Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Diese Wetterstation auf Grönland zeigt den wirklichen Temperaturverlauf der Insel seit 130 Jahren, ohne Einfluss der Zivilisation. Name Tasiilaq

Abb. 1: Sommer sind die Monate Juni, Juli und August. Die Station besteht seit 1895 und die Sommer wurden in diesen 130 Jahren leicht kälter. Insgesamt liegt der Sommer bei dieser Grönlandstation deutlich über Null, derzeit zwischen 6 und 7 Grad. Zugleich erfolgte zwischen 2002 und 2003 ein deutlicher Temperatursprung. Hat etwa auch die Messtechnik nachgeholfen?

Auswertung: Die Temperaturgrafik zeigt eine Überraschung

  1. Einen Temperaturanstieg von 1895 bis 1930
  2. Eine Abkühlung bis in die 1980-er Jahre, deutlich unter 6 Grad, 1983 war der kälteste Sommer
  3. Vor 1990 wurden die Sommer wieder deutlich wärmer, das neuzeitliche höhere Temperaturplateau ist erreicht. Insgesamt eine Erwärmung um gut 1,5 Grad.
  4. Die polynome Trendlinie geht bereits wieder leicht nach unten, die Halbwelle hat eine Dauer von etwa 50 Jahren.

Erkenntnis: Seitdem der Weltklimarat 1988 gegründet wurde, stiegen auch die Temperaturen auf Grönland immer mehr, und die verstärkte Eisschmelze im Sommer war zu beobachten. Beachte: Fast 5 Grad Sommer-Temperaturunterschied zwischen 1983 und 2016.

Allgemein: der Temperaturverlauf der Grafik 1 widerlegt die Behauptung vom wärmenden CO₂-Treibauseffekt und von CO₂ als Haupttemperaturtreiber.

Lage der Station in Grönland, an der Südostküste. Bitte auch bei Google maps nachsehen, es handelt sich um eine sehr kleine Ansiedlung.

Abb. 2: Tasiilaq, 65.5997N, 37.6331W, befindet sich an der Südostküste Grönlands ca.700 km westlich von Island

Behauptet wird von der unseriösen Treibhauswissenschaft, dass Treibhausgase und insbesondere CO₂ fast allein das Klima bestimmen würden. Eine Verdopplung von CO₂ würde die Temperaturen weltweit um 2 bis 4,5 Grad erhöhen, wird weiter behauptet.

Abb. 3: CO₂-Kurve seit 1900, ab 1958 gemessen, Davor von der heutigen bezahlten Klimawissenschaft interpoliert. Als der kräftige CO₂-Anstieg um 1965 begann, sanken auf Grönland die Temperaturen.

Merke: Die CO₂-Zunahmekurve der Atmosphäre hat überhaupt keine Übereinstimmung mit den Sommer-Temperaturen dieser Wetterstation.

Der Temperaturverlauf dieser Station in Grönland wird von ganz anderen Wetter- und Klimafaktoren bestimmt. CO₂ bestimmt gar nichts, bzw. nichts Erkennbares oder Messbares.

Damit ist widerlegt, dass CO₂-der Haupttreiber der Temperaturen ist! Die CO₂-Treibhausüberhitzungsgefahr der Erde ist ein erfundenes Märchen für ein klug ausgedachtes Geschäftsmodell der Klimarettung, das unser Geld will.

Anmerkung: Die IR-Absorption und Emission beim CO₂ Molekül ist nachgewiesen, wir haben im Studium selbst Versuche durchgeführt. Aber die Behauptung, dass dieses IR-Gas infolge der Absorption und andere „Treibhausgase“ aufgrund einer Thermalisierung der Nachbar-moleküle am Ende die Lufthülle der Erde erwärmen würden, ist nicht nachgewiesen.

Es handelt sich lediglich um Rechnungen und Computersimulationen. Und um viel Zufall. Seitdem der Weltklimarat 1988 gegründet und das Geschäftsmodell CO₂-Treibhauspanikmache eingerichtet wurde sind auf der Nordhalbkugel auch die Temperaturen gestiegen. Zufall ist keine seriöse Wissenschaft: Vor allem fehlen die wissenschaftlichen Bestätigungs-Versuche, die eine derart hohe Klimasensitivität von 2 bis 4,5 Grad beweisen, und es gibt auch keine technischen Anwendungen eines wärmenden CO₂-Treibhauseffektes

Doch zurück zu den Sommertemperaturen: Wir befinden uns derzeit immer noch auf dem oberen Wärmeplateau der letzten 20 Jahre zwischen 6 und 7 Grad im Sommer. Wie lange noch? Einen Hinweis könnte die nächste Grafik geben.

Abb. 4. Das neuzeitliche Temperaturplateau ist seit 2003 erreicht, es wird nicht mehr wärmer, 2016 war in Tasiilaq der Temperaturhöhepunkt und zugleich die Trendumkehr.

Werden Eis und Schnee auf Grönland wieder zunehmen? Die Sommersonne und die Temperaturen sind nur ein Faktor für das verbleibende Eis. Bei der Gesamtbetrachtung ist ebenso wichtig, wie viel Niederschlag, also Schnee in den restlichen Jahreszeiten, insbesondere im Winterhalbjahr fällt..

Betrachten wir nochmals die Grafik 4: Der Sommer bei dieser Grönlandstation seit 24 Jahren

Auch dieser Temperaturverlauf der sommerlichen Gegenwart spricht eindeutig gegen die Treibhauserwärmung. Denn die CO₂-Konzentrationen der Atmosphäre sind gerade in der Gegenwart, also in den letzten 24 Jahren stark gestiegen. Aber nicht die Temperaturen!!! Es gibt schlichtweg keine Erwärmung mehr seit 2003.

Und was behauptet die Klimapanikkirche? Genau das Gegenteil, nämlich in der Gegenwart wäre die Erwärmung besonders stark.

Die fehlende Erwärmung seit 2003 ist der stärkste Beweis, dass CO₂ nicht der Temperaturhaupttreiber sein kann.

Ist die Wetterstation Tasiilaq eine Ausnahme? Antwort: Nein, wir haben natürlich mehrere grönländische Wetterstationen überprüft, hier die Grafik von Nuuk im Vergleich zu Tasiilaq, Landkarte siehe Abb.2

Abb. 5: Bei der Wetterstation Nuuk an der Westküste Grönlands fallen die Sommertemperaturen bereits deutlich seit dem Jahre 2003.

Einschub von Christian Freuer zu dieser Graphik: Diese Gegenläufigkeit beider Stationen ist aus synoptischer Sicht wohl kein Zufall. Während Tasiilaq auf der atlantischen Seite der Insel liegt, ist diese Station viel stärker von diesem Ozean beeinflusst als die Inselhauptstadt auf der kanadischen Seite. Die in den letzten Kältereports wiederholt erwähnte außerordentliche Kälte in der Inneren Arktis kann sich also viel leichter schon bis dorthin auswirken. – Ende Einschub

Auffallend ist auch, dass sich die Einzeljahre beider Stationen deutlich unterscheiden

Noch deutlicher wird die Gegenläufigkeit zwischen Temperaturen in der Hauptstadt Grönlands und er CO₂-Zunahme, wenn man beide Verläufe nebeneinandersetzt

Abb. 6: Die Sommertemperaturen in der Hauptstadt Grönlands nehmen seit fast 30 Jahren ab, die CO₂-Konzentrationen der Luft dagegen deutlich zu.

Die beiden Grafiken sind deutlich gegenläufig. Also kann CO₂ nicht der Haupttreiber der Temperaturen sein.

Und noch Gesamtgrönland zwischen diesen Koordinaten, linear seit 2003:

Abb. 7: Auch die komplette grönländische Insel zeigt seit 2003 keine Sommererwärmung mehr.

Damit stellt sich der seriösen Klimawissenschaft die Frage: Wenn nicht CO₂ die Temperaturen als Haupttreiber bestimmt, was dann? Im Sommerartikel über Deutschland haben wir gezeigt, dass die Sonnenstunden die Sommertemperaturen wesentlich bestimmen, siehe: hier. Wahrscheinlich auch in Grönland. Leider gibt es keine Aufzeichnungen der Sonnenstunden.

Für Grönland wird von der Treibhauskirche das Gegenteil der obigen Temperaturgrafiken behauptet. Nämlich dass sich Grönland besonders stark erwärmen würde, siehe hier die Aussagen der Google KI:

Ja, Grönland erwärmt sich deutlich schneller als der globale Durchschnitt. [1]

  • Arktische Verstärkung: Die gesamte Arktis und auch Grönland sind stark von der sogenannten Arctic Amplification betroffen, weshalb sich die Regionen dort rund doppelt bis dreimal so schnell aufheizen wie die Erde im Schnitt. (Zitatende)

Abb. 8: Die Zentralarktis soll sich angeblich noch schneller erwärmen. Erstmals war bereits für 2013 das vollständige Abschmelzen des sommerlichen Arktiseises vorhergesagt.

Zitat: „Die Zentralarktis bezeichnet den tiefen, zentralen Teil des Nordpolarmeers rund um den geografischen Nordpol, der größtenteils von Packeis bedeckt ist. Als Epizentrum des globalen Klimawandels erwärmt sich die Region bis zu viermal schneller als das weltweite Mittel“. Zitatende. Unsere Anmerkung: Im Sommer ist davon nichts zu sehen!

Richtig ist, und das zeigen unsere Temperaturgrafiken, es heizt sich überhaupt gar nichts schneller auf. Sollte das Eis trotzdem so stark weiter schmelzen wie die Klimakirche behauptet, dann müsste die Schmelze andere Gründe haben. Aber das wird von der bezahlten Klimawissenschaft überhaupt nicht erwähnt, sondern nur die falsche Behauptung ständig wiederholt, dass sich Grönland viel stärker erwärmen würde als der Rest der Welt.

Angeblich verliert Im langfristigen Durchschnitt der letzten Jahrzehnte (seit 2002) Grönland rund 264 Milliarden Tonnen Eis pro Jahr. [1]

Einschub von Christian Freuer: Laut den weltweiten Medien erwärmt sich JEDER BEREICH DER ERDE schneller als der Rest der Welt:

Ende Einschub

Welche Gründe außer den Temperaturen zusätzlich die Eisschmelze bestimmen, sollte in einem Fachaufsatz besprochen und diskutiert werden. Soviel Wahrheitssuche muss sein. Jedenfalls ist die Behauptung der Treibhauskirche falsch, dass nur die Erwärmung Grönlands zu der starken Eisschmelze geführt habe. Falsch, weil es seit 25 Jahren gar keine Sommer-Weitererwärmung mehr gibt. Und im Winterhalbjahr liegen die Temperaturen eh dauerhaft unter Null

Wir als neutrale und unbezahlte Klimarealisten fragen uns: Welche Gründe sind verantwortlich für die leichte Sommerabkühlung – nochmals Sommerabkühlung – der Ostküste Grönlands seit 130 Jahren, siehe Grafik 1 und für die angeblich starke Eisschmelze entgegen des Temperaturtrends? Die angeblich starke Eisschmelze, gibt’s die überhaupt? Dazu verweisen wir auf einen Fachartikel bei EIKE, Zitat daraus: „Die Clowns, welche die ursprüngliche Show verkauft haben, stehen immer noch in der Manege und versprechen weiterhin, dass der nächste Akt endlich das Verschwinden des Eises bringen wird.“ Das große Abschmelzen findet wohl nur in angeblichen Fachartikeln und in den Medien und somit bei der KI statt, denn die greift auf deren Artikel als Quellen zurück.

Es wird Zeit, dass sich vor allem die gut verdienenden CO₂- Klimawissenschaftler endlich dieser Frage widmen und uns nicht weiter Märchen von einer starken Erwärmung Grönlands mitsamt der dazugehörigen Panikmache von Gletscherschmelzen und Meeresspiegelanstiegen erzählen. Es ist noch dringender, dass die Klimapanikmache der Regierung, der Medien, der grünen NGOs und der bezahlten Treibhausforscher endlich mit dieser Grafik 1 kräftigst widersprochen wird. Dazu sind die Leser aufgerufen. Ein Gegenbeweis genügt, hat schon Einstein gesagt. Und der Gegenbeweis ist bereits die Grafik 1 dieser Wetterstation an der Ostküste.

Wir bitten die Leser, diese Grafik 1 zu kopieren und aktiv gegen den Medienrummel der CO₂-Klimapanikmache anzukämpfen

Quellen sind GISS (Abb. 1,4,5,6), und ECMWF ERA 5 (Abb. 7,8)

Josef Kowatsch, unabhängiger Klimaforscher, Naturschützer und Naturbeobachter.

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 

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