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Von Jo Nova
Nur ein weiterer Tag im großen Zerfall der grünen Illusion
Australiens größtes Unternehmen hat soeben bekannt gegeben, seine Klimaneutralitätspläne zu verschieben. Sie werden das Ziel der Klimaneutralität zwar irgendwann erreichen, es wird aber länger dauern. Ihre Emissionen werden in neun Jahren etwa 33 Prozent höher liegen als ursprünglich geplant.
Das größte Hindernis bestand darin, dass sie ihre umfangreichen Bergbauaktivitäten von Diesel- auf Elektrofahrzeuge umstellen wollten, doch der ständige Ladebedarf erwies sich als lähmend. Das tägliche Aufladen dauerte zehnmal so lange wie bei einem Dieselfahrzeug. Das bedeutete viel teures Kapital (und Personal), das ungenutzt herumstand.
Das Unternehmen hat Investitionen in Höhe von 5,6 Milliarden US-Dollar in batteriebetriebene Muldenkipper vorerst verschoben. Wäre der umfassende Umstellungsplan umgesetzt worden, hätte der Dieselverbrauch seinen Höhepunkt im Jahr 2028 erreicht. Aktuell rechnet das Unternehmen mit einem Höchststand im Jahr 2035.
— Von Peter Ker, Australian Financial Review
In Äußerungen, die die Spannungen mit dem Konkurrenten Fortescue hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit batteriebetriebener Muldenkipper im Bergbau neu entfachen dürften, erklärte BHP, dass jedes umgestellte Dieselfahrzeug einen Produktivitätsverlust von 1000 Stunden pro Jahr bedeuten würde.
Andrew Larder, Leiter der Dekarbonisierungsplanung bei BHP, sagte, die aktuelle Generation von Elektro-Lkw sei für einen Masseneinsatz ungeeignet, da sie bis zu achtmal täglich für jeweils 20 Minuten aufgeladen werden müssten. Im Vergleich dazu müsse ein Diesel-Lkw nur einmal täglich für 15 Minuten betankt werden.
Larder sagte, Elektro-Lkw würden praktikabler werden, wenn die Hersteller eine Möglichkeit fänden, die Batterien während der Fahrt aufzuladen.
Offensichtlich lässt sich das Problem mit einem sehr langen Verlängerungskabel lösen.
Der dümmste Kommentar des Tages stammt von Amber-Jade Sanderson (Labor), der Energieministerin von Westaustralien:
„Wir wollen nicht, dass große Unternehmen ihre Verpflichtungen brechen“, sagte sie damals. „Wenn Haushalte in Westaustralien, Mütter und Väter, Solaranlagen und Batteriespeicher auf ihren Häusern installieren und sich an der Energiewende beteiligen und die Dekarbonisierung vorantreiben können, dann können das auch die großen Bergbauunternehmen.“
Autsch. Hat sie denn keine Ahnung, dass all diese Mütter und Väter massiv subventioniert werden? Fast keiner von ihnen würde diese überteuerten Solaranlagen und Batteriespeicher kaufen, wenn es keine Subventionen gäbe. Sie ist schließlich Energieministerin in einem Bundesstaat, der eines der ambitioniertesten Experimente in Sachen sinnloser Netzumstrukturierung durchführt. Es ist einfach nur peinlich…
UPDATE von Kommentatoren:
TonyfromOz weist darauf hin, dass diese Lkw jeweils 4,5 Tonnen Treibstoff mitführen, was für etwa 40 Stunden reicht (#11). Greenas erinnert daran, dass diese riesigen Lkw oft bereits als Elektro-Hybridfahrzeuge ausgelegt sind, und Jethro fragt sich, wie viele der Battery Haul-Lkw mit einem Dieselgenerator aufgeladen und somit mit fossilen Brennstoffen betrieben werden.
RickWill erinnert uns daran, dass Australien (aufgrund unseres Dieselmangels) „all diese schweren Dieselgeräte elektrifizieren und mit Kohle oder Gas statt mit Diesel betreiben sollte“.
TdeF weist darauf hin, dass es sich bei der Geschichte um eine PR-Aktion handelt:
„ BHP hat erkannt, dass sich das Blatt gewendet hat. Der Klimawandel ist im Niedergang begriffen. Künstliche Intelligenz allein wird ihn besiegen, wie es im US-Bundesstaat Queensland geschehen ist. Man kann KI nicht mit Windkraft und Solarenergie betreiben. Zu wenig, zu unberechenbar, zu teuer (es sei denn, man glaubt an die Klimafee). Daher schalten die großen Unternehmen in den Modus der plausiblen Verzögerung. Und sie werden genüsslich darüber diskutieren, Batterien auszutauschen, anstatt sie aufzuladen. Notfalls sogar eine Untersuchung einleiten. Ein paar Versuche. Aber letztendlich werden sie die 4,6 Milliarden Dollar nicht umsonst ausgeben.“
Da ich es nicht wußte, hier die Antwort von Gemini:
BHP steht fürBroken Hill Proprietary Company Limited
Wichtige Details
- Herkunft des Namens: Er stammt von Broken Hill , einer Bergbaustadt in New South Wales, Australien, wo 1883 ein reiches Silber- und Bleivorkommen entdeckt wurde. [1, 2]
- Gründung: Das Unternehmen wurde 1885 gegründet . [1]
- Aktueller Status: Das Unternehmen firmiert heute unter dem Namen BHP (vorher BHP Billiton zwischen 2001 und 2018) und ist einer der weltweit größten globalen Bergbau- und Metallkonzerne
















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Klima ist Vergangenheit und kann deshalb nicht geschützt werden‘ https://de.wikipedia.org/wiki/Klima https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte
Seit 570 Millionen Jahren kein Zusammenhang zwischen Temperatur und CO2 zu sehen Greenpeace-Mitbegründer Dr. Patrick Moore und andere Climate Scientists Say We Should Embrace Higher CO2 Levels 2023_12_23 https://www.theepochtimes.com/article/climate-scientists-say-we-should- embrace-higher-co2-levels-5551562 Abbildung 60 Dr. Patrick Moore 570 Mil. Jahre
Haben bisher die Subventionen die Zusatzkosten abgedeckt? Andernfalls sind die Manager der Mine nicht die hellsten? Kann aber sein, daß sie zeitweilig massig Boni eingestrichen haben, was dann wieder für sie spricht. 🙁
„Sie werden das Ziel der Klimaneutralität zwar irgendwann erreichen, es wird aber länger dauern.“
Wer sagt das? Der EIKE-Autor? Ich hoffe nicht! Denn: Die Menschheit ist von Haus aus und schon immer „klimaneutral“, da das bisschen CO2, das sie produziert, auf „das Klima“ keinerlei Einfluss hat.
„Tolle“ Idee, solche schweren Arbeitsmaschinen elektrifizieren zu wollen. Da könnten standfeste Ingenieure mal so richtig „die Sau rauslassen“ und ihren Auftraggebern zunächst unter vier Augen und – wenn das nichts bewirkt – öffentlich Argumente wie Batteriekapazität und der Energiedichte erfolgreich um die Ohren hauen. Stattdessen beschäftigen die Unternehmen wohl lieber Opportunisten, die den subventionssüchtigen Vorständen auf Kniehöhe vorausrobben. Eine Schande des Berufsstands (Ingenieure UND Unternehmer).
Noch besser wäre, wenn man die ukrainischen Panzer und LKWs mit elektrischen Antrieben ausstattet. Dann könnte man den Krieg umweltfreundlich führen und bestimmt gewinnen.
Man arbeitet bereits daran. Allerdings wird dieser Ökopanzer nach dem dieselelektrischen Prinzip angetrieben, wie die sowjetischen Güterzugloks der Deutschen Reichsbahn in der DDR – wegen ihrer Geräuschkulisse als „Heulende Steppenwölfe“ bekannt.
das aktuelle Bildungsniwau hilft aber auch ganz gut:-(
„Larder sagte, Elektro-Lkw würden praktikabler werden, wenn die Hersteller eine Möglichkeit fänden, die Batterien während der Fahrt aufzuladen.“
Wäre es mit ein paar Fässern Diesel und einem Dieselgenerator auf der Ladefläche, statt dem unnötigen Abraum, staub auch nicht so, oder?
Elektrische Oberleitungen. Dann könnte man sich auch die Batterie sparen. 😉
Die hatten wir ja auf der A5 als Teststrecke. War richtig lustig. Als ich die zum erstenmal sah, dachte ich, ich hätte mich verfahren und wäre auf einer ICE Strecke. Aber die wären ja eh nicht gekommen.
Ich meine, dass es Minen mit Oberleitungen gibt.
östereich, glaub ich.
ob noch Testphase, weiß ich nicht.
Einfach Verlängerungskabel, bei Drohnen geht es doch auch. 😉
Dem Inschenör ischt nüscht zu schwör
Gute Idee, die großen Bagger im Tagebergbau haben das doch auch
Man könnte doch mit dem Fahrtwind Strom erzeugen, um die Batterien während der Fahrt aufzuladen. Infolge der dafür nötigen Geschwindigkeit würden sich sogar die Arbeitsabläufe beschleunigen. Eine Win-Win-Wind-Situation, oder nicht?
Der ganze Dekarbonisierungsplan ist in Wahrheit ein Delithiumierungs- und Deintelligentierungsplan!
Eine gute Zusammenfassung. Mich wundert nur immer noch, wieso es Leute gibt, die trotz der ganzen offensichtlichen Realitäten das nicht wahrhaben wollen und es sich weiterhin schönreden. M.e. steht und fällt das mit den MSM. Wenn dort endlich ausgewogen und ehrlich berichtet werden würde, dann stürzt das Narrativ ein.
„Mich wundert nur immer noch, wieso es Leute gibt, die trotz der ganzen offensichtlichen Realitäten das nicht wahrhaben wollen und es sich weiterhin schönreden.“
Das herauszufinden gäbe es hier genügend Studienobjekte. Deutschland muß wieder geteilt werden. Ich will mit diesen Leuten nicht im selben Land wohnen. Dann könnten die dann in ihrem Teil machen was sie wollen und dem Rest der Welt ihr Wolkenkukusheim vorführen. Aber ohne meine Steuergelder für ihren Schwachsinn.
Soso… Im untertagebau bleibt z.b gar nichts anderes übrig, und im tagebau muss man das einfach gegen die aktuellen Dieselpreise rechnen… Wa?
Man kann da seinen Hass und Ideologie komplett weglassen, und rational an die Sache rangehen.
und was kommt dann dabei raus?
Das wird bei jeder Mine anders sein dll. Der Anteil der E Fahrzeuge steigt jedenfalls
Die fahren auch günstiger mit Heizöl. Aber der Finanzminister will ja auch verdienen.
Welcher Finanzminister?