Vorbemerkung des Übersetzers: Bei Klima-realistischen Artikeln muss man sehr häufig auf solche aus dem angelsächsischen Sprachraum zurückgreifen, meist aus den USA. Selbst wenn es um Vorgänge in Europa geht, wird das meist durch die US-amerikanische Brille gesehen. Hier folgt nun eine Betrachtung zum Sommer dieses Jahres 2026 aus einer niederländischen Quelle. Leider bin ich der niederländischen Sprache nicht mächtig und muss die Hilfe einer Übersetzungsmaschine in Anspruch nehmen. Dieser Nachteil wird aber mehr als aufgewogen durch die Tatsache, dass dieser Beitrag eben nicht aus einer US-amerikanischen Quelle stammt. – Ende Vorbemerkung
Ich fand, dass es dieses Jahr größtenteils ein herrlich warmer Sommer war. Er erinnerte mich an jenen „endlos“ langen Sommer von 1976. Den – wie man hört – außergewöhnlichen Sommer von 1947 habe ich nicht miterlebt, aber die Tatsache, dass es 1947 sage und schreibe vier Hitzewellen gab, ist (bis heute) unübertroffen.

Abbildung 1 Daten: KNMI
Das KNMI schrieb, dass der Sommer 2026 der wärmste seit 1901 war, berechnet auf der Grundlage von Tavg, der durchschnittlichen Tagestemperatur. Das mag stimmen (ich habe es nicht nachgerechnet), aber diese eine Hitzewelle von 2026 (Abbildung 1) enttäuscht mich doch ein wenig. Der Unterschied liegt darin, dass Hitzewellen anhand der maximalen Tagesendtemperatur Tmax und nicht auf der Grundlage der durchschnittlichen Tagesendtemperatur Tavg ermittelt werden.

Abbildung 2 Daten: KNMI
Nun ist eine Hitzewelle allerdings eine etwas grobe Methode, um Wärme zu erfassen. Die Definition des KNMI lautet: ein Zeitraum von mindestens 5 aufeinanderfolgenden Tagen an der Hauptmessstation in De Bilt, an denen die Höchsttemperatur 25,0 °C oder mehr beträgt (Sommertage) und von denen mindestens 3 Tage eine Höchsttemperatur von 30,0 °C oder mehr aufweisen müssen (tropische Tage). Abbildung 2 zeigt die Hitzewelle von 2026. Mit einem zusätzlichen tropischen Tag (rosa) und einer etwas anderen Reihenfolge der farbigen Daten hätten wir zwei Hitzewellen statt einer zählen können. Aber „wenn … dann …“ zählt nicht.
Der rote Strich in Abbildung 1 (am 1. September 1951) markiert das Ende des Sonderzeitraums von 1901 bis zum 1. September 1951. Die Temperaturmessungen von De Bilt aus diesem Zeitraum wurden zum 1. Januar 2026 zum zweiten Mal homogenisiert („korrigiert“). Wir zählen nun vom 1.1.1901 bis zum 1.9.1951 insgesamt 14 Hitzewellen. Wie viele ursprünglich gemessen worden sind zeigt Abbildung 3:

Abbildung 3 Daten: KNMI
Die obere Grafik in Abbildung 3 zeigt die Anzahl der bis einschließlich 2015 gemessenen Hitzewellen. Die Temperaturen von 1901 bis zum 1. September 1951 (rote Linie) wurden 2016 zum ersten Mal homogenisiert. Dies hatte enorme Auswirkungen auf die Anzahl der Hitzewellen bis 1951, die von 23 auf nur noch 7 sank (untere Grafik in Abbildung 2). Nach jahrelangem Hin und Her ist es uns gelungen, dass das KNMI diese absurde Korrektur aus dem Jahr 2016 kürzlich korrigiert hat. Ob die Korrektur ausreichend ist, wage ich nicht zu sagen (siehe diesen Artikel), aber die zweite Korrektur (14 Hitzewellen vor dem 1.9.1951) weicht jedenfalls viel weniger von den Messdaten ab als die erste Korrektur von 2016 (7 Hitzewellen).
Eine elegantere Methode zur Untersuchung der „Hitze“ als die Betrachtung von Hitzewellen ist die Berechnung des Durchschnitts der täglichen Höchsttemperaturen (Tmax) während der Sommermonate. Abbildung 4 zeigt die durchschnittliche Tmax pro Sommer von 1901 bis 2026. Die Sommer-Tmax von 2026 (24,5 °C) ist hoch, „unterliegt“ jedoch knapp der von 2003 (24,6 °C, roter Punkt). Die Sommer-Tmax des heißen Sommers von 1976 betrug 24,2 °C und die von 1947 (mit vier Hitzewellen) 23,9 °C. Letzteres zeigt deutlich, dass „Hitzewellen“ nur ein grober Maßstab sind.
Rekorde sind zwar gut für die Zeitung und das Fernsehen, interessanter ist jedoch der lineare Trend in Abbildung 4, also die dargestellte gerade Linie. Die dazugehörige Formel steht in der rechten unteren Ecke. Für die sommerliche Tmax von De Bilt gilt ein linearer Trend von y = 0,0217x. Der Anstieg der Sommer-Tmax von 1901 bis 2026 beträgt somit 2,734 °C, pro Jahrhundert beträgt der Anstieg 2,17 °C.
Eine interessante Frage ist meiner Meinung nach, ob der lineare Trend der Sommer-Tmax in De Bilt nach zwei umfangreichen Homogenisierungen noch „glaubwürdig“ ist. Dazu verwende ich die Sommer-Tmax der vier übrigen Hauptmessstationen De Kooy, Eelde, Vlissingen und Maastricht. Angesichts der geografischen Lage (Abbildung 5) und der relativ geringen Entfernungen zwischen den Stationen ist zu erwarten, dass der sommerliche Tmax-Trend von De Bilt in etwa mit dem der übrigen Stationen vergleichbar sein dürfte.
Die linearen Trends aller fünf Hauptmessstationen sind rot dargestellt. Wie es aussieht, passt der Trend der Messstation De Bilt gut zu dem der vier Eckmessstationen.
Dennoch habe ich gewisse Vorbehalte gegenüber den dargestellten Trends. Über die Daten von De Bilt habe ich dazu bereits ausführlich in diesem Artikel geschrieben. Aber auch zu den Zahlen der vier Eckstationen gibt es einiges zu sagen. Die Karte zeigt, dass für jede der vier Eckstationen zwei Stationsnamen angegeben sind. Jeder dieser vier Stationen wurde irgendwann einmal verlegt: Den Helder nach De Kooy, Groningen nach Eelde, Maastricht nach Beek und Vlissingen nach Souburg und zurück. Das führt zu Sprüngen in den Zeitreihen, die mithilfe paralleler Messungen „aufgelöst“ wurden:

Abbildung 6 Quelle: De Valk + Brandsma (2023)
Dabei wurden die „alten“ Daten im Vergleich zu den „neuen“ Daten korrigiert. Diese Korrekturen fielen übrigens weniger einschneidend aus als die für De Bilt, wo parallele Messungen fehlten. Deshalb wird die Station De Bilt auf der Karte nur mit einem Stationsnamen angezeigt.
Ich habe Verständnis dafür, dass Institute wie das KNMI ihre Messreihen gerne so lang wie möglich halten möchten. Aber jede Korrektur, wie gut sie auch durchgeführt sein mag, macht aus „Messdaten“ doch „normale Daten“. Beim Herunterladen von Tagesdaten erscheint immer diese Warnung:
„#Anmerkung: Aufgrund der Verlagerung von Messstationen und Änderungen der Messmethoden sind diese Zeitreihen mit Stundenwerten möglicherweise inhomogen! Das bedeutet, dass diese Reihe von Messwerten nicht für Trendanalysen geeignet ist.“
Vielleicht sollte noch hinzugefügt werden: „Letzteres gilt möglicherweise auch für die homogenisierten Daten.“ Eine andere Möglichkeit wäre, bei Standortverlagerungen und/oder Gerätewechseln keine Korrekturen mehr vorzunehmen und einfach eine neue Zeitreihe zu beginnen.
Link: https://klimaatgek.nl/wordpress/2026/09/11/die-warme-zomer-van-2026/
Übersetzt aus dem Niederländischen via Deepl.com, überarbeitet von Christian Freuer


















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Lesch wirft Regierung „Wegschweigen“ der Jahrhunderthitze vor
https://www.focus.de/earth/umwelt/ein-skandal-lesch-wirft-regierung-wegschweigen-der-jahrhunderthitze-vor_accaf15a-1831-4bdf-a3c2-f91f6dec34ae.html
Physiker oder Schauspieler?
Schauspieler und großer Profiteur vom CO2-Ablaßhandel. Im Mittelalter hätte er in die Mannschaft vom großen Ablaßhandelslprediger Johann Tetzel gehört.
Nur: Tetzel mußte noch selbst vor Ort akitv sein, heute verlangen die Scharlatane, dass die Politik uns ausnimmt und das Geld dann weiterverteilt.
Ich setze einfach mal voraus, dem Lesch können Sie beiden nicht annähernd das Wasser reichen. Mangels naturwissenschaftlicher Grundlagen.
Das ist nicht schlimm. Ohne Leugner und Beschimpfer wär‘ das Leben kaum halb so lustig. Es braucht Kontraste, herzlichen Dank hierfür.
Bachmann, wir wollen mal eins klarstellen. Für die meisten Themen auf EIKE fehlen Ihnen schlicht die intellektuellen Fähigkeiten.
Sie verdingen sich für das Großkapital und reden sich ein, Sie stünden im Dienst einer „guten Sache“.. 😂, weil es Ihnen oberflächlich „aufoktroiert“ wurde….🤩
Sie sind ein einfaches Mietmaul. Kriegstreiberei wird für Sie zum „Geschäftsmodell“, selbst wenn sich dabei die Narrative Ihrer kleinen Welt widersprechen. Kriegs-CO2 ist eine gute Sache.. 😂👍🏼
Im Grunde wissen Sie das alles selbst.
Lesch ist ein Kumpel von Ihnen.
Durch seine Ausbildung ist sein „Einkommen“, für s e i n e Öffentlichkeitsarbeit im Auftrag der CO2-Stakeholder ungleich höher angesiedelt.
Er ist ein Mietmaul der „gehobenen Art“.
Charakterlich sind die Unterschiede zwischen Euch beiden minimal.
Zwei elende käufliche Seelen. Zwei Verräter unserer besten menschlichen Eigenschaften. Zwei moralische Krüppel ohne Mitmenschlichkeit, ohne Skrupel, ohne WERT.
Wir haben e i n Leben.
Traurig, wenn man es verkauft… aus Eitelkeit, Faulheit, Dummheit, Gehässigkeit.. was auch immer.
Ich wünsche Ihnen Einsicht und Kraft zur Veränderung.
Verbessern Sie sich. Hierin liegen Ihre größten Potentiale.🧑🩰
Oh, solch großes Kompliment hätte ich niemals von Ihrer Seite mir erträumen können. Herzlichen Dank! 😘
Jedoch befindet sich Herr Lesch (wie Sie korrekt anmerken) in einer wissenschaftlich höheren Größenordnung.
…und es kommt von Herzen, Bachmann, aus r e i n e r Überzeugung. ❤️
Ein ἰδιώτης ?.
Die Politik (Merz/Klingbeil u.ä.) tut was sie kann, das kann man denen nicht absprechen. Es wird aber nicht anerkannt (S-A, M/V, Bürlin) – entweder weil sie es nicht kann oder weil es zu offensichtlich nur auf das letzte Hemd des „Prekariats“ zielt. PS: Der FOCUS scheint leider auch keine Lösung zu sein, wenn er sich auf Lesch bezieht 😉
Der warme Sommer des Jahres 2026
Nur bei uns im Mittel- und Westeuropa!! In Skandinavien bereits nicht mehr, wobei „Skandinavien“ schon kurz vor der dänischen Grenze begann. Schleswig und Sylt lagen deutlich unter dem Schnitt von Stuttgart. Besonders südeuropäisch heiß war es nördlich von Basel im Breisgau
Weltweit war der Sommer 26 überhaupt nicht warm, obwohl Copernicus uns das wieder grottenfalsch berichtet. Denen geht es ums Geld, und um den Erhalt des CO2-Ablaßhandels. Wir sollen weiter ausgeraubt werden für eine angebliche Klimarettung. Siehe unsere Darstellung über den Sommer in aller Welt und die Zusammenstellung vom Fakten-Fuchs:
Volker Fuchs 21.09.2026
Nachfolgend in Ergänzug des FuVo-UAH-Monitor August 2026 | Auswertung aller UAH-Regionen: Abkühlung weltweit in 24 von 28 Regionen – Südpol / Nordpol / USA / Australien usw., globaler Einfluss von El Nino bemerkbar
https://www.volkerfuchsputzbrunn.de/2026-3/klima/09-09/ Volker Fuchs 9.9.2026
eine weitergehende Temperaturbetrachtung auf Grundlage der Daten des Climate4you von Ole Humlum (anhand von NASA AIRS v6-Satellitendaten), die auch für den Agust 2026 eine Abkühlung in vielen Gebieten der Erde belegen
Demenz breitet sich aus!!
1975
Rudi Carrell – Wann wird’s mal wieder richtig Sommer Da gab es bis zu 40 Grad im Schatten Wir mussten mit dem Wasser sparsam sein.
https://youtu.be/KzEOvyDcVas?si=rxUxAan1Y_BsuRKR
Erderwärmung bescherte Römischem Reich fette Jahre
Olivenbäume, Weinreben und anderes, was man eher aus wärmeren Regionen kennt, warf vor 2000 Jahren auf britischem Boden Erträge ab. Tacitus (58-117), der so akkurate römische Historiker, hat es der Nachwelt überliefert.
2019_09_2rr5
https://www.welt.de/geschichte/article149773123/ Erderwärmung-bescherte-Roemischem-Reich- fette-Jahre.html
Im Mittelalter wuchsen in Deutschland Zitronenbäume.
In England wurden ebenfalls Wein und Olivenbäume angebaut. Es war wärmer als heute, Mittel- und Nordeuropa hatte seine Blütezeit! TERRA-X
2023_08_26
24.50min-25.50min
https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/wein-eine-geschichte- durch-die-jahrtausende-doku-100.html
Sie wiederholen sich bisweilen 🌞
Macht nichts, Herr Bachmann
Ich war 20 Jahre freier Mitarbeiter eines Kreiszeitung. Es galt die Ansicht: Man muss etwas 10mal schreiben bis es alle Redakteure der zeitung mitbekommen haben. Man muss etwas 100mal schreiben bis es die Leser mitbekommen haben.
Meinen Sie im Ernst, jemand würde den Ingenieur lesen oder sogar seine (KI- und Wiki-) Links anklicken?
Kürzlich wurde er von Ihren Eike-Kollegen gerügt für seine überlangen, immer gleichen Essays, seine Sperrung wurde angedroht. Wie ist dazu der Stand heute?
….Ihren Eike-Kollegen…
Das sind nicht meine EIKE-Kollegen, wir veröffentlichen nur bei EIKE. Wir sind aktive Natur- und Umweltschützer, ausgezeichnet mit vielen Umweltpreisen für unser Tun. Aber unsere einstigen Verbände wie BUND udn NABU veröffentlichen unsere Artikel nicht. Die sind nicht an Wahrheiten interessiert. Der Wasserkopf oben hat auch nichts mit den aktiven Naturschützern vor Ort zu tun, der sieht nur das Geld.
Ich achte Ihre Motivation, sich in Natur- und Umweltschutz zu engagieren.
„Meinen Sie im Ernst, jemand würde den Ingenieur lesen oder sogar seine (KI- und Wiki-) Links anklicken?“
Ja, itˋs me !
Ich bin Herrn Rosemeyer sehr dankbar für seine Mühe. ☺️
Er verpackt in einem Link mehr Tatsachen, als Sie in hundert Kommentaren….üben, üben, üben….Rinnsal….😂
Sicherlich kommt’s Ihnen entgegen, dass der Ingenieur täglich dasselbe wiederholt 😉
…nicht mehr als Sie…
Er hält sich an Fakten und Sie an ihre verordneten Narrative…😌
Viele Fakten bleiben uns so in Erinnerung, denn das Internet ist nur noch ein Medium und Dienstleister seiner Betreiber.
Es wird gecancelt und fokussiert, gefakt und gelogen….kontrolliert und überwacht….🤮
👉 aufoktroiert……😉
Gute Güte!
Lesen und Klicken, sicherlich, warum nicht?
Der Ingenieur hat 100mal geschrieben, dass CO2 sich am Boden sammelt. Ich glaube es ihm noch immer nicht.
Damit überraschen Sie hier Niemanden, oder?
Richtig ist, dieser Sommer war in Mittel- und Westeuropa sehr warm, Einordnung in Deutschland, siehe unsere Grafiken in den Sommerartikeln. Aber schon in Skandinavien nicht mehr, wobei Skandinavien bereits vor der dänischen Grenze beginnt. Dort war der Sommer bereits deutlich kälter als beim DWD-Schnitt, ganz zu schweigen im Vergleich zum Breisgau.
Der Süden Deutschlands lag seit Ende Mai im Bereich südwestlicher heißer Luftzufuhr aus Nordafrika, eine Strömung, die auch jetzt noch abgeschwächt anhält und dem Süden Deutschlands deutlich wärmere Septembertage beschert als dem Norden. Sept. 26 bisher in Schleswig 15,3°C, Schnarrenberg bei Stuttgart 18,9°C.
Der CO2-gehalt der Luft ist an beiden Orten gleich hoch.
Ein aufschlußreicher Artikel über die Folgen der „Homogenisierung“ von Meßreihen. Danke, Herr Freuer/Frey 😉
Bisher war mir nicht bekannt, daß die lange Temperaturreihe von De Bilt homogenisiert wurde. Damit wurde sie wertlos gemacht, wie vorher schon die lange mittelenglische Reihe des MetOffice. Man muß nur die Veränderungen von HadCrut V1 bis HadCrut V5 miteinander vergleichen um zu verstehen, wie zielgerichtete, rückwirkende Datenmanipulation funktioniert. Dabei sind auch einige Mails aus „Climagate“ ganz hilfreich. Grüße aus dem Büro von Winston Smith („1984“).
Ich kann jedem Interessierten nur empfehlen, jeden erreichbaren Datensatz unverzüglich zu sichern. Zunächst empfehle ich das für die DWD-Datensätze „Berlin-Dahlem“ (Anhang), „Frankfurt/Main“ und andere – länger als 100-jährige Datensätze. Die scheinen (noch) in Ordnung zu sein. Überlegungen zu möglichen Fehlern oder Sprüngen mögen bitte individuell angestellt werden, dafür braucht Wissenschaft keine religiös inspirierten Vorbeter!
Die Empfehlung ist gut, und für alle Länder angebracht. z.B. haben wir heute morgen bei der Station Szeged im Süden Ungarns entdeckt, dass die Daten von 1900 bis 1950, also die ersten fünf Jahrzehnte vor etwa drei Jahren stark bis sehr stark nach unten korrigiert wurden, so dass nun eine durchgehende Erwärmungslinie seit 1900 vorliegt. Der übliche Trick der Klimakirche. Und unsere Infanteriesoldaten hier in den EIKE-Kommentaren schweigen wohl aufgrund des Befehls ihre KLimaoffiziers.
Aber der DWD ging bis jetzt andere Wege. Er hat die Datensätze der letzten 30 Jahre wärmer gemacht durch neue Bestimmungen. Die alte Wetterhütte abgeschafft, auf digital umgestellt und die neue Messeinheit muss nun ganztägig in der Sonne stehen, wobei das Digitalthermometer nur durch eine Pilzhaube vor direkter Bestrahlung geschützt ist. Außerdem wurden in den letzten 30 Jahren kalte Wetterstationen aufgelöst und neue an einem wärmeren Standort eingerichtet. In den letzten 30 Jahren wird der Deutschlandschnitt im Grunde durch ganz andere Stationen ermittelt als zuvor.
In unserem Sommerartikel 2 haben wir bei Grafik 4 versucht, diese statistische anthropogne DWD-Erwärmung durch ein Verfahren nach Raimaund Leistenschneider zu korrigieren. https://eike-klima-energie.eu/2026/09/15/der-sommer-wird-in-deutschland-erst-seit-1988-waermer-teil-2/
Sie haben recht, Herr Kowatsch. Man sollte sich bei weiterer Verwendung von Zeitreihen immer über die Stationsgeschichte informieren. Sie haben in ihren Artikeln darauf ausreichend oft aufmerksam gemacht. Allerdings ist mir kein Beleg bekannt, daß der DWD dabei zielgerichtet vorgeht. Oft kommt es mir so vor, als wenn ganz banale Gründe wie Grundstücksverfügbarkeit, Verfügbarkeit von Medienanschlüssen oder Zufahrtsmöglichkeiten den Ausschlag gegeben haben.
Zwei ausgewählte Schwanks am Rande zur Illustration:
Die ehemalige hydrometeorologische Forschungsstation am Stechlinsee (dort habe ich bis 1991 als Stationsleiter gearbeitet), wurde vom UBA übernommen. Das UBA macht dort die Messungen atmosphärischen Spurenstoffe, die früher vom Meteorologischen Dienst gemacht wurden, und auch Klimabeobachtungen, der Forschungsbereich wurde eingestellt. Der DWD hat auf einem Acker beim Nachbardorf eine neue automatische Station aufgestellt. Zwei Behörden auf einem Grundstück, geht wohl garnicht, dann gleich besser zwei Meßstellen nebeneinander. Der Temperatursprung ist ungefähr 1 k. Ich muß aber der Vollständigkeit anmerken, daß die ehemalige MD-Station im Wald und fast direkt am See lag – auch nicht gerade eine gute Wahl, jedenfalls nicht für Temperaturmessungen.
Vor einigen Jahren wurde die Wetterwarte auf dem Brocken automatisiert und die Beobachter irgendwie versetzt. Das hatte zur Folge, daß im Winter, nach Schneefall, ein Trupp DWD-Mitarbeiter aus der Wetterdienststelle Leipzig mit Räumschaufeln anrückte (ca. 200 km), selbstverständlich mit Kraftfahrer, um den Eingang zur Wetterwarte freizulegen und die Geräte zu kontrollieren. Man kann leider nicht feststellen, was sich dort angesammelt hat, aber ich vermute eine stark raueisbesetzte Thermometerhütte ohne Durchlüftung könnte das Mindeste gewesen sein.
Leider habe ich den Kontakt verloren aber es könnte noch viel mehr ulkige Geschichten aus dem DWD geben. Was ich damit ausdrücken will: Bürokratisches Verwaltungschaos scheint beim DWD der Normalzustand zu sein und Vorrang vor wissenschaftlich begründeter Meßstellenauswahl zu haben. Aber wie schon gesagt, ich weiß es nicht besser.
Oft kommt es mir so vor, als wenn ganz banale Gründe wie Grundstücksverfügbarkeit, Verfügbarkeit von Medienanschlüssen oder Zufahrtsmöglichkeiten den Ausschlag gegeben haben.
Das ist natürlich richtig, aber für die dann gefundenen neuen Plätze müssen die neuen DWD-Richtlinien erfüllt sein, insbesonder muss der Platz in 2 m Höhe ganztägig sonnenbeschienen sein, also von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Und das ist im Sommer eine schwierige Bedingung.
Der letzte Satz sollte besser so lauten:
“Sie
habenwurden in den Kommentaren zu ihren Artikeln darauf ausreichend oft aufmerksam gemacht.Bei festgestellten Instrumentenfehlern haben wir früher versucht, eine zeitliche Fixierung von Sprüngen in der Meßreihe zu entdecken und nachzuvollziehen, oder nach Gründe für für einen „wandernden“ Fehler gesucht (alle möglichen Gerätschaften, von Thermographen über Wasserstandspegel bis zu zunehmend abgeschatteten Wind- oder Strahlungsmessgeräten (Baumaufwuchs)). Man braucht jedoch belastbare Eckpunkte dafür (Kontrollmessungen, Kalibrierungen, Vergleiche). Das ist eine schwierige Detektivaufgabe, und die Korrekturverfahren sollten gut dokumentiert werden, wenn man nicht den Vorwurf der willkürlichen „Homogenisierung“ auf sich ziehen will. Das übliche Verfahren mit Korrekturkurven u.dgl. ist mir jedenfalls bekannt. Vielleicht können sie gelegentlich darüber berichten, wie sie das gemacht haben. Auf den ersten Blick sieht es sehr interessant und plausibel aus, vergleichbar mit ähnlichen Berechnungen eines zunehmenden Wärmeinseleffekts.
Hier begann das Leistenschneider-Schlamassel mit der WI-Berechnung.
Sie finden mich dort auch in den Kommentaren.
MfG
Ketterer
Danke, Herr Ketterer, für den Verweis (eine große Menge Meinungsaustausch 😉 also einiges zum Lesen). Soo lange (seit 2010) bin ich hier noch nicht aktiv, da fehlt mir tatsächlich die Vorgeschichte. Aber ein paar Anmerkungen hätte ich schon:
Vielleicht kann man sich da irgendwie einigen.
Herr Nitscke, Sie schreiben:
Ja und das war in ca. 16 Jahren das einzige Mal, dass Herr Leistenschneider dieser Einschränkung zustimmt.
Er hatte in weiteren Diskussionen (wie auch Herr Kowatsch) das ins Verhältnis setzen von Celsiustemperaturen vehement verteidigt.
Herr Paessler (Wetterwarte München) hatte dies und Leistenschneider Prozentrechnung von Celsiustemperaturen seinerzeit als Schw.chsinn eingestuft. Dennoch behielt das Team Kowatsch/Leistenschneider diesen sachlich fehlerhaften Ansatz in vielen ihrer Artikel zum DWD und seinen Stationsveränderungen bei.
MfG
Herr Kowatsch schreibt wieder:
Diesen Textbaustein bringt Herr Kowatsch immer wieder ohne einen validen Beleg zu liefern.
Die Änderungen im DWD Messnetz der Kliimastationen seit 1995 zeigen bei einer Stichprobe (10%) in der Mehrheit eine ‚WI-Abnahme‘ .
Hätte ich schon früher gezeigt: Herr Kowatsch führt hier seine Leserschaft hinter die Fichte.
So ein Quatsch….WI-abnahme um 10% seit 1995.
Wenn die Wetterstation an einen ganz tägig sonnenbeschienen Platz gesetzt wird, dann steigen vor allem die Sommertemperaturen tagsüber in den Messreihen. Muss die Station nicht versetzt werden, dann steigen die Temperaturen tagsüber auch, und zwar durch die Abschaffung der Wetterhütte und die digitale Messung unter der Pilzhaube. Das hat uns doch Herr Hager in seiner Diplomarbeit gezeigt.
Und wenn Sie Herrn Hager nicht glauben, dann führen Sie die Versuche doch endlich mal selbst durch.
Ja wo soll ich das denn gesagt haben?!?
Geht’s noch?!?
Was sagten noch gleich in einer Nachbardiskussion über ‚Missverstehen`
Wenn es Hitze gibt, zeigt jeder Wetterbericht vorab, woher die warme Luft kommt. Für Mitteleuropa zumeist als Strömung über Spanien aus der Sahara, manchmal auch mit Saharastaub.
Eine dynamische Korrelation mit den CO₂-ppm ist nicht feststellbar, weil die überall rel. konstant und gleich sind.
Und klar ist auch, Hitzetage sind ausnahmslos Schönwettertage, es gibt also keine Hitzewelle und gleichzeitig bewölktes Wetter.
Und eine Theorie, daß CO₂ mengenabhängig in die Wolkenbildung bzw. gegen Wolkenbildung eingreift, habe ich noch nie gehört.
C3S global temperature trend monitor (Copernicus)
Dort ist die Globaltemperatur von Dez. 2023 bis Jun. 2026 um 0,4°C gefallen.
Von 1,78°C auf 1,39°C und liegt wieder deutlich unter 1,5°C.
War aber ja so heiß der Sommer.
Halt nur lokal. Insbesondere dort wo die Sonnenstunden zunehmen.
Wärme ist gut fürs Volk.
Und wir sind das Volk, oder?
Exakt. Stellen Sie sich vor, Sie liegen in der Badewanne: Welchen Hahn drehen Sie auf, wenn die Wassertemperatur 30 °C beträgt, warm oder kalt?
Warm natürlich,…sonst wirdˋs kalt…..Rinnsal 😂.
Eine Frage aus Ihrem Physik-Abitur…?
Ne, ich hatte im Abi Mathe und Bio als Schwerpunkte. Physik nur bis zur 12ten.
Das erklärt so manches.
¿Was konkret?
Bio ?? …..und keine Ahnung von der Photosynthese, CO2 👉 Atemantrieb ?
Was waren denn das für Schwerpunkte ? 😱
Zu schwer, zu verstehen ? 😎
Haben Sie einen Volksschul-Abschluss?
(irgendwie frage ich mich, weshalb Sie zuverlässig auf mich reagieren – wenn doch wie beim Ingenieur immer dasselbe drin steht. Lesen Sie den Dipl.-Ing. auch jedes Mal aufs Neue? Leiden Sie unter ICD-10-GM?)
Haben Sie einen Volksschul-Abschluss?
(irgendwie frage ich mich, weshalb Sie zuverlässig auf mich reagieren – wenn doch wie beim Ingenieur immer dasselbe drin steht. Lesen Sie den Dipl.-Ing. auch jedes Mal aufs Neue? Leiden Sie unter ICD-10-GM?)
Den Ingenieur überblättere ich längst, er hat schließlich nichts Neues mehr zu vermitteln. Kennste einen, kennste alle. STRG C, STRG V in Endlosschleife, daher zuallermeist ohne jeglichen Artikelbezug.
Auf Sie reagiere ich zumeist wegen Ihrer infantilen, hochnotpeinleichen, übergriffigen Beleidigungen rundherum. Ich lasse mich nicht gerne beleidigen.
Don’t feed the troll
Heul doch .