Cap Allon
Klimamodelle werden routinemäßig danach beurteilt, wie gut sie die Erwärmung in der Vergangenheit nachbilden. Doch der historische Temperaturbezugspunkt wird selbst rekonstruiert und revidiert – und manche Modelle werden dann gezielt so angepasst, bis sie diesen nachbilden.
Nehmen wir HadCRUT5, einen der wichtigsten globalen Datensätze zur Temperatur.
Es handelt sich dabei nicht um einen einfachen Durchschnitt der rohen Thermometerwerte. Messungen auf Land und See werden um Messveränderungen bereinigt, auf einem globalen Raster zusammengefasst und statistisch auf Regionen mit unzureichender Beobachtung ausgeweitet.
Als HadCRUT4 durch HadCRUT5 ersetzt wurde, stieg die geschätzte Erwärmung für den Zeitraum 2010–2018 im Vergleich zu 1850–1900 von etwa 0,91 °C auf 1,07 °C – eine Aufwärtskorrektur um 0,16 °C. Auch alle früheren Korrekturen ergaben eine Erwärmung.
Das Met Office erklärt, die jüngste Änderung (von 0,91 °C auf 1,07 °C) sei in erster Linie auf „verbesserte“ Korrekturen der Meerestemperaturen und eine „bessere Abdeckung“ datenarmer Regionen zurückzuführen, darunter die Arktis – die „sich am schnellsten erwärmende Region der Erde“.
Unbestritten ist die Tatsache, dass die „beobachtete Erwärmung“, an der Klimamodelle gemessen werden, eine verarbeitete, verfahrensabhängige Rekonstruktion ist, die sich zwischen verschiedenen Versionen der Datensätze erheblich ändern kann – und dies auch tut.
Eines der deutlichsten Beispiele stammt vom deutschen Max-Planck-Institut für Meteorologie. Dessen Modell MPI-ESM1.2 war Teil von CMIP6, dem vom IPCC intensiv genutzten internationalen Klimamodellprojekt.
Im Jahre 2020 veröffentlichten zwei Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts eine Arbeit, in der sie erläuterten, wie sie das Modell MPI-ESM1.2 so angepasst hatten, dass es besser mit den bereits bekannten historischen Temperaturaufzeichnungen übereinstimmte.
Der entscheidende Wert war die Klimasensitivität: Wie stark erwärmt sich das Modell nach einer Verdopplung des CO₂-Gehalts?
Während der Entwicklung ergab eine Zwischenversion eine Klimasensitivität von etwa 7 °C, was vor allem auf die Reaktion der tropischen Wolken zurückzuführen war.
Das war viel zu hoch, um mit den Messdaten übereinzustimmen.
Also änderten sie die Wolkenparameter und strebten bewusst eine Klimasensitivität von etwa 3 °C an.
Das fertige Modell ergab einen Wert von etwa 2,8 °C und stimmte viel besser mit der historischen Erwärmung überein.
Den Forschern war bereits bekannt, um wie viel sich die reale Welt erwärmt hatte. Wenn das Modell eine zu starke Erwärmung ergab, wurden die unsicheren Wolkeneinstellungen so lange angepasst, bis das Ergebnis näher an den bekannten Wert heranrückte.
[Hervorhebung im Original]
Die Max-Planck-Forscher räumten diesen Zirkelschluss selbst ein. Sie schrieben, dass die Nachbildung der historischen Erwärmung nicht als rein empirischer Erfolg gewertet werden könne, da das gewünschte Ergebnis im Voraus bekannt sei und somit ein potenzielles Ziel für die Feinabstimmung darstelle.
Und Wolken waren nicht der einzige Weg, um dorthin zu gelangen.
In ihrer Studie testeten sie auch ein Modell mit einer deutlich höheren Klimasensitivität von 7 °C, bei dem jedoch die Aerosolkühlung von etwa -0,65 W/m² auf -1,5 W/m² erhöht wurde. Auch dies führte zu einer insgesamt in etwa ähnlichen historischen Erwärmung.
Die Übereinstimmung mit der historischen Temperaturkurve beweist nicht, dass das Modell das Klimasystem richtig abgebildet hat. Verschiedene Kombinationen aus Wolkenrückkopplung, Aerosolkühlung und Treibhauserwärmung können ähnliche Rückrechnungen ergeben – und wenn die historische Erwärmung selbst als Feinabstimmungsziel verwendet wurde, ist ihre Reproduktion eine Kalibrierung und keine unabhängige Validierung.
Link: https://electroverse.substack.com/p/snow-returns-across-western-north?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Entscheidend ist die Erkenntnis, dass Wasserdampf ein stark negatives Feedback darstellt. Somit wissen wir einerseits wo der Brachialfehler der „Konsenswissenschaft“ liegt, und andererseits, dass die Klimasensitivität minimal ist, also <1K.
Weil Wasserdampf – selbst im Eike-Universum – als überwiegendes Treibhaus anerkannt ist? Verstehe Ihre Aussage nicht.
(wobei ja manch einer hier selbst den natürlichen Treibhauseffekt leugnet…)
Es ist egal wer sagt „WD is das wichtigste THG“ – ob der IPCC oder jemand hier – es ist und bleibt eine inhaltsleere Floskel die das Denken blockieren soll.
Frankreich hat gegen England bei der WM 4 Tore geschossen. Man könnte sagen England sei in ein Debakel gelaufen. So war es aber nicht, denn England hat umgekehrt 6 Tore geschossen.
Auch bei WD hat die Münze zwei Seiten. WD reduziert den Wärmegradienten und damit den gesamten THE. Unglaublicher Weise hat sich kein einziges paper je mit der Frage befasst, was denn der Nettoeffekt von WD ist. Die Frage an sich wird ausgeklammert, weil sonst der Narrativ des stark heizenden WDs unmittelbar kollabiert..
Mit Verlaub, Herr Schaffer, das ist schlicht falsch. Hier nur eines von unzähligen Papers dazu:
„In der Klimaforschung ist der kühlende Effekt von Wasserdampf (bzw. des Wasserkreislaufs)
Gegenstand intensiver Forschung.
Während das Gas isoliert betrachtet als Wärmeverstärker wirkt, zeigen Studien, dass physikalische Folgeprozesse – vor allem der Lapse-Rate-Effekt (Temperaturgradient) und die Wolkenbildung – massiv gegensteuern.“
https://journals.aps.org/rmp/abstract/10.1103/RevModPhys.93.045002
„Zusammenfassung der Studienbilanz
In globalen Klimamodellen (wie den CMIP-Modellen des Weltklimarats IPCC) wird die Bilanz wie folgt berechnet: Das reine Wasserdampf-Feedback ist positiv (wärmend). Es wird jedoch in jeder Sekunde untrennbar von der Lapse-Rate-Rückkopplung (kühlend) und der Wolkenbildung (teilweise kühlend) begleitet und abgefedert.“
Man merkt bei dieser Aussage über die globalen Klimamodellen (wie den CMIP-Modellen des Weltklimarats IPCC), dass die Leute die sie machen und hier auch von den Zitieren noch nie darüber nachgedacht haben, dass Klima chaotisch ist. Da verbietet sich jede Form von Berechnung weil die partiellen Differentialgleichungen nichtlinear gekoppelt sind und enorm viele Variablen haben.
Das bedeutet, dass sich alle Variablen gegenseitig direkt und indirekt beeinflussen. Sie sind damit nicht-ergodisch. Mit anderen Worten: Man kann sie und ihre Ergebnisse vergessen.
Stellen Sie sich dumm?
Natürlich wird beim Wasserdampf-FEEDBACK(!!!) zwischen den beiden Faktoren differenziert, und zwar vollkommen falsch. Aber das ist nicht der Punkt.
Der Punkt ist, dass man erst mal die Rolle des bestehenden Wasserdampfs verstehen muss, bevor man fragt, wie sich seine graduelle Erhöhung auswirkt. Genau diese Frage vermeidet man wie der Teufel das Weihwasser.
Aber Ihr Argument lässt ganz einfach klären. Wenn also zusätzlicher WD auch eine kühlende Wirkung hat, wie groß ist diese denn beim bestehenden WD? Das können Sie mir sicher beantworten, weil meine Aussage, dass eine solche Arbeit nicht gibt, Ihnen zu Folge falsch war..
Vergessen Sie den Troll, Herr Schaffer. Er hat garantiert nichts von dem verstanden, was er hier reinkopiert hat.
Hm, Sie verstehen die Studie nicht. Eine von Vielen.
Es ist übrigens sinnlos eine Studie mit Bezahlschranke zu verlinken. Hier gibt es das paper tatsächlich..
https://link.aps.org/accepted/10.1103/RevModPhys.93.045002
Es ist aber nur eine Auflistung der bereits von mir falsifizierten Fehlannahmen, ohne Innovation oder kritische Reflexion.
„In globalen Klimamodellen (wie den CMIP-Modellen des Weltklimarats IPCC) wird die Bilanz wie folgt berechnet: Das reine Wasserdampf-Feedback ist positiv (wärmend). Es wird jedoch in jeder Sekunde untrennbar von der Lapse-Rate-Rückkopplung (kühlend) und der Wolkenbildung (teilweise kühlend) begleitet und abgefedert.““
Ziemlicher Unsinn, weil man ganz offensichtlich von einer Wasserdampfgestehung aus Nirvana ausgeht. Der Phasenwechsel bei der Verdunstung wird mal eben gänzlich ausgeblendet. Die alte Weißheit „Verdunstungskühlung“ hat mehr als nur berechtigung, weil dabei einer der aktivsten und stärksten Energietransporte vom Boden weg in Gnag gesetzt wird. Und damit ist die Existenz von Wasserdampf selbst schon ein kühlender Prozess. Von Sublimation über Eis bzw. Land im Winter will ich da noch garnicht schreiben.
„Nirvana“, das sind z.B. die Weltmeere.
Ja, dieser kühlende WD-Effekt ist Teil der Gesamtrechnung, wie oben beschrieben. Die Gesamtbilanz für WD ist halt durch THE erwärmend, siehe oben.
Wenns nur so einfach wäre mit dem WD
Bevor ich überhaupt fragen kann, was der vorhandene Wasserdampf radiativ bewirkt, müsste die physikalische Prozesskette lauten:
Energieangebot an der Oberfläche
→ Verdunstung
→ Aufnahme von Verdampfungsenthalpie
→ Abkühlung der Verdunstungsoberfläche gegenüber dem Zustand ohne Verdunstung
→ Entstehung von H2O(g)
→ Transport von Masse und latenter Energie
→ gleichzeitig kollisional-radiative Wechselwirkung
→ Expansion, Abkühlung und Sättigung
→ Kondensation
→ Freisetzung latenter Energie in größerer Höhe
→ Beeinflussung des vertikalen Temperaturprofils
→ Wolken/Niederschlag
→ fortgesetzter Strahlungsaustausch
→ schließlich Energieabgabe des Gesamtsystems an den Weltraum.
Erst irgendwo innerhalb dieser Prozesskette befindet sich die Teilfrage:
Wie verändert die vorhandene H₂O-Verteilung den radiativen Transfer?
Diese Teilfrage ist natürlich völlig legitim.
Aber sie ist eben nicht identisch mit der Frage:
Welche energetische Wirkung besitzt Wasser beziehungsweise Wasserdampf im Gesamtsystem?
Und leider werden permanent die wesentlichen Prozesse bei der Betrachtung ausgeblendet, denn strahlungsaktives Gas ist nur ein geringer Teil der gekoppelten Prozesse in denen H2O maßgeblich eine Rolle spielt und dabei laufend unter wechselndem Vorzeichen, mal wärmend und mal kühlend, bzw. in manchem sowohl als auch.
Interessante Strategieänderung. Jetzt ist also nicht alles eh ganz einfach und klar, sondern viel zu kompliziert???
Ich denke man kann das auf zwei wesentliche Punkte runterbrechen.
Stellt man die beiden Faktoren gegenüber, sieht man schon WD wird eher keine wärmende Wirkung entfalten können. Fügt man Auflösung hinzu und überprüft die zahlreichenden vereinfachenden Annahmen der Klimawissenschaft, kippt die Sache schnell.
KT97 nahm eine perfekt emittierende Oberfläche an und überschätzt den THE damit um rund 35W/m2. Der Emissionsgrad von Wasser beträgt lediglich 0,91. Es sind also nur ~120W/m2 statt 155W/m2. Da WD einfach den „Rest“ des THEs zugewiesen bekommt, wird seine Rolle weit überschätzt. Es werden eher nur 25 und 50W/m2 sein.
Das gilt auf Basis des gegebene Wärmegradienten, der ohne WD aber wiederum viel größer wäre. Das heißt auch der Anteil von WD wäre dann größer, etwa 40 und 80W/m2. Dennoch steht das eben der rund 80W/m2 Reduktion des gesamten THEs gegenüber.
Zwar darf man diese Überlappungen keinesfalls ignorieren, wie das Klimawissenschaft fälschlich bei Wolken macht. Dennoch, was sich in der Gesamtbilanz ändert wenn sich die Konzentration von WD ändert, ist dieser Nettoanteil am THE – und natürlich die latente Wärme, bzw. der Wärmegradient und damit der gesamt THE. Und zwar etwa im Verhältnis 1:2
Und so ist das in der Tat. WD Feedback setzt sich zusammen aus ca. 0,9W/m2 Höhekomponente und -2W/m2 lapse rate Komponente. In Summe ist WD also mit ca. -1,1W/m2 ein stark neg. Feedback.
Und das beste daran: alle Evidenz zeigt uns genau das, es passt alles perfekt zusammen. Und die „Klimawissenschaft“ hat es geschafft ihre 1,8 / -0,5 Werte völlig frei zu erfinden, entgegen allen Fakten.
Herr Steinmetz,
(Steinmetz)
Bevor ich überhaupt fragen kann, was der vorhandene Wasserdampf radiativ bewirkt, müsste die physikalische Prozesskette lauten:
(Kuck)
Was fehlt? Wahrscheinlich ist es auch schwierig die einzelnen Punkte zu bewerten.
Rein zufällig ist mir aufgefallen, dass die K-T-Bilanz eigentlich unsinnig ist, denn die Erde wird nicht gleichzeitig vollständig bestrahlt (1997). Sinnvoller ist es, eine Bilanz der Tagseite und der Nachtseite zu erstellen.
Schon seit den 30-er Jahren erstellen Meteorologen Klimatabellen für den Tag und die Nacht an vielen Orten der Erde. Da angenommen wird, dass die mittlere Erdtemperatur 288 K warm ist, habe ich mir die Klimatabellen von Orten angesehen, deren mittlere Temperatur 288 K beträgt Die Jahresmittelwerte der Tagseite und der Nachtseite betragen z.B. bei Melbourne 292,8 K und 282,8 K.
Aus diesen Temperaturwerten können die Jahresmittelwerte der Oberflächenabstrahlung
XT (416,7 W/qm) und XN (362,7 W/qm) berechnet werden. Die Erde ist seit ewigen Zeiten in einem stabilen Zustand. Die Differenz zwischen XT und XN ergibt den Bodenwärmestrom QT der Tagseite und der Wärmeabstrahlung QN der Nachtseite: QT = -QN = XT-XN = 54 W/qm.
Die Bilanzen der Tagseite und der Nachtseite ergeben:
ET(Sonneneinstrahlung) = XT+ QT = 470,7 W/qm und
GN(Gegenstrahlung der nächtlichen Wolken) = XN+QN = 308,7 W/qm
Die Probe ergibt: XT +XN = ET GN = 779,4 W/qm
Aus dieser simplen Berechnung mit wirklich gemessenen Werten schließe ich, dass es keinen THE gibt.
Wenn der THE wirken würde (und nicht die Wolken), entsteht folgende Situation:
XT = ET(470,7 W/qm) + GT(154,35 W/qm) – QT
XN = GN(154,35 W/qm) + QT
XT-XN = QT = ET(470,7 W/qm) + GT(154,35 W/qm) – QT – ( GN(154,35 W/qm) + QT)
Ergebnisse:
QT = ET(470,7 W/qm)/3 = 156,9 W/qm
XT = 468,15 W/qm TT = 301,4 K (ewiger Sommer)
XN = 311.25 W/qm TN = 272,2 K (ewiger Winter)
Diese Situation will niemand und bestätigt meine Vermutung, dass es den THE nicht gibt.
Die Wolken steuern das Wetter und das Klima.
Sie halte ich für kompetent, daher meine Frage: Was habe ich übersehen?
Cap Allon hat völlig recht damit, dass Klimamodelle auf historische Daten abgestimmt werden. Kein ernst zu nehmendes Klimamodell wird völlig ohne Kalibrierung anhand vorhandener Messdaten entwickelt.
Richtig ist auch, dass ein Modell die Vergangenheit korrekt reproduzieren kann und dennoch die falschen physikalischen Gründe dafür haben. (Da fällt mir der Spruch ein, dass auch eine kaputte Uhr zweimal am Tag die richtige Zeit anzeigt)
Es gibt aber keine belastbaren Hinweise darauf, dass die Erwärmung ein Artefakt aus der Datenaufbereitung ist. Die Erwärmung zeigt sich unabhängig bei HadCRUT, NASA GISTEMP, NOAA, Berkeley Earth, Satellitenmessungen, Ozeanwärmegehalt, Gletscherrückgang, Meereisschwund und Meeresspiegelanstieg.Diese Datensätze werden von unterschiedlichen Gruppen mit unterschiedlichen Methoden erstellt. Dass alle denselben langfristigen Erwärmungstrend zeigen, spricht gegen die Behauptung, die Erwärmung sei ein Produkt von Datenverarbeitung.
Auch dafür, es könnte ja etwas „hingebogen“ sein, um eine gewünschte Klimasensitivität zu erhalten, gibt es keine Anhaltspunkte. Würde man Parameter völlig frei verändern, müsste das Modell gleichzeitig globale Temperaturen, Niederschlagsmuster, Jahreszeiten, Ozeanzirkulation, Strahlungsbilanzen, Wolkenverteilungen korrekt wiedergeben.Das schränkt die Freiheitsgrade erheblich ein.
Weiterhin wird die Klimasensitivität nicht nur aus Modellen bestimmt. Sie wird auch abgeschätzt aus Satellitenbeobachtungen, Vulkaneruptionen, Eiszeitdaten, Ozeanwärmespeicherung, Paläoklimadaten. Diese unterschiedlichen Methoden führen typischerweise auf eine Gleichgewichts-Klimasensitivität von etwa 2,5 bis 4 °C pro CO₂-Verdopplung.
Das ist die Grundlage für verantwortbare politische Entscheidungen.
Herr Björn, schön, mal wieder von Ihnen zu lesen. Hab schon viel über Sie und vor allem von Ihnen gehört!
Bin grad überrascht, dass Ihr Text noch keine Gegenrede fand – anscheinend haben Sie alle typischen Verdächtigen überzeugen können 👍
… .😂🤣😂🤣….guter Gag. Bachmann applaudiert sich selbst….
Haben Sie das nötig ?
…. sieht ganz schwer so aus.
Allein die Konzeption des Begriffs „KLIMASENSITIVITÄT“ ist ein Witz.
„Weiterhin wird die Klimasensitivität nicht nur aus Modellen bestimmt. Sie wird auch abgeschätzt aus Satellitenbeobachtungen, Vulkaneruptionen, Eiszeitdaten, Ozeanwärmespeicherung, Paläoklimadaten.“
Reicht schoooo…..
Modelle, Schätzen, „Mitteln“ und ungenaue Parameter „bestimmen“….😂
Es wird wohl so sein, daß das gewünschte Ergebnis der jeweiligen „Studie“ mehr oder weniger direkt vorgegeben wird, und die Damen und Herren Experten dann die entsprechenden Daten und Modelle dafür zurechtbiegen. Die wollen doch auch nur gut leben. Und die dafür notwendige finanzielle Ausstattung gibts nun mal nur wenn man schön brav ist und Männchen macht.
Was war nicht alles schon anerkannte „Wissenschaft“. Die zentrale Scheibenerde, die 3 Säftelehre, die völlige Unfähigkeit von Frauen für höhere Bildung, die allgemeine Rassenlehre und aktuell die Evolutionslehre. Und für alles fanden sich schon immer „Experten“, die das felsenfest geglaubt und vertreten haben. Alle anderen, also die Ungläubigen, waren bestenfalls Dummköpfe, schlimmstenfalls mehr oder weniger tot.
„Kein ernst zu nehmendes Klimamodell wird völlig ohne Kalibrierung anhand vorhandener Messdaten entwickelt.“
„Weiterhin wird die Klimasensitivität nicht nur aus Modellen bestimmt.“
„Sie wird auch abgeschätzt aus Satellitenbeobachtungen, Vulkaneruptionen, Eiszeitdaten, Ozeanwärmespeicherung, Paläoklimadaten.“
Sie schreiben ein Zeugs. Zirkelschlüsse, wohin man schaut.
Sie wissen hoffentlich, daß die CMIP-Klimamodelle „heißlaufen“. D.h. wenn sie mit Beobachtungsdaten aus der Vergangenheit „gefüttert“ werden, wird die Prognose zu heiß, mit Daten aus der Gegenwart gibts falsche Modellwerte für die Vergangenheit. Die modellierte „Klimasensitivität“ können Sie vergessen, weil sämtliche Rückkopplungen mit Wasserdampf nur Vermutungen sind, die sich nicht aus Beobachtungsdaten ableiten lassen. Daran ändert sich nichts, wenn man mehrere dieser Modelle nebeneinander laufen läßt, um sich dann das „beste“ Ergebnis auszusuchen. Ein Blick aus dem Küchenfenster ist preiswerter und aufschlußreicher als diese albern-größenwahnsinnige Spielerei mit großen Computern.
Herr Björn,
(Björn)
Die Erwärmung zeigt sich unabhängig bei HadCRUT, NASA GISTEMP, NOAA, Berkeley Earth, Satellitenmessungen, Ozeanwärmegehalt, Gletscherrückgang, Meereisschwund und Meeresspiegelanstieg.
(Kuck)
Ich bestreite die Erwärmung nicht.
Allerdings muss die Ursache der Erwärmung gefunden werden.
Der THE ist jedenfalls nicht die Ursache:
Wenn der THE wirken würde, erhalten die Tagseite neben der Sonneneinstrahlung von 470 W/qm und die Nachtseite eine Gegenstrahlung von je 155 W/qm. Das führt dazu, dass die Temperaturwerte (im Jahresmittel) 301 K und 272 K betragen. Das ist bisher glücklicherweise nicht eingetreten. Ausnahmen entstehen bei wolkenlosem Himmel.
In Wirklichkeit steuern die (nächtlichen) Wolken das Wetter und das Klima. Die Tagseite der Erde erhält (im Jahresmittel) nur die Sonneneinstrahlung von 470 W/qm (also keine Gegenstrahlung) und die Nachtseite die vollständige notwendige Gegenstrahlung von
310 W/qm. Das führt dazu, dass die Temperaturdifferenz zwischen der Tagseite und der Nachtseite nur etwa 10 K betragen (also TT = 293 K, TN 283 K).
Belegt ist das aus den Klimatabellen von Orten, deren mittlere Temperatur 288 K beträgt. Diese Orte (z.B. Melbourne, Nashville, Pisa) erhalten auf der Tagseite eine Sonneneinstrahlung von 470 W/qm und auf der Nachtseite eine Gegenstrahlung von
310 W/qm. Offensichtlich funktioniert der THE nicht.
Schön und gut, Herr Björn.
Sie geben uns einen ausführlichen Einblick in Ihre Weltanschauung. Danke dafür. Sie erklären uns ausführlich, wie perfekt doch die Klimatistik angeblich arbeitet. Aber Ihr Schlusssatz von den „verantwortbaren politischen Entscheidungen“ bleibt eine völlig hohle Phrase.
Was wollen Sie der nicht betenden Gemeinde hier eigentlich verkaufen? Wenn Sie schon die Erdgeschichte bemühen, dann erklären Sie den Lesern doch auch das Entscheidende: Warum war Wärme historisch – wie im Optimum der Römerzeit oder im Mittelalter – immer ein Treiber von Wohlstand, besseren Ernten und gesellschaftlicher Blüte, während sie heute per politischem Dekret verhindert werden muss?
Das „Diesmal ist es anders“-Syndrom?
Im Sinne von Immanuel Kant sollte Aufklärung den Bürger in die Mündigkeit versetzen, damit er sich seines eigenen Verstandes bedient. Musste deshalb der Hockey Stick, die Nicht-Temperatur GMST sowie das 1,5°C-Klimaziel in Verbindung mit dem RCP8.5-Szenario geschöpft werden?
Ist nicht alles schon scheintot?
Was Sie hier betreiben, überzeugt die nicht betende Gemeinde nicht: Sie verstecken sich hinter abstrakter Modell-Akrobatik, um eine alternativlose Politik als technokratische Vorgabe zu diktieren. Mündige Bürger gewinnt man so nicht. Solange Sie diese Brücke zur Realität nicht schlagen, bleibt Ihr Fazit reines Blabla.
Eine angenehm warme Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie in der Vergangenheit mal war, oder?
Klimatistik – eine das Klima statistisch modellierende Epizykeltheorie, die im Unterschied zur ptolemäischen Epizykeltheorie, nicht nur selbst falsch ist, sondern auch falsche Prognosen, als Szenarien getarnt, auswirft.
Die eine Statistik für 30-jährige Klimaperioden betreibt, wobei nur für N = 1 – 2 Perioden einigermaßen gut Messwerte existieren – was ist das wert?
Wissenschaftlich – Nichts, Null.
Aber machtpolitisch und finanziell – Alles, oder?
Und wieder findet eine Gleichsetzung von erhöhten Temperaturen mit Erwärmung statt. Das stimmt, solange die Temperatur eines mit Wasser gefüllten Kochtopfes erfasst wird. Das stimmt auch, solange die Temperatur eines mit Luft gefüllten Kochtopfes erfasst wird.
In beiden Fällen zeigt der Temperaturanstieg, solange er mit Bezug auf den absoluten Nullpunkt in K gemessen wird, proportional die Wärmeveränderung an (sog. Erwärmung).
Das stimmt nicht mehr, wenn man die gemessenen Temperaturen der unterschiedlichen Stoffe mittelt. Beide Stoffe haben trotz gleicher Temperaturanstiege unterschiedliche Wärmeänderungen erfahren. Kann man sich leicht ohne Physik vorstellen, wenn man die Inhalte beider Gefäße in der Temperatur um 10 °C erhöhen will und feststellt, dass man für den Topf mit Wasser viel länger dazu braucht.
Der besonderen Klimawissenschaft in Potsdam ist das piep-egal, Hauptsache, man kann damit Rechner füttern und Rechenergebnisse erzeugen und Geld dafür bekommen. Die Welt mit vielen, vielen Unverständigen, glaubt einfach nur, dass das richtig ist und insbesondere den Klimawandel beschreibt, der ohnehin an jedem Ort der Welt anders verläuft. Und Rahmstorf glaubt das auch oder will vielleicht nur, das andere das glauben – und dafür zahlen!
So glauben auch viele, dass ein Bild in einem Spiegel „spiegelverkehrt“ ist. Tatsächlich ist es aber „spiegelrichtig“. Der Spiegel transformiert das Auge des Betrachters eines Objekts in identischem Abstand und Höhe hinter den Spiegel (Stufenwinkel-Gesetz). Und deshalb sieht das transformierte Auge (natürlich jetzt mit gedachter Wegnahme des Spiegels) den rechten Arm „links“, und das ist nicht spiegelverkehrt, sondern einzig richtig (spiegelrichtig). Der Spiegel kann ja nicht wissen, dass der Beobachter seinen betrachteten Arm mit „rechter Arm“ bezeichnet hat.
Wäre einmal eine Schulungsaufgabe für einen Herrn Rahmstorf, um Physik in ihren Prinzipien und ihrer Tiefe zu verstehen und nicht seine Rechner einfach mit Zahlen ohne Sinn und Verstand mit vermatschten Temperaturen zuzuballern!
Prof. Gerlich:
Die Abstrahlung eines Körpers richtet sich nach der tatsächlichen Temperatur und nicht nach irgendwelchen Temperaturmittelwerten! Temperaturmittelwerte müssen immer aus gegebenen Temperaturverteilungen bestimmt werden und für diese Mittelwerte gibt es keine lösbaren theoretischen Modelle.
Damit ist wohl deutlich gezeigt, daß alle Berechnungen mit einem „mittleren Strahlungsbudget“ oder einer „Strahlungsbilanz“ nichts mit mittleren Erdtemperaturen zu tun haben.
Modelle, Statistiken, Umfragewerte und Wahlergebnisse haben EINES GEMEINSAM :
Und? Hat je mal jemand bewiesen, dass wir aus einem sogenannten Urknall hervorgehen?
Ja, 10-⁴⁹ Sekunden bis dahin zurück „wissen“ wir *ALLES*. Und was war ne schäbige Minute davor? Plötzlich umgibt Schweigen das All der sog. Forscher. Irgendsoein Darwin labert plötzlich irgendwas von sog. Evolution. Beweise? Fehlanzeige!
Es gibt aber Hoffnung, denn Gottes Wort und Wille ist in der meistverkauften Veröffentlichung des Universums niedergeschrieben. Tipp: einfach mal lesen. Und verstehen. Aber ne, im 3. Jahrtausend n. Chr. sind asoziale Medien die Meinungen bestimmend. Das wird noch viel schlimmer, weil heute noch die Jugend damit indoktriniert wird. Aber! Die Jugend von heute ist der „weise“ Alte von morgen…
Herr Bachmann, dass die Bibel Menschen Orientierung und Hoffnung gibt, ist unbestritten. Problematisch ist jedoch Ihre Formulierung „meistverkaufte Veröffentlichung des Universums“: Wir verfügen nur über Daten von der Erde und können über etwaige Veröffentlichungen anderswo im Universum keine Aussage treffen. Präziser wäre beispielsweise „meistverkauftes Buch der Menschheitsgeschichte“.
Unabhängig davon sagt die Verbreitung eines Buches nichts über den Wahrheitsgehalt seiner Inhalte aus! Manche lesen die Bibel aus religiöser Überzeugung, andere als historisches oder kulturelles Werk, wieder andere finden ihre Antworten in anderen Traditionen.
Auch die pauschale Kritik an sozialen Medien greift zu kurz. Sie können Fehlinformationen verbreiten, ermöglichen aber zugleich Zugang zu Wissen und unterschiedlichen Perspektiven – wie jedes Medium sind sie Werkzeug, kein Urteil in sich selbst.
Und die Jugend pauschal als „indoktriniert“ zu bezeichnen, greift ebenfalls zu kurz: Jede Generation wächst unter anderen Bedingungen auf, geprägt von den Medien ihrer Zeit. Kritisches Denken entsteht nicht durch Alter, sondern durch Bildung, Erfahrung und die Bereitschaft, eigene Überzeugungen zu hinterfragen. Die „weisen Alten von morgen“ werden vermutlich jene sein, die gelernt haben, Informationen aus jeder Quelle – ob Buch, Medium oder Internet – kritisch zu prüfen.
Sagen Sie das bitte mal Herrn Georgiev, der schrieb aktuell:
Alias Bachmnn, „Irgendsoein Darwin labert plötzlich irgendwas von sog. Evolution. Beweise? Fehlanzeige!“……Mann, Sie labern so einen Schrott….
Aua…..Beweise ? Lesen Sie Ihre Kommentare….
Chapeau, der is originell 😃
Richtig. Wie heißt es doch bei Statistiken so treffend? „Male erst die Kurve und dann fange an zu berechnen.“
„Gestalte die Achsen des Bösen auf gute Axen um“
🤣
Klimamodelle: Man legt im Voraus fest, was sie zu zeigen haben!
Ist doch logisch, und war schon immer so. Auch bei jedem Gutachten wird zuvor festgelegt, was das Gutachten zu erbringen hat. Und bei jedem Rechtsanwalt erwarte ich die Verteidigung meiner Anliegen. Nur dafür werden die Leute doch bezahlt.
Oder andersherum. Bezahlt man die Leute von Copernicus, dass die Erderwärmung nicht von CO2 kommt, dann werden die Wissenschaftler dafür Gründe finden. Wahrscheinlich zuerst mal bei EIKE lesen und fleißig übernehmen
Wes‘ Brot ich ess‘
😭
Modelle, die nur dann die Vergangenheit einigermaßen beschreiben können wenn willkürliche Anpassungen vorgenommen werden taugen nichts zur Prognose der Klimaentwicklung der Zukunft.
Am schlimmsten dabei ist für mich aber, das Forscher des Max-Planck-Institutes an solchen Manipulationen, selbstverständlich aus Steuermitteln finanziert, beteiligt sind.
Max Plack würde sich im Grabe rumdrehen wenn er wüsste wie sein Name mißbraucht wird.
Wie bei diesen 10.000en, komplizierten Proteinstrukturen im menschlichen Körper, die von DeepMind einzig mit dem einen, bereits vorbestimmten Ziel vorhergesagt werden.
Wahnsinn! Erst das Ziel bestimmen, dann dorthinforschen? Und dann gab’s zur Krönung auch noch den Nobelpreis für sowas. Wo soll das bloß enden?
Machen Sie mal Pause. Relax. 🦧 👍🏼
Falls Sie noch🍌 eine Banane möchten, sagen Sie Bescheid….
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Mit oder ohne Bildchen, ist mir Banane.
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Wir gehen, als höfliche Menschen, viel zu oft darauf ein,
👉 w e n n Sie Ihr Anliegen so formulieren, daß es überhaupt verständlich wird.
Als Mietmaul schreiben Sie ohne Tiefgang oberflächlich zusammengeschusterte, abgekupferte Wissensfragmente zusammen, die SIE als argumentativ erachten.
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