Cap Allon
Der El Niño von 2026 wird als weiterer Motor der globalen Erwärmung dargestellt. In Wirklichkeit ist El Niño jedoch einer der Kühl-Prozesse der Erde.
Er erzeugt keine Wärme, sondern gibt sie ab – zunächst an die Atmosphäre, dann ultimativ an den Weltraum.
In den Jahren zwischen größeren Ereignissen staut sich Wärme im tropischen Pazifik. Wenn sich El Niño entwickelt, lassen abgeschwächte Passatwinde zu, dass sich dieses warme Wasser nach Osten und in Richtung Oberfläche ausbreitet, wo seine Wärme an die Atmosphäre abgegeben wird.
Deshalb steigt die globale Temperatur während eines El-Niño-Ereignisses.
Doch die Wärme war bereits vorhanden.
Die NOAA beschreibt ENSO als abwechselnde Phasen der Wärme-Akkumulation und -Abgabe im Ozean, wobei El Niño zuvor unter der Oberfläche des Pazifiks gespeicherte Wärme freisetzt. Bei starken El-Niño-Ereignissen, so die NOAA weiter, erwärmen wärmere Oberflächengewässer die Atmosphäre und erhöhen die thermische Infrarotstrahlung in den Weltraum. Neue Forschungsergebnisse aus dem Jahr 2026 bestätigen, dass das Klimasystem während eines El-Niño-Ereignisses Wärme an den Weltraum abgibt.
Der Temperaturanstieg ist daher zum Teil das sichtbare Zeichen dafür, dass der Pazifik angesammelte Wärme abgibt.
Dann kommt der Rückschlag.
Starke El-Niño-Ereignisse können dazu führen, dass im äquatorialen Pazifik die Wärme in den oberen Schichten des Ozeans stark abgebaut wird, was die Voraussetzungen für La Niña schafft. Auf alle drei extremen El-Niño-Ereignisse des 20. Jahrhunderts – 1972/73, 1982/83 und 1997/98 – folgten mehrjährige La-Niña-Phasen.
In einer solchen Situation könnten wir uns bald wieder befinden.
Die Schlagzeilen konzentrieren sich auf den zunehmenden Hitzeschub. Die weitaus bedeutendere Entwicklung ist jedoch der enorme Wärmeabfluss im Pazifik – und das möglicherweise heftige La-Niña-Ereignis, das darauf folgt und mit dem schneller als erwarteten Eintritt in das Sonnenminimum zusammenfallen wird. Die monatliche Sonnenfleckenzahl für September lag bei nur 60,3 – dem niedrigsten Wert seit Januar 2022. Wie weit kann das noch gehen?
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Link: https://electroverse.substack.com/p/heavy-october-snow-buries-southern?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Daher ist der Einwurf von Cap Allon wichtig.
Aus physikalischer Sicht ist die GMST eine rein statistische Metrik.
Sie aggregiert angebliche Anomalien von Lufttemperaturen nahe der Erdoberfläche und der obersten Hautschicht der Ozeane.
Sie besitzt jedoch keinerlei thermodynamische Aussagekraft über die Energie des Systems Erde, da sie ein physikalisch entleerter statistischer Index ist, der die tatsächlichen Energieflüsse und Wärmekapazitäten methodisch vollständig ignoriert.
Ihr Anomaliecharakter ist willkürlich gegriffen.
Dieses strukturelle Defizit der GMST führt insbesondere bei der Interpretation von El-Niño-Ereignissen zu einer physikalischen Paradoxie, die medial gezielt ausgenutzt wird. Während eines El Niño flauen die Passatwinde im Pazifik ab, wodurch das dort aufgestaute warme Oberflächenwasser großflächig nach Osten schwappt.
Eine gigantische Wasseroberfläche gerät in direkten Kontakt mit der Atmosphäre und gibt große Mengen an gespeicherter Wärmeenergie an die Luft ab.
Da Luft eine drastisch geringere Wärmekapazität besitzt als Wasser, schießt die Temperatur in dieser dünnen Schicht rasant nach oben.
Das statistische Konstrukt der GMST, das genau diese Schicht misst, verzeichnet folglich einen extremen Ausschlag und meldet angebliche globale Temperaturrekorde.
Physikalisch betrachtet geschieht jedoch das genaue Gegenteil einer Energiezufuhr.
Durch die großflächige Freisetzung der ozeanischen Wärme an die Atmosphäre erhöht sich die thermische Abstrahlung der Erde in das Weltall.
Das Gesamtsystem verliert in dieser Phase netto Energie; El Niño fungiert somit als ein Kühlprozess des Planeten, wie Cap Allon richtig betont.
Ein physikalisches System kann jedoch unmöglich als Ganzes Energie verlieren und gleichzeitig eine reale Erwärmung erfahren.
Dass die GMST in diesem Moment steigt, beweist ihre fundamentale Energieleere:
Sie erfasst lediglich einen internen, vertikalen Energietransfer von unten nach oben.
Sie schlägt genau dann maximal aus, wenn das System Erde ein Ventil öffnet, um Energie ins All zu entlassen.
Die Behauptung, die GMST stehe für eine „globale Mitteltemperatur“, die während eines El Niño steigt, widerspricht den Gesetzen der Thermodynamik, wenn das System gleichzeitig Energie verliert.
Selbstverständlich passiert bei ENSO-Ereignissen etwas, aber das sind zyklische Wetterereignisse.
Wer die GMST als direktes Messwerkzeug für den Zustand der Erde nutzt, erst eine Abweichung von Normal-Null – eine Anomalie konstruiert, sie sodann als Fieberthermometer ins Schaufenster stellt, wendet eine falsche Physik an.
Da fehlt dann nur noch der Medialhammer: wegen anthropogen CO2-Anstieg erneut stärkster je gemessener El Niño (seit Beginn irgendwelches Aufzeichnungen).
Die GMST bildet die realen energetischen Prozesse nicht ab, sondern erzeugt durch ihre zweidimensionale Beschränkung das statistische Zerrbild einer Erderhitzung dort, wo in Wirklichkeit gerade eine thermodynamische Entlastung stattfindet.
Das mediale Narrativ verkehrt diesen Kühlprozess in sein exaktes Gegenteil, oder?
Das war Mal wieder ein ‚guter‘ Cap Allon Trick:
Jaja, und zumindest diese La-Niña-Phase war laut UAH Global LT Temperature wärmer als die vorangegangene La-Niña-Phase.
Typisch Cap Allon eben.
Herr Ketterer, Herr Jung
Treibhausgase treiben nichts, vor allem keine Temperaturen. Sie wirken allerhöchstens in homöopathsichen Dosen begleitend mit. Das zeigen wir seit Jahren in jedem Artikel.
Damit entsteht die Frage, was sonst ändert ständig das Klima auf der Erde. In unseren Artikeln nennen wir meist knapp 10 Gründe und betonen jedesmal, dass es noch viele weitere gibt, und fordern die Leser und andere Personen auf, nach weiteren zu suchen.
In diesem Artikel wurde wie in vielen anderen auch ein Versuch gemacht und jedem ist es überlassen, die Argumentationen einzuordnen und zu gewichten. Und genau das vermisse ich bei Ihnen. Jung und Ketterer suchen nach gar nichts und widersprechen allem, was der wissenschaftlichen Wahrheitsfindung dient. Jeder auf seine Art, wie er geschult wurde. Aber damit seid ihr beide nicht allein, das ist die Taktik der Treibhausgläubigen.
„seit Jahren in jedem Artikel“ werden Eikes Thesen von zig tausenden Menschen widersprochen, die aufgrund ihrer Ausbildung wissenschaftich arbeiten können.
„Wissenschaftliche Wahrheitsfindung“, hm, in ⅔ der Eike-Artikel kann ich für Kernaussagen im Wesentlichen politische Propaganda/Populismus finden. Garniert mit Grafiken, die aus Zusammenhängen gerissen werden.
„Geschult“ und „Taktik“?
Nunja, rhetorisch unterstellend, verblümt niedergeschrieben.
Herr Kowatsch. Sie können nicht erwarten, für jeden hier veröffentlichten Quatsch umfangreiche Antworten aus der anerkannten Klimaforschung zu erhalten. Soll etwa jemand ein Essay veröffentlichen, wenn hier mal wieder gelogen wird, Albert Einstein hätte 1919 den THE widerlegt?
Es ist Eikes Gebaren à la Trump: „Flood The Zone With Shit!“. – Wird schon was hängenbleiben, wenn mit Dreck geworfen wird.
Sonnenfleckenblabla nutzt nun leider jenen nicht, die sich auf Eike-Artikel verlassen haben sollten, die die Hurrikan-Saison für „ausgefallen“ erklärten.
Niemand hat sie für ausgefallen erklärt, aber es gab verbreitet, auch über das Forum hinaus, die Annahme das es dieses Jahr ein Jahr ohne Atlantik-Hurricans werden könnte. Was bisher auch weiterhin Gültigkeit hat, denn der Sturm ist in der Karibik, eigentlich sogar nur im Bereich Golf von Mexiko, entstanden. 😀
Aber schön das Sie uffbasse, so entgeht uns das Ereignis wenigstens nicht.
Der Golf von Mexiko ist Teil des Atlantik.
Das sehen manche gänzlich anders und das sogar gut begründet nicht nur was Streitfragen zur Namensgebung anbelangt. 😀
Und welchem Ozean-Becken /Meer würden manche den Golf von Mexiko zuordnen?
Golf von Trump, äh, Amerika.
Ansonsten ist’s ein großer Salzsee…
-> Eike-Überschrift vom 26.09.2026
(also exakt heute vor 2 Wochen)
Der 2. Teil ist maßgeblich: „warum Sie nichts davon gehört haben“
An welchem Ozean liegen die US-amerikanischen Südstaaten?
Übrigens fehlt in der Überschrift jeglicher Konjunktiv.
Da kann man sich auch gründlicher mit auseinandersetzen und feststellen das der Ursprung dieses Hurricans westlich von Mexiko lag welches als Tropensturmgebiet über Land ging und im Golf dann wieder Energie nachgeladen hat. 😀
Aber wie geasgt, bleiben Sie weiterhin neugierig, vielleicht klappts ja irgendwann auch noch damit Zusammenhänge zu verstehen.
Erstaunlich, wie Sie Ihren Quatsch verteidigen.