von Dr. Heinz Hug
Spektren belegen, dass bei wolkenlosen Himmel die direkte am Erdboden ankommende Solareinstrahlung im Bereich von 800 nm bis etwa 2000 nm die Wasseroberfläche des Globus wesentlich stärker erwärmt als jeglicher Treibhausgaseffekt. Wasser, das die höchste spezifische Wärmekapazität aller gängigen Stoffe besitzt, ist dafür verantwortlich, dass je nach gespeicherter Energie eine warme (wolkenarme) oder eine kalte (wolkenreiche) Klimaperiode herrscht.
Die politisierte Klimaforschung postuliert einen weit überstrapazierten anthropogenen Treibhauseffekt. Dabei handelt es sich vielmehr um eine messbare, objektnahe bzw. erdbodennahe Wärmestrahlung infrarotaktiver, atmosphärischer Spurengase (vgl. Heinz Hug: Treibhauseffekt oder nur „bodennahe Gasstrahlung“?):
Die Treibhausgas-Hypothese wurde in der Vergangenheit vielfach hinterfragt – auch in wissenschaftlichen Veröffentlichungen, die ein Peer-Review-Verfahren durchliefen (vgl. Richard Lindzen, Gerhard Gerlich, Gerhard Kramm, Ralph Dlugi. Nicole Mölders, Roy Spencer, Nir Shaviv u. a.). Natürlich hat sich die Klimaforschungsindustrie sofort darauf gestürzt. Eine wirkliche Widerlegung der Skeptikerargumente ist nicht gelungen. Denn man kann zwar lokal die aus dem Halbraum eintreffende atmosphärische Gegenstrahlung messen, die Größe des Treibhauseffekts kann jedoch nur berechnet werden (Prof. Raschke Klimaforschungszentrum Geesthacht). Deshalb steht – politisch gewollt – jeder wissenschaftlichen Spekulation Tür und Tor offen. Die Politik sorgt mit einen Multimilliarden-Segen dafür, dass die Forschung in die richtige Richtung läuft.
Da sowohl klimakritische Veröffentlichungen als auch deren Widerlegung durch die Klimaforschungsindustrie nur so von mathematischer Kabbala strotzen, sind sie für Laien nicht nachvollziehbar. Ich will deshalb versuchen, die Grundlage aller Klimamodellierung zu torpedieren, ohne allzu tief in die physikalisch-mathematischen Trick-Kiste zu greifen. Denn das Klimakirchenvolk ist tiefgläubig, ohne auch nur ansatzweise nachziehen zu können, auf welch wackligen Computerfüßchen die Klimaforschung steht. Tatsächlich braucht man um skeptisch zu sein, nur ein bisschen gesunden Menschenverstand und den Willen diesen zu gebrauchen.
Hier die Fakten:
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| Bild 1: Absorption der direkt auf die Erdoberfläche auftreffende Sonneneinstrahlung durch Ozean-und Meerwasser |
Bild 1 belegt, dass die auftreffende Solareinstrahlung 70 % der Erdoberfläche (Wasseroberfläche!) direkt erwärmt. Ohne jeglichen „Treibhauseffekt“! Im oberen Spektrum ist der Bereich schraffiert gekennzeichnet, der von der regierungsamtlichen Klimaforschung schamhaft übergangen wird. Das untere Spektrum zeigt das Absorptionsspektrum des Wassers. Im sichtbaren Bereich liegt der Absorptionskoeffizient des Sonnenlichts etwa zwischen 0,0001 und 0,001. Das entspricht der alltäglichen Erfahrung: klares, ungefärbtes Wasser lässt die Sonneneinstrahlung ungehindert passieren. (Die Farbe des Meerwassers wird durch die stärkere Absorption des roten Lichts (ca. 0,01) gegenüber dem blauen (0,0001) verursacht, s. a. Bild 1. Daneben spielt noch der sogenannte Raleigh-Effekt eine Rolle.)
Jetzt kommt der springende Punkt: Zwischen 800 nm und 2 000 nm erreicht bei wolkenlosen Himmel (!) ein erheblicher Teil der terrestrischen Sonnenstrahlung die Erdoberfläche (schwarzer Bereich im oberen Spektrum). Und genau in diesem Bereich absorbiert Wasser ganz erheblich nämlich bis 1 000 000-mal stärker als im sichtbaren Bereich (Absorptionskoeffizient 0,01 in 1/cm bis 100 in 1/cm, s. Bild 1). Die Folge: Wasser erwärmt sich unter wolkenlosen Himmel schneller und stärker als bei Bewölkung – eigentlich eine Binsenweisheit.
Jetzt höre ich schon eifriges Klappern. Was ist mit dem Kirchhoffschen Strahlungsgesetz? Demnach emittiert jede Wärmestrahlung absorbierende Materie diese auch im gleichen Maße. Richtig, bei Atomen geschieht dies sogar bei gleicher Wellenlänge. Wie aber aus dem Bild 2 hervorgeht, wird nur ein Teil der absorbierten Strahlung bei gleicher Wellenlänge wieder emittiert. Der Rest der absorbierten Wärmenergie wird auf alle Energiebereiche verteilt. In der Physik spricht man von Energiedispersion.
Demnach übertragen durch Strahlung angeregte Moleküle (Absorption!) ihre Energie infolge strahlungsloser Deaktivierung auf ihre Umgebung. In diesem Fall geben sie also ihre Energie nicht wieder bei gleicher Wellenlänge („Farbe“) ab, bei der sie absorbiert haben. Oder haben Sie schon einmal ein Glas Coca-Cola in der Sonne stehend erlebt, das in der Farbe von Coca-Cola leuchtet? Nein die Flüssigkeit erwärmt sich genau so wie das Meerwasser unter Sonneneinstrahlung. Dazu bedarf es keinerlei Treibhausgaseffekt!
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| Bild 2: Rückstrahlung der Wasseroberfläche im Verhältnis zur absorbierten Strahlung |
Wie aber geht es weiter? Wenn also die direkte Sonneneinstrahlung die Ozeane und Meere (Atlantik, Pazifik, Mittelmeer usw.) bei wolkenlosen Himmel wesentlich stärker erwärmen als jeder durch einen fiktiven Wasserdampfverstärkungsmechanismus aufgeblasener Treibhausgaseffekt, so muss dennoch die gemäß Bild 1 und Bild 2 absorbierte Wärmestrahlung die Erde wieder verlassen können. Hierfür sind die stets offenen atmosphärischen Fenster verantwortlich (s. „Schulter“ in Bild 3).
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| Bild 3: Emissionsspektrum von Erde und Atmosphäre |
Die Größe L in Bild 3 ist die sogenannte spektrale Strahlungsdichte (die genaue Definition steht hier nicht zur Debatte). Man kann sie grob als die von der Erde emittierte Strahlungsenergie/Zeiteinheit ansehen. Deshalb kann beispielsweise die Energie einer bei 2000 nm absorbierten Strahlung, nach ihrer Dispersion bei 11 000 nm ins Weltall abstrahlen.
Der rot eingekreiste Bereich um 12 500 nm kennzeichnet den anthropogenen Treibhauseffekt. Hier kann es bei weiterer CO2-Zufuhr zu einer „Minderemission“ kommen, womit eine globalen Erwärmung verbunden wäre. Diese ist allerdings so gering (0.6 °C bei 100 % mehr CO2), dass die politisierte Klimaforschung einen auf der Clausius-Clapeyronschen-Gleichung basierenden, fiktiven und nicht falsifizierbaren Wasserdampfverstärkungsmechanismus aus dem Hut gezaubert hat.
Weiter geht’s: Üblicherweise transportiert ein vom Meer kommender Seewind kühlere Luft auf die Landmasse. Wie verhält es sich aber, wenn die Wasseroberfläche unter direkter Sonnenstrahlenwirkung erwärmt wurde? Dann strömt kein kälterer Wind mehr vom Meer aufs Land, vielmehr gelangt eine vorgewärmte Luftmasse landeinwärts, die sich über dem unter wolkenlosen Himmel weiter aufheizt (s. Bild 4) – die Hitzewelle 2026.
Dass die Meeresoberflächentemperatur die entscheidende Größe ist, ist
eigentlich ebenfalls eine Binsenweisheit. Nur wird ihr in letzter Zeit erfolgter Anstieg von der politisierten Klimaforschungsindustrie auf den Treibhauseffekt zurückgeführt: Dies einerseits, weil man unbedingt seit Rio 92 den Lebensstil der Industrieländer dafür verantwortlich machen will und andererseits, weil die in Computern eingespeisten Klimamodelle nicht mit der variablen Wolkenbedeckung zurechtkommen.
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| Bild 4: Temperaturen im Mittelmeer und der Landumgebung |
Berücksichtigt man die Variabilität der Wolkenbedeckung braucht man sich über die in den letzten Jahren gestiegenen Temperaturen braucht nicht zu wundern (Bild 5):
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| Bild 5: Variabilität der Wolkendichte und Sonnenscheindauer |
Nach Daten des Deutschen Wetterdienstes (DMD) hat die globale Strahlung (Solareinstrahlung!) im Zeitraum von 1983 bis 2024 um +3,46 kWh/m2 zugenommen.
Dem Physiknobelpreisträger John F. Clauser (Nobelpreis 2022), dem man gewiss nicht vorwerfen kann, er verstünde nichts von Physik, leugnet nicht den Klimawandel sondern vertritt die Ansicht, die Fluktuation der Wolkenbedeckung und nicht der Treibhausgaseffekt ist für die neuzeitliche Klimaänderung verantwortlich.




















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Guter Artikel, aber ich bleibe dabei, es gibt bei der Erde keinen Treibhauseffekt!
Die Erde ist ein offenes System.
Einen „atmosphärischen Treibhauseffekt“ gibt es nur in den Computern der „Klimaforscher“, aber nicht in der Atmosphäre unseres Planeten. Deshalb ist ein solches Phänomen auch nie in einem Lehrbuch der Physik beschrieben worden.(vermutlich hat links-grün das inzwischen geändert…)
–
Klima ist ein rein statistischer Mittelwert für ein begrenztes Gebiet (Klimazonen), resultierend aus den Wetterdaten der Vergangenheit (mindestens 30 Jahre!). In der Natur gibt es kein Klima, nur Wetter.
–
Das Stefan-Boltzmann-Gesetz ist ein physikalisches Gesetz, das die thermisch abgestrahlte Leistung eines idealen Schwarzen Körpers in Abhängigkeit von seiner Temperatur angibt. Es ist benannt nach den Physikern Josef Stefan und Ludwig Boltzmann.
–
Das Stefan-Boltzmann-Gesetz (S-B-G) ist auf die Erde nicht übertragbar und damit nicht anwendbar, weil…:
1. … die Erde kein schwarzer Körper ist.
2. … SIGMA (S-B-G-Konstante) keine universelle Konstante ist.
3. … das S-B-G nicht anwendbar ist für Temperatur-Mittelwert-Berechnungen eines (schwarzen Körpers).
Das Stefan-Boltzmann-Gesetz (S-B-G) ist auf die Erde nicht übertragbar und damit nicht anwendbar, weil…:
Ihre drei Gründe könnten durchaus richtig sein, vielleicht noch ergänzt durch weitere. Ich hab mich schon immer gefragt, weshalb die Berechnungen der Treibhauskirche nachvollziehbar sind, aber die Ergebnisse überhaupt nicht durch die realen Temperaturen bestätigt werden können. Und durch die Nachttemperaturen (Tmin) des DWD schon gar nicht, vor allem weil physikalsich behauptet wird (Hasselmann, Häckl), dass nachts der THE stärker wirkt.
Physik-Nobelpreis 1918 Max Karl Ernst Ludwig Planck
Clausius hatte erstmals die ersten beiden Hauptsätze der Thermodynamik formuliert, wobei Planck den ersten bereits aus seiner Schulzeit als „Prinzip von der Erhaltung der Energie“ kannte. Den zweiten Hauptsatz wählte Planck zum Thema seiner Dissertation. Wärme immer von warm zu kalt
https://de.wikipedia.org/wiki/Haupts%C3%A4tze_der_Thermodynamik
Die Infrarot-Absorption von CO2 wurde von Max Planck und Schwarzschild (Schwarzschild Equation) untersucht.
bei 400 ppm 277 W/m2 und
bei 800 ppm 274 W/m2
Delta 3 W/m2
Die Methan-Panik unter dem Mikroskop
William Happer
2026_06_01
https://www.youtube.com/watch?v=r88r_oxwMDc
https://www-f9.ijs.si/~margan/CO2/Refs/Selection/Wijngaarden_and_Happer_2006.03098.pdf
https://wvanwijngaarden.info.yorku.ca/files/2020/12/WThermal-Radiationf.pdf?x45936
Dependence of Earth’s Thermal Radiation on Five Most Abundant Greenhouse Gases
2020_06_08
W. A. van Wijngaarden1 and W. Happer2
1Department of Physics and Astronomy, York University, Canada, wlaser@yorku.ca
2Department of Physics, Princeton University, USA, happer@Princeton.edu
DUBBEL Taschenbuch für den Maschinenbau 26_Band 1 von 3
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-59711-8
Teil V Thermodynamik
Erster Hauptsatz S 737 ff Erhaltung der Energie
Zweiter Hauptsatz S 743 ff Wärme immer von warm zu kalt
https://www.tagesschau.de/wetter/wetterthema/klimamachtgeschichte-100.html
2025_10_24
Als vor etwa 11.000 Jahren die letzte Eiszeit zu Ende ging und sich die Eispanzer nach Norden zurückzogen, begann eine sehr stabile Klimaperiode, die aufstrebenden Hochkulturen ideale Entwicklungsbedingungen bot. Aber auch geringere Klimaschwankungen führten in Europa zu historischen Umwälzungen.
Die Letzte Eiszeit dauerte etwa 60.000 Jahre und war geprägt von starken Klimaschwankungen. Seit etwa 11.000 Jahren befinden wir uns im sogenannten Holozän oder Neo-Warmzeit, welches durch ein stabiles Klima geprägt war. Tatsächlich fanden die frühen Hochkulturen am Nil und im
Komisch mir ist auch schon aufgefallen, wenn der Himmel bewölkt ist und es sogar regnet, dass es dann auch kühler wird.
Man sollte an der Stelle immer mit erwähnen dass dieser sog. Treibhauseffekt auschliesslich im Durchschnitt „funktioniert“ und dass bei dieser Überlegung von einer Platte (bzw. mehreren Platten) im Vakuum ausgegangen wird die auch noch ein idealer schwarzer Körper sein soll.
Nur damit klar ist dass man sich hier in einer Modellwelt bewegt in der manche Leute Realität nicht mehr vom Modell unterscheiden können. Könnte eine Menge Zeit sparen.
Hach, wie schön wäre es doch, wenn das fehlende </strong> ergänzt würde…. 😉
Wo treibt „EIKE“ bloß immer diese physikalischen Nichtschwimmer auf?
„Treibhauseffekt. Dabei handelt es sich vielmehr um eine messbare, objektnahe bzw. erdbodennahe Wärmestrahlung infrarotaktiver, atmosphärischer Spurengase“
Nö! Der THE ist die Differenz zwischen Oberflächen- und Emissionstemperatur.
„Das entspricht der alltäglichen Erfahrung: klares, ungefärbtes Wasser lässt die Sonneneinstrahlung ungehindert passieren .. Und genau in diesem Bereich absorbiert Wasser ganz erheblich nämlich bis 1 000 000-mal stärker als im sichtbaren Bereich“
Die Ozeane sind durchwegs tief genug, dass die optische Dichte des Wassers für die Absorption von Sonnenlicht keine Rolle spielt. In der Tiefsee kommt kein Licht an, ALLES wurde in den oberflächennahen Schichten absorbiert. Ob sichtbares Licht oder nahes Infrarot – es macht keinen Unterschied.
„Demnach übertragen durch Strahlung angeregte Moleküle (Absorption!) ihre Energie infolge strahlungsloser Deaktivierung auf ihre Umgebung. In diesem Fall geben sie also ihre Energie nicht wieder bei gleicher Wellenlänge („Farbe“) ab, bei der sie absorbiert haben. Oder haben Sie schon einmal ein Glas Coca-Cola in der Sonne stehend erlebt, das in der Farbe von Coca-Cola leuchtet?“
Aehm.. Wasser besteht aus H2O Molekülen, ganz vielen davon. Wenn nun ein Molekül seine „Energie“ an ein benachbartes Molekül weiter gibt, welches ja ebenfalls Sonnenlicht absorbiert, wie viel „Energie“ wird dann „deaktiviert“??? Da fällt mir ein, ich muss mir die Physik der Energie-Deaktivierung nochmal genauer ansehen. In welchem Lehrbuch werde ich da wohl fündig..?
„so muss dennoch die gemäß Bild 1 und Bild 2 absorbierte Wärmestrahlung die Erde wieder verlassen können. Hierfür sind die stets offenen atmosphärischen Fenster verantwortlich“
Nö, eigentlich nicht. Strahlung wird hauptsächlich von der Troposphäre selbst in den Weltraum emittiert. Und das atmosphärische Fenster ist auch nur offen, so weit es nicht bewölkt ist..
„Der rot eingekreiste Bereich um 12 500 nm kennzeichnet den anthropogenen Treibhauseffekt“
Nein, tut er nicht
„Diese ist allerdings so gering (0.6 °C bei 100 % mehr CO2)“
Es sollen 1.1°C sein. Kann man diskutieren, man müsste aber begründen..
Sie sagen es ganz richtig, Hr. Schaffer: „… ich muss mir die Physik … nochmal genauer ansehen“. Dem ist wohl so. Etwas genauer, mit für Sie vllt. genug Physik, könnten Sie hier nochmals von diesem Leistungsschwimmer lernen: https://eike-klima-energie.eu/2012/08/20/der-anthropogene-treibhauseffekt-eine-spektroskopische-geringfuegigkeit/
Zuerst lesen und sich wundern, dann die Infos aufarbeiten, dann dazulernen und erst dann meckern, ganz eventuell. lg, cerm
Definieren Sie mal was eine „Emissionstemperatur“ ist und was eine „Emissionstemperatur“ hat und warum eine Oberlfäche dann keine hat.
Yo, die Begründung muss ich sehen, warum sind da 0.5°C Unterschied, wenn der GHE doch so gut erforscht ist und alle die gleichen, Jahrhunderte alten Rechnungen anwenden. Ist da ein Taschenrechner defekt?
Ich würde zwei nehmen für das Selbststudium zur „Deaktivierung angeregter Zustände“:
Peter W. Atkins: Physikalische Chemie
John Houghton: The Physics of Atmospheres
Mein Herr, offensichtlich sind Sie tiefgläubiges, orthodoxes Mitglied der Treibhausgaskirche und haben leider keinerlei Ahnung. Wenigstens sollten Sie die Definition des Treibhauseffekts kennen. Denn bevor man mit großen Hunden pinkeln geht, muss man wenigstens das Beinchen heben können.
Das UBA definiert den natürlichen Treibhauseffekt so:“Vor allem Wasserdampf und Kohlendioxid absorbieren einen Teil der von der Erdoberfläche abgegebenen Wärmestrahlung und verringern deshalb den Anteil der in den Weltraum abgegebenen Wärmestrahlung.“ Beim erderwärmenden TE wird also angenommen, dass die langfristige Energiespeicherfähigkeit der Meer und Ozeane keine Rolle spielt. Die Wasseroberfläche der Erde speichert also nicht, vor Urzeiten beginnend, kontinuierlich bis zu einem Gleichgewichtszustand, die tagsüber aufgenommene Energie sondern verhält sich ähnlich wie die Sahara. Tagsüber: +70 °C nachts: -10 °C. Das Newtonsche Abkühlungsgesetz gilt zwar überall, spielt aber in der Treibhausgaskirche keine Rolle, wenn es darum geht, die gottgegebene Rolle des TE in seine Schranken zu verweisen.
Etwas komplexer: Der TE basiert auf der Annahme, dass innerhalb der Troposphäre – die Wärmestrahlung auf die Erdoberfläche durch sogenannte Treibhausgase „zurückgespiegelt“ wird, wodurch sich das System Erdoberfläche (Atmosphäre) erwärmt. Das Ganze wird durch die Strahlungstransportgleichung beschrieben:
„effektiv lokal wirkende Strahlung“ = Absorption (Bouguer-Lambert-Beer-Gesetz) – Emission (Planck’sches-Strahlungsgesetz)
Mit zunehmender Höhe nimmt die Dichte der Atmosphäre ab und die Absorption im Sinne einer strahlungslose Deaktivierung angeregter Treibhausgasmoleküle spielt in großer Höhe keine Rolle mehr. Die „effektiv wirkende lokale Strahlung entspricht dem Planck‘schen Strahlungsgesetz – ohne jegliche Minderung durch Absorption Dadurch kann die Wärmeenergiestrahlung oberhalb der Troposphäre (Stratosphäre) ungehindert in den Weltraum entweichen. Beim hypothetischen(!), anthropogenen TE soll sich das atmosphärische Temperaturprofil verschieben. Oben (Tropopause) kälter – unten wärmer (Erdoberfläche).
Ihre Aussage: „Strahlung wird hauptsächlich von der Troposphäre selbst in den Weltraum emittiert. Und das atmosphärische Fenster ist auch nur offen, so weit es nicht bewölkt ist“ ist kompletter Unfug vom Feinsten. Dies, weil Sie nicht in der Lage sind, das Hanel-Spektrum (Bild 3) zu verstehen. Die Strahlungsfenster haben nichts mit der Bewölkung zu tun sondern mit der Wellenlänge (wer lesen und verstehen kann, ist klar im Vorteil!). Außerdem wird die Strahlung oberhalb der Troposphäre in ca. 10 km Höhe (Tropopause) und nicht von der Troposphäre in den Weltraum emittiert.
So, und jetzt das Ökogesangbuch (Lob des Treibhausgas-Gottes) aufschlagen und einen frommen Treibhausgas-Choral anstimmen!
Klasse Beitrag/Artikel ! Vielen Dank Herr Dr. Hug ……
Physiknobelpreisträger John F. Clauser sondern vertritt die Ansicht, die Fluktuation der Wolkenbedeckung und nicht der Treibhausgaseffekt ist für die neuzeitliche Klimaänderung verantwortlich.
Da werden 2 Punkte auf einmal genannt
1) Die neuzeitliche Klimaänderung…damit ist eine allgmeine neuzeitliche Erwärmung gemeint. Doch gibt es diese überhaupt? In Europa seit 1987/88 ganz bestimmt, das zeigen wir in allen Artikeln.
Aber gibt es eine neuzeitliche globale Erwärmung? Auf der ganzen Welt? Antwort: Das weiß eben keiner, da es keine vergleichbaren globalen Temperaturreihen gibt. Uns wurde nur ständig eingeredet, über die Medien eingetrichtert, also Gehirnwäsche, dass die Erde überall wärmer wurde und alle, ja ich habs auch geglaubt. Auf den Gedanken, das mal zu überprüfen kam ich überhaupt nicht. So wie viele heute noch nicht.
Bis mich jemand vor 10 Jahren auf die Temperaturentwicklung der Neumayerstation in der Antarktis aufmerksam machte. Dort gibts keine Wärmeinseleffekte. Und weitere Überprüfungen unseres Teams ergaben, dass die gesamte Antarktis kälter wurde. Seit 20 Jahren glatte Lügen in den Medien über die Antarktistemperaturen.
Und in Grönland, da wurde es zunächst wärmer, aber seit gut 10 Jahren nicht mehr. Im Teil 3 unseres Juliartikels werden wir Wetterstationen aus aller Welt ohne Erwärmungstendenz zeigen. Nix mit einem CO2-Haupttemperaturtreiber
2) Die Fluktuation der Wokenbedeckung sei der Hauptgrund, meint der Nobelpreisträger. Ein Glaube durch einen anderen ersetzt, oder? Nicht ganz. Die Wolkenbedeckung misst der DWD als Sonnenstunden, und die haben tatsächlich stark zugenommen, bei uns seit 1987/88 und das bei jeder deutschen Wetterstation. Und deswegen wurde es auch nur tagsüber wärmer, und vor allem im Sommer tagsüber. Das zeigen wir im nächsten Juliaritkel. Es gibt eine eindeutige Korrelation zwischen SSh und Tmax. Die Julinächte wurden überhaupt nicht wärmer. Insbesondere dieses Jahr waren sie kälter als zuvor, Nur die Tage haben den Juli 26 so heiß gemacht.
Aber die Änderung der Wolkenbedeckung ist nur der Hauptgrund der steigenden Temperaturen tagsüber, nicht der alleinige. Im Juli 1-Artikel haben wir gleich sechs Gründe genannt, die alle an dem neuzeitlichen Temperaturreihenanstieg seit 1988 mitgewirkt haben. Und Temperraturreihenanstieg ist was anderes als die tatsächliche Erwärmung. Und die fand in den USA außerhalb der Städte auch nicht statt weder tagsüber noch nachts.
Trotzdem danke für ihren Einsatz Herr Clauser, der Nobelpreisträger von 2022. Der deutsche Nobelpreisträger ein Jahr zuvor, Klaus Hasselmann, der ist bei EIKE nicht zu gebrauchen. Der glaubt, er haben den Treibhauseffekt bewiesen. Wie hoch die Klimasensitivität ist, darüber hüllt Hasselmann sich in Schweigen. Aber für den Nobelpreis hats gereicht. Halt irgendwas bewiesen.
Aha, das Meer wird wärmer, weil es weniger Wolken gibt?
Sorry, heute ist mein Tag der Kommentare. Herr Janz, warum denn sonst? Wer liefert die therm. Energie für das Klimasystem und das Leben auf Erden? Der Treibhauseffekt, irgendwie aus sich selbst heraus? Der erzeugt Energie aus dem Nichts? Nein, es ist die eindringende Sonneneinstrahlung, gesteuert durch die Albedo, maßgeblich bestimmt durch die Wolken. DAS entscheidet über die zur Verfügung stehende Energie im Klimasystem. Alles andere ist zweitrangig und kann nur mit dem arbeiten, was so ins offene Klimasystem hineingelangt. lg, cerm
Die physikalischen Vorgänge, die in dem Artikel betrachtet werden, sind soweit ich das beurteilen kann, richtig beschrieben.
Die kurzwellige Sonneneinstrahlung ist die wesentliche Energiequelle, Wolken spielen eine wichtige Rolle, Ozeane sind der entscheidende Wärmespeicher .. alles prima.
Aber warum werden „Entweder-Oder“-Szenarien aufgebaut, die sich in der Realität nicht stellen? „Sonnenstrahlung oder Treibhauseffekt“ ist nicht die Frage. Die eigentliche Frage ist, mit welcher Temperatur muss die Erde strahlen, damit sie die absorbierte Sonnenergie wieder los wird. Ohne Treibhausgase wären das -18°C, mit Treibhausgasen sind es +15°C.
Warum wird Wasserdampf, das wichtigste Treibhausgas, als dominant angesehen? Das ist ein Denkfehler. Es folgt unmittelbar aus der Clausius-Clapeyron-Physik, dass CO2 als langfristiger Antrieb dient, der die Temperatur erhöht und der Atmosphäre ermöglicht, mehr Wasserdampf zu halten.
Warum klammert man sich an die Falschbehauptung, eine Co2-Verdopplung bewirkt nur 0,6°C? Wir haben gerade die CO2-Konzentration um „nur“ 50% erhöht und die Erhöhung der Temperatur liegt schon über ein Grand Celsius. Die 0,6°C bei Verdopplung des CO2-Gehalte sind schon lange von der Realität überholt.
Warum wird ein John Clauser hier vorgeführt. Er ist ein bedeutender Physiker aber sicher kein Experte in Sachen Atmosphärenphysik. Wissenschaftliche Aussagen sollten nach ihrer Evidenz beurteilt werden, nicht nach der Bekanntheit der Person, die sie äußert.
Die Spektren zeigen, wie Energie in das Klimasystem gelangt, sie widerlegen für sich allein aber nicht die Frage, wie schnell diese Energie das System wieder verlassen kann. Genau an dieser Frage kommt der Treibhauseffekt ins Spiel.
Herr Björn, mit Interesse habe ich Ihre Interpretation des THE gelesen. Klingt für sich logisch wie bei allen, siehe auch oben bei Herrn Schaffer. Herr Prof. Kramm aus Alaska argumentiert wieder ganz anders und hält seine Beschreibung für richtig, genauso wie Dietze von seiner Klimasensitivität restlos überzeugt ist. Jene 0,6C, die Sie für falsch halten.
Aber: woher wissen Sie das? „Wir haben gerade die CO2-Konzentration um „nur“ 50% erhöht und die Erhöhung der Temperatur liegt schon über ein Grand Celsius.“
Dann: Über ein Grad Celsius, das ist die Behauptung der Treibhauskirche!! Richtig ist: es gibt überhaupt keine zuverlässigen globalen Temperaturmessungen, keiner weiß, ob sich die Globaltemperaur der letzten 100 Jahre überhaupt erhöht hat. In Deutschland schon, aber erst seit 1987/88
Sorry, schon wieder ich. (1) Auch mit THG strahlt die Erde bei TOA (analog) genau das wieder ab, was als Sonnenstrahlung einfällt, also ca. 238 W/m². Das sind diese 255 K. (2) Der CC-Effekt gilt real nicht immer. Wenn die Luft über Wasser gesättigt ist, aber nicht weggeweht wird oder mangels Thermik nicht aufsteigt, stoppt die Verdunstung. (3) Diese +0,6°C. Da haben Sie etwas missverstanden. Die phys. Formel für den Unterschied in der IR-Absorption bei 280 und 420 ppm, 5,05*ln(420/280), liefert +2 W/m². Das erhöht die Temperatur um nur +0,6K. Jedes 2xCO2 liefert hier +3,5 W/m², was für ca. +1 K reicht. (3) Um die massiven Fehler der Klima“wissenschaftler“ zu erkennen, z.B. das mit den Wolken, braucht man kein Klima“wissenschaftler“ zu sein. Ebenso braucht man kein Schamane zu sein, um an Regentänzen zu zweifeln. Fundamentale Physik und Logik reichen dafür vollkommen aus. Und daran mangelt es Herrn Clauser auf keinen Fall. (4) Spektren und rein und raus. Sie meinen kurzwellig und langwellig. Das ist aber völlig egal. Einzig entscheidend für eine Temperatur sind: Energieeintrag und deren Verweilzeit im System. Nur letzteres wird durch die THG beeinflusst. Beim CO2 ist es bei dreistelligen ppm-Werten so, dass jedes Plus oder Minus kaum einen Einfluss auf die zurückgehaltene therm. Energie hat. Schauen Sie sich den Graph von 5,05*ln(ppm) mal an (Heute: 420 ppm = 30,5 W/m², bei benötigten 390 W/m² für 288 K. Aha, Beitrag unter 1%). Das ist quasi gesättigt und nahezu irrelevant. Gute Nacht mit lg, cerm
Herr Meyer,
Sie ziehen aus einigen richtigen Einzelrechnungen Schlussfolderungen, die sich überhaupt nicht ergeben.
Ihre Angaben zu den 238 W/m², 255 K und zur logarithmischen CO₂-Formel sind ok.
Die Rechnung von 280 auf 420 ppm ergibt etwa 2 W/m² zusätzlichen Strahlungsantrieb ergeben sich nach dem IPCC Standardansatz: ΔF=5,35⋅ln(420/280)≈2,17W/m2
Die Darstellung des Clausius-Clapeyron-Effekts, „Wenn die Lüft über Wasser gesättigt ist … stoppt die Verdunstung“ ist verkürzt und trifft nicht den entscheidenden Inhalt der Beziehung. Der CC-Zusammenhang sagt vor allem aus, dass die Sättigungsdampfdruckkurve mit steigender Temperatur stark ansteigt (ungefähr 7 % mehr Wasserdampfkapazität pro °C).
Die von Ihnen als Tatsache angegebene Klimasensitivität von +0,6 K durch den Anstieg der CO2-Konzentration ist so niedrig, weil Sie im Gegensatz zur etablierten Klimaforschung Ruckkopplungen (Wasserdampf, Eis-Albedo, Wolken usw.) nicht berücksichtigen. Da belügen Sie sich selbst.
Die Aussage, CO₂ sei deshalb „nahezu irrelevant“, folgt nicht aus den genannten Zahlen. Die Schlussfolgerung „Beitrag unter 1 %“ beruht auf einem unzulässigen Vergleich verschiedener Größen. Die Unterstellung massiver Fehler der gesamten Klimawissenschaft können Sie nicht belegen.
Im Prinzip sind Ihre Kommentare typisch für Leugner des anthropogenen Klimawandels. Es werden ein paar richtige physikalische Krümel hingeworfen und am Ende kommt der unzulässige Schluss „Treibhausgase haben keine Wirkung. Die Menschheit (insbesondere ich) kann machen, was sie (ich) will. Lasst mich in Ruhe.“
Die Physik wird sich nicht an Ihren Befindlichkeiten orientieren.
Danke, Herr Björn, dass sie reagiert haben.
(1) Die 5,35 sind veraltet, seit Etminan 2016. Das IPCC nutzt heute nur noch die 5,05. Fragen Sie z.B. mal Googles Gemini danach. Aber das ist Kleinkram und letztlich irrelevant.
(2) Zum CC-Effekt liest man z.B. https://eike-klima-energie.eu/2023/03/26/atmosphaerischer-wasserdampf-tpw-und-klimawandel/ und https://www.researchgate.net/publication/226349531_Trends_in_middle-_and_upper-level_tropospheric_humidity_from_NCEP_reanalysis_data. Bitteschön, gern geschehen.
(3) Diese „etablierte Klimaforschung“ berechnet ihre tollen Rückkopplungen über Klima“modelle“, worin für den Wasserkreislauf (also z.B. Luftfeuchte und Wolken) wahlfreie Parameter statt einer physikalischen Herleitung benutzt werden. Das muss man so machen, weil man die Physik dahinter einfach noch nicht genau genug versteht (sagt auch die NASA). Wer diesem Schmarrn traut, dem ist nicht zu helfen. Was (sowieso immer nur) zählt, sind empirische Daten, siehe: https://wattsupwiththat.com/2021/09/17/uncertain-clouds/
(4) Schauen Sie sich den Graphen von 5,05*ln(ppm) bis vllt. 1.000 ppm mal an. Und skalieren Sie die Y-Achse mal so, dass ganz oben 400 W/m² stehen (weil 288 K = 390 W/m² permanenter em. Emission, die ausgeglichen werden muss). Was sehen Sie dann? Genau: Ab 3stelligen ppm Werten ist das quasi eine Horizontale, das ist quasi gesättigt. Weil 50 auf 100 auf 200 auf 400 auf 800 … ppm immer nur den gleichen Zuwachs anbietet (weil logarithmisch), eben diese +3,5 W/m². Wo also soll das Problem mit „mehr CO2“ liegen? Tipp: Solch ein Graph ist mit Desmos schnell gezeichnet und sooo aufschlussreich.
(5) Wenn man über Temperaturen redet, ist die zugeführte therm. Energie (neben der Verweilzeit und der Wärmekapazität des Stoffs) DAS entscheidende Kriterium. Deshalb sind die zugeführten W/m² so wichtig. Und dann sind die +3,5 W/m² für (jedes!) 2xCO2 eben nur weniger als 1% von den aktuellen 390 W/m² im Klimasystem. Ein Witz, der im analogen Rauschen des Klimasystems komplett untergeht.
(6) Ich habe nach sechs Semestern Physik Grundstudium (mehr braucht es nicht, um Zweifel zu haben) eine Ausbildung in hardwarenaher Softwareentwicklung (numerisch iterative Computermodelle?) absolviert. Ich habe also absolut keine „Befindlichkeiten“.
Ich verstehe aber Ihre Abneigung gegen physikalische, mathematische und logische Grundlagen. Und die gegen empirische Daten, Pah! Nur wer nicht zweifelt, wird im gefühlten „Konsens“ ein Wohlempfinden spüren. Man steht ja auf der richtigen Seite. Aber das führt zu einer Gewissheit bzgl. des irrealen Klimaalarms, der nur durch per se fehlerhafte „Modelle“ begründet wird. Zitat aus dem TAR (2001), WG I, Absatz 14.2.2.2, übersetzt:
„In der Klimaforschung und -modellierung müssen wir erkennen, dass wir es mit einem gekoppelten, nicht linearen und chaotischen System zu tun haben und dass daher die langfristige Prognose zukünftiger Klimazustände nicht möglich ist.“
Diesen Satz liest man heute nirgends mehr. Der wurde ausradiert und geächtet. Ist aber mathematische Logik und lange bekannt (x=2y und y=3x? Huch, gekoppelt!). Und nur wenn man die Physik eines Systems (noch) NICHT versteht, benötigt man überhaupt Modelle.
Daraus können Sie nun machen, was immer Sie wollen. NICHTS spricht für
ein hohesirgendein Vertrauen in diese Klima“modelle“ und den Klimaalarm.Danke für Ihre Zeit, sparen Sie sich eine weitere Replik und leben Sie wohl. Ihnen ein schönes WoEnde 🙂
In Vielem stimme ich Ihnen zu. Nur: Es ist die langwellige Sonneneinstrahlung, die die Ozeane und Co. direkt erwärmt (s. Bild 1). Wird sie durch längerfristige Wolkenbedeckung abgeschirmt, erwärmen sich die Gewässer weniger – es wird kälter. Umgekehrt folgt eine Hitzeperiode. wenn über längerem Zeitraum die Wolkenbedeckung geringer ist. Beispielsweise verursachen Vulkanausbrüche eine längerfristig, stärkere Wolkenbedeckung (dem Tambora-Ausbruch von 1815 folgte ein Jahr ohne Sommer 1816).
Herr Björn, Ihr Einwand gegen die 0,6 Grad (ECS) beruht auf der falschen Annahme dass der beobachtete (transiente) Temperaturanstieg seit 1850 von 1,2 Grad zu fast 100% vom CO2 verursacht ist. Es sind real aber nur etwa 20%. Der Rest wurde i.w. durch Solaraktivität und geringere Wolkenbedeckung (auch wegen Luftreinhaltung) verursacht. Rechnen Sie mal 1,2•0,2/0,65=ECS•ln(425/280)/ln(2), so kommt ECS=0,61 Grad heraus.