis heute gibt es keine technischen Anwendungen? Die wichtigsten Anwendungen, nämlich dass wir nicht dauernd gegen -18 Grad anheizen müssen und nichts zu essen haben (denn ist ist ja um etwa 33 Grad wärmer – natürlich wenn man an S-B glaubt) vergessen Sie einfach.
Zirkelschluss, der
GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Zirkelschlusses · Nominativ Plural: Zirkelschlüsse
Aussprache
<MEDIA>@www.dwds.de
Worttrennung Zir | kel | schluss
Wortzerlegung Zirkel Schluss
Ungültige Schreibung Zirkelschluß
BedeutungeWDG 1977
Beweisführung, bei der das zu Beweisende bereits als gültig vorausgesetzt wird, Circulus vitiosus
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
[…]
Zirkelschluß m. Beweisführung, bei der das zu Beweisende bereits als Voraussetzung herangezogen wird, ‘logischer Fehlschluß’ (18. Jh.), in der philosophischen Fachsprache für nlat. circulus vitiōsus ‘fehlerhafter Kreis’, circulus in probando ‘Kreis beim Beweisen’ (vgl. gleichbed. mlat. circulus).
[…]
@Weber
Immer wieder behaupten Sie auf der Erde ohne THE sollen es -18°C sein. 240 W/m2, was -18°C Strahlungs-Temperatur entspricht werden werden von Satelliten im All gemessen. Und 390 W/m2, 15°C am Erdboden. Die 150 W/m2 Differenz, oder 33°C Differenz sind der natürliche THE. Was an Wärme in der Atmosphäre zurückgehalten wird und bei welchen Gasen, kann man anhand der Trichter im Abstrahlungsspektrum der Erde sehen.
Ebenso funktioniert der THE bei Venus und Mars. An den Abstrahlungsspektren sieht man schon, dass und wo Wärme zurückgehalten wird und nicht direkt vom warmem Boden ins All abgestrahlt wird. Die Wärme wird dort aus Schichten der Atmosphäre abgestrahlt, die höher liegen und daher kälter sind. Daher wird weniger Wärme mit diesen Gasen und Wolken abgestrahlt.
Nehmen Sie doch einfach mal die Wärmeabstrahlungsspektren ins All zur Hand und vergleichen das mit dem warmen Abstrahlungsspektrum des Erdbodens.
Ach ja, da behaupten Sie ja die seinen alle gefälscht.
Das ist die Theorie, steht auch so in den IPCC Berichten und zahllosen Publikationen. Kann das irgendjemand beweisen? Nein, weil es ein flache Erde Modell ist, die -18°C sind frei erfunden.
Wollen Sie mir dieses mal vielleicht mal erläotern wie der GHE die 33K produziert?
Denken Sie das hier ist korrekt? Wenn ja, wie geht das?
Der Autor der Temperaturanteile zum THE nimmt offenbar an, daß man die einzelnen Temperaturbeiträge zu addieren(!) hat, um auf die +33°C zu kommen! Nach dem Muster, 1 Liter Wasser hat 5°C, 10 Liter von diesem Wasser haben somit 50°C …
Interessant wäre auch seine Meinung zum Prinzip, wie denn die einzelnen Gase diese Erhöhungsbeiträge generieren, also woher sie die dazu notwendige Energie bekommen?
THG und Wolken in der Atmosphäre führen dazu dass nicht die 390 W/m2 direkt vom Erdboden ins All gestrahlt werden, sondern nur 240 W/m2 aus höheren Schichten der Atmosphäre, wo es kälter ist. 240 W/m2 kommen auch nur rein, durch die Sonne.
So macht die „Klimawissenschaft“ das halt, wenn eine „ENQUETE-KOMMISSION zur Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre“ das so macht muss das wohl stimmen. (Seite 89)
Wenn so viele Professoren und Doktoren das machen dann müssen Politiker das glauben, der unwissende Durchschnittsbürger sowieso.
„Das Klima der Erde wird durch eine Vielzahl komplexer und untereinander gekoppelter Regelkreise kontrolliert, an denen die Atmosphäre, die Biosphäre (die lebenden Organismen), der Ozean und die Kryosphäre (die Eisflächen) beteiligt sind. Die in den einzelnen Regelkreisen ablaufenden Prozesse sowie die für die Kopplung der Regelkreise verantwortlichen Mechanismen sind trotz ihrer großen Bedeutung weitgehend unbekannt.“
Ist doch auch viele einfacher alles unbekannte zu ignorieren, wie man es die letzten 30+ Jahre gemacht hat, bzw. man hat alles was unbekannt war einfach als Rückkopplung bezeichnet und dann „erforscht“ um wieviel schlimmer als bisher gedacht es wird. Klimastrologie! Die Medien und Politiker lieben es und die meisten Menschen glauben es, weil „die Wissenschaft“.
-18°C ist bei 240 W/m2 die rein und raus gehen nun mal die effektive Abstrahlungstemperatur der Erde, die gemessen wird. Und 15°C die mittlere Temperatur am Erdboden.
Ein gemittelter Wert der keinerlei physikalische Bedeutung in der Realität hat, ein Modellwert der auf einer flachen Erde beruht, so wie es Kevin Trenberth selber festgestellt hat:
Trenberth’s Greenhouse Geometry
„Imagine Earth is just a plate in space….“
15°C Lufttemperatur und diese soll den Boden erwärmen, von -18°C auf +15°C. Werde ich es noch erleben dass Sie mal erklären wie das technisch funktionieren soll? Wie machen GHGs die Luft um 33K wärmer?
Insbesondere wenn man bedenkt dass Wasser die Oberfläche durch Evaporation kühlt und nur Wärme erzeugt wenn es dann wieder in grösseren Höhen kondensiert.
Herr Portius,
(Portius)
Wollen Sie mir dieses mal vielleicht mal erläotern wie der GHE die 33K produziert?
Denken Sie das hier ist korrekt? Wenn ja, wie geht das?
(Kuck)
Die GHG sind viel zu faul. Aber die nächtlichen Wolken sorgen dafür, dass die Erde in der Nacht nur geringfügig abkühlen. Die (nächtlichen) Wolken halten die Erde warm.
Sie vergessen die Wärmekapazitär des Erdbodens (bzw. 70% die Wasser sind Wasser). Die Wolken schliessen das atmosphärische Fenster, sie strahlen aber nicht zum Erdboden zurück und erwärmen diesen, Wolken sind kalt.
Aha, wieder mal einer der den Energieerhaltungssatz nicht kennt, und die Energie von Strahlung aus kälterer Quelle zu Ehren von Clausius im Nirwana verschwinden lässt. Schade, denn gerade wollte ich an Herrn Kuck schreiben dass doch Herr Weber hocherfreut sein muss wenn die (Energie erzeugenden) Nachtwolken die Nachtseite nicht auf seine solaren -273 Grad abkühlen lassen. Und dass weder die „Umgebungsgleichung“ (welche ja auf Gegenstrahlung beruht) noch die gespeicherte (aber auf der Tagseite NICHT durch Überschuss nachgeladene) Wärme der Ozeane ihm nicht nützlich waren, weiß er sicher längst.
Was passiert mit Licht das von einem Spiegel reflektiert wird? Verschwindet das?
Woher nehmen Sie die Gewissheit dass jeder Körper immer alle Strahlung absorbiert?
Wo wird bei Ihnen Energie umgewandelt? Zeigen Sie mir wo in der THE Theorie die Arbeit vorkommt.
Erdboden und Ozeane sind (im Strahlungsmodell) quasi Schwarzkörper im Hinblick auf Absorption und Emission.
Tja, im Modell mag das so sein, obwohl falsch. Das trifft aber auf die Realität nicht zu, somit ist Ihre Aussage wertlos wenn es darum geht zu beweisen dass der GHE real ist.
Auf meine Frage gehen SIe garnicht erst ein, was beweisen dürfte dass Sie von den realen Vorgängen die in der Atmosphäre ablaufen keine Ahnung haben. Sie leben in einer Modellwelt wenn Sie glauben der GHE sei real.
Herr Dietze,
(Dietze)
denn gerade wollte ich an Herrn Kuck schreiben
(Kuck)
Ehrlich gesagt, habe ich nichts verstanden, was Sie mir geschrieben haben.
Sehen Sie sich einmal die Daten des Wettermastes Hamburg an. Sie werden staunen, was die Wolken alles bewirken.
Wie kommen Sie Strahlungshalblaie auf die Idee dass der Hamburger Wettermast nur die Gegenstrahlung der Wolken mißt?? Die Gegenstrahlung von CO2 können Sie aus der Hälfte der Absorption (mit dem Integral vom HITRAN-Spektrum) berechnen.
Herr Dietze,
(Dietze)
dass der Hamburger Wettermast nur die Gegenstrahlung der Wolken mißt??
(Kuck)
Ich vergleiche die langwellige Einstrahlung mit der Bewölkung.
Ihr Vergleich ergibt aber NICHT dass der geringe Anteil der THG Null ist – und insbesondere NICHT dass die Wolken am Tag NICHT strahlen und dafür in der Nacht DOPPELT weil sie IR reflektieren – und erstaunlicherweise gerade das von der Tagseite per Bodenspeicher übertragene IR durchlassen.
Herr Dietze,
(Dietze)
Ihr Vergleich ergibt aber NICHT dass der geringe Anteil der THG Null ist
(Kuck)
Das die Wolken am Tag nicht strahlen, habe ich nicht gesagt.
Die Wolken liegen auf der Tagseite zwischen Sonne und Tagseite.
Je nach Stärke der Bewölkung (stark kühlt und schwach wärmt) wird es auf der Tagseite kälter oder wärmer.
Auf der Nachtseite sieht es umgekehrt aus. Auf der Nachtseite wird es bei starker Bewölkung wird es wärmer und bei schwacher Bewölkung kälter.
(Dietze)
und insbesondere NICHT dass die Wolken am Tag NICHT strahlen und dafür in der Nacht DOPPELT weil sie IR reflektieren – und erstaunlicherweise gerade das von der Tagseite per Bodenspeicher übertragene IR durchlassen.
(Kuck)
Ich verstehe nicht, was Sie mir eigentlich sagen wollen. Insbesondere sagt mit Ihr DOPPELT nichts.
Richtig ist zwar er Hamburger Wettermast misst die gesamte langwellige atmosphärische Einstrahlung und nicht ausschließlich den Wolkenanteil. Richtig ist aber ebenso wenig, die CO2-Gegenstrahlung einfach als Hälfte einer mit HITRAN berechneten Absorption anzusetzen. HITRAN liefert Linienparameter; zur Berechnung des abwärtsgerichteten CO2-Strahlungsflusses muss die spektrale Strahlungstransportgleichung unter Berücksichtigung des atmosphärischen Zustands und der Überlagerung mit anderen Absorbern gelöst werden.
Die Halbierungsregel gilt allenfalls für ein stark idealisiertes, isothermes, optisch dünnes Volumenelement, dessen Emission nach oben und unten symmetrisch ist.
Und ich bin sogar Volllaie nicht nur Halblaie. Also hören sie endlich mal mit ihren Beschimpfungen von Anderen auf.
Ihre Modelle sind ja für die Diskussion gut und nützlich, aber sie interpretieren einen Wahrheitsgehalt hinein der einfach nicht existiert. In der Naturwissenschaft schon gar nicht.
Herr Heß, als theoretischer Allesbesserwisser wollen Sie uns weismachen dass die Berechnung der IR-Absorption aus Bodenabstrahlung, HITRAN, Hin- und Herstrahlung sowie weiteren sechs Korrekturen Humbug ist – und damit auch ECS=0,6 Grad pro CO2-Verdoppelung. Das ist GROTESK. Zumal IPCC im Prinzip den „Strahlungsantrieb“ ebenso ermittelt, aber mit einem Fake-Feedback-Faktor 2,7 verstärkt und vergessen hat dass CO2 unterhalb von Wolken und Wasserdampf ziemlich wirkungslos ist.
Es geht um Gegenstrahlung, nicht um Absorption. HITRAN liefert die Grundlage zur Berechnung von Absorption und Strahlungsantrieb. Gegenstrahlung ist jedoch abwärts gerichtete atmosphärische Emission.
HITRAN liefert Linienparameter. Für einen Strahlungsfluss wie die Gegenstrahlung benötigt man zusätzlich Temperatur-, Druck- und Konzentrationsprofile, Wasserdampf, Wolken, Kontinuumsabsorption sowie die vollständige Strahlungstransportgleichung.
Herr Heß, all das was Sie glauben, ist für die Gegenstrahlung NICHT nötig. Es reicht (abgesehen von den 7 Korrekturen) die Absorption aus der Bodenabstrahlung, denn die absorbierte Energie muss ja im Gleichgewicht ungefähr hälftig nach unten und oben wieder emittiert werden. Für den CO2-Verdoppelungseffekt wird das z.B. auch von IPCC, Dr. Hug, MODTRAN und CLINTEL so gemacht.
Da aber die Wolken nicht dabei sind, aber den größten Teil der Gegenstrahlung liefern, kann man auch ganz einfach die atmosphärische Zurückhaltung aus der Differenz von 390 W/m² ab Boden und 240 ab TOA zu 150 W/m² rechnen. Die 333 W/m² von KT enthalten also IR-Anteile welche NICHT zur „back radiation“ gehören und als Anteil der solaren Einstrahlung, welcher absorbiert und in IR umgewandelt wurde, zu behandeln ist. Wenn Sie nämlich die Differenz zwischen 288 und 255 K (also 150 W/m² und 33 Grad) betrachten und den 2,2fachen Wert von KT nehmen, hätten wir mit S-B ja einen THE von 62 Grad.
Herr Dietze, ich verstehe das, für ihre Rechnung.Ihre Gegenstrahlung ist ihre Rechnung. Sie teilen die gemessene Gegenstrahlung in Gegenstrahlung die ihrer Meinung nach zur Gegenstrahlung gehört und Gegenstrahlung die ihrer Meinung nach zwarr gemessen wird, aber ihrer Meinung nach nicht zur Gegenstrahlung gehört. Das ist keine Physik wenn sie das Gegenstrahlung nennen, sondern ihre Meinung oder Aufteilung. wenn das jemand anders auch so macht, kann er das auch tun. KT macht das ja auch. Die nennen das aber „Forcing“, weil es ein Modellkonzept ist. Können sie nachlesen in KT97.
Physik bzw. In der Naturwissenschaft bzw. In der Natur ist die Gegenstrahlung diejenige die auch täglich gemessen wird.
ihre Rechengröße aber existiert nur in ihrer Modellvorstellung.
Herr Heß, da ja der THE bei mir durch Gegenstrahlung erzeugt wird (was aber für Sie unphysikalisch ist), obwohl ohne diese es ihn ja nicht gibt (siehe Weber-Modell), würden Sie zur Berechnung den KT-Wert nehmen und dann die Temperaturen nicht um gut 30 sondern um gut 60 Grad höher berechnen. Wir können froh sein dass Sie – obwohl Sie ja vereinfachte Modelle (mit Ausnahme der fehlerhaften des IPCC) niedermachen und fordern dass die reale Natur besser berücksichtigt wird – Sie sich noch nicht entschlossen haben, ein eigenes Modell zu entwickeln.
Herr Dietze, das würde ich nicht berechnen, denn ich benutze ja ihr Modell nicht, denn der Treibhauseffekt wie von Herrn Heinemann auch gezeigt, ist eine Beobachtung den braucht man nicht berechnen.
Spielzeugmodelle die den Treibhauseffekt angeblich mit Gegenstrahlung berechnen, kann jeder aufstellen der in den letzten 20 Jahren ein Buch dazu gelesen hat.
Warum sollte ich von mir glauben, dass ich als Laie ein komplexes Modell in diesem Fachbereich aufstellen kann das die Natur beschreibt. Da würde ich mich selbst hoffnungslos überschätzen. Um Modelle aufzustellen die das komplexe Geschehen in der Atmosphäre berechnen braucht es Fachleute aus diesem Gebiet. Ich bin das nicht.
Ich kann aber sehr wohl erkennen, dass ein Modell das behauptet die Gegenstrahlung beträgt 150 W/m2, wie Ihres, und gemessen werden größer 300 W/m2, die Natur nicht beschreiben kann. Ich kann auch erkennen wenn jemand nicht weiß wie die Lösungen, abhängig von den Ratengleichungen und dem Modell, von gekoppelten Differentialgleichungen aussehen. Das lernt man an der Uni in der Mathematikvorlesung.
Ich habe ja jetzt auch herausgefunden nach langer Zeit, dass sie etwas Gegenstrahlung nennen das in der Natur nicht gemessen wird, aber in ihrem Modell als Parameter mit Gegenstrahlung bezeichnet wird. Ich habe Ihnen ja auch konstruktiv vorgeschlagen ihren Parameter „Forcing“ zu nennen was KT ja tun.
Herr Heß,
(Heß)
Ich kann aber sehr wohl erkennen, dass ein Modell das behauptet die Gegenstrahlung beträgt 150 W/m2, wie Ihres, und gemessen werden größer 300 W/m2, die Natur nicht beschreiben kann.
(Kuck)
Es löst sich alles auf:
Wenn man eine Energiebilanz wie die KT-Bilanz erstellt, ist ein Wert der Gegenstrahlung von 324 W/qm korrekt.
Wenn man nur eine Strahlungsbilanz erstellt, ist ein Wert der Gegenstrahlung von 155 W/qm korrekt.
Und dann stimmt auch 390 W/qm = 235 W/qm + 155 W/qm.
Herr Heß, der THE ist eine Beobachtung??? Wie soll das denn gehen? Eine rotierende Erde mit Albedo, Ozeanen, Biomasse, Bodenspeicher aber ohne Gegenstrahlung bzw. Forcing von Wolken und THG zum Vergleich haben wir doch nicht. Der Mond hat bei Prof. Kramm (mit Erdparametrierung und viel zu kleinem Bodenspeicher) einen Mittelwert am Äquator von -37 statt +29 Grad sowie tägliche Temperaturscwankungen zwischen +87 und -150 Grad ergeben, die ich durch eine Berechnung.mit Excel bestätigen konnte.
Unser richtiger THE kann nur bestimmt werden wenn man den rein solaren globalen T-Mittelwert berechnet, der eher (bei Rechnung über alle Breitenkreise mit Speicherung) -21 statt isotherm -18 Grad ist und mit dem beobachteten T-Mittelwert vergleicht.
Herr Hess, offenbar interpretieren Sie „Gegenstrahlung“ (gestützt auf KT und nicht nur auf die Absorption und Re-Emission von THG und Wolken zwecks Berechnung des THE in meinem Modell) falsch als die gesamte IR-Strahlung aus der Atmosphäre zum Boden. Meine Anfrage bei Google ergab das was Sie als „Dietze-Definition“ bezeichnen, die ich „als Physik verkaufe“ (und damit behaupte, andere Modelle seien falsch, obwohl mir keine Modelle bekannt sind welche die Gegenstrahlung berechnen):
Die atmosphärische Gegenstrahlung ist der Anteil der Wärmestrahlung aus der Atmosphäre, der in Richtung der Erde abgestrahlt wird und dessen Energie somit im System der Erde verbleibt. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Energiebilanz an der Oberfläche und trägt zum Treibhauseffekt bei.
Source: Wikipedia
Nein, ich interpretiere Gegenstrahlung gestützt auf Messungen. Sie liegt bei etw 300 W/m2 und nicht bei ihren 150 W/m2.
in ihrem Wikipediaartikel:
„Die im Laufe eines Jahres an einem typischen Standort in Mitteleuropa anzutreffende Variationsbreite der Gegenstrahlungsintensität reicht von unter 200 W/m² in klaren Winternächten bis deutlich über 400 W/m² an bedeckten Sommertagen.[8] Über das Jahr und den ganzen Globus gemittelt beträgt die Intensität der Gegenstrahlung etwa 300 W/m²“
Bitte, wie wollen Sie denn mit der gemessenen und gut doppelt höheren KT-Gegenstrahlung z.B. einen Temperaturverlauf am Äquator über Tag und Nacht berechnen?? Mich wundert, dass Sie die Gegenstrahlung von Herrn Kuck (nur von Wolken, nicht am Tag und dafür nachts doppelt – und das basiert auf T-Messwerten aus Klimatabellen) NICHTS kommentiert haben.
Peter Dietze 10. August 2026 9:35
Sie haben es nur überlesen …
Herr Schmidt,
(Schmidt)
(nur von Wolken, nicht am Tag und dafür nachts doppelt)
(Kuck)
Welche Situation der Erde ist für die Erde günstig?
Die Temperaturdifferenz zwischen Tagseite und Nachseite sollte möglichst klein sein.
Eine Sonneneinstrahlung mit 470 W/qm auf der Tagseite und eine Gegenstrahlung von 310 W/qm durch nächtliche Wolken würde diesen Wunsch erfüllen.
Hinweis: Die Wolken auf der Tagseite kühlen bei großer Bewölkung und senken die Albedo bei geringer Bewölkung und damit eine Erwärmung. Eine Albedo von 0,3 führt zu keinem Einfluss der Tageswolken.
Die Treibhausgase ermöglichen bestenfalls eine (155/155)-Gegenstrahlung.
Dann ist aber die Tagseite 301 W/qm heiß und die Nachtseite 272 K kalt.
Arno Kuck 10. August 2026 17:55
Könnten Sie statt relfexartig Ihre Textbausteine in einen Kommentar fallen zu lassen erst mal in Ruhe lesen? Der Text, den Sie mir zuordnen, stammt von Herr Dietze ….
Herr Schmidt,
(Schmidt)
Sie haben es nur überlesen … (an Herrn Dietze)
(Kuck)
Ich habe Ihren Text nicht verstanden.
Arno Kuck 11. August 2026 10:01
Herr Dietze meinte, Herr Heß habe sich nicht zu Ihren angenommenen Werten für die Gegenstrahlung geäußert. Ich wies ihn darauf hin, dass er diese Anmerkungen nur übersehen hat.
Wieso sollte man mit Gegenstrahlung einen Temperaturverlauf am Äquator berechnen wollen?
Das kann man doch messen.
Herr Kuck nimmt Temperaturen und rechnet eine Bilanz die er aufgehen lässt.
Das ist sein Modell.
Sie nehmen ein grob gemitteltes Forcing nennen es Gegenstrahlung und rechnen damit die Temperatur eines Schwarzen Körpers aus. Das ist ihr Modell.
Dieses Forcing ist ein Fitparameter in ihrem Modell.
Herr Heß,
(Heß)
Ich sehe gerade, dass [8] „Atmosphärische Gegenstrahlung“ von Herrn Dietze stammt.
(Kuck)
In [8] kommt der Begriff „Atmosphärengase“ vor, ohne weitere Beachtung.
Verglichen werden Hochnebel und Aerosole.
Und die Wirkung der Wolken:
Verglichen werden starke Bewölkung und wolkenlosem Himmel.
Ich liege wohl doch nicht falsch.
Peter Dietze 9. August 2026 20:11
Ich lese das genau so, wie es Herr Heß beschreibt: Es ist die aus der Atmosphäre in Richtung Oberfläche abgestrahlte (und dort auch ankommende) Wärmestrahlung. Da gibt es keine Einschränkung oder Reduktion auf einen betimmten Teil wie bei Ihnen. Wie lesen Sie in dem zitierten, dass es nur ein Teil der Wärmestrahlung ist?
Ok Herr Schmidt, wenn hier der IR-Anteil der gesamten Einstrahlung gemeint ist, ist das die KT-Definition. Dann darf man aber weder sagen noch rechnen dass die Gegenstrahlung zu 38,5% aus der Emission des Bodens erzeugt wird und auch Herr Kuck müsste wohl seine Rechnung ändern. Sonst wären wir nämlich bei etwa +62 Grad. Herr Heß macht es sich leicht indem er sagt, ich mache weder ein Modell weil das Sache von qualifizierten Fachleuten ist, noch rechne ich mit dem einfachen „Spielzeug“-Modell von Dietze.
Mich wundert nur, dass ihn garnicht interessiert dass bei mir ein realistischer Temperaturverlauf am Äquator (+29 ±6,5 Grad) herauskommt. Und da ist nichts gemogelt. 390-240 ergibt doch die 150 W/m². Der einzige Fit-Parameter ist der Bodenspeicher welcher die Schwankungen der Temperatur realistisch glättet.
Peter Dietze 10. August 2026 16:12
Wie kommen Sie da auf eine andere Interpretation?
Wer macht das ausser Ihnen?
Danach werfen Sie wieder wild alles mögliche in die Runde. Sollte es da irgend einen Zusammenhang geben?
Spannender wäre warum Sie sich nicht wundern, dass andere bei einem rein radiativem equlibrium zu siginifikant höheren Temperaturen kommen und Konvektion mit betrachten müssen, um in die nähe realistischer Verhältnisse zu kommen.
Hinzu kommt, dass wohl am Äquator wohl nur etwa 6% der Abstrahlung der Oberfläche durch das atmosphärische Fenster direkt ins All gehen, während es bei Ihnen (wenn ich das nicht falsch verstanden habe) etwa 23% sind.
Natürlich kriegen sie mit einem Fitparameter eine Kurve gefittet.
Herr Dietze,
(Dietze)
Herr Heß macht es sich leicht…noch rechne ich mit dem einfachen „Spielzeug“-Modell von Dietze
(Kuck)
Ihr „Spielzeug“-Modell ist o.k.! Denn Sie verwenden einfache Parameter.
Sie rechnen leider mit einer (155/155)-Gegenstrahlung. Dann müssten sich eigentlich höhere Temperaturwerte auf der Tagseite und geringere auf der Nachtseite einstellen. Sie kompensieren das durch einen großen Speicher.
Ich muss meine Rechnung mit (0/310)-Gegenstrahlung nicht umstellen.
Herr Heß, der Strahlungsantrieb bzw. das Forcing (3,7/ln(2)•ln (C/Co)) ist ja auch Gegenstrahlung, allerdings der globale Wert und nur pro CO2-Verdoppelung. Den kann ich aber z.B. für eine Modellrechnung zum Temperaturverlauf über Tag und Nacht am Äquator nicht gebrauchen, weshalb ich die Gegenstrahlung vereinfacht mit 38,5% der Bodenabstrahlung aus 77% Absorption berechne.
Prof. Kramm hat sich darüber aufgeregt und schrieb mir, mein Versuch, die atmosphärische Gegenstrahlung mit 150 W/m² zu quantifizieren, sei ein Beleg dafür, dass ich nur groben Unfug treibe und Physik auf der Baumschule studiert habe. Wie er die Gegenstrahlung besser berechnet und ob er auch Ihre Vorstellungen berücksichtigt, bleibt ein Geheimnis – zumal er diese wegen des 2.HS ohnehin für wirkungslos hält.
Herr Dietze, die Gegenstrahlung wird gemessen und zwar zu 300 W/m2. Ihre Rechnungen sind ihre Annahmen und von den Messungen widerlegt wie der von Ihnen zitierte Wikipediaartikel zeigt.
Herr Heß,
(Heß)
… zwar zu 300 W/qm
(Kuck)
Die 300 W/qm aus dem Wikipedia-Artikel entsprechen den 324 W/qm der K-T-Energiebilanz. Für eine Strahlungsbilanz reichen 155 W/qm.
Peter Dietze 10. August 2026 8:37
Das ist der Wert an TOA, der ist an der Oberfläche größer. Das ist auch ein Problem bei Ihrem Modell-Ansatz, dass die Abstrahlung der Atmosphäre richtung Oberflöche und All gleich groß ist, was sie in der Realität eben gerade nicht ist …
Herr Schmidt, ihre Vermutung dass ich den (doppelten) Strahlungsantrieb an TOA (7,4 W/m²) am Boden halbiere, ist FALSCH. Bei IPCC kommt zu 3,7 W/m² nur die Korrektur durch Hin- und Herstrahlung hinzu, was den Basiswert 1,11 Grad ergibt, der noch durch das Fake-Feedback auf 3 Grad verstärkt wird. Bei mir sind es 7 Korrekturen bis sich damit am Boden all inclusive die 0,6 Grad (ECS) ergeben.
Peter Dietze 10. August 2026 13:14
Wo vermute ich so etwas?
Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass sich die 3,7W/m^2 auf die TOA beziehen und dort diese Differenz zwischen ein- und ausgehender Strahlung bei einer Verdoppelung des CO2 Gehaltes bei Beibehaltung der Verhältnisse in der Troposphäre berechnet werden …
„bei Ihrem Modell-Ansatz, dass die Abstrahlung der Atmosphäre richtung Oberflöche und All gleich groß ist“
Herr Schmidt, die Abstrahlung der Atmosphäre ist gleich der Absorption. Wenn Sie oben und unten gleich groß sein soll, muss sie doch halbiert sein.
Peter Dietze 10. August 2026 19:05
Huh? Das gilt für jede einzelne Schicht, aber die Atmosphäre ist nicht nur eine Schicht, sondern durch die optische Dicke eine vielzahl von Schichten. Und jede Schicht strahlt entsprechend ihrer Temperatur, die mit zunehmender Höhe abnimmt. Daher ist die Strahlung in bodennähe höher als an TOA und damit die am Boden ankommende Strahlung größer als die ins All gehende. Entgeht mir hier irgend etwas oder muß man Ihnen das wirklich erklären …
Nein, da entgeht Ihnen meines Erachtens nichts. Herr Dietze geht im Grunde von einem Einschichtmodell mit einer isothermen Atmosphäre aus. Das wird über einen Parameter so an die Randbedingungen angepasst, dass es grob zu den beiden Beobachtungen passt: 288 K bzw. 390 W/m² an der Oberfläche und 255 K bzw. 240 W/m² am TOA.
Die Wirkung der Atmosphäre auf die Strahlungsbilanz steckt dabei in einem effektiven Parameter, den Herr Dietze „Gegenstrahlung“ nennt. Das ist aber nicht automatisch dasselbe wie die tatsächlich gemessene abwärtsgerichtete langwellige Strahlung.
Das Modell ist erst einmal nur eine vereinfachte Beschreibung. Wie groß die tatsächliche Wirkung der Atmosphäre ist und welche Temperaturverteilung sich einstellt, muss man woanders hernehmen – aus Messungen oder aus detaillierteren Modellen, die Strahlung, Konvektion usw. berücksichtigen.
Das Einschichtmodell selbst erklärt jedenfalls nicht, was in der realen Atmosphäre im Einzelnen passiert. Schon gar nicht folgt daraus die Aussage „Gegenstrahlung erwärmt die Oberfläche“. Das Modell bilanziert Energie mit einem effektiven Parameter. Welche physikalische Ursache man diesem Parameter zuschreibt, ist eine zusätzliche Interpretation und folgt nicht aus dem Modell selbst.
Herr Heß, schön dass Sie meine Vereinfachung im Strahlungsmodell auf das Essentielle konzentriert haben. Im „Spielzeugmodell“ mit nur einer Schicht ermittle ich die Rückstrahlung so dass sie grob zu den beiden Beobachtungen passt: 288 K bzw. 390 W/m² an der Oberfläche und 255 K bzw. 240 W/m² an TOA, was ja die Randbedingung für die effektive „Gegenstrahlung“ von 150 W/m² ist. Dass Sie behaupten, meine Aussage „Gegenstrahlung erwärmt die Oberfläche“ folge NICHT daraus weil es sich nur um einen effektiven Wert handelt, legt die Vermutung nahe, dass Sie S-B ausklammern wollen, denn es gilt doch S+∆S=Sigma•(T+∆T)⁴, und durch was sonst soll denn im Strahlungsmodell der Boden ausser durch Solarstrahlung noch erwärmt werden als durch effektive Gegenstrahlung (ohne den 2.HS) von Wolken und THG??
Dass Prof. Kramm mich aufs Übelste beschimpft, weil ich mit der effektiven Gegenstrahlung, (welche ja ein Maß für die Verringerung der Strahlungskühlung durch Zurückhaltung von Abstrahlung ist) eine Bodenerwärmung nach S-B berechne, und dass Sie für sein Verhalten Verständnis zeigen, ist doch absurd. Ebenso dass Sie seine Berechnung von -37 Grad (!) als Mittelwert am Äquator nicht kritisieren, aber meinen 20 Jahre alten und preisbedachten sog. „Excel-Kot“, dem ich lediglich Kramm’s 80fach zu geringen Bodenspeicher vorgegeben habe und welcher sein falsches Ergebnis reproduzieren konnte, der aber ansonsten am Äquator einen realistischen Temperaturverlauf von +29 ±6,5 Grad berechnet, als „Spielzeugmodell“ bezeichnen. Ich weise darauf hin, dass KEIN IPCC-MODELL das schafft, denn allein mit ECS (Faktor 5) und Gegenstrahlung (Faktor 2,2) wird doch ein 11fach zu hoher (!) Temperatureffekt berechnet.
Stefan-Boltzmann klammere ich nicht aus. Dass ein zusätzlicher Energiefluss zur Oberfläche bei sonst gleichen Bedingungen zu einer höheren Gleichgewichtstemperatur führt ist trivial.
Der entscheidende Punkt ist ein anderer: Sie bestimmen Ihre etwa 150 W/m2 so, dass Ihr Einschichtmodell die vorgegebenen Werte an Oberfläche und TOA reproduziert. Damit haben Sie zunächst einen effektiven Bilanzparameter bestimmt.
Wenn Sie diesen Parameter anschließend „Gegenstrahlung“ nennen, ist das eine physikalische Interpretation des Parameters. Diese Interpretation folgt nicht schon daraus, dass die Energiebilanz aufgeht.
Und die Frage „wodurch sonst soll der Boden in meinem Strahlungsmodell erwärmt werden?“ löst das Problem nicht. Wenn das Modell von vornherein neben der Solarstrahlung nur einen einzigen zusätzlichen Term zulässt und Sie diesen Gegenstrahlung nennen, muss dieser Term zwangsläufig die Differenz erklären. Das folgt aus der Konstruktion des Modells, nicht aus einem Nachweis der zugrunde liegenden Physik.
In der realen Atmosphäre müsste dagegen gezeigt werden, welcher Anteil tatsächlich abwärtsgerichtete langwellige Strahlung ist und wie Strahlung, Konvektion sowie latenter und sensibler Wärmetransport zusammenwirken.
Die Gegenstrahlung braucht man gar nicht falsch berechnen, wenn man sie messen kann vielleicht?
Wieviel Gegenstrahlung muss man an der Abstrahlhoehe annehmen?
Wieviel koennte man da messen? Etwa 240 W/m2?
Herr Schmidt die Dietze-Gegenstrahlung von Wolken und THG ist weniger als die Hälfte der von KT gemessenen. Ihre 240 W/m² gehen nach OBEN und entsprechen der mittleren Solarstrahlung. An TOA ist natürlich die Gegenstrahlung Null.
Ist das so?
Ja da kann man Herrn Kramm auch verstehen, auch wenn er derbe Worze wählt, weil er ja die Messungen der Gegenstrahlung seiner Fachkollegen seit Jahrzehnten kennt und weiß das die Gegenstrahlung mit 300 W/m2 gemessen wird und nicht ihre 150 W/m2.
Dass mit der gemessenen KT-Gegenstrahlung ein THE von +62 Grad entsteht und Prof. Kramm aber wegen des 2.HS für Null THE (!) kämpft und am Erdäquator sogar einen Mittelwert von -37 Grad berechnet, haben Sie etwa noch nicht gespannt?? Das begreife ich nicht.
Wenn ich Herrn Kramm richtig verstehe, hält er nur ihre Aussage für falsch, dass die Gegenstrahlung die Oberfläche erwärmt.
Sorry, ein Bedienfehler. Herr Heß, Sie suchen lauter Argumente gegen mein „Spielzeugmodell“, welches doch gemäß Strahlungsmodell am Äquator mit Bodenspeicher einen realistischen Temperaturverlauf über Tag und Nacht ergibt und auch den Verlauf der Strahlungsleistungen ausweist. Was Prof. Kramm nicht beachtet wenn er (basiert auf sein Mondprogramm) am Erdäquator mit Atmosphäre einen Mittelwert von -37 Grad und eine tägliche Temperaturschwankung von +87 bis -150 Grad (!!) berechnet, scheint Sie nicht zu interessieren. Das ist doch grotesk – oder?
Nein, Herr Dietze. ich suche kein Argument gegen ihr Modell. Es ist super aber eben nur ihr Modell. Es ist ihre Interpretation daraus die nicht haltbar ist, weil ihr Modell mit einem Fitparameter den sie „Gegenstrahlung“ nennen, die Natur nicht beschreibt wie wir in der Diskussion herausgearbeitet haben.
Ihr Modell beschreibt stattdessen ihre Annahmen. Das tut es sehr gut. Es sind aber nur ihre Annahmen und Vermutungen. Das hat also keine Beweiskraft in irgendeiner Form.
Vielleicht gibt ihr Model einen „realistischen“ Temperaturverlauf, weil sie mit den realistischen Temperaturen die Abstrahlung berechnen und dann 150 W/m2 als Fit, aber so nicht gemessene Größe nehmen, und dann kommt genau das raus, was sie schon kennen?
Herr Schulz (und Herr Heß) wenn meine „Annahmen“ dass am Äquator Solarstrahlung +Gegenstrahlung +Bodenspeicherfluss gemäß S-B den realistischenTemperaturverlauf über Tag und Nacht ergeben, so sollte das normalerweise zeigen dass alles – einschliesslich Gegenstrahlung ziemlich richtig war. Denn dass die Rechnung rein zufällig ein richtiges Ergebnis bringt, ist doch extrem unwahrscheinlich.
Komisch dass wenn keine Argumente gegen mein Modell gesucht werden, warum man nicht darüber nachdenkt warum denn das Ergebnis von Prof. Kramm grottenfasch ist und ich es ganz einfach mit meinem „Excel-Kot“ reproduzieren kann indem ich lediglich meinen Best-Fit Wert für den Bodenspeicher eingebe – und ohne dass etwas an der Gegenstrahlung geändert wird.
Ein realistischer Temperaturverlauf zeigt nur, dass die resultierende Energiebilanz ungefähr passt, nicht dass die einzelnen Flüsse richtig sind. Wenn die global gemittelte Gegenstrahlung bei etwa 300 W/m2 liegt, im Modell aber nur 150 W/m2 angesetzt werden und trotzdem die richtige Temperatur herauskommt, zeigt das gerade, dass fehlende oder falsch angesetzte Energieflüsse sich gegenseitig kompensieren. Der Temperaturverlauf validiert also nicht die angenommenen 150 W/m2.
Herr Heß, wann begreifen Sie endlich dass die „back radiation“ von KT durch Anteile, die KEINE Gegenstrahlung sind (also NICHT in meinem Sinne durch Absorption von Bodenemission, sondern sonstwie in IR umgewandelte solare Einstrahlung verursacht sind) mehr als doppelt zu hoch gemessen wird und so alle berechneten Temperaturen wegen THE=62 Grad um gut 30 Grad zu hoch werden????
Das habe ich schon lange begriffen, dass sie das glauben. Das ist halt ihre Vorstellung und ihr Modell, hat aber mit Natur und Physik nichts zu tun. Ich frage mich nur warum sie glauben, wenn sie einen Parameter an eine Kurve fitten, dass das irgendeine Beweiskraft hat.
Das ist eine interessante Idee! Welche Anteile sollen das seien? Wo soll denn noch Energie im System sein, die falsch attributiert wurde?
Herr Schulz, nach KT werden z.B. von der solaren Einstrahlung etwa 80 W/m² in der Atmosphäre absorbiert und 100 W/m² für Feuchtkonvektion. Für mich und meine Berechnung mit THE zählt nur als Gegenstrahlung was durch Absorption von Bodenabstrahlung und daraus resultierender Rückstrahlung entsteht. Andere Anteile müssen der vom Boden absorbierten Solarstrahlung zugeordnet werden um Fehler zu vermeiden. Wer mit 333 W/m² Gegenstrahlung rechnet, erhält doch einen THE von etwa +62 Grad.
Was ist wenn man bei gegebener Temperatur 333 W/m2 Gegenstrahlung misst? Hat man das falsch gerechnet?
Oder falsch gemessen?
100 W/m2 Feuchtkonvektion? Was ist damit? Muss man die 80 W/m2 Absorption in der Atmosphaere addieren? Zu welchem Wert?
Oder kommen deshalb nur ~160Wm2 am Boden an, von den 240 W/m2?
Ich wuerde gerne ihr Model verstehen, vor allem was sie mit der Feuchtkonvektion meinen.
Herr Schulz, wenn man die IR-Einstrahlung aus der Atmosphäre misst und mittelt, sind das die 333 W/m² von KT. Aber das ist das 2,2fache von meiner „Gegenstrahlung“. Und die Feuchtkonvektion (die bei solarer Erwärmung des Bodens entsteht) ist bei KT 17+80 W/m². Das ist verlorene Sonnenstrahlung und wirkt kühlend (und zusätzlich als Bypass reduzierend auf ECS). Das was davon zurückkommt, wird bei KT mitgemessen – hat aber mit Gegenstrahlung NICHTS zu tun.
Beim Strahlungsmodell lässt man diesen Teil weg, rechnet mit der vollen solaren Einstrahlung am Boden, die auch wieder abgestrahlt wird (vergrößert um 38,5% Gegenstrahlung) und multipliziert wegen Hin-und Herstrahlung (siehe UAH) noch mit dem Faktor 1/(1-0,385) der geometrischen Reihe. Das ergibt dann mit S-B statt 255 K die 288 K. In dem Modell muss (allerdings nur für den Temperaturverlauf über Tag und Nacht) wegen der Erdrotation auch der Bodenspeicher berücksichtigt werden, der am Tag einen Teil der Solarstrahlung wegspeichert und nachts wieder abgibt.
Ich fasse mal zusammen: Die Gegenstrahlung bei KT ist die gesamte abwärts gerichtete langwellige Strahlung der Atmosphäre, also eine physikalisch messbare Größe. Sie dagegen definieren in Ihrem vereinfachten Modell einen bestimmten Rückstrahlungsanteil als „Gegenstrahlung“. Dann vergleichen Sie diese modellinterne Größe mit KT und erklären KT für falsch. Sie vergleichen damit aber zwei unterschiedlich definierte Größen und machen aus der eigenen Definition den Maßstab für die Messgröße.
Sie haben immer noch nicht verstanden dass die Gegenstrahlung aus atmosphärischer Absorption von Bodenemission und etwa hälftiger Rückstrahlung entsteht und nur ein Teil der KT-Messung ist, welche auch in IR umgewandelte solare Einstrahlung von etwa 180 W/m² enthält. Wenn man mit dem KT-Wert ohne Anteil-Korrektur modelliert, erhält man eine falsche Temperatur am Boden und somit einen falschen THE. Und ein Temperaturverlauf über Tag und Nacht ist damit garnicht berechenbar.
Koennte das Model falsch sein?
KT sind Messungen. Wenn sie mit Messergebnissen modellieren und es kommt etwas Falsches heraus, sagt das etwas über das Modell oder über die Messungen?
Das ist das alte Thema. Der Modellierer der am Computer arbeitet, verliebt sich in sein Modell und wenn die Naturbeobachtung nicht zu seinem Modell passt ist die Natur falsch.
Herr Heß, Ihre Argumentation ist völlig falsch. Wenn der modellierte THE physikalisch aus der GEGENstrahlung (390-240=150 W/m²) entsteht und der KT-Meßwert (330 W/mm²) aber 180 W/m² IR aus umgewandelter EINstrahlung (!) oder sonstigen Prozessen enthält, kann man natürlich NICHT damit modellieren. Wenn man es doch tut, kommt etwas FALSCHES heraus obwohl das Modell RICHTIG ist.
Sie kennen doch den Spruch „Wer misst misst Mist“, was heißt dass man, wenn man einen Wert verwenden will, prüfen muss was man da gemessen hat. Der KT-Wert ist nicht falsch, ist aber nicht die Gegenstrahlung welche wir im Modell für die durch THG erhöhte Bodentemperatur benötigen. Aber 38,5% der Bodenabstrahlung, zurückgestrahlt aus 77% Absorption von THG und Wolken (bei 30% Albedo) sind ein brauchbarer und durch die Beobachtung gestützter Wert.
Was für ein Argument haben sie da?
Bei Modellen sagt man: „Shit in, shit out.“
Wenn Sie eine in der Natur gemessene Gegenstrahlung einsetzen und Ihr Modell damit falsche Ergebnisse liefert, dann passt ihr Modell nicht zur Natur.
Wenn Sie stattdessen einen Wert einsetzen müssen, der so gar nicht gemessen wird, damit das gewünschte Ergebnis herauskommt, ist dieser Wert lediglich ein Fit- oder Tuningparameter.
Genau das habe ich gesagt. Sie haben es bestätigt mit ihren Worten.
Aus einem Fitparameter wird aber weder eine Messgröße noch ein nachgewiesener physikalischer Mechanismus. Sie dürfen Ihre 150 W/m2 beziehungsweise 38,5 % verwenden, dann dürfen Sie diesen Wert nur nicht als gemessene Gegenstrahlung und „durch Beobachtung gestützt“ ausgeben.
Die gemessene Gegenstrahlung liegt bei größer 300 W/m². Wenn Ihr Modell unter Gegenstrahlung etwas anderes versteht, verwendet es schlicht eine eigene Modellgröße unter demselben Namen und tut so als wäre es eine Größe die in der Natur beobachtet wird, obwohl es nur ein Fitparameter ist.
Was Sie stattdessen tun könnten, wäre, die Differenz 390−240≈150W/m2 als diagnostisches Maß des atmosphärischen Treibhauseffekts zu bezeichnen. Das ist aber keine beobachtete Gegenstrahlung am Boden.
Wenn Sie diese Differenz als zusätzlichen Energiefluss in ein Schwarzkörpermodell einsetzen was sie tun, erhalten Sie lediglich die Temperaturantwort Ihres vereinfachten Modells über die Stefan-Boltzmann-Beziehung.
Das ist dann aber nicht der Mechanismus der in der Natur abläuft, sondern ergibt nur einen Wert der die diagnostische Beobachtung darstellt.
Herr Hess, ich darf nicht die 2,2fach zu hoch gemessene „Gegenstrahlung“ mit der durch Beobachtung gestützten von 390-240=150 W/m² vergleichen und den KT-Wert als unbrauchbar für die THE-Berechnung bezeichnen?? Sie wissen offenbar garnicht wie der THE entsteht oder Sie sind durch IPCC verwirrt. Dass meine Mittelwertberechnungen am Äquator einen THE von +29 gegen -3, also von +32 Grad ergeben, interessiert Sie nicht.
Hartnäckig kritisieren Sie realistische vereinfachte Modellierungen (ganz im Gegensatz zu eindeutig falschen Modellen, die Sie für lehrreich und interessant halten und an denen Sie kaum etwas auszusetzen haben), aber selbst können Sie als theoretischer Besserwisser garkeine genauere und bessere Berechnung präsentieren. Welchen THE Sie für richtig halten, erfahren wir nicht.
Sie dürfen schreiben, was Sie wollen, es ist ein freies Land.
Aber man kann zunächst einmal festhalten:
Die atmosphärische Gegenstrahlung wird weltweit in Messnetzen täglich gemessen. Der beobachtete globale Mittelwert liegt deutlich über den von Ihnen angenommenen 150 W/m2 mehr als doppelt so groß.
Ihre 150 W/m2 erhalten Sie dagegen, indem Sie von etwa 390 W/m2 Oberflächenabstrahlung etwa 240 W/m2 Abstrahlung ins Weltall abziehen. Sie glauben, diese Differenz sei die „echte Gegenstrahlung“.
Nur: 390 – 240 = 150 W/m2 ist keine Messung der Gegenstrahlung. Sie ziehen zwei Strahlungsflüsse an unterschiedlichen Systemgrenzen voneinander ab, die Emission der Oberfläche und die ausgehende Strahlung am Oberrand der Atmosphäre und erklären deren Differenz anschließend zur Gegenstrahlung an der Oberfläche.
Wer 390 – 240 = 150 W/m2 „Gegenstrahlung“ nennt, müsste zunächst physikalisch begründen, warum diese Differenz identisch mit dem nach unten gerichteten atmosphärischen IR-Fluss an der Oberfläche sein soll. Das ist sie nicht wie die Messungen zeigen.
Mit diesem selbst definierten Parameter „echte Gegenstrahlung“ rechnen Sie anschließend in Ihrem Excelmodell einmal ohne und einmal mit 150 W/m2 und erhalten ungefähr 32 K Temperaturdifferenz.
Sie haben es nur nicht überlesen, wie so vieles. Hat ja Herr Schmidt schon bemerkt. Herr Heinemann hat eine Definition vorgestellt die ich ganz gelungen finde. Für mich ist der Treibhauseffekt eine Beobachtung, da brauche ich nichts für richtig halten, ich nehme einfach was wir in der Atmosphärenphysik beobachten.
Ist in ihrer Definition eigentlich der Treibhauseffekt etwas Berechnetes das aus einfachen Ein-Schicht Modellen herauskommt die in Nebenfachvorlesungen gelehrt werden? Das ist zumindestens mein Eindruck.
Herr Heß, wenn Sie meinen, der THE sei beobachtbar (und nicht nur berechenbar), warum nennen Sie uns denn nicht den Wert? Und wenn Sie glauben, er beruhe auf der Messung von KT – woraus ich auf +62 Grad gekommen bin – dann bitte ich um Bestätigung oder eine Korrektur von Ihnen. Und wenn es z.B. +62 Grad sind, bitte erklären Sie uns wie es dann sein kann dass der globale rein solare Wert -18 (oder genauer -21) Grad ist, aber der beobachtete Mittelwert +15 Grad beträgt.
Ich habe keinen Wert für den Treibhauseffekt, ich bin kein Treibhausexperte.
Trenberth und Kiehl 2009 zeigen eine Oberflächenabstrahlung von 396 W/m2 und eine Emission des Erdsystem ins All von 238.5 W/m2.
Wenn man die „Dietze – Gegenstrahlung“ berechnet nach ihrer Methode kommen 157.5 W/m2 raus. Das ist ungefähr der Wert den Herr Kuck sich ausgesucht hat, sie haben sich halt 150 W/m2 ausgesucht aus einer anderen Bilanz. Beides ist nicht die Gegenstrahlung die in der Natur beobachtet wird.
Die gemessene Gegenstrahlung die in der Natur beobachtet wird, wird in dem Paper zu 333 W/m2 berichtet.
Herr Heß,
(Heß)
Die atmosphärische Gegenstrahlung wird weltweit in Messnetzen täglich gemessen. Der beobachtete globale Mittelwert liegt deutlich über den von Ihnen angenommenen 150 W/m2 mehr als doppelt so groß.
(Kuck)
Herr Dietze hat Ihnen um 17:36 eine Korrektur geschrieben und prinzipiell recht! Er hat die Summe von 333 W/qm und 240 W/qm gebildet und aus diesem Wert einen Temperaturzuschlag von +62 K auf die Erdtemperatur ohne Gegenstrahlung 255 K errechnet.
Im Wikipedia-Artikel „Atmosphärische Gegenstrahlung“ wird auch die
Grafik der K-T-Energiebilanz gezeigt. Angegeben ist als „Gegenstrahlung“ ein Wert von 333 W/qm. In dieser „Gegenstrahlung“ ist enthalten die langwellige Sonneneinstrahlung (78 W/qm), die Konvektion (17 W/qm) und die latente Wärme (80 W/qm).
Die Ausstrahlung der Oberfläche 396 W/qm besteht aus der Summe
der solaren Einstrahlung
239 W/qm = 161 W/qm (kw) + 78 W/qm(lw)
und der „echten“ Gegenstrahlung
158 W/qm = 333 W/qm – 78 W/qm – 17 W/qm – 80 W/qm
Wie unterscheidet denn die Natur Ihrer Meinung nach die gemessene Gegenstrahlung von der „echten Gegenstrahlung“ nach den Modellen von Kuck und Dietze?
Sie verwechseln hier die physikalischen Energieflüsse mit deren Bilanzierung. In der Natur gibt es reale Strahlungs- und andere Energieflüsse. Die Energiebilanz ist dagegen unsere mathematische Beschreibung dieser Flüsse.
Sie können in Ihrem Modell Flüsse beliebig definieren, addieren und subtrahieren und die Differenz anschließend „echte Gegenstrahlung“ nennen.
Damit wird diese Differenz aber noch lange nicht zu einem eigenständigen physikalischen Energiefluss.
Wenn Sie behaupten, die gemessene atmosphärische IR-Einstrahlung sei nicht die „echte Gegenstrahlung“, müssen Sie erklären, durch welche physikalisch messbare Eigenschaft die Natur zwischen diesen beiden Größen unterscheidet. Eine unterschiedliche Definition innerhalb Ihrer Energiebilanz reicht dafür nicht.
Herr Heß, sorry, aber wenn Sie keinen Wert für den Treibhauseffekt kennen weil Sie kein Treibhausexperte sind und nicht wissen wie denn die Natur die gemessene KT-Gegenstrahlung von der „echten Gegenstrahlung“ nach den Modellen von Kuck und Dietze unterscheidet, mutet Ihr hartnäckiger Feldzug gegen die reale THE-Strahlung aus absorbierter und re-emittierter Bodenemission schon krankhaft an. Ihr Vertrauen und Ihre Affinität zu IPCC ist mir schn früher aufgefallen als Sie die grottenfalsche Impulse Response Function, mit der IPCC die CO2-Szenarien mit extrem reduziertem Senkenfluss rechnet, verteidigt haben.
Herr Heß,
(Heß)
Wie unterscheidet denn die Natur Ihrer Meinung nach die gemessene Gegenstrahlung von der „echten Gegenstrahlung“ nach den Modellen von Kuck und Dietze?
(Kuck)
Es ist doch alles ganz einfach.
In der K-T-Energiebilanz ist der Inhalt (333 W/qm) der „Gegenstrahlung“ beschrieben. Das ist alles korrekt.
Warum ist meine Bilanz
Sonneneinstrahlung (239 W/qm = 161 W/qm (kw)) + 78 W/qm (lw) =
„echte“ Gegenstrahlung (158 W/qm) =
Oberflächenabstrahlung (397 W/qm)
mit der K-T-Gegenstrahlung (333 W/qm) kompatibel?
Weil die Lieferung der K-T-Gegenstrahlung (333 W/qm) an die Erde aus mehreren Teilen besteht:
langwellige Sonneneinstrahlung 78 W/qm
Konvektion 17 W/qm
latente Wärme 80 W/qm und
„echte“ Gegenstrahlung 158 W/qm.
Die „Erde“ liefert an die Atmosphäre:
Oberflächenstrahlung 239 W/qm und
„echte“ Gegenstrahlung 158 W/qm.und
Konvektion 17 W/qm und
latente Wärme 80 W/qm
Jetzt muss ich passen, was ist die „echte Gegenstrahlung“? Ein errechneter Wert? Echt?
Herr Schulz,
(Schulz)
Jetzt muss ich passen, was ist die „echte Gegenstrahlung“? Ein errechneter Wert? Echt?
(Kuck)
Es ist doch alles ganz einfach.
In der K-T-Energiebilanz ist der Inhalt (333 W/qm) der „Gegenstrahlung“ beschrieben. Das ist alles korrekt.
Warum ist meine Bilanz
Sonneneinstrahlung (239 W/qm = 161 W/qm (kw)) + 78 W/qm (lw) =
„echte“ Gegenstrahlung (158 W/qm) =
Oberflächenabstrahlung (397 W/qm)
mit der K-T-Gegenstrahlung (333 W/qm) kompatibel?
Weil die Lieferung der K-T-Gegenstrahlung (333 W/qm) an die Erde aus mehreren Teilen besteht:
langwellige Sonneneinstrahlung 78 W/qm
Konvektion 17 W/qm
latente Wärme 80 W/qm und
„echte“ Gegenstrahlung 158 W/qm.
Die „Erde“ liefert an die Atmosphäre:
Oberflächenstrahlung 239 W/qm und
„echte“ Gegenstrahlung 158 W/qm.und
Konvektion 17 W/qm und
latente Wärme 80 W/qm
Kann man „echte“ Gegenstrahlung messen?
Herr Schulz,
Kann man „echte“ Gegenstrahlung messen?
(Kuck)
Nein. Nur als Jahresmittel berechnen, wenn TM = 255 K (ohne Gegenstrahlung) und TM = 288 K (mit Gegenstrahlung).
Herr Heß, Sie sagen „Wer 390 – 240 = 150 W/m² „Gegenstrahlung“ nennt, müsste zunächst physikalisch begründen, warum..“. Das ist doch ganz einfach. Von den 390 W/m² werden von Wolken (bei 30% Albedo) und THG 77% absorbiert und im Gleichgewicht etwa je zur Hälfte nach oben und unten re-emittiert. Das ergibt die 38,5% Gegenstrahlung. Zum Test nehmen wir die 4.Wurzel aus dem Faktor der UAH 1/(1-0,385) und multiplizieren mit 255 K. Das ergibt 288 K, also den THE von +33 Grad.
Sie zeigen damit lediglich, dass Ihr Modell so parametrisiert ist, dass es 288 K ergibt. Das bestreitet niemand.
Aber woher kommt physikalisch Ihre „echte Gegenstrahlung“ von 150 W/m2?
30 % Albedo bedeutet zunächst einmal nicht 77 % Absorption der terrestrischen IR-Strahlung. Und aus einer angenommenen Absorption von 77 % folgt eine Abwärtsstrahlung von 38,5 % nur in Ihrem idealisierten Ein-Schichten-Modell.
Genau darin liegt der Zirkelschluss: Sie nehmen 0,385 an, setzen damit den Verstärkungsfaktor 1/(1−0,385) fest und erhalten anschließend über die vierte Wurzel 288 K. Das zeigt, dass Ihre Parameter zu 288 K passen. Es zeigt nicht, dass die Natur eine Gegenstrahlung von 150 W/m2 besitzt.
Und insbesondere macht 390−240=150 W/m2 aus zwei an unterschiedlichen Orten bilanzierten Strahlungsflüssen keinen realen, nach unten gerichteten Strahlungsfluss an der Erdoberfläche.
Eine Differenz zweier Flüsse ist nicht automatisch ein dritter physikalischer Fluss.
Sie versuchen böswillig und offenbar zugunsten von IPCC, mich hier der Mogelei zu bezichtigen. Jedes gute Modell verwendet Parameter die zu der Realität passen und somit auch realistische Ergebnisse liefern – egal ob diese gemessen oder berechnet sind – und muss daher doch völlig unpassende (sogar auch gemessene) Parameter ausklammern. Das gilt natürlich nicht für physikalisch falsche Modelle, die Fake-Parmeter benutzen so dass gezielt und im Widerspruch zur Physik realitätsähnliche Ergebnisse erzeugt werden.
Das wollen Sie mir doch nicht etwa unterstellen? Ohne Gegenstrahlung gibt es ja keinen THE, und mit G. sind unsere mittleren Bodentemperaturen um gut 30 Grad höher als nur mit Sonnenstrahlung. Diese Tatsache kann doch nur jemand bezweifeln der die realen Energiebilanzen nicht beachtet sowie die Strahlungsphysik (also S-B) nicht kennt oder falsch anwendet.
Nein, ich habe nur auf ihren Zirkelschluss aufmerksam gemacht. Sie stecken ihre Annahme als Tuningparameter rein und bekommen ihre Annahme raus.
Herr Heß, Sie gehen soweit zu behaupten dass ich die 390 W/m² ab Boden und 240 W/m² ab TOA als Tuningparameter eingebe und dann im Zirkelschluss herauskommt dass unter Anwendung von S-B wie gewünscht die um 33 Grad höheren Bodentemperaturen entstehen. Einfach toll, Ihre Diffamierungskünste!!
In dem Zusammenhang denke ich an Herrn Weber, der den THE – also jede Gegenstrahlung – ausschließt, die Erdrotation stoppt und auf der von der Sonne Tag und Nacht beschienenen Hemisphäre einen korrekten Mittelwert von +15 Grad berechnet. Dann erfolgt eine Drehung um 180 Grad und hokuspokus halten die Ozeanspeicher die ansonsten -273 Grad kalte Nachtseite warm. Dass die benötigte Aufladungsenergie für +15 Grad der über Nacht abgekühlten Ozeane dann auf der Tagseite fehlt, wird vergessen. Auf diese Modellierung würde Ihre Zirkelschluss-Parametrierung eher passen – aber NICHT auf mein Modell.
Wie kommen Sie eigentlich auf „-273 Grad kalte Nachtseite“. Ein Blick auf die dunkle Seite der Macht, ähmm des Mondes offenbart da einen gänzlich anderen Wert? Wenn schon das All diesen Wert nicht erreicht.
Wenn man nach einer sinnvollen Temperatur des heutigen kosmischen Strahlungsfeldes fragt, ist die kosmische Mikrowellen-Hintergrundstrahlung der wichtigste Bezug. Sie entspricht nahezu einem Schwarzkörperspektrum von T_CMB ≈ 2,725 K, also ≈ −270,43 °C.
Herr Heß, wenn eine Differenz zweier (gemessener) Flüsse nach oben nicht automatisch gemäß Energieerhaltungssatz einen Fluss nach unten ergibt, gewinne den Eindruck dass Sie (da Sie angeblich kein Experte sind und keinen Wert für den Treibhauseffekt kennen) nicht recht wissen wie der THE entsteht und daher auch an der modellierten und ja physikalisch allein möglichen Ursache „Gegenstrahlung“ von passenden etwa 150 W/m² stark zweifeln.
Seltsam dass Sie als Nichtexperte stets genau wissen was NICHT ist, aber nicht wissen was WIRKLICH IST. Deshalb bezeichnen Sie ja mein richtiges Modell nur als per Zirkelschluss parametriertes „Spielzeug“ und glauben, es erst garnicht versuchen zu müssen, mal selbst eine Modellrechnung zu machen welche erhöhte Bodentemperaturen um gut +30 Grad ergibt.
Da bringen Sie mehrere Dinge durcheinander. Der zentrale physikalische Fehler steckt bereits im ersten Satz.
Aus der Differenz zweier nach oben gerichteter Flüsse folgt aus dem Energieerhaltungssatz nicht automatisch ein gleich großer nach unten gerichteter Fluss. Der 1. Hauptsatz fordert lediglich eine Energiebilanz:
Änderung des Energieinhalts = Summe der hineinlaufenden Flüsse – Summe der hinauslaufenden Flüsse.
Wenn beispielsweise die Oberfläche 390 W/m2 langwellig abstrahlt und am TOA 240 W/m2 ins All gehen, dann sind die 150 W/m2 Differenz nicht automatisch Gegenstrahlung. Die beiden Zahlen beziehen sich ja auf unterschiedliche Bilanzflächen. Dazwischen liegen Atmosphäre und Wolken mit Absorption und Emission, außerdem gibt es solare Absorption in der Atmosphäre sowie sensible und latente Wärmeflüsse. Aus 390 – 240 = 150 W/m2 kann man daher nicht per Energieerhaltung einen abwärtsgerichteten Strahlungsfluss von 150 W/m2 ableiten.
Genau diese 150 W/m2 ergeben sich allerdings in einem einfachen Einschichtmodell, wenn man die entsprechenden Annahmen hineinsteckt. Nimmt man eine für Solarstrahlung transparente Atmosphärenschicht mit einer langwelligen Emissivität von etwa 0,77 an, die nach oben und unten gleich emittiert, erhält man im stationären Gleichgewicht einen Verstärkungsfaktor
1 / (1 – 0,77/2) = 1 / (1 – 0,385).
Aus 240 W/m2 werden damit an der Oberfläche rund 390 W/m2, und 38,5 Prozent davon, also etwa 150 W/m2, erscheinen als Gegenstrahlung. Über Stefan-Boltzmann ergibt sich entsprechend aus 255 K ungefähr 288 K.
Damit ist aber auch klar, woher die 150 W/m2 kommen: Sie folgen aus den Annahmen dieses Einschichtmodells. Sie folgen nicht allgemein aus der gemessenen Differenz 390 – 240 W/m2. Im Modell fällt diese Differenz mit der Gegenstrahlung zusammen, weil solare Absorption in der Atmosphäre sowie latente und sensible Wärmeflüsse weggelassen werden.
Noch deutlicher: Die atmosphärische Gegenstrahlung der realen Erde ist eine eigenständige physikalische Größe, nämlich die nach unten gerichtete langwellige Strahlung an der Oberfläche. Sie lässt sich messen. Dass dieser gemessene Fluss deutlich größer als 150 W/m2 ist, verletzt keinerlei Energieerhaltung, weil die Atmosphäre gleichzeitig nach oben und unten emittiert und Energie aus mehreren Flüssen erhält.
Auch die Aussage, Gegenstrahlung sei die „physikalisch allein mögliche Ursache“ des Treibhauseffekts, ist daher zu eng. Der Treibhauseffekt entsteht durch den Strahlungstransport in einer absorbierenden und emittierenden Atmosphäre zusammen mit ihrer vertikalen Temperaturstruktur. Die Gegenstrahlung ist ein realer Bestandteil dieses Prozesses und der Oberflächenenergiebilanz.
Das Einschichtmodell ist deshalb durchaus lehrreich. Es zeigt sehr schön, wie man unter seinen Annahmen auf etwa 150 W/m2 und 288 K kommen kann. Was es nicht zeigt, ist, dass die reale Gegenstrahlung deshalb 150 W/m2 betragen müsse. Wer diesen Modellwert anschließend als die „physikalisch richtige Gegenstrahlung“ bezeichnet und die tatsächlich gemessene Gegenstrahlung verwirft, verwechselt eine Modellgröße mit einer Beobachtungsgröße.
Was ich nicht verstehe dass sie ihre Modell nicht an die KT Bilanz anschliessen die ihre „echte Gegenstrahlung“ mit Strahlungsantrieb bezeichnen.
Herr Heß, Sie als selbsternannter Nichtexperte verstehen offenbar nicht das Prinzip der Gegenstrahlung (vgl. Spiegel vor einem Scheinwerfer) und kritisieren hartnäckig meine vereinfachte aber physikalisch in etwa richtige Modellierung mit dem Strahlungsmodell, was mit 150 W/m² die beobachteten +33 Grad und 288 K ergibt sowie mit einem passenden Bodenspeicher einen realistischen Verlauf der Temperatur über Tag und Nacht am Äquator liefert.
Mit Ihrer Forderung, ich solle doch die KT-Messung in meinem Modell berücksichtigen (obwohl KT eine stark verringerte solare Einstrahlung hat sowie einen THE von +62 Grad ergäbe) und auch die Effekte der sonstigen Flussanteile berechnen welche die Bodentemperatur auch etwas beeinflussen, ist doch sinnlos. Dass Sie mit Details des Gesamtsystems, welche bei der Modellierung beachtet werden müssten – obwohl ja die professionellen Klimamodelle weit mehr als 100 Mannjahre an Software enthalten – Modellgezänk verursachen welches hier den Kommentarbereich vollmüllt, ist doch unsinnig.
Sie ignorieren völlig dass IPCC z.B. den CO2-Verdoppelungseffekt um den Faktor 5 (!) zu hoch hat und die zukünftigen (und seit mehr als 150 Jahren beobachteten) Senkenflüsse fälschlich bis auf etwa 1/9 (!) reduziert, wollen mir aber weismachen dass deren Mathematik korrekter ist als meine.
Wo habe ich gefordert dass sie die KT Gegenstrahlung in ihrem Modell benutzen sollen. Die Messungen lediglich, dass die reale Gegenstrahlung viel höher ist als die die sie in ihrem Modell ansetzen und deshalb ihr Modell nicht die Natur beschreibt, aber didaktisch seinen Wert hat.
Herr Heß, wenn Summe der von unten hineinlaufenden Flüsse gleich Summe der oben hinauslaufenden Flüsse ist, muss doch 150 W/m2 Rückstrahlung gleich 390 -240 den, oder?
Wie ich geschrieben habe: In Ihrem Einschichtmodell, das nur Strahlungsflüsse berücksichtigt, ergibt sich das tatsächlich so. Dort folgt aus den Modellannahmen 390 – 240 = 150 W/m2. Das ist innerhalb dieses Modells konsistent. Daraus folgt aber nicht, dass diese 150 W/m2 auch die reale atmosphärische Gegenstrahlung sein müssen, wie die Messungen zeigen. Das ist eine Aussage des Modells, nicht unmittelbar eine Folgerung aus dem Energieerhaltungssatz.
Für die Oberfläche lautet die relevante Bilanz vielmehr ungefähr:
absorbierte Solarstrahlung + atmosphärische Gegenstrahlung
= thermische Abstrahlung + sensible Wärme + latente Wärme
und daraus erhält man eine Gegenstrahlung von deutlich über 300 W/m2, nicht 150 W/m2.
Herr Heß,
(Heß)
Aber woher kommt physikalisch Ihre „echte Gegenstrahlung“ von 150 W/m2?
(Kuck)
Man muss nur rechnen. Und Standardwerte benutzen:
Albedo = 0,3
Nur Jahresmittel Erde
255 K durch Sonneneinstrahlung 239,4 W/qm
288 K durch Sonneneinstrahlung und Gegenstrahlung 390 W/qm
Also: Gegenstrahlung = 150,6 W/qm
Bei veränderten Parametern, z.B. Albedo und Temperatur ändert sich natürlich die Gegenstrahlung.
Übrigens: Die Gegenstrahlung wird fast nur von nächtlichen Wolken geliefert.
(Heß)
Und insbesondere macht 390−240=150 W/m2 aus zwei an unterschiedlichen Orten bilanzierten Strahlungsflüssen keinen realen, nach unten gerichteten Strahlungsfluss an der Erdoberfläche.
(Kuck)
Aber 390 W/qm = 240 W/qm + 150 W/qm macht Sinn.
Und wie ist es mit 490 = 390 + 100 macht auch Sinn rechnerisch.
Ist Herr Dietze ein Bot? Klingt so vielleicht?
Ich glaube er scheint die Argumente der Mitdiskutanten nicht wirklich zu lesen oder versuchen zu verstehen. Das klingt dann wie ein Bot.
Oder so!
Wie kann man es mitmessen? Und warum hat es nichts mit der „Gegenstrahlung“ zu tun? Ist es, so wie Herr Hess sagt, das sie eine andere Definition von Gegenstrahlung haben?
Funktioniert ihre geometrische Reihe bei einer 100 % CO2 0.05 kPa Atmosphaere? Wenn ja, warum nicht?
Herr Dietze,
Aber das ist das 2,2fache von meiner „Gegenstrahlung“. Und die Feuchtkonvektion (die bei solarer Erwärmung des Bodens entsteht) ist bei KT 17+80 W/m². Das ist verlorene Sonnenstrahlung und wirkt kühlend
(Kuck)
Warum machen Sie alles so kompliziert?
Warum sagen Sie nicht, dass der THE eine „Gegenstrahlung“ von
155 W/qm bewirkt und nicht 333 W/qm.
Die Feuchtkonvektion (die bei solarer Erwärmung des Bodens entsteht) ist bei KT 17+80 W/qm.
Allerdings ist das keine verlorene Sonnenstrahlung und wirkt nicht kühlend, weil ein Teil der 333 W/qm die 17+80 W/qm wieder ausgleicht.
(Dietze)
Beim Strahlungsmodell lässt man diesen Teil (333-155) weg, rechnet mit der vollen solaren Einstrahlung (kurzwellig und langwellig (?)) am Boden, die auch wieder abgestrahlt wird.
(Kuck)
Falsch ist aber, dass die „Gegenstrahlung“ zusätzlich mit dem Faktor
1/(1-0,385) vergrößert wird. In der „Gegenstrahlung“ ist der Faktor schon enthalten.
Nein Herr Kuck, die additive Gegenstrahlung ist 38,5% der Bodenenission. Diese Rückstrahlung erhöht den Wert der solaren Einstrahlung (im Gleichgewicht) nach UAH mit einer geometrischen Reihe um den Faktor 1/(1-0,385)=1,626. Nehmen Sie zum Test davon die 4.Wurzel und multiplizieren mit 255, so erhalten Sie die 288 K, also den THE von +33 Grad.
Herr Dietze,
(Dietze)
Diese Rückstrahlung erhöht den Wert der solaren Einstrahlung (im Gleichgewicht) nach UAH mit einer geometrischen Reihe um den Faktor 1/(1-0,385)=1,626.
(Kuck)
Sie rechnen also zweimal:
Gegenstrahlung = (240 W/qm + 150 W/qm) x 0,385 = 150 W/qm.
solare Einstrahlung = 390 W/qm /1,626 = 240 W/qm
Die geometrische Reihe erscheint mir für die Atmosphäre sehr kompliziert zu sein.
Daher funktioniert also der THE nicht.
Herr Kuck, meine Rechnung haben Sie richtig dargestellt, aber dass die geometrische Reihe zu kompliziert ist und daher der THE nicht funktioniert, ist Unsinn. Hier die UAH-Grafik (Beispiel mit Verstärkungsfaktor 1/(1-0,5)). Und ich weise darauf hin dass Ihr THE mit 310 W/m² Gegenstrahlung von Nachtwolken sogar 94mal so hoch ist wie der von CO2-Verdoppelung.
Herr Dietze,
(Dietze)
Und ich weise darauf hin dass Ihr THE mit 310 W/m² Gegenstrahlung von Nachtwolken sogar 94mal so hoch ist wie der von CO2-Verdoppelung.
(Kuck)
Ich habe keinen THE benutzt. Die Gegenstrahlung wird von den nächtlichen Wolken geleistet (310 W/qm).
Aus Klimatabellen kann abgelesen werden, dass im Jahresmittel die Sonneneinstrahlung 470 W/qm und die nächtlichen Wolken eine Gegenstrahlung von 310 W/qm bewirken.
Eine Bitte: Rechnen Sie mir 94mal vor. Ich sehe keinen Zusammenhang von Nachtwolken und CO2-Verdopplung. Denn es gibt keinen THE.
Aber Herr Kuck, jetzt behaupten Sie sogar, dass es einen THE durch Gegenstrahlung nicht gibt. Das ist doch Irrsinn, und Sie modellieren offenbar Dinge, die Sie physikalisch nicht verstanden haben. Mein Beispiel mit der Gegenstrahlung durch einen Spiegel vor einem Scheinwerfer ignorieren Sie einfach.
Herr Dietze
(Dietze)
Mein Beispiel mit der Gegenstrahlung durch einen Spiegel vor einem Scheinwerfer ignorieren Sie einfach.
(Kuck)
Wenn sich Wolken zwischen Spiegel und Scheinwerfer schieben, tut sich nichts.
Sie sollten sich einmal Klimatabellen ansehen. Die beweisen nämlich, dass es keinen THE gibt.
Herr Kuck, Sie verstehen nichtmal dass statt der Wolken der Spiegel beim Scheinwerfer die Gegenstrahlung erzeugt, welche oft die Birne durch verringerte Strahlungskühlung so erhitzt dass sie durchbrennt. Dass die Klimatabellen beweisen dass es keinen THE gibt, ist doch Blödsinn, denn dann würden Ihre Nachwolken KEINE Wärme am Boden erzeugen. Jede CO2-Verdoppelung ergibt real ja +0,6 Grad obwohl die nur 1/94 der Gegenstrahlung Ihrer Nachtwolken liefert.
Herr Dietze
(Dietze)
Aber Herr Kuck, jetzt behaupten Sie sogar, dass es einen THE durch Gegenstrahlung nicht gibt. Das ist doch Irrsinn,
(Kuck)
Die „Gegenstrahlung“ wird von Wolken (in der Nach) geleistet
Ich habe Ihnen doch mehrfach den Unterschied gezeigt:
(0/310)-Gegenstrahlung (also Wolken).
TT = 293 K TN = 283 K
(155/155)-Gegenstrahlung (also THE)
TT = 301 K TN = 272 K
Herr Kuck, die Wolken leisten Tag und Nacht 155-x W/m². Für x erwähne ich z.B. etwa 22,5 W/m², den Anteil vom CO2. Sie müssen Ihren Bodenspeicherfluss von 53 auf 53+155 W/m² vergrößern, dann stimmen auch Ihre TT und TN wieder.
Herr Dietze,
(Dietze)
Sie müssen Ihren Bodenspeicherfluss von 53 auf 53+155 W/m² vergrößern, dann stimmen auch Ihre TT und TN wieder.
(Kuck)
Der „Bodenspeicherfluss“ 53 W/qm wird berechnet und ist nicht frei wählbar.
Die Bedingung
XT(418 W/qm) – XN (364 W/qm) = QT(54 W/qm) muss erfüllt sein.
Beweis:
XT(390 W/qm + QT/2) – XN(390 W/qm-QT/2) = QT
XT + XN = 780 W/qm = ET(470 W/qm) + (GT+GN=310 W/qm)
Sie schummeln, wenn Sie einfach 155 W/qm hinzufügen.
Herr Kuck, Sie wollen doch wohl nicht behaupten dass der Speicherfluss welcher sich in meiner Excel-Grafik mit dem Temperaturverlauf am Äquator aus Einstrahlung+Gegenstrahlung minus Abstrahlung ergibt, GESCHUMMELT ist?? Da Sie die Speicherphysik nicht verstanden haben und Ihnen auch die Größe des Bodenspeichers nicht bekannt ist, berechnen Sie den Speicherfluss mit XT-XN völlig falsch. Beim Ozean wird er fast Null (obwohl maximal) und in der Wüste wird er sehr groß (statt minimal).
Herr Heß,
(Heß)
Wenn die global gemittelte Gegenstrahlung bei etwa 300 W/m2 liegt, im Modell aber nur 150 W/m2 angesetzt werden
(Kuck)
Die global gemittelte Gegenstrahlung liegt bei etwa 300 W/m2 ?
Nein, dass ist falsch? Tatsächlich beträgt die global gemittelte Gegenstrahlung 155 W/qm.
Ihre 300 W/qm entsprechen den 324 W/qm der K-T-Energie-Bilanz.
Herr Dietze benutzt eine Strahlungsbilanz.
Wo haben Sie die 300 W/qm gefunden?
Messungen
Herr Heß
(Heß)
Messungen
(Kuck)
Beziehen Sie sich auf den Text „Atmosphärische Gegenstrahlung“.
Es ist Ihnen bekannt, dass Gegenstrahlung nicht Treibhauseffekt bedeutet.
Bei der Messung unter der Nebeldecke stammt die Gegenstrahlung von den Nelbeltröpfchen.
Eine Grafik zeigt dies. Allerdings sollen die Werte auch modelliert sein.
Die von Ihnen genannte Gegenstrahlung von 300 W/qm entspricht der Gegenstrahlung 324 W/qm in der K-T-Bilanz.
Der vielleicht notwendige Treibhauseffekt beträgt nur 155 W/qm.
Ich glaube nicht an einen THE nicht, stattdessen an die Wolken:
Ergebnis Wolken: TT = 293 K und TH = 283 K
(berechnet und belegt aus Klimatabellen)
Ergebnis THE: TT = 301 K und TH = 272 K
(nirgendwo belegt)
Die Gegenstrahlung ist durch Messungen belegt. Ihr Modell haben sie sich ausgedacht. Es ist durch nichts belegt.
Herr Heß,
(Heß)
Die Gegenstrahlung ist durch Messungen belegt
(Kuck)
Sprechen wir über die „Atmosphärische Gegenstrahlung“?
Von welchen Messungen sprechen Sie (modellierte Gegenstrahlung)?
Wenn ja: Ich war überrascht, dass die Werte der Gegenstrahlung am Tag und in der Nacht nahezu gleich waren. Bei wolkenlosem Himmel ist das nicht gegeben.
Herr Kuck, bei wolkenlosem Himmel haben wir nur die Gegenstrahlung der THG – und zwar Tag und Nacht, proportional zur Bodenabstrahlung.
Herr Dietze,
(Dietze)
bei wolkenlosem Himmel haben wir nur die Gegenstrahlung der THG – und zwar Tag und Nacht, proportional zur Bodenabstrahlung.
(Kuck)
Bei wolkenlosem Himmel wirken die THG auch nicht.
Denn:
Bei wolkenlosem Himmel auf der Tagseite verringert sich die Albedo und Tagseite wird wärmer!
Bei wolkenlosem Himmel auf der Nachtseite kühlt sich die Nachtseite ab.
Hinweis:
Bei einer (155/155)-Gegenstrahlung werden Temperaturwerte von
TT= 301 K und TN = 272 K berechnet.
Die gleichen Temperaturwerte werden errechnet, wenn kein THE herrscht, aber ein starker wolkenloser Himmel (Albedo=0,0859) vorliegt.
Herr Heß,
(Heß)
Die Gegenstrahlung ist durch Messungen belegt.
(Kuck)
Mir ist gerade aufgefallen, dass am Wettermast keine „Gegenstrahlung“ gemessen wird und stattdessen nur (oder als Ersatz oder als besserer Begriff) eine langwellige „Einstrahlung“ angezeigt wird.
Ihre „Gegenstrahlung“ wird nicht gemessen die existiert nur in ihrem Modell.
Die reale atmosphärische Gegenstrahlung wird in einem globalen Messnetzwerk gemessen.
Herr Heß,
(Heß)
Ihre „Gegenstrahlung“ wird nicht gemessen die existiert nur in ihrem Modell.
(Kuck)
Ich verstehe unter dem Begriff „Gegenstrahlung“ nur den Unterschied zwischen 255 K und 288 K, sprich 155 W/qm (bezogen auf die Erdoberfläche) oder 310 W/qm (bezogen auf die Nachtseite der Erde). Im Buch von Bergmann-Schaefer benennt diesen Unterschied „Treibhauseffekt“. Dabei spielen Treibhausgase keine Rolle, sondern nur die Wolken.
Der Begriff „Gegenstrahlung“ (in „Atmosphärische Gegenstrahlung“) ist daher irreführend, denn gemeint ist eigentlich die „langwellige Einstrahlung“ (Wettermast, Kiehl-Trenberth).
Mein angebliches Modell nenne ich „Pi-mal-Daumen-Abschätzung“.
Meine berechneten Werte und die gemessenen Werte aus Klimatabellen stimmen überein (TT = 293 K, TN = 283 K).
(Für das Jahresmittel)
Einen Treibhauseffekt gibt es nicht.
Herr Kuck, der weitaus größte THE stammt von Wolken und den gibt es nicht?? Sind Sie nun zu den Clausius-Jüngern gewechselt, welche ja (entgegen Energieerhaltungssatz und S-B) behaupten, IR-Strahlung (etwa 150 W/m²) aus kälterer Quelle könne am wärmeren Boden (obwohl gemessen) kein ∆T von etwa +33 Grad erzeugen??
Ich erinnere daran dass Herr Weber den THE als „Brandmauer“ der Klimarealisten (seiner Kritiker) ansieht und uns offenbar mit dem durch die Natur von den Klippen der Normandie hinunter gestürzten Bunker einen Hinweis geben wollte.
Herr Dietze,
(Dietze)
der weitaus größte THE stammt von Wolken und den gibt es nicht??
(Kuck)
Ich zähle die Wolken nicht zum THE.
Nur die Wolken halten die Erde (in der Nacht ) warm.
Daher gibt es den THE nicht.
Bei starker Bewölkung kühlen die Wolken die Tagseite und wärmen die Nachtseite.
Bei schwacher Bewölkung erwärmen die Wolken die Tagseite und kühlen die Nachtseite.
Herr Kuck, klar dass nur Sie bestimmen was der Treibhauseffekt ist, und zwar müsste dieser durch die Gegenstrahlung von THG entstehen, welche es aber weder am Tag noch in der Nacht gibt. MODTRAN, HITRAN, die CO2-Verdoppelungssensitivität ECS sowie IPCC und die ganze Klimaschutzpolitik sind also nur Unsinn.
Sie fragen sich nicht wie der Begriff „Treibhauseffekt“ entstanden ist und warum all die Wissenschaftler ihn von der Albedo unterscheiden und ihn nicht als „Nachtwolkeneffekt“ bezeichnet haben, wobei sie gemäß Kuck noch eine IR-Reflektion (!) an der Unterseite annehmen.
Herr Dietze,
(Dietze)
Herr Kuck, klar dass nur Sie bestimmen was der Treibhauseffekt ist, und zwar müsste dieser durch die Gegenstrahlung von THG entstehen, welche es aber weder am Tag noch in der Nacht gibt. MODTRAN, HITRAN, die CO2-Verdoppelungssensitivität ECS sowie IPCC und die ganze Klimaschutzpolitik sind also nur Unsinn.
Sie fragen sich nicht wie der Begriff „Treibhauseffekt“ entstanden ist und warum all die Wissenschaftler ihn von der Albedo unterscheiden und ihn nicht als „Nachtwolkeneffekt“ bezeichnet haben, wobei sie gemäß Kuck noch eine IR-Reflektion (!) an der Unterseite annehmen.
(Kuck)
Wenn jemand einen „Treibhauseffekt“ erfindet, sollte der Effekt mindestens durch Treibhausgase wirken. Das tut er aber gar nicht.
(Dietze)
MODTRAN, HITRAN, die CO2-Verdoppelungssensitivität ECS sowie IPCC und die ganze Klimaschutzpolitik sind also nur C
(Kuck)
Ja, die ganze Klimaschutzpolitik ist Unsinn.
(Dietze)
warum all die Wissenschaftler ihn (Treibhauseffekt) von der Albedo unterscheiden
(Kuck)
Ja, das mache ich auch (für die Tagseite). Starke Bewölkung der Tagseite bedeutet erhöhte Albedo und schwache Bewölkung der Tagseite kleine Albedo..
(Dietze)
Sie fragen sich nicht wie der Begriff „Treibhauseffekt“ entstanden ist entstanden ist
(Kuck)
Wie ist denn der unsinnige Begriff „Treibhauseffekt“ entstanden?
..sollte der Effekt mindestens durch Treibhausgase wirken. Das tut er aber gar nicht.
Aber Herr Kuck, der reale Strahlungsantrieb pro CO2-Verdopplung ist doch 3,3 W/m² und ergibt am Boden +0,6 Grad. Sie haben HITRAN und die Strahlungsphysik (Absorption, Gegenstrahlung) nicht verstanden. Und dass Wolken auch am Tag gegenstrahlen, können Sie doch nicht bestreiten.
Herr Dietze,
(Dietze)
der reale Strahlungsantrieb pro CO2-Verdopplung ist doch 3,3 W/m²
(Kuck)
Woher haben Sie diese Daten?
Das CO2 hat einen Anteil von 0,04% in der Atmosphäre.
Die Klimadaten haben sich in den letzten 100 Jahren um etwa 2% geändert. Durch Messungen werden Sie nichts Glaubhaftes finden.
Ich habe berechnet:
Fall 1 (Wolken) (0/310-Gegenstrahlung)
TT = 293 K TN = 283 K
Fall 2 (Treibhausgase) (155/155-Gegenstrahlung)
TT = 301 K TN = 272 K
Wenn der Fall 1 gültig ist, ist das ideal für die Erde.
Herr Kuck, Sie haben offenbar den „Strahlungsantrieb“ und ECS verschlafen. Ersterer ist pro CO2-Verdoppelung nach IPCC 3,7 W/m² ohne Feedback und für „clear sky“ (ohne Wolken und auch ohne Wasserdampf). Das wären 0,68°. Mit Hin- und Herstrahlung (×1,626) sind es 1,11° und mit Feedback (×2,7) 3,0° am Boden. Real ist ECS nur 1/5 davon, also 3,3 W/m². Und die Gegenstrahlung von THG und Wolken beträgt (Tag und Nacht) etwa 150 W/m².
Herr Weber schafft ja auf der Tagseite ohne THE/Gegenstrahlung einen solaren Mittelwert von +15 Grad – aber leider NUR wenn die Erde NICHT ROTIERT oder er KEINEN Bodenspeicher annimmt. Sein Problem ist ja die Nachtseite mit 0 K, wo die Heizenergie fehlt. Da müsste er eigentlich über Ihre warmhaltenden Nachtwolken hoch erfreut sein und könnte diese vielleicht in seinen 66. Beitrag nehmen.
Herr Dietze,
(Dietze)
Herr Weber schafft ja auf der Tagseite ohne THE/Gegenstrahlung einen solaren Mittelwert von +15 Grad
(Kuck)
Herr Weber müsste für die Tagseite einen solaren Mittelwert von 20 K erzielen.
Wie Sie auf 20 Grad (nicht K) kommen, verstehe ich nicht. Herr Weber betrachtet (ohne Bodenspeicher und THE bei Erdrotation) doch nur die aktuelle solare Strahlungstemperatur – UND ZWAR UM 12:00. Dort und nur dann ist der Mittelwert auf der Taghemisphäre +15 Grad. Von 18:00 bis 6:00 werden es -273 Grad.
Herr Dietze,
(Dietze)
Wie Sie auf 20 Grad (nicht K) kommen, verstehe ich nicht.
(Kuck)
Ich befasse mich nicht mit den Rechnungen von Herrn Weber.
Sie haben ursprünglich geschrieben:
Herr Weber schafft ja auf der Tagseite ohne THE/Gegenstrahlung einen solaren Mittelwert von +15 Grad
Das hört sich so an, als ob +15 Grad C der korrekte Wert wäre.
Aber nur TT = 20 Grad TN = 15 Grad wäre korrekt gewesen.
Herr Kuck, +15 Grad ist der korrekte momentane (!) Mittelwert aus der Solarstrahlung (auch auf der rotierenden Tagseite, aber OHNE Bodenspeicher und THE durch Gegenstrahlung) wenn um 12:00 an einem Ort am Äquator die Sonne senkrecht steht. Das hat auch Prof. Gerlich als Beisiel berechnet, was ja einen globalen Mittelwert von (+15 -273)/2= -129 Grad ergibt. Dazu die Weber-Grafik Abb.6 wo es -273° auf der Nachtseite sind, womit er die gesamte Menschheit auslöscht.
Im 64. Weber-Beitrag schreiben Sie dass Sie sich mit Herrn Weber nicht befassen. Und als Einziger der sich auf beobachtete Tag/Nacht-Mittelwerte aus Klimatabellen und unwirksame THG (!) sowie auf IR-reflektierende (!) Nachtwolken stützt, rotieren Sie unbelehrbar nur in Ihrer Blase und stellen meine Modellrechnung mit rotierendem Bodenspeicher und Gegenstrahlung, welche einen realistischen Temperaturverlauf am Äquator liefert, infrage.
Arno Kuck 16. August 2026 13:32
Das ist auch nur eine andere Bezeichnung für die Gegenstrahlung. Bei Kiel/Trenberth finden Sie auch beide Begriffe: „LW downward radiation to the surface (Backradiation)“ – nach unten gerichtete langwellige Strahlung zur Oberfläche (Rück- bzw. Gegenstrahlung). Lediglich Herr Dietze hat eine andere Definition für Gegenstrahlung.
Herr Schmidt,
(Schmidt)
Das ist auch nur eine andere Bezeichnung für die Gegenstrahlung.
(Kuck)
Danke für den Hinweis auf Kiehl und Trenberth.
Herr Schmidt, langwellige Einstrahlung ist NICHT nur eine andere Bezeichnung der Gegenstrahlung. Dann könnte man auch die Sonnenstrahlung oder den langwelligen Anteil davon der Gegenstrahlung zurechnen. Die gesamte Einstrahlung (KW+LW) bestimmt mit S-B die Bodentemperatur. Die Gegenstrahlung entsteht durch Absorption von Bodenabstrahlung durch Wolken und THG sowie entsprechender Rückstrahlung (bei mir 38,5%) welche zusätzlich (!) ein ∆T am Boden erzeugt.
Das ist ja nur in ihrer und Herrn Kucks persönlichen Modellwelt so. Da hat Herr Schmidt Recht.
Peter Dietze 19. August 2026 7:50
Das Trenberth-Zitat sagt was anderes. Und ich habe extra betont, dass Sie da anderer Meinung sind und eine eigene Definition für Gegenstrahlung haben. Sie könnten Ihre Sicht ja mal mit einem Zitat aus der Literatur untermauern, dann würde ich Ihre Sicht vielleicht nicht mehr als Privat-Meinung betrachten.
Wie groß ist denn der langwellige Infrarotanteil und wieviel davon kommt direkt an der Oberfläche an?
Da stimme ich Ihnen zu und wundere mich umso mehr, warum Sie einen Teil der langwelligen Einstrahlung in den Skat drücken wollen.
Herr Schmidt, die GESAMTE mittlere solare Einstrahlung S wird doch nach S-B (im Strahlungsmodell mit kurzwellig transparenter Atmosphäre) für T am Boden berücksichtigt. Die durch etwa 77% Absorption von Bodenabstrahlung bei 30% Albedo erzeugte IR-Gegenstrahlung geht doch (mit Verstärkungsfaktor 1/(1-0,385)) gemäß S-B mit S+∆S=Sigma•(T+∆T)⁴ ein.
Dass Sie und Herr Heß auf der „Gegenstrahlung“ von KT bestehen, die ja für die Berechnung mit THE unbrauchbar ist, verstehe ich nicht. Genausogut könnten Sie auf ECS=3° vom IPCC statt auf real 0,6° bestehen. Allgemein wird doch gesagt dass der THE durch Gegenstrahlung erzeugt wird, denn ohne Gegenstrahlung gibt es ihn ja nicht. Wird dann der 2,2fach zu hohe KT-Wert benutzt, so entsteht doch ein THE von +62 Grad. Aber wer kein rechenbares Modell entwickelt hat, den scheint das nicht zu kümmern.
Peter Dietze schrieb am 19. August 2026 14:53
Sie werfen wieder alle möglichen Dinge in die Runde – mir entgeht aber irgendwie der Zusammenhang mit meinem Kommentar. Daher nur Anmerkungen zu zwei Statements:
„Unbrauchbarkeit“ ist kein Kriterium. Wenn das die Strahlung ist, die man messen kann, muß man die auch berücksichtigen, wenn man die reale Atmosphäre und deren Vorgänge beschreiben will. Niemand verbietet Ihnen in einem Modell Vereinfachungen zu machen. Aber dann sagen, dass Ihr vereinfachtes Modell die Atmosphäre besser beschreibt bzw. die anderen falsch sind ist etwas eigenartig.
Der entsteht in Ihrem Modell, da Sie Dinge weggelassen haben. Bei Trenberth 2009 haben Sie (161 + 333) – (17 + 80 + 396) = 1, bei Ihnen (240 + 150) – 390 = 0. Nun nehmen Sie anscheinend einfach die 333 von Trenberth, ignorieren latente und sensitive Wärme und die teilweise Absorbtion der Sonnenstrahlung in der Atmosphäre und kommen dann auf zu hohe Temperaturen …
Da können Sie Herrn Heß und mich ja nicht meinen. Ich habe solch einfache Modelle wie Sie sie hier beschreiben, auch „gebaut“ und „gerechnet“. Bei Herrn Heß nehme ich das auch an – er hat wesentlich kompliziertere Dinge hier präsentiert …
Da haben Sie Recht.
Herr Schmidt, Ihre KT-Rechnung (161 + 333) – (17 + 80 + 396) = 1 ist mir bestens bekannt. Dort werden Teile der solaren Einstrahlung welche nicht direkt am Boden ankommen, sondern erstmal in IR umgewandelt werden (also EINSTRAHLUNG) fälschlich der GEGENSTRAHLUNG zugeordnet. Diese entsteht doch durch teilweise Absorption und Rückstrahlung der BODENEMISSION. So würde im Modell mit KT eine FALSCHE Gegenstrahlung und ein falscher THE berechnet, denn der THE entsteht ja NICHT durch EINSTRAHLUNG.
Wenn Sie und Herr Heß das nicht verstehen und glauben, dass meine vereinfachte Berechnung mit dem STRAHLUNGSMODELL falsch ist – obwohl sie sogar im Gegensatz zu Prof. Kramm den realistischen Temperaturverlauf des Bodens (mit Speicherung und THE) über Tag und Nacht am Äquator berechnet – kann ich Ihnen nicht helfen. Wenn man weiss wie Gegenstrahlung entsteht und den KT-Wert besser „atmosphärische IR-Einstrahlung“ nennen würde, wäre doch das Problem beseitigt.
Peter Dietze 20. August 2026 7:15
Warum behaupten Sie dann „Wird dann der 2,2fach zu hohe KT-Wert benutzt, so entsteht doch ein THE von +62 Grad.“. Sie wissen doch, dass das nicht stimmt, wie Sie an der KT-Bilanz sehen, die Sie kennen.
Der Rest basiert dann wieder auf Ihrer ganz persönlichen Definition von Gegenstrahlung.
Wird doch gemacht, sie wird als ‚ „LW downward radiation to the surface (Backradiation)“ – nach unten gerichtete langwellige Strahlung zur Oberfläche (Rück- bzw. Gegenstrahlung). ‚ bezeichnet. Es ist nur Ihre private Definition, die zu Problemen führt.
Ich habe spasseshalber mal gekuckt, wann der Begriff das erste mal auftauchte und fand, dass bereits Angström vor mehr als 110 Jahren die Gegenstrahlung als Strahlung der Atmosphäre betrachtete und sie in Abhängigkeit von Luftfeuchtigkeit und Höhe variiert. Sie modellieren Sie als festen Prozentsatz und ohne Abnahme mit der Höhe.
Wo sagen wir so etwas? Und warum Sie dann wieder Kramm bringen, der gar keine Rechnung mit Atmosphäre und im infraroten absorbierenden Gasen präsentiert, verstehe ich auch nicht. Irgendwie scheinen Sie in Ermangelung von Sachargumenten wild in der Gegend rumzuschlagen …
Herr Schmidt, die Gegenstrahlung interessiert nur am Boden, und dort beträgt sie bei etwa 77% Absorption etwa 38,5% der Bodenemission, was durch Hin- und Herstrahlung eine (vom IPCC berücksichtigte) Verstärkung um den Faktor 1/(1-0,385) ergibt. Das kann man recht gut (ohne alle Details zu kennen, die ja ohnehin lokal und zeitlich stark variieren) mit dem Resultat 390/240 W/m² für mittlere Breite und bei 30% Albedo der Wolken abschätzen.
Hinweis: KT sind IPCC-Leute. Die haben starkes Interesse daran, die Gegenstrahlung (also den THE) zu erhöhen und die solare Einstrahlung konstant zu verringern. Bekanntlich benutzt IPCC einen Faktor 5 für die Klimasensitivität des CO2 und reduziert den (seit mehr als 150 Jahren beobachteten) Senkenfluss durch imaginäre Sättigungseffekte längerfristig auf etwa 1/9, womit Temperaturerhöhungen (bei Konstantemission) bis zum Faktor 45 (!) erzeugt werden.
Herr Heß
(Heß)
Messungen
(Kuck)
Haben Sie die „Messungen“ der Atmosphärischen Gegenstrahlung“ entnommen?
Die Gegenstrahlung stammt von Nebel-Tröpfchen, also kein THE.
Ich glaube nicht an den THE, sondern an die Wolken.
Denn:
Ergebnis Wolken: TT = 293 K TN = 283 K
(berechnet(!) und belegt durch Klimatabellen
Ergebnis THE: TT = 301 K TN = 272 K
(durch nichts belegt)
Herr Kuck, die Gegenstrahlung stammt (auch) von Nebeltröpfchen – sowie von Wolken und ebenfalls von THG, und zwar nicht nur in der Nacht, sondern auch am Tag. Dass sie teils auch von solarer Einstrahlung (welche z.B. durch Feuchtkonvektion in IR umgewandelt wurde) stammt – was die Herren Schmidt, Hess und KT annehmen – ist FALSCH.
Herr Dietze,
sowie von Wolken und ebenfalls von THG
(Kuck)
An die THG glaube ich nicht.
Herr Dietze,
(Dietze)
Wenn meine „Annahmen“ dass am Äquator Solarstrahlung +Gegenstrahlung +Bodenspeicherfluss gemäß S-B den realistischenTemperaturverlauf über Tag und Nacht ergeben, so sollte das normalerweise zeigen dass alles – einschliesslich Gegenstrahlung ziemlich richtig war.
(Kuck)
Sie haben leider keinen realistischen Temperaturverlauf berechnet.
Die maximale Temperatur der Tagseite wird zwischen 12:00 bis 13:00 Uhr erreicht, gefunden aus einer Wetter-App, die Tagesverläufe anzeigt.
Ihre maximale Temperatur der Tagseite liegt bei 17:00-18:00 Uhr.
Ihr Fehler ist, dass Sie auf den Treibhaus-Effekt und einen großen Bodenspeicher setzen.
Herr Dietze,
(Dietze)
und eine tägliche Temperaturschwankung von +87 bis -150 Grad (!!) berechnet,
(Kuck)
Prof. Kramm meint sicher einen Mondtag
Nein, er meint keinen Mondtag. Er schickte mir sein Ergebnis für den Erdäquator, gerechnet ohne Atmosphäre und mit einem Bodenspeicher von nur 4,3 Wh/(m²K), der um den Faktor 81 kleiner war als meiner. Meine Bechnung mit Excel ergab einen solaren Mittelwert von -3 Grad und eine realistische Temperaturschwankung von ±5,5 Grad. Ich erinnere daran dass Herr Weber OHNE Boden- oder Ozeanspeicher einen – allerdings globalen – Mittelwert von -129 Grad (siehe seine Abb.6 sowie Prof. Gerlich) und am Äquator T-Schwankungen von +87 bis -273 Grad hat.
Herr Dietzte,
(Dietze)
Er schickte mir sein Ergebnis für den Erdäquator, gerechnet ohne Atmosphäre und mit einem Bodenspeicher von nur 4,3 Wh/(m²K), der um den Faktor 81 kleiner war als meiner.
(Kuck)
Soweit ich es gesehen habe. hat er nur etwas für den Mond berechnet.
Wie genau ermittelt der Wettermast Hamburg die Gegenstrahlung?
Herr Portius,
(Portius)
Wie genau ermittelt der Wettermast Hamburg die Gegenstrahlung?
(Kuck)
Soweit ich es sehe, gar nicht.
Herr Portius,
(Portius)
Wie genau ermittelt der Wettermast Hamburg die Gegenstrahlung?
(Kuck)
Der Wettermast ermittelt nur die langwellige Einstrahlung statt einer Gegenstrahlung.
Herr Portius,
(Portius)
Die Wolken schließen das atmosphärische Fenster ….
(Kuck)
Die Wärmekapazität der Erdbodens ist belanglos.
Im Normalbetrieb der Erde, wird die Tagseite der Erde ständig mit etwa
53 W/qm beheizt und strahlt die Nachtseite ständig 53 W/qm in den Weltraum ab.
Bei starker Bewölkung sind Tagseite und Nachtseite nahezu gleich warm.
Bei wolkenlosem Himmel wird die Tagseite wärmer und die Nachtseite kälter.
Die Wolken darf man nicht vergessen!
Herr Kuck, 53 W/qm ergeben -98 Grad.
Und 220W/m2 plus 52 W/m2 ergeben 272 W/m2?
Wie drücken sie das in Temperatur aus?
Vor allen Dingen darf man nicht vergessen dass die Wolken auch am Tag gegenstrahlen – und nachts nur die Hälfte dessen was Sie annehmen. Siehe Wettermast in Hamburg.
Herr Dietze,
(Dietze)
Vor allen Dingen darf man nicht vergessen dass die Wolken auch am Tag gegenstrahlen –
(Kuck)
Tag:
Bei starker Bewölkung negative Gegenstrahlung
Bei geringer Bewölkung starke Gegenstrahlung, entspricht einer kleineren Albedo.
Nacht:
Bei starker Bewölkung Erhöhung der Gegenstrahlung größer als 310 W/qm.
Bei geringer Bewölkung wird es nachts kälter.
(Dietze)
und nachts nur die Hälfte dessen was Sie annehmen. Siehe Wettermast in Hamburg.
(Kuck)
Hamburg hat eine mittlere Temperatur von 282 K, nicht von 288 K.
Außerdem ist jetzt die Nacht kürzer.
Albedo hat mit solarer Einstrahlung, aber nichts mit Gegenstrahlung zu tun, die aus der Absorption und Re-Emission von Bodenabstrahlung entsteht.
Herr Dietze,
(Dietze)
Albedo hat mit solarer Einstrahlung (zu tun?)
(Kuck)
Es geht nicht um die Gegenstrahlung von Treibhausgasen, sondern um die Bewölkung auf der Tagseite und der Nachtseite.
Bei geringer Bewölkung sinkt der Albedo auf der Tagseite, so dass die Sonneneinstrahlung steigt. Gleichzeitig wirkt die Gegenstrahlung bei nächtlicher geringer Bewölkung geringer und die Nachtseite wird kälter.
Bei starker Bewölkung steigt der Albedo auf der Tagseite, so dass die Sonneneinstrahlung sinkt (fast bis zu 288 K). Gleichzeitig wirkt die Gegenstrahlung bei nächtlicher stärkerer Bewölkung stärker und die Nachtseite wird wärmer (fast bis zu 288 K).
Und das zeigt auch der Wettermast in Hamburg.
Herr Kuck, Sie haben nicht verstanden dass bei 30% Albedo die mittlere Gegenstrahlung (etwa 150 W/m², welche die Bodentemperatur im Strahlungsmodell von 255 auf 288 K anhebt) vereinfacht aus 77% Absorption der Bodenabstrahlung in der Atmosphäre (also durch Wolken +THG) sowie 38,5% Gegenstrahlung erzeugt wird und nach UAH den Verstärkungsfaktor 1/(1-0,385)=1,626 liefert.
Mit S-B und der 4.√ ergibt sich dann der T-Faktor 288/255. Natürlich ist das stark vereinfacht, dient aber als physikalisch prinzipiell richtige und brauchbare Näherungslösung für eine einfache Modellierung. Ihre Methode, aus Klimatabellen und eher zufällig stark schwankenden wetterabhängigen Mittelwerten für Tag und Nacht vom Hamburger Wettermast funktionale Zusammenhänge zu erraten, halte ich für Modellrechnungen nicht für sinnvoll.
Herr Dietze,
(Dietze)
Herr Kuck, Sie haben nicht verstanden dass bei 30% Albedo die mittlere Gegenstrahlung (etwa 150 W/m², welche die Bodentemperatur im Strahlungsmodell von 255 auf 288 K anhebt) vereinfacht aus 77% Absorption der Bodenabstrahlung in der Atmosphäre (also durch Wolken +THG) sowie 38,5% Gegenstrahlung erzeugt wird und nach UAH den Verstärkungsfaktor 1/(1-0,385)=1,626 liefert.
(Kuck)
Die K-T-Bilanz beschreibt nicht die Situation der Erde.
Die Tagseite erhält eine Sonneneinstrahlung von 470 W/qm.
Die Nachtseite erhält eine Gegenstrahlung der nächtlichen Wolken von 310 W/qm. Dieser Zustand ist optimal für die Erde:
TT = 293 K, TN =T283 K.
Wenn Sie sagen, der THE erwärmt die Erde auf 288 K, dann bedeutet das, dass die Tagseite zusätzlich zur Sonneneinstrahlung von
470 W/qm weitere 155 W/qm erhält und die Nachtseite nur eine Gegenstrahlung von 155 W/qm. Diese Zustand wäre schlimm für die Erde:
TT = 301 K, TN = 272 K
Welcher Zustand gefällt Ihnen am liebsten.
Herr Kuck, Sie rechnen falsch. Wenn Sie auf der Tagseite den Bodenspeicher mit 155 W/qm aufladen, bleiben nur 470 W/qm übrig. Dann brauchen die Wolken in der Nacht nur 155 W/qm gegenstrahlen. 330 GEHT DOCH GARNICHT!! Die müssten ja 170,8% der Bodenabstrahlung absorbieren. Und dass sich Wolken am Tag und in der Nacht ganz unterschiedlich verhalten, ist doch Unsinn. Wenn die nachts IR zurückspiegeln (!) dann tun sie es auch am Tag. Und Herr Weber, der Ihre Nachtwolken dringend bräuchte weil die zweite Sonne zum Aufladen des Ozeanspeichers zur Erwärmung seiner Nachtseite fehlt, hat sie auch noch nicht angenommen.
Herr Dietze
(Dietze)
Wenn Sie auf der Tagseite den Bodenspeicher mit 155 W/qm aufladen, bleiben nur 470 W/qm übrig.
(Kuck)
Dann würde ich schummeln!
(Dietze)
330 GEHT DOCH GARNICHT!! Die müssten ja 170,8% der Bodenabstrahlung absorbieren.
(Kuck)
Ich verstehe Ihre 170,8 % nicht.
Die fehlerfreie Bilanz der Nachtseite lautet:
XN(363 W/qm) = GT(310 W/qm) + QT(53 W/qm)
Herr Kuck, da Wolken IR NICHT spiegeln, müssten Ihre Nachtwolken, damit sie 310 W/m² (nicht 330) zum Boden zurückstrahlen können, 620 W/m² von der Bodenabstrahlung absorbieren, was 170,8% wäre. Wenn aber der Bodenspeicher 155 W/m² mehr von der Tagseite liefert, würden die Nachtwolken 310 W/m² absorbieren (85,4%) und 155 zurückstrahlen. Die Temperaturen von Tag- und Nachtseite würden sich (im Gegensatz zu Ihrer unrealisctischen Rechnung) NICHT ändern. Nachtwolken sind KEINE fast Isolierschicht. Wären sie es, hätte Herr Weber diese sicher begeistert in sein Hemisphärenmodell genommen.
Herr Dietze,
(Dietze)
müssten Ihre Nachtwolken, damit sie 310 W/m² (nicht 330) zum Boden zurückstrahlen können, 620 W/m² von der von der Bodenabstrahlung absorbieren, was 170,8% wäre
(Kuck)
Lernen Sie doch zunächst rechnen. Übrigens, lesen Sie meine Anmerkung vom 12.05. 2026 09:56 oder lesen Sie die „Atmosphärische Gegenstrahlung“ unter dem Thema Wolken.
Herr Dietze,
Korrektur: Mein Text.12.08.2026 09:56
Ah, so sie die Erde 480 W/m2 absorbieren muss un 240 W/m2 abzugeben?
Herr Portius,
(Portius)
Die Wolken schliessen das atmosphärische Fenster, sie strahlen aber nicht zum Erdboden zurück und erwärmen diesen, Wolken sind kalt.
(Kuck)
Bei starker Bewölkung sind die Temperaturwerte der Tagseite und der Nachtseite nahezu gleich warm.
Bei wolkenlosem Himmel ist die Tagseite heiß und die Nachtseite kalt.
Herr Kuck, Herr Portius glaubt wegen des 2.HS nicht daran dass kältere Wolken einen wärmeren Boden bewirken, was doch allgemein bei frostklaren Winternächten bekannt ist. Die Konsequenz ist doch, dass (analog bei Wärmeleitung) auch kältere Dämmplatten keine wärmende Wirkung hätten und daher überflüssig wären.
Herr Dietze,
(Dietze und Portius)
Die Konsequenz ist doch, dass (analog bei Wärmeleitung) auch kältere Dämmplatten keine wärmende Wirkung hätten und daher überflüssig wären.
(Kuck)
Sehen Sie sich doch einmal zwei Grafiken der Erde an.
Links, keine Bewölkung.
Großer Temperaturunterschied zwischen Tagseite und Nachtseite
(siehe Ihre frostklaren Winternächte)
Rechts: Starke Bewolkung
Tagtemperatur und Nachttemperatur nahezu gleich.
Übrigens: Jemand (Ebel) wollte mir weismachen, dass die Grafik den Treibhauseffekt bestätigt.
Die einzigen Himmelskörper, bei denen es im lokalen Integral (abhängig von der Rotationsgeschwindigkeit) zu einer ausgeglichenen Bilanz zwischen empfangener Energie und abgestrahlter geben muß, sind Planeten ohne Atmosphäre und ohne Wasser bzw. anderer strömungsfähigen Flüssigkeiten an der Oberfläche.
Bei allen Planeten mit Atmosphäre bzw. mit Ozeanen wird ein Teil der empfangenen Energie in Arbeit umgewandelt (Winde, Strömungen, Energie der Lage) und daher nur der restliche Teil der Energie wieder als Strahlung abgegeben.
Eine Differenz zwischen empfangener Energie und abgestrahlter ist kein Treibhauseffekt, sondern jener Teil, der in Arbeit umgewandelt wurde. Alles direkt nach den Prinzipien der bekannten Newtonphysik.
Es gibt keine Theorie, die eine energetische Ursache für eine 33°C-Differenz erklären könnte.
Es gibt keine Theorie?? Herr Strasser, es gibt aber das extrem präzise gemessene HITRAN-Spektrum welches zeigt dass im weiten Bereich um 15 mue CO2 etwa 74 W/m² absorbiert und in den Flanken sind es pro Verdoppelung 10% mehr, was zur Hälfte die Gegenstrahlung für den THE erzeugt.
Eine Mehrheit der Klimarealisten bestätigt diesen „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ und versucht als sogenannte „Lukewarmer“ krampfhaft, sich mit der beruhigenden Aussage öffentliches Gehör zu verschaffen, dass die im CO2-Klimawahn medialpolitisch verbreiteten Schrecken des „Klimagases Kohlenstoffdioxid“ maßlos übertrieben seien.
Richtig, so wie Ganteför…. usw.
Damit werden die Klimarealisten unglaubwürdig. Die Presse hört nur „bestätigt“ und gibt das so weiter. So kommen wohl die 98% der Wissenschaftler zustande.
Bestätigen kann man nur die IR-Absorption mancher Gase. Ob damit eine Erwärmung, also eine Thermaliseirung der umgebenden Luft zustande kommt und wie hoch diese sein soll, also eine quantitative Zahlangabe, das gelang noch niemals.
Auch der große Freilandversuch bei der Sprengung der Nordstream-Pipeline lieferte keine messbare Erwärmung.
Somit bleibt nur die einzige Schlußfolgerung, Erwärmung nur in homöopathischen Dosen durch sog. Treibhausgase.
Richtig, so wie Ganteför…. usw. Damit werden die Klimarealisten unglaubwürdig?? Herr Kowatsch, Prof Ganteför vertritt weitgehend die Modellrechnungen des IPCC, d.h. er, der sich durch wichtige Info-Mails von mir belästigt fühlt und mit rechtlichen Schritten droht, akzeptiert weder eine um den Faktor 5 geringere realistische CO2-Klimasensitivität (ECS) noch eine um etwa den Faktor 9 geringere CO2-Halbwertszeit – und natürlich erst recht nicht dass IPCC damit langfristig eine bis zu 45fache (!) Temperaturerhöhung berechnet. Aber wenigstens ergibt sein Badewannenmolell dass wir CO2 lediglich halbieren und nicht auf Null reduzieren müssen.
„eine quantitative Zahlangabe, das gelang noch niemals. Auch der große Freilandversuch bei der Sprengung der Nordstream-Pipeline lieferte keine messbare Erwärmung“.
Herr Kowatsch, Sie haben offenbar die Berechnung des CO2-THE verschlafen und glauben doch wohl nicht im Ernst dass sich ein Flugzeug oder Schiff in die Region mit dem explosiven Methan-Luftgemisch für eine Temperaturmessung gewagt hat und dass die Gegenstrahlung trotz Wind und Wetter das kalte Ostseewasser in kurzer Zeit um einen deutlich meßbaren Betrag erwärmt hat.
P.S.: Sie haben weder daran gedacht dass das expandierende Gas Kälte erzeugt noch daran dass ja zuvor dort keine Wassertemperatur gemessen wurde so daß eine Erwärmung garnicht festgestellt werden kann.
Strahlt expandierendes Gas nicht?
Albert Einstein – „Man soll die Dinge so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher.“
Wenn die Darbietung Ihrer Vorstellungen in diesem Buch den hier veröffentlichten Artikeln entsprechen, wird das Buch kein Verkaufserfolg. Der Kreis der Adressaten ist einfach zu überschaubar.
Es gehört zu den intellektuellsten und mental anspruchsvollsten Fähigkeiten, komplizierte, komplexe Zusammenhänge so zu formulieren, daß sie ein 6-jähriger versteht.
Wenn Ihr persönliches Anliegen allerdings darin besteht, ausschließlich unter wenigen „Experten“ zu brillieren, dann haben Sie ins Schwarze getroffen. Das Buch fungiert dann eher als eine Art ( vorläufiger ?) Höhepunkt Ihres wissenschaftlichen Wirkens. Glaube aber kaum, daß Heinemann ihr Buch kauft….allenfalls um Ärger zu evozieren.
Beste Grüße
https://5mind (PUNKT) com/Ragnarok1954/posts/KfSBfRyvgyPBXEwWAmqaa
Nein, mache ich nicht … und Tschüss
Schade, dann werden Sie nie mitbekommen, dass die Regierungen der letzten 10 Jahre uns nicht beschützen, sondern stets bevormunden, beherrschen und ausbeuten wollten. Über das Thema Klima akzeptieren Sie diese Erkenntnis nicht, auf welchem Gebiet könnte das bei Ihnen möglich sein.
Ich weiß es nicht, sagen sie mir das oder glauben Sie einfach weiter an das vermeintlich Gute der Regierungs- und Macht-Politik.
„Flacherde“ ist das geniale Wort, es passt in idealer Form zu denen, die Gobaltemperaturen ermitteln können, das sind dann in Konsequenz die zugehörigen „Flachköpfe“!
„Flacherde“
Eigentlich müsste es flache, ideale schwarze Platte im Vakuum heissen zu der dann Annahmen gemacht werden die wie diese Platte selber nur in den Köpfen der Modellierer existieren. Diese Annahmen werden gemacht ohne sie erklären zu können, es werden einfach Behauptungen aufgestellt die z.B. bei Wikipedia zu finden sind, also in Artikeln die von Leuten wie Ebel erstellt wurden (keine Konvektion ohne GHGs).
Wir werden wieder 100te Kommentare lesen (Dietze, Krüger, Schmidt usw.) die keinen Erkenntnisgwinn bringen sondern dem exakten Gegenteil dienen. Es werden wieder keine Fragen beantwortet werden (wie kommen die 33K zustande, technisch; wer hat die 288K Oberflächentemperatur gemessen).
Anstatt sich mal mit dem Modell selber zu befassen werden neue Modelle kreiert (Weber, Nikolov, Postma) die dann wieder endlose „Diskussionen“ nach sich ziehen. Die Alarmisten und Lukewarmer werden wieder leugnen dass man das Gasgesetz auf die Atmosphäre anwenden kann – der grösste Witz aller Zeiten wenn man bedenkt dass das Strahlungsmodell eben auf jenem Modell aufbaut, dem Standardatmosphärenmodell. Steht alles in der entsprechenden Literatur – hat natürlich keiner gelesen und wenn kommen die Sophisten um die Ecke um einem zu erklären dass man nicht versteht was dort geschrieben wird. Rinse and repeat.
Das Gasgesetz gilt natürlich. Die Abstrahlungshöhe wird durch die THG und Wolken festgelegt. Von dort bis zum Boden folgt der Temperaturverlauf den von Gravitation und Druck gegebenen Bedingungen.
Krüger stellt die Welt auf den Kopf und misst von oben nach unten anstatt die Temperatur am Boden zu messen um dann das Profil zu erhalten. Und woher hat er die Höhe wo es abstrahlt (was für ein Unsinn, die gesamte Luftsäule hat eine Temperatur bzw. einen Gradienten): Von der Standardatmosphäre „geklaut“.
Hat man ihm aber auch schon erläutert…
Da wo mit 240 W/m2, also -18°C ins All abgestrahlt wird, also bei ca. 5 km.Da liegt derzeit die mittlere Abstrahlungshöhe. Und zum Boden hin nimmt der Druck doch zu. Oder nicht?
Woher wissen Sie das (es sind 5.1km)? Ich entnehme das der Standardatmosphäre, also einem idealisierten Modell. Zeigen Sie mir mal die Quelle wo Sie das herhaben, kann ja nicht das Standardmodell sein da dieses vollkommen ohne Strahlung funktioniert.
Laut Thesen ist das eine Beobachtung, eine Berechnung gibt es nicht. Da fehlt es sogar noch an einer soliden Theorie vielleicht?
Oder gibt es schon eine...
Dietze wird es wahrscheinlich „antik“ nennen, Ekholm hat es 1901 den „Kampf“ zweier Theorien genannt, die mechanische Wärmetheorie vs. den „Greenhouse Effect“. Mann kann es einen „Thermodynamischen Atmosphäreneffekt“ nennen; Thermodynamik der Atmosphäre, Alfred Wegener, 1911
Für ersteres existiert ein Modell welches z.B. seit ca. den 1920ern Anwendung in der Luftfahrt findet, das Standardmodell.
Dieses Modell bildet das „Temperaturgerüst“ mit den isothermalen Schichten, natürlich ein idealsiertes Modell in dem 6.5°C pro 1000m Abkühlung bzw. Erwärmung angenommen werden, häufig findet man auch 1.0°C pro 1000m als vereinfachte Annahme. So oder so, die Temperaturabnahme mit der Höhe ist messbar, ergibt den Gradienten, lapse rate, rein kinetisch.
Dieses Modell wird von den Strahlenkaspern abgelehnt da es ohne IR Strahlung auskommt. Der Witz an der Sache ist der: Das stark vereinfachte Strahlungsmodell setzt auf dem dem Standardmodell auf; dies beweist dass die Treibhäusler i.d.R. nicht einmal wissen wie genau ihr eigenes Modell konstruiert ist. Man schubst ein paar W/m² durch die Gegend und hält sich dann für so etwas wie einen Wissenschaftler.
Danke Herr Portius, sie haben vollkommen recht.
Tut er das? Und korreliert das mit der Temperatur? Warum? Warum fragen sie?
Herr Portius,
(Portius)
Es werden wieder keine Fragen beantwortet werden (wie kommen die 33K zustande, technisch; wer hat die 288K Oberflächentemperatur gemessen).
(Kuck)
Seit den 30er-Jahren erstellen Meteorologen Klimatabellen und Klimadiagramme. Aus diesen Werten ist ein Mittelwert von 288 K entstanden. Ob eventuell der Wert 287 K oder 289 K korrekt wäre, ist völlig unbedeutend.
Interessant wäre es zu wissen, wer die notwendigen zusätzlichen 33 K spendet. Die Treibhausgase? Eher nein!. Die nächtlichen Wolken? Eher ja.
Denn:
Wenn die Treibhausgase wirken würden, würden sie auf der Tagseite und auf der Nachtseite wirken (je 155 W/qm). Das bedeutet, die Tagseite wäre 301 K heiß und die Nachtseite 272 K kalt.
Wenn die nächtlichen Wolken wirken würden, würden sie auf der Tagseite nicht und auf der Nachtseite (mit 310 W/qm) wirken. Das bedeutet, die Tagseite wäre 293 K warm und die Nachtseite 283 K nicht kalt.
Her Portius, was würden Sie sich wünschen?
Das ist die bodennahe Lufttemperatur und dieser stammt aus Beobachtungen und dem Standardmodell.
Da ist nichts zusätzlich, wenn es in 5.1km -18°C/255K hat dann sind es (idealisiert, 6.5°C pro 1000m) am Boden die 288K.
Schauen Sie sich doch mal die „Theorie“ an, ein Planet ohne Atmosphäre bei dem eine uniforme Bodentemperatur angenommen wird im Vergleich zu einem Planeten bei dem man die bodennahe Lufttemperatur bestimmen kann. Das sind Äpfel und Birnen.
Herr Portius,
(Portius)
Interessant wäre es zu wissen, wer die notwendigen zusätzlichen 33 K spendet.
(Kuck)
Ich habe Ihre Frage schon vor kurzem schon beantwortet. Es sind die nächtlichen Wolken (Quaas, 2010)
Sehe ich anders. Dynamisch gesehen ist es die Autokompression eines absteigenden Luftpakets das um (idealisierte) 6.5°C pro 1000m wärmer wird. Statisch gesehen ist es die Gravitation die in einem adiabatischen Fliessgleichgewicht für die 33K Differenz sorgt.
Lesen Sie sich mal durch was Schwarzschild 1906 dazu in seiner Einleitung schreibt: Über das Gleichgewicht der Sonnenatmosphäre
Die Wolken kommen in den ganzen Modellen nicht vor, es wird von „clear Sky“ Bedingungen ausgegangen – Wolken schaffen die Rechner nicht, zu komplex.
Herr Portius,
(Portius)
Die Wolken kommen in den ganzen Modellen nicht vor,
(Kuck)
Hinweis 1:
Sehen Sie sich einmal die Daten des Wettermastes in Hamburg. Da können Sie sehen, wie die Wolken wirken.
Hinweis 2:
Schon seit den 30er-Jahren, werden von Meteorologen Klimadiagramme und Klimatabellen an vielen Orten erfasst.
Diese Daten werden gern von Reisenden genutzt, die bei gutem Wetter reisen wollen.
Auch kann man aus den Klimatabellen ablesen, dass auf der Tagseite die Sonneneinstrahlung im Jahresmittel 470 W/qm beträgt und das nächtliche Wolken auf der Nachtseite eine Gegenstrahlung von
310 W/qm leisten. Treibhausgase wirken nicht.
Also halten Sie das realistische ECS=+0,6 Grad pro CO2-Verdoppelung sowie die billionenteure Dekarbonisierung (also langfristig 3/1000 Grad bei CO2-Halbierung von Deutschland für Schwachsinn?
Herr Dietze,
(Dietze)
Also halten Sie das realistische ECS=+0,6 Grad pro CO2-Verdoppelung sowie die billionenteure Dekarbonisierung (also langfristig 3/1000 Grad bei CO2-Halbierung von Deutschland für Schwachsinn?
(Kuck)
Wenn Sie so fragen, ja.
Herr Portius,
(Portius)
Die Wolken kommen in den ganzen Modellen nicht vor, es wird von „clear Sky“ Bedingungen ausgegangen – Wolken schaffen die Rechner nicht, zu komplex.
(Kuck)
Man muss sich nur die Temperaturwerte der Tagseite und der Nachtseite ansehen. Wenn die Tagestemperatur steigt und die Nachtseite sinkt (März und September), dann sind weniger Wolken bei der Arbeit.
„Wenn die Treibhausgase wirken würden, würden sie auf der Tagseite und auf der Nachtseite wirken (je 155 W/qm)“
Herr Kuck, Sie behaupten da blühenden Unsinn. Wieso sollen THG Tag und Nacht wirken, aber Wolken nur auf der Nachtseite – und dann sogar doppelt?? Beide absorbieren IR vom Boden und strahlen etwa die Hälfte zurück, wobei der THG-Anteil erheblich geringer ist, pro CO2-Verdoppelung nur etwa 3,3 W/m².
Ihre IR-reflektierenden Zauber-Nachtwolken, welche nur die paar W/m² von der Tagseite durchlassen, mussten Sie doch nur wegen Ihres um den Faktor 3-4 zu geringen Bodenspeichers und Ihrer fehlerhaften Formelrechnung erfinden.
Herr Dietze,
(Dietze)
Herr Kuck, Sie behaupten da blühenden Unsinn. Wieso sollen THG Tag und Nacht wirken,
(Kuck)
Weil die Atmosphäre Tag und Nacht identisch sind.
(Dietze)
aber Wolken nur auf der Nachtseite – und dann sogar doppelt??
(Kuck)
Wenn die Gegenstrahlung der gesamten Erde 155 W/qm liefert, dann muss die Nachtseite doch 310 W/qm liefern, weil die Tagseite nichts liefert.
Die Wolken auf der Tagseite behindern die Sonneneinstrahlung.
Aha, ich verstehe. Die Wolken wissen dass sie wegen der Formel QT=XT-XN von Herrn Kuck am Tag nicht gegenstrahlen dürfen, und damit die Erdbilanz ausgeglichen wird, holen sie nachts den IR-Spiegel hervor und halten ihn an die Unterseite. TOLL!!!