WUWT, Von THE DAILY SCEPTIC
„In diesem brisanten Buch enthüllt Chris Morrison die erfundene Klimakrise und die damit einhergehende Fantasie der Netto-Null-Grenze.“ Von Chris Morrison
Heute veröffentlichen wir weitere exklusive Auszüge aus Chris Morrisons brisantem neuen Buch , das die Bestsellerlisten im Sturm erobert und sowohl in der etablierten Klimawissenschaftsgemeinschaft als auch bei den linksradikalen Verfechtern des verhängnisvollen Netto-Null-Wahnsinns für Schockwellen sorgt.

Kapitel 3: Britisches Met Office
Wer sich fragt, wie tief die wissenschaftliche Integrität beim britischen Wetterdienst (Met Office) sinken kann, wird sich das wohl weiterhin fragen.
Man hätte den Bericht „UK Climate Projections 2018“ (UKCP18) längst zurückziehen müssen, nachdem er lediglich auf Basis des RCP8.5-Computerszenarios einen Anstieg der britischen Sommertemperaturen um 5,1 °C bis 2070 prognostiziert hatte. Am besten wäre eine ausführliche Entschuldigung für all den Schaden und die Besorgnis gewesen, die entstanden waren, bevor der IPCC das umstrittene Szenario als „unplausibel“ eingestuft hatte. Fehlanzeige. Im Gegenteil, der Met Office scheint seine Position sogar noch zu verschärfen.
Der traumhafte Sommer 2026 in Großbritannien bot dem staatlich finanzierten Meteorologen eine zu gute Gelegenheit, das Wetter für die Klimaneutralitätsinitiative zu nutzen. „Peinlicherweise von Aktivisten hinters Licht geführt“, kommentierte der Wissenschaftsjournalist Matt Ridley kürzlich – und wer könnte ihm da widersprechen? Ende Juni veröffentlichte der britische Wetterdienst Met Office einen kurzen Clip, der zeigte, wie sich eine Wettervorhersage im Jahr 2056 anfühlen könnte .
Die Sendung präsentierte ein „plausibles Szenario“, das Temperaturen von bis zu 45 °C in 30 Jahren prognostizierte, sowie neun aufeinanderfolgende Tage mit 40 °C irgendwo in England. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass die Temperatur in England bisher nur einmal, im Juli 2022, die 40-°C-Marke überschritten hat – offenbar bei der Landung von Typhoon-Jets auf der Landebahn der RAF Coningsby.
„Dieses Szenario ist keine Vorhersage eines konkreten Ereignisses, sondern eine wissenschaftlich plausible Veranschaulichung, die uns helfen soll zu verstehen, wie sich Risiken mit der Klimaerwärmung verändern könnten“, erklärte der britische Wetterdienst Met Office. „Die Verwendung der Klimaprognosen des Met Office macht die Vorstellung, dass die Höchsttemperatur 45 °C erreichen könnte, erschreckend“, fügte der leitende Wissenschaftler der Operation, Professor Stephen Belcher, hinzu.
Was für ein Schwachsinn! Obwohl der britische Wetterdienst (Met Office) die Herkunft der Prognosen nicht genau angibt, ähneln sie frappierend UKCP18 – einem Bericht, der längst im Müll landen sollte und nicht länger die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen dürfte. Diese erfundene Wettervorhersage war nichts anderes als schändliche Propaganda.
Kapitel 5: Klimaklumpen und Komiker
Wo soll ich anfangen?
Gleich zu Beginn der großen Klimahysterie war ein ehemaliger Schüler einer Privatschule und BBC-Mitarbeiter voller neu entdeckter Wahrheiten: Die Welt stünde am Rande einer Umweltkatastrophe. Unweigerlich lockte ihn bald ein Job beim Guardian, wo er im Juli 1999 seinen Lesern erklärte:
„Die globale Erwärmung bedeutet, dass Flüge über den Atlantik mittlerweile genauso inakzeptabel sind wie Kindesmisshandlung.“ Der globale „Zusammenbruch“ habe begonnen, hieß es. „Lange vorhergesagt und lange geleugnet, treffen die Auswirkungen des Klimawandels schneller ein, als selbst die pessimistischsten Propheten erwartet hatten“, predigte er.
Seiner Zeit stets voraus, wurden solche Untergangsszenarien zum Standardrepertoire fast jedes Aktivisten, der Tränen und Ängste um die Zukunft unseres Planeten schüren wollte. Der „rechte Charlie“ nahm dies 2009 offensichtlich zur Kenntnis, als er der Welt 96 Monate vorhersagte, bevor die Öko-Feen alles zerstören würden.
Unser langjähriger, mahnender Held ist natürlich George Monbiot. 1999 schrieb er, die arktischen Ökosysteme würden zusammenbrechen, das schmelzende Eis vernichte die Nahrungsgründe von Walen und Walrossen, während sich die Populationen von Eisbären und Robben halbiert hätten. Das Wort „scheint“ spielt dabei eine entscheidende Rolle. Heutzutage ist es etwas genauer zu sagen, dass die Eisbärenpopulationen Rekordwerte erreicht zu haben scheinen.
Wie viele extreme Aktivisten jener Zeit hatte auch Monbiot noch nicht gelernt, dass man bei Weltuntergangsprophezeiungen keine konkreten Daten nennen sollte. Die Erklärung, man könnte sich im Jahr des Jüngsten Gerichts geirrt haben, trug nicht gerade zur Glaubwürdigkeit des selbsternannten Weltuntergangspredigers bei, als er kleinlaut seine Anhänger den Berg hinunterführte.
„Die bevorstehende totale Zerstörung der Korallenriffe weltweit ist keine Panikmache, sondern Fakt“, berichtete Monbiot im Juni 1999. Zum Glück hat das niemand den Korallen gesagt, die seit Hunderten von Millionen Jahren existieren und fast jede erdenkliche Klimaveränderung überlebt haben. In den letzten fünf Jahren haben die Korallen am Great Barrier Reef, dem größten Korallenriff der Welt, Rekordwerte erreicht, seit detaillierte Beobachtungen vor fast 50 Jahren begannen. Monbiot scheint von der Natur keine Ahnung zu haben. Korallen können offensichtlich Schwankungen der Meeresoberflächentemperatur, atmosphärischen Stürmen und Angriffen anderer Lebewesen standhalten.
Ein weiterer Artikel, der sich ebenfalls als wenig überzeugend erwiesen hat, stammt aus dem Dezember 2002. Darin behauptete Monbiot, die Welt stünde innerhalb von nur zehn Jahren vor einer Wahl: Entweder die Landwirtschaft ernähre weiterhin die Tiere oder die Menschen. Beides sei nicht möglich. Natürlich gelang beides, begünstigt durch ein anschließendes zehnprozentiges Wachstum der globalen Vegetation, das durch zusätzliche CO₂-Emissionen aus Kohlenwasserstoffen in der Atmosphäre begünstigt wurde. Generell scheint Monbiot der Landwirtschaft nicht besonders zugetan zu sein. Im Juli 2022 behauptete er, wir müssten von ihr auf scheußliches, industriell verarbeitetes Futter umsteigen. Na ja, vielleicht sogar auf Menschenfutter.
Unser George ist in die Jahre gekommen, und ein Messias-Komplex scheint ihn gepackt zu haben. Er zieht zwar immer noch eine Schar von Bewunderern in den üblichen „progressiven“ Kreisen an, doch seine Engstirnigkeit und seine zunehmend neo-malthusianische Fixierung auf Netto-Null-Emissionen rächen sich langsam. Seine unglaubwürdigen Behauptungen musste er seit Jahren nicht mehr ernsthaft diskutieren, zumindest seit er 2018 den lächerlichen Guardian- Brief unterzeichnete , in dem mit ungeheurer Wichtigtuerei erklärt wurde, er und andere Unterzeichner würden der Debatte über den menschengemachten Klimawandel nicht länger „ihre Glaubwürdigkeit leihen“. Zu den anderen Größen der Rundfunkmedien, die erklärten, kein Interesse mehr an der althergebrachten Debatte über widersprüchliche wissenschaftliche Meinungen zu haben, gehörten Jonathan Porritt, Caroline Lucas, Clive Lewis und Mark Maslin.
Wie die meisten Hardcore-Aktivisten hat auch Monbiot Twitter, das nun unter Elon Musks Kontrolle steht und jetzt X heißt, verlassen, offenbar entsetzt über den unerwünschten Ausbruch der Meinungsfreiheit. In einem langen, ausschweifenden Abschiedsgruß an seine 500.000 Follower bemerkte er, dass intelligente Gespräche von einem „Tsunami der Dummheit“ übertönt worden seien.
Weniger wohlwollende Menschen könnten schlussfolgern, dass ein Mann es nur eine begrenzte Anzahl von Malen ertragen kann, als Dummkopf bezeichnet zu werden. …
Wenn Politik und Wissenschaft aufeinanderprallen, gehört die BBC zu den Ersten, die den wissenschaftlichen Prozess der unermüdlichen Forschung ignorieren. Während der Covid-Pandemie war ihre Berichterstattung katastrophal. Die Gefahren des Virus wurden maßlos übertrieben, fragwürdige Computermodelle erhielten eine unverdiente Bedeutung, während alternative medizinische Ansichten rücksichtslos unterdrückt wurden. Die Klimaforschung ist zwar ein anderes Thema, aber die Vorgehensweise ist dieselbe.
Im Januar 2006 veranstaltete Roger Harrabin, der damalige Klimaschutzchef der BBC, ein eintägiges Seminar, um die Berichterstattung der Sender über den Klimawandel zu erörtern. 28 leitende BBC-Mitarbeiter und Redakteure sowie einige geladene Sympathisanten der Klimakatastrophen-Bewegung nahmen daran teil. Das Treffen wurde jahrelang geheim gehalten, war aber entscheidend für die Festlegung zukünftiger redaktioneller Richtlinien. Der verstorbene Christopher Booker, ein führender Klimaskeptiker jener Zeit, kommentierte die vereinbarten Richtlinien wie folgt:
„Die Verpflichtung zur Unparteilichkeit könne außer Acht gelassen werden, argumentierte man, da die offizielle Lehrmeinung mittlerweile so weitgehend akzeptiert sei, dass jede abweichende Meinung als zu unbedeutend abgetan werden könne, um Beachtung zu finden“
Wie viele Millionen Menschen sind wohl im Laufe der Jahrhunderte gestorben, als irgendein unbedeutender Diktator, Eroberergeneral, Sektenführer oder lokaler Mafia-Boss diese Art von Aushang zum ersten Mal auf dem Marktplatz aufhängte?
Doch einigen hartnäckigen Verfechtern der Meinungsfreiheit gelang es in den folgenden Jahren, sich Gehör zu verschaffen. Daraufhin ging Fran Unsworth, die Nachrichtenchefin der BBC, 2018 hart gegen alle verbliebenen abweichenden Meinungen vor. Den Mitarbeitern wurde mitgeteilt, dass die Klimawissenschaft nicht als ein Thema dargestellt werden dürfe, das einen Ausgleich zwischen gegensätzlichen Standpunkten erfordere. Jeder, der den „Konsens“ in der Klimawissenschaft infrage stellte, wurde faktisch von der BBC verbannt.
Die Folgen des Verbots sind erschreckend. Wie wir gesehen haben, hat das „unplausible“ Urteil des IPCC einen Großteil seiner Berichterstattung zur Klimaforschung der letzten 15 Jahre zunichtegemacht. Das Versäumnis, zu hinterfragen, zu diskutieren und dem wissenschaftlichen Prozess zu folgen, hat die BBC zu einem weiteren nützlichen Sprachrohr degradiert, das eine Netto-Null-Fantasie propagiert.
Jahrelang hielt Bob Ward klimaskeptische Journalisten und Kritiker des Netto-Null-Konzepts mit kleinlichen Beschwerden bei verschiedenen britischen Medienaufsichtsbehörden auf Trab. Ob seine Tiraden gegenüber der Zeitung „The Beak“ irgendjemanden schlauer gemacht haben, ist fraglich, doch für die betroffenen Autoren und ihre Arbeitgeber war der langwierige Prozess, sich mit seinem Gejammer auseinandersetzen zu müssen, die eigentliche Strafe. Ward arbeitet im Grantham Institute, dem Aktivistenzentrum für Netto-Null-Emissionen an der London School of Economics. Sowohl die Fakultät als auch Wards Gehalt hängen von der Großzügigkeit des milliardenschweren Öko-Investors Jeremy Grantham ab. Heutzutage ist der Spielraum für regulatorische Spielchen geringer, da sich die freie Meinungsäußerung und skeptische Kommentare in die weniger regulierten sozialen Medien verlagert haben.
Wards Markenzeichen ist seine Behauptung, sich an wissenschaftliche Erkenntnisse zu halten. Als ständiger Gast in den Mainstream-Medien wettert er gegen „Klimaleugner“, die seiner Meinung nach die Daten ignorieren. Man sollte nicht zu hart mit ihm ins Gericht gehen, doch seine eigenen Schriften und Sendungen scheinen selten eine tatsächliche Auseinandersetzung mit seinem Verständnis des komplexen Themas zu beinhalten. Man könnte sich sogar fragen, ob er überhaupt einen Klimawissenschaftler benennen kann.
Im Vorfeld der britischen Parlamentswahlen im Juli 2024 forderte ein offener Brief an alle Politiker ein ambitioniertes und beschleunigtes Klimaprogramm. Unterzeichnet von 408 Klimaaktivisten, wurde der Brief von der BBC als der „herausragendste“ Beitrag britischer Wissenschaftler gewürdigt. Ward, der die Petition initiiert hatte, postete auf X: „Wissenschaftler appellieren an die Parteien: Seid ambitioniert im Klimaschutz!“
Wissenschaftler, sagen Sie? Der erste „Wissenschaftler“ in der alphabetischen Liste war ein außerordentlicher Professor für Rechnungswesen, der zweite ein Geograph mit Spezialisierung auf „Katastrophenvorsorge“, und der dritte ein Archäologe.
Chris Morrison ist Umweltredakteur des Daily Sceptic. Folgen Sie ihm auf X. Sein neues Buch ist bei Amazon erhältlich.
















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Das Verfahren in Vancouver ging von 2011 bis 2019
Michael Mann hat keine Beweise für seine Behauptungen (Hockeyschläger) vorgelegt
https://www.bccourts.ca/jdb-txt/sc/19/15/2019BCSC1580.h
tm
https://www.revierkohle.de/klimakurven-kronzeuge-michael-mann-verlor-vor-gericht/
Das oberste kanadische Gericht von British Columbia hat die Klage des Palöoklimatologen Michael Mann, dem Erfinder der Hockeyschläger-Klimakurve, gegen den Geographen Tim Ball, der die Richtigkeit der zugrunde liegenden Datenbasis anzweifelte und daher von Mann wegen Verleumdung verklagt wurde, zurückgewiesen und ihn zur Zahlung der nicht unerheblichen Prozesskosten am 22.8. 2019 verurteilt
.“As soon as someone tells you it’s warming, the reply you give is: Since when?“ Geologist, Prof. Ian Plimer: „We have been cooling down for the last 4000 years. It’s all about when you start the measurements.“
„If you take measurements from the Medieval Warming, we’ve cooled… 2024_05_08
https://x.com/wideawake_media/status/1788534641479041031?t=tMmw9FbXdGj k2FUmoU3cpw&s=03
Anscheinend rechnet EIKE nicht mit Leser der Artikel. Obwohl in der Überschrift die Korruption angesprochen wurde, nimmt der Artikel das Thema nicht auf. Ein bekanntes Phänomen aus dem Internet, um Klickzahlen zu generieren.
Es ist nicht mehr viel Luft nach unten.
Ist das so, Herr Hack? Gut zu wissen.
Korruption hat nicht immer was mit bestechung zu tun…..
Laut Wiki ist Korruption vom Wort her aber schon sehr eng mit Bestechung verbunden. Sie meinten vielleicht, dass kein Geld fließen muss. Da würden Sie recht haben, weil es auch geldwerte Leistungen gibt. Da es im Artikel aber nicht erwähnt wurde, können Sie vielleicht sagen wer wem welche Leistungen erbracht hatte.
Ich hatte bemängelt, dass in der Überschrift „Korruption“ steht aber der Artikel nicht einmal diesen Begriff verwendet. Von Bestechung hatte ich nichts geschrieben.
Korruption lt. Wiki: Korruption (von lateinisch corruptio ‚Verderbnis, Verdorbenheit, Bestechlichkeit‘) ist der Missbrauch einer Vertrauensstellung. Der Missbrauch beginnt, wenn im Rahmen einer öffentlichen, privaten, wirtschaftlichen oder politischen Verantwortung Vorteile erlangt werden oder erlangt werden sollen. Auftreten kann sie z. B. bei Genehmigungen, Posten- oder Auftragsvergaben, Verträgen oder gesellschaftspolitischen Handlungen. Der Missbrauch besteht darin, Vorteile zu erlangen oder zu gewähren, auf die keine Ansprüche bestehen. …“
(https://de.wikipedia.org/wiki/Korruption)
Als Ergänzung zu meinem anderen Beitrag in diesem Thread gedacht:
„Regionale Temperaturabweichungen“ zum globalen Trend, ich vergleiche den Trend in der mittleren Troposphäre (weitgehend unabhängig von Bodeneinflüssen) der Nordhemisphäre (bestimmt durch Zunahme der Treibhausgase) mit der Temperaturentwicklung „einer Region“, Deutschland.
Ich vergleiche die zwei 10-Jahreszeiträume (nach dem Temperatursprung von 1987/88, über den ich schon vor über 10 Jahren geschrieben habe und der spätestens seit der Studie von Reid et al: Global impacts of the 1980s regime shift, erschienen im November 2015 in „Global Change Biology“, bekannt war) 1988 – 1997 mit 2017 – 2026 bzw. 2016 – 2025.
Im Januar beträgt die Erwärmung in der mittleren Troposphäre der NH 0,55°C, die Erwärmung in Deutschland am Boden 0,40°C, das heißt, Änderung der Großwetterlagen (GWL) haben dafür gesorgt, dass der zu erwarten gewesene Wert um 0,15°C unterboten wurde.
Im Februar mittlere Troposphäre +0,58°C, in Deutschland +1,4°C, 0,8°C gehen auf Konto veränderter GWL.
Im März +0,52°C, in Deutscland +0,9°C, also 0,4°C durch GWL
Im April +0,58°C, in Deutschland +1,2°C, 0,6°C durch GWL
Im Mai +0,50°C, in Deutschland +0,40°C, also -0,1°C durch GWL
Im Juni +0,46°C, in Deutschland +2,9°C, das ist massiv und nur durch grundlegend andere GWL (+2,4°C) erklärbar, mehr Hoch ME, antizyklone S – und SW – Lagen, kaum W – oder NW – zyklonal oder N – Lagen, mehr Sonnenstunden, statt Juni – Schneefälle in den Alpen, extrem gletscherfeindlich.
Im Juli +0,56°C, in Deutschland +0,8°C, 0,2° durch GWL
Im August +0,55°C, in Deutschland +1,2°C, 0,65°C durch GWL
Im September +0,61°C, in Deutschland +1,9°C, 1,3°C durch GWL
Im Oktober +0,58°C, in Deutschland +1,7°C, 1,1°C durch GWL
Im November +0,46°C, in Deutschland +1,4°C, 0,9°C durch GWL
Im Dezember +0,48°C, in Deutschland +1,6°C, 1,1°C durch GWL
Jetzt weiß ich allerdings nicht, wie ich dies interpretieren soll. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder es handelt sich um ein neues Zirkulationsmuster, so dass Deutschland, Mitteleuropa, weiterhin in 10 der 12 Monate durch veränderte Großwetterlagen mehr Warmluftzufuhr erhält.
Oder es findet eine Annäherung an die durchschnittliche Erwärmung (anhropogen in der mittleren Troposphäre) statt, dann würden Januar und Mai in den nächsten Jahren etwas wärmer werden, die anderen 10 Monate etwas kälter. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Juni dieses hohe Temperaturniveau auf Dauer halten kann.
Die durchschnittliche Erwärmung in der mittleren Troposphäre zwischen diesen beiden Zeiträumen beträgt also 0,54°C, die durchschnittliche Abkühlung in der unteren Stratosphäre beträgt 0,50°C, also Erwärmung der Troposphäre, Abkühlung der Stratosphäre (alle Daten von Spencer bzw. DWD).
Replik: „Die Illusion der isolierten Troposphäre“
Herr Braun, Ihre detaillierte Gegenüberstellung der „mittleren“ troposphärischen Werte mit den bodennahen Daten aus Deutschland ist statistisch fleißig und wertvoll, offenbart jedoch noch ein physikalisches Missverständnis über die Natur unserer Atmosphäre.
Sie versuchen, das Klimasystem in zwei getrennte Welten zu teilen: Eine mittlere Troposphäre, die angeblich als isolierter, linearer CO₂-Empfänger fungiert (Laborphysik), und eine bodennahe Schicht, die von lokalen Wetterlagen überlagert wird.
Diese Verengung widerspricht meines Erachtens den Gesetzen der Thermodynamik und insbesondere dem Konstruktalen Prinzip (Constructal Law) der Physik.
Zunächst die vertikale Kopplung: Was Tropos- und Stratosphäre wirklich verraten
Dass Sie am Ende die Abkühlung der unteren Stratosphäre um 0,50 °C quasi als isolierte Fußnote erwähnen, ist das eigentliche physikalische Dilemma Ihrer Argumentation. Genau diese Gleichzeitigkeit von troposphärischer Erwärmung und stratosphärischer Abkühlung zeigt, dass wir es mit einem hochgradig gekoppelten, vertikalen Strahlungs- und Konvektionsgefüge zu tun haben.
Die Stratosphäre kühlt ab, weil das Strahlungsgasgefüge der Troposphäre die Energieverteilung in der Vertikalen dynamisch verschiebt – und diese Energieänderung schlägt über veränderte Wellenbewegungen (z. B. planetare Wellen) direkt auf die Zirkulationsmuster und Großwetterlagen am Boden zurück.
Sie können die Troposphäre und den Boden energetisch nicht voneinander isolieren.
Diese sind über vertikale Konvektion, latente Wärmeströme, Wolkenbildung und die Ozeane als ein untrennbares, fließendes energetisches Gesamtsystem gekoppelt.
Dieses Gesamtsystem ist nach oben wie nach unten über permanente, nicht-lineare Energie- und Impulsströme verbunden.
CO₂ verändert zwar die Strahlungsbilanz, aber der resultierende Zustand der Troposphäre wird nicht im luftleeren Raum berechnet, sondern im Zusammenhang mit allen Strahlungsgasen, den Wolkenbildungen und durch die permanente, dynamische Wechselwirkung mit der Erdoberfläche bestimmt.
Sodann: Das System ist eine Wärmekraftmaschine, kein Dreisatz
Ihre Ratlosigkeit darüber, ob die massiven Abweichungen (wie die +2,4 °C im Juni) nun ein „neues Zirkulationsmuster“ oder nur ein Rauschen sind, zeigt das Dilemma Ihrer linearen Denkweise.
Die Atmosphäre ist kein statischer Boiler, sondern eine lebendige Wärmekraftmaschine.
Wenn sich die Energiebilanz ändert, reagiert das System konstruktal: Es reorganisiert seine Strömungsarchitektur (die Großwetterlagen), um die Wärmeenergie so effizient wie möglich abzuführen. Die veränderten Großwetterlagen sind kein Zufall und kein bloßes „Wetterrauschen“ um einen CO₂-Trend.
Sie sind die eigentliche, nicht-lineare physikalische Realität, mit der das Gesamtsystem auf den energetischen Zustand reagiert.
Wer das Klima auf eine reine CO₂-Stellschraube verengt und die thermodynamische Selbstorganisation ausblendet, betreibt mathematische Scheinexaktheit, geht aber an der realen Physik komplett vorbei.
Und zu guter Letzt: Wir sollten uns von der moralisierenden Prämisse befreien, ein „Wärmer“ automatisch mit einem „Schlechter“ gleichzusetzen – die historischen Verläufe der menschlichen Großkulturen, die fast ausnahmslos in klimatischen Klimaoptima aufblühten und in Kälteperioden kollabierten, zeigen schließlich das genaue Gegenteil.
Das System Erde befindet sich nach wie vor in den langen Wellen der Klimaveränderungen, menschlich nicht steuerbar.
Wenn wir diese historische und physikalische Realität ignorieren, machen wir uns am Ende nur kollektiv zur Beute jener parasitären politisch-wissenschaftlich-ideologischen Symbiose, die den CO₂-Beelzebub vor allem deshalb am Leben erhält, um die eigene Macht zu sichern und mit dem Geld der anderen gut zu leben, oder?
(Das Dilemma der Verwendung von statistischen energieleeren Temperaturkonstrukten lasse ich beiseite.)
Vielen Dank für Ihre sehr ausführliche und sehr sachliche Replik. Ich werde darüber nachdenken und antworten.
Herr Lange, Ihre Replik ist logisch und einleuchtend. Trotzdem habe ich noch einige Anmerkungen und Fragen:
Ich habe die „mittlere Troposphäre“ gewählt, weil sie keine „Wärmeinseln“, Verlegung von Messstationen besitzt und auch keine Messstationen, die zwar Messwerte liefern, die es aber gar nicht mehr gibt etc.
Die Werte der „unteren Troposphäre“ unterscheiden sich nur um 1 Zehntel Grad von der „mittleren Troposphäre“ und die Bodenwerte „GISS land / ocean ergeben das gleiche Muster (habe ich aus oben genannten Gründen nicht gewählt).
Ich weiß natürlich, dass die einzelnen Atmosphärenschichten miteinander interagieren.
Beispiel: „Sudden Stratospheric Warming“ in der Arktis, innerhalb kurzer Zeit Temperaturanstieg von -70°C auf 0°C. Dies führt nach einigen Tagen zum Zusammenbruch der Westzirkulation in der Troposphäre bzw, zu verstärkter Meridionalzirkulation.
Anderes Beispiel: Erwärmung der Troposphäre bedeutet Abkühlung der Stratosphäre, dies bedeutet Stärkung des stratosphärischen Polarwirbels, dies führt zur Intensivierung der Westströmung in der Troposphäe und dies wiederum zur Stärkung des Islandtiefs, auf dessen Rückseite Kaltluft von Ostkanada / Davisstraße / Westgrönland auf den westlichen und mittleren Atlantik fließt, Schnee auf den Azoren und auf der Vorderseite 0°C auf Spitzbergen statt -20°C und im Februar 23°C in Deutschland. Und wenn dies im Februar 3mal geschieht, dann geht hier die Durchschnittstemperatur durch die Decke.
Das meinte ich dann mit „Zirkulationsänderung“, Änderung der Großwetterlagen. Und ich wollte dem nordhemisphärischen Erwärmungstrend die Temperaturen in Deutschland gegenüberstellen.Und ich hielt / halte die stärkere Erwärmung Mitteleuropas (Juni zum Beispiel) nicht „zwangsläufig“ für die einzig „richtige“ Antwort der Atmosphäre, damit meinte ich dann einen „Spielraum“ der Temperatur zu benennen, während der NH -Trend das Ganze überlagert??????
Eine Hitzewelle in Mitteleuropa entsteht bei tiefem Druck über dem Ostatlantik. der von Westen immer wieder regeneriert wird und hohem Drucküber Mittel – und Osteuropa. Ist dies „zwangsläufig“ so als Folge der „veränderten Energiebilanz“? Wenn es hohen Druck über dem Ostatlantik und tiefen Druck über Mitteleuropa gäbe, gäbe es auch keine Hitzewelle (in Deutschland),widerspräche dies dem „Gesetz“, „die Wärmeenergie so effizient wie möglich abzuführen“?
Wenn ich Sie richtig verstanden habe, sehen Sie gerade diese bestehende Zirkulationsänderung als Antwort der Atmosphäre auf die Veränderung der „Energiebilanz“, deshalb ist eine Trennung von Erwärmungstrend der NH oder global und der Erwärmung in Deutschland sinnlos, sondern diese bilden – nach Ihrer Meinung – eine „untrennbare“ Einheit.
Aber auf welche Weise kommt jetzt mehr „Wärme(energie)“ in das System?
Lieber Herr Braun, haben Sie vielen Dank für Ihre akribische Datenarbeit.
Ihre Flucht in die „mittlere Troposphäre“, um bodennahen Messproblemen zu entkommen, ist verständlich – physikalisch bleibt sie eine Illusion. Sie entkommen den Thermometern am Boden, landen aber in einer Blackbox aus mathematischen Modellen.
Ihr Ansatz baut ein mathematisches Kartenhaus auf einem statistischen Phantom auf – die GMST-Problematik, die Energieentleerung. Erst aus diesem Ur-Fehler entspringen all die Folgefehler und Scheingewissheiten, über die Sie rätseln müssen und wollen:
1. Das Fundament: Die troposphärische Daten-Illusion
Sie nehmen den flächengemittelten nordhemisphärischen Trend als homogene Hintergrund-Referenz.
Das ist ein Irrtum: Satelliten messen keine Temperaturen, sondern Mikrowellenstrahlung. Diese muss über fehleranfällige Strahlungsmodelle künstlich umgerechnet werden.
Zudem vermischt ein „Flächenmittel“ die völlig unterschiedlichen Klimasysteme von der Sahara bis Grönland zu einer einzigen statistischen Zahl.
Das gesamte thermodynamische Wabern der Troposphäre, das Wirken des Konstruktalen Prinzips wird abgespalten und in den Skat gedrückt.
Sie hantieren an keiner Stelle mit einer echten thermodynamischen Zustandsgröße, sondern betreiben Reifikation: Sie machen aus einem abstrakten Statistik-Produkt ein reales, physikalisches Ding.
2. Die Etagen: Der EEI-Fehler
Weil Sie Ihr „Ausgangs-Phantom“ für bare physikalische Münze nehmen, leiten Sie daraus im linearen Dreisatz Differenzen ab und folgern mathematische Gewissheiten, wo deterministisches Chaos herrscht.
Während die Klimawissenschaft öffentlich von „perfekten Modelllösungen“ spricht, behaupte ich: Wir werden die Rätsel des Erdklimas erst weit nach der Inbetriebnahme des ersten kommerziellen Kernfusionsreaktors gelöst haben.
Das Signal-Rausch-Verhältnis des EEI zeigt das Dilemma: Modelle stützen sich auf das energetische Ungleichgewicht der Erde (EEI) von unter 0,3 % des solaren Gesamtdurchsatzes.
Die Messfehler unserer Satelliten plus Berechnungsmodelle liegen bei ±1 bis 2 W/m² – sie sind potenziell doppelt so groß wie das gesuchte Signal!
Das EEI ist kein echtes Messergebnis, sondern ein künstlich zirkulär (über Argo) kalibriertes Modellprodukt.
Unbestreitbar ist hierbei auch der enorme psychologische Bestätigungsfehler eines wissenschaftlichen „Konsenses“, der in diesen Datenkorrekturen unbedingt den Beweis für eine ausschließlich schädliche Erwärmung finden will.
3. Das Dach: Die Illusion der Prognose
Die Atmosphäre ist eine lebendige, nichtlineare Wärmekraftmaschine, die sich auch gemäß dem Konstruktalen Prinzip permanent reorganisiert, um den Energiedurchsatz so effizient wie möglich abzuführen.
Ihre beobachteten +2,4 °C im Juni – wieder so ein Nicht-Temperatur-Mittelwert, aber Schwamm drüber, da örtlich begrenzt – sind die unvorhersehbare, nichtlineare Antwort des Systems auf energetische Verschiebungen.
Da uns verlässliche historische Langzeitdaten fehlen, kann kein Modell der Welt vorhersagen, ob Ihre Trends die direkte Folge nur eines Strahlungs-Trends sind oder schlicht auch die konstruktive Überlagerung natürlicher, gegebenenfalls auch unentdeckter zyklischer Oberwellen mit unterschiedlichsten Periodendauern.
ENSO ist ja solch ein Zyklus mit kurzer Periodendauer, der bekanntermaßen die energetische Fehlanzeige der Referenzkonstrukte (GMST et al.) abbildet.
Es ist meiner Meinung nach derzeit nicht bestimmbar, welche Wellen Wetter und Klima gerade reiten – seien sie nun innerer oder äußerer Natur.
Sie rechnen mit beeindruckender Präzision, lieber Herr Braun – aber Sie rechnen aus meiner Sicht mit den falschen, weil energieleeren Einheiten.
Sie rechnen nicht mit echten thermodynamischen Temperaturen.
Ich halte dies für z. B. örtlich begrenzte Deutschland-Wetterdaten für tolerierbar, aber nicht für die Referenzmittelwerte des Klimas.
Man sucht im Lichte der Straßenlaterne, weil nachts nur dort ein winziges Licht ist, oder?
Verzeihen Sie mir bitte meine totale Skepsis.
Herr Lange, auch für diese sehr ausführliche Antwort vielen Dank. Ich kann Ihre Ausführungen gut nachvollziehen und auch Ihre Skepsis / Kritik an der Genauigkeit von Satellitendaten.
Zur „Problematik“ einer „Globaltemperatur“ oder auch „NH – Temperatur“:
Es gibt ja viele Anzeichen in der Natur, die zeigen, dass es in den letzten Jahrzehnten eine Erwärmung gab, z.B. Rückzug der Gletscher weltweit (wobei hier auch der Niederschlag eine Rolle spielt), Baumgrenze steigt, Insektenarten kommen jetzt in Gebieten vor, die zuvor zu kalt für sie waren, Fischarten kommen jetzt in Meeresgebieten vor, die zuvor zu kalt waren, Zugvögel fliegen nicht mehr in den Süden, wärmeliebende Pflanzen rücken in vormals zu kalte Bereiche vor, den Fichten bei uns im Schwarzwald wird es zu warm und zu trocken, sie verwandeln sich in Besenstiele Es gibt viele solcher Beispiele und dazu brauche ich keinen Thermometer und keine Satelliten.
Baur „erfasste“ die Temperatur Mitteleuropas mit Hilfe von 4 Daten: De Bilt als Repräsentant für das westliche nördliche ME, Potsdam für das östliche nördliche ME, Basel für das westliche südliche ME und Wien für das östliche südliche ME (Baur’sche Reihe).
Wäre so etwas nicht auch „global“ möglich? Man bestimmt 30 (oder 40….) Stationen weltweit, gleichmäßig verteilt, außerhalb von Wärmeinseln, man kann diese geringe Anzahl kontrollieren, dass keine Stationsveränderungen stattfinden können usw.
Man sieht die Temperaturentwicklung jeder einzelnen Station, man kann auch den Durchschnitt berechnen. Ich würde diesen Wert dann aber nicht „Globaltemperatur“ nennen, sondern „Index“.
Wenn z.B. 27 der 30 Stationen eine Erwämung über mehrere Jahre zeigen, könnte man von einer „allgemeinen“ Erwärmung sprechen. Wenn es nur 15 oder 20 sind, würde ich dies verneinen. Nur als Beispiel.
Muss man immer an Korruption denken oder ist nicht oft auch politisches Kalkül ausreichend, Hirnrissigkeiten bis zum gewünschten Ziel zu verfolgen? Apollo News berichtete gestern über die Absichten Marine Le Pens wie sie gedenkt für Frankreich das CO2-Ziel der Klimaneutralität mit Neuordnungen des EU-Haushaltes nutzen will. Sie will es steuerlich angehen, nicht etwa wie andere rechts aufgestellte EU-Parteien, die die Treibhausideologien sofort in die Tonne treten würden (z.B. die AfD), sondern ganz im Gegenteil. Zahlen zollen alle die die höchsten CO2-Belastungen verursachen, mit Steuern an den Grenzen oder EU-intern aus den Finanztöpfen. Ihr Ziel liegt nahe, weil Frankreich beim Strom bereits über 90% CO2-frei agiert. Da kann man besser die Nachbarn schröpfen, zur Kasse bitten und den eigenen Anteil als Nettozahler im EU-Haushalt weiterreichen. Gemeint ist natürlich Deutschland, die sich von der Kernenergie „befreit“ haben und so jetzt locker (eig. Anm.: als „Klimaschweine“) 4,5 Milliarden €/Jahr der Franzosen übernehmen könnten. Man erkennt also, den treibhäusigen CO2-Beelzebub wird man so schnell nicht mehr los, den man zusammen mit dem IPCC völlig unnötig gerufen hat.
Es sind alles parasitäre politisch-wissenschaftlich-ideologische Symbiosen, alle haben nur ein Ziel – mit dem Geld der anderen gut leben und die eigene Macht erhalten oder erzielen, oder?
Korruption ist ein Offizinaldelikt.
Herrn Demmig ist zu wünschen, dies belegen zu können.
Herr Demmig muss gar nichts belegen, er ist keine Polizei und auch kein Staatsanwalt. Es reicht, wenn er davon aus gesicherter Quelle weiß und die Info an Sie kostenlos weitergibt.
Sie lesen doch Tageszeitungen, in keiner Tageszeitung ist irgendwas belegt. „Recherchiert aus sicherer Quelle“, heißt nur, dass die Meldungen nicht am eigenen Redaktionsschreibtisch „erfunden“ wurden. Oftmals ist die Quelle gar nicht namentlich angegeben, weil man die Quelle schützen will. Sie können es dann glauben oder nicht. Ich war 20 Jahre freier Mitarbeiter einer Kreiszeitung, inzwischen lese ich überhaupt keine Zeitungen mehr. Sie schon und glauben wohl alles, man sieht es an ihren Äußerungen.
Interessiert Herrn Braun nicht.
Keine Panik auf der Titanic, geht man davon aus, dass sich der Erwärmungstrend in der mittleren Troposphäre (dort zu 100% anthropogen, das heißt CO2 und Methan, bedingt, am Boden spielt noch anderes eine Rolle) fortsetzt, Spencer gibt diesen Trend seit 1979 global mit 0.12 an, dann ergibt sich daraus pi mal Daumen bis 2050 im Vergleich zu heute eine (anthropogene) globale Erwärmung von 0,3°C und bis 2100 eine von 0,9°C.
Regionale Abweichungen hängen dann mit der Häufigkeit von Änderungen der Großwetterlagen zusammen, wie schon in den letzten Jahrzehnten zu beobachten war.
Eine angebliche Erwärmung (Energiezunahme) in „Grad Celsius“ – und was sagt die Physik?
Neben der falschen Erwärmungsmasseinheit „°C“ für ein „globales“ statistisches energieleeres „Temperatur“-Konstrukt ist das Klimasystem auch kein linearer Warmwasserboiler, oder?
Ist mir jetzt nicht so ganz klar, wenn es gestern 10°C hatte und heute -20°C, dann ziehen Sie sich bestimmt den Wintermantel an, denn es ist kälter geworden. Mehr habe ich nicht gesagt.
Und dann habe ich eingeschränkt, „wenn sich der Trend fortsetzt………..“
Leider ist der Beitrag ein weiterer Mosaikstein, wie das ehemals altehrwürdige MetOffice zu einem Lotterladen heruntergewirtschaftet wurde, der politischen Vorgaben anstatt seriöser Wissenschaft folgt. Als warnendes Beispiel für den DWD geeignet ansonsten zu nichts.