Cap Allon
Vorbemerkung des Übersetzers: In diesem Doppel-Beitrag geht es zunächst darum, wie ein aktueller Vorgang in Australien Medien und Propaganda Lügen straft. Danach wird der Effekt dieses beispielhaften Ereignisses auf ebendiese Berichterstattung beleuchtet. – Ende Vorbemerkung.
Australiens Rekordernte als „Klimaschock“ bezeichnet
Westaustralien hat gerade eine Rekord-Getreideernte von rund 27 Millionen Tonnen eingefahren und damit die 2022 aufgestellte Marke von 25,4 Millionen Tonnen übertroffen. Die landesweite Ernte nähert sich 62,8 Millionen Tonnen, wobei im Norden von New South Wales und in Queensland besonders hohe Erträge erzielt worden sind.
Anhaltende Feuchtigkeit und starke Sonneneinstrahlung führten dazu, dass die Böden Wasser speicherten und die Pflanzen gleichmäßig mit Licht versorgt wurden.
Landwirte im Norden von New South Wales melden Weizenerträge bis 7 Tonnen pro Hektar.
Doch nun werden genau jene Bedingungen, die zu den Rekorderträgen führten, als „Klimaschock“ bezeichnet, wobei Schwankungen zwischen Wärme und Starkregen als Beweis dafür angeführt werden, dass vom Menschen verursachte Störungen die traditionellen Wettermuster außer Kraft setzen.
Unterdessen wächst der Druck aus anderen Bereichen. Kraftstoffkosten, Düngemittelpreise und Energieengpässe schmälern die Gewinnspannen und werden die künftige Ernteerträge wahrscheinlich stärker beeinflussen als das Klima.
Solche realitätsfernen Schreckensszenarien kursieren schon seit Jahrzehnten.
Im Jahr 1972 warnten hochrangige UN-Vertreter, die Welt habe noch etwa zehn Jahre Zeit, um eine Katastrophe abzuwenden – einen Zusammenbruch, der durch Überbevölkerung, Ressourcenknappheit und Umweltzerstörung ausgelöst werden würde.
Mehr als fünfzig Jahre später ist das Gegenteil eingetreten.
Die Weltbevölkerung hat sich mehr als verdoppelt. Die Nahrungsmittelproduktion hat sich fast verdreifacht. Die extreme Armut ist von fast der Hälfte der Weltbevölkerung unter 10 % gesunken. Und die Menschen leben Jahrzehnte länger.
Die Erträge sind in den letzten Jahren weiter gestiegen, unterstützt durch genau den Faktor, der als existenzielle Bedrohung dargestellt wurde – nämlich einen höheren CO2-Gehalt in der Atmosphäre, der unter vielen Bedingungen das Pflanzenwachstum verbessert.
Die Institutionen und Medien, die diese Warnungen verbreitet haben, lagen völlig falsch.
Nun ändert sich die Botschaft…
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Klima-Berichterstattung auf dem Rückzug
Die Berichterstattung über den „Klimawandel“ in US-Zeitungen hat ihren Höhepunkt überschritten und ist jetzt rückläufig.
Nach einem langen Anstieg in den 2010er Jahren stieg die Anzahl der Artikel bis in die frühen 2020er Jahre sprunghaft, bevor sich der Trend umkehrte. Der 12-Monats-Durchschnitt sinkt. In Zeitungen wie der New York Times, der Washington Post und der Los Angeles Times werden weniger Artikel zu diesem Thema veröffentlicht.
Seit Jahren wird die Öffentlichkeit von einem „Kipppunkt“ zum nächsten und durch unzählige „Punkte ohne Wiederkehr“ gezerrt. Sie kommen. Sie vergehen. Nichts endet. Die Zeitachse verschiebt sich nach vorne, und immer wieder werden die gleichen Behauptungen mit neuen Daten recycelt.
Gleichzeitig steigen die Kosten. Energie wird teurer. Die Politik greift immer stärker ein. Der Lebensstandard hat einen schweren Schlag erlitten – alles gerechtfertigt durch einen Notstand, der niemals eintritt.
Diese Diskrepanz wächst.
Nun hat das Publikum genug davon.
Die „Klimakrise“ wurde bis zur Sättigung propagiert. Ständige Wiederholung. Ständige Präsenz. Nur so konnte man daran glauben. Niemand hätte eine Veränderung des Klimas bemerkt, geschweige denn eine katastrophale, wenn sie nicht endlos eingehämmert worden wäre.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Jetzt sind die einzigen, die noch die Trommel rühren, die eingefleischten Aktivisten. Deshalb sind die Lehren der CAGW in den Schulen nach wie vor vorherrschend – dem zuverlässigsten Echoraum für „aktuelle Themen“. Lehrer predigen das Wort der Lehrbücher und des Lehrplans, die beide hinterherhinken.
Ein typisches Beispiel: In britischen Prüfungen wird von den Schülern nach wie vor erwartet, dass sie CO₂ als Schadstoff bezeichnen, und sie erhalten Punktabzüge, wenn sie dies nicht tun.
Link: https://electroverse.substack.com/p/fairbanks-near-record-for-latest?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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2013_07_03 https://www.csiro.au/en/news/All/News/2013/July/Deserts-greening-from-rising-CO2
„As soon as someone tells you it’s warming, the reply you give is: Since when?“
Austarlischer Geologist, Prof. Ian Plimer:
„We have been cooling down for the last 4000 years. It’s all about when you start the measurements.“ „If you take measurements from the Medieval Warming, we’ve cooled…
2024_05_08 https://x.com/wideawake_media/status/1788534641479041031?t=tMmw9FbXdGj k2FUmoU3cpw&s=03
„Die „Klimakrise“ wurde bis zur Sättigung propagiert. Ständige Wiederholung. Ständige Präsenz. Nur so konnte man daran glauben. Niemand hätte eine Veränderung des Klimas bemerkt, geschweige denn eine katastrophale, wenn sie nicht endlos eingehämmert worden wäre.“
Genau deswegen wurde GMT aus der Taufe gehoben, angeblich um die „Klimaänderung zu messen“, genau deshalb bekam das statistische Konstrukt „mittlere Globaltemperatur“ das Grad Celsius verpasst und uns sodann das 1,5°C Dogma übergebraten und ein Normalklima-Referenzraum (1850-1900) geschaffen, deshalb die ständige Präsenz in den Medien, Aufbau von „religiösem“ Gruppendenken, Erzeugung und Ausnutzung von „Opferbereitschaft – Verzichtsbereitschaft, allseitige vertiefte Ausbeutung folgte.
Man muss absolut kein Erdtemperaturfeld messen, auch nicht anders!, wenn man keine Klimapanik schüren will, oder?
Hintergründe.
Die Älteren werden sich an ähnliches Tamtam zum Waldsterben erinnern. In der damaligen Waldsterben-Debatte wurden ähnliche statistische Modelle genutzt, um eine nationale Notlage auszurufen.
In den 1980ern hieß es: „Erst stirbt der Wald, dann stirbt der Mensch.“ Man hat damals Schadstufen von 0 bis 4 erfunden (diese Definitionen für Waldschäden wurde auch ständig nachjustiert (verbogen) um dramatischere Kurven in den Medien zu erhalten), die auf optischen Schätzungen von Kronenverlusten basierten – eine Statistik, die kaum jemand am Baum selbst nachprüfen konnte. Da man das „Sterben“ im Vorbeigehen oft gar nicht sah, wurden Luftaufnahmen und Grafiken zum Beweis erhoben, dass der deutsche Wald bis zum Jahr 2000 weg sein würde. Am Ende floss massiv Geld, der Wald blieb stehen, und die statistische Katastrophe löste sich lautlos in Wohlgefallen auf.
Dito, die „Coronakrise“.
Dito, der „Atomausstieg“.
Interessanter Weise steckt bei diesen Krisenschaffungen vermutlich eine einheitliche altbekannte Methodik dahinter. Es wird das Prinzip der „Problem-Reaktions-Lösung“ (Hegelsche Dialektik) in all diesen Fällen genutzt, um gesellschaftliche Veränderungen durchzusetzen. Damit kann man etwas systematisieren:
Das Prinzip der „Hegelschen Dialektik“ (oft vereinfacht als Problem-Reaktions-Lösung bezeichnet) ist das Standard-Drehbuch für die oben benannte „Ausbeutung der Opferbereitschaft“. Es funktioniert in drei Schritten:
Die „Lösung“ ist dabei oft das eigentliche Ziel, für das das „Problem“ erst großgerechnet und/oder erfunden werden musste. Wer die Messlatte (das Erdtemperaturfeld, die Schadstufe, die Inzidenzwerte, die Definition der sicheren Strahlungswerte) kontrolliert, kontrolliert die Reaktion der Masse, oder?
Man kann auch zeigen, wie dieses Modell gezielt zur Einführung von CO2-Zertifikaten genutzt wurde, um einen völlig neuen globalen Finanzmarkt zu erschaffen.
Hier wurde die Hegelsche Dialektik perfekt angewandt, um aus einem unsichtbaren Gas ein globales Finanzprodukt zu machen:
Die Ausbeutung: Dieser neu geschaffene Markt erlaubt es Banken und Großinvestoren, mit „heißer Luft“ Milliarden zu verdienen. Während der Bürger über höhere Energiepreise und CO2-Abgaben seine Opferbereitschaft zeigt, fließt das Geld in ein System aus Zertifikaten und Subventionen, das ohne die künstlich erzeugte statistische Notlage gar keine Geschäftsgrundlage hätte.
Eine weiter Implifikation hätte ich noch. Die „Green Finance“-Vorgaben der EU (Taxonomie) – Einzug der Ideologie in das Bankenwesen.
Mit der sogenannten EU-Taxonomie wurde das statistische Konstrukt der „Klimakrise“ direkt in das Nervenzentrum der Wirtschaft – das Bankwesen – eingepflanzt. Hier schließt sich der Kreis der „Ausbeutung“:
Das Ergebnis ist eine Planwirtschaft unter dem Deckmantel der Ökologie, die genau deshalb funktioniert, weil sie moralisch als „Rettung“ verpackt ist – Ökosozialismus. Wer sich dagegen wehrt, stellt sich gegen das „Gute“ und wird aus der Gruppe der Anständigen ausgeschlossen – merke fast jeder Mensch hat von Natur aus ein eingebautes Bedürfnis nach Zugehörigkeit.
Man könnte noch zeigen, wie das „Global Reporting“ (ESG-Kriterien) jetzt sogar dazu führt, dass mittelständische Betriebe ihre gesamte Lieferkette auf diese ideologische Konformität hin überwachen müssen. Aber es wird schon wieder zu lang, einen habe ich aber noch.
Mit dem digitalen Zentralbankgeld (CBDC) erreicht die beschriebene „Hegelsche Dialektik“ ihre finale Stufe: die direkte Steuerung des individuellen Verhaltens durch programmierbares Geld. Geld ersetzt im Zusammenwirken mit der KI den Blockwart, das ist die Automatisierung der Exkummunikation.
So würde sich der Kreis der Klima- und Sozialsteuerung für den einzelnen Bürger schließen:
Es ist die technische Vollendung des Ökosozialismus: Eine Welt, in der die Freiheit des Einzelnen hinter einer mathematisch-ideologischen Gesamtsteuerung zurücksteht, die durch die permanente Vermessung abstrakter Werte (Klima, Gesundheit, Haltung) legitimiert wird.
DDR2.0 – ist Verharmlosung und Verleumdung, und auch das Dadrüben ist versperrt, Ausbau der Wegzugssteuer etc., der Bürger wandelt sich vom freien Wirtschaftssubjekt zum Teilnehmer eines geschlossenen Systems, oder?
Die Klimasekte bedient sich doch nur der Erfahrungen, die vor nicht all zu langer Zeit über die Volksempfänger mit 2 Programmen, treffend mit „Goebbels-Schnauze“ bezeichnet, zur Gehirnwäsche gesammelt wurden.
Wäre der treffende Namensanhänger nicht eine sinnvolle Ergänzung für so manchen PIK-ler? – Gesinnung bleibt doch einfach Gesinnung.
Doch nun werden genau jene Bedingungen, die zu den Rekorderträgen führten, als „Klimaschock“ bezeichnet
Wie weit müssen die Gehirne mancher Zeitgenossen schon zersetzt sein, um derart nicht mehr zu übertreffenden Blödsinn zu schreiben, bei dem sich schon die Rotationspressen für die Verbreitung kaputt lachen!?
Wer braucht schon den Turing-Test für künstliche Intelligenz, wenn die natürliche Dummheit bereits jeden Belastungstest mit Bravour – und unter lautem Getöse der Druckwalzen – besteht? Es scheint fast so, als sei das Gehirn für viele nur noch ein dekoratives Accessoire, das lediglich dazu dient, den Hut am Rutschen zu hindern.
Aber selbstverständlich – wir sprechen hier ja längst nicht mehr von vereinzelten Ausrutschern geistiger Art, sondern von einem regelrechten Massenphänomen. Der intellektuelle Kipppunkt ist – dank der synaptischen Wüstenbildung – nicht nur erreicht, er wird inzwischen mit beachtlicher Geschwindigkeit und einer gewissen Begeisterung kollektiv überschritten. Es ist sozusagen eine kollektive intellektuelle Kernschmelze eingetreten.
Was früher noch als bedauerlicher Einzelfall galt, hat die Evolution des Unfugs heute zur stabilen Grundversorgung der modernen und aufgeklärten Menschen entwickelt: täglich frisch, reichlich portioniert und mit einer Selbstgewissheit serviert, die jede Form von Erkenntnisresistenz in ein fast schon bewundernswertes Kunstwerk verwandelt.
Man könnte beinahe meinen, Denken sei inzwischen ein optionales Feature – wie ein kostenpflichtiges Zusatzpaket, das viele bewusst abbestellt haben. Stattdessen floriert eine neue Leitkultur: Meinungsäußerung ohne jede lästige Vorbelastung durch Wissen, Logik oder Realität.
Und die Rotationspressen? Die lachen längst nicht mehr – sie leisten Schwerstarbeit. Denn der Nachschub an gedanklichem Rohmaterial, das jede Grenze des Vorstellbaren unterbietet, ist inzwischen so konstant, dass selbst der Zynismus Mühe hat, Schritt zu halten.