Richtig erinnern: Die NZZ recherchierte selbständig zum Thema der Windhöffigkeit.
„Windhöffigkeit bezeichnet das durchschnittliche Windaufkommen bzw. das energetisch nutzbare Windpotenzial an einem bestimmten Standort – also genau die „Menge an Wind“, die dort für eine Windenergieanlage (Windrad) zur Verfügung steht.“
Die Ergebnisse der NZZ sind ernüchternd.
„Das Ergebnis: Knapp ein Viertel der untersuchten Windräder hat einen Kapazitätsfaktor von weniger als 20%. 28 000 größere Windkraftanlagen sind derzeit auf deutschem Boden in Betrieb. Wie viele davon rentabel sind, weiß niemand.“
Na, die Betreiber wissen das schon – die müssen ja vor dem Bau Meßgeräte aufstellen. Zeigt das Gerät übers Jahr zu wenig an, ist das aber egal – die Subventionsmillionen locken. Daher werden Windräder auch gerne in Staatswäldern gebaut, wo Politiker den Bau durchwinken, obwohl die störenden Restbäume in der Nähe den Wind effizient bremsen.
















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Trotz Wind stehen die Vogelschredder oft still oder einer dreht sich und zwei stehen still, wie ich letztens wieder sah. Aber das ist ja nur ein anekdotischer Beweise …
Vermutlich stehen die still, weil die PV-Anlagen um die Mittagszeit gerade Vorrang haben. Das ist hier auch auch sehr gut zu beobachten. Macht den Windbaronen aber kaum etwas aus, die kriegen „ihr“ Geld meistens trotzdem.
Herr Stemmer ! Gasturbinen-Kraftwerke wurden bisher meist als Spitzenlast-KW einge-setzt, da spielt die Auslastung eine untergeordnete Rolle ! Es gibt aber nicht nur GasT-KW
als fossile Stromerzeuger ! Die von Fr. Reiche geplanten 30 … 40 GasKW sollen aber nicht in erster Linie als Spitzenlast-KW eingesetzt werden sondern als Back-up für die
volatilen „erneuerbaren“ Energiequellen !! Auch dabei kann die Auslastung nicht der wich-tigste Einsatzgrund seien !, sondern die Zuverlässigkeit !
Der absolute Wahnsinn namens „Energiewende“ sieht ja gesetzlich vor dass die fluktuierenden WKA und PV Einspeiser sogar das Privileg der Vorrangeinspeisung geniessen! Die benötigten Gaskraftwerke sind als Systemreserve für die Netzstabilität sowie die Residuallast unverzichtbar. Da diese aber wegen der WKA und PV Vorrangeinspeisung nicht wirtschaftlich betrieben werden können muss ein „Kapazitätsmarkt“ geschaffen werden; Subventionen für das Vorhalten von regelbarer Kraftwerksleistung! Der gesamt Strommarkt wurde von den grünen Schlümpfen wirtschaftlich ruiniert und jetzt stehen sie dumm da, die Deutschen „Klima-Vorreiter“….
Wie hoch muß der IQ sein, um spontan zu begreifen, daß ein Backup-Kraftwerk (außer mit Wasser vielleicht) niemals wirtschaftlich arbeiten kann, also ebenso, wie die Vogelschredder, mit „Staatsknete“ subventioniert werden muß?
Höher als bei @Bachmann, @Frölich oder @Björn.
Sehr geehrter Herr Göhring, im Kern gebe ich Ihnen in der Sache recht. Gerade die Onshore-Anlagen sind wirtschaftlich hoch defizitär. Dennoch ist es möglich die Windhöfigkeit zu berechnen. In Bayern z.B. liegt ein offizieller Windatlas vor der mit einem Abgleich zu den Daten des DWD herangezogen werden kann. Ich habe dies in einem Gutachten für das VrG W13 im Landkreis Aschaffenburg mal durchgerechnet und der Politik zur Verfügiung gestellt. Für dies Gebiet, bei den den sieben Buchen (VrG W13), kann nachgewiesen werden, das nur von 365 Tagen im Jahr die für den dortigen Standort geplante Anlage nur zwischen 100 – 115 Tagen einen nennenswerten Beitrag zur Energieproduktion beitragen kann. Der Titel lautet: Stellungnahme zur Standorteignung
von VrG W13 „bei den sieben Buchen“ für die regionalplanerische Windenergiesteuerungskonzeption. Ich kann Ihnen das Gutachten gerne zru Verfügung stellen.
Windstrom, das Ende jeder Industriegesellschaft…
Ist die Auslastung fossiler Kraftwerke wesentlich besser als die der Windkraftanlagen?
Betrachten wir mal z.B. die Gaskraftwerke, die ja noch ausgebaut werden sollen, so die Bundesregierung.
2025 installierte Leistung bei den Gaskraftwerken um die 35,5 GW und könnten theoretisch um die 310,98 TWh an Strom bringen.
Öffentliche Nettostromerzeugung in Deutschland 2025 bei den Gaskraftwerken, um die 49,54 TWh.
Das ist eine Auslastung von um die 16 % bei den Gaskraftwerken bei der öffentlichen Nettostromerzeugung.
Wie sieht die Auslastung aller Windkraftanlagen aus, die in das öffentliche deutsche Stromnetz einspeisen?
2025 installierte Leistung bei den Windkraftanlagen um die 75,35 GW und könnten theoretisch um die 660,07 TWh an Strom bringen.
Öffentliche Nettostromerzeugung in Deutschland 2025 bei den Windkraftanlagen, um die 131,2 TWh.
Das ist eine Auslastung von um die 20 % bei den Windkraftanlagen bei der öffentlichen Nettostromerzeugung.
Herr Stemmer, ist Ihnen bekannt, dass Kraftwerke immer auslastbar sind, wenn der entsprechende Rohstoff zur Verfügung steht. Stehen die Rohstoffe Sonne und Wind auch auf Abruf zur Verfügung? Solche sinnlosen Zahlespielereien sollte man sein lassen.
Auch auf die Gefahr hin dass Sie es nicht verstehen, die Auslastung einer WKA ist systemimmanent stochastisch wogegen die Auslastung eines thermischen Kraftwerks systemimmanent steuerbar ist. Deswegen ist der Vergleich zwischen Windkraftauslastung und der Residuallast der thermischen Kraftwerken systembedingt unzulässig. Sie verstehen, die Sache mit den Äpfel und den Birnen, in leichter Sprache ausgedrückt?
Das ist kompletter Irrsinn, wenn man bedenkt dass 30% an sich ein grottenschlechter Wert ist, welcher aber im grünen Paralleluniversum als „Spitzenwert“ gefeiert wird, bemerkt man dass man es hier mit Wahnsinnigen zu tun hat. Die Grünen sind keine Partei, die Grünen sind eine Sekte.
Die Grünen sind sehr wohl eine Partei. Nur hat sich deren „Gedankengut“ – ich vermeide höflich den Begriff „Wahnsinn“ – auch in den anderen Parteien, die (angeblich!) „rechtsradikalen“ und „undemokratischen“ Parteien vielleicht ausgenommen, sektenartig etabliert, die aktuell weiterhin mit „Klimagesetzen“ und „Erneuerbarenausbaubeschleunigungsgesetzen“ das tote Pferd namens „Netto-Null-CO2“ reiten.
Heute schon wieder. Sonntag. Niemand braucht Strom. D produziert ungebremst. aus Wind und PV. Die zuverlässigen Backup-Kraftwerke können gar nicht so schnell runterfahren, wie Strom aus „Erneuerbaren“ hingeschlonzt wird. Deshalb viel Export. Deshalb für umme.
nicht für umme! Sondern mit Müllgebühr die „Entsorgung“ erkauft.
Kaprun pumpt Wasser hoch und läßt es neben den Turbinen wieder runter, da sie auch keine bessere Verwendung haben. Aber durch die Müllgebühr rechnet es sich für sie.
Hallo Herr Müller
Gibt es für diesen Irrsinn belastbare Quellen oder ist das nur ein theoretisches Szenario?
Wurde so gemeldet, ich habe es nicht selber gesehen. Kaprun wurde aber gewaltig aufgebohrt, um den Handel mit D besser auszunutzen. Da Österreich auch massig EE hat, fehlt mir die Idee, wie sie den Überschuß aus D sinnvoll verwenden könnten.
Stimmt, ich habe versucht an die realen Einspeisedaten des Windparks „Münsterwäldchen“ bei Aachen zu gelangen. Die werden als „vertrauliche Geschäftsdaten“ behandelt. Die wissen warum….
Glücklicherweise erhält man diese Daten punktgenau für jedes einzelne Gas- und Kohlekraftwerk von RWE oder e.on.
Noch ein grüner MINT-Versager der den Unterschied zwischen systemimmanentem stochastischem Einspeisen und regelbarer Einspeisung nicht rafft.
Gut, dass daher RWE und e.on keine Daten bereitstellen müssen, da regelbare Einspeisung!
Wahrscheinlich ist denen wegen der gesetzlich geregelten, fixen Einspeisevergütungen (Börse + Differenzbetrag aus Steuern) klar, daß sie mit den Einspeisedaten die Gewinn- bzw. Verlustrechnung nachvollziehen könnten. Stecken sich die Windbarone 7 oder 8% Rendite in die Tasche? War’s ein Schxxx-Jahr mit 120.000 Weichkäseeinheiten im Minus? Alles wäre mit mehr oder weniger Aufwand erkennbar. Gaanz schlecht für Projektentwickler 😉
Wenn sog. „erneuerbare Energie“ gesetzlichen Vorrang vor konventioneller Energie hat, ist klar, daß diese Energieformen, wenn sie verfügbar sind, fast beliebig hohe Preise verlangen können, weil sie ja genommen werden müssen!
Es ist sogar so, daß billigere konventionelle KW gedrosselt oder ganz vom Netz genommen werden müssen, wenn die selbe Energie von teureren „Erneuerbaren“ geliefert werden kann.
Zusätzlich bekommen „Erneuerbare“ auch finanzielle Ablösen in Höhe ihrer theoretischen Einspeisemöglichkeit, wenn sie wegen Überproduktion im Netz nicht einspeisen können!
Wen wundert es also, wenn der Strom mit zunehmendem Wind- und PV-Ausbau immer teurer wird? Es ist ein System, welches das Prinzip Teuerung konstruktiv in sich trägt!
„Zusätzlich bekommen „Erneuerbare“ auch finanzielle Ablösen in Höhe ihrer theoretischen Einspeisemöglichkeit, wenn sie wegen Überproduktion im Netz nicht einspeisen können!“
Sie kriegen die Vergütung auch, wenn sie gar nichts ans Netz angeschlossen sind. Das für 5 Jahre, was dann mehrfach auf die 20 Jahre Förderung ausgedehnt werden kann. Danach dasselbe Spiel mit neueren Windrädern an derselben Stelle. Oder knapp daneben, da das alte Fundament nicht reicht und stört?
In der Überschrift steht zurecht: „Richtig erinnern …“, denn der gut recherchierte und sehr anschauliche Artikel der NZZ ist von 2022. Die Zahl der Onshore-Windkraftanlagen ist auf etwa 29.000 Anlagen gestiegen, das Flächenziel wurde – noch unter diesem Schwarzkopf – von 2,0 auf 2,2% der Landesfläche erhöht.
Besser wird es nicht. Die steigende Anlagendichte führt zu gegenseitiger „Abschattung“ (Turbulenzen und Nachlaufeffekte) die wiederum Leistungsminderungen und erhöhte Anlagenbelastungen (erhöhte Stillstandszeiten wegen Reparaturen) nach sich ziehen. Die Zufälligkeit der Energieerzeugung destabilisiert das Netz immer stärker. Der Preis der Energieversorgung steigt weiter.
Im norddeutschen Tiefland wird es langsam sehr eng für Windvorranggebiete. Die windhöffigen Standorte (Küstennähe, Endmoränen in der Uckermark u.ä.) sind bereits dicht mit Anlagen zugebaut. Der Druck auf Waldgebiete steigt. Auch weil die Energieausbeute über Waldflächen recht interessant ist, besser als über offenem Gelände (folgt aus der Rauhigkeitslänge in der logarithmischen Höhenformel für die Windgeschwindigkeit). Allerdings ist der Investitionsaufwand höher als für „Freilandanlagen“, was den Preis der Energieversorgung weiter in die Höhe treibt.
Die Handlungsleitfaden für Dumme „Wenn es nicht funktioniert, brauchen wir einfach nur mehr davon!“ zeigt einmal mehr seine Wirkung.
Der Gesamtwirkungsgrad eines modernen, fossil befeuerten Kraftwerks liegt bei 45 Prozent. Das politisch absichtlich zerstörte und weltweit modernste Hamburger Kohlekraftwerk Moorburg hatte 46,5 Prozent und hätte mit der vorgesehenen Wärmeauskopplung über 60 Prozent erreichen können.
Für den EE-Flatter-Lückenstrom gelten jedoch andere, von grünen Experten aufgestellte Regeln. Wie oben schon erwähnt: Je schlechter, desto mehr. So in der Politik: die anschaulich hohe Anzahl macht’s – nicht deren tatsächlicher Nutzen. Wie die Anzahl der Paragraphen in der Bürokratie.
An die EE-Subventions-Hütchenspieler: jetzt wird so langsam wohl jedem, also fast jedem 😉 klar, warum bei uns hier in Deutschland der Strom so billig ist.
„Das Ergebnis: Knapp ein Viertel der untersuchten Windräder hat einen Kapazitätsfaktor von weniger als 20%. 28 000 größere Windkraftanlagen sind derzeit auf deutschem Boden in Betrieb. Wie viele davon rentabel sind, weiß niemand.“
Glaube ich nicht ‼️
Cek, Englert, Ütchen, Kwass und Hack, the big Alias 😂👍🏼, der weiß garantiert Bescheid….….ist doch auch egal.
Das Back-up läuft, und die EU importiert Russengas, und wir noch zusätzlich Franzosenkernkraft, Chinesenkohle, und USA-LNG ……
Lieber Russengas, möglichst aus der Pipeline und chinesische Kohle als Windräder mit niedriger Auslastung, die sich gegenseitig den Wind aus den Flügeln nehmen um so noch weniger Energie zu liefern. Und das vor allem dann, wenn sie am wenigsten gebraucht wird! Ist dabei aber egal weil die Subventionen immer fließen und so am Ende Energie gefühlt doppelt so teuer wird und dafür auch noch Wälder zerstört werden.
Nur gefühlt verdoppelt???
20 Prozent? Wie peinlich!
Die Gaskraftwerke in Deutschland sind noch unter 20 Prozent, wie peinlich.
Nur gut, dass da jetzt Neue zugebaut werden sollen. Die laufen dann gar nicht mehr, außer alle 3 Jahre bei Mega-Dunkelflaute.
So selten sind die Dunkelflauten im Winter nicht. Und Speichermöglichkeiten zum Ausgleich sind in D nicht vorhanden, aktuell sollen es 30-40 Minuten sein. Außerdem ist die Netzstabilisierung stark von rotierenden Massen abhängig (Turbinen, Generatoren, aber nicht Windräder oder PV).
Längst können Batteriespeicher netzstabilisierend eingesetzt werden – deren Haupteinsatzgebiet bisher.
Und doch, auch Windräder haben dies bereits zum Teil eingebaut. Selbst PV lässt sich mit smarter Regelung dafür einsetzen. Ein schönes, fruchtbares Forschungsgebiet für Ingenieure in Deutschland, z.B. im ISE Freiburg.
Ach Bachmann, wer im ISE Freiburg als Ingenieur arbeitet hat eine Gehirnwäsche durchlaufen. Erklären Sie doch mal wie eine Windmühle, bei fallendem Leistungsgradienten, eine positive Regelleistung bereit stellen kann….
Ach Bachmann, Regelleistung vom Windrad, da wollen Sie uns den trächtigen Hengst verkaufen….
Die Grafik zeigt, a) es ist nur negative „Regelleistung“ möglich und das so stochastisch wie der Wind selbst, und b) der frappierende Unterschied zwischen Prognose und tatsächlicher Windleistung zeigt wie komplett bekloppt die Deutsche „Energiewende“ daher kommt….
Ach die 🥳🥳🥳🥳 ute mal wieder. Hat den Unterschied zwischen systemimmantent stochastisch und systemimmanent regelbar nicht begriffen. Wird Sie auch nie begreifen, dumm, dümmer, grün….
die Dummheit der Antworten konnte um 20% gesteigert werden
Die überdurchschnittliche Intelligenz von @Üte und @Andräas, gepaart mit überragender wirtschaftlicher Expertise und ingenieurtechnischem Sachverstand, verschlägt mir die Sprache. Ich bitte darum, mich ehrfürchtig und hochachtungsvoll aus kommenden Diskussionen mit diesem nobelpreisverdächtigen Wissenschaftsteam verabschieden zu dürfen. Dieser Genialität bin ich einfach nicht gewachsen.