Das Klima der Erde veränderte sich schon lange bevor der Mensch begann, fossile Brennstoffe zu verbrennen.
Die Prophezeiungen von Klima-Untergangspropheten offenbaren eine peinliche Unkenntnis einer unberechenbaren geologischen Geschichte, die von natürlichen Kräften geprägt ist, die zu mächtig sind, als dass der Mensch sie kontrollieren könnte, und zu komplex, als dass man aussagekräftige Prognosen erstellen könnte. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {vom Blog-Admin}]
Wir leben in der Wärme einer Zwischeneiszeit, die als Holozän bekannt ist und vor etwa 11.700 Jahren begann. Sie folgte auf eine fast 90.000 Jahre andauernde Eiszeit, in der Gletschereis mit einer Dicke von Tausenden Metern Kanada und die nördlichsten Teile der Region bedeckte, aus der später die USA hervorgehen sollten. Die Temperaturen lagen 5 bis 7 Grad unter dem heutigen Durchschnitt.
Das seit fast 12 Jahrtausende andauernde relativ milde Holozän war von zeitweiligen Temperaturschwankungen geprägt, darunter zehn Erwärmungsphasen, einschließlich der aktuellen. Die jüngste Kälteperiode war die Kleine Eiszeit von etwa 1250 bis 1850.
Klima-Alarmisten betrachten die „vorindustrielle“ Zeit vor 1850 als Ausgangspunkt für die Messung der modernen Temperaturen, ohne zu beachten, dass dieser Zeitraum in die letzte Phase der Kleinen Eiszeit fällt.
Ihre Hysterie und die von ihnen geförderte Klimapolitik basieren auf einer Temperaturaufzeichnung, die in einer Phase ungewöhnlicher Kälte beginnt und auf einer anschließenden Erwärmung um bescheidene 1,3 Grad Celsius in den letzten 175 Jahren.
Würde man die Temperaturaufzeichnungen um die wärmsten Phasen des Holozäns erweitern, würde es so aussehen, als käme der gleiche Planet gerade aus einer mittleren Eiszeit. In der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlichte Forschungsergebnisse zeigen, dass Meeres-Sedimentkerne den Höhepunkt der Erwärmung in der ersten Hälfte der holozänen Warmzeit vor 10.000 bis 6.000 Jahren verorten.
Biomarker-Daten aus Sedimentkernen in der Tschuktschensee und der Ostsibirischen See, die im „Journal of Quaternary Science“ veröffentlicht wurden, zeigen minimales Meereis im frühen Holozän, kurzfristige Schwankungen im mittleren Holozän und eine deutliche Ausdehnung des Eises in den letzten 4.500 Jahren.
Sowohl die Rekonstruktion aus der Tschuktschensee als auch das Gesamtbild der Arktis zeigen einen Ozean, der weitaus weniger Eis trug, als es noch keine Fabriken auf der Erde gab. Die Schwankungen des heutigen arktischen Eises sind nur kleine Ausschläge innerhalb eines Bereichs, der seit mehr als 11.000 Jahren besteht.
Vor zweitausend Jahren bauten römische Bauern in höheren Breitengraden und Höhenlagen Wein und Getreide an, die spätere Generationen aufgrund der Klimaabkühlung aufgeben mussten.
Während der jüngeren mittelalterlichen Warmzeit vor etwa 1.000 Jahren lebten nordische Siedler fast fünf Jahrhunderte lang im Südwesten Grönlands, hüteten Vieh, ernteten Gerste und begruben ihre Toten auf Friedhöfen, deren Boden später fest gefror und gefroren blieb.
Unter den zurückweichenden Gletschern in den Alpen und der kanadischen Arktis kommen immer wieder Baumstümpfe zum Vorschein, deren Wurzeln in einem Boden liegen, der laut Radiokarbonmethode aus der warmen Zeit des mittleren Holozäns stammt.
Dann kam ein Temperaturrückgang, der schreckliche Folgen für die Menschheit hatte. Die Kleine Eiszeit versperrte Alpenpässe, verschlang Bauernhöfe, vernichtete Ernten in ganz Nordeuropa und ließ die Siedlungen in Grönland veröden. Flüsse, die in der Geschichte der Menschheit noch nie zugefroren waren, wurden zu Schauplätzen von Eisfesten.
Zwei unabhängige Temperatur-Rekonstruktionen – die eine auf der Grundlage von grönländischem Eis, die andere anhand von Meeresablagerungen vor der Küste Indonesiens – liegen rund 15.000 km voneinander entfernt, verlaufen jedoch sehr ähnlich und zeigen einen Rückgang von etwa 3 Grad Celsius zwischen dem Höhepunkt des Holozäns und dem kältesten Zeitpunkt der Kleinen Eiszeit.
Zwar lassen sich allgemeine historische Klimatrends erkennen, doch ist eine verlässliche Vorhersage der Zukunft bestenfalls schwierig. Ozeanische Schwankungen im Pazifik und Atlantik verteilen Wärme auf Zeitskalen von Jahrzehnten und Jahrhunderten neu, die niemand anhand grundlegender Prinzipien vorhersagen kann.
Die Sonnenaktivität variiert. Vulkane brechen unvorhersagbar aus. Das Wolkenverhalten – die größte Einzelunsicherheit in jedem Atmosphärenmodell – reagiert auf all diese Faktoren. Diese Ansammlungen aus Wasserdampf und Aerosolen wirken sowohl als Isolatoren gegen nächtlichen Wärmeverlust als auch als Reflektoren, die Sonnenlicht zurück ins Weltall reflektieren.
All dies sind mächtige Kräfte – neben vielen anderen –, die unabhängig von vernachlässigbaren menschlichen Aktivitäten wirken und deren Auswirkungen im großen Maßstab eines Klimasystems von praktisch unendlicher Komplexität sind.
Letztendlich wissen wir, dass Wärme für das Gedeihen der Menschheit besser ist als Kälte und dass reichlich vorhandene, erschwingliche Energie notwendig ist, um wohlhabende Gesellschaften aufzubauen und zu erhalten. In der Zwischenzeit wird das Klima des Holozäns weiterhin das tun, was es schon immer getan hat, und wir werden erst wissen, was das ist, wenn es geschehen ist.
Mehr bei RealClearEnergy
Link: https://climatechangedispatch.com/doomsayers-ignore-historical-climate-trends/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Diese Zeiten sind heute auch gut durch Untersuchungen belegt, aus den letzten 1000 – 2000 Jahren auch durch schriftliche Berichte, welche die Menschen hinterlassen haben.
Tatsache ist: Die Warmzeiten waren immer die besseren Zeiten für die Menschheit, Kaltzeiten hingegen brachten Not und Elend. Deutlich erkennbar ist dies aus der Kleinen Eiszeit. Damals gab es aufgrund der Abkühlung erhebliche Ernteausfälle, war zu Hungersnöten führte. Die Menschen machten damals die „Hexen“ für diese Zustände verantwortlich. Dass es permanent Klimaschwankungen gab, war den Menschen nicht bewusst.
Heute sollte das jedoch anders sein. Doch wieder jammern die Menschen allerdings über eine Verbesserung der Umstände.
Früher drang die Kälte auch in die Häuser ein, Türen und Fenster waren nicht gedämmt, Wärmedämmung an den Wänden gab es noch nicht. Diese Errungenschaften sind erst mit der Industrialisierung gekommen. Dass Kohle und Öl nicht nur verbrannt, sondern daraus auch weitere wichtige Materialien wie eben Dämm- und Dichtungsstoffe produziert werden, sollten sich die Alarmisten erst einmal klar machen.
Vorletzter Satz: „. . . und dass reichlich vorhandene, erschwingliche Energie notwendig ist, um wohlhabende Gesellschaften aufzubauen und zu erhalten.“
Was im Umkehrschluß bedeutet, daß, wenn man diese wohlhabende Gesellschaft verabscheut und abschaffen möchte, Grund mal egal, man genau was tun müßte. Genau, die Energie. Und was passiert genau jetzt in diesem unseren Land und anderen. Genau, die Energie.
Das ganze hatten wir doch gerade schon gehabt
Zwar nicht unter dem Verweise, den Sie angeben, aber stimmt. Andererseits kann man nicht genug auf diesem Thema rumreiten, damit es endlich in die Köpfe reingeht, daß es andere Ursachen als ein paar Moleküle Kohlendioxid für Klimaänderungen gibt. Holozän finde ich gut. Der Zeithorizont von maximal 11.000 Jahren, vielleicht auch nur die Hälfte dieses Zeitabschnitts – etwa ab den ersten Hieroglyphen – könnte vielleicht dem Vorstellungsvermögen der meisten Menschen entsprechen.
Jedes Jahr wird in der Schule in der jeweiligen Klasse immer wieder das Gleiche erzählt. Warum? Weil immer wieder Neue dazu kommen. In der Schule ist es gesichert, hier bei EIKE erhofft und gewünscht.
In der Schule alle Jahre wieder und bei Eike, jede Woche wieder?
Die Klimatasten bringen ihren Müll stündlich, ach was minütlich, immer wieder mit neuen Schreckensmeldungen. Da muss man mit gleicher Münze zurückschreiben.
Climate and the Carboniferous Period
Plants and Fossils of Werst Virgina
CO2 kritisch niedrig
2009_03_21
https://www.geocraft.com/WVFossils/Carboniferous_climate.html
https://uncutnews.ch/die-falschen-temperaturbehauptungen-die-die-alarmistische-cop30- agenda-untermauern/
Ihre Hysterie und die von ihnen geförderte Klimapolitik basieren auf einer Temperaturaufzeichnung, die in einer Phase ungewöhnlicher Kälte beginnt und auf einer anschließenden Erwärmung um bescheidene 1,3 Grad Celsius in den letzten 175 Jahren.
Die Aussage ist richtig und falsch zugleich: Richtig ist zunächst, dass um 1850 eine kleine Kältedepression herrschte, die in Deutschland bis um 1900 anhielt. Doch die obige Aussage ist aus mindestens 2 Gründen auch falsch.
1) Die Haupt-Erwärmung, sagen wir besser die gemessene Temperaturzunahme erfolgte nicht in den letzten 175 Jahren, sondern in den letzten 40 Jahren
2) Die Zunahme der menschenverursachten Wärmeinseleffekte mitsamt der Änderung des Messverfahrens sind ein wichiger Grund für die gemessene Temperaturzunahme.
Die Erwärmung fand nämlich seit 40 Jahren hauptsächlich tagsüber, vor allem in den Sommermonaten bis in den Herbst hinein statt.
Ich würde gerne einen Punkt 3 zum Wärmeinseleffekt ergänzen, denn die langjährige Zunahme der Sonnenstunden sind ggf. auf die Maßnahmen der Luftreinhaltung zurückzuführen. Ein ähnlicher Effekt wie die Reinigung der großen Gewässer u.a. beim Bodensee nach Errichtung der Abwasserreinigung, nur eben weniger klar räumlich und zeitlich abgrenzbar. Die abnehmende Aerosolbelastung wirkt wegen der rückläufigen Kondensationskerne stark auf die Wolkenbildung und das ist vermutlich nicht nur regional in westlichen Industriestaaten zu definieren, sondern könnte global gelten. Wie Satellitenmessungen ergeben, nehmen sogar Waldbrände und Brände allgemein weltweit ab und nicht zu – wie in unseren MSM landauf-landab berichtet. Sogar Copernicus muss das einräumen.
Die 10 Jahre lange Parallelmessungen des DWD zeigen, dass dieser Einfluss insbesondere auf die Jahresmitteltemperatur gering ausfällt.
Ähnliche Untersuchungen gab es auch bei anderen Wettrdiensten.
Selbst wenn man einen starken Einfluss unterstellt, dann wäre dies ein einmaliger Sprung und keine stetige Zunahme
MfG
Ketterer
Bekannte Hitzeperioden und Dürren vor 1500
Die Natür lügt nicht
Und das mit viel weniger CO2 in der Atmosphäre als heute!
Vor dem Jahr 1500 trafen schwere, teils jahrelange Dürren und Hitzeperioden Europa und die Welt. Klimahistorische Daten und Baumringe belegen mehrere extreme Notzeiten im Mittelalter und im späten 15. Jahrhundert, darunter die Megadürre von 1437 bis 1473 sowie die extreme Trockenheit in den Jahren 1302–1307 und 1473–1474
1302–1307: Eine der intensivsten Jahrhundertdürren des späten Mittelalters in Europa.
1360–1362: Eine großflächige Trockenheit, die laut historischen Überlieferungen nicht nur Europa, sondern auch Asien (wie Indien, Korea und Japan) betraf.
1437–1473: Eine langanhaltende Megadürre über rund 34 Jahre im nördlichen Mitteleuropa.
1473–1474u: Eine extreme, fast nahtlose Dürrephase mit unerträglicher Hitze im Sommer 1473, bei der Flüsse stark austrockneten (von dieser Zeit schuf Leonardo da Vinci seine frühe Flusslandschaften