Das sommerliche Rekord-Minimum der Ausdehnung des arktischen Eises stammt weiterhin aus dem Jahr 2012. In jedem folgenden Jahr lagen die Werte über diesem Minimum.
[Alle Hervorhebungen im Original. A. d. Übers.]
Im großen Theater des Klima-Alarmismus‘ gab es nichts Komischeres – oder nichts, das so regelmäßig daneben lag – als die Untergangs-Prophezeiungen bezüglich der Vorhersagen zum arktischen Meereis. Die „Wissenschaft“ versprach ein gewaltiges langfristiges Abschmelzen – stattdessen kam es zu einem MASSIVEN EISZUWACHS.
Seit fast zwei Jahrzehnten versichern uns eine ganze Reihe von Experten, Politikern und Medien, dass die Polkappe kurz davor stehe, wie bei einem billigen Zaubertrick zu verschwinden. Sommer für Sommer wurde uns gesagt, das Ende stehe bevor: eisfrei bis 2013, oder 2014, oder 2015, oder 2020, oder „innerhalb weniger Jahre“.
Al Gore, der 2012 frischgebackene Nobelpreisträger, verstärkte die Dringlichkeit noch. Der Nordpol, so wurde uns mitgeteilt, stünde „am Abgrund“.
Die Eisbären seien dem Untergang geweiht. Schifffahrtswege würden sich öffnen. Der Arktische Ozean würde zu einer „blauen Wasserstraße“ werden.
Neunzehn Jahre später ist das Eis nicht nur immer noch da. Tatsächlich hat sich laut Satellitendaten, auf die der unabhängige Analyst Tony Heller hingewiesen hat, die Ausdehnung des arktischen Meereises zu vergleichbaren Zeitpunkten Anfang Oktober seit dem Tag, an dem Gore seinen Preis entgegennahm, um mehr als 25 % vergrößert. Hier ein Vergleich der offiziellen täglichen Ausdehnungskarten des NSIDC vom 4. Oktober 2012 und vom 4. Oktober 2026:

Graphik 1: Der optische Unterschied ist offensichtlich. Das Eis ist nicht wie erwartet pünktlich verschwunden.
Die innere Arktis – nördlich von 80° N – hat gerade den kältesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen des Dänischen Meteorologischen Instituts im Jahr 1958 erlebt. Die täglichen Durchschnittstemperaturen stiegen zu keinem Zeitpunkt über den Gefrierpunkt. Vergeblich wird man bei NPR oder der BBC nach einer atemlosen Berichterstattung über diese Tatsache suchen.
Schweigen scheint die bevorzugte Reaktion zu sein, wenn die Realität sich weigert, mit dem Drehbuch zu kooperieren. Die DMI-Grafik selbst (öffentlich zugänglich unter ocean.dmi.dk) zeigt, dass der Verlauf der Sommertemperatur für 2026 deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt liegt und die Gefriergrenze nie überschreitet.
Werfen wir noch einmal einen Blick auf die „Greatest Hits“. Im Jahr 2012 erklärte der NASA-Wissenschaftler Jay Zwally nach einer dramatischen Sommerschmelze, die Arktis könne bis 2012 nahezu eisfrei sein. Die BBC berichtete von eisfreien Sommern bis 2013. Norwegische Polarforscher nannten das Jahr 2008. Forscher der US-Marine und andere verbreiteten Zeitpläne von fünf bis sieben Jahren.
Auf dem Kopenhagener Gipfel 2009 zitierte Gore Studien, die eine Wahrscheinlichkeit von 75 % nahelegten, dass die gesamte nordpolare Eiskappe innerhalb von fünf bis sieben Jahren im Sommer verschwunden sein könnte – womit die Frist etwa auf die Jahre 2014–2016 fiel. Der ehemalige Vizepräsident hatte zuvor auf Studien verwiesen, die von sieben oder 22 Jahren sprachen. Die Botschaft war klar und dringlich: Handeln Sie jetzt, oder das Eis verschwindet.
Nichts davon ist eingetreten. Das sommerliche Minimum der Eisbedeckung stammt weiterhin aus dem Jahr 2012. In jedem folgenden Jahr lagen die Werte über diesem Tiefstwert.
Der Zeitraum von 2012 bis 2026 umfasst die zwanzig niedrigsten September-Minima in den seit 1979 geführten Satellitenaufzeichnungen – ja –, doch der Trend innerhalb dieses Zeitraums verlief im Wesentlichen flach. Wissenschaftler des National Snow and Ice Data Center haben diese Stagnation bestätigt.
Nach dem starken Rückgang um das Jahr 2012 schwankten die September-Ausdehnungen um eine neue, niedrigere Basislinie, ohne dass es zu dem einst prognostizierten unaufhaltsamen weiteren Rückgang kam. Als Gründe wurden natürliche Schwankungen, in einigen Gebieten noch vorhandenes mehrjähriges Eis, Bewölkung und die Ozeanzirkulation angeführt. Die „Todesspirale“ kam zum Stillstand.
Hellers Zusammenstellungen und die von ihm häufig zitierten täglichen Zeitreihen der OSISAF machen die Stabilität seit 2012 deutlich. Die Ausdehnung liegt an vielen Tagen der letzten Jahre deutlich über dem Tiefpunkt von 2012. Das gleiche Muster zeigt sich auch in anderen offiziellen Datensätzen: ein Rückgang, gefolgt von einer unruhigen Stagnation auf niedrigerem Niveau – und nicht der beschleunigte Zusammenbruch, der der Öffentlichkeit verkauft wurde.
Das ist unbequem. Panikmache lebt von einem monotonen Rückgang und einer sich beschleunigenden Katastrophe. Eine Stagnation ist heikel. Ein kalter Sommer am Pol ist noch schlimmer. Also werden die Maßstäbe verschoben.
„Eisfrei“ wird nach unten neu definiert und bedeutet nun weniger als eine Million Quadratkilometer statt null.
Die Zeitrahmen werden auf die 2030er, 2040er oder die Mitte des Jahrhunderts ausgedehnt.
Modelle, die den Test für die nahe Zukunft nicht bestanden haben, werden neu kalibriert und für einen längeren Zeithorizont wieder eingesetzt. Die gleichen Stimmen, die einst mit Gewissheit von 2013 sprachen, äußern sich nun mit vorsichtig formulierten Wahrscheinlichkeitsverteilungen über das Jahr 2050. Von der Öffentlichkeit wird erwartet, dass sie dieses Verhalten nicht bemerkt.
Das Muster ist nicht schwer zu erkennen. Lineare Extrapolationen aus kurzen, steilen Abschnitten der Zeitreihe (Ende der 1990er bis Mitte der 2000er Jahre) führten zu den aggressivsten Prognosen – und zu den spektakulärsten Fehlprognosen.
Als sich die Verlustrate verlangsamte, wurden die Prognosezeiträume einfach verlängert.
Volumen- und Dicke-Kennzahlen werden nun gegenüber der Ausdehnung bevorzugt, weil sich die Ausdehnung im Vergleich zu den Tiefstständen von 2012–2012 erholt hat, während die Eisdecke im Durchschnitt jünger und dünner bleibt als in den 1980er Jahren.
Beide Beobachtungen können gleichzeitig zutreffen. Die langfristigen Satellitendaten zeigen nach wie vor einen erheblichen Rückgang gegenüber dem Referenzwert der 1980er Jahre. Der Zeitraum nach 2012 weist jedoch nicht den vielfach propagierten anhaltenden freien Fall auf. Eine ehrliche Kommunikation würde beide Fakten berücksichtigen. In vielen öffentlichen Mitteilungen wurde jedoch vorzugsweise nur der erste Aspekt hervorgehoben.
Man betrachte die Anreize: Eine Vorhersage eisfreier Sommer innerhalb eines Jahrzehnts sorgt für Schlagzeilen, Fördergelder und politischen Schwung. Eine Vorhersage von „anhaltend geringer, aber stabiler Ausdehnung mit hoher Schwankung von Jahr zu Jahr“ tut dies nicht. Medien, die atemlos über jedes neue Minimum berichteten, haben sich über die Jahre, in denen keine neuen Rekorde aufgestellt worden waren, weitaus zurückhaltender geäußert.
Wenn sich die Innere Arktis weigert, sich wie erwartet zu erwärmen, wird darüber schlichtweg nicht berichtet. Hellers langjähriges Archiv gescheiterter Vorhersagen über eisfreie Sommer, das Jahrzehnte zurückreicht und sich seit 2012 beschleunigt hat, liest sich wie ein Friedhof der Selbstüberschätzung.
Es tauchen immer wieder die gleichen Namen auf. Es wird die gleiche Zuversicht zum Ausdruck gebracht. Es folgt das gleiche Schweigen, wenn der Monat wechselt und das Eis liegen bleibt.
All dies bedeutet nicht, dass man leugnen müsste, dass sich die Arktis erwärmt hat oder dass das Meereis im Vergleich zum späten 20. Jahrhundert zurückgegangen ist. Die Satellitendaten belegen eindeutig den Rückgang über mehrere Jahrzehnte hinweg. Auch die Winterhöchstwerte sind tendenziell gesunken. Das Eis ist jünger. Es gibt Rückkopplungseffekte. Aber die konkreten, mit hoher Sicherheit getroffenen Behauptungen über ein unmittelbar bevorstehendes Verschwinden des Eises waren falsch.
Spektakulär und wiederholt falsch.
Diese Fehlprognosen als irrelevant oder als bloße „Unterschätzungen des Tempos“ abzutun und gleichzeitig weiterhin politische Maßnahmen auf der Grundlage der nächsten Prognosen zu fordern, ist keine Wissenschaft. Es ist Interessenvertretung mit wissenschaftlichem Anstrich.
Der kälteste Sommer in der Hocharktis seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2026, die im Vergleich zum Tiefpunkt von 2012 größere Ausdehnung im Oktober und das fast zwei Jahrzehnte andauernde Plateau bei den Sommerminima sind Fakten. Sie heben den längerfristigen Trend zwar nicht auf, widerlegen jedoch die Darstellung eines unaufhaltsamen, sich beschleunigenden Zusammenbruchs nach dem Zeitplan, welcher der Öffentlichkeit einst verkauft wurde.
Eisbären sind nicht ausgestorben. Die Nordwestpassage ist keine verlässliche Handelsroute. Der Nordpol ist nach wie vor zugefroren.
Die Modelle, welche die Eisentwicklung des nächsten Jahrzehnts nicht zuverlässig vorhersagen können, werden dennoch als maßgeblich für die Politik des nächsten Jahrhunderts herangezogen.
Der vielleicht aufschlussreichste Aspekt ist die Asymmetrie [der Berichterstattung] in den Medien. Ein neues Rekord-Minimum bei der Ausdehnung sorgt für Schlagzeilen und ernste Warnungen. Ein kalter Polarsommer oder eine Erholung der Ausdehnung werden hingegen mit Schweigen quittiert. Die DMI-Grafik ist öffentlich zugänglich. Die NSIDC-Karten sind kostenlos.
Die nebeneinander angeordneten Bilder zur Ausdehnung erfordern keine spezielle Ausbildung, um sie zu interpretieren. Dennoch zeigen die Institutionen, die jahrelang die aggressivsten Prognosen hochgespielt haben, wenig Interesse daran, die Öffentlichkeit mit gleicher Energie auf den neuesten Stand zu bringen, wenn diese Prognosen fehlschlagen. Das Vertrauen schwindet aus gutem Grund.
Das Klima ist komplex. Die natürliche Variabilität ist groß. Beobachtungen schränken Modelle ein. Wenn Beobachtungen wiederholt von den alarmierendsten kurzfristigen Prognosen abweichen, ist die rationale Reaktion Bescheidenheit und Neukalibrierung – nicht die lautere Wiederholung des ursprünglichen Drehbuchs mit einer späteren Frist.
Das arktische Eis ist weder 2013 noch 2014, 2016 oder 2020 verschwunden. Es ist auch 2026 noch da, nach einem Sommer, der so kalt war, dass die Temperaturen in der hohen Arktis nie über den Gefrierpunkt stiegen.
Das ist keine Krise, die durch politische Maßnahmen abgewendet wurde. Es ist eine Vorhersage, die durch die Realität widerlegt wurde.
Die Clowns, welche die ursprüngliche Show verkauft haben, stehen immer noch in der Manege und versprechen weiterhin, dass der nächste Akt endlich das Verschwinden des Eises bringen wird.
Das Publikum hat das Recht zu lachen – und Besseres zu fordern.
Mehr: principia-scientific.com
Eine (längere) Biographie zum Autor findet sich am Ende des Original-Beitrags.
Link: https://climatechangedispatch.com/the-great-arctic-ice-meltdown-that-wasnt/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE


















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Dem Hamburger nutzt’s halt nix, dass die meist Zeit seine Region den Meeresboden bildete.
ZDF Bevor Lesch seine Seele verkauft hat, konnte man von ihm lernen
Wir leben derzeit in der Warmphase einer Eiszeit! https://x.com/Tom_Bayou/status/1953573541598949685 https://www.facebook.com/LebenImLand/videos/lesch-vs-lesch-wir-leben-derzeit-inder-warmphase-einer-eiszeit/3515977495393008/
Greenpeace-Gründungsmitglied: Klimawandel gibt es – aber er ist weder menschengemacht noch eine Krise 2019_03_18 https://www.epochtimes.de/wissen/umwelt/greenpeace-gruendungsmitgliedklimawandel-gibt-es-aber-er-ist-weder-menschengemacht-noch-eine-krisea2824829.html
Immer diese Fakten. Das ist ja zum Dahinschmelzen und ein Trauerspiel. Das Problem ist dabei, weder die Politiker noch die „wissenschaftlichen“ Modellierer müssen für ihre Humbug-Prognosen gerade stehen, können sich ins Rampenlicht stellen und den Klassiker intonieren: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern? So läuft es seit Jahren ab und man stellt dann im Publikum fest, keine Krähe hackt der anderen die Augen aus. Die Medien kassieren weiter, die Politiker auch und die die das zahlen sind sowieso auch die Gleichen.
Das muss geändert werden, sonst werden wir zu einer faktenorientierten Ehrlichkeit nicht zurückkommen können. Wie läuft das eigentlich in einem monetären System beispielsweise dort, wo Bilanzen nicht offensichtlich plump „getürkt“ werden können (sorry liebe Nachbarn vom Bosporus).
Heute las ich eine dpa-Meldung, warum der US-Versicherer Travelers trotz aktuell höherer Hagel- und Sturmschäden seinen Gewinn im zweiten Quartal steigerte. Trotz stagnierender Einnahmen konnten Rückstellungen für nicht eingetretene Schadensfälle im Vorjahr aufgelöst werden, die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich so von 87,3 auf 86,8% und brachten den Aktionären mit den versicherungsstrategischen Möglichkeiten die gewünschten Gewinne. Übrigens blieben die Schäden unter den von Analysten prognostizierten Schäden. Muss ich betonen, die Situation der heimischen Versicherungsbranche liest sich quasi von Quartal zu Quartal annähernd ähnlich? Bleibt von der Apokalypse des Klimawandels nichts übrig als sinnbefreites Geplärre von aktivistischen Schwarzmalern am Imperial College, PIK etc.? Ich sehe es so! Aber es zeigt doch sehr gut, um wieviel besser rechenschaftsfähige monetäre Systeme gestrickt werden, damit überprüfte Zahlen halbwegs transparent, bilanzierbar und ökonomisch verwertbar werden. In der „Klimawissenschaft“ haben wir uns durch politischen und medialen Druck davon komplett verabschiedet, weil rechenschaftsfähige Kontrollinstanzen komplett fehlen. Oder hat Irgendjemand jemals von einem Bundesrechnungshof gehört, der die Sinnhaftigkeit des CO2-Ablasshandels mit monetären Zahlen für einen deutschen 0,6% Anteil an weltweiten Emissionen überprüfbar gemacht hat? Oder ist es doch Gottgegeben, das das arktische Eis seit 2012 nicht mehr schmilzt, weil jetzt bereits drei Nachbarn von mir mit E-Autos klimaneutral zur Arbeit fahren und im nächsten Jahr kommt noch ein Vierter dazu?
Gratulieren Sie Ihren Nachbar für den E-autokauf und betonen Sie, dass die Arktisschmelze seit etwa 15 Jahren wieder rückläufig ist und der Zuwachs überwiegt.
Schön, dass Ihre glücklichen Nachbarn noch Arbeit haben, wo sie hinfahren können, oder?
Warum machen Sie aus 1,8 % deutschen Anteils plötzlich 0,6 %?
Die Ausdehnung des arktischen Meereises ist keinesfalls zu begrüßen:
Grønland hat seinen Namen zurecht. DieTemperaturen, zumindest an der Süd- und Westküste, müssen während des sogenannten Mittelalterlichen Optimums höher als heute gewesen sein. Die Eisverhältnisse stellten kein Hindernis für die Besiedlung dar. Landwirtschaft, Jagd und Fischerei boten ausreichende Nahrungsgrundlagen für die wachsenden Siedlungen, es waren sogar Reserven für die Expansion nach Labrador und Neufundland vorhanden. Und auch dort waren Eisverhältnisse und Wachstumsbedingungen offensichtlich günstiger als heute. Im 14. Jahrhundert ist eine dramatische Verschlechterung der Bedingungen für die grönländischen Siedler festzustellen. Tendenziell sinkende Temperaturen haben, neben wirtschaftlichen und sozialen Faktoren, erheblich dazu beitragen. Die Ausdehung des Meereises, sinkende landwirtschaftliche Erträge und letztendlich der Zusammenbruch von Jagd und Landwirtschaft führten zu einem dramatischen Ende der Siedlungen. Die heutigen Temperaturen auf Grönland scheinen sich langsam wieder den günstigen mittelalterlichen Verhältnissen anzunähern, jedoch ohne sie bisher erreicht zu haben.
Danke Herr Nitschke, ich betone ihren Schlußsatz: „Die heutigen Temperaturen auf Grönland scheinen sich langsam wieder den günstigen mittelalterlichen Verhältnissen anzunähern, jedoch ohne sie bisher erreicht zu haben.“
Richtig, und die werden wohl auch nicht mehr erreicht werden.
Wir haben heute einen Artikel eingestellt über die Sommertemperaturenentwicklung auf Grönland. Eine Wetterstation geht bis 1895 zurück. Der 131-jährige Temperaturverlauf zeigt rhytmische Temperaturwellenbwegungen von etwa 50 Jahren, mal rauf, mal runter. Momentan sind wir seit 25 Jahren oben, aber der HP ist wohl überschritten. Der Sommertemperaturhöhepunkt war im Jahr 2012 und dann nochmals 2016 bei der kleinen Ansiedlung Tasiilaq.
Und noch was: Insgesamt liegt seit 1895 eine leicht fallende Sommertrendlinie vor. Das zeigen wir alles in Grafik 1 gleich am Anfang.
Da warte ich doch gern auf Ihren Beitrag, Vielleicht passen die Einzelheiten zu meinem Kommentar oben dort besser 🙂
Herr Nitschke,
leider warten auch wir noch auf die Veröffentlichung unseres Artikels. Der fertige Artikel, den Herr Kowatsch angekündigt hat, wurde schon Samstag Vormittag in den Server geladen…….
Bin auf Ihren Artikel gespannt. Ich habe auch eine Arbeit über Virginia, die ich in etwa 4 Wochen einstellen könnte, falls EIKE will.
Bitte an Chris Frey schicken, falls Sie dessen mailadresse nicht haben, dann an Herrn Limburg.
Ich hatte immer mit Herrn Limburg korrespondiert. Die Adresse von Chris Frei habe ich nicht.
Noch besser, bin gespannt.
Richtig, es wird von den abgreifenden wissenschaftlich-politischen Symbionten verbrämt, dass „Wärmer“ besser ist als „Kälter“, oder?
Das die Regierungen selbst nicht an den Schwurbel glauben den sie verbreiten zeigen die Bestellungen für neue, kräftigere Eisbrecher die während der größten Alarmzeit aufgelegt wurden.
Anfang 2026 hat die Europäische Union Pläne für eine gemeinsame EU-Eisbrecher-Flotte angekündigt.Dieses strategische Programm zielt darauf ab, kritische Infrastrukturen (wie Unterseekabel und Pipelines) in der Arktis und Nordsee zu schützen sowie die europäische Souveränität zu stärken. An dem Programm beteiligen sich mehrere EU-Staaten mit maritimer Industrie.Die skandinavischen Länder reagieren auf den extrem harten Winter 2025/2026, der die Eisbrecherflotten in der Ostsee an ihre Kapazitätsgrenzen brachte.
Generationswechsel: Finnland und Schweden haben ein gemeinsames Beschaffungsprogramm gestartet, um die alternden staatlichen Eisbrecher-Klassen (wie die finnische Urho-Klasse oder die schwedische Atle-Klasse) zu ersetzen.Design & Bau: Die neuen Schiffe werden vom finnischen Spezialisten Aker Arctic entworfen. Sie sollen wesentlich breiter sein, um modernen, großen Frachtschiffen auf den Handelsrouten der Ostsee den Weg freizumachen, und nutzen umweltfreundlichere LNG- oder Methanol-Antriebe.China versteht sich selbst als „naher Arktis-Staat“ und baut seine Flotte kontinuierlich aus, um wissenschaftliche und wirtschaftliche Präsenz in beiden Polargebieten zu sichern.
Eigene Großprojekte: Nach dem Erfolg der Xue Long 2 (Schnee-Drache 2) setzt China auf ein ambitioniertes staatliches Neubauprogramm. Kürzlich wurden Schiffe wie die Ji Di in Dienst gestellt.
Fokus auf schwere Polareisbrecher: China entwickelt und testet derzeit Designs für neue, extrem schwere konventionelle Eisbrecher der nächsten Generation und forscht intensiv an Technologien für nuklear betriebene zivile Schiffe.
Die USA besaßen jahrelang eine extrem veraltete und kritisch kleine Eisbrecherflotte. Angesichts geopolitischer Spannungen in der Arktis haben die USA das „Arctic Security Cutter“-Programm massiv beschleunigt.
Der 11-Eisbrecher-Milliarden-Deal: Anfang 2026 vergab die US-Küstenwache finale Verträge für das 6,1 Milliarden US-Dollar schwere Programm zum Bau von insgesamt 11 neuen arktischen Sicherheits-Eisbrechern.
Der ICE-Pakt in Aktion: Weil die US-Schiffbauindustrie allein überlastet ist, kooperieren die USA eng mit Finnland. Ein Teil der Schiffe wird direkt auf finnischen Werften (wie der zu Kanada gehörenden Werft in Helsinki oder bei Rauma Marine Constructions) gebaut, während die restlichen Schiffe auf US-Werften (u.a. Bollinger Shipyards in Texas) mit finnischer Technologie entstehen. Die ersten Auslieferungen sind bereits für Anfang 2028 geplant.
Kanada treibt die Erneuerung seiner Flotte im Rahmen der Nationalen Schiffbaustrategie (NSS) massiv voran:
Sechs neue Polareisbrecher der Klasse 3: Im August 2026 hat die kanadische Regierung einen historischen Vertrag über 11 Milliarden Kanadische Dollar mit der Werft [Chantier Davie](1.1.1, 1.2.6) in Quebec abgeschlossen. Der Bau soll 2027 beginnen.Zwei schwere Polareisbrecher: Kanada hat zudem den Bau von zwei noch größeren Flaggschiffen beauftragt:Die CCGS Arpatuuq (gebaut von Chantier Davie, Rumpfmontage teilweise in Finnland), deren Baubeginn im Frühjahr 2026 stattfand und die bis 2030 geliefert werden soll.Die CCGS Imnaryuaq (gebaut von Seaspan Vancouver Shipyards), deren Kiellegung im Oktober 2026 stattfand und deren Auslieferung für 2032 geplant ist.Russland verfügt über die weltweit größte Eisbrecherflotte und baut diese zur ganzjährigen Sicherung der Nordostpassage kontinuierlich aus.
Projekt 10510 „Lider“ (Leader-Klasse): Das zukünftig stärkste nuklear betriebene Eisbrecherschiff der Welt, die Rossiya, befindet sich auf der Zvezda-Werft im Bau. Die russische Regierung hat dafür erhebliche Budgetmittel bis 2027 bereitgestellt. Die Fertigstellung und offizielle Inbetriebnahme des Schiffes hat sich leicht verzögert und ist nun für 2029/2030 geplant.
Projekt 22220: Neben dem Mega-Projekt „Lider“ befinden sich fortlaufend weitere nukleare Serienschiffe (wie die Jakutien und die Tschukotka) in der Fertigstellung. Zudem hat Russland im Herbst 2026 Spezial-Eisbrechertanker für Flüssiggas-Exporte (Arctic LNG 2) in Dienst gestellt.
Nimmt irgendwer an, das diese Länder aus Jux und Tollerei Mrd. dafür veranschlagen ihre Flotten auszubauen, bzw. zu modernisieren wenn die Gewissheit bestände das Meereis wäre bald kein Problem mehr?
Das sieht eher nach gegenteiliger Annahme aus.
Wie heißt es so schön: ein schelm, wer böses dabei denkt 🙂
Das ist das selbe, wie die ganzen promis, welche mit dem klimagekasper schwimmen und dennoch privat-jet´s nutzen und ihre villen in den noblen STRAND-bereichen (die ja angeblich bald absaufen) kaufen.
Niemand weiß, wie sich die Eisbedeckung im Polarmeer tendenziell entwickeln wird. Und kalte Winter sind sowieso immer möglich. Die Routen der Gastanker zur Halbinsel Jamal und die Nordostpassage scheinen immer wichtiger zu werden. Dafür sind Eisbrecher notwendig. Und für die militärischen Ambitionen der Amis in Nordgrönland ebenfalls. Haben ist besser als brauchen!