Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

  • Nahtlose Maitemperaturen von der Vergangenheit bis heute
  • Die Maierwärmung begann bei uns erst 1987/88 mit einem Temperatursprung
  • Der Mai wird in Deutschland seit 1988 nicht mehr wärmer, CO₂ steigt jedoch gewaltig.

Den diesjährigen Mai 2026 im heutigen Deutschland geben wir nach vorläufiger Auswertung von mtwetter mit 13,9°C an. Die letzte Maiwoche war bereits sommerlich heiß. Der heurige Maischnitt liegt deutlich über dem Mittelwert seit 1881 (Schnitt 12,4°C). Der 2026er-Schnitt ist jedoch ermittelt mit den heutigen ca. 2000 Messstationen, die an ganz anderen, nämlich wärmeren Plätzen stehen wie vor über 100 Jahren und mit ganz anderen Messmethoden erfasst werden. Wir hatten damals ein ganz anderes Deutschland mit anderen Außengrenzen. Im Artikel übernehmen wir die Maitemperaturreihen wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) sie ins Internet stellt und führen keine Korrektur durch zur besseren (richtigen) Vergleichbarkeit heute und früher. Wir stellen lediglich fest, die Temperaturermittlung mit den heutigen Wetterstationen und den heutigen Messmethoden erfasst, ergibt einen höheren Maitemperaturschnitt.

Dieser Mai 2026 war wie im letzten Jahr regenarm mit etwa 65 l/m2, allerdings wie immer ungleich verteilt in Deutschland und bei den Sonnenstunden mit 254 h deutlich über dem Schnitt, siehe Grafiken weiter unten. Auffallend kalt war diesmal die Maimitte vom 11. bis 20. Mai, wobei die Eisheiligentage besonders kalt waren. Dafür entschädigte dann das letzte Maidrittel, vor allem im Süden mit sommerlich heißen Temperaturen. Hierzu vorweg eine kleine Grafik mit den deutschlandweiten Durchschnittstemperaturen, Mai 2026, wie sie der DWD veröffentlicht.

Abb. 0: Schön zu sehen sind die besonders kalten Eisheiligen 2026 und die sommerliche Hitzewelle ab dem 23. des Monats, vor allem tagsüber.

Der DWD beginnt seine Temperaturaufzeichnungen im Jahre 1881, mitten in einer Kälteperiode am Ende der „Kleinen Eiszeit“. Das zeigen uns Wetterstationen, die zeitlich noch weiter zurückreichen, z.B. der Hohenpeißenberg

Hohenpeißenberg (HPB): Messbeginn 100 Jahre früher als DWD-Deutschland

Der Standort der Wetterstation HPB war bis 1936 am direkten Anbau zur Klosterkirche, und zwar an der Nordwand, damals ganzjährig unbeheizt. Seit etwa 65 Jahren steht die DWD-Station in einem neuen DWD-Zentrum, frei stehend und somit den über 200 Mai-Sonnenstunden ausgesetzt, allerdings in einer international genormten Wetterkapsel mit entsprechenden Strahlungsabschirmungen, trotzdem ein wesentlich wärmerer Standort als eine kühle Hausnordwand. Messung: Damaliger erster Wert Mai 1781 genauso wie heute: knapp über 12 Grad. Man beachte den Anfang (Mai 1781) und das Ende, als den Mai 2026 der 246 Jahre langen HPB-Werte-Reihe

Grafik 1: Auffallend ist: 1) Der Mai wurde in den 246 Jahren nicht wärmer, das zeigt uns die ebene Trendlinie für diesen langen Zeitraum. Der ermittelte Maischnitt auf dem HPB liegt bei 10°C über die 246 Jahre. 2) Die Jahre um 1881, dem DWD-Messbeginn für ganz Deutschland befinden sich in einer leichten Kältedepression, die etwa 1 Grad unter dem Schnitt liegt. 3) Die wirklichen warmen Maimonate liegen lange zurück, die meisten sind vor 1881, dem Beginn der DWD-Deutschland-Messreihe.

Man sieht deutlich die Kältedelle in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, die sich bis ins 20.te Jahrhundert hineinzieht.

Nochmals anzumerken wäre, dass die Station Hohenpeißenberg im Jahre 1936 verlegt wurde, nämlich von der kalten Nordwand der im Mai sowieso unbeheizten Klosterkirche etwa 20 m tiefer auf das heutige freie DWD-Plateau. Die Station steht ganztägig in der Sonne, falls die Sonne scheint und das war diesmal der Fall. Außerdem sind die Messeinrichtungen inzwischen digitalisiert und werden rundum erfasst. Die Mannheimer Stundenerfassung in der einstigen Wetterhütte ist abgeschafft.

Mit dieser DWD-Vorzeigestation HPB ist unsere Überschrift bereits bewiesen. Und laut Einstein genügt ein Beweis. Kohlendioxid, siehe nächste Grafik 2 hat keinen Einfluss auf den Mai-Temperaturverlauf auf dem Hohenpeißenberg.

Im Vergleich zum Temperaturverlauf auf dem HPB verläuft die bekannte Kohlendioxidkonzentrationsgrafik der Atmosphäre ganz anders.

Die Keeling Kurve, gemessen am Mouna Loa seit 1958 bei einem Vulkan, Zeitraum davor geschätzt von UC San Diego, siehe hier.

Grafik 2a: Steiler CO₂-Konzentrationsanstieg in der Atmosphäre seit 1958, dem Messbeginn. Am 25. Mai 2026 schon über 430 ppm. Im Jahre 1781, den Temperaturaufzeichnungen auf dem HPB sollen die CO₂- Konzentrationen laut Grafikquellenangabe noch bei sehr niedrigen 280 ppm gewesen sein.

Erg: Die CO₂-Konzentration sind seit Messbeginn auf dem Mouna LOA, also seit 1958 stark gestiegen, die Maitemperaturen überhaupt nicht. Damit ist die Behauptung der CO₂-Erwärmungsangstmacher, fast allein CO₂ bestimme die Temperaturen, eindeutig falsch. CO₂ ist kein Temperaturregelknopf!!! Die beiden Kennlinien verlaufen vollkommen unterschiedlich. Es gibt keinerlei Korrelationen und damit auch keinen Ursachenzusammenhang.

Abb. 2b: Laut dem linksgrünen Geschäftsmodell CO₂-Klimapanikmache sollen ausschließlich Treibhausgase, und aus dieser Gruppe hauptsächlich das „umweltschädliche“ CO₂ für die starke Temperaturzunahme der letzten Jahrzehnte verantwortlich sein. CO₂ sei der Haupttemperaturregler. Der DWD zeigt mit seinen Temperaturdaten, dieses Geschäftsmodell hat eine grottenfalsche Grundlage. Also weg mit dieser CO₂-Klimaerwärmungslüge der UN: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Merke: Kohlendioxid hat keinen erkennbaren Einfluss auf die Maitemperaturen am HPB

Frage an den Leser: Wie würde der Maiverlauf aussehen, wenn die Station HPB 1936 nicht von der Nordwand der Klosterkirche an den heutigen sonnenscheinreichen wärmeren Standort im Südwesten des Berges versetzt worden wäre?

Antwort: Wir hätten sogar einen negativen Verlauf der Trendlinie, also eine Maiabkühlung seit 1781!!! auf dem Hohenpeißenberg. Das ist überraschend. Die wissenschaftliche Frage wäre, wie stark wäre die Maiabkühlung seit 1781 auf dem HPB bis heute? Doch auf diese Frage soll hier nicht weiter eingegangen werden. Uns interessiert nicht eine Wetterstation, sondern mehr die DWD-Deutschlandtemperaturreihen, die aber erst später beginnen.

Die DWD-Deutschlandtemperaturreihen des Maimonates

Wir haben erwähnt, dass der Beginn der DWD-Messreihen in einer Kältedelle liegt. Mit einem Beginn dieser Messreihen schon 3 Jahrzehnte später als vom DWD zeigt sich ein erstaunliches Bild.

Grafik 3: Jeder Ausschlag stellt einen Monat Mai in den aufeinanderfolgenden Jahren dar bis heute. Das Ergebnis ist überraschend.

Auswertung der DWD-Temperaturreihe Deutschlands

  1. Von 1915, also 72 Jahre bis 1987 zeigt der Mai trotz CO₂-Anstieges keine Erwärmung, sondern sogar eine Abkühlung
  2. Von 1987 auf 1988 erfolgt ein plötzlicher Temperatursprung von etwa 1,5 Grad
  3. Ab 1988 bis heute, also seit fast 40 Jahren zeigt der Monat Mai ebenfalls keine Erwärmung, sondern wieder eine leichte Tendenz zur Abkühlung, allerdings auf einem höheren Temperaturniveau.

Schlussfolgerungen der seriösen Naturwissenschaft:

1) Kohlendioxid kann nicht über 70 Jahre gar nicht oder gar leicht abkühlend wirken 2)Kohlendioxid kann nicht in im Jahre 1987 auf 1988 just zur Gründung des Weltklimarates wie mit einem Zeitzünder versehen plötzlich aufwachen und eine starke Erwärmungswirkung von über einem Grad herbei zaubern, um dann wieder in den Dornröschenschlaf zu verfallen. Solche physikalischen Gaseigenschaften gibt es nicht.

Merke: Die DWD-Grafiken kann man nicht mit einem imaginären, stetig zunehmendem Treibhausgas CO₂ erklären. Es gibt keinen CO₂-Temperaturregelknopf. Der Begriff „Treibhausgas“ ist somit ein Fantasiebegriff aus der Werbebranche, der uns weiter Angst einflößen soll, damit das Geschäftsmodell Klimarettung weiter gefahren werden kann.

Und: Die geschürte Klimapanik vor einer angeblichen Erderhitzung durch Treibhausgase ist frei erfunden. Das IPPC hat auch bereits reagiert und das hysterische Szenario zurückgenommen. Bei uns gilt jedoch immer noch das raffinierte Geschäftsmodell der Klimahysteriker, das über Angst- und Panikmache unser Geld will in Form einer CO₂-Steuer oder völlig überhöhten Energiepreisen. Ziel ist die Zerstörung unserer Demokratie und die Zerstörung Deutschlands. Dieser Planet braucht keine Klimarettungsmaßnahmen, weil die angeblich bevorstehende Klimakatastrophe eine Erfindung der Voodoo-Wissenschaft wie vom PIKI Potsdam ist.

Die DWD-Grafiken zeigen: Entweder wirkt CO₂ überhaupt nicht erwärmend oder nur in unbedeutendem Maße oder sogar unbedeutend abkühlend.

Bitte nicht vergessen: Es handelt sich um Original-DWD-Angaben, die nicht bzgl. der zunehmenden Wärmeinseleffekte der Messstationen von früher zu heute nicht trendbereinigt sind. Allerdings findet sich der Temperatursprung 87/88 auch bei WI-armen Stationen und in ganz Mittel-und Westeuropa!!! siehe hier. Bei WI-armen Stationen ist die leichte Abkühlungsphase auf dem letzten Temperaturplateau seit 1988 zudem stärker ausgeprägt, siehe Grafik 5a/b.

Richtig bleibt aber die Feststellung: Der Klimawandel, d.h. die Erwärmung im Mai begann in Mitteleuropa erst 1987 auf 1988 mit einem Temperatursprung und nicht seit der Industrialisierung!!!!

Damit haben wir aber ein Problem. Wenn nicht Kohlendioxid den Temperatursprung verursacht hat, wer oder was dann? Was sind die tatsächlichen Gründe des immer währenden Klimawandels?

Die richtige Erklärung, wir finden mindestens 5 Gründe des höheren Wärmeplateaus seit 1988

1) Natürliche Ursachen: Die Änderung der Großwetterlagen. Rein statistisch haben die Südwestwetterlagen im Mai wie in allen Monaten zugenommen und die kälteren nördlichen und östlichen Wetterlagen abgenommen. Das zeigt u.a. die Zunahme des Saharastaubes, der mit Süd- und Südwestwind zu uns getragen wird. Doch es gibt viele andere Gründe für natürliche Ursachen von Klimaänderungen. Hier sei auf die ausführlichen Artikel von Stefan Kämpfe verwiesen (auch hier)

2. Die plötzliche Zunahme der Sonnenscheindauer: Mit der plötzlichen Drehung der Windrichtung auf mehr südliche Wetterlagen haben die Maisonnenstunden von 1987 auf 1988

Zugenommen, was zugleich auch ein positives Ergebnis und eine positive Wirkung der gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen ist. Deswegen hat die Strahlungswirkung auch zugenommen. Mehr Sonnenstunden ist tagsüber einerseits eine natürlich Erwärmung, andererseits wird dadurch auch die Höhe der Wärmeinseleffekte gesteigert. Der flächendeckende Wärmeinseleffekt ist deshalb seit 1988 stärker angewachsen, als im Zeitraum bis 1987

Leider erfasst der DWD die Sonnenstunden für Deutschland erst seit 1951. Trotzdem ergibt sich bereits ein eindeutiger und erstaunlicher Zusammenhang zwischen Sonnenstunden und Temperaturverlauf.

Grafik 4: Die Sonne schien keinesfalls gleichmäßig im Monat Mai der letzten 76 Jahre. Neben den jährlichen Differenzen sind die beiden Trendlinien bemerkenswert. Man beachte 87/88

Ergebnis: Die Sonnenstunden sind ab 1951 bis 1987 stark gefallen, das hat den Mai damals kälter gemacht. Aufgrund der Änderung der Großwetterlagen erfolgte ab 1987 auf 1988 plötzlich ein starker Anstieg der Sonnenstunden auf ein höheres Niveau. Das hat den Mai plötzlich wärmer gemacht. Auf diesem höheren Wärmeplateau mit mehr südlichen Wetterlagen befindet sich der Mai noch heute.

3. Der zunehmende Wärmeinseleffekt: Die Standorte der DWD-Stationen sind aufgrund der Bebauung wärmer und Asphaltierungen einst grüner Natur wärmer geworden, und sie werden weiter wärmer. Dazu nimmt die Flächenversiegelung in Deutschland laufend zu, was den Wärmeinseleffekt des letzten Frühlingsmonats ständig erhöht, (derzeit ist ein Siebtel der Gesamtfläche Deutschlands versiegelt) siehe Flächenversiegelungszähler. Aktueller Stand: 50 900 km²

Vergleich der Trendlinien einer wärmeinselarmen Station und einer Wärmeinselstation in Bayern, München und Hof.

Grafik 5a/b: Wetterstation München Stadtmitte und Hof im wachsenden Gewerbegebiet. München kühlt ab. (Minuszeichen vor der Formel). In der Wärmeinsel Hof steigen die Temperaturen.

Ergebnis: In München in der Stadtmitte wird der Mai kälter, im Gewerbegebiet Hof leicht wärmer. Das ist kein Widerspruch. In der Tat stimmen die Messungen des DWD. Dazu unsere Erklärungen: München ist eine städtische Wetterstation, mit einem hohen städtischen WI-effekt, (engl. UHI). Wegen der Stadtwärme viel wärmer als im Gewerbegebiet Hof, das außerhalb der Stadt liegt, siehe Trendlinienhöhe zwischen 14 und 15 Grad, in Hof bei 12 Grad.

Aber der UHI-Effekt von München ist längst ausgereizt, in der Innenstadt ist bereits alles bebaut, es kommt nichts mehr an bebauter Fläche hinzu, bzw. an grüner Fläche weg. Somit nimmt der Wärmeinseleffekt in der Stadtmitte Münchens seit 1988 kaum mehr zu. Der UHI ist hoch, wächst aber nicht mehr. Folge: München zählt seit 40 Jahren zu den eher WI-armen Wetterstationen, (allerdings mit einem hohen UHI-Effekt) so komisch das auch klingen mag.

Anders bei Hof: Die Wetterstation Hof stand einst außerhalb der Stadt, dort ist nach der Wende ein Gewerbegebiet entstanden, die neue vierspurige Bundesstraße, zugleich auch Autobahnzubringer, führt direkt an der DWD-Wetterstation vorbei. Der WI->Effekt hat stark zugenommen nach der Einheit.

4. Niederschläge im Monat Mai. Sie sind zunehmend seit 1988 und damit genau das Gegenteil der Medienmeldungen über ständig zunehmende Trockenphasen und Dürren. Die südlichen und SW-Strömungen seit 1988 brachten mehr Mai-Niederschläge und damit eine höhere Verdunstungskälte in Bodennähe, vor allem bei ländlichen Wetterstationen. In der Stadt mit dem Großteil an versiegelten Flächen fließt der Regen sofort in die Kanalisation, es verdunstet viel weniger Wasser. Insgesamt wird der zunehmende Mairegen auch ein Grund sein (aber nur einer von mehreren), dass der Mai im Gegensatz zu anderen Monaten, seit 1988 bis heute nicht wärmer wird, sondern sogar leicht abkühlt, vor allem nachts, siehe Grafik 7 und dann im Teil 2.

Grafik 6: Der Niederschlag im Monat Mai hat seit 1988 zugenommen. 2025 und 2026 lag jedoch deutlich unter der steigenden Trendlinie, jedoch immer noch im unteren Mittelfeld seit 1988. Der Mai machte auch diesmal die Natur grün und brachte keine Trockenheit übers Land.

5. Eine statistische Erwärmung. Die Erfassung der Tagestemperaturen durch Flüssigkeitsthermometer in der Wetterhütte wurde abgeschafft, ebenso die Abschaffung der Tagesmittelerrechnung mittels Mannheimer Stunden, ersetzt durch eine rundum digitale Tageserfassung. Zudem wurden auch Wetterstationen durch Tausch an wärmere Plätze verlegt. Also eine statistische Erwärmung vor allem in den letzten 3 Jahrzehnten.

Zu diesem Thema haben wir vor vier Jahren eine vierteilige Reihe aufgelegt, siehe hier:

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Nebenbei: Die Windhäufigkeit hat allgemein seit 1988 abgenommen wie Stefan Kämpfe in seiner acht Artikeln lange Reihe beschrieben hat. Schlecht für die Windräder bzw. für die alternative Stromerzeugung.

Sicherlich gibt es noch eine Vielzahl an weiteren Gründen, weshalb es in Mittel- und Westeuropa 1987/88 zu einem plötzlichen Temperatursprung auf ein höheres Niveau gab. Wir rufen die Leser auf, noch weitere mögliche Gründe zu nennen und zur Diskussion zu stellen. So funktioniert der Wissenserwerb in der Wissenschaft.

Halten wir fest: Die Änderung der Großwetterlagen brachten ab 1988 die zusätzliche Maiwärme für das höhere Wärmeplateau, auf dem wir uns heute noch befinden. Vor allem im letzten Maidrittel, nach den Eisheiligen nahmen Süd- und SW-Wetterlagen zu. Allerdings wird der Mai seit 1988 in Deutschland wieder kälter, vor allem nachts. Das zeigen wir in der nächsten Grafik. Die Maiennachttemperaturen im Vergleich zur steigenden CO₂-Konzentration

Grafik 7: Die Mainächte, erfasst als Tmin nehmen in Deutschland seit 1988 deutlich ab. Im Gegensatz dazu sind die CO₂-Konzentrationen der Atmosphäre im gleichen Zeitraum deutlich angestiegen, wobei der Anstieg in den letzten 20 Jahren immer schneller erfolgt.

Erg: Vor allem die Mainächte werden kälter, und das widerspricht der Threibhaushypothese. Nach dieser hätten vor allem die Nächte wärmer werden sollen. Der deutsche Physiker Hasselmann, Nobellpreisträger von 2021, will dies sogar aus Satellitendaten erkannt haben. Der DWD mit seinen nächtlichen Maitemperaturdaten beweist ihm das Gegenteil

Wir halten fest:

Die globalen CO₂-Konzentrationen steigen, der Mai wird nicht wärmer, er kühlt eher ab, vor allem nachts sehr deutlich. Zwischen den Temperaturverläufen des Monats Mai und dem CO₂-Anstieg besteht keinerlei erkennbarer Zusammenhang, also keinerlei Korrelationen. Und damit ist die Treibhauserwärmungslehre falsch, sie ist eine Irrlehre.

Die Verfasser leugnen jedoch nicht die physikalischen Eigenschaften des Moleküls CO₂, übrigens ein lineares Molekül und nicht gewinkelt, das im IR-Bereich absorbiert und sofort wieder emittiert. Aber die von einigen Physikern daraus abgeleitete Erwärmung der Atmosphäre konnte bislang nicht nachgewiesen werden. Es gibt lediglich theoretische Berechnungen mit fiktiven Computerspielmodellen, aber genauso viele theoretischen Gegenrechnungen von namhaften Physikern. Es gibt auch keinerlei für uns positive technische Erfindungen, die auf einem CO₂-Erwärmungseffekt beruhen würden. Somit hat die vom IPCC behauptete hohe Klimasensitivität von 2 bis 5 Grad keinen Versuchsbeweis. Und CO₂ gar als Temperaturregelknopf, eine Vorstellung, welche von der linksgrünen politischen Glaubenssekte verbreitet und nun sogar Eingang ins Grundgesetz gefunden hat, existiert schon gar nicht. Man muss die Wahrheit so deutlich aussprechen. Eine Falschlehre hat Eingang ins Grundgesetz gefunden. Damit ist den nur auf Klima-Klagen ausgerichteten NGOs wie die Deutsche Umwelthilfe, Tür und Tor geöffnet, um sinnvolle Natur- und Umweltpolitik zu verhindern, um das Geschäftsmodell der Klimapanik am Laufen zu halten

Der Monat Mai zeigt: Die Erwärmungslehre mit CO₂ als Haupttemperaturtreiber ist eine bewusste Irrlehre.

Deren einziger Sinn ist, unter der Bevölkerung eine Klimaangst zu erzeugen, ähnlich der Sündenangst im Mittelalter. Leider ist diese Angstmache bei Kindern und Jugendlichen schon vielfach gelungen. Die angeblichen CO₂ Klimawandel-Beweise anhand Katastrophenmeldungen wie Hochwasser, Taifune sind eine Folge diverser Ursachen, meist ein Behördenversagen, oftmals jedoch einfach nach bekannter Medienart vollkommen übertrieben. Bei der CO₂-Treibhaustheorie handelt sich um einen wissenschaftlichen Irrtum. Allerdings ein gewollter Irrtum. Es ist ein Geschäftsmodell auf falschen naturwissenschaftlichen Denk- und Rechengrundlagen aufgebaut. Die daraus abgeleitete Klimapanik, siehe Terrororganisation „letzte Generation“ ist gewollt und will unser Geld. Die bezahlten NGOs sind die Infanterie dieses Geschäftsmodelles. Das uns geraubte Geld soll unser Gewissen beruhigen, das man uns zuvor erzeugt hat. Ein Loskauf von einer erfundenen CO₂-Schuld. Das CO₂-Geschäftsmodell ist dem Sündenablasshandelsmodell der Kirche im Mittelalter nachempfunden. Nur raffinierter. Panische Gewissensangst erzeugen, von der man sich freikaufen kann. Die CO₂-Steuer macht uns arm, ein nimmer versiegende Geldeinnahme der Interessengruppen, hilft jedoch überhaupt keinem Klima. Das beschreibt auch Prof. Ganteför in diesem Video. Man braucht die Panik für das Geld, das man uns weiter rauben will.

Mai- Klima in der Zukunft: Wie der Wonnemonat Mai sich weiterentwickelt wissen wir nicht. Auch wenn der Hohepeißenberg seit fast 250 Jahren keine Maierwärmung zeigt, muss das nicht immer so bleiben. Das Klima ändert sich stetig. Es gibt kein über Jahrhunderte konstantes Klima. Wir hoffen, dass die derzeitige Abnahme der Maitemperaturen, das Kälter- werden bald beendet ist. Eine Folge des kälter werdenden Wonnemonates ist: Mai und April gleichen sich an

Grafik 8: DWD-Maitemperaturverlauf oben (braunorange) und der Aprilverlauf unten, seit 25 Jahren holt der April auf und nähert sich dem Mai. Die Grafik zeigt aber auch: beide Monate haben ein Ende der Erwärmung erreicht.

Wie wird es weitergehen? Natur- und Umweltschutz bleiben weiterhin wichtig: Wir wissen auch nicht, ob die wärmende Landschaftszerstörung durch Bebauung und Trockenlegung und damit die Ausweitung der Wärmeregionen im selben Maße sich fortsetzen wird wie uns der Versiegelungszähler momentan anzeigt. (etwa 40 ha/täglich). Ein Umdenken in der Bevölkerung, vor allem der Landwirte bei der Trockenlegung von Naturflächen, Wiesen, Äcker und Wäldern deutet sich an, was hoffnungsfroh stimmt. Der Niederschlag muss wieder dort gehalten werden, wo er niedergeht. Früher bei weniger Niederschlag gab es sogar zusätzliche Weiherwiesen, Lachenwiesen, Auwiesen, Tümpel und Teiche in den Landschaftssenken.

Naturschutz ist das Gebot der Stunde gegen Hochwasser bei normalem Starkregen und Gewitter, das wollen wir in nächsten Bild zeigen.

Zum Bild: So müssen Bäche wieder aussehen, der Betrachter steht auf einer Brücke, die an der Sohle nur eine mittlere Wassermenge durchlässt. Bei Starkregen und Gewittern staut sich der Bach in den „Feuchtwiesen“ links und rechts des Bachverlaufes zurück. Aber auch die Pflanzen und Bäume nehmen Regenwasser auf und speichern es in ihren Zellen. Foto: Kowatsch

Zum WI-effekt: Die Aufnahme entstand Ende April und man beachte das fehlende Grün der Bäume. Draußen in der freien Fläche, vor allem in feuchter Umgebung mit dem natürlichen Bewuchs der Auwiesen ist es wesentlich kälter als in einer Wärmeinsel. Aber hier stehen keine DWD-Wetterstationen mehr.

Demgegenüber steht das Geschäftsmodell Klimaschutz, das überhaupt nichts mit Natur- und Umweltschutz zu tun hat. Im Gegenteil, die angeblichen Klimaschutzmaßnahmen wie Windräder und Frei-PV-Anlagen mit den zusätzlichen Hochtemperaturfreileitungen erwärmen zusätzlich die Luft und zerstören die Landschaft. Wirkliche Naturschützer bekämpfen deshalb das politisch indoktrinierte Klimaschutz-Geschäftsmodell.

Natur- und Umweltschutz ja, Klimaschutz ist ein Geschäftsmodell, das auf der CO₂-Klimalüge aufgebaut ist.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass CO₂ das Schöpfungsgas schlechthin ist und die momentane Konzentration mit 0,043% eine viel zu geringe Konzentration aufweist. Die doppelte Konzentration wäre für das Leben auf der Erde bestimmt besser. Und wir verlangen noch dazu: der optimale Kohlendioxid-Konzentrationsbereich für die Atmosphäre und für die ökologische Vielfalt auf dieser Erde muss endlich wissenschaftlich erforscht werden.

Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

 

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