- Kernkraftwerke sind eine unerlässliche Komponente einer zukünftigen naturschonenden Stromerzeugung.
- Sie sind optimal in Stromnetze integrierbar, grundlastfähig, und ihre Brennstoffe stehen so gut wie unendlich lange zur Verfügung.
- Sie produzieren langfristig preiswerten Strom, und sie erzeugen kein CO2. Die von den Kernkraftgegnern behaupteten großen Risiken sind nicht real, die Probleme der Sicherheit sind technisch gelöst und beherrschbar.
- Kernkraftwerke stehen in der Sicherheit an zweiter Stelle aller Methoden der Stromerzeugung.
EIKEs Pressesprecher Prof. Horst-Joachim Lüdecke hat am Max-Planck-Institut in Heidelberg zur Kernphysik promoviert und war Professor für Informatik und Physik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. In seiner Vorlesung beleuchtet er die Funktionsweise und die Technik moderner Kernkraftwerke und setzt sich kritisch mit übertriebenen Bedrohungsszenarien auseinander. Hier die Vorlesung. Nachfolgend der Vorlesungstext von Prof. Lüdecke im Wortlaut, ausgenommen von geringen Erweiterungen, die infolge des engen Zeitrahmens beim gesprochenen Text fehlen. Ferner sind jetzt auch einige Internetlinks im Text enthalten.
Warum brauchen wir Kernkraftwerke?
Ohne billige Energie, die stets zur benötigten Zeit zur Verfügung stehen muss, ist ein Industrieland nicht mehr auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig, und sein Wohlstand nimmt ab. Dies erlebt zurzeit Deutschland als freien Fall seiner Industrie. Wind und Sonne zur Stromerzeugung haben viel zu kleine Leistungsdichten, sind wetterabhängig und daher insgesamt zu teuer (hier und hier). Bei Strommangel muss ein zweites System von fossilen Kraftwerken einspringen. Solch eine ungeeignete Energiepolitik lehnen 85% der Weltbevölkerung ab. Kohle, Öl und Gas sind immer noch die Hauptlieferanten von Energie, auch in Deutschland. Für die zukünftige Stromerzeugung sind Kernkraftwerke zur wichtigsten Option geworden, auch eine Mehrheit der deutschen Bevölkerung will sie wieder zurückhaben. Als Vorteile gelten ihre optimale Integrationsfähigkeit in Stromnetze, ihre langfristig günstigsten Kosten, ihre Grundlastfähigkeit, ihre Umweltverträglichkeit, ihre fast unendliche Brennstoffreichweite und ihre hohe Sicherheit. Kernkraftwerke erzeugen zudem kein CO2.
Kernkraftgegner, die überwiegend dem links-grünen Spektrum angehören, sehen dies völlig anders. Kernreaktoren seien zu teuer und grundsätzlich unbeherrschbar. Das Problem des radioaktiven Abfalls sei nicht gelöst, es drohe Proliferation radioaktiven Materials zum Bombenbau. Darüber hinaus wird die Strahlenbelastung bei Havarien von Kernreaktoren genannt. Belegte Fakten gibt es bei solchen Behauptungen fast nie, nur Ideologie zählt.
Freilich zeigt ein Blick auf die weltweite zivile Nutzung der Kernenergie, dass obwohl das erste stromerzeugende Kernkraftwerk bereits vor 75 Jahren in Betrieb genommen wurde, heute weltweit nur 10% der elektrischen Energie aus Kernkraftwerken kommen. Weil Strom weltweit und auch in Deutschland nur 15% der benötigten Gesamtenergie ausmacht, entsprechen 10% Strom nur 1,5% der Gesamtenergie. Das ist nicht viel. Im Vergleich dazu erzeugen allein Kohlekraftwerke 33% des weltweiten Stroms. Nur die EU, hier vorrangig Frankreich, die USA, Russland und Pakistan erzeugen um die 20% ihres Stroms aus Kernkraft. Einige Länder liegen noch weiter vorne wie die Ukraine mit 50% Kernenergiestrom. China mit 5% und Indien mit 3% gehören noch nicht zu den „Kernkraft-Riesen“, sind aber dabei es zu werden. Deutschland hat die Kernkraft aufgegeben und setzt mit Windrädern auf Methoden des Mittelalters.
Aktuell sind weltweit 415 Kernkraftwerke in Betrieb, weitere 190 werden gebaut. 70 davon sind in der Bauphase und 120 in konkreter Planung. Der wirtschaftlich bedingte Stillstand von Neubauten in den 1990er- und 2000er-Jahren ist beendet. Die bereits bestehenden Reaktoren, aber auch die zukünftigen 190 Reaktoren gehören fast alle zur Kernreaktor-Generation II bis III+ als Druckwasserreaktoren. Ihre Energieausbeute ist nur 2 bis 3 Mal besser als die von Kohlekraftwerken. Nur 14 der 190 kommenden Reaktoren sind Typen der neuen Generation-IV und nur unter diesen finden sich die wirklich fortgeschrittenen zukunftsträchtigen Anlagen mit 100-300-Mal mehr Energieausbeute als der von der Generation III.
Warum baut man dann nicht sofort und nur diese fortgeschrittenen Typen der Generation IV?
Zunächst dauert der Bau eines Kernkraftwerks 6 bis 10 Jahre, in westlichen Ländern oft länger. Ferner gibt es noch andere Hindernisse, die mit Technik, Sicherheit oder Endlagerfragen der neuen Kernreaktoren nichts zu tun haben. In der Stromstatistik werden sich die neuen 190 Reaktoren ohnehin erst in den späten 2030er-Jahren wirklich bemerkbar machen, und erst danach wiederum wird es mit dem Bau von Generation IV Kraftwerken in großem Maßstab wirklich losgehen. Das erscheint paradox, weil einige hocheffiziente Kernkraftwerke der Generation IV bereits im Pilotbetrieb teilweise schon sehr lange laufen. Manche unter ihnen haben sogar schon über Jahrzehnte Strom in Verbrauchsnetze ohne größere technische Probleme eingespeist. Kernkraftwerke sind aber unabdingbar ein langfristiges Projekt. Kohle und Gas können durch Kernenergie nicht zeitnah ersetzt werden.
Wie kam die Menschheit zur friedlichen Nutzung Kernenergie?
In der Zeit ab 1900 bis etwa 1935 haben Physiker und Physikerinnen herausgefunden, dass Atome einen positiv geladenen Kern von Nukleonen, bestehend aus positiv geladenen Protonen zusammen mit ungeladenen Neutronen haben. Jedes neutrale Atom besitzt eine Hülle aus negativen Elektronen, deren Anzahl mit der Protonenanzahl identisch ist. Der Atomkern macht zwar so gut wie die gesamte Atommasse aus, sein Durchmesser ist dagegen 20- bis 150-tausend Mal kleiner als der der Elektronenhülle. Gemäß klassischer Physik kann ein Atom gar nicht existieren. Erst die Quantenmechanik, die sich weitgehend der Anschauung entzieht, vermochte die Stabilität und den Aufbau von Atomen physikalisch zu erklären und genau zu berechnen.
Die starke Kernkraft hält die sich elektrisch gegenseitig abstoßenden Protonen und die zusätzlichen Neutronen im Atomkern zusammen. Die Anzahl der Protonen und damit der Elektronen bestimmt das Element. So besteht zum Beispiel der Kern von natürlichem Kohlenstoff aus 6 Protonen und 6 Neutronen und wird als C-12 abgekürzt. Isotope sind Variationen eines natürlichen Elements mit mehr oder weniger Neutronen und daher auch anderen Massen. So hat C-14 zwei Neutronen mehr als C-12, ist instabil und zerfällt mit einer Halbwertszeit von 5760 Jahren zu Stickstoff N-14, einem Elektron und einem Antineutrino. Zur Halbwertszeit hat sich jede Anfangsmenge eines zerfallenden Kerns halbiert. Der Kern des leichtesten Elements Wasserstoff H-1 ist nur ein Proton, sein Isotop Deuterium H-2 besitzt zusätzlich ein Neutron und sein Isotop Tritium H-3 bereits 2 Neutronen. Tritium zerfällt mit einer Halbwertszeit von 12,3 Jahren. Das schwerste stabile Element Blei-208 hat 82 Protonen und 126 Neutronen. Mit der Abweichung eines Isotops von der natürlichen Neutronenzahl steigt die Instabilität des Elements. Es kommen aber alle Variationen vor, stabile und instabile Elemente sowie stabile und instabile Isotope. In der Natur finden sich 91 Elemente, davon sind 11 instabil.
Alles, was wir spüren, sehen, riechen, hören und alle chemischen Reaktionen wie das Verbrennen von Kohle oder das Rosten von Metall wird von Energieänderungen in der Elektronenhülle verursacht. Die Atomkerne bleiben davon unberührt. Zu einem Atomkern können nur radioaktive Strahlung oder Neutronen vordringen. Die berühmte Formel E = m · c2 von Albert Einstein besagt, dass Energie E und Masse m äquivalent sind und gegeneinander umgewandelt werden können. Die Energieänderungen der Elektronenhülle sind freilich so winzig, dass ihre Massenänderungen verschwindend sind.
Dies ändert sich dramatisch bei Umwandlungen von Atomkernen wie Kernspaltung oder Kernfusion. Die Massen- und Energie-Änderungen sind hier 100-millionenfach größer, als die der Elektronenhülle. Sie erreichen bereits den Prozentbereich. So kann Uran-235 in mehrere Bruchstücke zerfallen, die dann insgesamt 0,1 % weniger Masse haben. Dieser Massendefekt wird bei der Kernspaltung zur kinetischen Energie der Spaltprodukte und zu Strahlungsenergie. Die Entdeckung der Kernspaltung 1938 von Otto Hahn, Fritz Straßmann und Lise Meitner bedeutete zugleich die Entdeckung einer bisher unbekannten extrem hohen Energieerzeugung. Bei vollständiger Umwandlung von Masse zu Energie werden zum Beispiel aus nur 4 Millionstel Gramm Masse 100 kWh Energie. Davon sind allerdings die heutigen Kernreaktoren der Generation II bis IV um Lichtjahre entfernt. Eine konkrete Anwendung der Energie-Masse-Äquivalenz gibt es aber zum Beispiel schon in der medizinischen Positronen-Emissions-Tomographie (PET), wo Masse in Photonenenergie umgewandelt wird.
Warum bisher nur Energieerzeugung durch Kernspaltung, wie steht es mit der Kernfusion?
Die Bindungsenergie pro Nukleon in einem Atomkern steigt vom Wasserstoff H-1 bis hin zu Eisen Fe-56 steil an und nimmt danach, wesentlich flacher verlaufend, bis zu Uran und Blei wieder ab (hier). Mehr Bindungsenergie entspricht gemäß der Energie-Masse-Äquivalenz weniger Kernmasse und umgekehrt. Fusioniert man Deuterium mit Tritium, erzeugt man einen Heliumkern höherer Bindungsenergie und ein Neutron. Der entstandene Massendefekt wird zu nutzbarer kinetischer Energie des Heliumkerns und des Neutrons. Im flacheren Bereich der Bindungsenergie-Kurve erzeugt umgekehrt Kernspaltung einen Massendefekt, weil zum Beispiel die leichteren Bruchstücke eines gespaltenen Urankerns dann insgesamt eine höhere Bindungsenergie aufweisen. Wegen der unsymmetrischen Bindungsenergiekurve ist der Energiegewinn pro Gramm Brennstoff aus Fusion größer als der aus Kernspaltung. Allerdings versucht man seit 75 Jahren die Kernfusion mit einem Reaktor zur Energieerzeugung – bisher ohne geringste realistische Aussicht auf Nutzung.
Ob Kernfusion wegen ihrer extremen technischen Komplexität jemals wirtschaftlicher sein kann als die erfolgreiche und inzwischen weit fortgeschrittene Kernspaltung, ist höchst unwahrscheinlich. Hätte man ausreichend lang das Lawson-Kriterium als einer komplexen physikalischen Bedingung für eine im Plasma von selbst ablaufende Kernfusion erreicht, fangen die wirklichen Probleme erst an. Hochenergetische Neutronen zerschießen die ein hochsensibles Plasma einschließenden Reaktorwände und machen sie radioaktiv. Bei der zweiten Fusionsmethode mit Lasern wird das Hundertfache der theoretischen Fusionsenergie aus dem Stromnetz benötigt. Die Idee von einem in wenigen Jahren erreichbaren Kernfusion-Reaktor ist Zweckoptimismus zur Einwerbung von Hochrisiko-Kapital. Die deutsche Politik, die alle Kernkraftwerke verschrotten ließ, unterstützt nun die in den nächsten Jahrzehnten völlig unrealistische Nutzung der Kernfusion mit Steuergeldern, während sie den erfolgversprechenden Dual-Fluid Reaktor DFR komplett ignoriert. Diese Politik ist in Wirklichkeit der ideologische Ausschluss jeder Kernenergie. Gegen die interessante Fusionsforschung selber ist dagegen nichts einzuwenden.
Vor der Funktionsweise von Kernkraftwerken soll nun zuerst ihre Sicherheit und die Problematik der radioaktiven Strahlung näher betrachtet werden.
Wie sicher sind Kernkraftwerke?
Das Sicherheitskriterium bei der Stromerzeugung wird als „Todesfälle pro Terawattstunde Strom“ definiert und ist im Allgemeinen aus Vergleichen der Gefährlichkeit von Autoreisen und Flugreisen bekannt. Die Irrationalität beim Thema Sicherheit von Kernkraftwerken zeigte sich hierzulande daran, dass selbst unbedeutendste Störungen in Kernkraftwerken von den deutschen Medien zu Ereignissen nahe einem „Gau“ erklärt wurden. Von herabstürzenden Windradmonteuren war dagegen noch nie etwas zu hören. In der Realität verursachte der größte Kernkraftwerksunfall in Tschernobyl 28 unmittelbare Todesopfer durch Strahlenkrankheit und 19 spätere Todesfälle, für die aber kein Zusammenhang mit Strahlung nachgewiesen werden konnte. In Fukushima gab es keinen einzigen Strahlentoten. All dies ist belegt vom United Nations Scientific Committee on the Effects of Atomic Radiation der vereinten Nationen. Die korrekte Sicherheitsreihenfolge von Todesfällen pro Terawattstunde Strom beginnt mit 0,02 Solarenergie, 0,03 Kernenergie, 0,04 Wind und endet mit 2,8 Erdgas, 18,4 Öl und 24,6 Kohle. Man findet diese Werte in Our world of data, der Fachzeitschrift The Lancet, beim Schweizer Paul Scherrer Institut und in Statista.
Wie gefährlich ist eigentlich radioaktive Strahlung?
Radioaktivität ist die Fähigkeit eines Atomkerns Strahlung zu emittieren. Dabei wird er zu einem anderen Kern, der seinerseits wieder radioaktiv sein kann, bis solche Zerfallsketten in einem stabilen Kern enden. Es gibt Alpha-, Beta- und Gamma-Strahlung. Sie alle sind ionisierend und können Schäden an Organzellen bewirken. Dabei werden Elektronen aus Atomen oder Molekülresten herausgeschlagen, wobei organschädigende positiv geladene Ionen entstehen. Der Atomkern des bestrahlten Organismus wird nicht radioaktiv, Radioaktivität ist nicht ansteckend! Es gibt zudem keinen Unterschied zwischen der natürlichen Radioaktivität und der von abgebranntem Brennstoff eines Kernkraftwerks!
Alphastrahlung sind positiv geladene Heliumkerne, die bereits von Papier abgeschirmt werden. Sie ist nur gefährlich durch Einatmen von zu viel Umgebungs-Radon oder zum Beispiel durch kriminell manipulierte Nahrungsaufnahme eines Alpha-Strahlers (hier), ansonsten ist sie unbedenklich. Betastrahlung sind Elektronen hoher kinetischer Energie, die bereits ein dickes Buch abschirmt. Sie ist beim Einatmen von technisch verursachten hohen Konzentrationen des Betastrahlers Tritium in der Luft extrem gefährlich, wobei daran zu erinnern ist, dass Tritium als Brennstoff für Plasma-Fusionskraftwerke vorgesehen ist und das „handling“ großer Tritium-Mengen potentiell eine maßgebende Gefahr darstellt. Die natürliche Konzentration von Tritium in der Luft ist dagegen verschwindend und ungefährlich. Gammastrahlung ist elektromagnetische Strahlung wie Licht, wegen höchster Frequenz aber extrem energetisch und unsichtbar. Ihre aufwendige Abschirmung ist aus den bleigefütterten Schutzjacken beim Röntgen bekannt.
Eine aufgenommene Strahlungsdosis wird in Milli-Sievert angegeben. Entscheidend ist dabei die Dosisrate als Dosis pro Zeit. So beträgt die Dosisrate der natürlichen Umgebungsstrahlung in Deutschland gemittelte 2,1 Milli-Sievert pro Jahr. Das Strahlenschutzgesetz und die Strahlenschutzverordnung legen Dosisgrenzwerte pro Jahr fest. Die zusätzliche Jahresdosisrate sollte auf 1 Milli-Sievert beschränkt sein, in Forschung und Medizin werden 20 Milli-Sievert zugelassen. Einmal Zähne röntgen macht die Dosis 0,02 Milli-Sievert, ein Ganzkörper-CT-Scan die von 20 Milli-Sievert. Somit wird bei 50-Mal im Jahr Zähne röntgen oder einem einzigen Ganzkörper-CT die 1- bzw. 20-MilliSievert-Jahresgrenze erreicht. Die Tschernobyl-Havarie erzeugte in der Bevölkerung außerhalb der 30-km Sperrzone 10-30 Milli-Sievert im ersten Jahr und im fernen Deutschland 1 Milli-Sievert.
Nun die gute Nachricht: Die natürliche Jahresdosisrate in Gegenden vieler Länder übersteigt bei weitem alle zuvor genannten Werte. Trotzdem gibt es dort keine höheren Krebsraten oder eine höhere Sterblichkeit. Spitzenreiter sind Ramsar im Iran mit 450 Milli-Sievert pro Jahr und der Strand von Guarapari in Brasilien mit 200 Milli-Sievert. Aber auch in Spanien, Frankreich und Finnland kommen Gegenden mit 100 Millisievert pro Jahr vor. Aus Hiroshima und Nagasaki weiß man, dass 1 Sievert in wenigen Minuten bis etwa einer Stunde gefährlich ist, mehrere Sievert über so kurze Zeiten sogar lebensgefährlich. Unterhalb von 1 Sievert ist dagegen so gut wie nichts bekannt. Unser Körper ist durch natürliche Radioaktivität aus Einatmung und Nahrung selber radioaktiv. Überhaupt keine Radioaktivität ist daher nicht der Naturzustand. Ohne Radioaktivität, die unsere Vererbungsmoleküle verändern, gäbe es keine Evolution und damit auch keine Menschen. Radioaktive Strahlung scheint bei kleiner Dosis die Reparaturmechanismen der Zellen anzuregen und unser Immunsystem zu trainieren, so wie es moderate Sonnenstrahlung und nicht zu gefährliche Bakterien und Viren auch machen. Dieser noch weitgehend unerforschte benigne Effekt ist als Hormesis (hier) bekannt.
Die Hormesis hat allerdings keine Konsequenzen, denn die Widerstandsfähigkeit gegen extreme natürliche Radioaktivität kann auch auf hunderttausenden Jahren langer Genanpassung der dortigen Bevölkerung beruhen und darf nicht einfach auf jeden Menschen übertragen werden Eine wissenschaftliche Klärung der Hormesis wird es vermutlich nie geben, weil wohl niemand die extremen Kosten für ihre umfangreiche und teure Erforschung aufbringen wird. An den offiziellen Dosisgrenzen wird sich allein schon aus Sicherheitsgründen nichts ändern. Allerdings gibt es seit 2025 vom „break through institute der USA“ Bestrebungen den Strahlenschutz evidenzbasierter zu gestalten. Infolgedessen muss jeder für sich selbst die Strahlenbelastung eines CT gegen das Risiko abwägen, dass ohne CT vielleicht eine schwerwiegende Krankheit nicht ausreichend früh entdeckt werden konnte.
Wie funktionieren Kernkraftwerke der Generation II und III?
Es ist noch einmal zu betonen, dass die heutigen Kernkraftwerke fast alle vom Druckwassertyp (hier) Generation II und später der Generation III sind. Auf der anderen Seite ist die Anzahl anderer Reaktorkonfigurationen unübersichtlich groß. Die Vorlesung muss sich daher auf die Generation II und III und danach nur auf diejenigen neuen Kraftwerks-Typen der Generation IV beschränken, die einen maßgebenden Effizienz-Fortschritt bieten.
Der Trick von Kernkraftwerken ist die Kettenreaktion. Die Spaltung eines Atomkerns wird durch ein einfliegendes Neutron ausgelöst, das den Kern in zwei Fragmente höherer Bindungsenergie zerteilt, die zu nuklearem Abfall werden. Dabei werden Wärme und neue Spaltneutronen freigesetzt, die den Reaktor am Laufen halten. Das funktioniert nicht gleich mit Natururan als einer Mischung von mehreren Uranisotopen. In dieser Mischung ist nur das U-235 gut spaltbar, nicht aber U-238, das mit 99,27 % den Löwenanteil im Natururan ausmacht. U-235 zerfällt mit einer Halbwertszeit von 700 Millionen Jahren, so dass U-235 heute nur noch 0,7% Anteil im Natururan einnimmt – in der Erdvergangenheit war dieser Prozentsatz deutlich höher. Der Brennstoff des Reaktors muss daher mit dem gut spaltbaren U-235 angereichert werden, was heute einen Großteil der Kosten des Stroms aus Kernenergie ausmacht.
Weil langsame Neutronen einen höheren Wirkungsquerschnitt beim Spalten aufweisen als schnelle Neutronen, wird die Kernspaltung mit Neutronen-Moderatoren wesentlich besser. Solche Moderatoren sind bei fast allen heutigen Reaktoren der Generation II und III gewöhnliches Wasser von etwa 320 Grad Celsius und hohem Druck von ca. 160 bar, um sieden zu verhindern. Es füllt den Raum zwischen den Uranstäben aus. Das Wasser im Sekundärkreislauf hat dagegen nur noch 60 bar, siedet deswegen, und der Dampf treibt die Stromturbinen genauso an wie in jedem klassischen Kohle- oder Gaskraftwerk. Die Trennung von Haupt- und Sekundärkreislauf verhindert, dass radioaktive Stoffe den Primärkreislauf verlassen könnten. Solche Druckwasser-Reaktoren werden als thermische Reaktoren bezeichnet, wobei mit „thermisch“ die Neutronengeschwindigkeit wie etwa die der Luftmoleküle eines Wohnzimmers gemeint ist.
Reaktoren, die keine Moderatoren verwenden und mit schnellen Neutronen spalten, werden „schnelle Reaktoren“ genannt. Sie können nicht mit Wasser als Moderatoren betrieben werden. Die fortgeschrittene Generation IV besteht überwiegend aus schnellen Reaktoren.
Wenn von den frischen Spaltungsneutronen im Durchschnitt immer genau ein Neutron überlebt, das wieder einen weiteren Kern spaltet, bleibt die Kettenreaktion aufrechterhalten. Diesen Zustand nennt man „kritisch“. Überlebt im Schnitt weniger als ein Neutron, ist der Reaktor unterkritisch und kann nicht selbständig laufen. Überlebt mehr als ein Neutron, steigt die Leistung zu stark an, und der Reaktor ist überkritisch. Durch Einfügen von Regelstäben in die Brennstäbe und durch Zusetzen von Bor zum Kühlwasser, die Neutronen absorbieren, hält man den Reaktor im kritischen Bereich.
Kaum bekannt ist, dass die Natur von sich aus Kernreaktoren erzeugen konnte (hier). Es waren Naturreaktoren vor 1,5 Milliarden Jahren, Menschen gab es damals noch nicht. Zufällige Umstände im afrikanischen Gabun ließen aus U-235 mit damals noch 3% im Natururan und aus Umgebungswasser als Moderator natürliche Reaktoren entstehen, die von selbst schwach liefen. 15 solcher Reaktoren hat man entdeckt. Sie waren um eine halbe Millionen Jahre aktiv. Falls man Kernreaktoren als die Ausgeburt des Leibhaftigen ansieht, können diese Naturreaktoren vielleicht einem Irrtum abhelfen.
Zurück zur Kettenreaktion! Kann der überkritische Zustand nicht durch Regelungsfehler entstehen und dann die Leistung des Reaktors ins Unermessliche ansteigen? Dies ist unmöglich, denn beim Druckwasserreaktor fängt in solch einem Störfall das Wasser sofort zu verdampfen an. Die Neutronen werden dann nicht mehr moderiert, spalten schlechter, und der Reaktor geht von selbst aus. Nur Reaktoren mit einem solchen Regelungsverhalten (Fachbegriff negativer Reaktivitätskoeffizient) sind in der westlichen Welt genehmigungsfähig, was Leistungsexkursionen explosiven Charakters ausschließt. Eine Leistungsexkursion ist dennoch nicht harmlos, weil dabei radioaktives Material austreten kann. Da sich durch die große Hitze und die entstandenen Kräfte sofort die Reaktorform verändert, kann der Reaktor danach nicht mehr kritisch werden und ist irreparabel zerstört. Solch eine Leistungsexkursion gab es 1986 in Tschernobyl, einem Siedewasser-Reaktor mit Graphitmoderator, der im Westen nie eine Betriebsgenehmigung erhalten hätte.
Doch selbst bei negativem Reaktivitätskoeffizienten kann eine andere Gefahr entstehen, die Kernschmelze (hier). Sie kann auftreten, wenn die Kühlung ausfällt, nachdem der Reaktor schon eine Weile lief und Brennelemente mit hochradioaktiven Spaltprodukten angereichert sind. Diese produzieren selbst Wärme, auch wenn der Reaktor abgeschaltet ist. Die Notabschaltung hat man gut im Griff, aber der Umgang mit dieser sogenannten Restzerfallswärme ist Gegenstand der Weiterentwicklung in der Sicherheit. Kernschmelzen sind beim Reaktorunfall in Harrisburg und in Fukushima passiert, beide von der Generation II.
An diese Stelle passt nun die Erklärung, was das„+“ in Generation III+ meint. Es bezeichnet eine Weiterentwicklung der Generation III hin zu mehr Sicherheit gegen Kernschmelze durch aufwendigere Bauweisen wie unter Anderem einem sogenannten Core Catcher, der im schlimmsten Fall den extrem heißen Brennstoff auffängt. Grundsätzliches an der Betriebsweise hat sich nicht geändert, die Effizienz dieser Reaktoren ist durch das „Plus“ nicht besser geworden. Da Sicherheit ihren Preis hat, stiegen Baukosten, Bauzeiten, Bürokratie und Prüfungsvorschriften stark an. Der finnische Reaktor Olkiluoto benötigte zur Fertigstellung 18 an Stelle der 4 geplanten Jahre, und seine Kosten machten das Vierfache der Planung aus. Weil es keine Abstriche in der Betriebssicherheit geben darf, begann sich das Eingeständnis durchzusetzen, dass die Generation III+ Reaktoren in Effizienz und Kosten grenzwertig sind. Die Lösung kann nur im zügigen Übergang zu denjenigen Reaktoren der Generation IV liegen, die als Kerneigenschaft eine ungleich höhere Energieeffizienz als alles bisher Dagewesene aufweisen.
Was hat es nun mit dieser Generation IV auf sich, und warum wurde dieser Weg nicht längst beschritten?
Ein Reaktor, der keinen neutronenabbremsenden Moderator verwendet, nennt man wie schon erwähnt einen schnellen Reaktor, manchmal auch Schnellspaltreaktor. Hier behalten die Neutronen ihre ursprüngliche Geschwindigkeit bei. In den 1990-er und 2000-er Jahren wirtschaftlicher Flaute der Kernenergie wurde die Entwicklung solcher neuen Kernkraftwerke weitgehend eingestellt, weil sie zur wirtschaftlich ungünstigsten Zeit kamen. Um die Ergebnisse früherer Forschungsarbeiten nicht zu verlieren, wurde wenigstens das „Generation IV International Forum (GIF)“ gegründet, dem inzwischen die meisten Industrieländer angehören. Einige Länder sind aus unterschiedlichen Gründen nicht dabei wie zum Beispiel Taiwan, Indien und Deutschland.
Wie schon betont, ist der entscheidende Nachteil der heutigen Generation III Reaktoren ihre unzureichende Effizienz der Energieerzeugung. Dieser Mangel verringert sich mit schnellen anstelle von langsamen Neutronen, kurz mit schnellen Reaktoren. Der Grund dafür ist das sogenannte Brüten. Mit Brüten ist gemeint, dass in jedem Reaktor, also auch in thermischen Reaktoren, aber insbesondere in denen der Generation IV unvermeidbar Neutronen der Kettenreaktion vom schlecht spaltbaren U-238 eingefangen werden, das wie bereits erwähnt fast das gesamte Natururan ausmacht. Dadurch wird U-238 zuerst zu U-239 und über zwei weitere Zwischenschritte zum sehr gut spaltbaren Plutonium-239. Dieser Prozess wird „brüten“ genannt, weil sich mit jedem neu gebildeten Plutonium-239 Kern die Menge des spaltbaren Materials im Brennstoff erhöht. Das Verhältnis von erbrüteten und gespaltenen Kernen wird als Brutfaktor oder Konversionsfaktor bezeichnet. Ein Brutfaktor von 1 bedeutet, dass für jeden gespaltenen Kern ein neuer spaltbarer Kern nachgebrütet wird. Damit kann der Reaktor so lange unbegrenzt weiterlaufen, bis das gesamte Natururan und nicht nur ein winziger Anteil des Brennstoffs wie bei den thermischen Reaktoren verbraucht wird. Ist der Brutfaktor größer als 1, kann sogar noch zusätzliches Spaltmaterial erzeugt werden, um weitere Reaktoren zu versorgen.
Da der Mechanismus des Brütens auch in den Generation III Reaktoren stattfindet, nur eben mit einem Brutfaktor kleiner als 1, erhöht sich dort leicht der Anteil des spaltbaren Brennstoffs, er wird etwas gestreckt. Insbesondere gegen Ende eines Brennstoffzyklus nach 3 bis 4 Jahren ist das U-235 weitgehend abgebrannt und die gesamte Reaktorleistung kommt dann nur noch aus der Spaltung des erbrüteten Plutonium-239, insgesamt sind das ca. 30% mehr. Generation II oder III Reaktoren nutzen insgesamt nur etwa 1% bis 1,2% des Uranbrennstoffs aus. Neben dieser schlechten Energie-Effizienz ist der zweite Nachteil der Generation III, dass sie grundsätzlich nur einen maximalen Brutfaktor um 0,5 bis 0,6 haben kann. Schnelle Reaktoren haben dagegen prinzipiell einen Brutfaktor von mindestens 1 und meist höher.
Warum dann nicht sofort ausschließlich diese schnellen Reaktoren bauen? Man errät es bereits: weil auch schnelle Reaktoren ihre Nachteile haben. Sie brauchen eine deutlich höhere Anreicherung mit U-235, um zu zünden. Laufen sie aber erst einmal, können sie das übrige Uran-238 viel besser nutzen und gehen dramatisch effizienter mit dem Brennstoff um. Die ernsthaften Probleme schneller Reaktoren sind erstaunlicherweise nicht technisch, sondern liegen ganz woanders. Darauf wird hier später noch kurz eingegangen. Sie wären behebbar, falls man nur will.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass schnelle Reaktoren auch dazu verwendet werden können, Abfallmengen der Generation III Reaktoren zu beseitigen. Dies wird als Transmutation (hier) bezeichnet. Bei den Generation III Reaktoren besteht das Hauptproblem des Atommülls in kleineren Mengen der Minoren Aktinoide Plutonium, Americium, Neptunium und Curium. Sie weisen eine ungünstige Kombination von gefährlicher Strahlungsstärke und langer Lebensdauer auf und benötigen daher eine sichere Endlagerung. Erst ein schneller Reaktor kann diesen Problem-Müll in leichtere Spaltprodukte mit weitgehend unbedenklicher Radioaktivität aufteilen. Die Zeitspanne, in der der verbleibende Atommüll sicher eingeschlossen werden muss, reduziert sich dann von rund 300.000 Jahren auf etwa 300 bis 1.000 Jahre. Auch das benötigte Volumen des Endlagers sinkt durch Transmutation. Die Transmutation hat allerdings den Nachteil hoher Kosten, die heute noch die der einfachen Endlagerung übersteigen. Dies kann sich aber mit mehr schnellen Reaktoren auch schnell ändern.
Wieder zurück zur Generation IV: zu ihr gehören drei schnelle Reaktortypen, der natriumgekühlte, der bleigekühlte und der gasgekühlte Typ. Aus dem englischen Anfangsbuchstaben des Kühlmediums (sodium als Natrium und lead als Blei) vor dem FR als „fast reactor“ ergeben sich die englischen Abkürzungen SFR, LFR und GFR (G wie gas). Es gibt in der Generation IV auch noch zwei thermische Relikte, den Hochtemperaturreaktor und den Reaktor mit überkritischem Wasser, die hier nicht weiter besprochen werden. Zur Generation IV gehört auch der Flüssigsalzreaktor, der ohne feste Brennstoffelement auskommt und thermisch oder schnell sein kann. Er heißt MSR wie „molten salt reactor“.
Schlussendlich gibt es noch eine Erfindung aus jüngster Zeit, die deswegen nicht Teil der Generation IV wurde. Es handelt sich um den Dual Fluid Reaktor (DFR). Er wurde 2013 von fünf meist deutschen Erfindern vorgestellt. Auch beim DFR ist der Brennstoff flüssig und kann wie beim MSR zirkulieren, aber er kombiniert die positiven Eigenschaften des MSR mit denen mehrerer anderer Konzepte der Generation IV.
Alle Konzepte außer dem DFR werden vom Generation-IV-Forum unterstützt, oft mit Hilfe von staatlichen Forschungsgeldern. Von konsequenter Entwicklung kann dabei aber keine Rede sein. Es handelt sich eher um Aufrechterhaltung der Kompetenz, denn die Forschungsgelder bewegen sich im Millionen-Euro-Bereich. Für eine tatsächliche Prototypentwicklung braucht die Entwicklung jedoch Milliarden Euro. Lediglich der natriumgekühlte Reaktor SFR als erster stromerzeugender Reaktor in den 1950er Jahren wurde in verschiedenen Ländern weiterentwickelt. Da der Umgang mit hoch radioaktivem flüssigem Natrium nicht einfach ist, hat der SFR den Nachteil hoher Kosten, und es ist keineswegs klar, ob seine zukünftige Weiterentwicklung nicht sogar zu Gunsten eines anderen Typs aufgegeben wird.
Bei der Generation IV spielt das Kühlmittel die zentrale Rolle. Es führt die durch Kernspaltung erzeugte Wärme aus dem Reaktorkern ab, um außerhalb Turbinen zur Elektrizitätserzeugung anzutreiben. Das beliebteste Kühlmittel aller Kraftwerke, nicht nur von Kernkraftwerken, ist billiges Wasser. Wasser nimmt gut Wärme auf, kann sie speichern und wieder abgeben. Dampfförmig verhält es sich wie ein Gas, kann sich ausdehnen und somit Arbeit leisten, indem es Turbinen antreibt. Bei Kernkraftwerken zählen aber insbesondere auch die nuklearen Eigenschaften des Kühlmittels. Das zwangsweise durch den Reaktorkern laufende Kühlmittel beeinflusst die Neutronenbilanz. Es kann Neutronen absorbieren, so dass sich die Effizienz des Reaktors verschlechtert. Es kann sie auch abbremsen, was bei thermischen Reaktoren erwünscht ist, bei schnellen Reaktoren aber nicht.
Wasser als Kühlmittel ist für schnelle Reaktoren prinzipiell ungeeignet. Es würde die Neutronen zu stark abbremsen. Daher verbleiben nur flüssige Metalle und Gase. Ein Sonderfall ist der Flüssigsalzreaktor MSR, bei dem der Brennstoff selbst das Kühlmittel ist. Entsprechend sind die schnellen Reaktortypen metall- oder gasgekühlt. Als Gas kommt nur das inerte Edelgas Helium infrage, weil es kaum Neutronen absorbiert und sich als Gas bei Erwärmung stark ausdehnt. Mit ihm können direkt Turbinen angetrieben werden, weil kostengünstig kein weiterer Wärmetauscher benötigt wird. Der Hauptnachteil ist die geringe Wärmeleit- und -Speicherfähigkeit von Helium, wodurch der Reaktor riesige Dimensionen im Vergleich von metallgekühlten Reaktoren gleicher Leistung aufweisen muss. Von den Vorteilen des GFR bleibt somit nur noch die hohe Temperatur übrig, kostengünstig ist er nicht mehr.
Die beiden anderen schnellen Varianten SFR und LFR arbeiten mit flüssigen Metallen als Kühlmittel. Mit „Kühlen“ ist hier allerdings gemeint, den Reaktor auf einige Hunderte bis über tausend Grad Celsius herunterzukühlen. Flüssige Metalle sind ideale Wärmeleiter und können sehr große Mengen an Wärme aufnehmen. Doch gibt es an anderer Stelle wieder einen Nachteil. Gerade weil Metalle so viel Wärme aufnehmen können, dehnen sie sich dabei kaum aus und sind deshalb für den direkten Antrieb von Turbinen ungeeignet. Es wird immer ein kostspieliger zweiter Wärmetauscher aus Gas oder Wasser benötigt.
Von den metallgekühlten Varianten ist nur aus historischen Gründen der natriumgekühlte SFR in der Entwicklung weit fortgeschritten. Natrium ist eines der leichtesten Metalle. Auch Deutschland stieg in den 70er Jahren in diese Technologie ein und baute den „schnellen Brüter“ in Kalkar. Er ging aus politischen Gründen nicht in Betrieb, technisch gab es damals keine ernsthaften Einwände. Frankreich baute fast zeitgleich den Phénix, später den Superphénix. Es arbeitete weiter am ASTRID, dem „Advanced Sodium Technological Reactor for Industrial Demonstration“. Russland schließlich baute ebenfalls SFRs mit immer größerer Leistung, die alle die Bezeichnung BN haben, wie zum Beispiel der BN-600.
Die zweite metallgekühlte Variante, der LFR mit flüssigem Blei als Kühlmittel, ist vom Konzept her eigentlich besser geeignet als der SFR, in der Kommerzialisierung liegt er jedoch weit hinter dem SFR. Auch sein Konzept ist nicht neu und hat wie viele Reaktortypen bereits zuvor einen militärischen Ursprung. Im Gegensatz zu den US-Amerikanern mit ihren wassergekühlten thermischen U-Boot-Reaktoren bevorzugte die Sowjetunion den schnellen bleigekühlten LFR und entwickelte ihn in den 60er Jahren. Im Gegensatz zu Natrium ist Blei ein sehr schweres Metall, das daher insbesondere für U-Boote gut geeignet ist. Blei wird aber erst bei 330 Grad Celsius flüssig. Infolgedessen muss sogar in ausgeschaltetem Zustand der Reaktor ständig auf mindestens dieser Temperatur gehalten werden, anderenfalls bleiben die Regelstäbe im „gefrorenen“ Blei stecken – und das Ergebnis ist Totalschaden des Reaktors. Durch den Trick Bismut im richtigen Verhältnis mit Blei zu mischen entsteht ein sogenanntes Eutektikum mit einem Schmelzpunkt bei 124 Grad Celsius. Diese Temperatur kann mit vernünftigem Aufwand auch im ausgeschalteten Zustand durch externes Heizen aufrechterhalten werden. Trotzdem trat infolge Ausfalls der Heizung der befürchtete Totalschaden tatsächlich ein. Auch verschlechtert Bismut die Neutronenökonomie erheblich, ist stark korrosiv und macht den Reaktor weniger effektiv.
Bemerkenswert ist bei fast allen Generation IV – Typen, dass zumindest Pilotanlagen schon einmal erfolgreich liefen und zum Teil immer noch laufen. Insbesondere die russischen natriumgekühlten Reaktoren haben sich in immer größeren Ausführungen bereits seit mehreren Jahrzehnten im Praxisbetrieb bewährt. Es begann mit dem BN-250, der 21 Jahre alt wurde. Die BN-Reihe wurde bis heute mit stetig gesteigerter Leistung fortgesetzt, 1980 mit dem BN-600 von 600 Megawatt elektrischer Leistung, der noch heute läuft, 2014 schließlich mit dem BN-800 von 789 Mega-Watt, der seit Dezember 2015 ans russische Stromnetz angeschlossen ist. Der BN-600 und der BN-800 sind momentan weltweit die einzigen laufenden SFR-Leistungsreaktoren. Wie es in Zukunft mit den BN-Typen weitergeht, ist allerdings ungewiss.
Wie groß ist eigentlich die Brennstoffreichweite von Kernkraftwerken?
Dazu setzen wir hypothetisch den extremen Zustand voraus, dass zukünftig alle benötigte Energie nur noch aus Kernkraftwerken kommen soll. Aus dem aktuellen Energiebedarf eines industrialisierten Menschen kommt man dann mit den heutigen Generation III – Reaktoren auf etwa 0,2 Kilogramm Natururanverbrauch pro Jahr und Kopf. Gegenwärtig sind rund 8 Millionen Tonnen Uran kostendeckend förderbar. Mit 0,2 kg pro Kopf würden die Uranvorkommen für hochindustrialisierte 8 Milliarden Menschen nur fünf Jahre ausreichen, wobei von den aktuellen thermischen Reaktoren mit der schon erwähnten 1% bis 1,2% Brennstoffnutzung ausgegangen wird.
Geeignete Generation IV-Reaktoren, die auch als Brüter optimiert werden können und schon Jahrzehnte im Pilotbetrieb erfolgreich laufen, können aber – eine Wiederaufbereitung vorausgesetzt – 100% des Natururans nutzen. Wegen ihren höheren Arbeitstemperaturen haben sie zudem einen doppelt so hohen Wirkungsgrad wie die heutige Generation III. Damit wären wir bereits bei nahe 1000 Jahren Natururan-Reichweite. Bei 100% Brennstoffausnutzung wird aber das im Meer vorhandene Uran von insgesamt 4,5 Milliarden Tonnen kostengerecht. Es bildet sich aus der Erdkruste durch ständige Auswaschung von Bächen und Flüssen und verschwindet im Meer daher nie. Zurzeit kostet es etwa das Vierfache des Urans aus Bergwerken. Mit den neuen Reaktortypen spielt der höhere Preis keine Rolle mehr. Bereits mit den jetzt schon existierenden hocheffektiven Generation IV-Reaktoren und Uran aus dem Meer wird die Brennstoffreichweite praktisch unendlich. Vom Kernbrennstoff Thorium, das etwa dreimal so häufig wie Uran in der Natur vorkommt, ist dabei nicht einmal die Rede.
Wie steht es eigentlich um den Abfall von Kernkraftwerken?
Über die Transmutation wurde hier bereits gesprochen, wegen ihrer Kosten und dem gegenwärtigen Fehlen von ausreichend vielen schnellen Reaktoren steht aber die Endlagerung immer noch in der Diskussion. Das Thema „radioaktiver Abfall“ aus Kernkraftwerken und Nuklearmedizin ist nur hierzulande ein medial ewiger Dauerbrenner – im Gegensatz zur restlichen Welt, wo sich sogar französische Gemeinden zum Beispiel um Endlager für radioaktiven Abfall bewerben. Das Schreckgespenst extrem stark strahlenden Abfalls über Millionen Jahre gibt es nicht. Je stärker eine Substanz radioaktiv strahlt, umso schneller verschwindet sie, und umso kürzer ist ihre Halbwertszeit. Der bei den Generation III-Typen entstehende stark strahlende Abfall in Abklingbecken ist bereits nach wenigen Jahrzehnten so schwach strahlend geworden, dass er problemlos endgelagert werden kann. Ebenso unproblematisch für das Endlager ist der schwach strahlende Abfall. Die dabei entstandenen Mengen in Deutschland sind nicht groß: Großzügig gerechnet füllt der bis heute insgesamt in ein Endlager zu verbringende Abfall einen Würfel der Kantenlänge von 100 m mit einem Gewicht von 2 Millionen Tonnen. Die Menge von hochtoxischen Chemikalien beträgt in Deutschland dagegen 7 Millionen Tonnen. Dieser extrem toxische Abfall verschwindet im Gegensatz zum Zerfall durch Radioaktivität niemals. Problematisch ist nur die relativ kleine Menge von Minoren Aktinoiden, die wie schon erwähnt, ungünstig langes Strahlen mit ungünstig starkem Strahlen verbinden und deswegen endgelagert werden müssen.
Zur SMR Extrawurst
Weltweit sind zur Zeit die sogenannten small modular Reaktoren, kurz SMR im Gespräch, wobei dieser Diskurs stark unter der Diskrepanz von medialem Wunschdenken und realer energiewirtschaftlicher Praxis leidet. Wenn man unter „Marktreife“ einen kommerziellen, in Serie gefertigten Reaktor versteht, der sich am freien Markt ohne massive staatliche Subventionen behauptet, existiert ein solcher SMR derzeit nirgendwo. Es gibt lediglich einige wenige Prototypen und Demonstrationsanlagen von Leistungen unter 300 MW. SMRs sind kein „physikalischer Quantensprung“, sondern ein Versuch, die inhärenten ökonomischen und baulichen Probleme der Großkernkraftwerke durch Standardisierung und Verkleinerung zu umgehen. Solange die Fabrik-Serienfertigung von SMR nicht real existiert, bleibt der Strom aus SMRs pro Megawattstunde deutlich teurer als aus Großkraftwerken – und das fundamentale Problem der strahlenden Altlasten bleibt nicht nur unverändert bestehen, sondern wird sogar noch größer. Die angedachten Batterien solcher SMR haben zwar einige Vorteile aber wesentlich mehr Nachteile. Statt eines Reaktorkerns hat man nun mehrere. Jeder benötigt einen eigenen Druckbehälter mit eigenen Sicherheitssystemen und eigenen Anschlüssen für die Kühlung. Die Module haben einen Mindestabstand, so dass sich die Gesamtleistung des Kraftwerks über ein großes Volumen verteilt. Der nukleare Teil bekommt damit gewaltige Dimensionen. SMR sind in Wirklichkeit eine Rückwärtsentwicklung, aber kein Fortschritt.
Zur Extrawurst Dual Fluid Reaktor (DFR)
Der DFR (hier) als schneller Flüssigkeitsreaktor wird manchmal mit dem molten salt Reaktor MSR verwechselt. Beim MSR gibt es aber nur eine Flüssigkeit, die gleichzeitig die Kettenreaktion beherbergt und zudem noch die erzeugte Wärme nach außen führen muss. Der Kompromiss beim MSR liegt in kleiner Leistungsdichte, weil man das Salz verdünnen muss. Beim DFR wird dagegen die produzierte Wärme noch im Reaktorkern auf ein zweites Medium übertragen und von diesem nach außen transportiert. Somit sind die beiden Funktionen getrennt, und jeweils der optimale Brennstoff und das optimale Wärmemedium wie flüssiges Blei können ausgewählt werden. Im MSR müssen dagegen beide Aufgaben, Brennstoffzufuhr und Wärmeabfuhr, vom gleichen Medium erfüllt werden – also zwei Funktionen, die nur schlecht vereinbar sind.
Inhärent sicher sind MSR und DFR gleichermaßen, denn flüssiger Brennstoff dehnt sich mit steigender Temperatur stärker aus als fester Brennstoff, die Neutronen spalten weniger und die Temperatur sinkt. Auch die einfache Sicherung eines schmelzenden Ablassventils bei zu hohen Temperaturen kommt hinzu, denn dann fließt die Salzschmelze einfach ab, und die Kettenreaktion hört sofort auf. Der DFR gehört zu den Hochtemperaturreaktoren, kann auf einen hohen Brutfaktor getrimmt werden, und er ist zudem ideal für die Transmutation geeignet, um langlebige Aktinoide effizient zu spalten und zu verbrennen.
Die einzigen Nachteile des DFR bestehen bislang darin, dass bisher noch nicht einmal für den ersten Schritt genügend Geld von der deutschen Bundesregierung oder von Risikokapital zur Verfügung steht. Flüssigbrennstoff mit Hochtemperaturmaterialien scheint wohl vielen zu ungewöhnlich für einen Kernreaktor zu sein. Ein konkreter erster Schritt beim DFR muss zeigen, dass sich der Reaktorkern aus hoch-widerstandsfähigen Keramiken in der notwendigen Qualität fertigen lässt, und sich dann auch bewährt. In der nicht-nuklearen Industrie werden diese Materialien bereits bei solchen Temperaturen eingesetzt, auch den DFR-Brennstoff, eine Uran-Chrom-Schmelze, sollten sie aushalten. Gelingt das Experiment, sind keine belastbaren Argumente mehr in Sicht, die grundsätzlich gegen den DFR sprechen. Es wird hier im Vortrag daher nachdrücklich an die deutsche Regierung appelliert, diesen einzigartigen Reaktortyp zumindest bis zum konkreten Beweis seiner Machbarkeit finanziell zu unterstützen, und sei es wenigstens durch beschleunigte Genehmigungsprozesse.
Warum ist der Weg zu den effizienten Kernreaktoren der Generation IV so steinig?
Auf den UN-Klimakonferenzen und jüngst beim Nukleargipfel in Paris im März 2026 sind fast 40 Staaten, darunter die USA, Frankreich, Großbritannien, Südkorea und auch China und Brasilien offiziell übereingekommen die weltweite Kernkraftkapazität bis 2050 zu verdreifachen. Dieser aktuelle Boom ist stark ungleichgewichtig verteilt, denn über 90% aller Reaktoren, deren Bau oder konkrete Planung in den letzten zehn Jahren begonnen wurden, basieren auf chinesischen oder russischen Designs. China baut überwiegend im Inland, dagegen baut Russland als weltgrößter Exporteur von Kernkraftwerken im Ausland. Warum wird aber immer noch vorwiegend die Generation III+ bevorzugt und nicht die technisch wesentlich bessere Generation IV? Der Grund ist nicht die Physik der Generation IV, sondern eine Gemengelage von ökonomischen und regulatorischen Gründen.
Die jeweils aktuelle Zulassungsfähigkeit und die Bauvorschriften sind maßgebend. Für Leichtwasserreaktoren der Generation III+ existieren weltweit die einschlägigen Industrien und insbesondere die zugehörigen Lieferketten. Hinzu kommt, dass sich Behörden wie die US-amerikanische NRC (Nuclear Regulatory Commission) oder deren europäischen Pendants historisch auf Wasser als Kühlmittel festgelegt haben. Ein Zulassungsverfahren für einen Flüssigmetall- oder Flüssigsalzreaktor der Generation-IV dauert heute noch insbesondere im Westen viel zu lang. Damit sind oft mehr Kosten verbunden als für den Bau des Kernkraftwerks selber, weil die Kriterien für die völlig anderen physikalischen Parameter der Generation IV erst neu aufgestellt, dokumentiert und in den behördlichen Anweisungen verankert werden müssen. Investoren scheuen das sich daraus ergebende finanzielle Risiko. Und als Allerwichtigstes ist die entscheidende Standardisierungs-Frage immer noch ungeklärt: „Welcher Generation IV-Typ macht das Rennen?“
Wie kam es zum gegenwärtigen Stand und wie geht es weiter?
Diese Frage wird weniger von der hohen Anzahl vielversprechender Reaktortypen beantwortet, als vielmehr durch Ideologien in der westlichen Welt, die mit Technik wenig zu tun haben. Musterbeispiel dafür ist Frankreich. So wurden die in der Summe erfolgreichen natriumgekühlten schnellen Brüter Phénix, Superphénix und ASTRID letztlich Opfer eines links-grünen Wahns gegen Kernkraftwerke. In dieser Ideologie wurden Kernkraftwerke als Hauptstützen einer Entwicklung angesehen, die den Zielen des Ökosozialismus zuwiderlaufen. Der Ökosozialismus will den Ressourcenverbrauch und die CO2-Emissionen mit Negativwachstum (degrowth) senken, Produktion und Energieversorgung nachhaltig verringern, das Profitprinzip aufgeben und Wohlstand bewusst vernichten. Ziel dabei ist nicht der Schutz der Natur, sondern eine sozialistische Diktatur der Verstaatlichung, Planwirtschaft und Kollektivierung.
Die globale Energiekrise und der links-grüne Druck gegen die Kernenergie haben in Frankreich zu einer politischen Ausweichbewegung als sogenannter „Nuklearer Renaissance“ von Emmanuel Macron geführt. Es ist eine Abkehr von staatlichen Großprojekten, hin zu Start-ups. Dabei sind wieder die schnellen Reaktoren gefragt, allerdings nicht mehr die gigantischen Monolithen der 1980er Jahre, sondern kleinere, privatwirtschaftlich entwickelte, modulare Brüter zur Beseitigung französischer Uranrestbestände mit Transmutation. Schließlich lagern Tausende Tonnen abgereichertes Uran in Frankreich, um sie langfristig als Brennstoff zu nutzen. Solche Reaktoren sind politisch weit schwerer zu bekämpfen als die ehemaligen Großprojekte.
Generell findet zurzeit weltweit ein Paradigmenwechsel statt, weil Uran auf dem Weltmarkt heute bei weitem nicht so knapp ist, wie man es in den 1970er Jahren vorhergesagt hatte. Der Fokus liegt heute auf Kompaktheit, inhärenter Sicherheit und auf der Entsorgung langlebiger Abfälle, wobei eigentlich Flüssigbrennstoffreaktoren wie der DFR ganz vorne liegen müssten. Für diese Ziele reichen kleinere schnelle Reaktorkerne zunächst einmal völlig aus. Der springende Punkt dabei ist immer folgender: Wer ein Kernkraftwerk bauen will – selbst ein kleines –, bewegt sich in einer Liga, in der Hunderte Millionen Euro Startkapital nur die Eintrittskarte sind. Bis ein schneller Reaktor-Prototyp Strom oder Wärme liefert, vergehen viele Jahre, und die Gesamtkosten gehen in die Milliarden.
Dass diese Start-ups heute überhaupt eine Chance haben, liegt an einer stark veränderten Finanzierungsstruktur wie sie in ähnlicher Form auch allmählich bei der KI und der Raumfahrt zu erkennen ist. Sie ist eine dreiteilige Mischung aus staatlichen Anschubhilfen, schwergewichtigen privaten Investoren und dem Gang an die US-Börse. Wer hier an der Börse investiert, geht freilich eine hochspekulative Wette ein. Denn das Risiko neuer Kernkraftwerke ist nicht die Reaktor-Physik, sondern die Finanzierung, Zulassung, Fertigung und vor allem eine rationale oder eine ideologische Politik des betreffenden Landes. Aktuell schwingt das weltweite Pendel weg vom Ökosozialismus und hin zur Vernunft, das kann sich aber auch wieder umkehren, wenn die Verrückten wieder die Oberhand gewinnen. Dann aber wären Aktien an der US-Börse von Firmen, die schnelle Kernkraftwerke bauen, ein riesiges Verlustgeschäft. Bei dieser Gemengelage spielt insbesondere der immens sich steigernde Strombedarf der KI eine Schlüsselrolle. Wird die KI ein weltweites Geschäft, dürften auch schnelle Kernreaktoren ein gutes Geschäft werden und umgekehrt.
Interessant in diesem Zusammenhang ist Bill Gates, der als Gründer von Microsoft und geschickter Geschäftsmann weltbekannt ist. Seit kurzer Zeit baut seine neue Firma TerraPower einen speziellen natriumgekühlten schnellen Reaktor als Prototyp. Dieser Reaktor ist nicht nur für das eigene KI-Rechenzentrum von Microsoft vorgesehen, sondern hat zudem noch das ambitionierte Ziel als ein standardisiertes modernes Kernkraftwerk der Generation IV zum weltweiten Verkauf angeboten zu werden. Ob dieses Mammutprojekt klappen wird? Schwer zu sagen. Pikant bei diesem Projekt ist jedenfalls, dass das US-Energieministerium über Förderprogramme bis zu 50% der Kosten des Reaktor-Demonstrators übernimmt. Läuft die ganze Sache schief, zahlt der amerikanische Steuerzahler kräftig mit. Geht es dagegen gut aus, erhält TerraPower die wertvollen Patente. Bill Gates hat sich hier wieder einmal als ein mit allen Wassern gewaschener Geschäftsmann erwiesen.
















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Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick
Technologie Stand 2026 Potenzieller Vorteil
2026–2035
2035–2050
>2050
Der vielleicht wichtigste PunktDie eigentliche Revolution könnte weniger ein bestimmter Reaktortyp sein, sondern die Kombination:
kleiner + standardisiert + passiv sicher + fabrikgefertigt + höherer Abbrand + digitalisiert.
Wenn diese Kombination wirtschaftlich funktioniert, könnte Kernkraft von einem einmaligen 10–15-Jahres-Großprojekt zu einem industriell gefertigten Produkt werden.
Genau das wäre wahrscheinlich die größte technologische Veränderung gegenüber der Kernkraft der letzten 50 Jahre. Die aktuellen Entwicklungen in den USA und Kanada zeigen, dass diese Entwicklung inzwischen von der reinen Forschung in konkrete Bau- und Genehmigungsprojekte übergeht.
Vielen Dank für Ihre perspektivische Einordnung der Reaktortechnologien im Zeitablauf. Demnach rechnen Sie frühestens 2035 mit der Möglichkeit einer Nutzung des DFR-Konzeptes, wenn das unter Ziffer 2. als Mögliche Variante eines „schnellen Reaktors“ subsummiert ist. Oder sehen sie DFRs erst in der Kategorie „fortgeschrittene schnelle Raktoren“ ab 2050.
Nach den Ausführungen von Prof. Dr. Lüdecke hätte ich einen schnelleren Einsatz erwartet, vorausgesetzt der aus hochfester Keramik herzuerstellende Reaktorkern erweist sich für einen Betrieb mit Uran-Chrom-Schmelze als hinreichend widerstandsfähig. Ist diese Hürde Ihrer Einschätzung nach der wesentliche Grund dafür, dass (vorerst) nur die weniger effizienten Unifluid Reaktoren in die Entwicklungs-/Angebotspipelines der Unternehmen Eingang gefunden haben?
Es fehlt die Finanzierung. Ohne Geld nix los!
Ganz genau. Ich rechne demnächst mit einem crash und Armut.
Schwer vorstellbar, dass in diesen Zeiten noch was aufgebaut wird.
Wir hätten die bestehenden Kernkraftwerke niemals still legen dürfen.
Herr G-Salk, demnächst ist ja bald,
verraten Sie uns auch eine Jahreszahl wann der Crash da ist?
Das hängt vermutlich von dem Prototypen in Ruanda ab.
„Dual Fluid hat mit der Rwanda Atomic Energy Board (RAEB) eine Vereinbarung geschlossen, einen kleinen Demonstrator zu bauen. Das Projekt heißt CDE (Critical Demonstrator Experiment) und soll zunächst nicht als normales Kraftwerk Strom produzieren, sondern die grundlegenden Eigenschaften des Reaktorkonzepts experimentell überprüfen.
Nach den aktuellen Angaben von Dual Fluid:
2026: Abschluss der Standortgenehmigung und Vorbereitung des Baus
danach: Bau des CDE
anschließend: etwa zwei Jahre Testphase
ab etwa 2027: Entwicklung des größeren DF300-Prototyps
2030 er Jahre: möglicher Bau kommerzieller Anlagen.“
DFR kann man schon in der Kategorie der schnellen Reaktoren betrachten, aber in dieser Kategorie werden die anderen Reaktoren schneller fertig.
Natrium / TerraPower, BWRX-300, Kairos FHR sind bereits im Bau.
„Keramik herzuerstellende Reaktorkern erweist sich für einen Betrieb mit Uran-Chrom-Schmelze als hinreichend widerstandsfähig. „
Da gibt es wohl auch andere Hürden.
„Der DFR muss mehrere Dinge gleichzeitig lösen:
Gerade beim flüssigen Blei gibt es noch wenig praktische Betriebserfahrung. Die IAEA weist ausdrücklich auf Korrosionsprobleme hin; für reine Bleikühlung gibt es bislang keine umfangreiche kommerzielle Betriebserfahrung. “
Übrigens bin ich kein Experte. Habe es nur recherchiert und gebe das weiter, was ich gelesen habe.
Ganz herzlichen Dank für Ihre Antwort und Ihre Einordnungen!!
Super. Vielen Dank für eine Brise komprimiertes Wissen. 👍🏼
EROI von KKWs
Nehmen wir Flamanville 3 als Beispiel:
Baukosten: 18,2 Mrd. Euro
Rechne ich um in eingesetzte Bau-Exergie von: 135 TWh
Jährliche Betriebskosten: 3,8 TWh
Jährliche Exergieerzeugung: 11,9 TWh
Die zum Bau eingesetzte Exergie hat man nach Jahren wieder raus:
135/(11,9-3,8)=16,7 Jahre
Die 16,7 Jahre gelten aber nur, wenn die Verbraucher keine Stromleitung zum KKW brauchen.
Mit Stromleitung hat man nach ca. 20 Jahren soviel Exergie aus dem KKW, wie sein Bau gekostet hat.
Wenn man das KKW 20 Jahre lang betreibt, ist der EROI =1
Wenn man das KKW 40 Jahre lang betreibt, ist der EROI =2
Wenn man das KKW 60 Jahre lang betreibt, ist der EROI =3
Dann muss man es abreissen, der EROI sinkt wieder.
Selbst mit 60 Jahren Betriebsdauer ist der EROI unter 3. Kann man vergessen. So etwas baut keiner mehr.
Deshalb müssen sämtliche Kosten addiert werden.
Rechnen wir das doch mal bei einem AKW-Neubau durch, beim neuen AKW-Flamanville 3 .
Geplante Kosten: 3,3 Milliarden Euro
Tatsächliche Baukosten (reine Projektausgaben): ca. 13,2 Milliarden Euro
Gesamtkosten inklusive Finanzierung (Schätzung Rechnungshof): ca. 23,7 Milliarden Euro
AKW-Flamanville 3 hat im ersten Halbjahr 2026 ca. 5,044 TWh an Strom gebracht, in 20 Jahren also ca. 202 TWh.
23,7 Milliarden Euro / 202 TWh = ca. 12 Cent/kWh
Die 12 Cent/kWh decken aber nur die Kosten ab die beim, für den AKW-Neubau angefallen sind ab.
Da ist noch kein Gewinn, keine Gehälter für das Betriebspersonal, keine Versicherung, keine Instandhaltung/Wartung, keine Endlagerung u.s.w. dabei.
Bei den letzten EEG Ausschreibung bei Windstrom, kWh Preise bei um die ca. 5 Cent/kWh.
Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land der Bundesnetzagentur vom 25.06.2026
Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Werte liegen zwischen 4,44 ct/kWh und 5,19 ct/kWh.
Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert ist 5,06 ct/kWh.
Frau Frölich, Sie dürfen hier ruhig Roß und Reiter nennen.
Die Politik und die ökosozialistischen Technokraten in der EU und den nationalen Regierungen erzeugen per zentralplanerischen, bürokratischen Vorgaben und rückwirkenden Auflagen künstlich genau die Kosten und Verzögerungen, die den KKW-Bau im Westen unwirtschaftlich machen.
Das ist triviale, politisch gewollte Sabotage.
Ihre Milchmädchenrechnung krankt zudem an zwei fundamentalen Denkfehlern:
Die Laufzeit-Verkürzung:
Sie kalkulieren die Baukosten von Flamanville auf eine Laufzeit von lächerlichen 20 Jahren herunter, um den Preis künstlich auf 12 Cent zu treiben.
Moderne Reaktoren der Generation 3+ sind auf eine Betriebsdauer von 60 bis 80 Jahren ausgelegt.
Teilt man die von Ihnen genannten Gesamtkosten durch die reale Strommenge von 60 Jahren, schrumpft der reine Investitionsanteil sofort auf unter 4 Cent/kWh zusammen.
Der unzulässige Äpfel-Birnen-Vergleich:
Sie vergleichen die reinen Erzeugungskosten von Windstrom bei idealem Wetter (5 Cent) mit den Vollkosten eines grundlastfähigen 24/7-Großkraftwerks.
Der Windstrom-Bieterpreis von 5 Cent deckt nämlich keinerlei Systemkosten ab. Da steht noch kein einziger Kilometer Netzausbau drin, keine milliardenschwere Backup-Infrastruktur für die Dunkelflaute und kein einziger Batteriespeicher, der die Netzfrequenz stabilisiert.
Rechnet man diese Systemkosten beim Windstrom ehrlich hinzu, explodieren die Kosten für den Verbraucher – was wir ja genauso beobachten.
Dass es auch anders geht, zeigt der globale Markt: Die BRICS-Staaten (China, Russland, Indien) sowie Südkorea dominieren das Feld, weil sie Kernkraft als nationale, standardisierte Industrieplattform begreife.
Sie bauen im eingespielten Flottenmodus wie am Fließband – und das senkt die Kosten und Bauzeiten physikalisch wie ökonomisch auf ein Minimum.
Nur in Westeuropa leistet man sich den Luxus, funktionierende Technologien erst regulatorisch zu erdrosseln, um danach über die hohen Preise zu jammern.
Ökosozialisten und Schreibstübler aller westeuropäischen Länder vereinigt Euch, aber bitte nicht hier bei EIKE, oder?
KKW zusammen mit PV und WKA, letztere auch noch mit Vorrangeinspeisung, sind nicht wirtschaftlich zu betreiben. Windräder und PV raus aus dem Strommarkt und zurück zur Vernunft, KKW, Kohle, Gas PSW, sonst gar nichts. Dann, und nur dann, geht die Rechnung auf.
Herr Cohnen,
Flamanville steht als leuchtendes Beispiel dafür, wie man eine hochgradig effiziente Technologie rein politisch und regulatorisch unwirtschaftlich machen kann.
Das ist eigentlich leicht zu verstehen, wenn man nur einen Schritt zurücktritt (*).
Genau hier zeigt sich die zentrale Strategie und Funktion der EU im Zusammenwirken mit den nationalen Regierungen: Man installiert ein zentralplanerisches, machtpolitisches Umverteilungs- und Steuerungssystem, um das Ganze am Ende keck als „marktwirtschaftliche Zielerreichung“ zu verkaufen.
Das ist es aber nicht.
Es ist plumper, technokratisch verordneter Ökosozialismus.
Und weil man parallel das Bildungsniveau erfolgreich gesenkt hat, merken es heute leider nur noch die Wenigsten.
Mal etwas mehr Ökonomie wagen Herr Cohnen, oder?
*) Nun noch zur Sache, Herr Cohnen:
Sie rechnen die monetären Baukosten von 18,2 Mrd. Euro direkt in eine angeblich eingesetzte energetische Bau-Exergie von 135 TWh um.
Das ist sowohl ökonomisch als auch physikalisch grundfalsch.
Ein Großteil der astronomischen Kosten bei westlichen nuklearen Großprojekten entsteht nicht durch den physischen Verbrauch von Diesel, Stahl oder Zement. Er entsteht durch immense Finanzierungskosten und Zinseszinsen aufgrund jahrzehntelanger politischer Verzögerungen, durch endlose bürokratische Gutachten, Rechtsstreitigkeiten und extrem teure, hochspezialisierte Juristen- und Verwaltungsstunden.
Diese Kosten sind rein monetär und regulatorisch bedingt, nicht energetisch.
Sie belasten das Bankkonto, verschlechtern aber nicht die physikalische Energiebilanz (den echten EROI) des Reaktors.
Dass dies kein inhärentes Problem der Technologie, sondern ein hausgemachtes Problem des aktuellen „Westens“ ist, zeigt der Blick über den Tellerrand: In China oder Südkorea baut man baugleiche, hochmoderne Reaktoren in 5 bis 7 Jahren zu einem Bruchteil der Kosten – weil dort die technokratische Sabotage fehlt.
Herr Lange,
die Welt funktioniert mit Energie/Exergie. Man kann alle Geldbeträge in Energiemengen umrechnen. Auch das Gehalt des Rechtsanwalts.
Ich hätte statt Flamanville auch Vogtle oder Hinckley Point nehmen können, da kommt fast dasselbe raus. Übrigens auch bei Taishan in China, denn dort wird Energie in Yuan bezahlt und umgerechnet und nicht in Euro.
Der teuerste aller Reaktoren in Energieeinheiten ist der einzige bisher gebaute SMR (Minireaktor) , der russische Akademik Lomonosow.
Selbst bei halben Baukosten würden die KKWs nach 40 Jahren einen EROI von unter vier haben. Der Bau ist dann immer noch sinnlos.
Herr Cohnen,
Ihre Fokussierung auf den EROI (Energy Return on Investment) ist methodisch spannend, greift in dieser Absolutheit jedoch zu kurz und führt zu einem fundamentalen Kategorienfehler.
Drei klärende Punkte dazu:
Der Kategorienfehler (Geld ≠ Energie):
Sie vermischen die rein monetär-regulatorische Ebene mit der physikalisch-thermodynamischen Ebene.
Natürlich kann man alles ineinander umrechnen/verrechnen, das ist wiederum nur Mathematik, wie bei GMST, – die Frage ist aber, macht es physikalisch Sinn!
Nun ja – es macht so keinen Sinn: Null.
Wenn ein Anwalt für ein Gutachten 500 Euro pro Stunde abrechnet, verbraucht er in dieser Stunde nicht das Fünffache an physischem Diesel wie ein Baggerfahrer für 100 Euro.
Westliche Großprojekte explodieren bei den Geldkosten, weil jahrzehntelange Verzögerungen astronomische Zinseszinsen und Verwaltungshonorare anhäufen. Diese belasten das Bankkonto (ökonomische Reibung), verändern aber nicht die Menge an Zement, Stahl und Diesel (physikalische Vorleistung), die tatsächlich im Reaktor verbaut wird.
Die Kosten beim Lomonosow SMR sind Prototypkosten – Sie tricksen.
Der reale EROI der Kernkraft (Die Weißbach-Studie *)):
Wenn man die Bilanzierung sauber und rein physikalisch durchführt, kommt man zu völlig anderen Ergebnissen. Die renommierte und von Experten geprüfte Weißbach-Studie (2013) bescheinigt der Kernkraft einen gepufferten EROI von ca. 75.
Damit liegt sie physikalisch weit vor den meisten anderen Technologien.
Selbst unter Einberechnung des Rückbaus bleibt der Netto-Energieertrag exzellent.
Dass der EROI in Flamanville oder Vogtle scheinbar sinkt, liegt nur daran, dass Sie finanzielle Ineffizienz fälschlicherweise in physikalischen Aufwand umrechnen, Sie rechnen falsch. Physikalisch gleiche Prozesse laufen an allen Orten des Universums (noch) gleich ab.
Empfehlung zum Perspektivwechsel:
Die Kernkraft im Westen scheitert derzeit nicht an den Gesetzen der Physik oder an mangelnder energetischer Sinnhaftigkeit, sondern an hausgemachten, administrativen Systemen.
Schauen Sie nach Südkorea oder China: Dort werden baugleiche Reaktoren in 5 bis 7 Jahren im Budget hochgezogen.
Die Physik ist dort dieselbe wie in Europa – der Unterschied liegt rein in der Abwesenheit von bürokratischer und regulatorischer Sabotage.
Wer den EROI als rein physikalische Kennzahl nutzen möchte, muss auch rein physikalisch bilanzieren.
Monetäre Ineffizienz ist kein thermodynamisches Gesetz.
Treten Sie ein paar Schritte zurück und betrachten Sie einmal das ganze Bild, Ihre Rechnungen sind weder physikalisch noch ökonomisch relevant, oder?
*) Die 2013 im Fachmagazin Energy veröffentlichte Studie von D. Weißbach et al.(Energy intensities, EROIs (energy returned on invested), and energy payback times of electricity generating power plants[Energieintensitäten, EROIs (Energierückfluss auf Investitionen) und Energierückzahlungszeiten von Stromerzeugungskraftwerken])vergleicht die Energieerträge verschiedener Kraftwerkstypen anhand des EROI-Konzepts (Energy Returned on Invested). Die Ergebnisse zeigen, dass Kernkraft, Wasserkraft, Kohle und Erdgas eine um eine Größenordnung höhere Effizienz aufweisen als Photovoltaik und Windkraft.
Zur Weissbach-Studie: In eine EROI-Betrachtung gehören selbstverständlich die Baukosten, die Betriebskosten und die Abrisskosten mit hinein. Die Weissbach-Studie ist deshalb Blödsinn, weil sie nur die verbrauchten Brennstoffe einrechnet. Nach Weissbach wäre der EROI von Solarenergie unendlich, weil die Sonnenstrahlung nichts kostet.
Die Welt funktioniert mit Energie, da beisst die Maus keinen Faden ab. Geld ist lediglich ein Hilfsmittel, mit dem Energie verteilt wird. Energie ist nur begrenzt vorhanden, Geld ist immer beliebig viel da. Denn Geld kann man drucken, Energie nicht. Lesen sie mal das Buch von Vaclav Smil: „Wie die Welt wirklich funktioniert“.
Der Bagger in ihrem Beispiel wird gesondert bezahlt, ist nicht Bestandteil des Gehalts des Baggerfahrers. Der Rechtsanwalt mit 500 Euro/h verbraucht tatsächlich deutlich mehr Energie als der Baggerfahrer mit 100 Euro/h, denn sein Mercedes kostet viel Geld, sein Anzug ist teuer, seine Ehefrau ist teuer, und die Internate seiner Kinder kosten auch Geld. Und mit dem Geld beschafft er sich die Energie für seinen Lebensstil.
Beispiel Flamanville 3 : Die Mehrkosten und die längere Bauzeit sind durch mangelhafte Planung und technische Probleme verursacht, nicht durch Anwälte. Lesen sie mal https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Flamanville das Kapitel „Verzögerungen und Steigerung der Kosten“
Übrigens:
„Für den 26. September 2026 ist eine längere planmäßige Abschaltung vorgesehen, die etwa 350 Tage dauern soll. Dabei geht es um die erste große Inspektion/Wartung („Visite Complète 1“)“
Chapeau, Herr Cohnen!
Ihre volkswirtschaftliche und thermodynamische Gesamtschau ist von einer fast schon beängstigenden Genialität.
Dass der Mercedes und der maßgeschneiderte Anzug des Rechtsanwalts in Wahrheit hochenergetische Kraftwerke sind, die den EROI von Flamanville gegen Null drücken, hatte die Atomlobby natürlich mal wieder nicht auf dem Schirm.
Es ist völlig logisch: Wenn der Anwalt mit 500 Euro die Stunde abrechnet, transformiert er diese Scheine direkt in physische Reibungshitze.
Der Baggerfahrer für 100 Euro bewegt zwar hunderte Tonnen physische Erde und verbrennt Hunderte Liter Diesel, aber da sein Blaumann billiger ist, bilanziert er energetisch quasi wie ein Passivhaus.
Eine bahnbrechende Entdeckung für die Physik!
Und Ihr finanzpolitischer Geniestreich setzt dem Ganzen die Krone auf: ‚Geld ist immer beliebig viel da, weil man es drucken kann.‘
Natürlich! Warum hat das eigentlich noch niemand den Franzosen in Flamanville gesagt?
Die hätten sich die 23,7 Milliarden Euro Baukosten überhaupt nicht mühsam vom Mund absparen müssen.
Einfach den Drucker im Rathaus von Flamanville auf Dauerschleife stellen, die französische Zentralbank ein paar Billionen Euro-Scheine als Fundamentersatz unter den Reaktor schütten lassen, und schon flutscht die Energiewende.
Inflation ist schließlich auch nur ein theoretisches Konstrukt von Ökonomen, die Vaclav Smil nicht verstanden haben.
Wir halten also fest: Geld drucken löst alle Probleme, teure Ehefrauen ruinieren die Kernkraft, und die physikalischen Gesetze des Universums richten sich ab sofort nach dem Stundensatz von Kanzleien.
Ihr ökonomisches Verständnis – wo genau kann man das eigentlich für einfach gedrucktes Geld kaufen? Ich frage für einen Freund aus Simbabwe.
Was Smil betrifft: Smil blendet den zentralen Motor unseres kapitalistischen Wirtschaftssystems (die Geldschöpfung über den mit Eigentum haftenden Kredit) aus, während Sie Herr Cohnen Smils Thesen nehmen, sie völlig falsch interpretieren und damit eine ökonomische Absurdität konstruieren, oder?
Herr Lange,
sie produzieren eine Menge heiße Luft. 100 Watt, rund um die Uhr.
Immerhin haben sie erkannt, dass Frankreich ein riesiges finanzielles Problem hat.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/frankreich-staatsschulden-100.html
Und ein Haupt-Schuldenverursacher ist EDF mit seinen AKWs:
Aus dem Artikel: https://www.zeit.de/wirtschaft/2024-03/atomkraft-frankreich-energieversorgung-strompreise-subventionen
„Ohne den Staat wäre EDF ohnehin längst pleite: 70 Milliarden Euro schuldet der Konzern seinen Gläubigern, kurz vor dem drohenden Bankrott hat die Pariser Regierung daher EDF verstaatlicht.“
Zum EROI von Kernkraft haben sie bisher nichts Vernüftiges gesagt. Vermutlich können sie gar nichts sagen, da sie es nicht verstehen.
Muss ich es Ihnen nochmals vorlesen, oder?
Bereits am 09.01.2012 also vor über 14 Jahren wurde bei EIKE bereits vom Siegeszug der Kernkraft, vom Siegeszug der SMR berichtet und so gut wie nichts hat sich bewegt bei den SMR-Reaktoren in den vergangen 14 Jahren.
https://eike-klima-energie.eu/2012/01/09/der-siegeszug-der-kernkraft-beginnt-erst/
Betrachte man die bei EIKE aufgelisteten Projekte, so sind so gut wie alle ca. 9 von 10, wieder in der Schublade verschwunden.
Sie kapieren es nicht,
Die Volatilen samt Narrativ waren der Wegbereiter zur CO2-Steuer.
Eine teure „Übergangslösung“….aber nur für uns Steuerzahler….😢
Vergrünte durften tüchtig mitverdienen, abkassieren, dafür, daß sie politisch die Weichen stellten….
Jetzt wird die hemmungslose Digitalisierung mit den dafür notwendigen Rechenzentren angestrebt.
Von den gleichen Geiern.
Sie sind out. Sie bewegen sich auf einem sinkenden Schiff.
Auf der volatilen Energie- Titanic. 🤓👋🏻
Sie werden „volatil“ noch am eigenen Leib erfahren.
Schreibstuben halten durch bis der Abmarschbefehl von oben kommt, oder?
Vielen Dank für diese aktuelle und anschauliche Beschreibung der Perspektive für eine erschwingliche Energieversorgung mit Kernspaltungs-Kraftwerken.
Ist vor dem Hintergrund des erwarteten Vorteils von DFRs verständlich, warum TeraPower auf die Entwicklung schneller Reaktoren mit Natriumkühlung (SFRs) setzt? Die geschilderte Festlegung der US-Behörde NRC auf Wasserkühlung wird dabei ja auch nicht eingehalten, sodass die Wahl dann doch gleich auf DFRs fallen müsste?
Wer Macht will, besitzt Atomkraft.
Zuverlässige Energie ist die Basis jeglicher Aktion.
Kernkraft ist unerläßlich.
Die USA verfügen über 92 Kernkraftwerke, China über 57, Frankreich besitzt 56 und Rußland 33.
Neue Kernkraftwerke entstehen in Frankreich, Schweden, China, Rußland, Türkei, UKRAINE ‼️, Usbekistan, Kasachstan, Ägypten, Indien, Bangladesch, England, Kanada, Tschechien, Ungarn, Bulgarien….und auch Deutschland wird, wenn es die politische Zersetzungstruppe überwunden hat, wieder zur Kernkraft zurückkehren.
DAS IST SO SICHER WIE DAS AMEN IN DER KIRCHE. 😁☝🏽
…und da sprachen wir noch nicht über die kleinen Miniatomkraftwerke (SMR) , die Billyboy mit den Chinesen entwickelt und Kanada bereits baut.
Die nahe Zukunft….
Volatile sind ein Irrweg und nachfolgende Generationen werden die Köpfe schütteln über diesen teuren Selbstzerstörungstrieb…
Die USA verfügte einst über 102 Atomkraftwerke, die Strom in das öffentliche Stromnetz lieferten, und jetzt noch 92 AKW.
Atomstrom im Strommix der USA ging von einst ca. 21% auf jetzt (2025) noch ca. 17% zurück.
Okay,
betrachten wir mal die von Ihnen aufgelisteten Länder, ob sich da in der Realität was hin zum Atomstrom abzeichnet.
Frankreich hat keine AKW‑Baustelle, jetzt am 3.9.2026.
Schweden hat keine AKW‑Baustelle, jetzt am 3.9.2026.
China klappert beim Atomstrom seit 2020 bei unter 5% im Strommix herum, tritt auf der Stelle beim Atomstrom.
Russland hatte 2020 noch ca. 20% Atomstrom im Strommix und jetzt nur noch ca. 18 %, auch kein echter Ausbau beim Atomstrom zu sehen.
Türkei, die haben AKW-Baustellen und müssen die Russen aber die kWh Atomstrom in US$ bezahlen.
Den AKW-Betreibern wurde die Abnahme der erzeugten elektrischen Energie für 12,35 US-Cent je kWh garantiert. Die Abnahmegarantie bezieht sich auf einen Zeitraum von 15 Jahren und gilt für 70 % des von den ersten beiden Blöcken erzeugten Stroms.
Solarstrom gibt es für ca. 3 US-Cent je kWh in der Türkei, nur ein ¼ vom AKW-Strom.
UKRAINE, die haben zwei AKW-Baustellen und da wird bereits seit 1986 gebaut, seit ca. 40 Jahren. Sehen so die AKW‑Erfolgsgeschichten aus, Frau Schönfelder ?
Usbekistan, da wird bei der IAEA auch keine AKW-Baustelle aufgelistet.
Usbekistan, hatte im Jahr 2020 nur ca. 7,5% EE-Strom im Strommix und 2025 bereits 19,5% EE-Strom, mehr als verdoppelt hat sich der EE-Strom und 0% Atomstrom.
Kasachstan, hatte im Jahr 2020 nur ca. 11% EE-Strom im Strommix und 2025 bereits 15% EE-Strom und 0% Atomstrom.
Kanada, hatte im Jahr 2020 noch ca. 15% Atomstrom im Strommix und 2025 noch 13% Atomstrom.
Tschechien, hat auch keine AKW-Baustelle
Tschechien, hatte im Jahr 2020 nur ca. 13% EE-Strom im Strommix und 2025 bereits 17% EE-Strom.
Ungarn, hat auch nur eine AKW-Baustelle
Ungarn, hatte im Jahr 2020 nur ca. 16% EE-Strom im Strommix und 2025 bereits 35% EE-Strom und 0% Atomstrom.
Bulgarien, hatte im Jahr 2020 nur ca. 19% EE-Strom im Strommix und 2025 bereits 33% EE-Strom.
Bulgarien, hatte im Jahr 2020 noch ca. 41,4% Atomstrom im Strommix und 2025 noch 39,1% Atomstrom.
Frau Schönfelder,
da sehe ich in keinem Land, das Sie gelistet haben das sich da was hin zum Atomstrom verschiebt.
Gut,
sprechen wir mal über die SMR und die Kosten.
Die Baukostenschätzung für den ersten SMR-Reaktor (Darlington SMR1) liegen bei 7,7 Milliarden Kanadischen Dollar (CAD) (ca. 5,1 Milliarden Euro).
https://www.world-nuclear-news.org/articles/what-is-the-budget-for-canadas-first-smr-project
Das sind dann ca. 17.000 €/kW SMR-Leistung, da in Kanada.
Das sind ca. 680 € an Zinsen (4%) die im Jahr für 1 kW Nennleistung anfallen.
Teilt man das durch die ca. 6400 kWh Strom die je kWh AKW-Nennleistung in Kanada 2025 erreicht wurden, so sind das ca. 11 €Cent/kWh nur die Zinsbelastung je kWh Atomstrom vom SMR.
680 € / 6400 kWh = 10,6 €Cent/kWh
Frau Schönfelder
der SMS da in Kanada kann nur realisiert werden, da der Steuerzahler, also die Regierung von Kanada und die Provinz Ontario eine Kreditgarantie gibt und noch zusätzlich den SMR mit Geld subventioniert.
Beispielsweise kündigten die Regierung von Kanada und die Provinz Ontario am 23. Juni 2026 eine Unterstützung von $ 715 Millionen bei der Finanzierung der Investition vom SMR an, insgesamt sind 3 Milliarden veranschlagt vom Steuerzahler.
Neue Windkraftanlagen bekommen insgesamt 5,06 Cent/kWh für die eingespeiste kWh, so nachzulesen bei der letzten Ausschreibung der Bundesnetzagentur für die Windkraft.
(Erscheinungsdatum: 25.06.2026)
https://www.bundesnetzagentur.de/1110006
Fleißig……und völlig vergeblich. Freue mich für SIE, daß Sie wenigstens ein paar Euronen dafür erhalten.
Frau Frölich,
Sie liefern hier das absolute Lehrbuchbeispiel für technokratische Scheuklappen der Schreibstube:
Sie nutzen die direkten Symptome politischer Sabotage, um eine Technologie an sich als untauglich darzustellen.
Sie beginnen mit der Erfolgsbilanz jahrzehntelanger Verfolgung friedlicher Kernenergienutzung im gesamten Westen – nun gut, muss man leider hinnehmen, es war erfolgreich und gleichermaßen ökonomisch zerstörerisch.
Ihre SMR-Zahlenkolonne aus Kanada bricht bei ehrlicher Betrachtung sofort in sich zusammen:
Unterschlagung des Serienbau-Effekts:
Sie picken sich die 7,7 Milliarden CAD für den allerersten Block heraus[cl]. Dass darin die komplette Erschließungsinfrastruktur für das Gesamtprojekt steckt und die Folgeblöcke im eingespielten Flottenmodus um über 33 % auf 4,1 Milliarden CAD sinken, verschweigen Sie dezent.
Das Zins-Eigentor:
Die von Ihnen beklagten 10,6 Cent Zinslast sind kein physikalisches Problem des Reaktors. Sie sind das direkte Produkt künstlich aufgeblähter westlicher Planungs- und Genehmigungsbürokratie, die Projekte über Jahrzehnte verschleppt.
In China oder Südkorea lacht man über diese hausgemachte westeuropäische Zins-Agonie.
Die Subventions-Heuchelei:
Sie kritisieren staatliche Kreditgarantien für Kernkraft?
Wer hat denn die Planungssicherheit am Energiemarkt durch ideologische Dauereingriffe erst so gründlich zerstört, dass kein Investor mehr ohne staatlichen Schutzschirm baut?
Und während Sie die Kernkraft auf utopisch kurze 20 Jahre herrunterrechnen, um den Preis hochzujubeln, feiern Sie die 5 Cent für Windstrom.
Ein netter Trick – dumm nur, dass dieser Windpreis ein unvollständiges Abfallprodukt ist, bei dem die astronomischen Systemkosten für Netzausbau, Speicher und Dunkelflauten-Backups klammheimlich auf die Stromrechnung des Bürgers sozialisiert werden.
Erst eine Technologie bürokratisch gezielt erdrosseln und sich danach über die Kosten beschweren – das ist genau der Ökosozialismus, den hier auf EIKE niemand braucht, oder?
Ich pike mir nicht die 7,7 Milliarden CAD für den allerersten Block heraus, es wird ja auch nur der eine Block gebaut, also muss auch der eine Block die Zinsbelastung aus den kompletten 7,7 Milliarden CAD abdecken.
Wenn der erste Block das nicht macht und nur die von Ihnen genannten 4,1 Milliarden CAD an Zinsbasis abdeckt, so laufen die Zinsen für die restlichen 3,6 Milliarden CAD weiter auf.
Das sind bei 3,6 Milliarden CAD ca. 144.000.000 CAD die an Zinsen zu den 3,6 Milliarden CAD dazukommen, im Jahr.
Werden die andern Blöcke z.B. in 10 Jahren fertiggestellt, sind das bereits
3,6 Milliarden CAD + 144.000.000 CAD * 10 Jahre = ca. 5 Milliarden CAD die „Nachzügler-Blöcke“ zusätzlich zu den dann aktuellen Baukosten für die Blöcke selber stemmen müssen.
Herr Gert Lange,
Sie sollen mal das erste Semester vom BWL-Studium (Betriebswirtschaftslehre) absolvieren.
Baut man was, das teilweise auch für nachfolgende Bauabschnitte verwendet wird, muss der erste Bauabschnitt zumindest die Zinsen erwirtschaften, sonst starten die nachfolgenden Bauabschnitte mit einem zusätzlichen „Rucksack“ an bereits aufgelaufenen Zinsen.
Der AKW-Mutterkonzern KEPCO in Südkorea hat die historische Marke von 200 Billionen Won (ca. 150 Milliarden US-Dollar) an Gesamtschulden überschritten.
Damit ist das Unternehmen außerhalb des Finanzsektors die am höchsten verschuldete börsennotierte Firma Südkoreas. Die AKW‑Leute lachen nicht über ihre Schuldzinsen.
Extreme Zinslast:
Allein die täglichen Zinszahlungen für die Bedienung dieser Schulden belaufen sich auf ca. 12 Milliarden Won am Tag, ca. 9 Millionen US-Dollar aber am Tag bei KEPCO in Südkorea.
Kreative Finanzierungsmodelle bei KEPCO in Südkorea.
Da KEPCO aufgrund gesetzlicher Obergrenzen kaum noch neue Unternehmensanleihen ausgeben darf, verhandelt der Konzern mit Großkunden wie Samsung Electronics und SK Hynix über ein Vorauszahlungsmodell.
Die Konzerne sollen Stromkosten für Jahre im Voraus bezahlen, um KEPCO Liquidität zu sichern, und erhalten im Gegenzug garantierte Zinsen für die vorausbezahlten „Stromrechnungen“.
KEPCO bezahlt die alten Schulden mit neuen Schulden bei den Strom-Großkunden.
Herr Gert Lange,
auch in Südkorea ist der Anteil von Atomstrom an der Stromerzeugung von 37,7% auf noch 29,6% zurückgegangen in 20 Jahren.
Auch in Südkorea ist der Anteil an Strom von den Erneuerbaren Energien angestiegen, von 1% auf 10,4% in 20 Jahren.
Ihre Antwort ist Ablenkung von meiner Argumentation sowie und indirekt deren Bestätigung.
Es ist Kern effektiven kapitalistischen Wirtschaftens Großprojekt über Kredite vorzufinanzieren. Dazu gibt es die unterschiedlichsten Finanzierungswege, die man sicher auch heutzutage in einem guten BWL Studium vermittelt bekommt, zumindest, wenn man in die betreffende Vorlesung gänge.
Zunehmend unkalkulierbar ist das politische und bürokratische Risiko im Westen geworden, das sind Auswirkungen regulatorischen Staatsinterventionismus. Sie beschreiben diese aus Ihrer Sicht als positiv. Wie wir alle aber sehen können, ist dieser zentralplanerische ökologische getriebene Interventionismus zerstörerisch, oder?
Herr Gert Lange,
auch in Südkorea das Sie als Beispiel genannt haben ist der Anteil von Atomstrom an der Stromerzeugung von 37,7% auf noch 29,6% zurückgegangen in 20 Jahren.
Auch in Südkorea ist der Anteil an Strom von den Erneuerbaren Energien angestiegen, von 1% auf 10,4% in 20 Jahren.
Wer jetzt noch was gegen Atomkraft sagt, dem hau ich auf die F l o s s e n ! ! !
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Ich widerspreche Herrn Lüdecke, denn ohne SMR kann Deutschland gleich zumachen und den Schlüssel in den Gulli werfen.
Erstrahlende Kernkraft ist gesund, denn sie fördert die Evolution des Menschen und aller Tiere.
Sorry, Herr Achatz. Ihnen als Christ kann das nicht gefallen.
Aufschlussreich der Spruch von Klingbeil in Sachen „Energiewende“: Zahlen sind nicht wichtig wenn man weiss dass man das Richtige tut“…. Deutschland ist am Ende!
Zahlen tun die Anderen?
Oder ist Zahlen vielleicht wichtig, wenn sie (Klingbeils) das Falsche tun?
Alleine in Deutschland:
Bis zu 304 Mrd € an staatlichen Subventionen für die Kernkraft.
Für welchen Zeitraum?
Gut das Windstrom nicht subventioniert wird !!!!!!!!
Die Forschung wurde subventioniert, der Betrieb nicht. Das ist der grundsätzliche Unterschied zur EE-Stromwirtschaft hier muss der Betrieb permanent subventioniert werden. Der Spruch von der „Anschubfinanzierung“ war so gelogen wie der vom Endsieg im Osten….
Genau Frau Schönfelder,
niemand kommt an der Realität vorbei, auch Sie nicht.
Der Atomstrom (TWh) ist innerhalb von 10 Jahren von ca. 11% auf noch 8,9% im Jahr 2025 zurückgehangen im weltweiten Strommix und ein weiter Abmahne ist auch bereits für 2026 zu beobachten.
Der Strom (TWh) aus den Erneuerbaren Energien ist innerhalb von 10 Jahren von ca. 22% auf bereits ca. 34% im Jahr 2025 angestiegen im weltweiten Strommix und ein weiter Anstieg ist auch für das Jahr 2026 bereits jetzt zu beobachten.
Danke für den schönen Übersichtsartikel. Auch die Probleme werden nicht verschwiegen. Es ist nichts Außergewöhnliches, dass eine so komplexe Technik eine kräftige Anschubfinanzierung braucht. Auf die lange Sicht dürfte sich das aber auszahlen.
Leider werden die Abermilliarden bei uns in andere Kanäle gelenkt, wo sie dann versanden. Und auch der Staat kann einen Euro letztlich nur einmal ausgeben.
In Deutschland ist der Strom mit 35,6 Cent je Kilowattstunde unter allen G-20-Staaten am teuersten, zeigt eine neue Verivox-Analyse. Vor allem der Abstand zu den großen Volkswirtschaften Frankreich und USA ist erheblich.
https://www.welt.de/wirtschaft/article6a9396c2d88567044d849a74/deutschland-hat-hoechste-strompreise-unter-g20-staaten-doppelt-so-teuer-wie-der-durchschnitt.html
Mir sagt Verivox was anderes:
Inklusive Grundgebühr gut 31 ct/kWh bei einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh.
Für 3000 kWh/a dann 32,91 ct/kWh – nahe dran am Strasser Preis – aber leider ca. das Dreifache des Preises von 2000, oder?
Und das ist jetzt die frohe Botschaft, ja ?
„Das liege auch daran, dass die Stromproduktion selbst nur etwa ein Drittel des Strompreises für Haushalte ausmache.“
Jedes Jahr zahlt der Deutsche Steuerzahler ca. 17 Mrd. € in die EEG Kasse als „Ausgleichszahlung“ damit der wertlose Wind- und Sonnenstrom weiter eingespeist werden kann. Das Geld ist also nicht das Problem, das Problem ist dass es den grünen Rattenfängern in den Rachen geschmissen wird….
Über 300 Mrd bisher aus Steuergeldern für Kernkraft seit 1955.
Entsorgung, Abriss, Endlagerung nach oben offen.
Herr Schnabel,
Sie widerlegen sich selbst.
300 Mrd (Euro, Deutsche Mark?) seit 1955 sind für 71 Jahre p.a. 4,22 Mrd (Euro, Deutsche Mark?).
Die Subvention nach EEG kostete den Steuerzahler nur in 2025 22 Mrd. Euro.
Kernkraft liefert p.a. an rund 7500 Stunden (Wartung eingeschlossen) verlässlich Energie, die Vollaststunden für WKA liegen irgendwo bei 3000, die Sonnenstunden irgendwo um 2000 Stunden. Und das, ohne Wartungszeiten zu betrachten.
177GW installierte Leistung PV und WKA haben es in der 33.KW nicht geschafft, die Grundlast des Stromverbrauchs in Deutschland zu erzeugen.
Der maximale Stromverbrauch Deutschlands lag am 20.08.2026 bei 73GW, „erneuerbare Energien“ haben 62% der Last erzeugen können.
Der effektive Punkt der Stromerzeugung von WKA und PV lag in der 33.KW am 17.08.2026, 117GW installierte Leistung haben 8,18 GW, 7%der installierten Leistung zur Verfügung gestellt.
22 Mrd Euro für effektive 7% Stromerzeugung?
Das ist jenseits von Ökonomie, über die Zerstörung der Umwelt durch WKA und PV gar nicht erst zu sprechen.
Auf Euro umgerechnet.
Die großen KKWs liefen je nicht länger als 32 Jahre, somit sind die 300 Mrd € auf einen kleineren Zeitraum zu verteilen.
Herr Dimler,
die Nachricht stammte von Herr Cek.
Nichts desto trotz werden aber munter Jahreskosten, installierte Leistung, Vollaststunden und ein einzelner Viertelstundenwert miteinander verrechnet und am Ende soll daraus „7 % Stromerzeugung“ werden.
Schon die Zahlen stimmen nicht: 2025 betrug die EEG-Finanzierung aus dem Bundeshaushalt tatsächlich 16,5 Mrd €, nicht 22 Mrd €.
Und diese 16,5 Mrd. € wurden selbstverständlich nicht für die Stromproduktion an irgendeinem windarmen Morgen bezahlt. 2025 lieferten die Erneuerbaren 257,5 TWh bzw. 58,8 % der öffentlichen Nettostromerzeugung. Allein Wind und PV kamen auf rund 207 TWh bzw. 47 %. Aus einer momentanen Leistung von 7 % der Nennleistung „effektiv 7 % Stromerzeugung“ zu machen, ist schlicht ein Kategorienfehler.
Auch bei der installierten Leistung wirbeln Sie einiges durcheinander: Ende Juli 2026 waren in Deutschland rund 127,4 GW PV, 70,4 GW Wind an Land und 10,9 GW Wind auf See installiert, zusammen also rund 209 GW, nicht 117 oder 177 GW. Und nur so am Rande der 17.08.2026 lag übrigens in KW 34, nicht KW 33.
Dass ein Kernkraftwerk wesentlich mehr Vollaststunden erreicht als Wind oder PV, bestreitet niemand. Genau dafür verwendet man aber den Begriff Vollaststunden. „2.000 Sonnenstunden“ sind dagegen keine 2.000 PV-Vollaststunden.
Die Netzbetreiber rechnen beispielsweise mit etwa 950 h/a für PV, 2.600–2.700 h/a für Onshore-Wind und 3.400 h/a für Offshore-Wind. Kernkraft liegt typischerweise deutlich höher.
Daraus folgt: Für dieselbe Jahresarbeit benötigt man von Wind und PV mehr installierte Leistung und für Zeiten geringer Erzeugung zusätzliche Flexibilität bzw. gesicherte Leistung. Das ist ein völlig legitimer Kritikpunkt am System.
Nur folgt daraus eben nicht: „209 GW installiert, einmal nur x GW geliefert, also ökonomisch wertlos.“
Nach derselben Logik wäre ein Feuerwehrauto ökonomischer Unsinn, weil es 95 % seiner Zeit herumsteht. Entscheidend sind Jahresarbeit, Erzeugungskosten und – bei Wind und PV besonders wichtig – die zusätzlichen Systemkosten für Netze, Speicher, Reserve und gesicherte Leistung.
Und auch der Kernkraftvergleich mit „300 Mrd € / 71 Jahre = 4,2 Mrd. € pro Jahr“ ist nicht sauber. Die rund 300 Mrd € stammen aus einer sehr weit gefassten Subventionsrechnung und sind inflationsbereinigte Werte, nicht 300 Mrd. € tatsächlich jährlich aufsummierter nominaler Haushaltsausgaben. Man kann diese Zahl diskutieren, aber dann muss man mit Wind und PV über denselben Zeitraum und mit derselben Subventionsdefinition vergleichen.
Sie sollten sich daher fragen was kostet 1 kWh verlässlich verfügbarer CO2-armer Strom aus einem Gesamtsystem und dann einschließlich Erzeugung, Netzen, Speichern, Backup, Rückbau und Entsorgung?
Die Rechnung „16,5 oder 22 Milliarden für 7 % Strom“ kann man dagegen direkt entsorgen.
Nein, die werden bezahlt um den wertlosen Wind- und Sonnenstrom zu subventionieren, Monat für Monat, Jahr für Jahr, bis in alle Ewigkeit…
aktuelle_daten_zu_den_einnahmen-_und_ausgabenpositionen_nach_enfg ivm eeg_juli_2026.pdf
Bilanz Juli 2026:
Erlöse aus Vermarktung: 379 Mio €
Zahlung nach § 6 & § 7 EnFG: 1646 Mio €
„Nach derselben Logik wäre ein Feuerwehrauto ökonomischer Unsinn, weil es 95 % seiner Zeit herumsteht. „
Allein dieser „naheliegende“ Vergleich zeigt die Absicht Ihres Vortrages, Ihres „Schönrechnens“ abseits realer deindustrialisierender ökonomischer Wirkungen.
Verwaltungs- und Steuerungsaufwand hoch, Kosten hoch, Wirtschaftlichkeit runter, Wohlstand runter, Wettbewerbsfähigkeit runter, Resilienz runter, persönliche Freiheiten runter, Demokratie runter – das sind die ökosozialistischen Auswirkungen, oder?
Das waren sodann ca. 4,23 Mrd €/a für die Kernkraft für deutlich billigeren Strom.
Sodann heute 17 Mrd/a für mehrfach teuren regenerativen Strom und obendrauf kommen noch die vielen Mrd für den Einkauf von „Entsorgung, Abriss, Endlagerung nach oben offen“, durch den Staat, oder?
Politisch erzeugte Kosten zur Durchsetzung des „Atomausstiegs“. In der realen Ökonomie gibt diese Kosten nicht.
Die Kosten für Entsorgung und Abriss waren in den Stromkosten eingepreist und über die einst genehmigte Laufzeit kalkuliert. Wenn dann eine Physikerin daher kommt und die Dinger vorzeitig beerdigt, gegen Abstandszahlungen an die Unternehmen, dann geht die Kalkulation nunmal nicht mehr auf und der Steuerzahler hat das nachsehen. Alles dazu kann man recherchieren, aber das scheint Ihnen zuviel aufwand zu sein und passt ja so garnicht ins gewohlfühlte Framing. 🙁
Die damalige Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel hat doch den Atomausstieg, im Jahr 2011 um 2 Jahre verlängert, von 2020 auf Ende 2022, und der „grüne“ Minister hat nochmal verlängert auf Mitte April 2023.
Der Atomausstieg wurde doch bereits im Jahr 2000 mit den AKW-Eigentümern vertraglich auf Ende 2020 festgelegt und die AKW-Eigentümer haben den Vertrag auch unterschrieben, im „Atomkonsens“ bereits vergessen, Herr Steinmetz.
Von Ausstiegsbeschluss bis zur tatsächlichen Stilllegung aller deutschen AKWs sind grob 23 Jahre vergangen.
Alles dazu kann man nachprüfen,
aber das scheint Ihnen zufiel Aufwand zu sein und passt ja so gar nicht ins wohl fühl AKW-Framing.
Schon richtig, die Politics der Altparteien haben aus machtpolitischen Gründen beschlossen aus der Elektroenergieerzeugung mittel KKWs auszusteigen.
Zunächst suchten und fanden die Linksgrünen in der „Atomthematik“ ein Vehikel mit dem sie sich in den politischen Diskus drängen konnten.
Sodann hat SPD aus reinen machtpolitischen Gründen die Grünen in die Regierung eingebunden. Die Opferung KKW-Industrie Deutschlands war der politisch Preis, für die Volkswohlfahrt der ökonomische Preis.
Sodann haben CDU/CSU, SPD und FDP im Versuch den Linksgrünen Diskusmassen Abzuschöpfen an diesem Ausstieg festgehalten und haben dabei verschiedenste taktische Manöver gefahren.
Diese Strategie ist mehrfach missglückt.
Dennoch tun die Altparteien immer noch mehr vom Gleichen, um jegliches Zipfelchen Macht zu erhaschen, mittlerweile grobe Deindustrialisierung, Demokratieverfall und gesellschaftliche Spaltung in Kauf nehmend, oder?
Wind statt Uran…. wie bekloppt die „Energiewende“ daher kommt kann man eindrücklich an den Leistungsdaten erkennen.
Mehr Windkraft statt Kernkraft ist so als wenn man die Geburtenrate durch mehr Eunuchen anheben wollte. Die Grünen sind keine Partei, die Grünen sind eine Sekte!
Um den Irrsinn komplett zu machen, hier die reale Einspeisung passend zur oben gezeigten Dauerlinie. Zusammen der Beweis dass die „Energiewende“ nur von geistig verwirrten Leuten, in Kumpanei mit betrügerischen Geschäftemachern, ersonnen werden konnte….
Harald Lesch zum Thema KKW
https://youtube.com/shorts/OI_VptOAWIA?is=KZxPtlMLjq1CNLR6
Den Mann kann man nur noch als intellektuellen Totalschaden bezeichnen… 🤦♂️
Lesch sagt, KKW machen Wasser heiß.
Warum Totalschaden?
Da ist der Sinn eines Kraftwerks:
mit Wasserdampf werden Turbinen betrieben, der Wasserdampf wird mit vielen Mitteln erzeugt.
Hat Herrn Lesch, den Astrophysiker und Naturphilosoph schon einmal jemand gefragt, wie Grundlastkaftwerke ohne die Wirkung des Tauchsieders funktionieren sollen?
Oder eventuell, wie Nachts PV-Anlagen und WKA bei Windstille (wie in diesem Sommer) Strom erzeugen?
Herr Schnabel, Herr Lesch und Sie ähneln sich tatsächlich.
Kopf wie Scheune …. .
Wie soll ich Ihnen das erklären, Sie haben doch denselben Schaden….
Ja, vor allem in seinem Kopf.
Lesch sagt vieles wenn der Tag lang ist und seine Sprüche gut gepampert werden. Nur Sinn ergibt es meist nicht, was auch eingepreist ist weil es ja zum guten Ton gehört der Politik nach dem Munde zu reden. 😀
„Von herabstürzenden Windradmonteuren war dagegen noch nie etwas zu hören.“
Doch das war bei EIKE und bei Prof. Brands zu finden unter
https://eike-klima-energie.eu/2024/10/17/kernenergie-gegen-windkraftwerke-eine-risikobetrachtung/
https://gilbertbrands.de/blog/2024/10/24/kernenergie-gegen-windkraftwerke-eine-risikobetrachtung/
„Radioaktive Strahlung scheint bei kleiner Dosis die Reparaturmechanismen der Zellen anzuregen und unser Immunsystem zu trainieren, so wie es moderate Sonnenstrahlung und nicht zu gefährliche Bakterien und Viren auch machen. Dieser noch weitgehend unerforschte benigne Effekt ist als Hormesis (hier) bekannt.“
Die Hormesis ist nur in Deutschland so gut wie unbekannt. Ich habe dieses Thema in einem 3-Teiler behandelt, siehe wieder bei EIKE und bei Prof. Brands:
1. Positive Strahlenwirkungen – Teil – 1 Januar 2024 EIKE, GB
https://gilbertbrands.de/blog/2024/02/02/positive-strahlenwirkungen-teil-1/
2. Positive Strahlenwirkungen – Teil 2 Februar 2024 EIKE, GB
https://eike-klima-energie.eu/2024/02/02/positive-strahlenwirkungen-teil-2-wie-ist-das-alles-zu-verstehen/
3. Positive Strahlenwirkungen Teil 3 Februar 2024 EIKE, GB
https://eike-klima-energie.eu/2024/02/15/positive-strahlenwirkungen-teil-3-wo-sind-die-fehler-beim-strahlenschutz-was-ist-zu-tun/
Und bei der 17-ten EIKE-Tagung habe ich darüber gesprochen. Eine Zusammenfassung habe ich dazu geschrieben und auch an EIKE geschickt. Bisher wurde sie noch nicht eingestellt, aber hier ist sie schon zu finden.
Strahlung fördert Evolution.
Der Anteil Atomstrom ging über die Jahre von 17,5% zurück auf jetzt noch unter 9% und Besserung ist nicht in siecht.
Betrachte man die Kosten- und Bauzeitüberschreitungen der letzten AKW‑Bauprojekte in der EU ist der AKW-Neubau keine Option.
In Frankreich rechnete man mit 3,3 Milliarden Baukosten für das AKW-Flamanville 3.
Die tatsächlichen Kosten für den AKW-Neubau liegen jetzt bei ca. 24 Milliarden und gebaut wurde mit rund 12 Jahren Bauverzögerung.
Nur wenn der Steuerzahler den Verlust übernimmt, beginnt einer, ein AKW zu bauen, wo weder die Baukosten, noch das Datum der Fertigstellung bekannt sind.
Exklusiv: „Windenergie ist pleite – Verband kündigt Insolvenz anKaum zu glauben: Die Windkraftbranche steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Trotz des Booms bei den erneuerbaren Energien geht nun die GmbH des Branchenverbandes insolvent.“
Exklusiv: Windenergie ist pleite – Verband kündigt Insolvenz an
„Der Lobbyverband BWE ist der größte Fachverband der Windenergiebranche in Deutschland und einer der weltweit größten Verbände im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Branche installierte 2025 allein in Deutschland Windenergieanlagen mit mehr als 5200 Megawatt Leistung. Das entspricht einem Marktwert von mehr als sechs Milliarden Euro. Die rund 17.000 Mitglieder des BWE, darunter Hersteller und Betreiber von Windkraftanlagen, werden sich nun fragen, was mit ihren Mitgliedsbeiträgen passiert ist. Am Montag will man laut BWE-Pressestelle weitere Details bekannt geben.“
Frau Frölich wir sind pleite dank diesen ideologisch besessenen, aufgeblähten Staates und den bisherigen Regierungen.
5 Millionen im öffentlichen Dienst, die uns jährlich über 400 Milliarden kosten.
Die EU fliegt gerade auseinander. Frankreich ist überschuldet. Um Frankreich zu retten, muss Deutschland um die 1 Billion EU bezahlen, die wir nicht haben. 1 Billion Schulden wurden bereits von Merz aufgenommen. Wir werden es aber trotzdem tun und haben dann eine Verschuldung 130 % des BIP. Nach den Stabilisierungskriterien dürfte man sich nicht über 60 % verschulden. Damit wären wir der nächste Rettungskandidat.
Experte! Dammbruch! EU bricht zusammen! Euro vor dem Crash!
Welches Land glauben Sie wird uns dann in der EU retten?
Griechenland, Frankreich oder Italien?
Glauben Sie denn tatsächlich, dass Sie dem Armut entkommen können oder wollen Sie bei einem crash aus dem Land bzw. der EU raus?
Sie verlinken auf den Experten Markus Krall:
„Einem breiteren Publikum wurde er ab den 2010er-Jahren durch provokante Außenseiter-Prognosen in den sozialen Medien bekannt, in denen er vor einem kurz bevorstehenden und nie dagewesenen „Mega-Systemcrash“ warnte, den er „berechnet“ haben wollte, welcher sich allerdings später als völlig haltlos entpuppte. Er wird als rechtslibertär und als „Crash-Prophet“ sowie als Leugner des menschengemachten Klimawandels und als Verbreiter von Falschinformationen zur COVID-19-Pandemie rezipiert.“
Dann ist ja er genau der richtige Mann.
Steht bestimmt in Wiki .
Nur wenn der Steuerzahler die Kosten übernimmt werden in Deutschland Wälder abgeholzt, die Balsahölzer aus dem Kahlschlag des Amazonas zur Herstellung von Rotorblättern importiert, Straßen begradigt um WKAs zu transportieren.
Betrachtet man die Schäden, die die Herstellung und der Transport einer WKA verursacht, wo ist der Nutzen, wenn PV und WKA nur 7% der Grundlast Deutschlands in der 33.KW erzeugen konnten?
Wo ist der Sinn, mit Steuern zu bezahlen, dass der toxische Abrieb von WKA in der Umwelt verteilt wird und der Tierwelt schadet?
Toxischer Abrieb auf den Feldern zur Herstellung von Lebenmitteln liegt?
Mais zur Stromerzeugung angebaut wird auf Flächen, wo Lebensmittel angebaut werden könnten?
Wieviel Tonnen Müll entstehen durch die WKA?
Die Bundesgesellschaft für Endlagerung schreibt:
Ein (!) Rotorblatt wiegt um die 20 Tonnen, 3 davon gibt es pro WKA.
Momentan gibt es in Deutschland rund 29.500 WKA, eine Summe von 5,3 Millionen Tonnen Sondermüll, da GFK und CFK nicht receycling fähig sind.
Wo liegt der größere Schaden?
5,3 Millionen Tonnen Sondermüll oder circa 17.000 Tonnen Schwermetall, das hochradioaktiv ist und perspektivisch als Energielieferant genutzt werden kann?
Die neuen Windkraftanlagen bekommen nach der letzten Ausschreibung ca. 5 Cent/kWh ausbezahlt.
Zwischen 4,44 ct/kWh und 5,19 ct/kWh lag das bei der Windenergie-Ausschreibung.
Der durchschnittliche mengengewichtete Preis lag bei 5,06 ct/kWh.
Welches neu gebaute andere Kraftwerkssystem liefert für ca. 5 Cent die kWh Strom in das öffentliche Stromnetz?
Beim AKW-Neubau sind das über 12 Cent/kWh und da muss der Steuerzahler noch die Atom-Firma retten, siehe z.B. AKW-Neubau in Frankreich.
Nu müssen Sie sich selbst nur noch die Frage beantworten, ob der Preis, das garantierte Preisangebot, irgend einen Zusammenhang zu der ablehnenden Haltung der Konzerne für neue Projekte erkennen lässt.
Ich bin Professor Lüdecke von Eike sehr dankbar für diese äußerst anschauliche Erläuterung einer für den Laien komplizierten Technologie der modernen Kernkraft. Ein ganz feiner, undogmatischer Abriss für einen Ochs vorm Berg der Quantenmechanik, den ich als -pdf-Datei gerne an interessierte Freunde und Bekannte weiterreiche. Denn natürlich darf man nicht vergessen, zumindest meine Generation ist massiv beeinflusst worden von strahlenden Sonnen-Aufklebern mit Kernkraft-nein Danke Aufschriften, Tschernobyl- und Gorleben-Ereignissen. Das darf nicht heißen sich intensiv mit Fakten, Erwartungen und Energiewenden zu beschäftigen.
Der grüne Lügner Harald Lesch hat in Bezug auf die Kernkraft noch zusätzliche alternative Fakten.
https://www.youtube.com/shorts/OI_VptOAWIA
Oh mein Gott…!
Luft wird ja bereits besteuert und nun soll auch Wasser besteuert werden.
Der Staat braucht mehr Geld.
Die höchsten Steuereinnahmen, die wir weltweit haben, reicht dem Staat nicht.
Zitrone noch mehr drücken. Vielleicht kommt ja noch etwas raus.
Ist Wassererhitzen falsch?
Ich habe mir 2021 einen Vortrag von einem Miterfinder ders Dual Fluid Reaktors angehört.Mir ist inzwischen klar,dass Schwarz,Rot ,Grün die Wirkungsweise nich im geringsten verstehen.Zu den Kosten,die sogenannten Erneuerbaren haben gigantische Kosten erfordert.Das wären Erweiterung der Stromnetzes,Aufbau von Gaskraftwerken als Ersatz,begrenzte Laufzeit von Windturbinen.Es sin Ideologen die keine Ahnung haben und die Zukunft D kaputt machen.
Jetzt ist 2026 und die DFR-Leute haben nichts vorzuweisen, nach 5 Jahre und machen da bereits knapp 15 Jahre herum mit dem DFR.
Großspurig wurde angekündigt das in Ruanda 2026 der erste DFR-Testreaktor den Betrieb aufnimmt.
Jetzt ist bereit das Jahr 2026 zu ca. ¾ vorbei und selbst eine DFR-Baustelle ist nicht zu sehen in Ruanda.
https://eike-klima-energie.eu/2023/09/14/olafs-totes-pferd-lebt-jetzt-in-ruanda-weiter/
Es gibt mit Sicherheit Probleme,denn sie werden nicht so subventioniert wie dei angeblich Erneuerbaren Energien.Da sind Unsummen geflossen,ohne das sie Deutschland 365 Tage im Jahr sicher versorgen können.Sind Sie so borniert,oder wollen Sie nicht verstehen,dass D volkommen falsch abgebogen ist.
Alleine in Deutschland:
„…bis zu 304 Mrd € an staatlichen Subventionen für die Kernkraft aus energieverbraucher.de. Diese Förderungen umfassten unter anderem Forschungs- und Entwicklungsgelder, Haftungsübernahmen durch den Staat sowie indirekte Finanzhilfen Bund.“
(„Bund“ ist hier „© Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung – BASE)
Hat sich für die Steuerzahler durch billigen Strom direkt und über günstig produzierte Waren mit diesem Strom auch noch indirekt gut gerechnet, für den vorzeitigen Abriss entstehen dem Steuerzahler neben unnötigen Kosten noch viele andere Nachteile, oder?
In den vergangenen 10 Jahren haben Kenia, Äthiopien, Sudan, Angola, die Republik Kongo, Uganda und Ruanda Verträge mit ROSATOM abgeschlossen. In El Dabaa wird ROSATOM 2028 eine Nuklearanlage mit vier russischen WWER-1200-Reaktoren in Betrieb nehmen. Hunderte Afrikaner haben in Russland studiert, um die junge Generation für die Nukleartechnik fit zu machen. Inzwischen ziehen auch US-amerikanische Unternehmen nach.
Frau Frölich, auch wenn sie und ihresgleichen krampfhaft versuchen, das Rad der Geschichte rückwärts zu drehen – die Zukunft der Energieversorgung ist nuklear – in Russland, China, Indien, Afrika, Iran, USA … . Sie findet auch ohne DFR-StartUp statt.
Die bildungsferne bundesdeutsche Maschinenstürmerei ist endgültig abgehängt. Die können nicht mal ihre lächerlichen Windräder und PV-Anlagen selbst bauen und sie wird zukünftigen Generationen im Panoptikum vorgeführt werden.
Zur Ergänzung,wenn das D Bildungswesen sich so weiter entwickelt wie in den letzten Jahrzehnten,dann holen meine Enkel Fachleute bzgl Atomkraftwerke aus Afrika!!!
Für welche Institution arbeiten und schreiben Sie hier?
Eher nicht für eike, wie Sie…
Vielleicht stellt sich Franz Cek mal selbst vor, Zimmer 2 oder 3 der Schreibstube, oder?
Lt. der frölichen Ute hat sie einen Betrieb, sagte allerdings nicht, in welcher Branche oder ich habe es nicht gelesen.
Herzlichen Dank für diesen umfassenden Vortrag zur Kernphysik.
Dennoch stellen sich Fragen, wenn ich an Frankreich denke:
Flamanville läuft nun mit 12-jähriger Verspätung (17 Jahre Bauzeit) und Vervielfachung der versprochenen Kosten. Ups, jetzt wird er wieder für ein Jahr abgeschaltet, Deckel muss getauscht werden.
Stromgestehungskosten: ca. 12 ct/kWh.
Verlässlichkeit? Nunja…
Ein Reaktortyp 3+, eigentlich ganz gut erprobte Technik. Schweißnahtprobleme, Ventilprobleme, Planungsfehler, …
Was wäre beim Nachfolger „Generation 4“ zu befürchten, der bislang nur als Prototyp besteht? Für den vieles neu bedacht und geplant werden muss?
Werden erneut Planungen bis Netzanschluss von 5 Jahren unterstellt? Traut sich jemand zu einer Projektkosten-Nennung?
Atomkraft ist billig, planbar und grundlastfähig?
Herr Cek,
In diesem Land kostet alles viel Geld weil wir vor allem an Bürokratie scheitern. Die Auflagen sind so hoch, dass alles dadurch mehr Zeit und Geld kostet.
Deswegen – nichts ist billig. Auch die Erneuerbaren sind pleite.
Wir sind nicht konkurrenzfähig und können nicht gute Qualität günstig produzieren und erst recht nicht es verkaufen.
Der Staat kann mit Geldern nicht umgehen und verschwendet es als gäbe es kein Morgen, dass wir die Währung auch noch kaputt machen bzw. unter der Inflation leiden.
Deswegen hätten wir niemals die bereits funktionierenden Kernkraftwerke in die Luft sprengen sollen.
Das war ein fataler Fehler.
So sollte man es sehen. Jetzt müssen wir überall den Tatsachen ins Auge sehen, weil z.B. auch unsere höchst moderne Autoindustrie politisch gegängelt wurde. Statt Technologieoffenheit zu propagieren, effizientes Energiemanagement und Umwelttechnik zu befördern, wurde nur ideologischer Krams in der Klimakirche bis zur Vernichtung ganzer Produktionsstandorte hochgejubelt. Jetzt wird lt. Presse VW wohl vier Standorte „leerlaufen“ lassen (müssen!). Die Oberpriester der politischen Klimakirche (ehemalige Volksparteien) philosophieren nun darüber, ob dort Rüstungsgüter fürs weltweite Ballern zum perspektivischen friedlichen Miteinander der Völker produziert werden können. Die Pisastudien-gestählte Bevölkerung schaut mit offenem Mund unseren politischen und medialen Eliten zu. Mein Selbstmitleid ist begrenzt.
Als die VW und die Autoindustrie noch frei und unabhängig war, haben sie richtig gehandelt. Für diese unsinnigen, bescheuerten Auflagen mit CO2 Ausstoß haben sie eine geniale Lösung mit einer Software gefunden. Hätte ich genauso getan.
Was hat aber der Staat getan als sie es herausgefunden haben.
Diese Untreue musste sehr hart bestraft werden. So hart dass sie dabei den anderen Firmen auch ein Exemplar statuieren können, dass niemand mehr auf diesen Gedanken kommt die Restriktionen des Staates und der EU zu ignorieren.
Sie haben deie VW zerschlagen und komplett ruiniert. Auf Kosten der Bevölkerung und der Wirtschaft. Wir konsumieren schließlich diese Güter und die Steuereinnahmen dieser Unternehmen fallen jetzt aus.
Warum gibt es kein Wachstum? Warum gibt es Insolvenzen? Warum ist die Wirtschaft am Ende? Aso wegen Putin und dem Krieg in Iran. Putin ist schuld.
Nachdem der Staat + die EU die Wirtschaft ruiniert haben, kommt von Herrn Merz die Verschuldung + Reformpaket. Diese Päckchen sollen es jetzt richten nachdem alles vom Staat ruiniert wurde.
Warum haben sie das gemacht? Machtdemonstration. Wir haben das sagen. Wir kontrollieren alles und ihr habt zu gehorchen. Egal ob Wirtschaft kaputt geht, ob die Menschen verarmen oder die Gesellschaft zugrunde geht.
Wir haben die Macht.
Nur Staaten erklären Kriege. Jetzt will Merz uns kriegstüchtig machen.
Warum tut man das? Weil man einen Krieg will.
Wen repräsentiert Pistorus oder Merz? Den bösen Kapitalismus oder den Staat?
Am Anfang fangen die Kriege einigermaßen fair an. Wenn eine Seite merkt, dass sie verliert, dann werden unfaire Methoden eingesetzt. Es wird immer schmutziger, ekelhafter und zuletzt kann es auch mit Massenvernichtungswaffen enden.
Danach wäre alles zerstört.
Wer macht das?
Der Staat.
Damit die Menschen in Frieden und Wohlstand leben können, müssen Staaten zerschlagen und deutlich verkleinert werden (zahnloser Tiger). Man darf ihnen niemals die Macht überlassen.
Die ersten Autos waren auch Prototypen. Wer nicht für die Zukunft plant hat schon verloren.
Es wird wohl das alte Problem sein. Es wird etwas gewünscht und in Auftrag gegeben. Dann erfolgt eine laaaange Planungsphase. Während der immer wieder neue Wünsche und von interessierter Seite neue Rahmenbedingungen vorgebracht werden. Irgendwann ist man dann doch in der Bauphase. Während der werden aber auch wieder ständig neue Wünsche und von interessierter Seite neue Rahmenbedingungen eingebracht. Was immer wieder zu neuen Prüfungen und immer weiter steigender Komplexität führt. Und es dauert und dauert und kostet und kostet. Und dann kommen von interessierter Seite die Schlauberger (Saboteure) und sagen: Seht ihr, wir haben es ja gleich gesagt, das Ganze taugt nicht und ist viel zu teuer.
Und das ist nicht nur ein Problem der KKW-Technik.
Lösungsvorschlag: LinksGrün ab in den Kindergarten
Ich weiß nicht genau, welche Ursachen die Verzögerung von Flamanville hervorgerufen haben. Wie lange dauerte der BER? Stuttgart 21 werkelt immer noch vorsich hin. Wieviele Reaktoren auf der Welt liefern zuverlässig Energie? Da würde ich die Kerntechnik nicht an einem schlechten Beispiel festmachen. Jahrzehnte liefen unsere KKW reibungslos, bis Verrückte die Stillegung befahlen.
Was regen Sie sich über die Kosten auf, Kek ? Ohne französischen Atomstrom sind die Volatilen am ENDE.
Frankreich kann sich so manches leisten, denn es verdient vorzüglich an UNS !
Weht ka Wind net, dann kaufen wir teuren Atomstrom….
Weht er heftig, haben wir im Nu zu viel, da wir ständig ausbauen.
Auch dann zahlen w i r, damit unsere Überkapazitäten abgenommen werden.
Eine WIN-WIN- Geschichte für die Franzosen und eine LOOSE- LOOSE für uns.
Sie dürfen stolz auf sich sein….😂… is ja nicht IHR GELD. Arbeiten sollen immer die Anderen…