Einführung des Übersetzers: Hier folgen zwei Meldungen von Cap Allon zu Zyklen unterschiedlicher zeitlicher und räumlicher Größenordnung. Damit soll unterstrichen werden, dass es diese Zyklen sind, die Wetter und Klima steuern – und nicht irgendwelche Spurengase in der Luft.
Abkühlung im Nordatlantik – Erwärmung im Pazifik
Die Ozeane erwärmen sich nicht gleichmäßig.
Die Copernicus-Daten zur Meerestemperatur vom 13. Juni zeigen eine deutliche Zweiteilung der Weltmeere:
Ob die Copernicus-Daten in diesem Bereich glaubwürdiger sind als bei Temperaturangaben ist unklar, vermutlich eher nicht. Autor Cap Allon glaubt ihnen aber offenbar. A. d. Übers.
Der tropische Pazifik erwärmt sich, während sich der viel diskutierte El Niño aufbaut. Doch große Gebiete des Nordatlantiks kühlen ab, nicht nur der bekannte „Cold Blob“ südlich von Grönland. Die Abkühlung erstreckt sich weit darüber hinaus, über weite Teile des Beckens.
Die öffentlich verbreitete Darstellung des Klimas wird wie ein Regelknopf verkauft. Man fügt CO₂ hinzu, dreht die Hitze auf und sieht zu, wie das System hochkocht. Der echte Ozean verhält sich jedoch nicht so. Er verlagert Wärme. Er speichert sie. Er transportiert sie. Er leitet sie in ein Becken ab, während sich ein anderes abkühlt.
Der Pazifik nimmt Wärme auf. Der Atlantik gibt sie wieder ab.
Die Medien tun sich damit schwer, weil sie keinen Raum für Ausgewogenheit haben. Jeder warme Bereich wird als „Klimawandel“ bezeichnet. Kalte Bereiche im nördlichen und zentralen Nordatlantik werden ignoriert.
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Im Folgenden stellt Cap Allon diese unterschiedlichen Temperaturänderungen in einen größeren Zusammenhang:
Ein Kalt-Zyklus über 3560-Jahre?
Jene Spaltung der Temperaturänderungen der Ozeane ist möglicherweise keine vorübergehende Erscheinung.
In einer Studie aus dem Jahr 2026 argumentiert Robert Cutler, dass sich große Klimaschwankungen in einem 3.560-jährigen Rhythmus wiederholen, der mit der Sonnenaktivität und den Umlaufbahnen der Großen Planeten zusammenhängt – Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun.
Das Verfahren läuft wie folgt: Man nehme eine hochauflösende Eisbohrkernaufzeichnung. Versetze sie um 3.560 Jahre in die Zukunft. Dann prüfe man, ob das alte Muster wieder auftritt. Cutlers Arbeit legt nahe, dass dies der Fall ist.
In den Aufzeichnungen aus Grönland reihen sich die Jüngere Dryas, das 8,2-ka-Ereignis, das 4,7-ka-Ereignis und die Kälteperiode des Mittelalters in einer Weise aneinander, die sich mit der einfachen CO₂-Theorie nicht erklären lässt. Dabei handelte es sich um natürliche Kälteschocks und große, zerstörerische Klimaumschwünge, die noch vor dem Aufkommen der menschlichen Industrie stattfanden.
Die Arbeit weist zudem auf übereinstimmende Rhythmen in solaren Rekonstruktionen hin, darunter die gesamte Sonneneinstrahlung und Aufzeichnungen über Sonnenflecken. Cutler sagt, dass sich das Klimasignal und das Sonnensignal möglicherweise im gleichen langen Takt bewegen.
Die Aufzeichnungen deuten nicht auf eine endlose, geradlinige Erwärmung hin. Sie weisen vielmehr auf Instabilität hin, mit einer Abflachung und einer möglichen künftigen Abkühlung. Cutlers Diagramm (unten) vergleicht moderne Isotopenaufzeichnungen aus Grönland mit den gleichen Aufzeichnungen, die um 3.560 Jahre in die Zukunft verschoben wurden. Das Ergebnis ist keine milde, tropische Zukunft. Es sieht eher nach einem weiteren Kälteintervall aus, möglicherweise ähnlich der Kleinen Eiszeit.

Graphik: Aufzeichnungen über Sauerstoffisotope aus Grönland (NGRIP und GISP2), überlagert mit den gleichen Aufzeichnungen, die um 3.560 Jahre nach vorne verschoben wurden. Die Kleine Eiszeit ist zur Einordnung markiert. Das verschobene Muster deutet auf ein weiteres mögliches Kaltintervall in der Zukunft hin, nicht auf eine gleichmäßige lineare Erwärmung.
Das offizielle Narrativ spricht von einer ewigen Erwärmung. Doch der Nordatlantik kühlt sich ab. Und der Sonnenzyklus 25 schwächelt schon wieder.
Das bedeutet keineswegs, dass ein weiteres Younger-Dryas-Ereignis unmittelbar bevorsteht. Das war ein brutaler, abrupter Klimaschock. Doch schon eine moderate Wiederholung der Bedingungen der Kleinen Eiszeit würde ausreichen, um der modernen Welt schweren Schaden zuzufügen.
Kälte vernichtet Ernten. Kälte erhöht den Energiebedarf und legt anfällige Stromnetze bloß.
Die Öffentlichkeit wurde darauf trainiert, Wärme zu fürchten.
Historisch zeigt sich, dass Kälte der Killer ist.
Link: https://electroverse.substack.com/p/south-pole-below-100f-north-atlantic?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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