Cap Allon
Der Rauch der kanadischen Waldbrände färbte den Himmel über Massachusetts diese Woche orange. Senator Ed Markey blickte nach draußen, erklärte, dass „die Klimakrise da ist“, und kündigte an: „Wir brauchen einen Green New Deal.“

Bild: Luftaufnahmen der Waldbrände in der Nähe von Thunder Bay, Ontario. Derzeit wüten Hunderte von Bränden in der Provinz, was zu eingeschränkter Sicht und schlechterer Luftqualität in der gesamten Region sowie im nördlichen Teil der USA führt.
Die Waldbrände werden jedoch nicht durch Hitze verursacht.
In den 120 Tagen (bis zum 16. Juli) lagen die Temperaturen in weiten Teilen Kanadas – einschließlich Ontario (sowie Alaska und Grönland) – unter dem mehrdekadischen Durchschnitt. Die landesweite Temperaturanomalie war negativ (siehe auch die entsprechenden Meldungen in den Kältereports).
Waldbrände können auch in einem kühlen Jahr auftreten, da ein Brand von der Entzündung, trockenem Brennstoff, Wind und den Waldbedingungen abhängt – und nicht lediglich von der Temperaturanomalie auf einer Karte.
Zudem stützt die Langzeitreihe die Behauptung einer unaufhaltsam zunehmenden Hitze in keiner Weise.
Eine Rekonstruktion der heißen Tage in Kanada anhand des GHCN-Daily-Stationsarchivs der NOAA (siehe unten) zeigt keinen anhaltenden Anstieg von 1910 bis 2025. In den 1920er-, 1930er- und 1940er-Jahren wurden wiederholt Werte verzeichnet, die mit denen der letzten Jahrzehnte vergleichbar waren oder diese sogar übertrafen.
Die offensichtliche Ausnahme in der jüngeren Vergangenheit ist das Jahr 2021, das von der außergewöhnlichen Hitzewelle im pazifischen Nordwesten im Juni und Juli geprägt war, die in ganz British Columbia zahlreiche Rekorde brach. Abgesehen von dieser Anomalie ist von der behaupteten explosionsartigen Zunahme extremer Hitze in Kanada nichts zu erkennen:
Der über die USA nach Süden ziehende Rauch ist kein Beweis dafür, dass es in Kanada wärmer geworden ist, wie die Medien behaupten.
Eine weitere Rauchwolke aus Waldbränden wird an diesem Wochenende über die Großen Seen nach Süden ziehen.
Kanadas eigene Leitlinien nennen Brennstoff, Landschaft, Wind, Bodenfeuchtigkeit, Wetter und die Schneedecke im Winter als die wichtigsten Faktoren für Brände. Blitzeinschläge lösen etwa 45 % der kanadischen Waldbrände aus, sind jedoch für 81 % der verbrannten Fläche verantwortlich, vor allem weil die Einschläge an abgelegenen Orten auftreten, wo Brände erst spät entdeckt werden und die Bekämpfung schwierig ist. Menschliche Fahrlässigkeit verursacht die meisten der übrigen Brandausbrüche.
Dann ist da noch das Management.
Kanada ist das einzige G7-Land ohne eine eigene nationale Behörde für die Bekämpfung von Waldbränden. Die Zuständigkeit liegt weiterhin bei den Provinzen und Territorien, wobei die [kanadische] Bundesregierung auf Anfrage Unterstützung leistet und koordiniert.
Das Canadian Interagency Forest Fire Centre koordiniert den Austausch von Personal, Flugzeugen, Ausrüstung und Fachwissen. Es handelt sich um eine gemeinnützige Einrichtung zur gemeinsamen Nutzung von Ressourcen – nicht um eine zentralisierte Brandbekämpfungszentrale auf Bundesebene.
Die Gefahren, die entstehen, wenn brennbares Material sich ansammelt, sind kaum eine neue Erkenntnis.
Ein Bericht aus dem Jahr 1992 in „The Forestry Chronicle“ beschrieb kontrollierte Brände als kosteneffizient und vereinbar mit den Zielen der Wald-, Wildtier- und Parkbewirtschaftung. Doch diese Praxis ist weitaus älter. Indigene Völker in ganz Nordamerika setzten regelmäßig kulturelle Brände geringer Intensität ein, um Unterholz zu roden, Lebensräume zu erneuern und mosaikartige Landschaften zu schaffen, welche die Ansammlung von Brennstoff begrenzten und die Ausbreitung sowie die Schwere größerer Waldbrände verringerten.
Parks Canada räumt selbst ein, dass jahrzehntelange Brandbekämpfung zu dichten Wäldern geführt hat, in denen sich grobes Holzabfallmaterial angesammelt hat.
Feuer ist zudem ein natürlicher und notwendiger Bestandteil vieler Ökosysteme. Es räumt angesammeltes Material weg, führt dem Boden Nährstoffe zurück, öffnet das Walddach und fördert die Artenvielfalt. Der Versuch, jeden Brand auf unbestimmte Zeit zu unterdrücken, kann lediglich dazu führen, dass Brennstoff für einen späteren, noch größeren Brand angesammelt wird.
Heute wird jede Rauchwolke sofort dem „Klimawandel“ angelastet. Doch Umweltschützer sollten nicht mit der Faust gegen den Himmel schütteln. Sie sollten Kanada dafür kritisieren, dass es wiederholt versäumt hat, seine Wälder zu bewirtschaften.
Das Gesamtbild ist für die Klimaille noch vernichtender.
[Hervorhebung im Original]
Bis zum 1. Juli lagen die globalen Brandflächen im Jahr 2026 laut offiziellen GWIS-Satellitendaten auf einem Rekordtief:
In diesem Jahr liegt Afrika 43 % unter dem Durchschnitt, Amerika 48 %, Asien 29 %, Europa sogar 67 % und Ozeanien 22 %.
Afrika, Amerika und Europa befinden sich auf Rekordtiefständen…
Und 2026 ist kein Einzelfall.
Die NASA stellte fest, dass die weltweit von Bränden betroffene Fläche zwischen 1998 und 2015 um fast 25 % zurückgegangen ist.
Satellitendaten von Copernicus zeigen, dass 2025 die weltweit niedrigsten Emissionen durch Waldbrände seit Beginn der Satellitenbeobachtung verzeichnet worden sind:
Lässt man die Daten bis in die Zeit vor der Satellitenbeobachtung zurückreichen, zeigt sich der gleiche rückläufige Trend:
Eine Tatsache, welche die Medien bei der Berichterstattung über regionale Waldbrände nicht hervorheben: Die Welt brennt weniger.
Link: https://electroverse.substack.com/p/hunga-tongas-water-vapor-remains?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE























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So warm ist es nicht!!
https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/tagesschau-berichtet-unsinn-waldbraende-nehmen-nicht-zu-sondern-gehen-seit-2003-zurueck
Immerhin kommt die „glasscherben-theorie“ als brandverursacher nicht mehr an jeder hausecke daher.
War aber seine wälder verwildern läßt und die artenvielfalt (wildverbiss, etc) hemmt, braucht sich net wundern, wenn sich alles mögliche an „zunder“ ansammelt.
In kanada hats die letzten jahrhunderte auch immer schon gebrannt… nur hat das wahrscheinlich (außer dort lokal lebenden leuten) keiner so recht mitbekommen. „Dank“ satelliten und internetz wird jedoch alles überall hin übertragen und schon wird daraus eine katastrophe nach der anderen konstruiert.
Ein Brand braucht Brandlast, Zündenergie und Sauerstoff.
CO2 wird auch als Löschmittel eingesetzt, in hoher Konzentration.
Waldbewirtschaftung kann sehr nachhaltig Brandfolgeschäden reduzieren,
CO2-Reduzierung reduziert da nichts, gar nichts.
Wem helfen also die ständige fast täglichen Brandkatastrophenmeldungen?
Den Panik- und Angsterzeugern, – sie stiften Verwirrung und schaffen Pseudoalternativlosigkeit und Opferbereitschaft -, das ist staatliche Antiaufklärung, oder?
Selbst die wissenschaftlichen Paniker der Klimakirche können nicht mit Zahlen für den Untergang dienen. Dieses Versagen der Copernicusser hat „natürliche“ Gründe, denn die Brände wollen sich nicht – so wie gewünscht – ausbreiten. Ein Hosianna-Singen ist deshalb aus Dankbarkeit durchaus angebracht! Solche Grafiken, wie hier, sieht man nicht in den MSM aus gutem Grund, überhaupt kann man in der Klimakirche nicht mit Fakten kommen, sondern man muss sich auf die Propheten verlassen, die an den Glauben der Gläubigen appellieren. Irgendetwas Katastrophales wird schon am anthropogenen Klimawandel dran sein, man muss nur lange genug warten, entweder kommt wieder einmal ein massiver Heidebrand wie im August 1975 oder alternativ eine Jahrhundertflut wie im Ahrtal 2021. Wie ich vermute, sind die ständig steigenden Gewinnmargen der globalen Rückversicherungsgesellschaften die besten Indikatoren für die Realität, denn die dürfen nach Adam Ries und lt. Vorschriften der Steuerbehörden nicht reiner Phantasie und Glaubenslehre entspringen.
„Dieses Versagen der Copernicusser hat „natürliche“ Gründe, denn die Brände wollen sich nicht – so wie gewünscht – ausbreiten.“
Um das klar zu stellen: Niemand wünscht sich die Ausbreitung der verbrannten Fläche. Wieso glaubt hier eigentlich jeder, dass die Klimaforscher/innen gerne einschneidende Veränderung fordern und Gefahr betiteln? Wo sind die „Gewinnmargen“ für Forscher/innen, wenn die Prognosen eintreffen?
Glauben Sie, die Forscher/innen freuen sich, wenn in deren Heimatland immer mehr Fläche verbrennt?
Denn genau das sagen die Zahlen nun auch 2026 in Kanada, da es dort nach Datenaufnahme für diesen Artikel erst richtig los ging.
Der genannte Brand in Massachusetts taucht zum Beispiel nicht in der Statistik des Artikels auf.
Soviel zu „können nicht mit Zahlen für den Untergang dienen.“ -Leider doch
Noch zum Thema Zahlen: Der Artikel zeigt ein Rückgang in der verbrannten Fläche global. Stimmt!
Was man leicht übersieht: Savannen – und Graslandbrände in Afrika machen einen Großteil der verbrannten Fläche aus. Diese gingen aufgrund veränderter Landnutzung stetig zurück und waren meist trotz großer Fläche gewollt bzw. relativ ungefährlich.
Die verbrannte Waldfläche stagniert bzw. stieg trotz besserer Feuerschutzkonzepte. Die Anzahl der Großfeuerereignisse in Wäldern auch.
https://science.nasa.gov/earth/earth-observatory/researchers-detect-a-global-drop-in-fires-90493