17. Internationale EIKE-Klima- und Energiekonferenz (IKEK-17) am 26. Juni 2026 in Halle/S.
Rónán O’Conghaile – Ronan Connolly – aus Dublin ist ebenso wie Willie Soon und Jonathan Cohler Mitglied der CERES-Gruppe.
Er weist darauf hin, daß uns schon seit geraumer Zeit erzählt wird, dies sei das „heißeste Jahr“ seit 100.000 Jahren oder seit Millionen von Jahren oder der „höllische Sommer des Jahrtausends“ – ein Medien- und Wissenschaftsbetrug, der durch ganz bestimmte Datenmanipulationen zustande kommt, die der durchschnittliche Medienkonsument, der die BBC oder die Tagesschau sieht, nicht erkennen kann.
Hinweis: Das Video wurde auf unserem englischen Kanal publiziert: Mit dem Zahnrad unten rechts können Sie mit „Untertitel“ und „übersetzen/deutsch“ den deutschen Text mitlesen.















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Dabei müßte es genau umgekehrt sein, die Anfangsdaten müßten wärmer gemacht werden.
Raimund Leistenschneider ist bei seinen wissenschaftlichen Abhandlungen auf 1,4 Grad Korrekturfaktor bei den Jahresdaten gekommen, im Sommer mehr, im Winter etwas weniger. Bsp: das erste Jahrzehnt ab1881 führt der DWD mit etwa 8 Grad, 2025 mit 10,1 Grad. Das erste Jahrzehnt ab 1881 lag also bei etwa 9,5 Grad.
Die „Homogenisierung“ der Datensätze der „globalen Oberflächentemperatur“ ist ein interessantes Thema. Am Beispiel des HadCrut-Datensatzes habe ich verschiedene Versionen (einschl. Unterversionen) miteinander verglichen und das Ergebnis sieht so (Bilddatei unten) aus. Selbstverständlich sind auch die Veränderungen zwischen den einzelnen Versionen gesichert. Auffällig ist daß selbst 20 Jahre alte Daten (HadCrut1/2) immer wieder geändert wurden.
Die Tendenz der Änderungen ist sichtbar: Die Zeit bis in die 1970er Jahre wurde kühler gemacht, danach wurde die „Erderhitzung“ verstärkt. Korrektur systematischer Meßfehler oder Manipulation?
„Die Zeit bis in die 1970er Jahre wurde kühler gemacht, danach wurde die „Erderhitzung“ verstärkt. Korrektur systematischer Meßfehler oder Manipulation?“
Ersteres. Wird hier ab Seite 18 diskutiert.
HadCRUT5_accepted.pdf
Ihre Beobachtung ist also korrekt, wurde auch von den Wissenschaftler/innen so dokumentiert und begründet. Also zumindest keine heimliche, unbegründete Veränderung.
Es handelt sich hauptsächlich um systematische Fehler bei Meeresmessungen. Da diese einen wichtigen Teil der Mitteltemperatur ausmachen, ist der Unterschied signifikant. Da alte Messmethoden ständig untersucht und immer besser verstanden werden, ist eine Anpassung von alten Daten auch plausibel.
Auch neue Infos aus der Polarforschung spielen mit rein.
Übrigens ändern diese Korrekturen nicht das grundlegende Bild: Alle HadCRUT-Versionen zeigen die starke Erwärmung seit dem späten 20. Jahrhundert.
Der tendenzielle Temperaturanstieg seit den 1980er sollte grundsätzlich nicht bestritten werden, er kann auch ohne globale Oberflächentemperatur an den unkorrigierten Zeitreihen der meisten Wetterstationen erkannt werden.
Aber einige interessante Details sind bei den Homogenisierungen bzw. Korrekturen offensichtlich leider verwischt worden. Unter anderem wurde der „Buckel“ (höher Temperaturen) in den 1940er Jahren kleiner gemacht und „Erwärmungspause“ anfangs der 2000er Jahre ist in den späteren Versionen des HadCrut-Datensatzes auch nicht mehr vorhanden. Beide Phänomene findet man gelegentlich in älteren Studien und Diskussionen, aber bei HadCrut5 sind sie kaum noch erkennbar.
Die „Erwärmungspause“ Anfang 2000er war meines Wissens unter dem Vorbehalt der Messungenauigkeit nie gesichert statistisch relevant.
Außerdem war das eigentlich keine „Erwärmungspause“, sondern nur ein Verlangsamung der Erwärmung, die aber weiterhin stattfand.
Auch das Kleinerwerden des Buckels der 40er ist untersucht und ist stark auf Änderungen der Messtechnik im WW2 zurück zu führen, bei der der Messfehler neu bewertet wurde.
Sie sprechen interessante und wichtige Punkte an, die auf den ersten Blick Zweifel schüren können.
Auf eine Manipulation deuten Sie meines Erachtens nicht hin, da der „Nutzen“ doch schon sehr gering wäre für so eine breit angelegte Manipulation.
Es gilt: Je mehr Leute an einem Betrug beteiligt sein müssten, desto unwahrscheinlicher ist Betrug. Und das, wenn doch das Ergebnis nicht grundlegend anders ist.
Und auch Sie können nicht ausschließen, dass die Anpassungen auf tatsächlichen Ergebnissen beruhen. Die wichtigsten sind ja alle mit Studien belegt und nachvollziehbar.
Ihr nächster Schritt wäre eine verwendete Studie über die Messunsicherheiten zu nehmen und zu beweisen, dass diese falsch ist oder falsch verwendet wurde.
Bis dahin ist der Manipulationsverdacht eben nur das: Ein Verdacht.
Ihre PDF in allen Ehren, Herr Englert, aber Sie übersehen das fundamentale mathematische und physikalische Problem dieser Datensätze.
Man hat es hier mit einem nichtlinearen Nichtgleichgewichtssystem und mindestens zwei massiven Einflussgrößen zu tun: dem Rückgang der Aerosole (mehr solare Einstrahlung durch sauberere Luft) und den Gasen.
Die behauptete Exaktheit der Daten scheitert jedoch unerbittlich an den realen Fehlerverhältnissen der globalen Energiemessung (EEI):
Das Argo-Bojen-Rauschen:
Das energetische Ungleichgewicht der Erde wird offiziell mit ca. 0,79 W/m² beziffert. Die reale messtechnische Unsicherheit durch unzureichende Beprobung der Tiefsee und polare Messlücken liegt jedoch bei mindestens ± 1,0 W/m². Das Signal geht im Rauschen unter.
Der Satelliten-Zirkelschluss:
Satelliten (wie NASA-CERES) haben einen absoluten Kalibrierungsfehler von ± 3,0 W/m² bis ± 4,0 W/m². Das Rauschen ist hier also fünfmal größer als das Signal! Um das zu vertuschen, misst man mit Satelliten nur relative Trends und verschiebt den Nullpunkt mathematisch so lange, bis er künstlich zu den (ebenfalls ungenauen) Argo-Daten passt.
Wir haben hier keine zwei unabhängigen Messverfahren, sondern zwei ungenaue Systeme, die per Modellierung ineinandergerechnet werden, um eine Scheingenauigkeit vorzugaukeln.
Wenn die Fehlerbalken das eigentliche Signal komplett schlucken, kann man die beiden Einflussgrößen quantitativ überhaupt nicht sauber trennen.
Und das ist nicht das einzige Problem in der Klimahistorik. Selbst innerhalb der Klimawissenschaft herrscht hier keineswegs Einigkeit. Es gibt zum Beispiel riesige Daten-, Modell- und Auslegungskonflikte – man denke nur an die fundamentalen Widersprüche zwischen den Ergebnissen der „Proxyaner“ (Klimarekonstruktionen über Baumringe, Eisbohrkerne etc.) und den mathematischen Modellen der „Modellierer“.
Wer vor diesem Hintergrund von gesicherten, plausiblen Korrekturen spricht, betreibt mathematischen Zweckoptimismus.
Wir wissen es schlichtweg nicht genau, und beginnen schon einmal mit Deindustrialisierung – wer haftet da eigentlich persönlich mit Eigentum und Reputation, alle außer „die Wissenschaft“ und die Politics und Genossen, oder?“
Sie sprechen einen Haufen Unsicherheiten an, die den Forschern allerdings bewusst sind.
Erstens: GMST und EEI sind nicht dasselbe. Unsicherheiten in einem bedingen keine Unsicherheiten im anderen. Die Unsicherheiten des EEI speilen gar nicht bei HADCRUT rein
Sie sprechen von einem Zirkelschluss. Ist es ein Zirkelschluss, wenn man zwei unterschiedliche Messmethoden hat und die Ergebnisse vergleicht, um Fehler zu korrigieren?
Insgesamt sprechen Sie wahre Probleme an, die aber bei den Datenreihen beachtet werden und unterm Strich nicht so fatal für die Messgenauigkeit sind, wie Sie offenbar denken.
Sie trennen hier Prozesse, die in der Praxis untrennbar verschmolzen sind.
Die EEI-GMST-Kopplung:
Natürlich sind das Erdenergieungleichgewicht (EEI) und die globale Mitteltemperatur (GMST) nicht dasselbe. Aber die GMST ist lediglich ein statistisches Konstrukt aus Oberflächendaten ohne eigene energetische Relevanz. Physikalisch steuernd ist einzig das EEI. Wenn Ihre GMST-Kurven (wie HadCRUT5) eine Erwärmung abbilden, muss diese thermische Energie im EEI nachweisbar sein. Wenn dieses Signal aber im messtechnischen Rauschen der Argo-Bojen und Satelliten untergeht, fehlt dem GMST-Konstrukt das physikalisch abgesicherte Fundament.
Zirkelschluss statt Validierung:
Von einem unabhängigen Abgleich könnte man nur sprechen, wenn beide Verfahren von sich aus ausreichend genau wären. Wenn Satelliten (CERES) aber einen absoluten Fehler von ±3 bis 4 W/m² aufweisen, das Signal aber bei ~0,8 W/m² liegt, dann kalibriert man nicht – man zwingt das ungenauere System mathematisch in den Rahmen des anderen. Es entsteht eine reine Modell-Scheingenauigkeit.
Wenn das Rauschen das eigentliche Signal um das Mehrfache übersteigt, ist das Ergebnis kein Produkt sauberer Messung, sondern statistischer Zweckoptimismus. Solange das energetische Budget nicht exakt gemessen wird, fehlt jede physikalische Rechtfertigung für gravierende gesellschaftliche Maßnahmen, oder?
….Datenmanipulationen…., die der durchschnittliche Medienkonsument, der die BBC oder die Tagesschau sieht, nicht erkennen kann.
Und wenn die Leute dann zum ersten Male bei EIKE landen, dann erleben wir ihr unglaubliches Erstgescheibsel, sie erzählen ihre CO2-Glaubenssätze in voller Überzeugung einer göttlichen Wahrheit. Grund ist die Gehirnmanipulation, die sie durchlaufen haben.
Leider hab ich bisher keinen erlebt, der durch eigene Versuchsüberprüfungen, eigene Recherchen zu neuen eigenen Erkenntnissen gekommen ist. Lieber lassen sie sich als Infanterie dieses Geschäftsmodells verheizen.
Anderes gilt für die alimentierten Schreiber, die im weiteren Sinne von der Ausbeutung der Deutschen für eine angebliche KLimarettung leben. Die haben nur eins vor: Ständig durch irgendwelche Finten irgendwelche Nebengleise aufmachen, um vom Artikelthema abzulenken. Das Geschäftsmodell Klimarettung und der Ablaßhandel dürfen nicht gefährdet werden.
Josef Kowatsch 13. August 2026 14:31
Haben Sie sich den Vortrag auch wirklich angesehen? Jeder der hier landet, diesen Vortrag ansieht und dann Ihre Artikel liest, wird sich fragen, warum Sie das vorgetragene nicht berücksichtigen …