Der amerikanische Klimaforscher Michael Evan Mann war einer der Leitautoren des 3. Sachstandsberichtes des Weltklimarates im Jahr 2001. Der Wissenschaftler aus Amherst, Massachusetts, hatte 1999 als einer der ersten eine tausendjährige Datenserie der Temperaturentwicklung publiziert, die seitdem als „Hockeyschläger“ berüchtigt ist.
Grund: Mann hatte Proxy-Daten von kanadischen Baumringen vor 1850 mit Meßdaten seit 1850 verkleistert. Die kanadischen Bäume lebten wohl in einer durchgehend kalten Region und zeigten daher logischerweise tiefe Temperaturen im Mittelalter. In den gemäßigten oder tropischen Breiten hingegen wurde es laut zahlreichen historischen und anderen Proxy-Quellen ab dem 10. Jahrhundert immer wärmer – bis zum Höhepunkt im Hoch- und Spätmittelalter. Ein kaum wegzudiskutierender Beweis dafür sind die aufwändigen mittelwest-europäischen Stein-Höhenburgen, die ab etwa 1070 zu 10.000en in Frankreich, Deutschland und Böhmen errichtet wurden.

IPCC-Bericht „Climate Change“, 1990.
Karikaturist Josh hat dieses Vorgehen treffend kommentiert: „Ist es nicht unwissenschaftlich, zwei Datensätze in einem Diagramm zu verspleißen?“

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Wegen seiner offensichtlich schlampigen und fragwürdigen Vorgehensweise, die etwas politisch Erwünschtes beweisen soll, führte Mann mit seinem schärfsten Kritiker, dem Kanadier Tim Ball ✝ jahrelang einen Rechtstreit, der Remis endete, aber für Mann extreme Kosten zur Folge hatte.
Felix Perrefort von Nius.de und der emeritierte Finanzwirtschaftsprofessor Stefan Homburg beschäftigten sich in den letzten Wochen intensiv mit dem Hockeyschläger-Schwindel. Da beide auch auf Englisch auf Elon Musks Twitter/X-Plattform publizierten, bekam Michael Mann die Attacken seiner deutschen Kontrahenten mit und antwortete auf erstaunlich emotionale und persönliche Weise:
Die Tatsache, daß Stefan Homburg ein diskreditierter, wissenschaftsfeindlicher, Nazi-Parolen verbreitender Krimineller ist, scheint seine Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen.

https://x.com/SHomburg
Mann scheint den inneren Widerspruch seines Tweets nicht zu bemerken – seine ad-hominem-Beschimpfung zieht seine eigene Glaubwürdigkeit in Zweifel.
Auf unsere Nachfrage gab Stefan Homburg folgende Stellungnahme frei:
1. „Manns Vorwurf, ich sei ein verurteilter Nazi-Verbrecher, geht fehl. Es gibt nur ein laufendes juristisches Verfahren, weil ich einen Satz in Anführungszeichen zitiert habe, was definitiv nicht strafbar ist.“
2. „Ich werde natürlich keine juristischen Schritte gegen Mann unternehmen, weil mich Corona- und Klimasaktivisten seit Jahren ständig als Nazi bezeichnen und ich zu nichts anderem käme, wenn ich mich damit ernsthaft beschäftigen würde.“
3. Für Laien ist jemand, der andere beleidigt und diffamiert, leicht als Aktivist erkennbar, auch wenn er formal als Professor erscheint. Das gilt für Mann beim Klima ähnlich wie für Drosten bei Corona. Solche Entgleisungen verdecken einen Mangel an Argumenten. Das ist nicht mein Stil.“
Hintergrund: Prof. Homburg hatte 2025 in einem Tweet zum Satz „Alles für Deutschland“ und dem türkischen Wolfsgruß Stellung genommen – und wurde dafür vor Gericht geschleift. Da KI-Programme wie Grok mittlerweile das Gugeln ersetzen und auch fremdsprachige Artikel in Millisekunden übersetzen, dürfte ME Mann mit dieser Methode schnell nachgeschaut haben, ob er etwas Diskreditierendes gegen seinen deutschen Kontrahenten findet. Das ist unprofessionell und wissenschaftlich unredlich – Mann hätte sich streng an den Inhalt halten müssen.
Auch Felix Perrefort wurde von Mann in ähnlicher Weise diskreditiert – er meinte, Perrefort arbeite bei einem Magazin, dessen Chef wegen „sexuellem Mißbrauch“ ins Gerede gekommen sei. Hintergrund: Nuis-Chef Julian Reichelt war Chef der BILD-Zeitung und soll Affären mit Mitarbeiterinnen gehabt haben. Das hat mit Perrefort nichts zu tun – aber Michael Mann ist für solche Feinheiten wohl nicht sensibel genug.

https://x.com/FPerrefort
Welcher Sachstreit ging Manns Geschimpfe voraus? Felix Perrefort schreibt seit einiger Zeit eine Serie über den Wissenschaftsskandal:
Homburg griff das Thema auf und postete via X ein Temperatur-Verlaufsbild 1880 bis 2020 in Grad Kelvin statt °C. Lord Kelvin und Anders Celsius benutzen beide dieselben Grad-Abstände, aber der Nullpunkt liegt anders – bei Kelvin am absoluten Nullpunkt ohne Teilchenbewegung (-273,15 °C), bei Celsius wesentlich höher am Gefrierpunkt reinen Wassers (273,15 K). Vorteil bei Kelvin: Die von Alarmisten gern genutzten Mini-Temperaturunterschiede der Mittelwerte werden nicht aufgeblasen, sondern verschwinden optisch. Nachteil bei Kelvin: Die 60 Jahre Klimaerwärmung und 40 Jahre Abkühlung/Stagnation im 20. Jahrhundert, die sehr wohl Eindruck bei der Bevölkerung machten, verschwinden ebenso (1930er kochend heiß – 1970 kühl bis extrem kalt).

https://x.com/SHomburg
Michael Evan Mann gibt trotz der erdrückenden Evidenz der Hockeyschläger-Falschheit nicht auf, sondern beharrt auf seiner Hypothese:
„Tut mir leid, ihr verlogenen Klimaleugner. Der #HockeyStick ist jetzt länger und steiler, wie eine unabhängige Gruppe von rund 80 Paläoklimaforschern aus aller Welt nachgewiesen hat“

https://x.com/MichaelEMann/status/2066572946278089143?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E2066572946278089143%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.heute.at%2Fs%2Ftut-mir-leid-ihr-verlogenen-klimaleugner-120210560
Der von ihm verlinkte Artikel, der seine Haltung stützen soll, ist mit „Wichtige Studie des PAGES-2k-Netzwerks bestätigt den „Hockey-Stick“-Trend“ betitelt. Die Quelle ist aber keineswegs ein wissenschaftliches Magazin, sondern nur eine Lobbyseite. Immerhin gibt es eine Studie in Nature Geoscience von 2013, dem Jahr, als Obama die berühmten „97%“ populär machte. Darin wurde behauptet, daß die mittelalterliche Warmzeit typisch für Europa/ den Norden gewesen sei, sonst aber kaum auftrat. Ist das überzeugend? Eher nicht – das westliche Eurasien ist der kleinste Kontinent, und große Klimaänderungen machen sich meist weltweit bemerkbar, mit wenigen regionalen Ausnahmen. Daß die Südhalbkugel der Erde nicht betroffen gewesen sei, läßt sich kaum beweisen, da der riesige Pazifik und andere Meere diese Hälfte des Planeten dominiert und daher viel weniger menschliche Bevölkerung (mit Aufzeichnungen) und natürliche Klimaarchive besitzt als der Norden.















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Und nicht absolute Werte, sondern „Abweichungen von der Normalität“.
Welche Normalität?!
Wer oder was genau bestimmt die Normalität?! Statistik der Fakten?! Oder Gefühle?! Jemand zittert und der andere läuft in Sandalen und Schorts…
So geht Statistik (die man selbst fälscht und als „ absolut wissenschaftlich seriös doppelt und dreifach kontrolliert“ der Welt unter die Nase hält).
Die vertikale Achse zeigt Temperaturen.
Die horizontale Achse zeigt Jahreszahlen.
Die Skalierung ist so gewählt, dass zu erkennen ist, wann die globale Erwärmunung infolge der ansteigenden Treibhausgaskonzentration begann und in welcher Größenordnung sie liegt. Schwindel wäre es, eine Darstellung zu wählen, die die Veränderung nicht zeigt. Es hilft nicht, wenn sich die globale Durchschnittstemperatur in den letzten 150 so schnell erhöht hat, wie noch nie im Holozän, wir aber die Augen davor verschließen.
Die Frage ist berechtigt. Wie kommen Sie darauf, dass es einen „Normalzustand“ für die Durchschnittstemperatur der Erde gibt? Klimaforscher sprechen nicht von einer Abweichung von einer Normalität.
Es geht nur um Veränderungen der Durchschnittstemperatur, die Geschwindigkeit der Veränderung und die Auswirkung der Veränderung.
Wir sind an sehr stabile klimatische Verhältinisse in den letzten 10.000 Jahren gewöhnt. Alle Hochkulturen sind in dieser Zeit entstanden. Das setzen wir gerade aufs Spiel.
EIKE: „Temperatur ist eine intensive Größe, die darf man nicht mitteln“
(Finanz-)Prof. Homburg: „Die Mitteltemperatur ist nur um 0,97 % gestiegen wenn man Kelvin nimmt“
EIKE: „Schlauer Mann“
Wenn das die “ Evidenz der Hockeyschläger-Falschheit“ sein soll, ist der Schläger sicher.
Wo ich dem Artikel recht geben muss: Es braucht im Fall von Homburg echt keine Ad Hominem-Argumente um ihm die Glaubwürdigkeit abzusprechen, ein Blick auf seine Aussagen reicht.
(Was sind die 0,97%? 1,5 K Erwärmung bezogen auf die rund 288 K der globalen Durchschnittstemperatur sind prozentual jedenfalls weniger? Aber egal. Die Qualität des Beitrags ist eh unterirdisch.)
Ich fühle mich jedenfalls immer gleich viel besser, wenn mir meine Ärztin sagt, dass eine Erhöhung meine Körpertemperatur von 37°C auf 39°C nur eine Erhöhung von 310 K auf 312 K, also um 0,6 % gegenüber dem Normalwert bedeutet, wenn man in Kelvin rechnet.
Ja genau^^
Meinen Sie, Herr Homburg rechnet Verlust lieber in Euro als in Yen, weil da die Zahl kleiner ist?
Prof. Tim Ball sagte “Michael Mann should be in the State Pen, not Penn State.”
(State Pen = penitentiary, Penn State (university)) Als Mann dann Tim Ball verklagt hatte, konnte Mann dann die vom Gericht gewünschen Beweise und Unterlagen über 7 Jahre hinweg nicht beibringen. Zwischenzeitlich verstarb Tim Ball.
https://climatechangedispatch.com/on-the-death-of-climate-scientist-dr-tim-ball/
Wer quasi ALLE Vorwürfe gegen Michael Mann studieren möchte, liest es bei Ross McKitrick und Stephen McIntyre.
Schriftverkehr von Michal Mann mit seinen engeren Kollegen findet man in den ‚climategate‘-e-mails, zusammengefaßt, editiert und kommentiert von John Costella (180 S.) Die mails sind quasi ein vollständiges Geständnis aller Beteiligten, daß sie an einem Betrug, Vertuschung und Verleumdung aktiv beteiligt waren.
Interessant, mit welchen unverschämten Lügen der Inhalt der (unbestrittenen) ‚climategate‘-e-mails dementiert worden ist.
Ich freue mich auf die Lektüre von Prof. Homburg und Felix Perrefort.
Der Hockey Stick ist nicht nur methodisch falsch, auch auf der Kelvin Skala von 190 K bis 330 K (Erdtemperaturspanne) ist das Konstrukt nicht erkennbar. Der Trick seiner optischen Prägnanz liegt in der völlig absurden Skalierung der Y-Achse. So macht man aus einer Mücke einen Elefanten, einen „Klima-Elefanten“. Da Politiker, Journalisten und Aktivisten mit Begriffen wie „Skalierung“ überfordert sind, läuft der Betrug durch alle Medien…
Sorry, aber soll das mit der Kelvin-Skala wirklich ein ernst gemeintes Argument sein?
Glauben Sie auch, dass Feinstaub keine Rolle spielt, weil die Zahl so schön klein ist, wenn man ihn in Tonne pro Liter misst?
Vielleicht wissen sie nicht, das sie für jede energetische Rechnung die Temperatur in Kelvin umrechnen sollten? Immer da wo Delta T benutzt wird z.B.?
Wieviel Strahlung kommt vom Feinstaub in der Atmosphäre?
Einen Mistwerfer zu komentieren hat kein Sinn
Das Verfahren in Vancouver ging von 2011 bis 2019
Michael Mann hat keine Beweise für seine Behauptungen (Hockeyschläger) vorgelegt
https://www.bccourts.ca/jdb-txt/sc/19/15/2019BCSC1580.htm
Klimakurven-Kronzeuge Michael Mann verlor vor Gericht
https://www.revierkohle.de/klimakurven-kronzeuge-michael-mann-verlor-vor-gericht/
Das oberste kanadische Gericht von British Columbia hat die Klage des Palöoklimatologen Michael Mann, dem Erfinder der Hockeyschläger-Klimakurve, gegen den Geographen Tim Ball, der die Richtigkeit der zugrunde liegenden Datenbasis anzweifelte und daher von Mann wegen Verleumdung verklagt wurde, zu-rückgewiesen und ihn zur Zahlung der nicht unerheblichen Prozesskosten am 22.8. 2019 verurteilt.
Global Temperature Change…Climatologist Cliff Harris
2014.04.13
https://youtu.be/yegKl2nKBQI?t=38
„Das Verfahren in Vancouver ging von 2011 bis 2019
Michael Mann hat keine Beweise für seine Behauptungen (Hockeyschläger) vorgelegt“
Musste er auch nicht, darum ging es in dem Verfahren ja auch nicht und die Daten zum Hockeyschläger waren größtenteils vorher schon frei zugänglich.
Bitte immer schön vollständig erzählen, Hr. Englert: Wenn Michael Mann den Hockeystick sauber aus Daten hätte herleiten können, dann wäre der Witz von Tim Ball eventuell eine Beleidigung gewesen. (Es war ein Beleidigungsprozeß.) Michael Mann hat sich aber da jahrelang herauszuwinden versucht (weil es gab ja keine Daten (…)) und darum konnte das Gericht Tim Ball nicht wegen Beleidigung verurteilen.
Außerdem: In den Climategate-e-mails haben die Korrespondenten mehrmals gesagt,
daß sie den Trick verstanden haben, wie überzeugend der Trick ist, und wie man den Betrug vor Entdeckung bewahrt.
Und die nächstbeste plumpe Idee war, die Daten nicht herauszugeben. Wie können Sie behaupten: „… größtenteils vorher schon frei zugänglich“??
Lesen Sie sich einmal SELBST in die etwa 1300 Mails der ca. 8 Korrespondenten ein.
Wer hier nicht vollständig erzählt hat, ist Herr Rosemeyer, oder?
Wenn schon vollständig, dann schon richtig!
Das Urteil hatte laut Gerichtsprotokoll nichts damit zu tun, ob der Hockeyschläger begründet ist, oder nicht. Der Prozess wurde eingestellt, es gab keine Entscheidung, ob Beleidigung oder nicht.
„Wie können Sie behaupten: „… größtenteils vorher schon frei zugänglich“??“
Weil das nachweislich so war?!
https://www.stern.de/politik/deutschland/klimawandel-als-betrug-entlarvt–warum-klimaleugner-zu-unrecht-jubeln-8911116.html
Im Artikel finden Sie den Link zu allen Daten und Methodik.
Soviel zu „es gab keine Daten“
„Climategate“ ist doch ein alter Hut. Der „Trick“ ist offengelegt und wissenschaftliche gängige Praxis.
Daten und Gerichtsprotokolle zeigen zweifelsfrei, Sie sind einer Ente aufgesessen.
Leider ist jede Ihrer Behauptungen unwahr – Sie vermeiden auch Zitate aus den ‚Gerichtsprotokollen‘.
Wenn Sie die Wahrheit kennenlernen wollen, lesen Sie Ross McKitrick, Steven McIntyre, John Costella (Climategate E-mails).
Climategate dokumentiert übrigens, daß Michael Mann und Kollegen den Trick als Betrug einstuften und überlegten, wie man dessen Aufdeckung verhindern könnte. Geständnisse über hunderte von Seiten.
„Sie vermeiden auch Zitate aus den ‚Gerichtsprotokollen‘.“
Na gut, hier:
„The plaintiff, Dr. Mann, and the defendant, Dr. Ball, have dramatically different opinions on climate change. I do not intend to address those differences. It is sufficient that one believes climate change is man-made and the other does not. As a result of the different opinions held, the two have been in near constant conflict for many years.“
Aussage aus dem Gerichtsprotokoll des letzten Hearings 2019:
2019 BCSC 1580 Mann v. Ball
Der Richter scheint sich nicht unbedingt für „Daten“ und Beweise“ für den „Stick“ zu interessieren, oder?
Haben Sie denn Zitate, die das Gegenteil sagen?
Wenn Sie so viel Wert auf Gerichtszitate legen, wo werden irgendwelche Daten gefordert?
Was sagen Sie eigentlich dazu, dass der Stern-Artikel alle Daten verlinkt hat, die es angeblich nicht öffentlich gibt?
Wie haben denn McIntyre und McIltrick Fehler in Daten gefunden, die sie nicht hatten?
McIltric und McIntyre bemängelten die Methodik der Arbeit. Dass es keine starke globale Erwärmung gab, haben Sie meines Wissens nicht gesagt.
Mann reagierte übrigens mit Nachbesserungen auf Basis der Kritik, was die Form des Graphen kaum veränderte.
„Climategate dokumentiert übrigens, daß Michael Mann und Kollegen den Trick als Betrug einstuften und überlegten, wie man dessen Aufdeckung verhindern könnte.“
Nein! Jede Wette, dass Sie das nicht mit einem Zitat aus den Original-mails belegen können.
„Geständnisse über hunderte von Seiten.“
Verlinken Sie hier bitte Eines. Der „Trick“ ist eine statistische Methode, die in Manns Arbeit offen und nachvollziehbar dargestellt wurde und kein „Geständnis“.
Michael Manns Hockey-Stick war ein erster Schritt, die beobachtete globale Erwärmung grafisch zu erfassen. Heutige Rekonstruktuktionen bestätigen die inzwischen fast 3 Jahrzehnte Arbeit Manns. Die jüngste Erwärmung ist global, schnell und einzigartig gegenüber den Veränderungen im gesamten Holozän.
Die wissenschaftlich Debatte um den Hockey-Stick hat dazu geführt, dass Methoden verbessert wurden aber nicht, dass die Kernaussage verworfen wurde. Im Gegenteil: Sie wurde immer wieder bestätigt.
Unter Statistikern gilt nach wie vor: „Zeichne erst Deine Kurve und dann fange an zu rechnen, so dass das Ergebnis stimmt.“
Die haben in internen Mails alle von Mikes Nature Trick gesprochen und den dann auch angewendet. Oder nicht?Mann, Briffa, Johnes, etc..
Verehrter Werner,
fragen Sie mal einen Experimentalphysiker, ob es so etwas wie eine ‚globale Temperatur‘ überhaupt gibt. Fragen Sie sich einmal selber, wie Sie eine globale Temperatur zusammensetzen würden.
MM’s Hockey-Stick ist ein erster Schritt zu Betrug in der Klimawissenschaft. Heutige Rekonstruktionen zeigen die vielfältigen Fehler, verdeckten Hypothesen und Datenmißmanagement in seiner Arbeit auf.
Die zeitliche Auflösung heutiger (mit Beginn der Satelliten-Ära) Daten macht ein Vergleich mit paläowissenschaftlichen Daten prinzipiell nicht vergleichbar in der Frage der Schnelligkeit des Anstiegs, gleichwohl sind viel wärmere Klimaverhältnisse als heute gut dokumentiert.
Die wissenschaftliche Debatte um den Hockeystick hat dazu geführt, mit wieviel Skepsis Klimastudien betrachtet werden müssen und hat vielfältige belastbare Gegenargumente bezüglich einer katastrophalen Klimaentwicklung geliefer. Belegt ist, dass die geforderten Massnahmen kurzfristig bereits ins ökonomische und gesellschaftliche Desaster führen.
Step for step in die geliebte Klimakatastrophe, sie sei dem Herrn Björn von Herzen gegönnt. Alle anderen dürfen sich gerne und zur Entspannung einmal mit unserem medial hoch geschätzten (bzw. überschätzten) Volksprofessor Harald Lesch beschäftigen, denn der erklärte uns schon früher „Eiszeiten“. Wer sich nur für seine Erläuterungen über gelegentliche Temperatursprünge von 14° C in 10 Jahren interessiert, darf bis zur Minute 8:40 vorspulen. Außerdem darf Herr Björn uns gerne noch erklären, wer im Holozän weltweit Baumstämme bzw. Werkzeuge von Mesolithikern unter die Gletschereismassen geschoben hat und das alles auch noch völlig klimaneutral.
Sorry- Es fehlte der Link https://m.youtube.com/watch?v=EFIxrKMliEI&pp=0gcJCUECo7VqN5tD
Bei Ihrer Argumentation fühle ich mich immer an eine andere Tatsache erinnert: „Hitze dehnt aus, und Kälte zieht zusammen. Deswegen sind die Tage im Sommer länger als im Winter“.
War es früher manchmal wärmer als heute? Oder kälter? Oder war die Temperaturverlauf langweilig gerade wie der Stiel eines Hockeyschlägers? Literaturempfehlung:
Behringer, Wolfgang: Kulturgeschichte des Klimas – Von der Eiszeit bis zur globalen Erwärmung.
Herr @Björn, auch mit verbesserten Methoden bleibt Betrug ein Betrug.
Herr Björn,
Im Gegenteil: Sie wurde immer wieder bestätigt.
(Kuck)
Kennen Sie die K-T-Bilanz?
Nur diese Bilanz beruft sich auf den THE. Denn Wolken spielen in dieser Bilanz keine Rolle.
Im Gegensatz zu den „Klimaforschern“ haben Meteorologen schon in den 30er-Jahren Klimadiagramme und Klimatabellen für den Tag und die Nacht erstellt. Allein aus diesen Tabellen kann errechnet werden, dass die Temperaturwerte der Tagseite und der Nachtseite 293 K und 283 K betragen. Und aus diesen Temperaturwerten kann berechnet werden, dass die Sonneneinstrahlung am Tag 470 W/qm und die nächtlichen Wolken in der Nacht eine Gegenstrahlung von 310 W/qm leisten.
Wundern Sie sich nicht, dass bei wolkenlosem Himmel die Tagseite wärmer und die Nachtseite kälter wird?
Wieso wirken bei wolkenlosem Himmel die Treibhausgase nicht?
Da auch heute wieder Personen unterwegs sind, deren mangelhafte Bildung sie behaupten lässt, der derzeitige Sommer sei der heißeste in der Geschichte, hier die Daten, die der Herausgeber von „Gaillard’s Medical Journal“ im Oktober des Jahres 1884 zusammengetragen hat:
627 war die Hitze in Deutschland und Frankreich so groß, dass alle Quellen ausgetrochnet sind. Wasser wurde so knapp, das viele Menschen verdurstet sind.
879 wurde die Feldarbeit im Sommer eingestellt: Feldarbeiter, die sich dennoch auf das Feld wagten, wurden innerhalb von Minuten zum Opfer der Sonne.
993 war die Strahlung der Sonne so intensiv, dass Pflanzen verbrannten.
1000 trockneten Flüsse aus.
1022 starben Mensch und Tier, die sich in die Sonne wagten.
1132 trockneten nicht nur die Flüsse aus, das Flussbett brach auf und wurde hart wie Stein. Der Rhein im Elsaß war nur noch ein Rinnsal.
1139 hatte eine furchtbare Hitze Italien im Griff – Pflanzen und Vegetation verbrannten;
1200 – während der Schlacht von Bela forderte die Sonne mehr Opfer als die Waffen der am Konflikt Beteiligten;
1277 – Die Hitze war so intensiv, dass die Futtermittel knapp wurden;
1303, 1304 – Rhein, Loire und Seine trockneten aus;
Ab 1615 wuchs die Hitze in Europa stetig. Schottland hatt 1625 besonders zu leiden. Mensch und Tier starben in großer Zahl. Niemand wagte sich zwischen 12.00 Uhr und 16.00 Uhr ins Freie.
1718 – Läden war geschlossen, in Theatern gab es sechs Monate keine Vorstellung. Kein Tropfen Regen fiel in sechs Monaten.
1753 – Das Thermometer erreichte 118 Grad Fahrenheit (47,8 Grad Celsius);
1779 war die Hitze in Bologna so groß, dass Menschen starben;
1793 war die Hitze unerträglich. Gemüse und Früchte vertrockneten, Möbel und Gebälk splitterte, Fleisch verdarb innerhalb einer Stunde;
1846 erreichte das Thermometer in Paris 125 Grad Fahrenheit (51,7 Grad Celsius);
Die Sommer der Jahre 1859, 1860, 1869, 1870, 1874, waren sehr heiß
https://sciencefiles.org/2026/06/23/nie-war-es-so-heiss-wie-heute-ausser-als-in-deutschland-fluesse-austrockneten-und-quellen-versiegten/
Achja, der Hockeystick-Man und seine Makramee-Arbeit. Ein Mensch seines Schlages ist in meinen Augen ein armes Würstchen und gehört sicher nicht in die Schlagzeilen. Das ist schlicht völlig überbewertet. 🙁
Manns Nature Trick halt. Wer nicht dran glaubt ist Nazi. Der hat auch schon behauptet ein Brief mit Anthrax-Pulver wurde an ihn geschickt von Nazis.
Zum letzten Absatz: Schon vor längerer Zeit habe ich Beiträge über Studien übersetzt wonach die „Mittelalterliche Warmzeit“ nachgewiesen wurde – in China, Südamerika und der Antarktis. In seinen Meldungen bzgl. der Antarktis verweist Cap Allon ganz aktuell darauf, dass es in der Antarktis schon mal wärmer war als heute (siehe die „Kältereports).
MfG
Man sollte hierbei vielleicht erwähnen, dass die MWZ in den hier genannten Regionen nicht gleichzeitig und jeweils nicht in den kompletten Regionen Erwarmung zeigte, so dass diese nicht mit der heutigen Erwärmung vergleichbar ist. Stand bestimmt auch in Ihren Studien, oder?
Insgesamt zeigt die globale „mittelalterliche Erwärmung“ nur eine Erwärmung von 0,2 bis 0,4 K zu den Jahrhunderten davor und liegt damit ca 0,8 K unter dem heutigen Niveau.
MfG
Und man sollte hierbei vielleicht auch erwähnen, dass die Klimadaten der NASA GISS manipuliert sind.
NASA-GISS ändert rückwirkend die Temperaturdaten – warum ? – EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie
Temperaturdatenmanipulation von GISS (NASA) erneut nachgewiesen – EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie
Die Fälscher-Fabrik der NASA: Das GISS fälscht die Daten schon wieder! – EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie
Ist Ihnen bewusst, dass EIKE die Gemeinnützigkeit verloren hat, weil kein wissenschaftliches Arbeiten festgestellt werden könnte? DAS ist Ihre Primärquelle?
Bitte korrekt: Das Finanzamt entscheidet über Gemeinnützigkeit – es ist nicht qualifiziert, „wissenschaftliches Arbeiten“ festzustellen. (Es gibt auch keinen Rechtsanspruch auf Gemeinnützigkeit.) Für seine Entscheidung holt sich das Finanzamt Gutachter oder Berater. In diesem Fall ist der Berater einer, der bisher für IPCC und Potsdamprojekte gearbeitet hat. Wie der dann über EIKE urteilt, kann man sich vorstellen.
Also war mein Satz doch korrekt?!
Ja, was jemand mit Ahnung von EIKE hält, kann man sich vorstellen.
Allerdings muss man sich das ja nicht selbst vorstellen, er hat seinen Standpunkt in einem Gutachten niedergeschrieben, so dass seine Aussagen widerlegen können, wenn sie unsachlich sind.
Dies ist EIKE offenbar nicht gelungen.
Falls Sie einmal schaffen sollten die politisch-wissenschaftliche Linie von IPCC, PIK und Helmholz zu verlassen, dann finden sie jede Menge repräsentativer wissenschaftlich fundierter Studien, die zeigen, dass die Mittelalterliche Warmzeit global und die deutlichste Warmphase seit dem davor liegenden Römischen Klimaoptimum war. Und zwar mit einem sehr bekömmlichen globalen Temperaturniveau ähnlich dem heutigen, einige Studie sprechen von einem etwas höherem. Dann sank das globale Temperaturniveau global deutlich und schuf das nicht gut bekömmlich Klima der Mittelalterlichen Eiszeit. Zum Glück veränderte sich danach das Klima global, sodass wir heute wieder in einem sehr gut bekömmlichen Klima leben können. Die alternativ zum Mann’schen Ablauf ermittelte Klimageschichte ist sehr viel glaubhafte, oder?
Mal abgesehen vom letzten Abschnitt ist das, was Sie schreiben GENAU die wissenschaftliche Linie vom IPCC, PIK und Helmholtz und widerspricht weder meinem Kommentar, noch deren Aussagen über CO2.
Globale Warmphase heißt nicht gleichzeitig überall warm. Sagen auch keine Studien, oder kennen Sie eine?
Offenbar wissen Sie nicht mal gegen was Sie hier argumentieren.
Und heute ist es in allen kompletten Regionen überall gleichmäßig warm? Seltsam, fühlt sich selbst kleinflächig anders an je nach Vegetation. Egal. Noch mehr beeindruckt bin ich, wie exakt signifikante Durchschnitts-Temperaturangaben früherer Jahrhunderte gemessen und behauptet wurden, eine Genauigkeit, die einen Anstieg von 0,4 bis 0,8 Grad Kelvin in der MWZ beweist? Ernsthaft? Wieviel vereinfachende Annahmen und Hypothesen mussten dafür getätigt werden, um ein solches Ergebnis zu berechnen. 1000 oder mehr Annahmen? Bereits Rückschlüsse auf die Temperatur aus Baumringen an einem Standort benötigen zahlreiche Annahmen zu den weiteren Einflussfaktoren. Wissenschaft heißt, auch die Grenzen des Erkennbaren und die Unsicherheiten der Annahmen klar zu benennen.
Bitte hier nur unter vollem Klarnamen posten, siehe Regeln.
„Und heute ist es in allen kompletten Regionen überall gleichmäßig warm?“
Nope, natürlich nicht gleichmäßig! Aber der Trend ist trotzdem ein ganz anderer als bei der MWZ.
„Noch mehr beeindruckt bin ich, wie exakt signifikante Durchschnitts-Temperaturangaben früherer Jahrhunderte gemessen und behauptet wurden“
Sie glauben also dem EIKE-Autor Christian Freuer nicht? ER schrieb, die MWZ war überall nachweisbar. Finde es gut, dass Sie diese Quelle infrage stellen, aber hier stimmt im Prinzip was er sagt, wenn sich verkürzt.
Der heilige Hockeystick als Symbol des festen Glaubens und wie Mike auf den Berg stieg um die Tafel mit dem Naturtrick zu empfangen. Ein Beitrag aus der Serie „Lach- und Sachgeschichten vom Klimawandel“.