Von Jo Nova

 Der Klimawandel stellt eine wachsende Bedrohung für die Gehirngesundheit dar, wie man uns jetzt sagt…

Wärmere Temperaturen verursachen jetzt Demenz, wissen Sie das etwa nicht? Man dachte vielleicht, es läge an hochverarbeiteten Lebensmitteln, Pestiziden, zu viel Whisky oder Herpesviren, aber es waren einfach nur zu viele warme Nächte. Es liegt nicht daran, dass unsere Muskeln zu Wackelpudding wurden, als wir aufhörten, Holz zu hacken oder die Wäsche im Kupferkessel von Hand zu waschen. Der wahre Übeltäter waren Ihr Auto und Ihr Steak, Plastiktüten und Verbrennungsmotoren.

Menschen leben in Städten, in denen die Temperaturen von -50 °C in Sibirien bis über 40 °C in Äthiopien reichen – ein gewaltiger Unterschied von 90 Grad. Wer hätte gedacht, dass wir nur ein halbes Grad von einem massiven neurologischen Zusammenbruch entfernt wären?

EuroNews präsentiert eine ganze Reihe neurologischer Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel: Migräne, Parkinson, Demenz, Schlaganfall, Borreliose, sogar Malaria. Der Ursache-Wirkungs-Zusammenhang ist, gelinde gesagt, etwas lückenhaft, aber hohe Temperaturen verursachen Schlaganfälle. Und obwohl Hitzschlag derzeit nur 1 % aller Schlaganfälle ausmacht, könnte dieser Anteil in Zukunft auf 5 % oder sogar 8 % steigen – vielleicht in 20 oder 30 Jahren, wenn dieser Experte längst im Ruhestand ist.

In der Zwischenzeit beeinträchtigt die Hitze den Schlaf, sagt er – außer in Haushalten mit Klimaanlage, meint Jo, was bedeuten würde, dass die Demenzraten sinken müssten, da die Nutzung von Klimaanlagen immer weiter zunimmt, richtig? Aus irgendeinem Grund hat der Neurologe das nicht bedacht.

Der Klimawandel gefährdet die Gehirngesundheit Europas

Der in dieser Überschrift enthaltene Link führt Sie zum Video – Aufmacher Euro News

screenshot, Video der EuroNews

Steigende Temperaturen, schlechte Luftqualität und die Ausbreitung von Infektionskrankheiten könnten die Belastung durch neurologische Erkrankungen erhöhen, wobei die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen am meisten betroffen sind. Neurologische Erkrankungen, von Migräne über Demenz bis hin zu Parkinson, betreffen Schätzungen des Neurologen Ulf Kallweit, der auch Co-Vorsitzender der Arbeitsgruppe Umwelteinflüsse an der Europäischen Akademie für Neurologie ist, und gehen auf etwa einen Drittel aller Menschen im Laufe ihres Lebens ein. Zusammen mit psychischen Erkrankungen verursachten sie im Jahr 2019 weltweit geschätzte wirtschaftliche Kosten von 1,5 Billionen Euro .

„Jeder ist in irgendeiner Weise betroffen oder kennt jemanden, der von einer neurologischen Erkrankung betroffen ist“, sagte Kallweit gegenüber Euronews Health am Rande des Europäischen Gesundheitsforums in Gastein. Da der Klimawandel die Temperaturen weiter ansteigen lässt, könnte sich die Situation weiter verschärfen, warnte er, bestehende Beschwerden verschlimmern und das Risiko, an neurologischen Erkrankungen zu erkranken, potenziell erhöhen.

Diese Ursache-Wirkungs-Kette: Die globale Erwärmung stört den Schlaf

Hitze kann die Gehirngesundheit auch indirekt beeinträchtigen, indem sie den Schlaf stört. In tropischen Nächten, wenn die Temperaturen über Nacht über 20 °C bleiben, fällt es dem Körper schwerer, sich abzukühlen. Dies kann den Tiefschlaf stören und die Erholung über Nacht beeinträchtigen.

„Jeder, der den letzten Sommer erlebt hat, weiß, dass der Schlaf in solchen Hitzenächten schlechter wird“, sagte Kallweit. Länger anhaltende Schlafstörungen können weitaus schwerwiegendere Folgen haben als ein paar unruhige Nächte. „Wenn man nicht gut schläft, nicht nur eine Nacht, sondern über einen längeren Zeitraum, steigt beispielsweise das Risiko für einen Schlaganfall oder auch für Demenz enorm an“, sagte er.

Wo bleibt die Kampagne für Notfall-Klimaanlagen?

Wenn die heißen Nächte den Menschen den Schlaf rauben, liegt die Lösung doch auf der Hand: Klimaanlagen. Während die Politiker das Problem lösen wollen, indem sie Reichen Batterien und Solaranlagen zur Verfügung stellen, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren und die Nächte in hundert Jahren kühler zu machen, wäre die naheliegende Lösung, ärmeren Menschen subventionierte Klimaanlagen zu geben und das Problem so schon heute zu lösen.

Aus irgendeinem Grund dachte auch Ulf Kallweit nicht daran. Er bemerkte aber, dass ärmere Menschen stärker gefährdet waren und sich möglicherweise keine Klimaanlage leisten konnten:

Leben sie in benachteiligten Vierteln, steigen ihre Gesundheitsrisiken weiter. Jüngste Forschungsergebnisse zeigen, dass Menschen in sozioökonomisch benachteiligten Verhältnissen schlechtere Indikatoren für die Hirngesundheit aufweisen, darunter ein geringeres Gesamtvolumen des Gehirns und mehr Anzeichen von Gefäßschäden.

„Wenn man unter der Hitze leidet und sich keine Klimaanlage leisten kann, ist das umso belastender“, sagte Kallweit. Auch der Zugang zu gesunden Lebensmitteln, die Wohnverhältnisse und die Umgebung könnten die Gesundheit der Menschen beeinflussen, fügte er hinzu.

Wenn hier auch nur der geringste Bezug zur Realität bestünde und man Demenz wirklich bekämpfen wollte, würde man ein Notfallprogramm für Klimaanlagen fordern. Ein Programm, das sicherstellt, dass auch arme Menschen eine Klimaanlage bekommen, und ein nationales Programm (was für ein radikaler Gedanke!) für billigen Strom, damit sie länger und gesünder leben können.

Es ist an der Zeit, die Nordsee zu durchbohren, um Ihr Gehirn zu schützen.

Wenn Euronews doch nur einen Wissenschaftsjournalisten eingestellt hätte, der darin geschult wäre, schwierige Fragen zu stellen… wenn der Klimawandel tatsächlich Auswirkungen auf unser Gehirn hat, dann macht er Journalisten dümmer.

Vielen Dank an ClimateDepot .

https://joannenova.com.au/2026/10/climate-change-is-attacking-our-brains-time-to-buy-emergency-solar-panels-to-stop-dementia/

 

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