Cap Allon
Vorbemerkung des Übersetzers: In diesem Beitrag geht es ausschließlich um die Energiewende in Deutschland. Die verlinkten Artikel sind in deutscher Sprache. Dieser Beitrag aus auswärtiger Sicht fasst jedoch die ganze Narretei hierzulande treffend zusammen und wirft auch ein Schlaglicht darauf, wie diese Energiewende im Ausland gesehen wird. – Ende Vorbemerkung
Deutschlands „grüne Energiewende“ hinterlässt eine Spur der Verwüstung in den Wäldern: Bäume werden gefällt, Straßen durch den Wald gebaut und Hunderte Lkw-Ladungen Beton in den Boden gegossen, um Platz für Windkraftanlagen zu schaffen.
Im hessischen Reinhardswald wurden für den Bau von 18 Windkraftanlagen rund 29 Hektar Waldfläche in Anspruch genommen, davon 13,4 Hektar dauerhaft. Lokale Medienberichte dokumentierten, dass für die Fundamente der Windkraftanlagen 780 Betonmischerladungen benötigt wurden, die jeweils mit etwa 100 Tonnen Stahl bewehrt sind. Die Windkraftanlagen werden 241 Meter hoch sein.
Im bayerischen Steigerwald schreitet ein weiteres Projekt mit 19 Windkraftanlagen voran. Die Gemeinde Oberscheinfeld bestätigte, dass für sechs der Anlagen zahlreiche Bäume gefällt wurden und zudem Bauplattformen, Zufahrtswege sowie neue Forststraßen angelegt wurden.
Bis August waren die Bauarbeiter damit beschäftigt, Straßen und Baustellen mit Kalk und Zement zu befestigen.
Die Gemeinde warnte vor verstärktem Schwerverkehr durch die Waldgebiete in den kommenden zwei Jahren.
Und der Ausbau geht weiter.
Am 30. September veröffentlichte die brandenburgische Umweltbehörde eine weitere Genehmigung, diesmal für Windkraftanlagen in Schönfeld, in welcher der Umwandlung von Waldflächen ausdrücklich zugestimmt wurde.
Windkraftanlagen sind nicht umweltfreundlich. Ihre Errichtung ist mit erheblichen Umweltschäden verbunden. Und dabei sind der Abbau von Metallen und Seltenen Erden, die erhebliche Menegen fossiler Brennstoffe verbrauchende Fertigung, die stark auf China konzentrierten Lieferketten sowie der Treibstoffverbrauch beim Transport der Komponenten um die halbe Welt noch gar nicht berücksichtigt.
Und trotz alledem erzeugen sie nur dann Strom, wenn der Wind mitspielt – so dass andere Energiequellen, vor allem Kohle und Gas, die Lücke während der häufigen Windflauten füllen müssen.
Link: https://electroverse.substack.com/p/two-feet-of-october-snow-hit-utah?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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„Der Reinhardswald in Nordhessen ist das größte geschlossene Waldgebiet des Bundeslandes (über 20.000 Hektar) und gilt als „Schatzhaus europäischer Wälder“. Er ist berühmt als „Märchenwald“, der die Brüder Grimm zu Klassikern wie Dornröschen auf der Sababurg inspirierte, und beherbergt jahrhundertealte Hute-Eichen sowie einen rund 70 Hektar großen Urwald. [1, 2, 3, 4]“
In anderen Quellen wird das Alter der Eichen auf 600 Jahre beziffert. Die auf dem Bild sind höchstens halb so alt.
Nur werden da im „Märchenwald“ nicht die Windkraftanlagen gebaut.
Einfach mal auf den Lageplan der Windkraftanlagen schauen und daneben das Luftbild legen, da werden Sie auch feststellen, dass überwiegend Flächen verwendet werden, wo kein Wald steht.
Ohne das Märchen vom Menschengemachten Klimawandel gäbe es keine Windräder und kaum Solarplatten. Wer brachte das Märchen auf und warum. Was sind die Folgen des Märchens. Geld ist nicht der Hauptgrund. Also wohl doch dann die Zerstörung unserer Industriegesellschaft. Alles Rumdiskutieren ob ein paar TWh hier und ein paar Hektar da ist heiße Luft und Zeitverschwendung. Um Deutschland noch wirtschaftlich zu retten bräuchte es den ganz großen Hammer. Ob Deutschland allerdings noch geistlich zu retten ist? Aus dem Land Luthers wurde ein gottloser Saustall. Omas gegen Rechts werden beklatscht. Ein Marsch für das Leben bekämpft. Das sind die heutigen Prioritäten. Und aus dem Westen kommen die LinksIslamischen Flammen der „Schülerproteste“ immer näher.
Reinhardswald (nördl. v. Kassel)
Rodungen für Windräder
29 ha, 13,4 ha dauerhafte Inanspruchnahme. Rodung zum wesentlichen Teil kaputter Fichtenbestände.
Dannenröder Forst (südl. v. Kassel)
Rodungen für Autobahn A 49
85 ha Fläche dauerhaft gerodet. Davon 27 ha im geschlossenen und historisch gewachsenen Waldgebiet des rund 250 Jahre alten Dannenröder Forsts.
Beides ist Geschichte, beides innerhalb der letzten 5 Jahre vollbracht.
Frage an die hiesigen Naturschützer:
Habt Ihr Euch genauso vehement beim Danneröder Forst eingebracht?
Kann man drüber diskutieren. Aber zuerst hätte ich gern gewußt, ob sie dem Autobahnbau genauso begeistert zustimmen wie den Windmühlen im Wald.
Kranker Fichtenacker gegen 250 Jahre alten, naturnahen Wald.
Emissionsarmer Strom gegen Verkehrsmagnet.
Raten Sie mal.
Heiteres Beruferaten mit Wolfgang Franke? ( Welches Schweinder’l hätten’s gern)
Forstexperte!?
Sprechen wir über das, was tatsächlich zählt.
Die 18 Anlagen vom Typ Vestas V150-5,6 MW kommen zusammen auf eine Leistung von 100,8 Megawatt.
Damit wird der Windpark der leistungsstärkste in Hessen. Nach Betreiberprognose erzeugen die Anlagen jährlich rund 290 bis 315 Millionen Kilowattstunden Strom.
Möchte man die rund 6 TWh Windstrom die über die 20 Jahre z.B. mit heimischer Braunkohle bereitstellen müssten, müsste man ca. 440 Hektar an Fläche abbaggern .
Bei den Windkraftanlagen werden nur ca. 3 % dieser abgebaggerten Fläche benötigt.
Es ist faszinierend zu beobachten, wie aus Realität Märchen werden.
Der als „Märchenwald” bekannte Urwald Sababurg ist als Standort für die Windkraftanlagen gar nicht betroffen.
Gebaut wird überwiegend auf Fichten-Monokulturen, die durch den Sturm Friederike und Borkenkäfer geschädigt sind.
Der hessische Reinhardswald erstreckt sich über eine Fläche von über 20.000 Hektar (mehr als 200 Quadratkilometer) und ist damit das größte geschlossene Waldgebiet in Hessen.
Für die 18 Windkraftanlagen werden davon 13,4 Hektar dauerhaft in Anspruch genommen, also ca. 0,07% um jetzt bei EIKE zu schreiben:
Ist dann doch etwas, was in der Kategorie Märchen einzuordnen ist.
Die Behauptung, der gesamte Reinhardswald werde durch 18 Windkraftanlagen zerstört, ist zweifellos übertrieben. Allerdings ist auch die Gegenargumentation einseitig und verharmlost die tatsächlichen Eingriffe.
Die angegebenen 13,4 Hektar beziehen sich lediglich auf die dauerhaft beanspruchten Flächen. Tatsächlich werden während der Bauphase rund 29 Hektar Wald in Anspruch genommen. Die ökologische Wiederherstellung der vorübergehend gerodeten Flächen kann Jahrzehnte dauern. Vor allem aber beschränkt sich die Beeinträchtigung durch 18 rund 240 Meter hohe Windkraftanlagen keineswegs auf diese Flächen. Optische und akustische Auswirkungen sowie mögliche Beeinträchtigungen von Lebensräumen reichen wesentlich weiter.
Auch der Vergleich mit dem Braunkohletagebau ist selektiv. Warum wird ausschließlich Braunkohle herangezogen? Gas- und Kernkraftwerke benötigen für eine vergleichbare Stromproduktion deutlich weniger unmittelbare Standortfläche. Ein seriöser Vergleich müsste allerdings bei allen Technologien auch die vorgelagerten Eingriffe und die notwendige Infrastruktur berücksichtigen.
Vor allem wird ein entscheidender Umstand ausgeblendet: Windkraft liefert Strom, aber keine jederzeit gesicherte Leistung. Bei Windstille müssen andere Kraftwerke, Speicher oder Stromimporte die Versorgung gewährleisten. Diese zusätzliche Absicherung verursacht Kosten und benötigt ebenfalls Infrastruktur. Zwar spart Windstrom Brennstoff und Emissionen anderer Kraftwerke ein, ersetzt aber deren gesicherte Leistung nicht im gleichen Umfang.
Die entscheidende Frage ist daher nicht, welchen winzigen Prozentsatz des gesamten Reinhardswaldes die Fundamente und Zufahrten beanspruchen, sondern wie groß der tatsächliche ökologische und landschaftliche Eingriff im Verhältnis zum Nutzen für die Stromversorgung ist.
Wer dramatisierende Darstellungen als Märchen bezeichnet, sollte nicht seinerseits durch selektive Zahlen und unvollständige Vergleiche ein geschöntes Bild zeichnen.
Die schöne heile Welt der Ute, alias Tanja, alias Udo.
Selbst wenn Sie die 29 Hektar rechnen, sind das nur 1,5% vom hessischen Reinhardswald.
Dann müssen Sie aber auch bei der Braunkohle nicht nur die ca. 440 Hektar an Fläche rechnen, die tatsächlich abgebaggert werden.
Da kommen noch jede Menge an Flächen dazu, um das Abbaggern überhaupt zu ermöglichen.
Da sind wir schnell über 500 Hektar beim Braunkohlestrom.
Betrachtet man die Standorte der Windkraftanlage, ist die Mehrzahl ohnehin auf bereits entwaldeten Flächen zu finden, durch Stürme.
Braunkohle ist die einzige heimische „Energiequelle“, die wir auf deutschem Boden in größerem Umfang selbst haben.
Eigenes Gas haben wir nur ca. 5% vom deutschlandweiten Verbrauch.
Damit hat sich das erledigt, auf Gas zu setzen beim Strom im größeren Umfang.
Eigenen Atomstrom haben wir seit über 3 Jahren genau 0 kWh und das am Stück.
Danke für Ihren abwägenden Kommentar. Hat was Zielführendes für Diskussionen.
Besonders auch der Fettdruck am Schluss. Die Grundeinstellung der Kommentierenden, wie auch die zugrundeliegenden redaktionellen Artikel könnten gewinnen.
PS: Die reißerisch apokalyptischen KI-Bilder in den Übersichten redaktioneller Beiträge bitte nicht vergessen.
Oder suggestive, faktenbefreite Bilder im hiesigen Artikel ganz oben: Es werden uralte Hainbuchen abgebildet, obwohl im weit überwiegenden Teil halbtote, Borkenkäfer-befallene Fichtenholzäcker gerodet wurden.
Man beachte die Umwelt- und Naturschutzdiskussion weiter unten. Wir Klimarealisten ergreifen Partei für den Reinhardswald. Den Klimaschützern und CO2-Gläubigen scheint der Wald vollkommen egal zu sein. Sie wollen die Natur zerstören.
Das Klima der Erde retten, dafür muss der Reinhardswald halt herhalten. In Wirklichkeit steht ein großes Geschäftsmodell dahinter. Das Geld kommt nicht vom Wind, sondern vom deutschen Steuerzahler und fließt in die Taschen der Waldzerstörer.
Die Maßnahmen zur KLimarettung sind angewandte Natur- und Umweltzerstörung.
Klimaretter wie diese sich auch weiter unten in Kommentaren outen – falls Ihre Namen stimmen- sind deshalb Natur- und Umweltzerstörer, die auch über die besagten Leichen gehen. Hauptziel ist immer das Geld, die Zerstörung Deutschlands, die Zerstörung unserer Kultur, das Ausplündern der Bevölkerung.
Einer dieser KLimaretter wurde gefaßt, weil er es mit der Ausplünderung übertrieb, er heißt Hendrik Holt und wurde Milliardär in kurzer Zeit. https://www.youtube.com/watch?v=XseZ5MKBhxs.
Alle anderen, die nur irgendwo an der Ausplünderung unserer Konten und am Niedergang Deutschlands mitverdienen bei dem Ablaßhandeslmodell Klimarettung sind teilweise hochangesehen und laufen als vermeintliche Gutmenschen frei rum.
Es wird Zeit, dass wir uns wehren und diese Menschen wenigstens sprachlich ächten.
Wer hat das CO2 gestohlen, dass es so kalt wurde??? Wer hat das CO2 zum auftauen gemacht???
1.000 Meter Eis über Deutschland
In vielen Teilen Norddeutschlands war das Eis damals bis zu 1.000 Metern dick. Zum Höhepunkt der Eiszeit vor etwa 135.000 Jahren reichten die Gletschermassen bis südlich von Berlin, Hannover oder Bremen.
2002_02_19
https://www.scinexx.de/dossierartikel/1-000-meter-eis-ueber-deutschland/
https://de.wikipedia.org/wiki/Endmoräne
Eine Endmoräne oder Stirnmoräne ist eine wallartige Aufschüttung (Moräne) von Gesteinsmaterial am Ende von glazialem Inlandeis oder eines Gletschers. Eine Endmoräne kennzeichnet die Linie des maximalen Gletschervorstoßes oder eines Gletscherstillstandes. Sie ist Bestandteil der Glazialen Serie.
Deutschland unter 1 Kilometer Eis: Was die Landschaft über Klimageschichte verrät
2026_08_05
https://tkp.at/2026/08/05/deutschland-unter-1-kilometer-eis-was-die-landschaft-ueber-klimageschichte-verraet/
Mal wieder ins Museum gehen, dort hängen Gemälde über die Kleine Eiszeit!!
Nach „Bilder kleine eiszeit“ und „Diagramme kleine Eiszeit“ googlen ergibt:
So lange Sozen, Grüne und Schwarze hier noch etwas zu sagen haben, wird dieser Wahnsinn leider weitergehen. Diese Parteien und ihre Anhänger werden dann auch für den Klimakollaps in Mitteleuropa verantwortlich sein. Die Tendenzen des Windkraftausbaus (und der Installation überdimensionierter PV-Felder in der noch vorhandenen Natur) sind doch schon erkennbar, wie auch viele hier bei EIKE veröffentlichte Studien zeigen:
Wie müssen erst Supertanker und Ölplattformen die Strömungen durcheinanderwirbeln?
Oder Verkehrsflugzeuge, die mit knapp 1.000 km/h durch sensible Luftschichten düsen?
Das ist eine Frage der Verhältnismäßigkeit.
Ihre Argumente sind somit gegenstandslos für die beschriebene Problematik.
Bemerkenswert an dieser der Landschafts- und Naturzerstörung durch Windräder ist, mit welcher Verbissenheit die Landesregierung und die Behörden diese Projekte durch bürokratische Tricksereien vorantreiben. Gegen die Proteste der Bürger. Selbst der Mord an Vögeln, Fledermäusen und Insekten wird ignoriert – davon kann sich der Windbaron in Brandenburg übrigens freikaufen wenn der Naturschutzbehörde keine Vermeidungsmaßnahme einfällt, durch Zahlung eines Geldbetrags. Was kosten eine Fledermaus? Wie teuer ist ein Bussard? Spielt keine Rolle, sind Betriebskosten, der Endkunde bezahlt alles! Zunehmend, weil Naturschutz- , FFH- und SPA-Gebiete in Brandenburg sehr umfangreich ausgewiesen sind, erfolgt die Ausweisung von sogenannten Windvorranggebieten auf Waldflächen. Und die etablierten Naturschutzverbände wie der NABU schweigen dazu, als ob ihnen der Mund mit Geldscheinen zugestopft wurde.
Bürgerproteste unterstützen – Windkraft verhindern.
Sehr geehrter Herr Nitschke, was die „Seriosität“ z. B. des NABU angeht, lesen Sie einmal:
1. https://www.wattenrat.de/2012/12/27/nabu-hessen-windiger-kompromiss-im-eu-vogelschutzgebiet-geschaftsmodell-klageverzicht-gegen-bares/
oder
2. https://www.wattenrat.de/2013/02/24/nabu-geschaftsmodell-geld-oder-klage-„mause-fur-den-milan“/
MfG
Danke für die Verweise. Die Käuflichkeit dieses Vereins scheint sich in den vergangenen 15 Jahren nicht verändert zu haben. Man kann nur ahnen, wieviel Geld der NABU auf diese Weise zusammengerafft hat.
Im bayerischen Steigerwald..
Richtig muss es heißen: im fränkischen Steigerwald in Bayern. Denn dort redet man fränkisch und nicht bayrisch. Die Leute selbst fühlen sich auch nicht als Bayern.
Was die Naturzerstörung anbelangt ist diese Aussage vollkommen exakt: „Die Gemeinde Oberscheinfeld bestätigte, dass für sechs der Anlagen zahlreiche Bäume gefällt wurden und zudem Bauplattformen, Zufahrtswege sowie neue Forststraßen angelegt wurden.“
Klimaschutzmaßnahmen zerstören nicht nur die Natur und Umwelt, sondern tragen selbst zur Klimaerwärmung entscheidend mit bei.
Wunderbar, dass jetzt auch in Bayern, in Franken, Windkraftanlagen errichtet werden.
Bayern ist bei der Stromherstellung in Bayern bei um die 80%.
Die Windkraft steuert nur um die 4 % zur Stromgewinnung bei in Bayern.
Man stellt Windräder sehr gern in windschwache Gebiete.
Ja,
man stellt Windkraftanlagen auch in windschwache Gebiete.
Besser Windkraftanlagen in windschwachen Gebieten aufstellen als gar keinen Windstrom zu haben.
Knapp 27 % der Nettostromerzeugung in Hessen 2025 liefern die Windkraftanlagen in Hessen.
Windstrom ist auch in Hessen die Nummer zwei bei der Strombereitstellung, hinter Strom aus Gaskraftwerken mit knapp 28 %.
Nummer drei ist Photovoltaik-Strom mit 24 %.
„Ja, man stellt Windkraftanlagen auch in windschwache Gebiete.
Besser Windkraftanlagen in windschwachen Gebieten aufstellen als gar keinen Windstrom zu haben.“
besser Blödsinn zu machen als nichts? Nichts dokumentiert den ablaufenden Wahnsinn besser als dieses obige Statement.
Das sind wirtschaftliche Katastrophen mit Ansage. Da nützen auch keine
30% Zuschläge zur Einspeisevergütung für windarme Standorte.
Energieausbeute steht im Verhältnis der dritten Potenz zu seiner Geschwindigkeit: 70% Windgeschwindigkeit bedeutet 34% Stromproduktion.
Ist es auch Wahnsinn, hat es doch Methode. Erinnern Sie sich? So war im Schwarzbuch am 01.10.2026 zu lesen:
»… Neu-Anspach (HE). Nördlich von Frankfurt am Main im Taunus liegt Neu-Anspach. Die 15.000-Einwohner-Stadt ist umgeben von Wäldern, und auch in der Kommune selbst gibt es viel Grün. Dennoch wurden dort 2025 für viel Geld weitere Bäume gepflanzt.
So ließ die Stadt im April 2025 in der Theodor-Heuss-Straße vier Ulmen einsetzen. Dazu wurden bis zu 61 Kubikmeter große Gruben ausgehoben. In der nahen Konrad-Adenauer-Straße begnügte man sich mit einer kleinwüchsigen Linde und nur 38 Kubikmeter Aushub. Insgesamt gab die Stadt für nur fünf Bäume 100.00 Euro Steuergeld aus…«
Quelle:
https://www.schwarzbuch.de/aufgedeckt/steuergeldverschwendung-alle-faelle/details/fuenf-baeume-fuer-100000-euro-1
Wir haben es an die Weltspitze in der Disziplin Geldverbrennen geschafft. Ist doch auch was.
Berichtigung: Es waren 100.000 Euro Steuergeld
Bei diesem Artikel sollte auch jeder mitbekommen. Klimaschutzmaßnahmen zerstören die Natur und Umwelt. Klimaschutz ist das Gegenteil von Natur und Umweltschutz. Natur und Umweltschutz ja, Klimaschutz ist für die Katz. Das ist ein Geschäftsmodell, das unser Geld will.
Man gibt das Geld lieber den Öl-Multis, die im viel größeren Stile Umwelt und Natur zerstören.
Ertappt!. Das sind Ihre Gedanken, nicht die meinen. Wieso gibts für Sie kein Arbeiten und Schaffen mit der Natur. Antwort. Weil die meisten wie Sie nur entweder/oder denken können.
Wenn Sie für Windräder sind, dann kaufen Sie sich ein Doppelgrundstück, stellen Sie sich doch eins auf ihrem Privatgrundstück auf, um energieautark zu werden. Aber verteidigen sie nicht die Zerstörung von Natur pur wie im Artikel geschildert. Oder setzen Sie sich PV-aufs Dach, natürlich immer mit Speicher. Ich selbst hab mir ein sehr großes Grundstück gekauft und über 300 qm sind darauf Vogelschutzgebiet.
Zurück zu ihren Zeilen, Sie erwähnen Öl-Multis. Ich geb den Gedanken zurück. Was ist mit den Windräder Multis, woher kommen die Rohstoffe, wie siehst dort in diesen Rohstoffländern aus?
Und wie immens hoch sind die Gewinne der Windradmultis bei uns? In kurzer Zeit durch Gelder abgreifen zum Millionär. Unsere Gelder, hier: https://www.youtube.com/watch?v=W7OvTO-YtL8. Gut, dass man einen erwischt hat mit seiner Lebensenergie für 100 Menschen, nur halt kriminelle Energie, der unsere Gelderabgegriffen hat.
Gewinne?
Bei Wind im Millionenbereich.
Bei Erdöl im Millionenbereich.
Ne. Im Erdölbereich mal Faktor 1.000.
Mich hat überrascht, dass bisher niemand das Video kommentiert. Das Filmchen war doch nur eine Kurzdarstellung. Inzwischen hat sich der Betrüger abgesetzt. In der JVA in Berlin lebte er eh wie in einem Hotelzimmer und hatte unkontrollierten Ausgang von 7 Uhr bis 22.30 Uhr. Er ließ sich morgens von seinem Fahrer abholen und weiter seinen Geschäften nachgehen, Geschäfte im Ausland, denn einen erheblichen Teil seines Betruges arbeitet heute in Ländern des Nahen Ostens oder sonstwo. Irgendwo wurde er dort vor kurzem verhaftet.
Gehen wir von WKA zu PV: Bei einer PV-anlage gibt es auch heute noch 80% Zuschuss. Wer kontrolliert, ob die PV-Anlage ein Großunternehmer wirklich alle gebaut hat. Nur 50% gebaut und für die anderen 50% den Zuschuss kassiert. Sowas ist in Deutschland sehr leicht möglich, mangels Kontrolle. Man hört es doch auch von Asylbewerberfamilien mit angeblich 20 bis 30 Kindern, nicht kontrolierbar, weil die noch in den Herkunftsländern leben: Nur in schweren Fällen ermittelt das Landeskriminalamt.
Warum ist das möglich? Die Antwort ist für mich schon lange klar: Die Parteien von „Unsere Demokratie“ wollen das Deutsche Volk in seiner jetzigen Form, Kultur und Zivilisation vernichten. Die Kuh wird ausgesaugt und am Schluss geschlachtet.
80 % Zuschuss für PV?
Schnickschnack, die Förderung besteht aus Garantievergütungen für jede einzelne eingespeiste kWh.
Baut der Betrüger nur die Hälfte, erhält er auch nur 50 % Vergütung.
Mit 80℅ Vergütung für die Hälfte?
So wird es bei den deutschen Atomkraftwerken gemacht, Herr Kowatsch.
Die deutschen Atomkraftwerke liefern keine einzige kWh an Strom 2026 und der Steuerzahler bezahlt aber dafür ca. 1,7 Milliarden Euro im Jahr.
Sie,
Herr Kowatsch,bezahlen auch 20 € im Jahr für die Atomkraftwerke, bekommen aber keinen Atomstrom geliefert.
„Öl-Multis“ erschlagen nicht flächendeckend Fledermäuse und Bussarde gegen Bezahlung.
Ne, auf Öl-Feldern gibt’s erst gar kein Leben mehr. Null.
Ne, auf Öl-Feldern gibt’s erst gar kein Leben mehr. Null.
Sehr geehrter Herr Braun, da irren Sie gewaltig. In zahlreichen Erdölfördergebieten gibt es sehr wohl noch „Leben“, oft sogar erstaunlich viel! Praktisch jedes bekannte Ölfeld besitzt irgendeine Form von Leben, von großen Säugetieren, Vögeln bis zu Fischgemeinschaften in der Umgebung. Diese „Lebewesen“ haben sich sehr gut angepasst. Besonders interessant ist, dass es auch mikrobielles Leben direkt in Erdöllagerstätten gibt. Forscher haben Bakterien und Archaeen kilometerweit unter der Erdoberfläche in ölführenden Gesteinsschichten nachgewiesen. Diese Organismen leben ohne Sonnenlicht und nutzen chemische Prozesse zur Energiegewinnung.
Hier einmal Beispiele:
Prudhoe Bay (Alaska, USA): In und um das große Ölfeld leben Karibus, Polarfüchse, Braunbären, Moschusochsen sowie zahlreiche Vogelarten. Karibuherden ziehen regelmäßig durch die Region.
Permian Basin (Texas/New Mexico, USA): Trotz intensiver Ölförderung leben dort Wüstenpflanzen, Reptilien, Nagetiere, Kojoten, Greifvögel und zahlreiche Mikroorganismen im Boden.
Golf von Mexiko: Offshore-Ölplattformen werden oft von Fischen, Korallen, Schwämmen und anderen Meeresorganismen besiedelt. Manche stillgelegten Plattformen wurden sogar zu künstlichen Riffen umgewandelt und dienen Tausenden von Fischen als Lebensraum.
Nordsee (Großbritannien, Norwegen, Niederlande): An Bohrinseln und Unterwasserstrukturen siedeln sich Muscheln, Seepocken, Anemonen, Fische und andere Meerestiere an. Die Stahlkonstruktionen wirken wie künstliche Felsen in einem sonst eher strukturarmen Lebensraum.
Ölfelder im Nahen Osten (Saudi-Arabien, Kuwait, VAE): In den Wüstengebieten rund um die Ölfelder kommen Wüstenfüchse, Gazellen, Reptilien, Insekten und viele an Trockenheit angepasste Pflanzen vor.
Tiefsee-Ölfelder: Selbst in großer Meerestiefe leben Bakterien, Würmer, Krebstiere und Fische. Einige Mikroorganismen können sogar Kohlenwasserstoffe abbauen und Öl als Energiequelle nutzen.
Mit derartigen Behauptungen sollte mann doch eher zurückhaltend sein, wenn man keine Beweise dafür hat (ich selbst habe die Prudhoe Bay 2011 und das 2012 Permesische Becken bereist; dass die Landstriche dort völlig ohne Leben waren, kann ich absolut nicht bestätigen).
Danke Herr van Bentum, da mußten sogar Sie als Holländer einen deitschen Klimaretter aus der Triebhausglaubenskirche richtigstellen.
Geachte heer Kowatsch, ik ben geen Nederlander (hoewel ik wel Nederlandse voorouders heb), maar ben bijna tachtig jaar geleden in Duitsland geboren en woon al net zo lang in dit land. 😉
Dann herzlich willkommen in Duitsland und hier bei EIKE
Glauben Sie ernsthaft, die von Ihnen genannten Tiere leiden nicht unter den schädlichen Einflüssen der Öförderung?
Ja, vielleicht gibt es noch Tiere dort, aber tun Sie bitte nicht so, als wäre die Umweltverschmutzung der Artenvielfalt und dem Artbestand egal.
Sehr geehrter Herr Engler, ob die genannten Tiere unter den Ölförderungen leiden, vermag ich nicht zu sagen. Ich weiß auch nicht, ob Tiere an oder durch On-Shore und Off-Shore WKAs – z.B. Wale leiden.
Wie ich oben schrieb, habe ich 2011 eine Alaska-Reise unternommen und bin damals mit einem Schiff von Whittier durch den Prinz William Sound bis Valdez gefahren. Wir haben dabei das Bligh Reef sehr nah passiert. Im März 1989 lief hier die Exxon Valdez auf Grund und es ereignete sich die schwerste Ölkatastrophe der amerikanischen Geschichte. Damals, 22 Jahre nach der Havarie, tummelten sich Seehunde im Wasser und auf den Felsen, und es waren Weißkopfseeadler zu sehen. An Land habe ich mir
damals die Küstenstreifen sehr genau („makroskopisch“) angesehen. Mir erschien das, was ich sah „sauber“. Derzeit gilt das dortige Ökosystem in weiten Teilen als erholt.1)
Dabei sollte man allerdings zwischen Regenerationsfähigkeit und vollständiger Wiederherstellung unterscheiden. Ein Ökosystem kann sich nach einer schweren Störung stabilisieren und wieder artenreich werden, ohne exakt seinen ursprünglichen Zustand zu erreichen. Und gerade bei der Exxon Valdez ist die Bilanz so interessant, weil sie beides zeigt: die enorme Erholungsfähigkeit vieler Lebensgemein- schaften und die außerordentlich langanhaltenden Folgen für bestimmte Tierpopulationen.
Mich stört, wenn hier Kommentatoren Temporaladverbien wie „nie“ und „immer“ oder „gar nicht“ verwenden. Der Satz von Herrn „Ne, auf Öl-Feldern gibt’s erst gar kein Leben mehr. Null.“, ist sprachlich absolut formuliert und lässt keine Ausnahmen zu.
1) Quelle: https://oceanservice.noaa.gov/education/tutorial-coastal/oil-spills/os07.html
Also zunächst gab es auf dem Ölfeld direkt nach der Havarie tatsächlich kaum noch Leben. Dass sich Populationen nach ausreichender Verdünnung (und Aufnahme in Organismen!) wieder ansiedeln können, heißt nicht, dass bei Havarien nicht dennoch Populationen vernichtet wurden. Dass sich einige Populationen wieder erholen, heißt nicht, dass es alle schaffen. Dass dort Seehunde leben, heißt nicht, dass die Tiere gesund sind. Einige negative Umwelteinflüsse können Populationen vielleicht wegstecken, aber nicht unendlich viele.
Ihre makroskopische Beobachtung betrachtet keine Nahrungsketten und Schadstoffverschleppung.
Ihre makroskopische Betrachtung sieht einige Dinge nicht. zum Beispiel Nahrungsketten. Vielleicht gibt es ja jetzt mehr Seehunde, weil es dort nun keine Haie mehr gibt? Nur ne Idee, aber Ökosysteme sind fragil.
Natürlich war die Aussage von Herrn Braun plakativ und zugespitzt. Aber das war die von Herrn Nitschke genau so, da hat es Sie offenbar nicht gestört. Wenn ich mir Ihre Aussage so durchlese, klingt es fast so, als würden Havarien gar keinen Schaden anrichten, das ist auch nicht gerade differenziert dargestellt.
Sehr geehrter Herr Englert, jede Havarie entsetzt mich ebenso wie Sie. Sollte meine Antwort den gegenteiligen Eindruck erweckt haben, so war dies nicht meine Absicht. Selbstverständlich ist mir bewusst, dass überall, wo an Land oder im Meer nach Erdgas oder Erdöl gebohrt wird, Tiere, Pflanzen und weitere Umweltmedien wie Meer- und Grundwasser Schaden nehmen. Diese Schäden lassen sich in sehr unterschiedlichen Zeiträumen wieder ausgleichen, teilweise jedoch gar nicht. Hierzu liegen zahlreiche Studien vor, von denen ich einige nennen möchte:
https://www.usgs.gov/publications/assessing-potential-effects-oil-and-gas-development-activities-groundwater-quality
https://wedocs.unep.org/items/6a723752-f705-41ea-b744-ae2f49f92809
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24119441/
https://oap.ospar.org/en/ospar-assessments/quality-status-reports/qsr-2023/thematic-assessments/offshore-industry/impact/
https://oap.ospar.org/en/ospar-assessments/quality-status-reports/qsr-2023/thematic-assessments/offshore-industry/state/
https://oap.ospar.org/en/versions/2634-en-1-0-0-activities/
https://oap.ospar.org/en/versions/2209-en-1-0-0-impacts-offshore-oil-and-gas-industry/
https://www.nature.com/articles/s41893-024-01311-z
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0141113613001621
Okay. Tatsächlich verstand ich Ihren Kommentar als verharmlosend und als Gegenargument gegen WKA. Herr Nitschke offenbar auch.
Dass es nicht so gemeint war freut mich. Drum muss ich mich wohl etwas für meinen Ton entschuldigen und fragen, wie Sie das mit Risiken durch Erneuerbare abwägen und ob Sie in Erneuerbaren nicht eine Chance sehen, Havarien zu reduzieren?
Jede Havarie ist eine zu viel.
Die sogenannten „Erneuerbaren“ havarieren doch auch, hinterlassen Oil oder Schwermetalle in der Landschaft oder fluten auch schon mal ganze Täler.
Reduzieren? Sind es nicht nur andere „Havarien“?
Man kann ja gegen Öl ,Gas und Atomstrom sein.Viel Spaß beim Rückschritt ins 18. Jahrhundert.Leute wie Sie glauben,das wir mit diesem Blödsinn das Weltklima rette.Weit gefehlt,wir ruinieren die Wirtschaft auch ohne Krieg!!!!
Welche realisierbaren Alternativen hat Deutschland, um einen Rückschritt ins 18. Jahrhundert zu verhindern?
Öl, Gas und Atomstrom sind da nicht dabei bei den Alternativen im Energiesektor für Deutschland.
https://www.ipg-journal.de/regionen/afrika/artikel/niger-delta-blues-8164/
Die ganzen Tankerhavarien nicht zu vergessen, gerade aktuell wieder durch Ami-Angriffe in Hormus und durch alte Tanker der russischen Schattenflotte.
Zugegeben kaum Bussarde und Fledermäuse unter den tausenden toten Meerstieren.
Da könnte EIKE doch auch mal drüber berichten, so aus „Neutralitätsgründen“ mal beide Seiten (kleiner Witz am Rande…).
Übrigens: Neue Windkraftanlagen können per Kamerasteuerung die Zahl der toten Vögel stark reduzieren, Ölhavarien haben wir in 100 Jahren Ölförderung immer noch nicht im Griff.
Was dieses Verbrechersyndikat dort im Niger angerichtet hat, kann man nicht schönreden. Selbst wenn man es wollte (habe ich nicht vor). Da haben offenbar korrupte Umweltbehörden Geldscheine vor den Augen gehabt und den Umweltschlampen freie Bahn gegeben. Die örtlichen Zustände erinnern mich an Militärliegenschaften nach dem Abzug der Besatzungstruppen in den 1990er Jahren aus D. Und auch Kriegszerstörungen sollte nicht der Maßstab sein, um die Ölförderung insgesamt zu beurteilen. Was ein zerschossener Öltank anrichten kann, werden Sie sich sicher vorstellen können. Was ich zum K…. finde, ist die berechnende Duldung von Umwelt- und Gesundheitsschäden, wie sie bei der Ausweisung von Windvorranggebieten festzustellen ist. Wenn Schäden absehbar sind und das trifft selbstverständlich auf jede Art der Förderung und Energieumwandlung zu, dann muß auch die größte Anstrengung unternommen werden, diese zu vermeiden oder zumindest zu minimieren.
Siehe im übrigen auch den Kommentar von Herrn van Bentum oben.
„Was dieses Verbrechersyndikat dort im Niger angerichtet hat, kann man nicht schönreden. „
ich finde, genau das taten Sie mit Ihrem vorigen Kommentar, wonach die Ölmagnaten ja immerhin keine Bussarde töten.
„Was ich zum K…. finde, ist die berechnende Duldung von Umwelt- und Gesundheitsschäden, wie sie bei der Ausweisung von Windvorranggebieten festzustellen ist.“
Deshalb müssen Ausgleichsfl-chen geschaffen werden und selbst in Windvorranggebieten wird ohne Artenschutzgutachten gar nix gebaut.
Umweltschaden? Ja und absehbar, aber sicher nicht exorbitant mehr, als bei anderen Energiequellen.
Weitere Schäden durch Havarien sind auch absehbar. Große Anstrengungen das zu ändern sehe ich nur bedingt. Bei den Windrädern sehe ich das schon. Vogelsensoren, saisonale Abschaltung, Umweltgutachten, Renaturierung von Bauflächen…
Lukrativ förderbares Erdöl haben wir nicht, da ists dann nicht unser Problem, wenn im Ausland rumgesaut wird. Aber genau das wird passieren, wenn wir unseren Ölkonsum nicht reduzieren. Und zwar absehbar.
Da ich keine Ahnung von den Größenordnungen hatte, habe ich mal KI gefragt, ob bei Gas oder bei Windkraft die Versiegelung pro MWh höher ist (zugegeben, erstmal nur Versiegelung). Die Antwort war: mit vorgelagerter Infrastruktur (Raffinerien, Förderung, Verdichtung, Transport etc) in etwa vergleichbar. Kann leider nicht abschätzen, ob das stimmt, da lasse ich gern mit mir reden, aber es dürfte kein riesiger Unterschied sein.
Ich hoffe, Sie glauben nicht ernsthaft Herrn v. Bentums Gerede. Natürlich gibt es noch Tiere auf Havarie- und Abbauflächen, aber die Artenvielfalt und Populationsstabilität ist dadurch sicherlich nicht besser geworden.
Gibt ja auch noch Bussarde in Windkraftregionen, nicht?
Schauen Sie mal auf § 6 Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG). Die Windbarone kaufen sich von Artenschutzauflagen einfach frei.
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für die Windbarone: Hier ein Laichgewässerchen, dort eine Bäumchenreihe. Meist scheitern die Projekte an verfügbaren Flächen. Aber auch dafür gibt es Abhilfe: In Brandenburg gibt es den Naturschutzfonds. Anstelle A/E-Maßnahmen wird ein fetter Geldbetrag dort eingezahlt, der dann zu einem großen Teil für ausgelagerte Personalkosten des Landes verquetscht wird.
Die Windbarone juckt das alles garnicht. Das Geld steckt in der Preiskalkulation mit drin, kommt durch die Vergütung mit Gewinnzuschlag wieder rein in die Kasse. Der Kunde bezahlt alles.
Gewinne durch Waldzerstörung und Vogelmord. Sehr umweltfreundlich!! Und dann kommen noch solche faulen Truppen wie der NABU dazu (siehe Kommentar oben), die zusätzlich abkassieren.
….sorry hab Ihnen dreimal geantwortet und nix wurde veröffentlicht, nun habe ich keine Lust mehr, hab auch gesagt, was zu sagen ist, ohne dass echte Gegenargumente kamen.
Sehr geehrter Herr Englert, zunächst meine Entschuldigung für die unkorrekte Schreibung Ihres Namens oben in meiner Antwort an Sie. Ich möchte nun mit meinem „Gerede“ auf diesen Kommentar antworten. Natürlich gibt es Bussarde und anderes Gettier sowie diverse Pflanzenarten in Windkraftregionen. Aber ist es nicht uninteressant, einmal nachzurechnen, wieviel Lebensraum Flora und Fauna beim Bau der On-Shore WKAs dauerhaft verloren geht? Bis 2050 werden es möglicherweise 50.000 On-Shore WKAs in Deutschland sein. Dauerhaft beansprucht, bzw. teilversiegelt sind es (bei 0,5 Hektar pro Anlage) dann 25.000 Hektar! Wird dort denn die Biodiversität besser?
Wie Sie meinen Namen schreiben ist mir vollkommen egal. Natürlich ist es wichtig, auszurechnen, wie viel Fläche für Windkraft verloren geht. Natürlich ist der ökologische Impact abzuschätzen und im Betrieb zu beobachten. Natürlich sind das wichtige Faktoren, die betrachtet werden müssen. Natürlich braucht es Umweltverträglichkeitsprüfungen. Ich habe nie etwas anders gesagt.
Aber all das gilt auch für Ölförderung. Die hat eben auch ökologischen Impact. (Mal davon abgesehen, dass an Windanlagen Anwohner mitverdienen können, während bei jedem Tweed von Trump das Benzin teurer wird). Klassischerweise wird dieser auf EIKE nie erwähnt, während WKA’s verteufelt werden.
Es ist eine Abwägungssache.
Auch WKA kommt mit einem Preis.
Leute, die genau das mit Studien untersuchten, kamen meines Wissens nach meist zu dem Ergebnis, dass Windkraft dennoch einen vergleichsweise geringen Impact im Vergleich zu Öl und Gas hat. Sehe ich auch so.
Gibt es keine anderen Foren, wo sie Trump besprechen können?
Falls sie die Beiträge über ihn allerdings überlesen …
Auch Erstwelt-Länder wie Kanada sind nicht koscher:
„Bislang wurde kontrovers darüber diskutiert, ob in Kanada die Umwelt durch den Abbau von Ölsanden belastet wird. Schließlich könnten gemessene Kontaminationen auf natürlichem Wege entstanden sein. Nun konnten Forscher aber nachweisen: Mehr als 50 Jahre Förderung der Athabasca-Ölsande haben in vielen Seen Spuren hinterlassen.“
(Es geht um die Verseuchung von Seen durch polyzyklische aromatischen Kohlenwasserstoffe, kurz PAKs)
https://www.deutschlandfunk.de/umweltverschmutzung-durch-oelsandfoerderung-nachgewiesen-100.html
Scheint es geht darum, das die Erde überhitzt. Sind sie sicher, das der Artikel sich um.Umweltschutz sorgen macht?
Sie schieben die Ergebnissen von Geopolitik, Kriegen, Unfällen, Kriminalität, Korruption etc. auf Technologie – das ist doch ziemlich schlicht, das ist Vertauschen von Ursache und Wirkung, oder?
Geopolitik, Kriege, Unfälle, Kriminalität und Korruption sind nunmal Realität. Technologie losgelöst davon zu betrachten, ist naiv.
Sie sind es, der bei der Betrachtung diese Faktoren gerne weglassen würde.
Lustigerweise stufe ich all Ihre genannten Punkte als deutlich geringeres Risiko für Windkraft ein, als Sie es für die Ölabhängigkeit wären.
„das ist doch ziemlich schlicht, das ist Vertauschen von Ursache und Wirkung, oder?“
Unsinn, es ist ein sachlicher Vergleich zwischen den Technologien. Es gibt immer Geopolitik und Havarien. Einige Technologien sind mehr abhängig von Geopolitik, andere weniger. Einige Technologie töten bei Havarien halbe Ökosysteme, andere nicht.
Herr Englert, Sie betreiben hier einen so durchschaubaren wie manipulativen Kategorienfehler.
Sie erklären das Grauen im Nigerdelta zu einer Eigenschaft der Öltechnologie.
Das ist so, als ob Sie die Erfindung der Schrift für die Existenz von Erpresserbriefen verantwortlich machen.
Das Unglück in Nigeria ist das Resultat von Korruption, staatlichem Totalversagen und organisierter Pipeline-Kriminalität.
Dass es auch ohne Havarien geht, beweist Norwegen seit einem halben Jahrhundert.
Und Ihre Behauptung, Windkraft sei von Geopolitik abgekoppelt, ist an Naivität kaum zu überbieten.
Woher kommen denn die Seltenen Erden und Neodym-Magnete für Ihre Generatoren? Aus China.
Wer kontrolliert die Lieferketten? China.
Wo werden die Landschaften für den Abbau dieser Metalle unwiederbringlich verhunzt? Im globalen Süden – weit weg von Ihrem moralischen Sichtfeld.
Sie rechnen die geopolitische Erpressbarkeit und den Öko-Kolonialismus der Erneuerbaren einfach gesund, um Ihr ökosozialistisches Feindbild der fossilen Industrie zu pflegen.
Das ist kein sachlicher Technologievergleich, das ist reine Heuchelei.
In Ihrem Beispiel wären die Erfinder der Schrift und die Erpresser Briefschreiber die gleichen Leute.
Das Beispiel Nigeria diente erfolgreich dazu, Herrn Nitschke s Aussage zu widerlegen, mehr nicht. Es ist keine „Eigenschaft“ der Ölindustrie. Hab ich nie behauptet. Aber ein weit verbreitetes Problem, kein Einzelfall. Eines, dass man beachten muss, weil es real ist. Eines, dass meines Wissens bei Metallabbau bisher nicht diese Dimension erreichte.
Und nun verwenden Sie Schäden beim Abbau durch Metalle ja auch selbst zur Argumentation…..
Ich schrieb nie „geopolitisch abgekoppelt“ sondern „weniger anfällig“. Ich glaube fast, Sie wollen mich falsch verstehen… Ein fertiges Windrad läuft auch ohne, dass immer wieder neue Metalle dazu kommen, weil diese nicht verbrannt werden müssen, um zu arbeiten.
Ein fertiges Windrad ist, abgesehen von einigen Ersatzteilen, ganz ohne Naivität – geopolitisch abgekoppelt.
Havarien hingegen sind ganz klar Eigenschaften der Ölindustrie. Gab’s immer, wird’s immer geben.
Ich rechne hier nichts schön, das machen Sie!
…Ami-Angriffe in Hormus und durch alte Tanker der russischen Schattenflotte.
Herr Englert, im Artikel geht es nicht um den Ami-Krieg im Nahen Osten, und schon gar nicht um die russische Schattenflotte, sondern um die Zerstörung des Reinardswaldes.
Aus welch krankem Gehirn kommt so ein Argument, dass die Zerstörung dieses Waldes in Deutschland irgendwas an der imperialitischen Haltung beider Großmächte ändern würde. Wie können Sie nur beides miteinander verbinden, das eine mit dem anderen rechtferigen. Als aktiver Naturschützer käme ich nie auf solch eine Idee.
Ihre Grundhaltung und ihr Chrakter ist wie bei allen alimentierten Klimarettern aus der CO2-Treibhauskrirche: Sie wollen teilhaben an der geplanten Zerstörung Deutschlands durch den eingeführten Ablaßhandel, weil Sie persönlich irgendwo Mitverdiener sind.
Selbst gespendet und sich von ihrem sicherlich vorhandenen großen CO2-Fußabdruck haben Sie sich noch niemals freigekauft, wie alle anderen Treibhauskirchler in den Kommentaren auch nicht. Wenigstens haben Sie ihren Namen noch nicht gewechselt.
„Aus welch krankem Gehirn kommt so ein Argument, dass die Zerstörung dieses Waldes in Deutschland irgendwas an der imperialitischen (sic) Haltung beider Großmächte ändern würde.“
An der imperialistischen Haltung ändert sich nix, das habe ich auch nicht behauptet.
Für Sie zum Verständnis.
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weniger Nachfrage nach Fossilen, weniger Transport, weniger Havarien, weniger Umweltzerstörung.
Wo ist in dieser Kausalkette Ihrer Meinung nach der Fehler?
„Wie können Sie nur beides miteinander verbinden, das eine mit dem anderen rechtferigen (sic)?“
Wie rechtfertigen Sie die Umweltschäden durch Öl, für das Sie hier immer werben?
…nebenbei haben Sie mir immer noch nicht erklärt, wie Sie folgende Aussage rechtfertigen:
„Wäre dieser Mai weltweit tatsächlich der zweitwärmste gewesen, dann müsste er mindestens bei 100 Ländern an erster Stelle sein, damit als Schnitt der 2.Platz erreicht wird. “ (Kowatsch/ Baritz, 2026)
Sehen Sie? DAS ist Off-Topic, aber Ist mittlerweile einfach ne schöne Tradition von mir:)
Sind sie sicher? Ist es nicht so:
Trotz des starken Wachstums erneuerbarer Energien ist der weltweite Energieverbrauch weiter angestiegen; ein globaler Rückgang der Nutzung fossiler Brennstoffe ist bisher nicht festzustellen.
Gucken sie keine Tagesschau?
Stimmt. Die Ölindustrie ist schließlich seit Jahrzehnten für ihren vorbildlichen Umwelt- und Artenschutz bekannt. Ölkatastrophen, zerstörte Lebensräume, Luftverschmutzung und die Folgen des Klimawandels sind vermutlich alles Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt, richtig?
Natürlich verursachen auch Windkraftanlagen Vogel- und Fledermausverluste. Deshalb gibt es Standortvorgaben, Artenschutzauflagen und Abschaltregelungen.
Aber wer jetzt sein Herz für den Artenschutz ausschließlich beim Anblick eines Windrades entdeckt und die Umweltschäden fossiler Energieträger großzügig ignoriert, betreibt keinen Naturschutz, sondern ideologisch äußerst selektive Tierliebe.
Die Ölindustrie ausgerechnet zum Schutzpatron der Artenvielfalt zu erklären, hat allerdings einen gewissen Unterhaltungswert, Herr Nitschke! 😁
Sie scheuen tatsächlich nicht, wirklich jeden Käse zu verbreiten. Wie so oft Halbwahrheiten und Desinformation! 👍🏻
Sinnverdrehung? Probleme beim verstehenden Lesen?
Richtig, das ist bewußte Sinnverdrehung, deren Klimaretttungsoffizier hat die Leute so geschult. Im Artikelthema geht es nur um den Reinhardswald bei Kassel, der soll durch Windräder zerstört werden.
Wenn von der Treibhauskirche nun plötzlich die Ölförderung als Diskussions-Nebengleis eingeführt wird, wie üblich von dieser geschulten Truppe, um vom Hauptartikel abzulenken, dann müßte diese Truppe eine Ölförderung mit gleicher Energiegewinnung im Reinhardswald vergleichen.
Ich denke, da würden drei, vier Bohrtürme ausreichen. Oder?
• Windkraft- und PV-Anlagen aller Größen dienen weder einem Ersatz noch irgend welchen Umwelt- noch Ausgleichmaßnahmen für die vom Abbau und der Gewinnung von fossilen Energien geschädigte oder zerstörte Umwelt (Flora und Fauna). Was ja den Regeln des Naturschutzgesetzes entsprechen würde.
• Sie sind das mit staatlichen Subventionen samt Prioritäten ideologisch gesteuerte, kostenträchtig und wirtschaftsfeindlich vom Volk – eher das Klima schädigende – zu entrichtende Pendant für eine dauerhafte Naturzerstörung.
• Sie sind zudem die hilfsweise mit sogenannten ‚Bürgergesellschaften‘ mittels Geldgier geschürte Umwelt und Naturzerstörung eines bisher nicht gekannten Ausmaßes, welches allen vorherigen Umweltproblemen noch oben drüber gestülpt wird.
Herr Schnabel, Ihr sarkastischer Ausbruch über die Ölindustrie als vermeintlichen „Schutzpatron der Artenvielfalt“ ist ein klassischer Strohmann.
Niemand erklärt fossile Konzerne zu Naturschützern.
Doch wer in seiner schein-moralischen Empörung über Umweltschäden den gigantischen, historisch beispiellosen Nutzen von Öl, Gas und Kohle für die gesamte Menschheit unterschlägt, betreibt eine zutiefst wohlfeile Wohlstands-Amnesie.
Dieses fossile Fundament hat durch reichliche, speicherbare und preiswerte Energie den globalen Massenwohlstand, die moderne Medizin, die Welternährung und damit die Befreiung von Milliarden Menschen aus bitterster Armut überhaupt erst mit ermöglicht.
Diese Industrien wurden und werden mit Gewinnen belohnt, weil sie einen dauerhaften, realen Nutzen stiften – ein marktwirtschaftlicher Win-Win-Prozess, der im Gegensatz zur politisch erzwungenen Energiewende ohne staatsplanerische Zielvorgaben und permanente, billionenschwere Dauersubventionen auskommt.
Das eigentliche Täuschungsmanöver liegt in Ihrem Systemvergleich:
Sie versuchen, den erzwungenen Wechsel zu unproduktiveren, wetterabhängigen und im Kern mittelalterlichen Energieerzeugungsformen (Wind und Sonne) als „fortschrittlich“ zu verbrämen.
Dieser Rückschritt wird nicht vom Markt getrieben, weil er effizienter wäre, sondern von einer parasitären klimawissenschaftlich-politischen Symbiose in den Markt gedrückt.
Hier kämpft eine neue Energie- und Machtelite mit moralischem Schutzschild schlicht um den besten Platz an den staatlichen Fleischtöpfen – auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie sowie der Freiheit und dem Wohlstand der Bürger.
Sich angesichts dieser planwirtschaftlichen Wohlstandsvernichtung hinter Abschaltregelungen für Fledermäuse zu verstecken, ist mehr als plump. Oder sehen Sie den grassierenden Verlust unserer industriellen Substanz im Tausch gegen volatile Windräder ernsthaft als Fortschritt?
Wenn ja, dann wären Sie fast ein perfekte Maoist, die springen nämlich gerne mal kollektiv von der nächstbesten Klippe, oder?
Stark!! Aus ein paar toten Fledermäusen wird plötzlich eine Lobeshymne auf die gesamte fossile Industrialisierung, garniert mit Planwirtschaft, parasitären Wissenschaftlern und Maoismus.
Dass fossile Energieträger entscheidend zum Wohlstand der Menschheit beigetragen haben, bestreitet überhaupt niemand. Nur folgt daraus nicht, dass ihre ökologischen Schäden bedeutungslos wären oder ihre Nutzung bis in alle Ewigkeit alternativlos bleiben müsste. Das ist ja das, was Sie alle hier glauben…
Nach dieser Logik hätten wir vermutlich auch die Dampfmaschine niemals weiterentwickeln dürfen.
Besonders amüsant ist das Märchen vom völlig unsubventionierten fossilen Energiemarkt. Der Internationale Währungsfonds beziffert die weltweiten expliziten Subventionen für fossile Energieträger allein 2024 auf rund 730 Milliarden US-Dollar. Die nicht eingepreisten Umwelt- und Gesundheitsschäden kommen noch hinzu.
Und dass ausgerechnet Wind- und Solarenergie als „mittelalterlich und unproduktiv“ bezeichnet werden, ist angesichts der technischen Entwicklung fast schon lachhaft und widerspricht der Realität – von der Sie sich (und die übrigen Rentner) hier bei EIKE aber ohnehin bereits vor langer Zeit verabschiedet haben.
Laut IRENA war 2024 rund 91 % der neu installierten großen EE-Kapazität in der Stromerzeugung günstiger als die preiswerteste neue fossile Alternative.
Aber offenbar hat das Mittelalter inzwischen bemerkenswerte Fortschritte bei Generatorentechnik, Leistungselektronik und Wirtschaftlichkeit gemacht. 🙂
Und natürlich verursacht der Umbau des Energiesystems Kosten für Netze, Speicher und gesicherte Leistung. Darüber lässt sich sachlich diskutieren. Dafür müsste man allerdings sämtliche Kosten und Nutzen betrachten, statt fossile Subventionen auszublenden und erneuerbare Energien pauschal als unwirtschaftlich zu erklären.
Und was die angebliche „Wohlstandsvernichtung“ betrifft: Dass Deutschland wirtschaftliche und industriepolitische Probleme hat, steht auch außer Frage. Diese nun vollständig den Windrädern zuzuschreiben, ist allerdings eher eine politische Überzeugung (der Stammtisch wird Sie dafür lieben!) als eine volkswirtschaftliche Analyse.
Klar soweit?
Herr Schnabel, Ihr Transformationsoptimismus, Ihre Ausflucht in globale IRENA-Statistiken ist ein durchschaubares Ablenkungsmanöver.
Es freut mich ja, dass Sie einräumen, dass unsere Industrie Probleme hat, und es sind gewaltige Probleme (seit 10 Jahren rückläufige Industrieproduktion) – aber Ihre Weigerung, die Ursachen zu benennen, spricht Bände.
Sie feiern weltweite Kapazitäten, während hierzulande die wirtschaftlichen Lichter ausgehen.
Das ist genau die Realitätsverweigerung, die ich meine – mit Verlaub das sind „Endsiegparolen“.
Schauen wir uns doch die von Ihnen zitierte „Realität“ im konkreten Wettbewerb an:
Die Systemkosten-Lüge:
Sie blenden die deutschen Sonderkosten völlig aus.
Was nützt uns theoretisch billiger Solarstrom im globalen Süden, wenn in Deutschland die Netzentgelte explodieren, weil wir Milliarden für Redispatch-Maßnahmen, den Netzausbau und den Bau von fossilen Backup-Gaskraftwerken ausgeben müssen?
Diese Systemkosten machen den Strom für unsere Industrie unbezahlbar. Der Bürger wird ärmer.
Zu glauben, man könne Grundlast durch Hoffnungs-Statistiken ersetzen, ist volkswirtschaftlicher Voodoo.
Der Blick nach China – Pragmatismus statt Ideologie:
Sie werfen mir Mittelalter vor?
Schauen Sie nach Peking! China baut Erneuerbare Energien schneller aus als der Rest der Welt – aber sie tun es klug, und egal wie man zur Transformation steht, klug wäre die Mindestanforderung.
Dort gilt das Prinzip „Build before break“ (Aufbauen, bevor man abreißt).
Die Chinesen wären im Traum nicht so töricht, ihre grundlastfähigen Kohle- und Kernkraftwerke abzuschalten, sich abhängig zu machen von Erdgas aus feindlichen Drittstaaten, bevor die Alternative zu 100 Prozent verlässlich steht.
China schützt seine industrielle Basis mit billiger, sicherer Energie, während Deutschland seine wirtschaftliche Substanz eitel auf dem Altar einer moralischen dummen und sinnlosen Vorreiterrolle opfert.
Die Subventions-Ironie:
Dass Sie den IWF zitieren, um fossile Subventionen anzuprangern, setzt der Debatte die Krone auf.
Der IWF rechnet dort fiktive Umwelt- und Gesundheitskosten ein.
Die Wahrheit ist: Die deutsche Energiewende wird durch planwirtschaftliche Dauersubventionen, garantierte Einspeisevergütungen und schwindelerregende Netzkosten künstlich beatmet. Ohne den staatlichen Tropf wäre dieses System morgen pleite. Alles zu Lasten von Wohlstand und Freiheit der eigene Bevölkerung. Alles schuldenfinanziert, am Ende ist der ganze Staat pleite und mit ihm die deutsche Zukunft.
Kurzum: Sie können sich hinter globalen Trends verstecken, so viel Sie wollen – die Bilanzen der deutschen Industrie und die Abwanderung unserer Schlüsselindustrien strafen Ihren Zweckoptimismus Lügen.
China zeigt, wie eine kluge Transformation funktioniert.
USA steigt aus diesen Unfug aus.
Russland und Indien sind quasi nie dabei.
Deutschland zeigt unter Ihrer Beifallskundgebung leider nur, wie man eine Industrienation sehenden Auges gegen die Wand fährt.
Sicher haben Sie damit recht, dass die Deindustrialisierung durch die Energietransformation nicht die einzige Ursache für Deutschlands Abgang ist – aber sie ist die zentrale. Denn ein außergewöhnlich wirtschaftlich starkes Deutschland hätte vieles von dem multiplen Versagen an anderen Stellen noch abfangen können, oder?
Sie kennen die beiden Offshore-Windparks, die vor paar Tagen ans Netz gingen, mit ca. 1,4 GWp? Die Betreiber kalkulierten mit 5 ct/kWh, staatliche Subventionen gleich Null. Die industriellen Vertragspartner und Stromabnehmer wie Evonik, Salzgitter oder Bosch erhalten damit Industriestrom für 10,2 ct/kWh, inkl. aller Netzabgaben, Steuern, etc..
Die deutsche Autoindustrie wandert peu à peu gen Ungarn aus – dort liegt der Industriestrompreis um 20 ct/kWh.
Warum dennoch gen Ungarn? Weil die Arbeitskosten bei ¼ der deutschen liegen. D.h.: Die Industrie würde auch dann noch abwandern, wenn sie gratis Energie bekäme.
Wer bezahlt das Vorhalten von „Reserveenergie“ für die Flautenzeiten, die Betreiber, die industriellen Vertragspartner allein – nein Ottonormalsteuer – und Abgabenzahler (Netzentgelte).
Warum geht man nach Ungarn um zu produzieren statt in Deutschland – wegen der Kosten!! – Danke für die Bestätigung meiner Analysen – multiples Staatsversagen vertreibt Unternehmertum aus Deutschland, oder?
Die Einspeisevergütung bei neuen Windkraftanlagen liegt bei um die 5 Cent/kWh.
Die Einspeisevergütung bei der neuen Atomkraftanlage liegt bei um die 15 Cent/kWh
+ Inflationsausgleich ab Vertragsunterzeichnung
+ 35 Jahre zugesicherte Einspeisevergütung, wie man das z.B. beim Neubau vom Atomkraftwerk Hinkley Point C hat.
+ Staatsbürgschaft von Steuerzahler für die Bankkredite.
Das Geschäftsmodell, Atomkraftwerk, das will unser Geld.
Frau Stein, Sie begehen hier einen fundamentalen Kategorienfehler und nutzen gleichzeitig einen geschickten Rechentrick:
Sie schieben einen Technologievergleich vor, wo es in Wahrheit um einen Vergleich gesellschaftlicher Rahmenbedingungen industrieller Produktion geht.
Die astronomischen 15 Cent für Hinkley Point C sind kein physikalisches Gesetz der Kernkraft, sondern der Preisaufschlag für westliche Dysfunktionalität.
Diese Preise entstehen durch ausufernde Bürokratie, jahrzehntelange Planungs- und Klagewellen und immense Risikoaufschläge der Banken, weil die Politik im Westen alle paar Jahre ihre Strategie wechselt und KKW-Bau gezielt verhindern will.
China baut exakt dieselbe Technologie standardisiert in Serie und finanziert sie über stabile staatliche Rahmenbedingungen.
Das Ergebnis: Bauzeiten von unter sechs Jahren und ein realer Strompreis von umgerechnet 5 bis 6 Cent/kWh.
Nicht die Kernkraft an sich will unser Geld, sondern das kollabierende Projektmanagement des Westens macht Großprojekte unbezahlbar.
Und hier liegt Ihr zweiter Trick, Frau Stein: Sie verstecken die immensen Flauten- und Netzkosten der Windkraft.
Ihre „5 Cent/kWh“ für Windstrom sind ein reiner Schönwetter-Erzeugungspreis.
Sie blenden völlig aus, dass dieser volatile Strom wertlos ist, wenn kein Wind weht.
Die gigantischen Systemkosten für das Vorhalten von fossilen Backup-Kraftwerken, für Redispatch-Maßnahmen und den massiven Netzausbau rechnen Sie einfach heraus und wälzen sie still und heimlich auf die Allgemeinheit ab.
Bei der Kernkraft verweisen Sie auf die 15 Cent, die einen vertraglich garantierten, sekundengenauen Grundlaststrom abbilden.
Bei der Windkraft weigert sich der Betreiber, diese Garantie zu übernehmen.
Sie vergleichen einen unzuverlässigen Zufallslieferanten mit einem verlässlichen Systemdienstleister und verschweigen, dass der Ottonormalverbraucher die milliardenschwere Absicherung der Windkraft im Hintergrund bezahlen muss.
Sie bekämpfen eine Technologie, merken aber gar nicht, dass Sie nur das Versagen unserer eigenen gesellschaftlichen Strukturen beschreiben.
Sie verteidigen Ökosozialismus mit plumper Propaganda, oder?
Und wieder einmal treffend und genau.