Teil 2: Unterschiedliche Entwicklung der Tag/Nachttemperaturen
Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz
- Die starke Junierwärmung in Deutschland begann erst 1988, und zwar tagsüber
- Die Entwicklung der Tmax und Tmin ist gegenläufig
- Der Juni hat keinen Temperatursprung 1987/88
- Korrelation zwischen CO₂-Anstieg und Temperaturanstieg erst seit 1988
- Der DWD führt die behauptete CO₂-Erwärmung der Voodoo-Wissenschaft ad absurdum
- Die Schöpfung der Erde ist auf Kohlendioxid aufgebaut
Fazit von Teil 1: Für die starke Junierwärmung seit 1988 kann nicht CO₂-verantwortlich sein.
Beginnen wir mit der gebräuchlichen Falsch-Definition der UN für Klimawandel: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Diese Falschdefinition werden wir im Teil 2 anhand der Original-DWD-Junitemperaturen ergänzt durch Tmax, Tmin begründen sowie durch eine bessere, richtige Definition ersetzen.
Wir beginnen mit der DWD-Grafik der Junitemperaturen seit 1947, aufgezeichnet nach den Original-DWD-Werten.

Abb. 1: Von 1947 bis 1987 ist der Juni deutlich kälter geworden, ab 1988 bis heute zeigen die DWD-Daten eine sehr starke Junierwärmung. Der Monat Juni hat keinen Temperatursprung bei 1987/88
Laut bezahlter Treibhausforschung ist CO₂ der Haupttemperaturtreiber und der globale Regler der Klimaerwärmung. Dieser DWD-Juniverlauf stimmt jedoch nicht mit der Zunahme der CO₂-Konzentration überein.

Abb. 2: Stetiger CO₂-Anstieg in der Atmosphäre, vor allem seit 1975. Der CO₂-Wert liegt derzeit bei 430 ppm, das sind aber nur 0,043%. Wie viele Klimaaktivisten kennen diesen niedrigen Wert?
Erklärung: Nach dem Kriege wurde der Monat Juni in den Grenzen des heutigen Deutschlands erst einmal deutlich kälter. Und zwar von 1947 bis 1987. Wirkte Kohlendioxid in diesen 40 Jahren etwa abkühlend? Erst ab 1988 erfolgte der deutliche Temperaturanstieg.
Erkenntnis: Der Deutsche Wetterdienst beweist anhand seiner Originaltemperaturen, dass die CO₂-Zunahme nicht der Haupttreiber der Temperaturen sein kann. Zuerst die deutliche Juni-Abkühlung, danach die schlagartige plötzliche starke Erwärmung.
Wir wollen nun ergänzen und für beide Junizeiträume, also vor 1988 und danach der entsprechende jeweilige Temperaturverlauf für den Tag und für die Nacht in die Grafiken mit einbeziehen. Gemessen wird in Tmax und in Tmin.
Wir haben gut 500 DWD-Wetterstationen gefunden, von denen der DWD alle drei in Tabellen erfassten Temperaturen, also Tmax-Schnitt, Tmin-Schnitt und den Gesamttagesschnitt täglich mit angibt. Leider wertet der DWD nirgendwo diese Daten selbst aus und errechnet die Monatsschnitte für jedes Jahr, so wie wir das zeitraubend für den Leser hier durchgeführt haben.
Die Frage wäre also: Warum zeigt der Deutsche Wetterdienst niemals die nun folgende Grafik? Und warum wird diese auch in keinem der vielen Klima-Artikel verwendet und wissenschaftliche Schlussfolgerungen abgeleitet?

Abb. 3: oben in grau die monatlichen Tmax-Schnitte, unten in blau die Tmin, dazwischen in braun die Mittel der Tagesdurchschnittstemperaturen. 30 Werte von jeder der über 500 DWD-Stationen ergeben dann immer den betreffenden Schnitt für den Juni eines Jahres.
- Alle drei Graphen zeigen: der Juni hatte keinen Temperatursprung von 1987 auf 1988.
- Tmax: stärkste Tagesabkühlung vor 1987, stärkster Erwärmungsanstieg nach 1988 bis heute. Beide Zeitabschnitte tagsüber unterscheiden sich besonders.
- Tmin: ebene Trendlinie bis 1987, danach leichter Anstieg der Nachttemperaturen
Die größten Unterschiede zeigen die tagsüber gemessenen Tmax Temperaturen (sie treten meistens zwischen 15 und 16 Uhr auf). Die ersten 40 Jahre deutlich fallend, dann seit 1988 bis heute stark erwärmend.
Die starke Junierwärmung seit 1988 fand laut DWD vorwiegend tagsüber statt. Und: Die Schere zwischen Tmax und Tmin ging von 1987 bis 1987 zu, ab 1988 öffnet sie sich.
Anmerkung: Die CO₂-Treibhausforschung behauptet sogar das Gegenteil der DWD-Reihen, nämlich, dass CO₂ nachts stärker erwärmend wirken würde als tagsüber. Beispiel: Der RTL-Klimaexperte Christian Häckl, hier hat er seine CO₂ Theorie populär-wissenschaftlich beschrieben.
Und nicht nur Häckl. Auch der deutsche Physiknobelpreisträger von 2021, Klaus Hasselmann hat behauptet: Der Treibhauseffekt soll nachts stärker wirken als tagsüber, was ihm und seinem Team angeblich durch Satellitenmessungen bestätigt wurde. „Sogar bestätigt“. So seine Behauptungen. Und damit habe er die CO₂-Fußabdrücke in der Atmosphäre gefunden und als erster bestätigt. Auf diese Weise wird Hasselmann im neuen Buch von Axel Bojanowski in einem ganzen Kapitel ab Seite 142 als Entdecker des nächtlichen CO₂-Signals gelobt: Titel: „Was Sie schon immer übers Klima wissen wollten“.
Es gibt nur einen Nachteil dieser Treibhaustheorien: die Vorhersagen über die nächtliche stärkere Wirkung des CO₂-Treibhauseffektes sind grottenfalsch, weil die Realität der DWD-Temperaturen das Gegenteil zeigt.
Und wir, bzw. die DWD-Temperaturreihen haben diese Bestätigung soeben durch die Abb. 3 widerlegt. Es ist aber auch zu dumm, wenn der DWD zwar die Tmin/Tmax erhebt, aber selbst nirgendwo eine Grafik seiner Daten anbietet und überzeugte Treibhausgläubige, angebliche Experten und Nobelpreisträger dann ohne Beweis, aber auch ohne jede Möglichkeit der Nachprüfbarkeit irgendwas ins Blaue behaupten können.
Richtig ist vielmehr: Der DWD beweist mit seinen Junitemperaturreihen, dass Kohlendioxid nicht der Haupttemperaturtreiber sein kann, denn CO₂ kann nicht tagsüber stärker erwärmend wirken als nachts und auch noch 1987/88 wie mit einem Zeitzünder versehen, seine Wirkungsrichtung ändern.
Wenigstens in Düsseldorf der Landeshauptstadt des RTL-Senders hätte sich der gut bezahlte CO₂-Treibhausexperte Häckl erkundigen können, bevor er seinen Treibhausglauben auf angeblich physikalischen Grundlagen veröffentlicht. Nun eine kostenlose Nachhilfe von uns
Tag- Nachtverlauf bei Einzelstationen, beginnend mit Düsseldorf:
Wir wollen nun weiter zeigen, dass jede DWD-Wetterstation je nach Standortverhältnissen und wärmenden Umgebungen ihren eigenen Verlauf mit eigenen Steigungsformeln hat.

Abb. 4a: Keine Spur einer nächtlich stärkeren Erwärmung wie von der Treibhauslehre behauptet. Genau das Gegenteil ist richtig, ab 1988 steigen die Tmax tagsüber viel deutlicher als die Nachttemperaturen.
Fazit: Häckl und Hasselmann gehören zu den Voodoo-Klimaexperten, die aus einer physikalischen, oft sogar schlüssigen Logik heraus zu Fehlinterpretationen kommen und erst gar nicht nach realen Beweisen suchen. Reale Beweise wären die Temperaturen vor Ort, gemessen in 2 m Höhe und nicht irgendwelche Satellitenbeobachtungen, die zwar real sein mögen, aber wohl unbedeutende Auswirkungen auf die irdischen Oberflächentemperaturen haben.
Düsseldorf ist keine Ausnahme, auch die Wetterstationen anderer Städte verhalten sich so.

Abb. 4b-c: Die stärkste Juni- Erwärmung dieser Städte zeigt der Frankfurter Flughafen, vor allem tagsüber, aber auch nachts kühlt der Frankfurter Großraum weniger ab.
Gemeinsamkeiten: Die Temperaturschere zwischen Tag und Nacht geht bei den DWD-Stationen seit 1988 überall auseinander. Die Tage werden erkennbar wärmer als die Nächte, man vergleiche die Regressionslinien. Manche Stationen wie Frankfurt haben sich nachts im Juni auch stark erwärmt, andere weniger, andere überhaupt nicht. Es kommt wohl auf eher auf die Standortumgebung an.
Den Einfluss der Standortumgebung zeigen wir anhand der DWD-Wetterstation Nürnberg/Netzstall anhand der Original-DWD-Temperaturreihen dieser Station. Sie ist beim jetzigen Aussiedlerhof absolut ländlich, umgeben von Wiesen und Äckern. Die Station wurde zwar versetzt im Betrachtungszeitraum, aber laut DWD sind die veröffentlichten Messdaten nach einem Verfahren von Lisa Hannak homogenisiert worden. Außerdem sind alle drei Messungen zum gleichen Zeitpunkt im Jahre 2005 versetzt worden.
Bitte auf den Verlauf von Tages- und Nachttemperaturen achten.

Abb. 5. Sogar eine deutlich nächtliche Abkühlung der Tmin im Juni beim Aussiedlerhof Netzstall. Und eine sehr starke Tageserwärmung, stärker als städtische Stationen, siehe Augsburg. Wegen der starken Tageserwärmung von Tmax geht die Junischere zwischen Tmax und Tmin am stärksten auf.
Unsere Erklärung: Netzstall ist seit 2005 ein typischer ländlicher Standort, davor stand die Station in einem Vorort Nürnbergs. Aber im Sommer sind auch ländliche Standorte wegen der flächenhaften Trockenlegung unseres Landes tagsüber zu Wärmeinseln geworden. Aber nur tagsüber. Auch am vermeintlich kälteren Standort seit 2005 setzt sich die Erwärmung tagsüber ungebremst fort. Ja, sogar stärker als bei Augsburg.
Richtig ist die Erkenntnis, dass ganz Deutschland im Sommer tagsüber zu einer zusammenhängenden Wärmeinsel wird. Ein trockengelegter Steppenboden verhält sich ähnlich wie Beton.
Wissenschaftliche Schlussfolgerungen
- Der völlig unterschiedliche Verlauf der Tag/Nachtemperaturen in Deutschland zeigt, dass CO₂ überhaupt keine bzw. eine kaum erkennbare Wirkung hat.
- Würde wie behauptet, Kohlendioxid der alleinige Temperaturtreiber sein, dann müssten bei allen DWD-Wetterstationen der Tages- und Nachttemperaturenverlauf dieselben Steigungsformeln aufweisen, bzw. laut Treibhausexperten Häckl und Hasselmann nachts sogar stärker steigen.
- Der Deutsche Wetterdienst hat mich seinen Temperaturdaten den Treibhauseffekt als global und kräftig wirkenden Temperaturregler widerlegt.
Betrachten wir noch Wetterstationen aus 2 kälteren Eisregionen, Grönland und Antarktis: Vier Wetterstationen, wo auch tagsüber kein Wärmeinseleffekt wirkt. Zuerst Tasiilaq auf Grönland, dann die Temperaturaufzeichnungen dreier Antarktisstationen in einer Grafik.
Wenn nicht Kohlendioxid die starke Juni-Tages-Erwärmung bewirkt hat, was dann?
Alle unabhängigen Klimawissenschaftler und Interessierte sind aufgerufen, die Ursachen dieser schlagartigen Temperaturänderung 1987/88 in Mitteleuropa zu finden und sich gegenseitig bei der Ursachenfindung zu ergänzen.
Wir stellen unsere 5 Gründe des starken Junianstiegs tagsüber seit 1988 vor:
1. Natürliche Ursachen
Die Änderung der Großwetterlagen. Rein statistisch haben die Südwestwetterlagen im Juni wie in allen Monaten zugenommen und die kälteren nördlichen und östlichen Wetterlagen abgenommen. Das zeigt u.a. die Zunahme des Saharastaubes, der mit den Süd- und Südwestwinden zu uns getragen wird. Doch es gibt viele andere Gründe für natürliche Ursachen von Klimaänderungen. Hier sei auf die ausführlichen Artikel von Stefan Kämpfe verwiesen: hier und hier.
2. Die Sonnenstundenzunahme
Im Jahre 1988 haben sich in Mittel- und Westeuropa die Großwetterlagen geändert, die Sonnenstunden nahmen kontinuierlich zu. Aufgrund der verstärkt wirkenden gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen hat zusätzlich die Strahlungsintensität zugenommen. Außerdem ist der Sonnenstand im Juni eh der höchste. Als Beispiel für die Luftreinhaltemaßnahmen sie hier der PKW-Verkehr anzuführen. Seit 1995 haben sich die direkten Feinstaub-Emissionen (in g/km) auf ein Zehntel reduziert. Zusätzlich nahm die Fahrleistung pro KFZ-Halter von über 16.200 km/a (2003) auf 14.400 km/a (2023) um ca. 25% ab.
All diese weiteren Gründe wirken bei der Betrachtung und den Regressionslinien, die eigentlich schon für sich eindeutig sind, verstärkend mit. Die Sonnenstunden erfasst der DWD für sein Messnetz im heutigen Deutschland erst seit 1951. Doch deren Korrelation mit den gleichzeitigen Temperaturverläufen ist eindeutig.
Vergleich Juni-Sonnenstunden und Junitemperaturverlauf

Abb. 7a/b: Vor 1988 tendenziell abnehmende Sonnenstundenzahl, nach 1988 steigen diese laut DWD-Statistik steil an, genauso wie die Junitemperaturen.
Ergebnis: Die Sonnenstundengrafik und die Temperaturgrafik zeigen eindeutige Korrelationen. Wir schlussfolgern wissenschaftlich richtig:
Nicht Kohlendioxid, sondern die abnehmende Junisonnenstundenzahlen haben nach dem Kriege zunächst die Abkühlung bewirkt, dann ab 1988 das deutliche Wärmer werden des Monates Juni, und zwar tagsüber bis heute, auch wieder wegen der zunehmenden Sonnenstunden. Die Sonne entscheidet also hauptsächlich, ob ein Sommermonat wärmer oder kälter wird und nicht Kohlendioxid.
3. Der Juni-Niederschlagsverlauf in Deutschland

Grafik 8: Der Juniniederschlag von 1947 bis heute zeigt eine leichte Abnahme. Und wer genau hinschaut, die Niederschlags-Abnahme beginnt eigentlich erst ab 1990:
4. Der stark gestiegene Wärmeinseleffekt (WI) bei den DWD-Messstationen.
Die Standorte der DWD-Stationen sind aufgrund der Bebauung und Bevölkerungszunahme wärmer geworden, und sie werden weiter wärmer. Dazu nimmt die Flächenversiegelung in Deutschland laufend zu, was den Wärmeinseleffekt des ersten Sommermonates ständig erhöht, (derzeit ist ein Siebtel der Gesamtfläche Deutschlands versiegelt) siehe Flächenversiegelungszähler. Aktueller Stand: 52 000 km², und im Zeitraum nach der Einheit wurde besonders viel gebaut und Flächen versiegelt. Täglich kommen etwa 50 ha dazu. Der dunkle Asphalt durch den Straßenbau heizt sich vor allem im Juni mit dem hohen Sonnenstand stark auf, während die frühere Wiese einst an gleicher Stelle kühlend wirkte. Bitte selbst nachmessen: Trockener Straßenasphalt bei Sonnenschein und fünf Meter daneben die grüne feuchte Wiese. Der zunehmende WI-effekt macht die Umgebung der Wärmestationen wärmer, vor allem wenn die DWD-Wetterstationen sich direkt an Straßen befinden oder neben den Asphaltbahnen der Flugplätze. Der DWD verlegt zunehmend seine Wetterstationen an die Flugplätze oder vor die Städte in Gewerbegebiete und bezeichnet diese dann als ländlich und weit weg von allen Wärmeinseln!!!
Zusätzlich hat die Trockenlegung Deutschlands in den letzten 40 Jahren den WI-effekt stark erhöht. Wiesen, Fluren, Äcker und Wälder wurden mit Sickerschläuchen systemisch trockengelegt und der Niederschlag wird sofort in die Kanalisation abgeleitet, von dort in die Bäche und Flüsse. Diese Trockenlegungsmaßnahmen haben die Hochwassergefahren für Deutschlands Wohnorte erst geschaffen, die Trockenlegungen der Auen und die Bebauung einstiger Überschwemmungsgebiete sind die wahren Ursachen der zunehmenden Hochwasserschäden und nicht der behauptete CO₂-Klimawandel, für den es keine Nachweise gibt. Wir haben dieses Thema der großflächigen Trockenlegungen in den letzten Jahren immer wieder erörtert und Abhilfemaßnahmen nicht nur gefordert, sondern auch gute Maßnahmen der Politik vorgeschlagen, siehe hier.
Nicht Lösung, sondern Teil des Erwärmungsproblems tagsüber im Sommer: Photovoltaikfreianlagen und Windkraftanlagen

Abb. 9a/b: Ein riesiger Solarpark südwestlich der Stadt bei Nohra gelegen, heizt Weimar nun kräftig ein. WKAs zerstören laut KI etwa 1,3 bis 1,5 ha einstiger kühlender Naturfläche.
Und: Die stark zunehmenden Sonnenstunden ab 1988, die zunehmende Strahlungsintensität und der leicht abnehmende Juni Niederschlag erhöhen zusätzlich den WI-effekt um die DWD-Wetterstationen. Punkt 4 und nun Punkt 5 sind der wahre anthropogene Anteil an der Erwärmung der letzten 40 Jahre.
5. Die statistische Schreibtisch-Erwärmung der DWD-Temperaturaufzeichnungen
Hierbei verweisen wir auf unsere 4 Artikel zusammen mit Raimund Leistenschneider:
Jeder dieser genannten fünf Punkte hat seinen Anteil an der starken Junierwärmung seit 1988. Wer weitere Gründe und Ursachen der gemessenen Erwärmung seit 1988 in Mittel- und Westeuropa weiß, bitte in den Kommentaren ergänzen und zur Diskussion stellen.
Wir sind froh über die angenehme Junierwärmung seit 1988 in Mitteleuropa und hoffen, dass der Trend noch länger anhalten wird, auch wenn die Erwärmung wegen der getricksten statistischen Schreibtisch-Erwärmung insgesamt beim Monat Juni nicht so stark ausfiel wie die DWD-Trendlinien und Steigungsformeln dies zeigen.
Unsere eingangs versprochene nun richtige Definition für Klimawandel: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch die Anzahl der Sonnenstunden bewirkt werden. Aber auch menschliche Aktivitäten beeinflussen das Klima, Der Mensch hat die einst kühlende Natur durch große Wärmeflächen ersetzt.
Und hier nochmals die falsche Definition der Klimakirche: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.
Zusammenfassung:
CO₂ erwärmt kein Klima: Die vom mainstream, den Interessenverbänden, der grünen Politik und den bezahlten Wissenschaftlern des PIK Potsdam behauptete Klimaerwärmung findet beim Monat Juni zwar statt, aber erst seit 1988!!! Seit der Gründung des Weltklimarates, was natürlich Zufall ist. Aber: Kohlendioxid ist unschuldig. Dieses angebliche Treibhausgas wirkt allerhöchstens in minimalen aus den Grafiken nicht erkennbaren versteckten Kleindosen im Klimarauschen der DWD-Messungen mit.
Der von der Klimapanikkirche verbreitete CO₂– Treibhaus-Erwärmungsglaube ist eine Irrlehre. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell, das auf unser Geld aus ist. Begriffe wie Treibhaus, Klimakiller und Erderhitzung bis zu Hitzetod der Erde sind erfundene Begriffe einer Werbebranche, um die Deutschen zu ängstigen, um sie gefügig zu machen, damit sie ohne Aufbegehren bereit sind für eine CO₂-Ablasshandelssteuer und die unsinnigen, nur erfundenen teuren Klimarettungsmaßnahmen, die unser Geld wollen zur Rettung des Staatshaushaltes und zur persönlichen Bereicherung.
Wir haben das Klima nicht mehr im Griff, das Klima ist außer Kontrolle geraten, so oder ähnlich immer wieder vorgetragen, sind besonders verwerfliche Aussagen von Stefan Rahmstorf als ob das PIK Potsdam für Klimafolgenforschung das Klima schon jemals im Griff gehabt hätte. Deshalb sind auch die „DIAGONOSE, PROGNOSE, THERAPIE“-Vorschläge in seinem Buch zusammen mit J. Schellnhuber, Titel: der Klimawandel, erschienen 2019, völlig sinnlos. Das sind Vorschläge für den eigenen Geldbeutel, für die derzeitige Regierung aber der Katechismus.
Dieser Klimapanikmache- das PIK spielt eine zentrale Rolle -, muss die deutsche Bevölkerung entschieden entgegentreten, schon weil unsere Demokratie in Gefahr ist. CO₂ ist ein lebensnotwendiges Gas, der Schöpfer hat das irdische Leben auf dem Element Kohlenstoff aufgebaut. Wer Kohlendioxid einschränken will, der handelt sündhaft gegen die Schöpfung des Lebens auf diesem Planeten. Und ausgerechnet die beiden Kirchen gehören dazu. Jeder ist aufgerufen, auf seinem persönlichen Weg allein oder in der Gruppe eine Umkehr zu erreichen.
Vorschlag, mit gutem Beispiel vorangehen: Wer weiterhin an einen Klimakiller Kohlendioxid entgegen dieser erdrückenden Gegenbeweise glaubt, für solche Menschen möge die Regierung eine CO₂-Freiwilligensteuer einführen, damit Angstgläubige ihr Gewissen beruhigen können. Und die fast 400 von unseren Steuergeldern Beschäftigten beim PIK Potsdam sollten mit gutem Beispiel vorangehen und ihre jährliche Höhe einer freiwilligen CO₂-Klimaabgabe veröffentlichen.
Wir wollen schließlich sehen, was den CO₂-Klimapanikpredigern ihre Klimarettung selbst wert ist.
Für uns andere gilt: Klimaschutz ist Quatsch, weil nicht möglich. Wichtig bleiben Natur- und Umweltschutz. Dazu bekennen wir uns ausdrücklich und setzen uns in unserer Freizeit dafür ein. Aber eben auch gegen das Geschäftsmodell Klimaschutz und globale Klimarettung.
Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler, Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.


















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Es ist vielleicht untergegangen, aber ich habe Ihre Bitte erfüllt und einen Ihren Anforderungen entsprechenden Graphen zur Verfügung gestellt. Hier nochmal als direkt Gegenüberstellung:


Man sieht klar, dass aus zwei ansteigenden Trends für T_min (MO_TN) bei Ihnen ein negativer Trend wird. Kommt da noch eine Erklärung für?
Noch ein Nachtrag: Der DWD hat inzwischen alle 2000 deutsche Wetterstationen ausgewertet und gibt das Junimittel 2026 mit 19,4 C an. Ein Zehntel weniger wie in der vorläufigen Auswertung. Das war der zweithöchste Junischnitt zusammen mit dem Juni 2003, laut DWD-Statistik.
Trotz der Korrekutur gilt: Der Juni in Deutschland wurde seit 1988 eindeutig wärmer wie auch unser nächster Artikel Mai/Juni-Steigungsvergleich zeigen wird.
Noch ein kleiner Beitrag zu der sommerlichen Erwärmung: Herr Roland Fuchs hat in einem früheren Kommentar, https://eike-klima-energie.eu/2026/06/15/gletscher-sind-schon-frueher-gewachsen-und-geschrumpft/#comment-509988, fsetgestellt:
Genau diese höhenabhängige Erwärmung haben wir auch in Deutschland nachweisen können: in der Grafik ist die durchschnittliche Höhe der DWD Stationen in den einzelnen Bundeländern gegen die Erwärmung (von 1988 bis 2026) aufgetragen: Je höher die DWD Stationen liegen, desto stärker die Erwärmung. Interessant ist die gute Korrelation R² = 0,78. Weiterhin haben wir festgestellt, dass die Abhängigkeit nicht in allen Monaten auftritt. Als Ursachen haben wir bisher nur Vermutungen angestellt. Wäre interessant, dieses Thema weiter zu vertiefen.
Herr Baritz,
Danke erst einmal für die zusätzliche Auswertung.
Eine ähnliche Diskussion hatten wir schon einmal vor einem Jahr:
Herr Schwedt fand damals keine Höhenabhägigkeit der Juni-Erwärmung.
Kann es sein, dass wir hier zwar eine gute Korrelation, allerdings eine Scheinkornrelation haben?
Warum eine Scheinkorrelation:
Wobei SL und RP etwas aus dem Höhenabhängigkeits-Muster herausfallen.
Sie könnten ihre Theorie prüfen, indem sie die einzelnen DWD-Stationen Baden-Württembergs (oder eine zufällige Auswahl) einer solchen Regressionsanalyse unterziehen.
Nein ich möchte hier keinen Arbeitsauftrag verteilen, aber soweit ich weiß, haben sie ja schon die Stationsdaten heruntergeladen und somit verfügbar.
MFG Ketterer
Herr Ketterer
Warum machen Sie das nicht selbst und werten dann aus.
Dann könnten wir mal gerne die Nebensätze ihrer aus den Auswertungen gezogenen Schlußfolgerungen in Zweifel ziehen. Oder vielleicht haben Sie sich irgendwo bei den ca 70 Wetterstationen vertan oder auch nur eine andere Quelle benützt als wir. Und die Stationsverlegung laut ihrer Quelle auf ein anderes Datum verkündet als wir. Wir könnten uns dann sinnlos zu ihrer Freude auf irgendwelchen Nebengleisen rumstreiten.
Haben Sie nun endlich die Temperaturangaben der Wetterstation Nürnberg-Netzstall bei ihrer Quellenangabe mit der meinigen bei „Wetterzentrale“ seit 1988 Jahr für Jahr überprüft und die jeweiligen Steigungen seit 1988 ermittelt? Gibts da vielleicht gar keine Unterschiede und ihre ganzen Kommentare waren…?
Sie wissen doch, bei den Daten der Wetterzentrale steht „vom DWD bearbeitet“ und ihre Quelle sind die gemessenen Daten, behauptet angeblich die Quelle.
Herr Kowatsch schrieb:
Nein das steht da nicht und alle meine diesbezüglichen Richtigstellungen werden von Herrn Kowatsch ignoriert.
Liegt es an der Jahreszeit? Es erinnert mich an die Peinlichkeit der Performance des Team K&B bei der Diskussion und die Station Weiden und Heinersreuth vor einem Jahr.
Zurück zu dieser Diskussion: hier habe ich doch erläutert und nachgewiesen, dass die Behauptung
nicht stimmt.
Und zur Station Netzstall hatte doch Leon Schmitt schon gepostet, dass Ihre Angabe
„Sogar eine deutlich nächtliche Abkühlung der Tmin im Juni beim Aussiedlerhof Netzstall.“
bestenfalls in die Kategorie ‚Anfängerfehler‘ fällt. Wobei Anfänger lasse ich bei Ihnen nicht gelten: sie führen hier mit Absicht die Leser hinter die Fichte.
MfG
Ketterer
P.S. ich bin an der Auswertung dran, dauert aber etwas. Soweit habe ich aber festgestellt, dass bei den Verlegungen der DWD-Klimastationen in BW seit 1988 in der großen Mehrheit die Verlegung von der ‚WI-Belastung weg‘ stattfand. Auch wenn sie uns da seit Jahren etwas vom Pferd erzählen, Herr Kowatsch
Hier die DWD Stationen Baden-Württemberg (Kennung KL) mit einer Einschätzung der WI-Änderung auf Grund der google-Satellitenbilder.
Möglicherweise ist die Liste nicht vollständig. Aber besser so als gar keine Liste….
Stationsname und ID; WI-Einschätzung
bei den Stationen mit Eintrag ’seit 200…‘ handelt es sich um neue Staationen mit den Einrichtungsjahr.
MfG
Ketterer
„Ursache dieser schlagartigen Temperaturänderung 1987/88 in Mitteleuropa“
Meine ganz private Theorie, vielleicht ist sie völlig daneben, vielleicht auch längst anerkanntes Wissen, ich habe keine Ahnung. Meine Gedanken gehen dahin, dass technischer Wasserdampf, mit dem Dampfturbinen betrieben werden, klarer als Luft ist. Schaut man durch technischen Wasserdampf, ist das Bild klarer und kontrastreicher, jedenfalls laut meinem Professor für Strömungslehre. Die Annahme, die ich daraus entwickelt habe, lautet wie folgt: Speziell in den wasserreichen Gebieten wie Zentraleuropa scheint die Erwärmung besonders stark auszufallen. Das könnte daran liegen, dass eine stärker strahlende Sonne mehr Wasser verdampft und zwar so, dass es nicht kondensiert, also keine Wolken bildet, sondern nahezu oder ganz klar verteilt ist, also der erwähnte technische Wasserdampf entsteht. Dieser wirkt dann wie eine gigantische Lupe und verstärkt so die einfallende Sonne. Auffallend ist, dass es bei der Hitzewelle im Juni trotz der Unmengen an Wasser, die dabei verdampft sein müssen nicht geregnet hat und der Himmel stets mehr oder weniger klar war. In meiner Kindheit hat es nach intensiven Sonnentagen praktisch immer gegen 20 Uhr ein Gewitter gegeben, spätestens am zweiten Tag, man konnte fast die Uhr danach stellen.
So lautet meine simple Theorie: die Sonne strahlt stärker oder es kommt mehr durch, verdampft dabei mehr Wasser, welches wegen der intensiven Wärmestrahlung nicht kondensiert (warme Luft nimmt wesentlich mehr Wasser auf als kalte) und so zu einem Sonnenverstärker wird. Erst ein kräftiges Tief oder der Herbst können diesen Zustand beenden. Das würde auch ansatzweise erklären, warum die Erwärmung nicht global gleichmäßig abläuft.
Vielen Dank, endlich mal wieder ein Beitrag zum Thema, bzw. zu den von uns gebrachten Erklärungsgründen der sommerlichen Erwärmung tagsüber seit 1988.
Sie meinen, wenn ich Sie richtig verstehe: die Sonnenstundenzunahme führt zu mehr Wasserverdunstung aus der Bodenoberfläche und der Wasserdampf wirkt in der Atmosphäre wie ein Brennglas und verstärkt die Sonnenwirkung.
Ist erst mal physikalisch logisch und würde den Grafikverlauf insbesondere der Wetterstation Netzstall erklären, die hatte mit 38,7C am 27.Juni 2026 ihren bisherigen Junihöchstrekord um 13.50 Uhr, lt. mtwetter ein Allzeitmaxima seit 1975.
Zwei Einwände:
1) mehr Verdunstung würde auch zu mehr Abkühlung tagsüber in Bodennähe führen und den Effekt wieder einschränken
2) Netzstall hatte sowohl im Mai als auch im Juni unterdurchschnittlich Niederschlag, der Boden war also schon trocken.
Trotzdem mal vielen Dank, vielleicht bringen andere Kommentare noch weitere Überlegungen.
Klima wandelt sich immer und der Mensch ist tatsächlich beteiligt durch die Bebaung, Asphaltierung und Trockenlegung der Landschaft. Gerade auch des Waldes. Urwald wird gerodet oder bei uns in einen trockenen Industriewald umgewandelt. Diese Maßnahmen führen im Sommer und tagsüber zu deutlichen Temperaturerhöhungen in Deutschland.
Das zeigt uns u.a. das Beispiel Nürnberg Netzstall, siehe Grafik 5. Die Wetterstation wurde im Jahre 2005 von einem wärmeren Standort an den jetzigen Aussiedlerhof verlegt, einige Kilometer entfernt vom früheren Nürnberger Stadtrand bei Fischbach. Die Grafiklinie für das nächtliche T-min sinkt wie zu erwarten deutlich. Am neuen Standort sind die Nächte auch tatasächlich laut Messung kälter.
Aber tagsüber steigen die Tmax Temperaturen ungebremst weiter, siehe Steigungsformel. Sogar stärker als bei der städtischen Nürnberger Station. Hier der Vergleich
Netztstall: y = 0,13 x, Nürnberg: y = 0,11x.
Und welche Schlußfolgerungen ziehen wir aus dieser Tatsache? Antworten:
1) Ganz Deutschland wird im Sommer zur Steppe, zu einer flächigen Wärmeinsel, also auch die Umgebung des Aussiedlerhofes.
2) Diese Versteppung ist menschengemacht durch die großflächigen Trockenlegungen der Landschaft, Trockenlegung durch
a) Beseitigung aller einstiger Feuchgebiete, was seit Jahrhunderten passiert.
b) Trinkwassergewinnung in der freien Landschaft, oftmals im Wald.
c) steigender industrieller Wasserverbrauch, die Lüneburger Heide wird austrocknen.
d) durch das Asphaltieren der Landschaft und des Waldes mit Straßen
e) durch die PV-Freianlagen, durch die 30 000 Windräder.
Mit CO2 hat das alles nichts zu tun. Und das erklären wir in allen Artikeln. Aber die sommerliche Ewärmung tagsüber, die flächige Ausbreitung der Wärmeinseln, das ist nur ein Grund der sommerlichen Junierwärmung seit 1988 in Deutschland.
Und außer den anderen von uns genannten Punkten der Erwärmung tagsüber möge der Leser noch weitere finden und in den Kommentaren zur Diskussion stellen. Die ergänzen sich alle.
Nochmals unsere Definition:
Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch die Anzahl der Sonnenstunden bewirkt werden. Aber auch menschliche Aktivitäten beeinflussen das Klima, Der Mensch hat die einst kühlende Natur durch große Wärmeflächen ersetzt.
Seit 600 Millionen Jahren kein Zusammenhang zwischen Temperatur und CO2 zu sehen
Die falschen Temperaturbehauptungen, die die alarmistische COP30-Agenda untermauern
2025_11_12
https://uncutnews.ch/die-falschen-temperaturbehauptungen-die-die-alarmistische-cop30-agenda-untermauern/
Es war wesentlich wärmer und wesentlich schnellere Wechsel
Interessant auch, die Globaltemperatur fällt im dritten Jahr infolge. Während regional in Europa Hitzerekorde verkündet werden.
Ich dachte immer die Globaltemperatur wäre entscheidend. Die liegt seit Monaten wieder unter 1,5°C Anomalie.
Tja, Herr Krüger
Das wird Ihnen kein CO2-Fußsoldat hier aus der CO2-Glaubenskirche erklären.
Da stimmt etwas nicht. Wenn der DWD die Daten nicht auswertet, kann er diese Aussage nicht machen. Können sie nicht sauber formulieren, welche Aussage vom wem stammt? „Die starke Junierwärmung seit 1988 fand“ offnsichtlich laut Ihrer Auswertung vorwiegend tagsüber statt.
Wenn Sie bei Nürnberg-Netzstall nicht wieder bewusst flasch behaupten würden, dass die Daten homogenisiert seien, würde die Kurve wie folgt aussehen:

Man sieht, dass T_min und T_max vor der Stationsverschiebung relativ synchron laufen und beide ansteigen. Nach der Stationsverschiebung steigen auch beide an, T_max jedoch stärker, Die „deutlich nächtliche Abkühlung der Tmin“ ist ein Artefakt Ihrer flaschen Auswertung der Daten.
Herr Schmidt, nicht wir behaupten, dass die Daten homogenisiert sind, sondern der DWD, und das steht bei Wetteronline ganz unten links dran: https://www.wetterzentrale.de/averages_de.php?station=3667&jaar=2026&maand=06&dag=01&jaar2=2026&maand2=06&dag2=30
Dieses Problem interessiert uns aber nicht, denn wir nehmen die Daten so wie sie wetteronline/DWD ins Netz stellt und zwar Jahr für Jahr, und wir ziehen aus den unterschiedlichen Steigungslinien Rückschlüsse.
Und hier geht es um den Juni. Ihre Grafiken beziehen sich nicht auf den Juni. Und dann zeichnen Sie ab dem Klimawandelbeginn 1988 bis 2004 und 2005 bis heute.
Unsere Grafik zeigt: Auf dem Land steigen im Juni die T-max genauso wie in der Stadt, die T-min nicht. Und das haben wir erklärt. Wenn Sie wollen können Sie unsere Erklärung verfeinern durch ihre Aufteilung in zwei Zeitabschnitte.
Es kann aber niemals eine gegenteilige Aussage entstehen wie bei ihrem Schlußsatz, sonst haben sie die Daten falsch übernommen oder ihre Schlußfolgerung ist falsch.
Josef Kowatsch 10. Juli 2026 14:08
Nein Herr Kowatsch. der DWD schreibt bei den Stationsdaten explizit, dass die nicht homogenisiert sind. Die entsprechenden Dokumente wurden Ihnen mehrfach gezeigt. Warum behaupten Sie da immer noch das Gegenteil?
Sieht nicht wesentlich anders aus als der jährliche Graph. Für 1988 bis heute steht die gepunktete Kurve angelehnt an Ihre flasche Auswertung.

Habe ich gemacht. Man sieht, dass Ihre Aussage zu T_min falsch ist. Die Abkühlung entsteht nur durch das Mitteln über die Stationsverlagerung hinweg.
Die Punkte sind eingezeichnet und scheinen mit denen Ihrer Grafik übereinzustimmen. Da ich die Daten auch nicht selber anfasse, sondern direkt aus den Daten des Zipfiles plotte (nach zusammenfügen von hist und akt) sehe ich auch nur eine geringe Chance für einen Fehler bei der Übernahme. Aber er ist natürlich nicht ausgeschlossen. Ich bin auf Ihre Grafik gespannt. Sie haben doch eine gemacht, bevor Sie den Kommentar geschrieben haben, oder?
Nochmals, mir ist das vollkommen egal, ob die Daten homogenisiert sind oder nicht, ich hab sie von Wetteronline übernommen und da steht eben ausdrücklich dran, „vom DWD bearbeitet“. Und bei ihren Reihen steht das Gegenteil.
Machen wir doch mal eine Probe: Wetteronline (Daten vom DWD bearbeitet) gibt die Junidurchschnittstemperatur 2026 mit 19,6C an, Tmin mit 11C und Tmax mit 27,3C. Bitte vergleichen mit ihrer Quelle, wo ausdrücklich nicht bearbeitet dran steht.
Ich selbst glaub eh nicht, dass der DWD lange was bearbeitet, wenn eine Station versetzt wird oder in deren Umgebung wärmend oder abkühlend was verändert wird. Und alle DWD-wetterstationen wurden nach 2000 mehr oder weniger weit versetzt, denn die müssen jetzt ganztägig sonnenbeschienen sein. Und Netzstall wurde 2005 etwa 5km versetzt
Wichtiger ist uns bei der Grafikbetrachtung: bei allen Stationen wurde Tmax und Tmin gleichzeitig versetzt, und am neuen Standort gemessen, gleichzeitig- egal ob die Daten bearbeitet oder unbearbeitet sind.
Auf die Schnelle zu ihren Grafiken: der Grafikbeginn ist wieder nicht 87/88, sondern etwa 15 Jahre früher. Die Station wurde im Zeitraum vor 2005 doch mehrfach versetzt. Aber egal, bleiben wir bei ihrer Einteilung.
Aus ihren Grafiken kann ich auf die Schnelle nur entnehmen, dass CO2 bei der Temperaturentwicklung überhaupt keine Rolle spielt. Schauen Sie auf die Tmin Entwicklung. Sie schreiben selbst: „Man sieht, dass Ihre Aussage zu T_min falsch ist. Die Abkühlung entsteht nur durch das Mitteln über die Stationsverlagerung hinweg.“
So, und warum gilt ihr Argument nicht bei Tmax? Tmax wurde doch stets gleichzeitig versetzt!! Und laut Häckl und Hasselmann sollte CO2 nachts doch stärker erwärmend wirken! Laut Treibhaustheorie hätte T-max durch die Stations- Versetzungen bei unserer vereinfachten Grafik negativ sein müssen und T-min stark steigend.
Sie Herr Schmidt haben durch die Aufschlüsselung unserer Grafik erst recht gezeigt, dass es keinen wirksamen CO2-Treibhauseffekt gibt.
Wir haben versucht, im Artikel eine richtige Erklärung zu finden.
Herr Kowatsch schrieb:
Nein, das steht da nicht.
Da Steht unter der Überschrift „Source“ [Quelle]
„Deutscher Wetterdienst, Werte bearbeitet“
Semantisch ist das etwas anderes als „vom DWD bearbeitet“.
Ich denke korrektes zitieren hatte man auch an der PH gelernt und da steht, nicht mehr und nicht weniger als:
Wetterzentrale bietet beispielsweise 10-Tagesmittelwerte an, der DWD nicht. Also muss Wetterzentrale die Daten bearbeiten.
Im Übrigen ist Wetteronline und Wetterzetrale nicht das gleiche.
Der Hinweis „Source Deutscher Wetterdienst, Werte bearbeitet“ ist fest verdrahtet in der Webseite. und bezieht sich nicht auf einzelne Stationen.
Dies hatte ich schon einmal erläutert, hier nochmals der Screenshot, wo sie das sehen können. Jedermann kann dies im Quellcode der Webseite nachschauen – wenn er dazu fähig ist.
Josef Kowatsch 11. Juli 2026 11:00
Das haben Sie ausreichend klar gemacht.
Meine Quelle ist natürlich der DWD. ich weiss nicht, warum Sie etwas anderes als die Originaldaten verwenden:https://opendata.dwd.de/climate_environment/CDC/observations_germany/climate/monthly/kl/recent/monatswerte_KL_03667_akt.zip
STATIONS_ID;MESS_DATUM_BEGINN;MESS_DATUM_ENDE;QN_4;MO_N;MO_TT;MO_TX;MO_TN;MO_FK;MX_TX;MX_FX;MX_TN;MO_SD_S;QN_6;MO_RR;MX_RS;eor
3667;20260601;20260630; 1; -999; 19.59; 27.26; 11.04;-999; 38.7;-999; 3.6;-999; 1; 57.4; 20.4;eor
19,59°C, 27,26°C und 11,04°C stimmen mit Ihren Angaben überein.
Ihre Auswertung für den selektierten Intervall 1988 bis Gegenwart ist enthalten. Aber da Sie selbst sagen, es gibt im Juni keinen Temperatursprung, sehe ich keinen Grund, nicht alle Daten zu verwenden. Aber das hindert Sie ja nicht daran, selbst eine Grafik von 1988-2004, 2005-2026 zu generieren. Das haben Sie doch sicherlich gemacht, bevor Sie hier Aussagen zu dessen Aussehen machen, oder?
Haben Sie für T_max auch eine Abkühlung ausgewiesen? Muss mir entgangen sein.
Wie Sie auf solche Aussagen kommen, ist mir schleierhaft. Sie haben bis heute den Treibhauseffekt nicht verstanden, behaupten aber, laut „Treibhaustheorie“ müßte [insert absurd behaviour here] gelten. Dabei wurden Sie mehrfach auf Veröffentlichungen hingewiesen, die zeigen, dass in großen Teilen Europas die Differenz zwischen T_max und T_min seit 20 Jahren wieder größer wird …
Das können Sie aus den Graphen nicht entnehmen. Warum hatten wir bereits diskutiert, möchte ich hier nicht aufgreifen. das gehört halt zu Ihrem festen Glauben, an dem man nicht rütteln kann …
Die Diskussion mit Ihnen einschließlich Ketterer ist sinnlos, ihr sucht immer wieder absolute Nebengleise, um ein Artikel-Thema zu zerreden. Noch niemals habt ihr beiden irgendwelche Beweise vorgelegt für eure nur aus Rechnungen und Computermodellen bestehende CO2-Treibhausglaubenstheorie.
Auch hier bei diesem Juniartikel mit eigentlich eindeutigen Aussagen kommt wieder die völlig sinnlose Diskussion von euch beiden, ob der DWD seine veröffentlichten Daten bereits homogeniert hat oder nicht. Überpüft doch mal selbst die letzten 40 Jahre bei der wetterzentrale mit eurer Literatur und das bei mehreren Stationen, ich tue mir den Stuss nicht an.
Außer meiner Zeitverschwendung hier bei EIKE mit euch beiden, erhalte ich zig mails täglich zum Beantworten aus allen Lebensbereichen, bin aktiver Naturschützer, Naturschutzwart des Ostalbkreises und täglich 1 bis 2 Stunden draußen in freier Natur – seit Jahrzehnten- um die Veränderungen der Flora und Fauna zu beobachten. Ich ich beobachte überall und seit Jahrzehnten den Rückgang der Artenvielfalt in meinem Umkreis.
Und dann behautptet der Ketterer, dass kein Wald in Deutschland trockengelegt wird, wo doch die Waldtrockenlegung vor unseren Augen derezit abläuft. Einstige Wasserlöcher im Wald, kleine Tümpel, Naßstellen sind nach Jahrzehnten verschwunden. Eine Katastrophe für die Waldtiere, Amphiebien samt Insekten. Das hat nichts mit CO2 zu tun, sondern mit bewußter und gezielter Naturzerstörung, um den Wald industriell zu erschließen. Und führt logischerweise sommers und tagsüber zur Erwärmung auch im Wald, die in den Daten von Netztstall eindeutig nachzulesen sind. Und die vielen anderen Gründe der Juni-Erwärmung tagsüber sind im Artikel genannt. Und ihr beide solltet, so unser Aufruf, weitere finden. Warum antwortet ihr nicht auf die Vermtungen von Herrn Magiera, ganz oben.
Und was macht ihr beide, nur Blödsinn und ein Durcheinander verursachen. Eigentlich müßtet ihr die Grafiken aller 2000 DWD-Wetterstationen seit 1988 in zwei Teile zerlegen, denn alle wurden versetzt und die Meßmethode geändert. Niemals sehe ich von euch beiden einen positiven Gedankenansatz, um Gründe der sommerlichen Erwärmung tagsüber seit 1988 bei uns zu finden.
Und Netzstall, egal mit welchen DWD-Datenquellen und mit welcher Grafikzerlegung gezeichnet zeigt immer, dass die Erwärmung seit 1988 vor allem tagsüber stattgefunden hat und nicht nachts und alle DWD-Daten widersprechen damit den Aussagen von Häckl und Hasselmann, und überführen die beiden als bezahlte Lügner zur Aufrechterhaltung des Geschäftsmodelles CO2-Klimapanik. Kein Wort von euch zu den beiden Voodoo-Wissenschaftlern, euren Glaubensverbündeten, für die ihr euch hier bei EIKE auf allen Nebengleisen ins Zeug legt.
Wenn euch euer Nebengleis-Thema wirklich interessiert, und ihr es nicht nur als Störung unserer Artikel einflechten wollt, dann überprüft doch alle Wetterstationen mit euren Mess- und Versetzungskriterien. Und später die in der Antarktis und auf Grönland. Ach ja, Antarktis, Neumayer ist schon 2mal mitsamt Wetterstation im Eis versunken. Das ist jetzt die dritte deutsche Temperaturstation an einem anderen Fleck. Und auch die Messmethode wurde das letzte Mal verändert. Am Schluß kommt gar keine Juniabkühlung raus, sondern in jedem Zeitabschnitt eine Erwärmung. Auf gehts.
O-Ton Kowatsch:
Und wieder eine falsche Behauptung ohne Verweis wo ich das gesagt haben soll.
Ich sprach von „bei uns“ und nicht von Deutschland. Das hatte ich auch schon richtig gestellt, nur an Herrn Kowatsch ist dies vorbei gegangen.
Der regionale Bezug von ‚bei uns‘ wird in der hiesigen Diskussion in ähnlicher Weise von Herrn Kowatsch selbst und Herren Nitschke verwendet.
Wenn Herr Kowatsch möchte, dass die Diskussion nicht aus Nebengleise geführt wird, dann soll er:
Beides wurde schon hinreichend oft diskutiert, dennoch werden diese Fehler vom Team K&B regelmäßig wiederholt.
Wer also leitet die Diskussion von der Sache weg, derjenige:
MFG Ketterer
Josef Kowatsch 12. Juli 2026 10:27
Im ersten Teil des Artikels versuchen Sie anhand von Temperaturreihen zu zeigen, dass CO2 nicht die Ursache für die beobachtete Erwärmung ist. Die Temperaturreihen und deren Auswertung sind also zentraler Punkt Ihres Artikels. Wie kann dann eine Kritik an Ihrer Auswertung ein „absolutes Nebengleis“ sein? Wenn die Grundlage Ihrer Schlussfolgerung falsch ist, fehlt Ihnen das Fundament für Ihre Schlussfolgerung …
Die Diskussion ist nicht sinnlos, da davon die Korrektheit Ihrer Auswertung abhängt. Und da Sie diesbezüglich nunmehr wissentlich die Unwahrheit sagen, ist das auch eine Aussage über den Wahrheitsgehalt des Artikels an sich.
Auf den Rest gehe ich nicht ein. da das letzten Endes nur ad hominem Attacken sind, die die berechtigte Kritik an Ihrer Auswertung der Temperaturreihen in Frage stellen soll …
Zum Thema konstruktiv: Hier die von Ihnen gewünschte Darstellung nur für 1988-2004, 2005-2026. Wie auch in den vorherigen Graphen sieht man, dass Ihre abfallende T_min reine Fiktion ist …
Team K&B:
Herr Kowatsch, wie kommen Sie darauf dass die Theorie mit dem sommerlichen Steppenboden in Deutschland richtig sei? Das stimmt genau so wenig wie die flächnedeckende Wäreminsel Deutschland.
In Google können Sie einfach mal schauen wie Ende Juli die Vegetation um Netzstall herum aussieht. Von einer Versteppung ist da nichts zu sehen. Die aktuelle Aufnahme in Google stammt aus dem Juli 2024, nach einer reichlich trockenen zweiten Julihälfte in Netzstall, nach der zweiten Mahd. Wie also soll sich eine „Versteppung“ auf die Juni-Temperaturen auswirken?
Die nach der Ernte gepflügten Felder kenne ich schon aus meiner Kindheit, das ist keine neue Entwicklung seit 1988.
MfG
Ketterer
Auf den ersten Blick kann ich keine Abkühlung bei der Station Netzstall sehen, wenn man nicht den gleichen Fehler wie die Autoren macht und die Trendgeraden nicht bei Verlagerung der Station 2005 nicht neu aufsetzt.
Wie oft denn noch Herr Kowatsch Herr Baritz? Das sind Anfängerfehler; wäre bei uns an der Uni nicht im Proseminar akzeptiert worden.
MfG
Ketterer
OMG wie oft denn noch?
Wo bitte ist die Quelle, in der gesagt wird, dass die Daten (CDC der einezelnen Stationen homogenisiert abgelegt sind?
Dies Stationsdaten sind in aller Regel in den CDC-Files abgelegt wie gemessen:
„produkt_*.txt, enthält die Beobachtungsdaten „.
Wurde dem Team K&B schon hinreichend oft erklärt. An was liegt es denn, dass dies nicht verstanden wird?
Wie oft denn noch, immer derselbe Quatsch von Ketterer. Wenn sie genau lesen und unsere Texte verstehen könnten, dann würde der Ketterer erkennen, das wir das selbst nicht glauben, was der DWD behauptet, obwohl sogar bei wetteronline steht, dass die veröffentlichten Daten von Netztstall bearbeitet sind.
Sie verstehen das Problem überhaupt nicht. Es geht doch gar nicht darum, ob die Daten bearbeitet sind oder nicht. Wenn das ihr Problem ist, dann unterhalten Sie sich mit dem DWD. Schreiben Sie doch nicht ständig Dinge an uns, die uns vollkommen nebensächlich sind.
Wie wir die Grafik Netzstall, gezeichnet nach den Wetteronline-Daten deuten, haben wir ausführlich in diesem Artikel erklärt.
Herr Kowatsch,
IMHO sollte es heißen:
und warum sie eine Fehldeutung machen,wenn sie mal so locker eine Regressionsgerade über eine Verschiebung der Station legen wurde ihnen hinreichend oft -nicht nur von mir- erklärt. Kapiert haben sie offenbar nichts.
Also werde ich bei diesem Anfängerfehler mich regelmäßig melden.
Jetzt erklären Sie endlich mal selbst, weshalb die Tagestrendlinie von Netzstall trotz der Versetzung an den kälteren Standort weiter steigt, die nächtliche Trendlinie aber (wie von uns erwartet) fällt.
Eiern sie nicht immer – und das seit 10 Jahren – mit irgendwas rum, ohne jemals was zum Artikel beizutragen.
Herr Kowatsch sie ffordern auf:
Herr Kowatsch,
weswegen soll ein Standort an einer sommerlichen Wiese kühler sein als ein Standort mitten im Ort, wo die Baukörper der umliegende Häuser erst noch auf die Maximaltemperaturen erwärmt werden müssen?
Zur den niedrigeren Morgentemperaturen nach der Verlegung:
Als Naturschützer wissen sie ja, dass jedes Dauergrünland in den Morgenstunden die Umgebung (Netzstall) kühlt und die kühle Luft dem Gefälle im Gelände folgt.
Tagsüber kann eine trockene Wiese im Sommer recht schnell erwärmt werden.
P.S.
Kowatsch:
Herr Kowatsch, nachdem ich Sie über die vergangenen 15 Jahre nun schon mehrfaach korrigiert hatte und somit zur Qualität Ihrer Berichte beigetragen hatte. finde ich Ihre Ankerkung despektierlich. So etwas würde ich nur von zwei Berufsgruppen erwarten: Anwälte oder (ex-)Lehrer.
Herr Kowatsch schreibt.
Dann unterlassen sie doch einfach die verwirrende Fehlinformation, dass die Stationsdaten der einzelnen Stationen (abgelegt in den CDC-Files) vom DWD in der Regel homogenisiert seien.
Dann braucht niemand Ihre falschen Informationen zu korrigieren.
MfG
Ketterer
Die unsinnigen Klimarettungsmaßnahmen
Für die Temperaturzunahme der letzten Jahrzehnte kommt ausschließlich CO2 in Betracht, freigesetzt von uns Menschen, und da wiederum hauptsächlich von den Deutschen. Und deshalb müssen wir Deutsche bei der Klimarettung vorangehen und Opfer bringen.
Das ist der Katechismus der linksgrünen Deutschlandzerstörer.
Gegenargument, schaut auf die Grafik 6, der Juni in der Antarktis wird seit 45 Jahren, seit Bestehen der deutschen Station immer kälter!!
Damit zeigt nicht nur die Deutsche Neumayerstation, dass es sich um eine frei erfundene CO2-Klimalüge handelt. Wir dürfen uns die teure Klimarettung der Linksgrünen nicht länger gefallen lassen. Die wollen nur unser Geld.
Wieso behaupten bzw suggerieren Sie eigentlich fortwährend, dass der Klimawandel immer und überall gleichzeitig wirken muss?
Nur weil es irgendwo kälter ist, bedeutet es eben nicht, dass der Klimawandel nicht real oder CO2 eine Lüge ist.
Wie kann man denn als ehemaliger Pädagoge so einfältig sein und unterkomplex argumentieren?
PS: Wir wollen Ihr Geld Herr Kowatsch, und das deren übrigen EIKE Rentner!!! Und es fließt direkt in meinen Geldbeutel. Was für eine Freude – wobei soviel ist es ja gar nicht. Die Ausländer bekommen ja alles 😁
Wieso behaupten bzw suggerieren Sie eigentlich fortwährend, dass der Klimawandel immer und überall gleichzeitig wirken muss?
Herr Schnabel, das behaupten nicht wir, sondern die politische Klimakirche Deutschlands, die sieht nur CO2 und andere sog. Treibhausgase als globalen Temperaturregler, siehe deren Definition. Und zur Not wird gelogen, überall in den Medien wird behautpet, dass die Temperaturen gerade in der Antarktis steigen würden. Antarktis ist nur ein Beispiel.
Und gegen diese Falschbehauptung der linksgrünen Politik und der Medien schreiben wir an. Durch unsere Grafiken zeigen wir, dass diese Falschbehauptung mit CO2 als globalem Temperurregler nicht stimmen kann.
Sie sind einer der wenigen, die zugeben könnnen, dass andere Faktoren als CO2 bisweilen überwiegen. Damit geben sie zu, dass es andere gewichtige Faktoren gibt.
Jetzt bleibt noch die Frage wie hoch Sie persönlich die CO2-Klimasensitivität einschätzen, dazu liegt von Ihnen noch keine Äußerung vor. Wir hingegen schlußfolgern, dass CO2 allerhöchstens in homöopathischen Dosen irgendwo in den Temperurreihen mitwirken kann.
Was die gemessenen Temperaturen vor Ort bestimmt, haben wir geschrieben und die Leser aufgefordert, noch andere zu ergänzen.
Zur Trockenlegung der Landschaft:
Wenn in den Sommermonaten weniger Wasser für die Verdunstung zur Verfügung steht, wird es in Bodennähe selbstverständlich wärmer. Die Verdunstungskälte fehlt.
Dieser Effekt ist bei fehlendem Niederschlag ebenso erkennbar, wie nach schneller Ableitung des gefallenen Niederschlags. Die obere Bodenschicht trocknet aus und es ist kein Wasser für die Verdunstung da.
Regen- oder Mischwasserkanalnetze, künstliche, oberirdische und verrohrte Entwässerungsgräben, Dänagen auf Landwirtschaftsflächen, die Beseitigung von Kleingewässern, die Begradigung von Flüssen und Bächen … Das ganze Programm wurde seit mehr als 120 Jahren gefahren. Inzwischen ist man damit etwas rücksichtsvoller geworden.
Hier zwischen Mecklenburg und Brandenburg hat der Landschaftswasserhaushalt durch die Großflächenlandwirtschaft zu DDR-Zeiten besonders stark gelitten. Allerdings sind die Dränagen inzwischen verfallen und kaum noch funktionsfähig, aber die künstlichen und begradigten Gräben gibt es weiterhin in hoher Dichte.
Eigentums- und Nutzungsrechte lassen oft nur kleinteilige Renaturierungsprojekte zu. Damit habe ich mich, unter anderem, 20 Jahre lang beruflich befasst, oft sogar gegen „gutgemeinte“ Widerstände von öffentlich alimentierten „Grünen“, denen das alles zu wenig war und die ihren Alleinvertretungsanspruch für Umwelt und Natur gefährdet sahen. Allerdings hatten die auch keine Ahnung von fachlichen, finanziellen oder eigentumsrechtlichen Angelegenheiten.
Das Geld, das diese Klienten täglich ohne sinnvolle Gegenleistung verfuttern, könnte sinnvoller für den Landschafts- und Naturschutz eingesetzt werden.
Das mit der Trockenlegung sehe ich ganz ähnlich wie Sie Herr Nitschke,
nur: Laut Kowatsch un Baritz haben wir erst seit 1988 eine Temperatursteigerung. Trockenlegungsmaßnahmen sind auch im Westen seit der Jahrtausendwende eher selten. Bei uns im Wald gibt es die nicht. Dennoch steigen die Temperaturen. Das passt nicht wirklich zusammen.
MfG
Ketterer
Das ist bei uns ebenso, Herr Ketterer. Die größten Meliorationsprojekte hier wurden Anfang der 1960er bis Anfang der 1980er Jahre durchgzogen. Aber unabhängig davon wurden ab 1991 umfangreiche Gewerbe- und Wohngebiete „auf der grünen Wiese“ erschlossen, aus denen das Regenwasser nun schnell abgeleitet wird. Lokale Auswirkungen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhanden, da hat Herr Kowatsch recht. Aber sicher ist das alles nicht der Hauptgrund für den flächenübergreifenden, relativ schnellen Anstieg der durchschnittlichen Lufttemperatur seit den 1980er Jahren, zumal die herausragenden Steigerungsraten, jedenfalls hier im Nordosten, in den Wintermonaten liegen, in denen die Verdunstung eher eine untergeordnete Rolle spielt. So hatte ich Herrn Kowatsch auch nicht verstanden.
Herr Nitschke, Ketterer greift immer ein Beispiel raus und hackt auf dem rum. Von Ihnen und anderen kommen positive Ergänzungen oder andere Sichtweisen auf einen von uns aufgeführten Punkt.
Ketterer sucht Nebengleise, damit er das ganze Thema angreifen kann und damit seine Meinung behalten kann: Allein das von Menschen freigestzte CO2 ist der Schuldige für den Klimawandel.
Nebenbei: Im Gemeinderat gibt es einen jährlichen Bericht des Staatlichen Forstamtsleiters. Dabei beklagt der Mann bei uns stets die Austrocknung des Waldes, der Borkenkäfer und Schuld wäre der Klimawandel.
Dabei ist das Forstamt selbst der Hauptschuldige, die planen die Trockenlegung des Waldbodens an vorderster Front mit. Und das seit Jahrzehnten. Folge: der einst artenreiche deutsche Wald verkommt immer mehr zu einem ausgetrockneten Industriewald. Die Fauna und Flora verkommt zusehends. In der Stadt gibt es inzwischen mehr Vogelarten als im Wald und ebenso mehr Fledermausarten. Der Naturreichtum des Waldes wird vor unseren Augen abgeschafft.
Bei uns sind die Forstbehörden eigentlich ganz vernünftig, aber der wirtschaftliche Druck wegen der Ebbe in Brandenburgs Landeskasse lastet auch auf ihnen. Da müssen dann einfache Methoden herhalten, um das Wasser im Wald zu halten, z.B. Harvesterschneisen nicht mit dem Hanggefälle sondern quer dazu anlegen. Oder Sohlschwellen in alte Abzugsgräben einbauen.
Herr Kowatsch, bitte geben sie eine Referenz wo das geäußert haben soll:
Anstatt sich zu ihren Fehlern zu äußern greifen sie zu untersten Schublade….
Lassen sie doch einfach diese Unterstellungen, wenn Sie ernst genommen werden wollen. Arbeiten sie an ihren Fehlern.
Referenz, so ein Schwachsinn. Schon wieder ein Nebengleis, um uns zeitlich gebunden im Kreis zu führen.
Sagen Sie endlich selbst, was was ihre Meinung und Deutung ist.
z.B.: die Junitemperaturen 2026 von Nürnberg und Netzstall, etwa 7 km entfernt beim Aussiedlerhof.
Nacht, T-min Nürnberg 13,5C,… Netzstall, Tmin nur 11 Grad
Tag T-max Nürnberg 27,4 C,…….Netzstall, Tmax 27,3 Grad.
Auf alle Fälle zeigen Sie uns und all den anderen, dass CO2 für dieses völlig unterschiedliche Temperaturverhalten nicht verantwortlich sein kann. Diese Erkenntnis ist mit ihr Verdienst: CO2 kann tagsüber im Sommer die ländliche Umgebung nicht genauso aufheizen wie in die Stadt, nachts aber auf dem Land die Wirkung einstellen.
Wenn unsere Erklärung im Artikel nicht stimmt, dann bringen Sie endlich eine andere.
Lieber Herr Ketterer
Sie haben recht mit dieser Aussage: Trockenlegungsmaßnahmen in der freien Natur gibt es schon immer, und ich füge hinzu, die waren sogar größteinteils im Zeitraum vor 1988. Die Trockenlegung des einst nassen Germaniens läuft über Jahrhunderte und hat nun ihr Endziel erreicht. Im Sommer ist Deutschland eine Steppe.
Was Sie nicht wissen ist, dass Trockenlegungsmaßnahmen lange brauchen bis die Maßnahme tatsächlich greift. Oft erst nach Jahrzehnten merkt man, dass man des Guten zuviel getan hat.
Und die flächige Trockenlegung Deutschlands ist nur einer von vielen Gründen der sommerlichen Erwärmung tagsüber, die wir genannt haben. Nur einer! Dabei haben wir die Leser aufgefordert noch weitere Gründe zu nennen, was sie wieder nicht tun, sondern auf ihre übliche Weise, nur anzweifeln.
Ganz falsch ist ihre 2.te Behauptung, dass kein Wald trockengelegt wird. Sie sind eben kein Naturbeobacher, Naturschützer schon gar nicht. Richig ist, dass mit den neuen Harvester-Maschinen und der industriellen Waldbearbeitung und Nutzung, alle Waldtrockenlegungsmaßnahmen erst vor 40/50 Jahren begannen und vor ihren Augen im Winter und Frühjahr ablaufen. Also genau das Gegenteil ihrer Behautpung ist richtig.
Die Folge dieser Waldtrockenlegung der letzten 40 Jahre in der alten BRD: alle früheren Waldtümpel/Wasserlöcher, die ich aus meiner Jugendzeit kannte, sind ausgetrocknet, Sumpf- und Feuchtstellen verschwunden, die vielen kleinen einstigen Rinnsale gibt es nicht mehr. Die Fauna und Flora des Waldes verarmt zusehends, aber wahrscheinlich nur vor meinen Augen. Ich bin seit 45 Jahren Naturschutzwart des Ostalbkreises und weiß, wovon ich schreibe.
Zustand: Der Wald ist inzwischen durchzogen mit festen Wegen und Gräben. In den letzten 40 Jahren wurden Sickerschläuche in den Wald eingezogen, die an Sammelstellen außerhalb des Waldes enden. Wie oft sehe ich einen Wasser-Dolen/betonierten Sammler am Waldrand oder 50 m entfernt in der Wiese. Aus dem Grund finden Sie auch fast keine Gelbbauchunken, Schmetterlinge oder Salamander mehr im Wald/Waldrand und die Rehe müssen mit den Kitzen zur Tränke an die kleinen Bächlein außerhalb des Waldes, die aber derzeit bei uns auch alle trocken sind. Größere Waldgebiete werden eh seit vier Jahrzehnten mit Tiefenbrunnen zur Trinkwassergewinnung benutzt, d.h. der Waldboden bis in größeren Tiefen trockengelegt und unser Naturerlebnisbad an einem Waldrand mit biologischer Reinigung wurde vor 25 Jahren auf meine Initiative hin aus einem Tiefenbrunnen versorgt, inzwischen sind es zwei, weil die Schüttung ständig nachläßt. Auch mußte bei beiden immer tiefer gebohrt werden.
Was ich über die derzeitige Trockenlegung des Waldes schreibe, ist nicht nur Ihnen ganz entgangen, sondern nahezu allen Deutschen. Die Leute spazieren, treiben Freizeitsport, sehen aber nichts. Kein Wunder, sie bleiben auf den Waldwegen und verlangen höchstens einen besseren Ausbau dieser zur Fortbewegung. Ich war 24 Jahre Gemeinderat, wie oft forderten Freizeitsportler schönere, sogar asphaltierte Waldwege.
Auch in meinem Umkreis glaubt man mir oft nicht bis ich die Leute mit rausnehme und die Wasserdolen zeige. Der einzige der mir unumwunden stets recht gibt und ergänzt ist der Leiter des Landschaftserhaltungsverbandes des Ostalbkreises, in einer Broschüre schrieb er selbst, dass die freie Natur mit Drainageröhren in einer Dichte durchzogen ist, viel dichter als die Großstädte mit unterirdischer U-Bahnvernetzung und Versorgungsröhren.
Fazit: Die Austrocknung der Felder, Wiesen und Wälder ist hundertprotzentig menschengemacht, die großflächige Trockenlegung der Wälder ist derzeit in vollem Gange. Die Wälder werden zur besseren industriellen Erschließung mit Unterstützung der Forstämter, Jäger und Jagdpächter trockengelegt für Windräder, Brennholz, Pellets, Bauholz, Holzbau, Möbel.
Warum finde ich seit 10 Jahren wohl keinen „Kaisermantel“ am Waldrand mehr fliegen, wo er einst in großer Anzahl zu sehen war. Es fehlt das Wasser und die blühenden Naßpflanzen.
Herr Kowatsch sie schreiben:
Ich sprach von ‚bei uns wird kein Wald trocken gelegt.‘
Bei uns heißt nicht ‚Deutschland‘, sondern kristallinen Odenwald.
Was in den Wäldern auf Keuperschichten geschieht, wissen sie besser. Aber auch dies ist nicht repräsentativ für Deutschland.
Leider erscheint mein langer Erklärungskommentar, fast ein kleiner Info-Artikel an Sie, hier nicht. Ich hatte heute morgen fast eine Stunde dafür gebraucht, um ihren Natur-Unkenntnissen und den daraus von Ihnen abgeleiteten Falschbehauptungen zu widersprechen. Schade.
Manchmal bewirken Kommentare doch etwas. Bei allen Videos (z. B. Klimaschau) wird nun beim Verweis auf Klimawandel links oben auf einen Text der UN verlinkt.
In grauer Vorzeit wurde das Klima also von naturlichen Ursachen bestimmt.
Heute haben wir natürlich die Sonnenaktivität, Veränderungen der Erdbahnparameter
(Milankovic Zyklen) und Vulkanausbrüche unter Kontrolle. Nur der vierprozentige Beitrag zum gesamten Kohlenstoffkreislauf läßt das Klimasystem außer Kontrolle geraten.
Ich möchte mich ausdrücklich bei den Autoren Josef Kowatsch und Matthias Baritz für Ihre akribisch recherchierten Beiträge bedanken.
Herr Kremer.
(Kremer)
Doch seit dem 19. Jahrhundert ist der Klimawandel hauptsächlich auf menschliche Tätigkeiten zurückzuführen, allen voran die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas.
(Kuck)
Das stimmt nicht. Nicht die Treibhausgase, sondern die nächtlichen Wolken sorgen für eine notwendige Gegentrahlung.
Der Temperaturanstieg in Deutschland begann mit der Säuberung der Atmosphäre, denn die Sonnenstunden wurden länger.
Ich hatte mir vor ein paar Jahren mal ein paar hemisphärische Gedanken über die sogenannte „Gegenstrahlung“ gemacht. Erstaunlich ist im Nachgang, dass das dort abgebildete Jahresmittel der Lufttemperatur an der Meßstelle Hartheim denselben Verlauf zeigt wie die 1988-er Artikelserie der Herren Kowatsch und Baritz:
Es ist bis 1987 ein eindeutiges Absinken der Jahrestemperaturen zu erkennen und dann seit 1988 ein gegenläufiger Anstieg.
Abbildung: Auszug aus meinem EIKE-Artikel „Anmerkungen zum Gegenstrahlungs-Paradoxon aus einem hemisphärischen Blickwinkel“.
Durch Ihren Verweis bin ich auf den Artikel und die Kommentare dazu aufmerksam geworden. Sehr interessant. Vielen Dank.