Recherche, Andreas Demmig
Durch einen Hinweis von meinem Freund und Kollegen Christian Freuer, bin ich auf das Magnetfeld der Erde und dessen Veränderungen aufmerksam gemacht worden. Auf Eike haben wir auch bereits öfter über den dänischen Forscher, Prof. Svensmark berichtet, der mit seinem Kollegen Shaviv die Auswirkungen der kosmischen Strahlungspartikel auf die Wolkenbildung der Erde und damit auf das Wettergeschehen forscht.
Zuerst ein Beitrag der European Space Agency
Umpolung des Magnetfeldes
Das Erdmagnetfeld ist kein statisches Gebilde. Es variiert ständig. Dabei ändert sich nicht nur die Feldstärke, die derzeit immer geringer wird, auch die Pole werden verschoben.
Die Feldstärke hat sich in den letzten 150 Jahren um zehn Prozent verringert. Würde es bei dieser Zerfallsrate bleiben, müsste es rein rechnerisch in 1.600 Jahren gänzlich verschwunden sein. In einigen Regionen, wie im Südatlantik, verläuft die Abschwächung sogar noch stärker, es bilden sich Anomalien des Gesamtfeldes. Die Forscher sind sich allerdings einig: Völlig verschwinden wird das Erdmagnetfeld nicht.
Seit fast 180 Jahren schiebt sich der nördliche Pol immer weiter in Richtung Nordwesten, seit 2000 teilweise mit bis zu 65 Kilometern im Jahr. Ist das der Beginn einer weiteren Umpolung des Magnetfeldes, so dass der Nordpol zum Südpol wird und umgekehrt?
Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass derartige Umpolungen in den vergangenen 40 Millionen Jahren etwa 70-mal stattgefunden haben, die letzte vor 780 000 Jahren. Die erdgeschichtlich gesehen rasanten Veränderungen im Südatlantik könnten laut Professor Dr. Hermann Lühr vom Deutschen GeoForschungsZentrum in Potsdam ein Hinweis auf die nächste Umpolung sein: „Diese zuvor unvorstellbare Geschwindigkeit ist wohl nur damit zu erklären, dass ein Teil des Dynamos schon verkehrt herumläuft.“
Daten für Wissenschaftler und Praktiker
Noch weiß niemand, wie stark sich das Erdmagnetfeld abschwächen wird und welche Folgen sich für das Leben auf der Erde durch eine Umpolung ergeben. Außerdem ist der Mechanismus, der diese Änderungen bewirkt, noch nicht vollends geklärt. Auch deshalb möchten die Geoforscher detailliertere Daten über die Veränderungen im Magnetfeld sammeln. Dazu werden die drei Swarm-Satelliten sicherlich wertvolle Dienste leisten.
Die gewonnenen Daten werden aber auch Wissenschaftlern anderer Fachgebiete nützlich sein und sogar praktischen Nutzen haben. Denn trotz der GPS-Signale verlassen sich Luft- und Schifffahrt nicht darauf, sondern nutzen den Kompass auch weiterhin als Referenzinstrument. Dazu gehören aber auch genaue Karten, die wegen der Magnetfeldänderungen – insbesondere wegen der Polverschiebungen – auf Basis der weltweiten regelmäßigen Vermessungen alle fünf Jahre aktualisiert werden müssen.
https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Germany/Umpolung_des_Magnetfeldes
Dazu eine Allgemeine Übersicht
mit Unterstützung durch Gemini, LLM
Das Magnetfeld der Erde ist hochgradig dynamisch und hat sich im Laufe der Erdgeschichte drastisch und kontinuierlich verändert. Diese historischen Veränderungen lassen sich im Wesentlichen in drei zeitliche Dimensionen unterteilen: erdgeschichtliche Umpolungen, kurzfristige regionale Anomalien und die aktuelle Polwanderung.
Hier ist eine Übersicht zu den wichtigsten historischen Veränderungen:
- Die großen Umpolungen (Polsprünge)
In unregelmäßigen Abständen von durchschnittlich 250.000 bis 500.000 Jahren tauschen der magnetische Nord- und Südpol ihre Plätze.
- Die Brunhes-Matuyama-Umkehr: Die letzte vollständige und dauerhafte Umpolung fand vor rund 780.000 Jahren statt. Statistisch gesehen ist ein solcher Polsprung also bereits „überfällig“.
- Das Laschamps-Ereignis: Vor etwa 42.000 Jahren gab es eine temporäre Fast-Umpolung (Exkursion). Dabei wanderte der magnetische Nordpol nach Süden und das Magnetfeld brach zeitweise auf 6 bis 0 Prozent seiner ursprünglichen Stärke ein. Nach nur wenigen Jahrhunderten kehrte das Feld jedoch in seine Ursprungsrichtung zurück.
- Archäomagnetische Anomalien (Die letzten Jahrtausende)
Dass das Magnetfeld schwankt, zeigt sich auch in unserer jüngeren Kulturgeschichte. Forschende können dies anhand von Eisenpartikeln in antiken Tontafeln oder Vulkangesteinen ablesen, die beim Abkühlen die damalige Feldrichtung wie ein fossiler Kompass konserviert haben.
- Die „Levantische Anomalie“ (vor ca. 3.000 Jahren): Um das Jahr 1000 v. Chr. (zur Zeit des Neubabylonischen Reiches) gab es im Nahen Osten und in China extreme Spitzen in der Feldstärke. Das Feld war damals regional wesentlich stärker als heute.
- Mittelalterliche Schwankungen: Zwischen den Jahren 1225 und 1550 veränderten sich die magnetischen Feldlinien in einigen Regionen rasant um mehr als 0,1 Grad pro Jahr – deutlich schneller als in der Moderne.[https://wissenschaft.de/artikel/stoerstelle-im-erdmagnetfeld]
- Veränderungen in der Neuzeit (Aktueller Trend)
Seit dem 19. Jahrhundert wird das Erdmagnetfeld präzise vermessen (maßgeblich begründet durch Carl Friedrich Gauß im Jahr 1832). Seither lassen sich zwei klare Trends beobachten:
- Abschwächung des Feldes: In den letzten 200 Jahren hat die globale Stärke des Magnetfelds um etwa 10 Prozent abgenommen. Besonders markant ist dies in der Südatlantischen Anomalie, wo das Schutzschild messbar dünner ist.
- Rasantere Polwanderung: Der magnetische Nordpol wandert seit jeher. Lag seine Geschwindigkeit im 20. Jahrhundert noch bei etwa 10 bis 15 Kilometern pro Jahr, hat sie sich seit der Jahrtausendwende auf bis zu 55 bis 65 Kilometer pro Jahr beschleunigt – er bewegt sich derzeit von Kanada in Richtung Sibirien.
Ob diese aktuelle Abschwächung und die schnelle Wanderung bereits das Vorspiel zu einer neuen Umpolung sind oder nur eine normale, vorübergehende Fluktuation, ist in der Wissenschaft derzeit noch umstritten. Das Feld wird definitiv nicht völlig verschwinden, da der „Geodynamo“ im flüssigen Erdkern weiterhin aktiv bleibt.
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Das Magnetfeld der Erde wird zunehmend schneller schwächer
Cap Allon
… Darauf folgte der „Jerk“ des Jahres 2024.
Magnetobservatorien in Großbritannien, Frankreich, Kanada und den USA registrierten starke Veränderungen; ähnliche Signale wurden auch an anderen Orten in Europa und Nordamerika beobachtet.
Die Veränderungen vollzogen sich so schnell, dass sie die Modelle überrumpelten. Das IGRF-14 – das neueste Internationale Geomagnetische Referenzfeld – wurde 2024 entwickelt, um die Entwicklung des Erdmagnetfelds bis zum Jahr 2030 vorherzusagen. Doch schon weniger als ein Jahr später wichen die tatsächlichen Messdaten in allen drei magnetischen Komponenten – insbesondere in den Komponenten Y und Z – von den Prognosen ab.
Die Forscher führen dies auf nichtlineare Veränderungen im Erdkern zurück, die im Modell nicht vorhergesehen sind.
Damit zeichnet sich ein etwas klareres Bild ab.
Der magnetische Schutzschild der Erde schwächelt. Seine größte Schwachstelle weitet sich aus. Teile dieser Schwachstelle verlieren seit 2020 schneller an Intensität. Zudem unterliegt das im Erdkern erzeugte Feld abrupten Veränderungen, die so rasch ablaufen, dass sie unsere neuesten Prognosen überholen.
… Link: https://electroverse.substack.com/p/winter-sweeps-the-carpathians-japan?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
















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Ist’s nun der letzte Schrei, nach Sonnenflecken oder Wolken das Magnetfeld als Temperatur-Geber einzuführen?
Beim Laschamps-Ereignis gibt es ein Typo. Die zweite Prozentzahl ist unvollständig. Kommentar kann gelöscht werden
„Zudem unterliegt das im Erdkern erzeugte Feld abrupten Veränderungen, die so rasch ablaufen, dass sie unsere neuesten Prognosen überholen.“Oder vielleicht auch nicht …EIKE-Interessenten sollten sich ruhig mal die Mühe machen sich mit den Theorien über das ‚Elektrische Universum‘ (Plasma-Kosmologie) bekannt zu machen. Wie es in etwa das Internet beschreibt:Plasma-Kosmologie stellt alternative Hypothesen auf, die besagen (und erklären), dass Einflüsse auf das Magnetfeld der Erde nicht (nur) im Erdkern bestimmt werden, sondern durch elektromagnetische Kräfte und Plasma-Ströme im Weltall, im elektrischen Universum.Für unsere derzeitige Wissenschaft ist das natürlich das absolute Anathema. Okay … Cheers,Peter.
P.S.: Vielen Dank für die EIKE-Seiten!
… mehr dazu bei viaveto.de oder dem gleichnamigen YT-Kanal.
Ich weiß, ich wiederhole mich. Aber nur mal angenommen, die Bibel hat mit ihren ca. 6000 Jahren seit Entstehung der Welt recht. Was würde das über die Magnetfeld-Änderungen aussagen bzw. für uns heute bedeuten. Man bedenke die katastrophischen Veränderungen durch die weltweite Sintflut vor ca. 4000 Jahren. Die Millionen Jahre für die Evolutions-Lehre ist nur eine Weltanschauung. Schauen wir die Welt halt mal etwas anders an.
In der biblischen Perspektive wäre dann auch der Steinhagel und der Stillstand der Erdrotation, wovon das Buch Josua in Kap. 10,11-14 berichtet, als ein Moment der Umkehr des Erdmagnetfeldes verstehbar.
Ja natürlich, alles machbar. Wenn ich der Spieleentwickler bin, kann ich innerhalb meines Spieles machen was ich will. Die Spielmännchen innerhalb des Spiels können sich da nur wundern 😉
Ihre märchenhafte Weltanschauung hat mit der Realität nichts zu tun.
In der Bibel steht viel geschrieben, was mit moderner Wissenschaft unvereinbar ist.
Der plötzliche Stillstand der Erdrotation? Völlig unmöglich!
Gouder, es steht dir nicht zu, eine Weltanschauung zu bewerten!
Ist so? Warum dreht die Venus in die andere Richtung?
Muss sie nicht still gestanden haben, um das zu erreichen?
Es wird ja immer verrückter.
Die Venus drehte sich erst in die richtige Richtung, stoppte dann, und drehte sich später in die andere Richtung!?!
Geheimnisvolle Kräfte waren am Werk.
Und ihre Antwort ist?
Meine Antwort ist richtig.
Planeten bleiben nicht plötzlich stehen und drehen dann in die andere Richtung.
Plötzlich vielleicht nicht, aber wenn was anliegt?
Vielleicht der Dschanibekow-Effekt (oft auch Dzhanibekov-Effekt geschrieben) – auf Saljut 7 entdeckt, oder?
Eher nicht, weil es dreht immer in die gleiche Richtung?
Nette Polumkehr aber!
In einer Simulation ist garnichts unmöglich.
Wie Herr Georgiev unten schreibt, ist eine Weltanschauung nicht zu bewerten. Ich habe meine, sie haben ihre. Welche davon märchenhaft ist . . . Ihre Evolutions-Lehre bei der Alles aus dem Nichts kommt, Information rein zufällig entsteht, Recht und Moral absolut beliebig ist und wir alle sinnlos in die Dunkelheit wandern, wenn sie damit zufrieden sind. Aber logisch und wissenschaftlich ist das nicht. Und wenn Gott der große „Spieleentwickler“ ist, kann er in seinem Spiel alles machen. Genau wie ein menschlicher Spieleentwickler in seinem Spiel. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen. Und jetzt kommen sie nicht damit, daß Gott ja garnicht existiert. Sie wissen, wie jeder Mensch, genau, daß Gott existiert, sie wollen es aber nicht akzeptieren, ihn lieber ignorieren. Bis zum Gericht. Dann fragt sie niemand mehr was sie wollen.
Ich ignoriere nicht Gott. Aber er muss sich auch an die Naturgesetze halten.
Er kann nicht einfach Energie verschwinden lassen und später wieder hervorzaubern.
Herr Gouder, Gott muß garnichts. Er steht außerhalb seiner Simulation. Er ist der absolute Herr über diese seine Simulation. Hätten sie eine Simulation programmiert, könnten sie doch von Außen in ihrer Simulation ebenfalls machen was sie wollen. Auch alles, was innerhalb der Simulation nicht möglich ist. Sie hätten doch alles in der Hand.
Gott sei allmâchtig, braucht sich auf dem Spielbrett an keine Regeln halten.
Gott sei allmâchtig.
Ob Gott auch einen Felsbrocken kreieren kann, den Gott selbst nicht heben kann?
Herr Achatz, Herr Gouder, wenn man Ihrer beider Ansichten zusammenrückt, öffnet sich ein faszinierender „Dritter Weg“, der Glauben und Naturwissenschaft elegant verbinden könnte.
Nehmen wir die Programmierer-Metapher ernst: Dass ein Schöpfer außerhalb seiner Schöpfung steht, führt kulturgeschichtlich in eine tiefe, vieldimensionale Schleife.
Rainer Werner Fassbinder sezierte das schon 1973 visionär in Welt am Draht, wo er exakt drei Ebenen der Realität verschachtelte: Eine simulierte Computerwelt, die Welt des Programmierers, die dieser irrtümlich für die echte Realität hält, und die tatsächliche Welt ganz oben, deren Nutzer sich beliebig in die darunterliegenden Welten einloggen.
Ein Motiv, das The Matrix später als globalen Pop-Mythos berühmt machte.
Warum sollte es nicht noch eine vierte Ebene, die über den verschiedenen Gottwelten steht, geben?
Heute stehen wir mit dem möglich beginnenden Bewusstseinserwachen der Künstlichen Intelligenz selbst an der Schwelle, Schöpfer einer eigenen, neuen Simulation zu werden und den nächsten digitalen „Gott‘ anzulegen – für uns oder gegen uns?
Der „Dritte Weg“ besagt nun: Ein perfekter Programmierer zeichnet sich dadurch aus, dass er einen Code schreibt, der so absolut fehlerfrei und in sich geschlossen ist, dass er eben keine nachträglichen, manuellen Eingriffe (wie das von Herrn Gouder kritisierte Verschwindenlassen von Energie) benötigt.
Die unumstößliche Physik, die Drehrichtung der Venus, das Alter der Erde und das Strahlungsgleichgewicht im All sind kein Widerspruch zu einem Schöpfer – sie sind vielmehr der Beweis für die absolute Vollkommenheit seines Codes.
Die zu entdeckenden Naturgesetze sind sozusagen die unhintergehbare Signatur einer guten Simulation – sodann hegelianisch zyklisch, oder?
Seien Sie nur froh, dass Ihre Ahnen 2000 v. Chr. mitgenommen wurden.
Ansonsten herzlichen Dank für die Glaubwürdigkeit dieses Forums.
Es gibt möglicherweise einen interessanten Nebeneffekt der aktuellen Polwanderung (der „Sibirische Sprint“ 🙂 )
C. Barnes: Wie der magnetische Nordpol und energiereiche Partikelniederschläge das Erdklima steuern
Die Interaktionsregion der kosmischen Partikelstrahlung verlagert sich infolge der Abschwächung des Erdmagnetfeld in höhere ionosphärische Schichten. Unterhalb wird die Partikelstrahlung geringer, tiefere Wolkenbildung wird im globalen Maßstab reduziert (vergl. Svensmark-Effekt). Die Temperatur steigt wegen der verringerten Albedo.
Die verlinkten Studie geht sogar noch weiter: Mittelalterliches Klimaoptimum, Kleine Eiszeit, Moderne Warmzeit – die rekonstruierten Temperaturschwankungen der vergangenen 2.000 Jahre werden mit der erstaunlichen Übereinstimmung aus der Wanderung des magnetischen Nordpols hergeleitet.
Ein weiterer interessanter Hinweis, über die im Artikel aufgeführten Polexkursionen hinaus: Die vorige Warmzeit vor ungefähr 120.000 Jahren fällt mit dem sogenannten Blake-Ereignis zusammen, einer ausgeprägte Exkursion des Magnetpols, bei der das Magnetfeld sehr schwach und die Pole für einige tausend Jahre instabil wurden.
Die katastrophale Brunhes-Matuyama-Umkehr vor rund 780.000 Jahren fällt zeitlich zusammen mit dem mittelpleistozänen Übergang, als der Zeitabstand zwischen den Interglazialen plötzlich von 41.000 Jahren auf ungefähr 100.000 Jahre heraufsprang. Erdgeschichtlich ist ein solches Ereignis überfällig.
Das Experten für das Treibhaus durch „fossiles“ CO2 müssen wohl noch einen Gang höherschalten, um ähnliche Wirkungen nachweisen zu können.
Das Problem ist,dass wir eigentlich nichts wissen aber das gut modellieren. Na ja, ein wenig wissen wir schon aber wir sollten wirklich mit Demut auf die Natur blicken.
DEMUT ist der richtige Begriff.
Ganz im Sinne von Sokrates.
„Ich weiss das ich nichts weiss.“
Sehr richtig!
Die Mehrheit überschätzt überheblich die Wichtigkeit und Fähigkeit der Art Homo Sapiens, die Natur zu verstehen und zu beeinflussen. Manchmal möchte ich ausdrücken, „geht mit Eimerchen und Schaufelchen zum Fuße eines Alpenbergs und versucht das nachzubauen, was die Natur hingestellt hat!“ Um nachzudenken, was die Natur kann und der Mensch nicht.
Das man glaubt, mit Computerspielereien die Wirklichkeit abbilden kann, ist ein Kapitel für sich.
Demut und das Verständnis, man ist vorübergehender Gast in der Natur, und nicht Herrscher, der Planeten vernichten kann, ist das Richtige.
Sehr logisch und nachvollziehbar! Das Magnetfeld hat wohl mehr Einfluss auf die Temperatur als CO2 im ppm Bereich.
Aber das Magnetfeld wechselt im Maßstab der Erdgeschichte wie Tag und Nacht. Es mag die Wechsel zwischen Glazial und Interglazial beeinflussen, aber selbst diese sind nicht nachweisbar, wenn sie Millionen von Jahren zurück liegen. In diesem Bereich sind nur die großen Schwankungen, zwischen Warmzeit (eher Normalzeit) und Eiszeitalter mit Differenzen bis zu 20 Grad nachweisbar. Und diese sind wiederum vom Magnetfeld unabhängig, vom Menschen und CO2 erst recht.
Wir können eben nur spekulieren und glauben. Aber es macht Spaß, über solche Zusammenhänge nachzudenken. Man könnte sogar noch darüber weiterspekulieren, welche äußeren Einflüße imstande wären, das Magnetfeld und das Klima aus der Bahn zu werfen. Vor einiger Zeit gab es eine Nachricht, daß Stauseen oder Grundwasserentnahmen – hab’s mir nicht gemerkt – die Erdrotation beeinflussen würden. Bei solchen Blitzbirnen muß ich immer grinsen, die haben einfach kein Gespühr für Größenordnungen und Zeit.
Rund 97,5 % des gesamten Wassers auf der Erde ist Salzwasser, während nur etwa 2,5 % als Süsswasser vorliegen.
Also ein Stausee verändert sicher nicht die Erdrotationsgeschwindigkeit.
Das gleiche gilt für unsere Bauten.
Das meisste benötigte Baumaterial kommt aus der Region.
Blitzbirnen? Blitzbirnen? Gewitter?
Blitzbirne (ein Definitionsversuch): Einfach mal was dahergesagt oder aufgeschrieben, was blitzartig – also ohne zielführenden Denkprozess – die Dämmerung zwischen den Ohren
er-… be-leuchtet hat. Kannten Sie nicht?Ich hatte bei YouTube geschaut, da gibt es was mit Blitzbirnengewitter. Kann man nur mit Humor ertragen…
Auch zu lesen:
[wissenschaft.de/artikel/das-erdmagnetfeld-schwaechelt-erst-seit-1840]
Könnte man also mit der Erderwärmung seit 1850 korrelieren.
und
Polwanderung veränderte das Weltklima [https://science.orf.at/stories/3204871/]
und
Vor 42.000 Jahren Umkehr des Erdmagnetfeldes löste eine Naturkatastrophe aus [deutschlandfunk.de/vor-42-000-jahren-umkehr-des-erdmagnetfeldes-loeste-eine-100.html]
Ausser der Ozonschicht beinflusst das Erdmagnetfeld wohl auch die Ionossphere (elektrisch geladen und so magnetisch beeinflussbar) und dadurch auch die atmospherischen Winde.
L’ionosphère est une région de la haute atmosphère terrestre, située entre 60 et 1 000 km d’altitude, qui contient des particules chargées d’électricité (ions et électrons libres).
Der Einfluss der Ionosphäre auf atmosphärische Winde (und umgekehrt) ist ein zentraler Bestandteil der sogenannten Atmosphären-Ionosphären-Kopplung. In den oberen Schichten der Atmosphäre – insbesondere in der Mesosphäre und der unteren Thermosphäre (ca. 70 bis über 400 km Höhe) – treffen neutrale Luftmassen auf elektrisch geladene Teilchen (Ionen und Elektronen).
1. Ionische Reibung (Ion Drag)
Der direkteste Einfluss der Ionosphäre auf den neutralen Wind ist die ionische Reibung. Während neutrale Gasmoleküle ungehindert von globalen Druckunterschieden getrieben werden, sind die geladenen Ionen der Ionosphäre an die Magnetfeldlinien der Erde gebunden.
Wenn der atmosphärische Wind (Neutralwind) weht, kollidieren seine Teilchen mit den trägeren, magnetisch fixierten Ionen.Dies bremst den neutralen Wind ab oder lenkt ihn ab. Dieser Effekt ist besonders stark bei geomagnetischen Stürmen (ausgelöst durch Sonnenaktivität), wenn die Ionisation stark zunimmt.2. Der Ionosphärische Dynamo-Effekt
Winde in der unteren Thermosphäre (E-Schicht der Ionosphäre, ca. 90–130 km) bewegen das neutrale Gas quer durch das Erdmagnetfeld.
Durch Kollisionen reißen die neutralen Teilchen die Ionen mit, während die Elektronen anders reagieren.Diese Bewegung erzeugt gigantische elektrische Ströme (den ionosphärischen Dynamo).Die entstehenden elektrischen Felder erzeugen wiederum elektromagnetische Kräfte (Lorentzkräfte), die als Rückkopplung die Richtung und Geschwindigkeit der atmosphärischen Höhenwinde massiv verändern können.3. Energieeintrag und Erwärmung (Joule-Erwärmung)
Die elektrischen Ströme in der Ionosphäre führen zu einer sogenannten Joule-Erwärmung (Reibungswärme durch elektrischen Strom im Plasma). Diese lokale Erwärmung verändert die globalen Temperatur- und Druckgradienten in der oberen Atmosphäre grundlegend, was direkt die Entstehung und Ausbreitung neuer Windsysteme antreibt.
MfG
„wissenschaft.de/artikel/das-erdmagnetfeld-schwaechelt-erst-seit-1840“ wieder solch ein typisch dummer Beitrag von sogenannten Wissenschaftlern, mal ganz ohne zuordnung zum Stand ihrer Gläubigkeit. Man kann das Magnetfeld erst seit 1832 messen und seit 1840 wird kontinuierlich gemessen. Der zuvor bestehenden Unwissenheit nunmehr mit solch einer Behauptung, „schwächelt erst seit 1840“ die Absolution zu erteilen entbehrt nicht einer gewissen defizitären Denkweise. 🙁
Die Stärke des Erdmagnetfelds misst man präzise seit 1832. In diesem Jahr erfand der deutsche Mathematiker und Physiker Carl Friedrich Gauß in Göttingen das erste absatzfähige Magnetometer. Kurz darauf, ab 1840, baute er zusammen mit Wilhelm Weber ein weltweites kontinuierliches Messnetz über den „Magnetischen Verein“ auf.
Die Stärke des Erdmagnetfeldes vor 500 Jahren lässt sich über die Archäomagnetische Datierung (oder Archäomagnetismus) ermitteln. Da es im Jahr 1526 noch keine weltweiten Messgeräte gab, nutzen Wissenschaftler archäologische Funde als natürliche Festplatten, die die damalige Magnetfeldstärke permanent gespeichert haben.
Hier sind die wichtigsten Methoden und Prinzipien im Überblick:
1. Das Prinzip: Thermoremanenter Magnetismus (TRM)
Wenn eisenhaltige Materialien wie Ton, Keramik, Ziegelelemente oder Vulkangestein stark erhitzt werden (über die sogenannte Curie-Temperatur von ca. 580 °C bei Magnetit), richten sich die darin enthaltenen magnetischen Minerale wie winzige Kompassnadeln nach dem aktuellen Erdmagnetfeld aus.
2. Laboruntersuchungen (Die Thellier-Methode):
Um die genaue Stärke vor 500 Jahren im Labor zu messen, nutzen Forscher meist die klassische Thellier-Methode oder moderne Abwandlungen davon:
Das diese Proxis genutzt werden ist bekannt, nur lassen sich diese nur zeitlich in Größenordnungen zuschreiben die sicher über die Beschreibung „schwächelt erst seit *genaue Jahreszahl*“ weit hinaus gehen. Und von einem Schreiberling erwarte ich, das er sich kundig macht um eben auch diese von mir genannte Einschränkung mit anzuführen. Wie weitgehend diese dann trägt ist eine andere Frage,
Sie haben meinen Beitrag wohl nicht richtig gelesen.
„Könnte man also mit der Erderwärmung seit 1850 korrelieren.“
Also könnte und korrelieren, nicht vergleichen oder als Beweiss benutzen.
Und die zur Information zitierten Artikel habe nicht ich verfasst.
Wer sind Sie um „Wissenschafftler“ als „sogenannte“ zu verunglimpfen?
Jede wissenschafftliche Studie (Theorie) kann man kritisieren oder als plausible ansehen, oder Sie kann einfach nur zum Nachdenken anregen.
„Auch kleine Veränderungen wirken sich stark auf das Klima aus: Doktor der Physikalischen und Mathematischen Wissenschaften, stellvertretender Direktor des Instituts für Geochemie und Analytische Chemie. V.I. Vernadsky Russische Akademie der Wissenschaften (GEOHI RAS) Natalia Bezajew.“
Nennt sich Meinungsfreiheit bei Eike.
MfG
„Auch kleine Veränderungen wirken sich stark auf das Klima aus“ und wo sehen Sie in Ihrem Zitat den exakten Zeitbezug um die von mir kritisierte Behauptung zu rechtfertigen? Mal ganz davon abgesehen das es sich schwerlich beweisen lassen würde, „kleine Änderungen“ im Magnetfeld direkt klimatischen Änderungen zuzusprechen. Sie zitieren eine These, ich habe nur kritisiert das ein Schreiberling, noch nicht einmal ein Kollegen der Wissenschaft, Schlagworte gebraucht die so nicht gerechtfertigt sind. Da ist doch vollends egal was ein Russe geäußert hat oder nicht. 🙁
Ist auch völlig egal was ein Moritz Steinmetz veräussert!
Viele Entdeckungen lagen anfangs außerhalb des Konsens, waren zu mindest überraschend.
Die daraus gemachten Ableitungen, Schlussfolgerungen und Prognosen allemal, aber nicht alle, dies sieht man immer erst in der Rückschau, oder?