Cap Allon
Eiskern-Daten aus Grönland belegen einen natürlichen Klimawandel von erstaunlicher Geschwindigkeit: Eine Erwärmung um mehr als 10 °C wurde innerhalb von nur drei Jahren verzeichnet, begleitet von einer fast sofortigen Umgestaltung der atmosphärischen Zirkulation.
Diese Erkenntnis stammt aus einer bahnbrechenden Studie aus dem Jahr 2008 in der Fachzeitschrift „Science“, die sich auf die hochauflösenden Aufzeichnungen des North Greenland Ice Core Project zum Ende der letzten Eiszeit stützt. Die Forscher untersuchten zwei große abrupte Erwärmungsphasen vor etwa 14.700 und 11.700 Jahren.
Der erste war außergewöhnlich.
Vor 14.700 Jahren wechselte die δ¹⁸O-Kurve Grönlands – ein weit verbreiteter Indikator für die lokale Lufttemperatur – innerhalb von drei Jahren, was die Forscher als „bemerkenswert“ bezeichneten, von einem Klimazustand in einen anderen. Der Übergang ging mit einer Erwärmung um mehr als 10 °C einher.
Der spätere Übergang, der das Ende der Jüngeren Dryas und den Beginn des Holozäns markierte, überschritt ebenfalls 10 °C, vollzog sich jedoch über einen Zeitraum von etwa 60 Jahren.
Es handelt sich hierbei um Isotopen-Rekonstruktionen, nicht um präzise Thermometermessungen.
Dennoch kam die Studie zu dem Schluss, dass der Zeitpunkt der δ¹⁸O-Veränderung maßgeblich von den Temperaturschwankungen in Grönland bestimmt wurde.
Die Temperatur war jedoch nur ein Teil dieser Umwälzungen.
Die jährliche Schneezunahme in Grönland stieg während der früheren Erwärmungsphase innerhalb von nur drei Jahren um 40 %. Auch der Deuterium-Überschuss – der zur Verfolgung von Veränderungen in der Herkunft der Niederschläge in Grönland herangezogen wird – änderte sich innerhalb von ein bis drei Jahren.
Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass die atmosphärische Zirkulation fast von einem Jahr zum nächsten eine „vollständige Neuordnung“ durchlief.
Und diese Umwälzung reichte weit über Grönland hinaus.
Das 14.700 Jahre zurückliegende Ereignis fiel mit dem Beginn des „Meltwater Pulse 1A“ zusammen, einer der schnellsten bekannten Phasen des postglazialen Meeresspiegelanstiegs. Korallenaufzeichnungen aus Tahiti datieren dessen Beginn auf frühestens vor 14.650 Jahren und zeigen, dass der globale Meeresspiegel vor 14.310 Jahren bis zu 18 m gestiegen war – eine Rate von mehr als 4 cm pro Jahr.
In ganz Nordamerika führte die gleiche Entgletscherungsphase zu regelrechten Megafluten.
Wiederholte Brüche des Eisdamms, der den Missoula-See staute, setzten im pazifischen Nordwesten reißende Ströme frei, welche die 30.000 km² großen „Channeled Scablands“ formten. Die USGS schätzt die Spitzen-Abflussmengen nahe dem Seeauslauf auf etwa 20 Millionen Kubikmeter pro Sekunde. Die letzten Missoula-Überschwemmungen erstreckten sich bis vor etwa 14.000 Jahren, als bereits Menschen in der Region lebten und mit ziemlicher Sicherheit Zeugen dieser Ereignisse waren.
Die Aufzeichnungen zeigen, wie das Ende der letzten Eiszeit aussah.
Es war kein sanfter klimatischer Übergang von kalt zu warm.
Innerhalb weniger Jahre schwankten die Temperaturen stark, und die atmosphärische Zirkulation ordnete sich völlig neu. Eisschilde brachen zusammen, der Meeresspiegel stieg sprunghaft, und gewaltige Überschwemmungen fegten über die Kontinente hinweg und löschten damalige Zivilisationen aus – alles durch natürliche Prozesse.
Das Klima ist zu abrupten Veränderungen fähig, deren Zeitspanne nicht in Jahrhunderten gemessen wird, wie es bei der „modernen Erwärmung“ üblicherweise der Fall ist, sondern in Jahren.
Link: https://electroverse.substack.com/p/spring-snow-slams-new-zealand-arctic?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke. Die verlinkte Studie ist jedoch frei verfügbar)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Seit 600 Millionen Jahren kein Zusammenhang zwischen Temperatur und CO2 zu sehen!
Climate and the Carboniferous Period
Plants and Fossils of Werst Virgina
CO2 kritisch niedrig
2009_03_21
https://www.geocraft.com/WVFossils/Carboniferous_climate.html
https://uncutnews.ch/die-falschen-temperaturbehauptungen-die-die-alarmistische-cop30- agenda-untermauern/
Auch dazu:
Rapid Climate Change
[history.aip.org/climate/rapid.htm]
Auszug:
„First scientists had to convince themselves, by shuttling back and forth between historical data and studies of possible mechanisms, that it made sense to propose shifts as „rapid“ as a thousand years. Only then could they come around to seeing that shifts as „rapid“ as a hundred years could be plausible. And only after that could they credit changes within a decade or so, and later still, possibly within a couple of years. Without this gradual shift of understanding, the Greenland cores would never have been drilled.“
„Eine Erwärmung um mehr als 10 °C wurde innerhalb von nur drei Jahren verzeichnet,“
-schreibt Herr/ Frau Allon.
-Schreibt aber nicht die Studie, die er/ sie zitiert:
Die Deuteriumänderung in den Proxies wurde danach zwar innerhalb von drei Jahren verzeichnet, die Erwärmung von 10 °C aber in 50 Jahren.
Aus der Studie: „The deuterium-excess, a proxy of Greenland precipitation moisture source, switched mode within1 to 3 years over these transitions and initiated a more gradual change (over 50 years) of the Greenland air temperature, as recorded by stable water isotopes“
Man sollte auch noch auf dem Schirm haben, dass die 10 °C lokal und nicht global waren.
Das ist wichtig, denn global hat sich das Klima in der Zeit wohl eher um 0,5 bis 1 K verändert (Shakun et al, 2012).
„Innerhalb weniger Jahre schwankten die Temperaturen stark, und die atmosphärische Zirkulation ordnete sich völlig neu. Eisschilde brachen zusammen, der Meeresspiegel stieg sprunghaft, und gewaltige Überschwemmungen fegten über die Kontinente hinweg und löschten damalige Zivilisationen aus – alles durch natürliche Prozesse.“
-na dann sollten wir froh sein, dass diese natürlichen Prozesse gerade nicht beobachtet werden und vielleicht sollten wir die Erwärmung nicht stattdessen durch anthropogene Prozesse herbei führen, wenn da so viel kaputt gehen kann.
Herr/ Frau Allon sagt ja hier sehr eindrucksvoll, was +0,5-1 K auslösen können.
(mal davon abgesehen, dass es vor 14.700 Jahren nach heutigem Wissen noch keine „Zivilisationen“ gab, die Menschen wurden wohl erst um 10.000 v. Chr. sesshaft, also 2.000 Jahre später)
Guter Kommentar, Herr Englert, vor allem sachlich. Ich kann Ihnen in vielen Punkten zustimmen, aber bei Übersetzungen konzentriere ich mich mehr auf ebendiese. Übrigens, „Cap“ ist ein gängiger Jungenname in den USA.
Natürlich weiß ich, dass Sie nicht für den Inhalt der Artikel verantwortlich sind. Dennoch spricht es nicht unbedingt für EIKE, wenn hier Studien so falsch zitiert werden. Die „10 °C-in-3-Jahren-sagt-eine-Studie“-Aussage ist genau das, was dann bei Stammtisch-Diskussionen dann als Argument kommt und einen ins Wanken bringt, wenn man gerade nicht recherchieren kann.
Die Qualität der Artikel zu prüfen, ist vielleicht nicht Ihr Job als Übersetzer, aber eine gewisse Verantwortung hat EIKE schon über die Aussagen, die hier verbreitet werden.
Verstehen Sie mich dennoch nicht falsch, es freut mich sehr, dass Sie meine Kritik ernst nehmen und offenbar als konstruktiv verstehen.
Ich habe mal versucht, etwas über den wissenschaftlichen Background zu Cap Allon zu recherchieren und habe absolut nichts über ihn (?) finden können. Ich denke, diese Fragezeichen zur Person wollte ich mit meiner Wortwahl etwas betonen, war zugegeben vielleicht unnötig…
Ich bitte Sie, Herr Freuer! Der Englert liefert immer nur glattgebügelte Klimakirche ohne Zusammenhänge! Die einzige Aussage in den zig Zeilen ist „haben wir in 50 Jahre hingekriegt“, an unwissenschaftlichen Unsinn nicht zu überbieten!
Zum inhaltlichen: „über Proxy-Daten nachgewiesen“ bedeutet in klaren Deutsch „grob geschätzt anhand von völlig anderen Merkmalen“. Ersteres klingt wichtiger, zweiteres ist richtig. Diese Umschreibung hat man erfunden, um der Klimakirche einen wissenschaftlichen Tatsch zu geben. Man sollte aber den Inhalt „grobe Schätzung“ nie vergessen. In diesen Zusammenhang sind Differenzen von 1-3 Grad, 100ppm oder 50 Jahre, die man nicht mit Anwesenheit selbst gemessen hat, reine Spekulation. Diesbezüglich hat der Artikel Schwächen in den Aussagen.
Es ist aber unerheblich, ob es in 50 oder 200 Jahre wärmer geworden ist, auf jeden Fall konnte die Menschheit erst sesshaft werden, als es rund 8 Grad wärmer geworden ist vor 12.000 Jahren.
„auf jeden Fall konnte die Menschheit erst sesshaft werden, als es rund 8 Grad wärmer geworden ist vor 12.000 Jahren.“
Auch diese Erkenntnis beruht auf Proxy-Daten. Weshalb glauben Sie das eine, das andere nicht?
Die Synapsen drehen wohl sehr sehr langsam, oder?
Die Erdgeschichte kann man mit Schätzungen anhand Fossilienfunde nachvollziehen. Aber ob es 7.5 oder 9,2 Grad wärmer geworden ist vor 11.929 oder schon vor 12.312 Jahre kann absolut niemand glaubhaft behaupten. Bei CO2 Gehalt im ppm Bereich erst recht, selbst in Eisbohrkerne. Je länger zurück, desto größer die Fehlertoleranzen bei nachträglichen Schätzungen, auch wenn man sie Proxi nennt.
Das versteht jeder der denken kann, bei Anhänger der Klimakirche ist das Denken blockiert.
So? Sie sagen also, die Studie nennt eine zu geringe Fehlerbetrachtung in der Proxy-Auswertung?
Wo genau irren sich die Forscher/innen mit der Auswertung des Deuterium-Überschusses? Oder liegt Ihrer Meinung nach der Fehler in der Radiokarbon-Methode? Welche Schlussfolgerung aus der Eiskernauswertung würden Sie anders bewerten? Und wie?
Wie erklären Sie sich die abrupte Änderung des Deuterium-Verhältnisses?
Thorsten, über den Zeitraum der letzten 50 Jahre betrachtet, wurde der Beginn des Kambriums zwischen 610 …. 545 Mio Jahre geschätzt. Also die Schätztoleranz 65 Mio Jahre, so lang wie das Tertiär! Natürlich sind ältere Mess-Schätzungen ungenauer.
Dass das Ende das lätzten Glazials auf 12.000 Jahre geschätzt wird, bedeutet nur, 13.000 bzw. 11.000 sind weiter davon entfernt. Aber niemand kommt auf die Idee, das Ende auf 11.865 Jahre, 4 Monate und 17 Tage zu datieren! Die Schätztolernez liegt bei 12.000 Jahre wahrscheinlich bei 200-300 Jahre, bei 600 Mio wahrscheinlich um die 3-5 Mio. Radiokarbon hin oder her.
Wenn man ein CO2 Molekül in Eis einschließt, ist es morgen noch dort, in eine Millarde Jahre aber mit tödlicher Sicherheit weg! Es geht nicht um ob, sondern wann! d.h., über 100 Jahre zurück kann man hohe Übereinstimmung ausgehen, bei 1 Mio Jahre ist es absolute Spekulation. Das Ergebnis, je älter desto weniger CO2 hat auch damit zu tun, dass in irgend einer Form Moleküle doch entweichen.
Dein Problem ist, die moderne Spezies Homo Klimagläubigus ist der Meinung, der Mensch ist der Herrscher über die Natur, weiß alles, kennt alles, versteht alles und kann die Erde totpupsen! Die klügere Spezies weiß, dass sie nichts weiß und hält nichts, bzw. sehr wenig, für in Stein gemeißelt.
Kurz gesagt: Sie können keine meiner Fragen beantworten.
All Ihre Beispiele sind Fantasiezahlen zu Zeiträumen von Millionen, ich fragte nach ca. 14.000 Jahre alten Proben.
Ich frage nach der Datierung einer einzelnen Ablagerung. Sie antworten mit der Datierung von Erdzeitaltern. Um es mal begreiflich zu machen, das eine ist ein nicht klar abgegrenzter geologischer Prozess, das eine eine klar abgegrenzte lokale Ablagerung.
Bei der Radiokarbonmetode geht es auch um Verhältnisse von Zerfallsprodukten, nicht absolute Konzentrationen, was Sie offenbar auch nicht verstanden haben.
Übrigens hab ich Ihnen hier eine kleine Falle gestellt: Die Eiskerne wurden nicht mit C14-Methode datiert (Radiokarbon-Methode, falls Sie das nicht wissen), sondern indem die jahresveränderlichen Schichtablagerungen gezählt wurden. Eine schlichte Zählung der Eisschichten! Wie Jahresringe beim Baum! Sie haben sich quasi null mit dem Thema befasst, sondern erstmal kritisiert, ohne zu wissen, was. Übrigens, C14 geht keine“ 600 Mio Jahre“ zurück, eher max. 300.000.
Also nochmal: Wo ist der Fehler in der Datierung der Ablagerungen?
Wir reden in dieser Studie nicht von einen CO2-Molekül, das „1 Mrd“. Jahre im Eis war, sondern viele Moleküle, die 14.000 Jahre dort waren. Hier geht es nicht mal um CO2, sondern um ein Wasserstoff-Isotop, was Sie offenbar auch nicht so richtig verstanden haben. Die Temperaturbestimmung daraus läuft nicht über absolute Konzentrationen, sondern auch über Verhältnisse, was Sie offenbar auch nicht verstanden haben, sonst hätten Sie nicht mit absoluten Konzentrationen „argumentiert“.
Also nochmal: Wo ist der Fehler in der Temperaturbestimmung?
„Die klügere Spezies weiß, dass sie nichts weiß“
Sie wussten offenbar nicht,
-dass die Eisschichten gezählt wurden
-dass es hier mal nicht um CO2 geht
-was Deuterium-Überschuss bedeutet
-dass Erdzeitalter und Eisablagerungen schon irgendwie unterschiedliche Genauigkeiten haben.
Kling das „klug“ für Sie?
Nehmen Sie mal Nachhilfe an ’ner Volkshochschule oder so. Oder lesen Sie wenigstens die Studie, über die Sie sich so aufregen, dann können wir weiterdiskutieren.
Du hast schon oft bewiesen, dass du zu dumm bist die elementarsten naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu kapieren, paar Höhepunkte habe ich schon über Bio über Chromosomen erlebt, das wussten die Neandertaler deutlich besser als du….
Wenn man ein Korn über Radiokarbonmethode ein Alter von 14.000 bestimmt, dann bedeutet es, nicht 14.000,000, sondern in etwa zwischen 13.700 bis 14.300. Wenn du zu blöd bist das zu verstehen, kann dir niemand helfen. Dann wird angenommen, das Korn daneben ist auch etwa so alt. Kann sein, kann aber schnell 10.000 daneben sein. Je älter, desto größer die Fehlertoleranzen, ob du es checkst oder nicht. Daher ist es immer eine Schätzung, und kein Absolutwert.
Datierung von Funde ist das Eine, die CO2 Konzentration im Eis zu bestimmen (und zusätzlich zu datieren) ist ein ganz anderes Thema. Und du kannst deine C14 hoch und runter beten wie du willst, zum Schluss ist die CO2 Schätzung (nicht Messung) das Zählen der im Eis (vom Alter x) eingeschlossenen Moleküle, aus der die Konzentration y im Alter x abgeleitet wird. Je älter, desto ungenauer, das stimmt immer.
Es ist immer das Gleiche, Homo Klimagläubikus, Naturwissen Null, Analytisches Denken Null, Phrasen wiederholen mit der überheblichen Arroganz alles genau zu wissen.
Einfach erbärmlich.
Woah, Sie haben immer noch nicht kapiert, dass die Fragestellung hier weder was mit CO2, noch mit C14 zu tun hat. Sie erstaunen mich immer wieder…
Thorsten, du behandelst kein Thema, sondern lieferst inhaltsleeres Geplappel mit Angeberei über Formulierungsdetails, gespickt mit Arroganz.
Mein Thema ist, wenn du nicht dabei warst, kannst du nur sicher sein, wenn mehrere unabhängige Zeugen das Gleiche berichten. Gab es keine Zeugen, ist immer ein Spekulationsfaktor dabei, der zwischen 10 und 100% schwankt.
Wenn jemand behauptet, „mit Proxy nachgewiesen“ bedeutet es im Klartext, „nicht messbar, daher geschätzt“, klingt aber nicht bedeutungsschwanger genug, daher Proxy. Über Funde der Vergangenheit kann man Abläufe nachvollziehen, aber niemals physikalische Größen nachträglich exakt bestimmen. Um welche Größen und Messmethoden es sich handelt, ist absolut egal.
Ja, hab Ihren Punkt schon verstanden. Aber nur, weil Sie nicht in der Lage sind, Schlussfolgerungen aus Proxies zu ziehen, sollten Sie nicht schließen, dass Wissenschaftler auch so schlechte Wissenschaftler sind.
„Wenn jemand behauptet, „mit Proxy nachgewiesen“ bedeutet es im Klartext, „nicht messbar, daher geschätzt“,
Natürlich werden Werte aus Proxies gemessen., was reden Sie da?
Einen wirklichen Ansatzpunkt, den Sie konkret anders bewerten, haben Sie immer noch nicht genannt.
Ihre „Ein Korn“-Tirade ist übrigens auch Unsinn. Man misst etliche Körner in etlichen Kernen und datiert nebenbei noch nach Stratigraphie und anderen Zerfallsreihen. Dann entstehen statistisch relevante Aussagen und man ist nicht „mal schnell 10.000 Jahre daneben“.
Wenn jemand so wenig über das Thema weiß, wie Sie, sollte derjenige vielleicht nicht so voreilig urteilen.
Wenn man bei der Datierung vom Kambrium eine Streuung der Werte von 65 Mio Jahre hat, wozu dann über die Genauigkeit sprechen! Das bei 14.000 Jahre die Fehlertolerenz eher bei 10-15% liegt wird nicht abgestritten.
Das bekannteste Märchen aus der Erdgeschichte, das jeder glaubt, ist ein Asteroid hat die Dinosaurier ermordet. Richtig ist, in der zweiten Hälfte des Mesozoikums hat sich die Pfanzenwelt global grundlegend geändert und damit die Nahrungsgrundlage der Dinos entzogen. Ob die letzten10% vom Asteroiden dahingerafft wurden, ist unerheblich, sie waren schon verurteilt. Interessiert niemand, zu langweilig, Schaurige Katastrophenmärchen will man hören. Auch mit Proksy nachgewiesen, also absolut richtig, anstatt grob geschätzt. Daher wird es veröffentlicht, bringt den Autoren Ruhm. Das ist die Wahrheit. Übersteigt dein geitigen Horizont.
Inhaltlich kann man alle deine geistge Ergüsse mit dem satz zusammenfassen „ich weiß sowieso alles besser, Zusammenhänge interessieren mich nicht!“
„Wo ist der Fehler der Datierung hier?“
„14C ist ungenau!“
„Die kam hier gar nicht zum Einsatz“
„14C ist ungenau, weil da nur ein einzelnes Korn gemessen wird“
„Da werden viele Körner gemessen, kam hier aber nicht zum Einsatz.
Wo sehen Sie HIER den Fehler?“
„Sie sehen die Großen Zusammenhänge nicht, die Dinos starben nicht durch einen Kometen“.
Achso. Dass die Dinos im Mesozoikum verhungert sind, macht die Datierung im Pleistozän ungenau? Macht voll Sinn! Überzeugt mich komplett.
Übrigens: Nahezu alles, was wir über Dinos wissen, wissen wir durch Proxies …und das sind ja laut Ihnen „keine Messwerte, sondern Schätzungen“, richtig?
Soo, ich hatte wieder eine Menge Spaß, Sie auf die Palme zu bringen.
Aber an meinem Wochenende hab ich Besseres zu tun, als Wutbürgern zum vierten Mal Fragen zu stellen, die Sie offenbar nicht beantworten können. Zum Thema haben Sie ja auch nichts beigetragen. Also hör ich jetzt mal wieder auf, mit Ihnen zu spielen und gehe ab jetzt nicht weiter auf das Geschwafel an dieser Stelle ein. Danke für die spaßige Unterhaltung, für die erneute Bestätigung meiner Vorurteile und Schönes Wochenende Ihnen.
Liebe Grüße!
Und klein Thorsten hat ein feuchtes Höschen gekriegt, weil er glaubt, mich geärgert zu haben!
Habe nur lange Weile wundere mich, wieviel hirnbefreite Trottel in Deutschland rumlaufen und sich für inhaltsleeres Geschwafel selbst beweihräuchern.
Es ist das Aushängeschild der Dummheit, keine Zusammenhänge hören zu wollen, sondern sich an Formulierungen und sinnfreie Nebensächlichkeiten wie C4 bis zum Orgasmus hochzuziehen mit dem einzigen Inhalt alker eigenen geistigen Ergüsse: „ich weiß alles besser „. Mehr kam von dir nicht. Zusammenhänge zwischen direkte Messung, Fehlertoleranzen bei direkter Messung einerseits, bei Schätzungen anhand von Bewertungen von Funde die Hunderte, Tausende, Millionen, Milliarden Jahre alt sind andererseits…. Ein riesiges Schwarzes Loch! Aber !!! Ich kenne C4 und habe es damit Georgiev so richtig gezeigt…. Göttchen hilf dem Armseeligen.
14C, nicht C4
PS habe es nicht geschafft, dein Geschwafel durchzulesen, nun viel mir beim Überfliegen ein Satz auf:
„Alles was wir über Dinos wissen, wissen wir über Proxys“
Fahr mal bitte ins Naturkundemuseum in Berlin und fass mal das Skelett von Brachiosaurus an. Bei Denkenden würde die Erkenntnis erwachsen, nichts Proxy, wirklich echt!
Auf jeden Fall müssen wir davon ausgehen, es gab abrupte Klimaänderungen innerhalb weniger Jahre und die können nicht nur regional gesehen werden, wenn sie zu einem jährlichen Meeresspiegelanstieg von 3 cm führten. Wie exakt man sich den „Sprung“ ins Holozän vorstellen sollte, bleibt mir und vermutlich der wissenschaftlichen Gemeinschaft insgesamt weiterhin verborgen. Wir wissen doch nur, es waren keinen Treibhausgase und auch keine extraterrestischen Ereignisse mit freigesetzten hohen eruptiven Massen von Sedimenten daran beteiligt, man hätte die Belege gefunden. Auch für aussergewöhnliche Unterwasservulkanität a la Hunga Tonga in triple x- Ausmaß fehlt mir weiterhin die Fantasie. Meine Fantasie wäre auch nicht wichtig, wenn gute wissenschaftliche Arbeit wieder zum Zuge kommen könnte, aber das ist aktuell nicht vorstellbar. Zu stark steht das Narrativ im Vordergrund, der Mensch verändert durch Treibhausgase seine Atmosphäre in einem pro Zeiteinheit nie gekannten Ausmaß. Das ist zwar bull shit, aber offenkundig befriedigt es bereits ihre Sicht der Dinge Herr Englert, globale Änderungen der Temperaturen von 0,5-1 K/Jahrhundert treiben bzw. könnten die Zivilisationen bereits in den Untergang treiben und das könnte Lobbyisten zu einem perfiden Ablasshandel mit Treibhausgasen berechtigen. Und wir reden dabei nicht einmal von einer gobalen Abkühlung, sondern – positiv – von einer Erwärmung nach einer kleinen Eiszeit. Begleitet und für mich nicht verursacht wird das ganze von einem CO2-Anstieg in der Atmosphäre, der für die Ergrünung der Erde zu 70% verantwortlich sein soll, „bislang“ sehr zum Wohle von 8 Milliarden Menschen. Es wird höchste Eisenbahn die ideologischen Scheuklappen wieder abzuschütteln, die Fakten technologieoffen zu diskutieren, die Photosynthese zu lobpreisen und den aktuellen Deindustralisierungswahn der politischen Müllbehandlung der Geschichte zuzuführen.
Schade. Ich merke an, dass der Artikel oben nicht gerade gut recherchiert ist und Sie scheint es überhaupt nicht zu interessieren, dass Ihre – wie mir scheint- einzige Quelle naturwissenschaftlicher Infromationen, Studien falsch zitiert.
Ich sollte ergänzen, dass die 0,5-1 K von Shakun 2012, sich auf die gesamte Zeit der rapiden globalen Erwärmung beziehen, nicht auf die 50 Jahre der Grönland-Erwärmung. Das war von mir zugegeben etwas missverständlich ausgedrückt. Die Erde brauchte etwa 500 Jahre für die 1 K. Wir haben das in ca. 40 Jahren hingekriegt.
Also bitte nennen Sie mir doch mal die Zeit, in der die globale Erwärmung so schnell voran ging, wie heute. Besagtes Deglazial ist es wohl nicht.
„Meine Fantasie wäre auch nicht wichtig, wenn gute wissenschaftliche Arbeit wieder zum Zuge kommen könnte, aber das ist aktuell nicht vorstellbar. „
Haben Sie sich die Mühe gemacht danach zu suchen? Es gibt zahlreiche Veröffentlichungen zu dem Thema. Übrigens, bisher beste Erklärung für den T-Anstieg ist: der AMOOC ist nach langsamer Erwärmung über ’nen Kipppunkt gerutscht. Teilweise – nicht nur- durch CO2-Anstieg (Shakun 2012).
Dass Sie sich nicht vorstellen können, dass sowohl natürliche, als auch anthropogene Faktoren eine Rolle spielen können, spricht tatsächlich nicht unbedingt für Ihre Fantasie, aber wie Sie korrekt schreiben, diese „wäre auch nicht wichtig, wenn gute wissenschaftliche Arbeit wieder zum Zuge kommen könnte“.
Also sollten Sie dieser Arbeit vielleicht mal zum Zuge kommen lassen. gibt ja reichlich davon. Herr Allons Arbeit zählt offenbar nicht dazu.
„Die Deuteriumänderung in den Proxies wurde danach zwar innerhalb von drei Jahren verzeichnet, die Erwärmung von 10 °C aber in 50 Jahren.“
Und damit sind wir doch wieder in der Heutzeit, 10 °C in 50 Jahren ist immer noch um Längen mehr wie 1,5°C in 130 Jahren Nach-Vorindusdrielle Steigerung. Ich nehme Ihre Zustimmung mal vorweg, denn schließlich haben Sie ja diesmal Beleghaftes geliefert.
Was sagt uns das?, alles ist möglich und auch das Herr Englert eine Widerlegung gängiger Narrative liefert. 😀
Hab ich unscharf formuliert, sorry…. Die Erwärmung, die 50 Jahre in Grönland gedauert hat, hat 0,5-1 K in etwa 500 Jahren global erwärmt, also etwa 1/10 von der heutigen Rate. Laut der erwähnten Studie von Shakun.
Keine Ahnung wo Sie plötzlich die 500 Jahre hernehmen, mein Bezug lag auf Ihrem Zitat aus der Studie und da sind 50 Jahre angegeben. Und nichts davon kann als „unscharf formuliert“ gelten denn es wurde sicherlich nur hier reinkopiert. „The deuterium-excess, a proxy of Greenland precipitation moisture source, switched mode within1 to 3 years over these transitions and initiated a more gradual change (over 50 years) of the Greenland air temperature, as recorded by stable water isotopes“
Ich habs bisher an der Studie nicht selbst kontrolliert, kanns aber gerne nachholen. 😀
Und der Bezug stimmt demnach. 50 Jahre sind angegeben wie in Ihrem Zitat. Werde mir den Rest auch noch einverleiben um zu sehen, vielleicht, woher ihre Unschärfe herrühren soll?
Die hier im Artikel erwähnte Studie von Steffensen (2008) sagt 50 Jahre für die 10 °C in Grönland.
Das Zitat stimmt. Herrn Allons Satz, der von drei Jahren für 10 °C spricht, demzufolge nicht.
Die Studie gibt keine globalen Entwicklungen an, sondern nur lokale.
Deshalb suchte ich eine Studie, in der die T-Entwicklung des Deglazial global zu sehen war und fand dazu Shakun (2012). Die Arbeit hab ich auch dafür als Quelle angegeben, allerdings nicht wörtlich zitiert.
Dort geht aus Grafik 2 eine Erwärmung seit dem T-Sprung in Grönland von etwa 1 K global im Deglazial hervor. Ist leider schwer abzulesen aus der Grafik, deshalb wollte ich mich nicht festlegen. Hab nur ein Orientierungswert gesucht.
Ich schrieb deshalb nur „Erwärmung in der Zeit“ und bezog mich dabei auf das Deglazial.
Das war tatsächlich im Kontext absolut missverständlich und keine Absicht. Deswegen nochmal „Sorry“!
Kontrollieren Sie gerne die Grafik. Unter researchgate gibts die pdf kostenlos. Auch über den von mir flüchtig abgelesenen Wert kann man gerne diskutieren.
Ändert nichts dran, dass die Erwärmung global nach Shakun (2012) deutlich langsamer war, als in Grönland. Und deutlich langsamer, als heute. Laut Allon dennoch fatal.
Das wollte ich mit dem Satz sagen und erstmal nicht mehr. Es sollte betont werden, dass Steffensen erstmal nichts über globale Veränderungen aussagt. Hab mir über die Ausformulierung und das genaue Ablesen offenbar zu wenig Gedanken gemacht und das ärgert mich selbst.
Da Sie den Wert für 50 Jahre ohne zu zweifeln akzeptiert hätten, gehe ich davon aus, dass Sie die Mitteltemperatur-Änderung für 500 Jahre aus der Studie ebenfalls akzeptieren?