Robert Bradley Jr., MasterResource
„Klimapanikmache und eine erzwungene Energiewende sind mittlerweile ein verlorenes Argument, nachdem sich die Wogen geglättet haben. Übertreibungen haben den gegenteiligen Effekt, und was zählt, sind die Probleme des Hier und Jetzt – nicht verschwenderische Klimamaßnahmen, die, wenn überhaupt, erst in Jahrzehnten Auswirkungen auf das Klima haben werden. So schmerzhaft es auch sein mag: Es ist an der Zeit, dass Amy Westervelt (et al.) ihre Prämissen überprüfen. Der ‚Klima-Industriekomplex‘ ist ein Ungeheuer, genau wie in ihrer Vorstellung die ‚Big Oil‘.“
Amy Westervelt leugnet dies auf DRILLED, einer Website von Klimaalarmisten. Sie nennt vier Hauptgründe für das „Philanthropie-Problem der Klimamedien“ (2. Juni 2026).
„Wir haben bereits zuvor über den massiven Personalabbau in den Klimamedien in diesem Jahr gesprochen“, und weiter:
…selbst inmitten des allgemeinen Niedergangs des Journalismus‘ sticht die Klimaberichterstattung als besonders stark betroffen hervor. Die „Washington Post“ und Reuters haben ihre Klimaredaktionen aufgelöst, CBS tat es ihnen gleich. Auch Vox, die „Los Angeles Times“ und CNN haben in jüngster Vergangenheit Klimareporter entlassen. Letzte Woche reihte sich NPR in diese Liste ein und schaffte seine gesamte Klimaredaktion ab.
Anschließend fragt sie: „Warum ist das Thema Klima so stark ins Visier geraten?“ Sie stellt vier Theorien vor (wortwörtlich wiedergegeben).
• Es liefert keine Zuschauerzahlen – Das hängt wirklich davon ab, wie man die Daten aufschlüsselt und welche Beiträge man betrachtet, aber wenn man Zahlen finden wollte, die Kürzungen rechtfertigen, könnte man das, und wenn man Zahlen finden wollte, die dafür sprechen, Klimabeiträge im Programm zu behalten, könnte man auch diese finden;
• „Niemand interessiert sich für das Klima“ – Das trifft nur zu, wenn man unter „Klima“ ausführliche Artikel über Atmosphärenwissenschaften versteht. Es gibt unzählige Umfragen und Erhebungen, die zeigen, dass den Menschen die Dinge, die Klimaschutzmaßnahmen mit sich bringen würden, sehr am Herzen liegen – vor allem saubere Luft, stabile Energiepreise und eine geringere Abhängigkeit von einem volatilen Rohstoff.
• Das Geschäftsmodell der Medien ist gescheitert – Das ist sicherlich richtig, aber warum wird gerade die Klimaberichterstattung komplett gestrichen, während andere Themenbereiche zwar einige, aber nicht alle Reporter verlieren?
• Angst vor der Trump-Regierung – Sicherlich herrscht das Gefühl, dass schon allein das Aussprechen des Wortes „Klima“ oder negative Äußerungen über Ölkonzerne einen ins Visier von Trump bringen könnten, aber meine Güte, warum sollte man sich überhaupt die Mühe machen, ein journalistisches Medium zu betreiben, wenn man schon beim ersten Anzeichen von Schwierigkeiten aufgibt?
Amy Westervelt fügt daraufhin ihre eigene (fünfte) Theorie hinzu, dass „die Philanthropie die Grundlagen des Klimajournalismus‘ besonders durcheinander gebracht hat“. Sie erklärt:
… Klimastiftungen, die sich in den letzten zehn Jahren entschlossen haben, einen Versuch im Journalismus zu wagen, haben ziemlich viel Schaden angerichtet und es mangelt ihnen bemerkenswert an Selbstbewusstsein in dieser Hinsicht – wahrscheinlich aus dem gleichen Grund, aus dem sie es von Anfang an so gründlich vermasselt haben: Sie haben sich nie die Mühe gemacht, etwas über Journalismus oder Medien zu lernen oder gar Berater hinzuzuziehen, die sich mit solchen Dingen auskennen, um sie zu beraten.
Hm … aber dann wird sie unverständlich:
Stattdessen verfolgten sie den gleichen Ansatz im Journalismus wie ihre Erzfeinde – die großen Ölkonzerne: Sie konzentrierten sich darauf, die Berichterstattung zu kontrollieren und den Einfluss von Journalisten und Journalismus für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen, anstatt ein Ökosystem zu fördern, das nicht nur ihrer eigenen Sache, sondern der Demokratie als Ganzes zugutekommen würde.
Haben Sie das verstanden? Ich nicht.
Wie wäre es damit: Seit Ende der 1980er Jahre werden riesige Summen in die Hand genommen, um den Klimawandel zu einem Thema von höchster Priorität zu machen. Das sind drei, fast schon vier Jahrzehnte. Wir hatten Al Gore, die Vereinten Nationen (IPCC), Greta und finanzkräftige Stiftungen, welche die Alarmglocken läuteten.
Untergangs-Prophezeiungen kamen und gingen. Unterdessen wurden die (größtenteils) von den Verbrauchern konzipierten Energiesysteme von den minderwertigen Technologien Wind, Sonne und Batterien vereinnahmt, was eine neue Reihe wirtschaftlicher und ökologischer Probleme hervorgebracht hat. Die „Big Green“-Bewegung hat bei ihrem Bestreben, fossile Brennstoffe durch schwache, unbeständige und leistungsarme erneuerbare Energien zu ersetzen, die Industrialisierung der Landschaft ignoriert.
Und die Bevölkerung vor Ort (die in der Nähe dieser Projekte lebt) sagt zunehmend: „Jetzt reicht’s.“ Die aktuelle Zahl der verzögerten oder gestrichenen „sauberen“ Energieprojekte liegt laut Robert Bryces Datenbank bei 1.278: 617 im Bereich Windkraft, 508 im Bereich Solarenergie und 153 im Bereich Batterien. Und dieser Trend, der 2015 richtig einsetzte, hat sich von Jahr zu Jahr dramatisch verstärkt.
Das Endergebnis? Der Verlust der Politik zugunsten der Sache. Ein kürzlich erschienener Artikel der „New York Times“ von Lisa Friedman und Brad Plumer über den Rückzug vom Klimalarmismus ist Pflichtlektüre für Amy Westervelt. „Da die Wähler sich Sorgen über steigende Benzinpreise und Inflation machen, argumentieren einige Parteiführer, man solle aufhören, Öl und Gas den Wind aus den Segeln zu nehmen …“
Dies ist eine Abkehr von dem Ansatz der Biden-Regierung, die den Klimawandel als existenzielle Bedrohung betrachtete und versuchte, neue Bohrungen und Pipelines zu verhindern…. Eine aktuelle Umfrage von „The Economist“ und YouGov ergab, dass nur 5 Prozent der Amerikaner den Klimawandel als ihr wichtigstes Wahlkampfthema bezeichnen. Im Gegensatz dazu geben 29 Prozent an, dass Inflation und Preise für sie oberste Priorität haben, und 13 Prozent nennen Arbeitsplätze und die Wirtschaft. Eine Reihe von Strategen hat die Demokraten dazu gedrängt, nicht mehr über Themen zu sprechen, die bereits überzeugte Wähler begeistern, und stattdessen ihre Wählerbasis zu erweitern.
Klimapanikmache und eine erzwungene Energiewende sind mittlerweile ein verlorenes Argument, nachdem sich die Wogen geglättet haben. Übertreibungen haben den gegenteiligen Effekt, und was zählt, sind die Probleme des Hier und Jetzt – nicht verschwenderische Klimamaßnahmen, die über Jahrzehnte hinweg, wenn überhaupt, keinerlei Auswirkungen auf das Klima haben und auch nicht haben werden.
So schmerzhaft es auch sein mag: Es ist an der Zeit, dass Amy Westervelt (et al.) ihre Prämissen überprüfen. Der „Klima-Industriekomplex“ ist ein Ungeheuer, genau wie in ihrer Vorstellung die „Big Oil“-Konzerne. Die Verbraucher zählen. Die Steuerzahler zählen.
Wie lässt sich ein Umdenken in Gang setzen? Es muss im Inneren beginnen. Wie Milton und Rose Friedman einmal sagten:
Der einzige Mensch, der dich wirklich überzeugen kann, bist du selbst. Du musst die Themen in aller Ruhe in deinem Kopf wälzen, die vielen Argumente abwägen, sie reifen lassen und nach langer Zeit deine Präferenzen in Überzeugungen verwandeln. [1]
[1] Milton und Rose Friedman, Free to Choose (1979), S. xii.
Link: https://wattsupwiththat.com/2026/06/19/climate-medias-problem-guess-again/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Anmerkung des Übersetzers zum letzten Absatz (Friedman): Gut und schön, was sie sagen, aber eine Voraussetzung dafür, die „Themen im Kopf zu wälzen“, ist ja wohl eine vernünftige Vermittlung dieser Themen. Und daran hapert es doch gewaltig!















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Man muss nicht unbedingt Naturwissenschaftler sein, um zu erkennen, dass das Klima in vielen Regionen der Erde sich nicht über eine Globaltemperatur beschreiben lässt. Gerade die letzten Sommertage mit hohen Temperaturen in unseren Breiten (wir haben Sommer) werfen die Frage auf, warum die Antarktis mit bis zu -90 °C nicht ihre Aufgabe wahrnimmt, und uns Kühlung verschafft. Das liegt schon daran, dass die Temperatur als eine Messgröße sich nicht über Tausende Kilometer transportieren lässt. Man kann sie nicht anfassen und irgendwo hinbringen, vom Zauberkünstler Rahmstorf einmal abgesehen.
Wer sich wirklich in das Klima hinein vertiefen will, muss in Tausenden energetischen Ausgleichs-Prozessen denken, wobei die jeweils wirkenden Einzelenergien erst einmal bestimmt werden müssen. Über einen Temperaturmittelwert geht das auf gar keinen Fall, es sei denn, jemand schreibt die gültige Physik um. (Übrigens: Statistik ist keine Physik und wird es auch nicht werden.)
Was also derzeit der Klimawandel ist, reduziert sich auf eine Religion. Und wenn diese auf eine breite Basis trifft, führt das eben zu Glaubensexzessen. Man braucht sich nur die eine oder andere Religion in der Welt ansehen, wie Abtrünnige verfolgt werden, um die jeweilige Religion mit ihrer Macht-Struktur aufrecht zu erhalten.
Beim Klima kommt noch der verstärkende Einfluss von Politikern hinzu, die zwar physikalisch in der Regel ungebildet und unterbelichtet sind und eine Schar sogenannter Experten um sich scharen, die nur mit Geldscheinen heran gewunken werden. Das Ergebnis kennen wir: Sprengen von Kraftwerken, Steuern auf CO2, Heizungsverordnungen, Globaltemperatur-Ziele, Strafsteuern, blödsinnige Windräder, nicht beherrschbare Großspeicher, Elektromobilität, Fleischverbote,…. es fehlt eigentlich nur noch eine Art goldenes Klima-Kalb in jeder Ortschaft, um die eine von den Medien verblödete Menschheit herum tanzen muss.
Schnell werden noch nicht nachweisbare Atomkraft-Tote in die Arena geworfen (Kemfert), was sind dagegen schon völlig unnötige und sinnlose Kriege mit hundert Tausenden ausgelöschten Menschenleben.
Das Problem, eine Gesellschaft die derart intensiv von verblödeten Journalisten in die Irre geführt werden, trägt in sich eine Relaxationszeit in ihrem Kopf herum, die in der Regel größer ist, als die zig Jahre, die zu deren Verblödung geführt haben. Eine Umkehr erfolgt daher nicht durch Einsicht, sondern erst durch die in der Konsequenz entstehenden und mit Verzögerung spürbaren Lebenseinschnitte mit Mangel, Ertragsminderung und Kaufkraftverlusten. Es gibt immer welche, die daran mit Raffinesse verdienen und Vermögen anderer umleiten. Es gibt sogar welche, wie einen Edenhofer, die das stolz als Ziel verkünden. Er möchte wohl so eine Art „Umverteilungs-Gott“ sein.
Wo liegt die Lösung? Abwarten, wie nach einem Krieg, bis auch das für die Umverteilung dahinter stehende Bürokratiegerüst zusammen gebrochen ist und man den Scharlatanen dann die 2. Art der Nürnberger Prozesse macht. – Wirklich keine schönen Aussichten! Oder glaubt jemand wirklich, die zahlreichen über Jahre eingerichteten Geld-Zwickmühlen (Brüssel lässt grüßen) würden von den Absahnern ohne Not aufgegeben?
Somit ist klar, Deutschland und EU fahren an die Wand, unaufhaltsam.
Das danach wird anders verlaufen als manche denken, kein friedliches Auflesen der Reste und Neustart, dafür fehlt geeignete Elite um Umfeld.
Treten wir einen Schritt zurück, es wird viel heftiger kommen, denn die wirtschaftliche, gesellschaftliche Gesamt-Selbstzerstörung von D und EU geschieht nicht im freundlich gesinnten Umfeld.
Die derzeitige Welt ist deutlich in eine neue aggressive Phase der erneuten „Neuaufteilung“ eingetreten. Schulden- und technologische Krisen werden das befeuern.
Der friedliche wohlfahrterzeugende Zyklus seit 1945 neigt sich dem Ende zu.
Die Blöcke zerbröseln, die Lex Amerika zerbröselt. USA, in sich zerstritten, kämpft mit allen Mitteln um den Weltführungsanspruch, China will mit allen Mitteln nach oben auf diesen Platz, beide gehen immer immer stärker auf Konfrontation, mit großem Krieg, technologisch-wirtschaftlich beginnend ist zu rechnen.
Weswegen die europäische Nato sich selber schützen müsste – kann sie aber realiter nicht, weil auf Deindustrialisierungskurs, kollektivistisch-bürokratisch-woken Flausen nachjagend, nachholende Aufrüstungsversuche scheitern an Nationalismen, Bürokratie und abschaltbaren Drittabhängigkeiten, dabei verweichlicht und altert D – zum kämpfen weder bereit noch in der Lage.
Deutschland, England, Frankreich quasi führungslos, technologisch, bildungs- und bevölkerungsmäßig im Abwind.
Russland ist bereit zuzuschlagen und geht in die Kriegswirtschaft. Ukraine ist in der Kriegswirtschaft, will den Krieg europäisch machen.
Türkei versucht sein Umfeld aggressiv neu zu ordnen. Dito, das um sein Überleben kämpfende Israel. Der Nahe Osten wird neu geordnet, wie ist noch ungewiss.
Islam greift und sickert über die Demografie ins Geschehen ein.
Die gegenseitige atomare Abschreckung der Großmächte prädestiniert Europa als Schauplatz für Stellvertreterkriege.
Zeitabschätzung: Netto-Null-CO2 ist weit hinter dem Absturzhorizont, der Kampf beginnt in zehn bis fünfzehn Jahren, jetzige Rentenreform wozu noch?
Das ist meine pessimistische Einschätzung, optimistischer wäre – bleiben wir ruhig, bald lohnt es sich nicht mehr in D etwas zu holen, wer braucht schon ein wohlstands-, rohstoff- und intelligenzverarmtes Rentnerland.
Gestalter einer Wende zum Guten könnten ins Rampenlicht treten, müssten aber erfahrungsgemäß durch die Krise selbst erst noch geschmiedet werden, oder?
Es ist wieder soweit. Heinrich Heine fällt mir ein: „Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.“ Ich bin erstaunt, wie wenig die Menschen hier im Lande an ernsthaftem Widerstand gegen diese desaströse Politk leisten. Geht es ihnen immer noch gut genug, um diese Entwicklungen zu ignorieren? Breitet sich da ein staatlich initiierter Masochismus aus?
„Zeitabschätzung: Netto-Null-CO2 ist weit hinter dem Absturzhorizont, der Kampf beginnt in zehn bis fünfzehn Jahren,“
Der Absturz und der Kampf hat bereits begonnen. Sie beschreiben es doch selbst recht ausführlich.
Sehr geehrter Herr Lange,
das Ganze läuft ab wie bei der Titanic. Nur die Zeitspannen der Einzelereignisse sind nicht Minuten, sondern Jahre.
Zur momentanen Positionsbestimmung: Der Eisberg ist von der Mehrheit noch nicht entdeckt. Sie beschäftigt sich überwiegend mit Brandmauern, die inzwischen so hoch aufgebaut und die von Ahnungslosen befeuert oder dazu angehalten werden, dass die Mehrheit den drohenden Eisberg nicht einmal früh genug entdecken kann.
Parallel dazu rechnen Sie wie die Weltmeister mit Temperaturen und schlagen sich mit ihren falschen Theorien die Köpfe ein, nur um Recht in einer völlig verkorksten
unphysikalischen Vorstellung zu haben.
Und sie rechnen und rechnen, so wie ein Flugzeug angeblich nach den Gesetzen von Bernoulli fliegen soll, wo sich die an der Tragflügel-Vorderkante nach oben und unten trennenden Moleküle angeblich verabredet haben, am Flügelende wieder gleichzeitig zusammen zu treffen. Das ist doch einmal ein echtes Glaubensbekenntnis! (Für solche, die tiefer einsteigen wollen: Der sog. „Sog“ kann ohnehin keine Kraft ausüben.)
Das Schlimme daran, das Flugzeug fliegt trotz der falschen Annahme und Herumrechnereien, und es kann sogar auf dem Rücken fliegen, was ja schon gar nicht gehen darf. Würde Bernoulli noch leben, würde ich ihn fragen, was er sich dabei eigentlich gedacht hat. Und dann würde ich ihm sagen, was halten Sie davon, jedem Luftmolekül Masse- und Masse-Trägheitsverhalten zuzuschreiben? Und dann würde ich ihn passend dazu fragen, wie bekommen Sie als Fahrer im Winter in einem frisch gestarteten Auto mit eingeschalteter Heizung ihr linkes Ohr wärmer als das rechte? (Auflösung am Schluss!)
Ähnliches könnte man den Globaltemperatur-Rechnern zurufen: Was halten Sie davon, statt in Temperaturen endlich einmal in Einzelenergien zu denken? Zu aufwendig? Dann lassen Sie es doch einfach, Sie wollen ja die Zusammenhänge gar nicht erkennen und verstehen! Sie wollen einfach nur rechnen, rechnen, rechnen, modellieren, modellieren, modellieren und sich als unfehlbare Rechen- und Modellierungs-Künstler darstellen.
(Auflösung: Indem Sie eine Linkskurve fahren! Das kann jeder ausprobieren und das lässt sich nicht über einen Parameter Temperatur beschreiben, sondern nur über einen Prozess mit der Betrachtung bewegter Massen einzelner Moleküle. Fragen? Ich helfe gerne!)
Sie tun dem Bernoulli Unrecht, der hat schon gut beobachtet und gut Gesetze für die Rohrströmung gemacht – Flugzeuge kannte er wohl eher nicht -, aber Ihr Beispiel sitzt.
Und das was man in der Schule verkürzend erzählt oder auch in den Kursen zum Segeln ist manchmal reines Geschichtenerzählen.
Wie eben auch beim Klimatismus, schon die im Kindergarten beginnenden Narrativerzählungen, insbesondere mit der GMST, der kurz-nach-der-Kleinen-Eiszeit-beginnenden-Nicht-Temperatur-Anomalie, dem Hockey Schläger und dem alternativlos Netto-Null-CO2 – ergo „Seid bereit“.
Bernoulli hat aber nicht Unrecht gehabt, seine Gleichung ist nur das „Thermometer“, das uns sagt, wie hoch der Druckunterschied ist. Die eigentliche Maschine, die den Auftrieb erzeugt, ist die Umlenkung von Luftmasse (Newton) und das Haftungsverhalten von Gasen an Oberflächen (Coandă) – also der komplexe Prozessdurchlauf – das Wirken des Konstruktalprinzips; 🙂 .
„Uns“ hat man in der Physikvorlesung (noch) beigebracht wie man mit Thermometer, Maßband und Stoppuhr die Schwerkraft auslotet, :), Opfer mussten gebracht werden, oder?
Lieber Herr Lange,
danke für die richtigen Ergänzungen, Bernoulli wollte ich gar nicht Unrecht antun, das beginnt schon bei der Differenzierung zwischen nicht kompressiblen Flüssigkeiten und kompressiblen Gasen.
Mir kam es darauf an zu zeigen, dass man fliegen kann, ohne die wirkliche Physik dahinter zu verstehen, ist ja bei den Vögeln auch so. Gut, genau weiß man nicht, ob sie selbst verstehen, warum sie fliegen können! Beim Fliegen kommt noch hinzu, dass man gar kein Profil braucht, auch mit einer platten Tragfläche kann man fliegen, geht mit jedem Papierflieger, Strecken oben und unten identisch:
Im Vergleich zu den hochkomplexen energetischen Ausgleichsprozessen in der Atmosphäre ist Fliegen doch recht überschaubar, und auch da reichen die Modelle nicht für eine eindeutige terminierte Beschreibung. Das sollte doch eigentlich zu denken geben und mehr Bescheidenheit fördern!
@ Peter Puschner
„Und sie rechnen und rechnen, so wie ein Flugzeug angeblich nach den Gesetzen von Bernoulli fliegen soll, wo sich die an der Tragflügel-Vorderkante nach oben und unten trennenden Moleküle angeblich verabredet haben, am Flügelende wieder gleichzeitig zusammen zu treffen.“
Irrtum; die Geschwindigkeit ist oben schneller als unten. Deshalb hat Junkers den „dicken Flügel“ erfunden. Wka nutzen diesen Effekt.
Dazu gehört eine Beschleunigungskraft, die auf die Moleküle wirkt! Wo haben Sie die versteckt?
Peter Puschner 26. Juni 2026 11:55
Ich würde dazu das recht unterhaltsame Youtube-Short von Hannah Fry empfehlen: „No one knows how planes can fly“ …
Die steckt im Dichte*Gescwindigkeit hoch 2
Bernoulli funktioniert prinzipiell auch ohne dicken Flügel, auch bei Windmühlen, aber:
Strukturelle Festigkeit: Ein dünner Flügel würde unter dem Gewicht eines schweren Verkehrsflugzeugs sofort abbrechen. Die Dicke bietet Platz für stabile, hohle Metall- oder Kohlefaserbalken (Holme).
Volumen als Tank: In den Flügeln werden zehntausende Liter Kerosin transportiert. Ein dünner Flügel bietet dafür schlicht keinen Platz. Dito für das Fahrwerk.
Gutmütiges Flugverhalten: Dickere Profile verzeihen Pilotenfehler besser. Bei einem zu hohen Anstellwinkel reißt die Strömung (Stall) viel langsamer und kontrollierbarer ab als bei einem messerscharfen, dünnen Flügel.
Ein dünner Flügel trägt einen leichten Papierflieger, aber keine schwere Junkers, oder?
Bernoulli gilt selbstverständlich immer. Dort liegt aber der Unterschied zwischen Windmüle und Wka-Flügel. Die Windmühle funktioniert nur durch Schrägstellung, Im Prinziep wird dort Bernaulli für die Berechnung gar nicht angewendet.
@ Gert Lange Ob dick oder dünn ist, wie bei jeder Energieumwandlungmaschine ein Werkstoffproblem. Beim „dicken Flügel“ von Junkers geht es aber ums Profil!
Sie nutzen Ausflüchte („Werkstoffproblem“) und basteln theoretische Widersprüche (Bernoulli gilt immer, aber bei Windmühlen nicht), um den physikalischen Argumenten auszuweichen, oder?
Was ist denn ihre physikalische Kernaussage?
Die Luftmoleküle haben Massen. Die Einzelmassen werden an der Nase nach oben beschleunigt, damit nimmt die Dichte durch die nach oben mit ihrem Trägheitsverhalten beschleunigten Massen ab, wodurch der Luftdruck auf der Oberseite abnimmt. In diesem Bereich ist es den Luftmolekülen völlig egal, ob sie gleichzeitig, früher oder später am Flächenende ankommen. Der geringere Druck auf die obere Fläche hat schon direkt seine Wirkung entfaltet.
Es empfiehlt sich nicht, dies mit Sog zu bezeichnen. Sog entwickelt keine Kraft. Wer ein Glas mit dem Mund ansaugt und meint, der Sog würde es auf den Mund pressen, sollte damit mal ganz schnell ins Weltall (Vakuum) gehen, das Glas fällt ab, weil der äußere Druck fehlt.
Die Massenträgheit der Luftmoleküle kann man gut studieren, wenn man einen schwebenden Helium-Ballon seiner Kinder im Auto hat. Kaum fährt man auf die rote Ampel zu und bremst, verzieht sich der Ballon zum Rückfenster. Die trägen Luftmoleküle marschieren zum Frontfenster und verdichten dort die Luft, so dass sich der schwebende Ballon nach hinten bewegt.
Das funktioniert alles ohne Bernoulli allein nach kinematischen Gesetzen, wie auch beim Fliegen. Und deshalb kann ein Flugzeug auch auf dem Rücken fliegen, sogar wenn das Flächenprofil ein gerades Brett ist.
Und wie ermitteln Sie dann die Größe der Tragflächen und Windradflügel. Wenn das Flugzeug fliegt, rechnet nur der Bordrechner – aber der rechnet eher 1 + 1 als irgend etwas nach Bernoulli. Instrumente messen aber die Ergebnisse.
Sog ist aber einfacher zu formulieren. Wie sollen unsere Superschlauen es verstehen. Über negativen Druck wird philosiphiert. Auf unserem Planet gibt es m.E. mit Sicherheit keinen.