Meldung vom 27. Oktober 2026:
Europa und Asien stehen vor Kälteeinbrüchen – Sorgen um die Gasversorgung nehmen zu
Für Anfang November wird erwartet, dass es Kälteeinbrüche in Europa und Ostasien geben wird, was den Heizbedarf in die Höhe treiben wird – gerade zu einem Zeitpunkt, an dem die Gaspreise ihren höchsten Stand seit 2022 erreichen und die Lagerbestände weiterhin niedrig sind.
Ensemble-Prognosen des ECMWF zeigen, dass die Temperaturen in beiden Regionen unter die saisonalen Durchschnittswerte sinken werden.
In Paris und München werden die Temperaturen voraussichtlich deutlich unter den Normalwerten liegen, während weiter östlich, in Harbin im Nordosten Chinas, ein Temperaturrückgang auf etwa -4 °C erwartet wird.
Für die ohnehin schon angespannten Energiemärkte in Europa kommt dies zu einem ungünstigen Zeitpunkt.
Am 26. Oktober stiegen die europäischen Referenzpreise für Erdgas auf über 97 Euro pro Megawattstunde – den höchsten Stand seit Ende 2022.
Die Gaslagerkapazitäten in der EU sind zu etwa 75 % ausgelastet, wobei die Reserven in Deutschland bei nur 61,8 % liegen – mehr als acht Prozentpunkte unter dem implizierten nationalen Zielwert. Dies war zudem der niedrigste Stand am 26. Oktober im AGSI+-Datensatz, der bis ins Jahr 2011 zurückreicht.
Störungen bei den LNG-Lieferungen aus dem Nahen Osten haben das weltweite Angebot verknappt, sodass Europa und Asien nun um die verfügbaren Ladungen konkurrieren. Gleichzeitige Kälteeinbrüche werden diesen Wettbewerb voraussichtlich noch verschärfen und die Preise weiter in die Höhe treiben.
Durch die wachsende Abhängigkeit von importiertem Gas ist Europa besonders anfällig für Versorgungsengpässe und den plötzlichen Anstieg des Heizbedarfs. Der Winter hat gerade erst begonnen, und schon steigt der Druck.
[Hervorhebung im Original]
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Meldung vom 29. Oktober 2026:
Der CO₂-Anstieg brach ein, während die Emissionen stiegen
Der Anstieg des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre brach im Jahr 2025 um 45 % ein, obwohl die Emissionen aus fossilen Brennstoffen weiter zunahmen. Diese Umkehrung verdeutlicht die Kraft natürlicher Prozesse im Kohlenstoffkreislauf – und die Torheit, den CO₂-Gehalt in der Atmosphäre als direkten Maßstab für anthropogene Emissionen heranzuziehen.
Laut den weltweiten Messungen der NOAA stieg der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre im Jahr 2024 um 3,76 Teile pro Million (ppm) – der größte jährliche Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen. Im Jahr 2025 brach dieser Anstieg auf nur noch 2,06 ppm ein. Dennoch stiegen die Emissionen aus fossilen Brennstoffen um etwa 0,7 %.
Die Erklärung lag offensichtlich nicht in der Dekarbonisierung. Es war die Natur.
Eine Studie vom September 2026 schätzt, dass sich die Kohlenstoffsenke der Landflächen weltweit zwischen 2024 und 2025 um 2,81 Milliarden Tonnen Kohlenstoff verstärkt hat. Tropische Landregionen haben sich von Nettoemittenten, die mehr Kohlenstoff freisetzten, als sie aufnahmen, zu Nettoabsorbenten gewandelt.
Der CO₂-Anstieg im Vorjahr war ebenfalls auf natürliche Prozesse zurückzuführen.
Eine Studie aus dem Jahr 2026 in „Nature Communications“ ergab, dass die nachlassende natürliche Kohlenstoffaufnahme etwa 91 % des Anstiegs des Netto-Kohlenstoffeintrags in die Atmosphäre zwischen 2022 und 2024 ausmachte. Emissionen aus fossilen Brennstoffen machten nur einen kleinen Teil dieser Veränderung aus.
Das ist keineswegs beispiellos. Nach dem Ausbruch des Pinatubo im Jahr 1991 verlangsamte sich der Anstieg des atmosphärischen CO₂-Gehalts drastisch. Die globalen Aufzeichnungen der NOAA zeigen für 1992 einen Anstieg von lediglich 0,71 ppm. Bis 1998, während eines starken El-Niño-Ereignisses, war der Anstieg auf 2,84 ppm gestiegen – viermal so schnell. Die vom Menschen verursachten Emissionen hatten sich nicht vervierfacht. Die natürlichen Kohlenstoffkreisläufe hatten sich dramatisch verändert.
Dieser Zusammenhang mit der Temperatur steht im Mittelpunkt einer Veröffentlichung von Camille Veyres, Jean-Claude Maurin und Patrice Poyet aus dem Jahr 2025, in der argumentiert wird, dass die tropischen Meerestemperaturen einen weitaus größeren Anteil am historischen Anstieg des atmosphärischen CO₂-Gehalts erklären als bisher angenommen.
Ihre allgemeine Schlussfolgerung – dass der größte Teil des über mehrere Jahrzehnte hinweg beobachteten Anstiegs natürlichen Ursprungs ist – bleibt unbewiesen. Doch die von Jahr zu Jahr gesammelten Belege sind eindeutig. Der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre steigt nicht mit einer festen Rate, die durch den Verbrauch fossiler Brennstoffe vorgegeben ist. Temperatur, Niederschlag, Pflanzenwachstum, Zersetzung und der Austausch mit den Ozeanen können den jährlichen Anstieg erheblich beschleunigen oder dämpfen.
Selbst die neuesten Ergebnisse der Mainstream-Forschung zeigen erhebliche Unsicherheiten hinsichtlich des Verhaltens natürlicher Kohlenstoffsenken.
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Meldung vom 30. Oktober 2026:
Ländliche Messstationen weisen eine deutlich geringere Erwärmung auf
Eine Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Erwärmung der nördlichen Hemisphäre seit 1850 deutlich geringer ausfällt, wenn ausgewählte Wetterstationen in ländlichen Gebieten herangezogen werden – was Fragen hinsichtlich städtischer Einflussfaktoren und der statistischen Anpassungen an historischen Temperaturaufzeichnungen aufwirft.
Die von Willie Soon und Ronan Connolly geleitete Studie verglich zwei Rekonstruktionen der Landtemperaturen der nördlichen Hemisphäre für den Zeitraum von 1850 bis 2018. Die kombinierten Messdaten aus ländlichen und städtischen Messstationen zeigten eine Erwärmung von 0,89 °C pro Jahrhundert. Die Rekonstruktion, die ausschließlich auf ländliche Messstationen basierte, ergab lediglich 0,55 °C. Der Erwärmungstrend der kombinierten Messdaten war somit um 62 % höher.
Die Forscher argumentieren, dass städtische Wärmeinseln und ein Phänomen, das sie als „urban blending“ bezeichnen, einen Großteil dieser Diskrepanz erklären könnten.
Wenn Städte wachsen, können Asphalt, Gebäude und andere Bebauungen zu einer künstlichen Erwärmung in der Umgebung führen. Klimabehörden versuchen, solche Verzerrungen durch Homogenisierung zu korrigieren – ein statistisches Verfahren, bei dem benachbarte Wetterstationen verglichen und offensichtliche Unstimmigkeiten angepasst werden. Doch diese Anpassungen werden regelmäßig in Frage gestellt.
Eine separate Studie, veröffentlicht im „Journal of Applied Meteorology and Climatology“, identifizierte Fälle von „Urban Blending“ in japanischen und US-amerikanischen Temperaturaufzeichnungen. Die Forscher stellten fest, dass die Homogenisierung die durch die städtische Erwärmung bedingten Verzerrungen auf benachbarte ländliche Aufzeichnungen ausweiten könnte, anstatt sie zu beseitigen.
Eine weitere Studie, die Hunderte von europäischen Messstationen untersuchte ergab, dass lediglich 19 % der Anpassungen im GHCN-Datensatz Version 4 der NOAA mit einer dokumentierten Messstationsänderung innerhalb eines Jahres übereinstimmten. Für die restlichen 81 % gab es keine solche dokumentierte Übereinstimmung, was Fragen hinsichtlich der Rechtfertigung dieser Anpassungen aufwirft.
Der Erwärmungstrend ändert sich deutlich, je nachdem, welche Thermometer ausgewählt und wie deren Messwerte ausgewertet werden. Die „Anpassungen“ verdienen eine kritische Prüfung durch die Fachöffentlichkeit und eine Erklärung gegenüber der Öffentlichkeit, doch beides bleibt aus.
Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE


















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