Uli Weber
Im Februar 2021 hatte ich hier auf EIKE den Artikel „Anmerkungen zum Gegenstrahlungs-Paradoxon aus einem hemisphärischen Blickwinkel“ veröffentlicht. Dort heißt es ziemlich zum Schluss, Zitat:
„Im Ergebnis hat es den Anschein, als dass die an der Meßstelle Hartheim gemessene „Bestrahlungsstärke der Gegenstrahlung“ [die dort diskutierten Daten] den jahreszeitlichen Beitrag von Advektion und Kondensation auf die Ortstemperatur spiegeln würde. Im Umkehrschluss dürften also die dort dargestellten Werte sehr viel eher die Temperatur von Messgerät und unmittelbarer Umgebung wiedergeben als einen unabhängigen Wert für die sogenannte Gegenstrahlung.“
Das war damals eher vorsichtig formuliert, denn die sogenannte „Gegenstrahlung“ habe ich ganz bewusst aus meiner Argumentation zum hemisphärischen Konvektionsmodell herausgehalten, um einen Zweifrontenkrieg zwischen meinem hemisphärischen Ansatz einerseits und dem Komplex Gegenstrahlung / S-B-Umgebungsgleichung auf der anderen Seite zu vermieden. Denn die Wolken hatte ich bereits damals in diesem Artikel als „fliegende Wärmflaschen“ bezeichnet, und da wäre ein Verweis auf die S-B-Umgebungsgleichung eigentlich angebracht gewesen:
S-B-Umgebungsgleichung: ΔS = S1-S0 = σ (T14 – T04)
Das nachfolgende Dreiecksdiagramm stellt die Situation dieser Wolken (T1 -> T0) grafisch dar: 
Abbildung: Schematische Darstellung für das Temperaturverhalten eines erwärmten Körpers K (blau) in einer sehr viel größeren Umgebung U (grün) mit (U >> K)
In allen 3 Fällen hat eine Wolke mit der ursprünglichen Temperatur T1 am Ende also die gleiche Temperatur T0 wie seine energetisch deutlich größere Umgebung. Im ersten Fall hat sie Energie (-ΔS) abgegeben, im zweiten Fall ist alles gleich geblieben (ΔS=0) und im dritten Fall hat sie Energie (+ΔS) aufgenommen. In dem Buch „Demontage des CO2-Betruges“ (2021-aktuelle Neuauflage deutsch und englisch) von Markus Ott auf Seite 64 heißt dazu über die freie Weglänge von CO2-Photonen, Zitat:
„D.h. nach einem Weg durch ca. 10m Luft ist IR-Strahlung mit einer Wellenlänge von 15µm zu 99,94% absorbiert. Es ist also davon auszugehen, dass die Atmosphäre im Bereich der 15µm Bande des CO2 praktisch undurchlässig für IR-Strahlung ist. Eine Erhöhung der CO2-Konzentration kann deshalb keine weitere Erhöhung der Absorption bewirken. Eine Verstärkung des Treibhauseffektes ist deshalb bei einer Erhöhung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre nicht möglich.“
Eine Weglänge von etwa 10 Metern deutet auf die unmittelbare Umgebung der Quelle hin. Auf Seite 65 findet sich bei Markus Ott dann die nachfolgende Erklärung mit Abbildung 61:
„Eine Rückstrahlung von 15µm-Strahlung aus der Atmosphäre auf die Erdoberfläche ist daher auf eine wenige Meter messende Bodenschicht begrenzt (siehe Abbildung 61).“

Quelle der Abbildung: Markus Ott „Demontage des CO2-Betruges“ (2021)
Wie gesagt, aus der Gegenstrahlungsdiskussion habe ich mich möglichst herausgehalten. Erst eine aktuelle Academia-Veröffentlichung von Ciccione et al. (2026) hat mich schließlich wieder dort anknüpfen lassen, wo ich 2021 wegen der S-B-Umgebungsgleichung aufgehört hatte, Zitat aus Appendix 7.4 in GOOGLE-Übersetzung:
„Beobachtungsdaten zu optischen Tiefen und Kollisionsraten zeigen, dass Photonen, die innerhalb starker Absorptionsbanden von einem Oberflächenpyrgeometer detektiert werden, mit hoher Wahrscheinlichkeit wiederholte Absorption, Thermalisierung und Reemission in den untersten Atmosphärenschichten erfahren haben. In diesem begrenzten Sinne der optischen Tiefe können sie als Geisterphotonen beschrieben werden – lokale, recycelte Produkte und keine Photonen, die einen langen Weg zurückgelegt haben.“
Gleich im übernächsten Absatz rudern Ciccione et al. allerdings in einer Verfeinerung bereits wieder zurück, Zitat in GOOGLE-Übersetzung:
„Die Beschreibung der wiederholten lokalen Absorption und Thermalisierung wird beibehalten. Die stärkere Schlussfolgerung, dass einfallende Strahlung aus der Oberflächenbilanz vernachlässigt werden kann, wird zurückgenommen. Der oberflächennahe Prozess wird weiterhin als interne Umverteilung behandelt, die zur Temperaturstruktur beitragen kann, bleibt aber eine Hypothese, die weiterer quantitativer Untersuchungen bedarf.“
Da war‘s dann aber schon zu spät, der Zündfunke war bereits wieder übergesprungen. Denn wir alle leben nun mal in einem riesigen Stefan-Boltzmann-Versuchslabor. Was wir optisch wahrnehmen, ist lediglich die Albedo, die Rückstrahlung aus der einfallenden Sonnenstrahlung. Und wenn’s nachts dunkel ist, sehen wir nur noch das, was künstlich beleuchtet wird. Die infrarote Wärmestrahlung dagegen kennt keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht. Jeder Körper, dessen Temperatur über dem absoluten Nullpunkt liegt, strahlt nach dem S-B-Gesetz ständig ein T^4-abhängiges Planck-Spektrum ab – und die IR-aktiven Gase ein Linienspektrum. Unsere Umgebung ist also ein wahres Whooling aus IR-Spektren, thermalisierten Gasmolekülen und wegbeschränkten Pingpong-Stafetten von IR-Photonen der IR-aktiven Gase. Es ist demnach ganz einfach:

Abbildung: Ein erstes hemisphärisches Energiebudget für unsere Erde
Anmerkung: Die Angabe von Durchschnittswerten ist erforderlich, weil es keine alternative Möglichkeit der Darstellung gibt – Formeln und die direkt beteiligten Flächen sind z.T. angegeben
Das hemisphärische Energiebudget für unsere Erde verdeutlicht: Was uns gemeinhin als atmosphärische Gegenstrahlung verkauft wird, sind in Wirklichkeit die zufälligen IR-Photonen der IR-aktiven Gasmoleküle aus der bereits thermalisierten unteren Atmosphäre in unserem direkten Umfeld – und diese Energie ist bereits im solar gespeisten terrestrischen Energiebudget eingepreist. Dem hemisphärischen Energiebudget sind folgende Gegebenheiten unterlegt:
- Die S-B-Gleichgewichtstemperatur mit der einfallenden Sonnenstrahlung wird an keinem Ort der Erde erreicht. Entweder wird bei örtlich starker solarer Einstrahlung sofort Energie durch Konvektion und Verdunstung abgeführt, oder bei örtlich schwacher solarer Einstrahlung durch Advektion und Kondensation zugeführt.
- Den Nachweis, dass die Sonne in der Lage ist, die Tagseite unserer Erde auf 15°C zu erwärmen, hatte ich bereits geliefert. Und die Funktion der globalen Zirkulationen, insbesondere der Ozeane, hatte ich auch schon mehrfach beschrieben.
- Meine Berechnung setzt zwar auf 0 Kelvin auf; aber unsere Erde kühlt nachts nur um wenige 10-er Grad ab und muss deshalb auch am Tage nicht erst von 0K an erwärmt werden. Deshalb kann der nächtliche Energieverlust der globalen Energiespeicher durch den solaren Energieeintrag auf der Tagseite unmittelbar ausgeglichen werden.
Und damit lösen sich dann auch ganz zwanglos zwei Widersprüche aus meinem oben verlinkten EIKE-Artikel über das Gegenstrahlungs-Paradoxon in warme Luft auf, Zitat:
„Andererseits ist es völlig unmöglich zu beweisen, dass es irgendein Phantasieprodukt gar nicht gibt, eben weil dieses Etwas gar nicht existiert. Dazu ein Beispiel aus einer Reportage von RSH (Radio Schleswig-Holstein), gesendet am 23. Dezember 2011: Auf einem Weihnachtsmarkt wurden Besucher gefragt, ob sie denn beweisen könnten, dass es den Weihnachtsmann gar nicht gibt. Natürlich konnte keiner der Befragten einen schlüssigen Beweis erbringen. Nähern wir uns mit diesem Wissen jetzt einmal dieser sogenannten „atmosphärischen Gegenstrahlung“, die sich angeblich folgendermaßen herleitet:
1. Hochfrequente (HF) Sonneneinstrahlung (@PIR²) => Erwärmung von Materie auf der Tagseite der Erde (2PIR²)
=> 2.Erwärmte Materie strahlt über die gesamte Erdoberfläche (4PIR²) Infrarot(IR)-Strahlung ab
=> 3. Diese IR-Strahlung animiert sogenannte „Klimagase“ zu einer IR-„Gegenstrahlung“ (@4PIR²)
=> 4. Diese IR-„Gegenstrahlung“ soll wiederum vorgeblich die Erdoberfläche (@4PIR²) erwärmen beziehungsweise deren „Abkühlung verlangsamen“ =>
Jetzt wird’s schwierig, denn nun geht es gleichzeitig mit 1. (@2PIR²) und 2. (@4PIR²) weiter.
WIDERSPRUCH 1: Die Erde soll sich durch die Rückstrahlung ihrer eigenen Abstrahlung (= Gegenstrahlung) noch weiter erwärmen; eine solche „Selbstaufheizung“ widerspricht aber dem 2. HS der Thermodynamik. Denn wenn ein solcher Vorgang funktionieren würde, könnten Sie Ihren Kaminofen zum Glühen bringen, indem Sie ein paar Kästen Mineralwasser davorstellen…
Und jetzt schauen wir uns nachfolgend einmal beim Deutschen Wetterdienst (DWD) die vorgeblich gemessene atmosphärische Gegenstrahlung an:
Abbildung: Originalbeschreibung, „Globale (rot), direkte (magenta) und diffuse (gelb) Sonnenstrahlung sowie langwellige Gegenstrahlung der Atmosphäre (blau) an einem wolkenlosen (links) und an einem bedeckten (rechts) Oktobertag in Lindenberg“ (Quelle: DWD Deutscher Wetterdienst)
Wir gehen jetzt einfach einmal davon aus, dass die beiden Beispiele einigermaßen vergleichbare Situationen darstellen. Daher halten wir an dieser Stelle fest:
- An einem wolkenlosen Oktobertag schwankt die vom DWD gemessene Gegenstrahlung zwischen 0:00 und 24:00 Uhr von ca. 220 bis 250 W/m².
- An einem bedeckten Oktobertag schwankt die vom DWD gemessene Gegenstrahlung zwischen 0:00 und 24:00 Uhr von ca. 330 bis 350 W/m².
- Es gibt nur bei wolkenlosem Himmel eine schwache optische Korrelation zwischen einem tentativen tageszeitlichen Temperaturverlauf und der sogenannten „Gegenstrahlung“, aber eine Differenz von etwa 100W/m² zugunsten einer Wolkenbedeckung.
- Die Unterschiede in der absoluten Bestrahlungsstärke der sogenannten „Gegenstrahlung“ liegen also weniger im Ablauf von Tag und Nacht, als vielmehr im Bedeckungsgrad.
WIDERSPRUCH 2: Hier treffen also eine über Nacht unverminderte „atmosphärische Gegenstrahlung“ und die Sonneneinstrahlung des neuen Tages unvermittelt aufeinander. Die sogenannte „atmosphärische Gegenstrahlung“ und die Sonneneinstrahlung des neuen Tages müssten daher zusammen eine Resonanzkatastrophe (=Selbstverbrennung der Erde) durch einen von Tag zu Tag ungebremst fortlaufenden Temperaturanstieg verursachen.“
Wenn wir die geringe Reichweite der IR-Photonen zurückverfolgen, landen wir direkt in unserer Umgebungsluft. Und früher oder später haut dort so ein IR-aktives CO2-Molekül halt mal ein IR-Photon ‘raus. Bei knapp 10^10 entlastenden Stößen pro Sekunde und einer Lebenddauer des angeregten Molekülzustands von etwa 1 Sekunde bleibt da eigentlich nicht viel übrig, aber die Masse macht’s eben – und die übrigen IR-aktiven Gase natürlich auch, insbesondere der Wasserdampf.
Die sogenannte Gegenstrahlung ist also lediglich der lebendige Beweis für die Temperatur unserer oberflächennahen atmosphärischen Umgebung und keine Zusatzheizung von 33 Kelvin. Unsere Erde ist ein eingeschwungenes System, dessen natürliche Energiespeicher voll aufgefüllt sind. Die Erde erhält im Wechsel von Tag und Nacht diskontinuierlich kurzwellige Sonnenenergie auf ihrer Tagseite (@2πR²) und strahlt kontinuierlich langwellige IR-Energie über ihre gesamte Fläche (@4πR²) ab. Atmosphäre und Ozeane stellen ein Heizungs- und Speichersystem dar, das einen nächtlichen Temperaturabfall wie auf dem Mond verhindert und auf der Tagseite ständig „aufgeladen“ wird. Betrachten wir diese Ein- und Abstrahlung über einen längeren Zeitraum, beispielsweise über die WMO-Klimadefinition von 30 Jahren, so sind beide gleich; denn die gemessene globale Durchschnittstemperatur hat sich seit Anfang des 20-sten Jahrhunderts nicht verändert:
1906: Svante Arrhenius hat in seiner Veröffentlichung „Die vermutliche Ursache der Klimaschwankungen“ die gemessene Globaltemperatur mit 15°C angegeben.
1941: Milutin Milanković gibt in seinem Werk „Kanon der Erdbestrahlung und seine Anwendung auf das Eiszeitproblem“ die gemessene globale Durchschnittstemperatur mit 15°C an.
2025: Die GOOGLE-KI gibt die gemessene Globaltemperatur am 02.08.2025 mit 15°C an.
Und wenn wir jetzt einmal die beiden konkurrierenden Energiebudgets vergleichen, dann ergeben sich überraschende Übereinstimmungen:

Abbildung: Vergleich zwischen dem hemisphärischen und dem globalen Energiebudget
Links: Erstes hemisphärisches Energiebudget
Rechts: Mittlere globale Energieströme in W/m2 für den Zeitraum März 2000 bis März 2004 (Uni Bremen nach Trenberth et al., 2009)
Das globale Energiebudget nach Trenberth et al. (2009) setzt auf einer Viertelung der Solarkonstanten auf und benötigt daher die sogenannte „Gegenstrahlung“, um aus sich heraus die gemessene globale Durchschnittstemperatur darzustellen. Aber mit einer korrekten hemisphärischen Geometrie für die solare Einstrahlung im örtlichen Wechsel von Tag und Nacht ist das gar nicht mehr notwendig. Und damit ergibt sich auch kein Gegenstrahlungs-Whooling auf der rechten Seite mehr, sodass dort ebenfalls nur der Energieinhalt der oberflächennahen Atmosphäre dargestellt werden kann. Allerdings fehlen dort dann zwar immer noch die terrestrischen Energiespeicher, aus denen die nächtliche Abstrahlung gespeist wird – aber auch das kann man ja schließlich ändern…
Auf unserer Erde gibt es daher weder eine „atmosphärische CO2-Gegenstrahlung“ noch einen „natürlichen atmosphärischen CO2-Treibhauseffekt“ – wir sind also gar nicht gezwungen, unser fossil betriebenes Paradies mutwillig zu zerstören!

















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Erster Satz: Das musst Du schon die Faktor4-Treibhausfuzzies fragen, Kruger, ich hebe nur immer wieder die Tatsache hervor, dass Eure sogenannte Abstrahlhöhe „ganz zufällig“ mit der -18°C-Isotherme der fehlerhaften globalen Faktor4-SB-Inversion zusammenfällt – was aber auch für ein glücklicher Zufall für das CO2-Ablaßhandelsmodell!
Zweiter Satz: Na, Kruger, wer lesen kann hat einen deutlichen Vorteil gegenüber den üblichen PISA-Versagern – das Zauberwort heißt „Pirani“. Die Pirani-Kurve hatte ich in mehreren EIKE-Artikeln ausführlich behandelt, und die hast Du auch kommentiert, beispielsweise hier und hier – ich sach‘ ja nicht, dass Du sie gelesen oder gar verstanden hast…
@Weber
Sie erzählen Märchenphysik. Da liegt das Problem.
@Weber
Was hat ein Pirani-Messgerät mit der Atmosphäre zu tun?
Warum sollten die Treibhausgase nicht nach Kirchhoff abstrahlen können?
Die Abstrahlungshöhe liegt bei jedem THG anders. Bei CO2 ca. um 11 km. Abstrahlungsspektren der Erde zeigen das.
Ergänzend noch eine Zusammenfassung wie das Zusammenspiel von Treibhausgasen, Druck, Gravitation und Volumenarbeit funktioniert, bei der Bildung des Gradienten und Temperaturprofils.
Die effektive Abstrahlungshöhe der Atmosphäre stellt sich als dynamisches Gleichgewicht zwischen der Strahlungsphysik (Treibhausgase) und der Thermodynamik einer gravitativ gebundenen Atmosphäre (Druck, Volumenarbeit, Gravitation) ein.
Kurz gesagt: Die Konzentration der Treibhausgase bestimmt, aus welcher Höhe die Energie ins All entweichen kann, während die Gravitation und die Volumenarbeit über den adiabatischen Temperaturgradienten festlegen, wie warm es auf dem Weg dorthin nach unten hin wird.
Das Zusammenspiel dieser physikalischen Größen funktioniert wie folgt:
Fazit: Erhöht man den Anteil der Treibhausgase, verschiebt sich die effektive Abstrahlungshöhe weiter nach oben in dünnere Luftschichten. Weil dort derselbe Gradient gilt, wandert die Temperatur von -18°C ebenfalls nach oben – und die Temperaturen am Erdboden steigen an.
Alles Grundlagen der Atmosphärenphysik.
Tut sie das? Hat die bisher scheinbar unbestimmbare Abstrahlhöhe einer 100 ℅ CO2 Atmosphäre von 0.05 kPA einen größeren Wert als 5-6 km?
Und ergibt sich für diese recht ungenaue Angabe der Abstrahlhöhe von 5-6 km bei dem erwähnten Gradienten vom -6.5 C/km nicht ein „Treibhauseffekt“ von 32.5 – 39 K?
Frage auch, wie beeinflussen Wolken, Aerosole, Staub die Abstrahlhöhe?
Wegen der Volumenarbeit, ist Luft oben nicht kühler weil Volumenarbeit verrichtet wird? Ist das nicht was sich durch Adiabatik ergibt? Wozu brauchen sie die Kühlung der Atmosphäre durch die Treibhausgase, wenn nicht nur um eine Ausgleich des Waermeeintrages durch die Sonne nach Absorption am Erdboden oder schon in der Atmosphäre zu schaffen?
Setzen sie hier nicht schon die Erwärmung voraus, die sie erst noch beweisen müssen?
Sie haben es also nicht verstanden? Wie immer.
Haben sie es denn schon erklärt? Also richtig?
Da hier tatsächlich Herr Weber und einige Kommentatoren glauben, dass durch Volumenarbeit und Druck und Gravitation der Gradient und das Temperaturprofil entsteht, hier einmal die Physik dazu.
Wenn Luftpakete nur aufsteigen und durch Expansion abkühlen würden, gäbe es in der Tat einen Widerspruch zur Energieerhaltung.
Das System funktioniert aber nicht als Einbahnstraße, sondern als geschlossener Kreislauf:
Ein einzelnes Luftpaket kann nicht ewig aufsteigen. In einer realen Atmosphäre steht der Energieerhaltungssatz (Erster Hauptsatz der Thermodynamik) perfekt im Einklang mit dem Gradienten, weil folgendes passiert:
Die Bilanz beim Auf- und Abstieg ist null: Steigt ein Luftpaket adiabatisch auf und sinkt exakt dasselbe Paket wieder adiabatisch ab, wird die beim Aufstieg geleistete Volumenarbeit beim Absinken als Kompressionsarbeit eins zu eins wieder zurückgegeben. Am Ende des Kreislaufs hat das Luftpaket wieder dieselbe Temperatur und Energie wie am Anfang.
Ohne Treibhausgase (oder andere strahlungsaktive Gase) in der Höhe könnte die warme Luft dort oben nicht dauerhaft absinken, und der Konvektionskreislauf würde komplett blockiert.
Wenn nun am Boden Luft erwärmt wird, steigt sie auf und kühlt adiabatisch (durch Expansion) ab. Soweit so gut. Nun kommt dieses Luftpaket oben an:
1. Es ist kalt geworden, aber es hat seine Energie nicht verloren! Seine thermische Energie wurde lediglich in potentielle Energie (Lageenergie) umgewandelt.
2. Damit dieses Luftpaket wieder absinken kann, muss es dichter (schwerer) werden als die Luft in seiner Umgebung.
3. Da es aber mit seiner Umgebung im mechanischen Druckgleichgewicht steht, kann es nur dann dichter werden, wenn es Wärmeenergie an den Weltraum verliert – also echte Energie abgibt.
Ohne Treibhausgase kann die Luft oben diese Energie aber nicht in den Weltraum abstrahlen. Die Luftpakete würden oben „stauen“. Der Aufstieg würde stoppen, weil sich die obere Atmosphäre extrem schnell so weit aufheizen würde (durch die Kompression der nachfolgenden Luft), bis überall dieselbe Temperatur herrscht (Isothermie). In einer rein isothermen Atmosphäre gibt es keine Konvektion mehr.
Weiter glauben hier Herr Weber und einige Kommentatoren das thermalisierte Luft nicht strahlen kann. Dazu die Physik.
Wenn ein Treibhausgasmolekül (wie CO₂ oder H₂O) Infrarotstrahlung von der Erdoberfläche absorbiert, wird es in einen höheren energetischen Zustand (Schwingung oder Rotation) versetzt. In den unteren und mittleren Schichten der Atmosphäre (Troposphäre und Stratosphäre) ist die Luftdichte so hoch, dass dieses angeregte Molekül extrem schnell – meist innerhalb von Nanosekunden – mit anderen Luftmolekülen (vor allem Stickstoff und Sauerstoff) zusammenstößt.
Bei diesen Kollisionen passiert Folgendes:
• Die Thermalisierung: Die aufgenommenen Strahlungsenergie wird durch die Stöße als kinetische Energie an die Umgebung abgegeben. Die Luft erwärmt sich lokal. Das Gas befindet sich dadurch im sogenannten lokalen thermischen Gleichgewicht (LTE).
• Das kirchhoffsche Gesetz: Dieses Gesetz besagt, dass ein Körper (oder ein Gas) bei einer bestimmten Wellenlänge genau so gut strahlt, wie er. Da das Treibhausgas ein guter Absorber für bestimmte Infrarot-Wellenlängen ist, ist es im thermischen Gleichgewicht auch ein ebenso guter Emittent für diese Wellenlängen.
• Die kontinuierliche Emission: Durch die ständigen thermischen Kollisionen werden umgekehrt auch immer wieder Treibhausgasmoleküle durch die reine kinetische Energie der Umgebungsluft in Schwingung versetzt. Diese thermisch angeregten Moleküle strahlen die Energie dann wieder als Infrarotstrahlung ab (Spontanemission) – und zwar isotrop (in alle Richtungen), also auch zurück zur Erde (Gegenstrahlung).
Zusammenfassend: Die Thermalisierung löscht die Fähigkeit zur Strahlung nicht. Sie sorgt lediglich dafür, dass die absorbierte Energie im Gasgemisch „verteilt“ wird, während das Gas gleichzeitig aufgrund seiner Temperatur und seiner quantenmechanischen Eigenschaften permanent neue Infrarotstrahlung gemäß dem kirchhoffschen Gesetz und der Planck-Funktion emittiert.
Das ist unglaublich wie hier physikalische Grundkenntnisse ignoriert werden.
Herr Krüger,
mit ihren Ausführungen kann man bis zum folgenden Satz mitgehen: „Diese thermisch angeregten Moleküle strahlen die Energie dann wieder als Infrarotstrahlung ab (Spontanemission) – und zwar isotrop (in alle Richtungen), also auch zurück zur Erde (Gegenstrahlung).“
In dem Satz sind Sie mE nicht präzise genug, denn auch die thermisch angeregten IR-aktiven Moleküle verlieren die so aufgenommene Energie in der Regel durch Kollision. Nur ein verschwindend kleiner Anteil strahlt isotrop ab (kleiner 0,1 %). Nur aufgrund der enormen Menge auch dieser Abstrahlungsvorgänge entsteht die messbare temperaturabhängige Eigenstrahlung der Luft (Sie benutzen den Begriff Gegenstrahlung). Wenn Sie Vorstehendes mit dem Begriff Spontanemission ausdrücken wollten, ist das auch iO.
Im Übrigen ergibt sich daraus aber auch, dass nur ein Bruchteil der Wärmeenergie der unteren Luftschichten über Strahlung an die Oberfläche gelangt und die Masse durch Konvektion in die Höhe wandert, wo dann in weniger dichter Atmosphäre die thermisch angeregten IR-aktiven Moleküle schlussendlich ins All abstrahlen.
Ohne Treibhausgase?
Kennen sie den Fall ohne Nicht IR aktive Gase?
Bitte als Gegenbeispiel anfügen.
Das verhindert vielleicht den Durchfluss von Wärme, aber verhindert es die adiabate Schichtung?
Wenn in der Stratosphäre keine Konvektion ist, es aber Strahlungstransport gibt, wie erklären sie den Gradienten dort? Nur Strahlungstransport scheint keinen Gradienten zu erzeugen?
Sie sagen:
Was genau soll den Aufstieg stoppen und die Luft komprimieren?
Die Atmosphäre ist nach oben offen und kann sich unendlich ausdehnen, vielleicht?
Kann sich der Gesamtdruck ändern? Oder nur Dichte und Temperatur bei Höhen bezogenen Druck?
Man muss die Frage thermodynamisch umkehren: Warum sollte sich eine isotherme Atmosphäre nicht einstellen?
Auch eine nach oben räumlich unbegrenzte Atmosphäre kann sich im hydrostatischen Gleichgewicht befinden und dabei isotherm sein. Der Druck nimmt weiterhin mit der Höhe ab. Die Gravitation erzwingt einen Druckgradienten, aber keinen Temperaturgradienten.
Für eine ideale Atmosphäre im vollständigen thermodynamischen Gleichgewicht bei konstanter Gesamtmasse und Gesamtenergie entspricht die isotherme Verteilung dem Zustand maximaler Entropie.
Der adiabatische Temperaturgradient folgt dagegen aus der Zustandsänderung eines vertikal bewegten Luftpakets ohne Wärmeaustausch. Er ist keine allgemeine thermodynamische Gleichgewichtsbedingung.
Die physikalisch entscheidende Frage lautet daher, welche Anfangsbedingungen, Energieflüsse und Transportprozesse einen vertikalen Temperaturgradienten erzeugen, erhalten oder abbauen. Aus dem hydrostatischen Druckabfall allein lässt sich dessen Existenz nicht begründen.
Herr Krüger hat den Mechanismus (Energieflüsse, Transportprozesse) beschrieben der zu dem in der irdischen Atmosphäre beobachteten Temperaturgradienten führt.
Warum erschlug der Teufel dir Großmutter ……?
Der Teufel hat zwei Großmütter: eine isotherme und eine mit Temperaturgradienten. Bevor man fragt, warum er eine von beiden erschlagen hat, muss zunächst geklärt werden, welche unter den Randbedingungen von Herrn Schulz – einer Atmosphäre ohne IR-aktive Substanzen – überhaupt überleben kann.
Die isotherme Großmutter hat jedenfalls einen thermodynamischen Vorteil: Im vollständigen thermodynamischen Gleichgewicht entspricht die isotherme Temperaturverteilung bei gegebener Gesamtenergie und Masse dem Zustand maximaler Entropie.
Wer behauptet, dass sich stattdessen dauerhaft ein Temperaturgradient einstellt, muss die dafür maßgeblichen Energieflüsse und Transportprozesse benennen. Der hydrostatische Druckgradient allein genügt dafür nicht.
Das war mal wieder ein typischer „Heß“ 😉 …..,
(deutlicher möchte ich nicht werden, sonst müßte ich wieder mal Bla-Bla schreiben ….)
Ist das so? Könnte es also sein, das eine IR inaktive Atmosphäre auf Dauer nicht bestehen kann? Also auch nicht isotherm wäre?
Wie wäre es mit Wärmeleitung und Konvektion? Die Erde dreht sich, erhält Solare Energie auf der Tagseite, einer Hemisphäre? Luft kann auf und absteigen?
Ich seh das so:
Wärmeleitung wirkt Temperaturunterschieden entgegen. Konvektion entsteht dagegen durch die Erwärmung der bodennahen Luft, die dadurch Auftrieb erhält, aufsteigt und Energie sowie Entropie nach oben transportiert. Durch vertikale Durchmischung kann sich eine annähernd adiabatische Schichtung einstellen.
In einer Atmosphäre ohne strahlungsaktive Gase und Wolken würde die solare Erwärmung der Oberfläche auf der Tagseite weiterhin Konvektion auslösen. Auf der Nachtseite würde die Oberfläche dagegen durch Abstrahlung ins Weltall auskühlen. Die bodennahe Luft würde Wärme an den Boden abgeben, sodass sich eine stabile Bodeninversion ausbilden könnte, die Konvektion unterdrückt.
Damit entstünde ein Wechsel zwischen konvektiver Durchmischung und stabiler Schichtung. Eine dauerhaft etwa 10 km mächtige, annähernd adiabatisch geschichtete Troposphäre wäre daraus keineswegs abzuleiten, denke. Dazu müsste man sicher ein Modell rechnen. Das gibt es leider nicht, ich hatte mal beim GFDL angefragt, die interessieren sich nicht dafür, weil es ja nur eine hypothetische Erde ist.
In der realen Atmosphäre tragen Treibhausgase und Wolken durch ihre Strahlungsabkühlung wesentlich zum vertikalen Energietransport und zur Aufrechterhaltung der troposphärischen Konvektion bei. Der adiabatische Temperaturgradient allein erklärt weder die Mächtigkeit der Troposphäre noch die heutige mittlere Oberflächentemperatur von etwa 288 K.
Grimms Märchen?
OMG…..
Dann kehren sie um; es gibt immer einen Druck und Dichtegradienten?
Kann eine solche Atmosphäre isotherm sein oder einen Gradienten haben? Kann man das so festhalten? Wissen wir wann wie?
Könnten wir zumindest klarstellen, das alle Atmosphären räumlich unbegrenzt sind?
Liegt Herr Krüger mit seiner Druckerhöhung recht falsch, vielleicht?
Bleibt die Entropie gleich?
Aber falsch vielleicht? Druckzunahme und Isotherm sind unbegründet, auch nach ihren Ausführungen.
Genau auch isotherm.
Betrachten Sie den adiabatischen Temperaturgradienten und die Entropieänderung beim reversiblen adiabatischen Aufstieg eines Luftpakets. Daraus ergibt sich die Antwort unmittelbar.
In unserer Atmosphäre wird die Konvektion wesentlich durch die Erwärmung der Luft von unten und die Abgabe von Strahlungsenergie an das Weltall aufrechterhalten. Treibhausgase und Wolken ermöglichen diese Energieabgabe und tragen damit wesentlich zur Aufrechterhaltung des Temperaturgradienten in der Troposphäre bei.
Die adiabatische Abkühlung aufsteigender Luft erklärt dagegen nicht allein, weshalb dieser Gradient dauerhaft besteht. Gravitation und Druckgradient allein erzwingen kein mit der Höhe abnehmendes Temperaturprofil. Auch eine isotherme Atmosphäre besitzt einen Druck- und Dichtegradienten.
@ Zitat Günter Heß 18. Oktober 2026 19:36:
Sorry, Herr Schulz, ich mische mich ja nur ungern in fremde Diskussionen ein, aber die vorstehend zitierte Aussage von Herrn Heß ist schon höchst interessant. Machen wir mal ein Gedankeexperiment: Wir haben eine Isotherme Atmosphäre und 6 gleiche Einheitsvolumina auf 0m, 1.000m, 2.000m, 3.000m, 4.000m und 5.000m Höhe.
Frage an Herrn Heß: Wie hoch sind in den 6 Einheitsvolumina Druck, Dichte und Temperatur?
Ich denke, solche Fragen sind kein Einmischen, sondern Interesse und Bereicherung. Nur zu!
In einer isothermen Atmosphäre im hydrostatischen Gleichgewicht nehmen Druck und Dichte mit der Höhe proportional zueinander ab. Ihr Verhältnis bleibt gemäß dem idealen Gasgesetz konstant: Druck/Dichte = Gaskonstante R × konstante Temperatur.
@ Günter Heß 19. Oktober 2026 22:10
Danke, Herr Heß, als Randbedingungen sollten Temperatur und Volumen konstant bleiben:
Ja, genau unter diesen Bedingungen sind meine Kurven entstanden: gleiche Einheitsvolumina und eine in allen Höhen konstante Temperatur, bei hydrostatischem Gleichgewicht.
@ Günter Heß 20. Oktober 2026 21:10
Na, dann bin ich ja beruhigt…
Ist die Entropieverteilung dann schon maximiert?
Nur hat der adiabatische Prozess nichts mit Wärmeübertragung zu tun, oder?
Das sagen sie, aber ihre Begründung ist nicht schlüssig, vielleicht? Adiabatisch aufsteigende Luft gibt keine Energie ab, adiabat, und wenn sie keine aufnimmt, nimmt sie den Platz in der Atmosphäre ein, den sie aufgrund vom Energiegehalt haben muss, oder nicht?
Nein. Eine trockenadiabatische Schichtung besitzt zwar eine höhenunabhängige spezifische Entropie, das bedeutet aber nicht, dass die Gesamtentropie maximiert ist. Ein reversibel adiabatisch aufsteigendes Luftpaket verändert seine Entropie nicht. Wird es zuvor am Boden erwärmt, transportiert es jedoch zusätzliche Entropie nach oben. Durch Durchmischung wird diese umverteilt und dabei Entropie erzeugt. Der Zustand maximaler Entropie wäre für eine ideale Atmosphäre im vollständigen thermodynamischen Gleichgewicht isotherm, nicht adiabatisch geschichtet. Der adiabatische Temperaturgradient ist daher kein thermodynamisches Gleichgewicht maximaler Entropie.
Richtig. Beim adiabatischen Aufstieg findet keine Wärmeübertragung statt. Das Luftpaket hat jedoch zuvor durch Erwärmung am Boden Energie und Entropie aufgenommen. Diese transportiert es beim Aufstieg nach oben, wobei seine spezifische Entropie konstant bleibt. Der adiabatische Prozess beschreibt also die Zustandsänderung des Luftpakets, nicht die Energiebilanz der Atmosphäre. Entscheidend ist, was mit der nach oben transportierten Energie und Entropie geschieht. Ohne entsprechende Abfuhr oder Rücktransport kann sich keine dauerhaft stationäre Konvektionszirkulation einstellen. Genau deshalb erklärt der adiabatische Aufstieg allein nicht die dauerhafte Aufrechterhaltung des troposphärischen Temperaturgradienten.
Entscheidend ist vielmehr, wie sich Luftpaket und Umgebung gemeinsam verändern und wie die nach oben transportierte Energie und Entropie verteilt oder abgeführt werden. Der adiabatische Aufstieg allein beantwortet diese Frage nicht.
Die entscheidende Frage also bleibt: Was erhält den vertikalen Temperaturgradienten dauerhaft aufrecht? Wärmeleitung wirkt Temperaturunterschieden entgegen und kann ihn nicht erklären. Konvektion transportiert Energie und Entropie nach oben und reguliert die troposphärische Schichtung in Richtung des adiabatischen Gradienten. Angetrieben wird sie durch die solare Erwärmung der Erdoberfläche und die radiative Abkühlung der Atmosphäre, insbesondere durch Treibhausgase und Wolken. Die Erdrotation beeinflusst dabei die räumliche und zeitliche Verteilung der Erwärmung und die Zirkulation. Der adiabatische Aufstieg erklärt die Temperaturänderung eines Luftpakets, aber nicht, warum der Temperaturgradient dauerhaft aufrechterhalten wird.
Wie kommt es zur Maximierung?
Durch irreversible Prozesse wie Wärmeleitung und turbulente Durchmischung wird Entropie erzeugt.
Frage : Warum herrschen Ihrer Meinung nach auf der Venus in 50km Höhe bei 0,5-1 bar Temoeraturen im 300 K Bereich ?
Das ergibt sich aus der Energiebilanz der Venusatmosphäre, also der absorbierten Sonnenstrahlung, der thermischen Emission sowie dem vertikalen Energieaustausch durch Strahlung und Konvektion.
Ist die Schichtung der Venus adiabat? Wieviel Waerme geht durch die Venusatmospähre und von wo nach wo, und warum?
Und sie meinen in einem Medium, in dem die Wärmeleitfähigkeit der Luft gilt, wird Entropie transportiert? Turbulente Durchmischung? Wenn Wärmeleitung stattfindet, dann doch sicher mit einem Gradienten?
Der Herr „Heß“ steht darauf, seine meist „voluminös aufgeblähten Beiträge“ mit fraglichem Gehalt hier als „fachliche Veröffentlichung mit Relevanz“ für sein „Ego“ irgendwann lesen zu können.
Da kommt es nicht auf fachliche Substanz an, ebenso wie bei den Kartellpolitikern…..
Grüne Onanie ist eben vielschichtig …. 😉 ….
Wärmeleitung setzt einen Temperaturgradienten voraus und transportiert dabei sowohl Energie als auch Entropie von warm nach kalt. Da die Entropieänderung bei einer Energieübertragung von der Temperatur abhängt, ist die Entropiezunahme auf der kalten Seite größer als die Entropieabnahme auf der warmen Seite. Dadurch wird zusätzlich Entropie erzeugt. Wärmeleitung ist somit ein irreversibler Prozess, der Temperaturunterschiede ausgleicht und ohne entgegenwirkende Energieflüsse Temperaturgradienten abbaut.
BLA, BLA, BLA, Herr „Heß“, Ihre Kinderfibel brauchen SIE HIER nicht zitieren, nur um einen „Beitrag“ für den FO „absondern“ zu können (müssen???), … gelle 😉 …., Herr „Heß“ ….
Und in einer isothermen Atmosphäre passiert das nicht, richtig?
Was verstehen sie unter Maximierung, wenn oben isotherm mehr Entropie ist als unten?
Was ist mit isotroph?
Maximiert wird die Gesamtentropie, nicht die Gleichheit der spezifischen Entropie. Diese nimmt in einer isothermen Atmosphäre wegen des sinkenden Drucks nach oben zu. Eine abgeschlossene Atmosphäre erreicht ihr Entropiemaximum im isothermen, hydrostatischen Gleichgewicht.
In der realen Atmosphäre halten Erwärmung unten und Strahlungskühlung den Energietransport aufrecht. Dabei erzeugte Entropie wird im stationären Zustand netto exportiert. Starke trockene Konvektion kann ein annähernd isentropes Profil einstellen, mit nach oben abnehmender Temperatur.
Definieren sie bitte: „Starke trockene Konvektion „?
Mit „starker trockener Konvektion“ meine ich eine durch Auftrieb angetriebene vertikale Durchmischung, bei der Kondensation keine wesentliche Rolle spielt und sich dann in der durchmischten Schicht ein annähernd trockenadiabatisches, isentropes Profil einstellt.
Sie beschreiben einen Fall, der Isotroph ist, welcher aber nicht isotherm ist. Was passiert bei Wärmeleitung, wird der Gradient nicht größer, wegen der geringeren Wärmeleitfähigkeit von Luft.
Ich verstehe nicht wie sie von Wärmeleitung auf Isotherm kommen, wenn sie Strahlung und Konvektion ausschließen wollen.?
Wärmeleitung setzt einen Temperaturgradienten voraus und transportiert Energie von warm nach kalt. Eine geringe Wärmeleitfähigkeit ändert diese Richtung nicht, sondern verlangsamt den Ausgleich. Um den Gradienten dauerhaft aufrechtzuerhalten, muss der wärmeren Seite Energie zugeführt und der kälteren Seite Energie entzogen werden. Ansonsten baut Wärmeleitung den Gradienten ab.
Und wie ist das in einem fluiden Medium, das sich frei bewegen kann und wo eine ungleichmäßige zeitlich lokale Erwärmung stattfindet, könnte es einen horizontalen Gradienten geben? Wärmeflüsse finden trotzdem statt?
Lieber Uli Weber, ein Beitrag nach meinem Geschmack! Danke!
Zum Widerspruch 1: geht es dabei nicht ehr um den 1. HS (Energieerhaltung)?
Zum Widerspruch 2: Wärmestrahlung kann nur Mikrometer (0,001mm) in Wasser eindringen. Somit kann auch eine ominöse „Gegenstrahlung“ nur in den Skin-Layer der Weltmeere eindringen, die bekanntlich 71% der gesamten Erdoberfläche abdecken.
Der Skin-Layer ist aber exakt der Ort wo die Verdunstung stattfindet! Das bedeutet, das die gesamte Energie dieser ominösen „Gegenstrahlung“ vollständig in die Verdunstungswärme eingeht und damit die Wolkenbildung verstärkt! Das führt aber zur Abkühlung der Erdoberfläche, nicht nur durch Abschattung (Albedo), sondern auch durch Niederschläge.
Die Troposphäre wird von oben und unten mit Wärmestrahlung energetisch geladen. Von oben kommt der NIR-Anteil (0,8um..4um) des Sonnenlichts, der immerhin energetisch 51% der Sonneneinstrahlung ausmacht, die dann von Wolken und Wasserdampf zu ca. 80% absorbiert wird.
Die Erdoberfläche emittiert ihre Wärmestrahlung von unten in die Bodenluft der Troposphäre, denn die gravitationsbedingte Thermalisierung sorgt für eine bodennahe vollständige Absorption mit Ausnahme des atmosphärischen Infrarot-Fensters (7um..13um) schon innerhalb der untersten 10 Höhenmetern und erhöht damit die Enthalpie der Bodenluft.
Somit gibt es oberhalb dieser Bodenluftschicht in der gesamten Troposphäre nur Wärmestrahlung im atmosphärischen Infrarotfenster (7um..13um) und von der Tropospause bis zur Erdoberfläche schnell abnehmende NIR (0,8um..4um) Strahlung.
Folglich beginnt mit der adiabatischen Konvektion die rein höhenabhängige kontinuierliche energetische Wandlung von Wärme in Volumenarbeit, die zu potentieller Energie wird. Dieser gravitationsbedingte atmosphärische thermodynamische Prozess ist die alleinige Ursache des negativen Temperaturkoeffizienten (Lapse-Rate) von -6,5K/km für feuchte Luft.
Und da die aufsteigenden Luftpakete die darüber liegenden Luftpakte bis hoch zur Topospause anzuheben sind, handelt es sich eben nicht um freie Expansion, die isotherm wäre!
Diese Prozesskette, die der einer thermodynamischen Wärmekraftmaschine entspricht (!), bewirkt meiner Überzeugung nach, daß auch die Temperaturwerte von Wolken sich über diesen Zusammenhang immer nur höhenabhängig ergeben.
Die gesamte Klimaforschung ignoriert quasi die gesamte statistische Thermodynamik zu Gunsten einer quasi statischen Strahlungsphysik, die die eigentlichen physikalischen Einflußfaktoren für die Entstehung des Wetters in der Troposphäre ignoriert:
Gravitation, Konstanz der Sonneneinstrahlung, Kugelform der Erde, Rotation der Erde, Schrägstellung und deren Schwankung der Erdrotationsachse.
Diese fundamentalen physikalischen Einflußfaktoren bestimmen den Antriebsmotor namens Passat-Kreislauf, der wiederum von der ITCZ (Innertropische Konvergenz Zone) ausgehend Richtung beider Erdpole nicht nur die Hadley-Zelle, sondern auch die Ferrel-Zelle (gemäßigte Klimazone) und die Polar-Zone mittels thermischer Energie antreibt.
Insbesondere die Jetstreams, vor allem der Polar-Jetstream, bewirkt mit seinen Rossby-Wellen all die Extrem-Wetter-Ereignisse, die wir u.a. in Europa erleben dürfen.
Hinzu kommt der fundamentale Fehler der gesamten Klimaforschung:
Es werden bei sämtlichen Klima-Modellen, als auch bei den eindimensionalen Simulationswerkzeugen wie HITRAN & MODTRAN die Phasen des Wassers nicht modelliert! Damit werden die beiden wichtigsten und damit Wetter entscheidenden atmosphärischen Prozesse ignoriert: Verdunstung & Kondensation in großer Höhe … ! …
Mit der Kondensation und die damit einsetzende Wolkenbildung wandelt dann Wärme in Wärmestrahlung mit Planck’schem Emissions-Spektrum, da dann wieder kondensierte Materie. Die ins Weltall emittierte Wärmestrahlung OLR mit ca. 238 W/m² ist die energetische Summe aller irreversiblen Prozesse in der Erdatmosphäre.
Deshalb gibt es eben auch keine sogenannte „Strahlungshöhe“ von 5 km … ! …
Denn diese ominösen 5 km sind ein reines Zahlenspiel mit der negativen Lapse-Rate:
„Strahlungshöhe“ = [15°C – (-18°C)] : (-6,5K/km) = 33K : (-6,5K/km) = 5,08 km
Die reale Wärmestrahlung wird aus unterschiedlichen Höhen emittiert:
1) von der Erdoberfläche durch das atmosphärische Infrarot-Fenster (7um..13um) …
2) den Wolken, verteilt quasi über die gesamte Höhe der Troposphäre …
3) durch Wasserdampf an der Grenzschicht zur Tropospause …
4) im geringen Umfang durch Ozon (O3) & CO2 in der Stratosphäre
Somit verhält sich die wetterbestimmende Troposphäre wie eine thermodynamische Wärmekraftmaschine, bei der Strahlung und CO2 keinerlei Rolle spielt!
Mit CO2 hat all dies so gar nichts zu tun! Folglich stimme ich ihnen vollkommen zu, daß keinen Anlass geben kann die grüne Zerstörung der deutschen Industrie weiter zu betreiben. Sie muss ganz im Gegenteil UMGEHEND EINGESTELLT werden!
Der Text verwechselt die Frage danach, welche Prozesse das Wetter in der Troposphäre bestimmen, mit der Frage, wodurch die globale Energiebilanz der Erde beeinflusst wird. Aus der unbestrittenen Bedeutung von Gravitation, Konvektion und Wasserkreislauf folgt nicht, dass Treibhausgase keine Rolle spielen und der Anstieg der CO2-Konzentration ohne Folgen für die Temperatur bleibt.
Die abschließende Kritik an der Energiepolitik ist für mich politisch motiviert, aber keinesfalls wissenschaftlich begründet.
Der Text verwechselt überhaupt nichts! Ihre Frage nach der Energiebilanz der Erde ergibt sich einzig und allein aus der Sonneneinstrahlung, denn die Strahlungsbilanz an der TOA ist zu jeder Zeit quasi IMMER im Strahlungsgleichgewicht!
Trotz turbulenter Wolkenbildungs-Prozesse und nicht linearer Verteilungen eingestrahlter Energie über die rotierende Kugeloberfläche mit schrägstehender und taumelnder Erdrotationsachse.
Denn trotz lokal stärker schwankender Albedo ist die OLR des System Erde an der TOA global genauso quasi konstant wie die Sonneneinstrahlung TSI an der TOA.
Mein Text ist die wissenschaftlich begründende Erklärung warum CO2 keine energetische Bedeutung in der Atmosphäre haben kann (!) und deshalb die gesamte Klima-Errettungs-Politik keinerlei wissenschaftliche Rechtfertigung beanspruchen kann!
Seit dem ersten Bericht „Grenzen des Wachstums“ des Club-of-Rome Anfang der 1970ziger Jahre ist insbesondere die Klima-Wissenschaft zur Hure der Politik verkommen!
Interessant, wie ich sehe hat sich noch jemand die gleichen Fragen gestellt und ist zu den gleichen Antworten gelang. Warum dies nicht mehr Schreibern hier gelingt weiß ich ja nicht, aber vielleicht sieht es gefälliger aus wenn man wundersame Rechenoperationen präsentiert und denen dann den Versuch einer einigermaßen anschlussfähigen Erläuterung anhängt. Wer die falschen Fragen stellt, der muss sich auch nicht wundern wenn die Antworten dann ebenso falsch sind.
Ein Blick zurück auf den Beitrag von Herrn Weber und dem Team Eike vom 05.07.2025 zeigt , dass Herrn Weber & dem EIKE-Team möglicherweise ein gravierender Fehler unterlaufen ist : im Schaubild Nr. 8 umkreist die Erde im Uhrzeigersinn die Sonne. Richtig ist jedoch eine Revolution entgegen dem Uhrzeiger Sinn. Würde die Erde mit dem Uhrzeigersinn die Sonne umrunden , gäbe es 1/2 Jahr Kälte auf der Schattenseite und 1/2 Jahr Gluthitze. Dank der realen Revolution gibt es uns Menschen und Flora und Fauna , Berge , Gewässer und Ozeane etc .Eine konstruktive Überprüfung meines Standpunktes wäre für die weitere Diskussion hilfreich.
Frau Vooth, wie kommen Sie nur darauf dass eine von Herrn Weber als nicht rotierend und pro Tag einmal um die Sonne kreisend skizzierte Erde 1/2 Jahr Kälte auf der Schattenseite und 1/2 Jahr Gluthitze nur deshalb hat weil sie fälschlich im Uhrzeigersinn kreist?? Wenn Sie – obwohl Ihnen Fachkenntnisse in Kimamodellberechnung fehlen und Sie auch dafür angeblich nicht zuständig sind – keinen weiteren (als diesen irrelevanten) Fehler finden, ist das bedauerlich. Prof. Kramm würde sich m.E. freuen wenn Sie seine Mondergebnisse für die Erde (mysteriöser Atmosphäreneffekt von +67 Grad anstatt THE und etwa 240 Grad T-Schwankung pro Tag wegen seines minimalen Regolith-Bodenspeichers) hier erklären würden.
Sehr geehrter Herr Dietze ,
Herr Weber hat die Eigen-Rotation der Erde vergessen Wenn die Erde nun starr ausgericht die Sonne umkreist. Diese garantiert einen regelmässigen Wechsel von Tag und Nacht. Dauert der Tag nun 1/2 Jahr , dann gibt es keine Abkühlung ( Nachtphase ) in dieser Zeit. Es kommt zum Wärmestau. Vergleichbares passiert mit einer starre Erde für die Nachseite : es kommt keine Erwärmung hinzu. Es wird klirrekalt. Nur die tagtägliche Rotation der Erde garantiert unsere Lebensverhältnisse.
Die Lebensverhältnisse durch die tagtägliche Rotation sind richtig. Aber dabei darf man auf keinen Fall die Glättung (!) durch unseren Ozean- und Bodenspeicher vergessen. Uli Weber hat ohne THE am Äquator solare Schwankungen von +87 bis -273 Grad. Prof. Kramm ermittelt mit Fortran und dem Mini-Regolithspeicher vom Mond („Stand der Wissenschaft“, wovon der „Scharlatan“ Dietze angeblich keine Ahnung hat und mit seinem alten Excel-„Kot“ nur „Müll“ berechnet) für den Erdäquator ohne Atmosphäre +110 bis -135 Grad. Meine in etwa realistischen Werte mit Atmosphäre, Speicher und Gegenstrahlung sehen Sie im Kommentar vom 5. Oktober 2026 14:15.
Welche Lebensverhältnisse meinen Sie Herr Dietze : die von Herrn Weber , Ihre Schilderung oder meine Version ?
Petra, Deine Version würde mich interessieren.
Hallo Michael ,
zunächst einmal muss man sich komplett vom Weberschen Schaubild Ab. Nr. 8 lösen. Die Erde umkreist die Sonne entgegen dem Uhrzeigersinn. Das ist die eine Bewegung. Diese dauert ungefähr 1 Jahre. Wärend dieser Reise um die Sonne herum rotiert die Erde kontinuierlich um sich selbst. Das ist die zweite Bewegung im All. Da Herr Weber diese Eigenrotation nicht berücksichtigt verbleibt nur Bewegung Nr. 1 , die die Erde ausführt. Dabei ist die Erde zwangsläufig starr . Die Umlaufbahn um die Sonne bleibt als Bewegungskurs erhalten. Die Sonne bestrahlt nun die Erde 1/2 Jahr lang ohne Pause. Die Erde kann nicht abkühlen. Danach ein 1/2 Jahr Schatten : klirrekalter Frost.
Ob die Erde die Sonne mit oder entgegen dem Uhrzeigersinn umkreist hängt davon ab, ob sie von oben oder von unten draufschauen.
Es gilt in der Astronomie die Festlegung „von oben“ auf die Planetenbewegung zu schauen. „An sich “ ist es egal , ob „von unten “ oder „von oben“ geschaut wird. Um einheitlich forschen zu können , hat man sich auf die „von oben “ Regel geeinigt.
@ ALL: Der Philosoph Murphy sagt: „You cannot make anything foolprove, for fools are so ingenious“.

Ich versuche in meinen Artikeln ja immer, mögliche Skandalisierungen meiner Aussagen durch vorsätzliche Falschinterpretationen von Forentrollen von vorn herein auszuschließen. Deshalb geht ein fetter Glückwunsch an die fanatische Kramm-Anhänger*in Frau Petra Vooth, die es trotz vielfacher Erklärungen in Text und Abbildung zuwege gebracht hat, meine unkonventionelle Darstellung für einen 24h-Tag im Äquinoktium aus einem EIKE-Artikel
in einen kompletten terrestrischen Jahresumlauf umzuinterpretieren und diesen Fake dann monatelang zu skandalisieren – bravo dafür, Frau Vooth, das ist wirklich eine trollige Bestleistung!
Sehr geehrter Herr Weber ,
vielen Dank für Ihr Kompliment .Wenn ich es richtig einschätze , sind wir beide in etwa ein Alter. Zu meinen Studienzeiten galt das Prinzip pro und contra. Sie scheinen diesen part aussen vor zu lassen und präsentieren gleich ein Ergebnis : Skandalisierung statt pro und contra. Wahrscheinlich fallen Sie vom Bürostuhl , wenn ich Ihnen eröffne , warum ich dieses Schaubild so intensiv behandle : als Hausaufgabenhilfe unserer Tochter habe ich mich mit dem Thema beschäftig. Ihre falsch herum laufende Erde hat mich stutzig gemacht , weil es in den Schulbüchern genau anders herum verläuft. Die Schulbücher halten sich an die Vereinbarung der Astronomen das Geschehen „von oben“ zu betrachten. Ihre unkontionelle Sicht der Dinge ist durchaus möglich , ist aber ein Minderheitenvotum. Waren Ihre Kinder nicht verwundert als Sie Ihnen Ihr Schaubild zeigten ?
Übersicht mit KI
Das ist ein sehr faszinierendes und absolut korrektes Gedankenexperiment! Wenn man die Eigenrotation der Erde komplett ausschaltet (sie also im physikalischen Sinne „starr“ bzw. raumfest bleibt, während sie die Sonne umkreist), passiert genau das, was Sie beschreiben:
Dieses Phänomen lässt sich gut mit dem Mond vergleichen, der für eine Drehung um sich selbst genauso lange braucht wie für den Umlauf um die Erde (gebundene Rotation). Dadurch sehen wir von der Erde aus immer nur eine Seite des Mondes. Auf die Sonne bezogen bedeutet Ihr Szenario jedoch, dass die Sonne im Laufe eines Jahres einmal komplett um die Erde zu wandern scheint.
Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, wie sich die Atmosphäre und die Winde auf so einer Extrem-Erde verhalten würden? Ich kann Ihnen gerne beschreiben, welche gigantischen Stürme zwischen der heißen und der kalten Seite entstehen würden.
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Frau Vooth, Tatsache ist doch, dass auch Sie (wie Prof. Kramm entsprechend 3,7 mm Wasser und erst recht Herr Weber) den nötigen 74fachen glättenden Ozean- und Bodenspeicher nicht angedacht haben und somit – im Gegensatz zu meiner EXCEL-Berechnung mit 320 Wh/(m²K) und Atmosphäre – wegen der riesigen solaren täglichen Temperaturschwankungen die Menschheit ausgelöscht wird.
Von welchem Weltbild-Szenario gehen Sie aus ? Dem von Herrn Weber mit “ starrer “ Erde und verkehrter Umlaufbahn ?
Frau Vooth, Sie sollten die Skizze von Herrn Weber vergessen und an die reale einmal pro Tag rotierende Erde denken. Herr Weber hat im Hemisphärenmodell KEINEN Bodenspeicher und erhält somit aufgrund der Sonnenstrahlung über Tag und Nacht am Äquator ohne Gegenstrahlung mit Albedo Temperaturen zwischen +87 und -273 Grad. Bei Prof. Kramm sind es mit dem Regolith-Bodenspeicher vom Mond mit effektiv nur 4,3 Wh/(m²K) ohne Atmosphäre +110 bis -135 Grad.
In beiden Fällen wird die Menschheit ausgerottet. Ich benutze einen Speicher von 320 Wh/(m²K), die reale Atmosphäre mit Gegenstrahlung und berechne dort tropische +32 ±6,5 Grad, siehe meine EXCEL-Grafik.
Sehr geehrter Herr Dietze ,
die Temperaturangaben der Herren Weber und Prof. Kramm sind effektive Temperaturangaben.
Ihr Mantra der „ausgerotteten Menschheit “ sollten Sie baldad acta legen.
Frau Vooth, Ihre Mißverständnisse sind grotesk. Herr Weber (siehe seine Abbildung 6) hat KEINEN glättenden Bodenspeicher und im Hemisphärenmodell am rotierenden Äquator solare Temperaturen zwischen +87 und -273 Grad. Auf der Tagseite ist der solare Mittelwert (ohne Gegenstrahlung, mit 30%Albedo) zwar +15 Grad, aber auf der gesamten Nachtseite hat er -273 Grad.
Der globale Mittelwert (als Beispiel auch von Prof. Gerlich berechnet) ist (+15 -273)/2= -129 Grad. Und da soll ich die Ausrottung der Menschheit ad acta legen? Geht’s noch?? Und dass die mondbasierte Berechnung von Prof. Kramm (basiert auf 2017) ohne Atmosphäre mit +110 bis etwa -135 Grad am Erdäquator – wie an uns verteilt – auch die Menschheit ausrotten würde, ist doch klar.
Ist das Bild aus einer Veröffentlichung von Prof. Kramm, sieht für mich nicht danach aus. Wenn ja sollten sie es korrekt zitieren und verlinken.
Herr Heß, ich schrieb „Herr Weber (siehe seine Abbildung 6) hat KEINEN glättenden Bodenspeicher und im Hemisphärenmodell am rotierenden Äquator solare Temperaturen zwischen +87 und -273 Grad“.
Wie die KI erläutert sind bei dem Weltbild von Herrn Weber sämtliche Flüsse , Seen und Ozeane ob der Dauerbestrahlung der Sonne VERDAMPFT . Ohne H2O sind Ihre Excel-Annahmen wertlos.
Nein, wertlos sind sie nicht, denn ich habe auch den Fall ohne Gegenstrahlung (also ohne THE, aber mit Speicher) gerechnet. Dann ergeben sich solare -3 ±5,7 Grad. Der THE ist am Äquator also +35 Grad.
Sie berücksichtigen nicht die 1/2 Jahreskonsequenz der starren Erde bei Herrn Webers Schaubild Nr. 8 . Wenn 1/2 Jahr lang die Erde Dauerbestrahlt wird, dann zeigen Ihre Excel-Abläufe dies nicht an. Somit sind Ihre Excel-Werte wertlos. Dieser Fehler im Schaubild Nr. 8 von Herrn Weber hätte Ihnen schon längst auffallen müssen.
Frau Vooth, Sie sind verwirrt. Weber’s falsches Schaubild hat NICHTS mit seinem Hemisphärenmodell zu tun. Und dass Sie (ohne die Berechnungen zu verstehen) vermuten, meine Ergebnisse seien wohl für eine Erdrotation pro Jahr (!!) und wegen verdampfter Ozeane wertlos, ist blühender Mega-Unsinn. Ich habe mit EXCEL doch NICHT Weber nachgerechnet!!
Soweit ich weiss , sind Ihre Excel-Berechnungen ca. 20 Jahre alt. Herr Weber schreibt bei EIKE seit ca. 2017. Eine Überschneidung der Abhandlungen in Form einer Nachrechnung gibt es wohl nicht.
….. ist wer? Der Name taucht ab und zu auf, scheint aber ein Phantom zu sein.
Prof. Gerhard Kramm ist Professor für Meteorologie und Atmosphärenphysik in Fairbanks ( Alaska ). Er ist gemeinsam mit seinem Forschungsteam Autor vieler Veröffentlichungen.
Danke Frau Vooth,
da habe ich die KI befragt, wie denn die Arbeiten von Herrn Kramm zu bewerten sind.
Zunächst einmal war er Professor an der Uni Fairbanks.
Seine Arbeiten zu Grenzschichtmeteorologie, atmosphärischer Turbulenz, Stofftransport in der Atmosphäre, Luftchemie und Deposition, numerischer Modellierung wurden in Fachzeitschriften veröffentlicht und werden in der Fachliteratur häufig zitiert. Sein Google-Scholar-Profil weist mehrere Arbeiten mit deutlich über 50 bis 100 Zitierungen auf, was auf wissenschaftliche Relevanz in diesem Fachgebiet hindeutet.
In späteren Jahren veröffentlichte Gerhard Kramm zahlreiche Arbeiten zu klimatologischen Grundsatzfragen, wie Unsicherheiten von Klimamodellen, Definition und Berechnung globaler Mitteltemperaturen, historische Temperaturreihen, Strahlungsbilanz der Erde und astronomische Einflüsse auf das Klima.
Diese Arbeiten erschienen allerdings in Zeitschriften wie Natural Science. Solche Veröffentlichungsplatformen haben nicht denselben wissenschaftlichen Stellenwert besitzen wie führende Fachjournale der Atmosphärenforschung (z. B. Journal of Climate, Climate Dynamics, Geophysical Research Letters oder Atmospheric Chemistry and Physics).
Im Fall von Gerhard Kramm ist deshalb eine differenzierte Sicht sinnvoll:
Seine frühen Arbeiten zur Grenzschichtmeteorologie erschienen vielfach in renommierten meteorologischen Fachzeitschriften und sind gut zitiert.
Seine späteren klimaskeptischen bzw. konsenskritischen Arbeiten werden in der Klimaforschung deutlich kontroverser beurteilt und haben keinen vergleichbaren Einfluss auf die wissenschaftliche Hauptströmung erzielt.
Ich würde noch das sehr gute Lehrbuch von ihm und seiner Frau:
Mölders und Kramm, Lectures in Metereology empfehlen und ihrer Liste anfügen.
Sehr geehrter Herr Björn ,
auch nach Beendigung seiner Tätigkeit als Professor der Universität von Fairbanks ist er in Forschungsprojekten tätig. Ein solches Projekt steht kurz vor der Veröffentlichung. Wenn Sie möchten , kann ich Ihnen dazu einen link übermitteln.
Sind Sie beruflich mit der Atmosphärenforschung befasst ? Gibt es eine Arbeit bei EIKE , die ich lesen könnte ?
Frau Vooth,
sollte ein paper zu dem Forschungsprojekt an denen Herr Kramm noch beteiligt sein soll, in einem anerkannten Fachmagazin veröffentlicht werden, können Sie den link gerne hier einstellen.
Sehr geehrter Herr Björn ,
sobald ich irgentetwas weiss , hinterlege ich den link.
Sind Sie denn in der Astrophysik tätig ? Gibt es einen Beitrag von Ihnen auf EIKE ?
Sehr geehrter Herr Björn ,
DIe nächste Veröffentlichung wird wahrscheinlich im November zu einem Thema aus der Astronomie eingereicht werden.
Frau Vooth,
Open-Access-Verlage sind natürlich immer mit Vorsicht zu genießen. Ein dort erschienener Bericht kann wissenschaftlich fundiert sein, ist aber kein Qualitätshinweis.
In der wissenschaftlichen Fachwelt wurde SCIRP mit sogenannten Predatory Publishers in Verbindung gebracht.
Der Artikel von Kramm und Mölders untersuchte die Sonneneinstrahlung am oberen Rand der Erdatmosphäre und deren Veränderungen zwischen dem 17. und 21. Jahrhundert. Sie kommen zu dem Schluss, dass die Auswirkungen dieser Veränderungen auf die globale Mittelung gering sind. Damit ist der Bericht kein Beleg dafür, dass astronomische Veränderungen die heutige globale Erwärmung erklären könnten.
Sehr geehrter Herr Björn ,
Ihr posting klingt sehr nach einem Infohinweiss für Erstsemester Studies. In allenLebensbereichen wird geschummelt und betrogen. Warum sollte ein emeritierter erfolgreicher Atmosphärenphysiker diesen Ratschlag als das Neueste vom Neuen einstufen ? Mit Ihren Ratschlägen kommen Sie ein paar Jahrzehnte zu spät.
Klar, SIE GLAUBEN prinzipiell an „KI“ ??? 😉 …. Unterstreicht Ihre miserable Reputation und geistige Fähigkeit …..
Welchem Peer-Review-Organ gehört denn Werner Björn an, einem welches andere für sich lesen lässt, oder?
Hat Kramm denn wenigstens den Mondtag auf irdische Bedingungen normalisiert? Wenn nicht, dann ist doch jeglicher Vergleich obsolet, sprich Unsinn. Ich kenne seine Arbeit dazu nicht.
Welches Klimamodell berechnen sie denn?
@ ALL
Mein Dank geht an Herrn Limburg und die EIKE-Redaktion für die Veröffentlichung meines Artikels. Ebenfalls vielen Dank für Zustimmung und/oder konstruktive Kritik an die entsprechenden Kommentatoren. Der eine oder andere Kommentator versuchte auch schon mal, eine individuelle Note in die Diskussion einzubringen, aber es muss ja nicht immer gleich das „strahlungsisolierende“ Dietze-Kruger-Syndrom sein, das angeblich einen atmosphärischen CO2-THE verursachen soll.
Herr Kowatsch fokussiert in einem Kommentar dankenswerter Weise auf einen ganz konkreten Widerspruch, Zitat:
Herr Steinmetz wendet zu Recht ein, dass „quantisierte Anregungen doch überhaupt keine Absenderkennung tragen“ – was natürlich auf unser direktes atmosphärisches Umfeld genauso zutrifft wie auf die vorgebliche „Gegenstrahlung“, deren Ursprung irgendwo knapp unter der sogenannten „Abstrahlungshöhe“ liegen soll.
Dr. Salzmann liefert dann die thermodynamische Bestätigung für meine These: „Auf das System Erde übertragen, dessen Grenze man üblicherweise mit der ToA beschreibt bedeutet das: die enthaltene Wärmeenergie im System erfährt keinerlei Veränderung dadurch, dass sie über einen der überaus vielfältigen Mechanismen innerhalb des Systems transportiert wird. Egal ob es sich dabei fundamental um Konvektion, Konduktion, Strahlungtransport oder was auch immer dabei handelt.“
ERGO: Die Systemgrenzen unserer Atmosphäre sind nun mal die Erdoberfläche (Materie fest oder flüssig) und TOA. Und weil es dazwischen nun mal keine weitere Systemgrenze gibt, ist es auch völlig egal, wo der eigentliche Ursprung der IR-Photonen liegt – sie stammen primär immer von der darunter liegenden Grenzfläche (Materie fest oder flüssig) – also aus dem hemisphärisch quantifizierten solar befeuerten System inklusive der terrestrischen Energiespeicher.
Das ist im Kern richtig, aber bestimmt nicht „Ihre These“, Herr Weber. Da kommen Sie fast 200 Jahre zu spät. Wenn man die Erde als thermodynamisches System betrachtet und dessen Grenze an der Oberkante der Atmosphäre festlegt, gilt der Energieerhaltungssatz. Prozesse wie Konvektion, Wärmeleitung oder Strahlung können Energie innerhalb der Atmosphäre umverteilen, ohne dass sich die Gesamtenergie des Systems ändert.
Falsch wäre es, daraus zu schließen, dass eine Veränderung der Zusammensetzung der Atmosphäre nicht zu einer Veränderung der Gesamtenergie und damit zu einer Veränderung der Temperatur führen kann. Zusätzliche Treibhausgase haben die Auswirkung, dass zunächst weniger Energie ins All abgestrahlt wird, als bei der bisherigen Temperatur ins All entweichen würde. Solange die Erde insgesamt mehr Energie aufnimmt, als sie abgibt, steigt ihre gespeicherte Energie.
Folge: Die Temperatur steigt an, bis sich im globalen Mittel die ins All abgegebene Energie und die absorbierten Sonnenenergie entsprechen.
Nicht dafür. Sind Sie jemand, der Wissen und gute Argumente anerkennt?
@ Werner Bjoern 9. Oktober 2026 17:48
Sie hängen mir eingangs ein gekennzeichnetes Fremdzitat an und fragen mich am Ende: „Sind Sie jemand, der Wissen und gute Argumente anerkennt?“
Aber sicher doch, ich schätze fachliches Wissen, kluge Argumente sowie einen fairen und respektvollen Umgang – aber Sie erfüllen diese Kriterien nun mal nicht, Zitat:
„Weiß jemand, ob Herr Weber das wirklich glaubt und lebt, was er schreibt?
Zieht er sich im Winter wärmere Kleidug an, die bekanntlich ohne selbst Energie zu erzeugen, den Körper wärmt?
Oder läuft er nackt mit einem Heizpilz durch die Stadt, weil er eine 2. Sonne braucht, um nicht zu erfrieren, wenn die 1. Sonne nicht ausreicht?“
Von daher hatte ich mich bei Ihnen auch nicht für konstruktive Kritik bedankt, wünsche Ihnen aber trotzdem ein sinnstiftendes Betätigungsfeld für Ihre kindliche Phantasie…
Ich habe Ihnen kein Zitat eines anderen angehängt, sondern meiner Verwunderung Ausdruck verliehen, dass Sie die Aussage von Herrn/Frau Salzmann als Bestätigung „Ihrer These“ verstehen.
Herr Weber hat nach wie vor immer noch nicht erklärt wie sich auf der Tagerde mit barometrischer Höhenformel die Abstrahlungshöhe einstellt und verschiebt. Und wie sich das Temperaturprofil überhaupt einstellt. Das geht nur wenn die THG oben Wärme abstrahlen.
Weiter erklärt er nicht warum die Gase nicht nach Kirchhoff abstrahlen können sollen und keinen Einfluss auf die Abstrahlungshöhe haben sollen.
Bei ihm gilt kein Kirchhoff, mit seiner barometrischen Luftpumpe, die nur in eine Richtung funktioniert, ignoriert er selbst die Energieerhaltung. Seite Nachtseite verliert ungehindert Wärme, da THG ja keine Rolle spielen, etc.
Unglaublich was er als Physik präsentiert.
Es kann gar keine sogenannte „Abstrahlungshöhe“ geben. Dabei handelt es sich um Zahlenspielerei mit der (negativen) Lapse-Rate für feucht Luft von -6,5K/km.
Abstrahlungshöhe = [15°C – (-18°C)] : (-6,5K/km) = 33°C : 6,5K/km = 5,07 km …
Die OLR wird aber aus vielen verschiedenen Höhen Richtung Weltraum emittiert:
1) ca, 8% von der Erdoberfläche durch das atmosphärische IR-Fenster (7um..13um) …
2) ca. 45% durch Wolken in der Troposphäre …
3) ca. 45% durch Wasserdampf an der Grenzschicht zur Tropospause …
4) ca. 2% durch Ozon(O3) und CO2 in der Stratosphäre
Nur infrarotaktive Spurengase in der Erdatmosphäre können aufgrund ihres Dipoloments, das sich aus der Unsymmetrie ihres Moleküls ergibt, absorbieren & emittieren!
Das Kirchhoff’sche Strahlungsgesetz wurde von Prof. Dr. Pierre-Marie Robitaille falsifiziert.
Das gleichförmig negativ höhenabhängige Temperaturprofil in der Troposphäre ergibt sich aus der kontinuierlichen Energiewandlung von Wärme in Volumenarbeit, die dadurch zur potentiellen Energie wird, denn dabei geht es nicht um freie Expansion, die isotherm wäre, weil die verbleibende Luftsäule bis zur TOA anzuheben ist.
Genau diese Zusammenhänge machen die Troposphäre zur thermodynamischen Wärmekraft-Maschine. Aufgrund der graviationsbedingten Thermalisierung der Erdatmosphäre kann das nichts mit Strahlung und Strahlungstransport zu tun haben!
Widerspricht den Energieerhaltungssatz. Da die Luftpumpe hier nur in eine Richtung funktioniert. Die Luft kommt nur runter da oben eine Abkühlung durch THG stattfindet und beim runterkommen läuft der Prozess anders herum ab. Negative Volumenarbeit.
Läuft die Pumpe nur im positiven Modus erzeugt sie Energie aus dem Nichts. Und die Luft oben würde sich ansammeln und nicht wieder herunterkommen, da sie nicht weiter abkühlt als die aufsteigende Luft, die nachkommt.
Ganz einfache Physik.
Eine Veränderung der Gesamtenergie des System Erde ist einzig und allein von der Sonneneinstrahlung bestimmt. Veränderungen der Zusammensetzung der Atmosphäre kann grundsätzlich und fundamental daran in keinster Weise etwas ändern!
Das ist physikalisch gesehen falsch, Herr Vetter.
Die Sonneneinstrahlung bestimmt nicht allein, wie viel Energie im Erdsystem gespeichert ist. Dafür ist die Differenz zwischen der aufgenommenen und der abgegebenen Energie maßgeblich. Genau an dieser Stelle ist die Zusammensetzung der Atmosphäre physikalisch relevant.
Mehr Treibhausgase reduzieren die Abstrahlung, was zu ansteigenden Temperaturen führt. Genau das beobachten wir gerade.
Und was machen die „Treibhausgase“ mit der „reduzierten Abstrahlung“ genau? Speichern können sie die ja nicht wirklich?
Richtig, @T. Grun,Treibhausgase wirken nicht wie ein Speicher, sondern wie eine zusätzliche Dämmschicht. Sie verlangsamen den Energiefluss von der Erdoberfläche ins All. Dadurch steigt die Temperatur so lange an, bis wieder genauso viel Energie abgestrahlt wird, wie von der Sonne aufgenommen wird.
Das ist der typisch sture Blick der Strahlungsphantasten und genau deshalb liegen Sie falsch. Denn wenn „nur“ Strahlungsaktive Gase den Energietransport modullieren könnten, wie behauptet, dann bedeutete ein Mehr davon letztendlich nur eine Beschleunigung und keine Verlangsamung.
T. Grun 20. Oktober 2026 9:45
Man weiss seit den 60ern, dass man mit einem rein strahlungsbasierten Ansatz zu hohe Temperatren erhält und daher Konvektion (latente und sensitive Wärme) berücksichtigen muß. Man spricht daher auch von einem radiative convective equilibrium in der der Troposphäre.
Woher haben Sie diesen angeblichen Fokus auf Strahlung? Sie schliessen hoffentlich nicht aus vereinfachenden Erklärungen darauf, oder?
Sie können sich selbst auf Eike anhand von Vorträgen, Artikeln, Experimenten ansehen, dass diese Aussage falsch ist.
Wenn Sie wenigstens verstehen würden was geschrieben steht, dann wäre manches einfacher. So aber sind Sie ständig bemüht Anmerkungen zu widerlegen, wenn diese Ihrer Heilsle(e)hre vermeintlich widersprechen.
Leon Schmidt Freigabe ausstehend Antwort auf T. Grun 20. Oktober 2026 13:24
T. Grun 20. Oktober 2026 11:46
Zeigen Sie doch einfach, was ich misverstanden haben soll bzw. was an meinen Anmerkungen falsch ist. Wenn ich einen Fehler gemacht haben sollte, räume ich den gerne ein. Auch falls ich Sie misverstanden haben sollte, gebe ich das gerne zu.
So steht aber nunmal leider Ihre Aussage im Raum, dass nur Strahlungstranport betrachtet werden würde[1] und das ist nunmal falsch (wenn man von vereinfachenden Erklärungen absieht). Und ich Eike-Vorträge referenzieren, ist das wohl kaum „meine Heilslehre“, sondern eher Wissensstand, der auch bei Skeptikern akzeptiert wird (bis auf wenige Ausnahmen).
[1] „wenn „nur“ Strahlungsaktive Gase den Energietransport modullieren könnten, wie behauptet“
PS: Ich hatte auf eine Reaktion zu dem Rogelio Perez Casadiego Kommentar gewartet. Haben Sie das abgehakt? Oder ist Ihre verschnupfte Reaktion eine Folge davon?
Sie wollen ja hoffentlich nicht sagen, das der Treibhauseffekt nur mit vereinfachten Erklärungen besteht?
Herr Björn, Sie betreiben hier reine Strahlungsphysik des Labors und behandeln die Atmosphäre wie ein starres Vakuum-Medium. Man sollte schon das ganze Bild betrachten.
Die reale Erdphysik ist jedoch auch ein hochdynamisches, nichtlineares, thermodynamisches Strömungssystem.
Das thermodynamische Treiben in der Atmosphäre moduliert die effektive Abstrahlung fundamental: Über den Wasserkreislauf und Enthalpieänderungen (Phasenübergänge von Wasser) transportiert das System gigantische Mengen latenter Wärme mechanisch an „Ihrer“ Strahlungsblockade vorbei nach oben.
Dies verändert die vertikale Temperaturstruktur und die Wolkenbedeckung weit dynamischer, als es der reine Treibhausgas-Antrieb isoliert je könnte.
Zudem zeigen Phänomene wie ENSO, dass interne Ozean-Atmosphären-Kopplungen die Energieabgabe zeitlich massiv entkoppeln.
Diese internen Prozesse verschieben das Strahlungsgleichgewicht permanent, weil es die Einstrahlungs- und die Abstrahlungsverhältnisse beeinflusst.
„Ihre“ Strahlungsphysik beschreibt zwar die äußere Bilanzgrenze des Systems, aber die interne Thermodynamik bestimmt, wie und wann diese Gesetze auf der Erde überhaupt wirksam werden.
Zudem hat bisher niemand die Earth Energy Imbalance (EEI) rein aus harten, langfristigen Messwerten fehlerfrei berechnet oder „modelliert“. Alles, was vorhanden ist, sind stark fehlerbehaftete Näherungen der letzten Jahrzehnte, oder?
Also ist diese Aussage von Herrn Björn richtig:
Man hätte vielleicht noch ergänzen können
…,weil sie die Abstrahlung in den Weltraum beeinflusst.
und die Aussage von Herrn Vetter falsch:
wie Herr Björn richtig bemerkte.
Herr Lange,
Ihre Kritik an einer angeblich rein strahlungsphysikalischen Betrachtung der Atmosphäre geht an der modernen Klimaforschung vorbei. Seit Jahrzehnten werden Konvektion, Wasserkreislauf, latente Wärmeflüsse, Ozeanzirkulationen und Wolkenprozesse in der Klimaphysik berücksichtigt.
Die von Ihnen genannten Unsicherheiten bei der Earth Energy Imbalance (EEI) sind bekannt. Daraus folgt jedoch nicht, dass die EEI unbekannt oder rein spekulativ wäre. Sie machen es sich zu einfach, wenn Sie aus bestehenden Unsicherheiten ableiten, dass keine belastbaren Erkenntnisse möglich seien.
Wissenschaft funktioniert nicht nach dem Prinzip: „Was man nicht exakt kennt, weiß man gar nicht.“ Wissenschaft arbeitet vielmehr mit Messungen, Unsicherheitsbereichen und der fortlaufenden Überprüfung von Modellen an Beobachtungsdaten.
Herr Björn, Ihr heroisches Plädoyer für eine Wissenschaft, die angeblich demütig mit „Unsicherheitsbereichen“ arbeitet und Modelle permanent an Beobachtungsdaten überprüft, klingt wie aus dem Lehrbuch für das erste Semester – scheitert jedoch krachend an der politischen Realität.
Wenn die moderne Klimawissenschaft tatsächlich so ergebnisoffen und selbstkritisch agieren würde, wie Sie es hier suggerieren, dann hätte es einen lautstarken, vehementen Aufschrei der versammelten Fachwelt gegen das Pariser Klimaziel von +1,5 °C geben müssen.
Jedes ehrliche Modell und jeder physikalische Unsicherheitsbereich zeigte schon 2015, dass diese Marke eine reine, planwirtschaftlich-politische Willkürgrenze ist, die physikalisch und ökonomisch gar nicht gehalten werden kann und muss.
Doch statt die Politik vor dieser Illusion zu warnen, ist die etablierte Wissenschaft genau jene parasitäre Symbiose mit der Machtpolitik eingegangen, die hier völlig zu Recht anzuprangern ist.
Die Dynamik ist so simpel wie korrupt:
Die Politik verlangt nach absoluter, moralischer Alternativlosigkeit, um drakonische Steuern, Verbote und die Vernichtung von funktionierendem Wirtschaftskapital durchzusetzen.
Und ein maßgeblicher Teil der institutionalisierten Wissenschaft liefert willig das passende, vermeintlich „exakte“ Zahlenmaterial, weil dieses System im Gegenzug mit Milliarden an Forschungsgeldern, medialer Aufmerksamkeit und politischem Einfluss gefüttert wird.
Wer Unsicherheiten in der physikalischen Debatte (wie bei der EEI oder den planetaren Klima-Wellen) benennt, wird in dieser Symbiose nicht als kritischer Geist geschätzt, sondern als Ketzer delegitimiert und vernichtet.
Sie verteidigen hier kein wissenschaftliches Prinzip, Herr Björn, sondern ein ideologisches Machtkartell, das von der gezielten Schürung von Panik exzellent lebt.
Oder sehen Sie das im Ernst anders?
Quatsch, „Björn“, Vetter hat wohl auf einfachste Weise ganz einfach sehr recht,
….. DAS passt allerdings nicht in IHRE politische Zielsetzung oder in die Vorgaben Ihres „FO“.
Herr Weber, hatürlich geht Ihr Dank für den 67. Beitrag an Herrn Limburg und die EIKE-Redaktion. Auffällig ist dass Sie meinen essentiellen Kommentar mit der EXCEL-Grafik zum Temperaturverlauf mit Bodenspeicherfluss und Gegenstrahlung z.B. am Äquator ignorieren, deren Effekt Sie im Hemisphärenmodell einfach weglassen, womit ja nach Ihrer Tabelle 6 die Menschheit ausrottende Temperaturschwankungen entstehen.
Ich frage mich wie denn so das Problem THE geklärt werden soll. Tatsache ist doch dass die Öffentlichkeit, die Politik und die Fachwelt uns für irrelevant halten wenn wir statt mit korrekter Physik nur mit konträren Meinungen auftreten und somit keinerlei solide Argumente gegen die Dekarbonisierug und Energiewende liefern.
Nachdem Sie die 67. schon alleine in diesem Chat fast erreicht haben, meine Frage an Sie, wieso halten Sie kritische Einschätzungen, meiste entlang korrekter physikalischer Darstellungen, an einer Metapher und mehr ist diese oft verwendete Bezeichnung ja nicht, für fragwürdig? Eine Metapher ist nur eine analoge, für anschlussfähig im Gemeinsinne gehaltene näherungsweise Bezeichnung welche nie den Anspruch auf wissenschaftliche Exaktheit erhebt, erheben will und kann. Denn andernfalls wäre sie ja verzichtbar. Insofern geht Ihre Kritik zwangsläufig fehl, bzw. fällt auf Sie selbst zurück unter der beanspruchten physikalischen Korrektheit.
@Weber
Gase strahlen immer noch nach Kirchhoff ab. Ganz einfach.
Und natürlich ändert sich die Energiebilanz, wenn sich Gase und die Abstrahlungshöhe ändern. Auch ganz einfach.
Und die barometrische Luftpumpe funktioniert nur dadurch und zwar nicht nur in eine Richtung, sondern in beide Richtungen. Energieerhaltung!
Stickstoff (78% N2), Sauerstoff (21% O2) und Argon (1% Ar) weisen aufgrund absoluter molekularer Symmetrie weder ein permanentes noch ein induziertes Dipolmoment auf, denn die beiden Ladungsschwerpunkte für positive und negative Elementarladungen des jeweiligen Moleküls räumlich zusammenfallen. Deshalb können diese infrarotinaktiven Gase auch weder Absorbieren noch Emittieren!
Erst die Unsymmetrie der infrarotaktiven Spurengase, vor allem Wasserdampf und auch im geringeren Maße CO2 führt zu permanentem und induzierten Dipolmomenten, weil die Ladungsschwerpunkte für positive und negative Elementarladungen nicht mehr räumlich zusammenfallen.
Meteorologisch wird aber vor allem der molekulare Winkel des H2O-Moleküls von 104,45°, der Ursache ist für die Bildung von Wasserstoff-Brückenbindungen, die wiederum die Ursache sind für die Schmelz- und Verdampfungs-Wärme sind. Aufgrund dieser Wasserstoff-Brückenbindungen liegt die Schmelz- und Siedepunkte für Wasser soviel höher als alle anderen Bestandteile der Erdatmosphäre!
Darin begründet sich die gigantische Enthalpie der Weltmeere, die um einige Größenordnungen größer als die Enthalpie der Erdatmosphäre ist, denn unterhalb der Mischschicht der Weltmeere (>200m Wassertiefe bis hinunter zu 3.700m) ist im wesentlichen die gigantische Schmelzwärme bei wenig über dem Gefrierpunkt des Wassers gespeichert. Diese gigantische Enthalpie verhindert, das die Erdkruste auf der Nacht-Hemisphäre auf -129°C auskühlt. Deswegen kann es auch nirgends auf der Erdoberfläche eine Temperatur von -18°C geben, denn dabei handelt es sich lediglich um eine globale Strahlungstemperatur, denn intensive thermodynamische Größen können nicht gemittelt werden.
Der Oberfläche der Ozeane würde sofort gefrieren. Denn warmes Wasser sammelt sich nur an der Oberfläche und kühlt ganz schnell ab. Eine Tiefendurchmischung im Ozean verhindert die Schichtung von Warm- und Kaltwasser-Sphäre.
Physik, 9. Klasse:
„Um flüssiges Wasser von 0 °C in Eis von 0 °C umzuwandeln, muss man ihm eine spezifische Schmelzwärme (bzw. Erstarrungswärme) von 333 Kilojoule pro Kilogramm (kJ/kg) entziehen.Beim Gefrieren sinkt die Temperatur des Wassers während des Phasenübergangs nicht, sondern bleibt konstant bei 0 °C, während die Moleküle sich in eine feste Kristallstruktur anordnen. Die dabei freiwerdende Energie wird auch als Kristallisationswärme bezeichnet.“
(Gilt für destilliertes Wasser. Meerwasser hat jedoch einen gewissen Salzanteil, welches den Gefrierpunkt absenkt.)
„Stickstoff (78% N2), Sauerstoff (21% O2) und Argon (1% Ar) weisen aufgrund absoluter molekularer Symmetrie weder ein permanentes noch ein induziertes Dipolmoment auf“
Das kann man so nicht unkommentiert stehen lassen, weil es insbesondere unter Konzentrationsbetrachtung messbare Wirkung im Bereich IR-Strahlung aufweist.
O2 und N2 können sehrwohl induzierte Dipole ausbilden, obwohl sie als unpolare Elemente keine permanenten Dipole besitzen. Da beide Moleküle aus zwei identischen Atomen bestehen, ist ihre Ladungsverteilung im Grundzustand vollkommen symmetrisch.
Ein induzierter Dipol entsteht bei ihnen durch äußere Einflüsse, entweder durch den Einfluss polarer Moleküle oder durch spontane Fluktuationen.
a) polarer Einfluss:
Nähert sich ein permanenter Dipol (wie ein Wassermolekül H2O, verzerrt dessen elektrisches Feld die Elektronenwolke von O2 oder N2. Diese kurzzeitige Ladungsverschiebung macht das unpolare Molekül zu einem induzierten Dipol (Debye-Kraft). Dies ermöglicht es beispielsweise Sauerstoff ebenfalls, sich in Wasser zu lösen.
b) spontane Fluktuationen:
Die Elektronen in O2 und N2 bewegen sich ständig. Durch zufällige Asymmetrien entstehen für Bruchteile von Sekunden temporäre Dipole. Diese Polarisierung beeinflusst benachbarte Moleküle und induziert dort ebenfalls einen Dipol (London-Dispersionskräfte). Diese schwachen Wechselwirkungen sorgen u. a. auch dafür, dass sich die Gase bei extrem tiefen Temperaturen verflüssigen lassen.
Induzierte Dipole in der Atmosphäre, als kollisionsinduzierte Absorption (Collision-Induced Absorption, CIA) und Emission bezeichnet, treten ebenfalls in der unteren, dichten Atmosphäre auf, das sogenannte Dichteproblem.
Induzierte Dipole durch Teilchenstöße benötigen eine hohe Teilchendichte, damit Moleküle oft genug kollidieren oder sich nahe genug kommen. In der niedrigen Atmosphäre (Troposphäre/Stratosphäre) ist der Druck hoch genug und ständige Kollisionen von O2-O2 oder O2-N2 führen dazu, dass durch die kurzzeitige Verformung der Elektronenwolken induzierte Dipole entstehen.
In der höheren Atmosphäre (Mesosphäre/Thermosphäre) nimmt der Effekt massiv ab, da die Atmosphäre in großen Höhen extrem dünn ist, kollidieren die Moleküle kaum noch und die Wahrscheinlichkeit für kollisionsinduzierte Dipole geht dort gegen null.
Das „atmosphärische Fenster“ bezeichnet Wellenlängenbereiche (vor allem im Infraroten zwischen 8 und 14 Mikrometern), in denen die normalen Treibhausgase wie Wasserdampf oder CO2 kaum Strahlung absorbieren – die Energie kann also direkt ins All entweichen.
Der O2-Effekt im Bereich des atmosphärischen Fenster:
Sauerstoff, O2, besitzt schwache Absorptions- und Emissionsbänder, die durch kollisionsinduzierte Dipole oder auch magnetische Dipolübergänge aktiviert werden. Einige dieser Bänder liegen genau in den Lücken der Haupttreibhausgase CO2 und H2O. Da diese induzierten Dipole im Infrarotbereich aktiv sind, tragen sie dazu bei, dass O2 Energie direkt im Fensterbereich in Richtung Weltall emittiert (abstrahlt). Weil dies vor allem in den dichten, tieferen Luftschichten geschieht, wirkt dieser Prozess wie ein zusätzliches und messbares(spezielle Messtechnik!) Ventil, durch das Wärmeenergie an den Haupttreibhausgasen vorbei ins All entweichen kann und lässt sich in den Daten der Satellitenerfassung jedoch nicht trennen.
Das Phänomen ist real und bekannt und für Strahlungsbilanzmodelle der Erde eigentlich relevant, findet aber offensichtlich in die verbreiteten Darstellungen keinen Eingang.
„Die Systemgrenzen unserer Atmosphäre sind nun mal die Erdoberfläche (Materie fest oder flüssig) und TOA.“
Da sich aber 0,3 zu 0,7 der Oberfläche nicht einfach nur als Fest zu Flüssig definieren lassen, wenn man die energetischen Flüsse betrachten will, kann ich mit Ihrem hemisphärischen Ansatz nicht wirklich konform gehen. Er verklärt mehr als er erklärt und bleibt deshalb letzlich nur bei der Aussage stecken, was rein geht muss auch wieder raus. Und das ist nur eine weitere Variante von allen Bilanzierungen, ohne ein wirkliches Verständnis für die Dynamik der Atmosphäre zwischen Eingang und Ausgang zu liefern.
Die Diskussion um die “atmosphärische Gegenstrahlung“ dreht sich seit 30 Jahren im Kreise. Die große Mehrheit der Leute glauben an dieses Konstrukt, sofern sie den Begriff überhaupt kennen, geschätzt > 80% der Deutschen kennen ihn nicht. Wenn er zur Sprache kommt dann wird diese „Gegenstrahlung“ in Schulbüchern sowie Fernsehsendungen von Autoritäten wie Sven Plöger (Meteorologe) und Harald Lesch ( Physiker ??) dem staunenden Publikum erklärt. 340 W/m² „Gegenstrahlung“ aus dem „CO2“ erzeugen eine schreckliche „Klimakrise“. Dazu beeindruckende Bildchen von Pfeile nach oben, Pfeile nach unten die beweisen „es wird wärmer“ weil wir Auto fahren (Verbrennermotor), mit Gas oder Öl heizen und in Urlaub fliegen – muss sich alles ändern. Und bis dahin wird das sündige CO2 besteuert (Ablasshandel), so wie die Zigaretten und der Alkohol, neuerdings auch der Zucker. Die wenigen mit Durchblick, Leute die den Verstoß gegen die HS der Thermodynamik sehen, bleiben chancenlos gegen die Medienmacht und die Dummheit der Massen. Trotzdem ist es wichtig weiter gegen die Klimasekte zu argumentieren, irgendwann bemerkt auch der letzte dass es nicht wärmer wird weil er Auto fährt aber der „green deal“ ihn wirtschaftlich ruiniert hat. „Klimakrise“ als Geschäftsmodell, noch funktioniert es, aber nicht mehr lange….
wunderschön alles zusammengefaßt. So läuft PISA in Deutschland, die Auswirkungen machen sich zuerst oben bemerkbar, inzwischen ist PISA auch in den Schulen angekommen.
Die „atmosphärische Gegenstrahlung“ ist kein Verstoß gegen die Thermodynamik, Herr Pesch. Ein kälterer Körper kann durchaus Strahlung zu einem wärmeren senden. Entscheidend für die Thermodynamik ist der Netto-Wärmefluss, und der geht weiterhin von warm nach kalt. Genau das wird in der Physik seit über 100 Jahren so beschrieben und auch gemessen.
Man kann den Green Deal kritisieren oder eine andere Klimapolitik fordern. Ich mache das jedenfalls und bin für eine konsequentere Durchsetzung der Klimaziele und den beschleunigten Umstieg auf Erneuerbare Energien. Aber die Existenz der atmosphärischen Gegenstrahlung zu bestreiten ist ungefähr so, als würde man die Schwerkraft anzweifeln, weil man mit der Verkehrspolitik unzufrieden ist.
Physik und Politik sind zwei verschiedene Diskussionen.
Und dann?
Kann ein dummer Mensch einen intelligenten Menschen intelligenter machen?
Ja, das hängt davon ab, ob man lernfähig oder lernresistent ist.
Kann man als Betroffener das zweifelsfrei erkennen …. ich frag ja nur für einen Freund
Da haben sie Recht das ist asymmetrisch. Wenn man dumm ist und das weiß, so wie ich, dann fällt es einem leicht von den Intelligenten zu lernen, weil man ja weiß wie schwer man sich tut etwas zu verstehen. Die Intelligenten haben es da schwerer, weil sie es ja nicht merken. Meisten ist für sie alles ganz einfach und dann fangen sie mit dem verstehen gar nicht erst an.
Interessante Gleichsetzung von Kälte und Dummheit.
Ein Mantel wärmt nicht … darüber sind wir uns einig …
Ein Mantel wärmt nicht selbst, ist keine zusätzliche Energiequelle, sondern reduziert den Wärmeverlust des Körpers.
Sehr leicht, Herr Poost.
Menschen mit intelligenter Offenheit erkennen gute Argumente und Wissen an, ganz gleich, von wem sie kommen. Entscheidend ist, ob das Gesagte zutreffend oder falsch ist.
Lasse ich mal so stehen …
„Ein kälterer Körper kann durchaus Strahlung zu einem wärmeren senden.“
Die eigentliche, zentrale Frage lautet dabei jedoch, welche Eigenschaften des einfallenden elektromagnetischen Feldes und welche Zustände des bestrahlten Körpers müssen zusammenkommen, damit aus einer Wechselwirkung eine tatsächliche Energieabsorption wird – und wann bleibt es stattdessen überwiegend bei Reflexion?
Und die Antwort darauf bleiben die allermeisten Erklärungen fortlaufend schuldig.
Da hier immer wieder der 2. HS zur Disposition steht und für überbordende Diskussionen sorgt, habe ich mich einmal mit der Frage befasst, was gilt unisono und/bzw. unter welchen zwingenden Bedingungen gilt das überhaupt.
Entschuldigung vorweg an den Admin, aber noch kürzer ging es leider nicht.
Die Aufnahme (Absorption) oder Kopplung eines Photons an ein Molekül/Elektron ist an spezifische quantenmechanische, energetische und strukturelle Bedingungen geknüpft. Damit ein Molekül ein Photon aufnehmen kann, müssen die folgenden Kernbedingungen gleichzeitig erfüllt sein:
A: Die Resonanzbedingung, die Energetische Kopplung.
Die Energie des Photons muss exakt der Energiedifferenz zwischen dem energetischen Grundzustand und einem angeregten Zustand des Moleküls entsprechen und dies wird durch die Planck-Einstein-Beziehung beschrieben/festgelegt.
B: Die Auswahlregeln, Symmetrie und/oder Drehimpuls.
Ein Photon besitzt einen intrinsischen Drehimpuls (Spin) und bei der Absorption muss der Gesamtdrehimpuls des entstehenden Systems (Molekül + Photon) erhalten bleiben (Erhaltungssatz). Daraus ergeben sich die beiden quantenmechanischen Auswahlregeln, a) die Spin-Auswahlregel und b) die Paritäts-Auswahlregel (Laporte-Regel).
C: Das Übergangsdipolmoment, die Räumliche/Elektronische Kopplung.
Damit das elektromagnetische Feld des Photons mit dem Molekül wechselwirken kann, muss der Übergang eine Änderung der Ladungsverteilung im Molekül hervorrufen.
D: Das Franck-Condon-Prinzip, eine Kopplung an die Kernbewegung.
Da Elektronenbewegungen (Anregung) etwa 1000-mal schneller ablaufen als die Bewegung der schweren Atomkerne (Schwingung), verändern die Atomkerne während der eigentlichen Photonenabsorption ihre Position nicht. Das bedeutet, ein Übergang ist dann sehr wahrscheinlich, wenn die Wellenfunktion des neuen elektronischen Zustands mit den aktuellen Kernpositionen eine hohe räumliche Überlappung (einen guten Franck-Condon-Faktor) mit dem Ausgangszustand aufweist.
Je nach Energiebereich bedeutet das, das jeweils entsprechend der Energie/Wellenlänge des Photons unterschiedliche Anregungen im Molekül gekoppelt werden.
Und dies muss auch für Strahlungsübergänge zwischen zwei realen Körpern gelten und nicht nur als molekulare Betrachtung, obwohl dann der Zugangsweg für die Kopplung beispielsweise an einer Oberfläche/einem Oberflächenmolekül des Körpers liegt.
Wenn man den Übergang von einem einzelnen Molekül auf makroskopische Körper, Materie im alltäglichen Sinne, überträgt, bleiben die fundamentalen quantenmechanischen Prinzipien immer dieselben. Die Kopplung erfolgt dann jedoch über die kollektiven Zustände des Materials und die mikrophysikalische Beschreibung des Ablaufs erweitert sich um makroskopische Gesetze.
Und die Bedingungen für die Kopplung eines Photons an einen realen Körper lassen sich in die folgenden drei Ebenen unterteilen:
A: Die mikroskopische Schnittstelle an der Oberfläche
Der Eintrittsweg für das Photon in den/einen realen Körper ist immer ein Atom, Molekül oder ein kollektiver Zustand an der Oberfläche des Körpers.
B: Die Kollektive Anregungen, der Weg vom Molekül zum Festkörper
In einem echten Körper sind die Moleküle oder Atome nicht isoliert, sondern stark miteinander gekoppelt und das Photon regt daher selten nur ein einzelnes Molekül an, sondern kollektive Zustände, die sogeannten Quasiteilchen an.
C: Die Makroskopische Bedingungen, die Thermodynamik und Optik betreffend.
Für den tatsächlichen Strahlungsaustausch zwischen zwei Körpern müssen die mikroskopischen Bedingungen in makroskopische Gesetze übersetzt werden.
Insgesamt betrachtet bedeutet das für den Strahlungsübergang zwischen zwei realen Körpern demnach, damit ein Photon von Körper A nach Körper B übertragen wird, müssen die thermischen oder elektronischen Zustände in Körper A ein Photon per Quantensprung emittieren, das Photon das Medium zwischen den Körpern ohne Absorption durchqueren, die Oberflächenstruktur von Körper B die Reflexion minimieren (Impedanzanpassung) und in Körper B, an der Oberfläche oder im Verbund, quantenmechanische Zustände/Quasiteilchen (Phononen, Plasmone, Bandübergänge) bereitstehen, die energetisch exakt zum jeweiligen Photon passen, um es in eine kollektive Anregung umzuwandeln.
Das Kirchhoffsche Strahlungsgesetz besagt, ein Körper kann ein Photon einer bestimmten Wellenlänge nur dann absorbieren, wenn er im thermodynamischen Gleichgewicht auch in der Lage ist, diese Wellenlänge zu emittieren. Das Absorptionsvermögen ist somit exakt gleich dem Emissionsvermögen. Die mikrosphysikalischen Auswahlregeln bestimmen also direkt die makroskopische „Farbe“ und thermische Abstrahlung des Körpers. Und diese Bedingungen sind zwingend, müssen im Zusammenspiel existieren weil als Regelannahme gilt, dass jeder Körper entsprechend seiner Temperatur(Planck-Temperatur) Strahlung bestimmter Wellenlängen emittiert.
Erst in der Zusammenschau dieser grundlegenden Regeln entsteht überhaupt das vollständige Verständnis, wie reale Körper mit dem elektromagnetischen Feld koppeln. Das Planck-Spektrum liefert das „Angebot“, die Temperaturkomponente und das Kirchhoff-Gesetz filtert das Angebot, die Materialkomponente bzw. deren mikroskopische Struktur(Moleküle, Kristallgitter, freie Elektronen) bestimmt über die Quantenmechanik und die Auswahlregeln das Emissionsvermögen für jede einzelne Wellenlänge.
Wärmestrahlung kommt nicht einmal 10 m Luftstrecke weit in der Troposphäre aufgrund der gravitationsbedingten Thermalisierung der Erdatmosphäre!
Schwarzschilds Strahlungstransfergleichung kann nicht angewendet werden, da es aufgrund bewegender Luftpakete durch Konvektion zu keinerlei LTEs kommen kann.
Weiß jemand, ob Herr Weber das wirklich glaubt und lebt, was er schreibt?
Zieht er sich im Winter wärmere Kleidug an, die bekanntlich ohne selbst Energie zu erzeugen, den Körper wärmt?
Oder läuft er nackt mit einem Heizpilz durch die Stadt, weil er eine 2. Sonne braucht, um nicht zu erfrieren, wenn die 1. Sonne nicht ausreicht?
„Zieht er sich im Winter wärmere Kleidung an….“
Herr Björn,
abgesehen von Ihrem Zynismus. Schön, dass Sie sich Gedanken machen um das Wohl des Herrn Weber. Kaum jemand hat „wärmere Kleidung“ im Schrank. Bestenfalls Astronauten oder Motorradfahrer im Winter haben spezielle beheizbare und damit wärmere (wärmende) Kleidung. Was Sie wohl meinen, ist die Isolierung, leider ein Fremdwort für verbohrte Physikusse. Dennoch interessant, was in einer Kleidung passiert.
Die Haut mit 37° erwärmt die Luft zwischen den Fasern über Kontakt, die wieder die Gewebefasern (teils auch über Kontakt). Ist die Kleidung auch noch dicht und der Wind pfeift nicht durch und beseitigt die warme Luft, dann ist es warm. Mit Abstrahlung hat es wohl kaum was zu tun. Die warme Luft über der Erdoberfläche macht es genauso, sie wärmt nicht, die Wärme der Luft isoliert nur.
Bitte entschuldigen Sie, dass es so simpel ist, es ist die Isolierung, die den Wärmeabfluss behindert bis ganz verhindert.
Die Wahrheit ist meistens sehr einfach. Stammt bekanntlich nicht von mir.
Herr Müller,
wenn Sie den richtigen Grundgedanken – dass wärmende Kleidung Wärme nicht „festhält“, sondern die Geschwindigkeit des Wärmeverlusts verringert und dadurch eine höhere Temperatur der Körperoberfläche ermöglicht – auf die Atmosphäre übertragen, wird der Treibhauseffekt für Sie vielleicht wesentlich leichter verständlich.
Auch infrarotaktive Gase halten Wärme nicht im wörtlichen Sinne fest und erzeugen nicht selbst zusätzliche Wärme. Sie verringern den Netto-Wärmeverlust der Erde ins All, indem sie einen Teil der von der Erdoberfläche abgegebenen Infrarotstrahlung aufnehmen und wieder abstrahlen. Dadurch muss sich im Gleichgewicht eine höhere Temperatur der Erdoberfläche und der unteren Atmosphäre einstellen.
Die Wahrheit ist meistens sehr einfach.
Nur gibt es statisch gesehen keinen geringeren Wärmeverlust.
Thermodynamisch nimmt man Q (Punkt) = konst.
Richtig, Herr Schulz Im stationären Gleichgewicht ist der Wärmeverlust der Erde nicht kleiner als die aufgenommene Sonnenenergie. Er muss gleich groß sein.
Falsch wäre jedoch der Schluss, dass deshalb die Temperatur unverändert bleibt. Der Treibhauseffekt verändert nicht den Gleichgewichts-Wärmestrom, sondern die Temperatur, die notwendig ist, um diesen Wärmestrom zu erreichen. Genau darin besteht der physikalische Kern des Treibhauseffekts.
Das entspricht genau der Kleidungs-Analogie: Im Endzustand geben Körper und Umgebung ebenfalls denselben Wärmestrom ab wie zuvor. Trotzdem ist die Hauttemperatur unter der Jacke höher, weil sich die Bedingungen des Wärmetransports geändert haben.
Und wie ändert sich der Wärmestrom? Bleiben Konvektion und Wasserverdunstung gleich?
Soll nicht angeblich mehr Wasser verdunsten?
Was also genau ändert sich am Wärmestrom?
Welche Temperaturdifferenz braucht es für Konvektion?
@„
Werner Björn: Falsch wäre jedoch der Schluss, dass deshalb die Temperatur unverändert bleibt. Der Treibhauseffekt verändert nicht den Gleichgewichts-Wärmestrom, sondern die Temperatur, die notwendig ist, um diesen Wärmestrom zu erreichen. Genau darin besteht der physikalische Kern des Treibhauseffekts.“
Egal wie viele Pullover Sie anziehen, die Temperaturdifferenz bleibt immer gleich. Es ändert sich der Wärmestrom mit verbesserter Isolierung. Die Atmosphäre ist ein chaotisches System und kann deshalb nicht als Isolierung vereinfacht werden. Wärmeübertagung, -leitung -strahlung und -transport finden gleichzeitig statt. Die einzelnen Anteile sind mathematisch nicht beschreibbar. Insbesondere der Wärmetransport ist vertikal als auch horizontal ungeregelt. Mit Infrarotaktivität hat das überhaupt nichts zu tun.
Treibhausgase gibt es nur, weil Politiker einige Stoffe als solche festgelegt haben.
Nein, die Anregungsenergie wird durch Stossdeaktivierung an umgebende Moleküle abgeführt und ggf. durch Thermik in Lageenergie gewandelt. Es kommt dadurch zu keinem Wärmeeffekt am Erdboden.
Herr Pesch,
Sie haben recht damit, dass angeregte Treibhausgasmoleküle ihre Energie in der dichten unteren Atmosphäre meist durch Stöße an benachbarte Moleküle abgeben. Dadurch wird die Bewegungsenergie der Luft erhöht, was genau der Definition von Temperatur entspricht. Die absorbierte Strahlungsenergie wird also zunächst in Wärmeenergie der Atmosphäre umgewandelt.
Falsch ist Ihr Einwand, „Durch Stoßdeaktivierung kommt es zu keinem Wärmeeffekt am Erdboden.“ Gerade die Stoßdeaktivierung bedeutet, dass absorbierte Infrarotenergie in die thermische Bewegung der Luft übergeht. Der Treibhauseffekt beruht nicht auf einer direkten zusätzlichen Erwärmung des Bodens durch jedes einzelne Molekül, sondern auf der Verringerung des Netto-Wärmeverlusts des Erde-Atmosphäre-Systems. Dadurch stellt sich ein höheres Temperaturniveau ein.
das ist physikalisch so plausibel wie die Auferstehung der Toten. Wer aber daran glaubt lässt sich nicht überzeugen dass das nicht möglich ist. Ihr „höheres Temperaturniveau“ ist ein Verstoss gegen den 2 HS der Thermodynamik, genau wie die Auferstehung der Toten. Deshalb, in diesem Universum, beides unmöglich… ausser man glaubt daran…
Das ist falsch, Herr Pesch.
Kleidung wärmt, ohne dass zusätzlich Energie benötigt wird. Etwas, was nachweislich und für alle Menschen spürbar existiert, kann unmöglich gegen Naturgesetze verstoßen
Auch die Gegenstrahlung verletzt die Thermodynamik nicht. Auch ein kälterer Körper strahlt Energie ab, nur der Netto-Wärmestrom geht vom wärmeren zum kälteren. Das ist etablierte Physik, unabhängig davon, wie Sie das sehen wollen, Herr Pesch.
Falsch. Nachdenken!
Richtig, Herr Poost, probieren Sie es aus.
Dann können Sie sich das Nachdenken sparen und kommen nicht auf falsche Gedanken.
Dann mal los …. ich bin ganz Auge.
Herr Björn,
(Björn)
Auch die Gegenstrahlung verletzt die Thermodynamik nicht. Auch ein kälterer Körper strahlt Energie ab, nur der Netto-Wärmestrom geht vom wärmeren zum kälteren.
(Kuck)
Das ist unklar beschrieben.
Der Netto-Wärmestrom kann doch nur ein Netto-Kältestrom sein.
Was ist ein Netto-Wärmestrom?
Nutto und Bretto, wer weis das schon …
https://www.youtube.com/watch?v=qN-jDvN1jKo
Michael Poost Antwort auf Werner Schulz 9. Oktober 2026 17:12
Der war gut. Guter Ausgleich zu der Frage von Werner, bei der man am liebsten weinen möchte …
Man muss ja auch mal das Dorf in der Kirche lassen, zwinkerschmeilie.
Haben sie verstanden was Volker Pisper dort darlegt? Er könnte mit „Nettowärmestrom“ auch noch ein paar Lacher zaubern.
Bitte weinen sie!
Werner Schulz 12. Oktober 2026 6:18
Was soll daran schwer zu verstehen sein?
Habe ich bei Ihrer Frage schon „gemacht“. Mehr als 10 Jahre zu dem Thema diskutiert bzw. seit geraumer Zeit nur noch Fragen gestellt, deren Antworten Sie aber nur insoweit interessieren, dass man daraus eventuell neue Frage ableiten kann. Und dann kommt so eine Frage … Die können Sie einfach so in Ihre google-Suchzeile fallen lassen und finden dann auch eine Erklärung des Begriffes im hier relevanten Kontext … Oder Sie könnten sich an Ihre eigenen Aussagen erinnern:
Die Differenz ist der Netto-Wärmestrom …
Den Begriff „Wärme“ haben sie verstanden? Das Wärme eine Prozessgröße ist auch? Und was beschreibt die Wärme? Ist es nicht die Differenz, also das Netto vom Energieaustausch?
Netto-Wärmestrom gibt es das? Lesen sie noch mal ihr Zitat, hören sie auf zu heulen wenn sie den Begriff nicht finden!
Ach so! Wenn man den Lohn der Arbeitnehmer senkt, erhöht man die Steuern um das zu finanzieren? Wenn so der Treibhauseffekt funktioniert, dann wird mir einiges klar!
Der einzig reale, berechenbare Fluss. Bretto braucht es nur um die Mär am laufen zu halten.
Mit Luft, meinen sie da alle Gase?
„Dadurch stellt sich ein höheres Temperaturniveau ein.“ Lassen wir das mal als statische Annahme so stehen. Wie aber läuft es nach Ihrer These weiter? Es handelt sich ja um einen permanenten Prozess den Sie als Grundlage für Ihre Annahme beschreiben und daraus muss letztlich folgen, das dann jeweils höhere Temperaturniveau, Ihrer Annahme nach, fließt in den Basiswert der folgenden Prozesse, entsprechend Ihrer Annahme, ein, was letztendlich die weitere Zunahmen exponentiell anwachsen liese? Wo sehen Sie einen Beleg dafür in den Daten der immerhin angenommen Jahrzehnte andauernden Prozesse gemäß Ihrer Behauptung?
Zugegeben, dies ist nur eine provokante Fragestellung auf Ihre pauschale Behauptung ohne Benennung der tatsächlichen Konsequenzen die sich aus dem/eines „erhöhten Temperaturniveaus“ ergeben.
Die logisch richtige Frage müsste eigenlich lauten:
Wenn das erreichte höhere Temperaturniveau selbst wieder die Ausgangsbedingung aller folgenden Energieübertragungsprozesse bildet, wie verändert es dann deren Intensität, Richtung und dynamische Organisation? Und wodurch wird bestimmt, ob daraus eine weitere Erwärmung, eine Abschwächung oder eine neue Verteilung der Energieflüsse entsteht?
Gute Frage!
Die Treibhausgase verringern den Netto-Wärmeverlust der Erde ins All, indem sie einen Teil der von der Erdoberfläche abgegebenen Infrarotstrahlung aufnehmen
Wunderschöne Theorie und logisch richtig. Aber was zeigt die Realiät im Großversuch? Bei der Sprengung der Nordstream-Pipeline konnte man keinerlei wärmere Luftschichten über der Ostsee finden.
Josef Kowatsch 9. Oktober 2026 12:59
Und Meßbar, wie Messungen von Sonden und Satelliten zeigen – die von unten aus Richtung Erdoberfläche kommende langweliige Infrarotstrahlung wird mit zunehmender Höhe immer geringer, bis sie „ungestört“ ins All gehen kann.
Die Realität beim Großversuch war
Wieso erwarten Sie bei einer starken Verringerung der von der Sonne zugeführten Energie und der sich abkühlenden Ostsee eine Erwärmung? Wo soll die Energie dafür herkommen?
Zur Erinnerung:
Man sieht, dass sich in den Tagen nach der Sprengung auch die von der Sonne zugeführte Energie verändert hat (siehe auch Sonnenstunden in Abbildung 5 und 6). Die von der Sonne zugeführte Energie verringerte sich um 100W/m², das 40-fache der theoretisch durch Methan verursachten Änderung an den Energieströmen. Wie will man da Aussagen zu Methan machen?
„höher“ als was?!? … ein Kleidungsstück kann den menschlichen Körper nicht über die Körpertemperatur von 37°C hinaus „erwärmen“. Es wird lediglich das Auskühlen verhindert. Aus „nicht so kalt“ wird kein „warm“ … oder gar wärmer. Einen Treibhauseffekt kann es nicht geben, weil Konvektion in der Atmosphäre nicht unterdrückt werden kann. Oder haben sie in 5 km Höhe gar ein Glasdach gefunden? … 😉
„Dadurch muss sich im Gleichgewicht eine höhere Temperatur der Erdoberfläche und der unteren Atmosphäre einstellen.“
Temperatur stellt sich nicht durch Strahlung ein, sondern indem die Energie kollisional im Molekülensemble der Atmosphäre, Troposphäre verteilt wird. Temperatur ist ein Ensemblezustand und keiner eines einzelnen IR-Aktiven Moleküls. Innerhalb dieses Ensemblezustandes kann es zu erneuten Spontanemissionen durch die IR-Aktiven Gase kommen, ebenso wie zu direkten Emissionen der absorbierten Strahlung. Letzteres ist aber eher die Ausnahme, da die kollisionale Verteilung aufgrund ca. 10^10 Molekülstößen pro Sekunde sehr viel schneller, sehr viel wahrscheinlicher ist. Erst in großen Höhen, wenn die optische Dichte es zulässt, übernehmen die IR-Gase wieder das Regime und gewährleisten die Abstrahlung der Energie ins All. Das aus diesen Höhen irgendwelche direkte Strahlung je den Boden erreicht ist logischerweise sehr unwahrscheinlich, weil auch auf dem Rückweg die abwärts gerichtete Strahlung ebenfalls dem vorherrschenden kollisionalem Regime anheim fällt.
So einfach kann das sein. 😀
Zeigen Sie einem Blinden keinen Stummfilm ….. 😉 ….
„Sie verringern den Netto-Wärmeverlust der Erde ins All, indem sie einen Teil der von der Erdoberfläche abgegebenen Infrarotstrahlung aufnehmen und wieder abstrahlen.“
Das ist eine insich falsche Aussage, denn verringern, egal on Netto oder Brutto bedeutet grundsätzlich verhindern und dies läuft konträr zur Aussage das sie Strahlung aufnehmen und wieder abgeben. Also wer oder was verhindert tatsächlich, oder wird nichts verhindert, sondern allenfalls nur verzögert, durch beispielsweise veränderliche Weglänge etc., was sich aber nur solange bemerkbar machen würde bis sich der verzögerte Abfluss neu organisiert hat und dann zu einem neuen Normal würde.
OMG, „Björn“ …..
Unglaublich das jetzt die obere Atmosphäre und der Erdboden Wärme ins All abstrahlen können. Ist tatsächlich so. Und die THG Thermalisierung erzeugen. Ist tatsächlich auch so. Die strahlen dennoch auch gemäß Kirchhoff ab. Und dann wurde noch die barometrische Höhenformel entdeckt. Der Gradient stellt sich tatsächlich auch unter Schwerkraft und Druck ein, aber nur wenn die Sonnen den Erboden erwärmt und die THG oben kühlen. Ansonsten funktioniert das nicht.
Herr Weber hat somit den THE entdeckt. Er hat es also mittlerweile verstanden.
Sie machen sich komplett zum 🐵 und bemerken es noch nicht einmal. Der Vergleich von Kleidung mit einem frei im Schwerefeld eines Planeten schwebenden Gasmoleküls beweist nur eines, nämlich dass wir es bei Ihnen mit einem MINT-Versager zu tun haben. Tröstlich für Sie, damit gehören Sie zur politisch relevanten Mehrheit in Deutschland.
Björn et al glauben dass in der Luft parallel ein Photonengas existiert, das Wissen was man um 1800 herum hatte, was de Saussure bzw. Fourier angenommen haben, das Caloricum. Müller-Schmidt bestätigt das, heute sind es Photonen, diese Leute leben in der Matrix.
Wie eine simple Wärmedämmung (oder ein echtes Glashaus) funktioniert werden Björn et al nie begreifen, das hatte Gerlich schon 1995 feststellen müssen. Hat nur schon damals keinen interessiert und nun haben wir den Salat, die Klimaphüsiker.
Herr Weber,
in der Abbildung Energiebudget zeigen Sie eine eine Eintragung „Thermalisierte Luft, 15 Grad, 390 W/m2“.
In der so erwärmten Luft ist es ja wohl so, dass durch IR Strahlung der Erdoberfläche oder durch Stoß anderer Luftmoleküle angeregte IR-aktive Gase in der absoluten Masse die aufgenommene Energie wieder durch Kollision verlieren. Nur ein statistisch verschwindend geringer Anteil der IR-aktiven Moleküle verliert seine Energie wieder durch Abstrahlung. Wie Sie selber sagen, macht es aber die Masse und selbst der statistisch verschwindend kleine Anteil an Abstrahlungen führt der Temperatur der Luft entsprechend zu einer Strahlungsstärke von 390 W/m2 (Linienspektrum). Es dürfte also unstreitig sein, dass die 15 Grad warme Luft eine gewisse Eigenstrahlung aufgrund ihrer Temperatur hat. Aufgrund der in dichter Atmosphäre kurzen freien Stahlungsweglänge von Photonen können nur solche Photonen wieder auf die Erdoberfläche treffen, bei denen die Höhe des Ortes ihrer Abstrahlung niedriger ist als die Strahlungsweglänge in dichter Atmosphäre. Es dürfte damit auch unstreitig sein, dass aus dem bodennahen Bereich von IR-aktiven Luftmolekülen emittierte Photonen auf die Oberfläche treffen. Wenn Photonen auf einen Körper treffen, führen sie diesem Energie zu.
Meine Frage ist jetzt: was bewirken diese Photonen im Hinblick auf die Temperatur der Oberfläche, auf die sie treffen?
@ T. Ölschläger 7. Oktober 2026 21:39
Quasiniente: Mechanische Stöße der Luftmoleküle und IR-Photonen von den IR-aktiven Gasen sind die „natürlichen Lebensäußerungen“ von erwärmter Luft. „Diese Photonen“ sind also keine „neue“ Energie, sondern stammen aus der solaren Einstrahlung auf der Tagseite der Erde.
Hintergrund: Der Pirani-Kurve nach erfolgt die Übertragung von Wärme in der Atmosphäre unter Normaldruck zu 99,6% durch Stöße. Dort, wo durch Sonneneinstrahlung eine örtliche Temperaturerhöhung stattfindet – also auf der Tagseite in niederen und mittleren geografischen Breiten – findet am Tage mit der Erwärmung des oberflächlichen Mediums auch eine Energieverfrachtung durch Konvektion und Verdunstung statt. Nachts erfolgt dann eine örtliche Energiezufuhr durch Advektion und Kondensation, insbesondere auf den Landflächen – ein schönes Beispiel dafür ist das Land-See-Windsystem.
Danke für die Rückäusserung, die aber meine Frage nicht beantwortet hat.
Die von strahlenden Molekülen aus niedrigen Höhen der erwärmten Luft ( manche nennen das Rück- oder Gegenstrahlung) ausnahmsweise emittierten Photonen treffen auf die Oberfläche (wenn die Entfernung des Ortes der Abstrahlung zur Oberfläche geringer ist als die freie Strahlungsweglänge). Wenn diese Photonen auf die Oberfläche treffen, fügen sie dieser doch Energie zu.
Ein Mehr an Energie hat unterschiedliche Folgen:
a. wenn die Einstrahlung der Sonne stärker ist als die aktuelle IR -Abstrahlung erhöht die Eigenstrahlung der Luft die Temperatur der Oberfläche
b. wenn die Einstrahlung der Sonne geringer ist als die aktuelle IR- Abstrahlung oder ganz entfällt verzögert die Eigenstrahlung der Luft die Abkühlung der Oberfläche
Das Prinzip dürfte physikalisch nicht widerlegbar sein. Eine andere Frage ist der daraus quantitativ folgende Effekt. Dieser dürfte nicht bedeutend sein.
Etwas anders ist das Wohl mit der IR- Abstrahlung der Oberfläche im Atmosphärischen Fenster, wenn dieses durch Wolken geschlossen ist: was ungehindert bis zu den Wolken kommt, wird von diesen auch zu 50% ungehindert wieder nach unten gestrahlt. Das Mehr an Energie durch von den Wolken ausgehenden Photonen hat die im vorhergehenden Absatz beschriebenen Auswirkungen, wobei der Effekt aber größer sein dürfte.
Auch der Effekt der Temperaturerhöhung durch die Verlagerung der Abstrahlungshöhe auf ein höheres Höhenniveau durch eine Erhöhung des CO2-Anteils in der Atmosphäre ist absolut plausibel und dürfte physikalisch nicht zu widerlegen sein.
Ich frage mich schon seit langem, warum Sie die Existenz und Wirkung dieser Effekte so vehemment bekämpfen. Die beschriebenen Vorgänge sind mit Ihrem Modell doch komplett vereinbar. Es ist evident, dass die einzige Energiequelle unserer Erde die Sonne ist, dass diese nur am Tage der der Sonne zugewendeten Seite Energie zuführt, die Sonne niemals bei 0 mit der Wiedererwärmung der Nachtseite beginnen muss, weil die Wärmespeicherfähigkeit der Oberflächen und Ozeane diese nie ganz auskühlen lässt und die Eigenstrahlung der Luft im Vergleich zur Solarstrahlung vernachlässigbar ist. Die Sonne leistet mit anderen Worten den absoluten Großteil der Arbeit. Die vorerwähnten Effekte finden aber einfach gleichzeitig und dauerhaft mit den von Ihnen dargestellten Abläufen statt und beeinträchtigen in keiner Weise dass Prinzip der Energiegenese am Tag und der Speicherung durch die Oberflächenmaterie.
Ihr Modell wäre viel überzeugender zu vermitteln, wenn Sie die nicht zu wiederlegenden Prozesse einfach als ergänzende Effekte akzeptieren würden.
@ T. Ölschläger 9. Oktober 2026 21:16
Sie sagen, ich hätte Ihre Frage nicht beantwortet, aber die Antwort auf ihre Frage, „was bewirken diese Photonen im Hinblick auf die Temperatur der Oberfläche, auf die sie treffen?“, lautet eindeutig „Quasiniente“ – also: fast gar nix.
Und den geschilderten Hintergrund drösel‘ ich Ihnen gerne noch mal ganz schematisch auf:
Wir haben zwei physikalische Grenzflächen, die Erdoberfläche (EO) und TOA. Die Materie an der EO wird auf der Tagseite (@2πR^2) von der Sonnenstrahlung erwärmt. Und an TOA (@4πR^2) fließen im Mittel ständig 235W/m^2 in den Weltraum ab. Unterhalb der EO befindet sich die Energiespeicher der Ozeane und oberhalb die der Atmosphäre; beide werden auf der Tagseite direkt sowie durch Konvektion und Verdunstung mit Energie beladen. Über den gesamten 24h-Tag erfolgt gleichzeitig ein Energietransfer aus diesen Wärmespeichern durch Advektion und Kondensation zu Ortslagen auf der ganzen Erde. Denken Sie einfach mal an die Saharaluft, die uns hier im vergangenen Sommer mehrfach eingeheizt hat, die hatte mit Gegenstrahlung überhaupt nichts zu tun.
Anmerkung: Die Abstrahlung im atmosphärischen Fenster bei Wolkenbedeckung dürfte die Temperatur an der EO nicht erhöhen; Sie sagen ja selbst, es kämen nur 50% zurück. Und wenn ständig 100% abfließen und nur 50% zurückkommen kühlt die EO halt nur langsamer aus…
Sie sagen abschließend, „Ihr Modell wäre viel überzeugender zu vermitteln, wenn Sie die nicht zu wiederlegenden Prozesse einfach als ergänzende Effekte akzeptieren würden.“ Rein wissenschaftlich betrachtet darf etwas-nicht-zu-Widerlegendes keinerlei vernünftigen Zweifel zulassen, beispielsweise die Existenz der Schwerkraft. Bei der sogenannten „Abstrahlungshöhe“ und der sogenannten „Gegenstrahlung“ ist das aber nicht der Fall. Die Abstrahlungshöhe kreuzt die barometrische Höhenformel „ganz zufällig“ bei den ominösen -18°C aus der falschen globalen S-B-Inversion. Aber dort, in etwa 5.000 Meter Höhe, liegt nun mal gar keine bekannte physikalische Grenzfläche zwischen Konvektion und Abstrahlung; nach der Pirani-Kurve liegt diese sogenannte Abstrahlungshöhe mit etwa der Hälfte des Atmosphärendrucks vielmehr noch voll im Bereich des Energietransports durch Konvektion. Und weil ich nun mal kein Modell-Verkäufer bin, halte ich mich in meinem hemisphärischen Konvektionsmodell lieber an mein eigenes Verständnis von Physik.
Ich habe ja grundsätzlich viel Sympathie für ihr Modell, aber es ist auch im Rahmen Ihres Modells nicht widerlegbar, dass die bodennahe Eigenstrahlung der Luft der Oberfläche Photonen zuführt und dass durch die Erhöhung der Abstrahlungshöhe aufgrund höherer CO2- Konzentration mehr Energie im System bleibt mit der Folge einer Temperaturerhöhung, wobei sich die Temperatur Erhöhung entsprechend dem Temperaturgradienten verteilt. Letzteres wird u.a. von Lindzen und Happer vertreten, die in dieser Frage höchste Kompetenz haben.
T. Ölschläger 10. Oktober 2026 16:09
Ich habe keinen konkreten Hinweis bei Lindzen und Happer gefunden, von daher gehe ich davon aus, dass sie das konventionelle Tag+Nacht-THE-Durchschnittsmodell basierend auf So/4 vertreten. Mein hemisphärisches Konvektionsmodell basiert bekanntermaßen auf der tagseitigen Sonneneinstrahlung. Die wissenschaftlichen Regeln für einen Modell und dessen Vergleich mit gleichartigen Modellen sind sehr einfach:
Vergleicht man nun das THE-Modell mit dem hemisphärischen Konvektionsmodell wird deutlich, dass beide Modelle ihre Übereinstimmung mit Punkt 1) behaupten und die Punkte 2) bis 4) auf beide Modelle zutreffen.
Bei Punkt 5) setzt die Kritik ein:
Meine Kritik am THE-Modell: Die „natürliche“ Temperatur der Erde von -18 °C im THE-Modell resultiert aus einer fehlerhaften Inversion des Stefan-Boltzmann-Gesetzes. Der THE von 33K wird benötigt, um dieses Modell an die gemessene Realität anzupassen.
Ihre Kritik an meinem hemisphärischen Konvektionsmodell: Es bildet nicht ab, dass die bodennahe Eigenstrahlung der Luft der Oberfläche Photonen zuführt und durch die Erhöhung der Abstrahlungshöhe aufgrund höherer CO2- Konzentration mehr Energie im System bleibt mit der Folge einer Temperaturerhöhung, wobei sich die Temperatur Erhöhung entsprechend dem Temperaturgradienten verteilt.
Das Ergebnis (Punkt 6):
Das THE-Modell ist ein breiten- und tageszeitunabhängiges globales Tag+Nacht-Durchschnittsmodell basierend auf So/4. Der anthropogene Eintrag von IR-aktiven Gasen in die Atmosphäre soll darüber hinaus weitere Energie erzeugen, die zusätzlich bilanziert wird und als AGW zu einem weiteren Temperaturanstieg führen soll.
Mein hemisphärisches Modell ist ein auf der tagseitigen Sonneneinstrahlung basierendes breiten- und tageszeitabhängiges Modell. Durch Konvektion / Advektion und Verdunstung / Kondensation kommt es zu räumlichen Verschiebungen von bereits bilanzierter Energie, die eben keine zusätzliche „Gegenstrahlung“ darstellen.
Herr Weber,
Sie müssen genauer lesen.
Ich habe nicht gesagt, dass Lindzen und Happer Ihr Modell unterstützen. Jedoch: Lindzen und Happer vertreten die Ansicht, dass die Erhöhung der CO2- Konzentration die Abstrahlungshöhe nach weiter oben verlagert und dass dadurch mehr Energie im System verbleibt, die Temperatur sich deshalb entlang des Temperaturgradienten solange erhöht bis ein neues Gleichgewicht eingetreten ist. Ich halte diesen Effekt für absolut plausibel.
Ihr Modell beruht auf der nicht zu widerlegenden Beobachtung, dass die Sonne immer nur die Tagseite der Erde bestrahlt. Die Vierteilung des Einstrahlungswertes entspricht nicht der physikalischen Realität und führt im Ergebnis wohl zu einer inkorrekten Sicht auf die Realität. Auf reine Strahlung reduzierte Modelle berücksichtigen nicht die Wärmespeicherkapazität der Oberfläche, so dass die Erwärmungswirkung der Sonne am Tag nicht bei 0 Grad ansetzen muss, sondern eine Oberfläche mit der jeweiligen lokalen Restwärme neu erwärmen kann. Das ist ja alles plausibel.
Mir geht es bei der Kritik an Ihnen darum, dass Sie sich der Erkenntnis verschließen, dass es neben dem von Ihnen beschriebenen Modell noch ergänzende Effekte gibt (Eigenstrahlung der bodennahen Luft trifft auf die Oberfläche und führt dieser dadurch zusätzliche Energie zu; Erhöhung der Abstrahlungshöhe,s.o.), die Einfluss auf die Temperatur des Bodens und der Luft haben. Diese Effekte schließen Ihr Modell doch garnicht aus. Es sind Komplementäreffekte, die am Grundsätzlichen nichts ändern.
T. Ölschläger 11. Oktober 2026 12:34
Diese Strahlung berücksichtigt Herr Weber doch, er nennt Sie nur anders. Schauen Sie sich seine Stefan-Boltzmann-Umgebungsgleichung an, das
, das von der Abstrahlung der Oberfläche
abgezogen wird, ist genau die Einstrahlung aus der Umgebung. Und er hat sie eingeführt, nachdem er erkannt hat, dass seine Bilanzen nur mit der Sonne doch nicht aufgehen. Er diskutiert sie jedoch nicht gerne, da er dann ja einräumen müßte, dass es auch in seinem Modell eine Gegenstrahlung gibt …
@ T. Ölschläger 11. Oktober 2026 12:34
Zunächst einmal: Ich muss gaa nix – aber Sie müssen einfach besser verstehen. Ich hatte lediglich dokumentiert, bei Lindzen und Happer keinen konkreten Hinweis auf das dort unterlegte Modell gefunden und ihnen deshalb das konventionelle Tag+Nacht-THE-Durchschnittsmodell unterstellt zu haben – denn sonst macht der ganze Modellvergleich ja gar keinen Sinn.
Sie sagen, Zitat:
Die fehlerhafte globale Faktor4-S-B-Inversion trifft also mit -18°C ganz zufällig auf die „korrekte Abstrahlungshöhe“, die sich dem atmosphärischen CO2-Anteil entsprechend vollautomatisch entlang des Temperaturgradienten verschiebt?
Nun, ich hatte bereits nachgewiesen,
Und warum sollte ich jetzt ausgerechnet bei AGW das bereits widerlegte THE-Paradigma stützen?
PS: Ganz egal, was das THE-Paradigma sagt, eine Abstrahlung aus der Atmosphäre ist erst jenseits der Stratopause bei einem Luftdruck kleiner 1 hPa möglich, also oberhalb von etwa 50 Kilometern:
Links: Aufbau der Atmosphäre Rechts: Pirani-Kurve
„Nun, ich hatte bereits nachgewiesen,
dass für die Erwärmung der Tagseite unserer Erde auf durchschnittlich 15°C entgegen dem THE-Paradigma kein Treibhauseffekt nötig ist, und
dass entgegen dem THE-Paradigma die globalen Wärmespeicher für den Erhalt der Nachttemperatur sorgen“.
Herr Weber, dass Sie ohne THE-Gegenstrahlung beides nachgewiesen haben, ist Unsinn. Angenommen, die rotierende Erdoberfläche hätte einen extrem großen Wärmespeicher, so wäre der rein solare T-Mittelwert über Tag und Nacht am Äquator bei 1364•0,7/π=303,9 W/m² nur -2,57 Grad.
Und mit S-B global über alle Breitenkreise (flächengewichtet im Äquinoktium mit 30% Albedo gerechnet) wäre der solare globale Mittelwert nur -21 Grad. Halten Sie uns eigentlich für so blöd dass wir nicht mal nachrechnen und merken dass Sie uns in Ihrem 67. Beitrag wieder vortäuschen dass es keinen THE gibt und trotzdem die Globaltemperatur um 36 Grad (!!) höher ist?
@ ALL
Dietze sagt, Zitat mit Kennzeichnungen:
Weber sagt zu den drei gekennzeichneten Aussagen:
[1] JA!
[2] Es heißt dort „BEWEISEN, dass“ an Stelle von „vortäuschen dass [ohne Komma dazwischen]“!
[3] NEIN, es sind nur 33 Kelvin!
Herr Weber, dass die solaren -18 Grad sich (bei 30% Albedo) auf ein isothermes Erdmodell beziehen, wissen Sie nicht? Ich sprach von einer genaueren Rechnung über alle Breitenkreise bei dort angenommener idealer Speicherung. Das ergibt global einen rein solaren Mittelwert von -21 Grad und somit einen THE von +36 Grad. Und immer noch vertreten Sie Ihre Falschaussagen dass es keinen THE gibt, also allein die Sonne global fast +15 Grad schafft, obwohl der globale Mittelwert des Hemisphärenmodells nach Ihrer Abb. 6 doch nur -129 Grad (!!) ist weil Sie ohne Speicher rechnen. Sie scheinen uns in der Tat für blöd zu halten.
Herr Weber, Ihren Aussagen 1-3 entnehme ich dass Sie, unbelehrbar durch die zahllosen Kommentare zu Ihren 67 Beiträgen, immer noch behaupten dass die kurzzeitige maximale solare Einstrahlung um 12:00 (!!) auf der rotierenden Tagseite – die Sie mit Ihrer „Zielscheibe“ berechnet haben – ausreicht, ohne Wärmespeicher und trotz korrektem globalem Mittelwert von -129 Grad (siehe Prof. Gerlich) einen globalen Mittelwert von +15 Grad (!!) ganz ohne THE zu erzeugen. Dass Sie uns als gelernter Geophysiker solchen Unsinn weismachen wollen, ist nicht zu fassen.
„dass die bodennahe Eigenstrahlung der Luft der Oberfläche Photonen zuführt“
Mal abgesehen von der eigenwilligen Formulierung „Eigenstrahlung der Luft“, werden der Oberfläche keine „Photonen zugeführt“. Die atmosphärischen Gase koppeln quantisierte Anregungen ins EM-Feld und dies ohne Adressaufkleber. Für den weiteren Weg dieser Anregungen sind alleine die atmosphärischen- bzw. oberflächenbezogenen Annahmebedingungen ausschlaggebend und das ganz ohne erforderliche Herkunftsangabe.
Sie greifen sich selektiv ein paar bekannte Prozesse raus, stellen dann eine drastisch verkürzte, teils falsch interpretierende These dazu auf und erklären diese dann als nicht widerlegbar. Kann man natürlich machen, zu einer insich geschlossenen Erklärung gereicht es aber keineswegs und erst recht nicht für eine Kritik an Herrn Webers Konzept.
Falsch! Stickstoff (78% N2), Sauerstoff (21% O2) und Argon (1% Ar) können keine IR-Photonen emittieren, weil sie aufgrund ihrer molekularen Symmetrie weder ein permanentes noch ein induziertes Dipolmoment aufweisen!
Das ist ja ohne Zweifel richtig und wie auch immer in dichter Atmosphäre IR- aktive Moleküle angeregt werden, sie verlieren in 99,99 % der Fälle ihre Energie wieder durch Kollision. Nur in Ausnahmefällen strahlen die IR-aktiven Moleküle wieder ab. Jedoch ist aufgrund der enormen Masse der Aktivierung- und Deaktivierungsvorgänge die Anzahl der Abstrahlungsvorgänge immer noch so hoch, dass die bodennahe Luft eine messbare Eigenstrahlung entsprechend ihrer Temperatur bewirken.
Herr Weber hat in seiner Abbildung übrigens den Treibhauseffekt entdeck. Hier mal kenntlich gemacht.
Die Frage ist auch, wer Herrn Webers barometrischer Luftpumpe sagt, dass die in 5000 m Höhe abstrahlen soll bei -18°C und 240 W/m2.
Bei Herrn Weber gibt es zumindest jetzt eine zunehmende Abstrahlung mit der Höhe. Was und wodurch das festgelegt wird, wird aber nicht erklärt.
In einigen Blogbeiträge wird die Wärmeabstrahlung ins All durch THG und Wolken nach wie vor bestritten.
Gase strahlen auch nach den altbekannten Regeln von Kirchhoff.
Herr Krüger,
(Krüger)
Gase strahlen auch nach den altbekannten Regeln von Kirchhoff.
(Kuck)
Kommt diese Gasstrahlung (THE) überhaupt auf der Erde an? Die Gase kollidieren auch mit N2 und O2 und geben dabei Energie ab.
Entscheidend ist die Abstrahlung ins All und Abstrahlungshöhe.
Herr Krüger,
(Krüger)
Entscheidend ist die Abstrahlung ins All und Abstrahlungshöhe.
(Kuck)
Wie groß ist die Abstrahlung auf der Tagseite und der Nachtseite?
Ist die Abstrahlungshöhe für Tagseite und Nachtseite identisch?
Sehr geehrter Herr Kuck ,
über die Kollisionen von N2 und O2 auf dem Weg zur TAO wird wenig geschrieben.Kollisionen sind auch eine Form der Energieumwandlung .
Gibt es Angaben darüber , um wievielfach die Energieumwandlungen durch die N2/O2 Kollisionen den IR-Abstrahlungen der Atmosphärengase übersteigen ?
Frau Vooth.
Herr Heß hat mir einmal gesagt:
Pro Sekunde etwa 1 Milliarde.
Eine Milliarde Kollisionen pro Sekunder der N2/O2 Atmosphäre sind unbeschreibbar viele Energieumwandlungen. Ich bezweifele das der Energietransfer von CO2 und H2O da mithalten können .
@ALL: Das nachfolgend abgebildete Fake-Spektrum ist entlarvend für den Treibhausaberglauben. Die globalisierte HF-Sonneneinstrahlung von 240W/m² erzeugt angeblich eine Gefrierhaustemperatur von -18°C. Eine sekundäre IR-Aufheizung der Atmosphäre verursacht dann freundlicherweise anti-thermodynamische 150W/m², sodass an der Erdoberfläche durch eine Addition der beiden Spektren (240W/m² und DELTA 150W/m²) die gemessene globale Durchschnittstemperatur von 15°C erzeugt wird. Blöd an diesem Tag&Nacht-gleichen THE-Modell ist allerdings, dass die Sonne im Faktor4-THE-Modell ständig 240W/m² HF-Einstrahlung nachschießt. Also müsste das DELTA 150W/m²-IR Spektrum nach getaner Arbeit ganz schnell wieder durch die terrestrische Hintertür verschwinden, um eine schellnhuber‘sche Selbstverbrennung unserer Erde zu vermeiden.
Und daher ist dieses Fake-Spektrum der Beweis, dass das DELTA 150W/m²-IR Spektrum durch die hemisphärische Sonneneinstrahlung auf der Tagseite der Erdoberfläche entsteht und ein bereits quantifizierter Teil des atmosphärischen Wärmeinhalts ist – und damit ein weiterer Beweis für die Richtigkeit meines hemisphärischen Konvektionsmodells.
Abbildung aus Kruger „Grundlagen des Treibhauseffektes für EIKIANER“ (Science Sceptical 2016):
@Weber
An der Abbildung können Sie direkt sehen das die Abstrahlungshöhe sich infolge der Treibhausgase ändert und nicht durch Druck und barometrische Höhenformel. Oder nicht? Die Abbildung ist eine Illustration des THE. Und kein Fake-Spektrum.
Herr Weber, es geht doch hier um die Gegenstrahlung (etwa 150 W/m²). Ich weise daraufhin dass diese NICHT durch die Sonnenstrahlung auf der Tagseite entsteht sondern dadurch dass THG (insbesondere Wasserdampf) sowie Wolken etwa 77% der Bodenabstrahlung absorbieren und ungefähr die Hälfte (also 38,5%) davon zum Boden zurückkommt – also die Strahlungskühlung verringert wird.
Und das geschieht auch nachts. Deshalb haben wir ja die geometrische Reihe der UAH (die nur das Prinzip zeigt) und den Verstärkungsfaktor 1/(1-0,385) für die Einstrahlung am Boden, was den THE verursacht und global aus 255 K 288 K macht. Und gerade dieser Effekt wird doch in Ihrem Hemisphärenmodell ausgeklammert.
Herr Dietze,
(Dietze)
Ihr „Simple Example of the Greenhouse Effekt“
(Kuck)
Der Effekt funktioniert bei Bewölkung nicht.
Herr Kuck, jetzt schlägt’s aber dreizehn. Sie verstehen die globale UAH-Grafik nicht, behaupten auf der Tagseite keine, aber auf der Nachtseite die doppelte (!) Gegenstrahlung der Wolken, nehmen deshalb einen um den Faktor 3-4 zu kleinen Bodenspeicherfluss an – und sagen nun dass UAH bei Bewölkung nicht funktioniert. Sorry, Sie haben den THE und Speicher nicht verstanden, sind völlig verwirrt und sollten einen Arzt aufsuchen.
Herr Dietze,
(Dietze)
Sie verstehen die globale UAH-Grafik nicht,
(Kuck)
Sie haben recht, die UAH-Grafik verstehe ich nicht.
(Dietze)
behaupten auf der Tagseite keine, aber auf der Nachtseite die doppelte (!) Gegenstrahlung der Wolken, nehmen deshalb einen um den Faktor 3-4 zu kleinen Bodenspeicherfluss an
(Kuck)
Das behaupte ich nicht, sondern ich lese aus den Klimatabellen der Erde, dass im Jahresmittel die Tagseite nur eine Sonneneinstrahlung von 470 W/qm und die Nachtseite eine Gegenstrahlung von 310 W/qm (der nächtlichen Wolken) erhalten.
Dass bedeutet, dass die Werte der Oberflächenabstrahlung für die Tagseite 417 W/qm (TT= 293 K) und für die Nachtseite 363 W/qm (TN=283 K) betragen.
Daraus werden berechnet (keine Annahme) der Bodenwärmestrom QT (53 W/qm) und die Wärmeabstrahlung QN (-53 W/qm).
Aber Herr Kuck, der Bodenwärmestrom ergibt sich doch NICHT aus der Temperaturdifferenz zwischen Tag- und Nachtseite!! Angenommen, ∆T geht bei einem sehr großen Bodenspeicher (Ozean) fast gegen Null. Wie soll dann Ihr minimaler Speicher etwa die Hälfte der Solarstrahlung auf die Nachtseite transportieren, wo sie für die Abstrahlung benötigt wird?? Ich habe den Eindruck, Sie betrachten in Ihrem seltsamen Modell fälschlich eine nicht rotierende Erde wo durch den Wind Wärme von der Tag- auf die Nachtseite transportiert wird, welche nur um ∆T kühler ist. Dann brauchen Sie wegen Ihrer IR-spiegelnden Wolken nur wenig nächtliche Abstrahlung und deshalb können Sie mit dem Bodenspeicher der rotierenden Erde auch nichts anfangen.
Herr Dietze,
(Dietze)
Wie soll dann Ihr minimaler Speicher etwa die Hälfte der Solarstrahlung auf die Nachtseite transportieren, wo sie für die Abstrahlung benötigt wird??
(Kuck)
Wir haben grundsätzliche Probleme!
Ich berechne den stationären Zustand der Erde. Die Tagseite und die Nachtseite der Erde liegen ein Jahr lang ständig an anderen Plätzen der Erde.
Allerdings ist die Erde seit ewigen Zeiten in einem eingeschwungenen Zustand.
Im Gegensatz zur K-I-Bilanz berechne ich statt einem Temperaturwert zwei Temperaturwerte der Erde, einen für die Tagseite und einen für die Nachtseite.
Im Jahresmittel ist die Tagseite 293 K und die Nachtseite 283 K warm.
Die Werte der Oberflächenabstrahlung XT(Tagseite) und XN(Nachtseite) lassen sich aus diesen Temperaturwerten berechnen:
XT = 416,6 W/qm und XN = 363,3 W/qm und die Werte des Bodenwärmestroms QT(= 53,3 W/qm) und die Wärmeabstrahlung QN(=-53,3 W/qm).
Das Kirchhoff’sche Strahlungsgesetz wurde von Prof. Dr. Pierre-Marie Robitaille falsifiziert, also widerlegt.
Tolles Foto Herr Weber, wie kommt eine solche Wolkenformation zustande. Wurde da anthropogen nachgeholfen? Ich meine nicht Sie, durch Fotoshop, sondern durch Impfen mit einem Kleinflugzeug
@ Josef Kowatsch 7. Oktober 2026 12:02
Hallo Herr Kowatsch, ich habe ein solches radiales Wolkenphänomen noch nie gesehen und darüber in der Vorbereitung dieses Artikels eine längliche Diskussion mit der GOOGLE-KI geführt, die schließlich mit folgender KI-Aussage endete:
„Warum das perfekt zu deinen Beobachtungen passt:
Du hast hier also das seltene Glück gehabt, die sichtbare Wellenfront einer riesigen, unsichtbaren atmosphärischen Schwingung zu fotografieren, die sich wie eine gigantische, kreisrunde Wasserwelle über den Himmel ausgebreitet hat.
Möchtest du wissen, ob man solche riesigen Schwerewellen-Muster auch auf Satellitenbildern erkennen kann, wenn man von oben auf die Erde schaut?
KI-Antworten können Fehler enthalten. Weitere Informationen“
Ein Vergleich mit Satellitenaufnahmen von echten Schwerewellen zeigt aber, dass es wohl noch weiteren Erklärungsbedarf geben dürfte, denn schließlich ist das hier eine Aufnahme aus dem Flachland von der Ostseeküste in S-H…
Vielen Dank für die umfassende Antwort der KI, also Wellenfront einer riesigen, unsichtbaren atmosphärischen Schwingung. eine schwingende Luftschicht.
Gut, damit ist bewiesen, dass es genauso wie Wasserwellen auch schwingende Luftwellen gibt, die aber im Normalfall unsichtbar sind. Das hatte ich bisher nur vermutet und die niedergewalzten Getreide-Strukturen erklärt, die jedes Jahr in unseren Feldern auftreten, ohne dass man etwas besonderes außerirdisches darin erkennten kann.
Es gibt also unsichtbare atmosphärische Schwingungen, Nur auf dem Bild ist ein Teil dieser Schwingung sichtbar und wir sehen das wunderschöne Wolkenbild. Meine Frage bleibt also: Wodurch wurde diese sonst uns verborgene Schwingung sichtbar gemacht.
In unserem September1-Artikel haben wir was ähnliches fotographiert, nicht so schön wie bei IHnen und einen Erklärungslink auf einen Vortrag dazu angegeben. Auf unserem Bild ist auch ein Kondesstreifen eines Flugzeuges zu sehen, welcher sich eine Minute später in die vorhandene Schleierformation eingeordnet hatte.
@ Josef Kowatsch 8. Oktober 2026 9:20
Hallo Herr Kowatsch, als Beweis möchte ich die Info der KI nicht verstehen, denn dazu war die betreffende Diskussion einfach zu konträr. Ihr September1-Foto habe ich leider nicht gefunden, aber bei meinem Foto habe ich den Eindruck, dass die radiale Wolkenformation deutlich höher liegt als der Kondensstreifen.
Ja, das sind typische Chemtrails. Verschiedene Chemikalien werden regelmäßig von Flugzeugen in die Luft geblasen, um uns zu manipulieren.
Dies geschieht im Auftrag der Regierung und Geheimdienste.
Wir werden mit Lügen und chemischen Mitteln beeinflusst.
Wir müssen uns dringend dagegen wehren.
Dass es noch nie erdgeschichtliche Phasen ohne Klimawandel gegeben hat, ist unstrittig. Jetzt soll es aber der Mensch sein.Die Gläubigen berufen sich auf einen Konsens. Als Beweis führen sie das Spurengas CO2 an, fußend auf einer Aussage von Prof. Schellnhuber: „Es ist das CO2. Was soll es anderes sein!“. Aus meiner Sicht für einen Promovierten unwürdig.
Mit allen Mitteln wird versucht diese These zu untermauern z.B: www.zdf.de/video/dokus/terra-x-lesch-und-co-alle-videos-100/lesch-und-co-klimawandel-der-co2-beweis-100
Einige versuchen mit mathematischen Formeln die „Gegenstrahlung“ des CO2 zu beweisen. Dabei tun diese so, als wäre Mathematik eine Naturwissenschaft.
Das Moleküle haben keine Temperatur. Wärme ist die Bewegungsenergie der Moleküle. In der Atmosphäre bewegen sich alle Moleküle, nicht nur CO2, chaotisch.
Die wesentlichsten Pflanzen unserer Grundnahrungsmitteln sind C3-Pflanzen. Für deren Wachstum ist, bei Einhaltung hygienischer Bedingungen für die Fauna, eine Verdoppelung des CO2 in der Luft von Vorteil.
Nein, die Gegenstrahlung wird gemessen.
Herr Heß,
(Heß)
Nein, die Gegenstrahlung wird gemessen.
(Kuck)
In Lindenberg sind je eine Grafik für den Fall „wolkenloser“ Himmel und für den Fall „starke Bewölkung“ Werte der Gegenstrahlung angegeben worden.
Fall „Starke Bewölkung“:
Die Grafik zeigt nur eine Linie, genannt „Gegenstrahlung“, dabei zeigt die Linie die „Oberflächenstrahlung“ des Tages und der Nacht. Wie wurden diese Werte gemessen?
Fall „Wolkenloser Himmel“:
Die Grafik für den Tag zeigt die Kurve der Sonneneinstrahlung und der globalen Einstrahlung.
Die Grafik zusätzlich zeigt eine Linie, die „Gegenstrahlung“ genannt wird.
Wie werden die Werte dieser Gegenstrahlung gemessen und warum sind diese Werte nahezu konstant?
Die Grafik für die Nacht zeigt nur die Linie der „Gegenstrahlung“.
Komischerweise sind die Werte der „Gegenstrahlung-Tag“ und der
„Gegenstrahlung-Nacht“ nahezu identisch, obwohl der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht nahezu 30 K sein ist.
Sind die Werte tatsächlich gemessen worden?
Und warum werden die Temperaturwerte der Tagseite und der Nachtseite nicht angegeben?
Arno Kuck 7. Oktober 2026 19:39
Unter der Grafik steht, was dargestellt wird. Und dort steht klar und deutlich: „langwellige Gegenstrahlung der Atmosphäre (blau) an einem wolkenlosen (links) und an einem bedeckten (rechts) Oktobertag in Lindenberg
Die langwellige Gegenstrahlung, die maßgeblich durch Lufttemperatur und Feuchtegehalt bestimmt wird, ist bei bedecktem Himmel im Vergleich zu wolkenlosen Bedingungen stark erhöht. Im Gegensatz zur Sonnenstrahlung, die nur tagsüber einfällt, erhält die Erdoberfläche kontinuierlich langwellige Wärmeenergie.„
Ich hatte Sie am 6. Oktober 2026 11:41 darauf hingewiesen. Warum behaupten Sie hier wieder das Gegenteil?
Herr Schmidt.
(Schmidt)
Warum behaupten Sie hier wieder das Gegenteil?
(Kuck)
Ich interpretiere die Linie „Gegenstrahlung“ als Werte der Oberflächenabstrahlung der Tagseite und der Nachtseite, denn diese Werte gibt es (auch). Gleichzeitig sorgt die starke Bewölkung dafür, dass die Erde nicht abkühlt, durch Gegenstrahlung der Wolken (Tag und Nacht).
(Schmidt)
Im Gegensatz zur Sonnenstrahlung, die nur tagsüber einfällt, erhält die Erdoberfläche kontinuierlich langwellige Wärmeenergie.„
(Kuck)
Die Stärke der Bewölkung bestimmt die Temperaturdifferenz zwischen Tagseite und Nachtseite.
Anbei füge ich eine Tabelle von starker bis sehr kleiner Bewölkung bei, die die Temperaturdifferenz zwischen Tagseite und Nachtseite angibt.
In dieser Tabelle gibt es nur eine Zeilen, die Situationen der Tagseite und der Nachtseite der Erde mit gleichem Gegenstrahlungswert zeigen:
In allen anderen Fällen sind die Werte der Gegenstrahlung zwischen Tagseite und Nachtseite unterschiedlich.
Herr Schmidt,
(Kuck)
anbei die „vergessene“ Tabelle
Herr Kuck, Sie wollen hier mit EXCEL den Einfluss der Bewölkung auf die Temperatur der Tag- und Nachtseite zeigen. Aber die Albedo-Spalte hat überall den Wert 0,3129. Also ist Ihre Bewölkung doch KONSTANT. Was soll das?? Sie haben da wohl bei Ihrer Analyse der TT und TN aus den Klimatabellen etwas durcheinander gebracht. Da nachts die Sonne nicht scheint, gibt es KEINE Albedo, wohl aber Gegenstrahlung. Ich sehe auch keine Stundenangabe, also ist das alles um 12:00 am Äquator bei So=1368 W/m² oder was? Aber wie kommen denn dann die verschiedenen Werte für TT zustande?
Und QT ist Null wenn XT=XN ist. Das ist grottenfalsch weil Sie den Ozeanspeicher auf Null (!) setzen weil Ihre nächtlichen Zauberwolken eine perfekte Isolation (IR-Spiegel) sind und die Abstrahlung der Erde zu NULL (!!) machen. Es ist nicht zu fassen, und da freut sich Uli Weber weil die benötigte Nachtsonne entfällt. Ich empfehle dringend meine EXCEL-Grafik mit den realistischen Werten (5. Oktober 2026 14:15).
Herr Dietze,
(Dietze)
Aber die Albedo-Spalte hat überall den Wert 0,3129.
(Kuck)
In der letzten Spalte der Tabelle stehen die Werte der Albedo, wenn man GT ungleich null betrachtet.
(Dietze)
Da nachts die Sonne nicht scheint, gibt es KEINE Albedo, wohl aber Gegenstrahlung.
(Kuck)
Ich habe die Albedo nur für die Tagseite verwendet.
(Dietze)
Aber wie kommen denn dann die verschiedenen Werte für TT zustande?
(Kuck)
Stellen Sie sich vor, ich habe die Temperaturdifferenz zwischen Tagseite und Nachtseite in jeder neuen Zeile um etwa 2 K erhöht.
Die Summe XT+XN blieb konstant.
(Dietze)
Und QT ist Null wenn XT=XN ist. Das ist grottenfalsch weil Sie den Ozeanspeicher auf Null (!) setzen
(Kuck)
Mich interessiert der Ozeanspeicher überhaupt nicht.
Die Erde ist seit ewigen Zeiten in einem eingeschwungenen Zustand. Daher gilt XT-XN=QT= ((XT+XN)/2+QT/2)-(XT+XN)/2-QT/2).
(Dietze)
weil Ihre nächtlichen Zauberwolken eine perfekte Isolation (IR-Spiegel) sind und die Abstrahlung der Erde zu NULL (!!) machen.
(Kuck)
Aber nur in Zeile1 (starke Bewölung).
„In der letzten Spalte der Tabelle stehen die Werte der Albedo, wenn man GT ungleich null betrachtet“.
Herr Kuck, wenn Sie bei der Albedo (welche nur das von den Wolken reflektierte Sonnenlicht betrifft) die Gegenstrahlung von der Einstrahlung SUBTRAHIEREN (also am Tag sogar 80 W/m²) womit Sie die Albedo und stark vergrößern, produzieren Sie totalen Unsinn.
Die Gegenstrahlung liegt, da 77% der Bodenabstrahlung absorbiert und etwa hälftig zurückgestrahlt wird, bei 38,5% der Bodenabstrahlung und erhöht dort die Einstrahlung um den Faktor 1/(1-0,385), was ja den THE ergibt.
Und dass Sie an dem Ozeanspeicher, welcher für die Glättung der enormen tödlichen solar bedingten Temperaturschwankungen für das Überleben der Menschen nötig ist, überhaupt nicht interessiert sind, ist ein weiterer Beweis dass Ihr Rechenmodell mit Physik NICHTS ZU TUN HAT.
Herr Dietze,
(Dietze)
Die Gegenstrahlung liegt, da 77% der Bodenabstrahlung absorbiert und etwa hälftig zurückgestrahlt wird, bei 38,5% der Bodenabstrahlung und erhöht dort die Einstrahlung um den Faktor 1/(1-0,385), was ja den THE ergibt.
(Kuck)
Es gibt keinen THE.
Das durch Klimatabellen belegt.
Ich verwende auch den Begriff „Gegenstrahlung“, allerdings nicht im Zusammenhang mit den Treibhausgasen, sondern mit der Bewölkung.
Damit der THE nicht ganz unter den Tisch fällt, nennt Johannes Quaas die Wolken „Treibhaus“-Wolken.
Herr Kuck, wenn Johannes Quaas die Wolken „Treibhaus“-Wolken nennt und Sie sagen dass es keinen Treibhauseffekt gibt, dann erzeugen doch auch die Wolken keine Gegenstrahlung – oder? Ich frage mich, wie soll der Boden die Gegenstrahlung von Wolken und THG denn unterscheiden? Und wie kommen Sie allesbesserwissend auf die Idee, dass die billionenteure Dekarbonisierung, die CO2-Abgabe, CCS, Wasserstoff, WKA, PV, Speicher, Energiewende und all die Klimakonferenzen, welche nur gegen CO2 gemacht werden, nur völlige Schnapsideen sind weil CO2 gar keinen THE bewirkt?? Es wäre sinnvoller wenn Sie das real sehr geringe ECS von nur etwa +0,6 Grad pro Verdoppelung berücksichtigen würden.
Wenn jemand irgendetwas irgendwie nennt, dann ist dies für Sie völlig ausreichend als Beleg? Kann man so machen, nur frage ich mich dann warum Sie hier an gegenteiligen Aussagen immer Kritik üben, schließlich hat diese ja auch Jemand geschrieben. Wissen Sie überhaupt was Kollege Quaas tatsächlich arbeitet oder ist dies wieder eine Ihrer komplexbeladenen Bezugnahmen auf bekannte Namen/Begriffe um Wissen bzw. „Anschlussfähigkeit“ zur realen Wissenschaft vorzugaukeln? „billionenteure Dekarbonisierung,“ auch dies zeigt auf, sie wissen anscheinend nicht wirklich wovon sie schreiben. Billionenteuer stimmt zwar unbestritten, nur mit Dekarbonisierung hat dies reineweg überhaupt nichts zu tun, wenn man fortlaufend die Bilanzwerte nur umverlagert um sich selbst wohlwollen auf die Schulter zu klopfen und hernach zufrieden lächelnd die Kohle einheimst bzw. unter Freunden verteilt.
Arno Kuck 8. Oktober 2026 15:47
Dass Sie das tun, wissen wir. Die Frage ist, warum Sie das tun. Sie können doch nicht einfach die als Gegenstrahlung ausgewiesenen Werte nehmen und weil die Ihnen nicht in den Kram passt einfach behaupten, die wären was anders…
Herr Schmidt,
(Schmidt)
Sie können doch nicht einfach die als Gegenstrahlung ausgewiesenen Werte nehmen …..
(Kuck)
Doch, wenn sie unter falscher Flagge fahren:
Fall: Starke Bewölkung
Bilanztechnisch sind die Werte der Oberflächenstrahlung der Tagseite und der Nachtseite bei starker Bewölkung nahezu gleich. Das ist das wichtige Ergebnis.
Das Jahresmittel der Erde ergibt: Tagseite: 470 W/qm und Nachtseite 310 W/qm.
Bei starker Bewölkung kühlt die Tagseite ab (durch eine „negative“ Gegenstrahlung von –80 W/qm)
und erwärmt sich die Nachtseite (durch eine Gegenstrahlung von 390 W/qm).
Fall: Wolkenloser Himmel
Am 8.10. 15:27 habe ich Ihnen bereits geschrieben, dass die Werte der Gegenstrahlung von Tagseite und Nachtseite nicht automatisch annähernd gleich sind. Der Wert angegebene von 230 W/qm ist viel zu groß!
Maximum ist 155 W/qm.
Was verstehen Sie unter „Gegenstrahlung“?
Arno Kuck 9. Oktober 2026 17:32
Dann bewegen Sie sich halt komplett in Ihrer eigenen erfundenen Welt, die nicht mit der realen Welt zu tun hat. In der realen Welt stellen diese Werte das beschriebene dar.
Haben wir schon öfter geklärt. Vergessen Sie immer wieder, was diskutiert wird? Und das auch noch bei so elementaren Begriffen?
Herr Schmidt,
(Schmidt)
Und das auch noch bei so elementaren Begriffen?
(Kuck)
Sie wissen also nicht, was unter „Gegenstrahlung“ gemeint ist?
Die „ausgewiesenen“ Werte (Gegenstrahlung) der stark bewölkten Erde und der wolkenlosen Erde haben nichts mit der Gegenstrahlung zu tun.
Arno Kuck 10. Oktober 2026 10:28
Doch.
Und wir haben das auch schon öfter klargestellt, dass Sie dem Begriff eine andere Bedeutung zuweisen, als andere. Mein letzter Hinweis darauf war am 3. Oktober 2026 14:21: „Da verwenden Sie halt eine eigene Definition von Gegenstrahlung, die nichts mit dem zu tun hat, was alle anderen benutzen. Dort ist die Gegenstrahlung die langwellige Einstrahlung der Atmosphäre “ …
Lieber Herr Schmidt, manchmal helfen ja auch Plausibilitätsüberlegungen: Wenn ich abends auf meiner Terrasse sitze, ist es unter der geschlossenen Markise noch recht lange angenehm warm. Öffne ich die Markise wird es doch recht schnell ganz schön „frisch“. Da – nach der von Ihnen vertretenen Theorie – die Markise einen großen Teil der langwelligen atmosphärischen „Gegenstrahlung“ behindern würde, müsste es doch nach dem Öffnen wärmer werden, gelangt doch jetzt angeblich mehr Wärmestrahlung auf den Boden?
Anderes Phänomen: Richte ich eine Thermokamera in Richtung Himmel, zeigt mir diese Temperaturen – je nach Bedeckungsgrad – im äußerst niedrigen negativen Bereich an (bei nur leichter Bewölkung -40°C und weniger). Da diese Kameras ja Strahlungsintensitäten auswerten, frage ich mich, wie diese Strahlung einen Boden erwärmen soll, der deutlich höhere Temperaturen aufweist. Können Sie mir das erklären?
Herr Gregor, Strahlung hat keine Temperatur, sondern ist (vergleichbar mit el. Strom) ein Energiefluss, der bei Absorption dem solar beheizten Boden zusätzlich Energie zuführt und damit seine Temperatur erhöht Nach S-B gilt näherungsweise ∆T=∆S/S/4•T.
Herr Dietze, in welcher meiner Ausführungen haben Sie lesen können, dass ich einer Strahlung mit Temperatur gleichgesetzt habe? Aber: Strahlung geht immer von einem Körper aus und anhand der gemessenen Strahlungsintensität kann man diesem Körper eine Temperatur zuordnen. Sie unterstellen also, dass ein Körper mit einer niedrigeren Temperatur – ergo einem niedrigeren Energiegehalt – einem Körper mit einer höheren Temperatur zusätzliche Energie zuführen kann. Meinen Sie das wirklich ernsthaft?
Ja, ein Schwarzkörper absorbiert auch Strahlung von einem kälteren Körper. Das widerspricht nicht dem 2.HS (wie bei Wärmeleitung), denn Strahlung hat keine Temperatur, sondern ist ein Energiefluss. Lediglich der Nettofluss geht von warm nach kalt. Das ist ja bei der Erde der Fall, obwohl die „kältere“ Gegenstrahlung am Boden +∆T erzeugt.
Auf welchem physikalischen Gesetz beruht diese Theorie oder handelt es sich hierbei einfach nur um eine unbestätigte Hypothese?
Das beruht auf dem Energieerhaltungssatz und der S-B-Formel: S+∆S=Sigma•(T+∆T)⁴. Die absorbierte zusätzliche Gegenstrahlung ∆S hat ja W/m² und erzeugt +∆T.
Herr Dietze, wenn ein kälterer Körper einem wärmeren Körper Energie zuführt, wird der kältere Körper noch kälter und der wärmere würde entsprechend noch wärmer werden. Auch wenn das nur kurzzeitig erfolgen würde, wäre das ein Verstoß gegen den 2. Hauptsatz. Mit Energieerhaltung hat das rein gar nichts zu tun.
Schade, Sie haben Wärme- und Strahlungsdämmung nicht verstanden. Ebenso wie kältere Dämmplatten unsere beheizten Häuser wärmer machen, macht auch die THE-Gegenstrahlung den Erdboden wärmer. Pro W/m² macht das bei 288 K +0,184 Grad. Beides verletzt NICHT den 2.HS.
Herr Dietze,
(Dietze)
Pro W/m² macht das bei 288 K +0,184 Grad. Beides verletzt NICHT den 2.HS.
(Kuck)
Solange Sie sich nur auf die unsinnige K-T-Bilanz ansehen, werden Sie nicht merken, dass es keinen THE gibt.
Herr Kuck, die 0,184 Grad pro W/m² haben NICHTS mit KT zu tun. Aus dem differenzierten S-B-Gesetz folgt ∆T=∆S/S/4•T.
Herr Dietze,
(Dietze)
die 0,184 Grad pro W/m² haben NICHTS mit KT zu tun. Aus dem differenzierten S-B-Gesetz folgt ∆T=∆S/S/4•T.
(Kuck)
Wenn Sie schreiben, Pro W/m² macht das bei 288 K +0,184 Grad,
dann ist das typisch für eine K-T-Bilanz
Horst Gregor 10. Oktober 2026 13:44
Da haben Sie die Theorie falsch verstanden. Nehmen Sie doch einfach Ihre Thermokamera und halten Sie sie in Richtung aufgespannter Markise und vergleichen Sie es mit dem Wert nach dem unmittelbar folgenden Einrollen der Markise. Die Markise absorbiert und emittiert genauso Wärmestrahlung und das sogar in einem größeren Frequenzbereich. Sie könnten in den kommenden Wochen auch Autos im freien gegen Autos unter einem Carport vergleichen. Die im freien werden häufiger mit vereisten Scheiben dastehen als die untere einem Carport, da sie gegen den freien Himmel strahlen …
Denken Sie, die bodennahen Temperaturen wären genauso, wenn Ihre Kamera -270K zeigen würde?
In diesem Fall würde ich denken, dass meine Thermokamera defekt ist znd würde sie vermutlich in die Tonne werfen. Aber Ihrer Meinung nach würde ja selbst diese zugrundeliegende Strahlung den Erdboden zusätzlich erwärmen oder nicht?
Meinten Sie tatsächlich -270 K??? Liegt das nur an Ihrer Oberflächlichkeit oder mangelt es tatsächlich so sehr an den Basics?
Leon Schmidt Freigabe ausstehend Antwort auf Horst Gregor 12. Oktober 2026 10:37
Horst Gregor schrieb am 11. Oktober 2026 14:55
Wenn aus der Atmosphäre keine Wärmestrahlung kommt, müßten Sie die „Hintergrundstrahlung“ des Alls sehen. Und dem wird im allgemeinen eine Temperatur von etwa 3K zugeordnet.
Ahhh, jetzt wo ich die 3K schreibe … Ich meinte natürlich -270°C. Finden Sie es nicht etwas überzogen, daraus diesen Vorwurf zu machen?
Horst Gregor schrieb am 11. Oktober 2026 9:13
Verglichen mit 0W/m² bei 0K statt 4,6e-6 W/m² bei 3K wäre die Oberflächentemperatur wohl theoretisch minimal höher. Aber bei 333W/m² statt dem Wert für 3K ist sie halt deutlich höher.
Gab es einen speziellen Grund, dass Sie auf die einfacher nachzuvollziehenden Dinge nicht eingegangen sind? Wie z.B. Vergleich Markise gegen klaren Himmel oder Auto unter Carport gegen Auto unter klarem Himmel?
Dann führt das All auch zu einer reduzierten Abkühlung?
Oh, das All erwärmt also den Boden – Ihr Wissensstand ist irgendwo in 1824 stehengeblieben, was Sie ja schon zu genüge bewiesen haben.
Marcus Portius 12. Oktober 2026 19:31
Nein, das ist nur wieder Ihre Interpretation. Wenn ich
Nichts anderes habe ich bei den 0K, 3K, 270K gesagt …
Herr Schmidt,
(Schmidt)
Dort ist die Gegenstrahlung die langwellige Einstrahlung der Atmosphäre “
(Kuck)
Und das ist der grober Fehler.
Für mich ist die Gegenstrahlung (155 W/qm) die Differenz zwischen der Oberflächenstrahlung (390 W/qm) und der austretenden langwelligen Strahlung (235 W/qm).
Und, viel wichtiger: Die Tagseite und die Nachtseite müssen getrennt betrachtet werden.
Arno Kuckl 10. Oktober 2026 16:16
Dann reden Sie halt einfach über etwas anders, verwenden aber den gleichen Begriff. Ist irgendwie albern, es sei denn, Sie wollen einfach nur Verwirrung stiften.
Herr Schmidt,
(Schmidt)
Dann reden Sie halt einfach über etwas anders, verwenden aber den gleichen Begriff.
(Kuck)
Welcher Wert der Gegenstrahlung ist nützlich?
Die notwendige Gegenstrahlung von 155 W/qm für die Erde, damit die Erde 288 K warm ist, statt 255 K kalt oder die der K-T-Energiebilanz von 324 W/qm.
Sie müssen aber beachten, dass die Erde nicht nur 390 W/qm (Summe aus 168 W/qm (kw) und 67 (l) lw plus 155 W/qm (GT)) abstrahlt, sondern auch die Konvektion (24 W/qm)und die Evapotranspiration (68 W/qm)in die Atmosphäre abgeben. Beide Positionen beeinflussen nicht die Oberflächenstrahlung.
Die Konvektion und Evapotranspiration landen wieder in die „Gegenstrahlung“.
Arno Kuck 10. Oktober 2026 19:12
Falsche Frage. Es geht einfach darum dass Sie einem Begriff eine andere Bedeutung zuordnen, als alle anderen und damit für Verwirrung sorgen. Was ist denn daran so schwer zu verstehen?
Verwenden Sie einfach den Begriff so wie er normalerweise verwendet wird oder definieren Sie einen eigenen. Aber hören Sie einfach auf mit dieser babylonischen Sprachverwirrung …
Herr Schmidt,
(Schmidt)
Falsche Frage
(Kuck)
155 W/qm ist der richtige Begriff. Mit Ihrer „Gegenstrahlung“ kann man nichts berechnen.
Den THE gibt es sowieso nicht.
Dann hat Herr Kuck die gleiche Definition von Gegenstrahlung wie Herr Dietze, oder? Warum diskutieren die Beiden dann? Die haben im Grunde dann ein ähnliches Modell, oder nicht? Nur das Herr Kuck in Tag und Nacht aufteilt.
Aha, Sie halten also die Wolken für eigenständige und somit Energie erzeugende Nurnachunten-Strahler?? Und die atmosphärische Absorption von etwa 77% der Bodenabstrahlung durch Wolken und THG sowie etwa hälftige Rückstrahlung gibt es trotz Messung nicht??
Herr Dietze,
(Dietze)
Und die atmosphärische Absorption von etwa 77% der Bodenabstrahlung durch Wolken und THG sowie etwa hälftige Rückstrahlung gibt es trotz Messung nicht??
(Kuck)
Sie machen einen großen Fehler:
Ihre Prozentwerte (77 %) gelten doch nur für die K-T-Bilanz.
Die K-T-Bilanz beschreibt überhaupt nicht die Situation der Erde.
Denn die Erde besteht aus einer Tagseite und einer Nachtseite.
Es gibt keinen THE.
Im Jahresmittel sorgen die nächtlichen Wolken auf der Nachtseite eine Gegenstrahlung von 310 W/qm. Die Tagseite erhält keine zusätzliche „Gegenstrahlung“.
Die Stärke der Bewölkung auf der Tagseite und der Nachtseite bewirken die Temperaturdifferenz zwischen der Tagseite und der Nachtseite. Die Standard-Albedo von 0,3129 „sorgt“ dafür, dass die die Tagseite eine Gegenstrahlung 0 W/qm erhält.
Je stärker die Bewölkung, um so kleiner wird die Temperaturdifferenz zwischen Tagseite und Nachtseite. Die Tagseite erhält eine negative Gegenstrahlung (GT) und die Nachtseite eine stärkere Gegenstrahlung (GN) wegen der stärkeren Bewölkung. Die Gesamt-Gegenstrahlung GT+GN bleibt erhalten (310 W/qm).
Je geringer die Bewölkung, um so größer wird die Temperaturdifferenz zwischen Tagseite und Nachtseite. Auf der Tagseite verringert sich die Albedo und die Sonneneinstrahlung wirkt stärker (quasi mit einer zusätzlichen Gegenstrahlung durch die verringerte Albedo). Auf der Nachtseite verringert sich die Gegenstrahlung GN (wegen der geringeren nächtlichen Wolken).
NICHT die Treibhausgase, sondern die Wolkensteuern das Wetter und das Klima.
Herr Kuck, ich mache KEINEN großen Fehler. Meine Prozentwerte (77 %) haben mit der K-T-Bilanz nichts zu tun. Die Werte sind keine Tag- oder Nacht- oder Jahresmittelwerte und gelten für jeden Zeitpunkt oder auch im Viertelstundenraster. Die 77/2% sind 1-240/390 – wie die beobachteten W/m² an TOA und am Boden.
Herr Dietze,
(Dietze)
Die 77/2% sind 1-240/390 – wie die beobachteten W/m² an TOA und am Boden.
(Kuck)
Sie machen Witze:
240 W/qm entspricht nicht der Tagseite (sondern 480 W/qm)
390 W/qm entspricht nicht der Tagseite (sondern 417 W/qm)
Die Werte 240 und 390 gehören zur K-I-Bilanz.
Bitte beachten: Es gibt keinen THE. Damit entfällt 1-240/390.
Herr Kuck, Sie bringen Vieles durcheinander. 390 W/m² ist die Bodenabstrahlung bei +15 Grad und 240 ist das was oben herauskommt nachdem 77% absorbiert sind und 38,5% gegengestrahlt werden. Bei KT ist es gut doppelt so viel – das ist NICHT die Gegenstrahlung.
Herr Dietze,
(Dietze)
390 W/m² ist die Bodenabstrahlung bei +15 Grad
(Kuck)
Das ist die Bodenabstrahlung für eine Erde mit zwei Tagseiten.
(Dietze)
nachdem 77% absorbiert sind und 38,5% gegengestrahlt werden.
(Kuck)
Den THE gibt es aber nicht und damit ist Ihre Formel unbrauchbar.
(Dietze)
Bei KT ist es gut doppelt so viel – das ist NICHT die Gegenstrahlung.
(Kuck)
Was ist doppelt so viel?
Ist das geklärt in diesem Forum?
Herr Kuck hat seine eigene Definition.
Herr Dietze hat seine eigene Definition.
Manche glauben die Gegenstrahlung kann gar nicht existieren entweder weil der 2. Hauptsatz sie verbietet oder Kollisionen mit O2/N2 sie verhindern.
Hab ich was vergessen?
Und dann gibt es noch die vielen Atmosphärenphysiker und Metereologen die messen die Gegenstrahlung unabhängig und reproduziert. Ausserhalb dieses Forums ist es deshalb wohl geklärt.
Gegenstrahlung?
Nichts Neues.
Interessiert die Windradmafia nicht.
Günter Heß 10. Oktober 2026 17:55
Ich verstehe zwar nicht ganz, warum diese Frage auf meinen Kommentar folgt, aber ihre Aufzählung fühlt sich vollständig an. Vielleicht fehlt noch „Es gibt die Gegenstrahlung, aber Sie kann nicht zu einer höheren Oberflächentemperatur führen wegen des 2. HS“ in beliebigen Variationen.
Weil sie geschrieben haben: „Haben wir schon öfter geklärt“
Ja und man könnte vielleicht auch noch das Infrarothermometer das nichts misst
Günter Heß 10. Oktober 2026 21:03
Achso, danke. Das habe ich nicht erkannt/vermutet, da das meine Antwort auf die spezifische Frage war, was ich unter Gegenstrahlung verstehe, gefolgt von einem konkreten Zitat in einem der folgenden Kommentare …
Zu früh gedrückt: Man könnte noch das IR Thermometer das nichts misst und das Piranimessgerät dazugehört die angeblich beweisen dass die Gegenstrahlung nicht existiert oder keine Rolle spielt.
Es gibt jetzt noch eine Variante:
Die Gegenstrahlung ist eine Modellannahme
Herr Heß,
(Heß)
Und dann gibt es noch die vielen Atmosphärenphysiker und Metereologen die messen die Gegenstrahlung unabhängig und reproduziert.
(Kuck)
Die Meteorologen ermitteln Klimatabellen, getrennt für den Tag und für die Nacht.
Aus diesen gemessenen Temperaturwerten kann man im Jahresmittel
berechnen, dass die Tagseite eine Sonneneinstrahlung von 470 W/qm und die Nachtseite eine Gegenstrahlung von 310 W/qm erhalten.
Die CERES-Daten sind nur gemittelte Daten der Tagseite und der Nachtseite und daher unbrauchbar.
Welcher Wert der Gegenstrahlung ist nützlich?
Die notwendige Gegenstrahlung für die Erde, damit die Erde 288 K warm ist statt 255 K kalt oder die der K-T-Energiebilanz von 333 W/qm.
Herr Kuck, ich fasse mal ihre Erkenntnisse zusammen. innerhalb ihrer Rechnungen Haben sie auf jeden Fall Recht und die Metereologen und Atmosphärenphysiker machen seit Jahrzehnten Fehlmessungen. Trifft es das ungefähr?
Herr Heß,
(Heß)
Trifft es das ungefähr?
(Kuck)
Nein. Die Meteorologen machen hervorragende Arbeit. Denn mit deren gemessenen Werten habe ich berechnet, dass im Jahresmittel die Tagseite eine Sonneneinstrahlung von 470 W/qm (ohne THE) und die Nachtseite eine Gegenstrahlung von 310 W/qm (von den nächtlichen Wolken) erhält.
Das ist zweifellos die optimale Aufteilung der Erwärmung auf Tagseite und Nachtseite.
Ich habe Ihnen einmal vorgeschlagen, dass Sie mir Werte der Tagestemperatur und der Nachttemperatur angeben und ich errechne die Werte der Einstrahlung (Sonne und Wolken).
Nach wie vor halte ich die K-T-Energiebilanz für Schrott. Sie liefert Daten, die aber zu nichts zu gebrauchen sind.
Herr Schmidt meint, die Gegenstrahlung entspricht 324 W/qm oder 333 W/qm oder …. .
Mir ist erst gestern aufgefallen, dass in der Gegenüberstellung der Grafik mit einer wolkenlosem Erde und einer Erde mit starker Bewölkung die Gegenstrahlung der wolkenlosen Erde nicht stimmt:
Die notwendige Gegenstrahlung beträgt 155 W/qm. Genannt wird ein falscher(?) Wert von 220 W/qm.
Fragen:
Woher kommt diese Differenz?
Warum sollen die Werte der Gegenstrahlung auf der Tagseite und auf der Nachtseite nahezu identisch sein?
Herr Kuck, wenn Sie mit den gemessenen Werten der hervorragenden Meteorologen berechnet haben, dass im Jahresmittel die Nachtseite eine Gegenstrahlung von doppelten 310 W/qm (von den nächtlichen Wolken) erhält, ist das eine Lüge. Schon dass Sie dies für Ihre fragwürdige Rechnung ohne Bodenspeicher zweifellos für die optimale Aufteilung der Erwärmung auf Tagseite und Nachtseite halten, zeigt dass Sie die isolierende Nachtwolkendecke mit IR-spiegelnder Unterseite (!!) frei erfundene haben und somit alle die Sie kritisieren, für Dummies halten.
Herr Dietze,
(Dietze)
wenn Sie mit den gemessenen Werten der hervorragenden Meteorologen berechnet haben, dass im Jahresmittel die Nachtseite eine Gegenstrahlung von doppelten 310 W/qm (von den nächtlichen Wolken) erhält, ist das eine Lüge.
(Kuck)
Ich denke, Sie können rechnen. Benutzen Sie einfach die Klimatabellen von Melbourne.
Zu Ihrer Information:
Ich habe Grafiken vom Hamburger Wettermast angehängt.
Aus den letzten 10 Stunden des 9.10.2026 können Sie ersehen, dass bei starker nächtlicher Bewölkung die langwellige Einstrahlung (= Gegenstrahlung) ansteigt. Die nächtliche Temperatur ergibt sich allein aus der langwelligen Einstrahlung. Das können Sie direkt aus der Strahlungsbilanz (=0) ersehen.
Und erzählen Sie mir nicht mehr, dass ich isolierende Nachtwolkendecke mit IR-spiegelnder Unterseite (!!) frei erfundene habe.
„Die nächtliche Temperatur ergibt sich allein aus der langwelligen Einstrahlung“
Herr Kuck, das ist Unsinn. Meiner EXCEL-Grafik ist in der Nacht ein mittlerer Beitrag des Bodenspeichers am Äquator von 305 W/m² zu entnehmen. Wenn Ihre Wolken die Nachtseite ohne Sonne allein warmhalten, dann wären wir am Tag mit Sonne in einer Sauna und würden das wohl nicht überleben. Ihre utopischen Zauberwolken welche die absorbierte Strahlung vom Tag für die Nacht speichern und dann IR vom Boden zusätzlich zurückspiegeln (!), GIBT ES NICHT. Wie können Sie sich nur sowas ausdenken? Aber bei Ihrer Phantasie ist ja alles möglich, sogar negative Gegenstrahlung…
Herr Kuck wenn Sie denken, ich könne rechnen und solle einfach die Klimatabellen von Melbourne benutzen, sollte Ihnen klar sein dass die Klimatabellen auf einem mehrfach höheren Bodenspeicherfluss basieren als dem welchen Sie mit Ihrem grottenfalschen QT=XT-XN berechnen.
Wie ich sagte, ist ihr Fluss beim Ozean fast Null, obwohl er etwa die Hälfte der Sonnenstrahlung (!) sein muss. Und dass die Wolken durch ihre Gegenstrahlung den größten Anteil am Treibhauseffekt haben (dessen Existenz Sie fälschlich bestreiten) begreifen Sie immer noch nicht.
Herr Heß, denken Sie an einen Spiegel vor einem Scheinwerfer. Was da zurückgestrahlt wird, ist Gegenstrahlung. Angenommen, auch die Sonne erwärmt die Umgebung des Scheinwerfers und es geht Strahlung in den Scheinwerfer. Diese ist KEINE GEGENstrahlung sondern Einstrahlung, wenngleich sie fälschlich mitgemessen wird (siehe KT). Wenn Sie sagen, ich habe da eine andere Definition als die „Anderen“, entgegne ich, dass die „Anderen“ (also auch KT, Sie und Herr Schmidt) eine unzutreffende Definition haben.
Dass meine Gegenstrahlung von etwa 38,5% der Bodenabstrahlung richtig ist, folgt aus den Ergebnissen welche den richtigen THE aufweisen. Im Strahlungsmodell kommt mit KT ein gut doppelt zu hoher THE heraus und auch das ECS wird grob falsch.
Herr Dietze, Nein die gesamte Atmosphärenphysik und die gesamte Metereologie haben eine andere Definition als sie. Ich nehme nur deren Definition und mache mir keine Eigene. Ich bin kein Atmosphärenphysiker und maße mir das auch nicht an.
Herr Heß, wenn der THE durch Gegenstrahlung entsteht, muß MEINE Definition akzeptiert werden. Durch erhöhte Solarstrahlung (oder in IR umgewandelte Anteile davon, also EINstrahlung) entsteht zwar auch eine höhere Bodentemperatur. Das ist aber KEIN TREIBHAUSEFFEKT durch THG. Und wer diesen – wie ich – korrekt modellieren will, kann NICHT einfach die gesamte langwellige Strahlung aus der Atmosphäre zum Boden nehmen. Ohne die Unterscheidung zwischen kurz- und langwellig wäre doch sogar die Sonnenstrahlung fälschlich Gegenstrahlung.
Herr Dietze, niemand muss ihre Definition als Gegenstrahlung akzeptieren, denn die Gegenstrahlung wurde schon vor Ihnen in der Atmosphärenphysik definiert und wird seit Jahrzehnten gemessen.
Skurrilerweise nennen KT ihre „Dietze-Gegenstrahlung“ „Strahlungsantrieb“ was vermutlich die korrekte Bezeichnung für den Fitparameter in ihrem Modell wäre.
Herr Heß, wie kommen Sie dazu, den bei mir garnicht verwendeten „Strahlungsantrieb“ pro CO2-Verdoppelung (!) als Ersatz für die „Gegenstrahlung“ abwertend als Fit-Parameter zu bezeichnen?? Dieser Wert wurde doch von mehreren soliden Wissenschaftlern berechnet (z.B. MODTRAN, Harde, CLINTEL, Dengler usw.) – auch auf Basis vom HITRAN-Spektrum und letztlich auch von Dr. Shine für IPCC. Sie haben doch gar kein rechenbares Modell erstellt und erlauben sich eine Beurteilung ohne die Details zu meinen Modellparametern zu kennen. Der einzige Parameter der an die realen tropischen Schwankungen der Temperatur (z.B. in Sri Lanka) gefittet ist, ist mein Bodenspeicher.
Ich verwende doch die Gegenstrahlung von Wolken +THG welche sich aus 77% Absorption von der Bodenabstrahlung und etwa hälftiger Rückstrahlung ergibt, die sowohl beim Satellitentrichter als auch mit AERI (Barrow) gemessen wurde und auch zu 390 und 240 W/m² passt.
Das ist aber keine Gegenstrahlung, sondern ein algebraischer Teil der in ihrem Modell von Ihnen benutzt wird als Tuning Parameter. Die Gegenstrahlung wird gemessen und beträgt über 300 W/m2 und nicht 150 W/m2.
mehr Details muss ich nicht wissen, außerdem kann man ihr Modell einfach mit MATLAB 1:1 nachstellen. Ihr Modell ist eine Differentialgleichung aus dem Grundstudium und wird doch seit den 60iger oder 70iger Jahren in den Klimawissenschaften verwendet, nur war denen damals schon klar, dass es die Natur nicht beschreibt.
Sie machen das gleiche wie Herr Kuck, nehmen eine algebraische Bilanz und setzen einen Parameter ein den sie Gegenstrahlung nennen. Setzen sie die Messwerte der Gegenstrahlung aus der Natur ein kommen sie in ihrem Modell zu unsinnigen Ergebnissen. Statt zu schließen wie in der Naturwissenschaft üblich, dass ihr Modell falsch ist, weil es mit Messwerten Unsinn liefert, behaupten sie die Messwerte sind falsch.
Können sie machen, ist ja ihre Privatsache. Das mit dem Strahlungsantrieb können sie bei KT nachlesen die sie immer kritisieren. Anscheinend haben sie deren Artikel noch nicht mal gelesen.
Herr Heß, Sie empfehlen mir das Lesen von IPCC-Literatur weil KT den Begriff Gegenstrahlung längst anders definiert haben und meine Modellrechnungen deshalb falsch sind weil meine G. nur knapp die Hälfte ist. Ok, ich bin gern bereit, den Begriff „THE-Gegenstrahlung“ zu nennen wenn dadurch meine Berechnungen für Sie korrekt werden.
Mich wundert dass Sie die wiss. Veröffentlichungen von Prof. Kramm „hervorragend“ finden, der ja (mondbasiert) ohne Atmosphäre für die Erde global-mittlere -52 Grad (!) und somit einen mysteriösen (aber als THE nicht existenten) „Atmosphäreneffekt“ (welcher bis +15 Grad +67 Grad ergibt) sowie am Äquator im Äquinoktium über Tag und Nacht die Menschheit ausrottende solare Mondwerte von +110 bis etwa -135 Grad berechnet hat. Wer dem widerspricht, erfährt einen Shitstorm (grenzenlos dummer Trottel, Scharlatan, Betrüger, Rosstäuscher, kriminelles Subjekt, Verleumder, Psychopath) – und korrekte eigene Modellrechnungen sind natürlich nur esoterischer Müll.
Herr Dietze,
Sie haben das nicht richtig gelesen. Trenberth und Kiehl haben ihre „Dietze – Gegenstrahlung“ als „Radiative Forcing“ definiert.
Die beobachtete Gegenstrahlung ist in der Atmosphärenphysik und in der Natur etwas anderes als ihre „Dietze-Gegenstrahlung, deshalb haben KT diesen Differenzfluss als „Radiative Forcing“ beschrieben.
Zu Prof. Kramm hat Herr Björn oben geschrieben, dass Prof. Kramm auf ein hervorragendes Lebenswerk als Grenzschichtmetereologe zurückblicken kann. Er hat als Krönung dieses Lebenswerk ein Buch mit seiner Frau geschrieben: „Lectures in Metereology“ das ich immer wieder mit Gewinn heranziehe, wenn ich etwas über Atmosphärenphysik nachschauen will. Sein Paper über den Mond ist auch sehr gut, denn da kann man viel lernen.
In seinem Buch kann jeder mit Gewinn etwas lernen, der lernen will.
„Sie haben das nicht richtig gelesen. Trenberth und Kiehl haben ihre „Dietze – Gegenstrahlung“ als „Radiative Forcing“ definiert“
Herr Heß, m.W. ist beim IPCC der „Strahlungsantrieb“ 3,7 W/m² (an TOA, der quasi ein fiktiver Anstieg der Solarstrahlung ist) und gilt nur für CO2-Verdoppelung – wobei zu beachten ist dass der Wert durch die Hin- und Herstrahlung (siehe UAH) sowie das Wasserdampf-Feedback (Fake-Faktor 2,7) am Boden zweimal verstärkt wird so dass aus 0,68 Grad nach S-B 1,11 Grad und dann der „best guess“ von +3,0 Grad am Boden wird (was ja ein 5fach zu hohes ECS bede Um Verwirrung zu vermeiden, halte ich meinen Begriff „THE-Gegenstrahlung“ für besser.
Herr Dietze,
wenn an der sogenannten TOA die Strahlung in den Weltraum gemittelt genau so gross ist, wie die von einer Hemisphärischen Bestrahlung auf die gesamte Oberfläche umgelegte „Strahlungsenergie“ der Sonne, und sie das mit 240 W/m2 beziffern wollen, wieviel Strahlung, welche ja in alle Richtungen geht, geht von der TOA wieder in Richtung Erdoberfläche zurück?
Herr Dietze,
Scheinwerferlicht in den Spiegel wird reflektiert. Das ist keine Gegenstrahlung, wie sie im Zusammenhang mit dem THE erörtert wird. Gegen- bzw. Rückstrahlung ist die Eigenstrahlung der Atmosphäre entsprechend der jeweiligen Ortstemperatur.
Sie beachten die Energiebilanz nicht. Die Atmosphärentemperatur stellt sich im Gleichgewicht so ein dass die absorbierte Strahlung auch wieder abgestrahlt wird (etwa je die Hälfte nach oben und unten). Und ob die W/m² der Gegenstrahlung gespiegelt oder re-emittiert sind, ist doch dem Erdboden egal.
„Und dann gibt es noch die vielen Atmosphärenphysiker und Metereologen die messen die Gegenstrahlung unabhängig und reproduziert. Ausserhalb dieses Forums ist es deshalb wohl geklärt.“
Das ist Ihre Annahme, weil Sie von den medienaffinen Verbalakrobaten ausgehen. Erzählen Sie mal einem Physiker vom Leibniz-Institut für Troposphärenforschung was von Gegenstrahlung, dann lacht er Sie aus. Das bedeutet keineswegs das die Kollegen keine Ahnung von Physik hätten, sondern eben genau aus diesem Grunde mit solchem Unsinn nix zu tun haben wollen. :-(Und ich kenne einige von denen durch gemeinsame Projekte über viele Jahrzehnte hinweg.
Da haben also ihrer Meinung nach die Wissenschaftler vom Leibniz-Institut über ihre Kollegen gelacht als sie während der MOSAIC Expedition die Gegenstrahlung (Longwave Downwelling, LWD) gemessen haben. Angehängt ist ein Beispielbild für die Messungen.
Es ist in der Arktis deshalb sind es nur 150 – 220 W/m2.
Sie erzählen also Märchen über Wissenschaftler die angeblich über ihre Kollegen lachen.
Ganz sicher sind das keine Märchen, denn keiner den ich kenne war in der Arktis unterwegs, deren Arbeiten befasste sich mit LIDAR und Radiosondierungen. Mag ja sein das einige Doktoranden des Institutes Teilnehmer waren und damit auch als Co-Autoren geführt werden. Und die ich kenne hatten Ihr Arbeitsgebiet vorwiegend in den Tropen/Subtropen, deshalb auch die beruflichen Kontakte. Und die meisten sind mittlerweilen ebenfalls im Ruhestand, so wie ich. Und denen durfte man nicht mit solchen unsinnigen Begriffen kommen. Übrigens gab es für diese auch keine „Treibhausgase“, weil sie in der Realität arbeiteten und da sind selbst O2 und N2 IR-Aktiv und sei es nur als O2-Brücken oder N2-N2- bzw. O2-N2-kollisionsinduzierte Absorption, Echte N2-Van-der-Waals-Dimere etc.. Oder auch IR-Aktive Aerosole, ein weites Feld und erst in den Anfängen überhaupt verstanden. Betrachtet man die einzelnen Ereignisse solcherart, dann mögen diese nicht oft auftreten, aber aufgrund ihrer atmosphärischen Konzentration wiederrum ergeben unzählige solcher Prozesse maßgebliche Strahlungsanteile und nicht wenige davon wie die fundamentale N2-Bande im Bereich 4,0 µm bis 4,7 µm, liegen genau in Spektralbereichen der wichtigsten Absorptionsbanden von Kohlendioxid bzw. Methan oder H2O. Und gerade für moderne Wettersatelliten und Klimasonden ist die kollisionsinduzierte Absorption des Stickstoffs ein Fluch, denn werden diese nicht oder falsch integriert, dann führen sie zu massiven Berechnungsfehlern.
Vielleicht versuchen Sie erst einmal zu verstehen was tatsächlich Sache ist, ehe Sie von Märchen träumen. Denn das was manche Verbalakrobaten dieser Zunft in die Medien trompeten, hat recht wenig mit dem zu tun was die echte Wissenschaft tatsächlich weiß, bzw. welche Fragen diese mittlerweilen Schritt für Schritt mit Antworten füllt.
Oder Sie versuchen ganz einfach mal, nicht immer von Ihren Märchenerzählungen auf andere Rückschlüsse zu formulieren, so für den Anfang vielleicht recht erfolgversprechend.
Wenn sie meinen verlinkten Artikel angeschaut hätten, hätten sie gesehen, dass einer der Autoren der Leiter des Leibniz Instituts ist, der mit seinem Team die MOSAIC Mission mit vorbereitet hat.
Ihre Abwertung von Doktoranden ist trotzdem unberechtigt.
Die Prozesse die sie auflisten sind in der Tat wichtig und gehören zum Gesamtbild dazu.
nichtsdestotrotz zeigt der von mir verlinkte Artikel, dass die Gegenstrahlung eine messtechnisch gut abgesicherte Beobachtung ist.
Warum sie und ihre Berufskollegen über die gemessene Gegenstrahlung lachen bleibt ihr Geheimnis.
Übrigens, Ihren angeblichen Link kann man garnicht öffnen. War wohl nichts mit Hinschauen. 😀
Herr Heß,
(Heß)
dass die Gegenstrahlung eine messtechnisch gut abgesicherte Beobachtung ist.
(Kuck)
Sie haben recht, die langwellige Einstrahlung entspricht der Gegenstrahlung. Allerdings sind die Werte der langwelligen Einstrahlung abhängig von der aktuellen Wettersituation.
Ich habe eine Grafik vom Wettermast Hamburg (09.10.2026) beigefügt, die gemessene Werte der Gegenstrahlung bei starker Bewölkung anzeigen.
Es ist eindeutig sichtbar, dass diese Gegenstrahlung von Wolken und nicht von Treibhausgasen geleistet wird.
Man sieht auch, dass die Gegenstrahlung bei geringerer Bewölkung sinkt.
Ich werde diese Messwerte weiter beobachten.
Meine Bilanzen der Tagseite und der Nachtseite beruhen auf Jahresmittelwerte der Temperaturwerte und auf einen stationären Zustand der Erde. Daher kann ich als Wert der Gegenstrahlung
(155 W/qm) nur die Differenz zwischen der Sonneneinstrahlung
(235 W/qm) und der Oberflächenstrahlung der Erde (390 W/qm) benutzen (und nicht den komischen Wert der K-I-Energiebilanz von 324 W/qm.
Das heißt im Grunde benutzen sie die gleiche Definition wie Herr Dietze, Kiehl und Trenberth 97 nennen das Strahlungsantrieb (Radiative Forcing)
Herr Heß,
(Heß)
nennen das Strahlungsantrieb (Radiative Forcing)
(Kuck)
Auf Wikipedia habe ich einen Artikel zum „Radiative Forcing“ gefunden. Gesucht wird aber nur die Auswirkung durch die Änderung der Treibhausgase.
Den THE gibt es aber (aus meiner Sicht) nicht. Die Änderung der Bewölkung wäre auch eine Aufgabe der „Radiative Forcing“).
Meine Wetteramt-Grafik ist deswegen interessant, weil in der Nacht vom 9.10.die Bewölkung besonders stark war.
Herr Heß, ich wundere mich dass Sie sagen, Herr Kuck verwende im Prinzip dieselbe Definition der Gegenstrahlung wie Dietze und KT (die ja den Strahlungsantrieb [allerdings pro CO2-Verdoppelung „radiative forcing“ nennen]. Und mir schrieben Sie: „Kramm ist ein sehr guter Naturwissenschaftler“ und dass meine Berechnungen zwar alle richtig sind, aber alle nicht die Natur beschreiben.
Daraus werde ich nicht schlau. Die langwellige ‚downradiation‘ von KT ist doch 2,2mal so groß wie meine THG-Gegenstrahlung [hälftige Rückstrahlung aus etwa zu 77% von Wolken und THG absorbierter Bodenemission]. Und Prof. Kramm meint doch dass „kältere“ Gegenstrahlung zwar existiert, aber am Boden kein ∆T bewirkt und aufgrund seiner Mondrechnung (2017) postuliert er für die gedachte Erde ohne Atmosphäre einen globalen solaren Mittelwert von -52 Grad, was ja einen „Atmosphäreneffekt“ von +67 Grad bedeutet. Ob dieser tatsächlich so hoch ist und wie er entstehen soll, bleibt bis jetzt ein Rätsel.
KT berechnen in ihrem Paper 1997, die Differenz zwischen der Bodenabstrahlung mit einer transparenten Atmosphäre und der Abstrahlung der Erde mit Treibhausgasen und Wolken und nennen das „Radiative of the climate System“. Das gleiche macht Herr Kuck und das gleiche machen sie.
„We define the longwave „radiative forcing“ of the climate system as the difference between the top of atmosphere longwave flux with and without the greenhouse absorbers.“
Später im Text berechnen sie 155 W/m2.
Herr Heß, also ist meine THE-Gegenstrahlung und somit die EXCEL-Berechnung doch richtig. Und dass sich am rotierenden Äquator mit dem Strahlungsmodell rein solar – also ohne Gegenstrahlung – über Tag und Nacht mit dem passenden Speicher von 350 Wh/(m²K) ein Mittelwert von -3 Grad und eine realistische Schwankung von ±5,5 Grad ergeben, können Sie selbst leicht nachrechnen. Dagegen sind die Modellwerte von Uli Weber (siehe seine Abb.6 ohne Speicherung, also mit der lokalen solaren Strahlungstemperatur am Äquator) etwa -37 Grad im Mittel und die Schwankung beträgt 87+273=360 Grad.
Nein, in der Auswirkung auf die Oberfläche muss man die vollständige Energiebilanz der Oberfläche betrachten. Das „Radiative Forcing“ ist im Grunde eine Bilanz an der TOA. Nicht für die Oberfläche. In ihrer Modellrechnung ein Fitparameter.
Sorry, aber die IR-Abstrahlung an TOA mit und ohne Treibhaus-Absorber ist GLEICH. Das Einzige was Sinn macht, ist die Differenz der Bodenabstrahlung – oder Einstrahlung – und damit wären wir bei der Dietze-Definition, also etwa den 38,5% der Bodenemission, und hierdurch wird ja die Emission (nach UAH) um den Faktor 1/(1-0,385) verstärkt sowie die Temperatur in K um die 4.√ davon.
Nein KT vergleichen die Abstrahlung an TOA bei konstanter Oberflächentemperatur mit und ohne Absorber in der Atmosphäre, alles andere konstant. Lesen sie doch endlich mal das Paper.
Günter Heß 15. Oktober 2026 20:41
Eine immer wiederkehrende Anmerkung in Diskussionen mit Herrn Dietze …
Ich mag mich täuschen, aber da sind die Autoren im Artikel IMHO nicht ganz konsequent. Am Anfang schreiben sie das von Ihnen bereits zitierte, im Text des Artikels dann aber:
Das wäre zwar äquivalent zur Abstrahlung an TOA ohne Treibhausgase wenn alles andere gleich bleibt, kann aber bei Leuten, die den Artikel partout nicht lesen, schon für Verwirrung sorgen …
Herr Heß, als (kritischer) Scientific Reviever des TAR weiss ich selbstverständlich was der „Strahlungsantrieb“ bei IPCC ist – nämlich eine fiktive Zunahme der solaren Einstrahlung an TOA, die nicht den UAH-Effekt am Boden beachtet und nicht die Tatsache dass CO2 unterhalb von Wolken kaum Einfluss hat, und auch nicht den Feedback-Faktor. Die „vollständige Bilanz an der Oberfläche“ (Differenz zwischen 390 und 240 W/m2) wird doch bei meiner THE-Gegenstrahlung implizit berücksichtigt.
Klar dass Sie sich nicht mit diesen Details befassen weil Sie ja kein rechenbares Modell entwickelt haben. Und dass Sie IPCC-Literatur als wiss. Standard betrachten, den ich lesen soll, aber gleichzeitig die Mondberechnungen für die Erde ohne Atmosphäre und ohne THE (-52 Grad Globaltemperatur und 240 Grad T-Schwankungen, was offenbar durch einen mysteriösen „Atmosphäreneffekt“ beseitigt würde) für „hervorragend“ und lehrreich halten, zeigt doch Ihre krassen Widersprüche.
Herr Dietze,
ich habe lediglich den Artikel von Kiehl und Trenberth gelesen und bemerkt, dass deren „Radiative Forcing“ ihrer Gegenstrahlung entspricht.
Was ist ein UAH-Effekt?
Nach der geometrischen Reihe von UAH ergibt sich durch Hin- und Herstrahlung eine Verstärkung der Einstrahlung am Boden durch Gegenstrahlung um den Faktor 1/(1-0,385), was sowohl die Differenz zwischen 390 und 240 W/m² als auch die T-Erhöhung von 255 auf 288 K erklärt. Der UAH-Faktor, der in dem Strahlungsantrieb des CO2 von 3,7 W/m² beim IPCC nicht enthalten ist, wurde hier bereits 8mal erwähnt, UAH (siehe dazu meinen Kommentar vom 8. Oktober 2026 6:11) bereits 14mal.
Die geometrische Reihe ist Reihenentwicklung der Lösung einer Energiebilanz im idealisierten Einschichtmodell. Sie ist kein eigenständiger physikalischer Mechanismus und beweist insbesondere keine tatsächliche Abfolge wiederholter Hin- und Herstrahlungen in der Atmosphäre.
Herr Heß, das UAH-Beispiel für 100% Absorption ist insofern falsch als es keine tatsächliche Abfolge wiederholter und halbierter Hin- und Herstrahlungen in der Atmosphäre gibt. Das Ergebnis, nämlich die um den Faktor 1/(1-0,5) verstärkte summarische Einstrahlung am Boden IST ABER IM PRINZIP RICHTIG. Und genau das wird in meiner EXCEL-Rechnung für die reale Absorption von etwa 77% und somit 38,5% THE-Gegenstrahlung berücksichtigt.
Das auf Spektroskopie (Dr. Shine, line by line) basierte IPCC-Konzept „Strahlungsantrieb“ enthält den UAH-Faktor NICHT, und die fiktive Erhöhung der Solarstrahlung zur Nachbildung der IR-Zurückhaltung ist eher eine Krücke, die ja noch zweimal verstärkt wird um das fünffache „best guess“-ECS des IPCC zu erreichen.
Wie kommen sie auf diese Interpretation. Der Strahlungsantrieb wird nicht durch eine fiktive Erhöhung der Solarstrahlung berechnet, sondern aus der Änderung der Strahlungsbilanz z.b. infolge veränderter CO2-Konzentration.
Das Ergebnis ist nur innerhalb des idealisierten Einschichtmodells richtig. Dort folgt der Faktor 1/(1−0,5) = 2 aus der stationären Energiebilanz einer vollständig infrarotabsorbierenden, isothermen Atmosphärenschicht im reinen Strahlungsgleichgewicht.
Wir wissen Alle, dass das nicht unsere Erde beschreibt.
Herr Heß, die UAH-Grafik zeigt ein Beispiel für 100% Absorption durch eine Atmosphäre mit THG und Wolken. Real sind es nur etwa 77%, denn von 390 W/m² werden 300 absorbiert und gut 150 zurückgestrahlt. Pro CO2-Verdoppelung werden 7,4 W/m² mehr absorbiert und 3,7 W/m² zurückgehalten. Dies ergibt am Boden dasselbe wie eine um 3,7 W/m² erhöhte solare Einstrahlung an TOA. Deshalb die Bezeichnung „Strahlungsantrieb“.
Ihre Argumentation vermischt atmosphärische Absorption, Gegenstrahlung und Strahlungsantrieb.
In der realen Atmosphäre werden Strahlung und Energie kontinuierlich zwischen Oberfläche, Atmosphäre und Weltraum ausgetauscht. Die Differenz zwischen 390 W/m2 Oberflächenemission und 240 W/m2 ausgehender Strahlung am Oberrand der Atmosphäre ist deshalb keine Gegenstrahlung. Diese beträgt im globalen Mittel ungefähr 330 W/m2 laut Trenberth und Kiehl.
Auch Ihre Halbierung von 7,4 auf 3,7 W/m2 lässt sich aus den physikalischen Vorgängen in der Natur nicht ableiten. Die Atmosphäre besteht aus Schichten unterschiedlicher Temperatur, Dichte und optischer Dicke. Strahlung wird wellenlängenabhängig absorbiert, emittiert und auf ihrem Weg erneut absorbiert. Die Emission einer einzelnen Schicht in beide Richtungen bedeutet deshalb keineswegs, dass die Hälfte einer zusätzlich absorbierten Strahlungsleistung am Boden ankommt oder die andere Hälfte den Strahlungsantrieb bestimmt.
Der Strahlungsantrieb von etwa 3,7 W/m2 bei einer CO2-Verdoppelung beschreibt die berechnete Änderung des Netto-Strahlungsflusses unter definierten atmosphärischen Bedingungen. Er ist keine in der Natur stattfindende Aufteilung von 7,4 W/m2 in zwei gleiche Hälften.
Wenn Sie einen physikalischen Mechanismus behaupten, müssen Sie zeigen, wie sich Ihre 7,4 W/m2 aus den tatsächlichen Absorptions- und Emissionsprozessen der Atmosphäre ergeben und weshalb daraus genau 3,7 W/m2 folgen. Eine rechnerische Halbierung ersetzt keine physikalische Herleitung.
Herr Heß, nicht nur dass Strahlung in alle Richtungen emittiert wird, ergibt etwa die Hälfte nach unten sondern auch die Tatsache dass die HITRAN-Integration pro CO2-Verdoppelung 7,4 W/m² ergibt und der Strahlungsantrieb des IPCC 3,7 W/m² ist. Wenn Sie glauben, das lässt sich aus dem Gewusel all der Strahlungen in der realen Atmosphäre nicht ableiten, tun Sie sich unnötig schwer, das nachzuweisen – und damit zu behaupten dass alle Modellrechnungen (ausgenommen die vom Mond) falsch sind.
Hinweis: Der IPCC-Strahlungsantrieb gilt für „clear sky“ und ohne Wasserdampfüberlappung sowie Feedback. Meine EXEL-Rechnung berücksichtigt dagegen auf Basis von 240/390 W/m² auch die global-realistischen Verhältnisse, die sich bei 30% Albedo ergeben.
Können sie den Text zitieren wo das steht, dass sich die IPCC Definition auf „Clear – Sky“ bezieht, würde mich interessieren. Ich habe das bisher noch nicht gelesen.
Ist doch klar dass IPCC nicht die Details der Modellierung verrät – die Ergebnisse sollen wir ja glauben. Mir als Scientific Expert Reviewer sind aber die Details bekannt. Die Spektroskopie (z.B HITRAN) ergibt (bei IPCC ohne Wolken und Wasserdampf) pro CO2-Verdoppelung +3,7 W/m² (habe ich nachgerechnet). Am Boden wären das bei 288 K nach S-B +0,683 Grad. Als Basiswert rechnen die aber 1,11 Grad. Also Faktor 1/(1-0,385). Dann werden daraus mit einem Fake-Feedback (Faktor 2,7) die 3,0 Grad für ihre Modellrechnungen erzeugt.
Wann haben sie denn das letzte Mal ein Review gemacht?
Ich finde zum Beispiel folgendes in einem Paper von Etiman et al. 2016:
Das IPCC versteckt manche Sachen sehr tief im Haupttext und es ist diffizil das herauszuextrahieren. Aber wie modelliert wird, wird schon transparent berichtet.
Wie berücksichtigen denn sie die Wolken in ihrem Modell. Nehmen sie auch die Daten?
Das TAR-Review war um 2000. Wolkendaten brauche ich nicht. Wie gesagt, der Boden strahlt im Mittel 390 W/m² ab, 300 werden absorbiert und je etwa 150 nach oben und unten re-emittiert. Man kann natürlich mit riesigem Aufwand versuchen, über Tag und Nacht, alle Breiten, Länder, Ozeane und Jahreszeiten exakter zu rechnen, aber nach globaler Mittelung bringt das anstatt etwa 38,5% Gegenstrahlung sicher nur wenig. Und die Ursachen für die riesigen Fehler des IPCC wird man in den Texten nicht finden – ausser man macht selbst vereinfachte (aber in etwa richtige) Modellrechnungen.
hre Argumentation beruht auf einer physikalisch nicht begründeten Annahme. Aus der Absorption von 300 W/m2 folgt keineswegs, dass jeweils 150 W/m2 am Boden und am Oberrand der Atmosphäre ankommen.
Sie verwechseln die näherungsweise isotrope lokale Emission mit den tatsächlich an den Systemgrenzen ankommenden Strahlungsflüssen. Die emittierte Strahlung kann auf ihrem weiteren Weg erneut absorbiert werden. Die resultierenden Flüsse hängen deshalb von der spektralen Absorption, der optischen Dicke und dem vertikalen Temperaturprofil der Atmosphäre ab.
Auch die globale Mittelung beseitigt diese Zusammenhänge nicht, da der Strahlungstransfer nichtlinear ist. Wolken, Wasserdampf und Temperaturverteilungen sind daher keine beliebig vernachlässigbaren Details.
Ihre 38,5 % ergeben sich lediglich aus 150/390. Sie haben die 150 W/m2 aber nicht unabhängig aus den physikalischen Eigenschaften der Atmosphäre berechnet, sondern vorausgesetzt. Damit ist das Ergebnis eine Folge Ihrer Annahme und keine physikalische Herleitung der Gegenstrahlung.
Herr Heß, wenn aus 300 W/m² Absorption keineswegs folgt dass jeweils 150 W/m² am Boden und am Oberrand der Atmosphäre ankommen, rechnen Sie doch mal. 390-300=90 nach oben. 300/2= 150. Also 150 W/m² gehen nach unten und 150+90 kommen oben raus.
Ihre Argumentation gegen die vereinfachte Modellierung mit einer Schicht und dem Strahlungsmodell (also transparenter Atmosphäre für Sonnenstrahlung und ohne Feuchtkonvektion sowie deren Rückfluss, aber mit Wolken und THG) ist doch kontraproduktiv solange Sie nicht ein genaueres Modell machen und validieren. Und nicht
einsehen wollen dass der Strahlungsantrieb des IPCC auf noch weiter vereinfachter Basis (ohne Wasserdampf, ohne UAH, ohne Feedback, ohne Reduktion unterhalb von Wolken – also bei clear sky) ermittelt wird.
Herr Dietze, Ihre Rechnung 390 − 300 = 90 und 300 / 2 = 150 W/m2 ist mathematisch korrekt. Sie beweist jedoch nicht, dass die Atmosphäre tatsächlich jeweils 150 W/m2 nach oben und unten emittiert.
Diese Halbierung ist eine zusätzliche Modellannahme von Ihnen, die für eine isotherme, homogen emittierende Atmosphärenschicht gerechtfertigt werden kann. Für die reale Atmosphäre mit vertikalem Temperaturgradienten, spektral unterschiedlicher Absorption und Emission sowie Wolken folgt sie keineswegs aus den 300 W/m2 Absorption.
Ihr Einschichtmodell kann damit zwar eine konsistente Energiebilanz liefern. Sie bestimmen die atmosphärische Wirkung aber nicht unabhängig aus den physikalischen Eigenschaften der Atmosphäre, sondern setzen eine symmetrische Emission voraus. Die Übereinstimmung mit 240 W/m2 am Oberrand ist deshalb keine unabhängige Validierung Ihres Modells.
Übrigens wäre nach Ihrem Maßstab auch das Modell von Herrn Kuck validiert, sofern dessen Energiebilanz aufgeht. Genau das zeigt den Denkfehler: Eine konsistente Energiebilanz ist eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für die physikalische Validierung eines Modells.
Herr Heß, eine solche Beleidigung meines Modells dass es – ähnlich wie die falsche Berechnung von Herrn Kuck mit der riesigen Gegenstrahlung seiner IR-spiegelnden Nachtwolken und dem extrem geringen Bodenspeicherfluss – lediglich durch eine passende Bilanz validiert ist, hätte ich von Ihnen nicht erwartet. Offenbar haben Sie meine EXCEL-Rechnung mit dem Strahlungsmodell garnicht richtig verstanden.
Im Gegensatz zu mir kennen Sie auch nicht alle Details der IPCC-Modelle und somit auch nicht deren krasse Fehler, die mit ECS x5 und längerfristig etwa 9facher CO2-Halbwertszeit fälschlich unsere fatale Dekarbonisierung erforden. Dasselbe gilt offensichtlich für die „hervorragende“ Mondrechnung (2017) die mit dem minimalen Regolithspeicher auf der Erde (ohne atmosphärische Gegenstrahlung) einen globalen solaren Mittelwert von -52 Grad (!) sowie am Äquator Schwankungen der Temperatur über Tag und Nacht von etwa 240 (!) Grad ergibt.
Herr Dietze, eine kritische Prüfung Ihres Modells ist keine Beleidigung. Ich habe auch nicht behauptet, dass Ihre Excel-Rechnung ausschließlich aus einer Energiebilanz besteht. Meine Kritik betrifft die physikalische Begründung und unabhängige Validierung Ihrer Ergebnisse. Da genügt es nicht dass eine Energiebilanz aufgeht, nicht bei Ihnen und nicht bei Herrn Kuck.
Sie haben selbst die Rechnung 300 / 2 = 150 W/m2 angeführt. Meine Frage bleibt deshalb unverändert: Wird diese symmetrische Emission unabhängig aus den physikalischen Eigenschaften der Atmosphäre berechnet, oder ist sie eine Annahme Ihres Einschichtmodells?
Meine Antwort ist Ja, bis sie das Gegenteil zeigen.
Falls Ihr Strahlungsmodell diese Werte unabhängig berechnet, können wir die zugrunde liegenden Gleichungen, Randbedingungen und Ergebnisse mit Beobachtungen vergleichen. Insbesondere interessiert mich, wie Ihr Modell die tatsächlich beobachtete atmosphärische Gegenstrahlung von global etwa 340 W/m2 erklärt, wenn Sie 150 W/m2 ansetzen.
Ihre zusätzlichen Behauptungen über eine fünffach überschätzte ECS, eine neunfach überschätzte CO2-Halbwertszeit und die Mondrechnung sind eigenständige Themen. Auch diese lassen sich physikalisch und mathematisch prüfen. Allerdings liefern sie keine Prüfung, sondern nur eine Behauptung. Da bleibt der Eindruck, dass sie einfach ihr Modell richtig finden und alle anderen Modelle falsch mit der Begründung, dass sie nicht ihr Modell reproduzieren. Schöner Zirkelschluss.
Dass sie Expert-Reviewer sind und detaillierte Insider-Informationen über die IPCC-Modelle haben ist in diesem Forum keine Begründung, es sei denn sie legen diese Informationen offen, was sie nicht tun.
Herr Heß, dass Sie behaupten, ich liefere keine Begründung wenn ich nicht die IPCC-Insiderinformationen offenlege, ist absurd. Und Sie wollen doch nicht etwa die Fakten bestreiten dass die Mondrechnung ohne Atmosphäre (2017) am Erdäquator -52 Grad und tägliche Temperaturschwankungen von etwa 240 Grad ergab und bei Herrn Kuck am Ozean, wenn TN fast TT ist, der Bodenspeicherfluss gegen Null geht und die Nachtwolken fast 200% der Bodenabstrahlung absorbieren müssen um die Hälfte zurückzustrahlen damit sie die Nachtseite auf fast gleicher Temperatur halten können.
Und auch dass beim IPCC ECS 5x und der CO2-Strahlungsantrieb die HÄLFTE (!) der HITRAN-Absorption ist sowie die CO2-Halbwertszeit (gemäß Impulse Response Function) längerfristig etwa um den Faktor 9 zu hoch ist. Dass ich einfach mein Modell richtig finde und alle anderen Modelle falsch mit der Begründung, dass sie mein Modell nicht reproduzieren, sei ein schöner Zirkelschluss, ist das ALLERLETZTE. Damit offenbaren Sie Ihre Faktenresistenz und versuchen böswillig, mir zu unterstellen dass ich unbegründete Behauptungen verbreite.
Herr Dietze, Ihre Ausführungen über die Mondrechnung, Herrn Kucks Modell, ECS, HITRAN und die CO2-Impulsantwortfunktion beantworten meine ursprüngliche Frage nicht.
Die 38,5 % ergeben sich bei Ihrer angeführten Herleitung aus 150/390, wobei die 150 W/m² wiederum aus der Differenz zweier vorgegebener Strahlungsflüsse stammen. Das ist eine effektive Bilanzgröße, kein unabhängig aus den physikalischen Eigenschaften der Atmosphäre berechneter Emissionsgrad.
Eine solche Berechnung müsste insbesondere die spektralen Absorptions- und Emissionseigenschaften, die Konzentrations- und Temperaturprofile sowie die optischen Weglängen berücksichtigen.
Die Gleichsetzung Ihrer Bilanzgröße mit einem physikalischen Emissionsgrad erfordert daher eine zusätzliche Begründung und eine unabhängige Validierung anhand von Beobachtungen. Beides haben Sie mit Ihrer bisherigen Argumentation nicht nachgewiesen.
Das ist weder eine persönliche Kritik noch ein Zirkelschluss, sondern die grundlegende Unterscheidung zwischen einer rechnerisch konsistenten Bilanz und einem physikalisch validierten Modell.
Herr Heß, die unabhängige Validierung der Gegenstrahlung von 150 W/m² anhand von Beobachtungen, nämlich 390 W/m² ab Boden und 240 W/m² ab TOA ist doch erfolgt. Dass Sie diese nicht verstehen und wegen KT aus dem Gewusel von Strahlungen physikalisch korrekt und rechnerisch umständlich herleiten wollen, das aber nicht schaffen, ist doch IHR Problem und kein unterlassener Nachweis meinerseits. Sie rauben mit Ihren verbalen und nicht quantifizierbaren Einwänden nur unsere Zeit und leisten keinerlei Beitrag um vereinfachte richtige Modelle noch zu verbessern. So säen Sie doch nur Zweifel und schaden damit unserer Glaubwürdigkeit, was für die Aufklärung gegen die von IPCC, EU und unserer Klimaschutz-Regierung angestrebte Dekarbonisierung nur kontraproduktiv wirkt.
Sie verwenden dieselben beiden Größen, aus denen sie die 150 W/m2 berechnen, anschließend als Beleg für deren Richtigkeit. Das ist keine Validierung.
Herr Heß, ich verstehe nicht warum ich die Richtigkeit von 390 W/m² ab Boden und 240 ab TOA beweisen soll (womit sich doch auch die Differenz zwischen 255 und 288 K ergibt) weil Sie unbedingt an meiner physikalisch im Prinzip richtigen Modellrechnung etwas aussetzen wollen – und das offenbar nur wegen eines unsinnigen Streits um den Begriff „Gegenstrahlung“ wegen KT.
Es gibt doch eklatante Fehler in den Modellen von Weber, Kuck, IPCC sowie auch bei der grob falschen Anwendung der Mondberechnung mit dem minimalen Regolithspeicher auf einer gedachte Erde mit Ozeanen aber „ohne Atmosphäre“, welche Sie gar für „ausgezeichnet“ halten und womit Sie sich seltsamerweise garnicht befassen – im Gegensatz zu meinem „Fit-Parameter“ für den Bodenspeicher, der am Äquator realistische Temperaturschwankungen um etwa 12 Grad anstatt tödliche 240 Grad ergibt.
„Im Gegensatz zu mir kennen Sie auch nicht alle Details der IPCC-Modelle und somit auch nicht deren krasse Fehler, die mit ECS x5 und längerfristig etwa 9facher CO2-Halbwertszeit fälschlich unsere fatale Dekarbonisierung erforden.“
Und Sie sind also der Meinung wenn Sie „IPCC-Insiderinformationen“ besitzen, dann ändert dies die Wertigkeit Ihrer eigenen Analysen/Berechnungen dahingehend das dieses nunmehr die allein glückseeligmachende Wahrheit repräsentieren? Hmmm, ein durchaus wunderlicher Ansatz eine, seine eigene, Theorie zu pushen. Mal davon abgesehen, das wenn Sie solche Kenntnisse besitzen, besitzen würden, Ihnen doch durchaus klar sein müsste das sich die Algorithmen der komplexen Modelle nicht einmal annähernd mit einem Einschichtmodell auf Excelbasis vergleichen lassen, geschweige denn weitaus tiefergehende Erkenntnisse liefern könnte. Da scheint mir doch wohl eher der unerfüllbare Wunsch der Vater des Gedanken zu sein.
Herr Heß, es ist nicht zu fassen dass sich die 38,5% lediglich aus 150/390 ergeben haben und ich die 150 W/m² nicht unabhängig aus den physikalischen Eigenschaften der Atmosphäre berechnet, sondern als Annahme (!) vorausgesetzt habe. Dass Sie S-B und die 390 W/m² ab Boden bei +15 Grad sowie die Abstrahlung der Erde an TOA von 240 W/m² als „Annahme“ bezeichnen, ist grotesk. Geht’s noch??
Die 38,5 % sind bei Ihrer Herleitung eine aus vorgegebenen Strahlungsflüssen abgeleitete effektive Bilanzgröße, kein unabhängig aus den physikalischen Eigenschaften der Atmosphäre berechneter Emissionsgrad. Die Gleichsetzung beider Größen erfordert zusätzliche Modellannahmen, deren physikalische Begründung Sie bislang schuldig bleiben. Als Beschreibung der tatsächlichen atmosphärischen Gegenstrahlung widersprechen Ihre 150 W/m² zudem den Beobachtungen, die im globalen Mittel etwa 340 W/m2 ergeben.
Die Gültigkeit des Stefan-Boltzmann-Gesetzes legitimiert nicht jede physikalische Interpretation einer Differenz zweier Strahlungsflüsse.
Herr Heß, dass Sie als Gegenstrahlung (oder Strahlungsantrieb) wieder den willkürlich langwellig festgelegten und mehr als doppelt zu großen Anteil der Einstrahlung am Boden von KT verteidigen, macht keinen Sinn. GEGENstrahlung ist doch Strahlung welche entgegen der Abstrahlung des Bodens eingeht – also gehört eigentlich doch auch die solare Einstrahlung dazu.
Wenn aber der THE, der ja NICHT durch EINstrahlung entsteht, sondern durch etwa hälftige Rückstrahlung von absorbierter Bodenabstrahlung, wobei sich diese um den UAH-Faktor 1/(1-0,385) verstärkt, dann ist der Wert von KT nicht zu gebrauchen weil er bei Modellrechnungen einen falschen THE ergibt. Zur Unterscheidung wäre der Begriff THE-Gegenstrahlung sinnvoll. Für die Gegenstrahlung hatte ich z.B. einen Spiegel genannt, der vor einen Scheinwerfer gehalten wird, wodurch sich die Birne überhitzt.
Herr Dietze, die hälftige Rückstrahlung ist eine didaktische Vereinfachung aus elementaren Energiebilanzmodellen, kein eigenständiger physikalischer Mechanismus in der Natur. In der realen Atmosphäre finden spektrale Absorption und temperaturabhängige Emission statt. Die Strahlungsflüsse ergeben sich aus den optischen Eigenschaften sowie den Temperatur- und Konzentrationsprofilen der Atmosphäre, nicht aus einer pauschalen Halbierung absorbierter Strahlung. Der atmosphärische Treibhauseffekt beruht auf diesen Strahlungstransportprozessen und nicht auf einer hälftigen Rückstrahlung. Durch dieses künstliche Konzept der hälftigen Rückstrahlung entsteht er nicht.
Herr Heß, Sie befassen sich mit der Entstehung der Gegenstrahlung so dass der atmosphärische Treibhauseffekt auf den genannten Strahlungstransportprozessen und vermeintlich nicht auf einer hälftigen Rückstrahlung beruht. Ich interessiere mich nur für die beobachtete GRÖSSE der Gegenstrahlung, die sich aus 390-240 W/m² ergibt und mit 38,5% proportional zur Bodenabstrahlung ist.
Welche Prozesse sich da abspielen, ist doch egal. Und der Faktor 1/(1-0,385) ist auch richtig, da die Gegenstrahlung die Bodenemission erhöht und diese wieder die Gegenstrahlung.
Meine EXCEL-Berechnung arbeitet also korrekt und mit realistischen Werten. Wenn Sie das nicht einsehen, wollen, haben Sie die Berechnung leider nicht verstanden und ignorieren die bekannten Messwerte aus denen folgt dass etwa 77% der Bodenabstrahlung von THG und Wolken (bei 30% Albedo) absorbiert wird – und dabei sind auch Wasserdampf, Feuchtkonvektion, Feedback sowie Temperatur und Gradienten berücksichtigt. Wenn Sie 50% Strahlungsantrieb welcher auch von IPCC verwendet wird, nicht glauben und vielleicht z.B. 40/60% für richtiger halten, können Sie das gern mal genauer untersuchen. Diese kleine Korrektur kann leicht in der Berechnung berücksichtigt werden.
Herr Dietze, die hälftige Rückstrahlung ist eine didaktische Vereinfachung aus elementaren Energiebilanzmodellen, kein eigenständiger physikalischer Mechanismus in der Natur. In der realen Atmosphäre finden spektrale Absorption und temperaturabhängige Emission statt. Die Strahlungsflüsse ergeben sich aus den optischen Eigenschaften sowie den Temperatur- und Konzentrationsprofilen der Atmosphäre, nicht aus einer pauschalen Halbierung absorbierter Strahlung. Der atmosphärische Treibhauseffekt beruht auf diesen Strahlungstransportprozessen und nicht auf einer grundsätzlich hälftigen Rückstrahlung.
Beobachtet werden hier zwei aufwärtsgerichtete Strahlungsflüsse an unterschiedlichen Höhen. Ihre Differenz von 150 W/m2 ist keine beobachtete abwärtsgerichtete Gegenstrahlung.
Wenn Sie sich ausschließlich für deren Größe interessieren, brauchen Sie eine unabhängige Bestimmung genau dieses Flusses. Die Gleichsetzung „Gegenstrahlung = Bodenemission minus Abstrahlung in den Weltraum“ ist eine zusätzliche Modellannahme, kein Beobachtungsergebnis. Auch die behauptete Proportionalität von 38,5 % folgt daraus nicht: Ein aus einem Zustand berechnetes Verhältnis belegt kein konstantes Verhältnis bei Änderungen.
Herr Heß, dass die Differenz 390-240, also 150 W/m², keine beobachtete abwärtsgerichtete Gegenstrahlung sein soll, zeigt dass Sie diese einfache Quantifizierung immer noch nicht verstanden haben. Deshalb glauben Sie fälschlich, dazu sei eine sehr komplizierte Analyse aller Prozesse in der Atmosphäre nötig – die ich ja nicht mache, weshalb Sie meine richtige Modellrechnung für falsch halten und auch Sie selbst nicht in der Lage sind, solch eine Berechnung zu präsentieren.
Deshalb hier mein Beispiel: Es wird ein semipermeabler Spiegel vor einen Scheinwerfer gehalten, der (100-77+38,5)% des Lichts durchlässt und 38,5% als Gegenstrahlung (entsprechend (390-240)/390) zurückwirft. Dieser Teil muss vom Scheinwerfer re-emittiert werden und erhöht die Abstrahlung. Es entsteht eine konvergierende geometrische Reihe (Faktor 1/1-0,385). Am Boden wird also die Temperatur durch die Gegenstrahlung von +38,5%=150 W/m² nach S-B um die 4.√ aus diesem Faktor erhöht (z.B. von 255 auf 288 K). Und das ist der Treibhauseffekt.
Sie meinen die 150 W/m2 sind der Effekt? Dann fehlt jetzt noch die Quantifizierung warum es 150 W/m2 sind vielleicht?
Warum sind es nicht 160 oder 120?
390 -240 sind doch 150.
Ah ja, und die physikalische Grundlage ist?
Wenn Sie nach den physikalschen Grundlagen für solare Einstrahlung, globalem Temperaturmittelwert und S-B fragen, machen Sie sich doch lächerlich. Schliesslich könnten Sie auch fragen warum die Erde rotiert, eine Kugel und keine Scheibe ist.
Sie meinen, die 150 W/m2 ergeben sich aus dem SB Gesetz? Welche Temperatur ist die Grundlage?
Zusatzfrage: kann eine Scheibe rotieren?
Nein, Herr Schulz macht sich nicht lächerlich, wenn er nach einer physikalischen Begründung fragt für ihre 150 W/m2 fragt. Sie hingegen weichen aus.
Weil es nur eine mathematische Grundlage gibt, richtig?
Nur mathematisch ist zu wenig. Es ist ein „Als Ob“ Modell mit dem man früher als Analogbild versucht hat den Treibhauseffekt didaktisch zu erklären. Ich habe das lange nicht mehr gelesen. Das ist auchvgur so, denn es beschreibt nicht was in der Natur passiert.
Günter Heß 22. Oktober 2026 10:27
Es gibt aber immer noch eine signifikante Menge an Leuten, die bereits an den einfach didaktischen Erklärungen scheitern. Wenn die nichtmal das einfache Modell verstehen, wie sollen die dann die komplexeren Vorgänge in der realen Atmosphäre verstehen?
Ich denke, es ist Platz für beides. Das Problem entsteht IMHO erst dann, wenn versucht wird, die Ergebnisse eines einfachen didaktischen Modells direkt 1:1 auf die reale Atmosphäre zu übertragen oder gar Modelle, die das reale Verhalten modellieren, als falsch zu bezeichnen …
Das ist sicher richtig. Was ich aber beobachtet habe ist, dass es so gelehrt wird als würde es in der Natur mechanistisch so funktionieren und nicht, dass es nur ein Modell ist.
Ist es verwunderlich an dieser Didaktik zu scheitern? Sie sehen es als richtig an?
Werner Schulz 22. Oktober 2026 17:11
Nach 10 jahren Beschäftigung mit dem Thema … JA.
Unter den Annahmen, die Herr Dietze trifft, ja.
Herr Heß, wie können Sie behaupten, mein Modell beschreibt nicht was in der Natur passiert? Die reale Natur auf der Erde ist doch so komplex und õrtlich sowie zeitlich variabel dass nur makroskopisch-physikalisch vereinfachte Berechnungen möglich sind. Und es kommt doch auf iim Mittel realistische Ergebnisse an. Meinen Kommentar vom 22. Oktober 2026 7:07 haben Sie nicht gelesen oder ignorieren Sie ihn erwa? Ich frage mich noch immer warum Sie, obwohl Sie doch alles besser wissen, nicht mal selbst ein rechenbares und die Natur korrekt beschreibendes Modell präsentieren, welches ja die großen Differenzen zu den falschen Modellen aufdecken würde.
Ganz einfach, weil ihre „Rückstrahlung“ 150 W/m2 beträgt und in der Natur 330 W/m2 gemessen werden und weil in der Natur beobachtet werden kann, dass ihre Energiebilanz für die Erdoberfläche unvollständig ist und wichtige Beiträge weglässt. Dadurch kann man sehen, dass ihr Modell die Natur nicht beschreibt. Die Rückstrahlung mit dem Faktor 38.5 % der Bodenabstrahlung gibt es ebenfalls in der Natur nicht.
Interessant, Sie entwickeln kein eigenes Modell weil ich 150 W/m² benutze anstatt den von KT gemessenen Naturwert. Und wenn es die Rückstrahlung aus etwa 77% Absorption mit dem Faktor 38,5 % der Bodenabstrahlung in der Natur nicht gibt, gibt es in der Natur doch auch den Treibhauseffekt nicht. HEUREKA!!
Dann ist auch der „Strahlungsantrieb“ des IPCC von 3,7 W/m² pro CO2-Verdoppelung ein Märchen. Verraten Sie uns doch bitte mal wieso ein globaler Mittelwert von +15 Grad beobachtet wird obwohl nach S-B die solare Temperatur einer isothermen Erdkugel -18 Grad beträgt…
Es gibt ihren Treibhauseffekt nicht in der Natur. Ihr Modell benutzt einen Faktor der mit einer Physik begründet ist die in der Natur so nicht existiert. Es gibt ihren Treibhauseffekt also so nicht.
Dann sehen wir das genauso!
Herr Dietze, die Subtraktion ist richtig, ihre Deutung als Gegenstrahlung ist unbegründet. Die 390 W/m2 beschreiben die aufwärtsgerichtete Bodenabstrahlung, die 240 W/m2 die aufwärtsgerichtete Abstrahlung des gesamten Systems ins All, einschließlich der Emission von Atmosphäre und Wolken. Ihre Differenz ist deshalb keine Beobachtung eines abwärtsgerichteten Strahlungsflusses.
Herr Heß, Sie haben das Strahlungsgleichgewicht nicht verstanden. Da die Atmosphäre keine Energie erzeugt, müssen wenn unten 390 W/m² hineingehen und oben nur 240 herauskommen, 150 nach unten gehen.
Dass die Atmosphäre keine Energie erzeugt, ist richtig. Ihre Bilanz ist aber unvollständig: Die Atmosphäre absorbiert zusätzlich Sonnenstrahlung und erhält fühlbare sowie latente Wärme vom Boden. Außerdem enthalten die 240 W/m2 am Oberrand auch direkt durchgelassene Bodenstrahlung. Aus 390 − 240 folgt deshalb keine Gegenstrahlung von 150 W/m2. Energieerhaltung gilt für die vollständige Bilanz.
Nur die Erdatmosphäre ist kein instantan reflektierender Spiegel; sie reagiert örtlich und zeitlich thermodynamisch nichtlinear-chaotisch, d.h. nicht gemäß Ihrem konstanten Faktor (38,5), welcher „zufällig“ gegriffen ist. Sie sehen nur einen möglichen Zustand, wo es viele gibt, oder?
Herr Heß, wenn Sie sogar anführen dass ein aus einem Zustand berechnetes Verhältnis kein konstantes Verhältnis bei Änderungen belegt, gehen Sie von einer Nichtlinearität bei der Absorption von Strahlungsenegie aus, womit Sie sogar das höchst präzise HITRAN angreifen.
Es wird Zeit dass Sie sich zur Abwechslung mal mit den essentiellen Fehlern der Modelle von z.B. Weber, Kuck, IPCC sowie dem um etwa den Faktor 80 zu kleinen Regolith-Bodenspeicher des „hervorragenden“ Mondprogramms (2017) befassen, welcher auf der rotierenden Erde ohne Atmosphäre einen Mittelwert von -52 Grad und am Äquator tödliche Schwankungen der Temperatur um etwa 240 Grad erzeugt.
Herr Dietze, wie folgt aus der Linearität der Absorption bei festen Bedingungen die Konstanz Ihres Flussverhältnisses bei veränderten Bedingungen? Wo belegt HITRAN diesen Schluss?
Herr Heß, die Balken des HITRAN-Transmissionsspektrums geben an, auf wieviel % eine Emission bei Durchstrahlung einer Schicht mit x ppm CO2 in einem Bereich von 15/28 cm^-1 – wo etwa 60 Linien flächentreu zusammengefasst sind – reduziert wird. Die Balken werden integriert und zur Berechnung der CO2-Absorption benutzt, welche dann halbiert die Gegenstrahlung ergibt.
Das alles ist linear, ergibt für jede Verdoppelung der ppm dieselbe Absorption, und die % Absorption hängt NICHT von der Intensität ab. Wegen der spektrokopischen Messungen habe mit Dr. Hug zusammen gearbeitet und kann das bestätigen. Dass Sie sich gerade gegen mein Modell wie ein Wadenbeisser engagieren anstatt sich mal mit den essentiellen Fehlern anderer Modelle zu befassen, ist seltsam. Meine Berechnung realischer Temperaturen am Erdäquator (+32 ±6,2 Grad) mit Gegenstrahlung scheint Ihnen nicht zu passen, aber die absurden solaren Werte +110 bis -130 Grad (!!) bei der „hervorragenden“ Mondrechnug mit Mini-Regolithspeicher und ohne Erdatmosphäre scheinen Sie zu akzeptieren.
Sie stellen die Genauigkeit der spektroskopischen Daten so dar, als bestätige sie automatisch Ihre Halbierungsregel. Das tut sie nicht. Für die Gegenstrahlung müssen Sie zusätzlich die temperaturabhängige Eigenemission der Atmosphärenschichten und den Strahlungstransport zum Boden berechnen. Genau deshalb führt auch Harde eine Strahlungstransportrechnung durch. Korrekte Absorptionsdaten allein bestätigen Ihre Berechnung der Gegenstrahlung nicht.
Peter Dietze 16. Oktober 2026 15:11
Das Bild ist aus einer Vorlesung der University of Arizona (Natural Sciences 101, Introduction to Meteorology and Climate, Radiation, Greenhouse effect ), nicht Alabama Huntsville. Und es zeigt eine Verdoppelung, nicht 1/(1-0,385).
Und es ist auch nur eine einfache Veranschaulichung. In der Realität geht nicht die Hälfte zur Oberfläche und die andere Hälfte ins All…
Herr Dietze,
(Dietze)
Die „vollständige Bilanz an der Oberfläche“ (Differenz zwischen 390 und 240 W/m2) wird doch bei meiner THE-Gegenstrahlung implizit berücksichtigt.
(Kuck)
Ihre „vollständige Bilanz an der Oberfläche“ (Differenz zwischen 390 und 240 W/m2) gilt nur für die K-T-Bilanz.
Für die Tagesbilanz von Galle (Sri Lanka) gilt:
ET(505,7 W/qm) = XT(474,5 W/qm) + QT(31,2 W/qm)
Für die Nachtbilanz von Galle (Sri Lanka) gilt:
GN(412,1 W/qm) = XN(474,5 W/qm) + QN(-31,2 W/qm)
Offensichtlich gibt es keinen THE.
Herr Kuck, GN müsste aber 443,3 W/m² sein. Da Galle am Ozean liegt, ist Ihr XT-XN viel zu klein und deshalb erfinden Sie eine groteske Gegenstrahlung der isolierenden Nachtwolken, welche eine Absorption von 173,7% der Bodenabstrahlung (!!) erfordert. Geht’s noch?? Vergleichen Sie mal mit meiner EXCEL-Berechnung wo die nächtliche Gegenstrahlung (allerdings nicht von Galle) 190 W/m² ist. Wann begreifen Sie endlich Ihre Fehler??
Eine Absorption von 200% der Bodenabstrahlung (!) und Ihr grottenfalscher Speicherfluss Null bei XN=XT würde (ohne IR-Spiegel an der Unterseite der Nachtwolken) 50% Gegenstrahlung und damit eine perfekte Isolation der Nachthemisphäre bedeuten. Und Uli Weber hätte sein Problem der fehlenden Nachtsonne endlich gelöst..
Herr Hess,
da bei KT die globale gemittelte Gegenstrahlung 333 W/m2 ist, wie ist die Verteilung auf dem Globus, was bewirkt das mittel von 333 W/m2, wo werden die niedrigen Werte an den Polen wieder ausgeglichen?
Kennen sie da eine Aufstellung der Verteilung über die Breitengrade?
Sie können sich die räumlich aufgelösten Gegenstrahlungsfelder aus der ERA5-Reanalyse oder dem CERES-Datenprodukt besorgen. Anhand der Jahresmittel sehen Sie, wo niedrigere und höhere Werte auftreten und wie diese zum flächengewichteten globalen Mittel beitragen. Beispiele für diese räumliche Verteilung finden Sie auch in dem einen oder anderen Meteorologie- oder Klimatologiebuch.
Wie misst ein Satellit eigentlich noch mal die Strahlung, die nach unten geht?
Gar nicht? Alles Modelle?
Jahresmittel?
342.2 Wm-2 and 344.3 Wm-2? Im Jahresmittel für 10 Jahre?
Mit welcher Ungenauigkeit?
Können sie eine Abbildung bringen, wo die Werte eingetragen sind? Ist recht einfach zu finden, oder sollte es sein?
Im Ceres Datenprodukt ist die Gegenstrahlung drin. Allerdings berechnet.
Baseline Surface Radiation Network (BSRN) wenn sie Messungen wollen, aber das Messnetz ist nur punktuell denke ich
Das kann man ja mit globalen Berechnungen ausgleichen vielleicht?
Mit der entsprechenden Größenordnung der Fehler, die dann sicher nicht grosser sein können als was man als Forcing annimmt?
Wenn man das berechnen kann, kriegt man für den Fall 100%CO2 0.05kPa auch ein Ergebnis?
Hätten sie was anzubieten?
Es fehlen die Messungen bei ihrer hypothetischen Atmosphäre.
Welche Messungen fehlen denn?
Gibt es keine von benachbarten Planeten bei entsprechender Höhe?
Was machen denn 4℅ andere Gase aus?
Und sagten sie nicht selbst, das die Rückstrahlung berechnet ist und nicht gemessen?
Kann man ja beides. Ceres rechnet.
Kann man also rechnen? Wo fehlts? Kennen sie die Strahlungstransportgleichung nicht?
Was hatten sie den gerechnet als sie auf 1K gekommen sind?
Sie kennen sie doch auch.
Aber Herr Hess, ich kann ja nicht rechnen und habs nicht verstanden, muss dumm sein weil ich so viel frage, da kennt man vielleicht das Wort, aber ob ich da auch gleich die Berechnung machen kann?
Da sind sie viel eher geeignet, vielleicht?
Wie waere es mit einer Abschaetzung? Koennte man sagen, das die Ruckstrahlung nicht hoeher sein kann als die Bodenabstrahlung?
Kann man nicht diesen Betrag bestimmen?
Wie waere das noch mal fuer eine IR undurchlaessige Atmosphaere?
Wenn da der Boden mit 396 W/m2 strahlt, dann ist die Ruckstrahlung auch 396 W/m2?
Wie ergibt sich dann die Temperatur? Oder gibt die Temperatur die Abstrahlintensitaet vor?
Nein, bei ihrer Aufgabe kann ich das nicht.
In der irdischen Atmosphäre haben wir die Satellitenmessungen, Bodenmessungen, Ballon- und Radiosondenmessungen und mittlerweile sehr gute Strahlungstransportrechnungen, so daß CERES eben rechnerisch die Gegenstrahlung bestimmen kann für den gesamten Globus. Das ist eine tolle Leistung.
Nicht mal ne Schätzung? Warum können sie es nicht? Es gibt ja nicht nur irdische Atmosphären, die werden doch sicher auch durchgerechnet?
Wir haben doch Rechnungen dafür, oder nicht?
Ich habe sie jedenfalls nicht, aber vermutlich haben sie Recht es wird wohl Messungen und Rechnungen geben. Wenn sie etwas finden können sie es ja verlinken.
Allerdings sagt das ja nicht so viel über die irdische Atmosphäre aus.
Ihre Frage allerdings auch nicht.
Werner Schulz 15. Oktober 2026 17:35
Das Problem ist eher, dass Sie seit Monaten mit dem von Herrn Heß ermittelten Wert durch die Kommentare toben, die eigenartigsten Behauptungen daraus ableiten und nun anscheinend nicht einmal wissen, wie der Wert entstanden ist. Dabei hat es Herr Heß gesagt, wie er den Wert (und Graphen wenn ich mich recht entsinne) bestimmt hat.
Gut Herr Schmidt / Marvin, das sie sich daran erinnern. Genau aus dem Grunde wunder ich mich, warum Herr Heß es auf einmal nicht mehr kann. Wie hieß das Model noch mal?
Und kann es sein, das diese „Gegenstrahlung“ also wieviel es ist, von der Temperatur bestimmt wird? Wenn man doch nur wüsste welche das ist.
1K weniger? Ist die eigentliche Temperatur noch eine offene Frage?
Ist die Frage nicht eher, WAS messen die Satelliten tatsächlich und weniger WIE messen diese?
„Empirische Widerlegung der thermischen Zuordnung zu CO₂: Die Korrelation zwischen CO₂-Konzentration und Temperatur in Satellitendaten ist ein Artefakt des spektroskopischen O₂-Modells (1979–2025)“
https://www.academia.edu/176461929/Empirical_Refutation_of_the_Thermal_Attribution_to_CO_The_Satellite_CO_Temperature_Correlation_Is_an_Artifact_of_the_O_Spectroscopic_Framework_1979_2025?fbclid=IwY2xjawU8Gh9leHRuA2FlbQIxMABwZG9mAXNydGMGYXBwX2lkEDIyMjAzOTE3ODgyMDA4OTIAAR5pUz3r_ei2aXCrnAoKhBcJ_QduVaClSynCeuYwjLJKoRPeVieSuUJCLbaTEg_aem_F7J9gaSZnKQbFUi2cSCn1Q
T. Grun 15. Oktober 2026 16:33
Haben Sie die zitierte Arbeit auch gelesen? Machen die da nicht das beliebte „Oh kuck mal, wenn wir den langfristigen Trend entfernen, gibt es keinen Zusammenhang mehr zwischen CO2-.Anstieg und Temperaturanstieg und die Schwankungen innerhalb eines Jahres werden durch … dominiert.“?
Wenn ich etwas verlinke, dann habe ich es auch selbst gelesen. Was Sie belieben ist Ihre Angelegenheit, für mich zählt erst einmal was geschrieben steht und womit man somit auch arbeiten kann. Die Fragen in der Arbeit sind berechtigt, ob sie jedem gefallen mögen steht auf einem anderen Blatt. Also nimmt man die Angaben her und recherchiert ein wenig weiter um sich danach dazu eine Meinung zu bilden. Dafür braucht es weder Ihre Zustimmung oder Ablehnung, es sind berechtigte Fragestellungen welche man nicht mal eben bequem mit „Oh guck mal…“ beantworten sollte sondern mit Argumenten, wenn man der Meinung ist es wäre eine falsche Annahme. Es scheint, Sie müssen noch sehr viel lernen in Bezug auf wissenschaftliches Arbeiten, da ist anschlussfähige Argumentationslyrik nicht wirklich hilfreich.
T. Grun 15. Oktober 2026 18:06
Mein „Oh guck mal …“ war eine zugegeben etwas laxe Beschreibung dessen, was da zum Teil im Artikel gemacht wird. Sie finden das bereits im Abstract und auch in der Arbeit (4.2.1, 4.2.2):
Der andere Teil ist auch irritierend: Er merkt an, dass zur Bestimmung des CO2-Gehaltes und zur Bestimmung der Temperatur beide male in den Banden von O2 gemessen wird und konstruiert daraus ein Problem. Nun wird der CO2-Gehalt und die Temperatur aber nicht nur mit Satelliten gemessen, sondern auch durch Bodenstationen (nicht untere Troposphäre, aber …). Und die weisen die gleichen Trends auf.
Ihre Antwort war aber auch eher lyrisch. Und wenn man wissenschafltich gearbeitet hat und dann diese Artikel liest …

Aber weil ich da mal rumgestöbert habe, möchte ich dieses Bild nicht für mich behalten. Das ist viel „überzeugender“ als der Artikel:
Boah, was für ein Schwachsinn!
Die Atmosphäre besteht also aus einem Würfel mit 1m Kantenlänge
🥱
Sie haben also rumgestöbert und liefern nun einen völlig anderen Bezug, weitab von der Fragestellung? Noch dazu ziemlichen Schwachsinn abseits dessen was selbst kritisch zur allgemein gültigen Le(e)hre eingestellte Zeitgenossen behaupten würden. Fehlt Ihnen die Befähigung den verlinkten Artikel zu verstehen, dann am besten garnichts posten. Aber so ist dies noch nicht einmal ein Meinungsbeitrag sondern eine, Ihre übliche Art, provozierend auf unliebsame Meinungen zu reagieren wenn die Sachargumente fehlen. Für mich ist Ihre Art, Anzeichen einer charakterlichen Schwäche, sich überall hinein zu zwängen ohne auch nur den Ansatz von Wissen beizutragen, alleine nur deshalb um als Störfaktor Sachdiskussionen nicht aufkommen zu lassen.
T. Grun 16. Oktober 2026 0:49
Mein Kommentar war zweigeteilt. Die ersten 90% enthielten den sachlichen Teil, die Untermauerung dessen, was ich vorher etwas lax formuliert habe. Den hätten Sie aufgreifen können und zeigen können, dass ich da falsch liege. Sie haben sich für eine Empörung über die letzten 10% entschieden. Könnte auch ein Indiz dafür sein, wer hier keine Sachargumente hat.
Ich wollte mir ein Bild von dem machen, was der Autor abgesehen von dem verlinkten Artikel noch so geschrieben hat. Und da habe ich halt den Artikel gefunden, zu dem das Bild gehört: „Study of the Effective Size of CO₂ and H₂O Molecules Using the van der Waals Radius and Its Relevance in Interaction with Infrared Radiazion„, Rogelio Perez Casadiego. Und ich stimme Ihrer Einschätzung zu und habe daher darauf aufmerksam machen wollen.
Ich habe auf seine Berechnungen in Bezug auf ein bekanntes Problem der Satellitenmessung,Kanaltrennung (Inverses Problem) der von ihm genannten Satelliten bezug genommen und dabei Berechnungen präsentiert hat, die soweit ersichtlich keine Fehler beinhalten. Ob man nun seiner Argumentation folgen mag oder nicht ist dabei erst einmal zweitrangig. Die von Ihnen verlinkte Arbeit kenne ich nicht und kann somit auch kein Urteil dazu abgeben ob und wie die verlinkten Grafiken zu bewerten sind. Und die, seine Berechnungen haben Sie weder mit der verlinkten Studie noch anderweitig widerlegt, sich in Ihrer typischen Art wieder einmal darauf konzentriert den Autor zu diskreditieren anstatt sich der Mühe zu unterziehen seine Aussagen zu falsifizieren. Und ob es mittlerweilen neuere Messtechnik in Anwendung gibt, welche die Fehlerquellen weitgehend ausschließen haben Sie ebensowenig recherchiert.
T. Grun 17. Oktober 2026 15:40
Die Theorie ist, dass ein Anstieg des CO2-Gehaltes zu einem Anstieg der mittleren Temperatur führen soll. Rogelio Perez Casadiego
Egal was er da rechnet, diese Schlußfolgerung kann er nicht ziehen, da er den Zusammenhang gar nicht geprüft hat. Genauer gesagt, er hat ihn geprüft und auch festgestellt, dass es einen (signifikanten) Zusammenhang gibt – aber den verwirft er einfach …
Und was Sie als Rechnung bezeichnen … Er
Da ist soviel schräger Kram drin, …
Interesant, danke!
Herr Heß, wie gross ist der Wert der Gegenstrahlung im Falle einer 100% CO2 Atmosphäre bei 0.05kPa und warum?
Das kann ich Ihnen nicht sagen. Das gibt meine Abschätzung nicht her. Die ist zu grob und deshalb nicht aussagefähig für die reale Atmosphäre.
Wie haben sie denn den 1K „Effekt“ abgeschätzt, ohne die Gegenstrahlung zu kennen?
0,05 kPa sind etwa 490 ppm. Geht man grob davon aus dass das CO2 dann etwa +8 Grad ausmacht, ist das ungefähr 1/4 des THE und sollte etwa 37 W/m² ergeben.
„Bei starker Bewölkung kühlt die Tagseite ab (durch eine „negative“ Gegenstrahlung von –80 W/qm)“
Herr Kuck, was soll dieser Unsinn? Starke Bewölkung bedeutet höhere Albedo, aber auch MEHR Gegenstrahlung. Und KÜHLSTRAHLUNG GIBT ES NICHT! Absorbierte Gegenstrahlung bedeutet am Boden stets Energiezufuhr und somit Erwärmung, also Erhöhung der solaren Bodentemperatur um ∆T=∆S/S/4•T. Sie sind lernresistent, korrigieren keine Fehler, ignorieren die Physik und haben nichtmal S-B verstanden.
Herr Dietze,
(Dietze)
Starke Bewölkung bedeutet höhere Albedo, aber auch MEHR Gegenstrahlung.
(Kuck)
Das stimmt so nicht.
Bei starker Bewölkung ist die Tagseite auf 288 K gekühlt und die Nachtseite auf 288 K erwärmt.
Bitte, was erwärmt denn die Nachtseite wenn wegen XT=XN Ihr Speicherfluss Null wird?? Die Nachtseite emittiert doch ebenso die volle Solarstrahlung wie die Tagseite – oder? Ausser wenn Ihre blühende Physik-Phantasie nachts die Bildung von 100% Wolken mit einer zu 100% isolierenden, IR spiegelnden Unterseite erfindet, welche die fehlende Nachtsonne ersetzt.
Herr Dietze,
(Dietze)
Die Nachtseite emittiert doch ebenso die volle Solarstrahlung wie die Tagseite – oder?
(Kuck)
Selten so gelacht. Die Tagseite emittiert 390 W/qm und nicht
470 W/qm.
Die Nachtseite hat noch nie Sonne gesehen.
Seit wann benutze ich einen Speicherfluss?
Haben Sie nicht auch die Gegenüberstellung von „starker Bewölkung“ und „wolkenlosem Himmel“ gesehen?
Ich habe die Grafik für „starke Bewölkung“ nicht erfunden.
Aber ich sehe auf der Grafik, dass XT nahezu gleich XN ist.
Herr Kuck, wieder bringen Sie Einiges durcheinander. Angenommen, die Tagseite hat im Mittel +15 Grad, dann strahlt sie wegen ±∆T zwar mehr als 390 W/m² ab, aber nicht 480 W/m² denn ein Teil plus Gegenstrahlung geht in den Bodenspeicher für die Nachtseite (siehe meine Excel-Grafik für 30% Albedo am Äquator vom 5. Oktober 2026 14:15, Wh-Werte x4 nehmen). Dort wird auch der Verlauf auf der Nachtseite berechnet – ohne dass die Gegenstrahlung der Nachtwolken verdoppelt wird. Und die Differenz zwischen den mittleren TT und TN ist bei ±6,5 Grad nur etwa 6,5 Grad.
Herr Dietze,
(Dietze)
aber nicht 480 W/m²
(Kuck)
Sie haben doch behauptet:
Die Nachtseite emittiert doch ebenso die volle Solarstrahlung (also 480 W/qm) wie die Tagseite – oder?
(Dietze)
denn ein Teil plus Gegenstrahlung geht in den Bodenspeicher für die Nachtseite
(Kuck)
Ich interpretiere:
Die Tagseite erhält einen Bodenwärmestrom. Die Erde dreht sich und ständig geht ein Teil der Tagseite über auf die Nachtseite und gibt dort eine Wärmeabstrahlung ab.
Aber: Im Jahresmittel erhält die Tagseite keine Gegenstrahlung.
(Dietze)
ohne dass die Gegenstrahlung der Nachtwolken verdoppelt wird
(Kuck)
Die nächtlichen Wolken sorgen allein für die notwendige Gegenstrahlung.
Erklären Sie doch bitte mal wieso die thermische Emission von Wolken (die etwa 0,77•XT bzw. XN absorbieren) am Tag Null und In der Nacht 2×155 W/m² (nur nach unten) sein soll. Und weshalb funktioniert das bei mir (mit Bodenspeicher) wenn es etwa 155+155 W/m² sind? Ich sagte Ihnen doch dass XT-XN=QT total falsch ist – schon deshalb weil Sie den riesigen Ozeanspeicher, der die nächtliche Abstrahlung der Erde großteils liefern muß, fast auf Null setzen und die fehlende Energiequelle durch Ihre frei erfundenen Zauberwolken (!) ersetzen. Und dass Sie nicht al gusto Strahlungsleistungen von Tag- auf Nachtwolken verlagern können weil die ja keine Energiespeicher sind, haben Sie immer noch nicht begriffen.
Herr Dietze,
(Dietze)
Ich sagte Ihnen doch dass XT-XN=QT total falsch ist – schon deshalb weil Sie den riesigen Ozeanspeicher, der die nächtliche Abstrahlung der Erde großteils liefern muß,
(Kuck)
Ich betrachte den stationären Zustand der Erde. Denn seit ewigen Zeiten ist die Erde in einem eingeschwungenen Zustand.
Und für diesen stationären Zustand gilt:
XT-XN= ((XT+XN)/2+QT/2) – ((XT+XN)/2-QT/2) = QT
Thema: Ozean
Die Ozeane fließen.
Der Ozeanspeicher ist klein.
Sie brauchen kein Jahresmittel. Schon an einem Tag ist Speicherzufluss = Speicherabfluss. Aber auf der Tagseite wird der Speicher stets, also jeden Tag im Mittel am Äquator mit etwa 300 W/m² aufgeladen.
Herr Dietze,
(Dietze)
Sie brauchen kein Jahresmittel.
(Kuck)
Sie rechnen doch mit (auch) gemittelten Daten des Äquators. Sogar im Jahresmittel, wenn Sie Ihre Berechnungen für ein ganzes Jahr verfolgen.
(Dietze)
Aber auf der Tagseite wird der Speicher stets, also jeden Tag im Mittel am Äquator mit etwa 300 W/m² aufgeladen.
(Kuck)
Woher kennen Sie den Speicher?
Die Temperaturdifferenz zwischen Tag und Nacht ist bei Ihnen sehr klein. Falls Ihr Speicher meinem Bodenwärmestrom entspricht, ist Ihr Speicher etwa um einen Faktor 8 zu groß.
Ich habe Ihnen vor langer Zeit gesagt, wer große Speicher verwendet schummelt.
…„ist Ihr Speicher etwa um einen Faktor 8 zu groß. Ich habe Ihnen vor langer Zeit gesagt, wer große Speicher verwendet schummelt“
Herr Kuck, es ist nicht zu fassen! Sie, der die Speicherdynamik garnicht berechnen kann, wollen uns weismachen dass Ihre physikalisch unsinnige Bedingung QT=XT-XN korrekt, der riesige Ozeanspeicher fast Null (!) ist sowie meine EXCEL-Grafik für den Äquator (siehe 5. Oktober 2026 14:15) GESCHUMMELT ist??
Geht’s noch?? Eine Rechnung mit 1/8 des Speichers würde völlig unrealistisch hohe Temperaturschwankungen und wegen T⁴ einen viel zu niedrigen Mittelwert ergeben. Dass Uli Weber z.B. ohne Speicher auf ±180 Grad (!!) und einen globalen Mittelwert von -129 Grad kommt, scheint Ihnen entgangen zu sein.
Herr Dietze,
(Dietze)
Geht’s noch?? Eine Rechnung mit 1/8 des Speichers würde völlig unrealistisch hohe Temperaturschwankungen und wegen T⁴ einen viel zu niedrigen Mittelwert ergeben.
(Kuck)
Ihre Berechnungen für Sri Lanka werden von Ozeanen nicht betroffen.
Warum benötigen Sie dann einen riesigen Speicher.
Ihr Fehler ist, dass Sie bisher nicht glauben wollen, dass es keinen THE gibt.
Dabei zeigen die Messungen des Wettermastes Hamburg, dass es keinen THE gibt. Die Wolken regieren das Wetter und das Klima
Herr Kuck, ich benötige keinen riesigen Speicher, wohl aber die Nachtseite der Erde wenn sie z.B. nur um etwa 12 Grad abkühlen soll. Man fragt sich, wozu eigentlich die Tagseite fast 480 W/m² Sonnenstrahlung braucht wenn die Nachtseite mit 1/9 davon auskommt. Gott bewahre uns vor einem Wind der Ihre Nachtwolken auf die Tagseite treibt. Die Hitze würden wir kaum überleben.
Und dass der Wettermast zeigt dass es keinen THE gibt, ist doch garnicht möglich. Alle Aussenthermometer messen doch eine um etwa 33 Grad erhöhte Temperatur. Mein EXCEL liefert z.B. am Äquator (mit großem Speicher) ohne Gegenstrahlung einen solaren Mittelwert über Tag und Nacht von -3 Grad, aber mit Gegenstrahlung von +32 Grad – und nota bene, ganz ohne Schummeln.
Herr Kuck, wenn die Nachtseite noch nie eine Sonne gesehen hat und Sie keinen Speicherfluss benutzen, ignorieren Sie doch (so wie auch Herr Weber mit -273 Grad) die riesige reale Abstahlung der Nachtseite, welche fast einer Nachtsonne entspricht. Halten Sie uns eigentlich für blöd??
Herr Dietze,
(Dietze)
ignorieren Sie doch (so wie auch Herr Weber mit -273 Grad) die riesige reale Abstrahlung der Nachtseite,
(Kuck)
Die reale Wärmeabstrahlung der Nachtseite beträgt etwa 53 W/qm (also nicht riesig). Denn glücklicherweise sorgen die nächtlichen Wolken für eine Gegenstrahlung von 10 W/qm.
Herr Dietze,
Gegenstrahlung auf der Nachtseite beträgt 310 W/qm und nicht versehentlich 10 W/qm. (siehe 11:10 10:58
Herr Kuck, das ist ja gerade Ihr Fehler den Sie nicht einsehen wollen. Auf der Nachtseite liefert der Speicher im Mittel etwa 300 W/m² (siehe EXCEL-Grafik) und die Gegenstrahlung ist etwa 186 W/m² (das sind gut 38% von XN). Absorbiert werden von XN etwa 77%. Ihre Zauber-Nachtwolken die alles absorbierte IR nach unten spiegeln, gibt es nicht!
Herr Dietze,
(Dietze)
das ist ja gerade Ihr Fehler den Sie nicht einsehen wollen.
(Kuck)
Aus den Klimatabellen der Erde ist belegt, dass die Tagseite eine (Sonneneinstrahlung + GT(=0 W/qm)) 470 W/qm erhält und die Nachtseite von nächtlichen Wolken eine Gegenstrahlung von
310 W/qm leisten.
Das bedeutet, dass es keinen THE gibt.
Ihre EXCEL-Grafik ist einfach falsch.
„negative Gegenstrahlung“
-> Omi, strick schneller, die Wolle is sonst gleich alle!
Herr Jung,
vielleicht lasse ich mir den Begriff „negative Gegenstrahlung“ patentieren.
Weltweit wesentliche C4-Pflanzen als Grundnahrungsmittel und/oder Futterpflanzen sind Amarant, Hirse, Mais, Zuckerrohr und Riesen-Chinaschilf.
Diese haben eine Sättigung von 400 ppm CO2, können mit den derzeitigen 425 ppm keinerlei Ertragssteigerung erfahren.
Nochmalige Erklärung für Sie:
Da C4-Pflanzen evolutionär an heiße, oft trockene Standorte angepasst sind, ist Wasser für sie fast immer der limitierende Faktor.
Wenn ein Maisfeld im Sommer unter einer Dürreperiode leidet, hilft das zusätzliche CO2 in der Luft den Pflanzen, ihren Wasserhaushalt zu schonen.
Dadurch können sie Trockenzeiten länger überstehen, ohne zu verwelken.
Der Ertrag von C4-Pflanzen steigt durch mehr CO2 zwar nicht direkt durch beschleunigtes Wachstum (wie es bei C3-Pflanzen der Fall ist), aber er stabilisiert sich indirekt, weil die Pflanzen resistenter gegen Wassermangel werden.
Ihr Einwand wir durch Wiederholung nicht besser, oder?
Ihre Argumentation ist unphysiologisch. Mehr als 400 ppm bringt C4-Pflanzen nichts, wie sollten sie bitte mit 425 ppm ihren Wasserhaushalt schonen?
Sie übersehen den Unterschied zwischen Fotosynthese und Transpiration.
Die Fotosynthese der C4-Pflanzen ist bei 400 ppm gesättigt.
Aber die Spaltöffnungen (Stomata) der Blätter reagieren mechanisch auf die 425 ppm: Da mehr CO₂ in der Luft ist, verengt die Pflanze die Poren, weil ein kleinerer Spalt völlig ausreicht, um diese Sättigung zu halten.
Engere Poren bedeuten unweigerlich weniger Verdunstung.
Das ist reine Physik und Pflanzenphysiologie.
Das zusätzliche CO₂ steigert also nicht das Wachstumspotenzial, sondern senkt den Wasserverbrauch pro Stunde. Und genau das rettet den Ertrag in einer Dürre.
Diese CO2-getriebene Effekt ist in trockenen und semiariden Gegenden von unschätzbarem Wert, oder?
yes
Es ist komplex und geht weit über Stomata und Transpiration hinaus.
„Eine verstärkte Aufnahme von CO2 hat außerdem auch Auswirkungen auf andere Prozesse des Pflanzenwachstums. Um Kohlendioxid aufnehmen zu können, muss die Pflanze die Spaltöffnungen in den Pflanzenblättern, die so genannten Stomata, öffnen. Dabei geht ihr aber durch Transpiration Wasser aus dem Inneren der Blätter verloren. Bei einer höheren CO2-Konzentration ist die Aufnahme von CO2 effektiver, die Stomata müssen nicht so lange geöffnete bleiben, und dadurch wird dann auch nicht so viel Wasser verdunstet. Ein höheres CO2-Angebot führt also zu einer besseren Wassernutzung der Pflanze, die damit unempfindlicher gegenüber Trockenheit wird. Andererseits verringert sich die Verdunstungskühle auf der Blattoberfläche, was bei höheren Temperaturen ein Problem darstellen kann. Durch eine höhere Blatttemperatur steigen der Dampfdruck in den Zellen und damit dann auch wieder die Transpiration, und zwar um 5-6% pro °C Erwärmung auf der Blattoberfläche. Die ursprüngliche Wasserersparnis durch ein höheres CO2-Angebot würde damit teilweise wieder zunichte gemacht.“
(…)
„Neben der quantitativen hat die CO2-Anreicherung auch eine qualitative Wirkung. Die höhere Aufnahme von Kohlendioxid führt zu Veränderungen der chemischen Zusammensetzung des pflanzlichen Gewebes. Besonders problematisch ist dabei die Reduktion des Stickstoffgehaltes in Blättern, Früchten, Samen und Körnern, z.B. um 10-15 % bei einer CO2-Erhöhung auf 550-650 ppm. Das hat negative Auswirkungen etwa auf die Backqualität bei Weizen und die Futterqualität von Klee. Bei Weizen, Reis und anderen Getreidesorten wurden bei zunehmender CO2-Konzentration niedrigere Proteingehalte und damit ein geringerer Nährwert festgestellt.“
https://bildungsserver.hamburg.de/themenschwerpunkte/klimawandel-und-klimafolgen/kohlendioxid-745484
Eine lesenswerte Metastudie zu C3 und C4 mit verschiedenen Wechselwirkungen ist hier zu finden:
https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/mehr-co2-gleich-mehr-ertrag
Resümee: Erhöhte CO2-Gehalte sind multifaktoriell einzubinden, Trockenheit und CO2 alleine zu betrachten, reicht niemals für allgemeine Aussagen gut/schlecht aus.
Bei Pflanzen gibt es kein „gesättigt“, da gibt es ein Optimum welches aber bei ausreichend Verfügbarkeit der Resourcen auch gerne mehr sein darf.
Sie bringen Ihren Unsinn wohl nun in jedem Thema unter?
Man gönnt sich ja sonst nix.
Nein, Mathematik allein ist keine Naturwissenschaft. Aber Naturwissenschaft – und hier reden wir von Physik – gibt es nicht ohne Mathematik. Sonst wäre das nichts als blabla …
@Michael Mechtel „Aber Naturwissenschaft – und hier reden wir von Physik – gibt es nicht ohne Mathematik.“ Im Ernst? Physik existiert ohne Mathematik. Mathematische Formeln sind ein einfaches Mittel zum beschreiben. Ob diese richtig sind, kann sein.
Physik findet im gesamten Universum statt, und das ohne Universums-Mathematik. Sonnen, Planeten und Asteroiden können nicht rechnen und werden das auch nie können. Und trotzdem fällt ein eine Sonne umkreisender Planet nicht in die Sonne.
Würde im Weltall die hier von einigen Spezialisten angewandte Mathematik Gültigkeit haben, wäre das gesamte Universum längts kollabiert.
Ob das Ergebnis dann ein schwarzes Loch ist, weiß bis heute kein Mensch. Sie haben dazu nur Meinungen!
Dr. Merkel wurde gewarnt
von der Leyen als Ministerin
Video-Botschaft von
Ex-ZDF Meteorologe
Dr. Wolfgang Thüne
2015_08_25
https://youtu.be/UK4PMA_WgCw?si=o9Scp17L8YnK0Kpb
https://www.tagesschau.de/wetter/wetterthema/klimamachtgeschichte-100.html
2025_10_24
Als vor etwa 11.000 Jahren die letzte Eiszeit zu Ende ging und sich die Eispanzer nach Norden zurückzogen, begann eine sehr stabile Klimaperiode, die aufstrebenden Hochkulturen ideale Entwicklungsbedingungen bot. Aber auch geringere Klimaschwankungen führten in Europa zu historischen Umwälzungen. ….
Und noch ergänzend zur barometrischen Höhenformel:
Der Temperaturgradient (die Abkühlung nach oben) entsteht durch Konvektion (aufsteigende Luft dehnt sich aus und kühlt ab). Ein Gradient kann aber nur aufrechterhalten werden, wenn die Atmosphäre oben Wärme verliert (nämlich durch die Infrarot-Abstrahlung der Treibhausgase) und unten durch die Sonne geheizt wird. Ohne Treibhausgase gäbe es diese Abstrahlung in der Höhe nicht; die Atmosphäre würde isotherm und der barometrische Gradient in Bezug auf die Temperatur würde kollabieren.
Geht also auch nicht ohne THG.
Ist der Temperaturgradient nicht adiabat? Was wollen sie mit Konvektion und Strahlung?
Und wie kommt die Luft oben wieder nach unten? Gar nicht?
Muss sie wieder nach unten? Und wenn sie wieder runterkommt, erwärmte sie sich dann?
@Michael Weber „wenn die Atmosphäre oben Wärme verliert (nämlich durch die Infrarot-Abstrahlung der Treibhausgase)“
Wie kommt man nur darauf? Die Erde ist kein Treibhaus und Treibhausgase gibt es nicht. Wärmestrahlung dringt nahezu ungehindert bei wolkenlosem Himmel tags von der Sonne auf die Erde und nachts von der Erde in den Weltraum. Alle „Luftgase“ werden werden von der Erdoberfläche erwärmt und geben sie nachts ebenfalls ab. Dass in der Höhe die Luft kälter ist als in 2 m Höhe, ist im wesentlichen ein adiabatischer Vorgang.
Auch an Sie die Frage. Und wie kommt die Luft von oben wieder nach unten, wenn die Luftpumpe nur in eine Richtung funktioniert.
Wo nehmen Sie die Luftpumpe her?
„Alle „Luftgase“ werden werden von der Erdoberfläche erwärmt und geben sie nachts ebenfalls ab.“
Es könnte der Eindruck entstehen, dass gemeint ist die Luftmoleküle würden „erwärmt“. Das ist nicht so. Ihr Energieniveau wird erhöht, Rotation und Geschwindigkeit nehmen zu.
Aber es geht ohne Co2.
Noch zur Abstrahlungshöhe. Bei Herrn Weber steigt die Wahrscheinlichkeit der Abstrahlung mit der Höhe.
Wodurch denn. Treibhausgase und Wolken vielleicht?
Oder regelt das komplett der Druck?
Auf Tagseite 15°C und Nachtseite (eiskalt) müsste die dann auch deutlich unterschiedlich sein.
Auf der Tagseite dann in ca. 5000 m Höhe und auf Nachtseite am eiskalten Erdboden. Denn die Abstrahlungshöhe liegt bei -18°C Umgebungstemperatur. 240 W/m2.
In seinen ursprünglichen Modell gab es keine Treibhausgase. Jetzt strahlen die auf einmal ins All ab. Aber erst in großen Höhen. Sollen aber keinen Einfluss auf die Temperatur haben?
Wolken sind beispielsweise ein gutes Beispiel um die Abstrahlungshöhe zu bestimmen. Sie lassen die Wärme vom Erdboden nicht direkt ins All durch, sondern erst in der Höhe wo sich die Wolke befindet, beispielsweise in 1.000 oder 2.000 m bei entsprechend kälterer Umgebungstemperatur wird erst ins All abgestrahlt.
Gibt es bei Herrn Weber natürlich auch nicht. Bei Ihn regelt das die barometrische Höhenformel? Die barometrische Höhenformel sagt dann auch, wo denn die Treibhausgase nun abstrahlen dürfen? Und das natürlich ganz ohne Temperaturänderung der Umgebung.
@Weber
Ihre Erde strahlt auch ca. 240 W/m2 ab, also bei -18°C.
Und die barometrische Höhenformel soll jetzt die 15°C Erhöhung bringen?
Mit Ihren Modell der Tagerde haben sie auf der Tagseite nur 15°C. Die Nachtseite ist eiskalt.
In die barometrische Höhenformel geht die Temperatur ein und man hat in ca. 5000 m Höhe eine Temperatur von -18°C. Abstrahlungshöhe und Abstrahlungstemperatur. Diese werden durch die Treibhausgase und Wolken festgelegt.
Ohne THG und Wolken würde die Erdoberfläche mit einer Abstrahlungshöhe von 0 m direkt vom Erdboden ins All abstrahlen und ihre komplette Sonnen-Wärme verlieren.
Ich hätte gerne gewusst, wie bei Ihnen der Druck die Abstrahlungshöhe auf ca. 5000 m anhebt?
Es tut mir schrecklich leid, aber ich verstehe die ganze Gegenstrahlungsdiskussion gar nicht! Sie scheint mir – mit Verlaub gesagt – ein wenig schwachsinnig zu sein.
Warum? Nun: eine abgegrenzte physikalische Entität wie ein Festkörper, ein definiertes Flüssigkeits- oder Gasvolumen, dass von seiner Umgebung definitiv abgegrenzt ist, also über eine sinnvoll definierbare Systemgrenze verfügt, hat eine innere Energie, die – wenn wir Kernkraft und Bindungskräfte beiseite lassen, im Wesentlichen als Wärmeenergie definiert werden kann.
Und es ist für diesen Energiegehalt vollkommen unerheblich, wie innerhalb der Entität diese Wärmeenergie fluktuiert. All diese inneren Energieübertragungen zwischen Molekülen, Teilbereichen oder Atomen ändern nichts, aber auch rein weg gar nichts am Energiegehalt der Entität an sich. Und schon gar nicht erwärmen Sie die Entität.
Auf das System Erde übertragen, dessen Grenze man üblicherweise mit der ToA beschreibt bedeutet das: die enthaltene Wärmeenergie im System erfährt keinerlei Veränderung dadurch, dass sie über einen der überaus vielfältigen Mechanismen innerhalb des Systems transportiert wird. Egal ob es sich dabei fundamental um Konvektion, Konduktion, Strahlungtransport oder was auch immer dabei handelt. Worauf diese Prozesse einen gewissen Einfluss haben können: auf unerwartete Freisetzung größere Energiemengen, wenn sich zum Beispiel Energiespeicher unerwartet leeren oder auf eine vergrößerte Latenz, wenn eingetragene Energiebeträge länger im System zurückgehalten werden, als zunächst erwartet werden kann. Dafür reicht die Rodung eines Waldes und die Asphaltierung der Fläche für einen Supermarkt-Parkplatz. Das erhöht die Latenz. Aber auch der Supermarkt-Parkplatz ist dadurch keine eigene Energiequelle geworden, das erkennt bereits ein durchschnittlich begabter Unterprimaner.
Am Ende ist das System Erde ein offenes System nach außen, dass an seiner Grenze Energieaustausch mittels Strahlung vollzieht. Unter da kann einzig und allein die Gesamtbilanz ausschlaggebend sein. Eine erhöhte Latenz innerhalb des Systems Erde, die zweifelsohne durch Flächen-Versiegelungen, die Anregung von Wolkenbildung durch Luftverschmutzung, das Trockenlegen gigantischer Flächen für Land- und Forstwirtschaft und meinetwegen auch zu einem extrem geringen Anteil durch die Anreicherung von CO2 in der Luft erfolgt, führt natürlich zu einer Erwärmungswirkung durch Erhöhung der Latenz. Woraufhin sich natürlich für das Gesamtsystem extrem schnell ein neuer Gleichgewichtszustand an der Systemgrenze einstellt.
Aber angesichts der Systemoffenheit kommt es vermutlich nur zu einer sehr geringen und meist nur lokal ernstlich spürbaren Veränderung. So wie eben sich die Stadt für einen nächtlichen Radfahrer anfühlt, wenn er von einem Dorffest mit dem Rad in Stadt zurückkehrt: die Luft ist schlagartig fünf oder mehr Grad wärmer, als auf dem Lande. Und diese erhöhte Energie-Zurückhaltung (Latenz) durch die Stadt gab es natürlich nicht, bevor die Stadt nicht durch Zivilisation entstand. Wie gesagt ein Gedankenspiel für einen Unterprimaner.
Der Unsinn einer „Gegenstrahlung“ hat Gerlich vor 30 Jahren dargelegt.
Die physikalischen Grundlagen des Treibhauseffektes
Der thermodynamische Atmosphäreneffekt erklärt die Temperaturschichtung in der Atmosphäre mittels eines physikalisch plausiblen Models.
Der Thermodynamische Atmosphäreneffekt – eine Erklärung in wenigen Schritten
Auch wenn Thieme versucht die Fragestellung schrittweise anzugehen, unterliegt er dennoch einem grundlegenden Trugschluss, nämlich dessen was als effektive Strahlungstemperatur des Planeten bezeichnet wird. Und eigentlich müsste dies schon im ersten Schritt auffallen, eine Modellerde, seine Modellerde, ohne Atmosphäre kann keine Albedo von 0,3 in die Berechnung einführen, weil diese maßgeblich von der Atmosphäre, die man ja auschließt, bedingt wird. Entweder man berechnet die Modellerde als Schwarzkörper, dann gibt es keine Albedo und die errechnete eff. Temperatur läge bei etwa +5.6 Grad, oder man rechnet mit einem Graukörper, analog zum Mond, mit einer Albedo 0,1, dann läge diese eff. Temperatur bei -2 Grad. Für alles andere gibt es keine sachlich begründete Annahme, weil es unzulässig ist und dies nicht nur in der Klimaphysik, innerhalb einer Gleichung die Randbedingungen willkürlich zu ändern. Dies wurde schon mehrfach angesprochen, aber nie ausdiskutiert, geschweige denn eine schlüssige Begründung dafür dargelegt. Und dies ist keine Aussage darüber das S-B falsch wäre, sondern deren Anwendung ist methodisch falsch und damit steht und fällt schon mal das gesamte Schwurbelgebäude, Treibhauseffekt = 33 Grad, insich zusammen. 🙁
Herr Pesch,
(Pesch)
Der Unsinn einer „Gegenstrahlung“ hat Gerlich vor 30 Jahren dargelegt.
(Kuck)
Die Herren Gerlich und Thieme liegen falsch.
Es gibt zwar keinen THE.
Aber die Wolken steuern da Wetter und das Leben.
Meinen Sie Gerlich & Thieme oder Gerlich & Tscheuschner ?
Wie gestalten die Wolken das Wetter ? Bitte einen link.
Frau Vooth,
Ich meine tatsächlich Gerlich und Thieme.
Welchen Ersatz beide für den THE bereit stellen, habe ich nicht ausfindig machen können.
(Vooth)
Wie gestalten die Wolken das Wetter ?
(Kuck)
Das weiß ich auch nicht. Aber wie wir wissen, gibt es Wolken.
Und wir wissen, dass es wolkenlose Tage und Tage mit starker Bewölkung gibt.
Wolkenlose Tage führen zu einer großen Temperaturdifferenz zwischen Tagseite und Nachtseite.
Tage mit starker Bewölkung führen zu einer geringen Temperaturdifferenz zwischen Tagseite und Nachtseite.
Anbei füge ich eine (von mir erstellte) Tabelle, wie die Temperaturdifferenz zwischen Tagseite und Nachtseite von der Bewölkung der Erde abhängt.
Braucht es denn einen Ersatz für den „THE“ ?
Ich weiss nicht , ob Prof. Gerlich und Dipl. Ing. Thieme etwas gemeinsames veröffentlicht haben. Ich kenne nur die Falsification …. .
Frau Vooth,
nein, die Herren Prof Gerlich und Thieme unabhängig gearbeitet.
Das würde passen. Habe auch Abhandlungen von Herrn Thieme im Internet gelesen. Und Prof. Gerlich eben die „Falsification … „.
Es braucht weder „Gegenstrahlung“ noch „THE“ und viele Modelle arbeiten auf der Basis von RCM.
Strahlungs-Konvektions-Modelle (RCM) kommen ohne Begriffe wie „Gegenstrahlung“ und „Treibhauseffekt“ (THE) aus, weil sie auf den fundamentalen physikalischen Grundgleichungen des Strahlungstransports und der Thermodynamik basieren. Ein RCM teilt die Atmosphäre in vertikale Schichten auf. Für jede einzelne Schicht berechnet das Modell mithilfe von Grundgleichungen (wie der Schwarzschild-Gleichung) die Absorption, Emission und Streuung von quantisierter elektromagnetischer Strahlung.
Das klingt äusserst spannend . Strahlung und Thermalisierung in einer Abhandlung
Sie berufen sich auf die Schwarzschild-Gleichung, übersehen aber deren unmittelbare Konsequenz: Sie beschreibt die Absorption und thermische Emission elektromagnetischer Strahlung entlang beliebiger Ausbreitungsrichtungen, also auch nach unten.
Die Atmosphäre besitzt eine Temperatur und absorbiert und emittiert infrarote Strahlung. Die Lösung der Schwarzschild-Gleichung liefert deshalb auch eine abwärtsgerichtete Strahlungsintensität.
Deren Integration über die untere Halbkugel und das Spektrum ergibt genau den Strahlungsfluss, den man als Gegenstrahlung bezeichnet.
Der Begriff ist entbehrlich, der physikalische Prozess nicht. Die Schwarzschild-Gleichung beschreibt den Strahlungstransport und erklärt damit auch die Entstehung der messtechnisch nachgewiesenen atmosphärischen Gegenstrahlung.
Sie liefern wieder mal eine typisch Hess`che Unterstellung indem Behauptungen aufgestellt werden die nicht meine sind in dem Text.. Ich habe mich nicht auf die Schwarzschild-Gleichung „berufen“, sondern sie lediglich beispielhaft als eine der physikalischen Grundgleichungen genannt, auf denen Strahlungstransportmodelle beruhen.
Nirgends habe ich die auf- oder abwärtsgerichtete atmosphärische Emission bestritten bzw. priorisiert. Weshalb erklären Sie mir also ausführlich einen Sachverhalt, den ich überhaupt nicht infrage gestellt habe?
Meine Aussage war, dass RCM weder den Begriff „Gegenstrahlung“ noch den Begriff „Treibhauseffekt“ als physikalische Ausgangsvoraussetzung benötigen. Die relevanten Strahlungsprozesse ergeben sich aus den zugrunde liegenden Gleichungen und Flüssen und nicht als sprachliche Zuweisung.
Mit Ihrer abschließenden Feststellung, dass der Begriff entbehrlich sei, bestätigen Sie im Grunde genau meinen ursprünglichen Punkt.
Ihnen geht anscheinend jegliches Verständnis dafür ab, das es Modellierung gibt die sich als Interpretation näher an der Realität orientieren als die beliebten Einschichtmodelle der Wandelliga.
Auch wenn die Begriffe “ THE “ und Gegenstrahlung physikalisch entbehrlich sind , so schnell werden diese beiden Begriffe nicht “ gelöscht “ werden in den Köpfen der Menschen. Die „Halbwertszeit“ dürfte noch lange andauern.
Welche Ansätze / Pläne gibt es, um RCM stärker in Schulen , Verwaltungen , der Politik bekannt zu machen ??
Hört sich ja irgendwie skurril an. Ein Begriff wie „Gegenstrahlung“ der die Bezeichnung für eine Messgrösse und eine Rechengrösse in den Strahlungstransportgleichungen der RCMs ist soll aus Köpfen der Menschen „gelöscht“ werden. Warum sollte man das tun, sind wir nicht in einem freien Land?
Wie gesagt Atmosphärenphysiker und Meteorologen auf der ganzen Welt messen die Gegenstrahlung.
Ich meine gerne kann man es Downwelling Longwave Radiation (DLR) oder Downwelling Flux nennen wie es Hermann Harde tut, wenn einem das lieber ist.
„Gegenstrahlung“ ist keine Messgröße, sondern eine Modellannahme. Und solange wie Sie dies nicht begreifen, solange werden Sie auch kein Verständnis für die atmosphärischen Flüsse entwickeln.
Nein, Herr Steinmetz, die Gegenstrahlung (also die IR-Strahlung aus der Atmosphäre zum Boden) wird echt gemessen. Das Problem dabei ist bloß die willkürliche Unterscheidung nach dem Frequenzbereich obwohl die Wirkung der W/m² davon garnicht abhängt. „Gegen“ bedeutet doch nur dass die Richtung der Strahlung entgegen der Abstrahlung ist.
Also wäre eigentlich auch die Solarstrahlung Gegenstrahlung. Für mich ist (im Gegensatz zu KT, Heß und Schmidt) Gegenstrahlung – welche den THE ja durch Verringerung der Strahlungskühlung bewirkt – bedingt durch Absorption von Bodenabstrahlung durch Wolken und THG sowie die etwa hälftige Rückstrahlung zum Boden. Mit einer geometrischen Reihe (siehe UAH) bewirkt diese eine Verstärkung der Einstrahlung um den Faktor 1/(1-0,385).
Wohlgemerkt, Solarstrahlung (und Anteile davon, welche die Atmosphäre absorbiert, in IR umwandelt und die dann fälschlich mitgemessen werden) ist EINSTRAHLUNG welche den Boden wärmt, jedoch KEINEN THE erzeugt. Deshalb mein Beispiel mit dem Spiegel vor einem Scheinwerfer, der Abstrahlung zurückwirft so dass die Birne durchbrennen kann.
Weil KT die Definition schon längst festgelegt haben und 333 W/m² angeben, war Herr Heß mit meiner Definition nicht einverstanden und ging soweit dass meine Berechnung falsch sei da ich nur mit etwa 150 W/m² oder genauer 38,5% der Bodenabstrahlung rechne. 77% werden ja absorbiert, denn aus 390 W/m² ab Boden werden 240 W/m² ab TOA. Ich habe dann vorgeschlagen (da der „Strahlungsantrieb“ für CO2 reserviert ist) den Begriff „THE- Gegenstrahlung“ zu benutzen.
„Nein, Herr Steinmetz, die Gegenstrahlung (also die IR-Strahlung aus der Atmosphäre zum Boden) wird echt gemessen.“
Irgendwann begreifen Sie es ja vielleicht auch noch, gemessen wird Strahlung aus dem Halbraum über dem Messgerät, das lässt aber keineswegs ein Urteil darüber zu aus welcher Nähe die Strahlung stammt, bzw. ob diese nicht gerade erst seitlich/unterhalb des Messgerätes als quantisierte Anregung ins EM-Feld geklemmt wurde. Winkeln Sie das Messgerät um 90° seitlich, dann erhalten Sie exakt die gleichen Messwerte wie von Oberhalb. Also was sagt uns das, die Strahlung stammt aus dem jeweils direktem Umfeld des Messgerätes, was natürlich Atmosphäre ist, aber mit dem was in der heilgen Lehre als die „Atmosphäre“ gemeint ist, recht wenig gemein hat.
Ihre Aussage
wird durch tägliche Messungen widerlegt: Pyrgeometer erfassen die abwärts gerichtete langwellige Bestrahlungsstärke, Infrarotspektrometer deren Spektrum — beispielsweise beide am Observatorium JOYCE in Jülich.
Und dann ….
Kam das erdgeschichtlich schon öfter vor …
JA
und nun Du
Also da muss ich Herrn Steinmetz mal recht geben, gemessen wird Strahlung und nicht mehr. Welche Zuordnung, Zusprechung diese Werte danach erfahren ist eine Modellannahme, also auch für das was alle „Gegenstrahlung“ nennen.
Wir sind uns ja einig dass Strahlung gemessen wird.
Gegenstrahlung nennt man diejenige Strahlung die am Erdboden aus dem oberen Halbraum ankommt grösser etwa 4 Mikrometer.
Die Messungen der Strahlung die ich zitierte zeigen, dass die Gegenstrahlung existiert:
Welche Zusprechung meinen sie, denn?
In den social media , den Schulen , der Werbung überall wird der Begriff “ Treibhauseffekt “ genutzt.und mit ihm der Begriff “ Gegenstrahlung“. Für die Jugend ist der“Treibhauseffekt “ ein ständiger Begleiter im Leben. Ich habe aber immer noch meine Zweifel an der Existenz des THE.Ein schwieriges Thema.
Na da sind wir uns ja einig.
Dann sagen sie es doch gleich.
Sie hatten nämlich geschrieben:
auf Frau Vooth
ich hatte weiter oben geschrieben:
Und dann gibt es noch die vielen Atmosphärenphysiker und Metereologen die messen die Gegenstrahlung unabhängig und reproduziert. Ausserhalb dieses Forums ist es deshalb wohl geklärt.
Darauf hatten sie geschrieben
Da hatte ich Ihnen nachgewiesen, dass sie falsch liegen, weil das Leibniz – Institut an Projekten beteiligt ist in denen Gegenstrahlung gemessen wird.
Physiker am Leibniz Institut Troposphäre wissen also im Gegensatz zu ihrer Aussage, dass Gegenstrahlung kein Unsinn ist und auch die Physik dahinter kennen und wissen, dass die Gegenstrahlung ein Missergebnis und Ergebnis der Schwarzschildgleichung ist.
Das angehängte Bild zeigt das Ergebnis einer Strahlungstransportrechnung und zeigt das Gegenstrahlung sehr wohl eine Rolle spielt. Es braucht die Gegenstrahlung, um den Strahlungstransport zu berechnen und um die Energiebilanz der Oberfläche zu schliessen.
Ich nehme an auch das wissen die Physiker am Leibniz-Institut.
Dann bleiben Sie doch bei Ihrer Annahme, ich werde deshalb nicht die Aussagen der dortigen Kollegen ignorieren oder gar negieren nur um anschlussfähig zu erscheinen. Vielleicht bemühen Sie sich mal ein wenig mehr darum die Prozesse zu verstehen, das könnte helfen den Meinungen anderer nicht immer ein nicht vorhandenes Wissen über zu stülpen. 🙁
Sie schrieben:
Nennen sie das Prozessverständnis.
Herr Heß, wenn ein Teil der solaren Einstrahlung in der Atmosphäre absorbiert sowie am Boden durch Feuchtkonvektion für die Erzeugung der Bodentemperatur nach S-B verloren geht, wird die daraus entstehende IR-Gegenstrahlung, die ja NICHT als Rückstrahlung aus den absorbierten etwa 77% der Bodenabstrahlung entsteht, fälschlich zum Treibhauseffekt addiert. Der THE entsteht aber NICHT durch Einstrahlung (siehe solare 255 K), sondern durch RÜCKSTRAHLUNG. Wenn Sie das nicht auseinander halten, berechnen Sie (wie KT) fälschlich einen gut doppelt zu hohen Treibhauseffekt.
Außer Ihnen addiert die ja keiner und berechnet daraus den Treibhauseffekt und das er durch Rückstrahlung entsteht ist ihr Modell. Was ist übrigens Rückstrahlung? Reflexion? Oder können sie die mal definieren?
Herr Hess, das ist ja grotesk. Bei KT ist doch die Rückstrahlung im IR addiert. Das Prinzip habe ich ja mit dem semiprermeablen Spiegel vor einem Scheinwerfer erklärt. Und der Treibhauseffekt wird von allen soliden Wissenschaftlern aus der Rückstrahlung berechnet, für ECS, z.B. von CLINTEL, Harde, Hug, MODTRAN, UAH und sogar IPCC (siehe Strahlungsantrieb).
Die Idee dass die „kältere“ Rückstrahlung wegen des 2. HS kein ∆T am Boden bewirkt und der THE ein bisher nicht geklärter mysteriöser Atmosphäreneffekt ist, kenne ich nur von Prof. Kramm und nun kommen Sie offenbar auch damit, obwohl doch S+∆S=Sigma•(T+∆T)⁴ gilt. Offenbar ist der antike Clausius (1887) die Ursache dafür und dass meine Berechnungen mit der THE-Gegenstrahlung für falsch gehalten werden – selbst wenn sie realistische Ergebnisse bringen.
Peter Dietze 21. Oktober 2026 15:25
Wie kommen Sie nur auf diese Aussagen? In den Kommentaren von Herrn Heß steht nichts dergleichen. Lesen Sie die wirklich?
Oder sehen Sie nur „da kritisiert eineretwas“ und greifen dann in die Textblocksammlung, um eine Antwort zu generieren? Die dann nichts mit dem zu tun hat, was in dem Kommentar steht, auf den sie antworten …
Herr Schmidt, Sie vergessen dass es beim THE um den Begriff „Atmosphãreneffekt“ geht. Bei mir geht es (im Strahlungsmodell) um die Rückstrahlung, die durch 77% Absorption der Bodenabstrahlung durch THG und Wolken entsteht und zur Hälfte additiv zur Solarstrahlung zum Boden geht.
Bekanntlich sind aber die Jünger von Clausius überzeugt dass Strahlung aus der Atmosphäre den wärmeren Boden nicht wärmer machen kann und folgern dass es einen anderen (bisher noch ungeklärten) Atmosphäreneffekt geben muss, zumal ja bei KT die Gegenstrahlung etwa das 2,2fache meiner Rückstrahlung ist.
Und da Herr Heß offenbar wegen KT glaubt dass meine Berechnung falsch ist, weil der THE auf andere Weise entsteht, habe ich auch hierzu geantwortet. In diesem Fall wäre allerdings zu beachten dass es (abgesehen von Inversionslagen) irgend einen atmosphärischen Effekt geben müsste, der durch Strahlung und Absorption Luft erzeugt, die wärmer ist als der Boden – was man wohl ausschließen kann.
Peter Dietze 21. Oktober 2026 20:36
Ihre Ausführungen haben wieder nichts mit dem zu tun, was in dem Kommentar stand, auf den Sie antworten. Können Sie nicht mal in Ruhe lesen und verstehen und dann antworten?
Da lesen Sie halt nicht richtig. Herr Heß sagt nicht, dass Ihre Berechnung falsch ist. Die Berechnung stimmt für die Annahmen Ihres Models. Die Kritik ist ein andere … Aber ich versuche jetzt nicht, die wiederzugeben. Sie lesen ja doch wieder etwas anderes als da steht …
Offensichtlich haben Sie die von Ihnen angeführten Artikel bzw. Autoren z.b. Harde nicht sorgfältig gelesen. Harde berechnet eine Gegenstrahlung von rund 332 W/m2 aus dem Strahlungstransport einschließlich Absorption und Eigenemission. Das bestätigt weder Ihre 150 W/m² noch Ihre Halbierungsregel.
Berechnet denn Prof. Harde einen um den Fakor 2,2 höheren THE oder behauptet er dass der THE garnicht durch „meine“ Rückstrahlung entsteht?
Sie berufen sich auf Harde, obwohl sein Paper Ihre Darstellung nicht stützt. Harde berechnet die Erwärmung aus der gekoppelten Gesamtbilanz; die Gegenstrahlung ist darin ein Energiefluss. Er setzt sie nicht einfach mit der Hälfte der absorbierten Bodenstrahlung gleich.
Ihre „Rückstrahlung“ ist dagegen eine durch diese Halbierungsannahme definierte Modellgröße. Dass sie einen tatsächlichen Strahlungsfluss der Atmosphäre beschreibt und dessen Temperaturwirkung korrekt erfasst, haben Sie nicht nachgewiesen. Sie können Ihre Modellannahme deshalb nicht als nachgewiesene physikalische Ursache des Treibhauseffekts ausgeben.
Herr Heß, Sie berücksichtigen nicht dass meine Modellrechnung auf dem vereinfachten Strahlungsmodell mit transparenter Atmosphäre für Sonnenlicht beruht. Dies geht zwar oben in die Atmosphäre hinein, kommt aber am Boden wieder heraus und erwärmt diesen, erzeugt aber KEINEN THE. Ich bestreite doch garnicht dass solare Einstrahlung z.T. absorbiert, in IR umgewandelt wird und am Boden ankommt.
Der THE entsteht aber durch Rückstrahlung (!) und NICHT mit diesem IR-Anteil, der zur „Einstrahlung“ zählt und bei Berücksichtigung als „Gegenstrahlung“ (die etwa der Hälfte von 77% der Bodenabstrahlung beträgt) einen falschen THE ergibt. Es macht doch keinen Sinn wenn Sie ein durchdachtes vereinfachtes Modellkonzept wegen fremder Details als falsch hinstellen wollen alldieweil Sie die riesigen Fehler anderer Modelle ignorieren und gar ein Modell mit effektiv (!) nur etwa 1/80 Bodenspeicher und ohne Atmosphäre sogar als „hervorragend“ betrachten.
In ihrem Modell entsteht der Treibhauseffekt so nicht in der Natur.
Ok, wenn sie glauben, genau zu wissen wie er entsteht, berechnen Sie doch vorerst mal einen korrekten Wert für ECS. Der „best guess“ des IPCC (3 °C) ist offenbar um den Faktor 5 zu hoch, und damit werden ja die Klimamodelle gerechnet. Ob Sie mit HITRAN etwas anfangen können dass der Basiswert der Absorption pro CO2-Verdopplung etwa 7,4 W/m² ist (so wie ich es z.B. berechnet habe) und das beim IPCC der doppelte Strahlungsantrieb ist, weiß ich nicht.
Peter Dietze 22. Oktober 2026 16:24
Die werden nicht damit gerechnet. Die ECS ist das (bzw. eines der) Ergebnis(se) der Berechnungen der Klimamodelle …
Herr Schmidt, wenn man für einem CO2-Anstieg den Temperaturanstieg berechnen will, muss man zuerst mal die Klimasensitivität vorgeben, und diesen bekannten Parameter jedesmal aufwändig zu berechnen, ist doch nicht nötig. Im Gleichgewicht gilt doch ∆T=ECS•ln(C/Co)/ln(2). Als Scientific Expert Reviewer des TAR für Modellierung stelle ich fest dass Sie das Prozedere offenbar nicht kennen.
Peter Dietze 22. Oktober 2026 18:00
Hmm, vielleicht haben Sie sich nur ungünstig ausgedrückt und ich habe Sie missverstanden …
Die ECS und TCR Werte werden definitiv von Modellen berechnet. TAR, Chapter 9, Tabelle 9.1 listet die Ergebnisse auf. Tabelle 9.4 fasst sie zusammen mit 15 Modelle, Mittelwert 3,5°C im Bereich [2, 5,1]. Wenn die vorgegeben werden würden, würden die alle das gleiche Ergebnis liefern bzw. man könnte sich die Modelläufe gleich sparen.
Da nehmen Sie eine bekannte ECS und setzen die in die bekannte Formel ein. Aber dafür müssen Sie ECS erst mal wissen und woher kommt der Wert, wenn nicht z.B. aus Klimamodellen?[1]
Hmm, manchmal frage ich mich, was Sie da gemacht haben und warum Sie dabei waren …
[1] Es gibt ein paar andere Wege, aber das ist irrelevant für die Frage ob die ECS Input oder Output von MOdellen ist
Hier scheint jeder irgend eine Vorstellung darüber zu haben was IPCC so macht – allerdings ohne wirklich die Fakten zu kennen. Und niemand (ausser mir) kümmert sich darum dass die Klimasensitivität um den Faktor 5 und die längerfristige Halbwertszeit um den Fakor 9 zu hoch ist und mit dem falschen Kumulationsmodell ein unsinniges „Restbudget“ entsteht das uns zu einer unnötigen Dekarbonisierung nötigt.
Schon 2001 hatte ich den Herren Dr. Joos und Prof. Wigley anhand des Stabilisierungsszenarios WRE550 nachgewiesen dass dies die CO2-Emission in 200 Jahren unnötig auf 1/5 reduziert damit ein um den Faktor 25 (!!) zu hoch berechneter Temperaturanstieg gegen 1850 vermieden wird. Wenn die IPCC-Herren das nicht ignoriert hätten, wäre uns all der COP-Zirkus, der CO2-Hype sowie die Energiewende erspart geblieben.
Herr Schmidt, Sie haben da etwas falsch verstanden. Natürlich werden ECS-Werte für CO2-Verdoppelung durch Modellrechnungen bestimmt, wobei neben UAH ganz wesentlich das Fake-Wasserdampf-Feedback, die Nichtberücksichtigung der Bewölkung sowie Feuchtkonvektion eine Rolle spielen. Die Werte werden aber bei Kimamodellrechnungen (die im Prinzip ja stark erweiterte Wettervorhersageprogramme sind) nicht immer neu ermittelt, sondern sind zusammen mit den CO2-Anstiegen der Szenarien Eigabeparameter.
Peter Dietze 22. Oktober 2026 21:16
Ich habe Ihne die Fakten genannt, auf die ich mich bezog. Sie stehen in dem von Ihnen als Expert-Reviewer begutachteten Bericht in dem angegebenen Kapitel. Sie können gern erklären, warum Sie das anders sehen oder warum ich da falsch liege. Machen Sie aus irgend einem Grund nicht und reden statt dessen über Ihre Enttäuschung, dass niemand auf Sie hört.
Peter Dietze 23. Oktober 2026 7:46
Die ECS-Werte werden also von Klimamodellen bestimmt, die die ECS-Werte als Eingabeparameter erhalten. Alles klar … Kommt Ihnen das nicht selber komisch vor? Woher kommen die sich über die Zeit entwickelnden ECS/TCR-Werte, wenn die vorgegeben werden?

Figure 2: Historical values of ECS and TCR compared to IPCC AR6 ECS “likely range” of 2.5–4.0K (blue) and TCR “likely range” of 1.4–2.2 (red)
Meehl et al., 2020 (modified by Manuel Schlund) (Quelle)
Wie haben sie denn gezeigt, dass der IPCC Wert falsch ist oder ist die Begründung, weil sie ihr Modell als richtig behaupten. Eine Abschätzung aufgrund von HITRAn Spektren kann jeder machen, jeder kann auch die Atmosphäre als Einschichtsystem annehmen und etwas abschätzen. Nicht gerechtfertigt ist es zu behaupten aufgrund der eigenen Abschätzung ist eine andere Abschätzung falsch. Sie können dieser Meinung sein, aber über das Modell des IPCC zeigt ihre Meinung und ihr Modell nichts. Ihre Aussage der IPCC Wert sei falsch ist deshalb naturwissenschaftlich unseriös. Vermutlich kommt ihr Dissens mit Herrn Kramm daher, der ein hervorragender Naturwissenschaftler ist.
Dass man für den IPCC Bericht die ECS mit Klimamodellen berechnet wissen sie ja anscheinend auch nicht wie ihre Ausführungen zeigen.
Herr Heß, dass HITRAN nur eine belanglose Abschätzung liefert und Sie bestreiten dass der 5fach zu hohe IPCC-Wert von ECS (der ja letztlich auf dem Strahlungsantrieb – also der Absorption, die auch mit HITRAN berechnet wird – basiert, falsch ist und zugleich sagen Prof. Kramm sei ein hervorragender Naturwissenschaftler, obwohl er den THE bestreitet und für die Erde ohne Atmosphäre allen Ernstes einen solaren globalen Mittelwert von -52 Grad und am Äquator tödliche Schwankungen der Temperatur von etwa 240 Grad berechnet, ist mir ein Rätsel.
Herr Heß, wenn jeder eine Abschätzung der CO2-Absorption aufgrund des hochpräzisen HITRAN-Transmissionsspektrums machen kann, so können Sie es doch erst recht. Hier ist es, wobei Sie beachten müssen dass der Kernbereich gesägtigt ist und der THE für CO2-Verdoppelung in den Flanken entsteht.
Auch ist zu beachten dass es in der Natur noch Wolken, Wasserdampf sowie den Bypass durch Feuchtkonvektion gibt und Ihr Ergebnis einige Korrekturen benötigt. Aber falls Sie fälschlich der Meinung sind, „mein“ THE aufgrund von 38,5% Rückstrahlung aus etwa 77% absorbierter Bodenabstrahlung von THG und Wolken existiert so garnicht, sondern da muss es noch einen anderen mysteriösen Atmosphäreneffekt geben, wird es Zeit dass Sie den endlich benennen und quantifizieren.
Die 38,5 % sind eine rechnerische Zuordnung Ihres Modells. Ihre verbale Begründung macht daraus keinen unabhängig nachgewiesenen Anteil der realen Gegenstrahlung.
Auch aus Ihrer HITRAN-Transmissionsgrafik folgen weder eine Halbierung der angegebenen 7,4 W/m2 zur zusätzlichen Gegenstrahlung am Boden noch Ihre Klimasensitivität. Dafür fehlt die Berechnung des atmosphärischen Strahlungstransports einschließlich Eigenemission.
Hierzu schreibt der „hervorragende Naturwissenschaftler“ Prof. Kramm:
„Dietze, Ihre HITRAN-Rechnungen belegen, dass Sie seit drei Jahrzehnten nur groben Unfug treiben. Sie haben die Übertragungsgleichung für monochromatische Strahlung überhaupt nicht verstanden, denn diese enthält bekanntlich eine Quellfunktion“
und weiter
„Sie sind nicht nur ein Scharlatan und Betrüger, sondern auch ein grenzenlos dummer Schwätzer. Ihre Excel-Kot-Ergebnisse kann man nur als esoterischen Schrott bezeichnen. Ihre Strahlungsrechnungen sind falsch“ und weiter
„Was Sie zum 2. Hauptsatz der Thermodynamik verbreiten, ist das senile Gefasel eines physikalischen Geisterfahrers. Der atmosphärische Effekt, Sie grenzenlos dummer Schwätzer, ist kein Treibhauseffekt. Aufgrund Ihrer grenzenlosen Dummheit werfen Sie alles durcheinander. Bis heute existiert kein Beweis dafür, dass der sog. atmosphärische Treibhauseffekt existiert den Sie ständig propagieren. Es handelt sich um eine unbewiesene und aus physikalischer Sicht merkwürdige Hypothese“ und weiter
„Sie haben auch bis heute nicht begriffen, dass das Konzept der Klimasensitivität auf vollkommen unsinnigen Annahmen beruht„.
Peter Dietze 24. Oktober 2026 11:31
Warum bringen Sie jetzt Kramm hier rein? Das trägt nichts dazu bei, die Unterschiede Ihrer Modellierung und der Realität zu klären.
Kramm wäre erst interessant, wenn sich seine Ergebnisse ohne Atmosphäre qualitativ von Ihren unterscheiden würden (was sie nicht tun) oder er eine Erklärung der tatsächlichen Vorgänge in der Atmosphäre und die daraus resultierenden Temperaturen liefert.
Dummerweise deckt sich aber ein Teil seiner Kritik mit den Kritikpunkten von anderen. Ich habe mich immer gewundert, woher Aussagen wie „Es gibt an der Oberfläche kein Strahlungsgleichgewicht“ kommen – ich habe das immer für offensichtlich gehalten. langsam verstehe ich das …
Herr Schmidt, wenn sich Kramm’s Ergebnisse ohne Atmosphäre qualitativ von meinen unterscheiden würden (was sie nicht tun) – das kann doch wohl nicht Ihr Ernst sein. Den solaren Temperaturverlauf am Äquator ohne Gegenstrahlung (mit realistischem Bodenspeicher) habe ich zu -3 ±5,5 Grad berechnet. Er kommt global auf -51 Grad und am Äquator (mit dem 80fach kleinerem Regolithspeicher) auf -37 Grad und +110 bis -130 Grad, also wird die Menschheit (die er sich allerdings wegdenkt) gekocht und tiefgefroren.
Peter Dietze 24. Oktober 2026 20:38
Er ermittelt einen Wert unter der beobachteten Temperatur (kleiner als Ihrer) und wenn Sie eine dünnere Schicht und damit eine geringere Wärmekapazität in Ihrer Rechnung annehmen, erhalten Sie in etwa die gleichen Werte wie Herr Kramm. Oder habe ich das falsch in Erinnerung? Das meine ich mit qualitativ. Die ermittelten Werte unterscheiden sich, das ist ein quantitativer Unterschied – so kenne ich das zumindest.
Es unterscheiden sich also nur die Eigenschaften der betrachteten Oberflächenschicht und damit der Fluß in dern Boden und wieder heraus (die Modellierung des tasächlichen Flusses ist bei Herrn Kramm wohl komplexer). Die Energieflußbilanz an sich ist (wenn ich Sie nicht missverstanden habe) bei Ihnen beiden gleich …
Sehr geehrter Herr Schmidt ,
vielleicht haben Sie noch eine Idee , wie man Herrn Dietze den Unterschied zwischen Temperaturen und effektiven Temperaturen verdeutlichen kann?
Herr Dietze betet sein Mantra “ Hitzetod oder schockgefrostet “ herunter. Das bei effektiven Das bei den Temperaturen zu einer Erde ohne Atmosphäre seine Horrorphantasien obsolet sind möchte Herr Dietze nicht verstehen. Gemessen werden die vor Ort Temperaturen in der Skala der früheren Thermometer. Alles , was über diesen Bereich hinaus geht , wird als effektive Temperatur berechnet.
Keine Atmosphäre : es gibt weder Fauna noch Flora noch Menschen. Herr Dietze versucht ganzjährig ein bisschen Helloween Voodoo Master für Physiker und Meteorologen zu spielen. Dafür lässt er sogar eine imaginäre Thermobox von Sri Lanka nach Deutschland einfliegen.
Herr Heß, entweder scheinen Sie nicht zu wissen wie der THE entsteht oder Sie haben immer noch nicht die Sache mit dem IR-Anteil von KT verstanden der zur EINSTRAHLUNG gerechnet werden muss weil er zwar nach S-B auch den Boden wärmer macht, aber KEINE durch Absorption entstandene Rückstrahlung ist. Es ist doch klar dass vom Modell ein falscher THE berechnet wird wenn man dies nicht beachtet.
Ich habe verstanden, dass Sie diesen Anteil in Ihrem Modell berechnen. Er ist jedoch eine modellabhängige rechnerische Zuordnung innerhalb der atmosphärischen Emission und kein physikalisch eigenständiger Strahlungsfluss.
Diese Zuordnung rechtfertigt nicht, ihn aus der Gegenstrahlung herauszurechnen.
Aus ihrem Ergebnis andere Abschätzungen oder Modelle, die zu anderen Ergebnissen kommen, als falsch zu bezeichnen, ist naturwissenschaftlich unseriös.
Ihr Fehler liegt darin, aus der Herkunft der Energie eine physikalische Trennung der atmosphärischen Emission abzuleiten. Nach der Thermalisierung ist diese Aufteilung lediglich eine modellabhängige rechnerische Zuordnung.
Stefan-Boltzmann beschreibt die Emission bei gegebener Temperatur. Ob der Boden wärmer wird, ergibt sich aus seiner vollständigen Energiebilanz, einschließlich seiner Energieverluste durch Verdunstung und fühlbare Wärme.
Eine Erwärmung ergibt sich eben nicht aus dem Stefan-Boltzmann-Gesetz. Es beschreibt nur die Emission bei gegebener Temperatur.
Herr Heß, selbstverständlich muss die Strahlung zum Boden aufgeteilt werden in 3 Anteile: 1. Solarstrahlung, 2. IR-Strahlung die aus Solarstrahlung entsteht und 3. IR-Rückstrahlung die aus Absorption von Bodenemission entsteht (siehe UAH-Beispiel).
Nur 3 erzeugt einen THE, 1 und 2 aber NICHT. Da Sie kein rechenbares Modell entwickelt haben, mussten Sie sich mit dieser Unterscheidung auch nicht befassen – oder wollen Sie etwa dass ich einen falschen THE berechne?
Peter Dietze 24. Oktober 2026 12:15
Das Beispiel ist nicht von UAH (University of Alabama Huntsville), sondern aus einem 101-Kurs (Einführungskurs) der Universität Arizona: (Natural Sciences 101, Introduction to Meteorology and Climate, Radiation, Greenhouse effect ).
Nein, alle wollen, dass Sie richtig rechnen. Und in der Realität hängt die Abstrahlung nunmal von der Temperatur (und der Emissivität der Gase ab). Und ergibt sich in der Realität nunmal aus den verschiedenen Energieflüssen. Sie vereinfachen das drastisch zu einem Ein-Schicht-Modell, was ja für didaktische Zwecke OK ist. Die Kritik setzt da an, wo Sie behaupten, das würde den realen Vorgängen der Atmosphäre entsprechen, ohne das irgendwie physikalisch zu begründen.
Herr Schmidt, Sie kritisieren dass ich die Aussagen von Prof. Kramm bringe und sagen dass ich behaupte, mein Modell würde den realen Vorgängen in der Atmosphäre entsprechen, ohne das irgendwie physikalisch zu begründen. Sie haben leider nicht die sorgfältig überlegten Prinzipien des Modells verstanden, die auf dem Strahlungsmodell mit transparenter Atmosphäre für Solarstrahlung basieren. Die etwa 77% Absorption durch Wolken (bei 30% Albedo) und THG verwenden die beobachtete Relation von 390 zu 240 W/m². Und die hälftige Gegenstrahlung wird doch auch vom IPCC als „Strahlungsantrieb“ für den THE benutzt, und auch dort wird ebenfalls der UAH-Faktor hinzugenommen. Die Atmosphäre wird als Ganzes betrachtet und nicht in mehrere Schichten unterteilt.
Sie wollen doch nicht etwa von mir velangen dass ich zahllose Mannjahre investiere um das natürliche Gewusel von Strahlungen in der Atmosphäre mitsamt Wolken, Feuchtkonvektion sowie den Boden mit Eis, Wüsten und Ozeanen trotz der zeitlich und örtlich starken Unterschiede abzubilden, was garnicht korrekt berechenbar ist – um dann kaum bessere Ergebnisse zu erhalten. Das würde nur den kritischen Besser- und Halbwissern noch mehr Chancen bieten, Details infrage zu stellen und mit den Debatten den Kommentarbereich bei EIKE kontraproduktiv vollzumüllen.
Peter Dietze 24. Oktober 2026 22:20
Ja, weil es nichts bringt. Herr Kramm diskutiert hier nicht mit, die Art der Diskussion ist nicht sachlich oder zielführend, … Ich würde bei Herrn Kramm nur Dinge diskutieren, die er in etwas wissenschaftlichem veröffentlicht hat. Äußerungen in einem Emailverteiler würde ich nicht dazu zählen.
Ja.
Beim IPCC wird der Strahlungsantrieb als Differenz an TOA definiert. Wieviel davon am Boden wirkt ist dann die nächste Frage. Der Wert ist anscheinend nicht identisch mit dem an TOA soweit ich das verstanden habe.
Und wie schon mehrfach geschrieben gibt es keinen UAH-Faktor, sondern lediglich die Veranschaulichung der University of Arizona und das auch noch aus einer Einführungsvorlesung. Wollen Sie mit dem Namen UAH irgendwie dem ganzen etwas mehr Gewicht verleihen? Oder haben Sie eine Quelle für die Folie von UAH?
Bei Ihnen, aber nicht in der Klimawissenschaft (bei Klimamodellen). Die Rechnen schon seit den 60ern den Strahlungstransfer durch die Atmosphäre mit mehren Schichten … Und das ist der nächste wichtige Unterschied, in der realen Atmosphäre geht an TOA in Richtung All weniger Strahlung als oberflächenahe in Richtung Oberfläche – nicht wie bei Ihnen hälfte/hälfte …
Nein, möchte ich nicht. Ich würde Ihnen aber raten, dann nicht zu behaupten, Sie würden das reale Verhalten abbilden.
Genau das passiert aber gerade mit Ihren Aussagen. Wenn jeder mit einem Blick sieht, dass Ihre zum Boden gerichtete Strahlung aus der Atmosphäre nicht einmal die Hälfte des Wertes hat, den die bekanntesten Veröffentlichungen zu dem Thema ausweisen oder die man sich beim Wettermast Hamburg oder anderen Pyrgeometer-Messungen ansehen kann, dann haben Sie ein offensichtliches Problem. Das man ganz einfach mit dem Hinweis erledigen könnte, dass es nur ein einfaches, didaktisches Einschichtmodell ist. Aber Sie bestehen ja darauf, dass es die Realität korrekt nachbildet …
Herr Schmidt, in der realen Atmosphäre geht an TOA in Richtung All weniger Strahlung als oberflächenahe in Richtung Oberfläche – nicht wie bei mir Hälfte/Hälfte? Sie haben den „Strahlungsantrieb“ des IPCC offenbar nicht verstanden. Das ist die HÄLFTE der HITRAN-Absorption (!) von 7,4 W/m² pro CO2-Verdoppelung. Bei gedachter transparenter Atmosphäre sind das am Boden nur 0,68 Grad. Durch den „UAH-Faktor“ 1/(1-0,38) werden es bem IPCC 1,11 Grad. Dieser Basiswert wird durch Wasserdampf-Feedback um den Fake-Faktor 2,7 auf 3,0 Grad verstärkt. Wolken und Feuchtkonvektion bleiben aussen vor.
Meine Aufteilung 1-3 der Einstrahlung am Boden haben Sie leider garnicht verstanden. Der THE wird NICHT durch solare EINstrahlung sowie Anteilen davon erzeugt, sondern durch etwa 38,5% RÜCKstrahlung aus 77% Absorption von Bodenabstrahlung. Sie sagten doch, dass alle wollen dass ich richtig rechne – also darf ich den KT-Wert NICHT verwenden. Und Strahlungstranport sowie Emissitivitäten und Temperaturen von Schichten werden hierbei NICHT benötigt. Das alles ist doch in 390 zu 240 W/m² enthalten.
Leon Schmidt Freigabe ausstehend Antwort auf Peter Dietze 25. Oktober 2026 14:33
Peter Dietze 25. Oktober 2026 10:41
Ihre Reaktion besteht im wesentlichen immer aus (aus Ihrer Sicht geschrieben):
Wir können es dabei belassen. Sie leben weiter mit der offensichtlichen, berechtigten Kritik an Ihrem Modell und alles ist gut.
Herr Schmidt, dass ich als Entwickler eines rechenbaren Modells davon überzeugt sein muss dass mein durch das mir bekannte IPCC-Konzept (unter Vermeidung von dessen Fehlern) sowie Beachtung anderer Fakten und Vereinfachungen richtig sein muss, ist doch klar. Wenn Sie meinen, Fehler gefunden zu haben und Einiges anders sehen – ok, dann realisieren Sie doch mal ein anderes Modell wo Sie den Strahlungstransport, die Absorption und Gegenstrahlung genauer bestimmen, präsentieren die Ergebnisse und setzen sich mit der Kritik der Besserwisser auseinander.
Was soll denn die abgegebene Energie der Erde wieder zurückstrahlen. Es müsste eine Energieerhöhung stattfinden, wodurch? Heftiger Flügelschlag von Engeln? Etliche Kommentatoren tun hier so, als gäbe es de 2.HS nicht. Und es ist über Energie und Entropie alles so einfach und klar. Wenn adiabatische Erreichbarkeit vorliegt und das ist der Fall, werden keine komplizierten Strahlungen benötigt. Hätten wir in der Prüfung zur Thermodynamik so etwas erzählt, wir hätten nie ein Diplom bekommen.
Gegenstrahlung wird als abwärts gerichtete langwellige Strahlungsflussdichte gemessen. Adiabatische Erreichbarkeit beschreibt die Möglichkeit eines Zustandsübergangs unter bestimmten Bedingungen. Auch wenn sie hier vorliegt, folgt daraus weder, dass dieser gemessene Strahlungsfluss entfällt, noch, dass er thermodynamisch unzulässig ist. Der zweite Hauptsatz verbietet nicht Strahlung vom kälteren zum wärmeren Körper; entscheidend ist die Entropiebilanz des vollständigen Vorgangs. Wer einen Verstoß behauptet, muss ihn anhand dieser Bilanz nachweisen. Der bloße Verweis auf adiabatische Erreichbarkeit genügt dafür nicht.
Sie sagen also, dass die Strahlung den 2.HS nicht verletzt. Dann darf es keine Wärmestrahlung sein. Dann ist sie für Wärmebilanzen uninteressant.
Sie verwechseln Wärmestrahlung mit Wärme.
Wärme ist eine Form der inneren Energie, die durch Strahlen abgegeben wird, falls ein Temperaturunterschied vorliegt. Da kommt dann der 2.HS ins Spiel. Also neuer Gleichgewichtszustand, falls adiabatisch erreichbar. Was ist da verwechselt? Erklären Sie es mir.
Ihre Definition verwechselt innere Energie und Wärme. Innere Energie ist eine Zustandsgröße des Systems. Wärme ist dagegen keine Zustandsgröße und keine Form der inneren Energie, sondern eine Prozessgröße: Sie bezeichnet Energie, die aufgrund eines Temperaturunterschieds über die Systemgrenze übertragen wird. Ein Körper besitzt daher innere Energie, keinen gespeicherten „Wärmeinhalt“, auch wenn das umgangssprachlich manchmal so bezeichnet wird.
Da haben Sie recht, dass es eine Prozeßgröße ist. Trotzdem gilt der 2.HS.
Ja, der 2. Hauptsatz gilt. Wärmestrahlung und Wärme sind jedoch zu unterscheiden: Wärmestrahlung bezeichnet elektromagnetische Strahlung thermischen Ursprungs. Wärme bezeichnet Energieübertragung aufgrund eines Temperaturunterschieds und ist eine Prozessgröße.
Betrachten wir zwei Körper mit jeweils einheitlicher Temperatur, die in einer ansonsten isolierten Anordnung ohne äußere Arbeit ausschließlich durch Strahlung Energie austauschen. Die Energiespeicherung im Strahlungsfeld sei vernachlässigbar. Beide Körper emittieren und absorbieren Strahlung. Auch Strahlung des kälteren Körpers wird vom wärmeren absorbiert. Der resultierende Wärmestrom fließt dennoch vom wärmeren zum kälteren Körper. Dabei nimmt die Entropie des isolierten Gesamtsystems aus Körpern und Strahlungsfeld zu.
Im vollständigen thermischen Gleichgewicht bestehen Emission und Absorption weiterhin, aber kein resultierender Wärmestrom und keine Entropieproduktion. Der 2. Hauptsatz verlangt, dass die Entropie des isolierten Gesamtsystems nicht abnimmt. Er verbietet keine Strahlung vom kälteren zum wärmeren Körper.
„Betrachten wir zwei Körper mit jeweils einheitlicher Temperatur, die in einer ansonsten isolierten Anordnung ohne äußere Arbeit ausschließlich durch Strahlung Energie austauschen.“
Nimmt man zwei Körper A und B an, die beide eine Temperatur von 300 Kelvin besitzen und beide emittieren und absorbieren thermische Strahlung. Bei vollständigem thermischem Gleichgewicht sind die gegenseitig übertragenen Strahlungsleistungen gleich groß.
Der Nettoenergiefluss zwischen ihnen beträgt somit null und auch die Entropieproduktion durch diesen Strahlungsaustausch beträgt damit null.
Das lässt sich für diesen idealisierten Fall folgendermaßen beschreiben:
Die pro Zeiteinheit erzeugte Entropie entspricht dem Netto-Wärmestrom von Körper A nach Körper B, multipliziert mit der Differenz der Kehrwerte ihrer absoluten Temperaturen. Dabei wird zuerst der Kehrwert der Temperatur von Körper B genommen und davon der Kehrwert der Temperatur von Körper A abgezogen.
Ṡ_erzeugt = Q̇ · (1/T_B − 1/T_A)Und sind beide Temperaturen gleich, dann ist diese Differenz null und damit ist auch die Entropieproduktion null. Also wo soll bei vollständigem thermischem Gleichgewicht die von Ihnen behauptete Entropiezunahme herkommen, wenn der Nettoenergiefluss null ist?
Die fortlaufende Emission und Absorption von Photonen ändert daran nichts.
Ja die jeweils einheitliche Temperatur bezieht sich auf die Körper. Das heißt nicht das beide Körper die gleiche Trmperstur haben, sondern nur das sie homogen sind bzgl. Der Trmperatur.
„Die Unterschiede in der absoluten Bestrahlungsstärke der sogenannten „Gegenstrahlung“ liegen also weniger im Ablauf von Tag und Nacht, als vielmehr im Bedeckungsgrad.“
Und was sagt uns das? Die Wolken sind Schuld und nicht das CO2.
Das globale Energiebudget nach Trenberth et al. (2009) setzt auf einer Viertelung der Solarkonstanten auf und benötigt daher die sogenannte „Gegenstrahlung“, um aus sich heraus die gemessene globale Durchschnittstemperatur darzustellen.
Ich kenne niemanden der jemals eine Durchschnittspemperatur gemessen hat. Wie sollte das auch gehen??
Herr Steinmetz,
(Steinmetz)
Ich kenne niemanden der jemals eine Durchschnittspemperatur gemessen hat. Wie sollte das auch gehen??
(Kuck)
Sie haben völlig recht.
Nur CERES scheint das zu können.
Kurzes Fazit: Der Author widerlegt die Gegenstrahlung nicht: Er benennt sie um und streicht ihren Beitrag, ohne die Energiebilanz zu schließen.
Herr Weber, den Nachweis, dass allein die Sonne in der Lage ist, die Tagseite unserer Erde auf 15°C zu erwärmen, hatten Sie bereits geliefert?? Dabei haben Sie (abgesehen von der Gegenstrahlung) leider auch den Bodenspeicher völlig vergessen, welcher bei Erdrotation die riesige Temperaturdifferenz zwischen +15 und -273 Grad stark glättet und damit Ihren globalen Mittelwert (aus Ihrer Tabelle 6) von -129 Grad auf etwa -3 Grad (!) erhöht.
Die Behauptung dass Ihre Berechnung zwar auf 0 Kelvin aufsetzt, aber unsere Erde nachts kaum um viel mehr als10 Grad abkühlt und deshalb auch am Tage nicht erst von 0 K an erwärmt werden muss, ist ein Fake. Ihr riesiger Fehler ist dass Sie ignorieren dass nach S-B der solare Mittelwert der Tagseite im Gleichgewicht auch wieder abgestrahlt wird und für die Abstrahlung der Nachtseite bei etwa 288-12 K fast noch eine Nacht-Sonne (!!) nötig wäre. Ihre Annahme einer rein solaren Globaltemperatur von etwa +15 Grad ohne additive Gegenstrahlung ist also grottenfalsch.
Und dass die Erde sich durch die Rückstrahlung ihrer eigenen Abstrahlung (=Gegenstrahlung) noch weiter erwärmt, solche „Selbstaufheizung“ soll dem 2. HS der Thermodynamik widersprechen?? Sie haben das Prinzip der Wärme- und Strahlungsdämmung also garnicht verstanden. Und logo wären die Dämmungen unserer Häuser sowie die Berechnungen der Klimawissenschaftler – schon wegen des von Tag zu Tag ungebremst fortlaufenden Temperaturanstiegs – doch Blödsinn. Also haben Sie den Verstärkungsfaktor 1/(1-0,385) welcher nach einer konvergierenden geometrischen Reihe die globale solare Einstrahlung durch Gegenstrahlung (und die 255 K mit der 4.√ davon auf 288 K erhöht) nicht verstanden.
Wie es am Äquator der rotierenden Erde in etwa realistisch mit Gegenstrahlung, bei 30% Albedo, dem trotz 2.HS korrekt benutzten S-B-Gesetz S+∆S=Sigma•(T+∆T)⁴ welches Sie seit Jahren trotz aller Kommentare falsch anwenden, und mit Bodenspeicher von 320 Wh/(m²K) über Tag und Nacht (sequentiell im Viertelstundenraster berechnet) aussieht, habe ich mit EXCEL berechnet.
Herr Dietze, als Elektrotechniker sollten Sie doch eigentlich wissen, dass man mit Mittelwerten nicht auf Energien schließen kann. Das gilt auch für solare Mittelwerte (eine neue Wortschöpfung?) Sie tun es aber trotzdem.
Also gehen Sie einfach einmal in sich und streichen sie die Vokabel „globaler Mittelwert“.
Erstens gibt es den physikalisch gar nicht und zweitens, wenn es ihn gäbe, ist er für eine Rechnung eine Größe, aus der man einen energetischen Zustand Wärme vom Prinzip her gar nicht herleiten kann.
Damit herumrechnen können Sie natürlich, bis Sie die Bits zum Glühen bringen. Jedes Ergebnis ist weniger wert, als Sie annehmen. Dabei ist natürlich die Frage, was ist noch weniger als Nichts.
Wenn Sie mit dem Speichereffekt auf der Nachtseite herum philosophieren, machen Sie es sich doch einmal ganz einfach: Nehmen Sie einfach an, die Erde rotiert mit 1000 Umdrehungen je Sekunde (Fliehkräfte lassen wir einmal außer Acht), dann brauchen Sie nicht mit Speichereffekten herum zu rechnen, und Sie verlassen den Weg der falschen
Annahmen, um mit einer erfundenen Gegenstrahlung die 15°C Ewigkeitstemperatur erklären zu müssen. – Ist nur einmal ein Vorschlag!
Herr Prof. Puschner, klar dass die Temperatur thermodynamisch eine intensive Größe ist, die man eigentlich nicht addieren und teilen darf. Daher ja Ihre Mittelwertalergie. Aber dann wären doch alle regionalen Wettervorhersagen und Klimaberechnungen mit ∆T durch den Strahlungsantrieb verboten – und ebenso die Berechnung von Hern Weber (und von Prof. Gerlich) dass der solare Strahlungsmittelwert auf der Taghemisphäre zwischen +87 und -273 Grad (also bei nicht rotierender Erde oder bei Rotation ohne Bodenspeicherung) mit Albedo +15 Grad ist, und zwar ohne THE durch Gegenstrahlung. Sie können doch nicht alle diese Berechnungen für unsinnig erklären. Man kann doch anstatt für T ebenso einen Mittelwert für extensive Werte bilden wie z.B. das Gewicht oder das Einkommen pro Einwohner von Deutschland oder für die Tiefe der Ozeane.
Den Strahlungsantrieb erklären sie noch mal?
Sie können für alles Mittelwerte bilden, auch für den globalen mittleren Vermögenswert, Dazu summieren Sie einfach Skalare von unterschiedlichen Landeswährungen und dividieren diese durch die Anzahl der Summanden.
Und das können Sie und ich wirklich, aber Sie können mit dem Ergebnis dann etwas anfangen, ich aber nicht. Und wer das mit physikalischen Größen macht und daraus Wärme ableiten will kann das zwar, aber mit dem Ergebnis hat er nur Müll erzeugt.
Und noch etwas:
Eine Mittelwert-Allergie gibt es nicht. Eine Mittelwert-Verwendungs-Hartnäckigkeit hingegen schon. Viel Freude bei allen weiteren Mittelungen, auch mit viel Müll kann man vielleicht doch noch irgend etwas anfangen. Fragen Sie mal Rahmstorf oder Greta und Luisa!
Ergänzung: Der Bodenspeicher glättet bei Erdrotation die riesigen täglichen Strahlungs-Temperaturdifferenzen sowie die Hemisphärenmittelwerte zwischen +15 und -273 Grad so stark dass die Menschen weder gekocht noch tiefgefrostet ausgerottet werden. Damit wird der globale Mittelwert (aus Weber’s Tabelle 6) von -129 Grad auf etwa -18 [nicht -3] Grad erhöht.
Und für die Quantifizierung des THE ist nicht der Mond ohne Atmosphäre nötig. Wie die EXCEL-Grafik zeigt, ist z.B. am Äquator der Mittelwert +32 Grad. Ohne Gegenstrahlung von Wolken und Treibhausgasen (auch Wasserdampf) ergibt sich am Äquator mit Glättung durch den Bodenspeicher ein rein solarer Mittelwert (mit Albedo) von -3 Grad. Also beträgt der THE dort +35 Grad.
Herr Dietze,
(Dietze)
Der Bodenspeicher glättet bei Erdrotation die riesigen täglichen Strahlungs-Temperaturdifferenzen sowie die Hemisphärenmittelwerte zwischen +15 und -273 Grad so stark dass die Menschen weder gekocht noch tiefgefrostet ausgerottet werden.
(Kuck)
Ihr großer Bodenspeicher ist schuld, dass der Höchst-Wert der Tagestemperatur so groß ist.
Irrtum, Herr Kuck es ist genau umgekehrt. Mein Bodenspeicher glättet die solaren Temperaturschwankungen (z.B. bei Herrn Weber ohne Gegenstrahlung) am Äquator zwischen +87 und -273 Grad auf -3 ±5,5 Grad. Ginge der Speicher gegen unendlich, würde er auf -2,4 ±0 Grad glätten – entsprechend 1368•0,7/π W/m². Dass der Mittelwert bei stärkerer Glättung leicht ansteigt, liegt daran dass bei kleineren Temperaturschwankungen wegen T^4 die Strahlungskühlung abnimmt.
Bei einem z.B. um den Faktor 80 kleineren Speicher (wenn er fälschlich wie bei der Mondberechnung aus isolierendem Staub und Regolith, also ohne Ozeane und feuchte Böden berechnet wird), entsteht statt -3 Grad am Erdäquator z.B. ein solarer Mittelwert von -37 (!) Grad und die Temperaturschwankungen betragen etwa 240 Grad.
Wie groß bei uns der realistische Speicherfluß ist, zeigt meine EXCEL-Grafik (die Wh-Werte x4 nehmen). In Ihrer Modellrechnung geht das Mittel des Speicherflusses auf der Tagseite fälschlich gegen Null wenn der Speicher sehr groß wird, verursacht durch die zwingende Bedingung XT-XN=QT welche Sie vermeintlich einhalten müssen.
Herr Dietze,
(Dietze)
es ist genau umgekehrt. Mein Bodenspeicher glättet die solaren Temperaturschwankungen
(Kuck)
Ihre Berechnungen stimmen mit gemessenen Daten nicht überein.
Ihr Fehler ist, dass Sie behaupten, es gäbe keinen THE.
Wenn Sie den THE weglassen, benötigen Sie keinen riesigen Bodenspeicher und Sie kämen zu glaubhaften Temperaturwerten
Herr Kuck, der Bodenspeicher wird für den THE nicht benötigt (der wirkt ja Tag und Nacht), sondern dafür dass von der solar gewärmten Tagseite eine erhebliche Wärmemenge weggespeichert wird damit sie auf der Nachtseite abgestrahlt werden kann. Damit wird ja eine starke Glättung der T-Schwankung bewirkt. Sonst hätte die Nachtseite ja -273 Grad. Die Wärmemenge entspricht also ungefähr der halben (!) Einstrahlung der Sonne.
Dadurch wird die Tagseite auch deutlich kälter (z.B. ohne Gegenstrahlung von +15 auf etwa -18 Grad), was ja Herr Weber fälschlich nicht berücksichtigt. Offensichtlich haben Sie den Bodenspeicher, dessen Größe Sie in Ihrer Modellrechnung garnicht kennen und welche ja bei Ozeanen fast gegen Null (!!) statt gegen ein Maximum geht, völlig falsch verstanden.
„Offensichtlich haben Sie den Bodenspeicher, dessen Größe Sie in Ihrer Modellrechnung gar nicht kennen und welche ja bei Ozeanen fast gegen Null …. geht“
Das ist aber doch ziemlich trivial, weil: Ein Meer ist vermutlich auch bei Ihnen kein Boden!
Was mich neugierig acht: Sie kennen den Bodenspeicher? Woher, Wie berechnet? Wo publiziert? – Oder einfach nur mal so dahingesagt?
Wird schon keiner nachfragen, eben eine Dietze-Axiom! Modelle sind eben sehr geduldig, sie können sich ja einem Computerlauf nicht zur Wehr setzen. – Irgendwann werden Computer vielleicht einmal so intelligent, dass sie nicht jeden Quatsch einfach nur durchtakten, auch wenn es in Nanosekunden-Intervallen passiert.
„Was mich neugierig acht: Sie kennen den Bodenspeicher? Woher, Wie berechnet?“
Ich habe mit verschiedenen Werten des Speicherparameters den Temperaturverlauf am Äquator berechnet. Im Bereich von 300 bis 350 Wh/(m²K) erhielt ich realistische Temperaturschwankungen über Tag und Nacht. So habe ich für meine EXCEL-Grafik 320 Wh/(m²K) gewählt, was sicher (entsprechend einer Wasserschicht von 27,5 cm) ein brauchbarer Kompromiss zwischen Ozean und feuchtem Boden ist. Von einer komplizierten Berechnung mit eher isolierendem, kaum speicherndem Mondstaub und Regolithschichten halte ich nichts, zumal es ja sehr unterschiedliche Böden gibt und auch die Entfernung zum Ozean eine Rolle spielt.
„zumal es ja sehr unterschiedliche Böden gibt….“
Da ist ja einmal ein Fortschritt, dass Sie das aufgreifen, was ich schon mehrfach bemängelt und angesprochen habe.
Dennoch entnehme ich, dass Sie mit Kompromissen arbeiten. Das ist dann schon recht nahe an Glaubensbekenntnissen und hat mit echter Physik leider nichts mehr zu tun. Hauptsache, es macht Ihnen Spaß!
Herr Dietze,
(Dietze)
Wie es am Äquator der rotierenden Erde in etwa realistisch mit Gegenstrahlung, bei 30% Albedo, dem trotz 2.HS korrekt benutzten S-B-Gesetz S+∆S=Sigma•(T+∆T)⁴ welches Sie seit Jahren trotz aller Kommentare falsch anwenden, und mit Bodenspeicher von 320 Wh/(m²K) über Tag und Nacht (sequentiell im Viertelstundenraster berechnet) aussieht, habe ich mit EXCEL berechnet.
(Kuck)
Dass die Tagtemperatur am Ende des Tages (18:00 Uhr) den Höchts-Wert erreicht, ist ein Zeichen dafür, dass Sie falsch rechnen.
Herr Kuck, Sie ignorieren dass auch bei uns an sonnigrn Tagen die maximale Temperatur erst gegen 17:00 erreicht wird. Da Sie nur hohe Lufttemperaturen bei Sonnenschein aus Klimatabellen auswerten und die von mir berechnete Temperatur des Bodenspeichers NICHT kennen, haben Sie die Modelldynamik, die ich für den eingeschwungenen Zustand berechne, immer noch nicht verstanden. Ich rechne mit EXCEL pro Viertelstunde Sonnenstrahlung +Gegenstrahlung = Abstrahlung + Speicherzufluss. Nachts ist die Sonnenstrahlung Null und der Bodenspeicher wird entladen. Und die Gegenstrahlung von Wolken und THG ist etwa die Hälfte von der Bodenabstrahlung, die zu etwa 77% absorbiert wird.
Deshalb ergibt sich nach einer konvergenten geometrischen Reihe im vereinfachten Strahlungsmodell ein Verstärkungsfaktor der solaren Einstrahlung von 1/(1-0,385) welcher ja die 255 K auf 288 K anhebt. Und durch meinen vereinfacht gut leitenden Bodenspeicher von 320 Wh/(m²K), der einer Wasserschicht von 27,5 cm entspricht, ergibt sich am rotierenden Erdäquator ein realistischer Temperaturverlauf von +32 ±6,5 Grad.
Sie wollen doch nicht etwa behaupten das sei falsch gerechnet?? Was falsch gerechnet ist (weil mit einer Mondrechnung und einem Bodenspeicher, der nur 3,7 mm Wasser entspricht und am Erdäquator völlig unrealistische tödliche Schwankungen der Temperatur von etwa 240 Grad ergibt) können Sie z.B. unter
https://content.scirp.org/pdf/ns_2017083014381959.pdf nachlesen.
Herr Dietze,
(Dietze)
Sie ignorieren dass auch bei uns an sonnigrn Tagen die maximale Temperatur erst gegen 17:00 erreicht wird
(Kuck)
Auf dem Äquator ist um 18:00 Uhr der Tag zu Ende.
Bei uns im Sommer mit Sommerzeit ist die Nacht um 22 Uhr zu Ende.
Auch wenn ich Ihre Modell nicht kenne habe ich einmal versucht den vorliegenden Beitrag zu verstehen.
Besonders auffällig finde ich, dass Sie einerseits die Wärmespeicherung als unverzichtbar bezeichnen, andererseits aber eine geometrische Reihe verwenden, um aus einer solaren Gleichgewichtstemperatur von 255 Kelvin eine Oberflächentemperatur von 288 Kelvin abzuleiten. Das sind zwei grundlegend unterschiedliche Modellansätze, deren Voraussetzungen Sie erst einmal sinnvoll miteinander vereinbaren müssten.
„Die Behauptung dass Ihre Berechnung zwar auf 0 Kelvin aufsetzt, aber unsere Erde nachts kaum um viel mehr als 10 Grad abkühlt und deshalb auch am Tage nicht erst von 0 K an erwärmt werden muss, ist ein Fake.“
Hier kritisieren Sie eine von Ihnen als unzulässig erklärte Anfangsbedingung, behandeln diese aber gleichzeitig so, als wäre sie Bestandteil des Strahlungsgesetzes selbst. Dabei werden von Ihnen Anfangsbedingungen und Gleichgewichtsbedingungen miteinander vermischt.
Das Stefan-Boltzmann-Gesetz beschreibt die thermische Strahlungsleistung eines Körpers in Abhängigkeit von seiner absoluten Temperatur, es verlangt jedoch nicht, dass ein Körper zunächst auf null Kelvin abgekühlt werden muss, um anschließend durch Sonnenstrahlung erwärmt zu werden. Eine Berechnung, die mit einer Temperatur von null Kelvin beginnt, kann möglicherweise eine mathematische Anfangsbedingung eines zeitabhängigen Modells sein, sie ist aber keineswegs Voraussetzung für die Anwendung des Stefan-Boltzmann-Gesetzes.
Ebenso wenig lässt sich aus dem Stefan-Boltzmann-Gesetz allein bestimmen, wie stark die Erdoberfläche während einer Nacht abkühlt, dafür benötigt man zusätzlich die Wärmekapazität, den Energieaustausch mit tieferen Schichten und die übrigen Energieflüsse.
Die Wärmespeicherung kann den Temperaturverlauf zwar glätten, sie verändert somit den Zusammenhang zwischen mittlerer Strahlungsleistung und mittlerer Temperatur, sie liefert aber keine zusätzliche Energie.
Eine nächtliche Wärmeabstrahlung verlangt keinesfalls eine gleichzeitig wirkende zusätzliche Energiequelle, denn sie kann durch den Abbau gespeicherter Energie aufrechterhalten werden.
„[…] den Verstärkungsfaktor 1/(1-0,385) welcher nach einer konvergierenden geometrischen Reihe die globale solare Einstrahlung durch Gegenstrahlung […] erhöht […]“
Die mathematische Korrektheit, dass eine geometrische Reihe mit einem konstanten Faktor von 0,385 tatsächlich gegen diesen Wert konvergiert beweist noch lange nicht, dass der verwendete Faktor überhaupt einen realen atmosphärischen Strahlungsprozess beschreibt.
Dafür müssten Sie zunächst erklären, was genau der Faktor 0,385 bezeichnet, auf welche Strahlungsleistung er sich bezieht, ob er spektral ist oder über alle Wellenlängen gemittelt wurde. Berücksichtigt er überhaupt die tatsächliche Absorption und Emission der Atmosphäre und bleibt er bei veränderter Temperatur und veränderter atmosphärischer Zusammensetzung überhaupt konstant?
Ihre behauptete Umrechnung mit diesem Faktor (T = 255 · (1 / (1 − 0,385))^(1/4) liegt zwar bei ungefähr 288 Kelvin und erscheint demnach mathematisch konsistent, physikalisch haben Sie damit jedoch noch nicht nachgewiesen, dass die Temperaturdifferenz zwischen 255 und 288 Kelvin durch genau diesen Verstärkungsmechanismus verursacht wird.
Die 255 Kelvin ist die effektive Strahlungstemperatur, welche aus der global gemittelten absorbierten Sonnenleistung und einem idealisierten Ersatzkörper als Abstrahlung ins All berechnet wurde, die 288 Kelvin bezeichnen dagegen näherungsweise eine globale mittlere Oberflächentemperatur. Damit handelt es sich um zwei grundsätzlich unterschiedliche physikalische Größen, ihre Differenz allein ist damit überhaupt kein Nachweis für einen bestimmten existierenden Mechanismus.
Ein mathematisch konvergierender Prozess ist nicht automatisch ein physikalisch gültiges Modell. Ihre geometrische Reihe ist ein besonders gutes Beispiel für den Unterschied zwischen mathematischer Korrektheit und dennoch fehlender physikalischer Begründung. Man kann eine Folge von Energieübertragungen mathematisch so beschreiben, dass bei jedem Schritt ein bestimmter Anteil der vorherigen Leistung erneut übertragen wird und wenn dieser Anteil kleiner als eins ist, ergibt sich eine konvergierende Reihe, was mathematisch völlig unproblematisch ist.
Die physikalische Frage lautet jedoch, ob die realen Strahlungsvorgänge tatsächlich genau diesem Schema folgen, denn die Atmosphäre ist kein System, in dem eine feste Quote der zuvor emittierten Strahlung einfach wiederholt zwischen zwei idealisierten Flächen hin- und herläuft. Vielmehr findet die Strahlungsübertragung in einem räumlich ausgedehnten Medium statt, dessen Absorptions- und Emissionseigenschaften von der Wellenlänge, der Temperatur, dem Druck und der Zusammensetzung des Mediums abhängen und damit Konvektion, latenter Wärmetransport und die dynamische Kopplung mit der Erdoberfläche hinzukommen.
Ein korrekt beschriebenes geometrisches Reihenmodell kann bestimmte idealisierte Zusammenhänge sicherlich anschaulich darstellen, aber es ersetzt keineswegs eine vollständige Strahlungstransportrechnung.
Widerspruchsfrei scheint mir Ihre Argumentation jedenfalls nicht und darin scheint möglicherweise auch die verbreitet vorgetragene Kritik begründet zu sein.
Sie möchten zeigen, dass die Temperatur der Erdoberfläche nicht allein durch Sonnenstrahlung und Wärmespeicherung erklärt werden kann und dazu verwenden Sie einerseits ein zeitabhängiges Modell mit einer angenommenen Wärmekapazität und berufen sich andererseits auf eine geometrische Reihe, die einen festen Verstärkungsfaktor für die atmosphärische Gegenstrahlung voraussetzt. Das sind aber zwei grundsätzlich unterschiedliche Beschreibungsebenen, erstere beschreibt einen zeitabhängigen Speicherprozess und die zweite beschreibt einen idealisierten stationären Strahlungsaustausch. Beide können prinzipiell selbverständlich Bestandteile eines gemeinsamen Modells sein, dafür müssen aber ihre Bilanzgrenzen, Parameter und Kopplungen vorher ausdrücklich festgelegt werden. Insbesondere muss aufgezeigt werden, dass der/Ihr angenommener Verstärkungsfaktor auch dann gültig bleibt, wenn sich die Temperatur, die atmosphärische Schichtung und die Energieflüsse verändern, der bloße mathematische Nachweis, dass eine geometrische Reihe konvergiert, genügt dafür noch lange nicht.
Meine zentrale Kritik an Ihren Beitrag lautet deshalb, Sie präsentieren die mathematische Konsistenz einer/Ihrer idealisierten Modellrechnung als Nachweis für die physikalische Vollständigkeit Ihrer Erklärung. Das ist erstens nicht dasselbe und wirkt deshalb oft wie ein Zirkelschluss.
Bitte unbedingt kürzer fassen!
Zur Sättigung der Absorptionsbanden von CO2 siehe auch die Veröffentlichungen von Happer, Lindzen etc.
Und ja, auch das IPCC hat zumindest anfänglich mit einer flachen Erde gerechnet.
(Terry Pratchett ist da sehr zu bevorzugen…)
Unbedingt, der Strahlungsantrieb hat auch etwas magisches. Ob die Elefanten ihren „Schweif“ sehen können, oder ist es dunkel auf der Schildkröte?
Die Strahlungsgesetze stimmen nur für einen kahlen und kalten Planeten wie den Mond überein. So will Prof. Kramm die Temperaturen auf der Mondoberfläche berechnet haben, die hinterher durch NASA-Messungen bestätigt wurde, behauptet er.
Doch die Erde unterscheidet sich grundlegend vom Mond, die Erde hat einen heißen flüssigen Erdkern und wir leben auf einer abgekühlten dünnen Außenschale, die aber vom Erdinnern her beheizt ist. In dieser Außenschale finden radioaktive Zerfälle statt, die eine ständige zusätzliche radioaktive Zerfallswärme innerhalb der dünnen Außenschale erzeugen, was auf den Mond nicht zutrifft.
Die dünne Außenschale der Erde besitzt also eine Eigenwärme, eine Eigentemperatur
Die Frage wäre, wie hoch ist die Temperatur des Erdbodens, die Temperatur der abgekühlten Außenschale, wenn es die Sonne nicht gäbe. Die ist nämlich keinesfalls 0 Kelvin, wovon alle Strahlungs-Rechnungen ausgehen.
Nun gibt es auf diesem keinesfall 0 Kelvin kalten Planeten Erde aber zusätzlich noch Wasser. Zum einen das Wasser auf dem Lande, das Fesland ist eher ein nasser Schwamm bis in große Tiefen, und drei Viertel der Erdoberfläche sind Weltmeere. Zusätzliche hat der Planet eine isolierende Lufthülle mit viel Feuchtigkeit und auf dem Boden die grüne Flora und Fauna. Und es gibt die Sonne und das Weltall. Ein Teil des KLimas und des Wettes wird im Weltall gemacht.
Die Treibhauskirche behauptet nun ohne irgendwelche Beweise jemals vorgelegt zu haben, dass der Unterschied zwischen den errechneten Oberflächentemperaturen, (die vielleicht für den Mond stimmen) und den globale Temperaturen von etwa 15 Grad allein durch die geringe Menge sogenanner Treibhausgase zustande käme.
Herr Weber geht andere Wege, um zu erklären, dass es die Treibhauserwärmung nicht geben kann. Und es gibt, nach Weber auch keine Gegenstrahlung. Bei Prof. Kramm aus Alaska existiert die Gegenstrahlung aber kein wirksamer Treibhauseffekt. Bei anderen gibt es rechnerisch einen leicht wirkenden Treibhauseffekt, aber keine so hohe Klimasensitivität von 2 bis 5 Grad. Diese Meinung vertritt auch EIKE.
Im übrigen muss ich feststellen, dass es so viele verschiedene Treibhaussimulationsrechnungen und Annahmen mit falschen Schlußfogerungen der CO2-KlimaVoodoo-Wissenschaft gibt. Treibhausgläubige werfen mir oft vor, ich hätte den Treibhauseffekt nicht verstanden. Richtig, aber welchen von den vielen unterschiedlichen?
Herr Kowatsch, die Erdwärme von nur etwa 60 mW/m² sollten Sie weglassen. Die macht bei 288 K nur 0,011 Grad aus.
Aber auf der Nachtseite 30 K, wie sie selber ausgerechnet haben? Die Nachtseite hat ja O K, laut ihren Strahlenthesen vielleicht?
Erdwärme sollte doch eigentlich die Dimension mWs oder Ws und gerne auch bezogen auf ein definiertes Volumen mWs/m³ haben. Flächen haben doch keine Wärme, sondern nur 3-dimensionale Körper.
Wer irrt sich hier? Oder sind Temperatur und Wärme inzwischen dasselbe?
Sie verwechseln offenbar den Energieinhalt eines Körpers mit dem Energiefluss durch seine Oberfläche. Wattsekunden pro Kubikmeter beschreibt eine Energiedichte, also Energie pro Volumen. Watt pro Quadratmeter beschreibt hingegen die pro Sekunde durch eine Fläche übertragene Energie. Die Fläche muss dafür keine Energie speichern. Thermodynamisch heißt die gespeicherte Größe innere Energie; Wärme bezeichnet Energieübertragung aufgrund eines Temperaturunterschieds. Temperatur ist wiederum eine andere Größe.
Ich denke, Herr Dietze hat etwas verwechselt:
„Herr Kowatsch, die Erdwärme von nur etwa 60 mW/m²“
Was auch immer Erdwärme ist, ich denke, es ist jedenfalls Wärme. Und die hat eben nicht die Dimension mW/m². Einverstanden?
Auch wenn Wärme aufgrund eines Temperaturunterschieds fließt, ist und bleibt Wärme eine Energie, selbst wenn sie auf Wanderschaft ist und einen Körper verlässt, um sich in einem anderen mit zuvor niedrigerer Temperatur wiederzufinden.
Hier irren Sie. Es geht um den Erdwärmefluss in mW/m². Der ergibt nach S-B mit der Formel ∆T=∆S/S/4•T bei 288 K nur +0,011 Grad.
Dann schreiben Sie das doch auch und nicht Erdwärme. Oder ist das bei Ihnen dasselbs?
„… hat der Planet eine isolierende Lufthülle“. Wie richtig und wichtig! Die Mischphase unsere Luft ist der Isolator im Energiesystem Erde.
Herr Kowatsch, ich kann Ihnen nur in allen Punkten zustimmen. Isolation, Isolierung und Isolatoren geht in vielen Köpfen durcheinander, ich habe es aufgegeben. Will man das Ganze verstehen, dann muss man dies erstmal verstehen.
Bei Herrn Weber schätze ich, dass er nach neuen Erklärungen sucht, manchmal auch nach dem Prinzip “ was nicht passt, das wird passend gemacht“. Leider geht es ihm so wie Jedem auf solchem Weg, dass er oft auch irrt. So beginnt er mit Darstellung wärmer – gleichwarm- kälter. Und da hoffte ich, jetzt hat er es endlich auch. Doch dann fehlt nach gleichwarm = Isolation = kein Wärmefluss = auch kein Strahlungsfluss, dann rutsch er aus in den Kardinalffehler: Alles was eine Temperatur hat, das strahlt auch. Das muss aufhören, dieser wie ein biblisches Gebot gehandhabte Grundsatz ist falsch. Er gilt nur gegen T0 Weltraum Null Kelvin. Dann hatte ich ein zweites mal Hoffnung bei (T1^4 -T2^4). Auch da ist der Groschen leider nicht gefallen.
Trotzdem meine Achtung vor dem Fleiss, der im Artikel steckt und den meissten Punkten , die ich auch so sehe.
Tut mir leid, aber als Verfahrenstechniker und Praktiker habe ich eine etwas andere Sicht.
Reiner Müller 5. Oktober 2026 19:43
Worauf stützen Sie sich da?
Verwechseln Sie das vielleicht mit der Bestimmung der fliessenden Wärme?
Der Ausdruck ist doch lediglich die Differenz der temperaturabhängigen Abstrahlung zweier Körper, die Sie gerade noch in Frage gestellt hatten:
. Was ist jetzt genau Ihre Kritik?
Sie verstehen die Kritik von Herrn Müller nicht und brauchen eine Erklärung?
Werner Schulz 7. Oktober 2026 1:23
Gewöhnlich drücken Fragen aus, dass man etwas wissen möchte. In meinem Kommentar stellte ich drei Fragen zu zitierten Aussagen. Was wollte ich damit nur erreichen?
Im ersten Anlauf hat Herr Müller meine Fragen nicht beantwortet.
Noch nie was von IR inaktiven Gasen gehört?
Sind ihre Fragen wirklich notwendig? Was wollen sie wirklich erreichen?
Herr Müller hat sich doch verständlich ausgedrückt.
Meint er nicht genau das?
Vielleicht durchschaut Herr Müller ihr fades Spiel?
Ja was?
Werner Schulz 7. Oktober 2026 15:22
Die dann bei einer Umgebungstemperatur von 0K doch plötzlich strahlen? Sie haben „dieser Grundsatz ist falsch. Er gilt nur gegen T0 Weltraum Null Kelvin.“ gelesen?
Hätte er ja klären können. Hat er aber nicht und so steht weiterhin seine Aussage im Raum, dass das Stefan-Boltzmann-Gesetz nur für eine Umgebungstemperatur von 0K gilt.
Sie sollten nicht Ihre Handeln auf andere projizieren …
Fur welche Temperatur gilt denn das SB Gesetz? Und können sie das auch zitieren, was sie behaupten?
Werner Schulz 8. Oktober 2026 10:34
Mir ist keine Einschränkung auf einen Teilbereich der Temperaturen oder auf eine Umgebungstemperatur bekannt. Daher meine Frage an Herrn Müller.
Sicher kann ich meine eigenen Texte zitieren. Seltsame Frage…
„Noch nie was von IR inaktiven Gasen gehört?“ Und welche sollen das sein, wenn IR-Strahlung dabei nur eine Frage ist, wie weit definiere ich zulässige IR Strahlung für meine Erzählung? Auch FIR ist IR-Strahlung.
Und ohne diese IR-Strahlung eines behauptet IR-Inaktiven Gases könnten wir mit Satelliten keine Temperaturen messen und statistisch zuordnen.
Herr Steinmetz,
gerade erst gesehen, aber meine Frage wäre, gibt es also keine IR inaktiven Gase? Wäre die richtige Definition von „Treibhausgas“ IR aktives Gas, welche Gase zählen dann dazu?
Lieber Herr „Schmidt“ oder wie Sie sonst geheißen haben, lesen Sie es nochmal. Sie könnten es verstehen, nein Sie werden es verstehen, wenn Sie es dürfen.
Muß ich wirklich so weit ausholen? Der Kern ist seit Newton unverändert. Abgeleitet davon, jede Energieform wird von einer Kraft angetrieben und als „Isolierung“ gibt es eine Gegenkraft. Sind beide gleichgroß, gibt es keinen Energiefluss. Jede, jede ,jede, auch Strahlung. Da ist die Triebkraft die Temperatur, ok?
Denken Sie mal in einen Glaskörper hinein. Glas ist für Strahlung weitgehend durchlässig, ok? Waaaaarum dann geht von den warmen Molekülen , die im Innern liegen keine Strahlung aus? Temperatur haben sie doch. Richtig, weil jedes Molekül die gleiche Temperatur hat wie der Nachbar. Delta T Null, nix Strahlung.
Erdoberfläche oder Wasser auf der einen Seite, Luft auf der anderen Seite bei gleicher Temperatur–NICHTS strahlt!!!.
Ich habe erwartet, dass Ihnen und Ihrer Gilde( auch auf beiden Seiten) das nicht schmeckt. Es ist die Isolierung durch die Temperatur, die die Luft hat, nicht die Luft an sich.
Dass Sie jetzt versuchen zu beißen, ist mir klar, denn bei Berücksichtigung der Isolierung durch die Luftwärme stürzt Ihr gesamtes Gebäude zusammen. Mancheiner kann wohl auch seine Bücher verbrennen. Von der Erdoberfläche ob Wasser oder sonstwas strahlt nur soviel ab, wie Delta T zuläßt.
Herr Müller, Sie irren. Ein Schwarzkörper strahlt S=Sigma•T⁴ ab, egal wie warm die Umgebung ist, was er ja nicht messen kann. Sie betrachten also die Nettostrahlung und subtrahieren das was von dem Körper aus der Umgebung absorbiert wird. Übrigens hatte Herr Weber auch mal die Idee dass ja der Erdboden viel weniger an die Luft (die wärmer ist als der Weltraum) abstrahlt und er somit (laut „Umgebungsgleichung“) auf den THE verzichten kann. Dumm nur, dass diese Umgebungstemperatur ja gerade mit dem THE entsteht.
Was ist Wärme?
Da THE klassisch als Strahlung definiert ist, liegen Sie mit Ihrer Behauptung „Dumm nur, dass diese Umgebungstemperatur ja gerade mit dem THE entsteht.“ voll daneben, denn Strahlung ist keine Temperatur, diese ist ein Ensemblezustand.
Was soll diese Wortklauberei? Sie bestreiten doch nicht etwa dass die globale Umgebungstemperatur (in der wir ja leben), durch den THE glücklicherweise um mehr als 30 Grad erhöht wird? Ich erinnere daran dass Prof. Kramm et al. in dem Mondpaper (2017) sogar +67 Grad berechnet haben – was aber nun wegen des 2.HS des antiken Clausius (1887) wieder bestritten wird.
Naja, wenn Sie Hinweise auf klare Ansprache physikalischer Gegebenheiten als Wortglauberei betrachten, dann ist auch nachvollziehbar warum Sie den Glauben an einen THE als Monstranz vor sich hertragen und irgendwas von dessen Beitrag zu einer um 30 Grad erhöhten Umgebungstemperatur erzählen. Ist nicht mein Problem, ist Ihres und demgemäß auch nicht verwunderlich das Sie fortlaufend Widerspruch auf Ihre Thesen einfahren. 😀
Beleghaftes haben Sie weder für den THE noch Ihren Glauben an eine „Gegenstrahlung“, nur teils wundersame Rechenkünste.
Ach, Sie haben etwas gegen physikalische Berechnungen und glauben nicht an S-B? Ich brauche doch nur in meinem EXCEL-Code den Faktor 38% für die Gegenstrahlung auf Null zu setzen und dann kommt am Äquator ein um etwa 33 Grad geringerer Mittelwert heraus.
Ach da liegen Sie vollends daneben, ihabe nichts gegen physikalische Berechnung und wende dies dort an wo sich eine Fragestellung auch sinnvoll berechnen lässt, die Zusammenhänge einleuchtend erscheinen und damit eine quantitative Analyse gerechtfertigt ist und vor allem bastel ich mir da nichts zurecht damit es passt. Und was SB angeht, ich kritisiere nicht die Gleichung, ich kritisiere die auch bei Ihnen anzutreffende methodisch falsche Anwendung selbiger. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Etwas was geschmeidig aussieht muss noch lange nicht sinnvoll sein. 😀
Und was Sie sich in Excel zusammenbasteln, mag zwar eingängig erscheinen, aber über diese Spielchen mit Excel bin ich lange hinaus, es war nett damit zu experimentieren als es auf den Markt kam, irgendwann vor ca. 25 Jahren, heute gibts da bessere Wege dem Zahlendrang zu folgen.
„Sie bestreiten doch nicht etwa dass die globale Umgebungstemperatur (in der wir ja leben), durch den THE glücklicherweise um mehr als 30 Grad erhöht wird?“
😀 Und ob ich das bestreite, denn nicht ein undefinierter THE ist ursächlich für die angenehme irdische Temperatur, sondern die atmosphärischen Flüsse sind es und das schon seit ewigen Zeiten, auch wenn man diese mit SB so gerne wegdefiniert um sie dann zumindest teilweise in der Berechnung doch wieder für relevant erklärt damit das 33k-Märchen erfüllbar erscheint.
Herr Steinmetz,
(Steinmetz)
sondern die atmosphärischen Flüsse sind es und das schon seit ewigen Zeiten
(Kuck)
Sie sind also ein Anhänger von Herrn Thieme.
Ehrlich gesagt, ich glaube nicht an die atmosphärischen Flüsse.
Ich glaube auch nicht an den THE.
Aber ich glaube Prof. Dr. Johannes Quaas. Er hat schon 2010 gesagt, dass die „Treibhaus“-Wolken die Erde „warm“ halten.
Die Erde ist schon seit ewigen Zeiten in einem eingeschwungenen Zustand. Wenn man zu irgendeinem Zeitpunkt auf die Tagseite und auf die Nachtseite blickt, betragen die Temperaturmittelwerte der Tagseite 293 K und der Nachtseite 283 K.
Allein aus diesen beiden Temperaturwerten kann berechnet werden. dass nur die Sonneneinstrahlung 470 W/qm die Tagseite und nur die nächtliche Gegenstrahlung 310 W/qm (dank der Wolken) die Nachtseite warm halten.
Das ist die optimale Situation für die Erde.
Sie liefern substanzloses Geschwurbel. Wie kann dann das von Newton sein, wenn Newton nicht mal alle Energieformen kannte? Sie meinen vielleicht, dass sich konservative Kräfte aus einem Potential ableiten lassen. Aber auch das war Newton noch nicht ganz klar.
Nochmal Geschurbel. Ihr Gesabbel ist keine Physik. Hier haben Sie wohl an Newtons 3. Axiom gedacht, aber das hat mit Energieflüssen auch nichts zu tun.
Lesen Sie richtig. Es heißt abgeleitet davon. Machen Sie ruhig weiter, Ihre Schmalspur stört mich nicht. Sie haben hier noch nie eine kreative Neuheit gezeigt. Sind Sie eigentlich immer noch derselbe Oberlehrer, der früher sein Bild vor der Schultafel gezeigt hat?
Danke Herr Müller, Sie sind ein weiterer Analytiker, der die Schultafel mit dem erhobenen Arm durchschaut hat!
Reiner Müller 7. Oktober 2026 9:28
Der einzige, der hier „beist“, indem er mit unsachlichen Dingen antwortet, sind Sie.
Ich kann Ihnen versichern, das ich Ihren Text gelesen habe, auch mehrmals. Ich habe eine Vorstellung, wie Sie zu Ihren Aussagen kommen, wollte Ihnen aber nicht in den Mund legen und daher einfach wissen, worauf Sie sich bei Ihren Aussagen stützen. Statt einer sachlichen Antwort zusammen mit einigen Referenzen für Ihre Sicht … Nichts.
So bleibt mir nur die Vermutung, dass Sie wie viele andere auch Wärme und Wärmetrahlung verwechseln (siehe z.B. Herrn Voge ff). Wir können das dabei belassen …
@ Reiner Müller 5. Oktober 2026 19:43
Hallo Herr Müller, Ihre durchaus positive Rückmeldung freut mich natürlich. Aber vielleicht sollten wir trotzdem klären, wer von uns beiden einem „Kardinalfehler“ erlegen ist; Sie schreiben:
Haben Sie schon mal die Bilder einer Wärmebildkamera gesehen oder vom Stefan-Boltzmann-Versuch aus dem Physikpraktikum gehört? – Für beides braucht es keine 0 Kelvin…
Bei aller Wertschätzung kann ich nur hoffen, dass Sie in zukünftige Betrachtungen die Isolierung durch die Luftwärme mit berücksichtigen. Wenn es auch weh tut.
👍👍👍👍👍
Gerald Pesch 5. Oktober 2026 12:47
Haben Sie den Artikel wirklich gelesen? Herr Weber hat doch seine eigene Variante der Gegenstrahlung – er nennt sie nur anders. Er schreibt: „Das hemisphärische Energiebudget für unsere Erde verdeutlicht: Was uns gemeinhin als atmosphärische Gegenstrahlung verkauft wird, sind in Wirklichkeit die zufälligen IR-Photonen der IR-aktiven Gasmoleküle aus der bereits thermalisierten unteren Atmosphäre in unserem direkten Umfeld„. Diese Gegenstrahlung ist in seinem Bild „Ein erstes hemisphärisches Energiebudget für unsere Erde“ auch eingezeichnet – das Kreutz mit der Bezeichnung „IR-Zufallsphotonen“.
Diese Gegenstrahlung ist Teil seines „Modells“ seit er die „S-B-Umgebungsgleichung“ eingeführt hat, die lediglich eine verklausulierte Darstellung der Differenz zwischen temperaturabhängiger Abstrahlung der Oberfläche und der temperaturabhängigen langwelligenm Einstrahlung aus der Atmosphäre ist …
„sind in Wirklichkeit die zufälligen IR-Photonen der IR-aktiven Gasmoleküle“ Und woher will er das wissen, wenn quantisierte Anregungen doch überhaupt keine Absenderkennung tragen?
Moritz Steinmetz 5. Oktober 2026 21:28
Es ging in meiner Anmerkung eher darum, dass Herr Weber im Gegensatz zum zitierten und zur Sicht von Herrn Pesch eine Gegenstrahlung beschreibt – er nennt sie nur anders.
Andererseits verstehe ich Ihre Anmerkung nicht ganz. Man kann zwar nicht sagen, welches konkrete Molekühl ein Photon emittiert hat, aber wenn es aus Richtung der Atmosphäre kommt und von der Wellenlänge auch noch zu den Wellenlängen passt, auf denen Gase bekanntermassen emittieren … Woher soll das an einem wolkenlosen Tag sonst stammen? Aus dem Nichts, oder aus dem All, oder einer unbekannten Quelle?
Oder vermissen Sie einfach nur Wolken als mögliche Quelle?
Herr Pesch,
Sie haben vollständig recht. Es gibt keinen THE. Die Wolken bestimmen Wetter und Klima.
Herr Kuck, Sie interpretieren den THE falsch. Er entsteht durch die Gegenstrahlung aus Wolken (die weit überwiegt) UND Treibhausgasen – und zwar Tag UND Nacht. Denken Sie an die Prinzip-Grafik und den Verstärkungsfaktor der UAH. Dass bei Ihnen nur die Nachtwolken (und zwar doppelt so viel) gegenstrahlen, ist genauso falsch wie Ihr Bodenspeicherfluss.
Und wenn es eine Gegenstrahlung geben sollte, dann wäre sie doch das Ergebnis einer Wärmestrahlung, die die Erde gerade los werden wollte. Wenn sie dann per Gegenstrahlung auf die Erde zurückgeworfen würde, soll dann die Erde sagen, wie schön dass Du wieder da bist, jetzt behalte ich Dich dafür und will Dich ab sofort nicht mehr los werden.
Ziemlich sinnlos diese Vorstellung. Sie will die damit wiedergefundene Energie natürlich genau so unmittelbar wieder loswerden wie zuvor und schickt sie erneut auf den Weg zu dem bösen CO2.
Und jetzt kommt der entscheidende Punkt: Das CO2 hat gar nicht die Fähigkeit in eine bestimmte Richtung zu strahlen, es strahlt ohne Vorzugswinkel in alle Richtungen. Und da die Erde ein Kugel ist, strahlt sie eben zu mehr als 50% in den Weltraum.
Mit der nächsten Rückstrahlung ist also schon eine Minderung eingetreten. Und da Physik emotionslos ist, kann das auch 100-mal hin- und hergehen. Herr Dietze sieht darin eine Glättung oder Wärmespeicherung.
Leider findet das Hin und Her von derartigen Energiequanten mit Lichtgeschwindigkeit statt, nach ein paar µs ist der Spuk vorbei und das jeweilige Energiequant hat den Weltraum erreicht. Ende, aus, vorbei. Das gilt für alle Energiequanten, die die Erde während ihrer Nacht entsorgen will – mit und ohne CO2.
„Das gilt für alle Energiequanten, die die Erde während ihrer Nacht entsorgen will – mit und ohne CO2“.
Herr Prof. Puschner, Sie beachten weder S-B noch die UAH-Grafik, also die Strahlungsphysik. Wenn man Ihre Sichtweise mal mit einem Wasserfluss vergleicht, so gilt ja dass jedes Wassermolekül das zufliesst auch später wieder abfliesst wenn man z.B. nach dem Wehr mit einer Pumpe z.B. 50% des Abflusses wieder zurückschickt. Das führt doch zu einem Pegelanstieg und zu einer konvergierenden geometrischen Reihe weil ja jede zurückgeführte Menge den Pegel und den Abfluss und somit auch den Rückfluss erhöht. Bei 50% Gegenstrahlung ist also der „Verstärkungfaktor“ im UAH-Beispiel 1/(1-0,5)=2 korrekt und würde am Boden die Temperatur in K um den Faktor 4.√2=1,189 erhöhen. Der Treibhauseffekt wird also durch eine „Strahlungsdämmung“ durch Gegenstrahlung, also eine behinderte Strahlungskühlung verursacht.
Herr Dietze, lassen Sie das mit dem Wasserflussvergleich einmal weg, das ist Unsinn. Der unbewiesene und nur angenommene THE muss mindestens als ein Prozess angenommen werden und Prozesse in dieser Welt benötigen eine oder mehrere typische Zeiten in ihren Zyklen und Abläufen.
Was geben denn Ihre umfangreichen Rechnungen her, wie lange ein „rückgestrahltes“ Energiequant auf eine Erde, die es ja kurz zuvor los werden wollte, dann von der Erde gefangen gehalten wird, bis sie es durch Strahlung wieder los werden will? Genießt es eine Sonderbehandlung nach dem Motte: Wo Du gerade zurückgestrahlt worden bist, ruhe Dich erst einmal aus und erhole Dich gut, damit Du für die nächste Abstrahlung wieder fit bist?
Bin gespannt auf Ihre Antwort, es sei denn, sie vermeiden es, in Prozessen zu denken.
Leider haben Sie als Prozessdenker die Themen Strahlungsleistung, S-B, Gegenstrahlung und geometrische Reihe nach UAH – und somit offenbar auch nicht meine Wasserfluss-Analogie richtig verstanden. Wo spielt denn die Aufenthaltsdauer von Photonen in der Formel S+∆S=Sigma•(T+∆T)⁴ eine Rolle?? Sie könnten sich ebenso unsinnigerweise vorstellen dass die Temperatur einer Kochplatte nicht durch die Watt, sondern dadurch bedingt ist wie lange wieviele hineinströmende heisse Elektronen darin verweilen bis sie wieder abfliessen.
So viel Unsinn, der mit meiner Frage rein gar nichts zu tun hat, können Sie auch bequem in einer Zeile zusammenfassen. Haben Sie schon einmal ein Elektron eingefangen, damit es verweilen kann? Hat Ihnen das auch eine Excel-Rechnung eingeflüstert?
Jetzt muss ich nur noch nachschauen, wo es Kochplatten gibt, die durch „die Watt“ auf Temperatur gebracht werden. Und ich dachte, Sie wären Elektrotechniker. Irre ich mich da vielleicht (gewaltig)?
Watt?
👍👍👍👍