Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Vier Jahre ist es nun her: Der ungewollte Großversuch war der Terror-Anschlag auf Nordstream I und II in der Nacht vom 25/26. September 2022, mit tagelanger Erdgas-freisetzung, das hauptsächlich aus dem Kohlenwasserstoff Methan mit der chemischen Formel CH₄ besteht. Methan soll etwa 25 bis 50-mal stärker erwärmend wirken als Kohlendioxid.

Es entwichen 300 – 500 Mio m³ Methan (2-Tagesverbrauch in D) was einem CO₂ Äquivalent von mindestens 7,5 Mio Tonnen entspricht (1% der jährlichen Emission in Deutschland). Quelle UBA.

Wissenswert ist auch, dass ein Teil des Methans nicht direkt in die Atmosphäre aufstieg, sondern zunächst im Wasser verblieb. Die Flugmessungen Anfang Oktober 2022 zeigten großflächiges Austreten von im Meerwasser gelöstem Methan, hieß es. Demnach stieg ein Teil des Methans nicht direkt auf, sondern löste sich zunächst im Wasser.

Überlegung: Wenn Methan ein so „starkes“ Treibhausgas wäre, müsste sich über den vielen Leck- und Bruchstellen in der Luft über der Ostsee eigentlich eine Wärmeglocke mit vielen eingebetteten Hotspots gebildet haben. Angeblich wurde das Gas in einem Umkreis von mehreren Hundert Metern zunächst kaum verdünnt, breitete sich dann aber pilzförmig in alle Richtungen und nach oben aus und erreichte verdünnt schließlich auch die Atmosphäre über dem Festland.

Ein besseres und realitätsnahes einige Tage andauerndes Großexperiment zur Bestätigung des Treibhauseffektes wie die Explosion dieser Pipeline mit der großflächigen Ausbreitung von Methangas in der Luft über der Ostsee gab es bisher nicht.

Abb. 1: Unglücksstelle, Die Greifswalder Wetterstation auf der Insel Oie ist nur etwas über 100 km entfernt und bis Kap Arcona im Norden von Rügen ist es auch nicht viel weiter. Am nächsten liegt die dänische Wetterstation Hammer Odde auf Bornholm

Gab es eine starke Treibhaus-Erwärmung? Erste Eindrücke von Betroffenen

Im Bereich der Unglücksstelle waren damals außerordentlich viele Schiffe, Hubschrauber und Flugzeuge unterwegs. Ein Nato-Manöver war gerade zu Ende gegangen. Und all die Leute berichten nichts von einem Wärmepilz, von einer Wärmeglocke, in welchen Sie hineingeraten wären. Wäre das der Fall gewesen, dann hätten uns die täglichen Wettervorhersagen a la Plöger, Terli, Schwanke und Co mit gefährlich gestiegenen Temperaturerhöhungen, auch von Satelliten gemessen, überschüttet. Man muss wissen: Die Lufttemperaturen über der Ostsee werden von Satelliten ständig überwacht. Würde die Theorie der bezahlten Voodoo-Klima-Wissenschaft über Treibhausgase stimmen, die allesamt behaupten, dass Treibhausgase die hauptsächlichen Temperaturtreiber der Erde wären, dann wäre der Ablauf und das Geschehen vor Ort ganz anders verlaufen: Sondersendungen im Fernsehen wie „Im Brennpunkt“ wären die Folge gewesen.

Die Linksgrünen hätten wohl einen Hitze-Parteitag an die Ostseeküste verlegt, und der medienwirksame Umweltminister vom Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus hätte tagelang im Zelt auf Rügen übernachtet, um die Erde durch seine Gebete und unsinnigen Reden und Ansprachen zu schützen, ähnlich wie wir sein kindliches, aber völlig wirkungsloses Schutzgebaren vom Buckelwal Timmy her kennen.

Realität der ständigen Temperaturmessungen bei Wetterstationen im Ostseeraum:

Eine der am nächst gelegenen Wetterstationen ist auf Bornholm die dänische Station Hammer Odde. Der Temperaturverlauf sieht vor und nach dem Terror-Großversuch nachts um 2 Uhr am 26.Sept. 2022 so aus:

Abb. 2: Verlauf der Temperaturen auf der Insel Bornholm, vier Tage vor der Sprengung, dann die Sprengung der Pipeline nachts um 2 Uhr am 26. sowie die Temperaturentwicklung die Tage danach. Die untere Grafiklinie ist die nächtliche Tmin, gemessen meist vor Sonnenaufgang. Quelle. Man erkennt: es wurde kälter, insbesondere die Nächte.

Und in Deutschland:

Beginnen wir mit zunächst mit einer allgemeinen Übersicht über die Monate September ab 1999 bei der Wetterstation Kap Arcona an der Nordspitze von Rügen

Abb. 3: Der September 2022 war ein eher kalter September. Die Tageshöchsttemperaturen (graue obere Grafik) betrugen 16,7 C, die nächtlichen Tiefsttemperaturen 12°C. In Orange sind die Gesamtmonatstemperaturen eingezeichnet. Beim September 2022 bei Kap Arcona waren das 14,3°C. Insgesamt wurde der September seit 1999 wärmer, nicht nur auf Rügen, sondern überall in Deutschland Mittel- und Nordeuropa. Die Tage tagsüber etwas stärker als die Nächte

Feststellung. Der September 2022 war allgemein ein kalter September. Und: Wie überall in Mitteleuropa steigen die Tagestemperaturen stärker als die Nachttemperaturen, Vergleiche Steigungsformel der Tageshöchst- mit der blauen Steigungsformel der Nachtttemperaturen.

Alle drei Kurvenverläufe in Abb. 3 zeigen: Der September 2022 war eher ein unterkühlter Monat. Überhaupt nicht treibhauswarm!!. Können wir nun bereits Rückschlüsse bezüglich einer zusätzlichen Treibhauserwärmung ab dem 26.ten September ziehen? Eigentlich noch nicht, denn diese Grafik der letzten 25 Jahre sagt noch wenig aus und dient nur der Einordnung des Septembers in der Reihe der letzten 25 Jahre. Vielmehr interessiert der Unfalltag des Großversuchs, also der 26.te, sowie die Tage davor und danach, konkret die Tage vom 22. September des Jahres 2022 bis zum 29. September.

Abb. 3a: Die Temperaturgrafik von Kap Arcona zeigt die Tage vor und nach der Pipeline-Sprengung. Der 26. September, der Starttag des ungewollten Großversuchs ist gemessen mit 12,6 C, also deutlich kälter als der Monatsschnitt mit 14.3°C. Und: Bei der Wetterstation wurden die Tage nach der Sprengung sogar kontinuierlich kälter.

Und die Nächte?

Und dabei soll der Treibhauseffekt nachts doch stärker wirken. Siehe die Behauptungen des deutschen Physiknobelpreisträger Klaus Hasselmann und die dazu entwickelte Theorie des RTL-Klimaexperten Christian Häckl, siehe hier.

Also erweitern wir die Grafik durch die nächtlichen Tmin und die Tageshöchsttemperaturen Tmax bei dieser DWD-Wetterstation und um die nächtlichen Tmin über den gleichen Betrachtungszeitraum vor und nach der Sprengung.

Abb. 4: Die nächtlichen Tmin, gemessen unmittelbar nach der Sprengung waren am 26. September sogar besonders kalt.

Pech für den Nobelpreisträger von 2021 Klaus Hasselmann und der Theorie des Treibhausexperten Christian Häckl. Laut Nobelpreisträger Hasselmann soll die Gegenstrahlung nachts stärker wirken als tagsüber. Und das will er im Gegensatz zu Häckl sogar selbst durch eine eigene fingerprint-Methode bewiesen haben.

Die KI erklärt uns, Zitat: „Der Physik-Nobelpreisträger Klaus Hasselmann lieferte wesentliche Arbeiten zum Nachweis des menschengemachten Klimawandels. Dass ein verstärkter Treibhauseffekt zu einer stärkeren atmosphärischen Gegenstrahlung führt, was sich insbesondere nachts bemerkbar macht – ist eines der entscheidenden Muster (auch „Fingerabdruck“ genannt), um den Treibhauseffekt experimentell von einer veränderten Sonnenaktivität zu unterscheiden.

Hasselmann entwickelte statistische Methoden, um das Signal des anthropogenen Klimawandels aus dem natürlichen „Rauschen“ des Wetters herauszufiltern. Dass die Nachttemperaturen global im Mittel schneller steigen als die Tagestemperaturen, ist ein direkter Beweis für diesen Mechanismus. Würde die Erderwärmung primär durch eine stärkere Sonne verursacht, müssten sich die Tage logischerweise stärker erwärmen als die Nächte.“

Wenden wir diese angeblich wissenschaftlich untermauerten Aussagen auf die Messungen des Deutschen Wetterdienstes an. Wir erkennen: Auffällig sind eher die Tagestemperaturen Tmax am 26. September 2022. Wirkt der Treibhauseffekt etwa am Tage stärker und Häckl und Hasselmann haben sich nur getäuscht?

Diese Frage beantworten die Sonnenstunden, wir erweitern nun diese Grafik nochmals durch die täglichen Sonnenstunden, die wir in gelber Farbe einzeichnen

Abb. 5: Am rechten Rand der Grafik sind die Sonnenstunden aufgetragen. Am Unglückstag, den 26. September 2022 schien die Sonne 6 Stunden mehr als unmittelbar die Tage davor und danach. Siehe gelber Verlauf. Deshalb der höhere Tageswert Tmax. Die Sonne brachte die Wärme. Und nachts scheint keine Sonne, deshalb der Tiefpunkt bei der blauen Kurve.

Nun könnte man einwenden, dass Cap Arkona nur eine Ausnahme wäre. Deshalb nehmen wir als nächste Station Greifswald Oie, eine kleine Insel östlich von Rügen

Abb. 6: Auch in Greifswald Oie schien am 26. September 2022 die Sonne, deshalb die leichte Tageserwärmung, nachts war es kühl, die nächtliche Trendlinie der Tiefsttemperaturen ist fallend. Quelle: Abb. 2-6: Original DWD Daten

Ergebnis: Die Temperaturmessungen des Deutschen Wetterdienstes zeigen am Tage der Sprengung weder einer starke Erwärmung durch einen Treibhauseffekt und schon gar keine stärkere nächtliche Gegenstrahlung dieses frei erfundenen starken Treibhausglaubenseffektes, wonach Treibhausgase der Haupttreiber der irdischen Temperaturen sein sollen, nachts stärker wirkend als tagsüber.

Wir müssen feststellen: Hasselmanns Treibhauserwärmungstheorie, für die er den Nobelpreis erhalten hat, ist falsch. Die Temperaturmessungen des Deutschen Wetterdienstes bei diesem Freiland-Großversuch sind der Gegenbeweis. Die gemessene Temperaturrealität ist genau umgekehrt wie von den beiden Hasselmann und Häckl, angeblich „wissenschaftlich“ untermauert, behauptet wird. Und die Tage nach dem Sprengungstag am 26. nachts um 2 Uhr zeigen, dass es kälter wurde über der Ostsee.

Der ungewollte Großversuch der Pipeline-Sprengung hat gezeigt: Die angeblichen Haupttreiber der irdischen Temperaturen, die Treibhausgase wirken allerhöchstens in homöopathischen Dosen. Wissenschaftlich richtig bleibt, dass bestimmte mehratomige Moleküle wie CO₂ und CH₄ eine IR-Strahlung absorbieren können. Aber der Großversuch zeigt auch, dass dadurch keine messbare Erwärmung der Umgebungsluft entsteht und schon gar keine Treibhaus-Klimakatastrophe.

Zusammenfassung:

Die Ostsee ist temperaturmäßig gut überwacht durch Wetterstationen auf den Inseln, durch Wetterballone, durch die vielen Schiffe und über Satelliten. Gerade in der Woche nach der Explosion, ab 26.09., sind die Temperaturen über der Ostsee weiter stark gefallen und haben uns eiskalte Septembertage und frühe Oktobertage bis runter in die Alpen gebracht.

Gäbe es den riesigen Erwärmungseffekt von Methan, dann hätten vor vier Jahren alle Treibhausanhänger mitsamt der Grünen ihr Augenmerk ständig auf die Ostsee gerichtet, und wir wären stündlich mit neuen Erwärmungsschreckensmeldungen und Situationsreportagen in den Nachrichten bombardiert worden, mit neuen Erwärmungsrekorden und der Ausbreitung eines rot umrandeten Wärmepilzes auf den Wetterkarten über der gesamten Ostsee bis zum Erreichen des Festlandes. „Hitze und Sommerwetter in Mecklenburg“ und dergleichen hätten die Überschriften der Schreckensmeldungen gelautet. Die Luft über der Ostsee wäre in den mainstream-Medien zu einem gefährlichen Wärme- und Hitzemeer hochkatapultiert worden. Mögliches Fischsterben, Gefahr für die Fischerboote, aussterbender Beruf. Anstieg des Meeresspiegels der Ostsee und das Binnenmeer wäre zum zweiten irdischen Toten Meer umbenannt worden. In der übertriebenen Art wie man die ständigen Halbwahrheiten, erfundene Übertreibungen und Panikbotschaften unserer Medien kennt.´

Nichts von alledem ist eingetreten. Wie war die Lage nach der Sprengung wirklich?

Die großräumige Umstellung der Wetterlage vom heißen, von Hochdruckgebieten über West- und Mitteleuropa dominierten Sommer zum kühlen Herbst war bereits am 14./15. September weitgehend abgeschlossen – schon für sich Beweis genug für die Dominanz der Luftmassen und der Sonnenscheindauer auf das Temperaturverhalten. Dabei war das bei weitem nicht einmal die kälteste mögliche Großwetterlage Ende September 2026 – dazu hätte es einer Nordostlage mit direkter Zufuhr arktischer Luft aus der Barents-See oder aus Nordsibirien bedurft. Zwar stellte sich bald wieder goldenes Oktoberwetter ein, aber ohne Warmluftzufuhr aus Südwest, was uns zwar milde Tage, aber schon eisige Nächte mit Boden- und vereinzeltem Luftfrost bescherte. Die Realität Ende 2022 war also ein mäßig intensiver Kälteeinbruch. Auf der Zugspitze waren bis Ende September/Anfang Oktober 70 cm Neuschnee gefallen. Keine Spur irgendeiner sich ausbreitenden zusätzlichen Treibhauserwärmung über Deutschland.

Pech für Häckl und Hasselmann und Pech für die Anhänger der Treibhauskirche.

Das Großexperiment mit dem sehr starken Treibhausgas Methan hat gezeigt: Es gab keine Erwärmung im Ostseeraum, weder gefühlt von den vielen Menschen vor Ort, noch gemessen, sondern in den Tagen danach sogar eine Abkühlung. Und diese war nachts stärker als tagsüber

Unsere Schlussfolgerung: Die Begriffe Treibhauseffekt und Treibhausgase sind eine geistreiche Begriffserfindung für das Geschäftsmodell Treibhaus-Klimaerhitzung mit der gewinnbringenden CO₂-Steuer für den Staat, die Voodoo-Panikwissenschaftler, die NGOs, die Klimaschutzbeauftragten bei den Gemeinden und Behörden, beim Rundfunk und Fernsehen und die angeschlossene Klimarettungsindustrie.

Der Großversuch Pipelinesprengung zeigt auch: Freispruch für die Kühe, für alle Wiederkäuer, für die Milchwirtschaft, für die Bauern und die gesamte Fauna.

Wir zwei Autoren legen Wert auf die Feststellung: Wir sind keine Klimaerwärmungsleugner. In Deutschland und in Mitteleuropa wurde es seit 1987/88 bis heute wärmer, nicht nur im September. Aber eben nicht durch die Treibhausgase. Wir wollen im Gegensatz zu den CO₂-Treibhauserwärmungsanhängern wissenschaftlich und neutral den ständigen Klimawandel erklären, um die neuzeitliche Klimaerwärmung seit 1987/88 in Deutschland und Mitteleuropa zu verstehen. Und was den September in den letzten 40 Jahren in Mitteleuropa wärmer gemacht hat, beschreiben wir in unserem Septemberartikel. Was die Sommer wärmer gemacht haben, kann man hier nachlesen.

Unsere Motivation: Wir wollen die politisch inszenierte Klimarettung bekämpfen, das Geschäftsmodell, das unser schönes Land, unseren Wohlstand und unsere Demokratie zerstören will. Die vereinte Treibhauskirche ist in Deutschland fest installiert will uns finanziell ausplündern. Das ist auch der einzige Sinn dieses sündigen Klimarettungs-Ablasshandels. Wir verweisen u.a. auf das Buch von Michael Limburg: Die Treibhauslüge.

Wer weiter an diesen nicht nachweisbaren und durch den Großversuch widerlegten starken Treibhauseffekt glaubt, weil sein Gehirn durch die ständige Indoktrinierung jahrzehntelanger Falschmeldungen ideologisiert wurde, der hat natürlich weiter ein sehr schlechtes Gewissen wegen seines eigenen Lebens und seines täglichen Fehlverhaltens. Solche unser Mitleid verdienende Gläubige können sich ihr schuldiges Gewissen durch eine monatliche Kollekte an die Kirchen beruhigen: https://klima-kollekte.de/CO₂-rechner . Der Kollektenrechner rechnet aus wie hoch der monatliche Beitrag für den Sündenfreikauf ist. Die Freikaufspende kann steuerlich abgesetzt werden, der tägliche Treibhaussünder erhält von den Kirchen eine Ablassurkunde, das Klimazertifikat, das zugleich vom Finanzamt anerkannt ist. Wer Mitverdiener der Treibhauslüge ist oder gar sein ganzes Gehalt auf dieser Treibhausklimalüge aufbaut, wie die Leute vom PIK Potsdam, der wird eh nichts spenden, sondern uns weiter dumm halten wollen.

Josef Kowatsch, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer.

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Anhang: Ein Teil unserer Sammlung an Fakten und Quellen aus der damaligen Zeit, aus welchem wir den Artikel generiert haben.

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Studie-Nord-Stream-Sabotage-hat-zur-Erderwaermung-beigetragen,ndrinfo68894.html

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_100575166/nord-stream-lecks-setzten-halbe-million-tonnen-methan-frei.html

Nord-Stream-Sprengungen haben erheblich zur Erderwärmung beigetragen

Studie: Nord-Stream-Sabotage hat zur Erderwärmung beigetragen

Pipeline: Nord-Stream-Lecks: 465.000 Tonnen Methan gelangten in Luft

Pipeline: Nord-Stream-Lecks: 465.000 Tonnen Methan gelangten in Luft

Nord-Stream-Pipelines: Das größte Methan-Leck der Geschichte

Nord-Stream-Lecks: 465.000 Tonnen Methan gelangten in Luft – boerse.de

Und einige Textauszüge aus dieser Literatur:

Am 26. September 2022 rissen mehrere Explosionen Lecks an den Nord-Stream-Pipelines. Dabei traten große Mengen schädlichen Methans aus. Eine Analyse zeigt jetzt, wie viel es wirklich war. Durch die Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines Ende September 2022 ist einer internationalen Studie zufolge bis zu knapp einer halben Million Tonnen Methan in die Atmosphäre gelangt. Das sei die bisher größte Menge des Treibhausgases Methan, die durch ein einzelnes Ereignis freigesetzt wurde, teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln mit.

Zu diesem Ergebnis sei eine Analyse der Internationalen Beobachtungsstelle für Methanemissionen (IMEO) des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) gekommen. Methan gilt neben Kohlendioxid (CO₂) als das schädlichste Treibhausgas. Nach Schätzungen hat es zu etwa 30 Prozent zur Klimaerwärmung beigetragen.

Die Ergebnisse der Analyse erschienen in drei Studien gleichzeitig in den Fachpublikationen „Nature“ und „Nature Communications“. Das DLR beteiligte sich gemeinsam mit der Technischen Universität Braunschweig mit einer Flugmesskampagne zu den Lecks an der Studie.

Der Anteil am gesamten von Menschen verursachten Jahresausstoß an Methan war demnach verhältnismäßig gering. Die Menge von 445.000 bis 485.000 Tonnen Methan, die aus den Lecks der Nord-Stream-Pipelines insgesamt freigesetzt wurde, entspricht nach Angaben des UN-Umweltprogramms 0,1 Prozent der menschengemachten Methan-Emissionen für 2022.

Ein Teil des Methans stieg nicht direkt auf: Die Flugmessungen Anfang Oktober 2022 zeigten großflächiges Austreten von im Meerwasser gelöstem Methan, hieß es. Demnach stieg ein Teil des Methans nicht direkt auf, sondern löste sich zunächst im Wasser.

„Neun Tage nach der Beschädigung der Pipelines fanden wir große Mengen Methan in der Luft rund um die Lecks in bis zu 45 Kilometer Entfernung“, erklärte Friedemann Reum vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. „Zu diesem Zeitpunkt hatten sich aber die Rohre bereits entleert und das Methan daraus war eigentlich weggeweht.“

Doch die Daten vom 5. Oktober 2022 hätten gezeigt, dass noch immer 19 bis 48 Tonnen Methan jede Stunde emittiert wurden. Es habe sich um Methan gehandelt, das sich zunächst an den Leckstellen im Wasser gelöst hatte. Dann sei es von den Meeresströmungen weiter transportiert worden, bevor es in die Luft gelangte.

Ende September 2022 waren die beiden Gaspipelines Nord Stream 1 und 2, die von Russland nach Deutschland führen, durch mehrere Sprengungen beschädigt worden. Das aus der Pipeline austretende Gas bildete einen etwa 900 Meter breiten Blasenteppich an der Wasseroberfläche, Messungen zeigten daraufhin erhöhte Methan-Werte in der Atmosphäre.

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Nord-Stream-Sprengungen haben erheblich zur Erderwärmung beigetragen

Studien: Rekordmenge an Methan bei Explosionen an Nord-Stream-Pipelines ausgetreten

 

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