Die New York Times (NYT) behauptet in ihrem Artikel [Titel übersetzt] „Klimawandel erhöht das Risiko von Katastrophen wie den Überschwemmungen in Nepal“, dass der Klimawandel das Risiko des katastrophalen Gletschereinsturzes und der Überschwemmungen in Nepal erhöht habe, indem er den Permafrost auftauen und den Berghang dadurch instabil machte. Das ist falsch. Handfeste Beweise deuten darauf hin, dass die Katastrophe in erster Linie das Ergebnis einer komplexen Kette geologischer Versagen und Schwachstellen in der menschlichen Infrastruktur war und kein Beweis für eine Klimakrise.
Die Bilder aus Nepal sind herzzerreißend. Ganze Gemeinden wurden verwüstet, als Millionen Tonnen Gestein, Eis, Schlamm und Wasser das Langtang-Lirung-Tal hinunter donnerten. Hunderte Menschen sind tot oder werden vermisst, Straßen und Brücken wurden weggerissen, und die Landschaft hat sich für immer verändert.
Wenn Katastrophen dieses Ausmaßes eintreten, sollten Journalisten der Versuchung widerstehen, sofort Schuldzuweisungen zu machen, bevor die Fakten vollständig geklärt sind.
Now that satellite images prove that failing bedrock, not a glacier, caused the flooding in Nepal, journalists are blaming melting permafrost. But there’s no evidence for that, either. In truth, scientists and journalists have been lying for decades about climate change and ice. pic.twitter.com/FtVdWbNgDl
— Michael Shellenberger (@shellenberger) September 2, 2026
Die NYT tat genau das Gegenteil.
Selbst in ihrer eigenen Berichterstattung räumt die Zeitung ein, dass Wissenschaftler „noch dabei sind, die genaue Ursache“ der Katastrophe zu ermitteln, und dass die Untersuchungen Monate dauern könnten. Trotz dieses Eingeständnisses stellt die NYT die Katastrophe dennoch von der Überschrift an als eine weitere Folge des Klimawandels dar. Das ist keine Berichterstattung. Das ist die Förderung der Klimakrise-Erzählung und reine Propaganda.
„Der Klimawandel führt zu einer Erwärmung des Himalaya und erhöht das Risiko von Katastrophen wie den tödlichen Sturzfluten in Nepal und Tibet“, schreibt die NYT und zitiert einen Forscher mit den Worten: „‚Es gibt einen sehr direkten Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und dieser Art von Katastrophen.‘“
Doch schon wenige Absätze später zitiert der Artikel den Geomorphologen Stuart Dunning von der Newcastle University mit den Worten: „Ich glaube nicht, dass wir einfach sagen können, dies sei eine Folge des Klimawandels.“
Diese Vorsicht hätte die Schlagzeile sein sollen. Stattdessen wurde sie im Text vergraben.
Dr. Roger Pielke Jr. kommt in seiner Analyse des Ereignisses mit dem Titel [übersetzt] „Was die Katastrophe in Nepal tatsächlich verursacht hat“ zu einer weitaus besonneneren Schlussfolgerung. Der unmittelbare Auslöser scheint ein gewaltiger Einsturz des Grundgesteins unterhalb des Gletschers gewesen zu sein, der das darüber liegende Eis destabilisierte und eine massive Fels-Eis-Lawine auslöste. Der daraus resultierende Erdrutsch raste mit außergewöhnlicher Geschwindigkeit flussabwärts. Dabei handelt es sich im Grunde um einen geologischen Prozess, nicht um einen atmosphärischen oder klimabedingten. Noch wichtiger ist, dass ein Großteil der Zerstörung durch menschliche Entscheidungen verstärkt wurde, die in keinerlei Zusammenhang mit dem Klima standen.
Straßen, Brücken, Wasserkraftwerke und Siedlungen waren direkt in gefährdeten Flusstälern und auf den Wegen von Muren errichtet worden – in Gebieten, die bereits in der Vergangenheit von Überschwemmungen heimgesucht worden waren. Die Infrastruktur befand sich an Standorten, von denen seit langem bekannt war, dass sie in einer der geologisch aktivsten Gebirgsketten der Erde Erdrutschen und Sturzfluten ausgesetzt sind. Diese Entscheidungen haben die Folgen der Katastrophe dramatisch verschlimmert.
Mit anderen Worten: Die katastrophalen Folgen waren viel schlimmer, als sie es sonst gewesen wären, hätten Menschen und Regierungen keine teure Infrastruktur und wachsende Bevölkerungsgruppen direkt in den Weg natürlicher Gefahren in den Bergen gebracht. Das ist eine ganz andere Schlussfolgerung als „der Klimawandel hat es verursacht“.
Ironischerweise liefert die NYT selbst historische Hintergründe, die ihre zentrale These entkräften. Der Artikel räumt ein, dass es seit 1900 Dutzende Male zu Gletscherabbrüchen im Grenzgebiet zwischen China und Nepal gekommen ist.
Das ist weitaus wichtiger als ihre reißerische Schlagzeile.
Da sich diese Ereignisse seit weit über einem Jahrhundert wiederholt ereignet haben – lange bevor die vom Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen gestiegen sind –, kann dieses Ereignis nicht automatisch mit den heutigen Treibhausgas-Emissionen und dem vom Menschen verursachten Klimawandel in Verbindung gebracht werden. Gletscher in den Bergen brechen aus vielen Gründen ab, darunter Schwerkraft, instabile Gesteinsformationen, Erdbeben, starker Schneefall, Frost-Tau-Zyklen und natürliche Hangrutschungen.
Der Himalaya gehört zu den jüngsten und tektonisch aktivsten Gebirgssystemen der Erde, entstanden durch das Auftreffen der indischen Platte auf die eurasische Landmasse. Erdrutsche sind dort keine Seltenheit. Ebenso wenig wie Fels-, Schnee- und Eislawinen. Die NYT räumt zudem ein, dass Wissenschaftler zunächst eine Gletschersee-Blockade vermuteten, bevor Satellitenbeobachtungen zeigten, dass kein überlaufender See daran beteiligt war.
Das verdeutlicht eine wichtige Erkenntnis: Erste Annahmen nach Katastrophen sind oft falsch.
Leider wurde diese Erkenntnis nicht auf die Klimadiskussion übertragen. Anstatt abzuwarten, bis die Ermittler ihre Arbeit abgeschlossen hatten, erklärten viele Medien, darunter NPR, die New York Times und die Associated Press, die Katastrophe sofort zu einem weiteren Beispiel für den Klimawandel. Wieder einmal wurde die Schlussfolgerung vor den Beweisen gezogen.
Es gibt noch eine weitere eklatante Lücke. Der Artikel erwähnt kurz, dass Nepals Warnsysteme nicht darauf ausgelegt waren, diese Art von sich rasch entwickelnden Muren-Abgängen zu erkennen. Das ist ein praktisches Problem, das die politischen Entscheidungsträger tatsächlich angehen können und sollten.
Eine verbesserte geologische Überwachung, eine genauere Gefahrenkartierung, eine robustere Infrastrukturplanung und der Verzicht auf Bauvorhaben in bekannten Murgangkanälen werden unabhängig von den künftigen Klimabedingungen Menschenleben retten. Das sind die wirklichen Lösungen. Ein Verzicht auf fossile Brennstoffe wird künftige Lawinen zwar nicht abmildern oder verhindern, würde aber Wiederaufbaumaßnahmen und Infrastrukturverbesserungen behindern.
Die Tragödie in Nepal verdient eine sorgfältige wissenschaftliche Untersuchung und keine voreiligen politischen Stellungnahmen. Guter Journalismus folgt den Beweisen, wohin sie auch führen mögen. In diesem Fall deuten die Beweise in erster Linie auf geologische Faktoren und die Gefährdung der Menschen durch Naturgefahren hin, nicht auf den Klimawandel. Die „New York Times“ hätte die Wissenschaft ihre Arbeit zu Ende bringen lassen sollen, bevor sie ein Urteil fällte. Leider scheint die Vorgehensweise „erst veröffentlichen, dann Fragen stellen“ heutzutage die Norm zu sein, wenn es um Nachrichten zum Klimawandel geht.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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…dann ist die Überschrift böse irreführend!
So wirklich kann man Ihnen nicht mal abnehmen, dass sie Überschriften lesen, weil die von der NYT sagt was?
…ähm, im Prinzip das, was ich gesagt hab, nur auf Englisch.
ja was denn?!?!
„Climate Change Raises Risk of Disasters Like Nepal Floods“
Ist da von „Ursache“ die Rede?
Nein von „Risiko“.
naja, solche semantischen Unterschiede erkennt nun ml nicht jeder.
Und im ersten Satz steht bei der NYT:
Und nun lesen Ie nochmals die EIKE-Überschrift zu diesem Artikel – und Ihren Kommentar….
Also eine Nullaussage?
Die Ursache hat mit Klima nichts zu tun, wie sie selber sagen, ist es Wetter, also das Risiko ist das Wort „Klimawandel“ in die Überschrift zu schreiben vielleicht?
Semantisch falsch, finden sie nicht auch?
Nein, finde ich nicht.
Dazu, das Sie in Ihrem Kommentar vorher was missverstanden haben, haben Sie nichts zu sagen?
Ich bin es nicht der ständig Ursache und begleitende Umstände verwechsel anders als die semantische geschickte Überschrift der NYT vielleicht?
Wenn der Klimawandel nicht die Ursache ist, gehen sie dann mit, die Katastrophe nicht als belegbares Beispiel der Klimakatastrophe zu sehen?
„Ich bin es nicht der ständig Ursache und begleitende Umstände verwechselt“
naja… Doch… In ihrem vorigen Kommentar.
Das wissen wir erst wenn dies entsprechend untersucht ist.
(Siehe NYT).
By the way: Welche Klimakatastrophe? Die von Blatten (sie erinnern sich?)?
Herr Schulz, wie können sie mich so missverstehen:
So sagte ich doch:
Sie sehen Temperatur als alleinigen Grund des Rückgangs von Gletschern? Oder warum behaupten sie nunmehr, das der Rückgang von Gletschern eine Erwärmung des Klimas anzeigen muss?
Sie waren schon mal besser, vielleicht?
schauen sie sich doch einmal die Gletscherfront an (vor der Katastrophe): da sehen Sie (könnten Sie sehen), dass diese deutliche Zeichen des Zurückschmelzens hat. Wie würden Sie denn dies erklären?
Im Sommer schmilzt es, im Winter kommt nicht genug Schnee nach?
Haben sie dafür Belege / Nachrichten?
Haben sie Belege das es an der Temperatur liegt, wenn sie scheinbar selber keine Belege für die Niederschläge haben?
Was für eine alberne Diskussion.
Wir alle wissen hier, daß jede Gelegenheit genutzt wird, um jede meteorologische Regung einer visionierten Klimaerwärmung zu unterstellen.
Englert @ alias, Sie lassen kein Fettnäpfchen aus, um sich für ein paar Euronen zu blamieren. Zum Gespött selbstdenkender Menschen zu machen….
Sie armer Wicht.
Wenn Sie diese Diskussion albern finden, dürfen Sie sich gerne raus halten.
Sehr gerne, sogar.
„Was wir bisher wissen
Am 26. August 2026 registrierten Seismometer weltweit ein „Erdbeben“ im Grenzgebiet zwischen Tibet und Nepal. Die Magnitude betrug 5,69 Mw. Der Zeitpunkt war 02:52:23 Weltzeit (UTC), das entspricht 8:37 Uhr in Nepal und 10:52 Uhr chinesischer Standardzeit (die mitteleuropäische Sommerzeit MESZ war 4:52:32 Uhr). Die Oberflächenwellen des Erdbebens, das höchstwahrscheinlich durch eine gigantische Massenbewegung ausgelöst wurde, erreichten Deutschland etwa 40 Minuten später in den frühen Morgenstunden und wurden von GEOFON-Stationen des GFZ unter anderem in Flechtingen, Sachsen-Anhalt aufgezeichnet.
Die Ursache der Massenbewegung war höchstwahrscheinlich das Abbrechen eines großen, an einer steilen Wand hängenden Gletschers und des darunterliegenden Felses an der Nordflanke des Langtang-Massivs im Himalaya-Gebirge zwischen Nepal und Tibet.
Die Gesteins- und Eismassen rutschten einen steilen Hang hinunter und erzeugten dabei große Hitze, was zu einem nahezu augenblicklichen Schmelzen riesiger Eismassen führte. Zusammen mit Felsbrocken, Geröll und Sedimenten von den Talflanken bildete sich ein gewaltiger und verheerender Schlammstrom, der den Fluss Lende Khola hinunterschoss. Die Wasserwand erreichte Höhen von mehreren Zehner Metern und eine Geschwindigkeit zwischen 40 und 50 Metern pro Sekunde, d. h. mehr als 130 km/h.“
|gfz.de/presse/meldungen/detailansicht/extreme-sturzflut-in-china-und-nepal]
auch hier eine gründliche Analyse
MfG Ketterer
P.S. Wetter (July/August 2026) wurde da als Faktor nicht ausgeschlossen.
Ach Wetter, na also kein Klima, den Unterschied kennt man ja hoffentlich noch?
Da ich den Trend in der Region nicht kenne, sprach ich vom Wetter. Der Rückzug der involvierten Gletscher lassen auf eine Klimaerwärmung schließen. Den Unterschied kennt man doch hoffentlich: Wetterdaten sicher, Klimaerwärmung mit Tauen des Permafrosts starke Vermutung.
Weil die Schichten fast senkrecht einfallen und es dann abrutscht? Eher „Eissprengen“ beim einfrieren vielleicht?
Wie stellen sie sich das Eis sprengen beim einfrieren vor?
Wasser das in Spalten eindringt und durch Volumenzunahme Gesteinsschichten trennt? Aber das Eis klebt doch die Schichten zusammen. Erst beim Tauen kann doch das Gestein zerbröseln….. Vielleicht?
Ist das so? Weil
???
Solange das Eis da ist, kein Problem. Wenn das Eis flüssig wird, dann ist die Festigkeit dahin.
So einfach!!!!!
Siehe Blatten in der CH.
Und war es flüssig?
Zumindest ist in der betroffenen Region die. Permafrostgrenze gestiegen. Also ist dort möglicherweise Wasser(solidus) zu Wasser (liquidus) geworden. Vielleicht????
Hier bräuchten wir eine sichere Aussage von ihnen, denken sie nicht?
Ja doch:
Kommt die Permafrostgrenze von oben? Wenn sie steigt, sinkt sie dann?
Sie sind nicht so einfältig, oder doch?
Erklären sie es logisch?
Erklären Sie erst einmal Ihre Frage,
damit ich den Stand Ihres Irrtums besser einordnen kann.
Erst dann kann ich gezielt antworten.
MfG
Ketterer
Welcher Irrtum? Wenn sie es nicht verstehen, dürfte es sich erst mal nur um einen Irrtum von ihnen handeln vielleicht?
Wenn Sie sich zu Permafrost äußern und ich es nicht verstehe, dann haben sie sich ziemlich unverständlich ausgedrückt – oder geirrt.
In beiden Fällen kann ich ihre Frage nicht beantworten.
Stellen sie diese nochmals klar und mit etwas Kontext.
Da kommt nichts mehr Herr Schulz?!?
Durchschnittliche Anzahl von ErdbebenBasierend auf den Daten der letzten 26 Jahre sowie unserem Erdbebenarchiv mit Daten seit 1900 gibt es durchschnittlich etwa 134 Beben pro Jahr in Nepal:
Nepal hat ein mäßiges Maß an seismischer Aktivität. Nepal hatte allerdings mindestens 3 Erdbeben der Stärke 7 oder höher seit 1900, was darauf hindeutet, dass größere Erdbeben dieser Stärke zwar selten, aber dennoch vorkommen,- im Durchschnitt wahrscheinlich etwa alle 40 bis 45 Jahre.
[volcanodiscovery.com/de/erdbeben/nepal/stats.html]
Eine vorhehrige Destabilisierung der Felsen durch seismische Aktivität kann auch nicht ausgeschlossen werden.
Erosion hat nun mal viele Ursachen.
Andersfalls wäre das Himalaya Gebirge 20000 m hoch.
😉
20.000 m hoch – verhindert das nicht eher die Schwerkraft, oder? 🙂
Das Absinken der Gebirge nicht durch Schwerkraft, sondern das Schmelzen der Basis im Erdinneren, ist wohl auch eine Form von Erosion.
[welt.de/print-wams/article102260975/Warum-Gebirge-versinken.html]
Würde die Basis nicht schmelzen, würden die Gebirge wie Eisberge „schwimmen“.
Also überirdisch und unterirdisch immer noch grösser werden, selbst wenn Magma durch thermische Ausdehnung und gelöste Gase leichter als festes Gestein ist.
Also eine Erosion von unten eher als einfach die Schwerkraft.
„Die Gesteins- und Eismassen rutschten einen steilen Hang hinunter und erzeugten dabei große Hitze, was zu einem nahezu augenblicklichen Schmelzen riesiger Eismassen führte.“
So wird eher nicht gewesen sein. Ich würde es mir so vorstellen:
Eine mechanische Verflüssigung, keine thermische. Das Eis schmilzt nicht durch Hitze zu Wasser, sondern wird zu Staub zertrümmert, durch winzige Mengen Schmelzwasser geschmiert und reißt bereits existierende Wasservorkommen im Tal mit sich.
Kann es sein, dass Helmholz gedanklich noch bei den Hitzewellen des schönen Sommers, weilte, oder?
Sie beide müssen Ihre Vorstellungskraft schon ganz schön anstrengen, um um „thermisch“ herum zu kommen. Belege haben Sie nicht.
Auch bei „mechanischer Verflüssigung“ muss sich was geändert haben. Was?
Jetzt erklären sie mal die mechanische Verflüssigung.
Selber nachschlagen macht schlau, oder?
Sie haben von ihrer Vorstellung gesprochen. Wieso soll ich es erklären oder mir mehr oder weniger wirres Zeug im Internet zusammensuchen, das ihre Vorstellung stützt.
Sie sind dran….
Wie war denn das Verhältnis Felsmasse zu Eismasse? Gibt es dazu schon Analysen?
MfG
Ketterer
Testen Sie mal Ihr Verhältnis Hirnmasse zu ideologischer Masse.
Merken Sie es nicht ?
Beantworten Sie 🫵 doch Ihre Fragen selbst, wenn Sie glauben ein Argument für Ihren Unsinn zu finden…
Wenn Sie keine Ahnung haben, können Sie nicht Gert Lange dafür verantwortlich machen….
Fragen Sie doch die KI…😂
Wenn ich die KI brauchen würde um hier sinnvolles beizutragen würde ich hier nichts schreiben….
Bitte identifizieren sei meinen „Unsinn“ mit Zitat. Ansonsten ‚Ende Gelände‘.
„Das Eis schmilzt nicht durch Hitze zu Wasser“
Das Wort Hitze war wohl vom Autor falsch gewählt.
Aber Reibung zwischen Molekülen erzeugt wohl Wärme.
Es ist also die mechanische Energie welche eine thermische Energie erzeugt und das Eis zum Schmelzen bringt.
Oder woher kommen selbst Ihre winzigen Mengen Schmelzwasser?
MfG
War da nicht auch ein See unterhalb des Gletschers?
How quickly a peaceful waterfall can turn violent (Dandu Waterfall, India)
Die große Wette gegen die Geologie
Seit langem streiten sich die Experten, was Flusstäler wie in Nepal wirklich entstehen lässt: die langsame, brave Erosion über Jahrmillionen oder seltene, zyklische Katastrophenereignisse.
Baut man politisch auf die Theorie der langsamen Erosion, hat das einen unschlagbaren Vorteil: Man kann die Täler bedenkenlos mit Menschen, Straßen und teurer Infrastruktur vollstopfen.
Lernt man jedoch aus den gerade stattgefundenen Ereignissen im Himalaya, erkennt man die unbequeme Wahrheit: Flusstäler werden primär durch heftige, zyklische Urgewalten maßgeblich geformt.
Ergo: Nahe am und im Bach zu bauen, zu leben und zu wohnen, ist schlicht hochriskant.
Kann die Politik den Menschen das so ins Poesiealbum schreiben?
Natürlich nicht. Ehrlichkeit wird in der Politik schließlich selten belohnt. Niemand gewinnt Wahlen mit der Botschaft: „Ihr müsst hier alle weg.“
Da kommt der Verweis auf den mächtigen, am besten rein menschengemachten Klimawandel wie gerufen. Medien und Politik haben damit sofort einen Dritten – den perfekten, abstrakten Schuldigen.
Gepaart mit dem regelmäßigen Versprechen, zukünftig einfach „besser zu überwachen“ und „rechtzeitig zu warnen“, führt das zielsicher zur scheinbar besten aller Lösungen: Nichts daraus lernen und stattdessen den Wiederaufbau in kollektiver, teurer Anstrengung an exakt derselben Stelle beschließen.
Siehe auch Ahrtal, oder?
Und beim Stichwort Nepal fällt mir sofort Neapel ein.
Dort wetten die Politik und Millionen mutige Italiener täglich gegen einen aktiven, hochgefährlichen Supervulkan. Das Gebiet wird zwar rund um die Uhr überwacht, aber sicher voraussagen kann die Eruption trotzdem niemand.
Eine „rechtzeitige“ Evakuierung von Millionen Menschen durch die engen Gassen Kampaniens? Ein logistisches Ding der Unmöglichkeit.
Zum Glück sind die Italiener gläubig und pflegen einen gesunden Fatalismus.
Mit etwas Glück oder Pech – je nach Fasson – sitzen wir demnächst vielleicht in der ersten Reihe und beobachten ein echtes Jahrtausendereignis der Campi Flegrei.
Die europäischen PV-Anlagen-Betreiber sollten sich jedenfalls schon mal Abdeckplanen bereitlegen, denn es könnte auf dem Kontinent verdammt dunkel werden.
Aber hey, was die Energieversorgung angeht, sind wir dann bestimmt „gut“ abgesichert. Um es mit den Worten eines Chirurgen kurz vor der Operation zu sagen: „An einen Super-GAU wollen wir jetzt mal lieber gar nicht denken.“
In diesem Sinne können wir eigentlich nur noch frölich rufen: Mehr Batteriespeicher jetzt!
Oder?
Für jeden Scheiß braucht man eine Genehmigung. Überall auf der „zivilisierten“ Welt. Bringt ja Geld und sichert Beamten-„Arbeits“-Plätze. Wenns dann aber knallt, braucht man natürlich schnell einen Sündenbock der an dem Desaster Schuld ist. Etwa der, welcher die Genehmigung unterschrieben hat? LinksGrün bewahre. Da bietet sich der Klimawandel doch perfekt an. Der ist aktuell einfach an allem Schuld. Wie praktisch!
Ich glaube, die Antwort auf diese Frage ist nicht „entweder – oder“. Die Säge des Flusses sägt mal langsam und mal schnell, und manchmal verkantet die führende Hand und der Schnitt in der Landschaft wird krumm und schief.
Übrigens haben Menschen schon seit Urzeiten aus guten Gründen dicht am Wasser gebaut. Wassernähe ist so zweckmäßig, daß die Risiken deutlich zurücktreten. Von Nahrungsbeschaffung und Transporterleichterung bis Abfallentsorgung und Kühlung.
Katastrophen, ob Überschwemmungen oder Vulkanausbrüche, gehören zum Lauf der Welt. Nur sollte der Übermut der Menschen die Natur nicht herausfordern – man baut eigentlich nicht in gefährlichen Flußschleifen, unter steilen Felswänden oder auf einem Vulkan. Eigentlich … aber … Wer ist schon vorher klüger?
Grün-rote, dunkel-rote Propaganda-Auguren haben unsere Mainstream-Redaktionen mit ca. 70%-Anteil in der Frauschaft geflutet (TU Dortmund 2024). Die NYT ist auch nicht besser dran, obwohl man landläufig hört die Klimawahnredaktionen werden verschlankt. Aber Fakten und echte Wahrheiten kommen erst viel später in die Wohnzimmer der Bürger.
Das ist doch überall so. Die Flutkatastrophe 2021 in Westdeutschland oder die Wald- und Vennbrände in diesem Jahr, immer wenn das Versagen von Behörden vertuscht werden soll (also eigentlich immer) wird die „Klimakarte“ gespielt. Der Klimawandel ist schuld, wir müssen mehr CO2 Steuern zahlen… Wer etwas anderes sagt ist ein Nazi.