H. Sterling Burnett, The Heartland Institute
Während Europa unter einer Hitzewelle leidet, die aufgrund fehlender Klimaanlagen bereits Hunderte Menschenleben gefordert hat, geben europäische Politiker und „Experten“ den Vereinigten Staaten die Schuld wegen des dort weit verbreiteten Einsatzes von Klimaanlagen. Sie behaupten, dass die nahezu flächendeckende Nutzung von Klimaanlagen in Haushalten und Gebäuden in den USA zum Klimawandel beigetragen und damit zu schwereren Hitzewellen geführt habe.
Klimaanlagen haben tatsächlich Auswirkungen auf das Klima – und zwar positive. Allein dadurch werden unzählige Menschen gerettet, insbesondere ältere Menschen, sofern sie verfügbar sind.
Die Hitzewelle vom Juni/Juli in Europa ist historisch gesehen nichts Ungewöhnliches, ebenso wenig wie Todesfälle durch Hitze. Doch während Ersteres unvermeidbar ist, sind Letztere – wie die Einwohner der Vereinigten Staaten und die Eliten in Europa wissen – sehr wohl vermeidbar. Man muss lediglich eine Klimaanlage installieren und an den Strom anschließen.
Nicht der Klimawandel, sondern die anhaltende Ablehnung in Europa und die weit verbreitete Nutzung von Klimaanlagen in Amerika sind der Grund dafür, dass viele Europäer während der aktuellen Hitzewelle leiden, während die meisten Amerikaner selbst in den üblichen Hitze-Gebieten wie Texas und Florida jeden Sommer relativen Komfort genießen. Klimaanlagen verursachen keinen Klimawandel, aber sie retten zweifellos Leben.
Die Eliten Europas haben größtenteils Klimaanlagen in ihren eigenen Häusern installiert. Doch sie nutzen hitzebedingte Todesfälle lieber als Argument, um die Propaganda „Der Klimawandel verursacht alles Schlechte“ voranzutreiben, als solche Todesfälle zu verhindern, indem sie allen Europäern die Nutzung von Klimaanlagen gestatten – selbst wenn dies die globalen Kohlendioxidemissionen geringfügig erhöhen würde. Die Heuchelei der europäischen Eliten in Bezug auf Klimaanlagen – „Klimaanlagen für uns, aber nicht für dich“ – hat viel gemeinsam mit der jüngsten Tirade der Kommunistischen Partei Chinas über die Nutzung von Klimaanlagen.
Klimaanlagen tragen nur in vernachlässigbarem Maße zur Kohlendioxidbelastung der Atmosphäre bei. Selbst wenn man also davon ausgeht, dass Kohlendioxid die globale Erwärmung vorantreibt, wird eine geringfügige Veränderung keinen wesentlichen Einfluss auf die Temperatur haben. Eine aktuelle Studie in „Nature“ ergab beispielsweise, dass der Zugang von Hunderten Millionen armer Menschen zu Klimaanlagen unter bestimmten Klimamodellszenarien bis 2050 zu einer zusätzlichen Erwärmung von 0,003–0,05 °C führen könnte. Selbst wenn diese Schätzung zutrifft, ist dieser Anstieg der Temperatur in den nächsten 24 Jahren so gering, dass ihn niemand spüren wird und keine Wetterphänomene durch diese geringfügige Abweichung beeinflusst werden. Dieser modellierte, praktisch nicht messbare Anstieg der zukünftigen Temperaturen sollte gegen die Zehntausende von Menschenleben abgewogen werden, die laut Studien, die im „Journal of Internal Medicine“ der American Medical Association sowie von der Internationalen Energieagentur (IEA) veröffentlicht wurden, durch einen erweiterten Zugang zu Klimaanlagen gerettet werden könnten. Während periodischer Hitzewellen in Ländern, in denen normalerweise hohe Temperaturen herrschen, entwickelt sich der flächendeckende Einsatz von Klimaanlagen rasch zur besten Möglichkeit, Leben zu retten.
„Der fehlende Zugang zu Raumklimatisierung setzt einen Großteil der Weltbevölkerung einem hohen Risiko für Hitzestress aus, was sich negativ auf das thermische Wohlbefinden, die Arbeitsproduktivität und die menschliche Gesundheit auswirkt“, heißt es in dem IEA-Bericht. „Der Zugang zu wirksamer Kühlung hat Zehntausende von Menschenleben gerettet … Die durchschnittliche jährliche Zahl der durch Klimaanlagen verhinderten hitzebedingten Todesfälle hat sich verdreifacht und belief sich im Zeitraum 2019–2021 auf schätzungsweise 190.000 gerettete Menschenleben pro Jahr.“
Die Unterschiede bei den gesundheitlichen Folgen und der Arbeitsproduktivität zwischen Paris, London und Berlin einerseits sowie Houston, Las Vegas und New Orleans andererseits im Sommer sind nicht auf extreme Hitze oder den Klimawandel, sondern auf die Verfügbarkeit von Klimaanlagen zurückzuführen. Wie der Meteorologe Anthony Watts kürzlich feststellte, verfügen mehr als 90 Prozent der amerikanischen Haushalte über eine Klimaanlage. Krankenhäuser, Pflegeheime, Schulen, Büros, Einkaufszentren und Privathäuser bieten allesamt Schutz vor gefährlicher Hitze. Europa hat einen anderen, tödlichen Weg eingeschlagen. Nur etwa 20 Prozent der Haushalte in ganz Europa verfügen über eine Klimaanlage, und in UK liegt dieser Anteil bei weniger als 5 Prozent.
Trotz der offensichtlichen das Lebens rettenden und verbessernden Vorteile von Klimaanlagen verbieten die Regierungen in Europa weiterhin aktiv deren Nutzung, was zu mehr Unbehagen, Leid, Krankheit und sogar zum Tod führt.
Angesichts dieser Tatsache ist es unverantwortlich, dass Europas Politiker die breitere Einführung und Nutzung von Klimaanlagen aktiv verhindern!
Ein Hindernis für den Ausbau der Klimatisierung in Europa ist die veraltete Strominfrastruktur. Das europäische Stromnetz kann den zusätzlichen Strombedarf nicht decken, der für eine flächendeckende Einführung von Klimaanlagen erforderlich wäre. Das europäische Stromnetz ist zu stark von schwankender, unzuverlässiger Wind- und Solarenergie abhängig. Dies macht deutlich, dass eine erweiterte und verbesserte, zuverlässige Strominfrastruktur sowie zuverlässige Erzeugungsquellen erforderlich sind. Um die Stromversorgung in Europa auszubauen, muss Europa die Klimapolitik beenden, welche die Stilllegung von Grundlastkraftwerken erzwungen hat, die mit fossilen Brennstoffen wie Kohle betrieben werden. Diese zuverlässigen Energiequellen können – im Gegensatz zu Wind- oder Solarenergie – Klimaanlagen Tag und Nacht am Laufen halten, egal ob Wind weht oder nicht.
Wenn die europäischen Entscheidungsträger in dieser Frage weiterhin den Kopf in den Sand stecken und die Schuld weiterhin dem Klimawandel zuschieben, anstatt ihre eigene Klima- und Energiepolitik zu hinterfragen, könnten Regierungswechsel notwendig werden, um das Problem zu lösen. Eine stärkere Beachtung dieses Themas in den Mainstream-Medien und den sozialen Medien ist geboten. Tatsächlich ist es für zahlreiche Menschen buchstäblich eine Frage von Leben und Tod.
H. Sterling Burnett, Ph.D., (hsburnett@heartland.org) is the Director of the Arthur B. Robinson Center on Climate and Environmental Policy at The Heartland Institute, a non-partisan, non-profit research organization based in Illinois.
Link: https://redstate.com/heartlandinstitute/2026/07/15/europes-heat-crisis-is-of-its-own-making-
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
- Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
- Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
- Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
- Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
- Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
- Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Über Uns->Kontakt"Warum keine Klimaanlage für PV-Betreiber?
Wer eine PV-Anlage auf dem Dach hat, hat in aller Regel an heißen Tagen im Sommer einen Stromüberschuß, den er ins Netz einspeist und auch noch eine Vergütung erhält. Weil das alle machen, führt das sommers und tagsüber zu einem STromüberschuss in Deutschland, der teuer ins Ausland entsorgt. wird.
Ich hab mich schon immer geärgert, weshalb wir anderen einserseits die Einspeisung und dann die Vernichtung ins Ausland zahlen müssen, dazu die Netzgebühren. Wir werden also dreimal gerupft.
Abhilfe: Bei Stromüberschuß erhält der PV-Einspeiser überhaupt kein Geld oder wird gesperrt ohne Ausgleich. Er kann für seinen Überschuss eine Haus-Klimaanlage betreiben. Mit dem Vorteil fürs Stromnetz. Aber kühlt kostenlos sein Haus, aber durch Wärmeabgabe wird die UHI-Wirkung seines Wohnortes vergrößert.
Also mal ehrlich. Ich habe Hitze mein Leben lang bis heute ausgehalten. Im Hochsommer ist es eben warm. Warum sollte ich mir für 1 Woche oder vielleicht auch 2 Wochen im Jahr eine Klimaanlage anschaffen. Und bei 2 Wochen im Jahr, heißt das noch lange nicht 2 Wochen am Stück. Was sind das heute alles für Schneeflöckchen. In meinem Leben habe ich schon viel Hitze ausgehalten, in der afrikanischen Wüste, in Indien in einem Palasthotel, was KEINE Klimaanlage hatte usw. usf. Das bisschen was hier warm wird, ist doch nur, wie fast jedes Jahr so. Ich rede jetzt nicht wegen 1 oder 2 Grad mehr. Das merkt man dann doch gar nicht mehr, falls man nicht von irgendwelchen Klimafanatikern kirre gemacht wird, wie ich heute im Blumenladen erlebte. Die Frau war böse auf mich, weil ich ihre Blumen kritisierte, die ich kaufte, und machte es an der Hitze von 40 Grad fest. Bei uns im Wohngebiet gab es keine 40 Grad dieses Jahr, was ich ihr auch sagte. Punkt.
Im Krankenhaus ist das aber eine völlig andere Sache oder in Pflegeheimen. Nur, kann man und will man das Geld dafür ausgeben, wo der Kranken- und Pflegesektor schon wegen Waffen und Plakatwände für die Ukraine und unserer eigenen Bewaffnung so geschröpft wird?
Ganz so einfach ist es leider nicht. Ich hatte einige Zeit eine Split-Anlage im Wohnzimmer. Im Wohnzimmer war es dann trotz dröhnender Hitze immer angenehme 24 Grad kühl (kälter sollte man sie bei Hitze nicht einstellen). Im Rest der Wohnung war es sehr warm. In der Lage sind ständige leichte Erkältungen nicht vermeidbar, die ganze Wohnung zu kühlen wäre viel zu aufwendig, vor allem bei den hohen Stromkosten.
Momentan habe ich einen Monoblock, der geht bei über 30 Grad in die Knie und ist zudem extrem laut. Spätestens nächstes Jahr wird es dann wieder eine Split-Anlage und ich werde im Wohnzimmer übernachten müssen, denn im warmen Schlafzimmer bekommt man kein Auge zu, wenn man den Tag im gekühlten Wohnzimmer verbracht hat.
In der Türkei oder in Ägypten sind Klimaanlagen der Standard, zumindest in Städten und die lassen die Klimaanlage tagsüber wenn niemand zu Hause ist voll laufen und stellen sie aus, sobald sie zurück kommen, so hat man gekühlte Wände und vermeidet die lästigen Erkältungen. Die Kilowattstunde dürfte dann allerdings nicht mehr als 7 Ct. kosten.
Welche Hitzekrise??
1975
Rudi Carrell – Wann wird’s mal wieder richtig Sommer
Da gab es bis zu 40 Grad im Schatten Wir mussten mit dem Wasser sparsam sein. https://www.youtube.com/watch?v=KzEOvy DcVas
Erderwärmung bescherte Römischem Reich fette Jahre
Olivenbäume, Weinreben und anderes, was man eher aus wärmeren Regionen kennt, warf vor 2000 Jahren auf britischem Boden Erträge ab. Tacitus (58-117), der so akkurate römische Historiker, hat es der Nachwelt überliefert.
2019_09_25
https://www.welt.de/geschichte/article149773123/ Erderwärmung-bescherte-Roemischem-Reich- fette-Jahre.html
Im Mittelalter wuchsen in Deutschland Zitronenbäume.In England wurden ebenfalls Wein und Olivenbäume angebaut. Es war wärmer als heute, Mittel- und Nordeuropa hatte seine Blütezeit! TERRA-X
2023_08_26
24.50min-25.50min
https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/wein-eine-geschichte- durch-die-jahrtausende-doku-100.html
https://www.tagesschau.de/wetter/wetterthema/klimamachtgeschichte-100.html
2025_10_24
Ein Artikel, der Klimaanlagen fordert, aber mit falschen Begründungen!
So mit dieser: Klimaanlagen tragen nur in vernachlässigbarem Maße zur Kohlendioxidbelastung der Atmosphäre bei.
Richtig Ist: Es ist vollkommen egal, ob Klimaanlagen überhaupt etwas zur CO2-Belastung beitragen, mehr CO2 in der Stadt erhöht keine Temperaturen. Das hat doch die Sprengung der Nordstream-Pipeline gezeigt.!! Das laut Voodoo-Treibhauslehre 25 bis 50mal erhitzungsstärkere Methan ist ausgetreten und lag in zigfachen erhöhten Konzentrationen vor. Und? Keinerlei Wärmehotspots konnten über der Austrittsstelle gemessen werden.
Es gab keine wärmende Rückstrahlung über der Ostsee, auch nicht nachts. Und da soll die Rückstrahlung doch laut dem deutschen Nobelpreisträger Hasselmann stärker wirken.
Während Europa unter einer Hitzewelle leidet, die aufgrund fehlender Klimaanlagen bereits Hunderte Menschenleben gefordert hat,…
Ja, da ist der gute H. Sterling Burnett vom The Heartland Institute ein Opfer der europäischen Klimaprogaganda geworden. Bei den Toten sind Badeunfälle mitgezählt. Trotzdem sind es stets weniger als in den anderen Jahreszeiten. In meinem Heimatort hatten wir im Juni genau 1 Beerdigung, der Schnitt sind drei monatlich. Von November bis April meistens vier und mehr.
Nun wohne ich zwar in keiner Stadt, aber in Stuttgart werden die Menschen wohl genauso intelligent sein wie bei uns auf dem Land: an heißen Tagen läßt man die Rolläden runter und hat dafür nachts die Fenster auf. In meinem Schlafzimmer betrug die Temperatur über 10 Tage etwa 25 Grad tags und nachts, was ich als älterer Mensch als angenehm empfunden habe. So warm wie im Altersheim auch im Winter die Zimmer beheizt sind.
Was will ich sagen: Es gab überhaupt keinen Hitzesommer bisher, auch meine 2 Hunde haben sich normal verhalten. Und der Sommer ist zu 53/92 vorbei.
Ob die Politiker in Europa die Klimaanlagen vehement ablehnen, damit sich die Statistiken von Kälte- und Hitzetoten zugunsten der Letzteren verändern können? Ich will es nicht glauben, weil sie ja zeitgleich mit aller Macht auch an der Dekarbonisierung im Winterhalbjahr arbeiten. Es wird im Klimawahn zu den erneuerbaren Energien immer deutlicher, soviel Hellbrisen kann es im Winter gar nicht geben, um auch nur ansatzweise die Dunkelflauten überstehen zu können, damit die guten Stuben ausreichend das eigene Fell erwärmen können. Hierzulande wissen die meisten Leute immer noch nicht, die Kälte frisst ihre Angehörigen mit dem Faktor 8-10 mehr dahin als die Hitze, selbst in Indien und China steigen diese Zahlen sogar noch weiter an. Gibt es Hitzetote, müssen wir meist von einem konkreten menschlichen Versagen sprechen, entweder weil Ruhe- und Trinkpausen bei der Arbeit, beim Sport oder in der Schule nicht eingehalten werden oder die Pflege von betreuten, meist älteren Personen unzureichend erfolgte. Dennoch werde ich auch Klimaanlagen nicht per se lobhudeln, denn gerne erinnere ich mich an meine Frau, die nach Dienstreisen oft krank aus Asien zurück kam, weil dort überall Klimaanlagen exzessiv übersteuert wurden. Vielleicht sollten wir uns tatsächlich mehr mit „optimalen Temperaturen“ beschäftigen, die nach kardiovaskulären Studien bei 23,2° C liegen dürften. Überwinternde Ruheständler von hier wissen wovon ich spreche (Foto).
Wer die Physik nur als Ahnungsloser kennt, glaubt offensichtlich, dass die Klimaanlage selbst Wärme erzeugt. Das ist natürlich grottenfalsch. Eine Klimaanlage bewegt warme Luft an einen anderen Ort. Natürlich macht sie das als elektrisch betriebenes Gerät nicht alles total verlustfrei, aber die im Kompressor arbeitenden Elektromotoren arbeiten wie die gehypten Motoren in E-Mobilen nahe 100 % Wirkungsgrad.
Wer also „global“ denkt und nichts von dem Bereich versteht, in dem sich Physik abspielt, kann natürlich mit der Vokabel Klimaanlage sehr viel im Bereich Klimawandel anfangen, immerhin kommt ja in beiden Wörtern „Klima“ vor.
Aber, wenn man den Unterschied nicht versteht oder verstehen kann, muss man einfach nur blöde sein – und das erfordert seit tausenden Jahren keine Anstrengung!
Gehen Sie mal an einem warmen Tag an Auto vorbei, dessen Klimanlage gerade auf Hochtouren läuft, z.B. kurz nach der Rückkehr des Fahrers von einem längeren Aufenthalt in einem Gebäude. Sie werden sich wundern, was da an warmer Luft unter dem Auto hervorkommt.
Das ist ja auch logisch, weil die Kälte im Auto die Nutzenergie und die Abwärme, die von der Autoklimaanlage ausgestoßen wird, die „Abfallenergie“ ist und nach dem Carnotschen Wirkungsgrad muss die Abwärmeenergie größer sein als die Kühlenergie.
Das Gleiche gilt für die Städte, in denen Klimaanlagen arbeiten. Sie sind deutlich wärmer als gleich große Städte mit ähnlicher Bebauung und Vegetation, aber ohne Klimaanlagen. Elektrische Energie wird in Kälte und vor allem Wärme umgewandelt.
Das ist richtig, und ergänzend: Gehen Sie mal im Winter durch eine beheizte Stadt und virtuell vor 100 Jahren in die viel kleinere gleiche Stadt mit den armen Deutschen, wo nur ein Zimmer beheizt war, dazu keine Autos und sonstigen Wärmeerzeuger. Das ist der in 100 Jahren sich entwickelnde UHI-Effekt, der in den Temperaturreihen der DWD-Wetterstation München, Berlin-Tempelhof ect. verborgen mitwirkt und zu einer zusätzlichen Wintertemperaturerwärmung der DWD-Temperaturreihen geführt hat.
Nix mit CO2 als Temperaturtreiber.
Stimmt Herr Kowatsch – nix mit CO2 als Temperaturtreiber. Der echte Temperaturtreiber ist die zunehmende Urbanisierung, besonders in städtischen Ballungsgebieten. Für weltweite Beobachtungen steht die Datenbank National Centers for Environmental Information für alle zur Verfügung.
Hier ein Beispiel der Wärmeentwicklung für München-Nymphenburg seit 1875.
Mit steigenden Temperaturen – blaue Linie – fallen die Heizgradtage (HTDD) – orange Linie – in den Städten.
Für Deutschland lässt sich dies beispielsweise besonders deutlich für dicht besiedelte Städte beobachten, welche im 2. Weltkrieg zerstört und hinterher verstärkt wieder aufgebaut wurden. Weiter so – Herr Kowatsch.
Nachtrag zu Herrn Kowatsch
Hallo lieber Webmaster
Auf den Beitrag von Josef Kowatsch habe ich eine von mir angefertigte Grafik eingefügt, welche nur als mit kryptischen Buchstaben mit x-Zeilen dargestellt wird und nicht als Abbildung. Wie man zu seinem Text noch ein dazugehöriges Bild anfügt ist hier nicht erkennbar. Wie denken Sie darüber?
Keine Ahnung. Es geht eben kein Bild rein. Der Kommentar war dann übrigens verschwunden.
Alina Alanka 23. Juli 2026 21:14
In der Zeile mit den Formatierungsknöpfen gibt es rechts separat einen kleinen Knopf mit einen stilisierten Berg drauf.

Geht man mit der Maus drüber, steht da: „Ein Bild an den Kommentar anhängen“. Einfach da drauf drücken …
Leider haben Sie nicht verstanden, was ich geschrieben habe. Die Wärme des Fahrzeuginneren wird nach außen verlagert, Verluste entstehen bei der Klimaanlage zusätzlich, das ist aber nicht die entscheidende zusätzliche Wärme, mit und ohne Carnot-Prinzip. Sie können ja einmal bezüglich der Verluste eine Abschätzung liefern.
das ist menschengemachter Klimawandel, aber völlig ohne Treibhauseffekt durch CO2
Eine Wärmepumpe ist doch auch nichts anderes, als eine Klimaanlage, nur andersrum. Und die Abwärme vom Kühlschrank erwärmt die Küche ebenfalls mit.
Aber ohh, vielleicht kommen jetzt die Grünen auf die Idee, Kühlschränke verbieten zu wollen, weil die „Umwelt“ aufheizen – allerdings nicht so sehr wie Solaranlagen
Die Motoren mögen einen hohen Wirkungsgrad haben, aber der Kompressor muss doch ganz schön Arbeit leisten und die gibts leider nicht umsonst.
Gehen Sie davon aus, dass ich das nicht weiß? – Aber genau dafür haben wir doch 30.000 Windräder!