Cap Allon
Das historische Temperaturmessnetz auf dem Festland war nie gleichmäßig verteilt.
Im Jahr 1900 befanden sich etwa 60 % der im „Global Historical Climatology Network“ der NOAA erfassten Stationen in den kontinentalen Vereinigten Staaten. Etwa 30 % lagen an anderen Orten der nördlichen Hemisphäre. Auf die gesamte südliche Hemisphäre entfielen weniger als 10 %.

Abb. 1: Verfügbarkeit von GHCN-Messstationen seit 1880. Um 1900 entfielen rund 60 % der Messstationen auf die kontinentalen Vereinigten Staaten, während der Anteil der südlichen Hemisphäre bei weniger als 10 % lag.
Bis 2018 hatte sich die Abdeckung erweitert, doch entfiel nach wie vor etwa die Hälfte der dargestellten Messstationen auf die USA.

Abb. 2: GHCN-Stationsabdeckung im Jahr 1900 (oben) und 2018 (unten). Das Netzwerk wurde geografisch größer, doch die langfristige Abdeckung konzentrierte sich weiterhin stark auf die nördliche Hemisphäre und insbesondere auf die kontinentalen Vereinigten Staaten.
Bei den Langzeit-Tageshöchst- und -Tiefsttemperaturaufzeichnungen ist das Ungleichgewicht noch größer.
Aus diesem Grund konzentrieren sich Forscher, die Trends bei Höchst- und Tiefsttemperaturen im Jahrhundertmaßstab untersuchen, häufig auf Amerika: Dort findet sich die weltweit größte Konzentration an langen, lückenlosen Datensätzen, darunter viele Messstationen, die nach wie vor in ländlichen Gebieten liegen.
Alarmisten tun diese Fokussierung auf die USA als „Rosinenpickerei“ ab. Dabei ist das Gegenteil der Fall – sie funktioniert dort, wo tatsächlich die längsten und vollständigsten Daten vorliegen.
Das US-Netzwerk ermöglicht es zudem, die Messstationen nach ihrem Urbanisierungsgrad zu unterscheiden. Wenn man die Messreihen mit der längsten Datenspur nach dem Grad der Urbanisierung sortiert – von am stärksten bis am wenigsten urbanisiert –, unterscheiden sich die daraus resultierenden Temperaturverläufe erheblich.
Die am wenigsten urbanisierten Messstationen zeigen im vergangenen Jahrhundert einen deutlicheren Wechsel zwischen Erwärmungs- und Abkühlungsphasen. Die viel zitierte ClimDiv-Reihe der NOAA hingegen orientiert sich stärker an der Untergruppe der stärker urbanisierten Messstationen und zeigt eine Erwärmung an.
Das Problem wird durch die Homogenisierung noch verschärft.
Der „Pairwise Homogenization Algorithm“ der NOAA passt Messstationen anhand benachbarter Messdaten an; werden jedoch ländliche Messstationen mit städtischen Nachbarstationen verglichen, kann die städtische Erwärmung in die angepassten ländlichen Zeitreihen übertragen werden.
Dieses Phänomen der „urbanen Vermischung“ wurde in einer 2023 erschienenen, von Fachkollegen begutachteten Studie zu Temperaturmessdaten aus den USA und Japan dokumentiert.

Abb. 3: Die Homogenisierung unter Einbeziehung städtischer Nachbarstationen führte zu einer Erhöhung der Tiefsttemperaturtrends in den USA um 0,36 °C bis 0,41 °C pro Jahrhundert, während die Anpassung unter Einbeziehung ländlicher Nachbarstationen weitaus geringer ausfiel oder sogar negativ war [Katata et al., 2023].
Die globale Temperaturaufzeichnung ist eine statistische Rekonstruktion, die auf einem historisch lückenhaften, geografisch unausgewogenen und zunehmend urbanisierten Messstationen-Netzwerk basiert. Die Trennung von unverfälschten ländlichen Messwerten von städtischen ist schwierig – doch die Tiefe und Kontinuität der US-Daten machen dies möglich.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Link: https://electroverse.substack.com/p/high-arctic-cold-records-antarctica?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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[de.wikipedia.org/wiki/Hungerstein_(Wasserstandsmarkierung)]
Wassermangel schon vor Begradigungen und Trockenlegungen von Auen und Mooren.
Aber Klimawandel und warme Sommer gibt es ja erst seit 150 Jahren.
Physik-Nobelpreis 1918 Max Karl Ernst Ludwig Planck
Clausius hatte erstmals die ersten beiden Hauptsätze der Thermodynamik formuliert, wobei Planck den ersten bereits aus seiner Schulzeit als „Prinzip von der Erhaltung der Energie“ kannte. Den zweiten Hauptsatz wählte Planck zum Thema seiner Dissertation. Wärme immer von warm zu kalt
https://de.wikipedia.org/wiki/Haupts%C3%A4tze_der_Thermodynamik
Die Infrarot-Absorption von CO2 wurde von Max Planck und Schwarzschild (Schwarzschild Equation) untersucht.
bei 400 ppm 277 W/m2 und
bei 800 ppm 274 W/m2 Delta 3 W/m2
Die Methan-Panik unter dem Mikroskop
William Happer
2026_06_01
https://www.youtube.com/watch?v=r88r_oxwMDc
https://www-f9.ijs.si/~margan/CO2/Refs/Selection/Wijngaarden_and_Happer_2006.03098.pdf
https://wvanwijngaarden.info.yorku.ca/files/2020/12/WThermal-Radiationf.pdf?x45936
Dependence of Earth’s Thermal Radiation on Five Most Abundant Greenhouse Gases
2020_06_08
W. A. van Wijngaarden1 and W. Happer2
1Department of Physics and Astronomy, York University, Canada, wlaser@yorku.ca
2Department of Physics, Princeton University, USA, happer@Princeton.edu
DUBBEL Taschenbuch für den Maschinenbau 26_Band 1 von 3
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-59711-8
Teil V Thermodynamik
Erster Hauptsatz S 737 ff Erhaltung der Energie
Zweiter Hauptsatz S 743 ff Wärme immer von warm zu kalt
Physik-Nobelpreis 1973
Ivar Giaever
The Strange Case of Global Warming
Ivar Giaever
CO2 follows temperature
2012_07_02
https://www.mediatheque.lindau-nobel.org/recordings/31259
32:22
Global warming and carbon dioxide through sciences
Georgios A. Florides Paul Christodoulides
2008_05_28
https://doi.org/10.1016/j.envint.2008.07.007
CO2 heats 0.01-0.03 degrees and follows temperature (ABST / Fig. 6)
ZDF
2025_05_25
https://x.com/SHomburg/status/1926561981273719172
Schönes Video von @behindthematrix zum CO2-Effekt:
CO2 folgt mit ca. 800 Jahren der Temperarur
Markus Fiedler
hat sich viel Mühe gemacht und hat auch alle Quellen angegeben.
2023_01_098
https://apolut.net/das-nicht-passende-klimapanikpuzzle-teil-1-von-markus-fiedler/
Daten der Vostok-Eisbohrkerne
Abb. 2 CO2 folgt Temperatur
Abb. 3 Methan folgt der Temperatur
Chemie-Nobelpreis1995
„für ihre Arbeiten zur Chemie der Erdatmosphäre, insbesondere über Bildung und Abbau von Ozon“
Paul J. Crutzen
https://academia.edu/29777726/Klimawandel Seite 68ff
Für denjenigen, der nur den von den Medien „anerkannten Autoritäten“ glauben will, bemerkte der Nobelpreisträger Paul Crutzen 1993 in einem Lehrbuch (T. E. Graedel, Paul J. Crutzen, Chemie der Atmosphäre, Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg, Berlin, Oxford, 1993, S. 414) treffend: „Es gibt bereits so viel CO2 in der Atmosphäre, dass in vielen Spektralbereichen die Aufnahme durch CO2 fast vollständig ist, und zusätzliches CO2 keine große Rolle mehr spielt.“
Die höchste Absorptionsleistung erreicht CO2 bereits mit einem Luftanteil von 20 ppm und damit schon mehr als die zusätzlichen 360 ppm zusammengenommen. (Die hier in Grad Celsius umgerechnete Absorptionsleistung beruht auf der oben beschriebenen falschen Berechnungsweise. Das Bild gibt aber die Größenordnungen der Absorptionsleistung richtig wieder)
Wissenschaftliche Dienste des Bundestages
Sättigung der Absorptionsbanden
WD 8 – 3000 – 014/20
https://www.bundestag.de/resource/blob/964612/WD-8-014-20-pdf.pdf
4. Sättigung der Absorptionsbanden
… „Das bedeutet, dass zusätzlich in die Atmosphäre gelangendes Kohlendioxid auf die Absorption in diesem Teilbereich der Bande keinen Einfluss hat, weil das in der Atmosphäre befindliche Kohlendioxid die Wellen-längen in dem Teilbereich bereits vollständig absorbiert.“…
Physik-Nobelpreis 2022
Dr. John Clauser
EXCLUSIVE: ‘We Are Totally Awash in Pseudoscience’: Nobel Prize-Winning Physicist on Climate Agenda
2023_01_08
https://www.theepochtimes.com/us/exclusive-we-are-totally-awash-in-pseudoscience-nobel-prize-winning-physicist-on-climate-agenda-5430650
Physik-Nobelpreisträger John Clauser: „Keine Klima-Krise“
2023_07_12
https://tkp.at/2023/07/12/physik-nobelpreistraeger-john-clauser-keine-klima-krise/
Welche globale vorindustrielle Temperatur 1880? https://youtu.be/or2Px0mko8Y gelöscht
Was ich sehr erhellend finde, ist, dass man, obwohl es keinen „Globale Mitteltemperatur“ gibt, der Unsinn sogar dann offensichtlich ist, wenn man den Klimatisten glauben würde.
Denn dann lägen wir heute mit der „Durchschnittstemperatur“ von 2025 mit 14.9 Grad immer noch unter der früher angegebenen „optimalen Durchschnittstemperatur“ der Erde von 15 Grad Celsius!
Offizielle Globale Durchschnittstemperaturen (WMO, Genf, DWD, Umweltbundesamt):
1988 15,40 Grad (James Hansen/Spiegel 28/1988)
1995 15,3 Grad (Schellnhuber WBGU)
2014 14,57 Grad
2015 14,76 Grad
2016 14,83 Grad
2017 14,76 Grad
2018 14,68 Grad
2019 14,79 Grad
2020 14,8 Grad
2023 14,98 Grad
2025 14,9 Grad
Und wo liegt die natürliche (ohne „menschlichen Einfluss“) „Globale Durchschnittstemperatur“ = „natürlicher Treibhauseffekt“?
Bei +15 Grad plus (die inzwischen eingeräumte) „Ungenauigkeit“ von +/- 1 Grad und das, obwohl der „böse“ Mensch ja SO viel CO2 in die Atmosphäre geblasen hat)!
–
Nehmen Sie doch das IPCC selbst und deren „Klimaberichte“.
Jahrelang wurde dort unter „Treibhauseffekt“ geschrieben, dass die „Durchschnittstemperatur“ (die es nicht gibt!) der Erde, ohne „Treibhauseffekt“, den es auch nicht gibt(!), bei -18 Grad läge und mit dem „natürlichen Treibhauseffekt“ bei +15 Grad.
Das kann man auch in Schulbüchern, wissenschaftlichen Arbeiten und sonstigem nachlesen.
Auch die „Vorzeigewissenschaftler“ der „Klimaforscher“ haben die jahrelang so erzählt.
Plötzlich änderte das IPCC die Werte auf -19 Grad und +14 Grad..
Inzwischen wird dazu gar nichts mehr gesagt oder geschrieben… es geht nur noch um die 1,5 bis 2 Grad Klimatische Abweichungen (von was?).
Das musste auch sein, denn sonst wäre dem Dümmsten aufgefallen, dass sich mit der Erwärmung gar nichts durch den Menschen tut.
Denn die „bisher wärmsten Jahre“ hatten Werte von 14,7 bis 14,83 Grad und das wäre sogar weniger als mit dem „natürlichen Treibhauseffekt“ sein müsste, obwohl doch der Mensch seit Jahrzehnten SO viel CO2 freisetzt.
Merken Sie was?
Der nordamerikanische Kontinent kann nicht mit Europa verglichen werden.
Kein Golfstrom und kein Gebirge von Ost nach West.
Ich möchte den Stolz von Cap Allon über das tolle US-Meßnetz nicht ankratzen, aber …
Stationsnetze bedürfen der Einhaltung gewisser Standards und diese Aufgabe haben in der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts staatliche Organisationen wahrgenommen. Den Anfang machte 1843 das Physikalische Zentralobservatorium St. Petersburg, gefolgt vom Preußischen Meteorologischen Institut 1847. Das Army Signal Corps, der Vorläufer des U.S. Weather Bureaus wurde erst 1860 gegründet.
Außerdem – ich möchte keineswegs den guten Willen oder das Interesse der ehrenamtlichen Beobachter in Frage stellen – sind die kooperative Stationen in den USA mit ihren Vier-Fuß-Thermometerhütten (1,22 Meter) schon etwas seltsam im Vergleich mit mitteleuropäischen Verhältnissen. Garnicht zu reden von der Unsitte, das Tagesmittel aus Maximum und Minimum zu bestimmen, und das auch noch in Fahrenheit.
Quantität ist eben nicht Qualität.
Vor 1870 gab es auch keine standatisierten Thermometer.
„Standardisierte Thermometer wurden im 19. Jahrhundert durch präzise Skalen und medizinische Standards wie die Arbeiten von Carl Wunderlich um 1868/1870 sowie staatliche Eichinstitute (wie das Kew Observatory ab den 1860er/1870er Jahren) welt- und europaweit vereinheitlicht.“
Also Alles davor ist ungenau und approximatif.
Das möchte ich so pauschal nicht stehen lassen. Humboldt, Dove, Bezold, Hellmann … waren keine Dummköpfe. Die wußten sehr genau was ihr Institut zu leisten hatte.
Ja, aber bevor Thermometer 1870 standartisiert wurden, basierten Sie oft noch auf den Gefrierpunkt oder Siedepunkt von Wasser – abhängig vom Luftdruck.
Auch waren die „verschiedenen“ sich ausdehnenden Flüssigkeiten in Thermometern ein Faktor von Ungenauigkeiten.
[thermometermuseum.de/index.php/wissen]
Und erst die auf 0 bis 100°C basierte Themperaturskala hat die Markierung von Thermometern vereinheitlicht und eine „approximative“ Umwandlung alter Messungen ermöglicht.
Dazu kommt das „Messungen-Messstationen“ nicht standartisiert waren.
Dazu kommt auch das die Weltbevölkerung um 1900 1,5 Milliarden Menschen betrug und heute 5 mal mehr.
Dadurch auch mehr Bebauung und urbane und industrielle „Hitze“.
Also verwechseln wir nicht Äpfel mit Birnen.
„Wer vieles ungenau misst und vergleicht, misst Mist!“
Man schaue hier, da ist das alles haargenau erklärt und bewiesen.
Und hier ist erklärt, was daraus geworden ist.
Lesen sie sich mal über die Societas Meteorologica Palatina ein. Standardisierte und geeichte Thermometer, im 18. Jahrhundert, wurden in 12 Ländern auf drei Kontinenten eingesetzt. Leider nicht konsequent weitergeführt.
Garnicht zu reden von der Unsitte, das Tagesmittel aus Maximum und Minimum zu bestimmen, und das auch noch in Fahrenheit.
Unsitte? Im Vergleich zu den heutigen seit etwa 25 Jahren gültigen deutschen DWD-Normen, digital alle 10 Minuten rund um die Uhr unter einer Pilzhaube – natürlich was anderes.
Nur: Wenn die Station in den USA unverändert blieb, also auch die Schutzhütte und der Standort sich nicht verändert hat und auch die weite Standortumgebung gleich blieb. Und seitdem der Tagesschnitt der gedachten US-Station auch heute noch mit Tmax/Tmin ermittelt wird, kann man die Daten dieser einen amerikanischen Station natürlich gut mit sich selbst vergleichen.
Und sich vergleichend fragen: wurde es an diesem Standort überhaupt wärmer seit 100 Jahren.
In Deutschland kann man eigentlich gar nichts vergleichen. Eine Wetterstation Berlin-Tempelhof heißt nur noch dem Namen nach so, aber alles hat sich verändert.
Und: eine globale Temperatur errechnet aus den Schnitten von Wetterstationen seit 100 Jahren kann es gar nicht geben, weil es bis heute kein globales gleichbleibendes nach gleichen Normen messendes Stationsmessnetz gibt. Die Stationen verändern sich laufend, in Deutschland kam erst jüngst eine weitere hauptamtliche dazu, messend nach den neuen DWD-Normen, und die Messungen gehen in den Gesamtschnitt Bayerns und Deutschlands ein, Zitat: „Das Messnetz des DWD umfasst inklusive der neuen Station nun bundesweit 182 hauptamtliche Wetterstationen.. Die Messdaten der Wetterstation fließen in Echtzeit in die Datenverarbeitung des DWD in Offenbach ein.“
Bsp: Bayern hatte einen Julischnitt 2026 von 20,1 C. Die Monatsschnittermittlung der neuen Station Bichl ist diesmal im bayrischen und Deutschlandschnitt drin, letztes Jahr noch nicht.
Fazit: Schon die Deutschlandschnitte der letzten 100 Jahre sind nicht zuverlässig vergleichbar!! und global?:
Es ist völlig unmöglich zu behaupten, dass die Globaltemperaturen seit 150 Jahren gestiegen sind, weil es keine seit 150 Jahren wissenschaftlich vergleichbare Globaltemperatur gibt.
Wenn die Treibhauskirche was anderes behauptet, dann ist das eine glatte und frei erfundene Lüge.
Vielleicht sollte man zwei Themenbereiche draus machen: (1) Die Lage, Beobachtung und Instrumentierung der Stationen und (2) die Berechnung von Gebiets- oder sogar globalen Mittelwerten.
Zu (1): Ich bin nach wie vor der festen Ansicht, daß bis zur Einführung von automatischen Stationen an den Hauptstationen ab den 1980er Jahren in allen Deutschländern die Lufttemperatur sehr präzise gemessen wurde. Die Hütten waren weiß und nicht hellgrau, der Meßfeldrasen war vorschriftsmäßig kurz geschoren, die Thermometer waren geeicht (und wurden nach Ablaufdatum der Eichung gewechselt), die Beobachter wussten über Parallaxenfehler u.a. beim Ablesen Bescheid und hatten in der Regel eine hohe Berufsehre. Einschließlich meiner Kindheit auf einer Wetterwarte, meiner Berufstätigkeit als Stationsleiter bis 1992 und späteren familiären und freundschaftlichen Kontakten zum Wetterdienst durfte ich die Entwicklung über mehr als 60 Jahre verfolgen. Einen Rest dieser Präzision finden Sie noch an den Referenzstationen des DWD, aber dessen Meßnetzkonzepte ab Beginn der 1990er Jahre haben m.E. vielerorts zu teilweise beklagenswerten Zuständen geführt.
Zu (2): Da herrscht Übereinstimmung zwischen uns. Ihre Witterungsberichte finde ich sehr interessant, wegen der unverfälschten Tendenzen. Bei der „Globalen Durchschnittstemperatur“ ist aus zwei Gründen kein Vertrauen vorhanden: (a) dient Sie lediglich der Panikmache, sie ist ein Propagandainstrument. Die durchschnittliche S-B-Rechnerei mit diesen Datensätzen fällt in die gleiche Kategorie. Und (b) werden diese Datensätze durch „Homogenisierungen“ u.ä. zurechtgebogen bis sie zum gewünschten Ergebnis passen.
Übersetzen und lesen Sie mal [france-pittoresque.com/spip.php?article644], basiert auf ein Buch von 1845.
Das Originalbuch findet man numerisiert bei der Französischen Bibliothek.
Keine genauen „standartisierten“ Temperaturmessungen, sondern historische Erzählungen von erlebten Temperaturen, Dürren, Niedrigwassern und Hungersnöten.
Auszüge:
„Die Dürre von 1632 dauerte vom 12. Juli bis zum 15. September. Wir messen sicherer, dank thermometrischer Beobachtungen, die Wärmegrade der folgenden großen Sommer. Das Jahr 1684, klassifiziert nach J.-D. Cassini gehört zu den wärmsten, in einem Gemälde der großen Hitzen von Paris, das aus zweiundneunzig Jahren besteht, präsentiert, nur in diesem Klima, achtundsechzig Tage mit einer Temperatur von 25 °, zwischen Mittag und drei Stunden; sechzehn Tage mit einer Temperatur von 31 ° und drei Tage einer Temperatur von 35 °. So betrug das Thermometer dreimal, von Mittag bis drei Uhr, am 10. Juli, 4. August und 8. August mindestens 35°. Die udometrischen Beobachtungen, die Lahire 1689 in Frankreich begann, liefern nicht weniger Beispiele für diese großen Dürren. Die bedeutendsten seit dieser Zeit gehören zu den Jahren 1694, 1719, 1767, 1778, 1793, 1803, 1817, 1825, 1842, 1858, 1875, 1893. In Paris markierte das Thermometer am 17. August 1701 dreieinhalb mal 40.“
„Im Jahr 1803 regnete es vom 4. Juni bis zum 1. Oktober sehr weniger. Der Regen nahm gegen Anfang Oktober zu; danach nahm die Dürre wieder zu und war bis zum 9. November wieder in der Warteschleife. Diese Dürre setzte sich daher vier aufeinanderfolgende Monate und insgesamt mehr als fünf Monate fort, mit Ausnahme der kurzen Unterbrechung der ersten Oktobertage. Die Brunnen und Brunnen trocknen aus. In Paris blieb der kleine Arm der Seine am 21. und 27. November fast trocken, und der Niveau des Flusses deutete auf, 24 Zentimeter unter Null. In einigen Abteilungen fehlte das Wasser absolut; wir würden nach drei oder vier Ligen suchen, und es kostete dreißig Cent, ein Pferd zu tränken.“
Lesen bildet und verblödert nicht wie die heutige Presse und Staatsmedien mit Meldungen wie: „Heisseste Temperaturen und niedriegste gemessene Flusspegel!“
MfG
Genau wegen solchen alten Aufzeichnungen halte ich Baumring- und ähnliche Temperatur- und Niederschlagsrekonstruktionen meist für fragwürdig. Weinbaugrenzen, Grønlandbesiedelung, Hochwassermarken und Hungersteine … dazu gibt es recht viel. Allerdings läßt sich nicht jedes Unglück mit dem Wetter erklären, oft waren es einfach nur unglaublich dumme Politiker. Danke für den Lesetip 🙂
Als Ergänzung:
München liegt auf dem 48. nördlichen Breitengrad (genau 48° 08′ N), und auch Paris befindet sich auf dem 48. nördlichen Breitengrad (genau 48° 51′ N).
Anderes Klima oder nur regionale Wetterlagen?
„Thats the Question!“
Ich würde sagen, etwas anderes Klima. Wegen Details müsste ich mal beim alten Wladimir Köppen nachsehen. Das hängt mit den Alpen zusammen.
…die Beobachter wussten über Parallaxenfehler u.a. beim Ablesen Bescheid und hatten in der Regel eine hohe Berufsehre…
So ist es, ich kenne den Leiter der Ostalbwetterwarte persönlich.
Das Lustige an der Sache ist, dass es keine Globalteperatur, gibt, aber sie wird trotzdem gemessen.
Hmmm… GEMSSSEN….. ich glaube nicht, daß diese gemessen wird (kann sie ja gar nicht), sie wird halt ermittelt (gemittelt)
Ja, irgendwie ermittelt. Gemittelt darf Temperatur nicht, da eine intensive Größe. Aber darum kümmert man sich nicht. Das mit dem „gemessen“ sollte Ironie sein.
Mein Fieberthermometer auch nicht.
„Die globale Temperatur ist gar nicht global“
Zwei weitere schockierende Wahrheiten: Für repräsentative Umfragen werden gar nicht alle Menschen gefragt und für die durchschnittliche Körpergrößen werden gar nicht alle Leute gemessen!
So ist es. Und für die Berechnung der homogenisierten „globale Oberflächentemperatur“ sind die verschiedenen Stationsnetze in den USA nicht höher zu wichten als andere Landstationen oder ARGO-Floats. Aber ich will hier nicht das Faß aufmachen, ob eine „globale Oberflächentemperatur“ physikalisch zulässig ist oder nicht. Ich betrachte das historisch (Svante hat sie auch berechnet) und sehe es als entspannte Plauderei.
Ich habe Ihnen als Beispiel für die Homogenisierung der Beobachtungsdaten einen Anhang zugefügt 😉
Und für die Berechnung der homogenisierten „globale Oberflächentemperatur“ sind die verschiedenen Stationsnetze in den USA nicht höher zu wichten als andere Landstationen oder ARGO-Floats.“
Dass diese höher gewichtet werden wäre mir neu, worauf beziehen Sie diese Aussage?
„Ich habe Ihnen als Beispiel für die Homogenisierung der Beobachtungsdaten einen Anhang zugefügt „
Ja schön! Ihnen ist bestimmt bewusst, dass bei „Summe der Veränderung“ sich Korrekturen nach oben und unten aufsummieren und Ihre Grafik nicht zwangsläufig zeigt, dass verschiedene Homogenisierungsansätze stark voneinander abweichen? Selbst wenn, wäre bei einem „Fehler“ von 0,2 K bei der Homogenisierung noch mindestens 1,3 K Erwärmung übrig. Aber wie gesagt, so funktioniert Ihre Grafik ja nicht.
Ja, das ist selbstverständlich. Ich hätte auch V1 bis V5 einzeln darstellen können, sieht dann aber unübersichtlich aus. Eine gewisse Tendenz (~0,3 K) bei der „Homogenisierung“ zwischen Mitte des 20. Jh. bis 2024 (muß ich demnächst mal aktualisieren) ist aber schon sehr interessant. Vielleicht war ein Grund dafür, daß die ursprünglichen Daten nicht so gut mit CO2 korrelieren? Man kennt so etwas ja noch aus den EMails vom „Climagate“. Und die Frage, warum die Daten von vor 20 Jahren (HadCrut1/2) später noch mehrfach „homogenisiert“ wurden, darf wohl gestellt werde.
Herr Englert, Sie sind neu hier!! Lassen Sie doch Ihre gut gemeinten Erklärungen für uns alte Hasen, weil Sie sich noch niemals mit Temperaturerfassungen bei Wetterstationen befaßt haben. Ihr Vergleich mit der Ermittlung der statistischen Menschengröße ist deshalb krottenfalsch. Von Wetterstationen und Temperaturermittlung keine Ahnung, dann erklärt man mit etwas, wovon man was weiß und nimmt an, dort wäre es genauso.
Ihr Fehler ist: Sie glauben felsenfest, die globale Durchschnittstemperatur der letzten 150 Jahre wäre mit immer denselben Stationen, immer an gleichbleibenden sich niemals verändernden Plätzen mit immer gleich bleibenden Messmethoden ermittelt worden. Keine einzige dieser Bedingungen stimmt.
Ich habe Ihnen unten zur Erläuterung das Beispiel Hohenpeißenberg versucht zu erklären. Schon bei einer Station ist kein Vergleich möglich.
Herr Kowatsch, Sie sind alt hier und haben keine Ahnung von modernen Modellen und Wissenschaft.
„Ihr Fehler ist: Sie glauben felsenfest, die globale Durchschnittstemperatur der letzten 150 Jahre wäre mit immer denselben Stationen, immer an gleichbleibenden sich niemals verändernden Plätzen mit immer gleich bleibenden Messmethoden ermittelt worden. Keine einzige dieser Bedingungen stimmt.“
Nein, das glaube ich keineswegs, habe ich auch nie so geschrieben.
Sie legen mir nur „Argumente“ in den Mund, weil Sie so dagegen argumentieren können. Keine meiner eigentlichen Aussagen konnten Sie bisher entkräften.
Ihr Fehler ist, dass Sie offenbar glauben, die globale Mitteltemperatur errechnet sich aus den Mitteltemperaturen der einzelnen Länder.
„Schon bei einer Station ist kein Vergleich möglich.“
Noch ein Fehler von Ihnen: Es geht um statistisch viele Stationen, eben nicht nur um eine.
Sie haben völlig recht, Herr Englert! Die GMST-Ermittlung (und deren Anomalie) ist in der Tat genau dasselbe wie das repräsentative Messen der durchschnittlichen Körpergröße der Weltbevölkerung – allerdings durchgeführt in einer Vorschulklasse der George Washington Elementary School in Burbank, Kalifornien.
Wenn Sie aus den Daten einer Klasse von Fünfjährigen den globalen Durchschnitt aller Menschen berechnen und das „Statistik“ nennen, merken Sie selbst, wo der Fehler liegt.
Das Problem der GMST ist nicht, dass gemessen wird, sondern wie ungleiche Datenreihen mathematisch homogenisiert und nicht-thermodynamisch gemittelt werden, um ein politisch gewünschtes Narrativ zu stützen. Physik lässt sich eben nicht durch Umfragen ersetzen, oder?
….und Gas, Öl, Atomkraft und Kohle lassen sich nicht durch unzuverlässige Volatile ersetzen, was übrigens NIE der Fall w a r und ist, denn sie laufen im Hintergrund immer mit. Teurer Schwachsinn mit einem gemittelten, „homogenisierten“ Temperatur-Konstrukt für alle Doofen veranschaulicht und mit Hartnäckigkeit von Adlaten und Heinemännern der CO2-Profiteure verteidigt…auch ein GMST-Webeträger ist ein Physiker….ein grüner Star….holt mich hier raus…..😂..
Immer gerne.
Prima erklärt, aber der Englert und der Lex verstehen das nicht. Übrigens auch das PIK nicht. Die glauben wie alle CO2-Gläubigen, dass es seit 150 Jahren die gleichen globalen Wetterstationen wären, an denselben Plätzen wie vor 150 Jahren und nach ewig gleichbleibenden Messnormen würde seit 150 Jahren der Tagesschnitt ermittelt.
Nicht einmal in Deutschland ist das so. Von den etwa 2000 heutigen deutschen Stationen, die seit 25 Jahren einen heute gültigen, weil nach gleichen Normen ermittelten Schnitt verkünden sind nur noch etwa 20 bis 30 dabei, die auch bereits 1881 bei der Schnittermittlung des Kaiserreiches dabei waren. Und dieses eine Prozent, das noch übrig blieb, stand an viel kälteren Plätzen als heute!!
Nehmen wir eine raus, die Station Hohenpeißenberg: Gemessen wurde von 1881 bis 1935 gleich, jedoch ganz anders als heute: mit anderen Thermometern und das Messtationskästchen hing in 7m Höhe an der weißen Nordwand der Klosterkirche.
Der Juli 1881 HPB an der Nordwand ermittelt: 17,4 C, der Juli 2026 HPB nach den heutigen Normen (ganztägig in der Sonne) am SW-Hang der trockenen gelbbraunen Stepppenfläche: 18,9 C bei 307,5 Sonnenstunden. 1881 waren es Null Sonnenstunden.
Lieber Herr Lex, lieber Herr Englert, welcher Juli war nun tatsächlich wärmer, der von 1881 oder der von 2026?
Ich kann es nicht sagen, aber sie als Tiefgläubige des CO2-Geschäftsmodells schon oder?
Herr Kowatsch, Sie benennen ein bekanntes methodisches Problem und tun anschließend so, als hätte die Klimatologie noch nie davon gehört.
Stationsverlegungen und Messgerätewechsel werden dokumentiert und durch Vergleichsmessungen, Homogenisierung und flächenbezogene Gebietsmittel berücksichtigt. Deutschlands Erwärmung wird nicht aus zwei willkürlich nebeneinandergestellten Rohwerten einer einzigen Station errechnet.
Besonders hübsch ist dann noch „1881: null Sonnenstunden“: Die Sonnenscheindauer wurde vielleicht dort damals schlicht noch nicht gemessen?! Aus „keine Daten“ wird kurzerhand „keine Sonne“.
Und auch heute misst der DWD nicht „ganztägig in der Sonne“, sondern strahlungsgeschützt und belüftet. Damit bleiben von Ihrem großen Enthüllungsstück vor allem zwei Verwechslungen und sehr viel Ihrer standardmäßigen Glaubensrhetorik übrig.
Stationsverlegungen und Messgerätewechsel werden dokumentiert und durch Vergleichsmessungen, Homogenisierung und flächenbezogene Gebietsmittel berücksichtigt.
Diese Behauptung ist krottenfalsch, genau das sind die Märchen, die man Ihnen erzählt, und die Sie mir nun in Brustton der Überzeugung weitergeben. Mir alles bekannt seit 15 Jahren. Nennen Sie mir eine Station, wo das geschehen sein soll und wie der Umrechnungfaktor vom alten Standort zum Neuen lauten soll. Man bräuchte nämlich für jeden Monat einen anderen bei derselben Station.
Auch wenn Sie erst kurz dabei sind haben Sie doch schon von den Diskussionen in unseren Artikeln bei Stationen wie Nürnberg Netzstall oder Heinersreut und deren Verlegungen vor 20 Jahren von einem wärmeren an einen kälteren Standort mitbekommen. Und bei den Daten der Wetterzentrale steht sogar dabei „bearbeitet vom DWD“. Richtig ist: Da ist fast gar nichts oder überhaupt nichts bearbeitet worden. In den Temperaturreihen sieht man deutlich den Versetzungszeitpunkt.
Gar nichts bearbeitet, das haben mir schon etliche Leute vom DWD selbst bestätigt, u.a. M.Paesler, einst München oder Klaus Hager, der ehemalige Stationsleiter von Augsburg.
Die alte Station wird versetzt, die Messmethoden am neuen Standort geändert, die Tagesschnittermittlung ebenfalls geändert und der neue Wert einfach an den bisherigen angehängt.
„krottenfalsch“…Ihre Wortwahl ist schon in Teilen sehr amüsant.
Aber zurück zum Thema:
Die Verlegungen werden sehr wohl dokumentiert. Der DWD stellt die historischen Messwerte zusammen mit Metadaten zu Stationsstandorten, Instrumenten, Messverfahren und deren jeweiligen Gültigkeitszeiträumen öffentlich bereit.
Nachprüfen können Sie das im DWD-OpenData-Verzeichnis der historischen Stationsdaten.
Für die Station Nürnberg mit der ID 03668 beispielsweise direkt hier:
DWD-Datensatz Nürnberg, Station 03668, 1879–2025
Im entpackten Archiv befinden sich neben den Messwerten auch die zugehörigen Metadatendateien. Daraus lassen sich unter anderem frühere Koordinaten, Stationshöhen, Gültigkeitszeiträume sowie Änderungen der Messgeräte und Messverfahren entnehmen.
Richtig ist: Eine dokumentierte Verlegung bedeutet nicht automatisch, dass jeder veröffentlichte Rohwert nachträglich mit einem simplen monatlichen „Umrechnungsfaktor“ korrigiert wurde.
Falsch ist: Die Behauptung, die Änderungen seien nicht dokumentiert und würden einfach heimlich aneinandergehängt.
Warum schwenken Sie von Klima auf Wetter um? Warum werden für seriöse Angaben immer 30-Jahres-Zeiträume und nicht einzelne Monate für Vergleiche herangezogen?
Weil in den 1930er Jahren die IMO (International Meteorological Organization) den Zeitraum von 1901 bis 1930 als erste Internationale Klimaperiode festgelegt hat.
Siehe: American Meteorological Society: „The Definition of the Standard WMO Climate Normal“; The Key to Deriving Alternative Climate Normals
by Anthony Arguez and Russell S. Vose
Quelle: bams-1520-0477-92_6_699.pdf
Erklären Sie mir doch erstmal, wie Sie auf den Satz „Es gibt 195 Länder auf der Erde. Wäre dieser Mai weltweit tatsächlich der zweitwärmste gewesen, dann müsste er mindestens bei 100 Ländern an erster Stelle sein, damit als Schnitt der 2.Platz erreicht wird.“ kamen.
Dann erkläre ich Ihnen gerne im Anschluss, weshalb Ihre „Argumente“ rein gar nichts bedeuten.
ich denke die vehementen Befürworter der GMST und der Anomalie, die diese als taugliches Instrument zur Beobachtung der Klimaentwicklung verteidigen, sehen die Mängel der Datenerhebungen und der nicht-thermodynamischen Mittelungen ganz genau. Das haben sie komplett verstanden, auch das PIK. Da aber GMST, Anomalie, Hockey Stick, etc. zentrale Grundsteine des kollektivistischen Kilmarettungsnarratives sind, weicht man keinen Zentimeter zurück.
Ohne Mission, keine Transformation, keine Revolution, man hat für die Mission nichts anders, oder?
Das ist doch keine Kritik mehr, Herr Lange, sondern Verschwörungserzählung mit Fachvokabular.
Messunsicherheiten, Stationswechsel und Mittelungsfragen werden offen dokumentiert und methodisch behandelt. Temperaturanomalien nutzt man gerade deshalb, weil sie robuster vergleichbar sind als absolute Temperaturen.
Herr Lange, wo sind Ihre Belege? Ansonsten bleibt nur Misstrauen, das sich als Erkenntnis verkleidet, oder?
Treten Sie einfach einmal einen Schritt zurück und betrachten Sie selbst das ganze Bild, da können Sie Belege finden, falls Sie dies wollten.
Oder lesen Sie ganz einfach erneut einige meiner Postings zur GMST und Anomalie in diesem Forum. Dort kritisiere ich nicht nur die Transparenz von Homogenisierungen, sondern die mathematisch-physikalische Methode der Ermittlung selbst – und damit deren fundamentale Tauglichkeit als Referenzwert für ein thermodynamisches System.
Und versuchen Sie es eventuell auch mal mit einem Perspektivwechsel, denn wenn alle im Dunkeln am Lagerfeuer sitzend immer nur in eine Richtung, ins Feuer schauen, merken sie, während sie sich in ihrer kollektivistischen Mission gegenseitig stützen und skeptisch Denkenden Fachvokabular angereicherte Verschwörungstheorien unterstellen, nicht was hinter ihnen in der Nacht so alles passiert, oder?
„Treten Sie einen Schritt zurück“ und „betrachten Sie das ganze Bild“ klingt super tiefgründig Herr Lange, ersetzt aber leider keinen Beleg.
Wenn Sie die GMST und Temperaturanomalien methodisch für untauglich halten, dann zeigen Sie konkret, welcher Rechenschritt falsch ist, wie groß der dadurch verursachte Fehler sein soll und warum unabhängige Datensätze trotzdem denselben Erwärmungstrend zeigen.
Noch besser wäre aber: Legen Sie eine physikalisch und statistisch überlegene Alternative vor 🙂
Dass eine globale Mitteltemperatur kein lokaler thermodynamischer Zustand ist, weiß jeder Klimatologe. Sie ist ein statistischer Indikator für Veränderungen des globalen Temperaturniveaus. Aus „nicht identisch mit der Temperatur eines homogenen Körpers“ folgt nicht „wissenschaftlich wertlos“.
Der Rest mit Lagerfeuer, Dunkelheit, Kollektivismus und Mission ist dann ganz hübsches Geplänkel. Aber wer eine weltweite wissenschaftliche Selbsttäuschung behauptet, muss mehr liefern als die Aufforderung, einfach einmal hinter sich zu schauen, oder?
„Aus „nicht identisch mit der Temperatur eines homogenen Körpers“ folgt nicht „wissenschaftlich wertlos“.“
Aber genau so wenig folgt daraus „wissenschaftlich wertvoll“. Wenn schon, denn schon. Beweis und Gegenbeweis gelten unisono.
Dass man daraus seit 1800 eine deutliche Tendenz ablesen kann, reicht Ihnen nicht, um die GMST als wissenschaftlich wertvoll zu betrachten? Wieso nicht?
Herr Kowatsch weiß:
Herr Kowatsch wollen sie uns sagen dass 1881 am hohenpeißenberg morgens und abends eine im Juli eine geschlossene wolkendecke war?
Sie erkundigten sich in den letzten Tagen mehrfach nach meiner Senilität.
Wissen Sie noch, wie oft ich ihn erklärt habe, dass um die Sommersonnenwende einen Nordwand auf dem Hohenpeißenberg durchaus am Morgen und am Abend von der Sonne beschienen wird? Die Ablösezeiten 7, 14 und 21h sind ihnen ja bekannt.
Das ist eine Tatsache die ich weder eine Natur Beobachter noch einem Naturwissenschaftslehrer normalerweise erklären muss.
Was stimmt bei ihnen nicht?
MfG Ketterer
Ablösezeit sollte Ablesezeit sein.
Doofe Autokorrektur….
…dass 1881 am hohenpeißenberg morgens und abends eine im Juli eine geschlossene wolkendecke war?
So ein Quatsch, der Ketterer ist xxxxxxxxxx, hier stellt er wie sehr oft bewußt xxxxx Fragen.
Die Pilzhaube unter dem das Digigtalthermometer heute ganztätig in der Sonne steht, bekam im Juli 2026 wieviel Sonnenstunden ab? Und früher an der Nordwand?
Die Ablesezeiten 7, 14 und 21h sind ihnen ja bekannt.
Dann schauen Sie mal nach, wo die Sonne um 7 Uhr steht und um 21 Uhr auf dem Hohenpeißenberg, wieviele Stunden täglich bescheint Sie das Fenster über dem Nordeingang, dort wo das Wetterkästchen war.
Rechnen Sie die Stunden mal aus, unter der Annahme, dass damals keine Bäume links und rechts des Nordeinganges standen.
Herr Kowatcsh schrieb:
Die ‚Pilzhaube‘ bekam diese Juli ca. 307 Sonnenstunden ‚ab‘. Aus diesem Grund ist die Pilzhaube eine LAM630 mit Ventilation und neben den Lamellen mit einem weiteren internen Strahlenschutz versehen.
Laut Herrn Kowatsch morgens gar keine.
Laut Sonnenlauf im Juli morgens (potentiell)
des 0700h Wertes schien die Sonne potentiell auf die kleine Holzhütte.
Also entstammt dier Satz:
keinen klimatologischen Studien/Forcshungen sondern Kowatschs gesammelten Erzählungen.
Um 21h (dritter Ablesetermein) wird die Nordwand nicht mehr beschienen. Aber zwischen 18 und 20h war das Holzkästchen potentiell in der Sonne.
MfG
Ketterer
P.S: Ihre x-Taste klemmt.
Herr Kowatsch was soll der Schmonzes:
„nach den heutigen Normen (ganztägig in der Sonne) am SW-Hang der trockenen gelbbraunen Stepppenfläche“
Juni: über 100mm Regen über den Monat verteilt
Juli über 90 mm Regen keine Trockenperiode von 10 Tagen.
Die Steppe ist nur eine weitere Version von Kowatschs ‚Erzählungen‘.
Wenn Sie versuchen, ein globales Messnetz mit tausenden Stationen mit 25 Schülern in Kalifornien statistisch gleichsetzen, merken Sie selbst, wo der Fehler liegt.
…wobei …neee, wahrscheinlich merken Sie’s nicht.
„um ein politisch gewünschtes Narrativ zu stützen. Physik lässt sich eben nicht durch Umfragen ersetzen, oder?“
Weiß nicht, aber denke nicht. Bisher hat mir noch niemand sagen können, welche Berechnung der Homogenisierung politisch beeinflusst wird. Können Sie das?
Die bisherigen Argumente waren eher so: Das passt nicht in mein Weltbild, also muss es manipuliert sein.
„Physik lässt sich eben nicht durch Umfragen ersetzen, oder?“
Hat auch niemand behauptet, oder?
„Wenn Sie aus den Daten einer Klasse von Fünfjährigen den globalen Durchschnitt aller Menschen berechnen und das „Statistik“ nennen, merken Sie selbst, wo der Fehler liegt“.
Wenn Sie glauben, tausende Messstationen, global verteilt, haben den selben statistischen Wert wie 25 Kinder in Kalifornien anzuschauen, merken Sie selbst, wo der Fehler liegt.
…wobei … offensichtlich merken Sie das nicht.
Es hätten vielleicht 26 statt 25 Vorschüler sein sollen, Ben muss dabei sein, der ist zwar schon viermal sitzen geblieben, aber dafür der Längste in der Klasse – hätte man nicht weghomogenisieren dürfen.
Und vielleicht nicht aus Kalifornien, sondern 17 Absolventen aus der Abi-Abschlussklasse einer Sportschule für zukünftige Basketballspieler, in Slowenien, Sie haben die Wahl, oder?
Wenn ich’s nicht besser wüsste, würde ich vermuten, Sie machen sich über den EIKE-Artikel lustig. Fänd ich nur angebracht.