Andrew Sibley, THE DAILY SCEPTIC
Jedwede Rechtfertigung für Ed Milibands „Netto-Null“-Klimapolitik, ob real oder imaginär, ist mit der offiziellen Abkehr des IPCC vom beängstigendsten Szenario RCP8.5 hinfällig geworden. Selbst Tony Blair erkennt inzwischen, dass das Streben nach „Netto-Null“ ungerechtfertigt und schädlich für Großbritannien ist.
Es ist nun 20 Jahre her, seit 2006 der „Stern-Bericht über die Ökonomie des Klimawandels“ veröffentlicht worden ist: ein Bericht, der von Gordon Brown, dem damaligen Schatzkanzler, in einer Labour-Regierung unter Premierminister Tony Blair in Auftrag gegeben worden war. Dieser Bericht leitete den Kurs von UK hin zu einer wahnwitzigen, kohlenstofffeindlichen Politik, die – gestützt auf unrealistische Szenarien – zur Verarmung der Nation beiträgt. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass Blair nun die Abkehr von „Netto-Null“ fordert: Als der Bericht veröffentlicht wurde, warnte er vor der Katastrophe, die durch Untätigkeit entstehen würde. Es war seine Regierung, die den Weg für die überzogene Klimapolitik ebnete, die wir heute haben, und die Verängstigung der Menschen war ein Instrument des Risikomanagements, wie Lord Giddens am 1. März 2005 im Oberhaus feststellte.
Der Stern-Bericht behauptete, das Risiko der globalen Erwärmung sei so groß, dass eine unmittelbare Gefahr für den internationalen Lebensstandard bestehe. In Wirklichkeit stellte der Bericht jedoch völlig unrealistische Behauptungen hinsichtlich der Bewertung der Erwärmung und der wirtschaftlichen Auswirkungen auf. Er behauptete unverfroren, es bestehe ein Risiko von mehr als 50 %, dass die globalen Temperaturen bis zum Ende des Jahrhunderts um 5 °C steigen würden. In diesem Szenario würden die Kosten der Untätigkeit 5 % des globalen BIP pro Jahr betragen. Der Bericht forderte die Nationen auf, dringend zwischen 1 % und 2 % des BIP aufzuwenden, um die Kohlendioxidemissionen um 80 % zu senken. Dies war praktisch ein Aufruf zur wirtschaftlichen Selbstgeißelung. Das in Sterns Bericht skizzierte beängstigende Szenario basierte auf dem „Special Report on Emissions Scenarios“ (SRES) und dessen starkem A2-Pfad, der sich zu dem uns bekannten RCP8.5 entwickelte. Die Representative Concentration Pathways (RCPs) wurden erstmals 2007 vorgeschlagen und im „Fünften Sachstandsbericht“ (AR5) des IPCC von 2014 übernommen. Obwohl RCP8.5 ein extremes und unwahrscheinliches Szenario war, wurde es, wie sein Vorläufer SRES A2, von Klimaalarmisten weithin als „Business-as-usual“-Szenario behandelt.
Lord Nigel Lawson, ehemaliger Finanzminister in der Regierung Thatcher, äußerte sich 2006 in einem Vortrag für das Centre for Policy Studies kritisch zum Stern-Bericht. Daraus entstand das 2008 veröffentlichte Buch „An Appeal to Reason“. Lawson wies auf die Unsicherheit in den IPCC-Modellen hin: Der SRES-A1-Szenario-Pfad beispielsweise wies eine Bandbreite von 1 °C bis 6 °C Temperaturanstieg bis 2100 auf (2,0 °C bis 5,4 °C für A2). Angesichts dieser Bandbreite muss das Szenario mit dem hohen Temperaturanstieg als wenig wahrscheinlich angesehen werden, sicherlich weit unter 50 %.
Lawson kritisierte ferner, dass diese Hochszenarien von unrealistischen Wachstumsraten der Bevölkerung ausgegangen seien und die Effizienz der Energienutzung nicht genau modelliert hätten. Die Energieintensität sei in den letzten 50 Jahren zurückgegangen. Was die wirtschaftlichen Kosten in der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelproduktion angeht, habe der Stern-Bericht den Nutzen höherer Kohlendioxidkonzentrationen für das Pflanzenwachstum (globale Begrünung) nicht berücksichtigt und die Fähigkeit der Landwirte übersehen, sich durch den Anbau anderer oder widerstandsfähigerer Pflanzen bei Bedarf an ein sich wandelndes Klima anzupassen.
Lawson wies darauf hin, dass die Kosten für die Dekarbonisierung der Wirtschaft ungewiss seien, aber enorm sein würden. Er nannte Zahlen (zu Preisen von 2006) zwischen 80 und 1.100 Milliarden Dollar pro Jahr weltweit, wobei die Kosten vor allem auf die westlichen Nationen entfallen würden. Die höheren Zahlen sind wahrscheinlich, wenn die Gesellschaft schneller zur Reduzierung der CO₂-Emissionen übergeht, was Stern forderte. Der Aufbau einer Infrastruktur für erneuerbare Energien erfordert zudem Subventionen und eine Absicherung in Form von Kraftwerken, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Die Kosten der Dekarbonisierung würden auch ärmere Verbraucher und Länder stärker belasten, insbesondere weil die Preise für fossile Brennstoffe und die Subventionen zwangsläufig steigen müssen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Stern-Bericht das Risiko eines Temperaturanstiegs um 5 °C bis zum Jahr 2100 falsch eingeschätzt und die wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels überbewertet hat, da er weder die Anpassungsfähigkeit der Landwirtschaft noch den wirtschaftlichen Nutzen der globalen Erwärmung in bestimmten Fällen berücksichtigt hat. Der Bericht hatte zudem die extrem hohen Kosten für die Abschaffung fossiler Brennstoffe aus der Wirtschaft nicht berücksichtigt. Wenn man diese Fehler anerkennt, entfällt jede Rechtfertigung für eine Reduzierung der CO₂-Emissionen um 80 % (oder 100 %, d. h. Netto-Null).
Stattdessen argumentierte Lawson, es sei vorteilhafter, Investitionen stattdessen in die Anpassung an den Klimawandel zu lenken. Die Verpflichtung des Westens bestehe dann darin, ärmeren Nationen durch Entwicklungsprogramme Finanzmittel und technologisches Know-how zur Verfügung zu stellen. Ein Grund dafür ist, dass einige der Probleme, mit denen Gesellschaften konfrontiert sind, nicht neu sind, wie beispielsweise der Anstieg des Meeresspiegels, und daher würde eine direkte Eindämmung durch Entwicklung auch ohne die Frage des Klimawandels einen verbesserten Schutz bieten.
Die gleichen wirtschaftlichen Argumente wurden in den letzten Jahren weitergeführt, wobei RCP8.5 oft als „Business as usual“ behandelt wurde, obwohl es vom IPCC mittlerweile offiziell als unwahrscheinliches Szenario eingestuft wird. Ähnlich wie bei den Fehlern des Stern-Berichts ging das Szenario von einem massiven Anstieg der Kohleproduktion und höheren Bevölkerungswachstumsraten aus, während technologische Fortschritte bei der Energieeffizienz außer Acht gelassen wurden. So hat sich beispielsweise die Energieeffizienz des Verbrennungsmotors in 50 Jahren fast verdoppelt. Dennoch wurde RCP8.5 in den letzten Jahren weiterhin herangezogen, um das Streben nach Netto-Null zu rechtfertigen. Die Auswirkungen, wenn wenig oder gar nichts unternommen wird, um von der Nutzung fossiler Brennstoffe wegzukommen, werden überbewertet, während die Kosten für Maßnahmen unterbewertet oder in Subventionen versteckt werden, die an die Verbraucher weitergegeben werden.
Es wird immer offensichtlicher, dass jegliche Rechtfertigung für die Netto-Null-Ziele widerlegt wurde, wie selbst Tony Blair festgestellt hat. In einem kürzlich erschienenen Vorwort zu einem Bericht des Tony Blair Institute for Global Change mit dem Titel „The Climate Paradox: Why We Need to Reset Action on Climate Change“ schrieb er, dass „jede Strategie zum Scheitern verurteilt ist, die entweder auf einem kurzfristigen ‚Ausstieg‘ aus fossilen Brennstoffen oder auf einer Begrenzung des Verbrauchs basiert“. Er stellte fest, dass die Bevölkerung zunehmend skeptisch gegenüber übertriebenen Klimaschutzmaßnahmen ist, wenn andere Nationen nicht mitziehen. Gleichzeitig merkte er an, dass der Ton und die Argumente der Klimapanikmacher „von Irrationalität durchzogen“ seien. Natürlich hat Blair die Einrichtung energieintensiver KI-Rechenzentren und die Förderung digitaler Ausweise im Blick, und er fordert nach wie vor den Einsatz extrem teurer Technologien zur Kohlenstoffabscheidung, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Die wirtschaftliche Begründung für eine 80-prozentige Reduzierung des CO₂-Ausstoßes – oder „Netto-Null“, wie es heute heißt – war von Anfang an fehlerhaft, beruhte sie doch auf unrealistischen Annahmen in den düstersten Klimaszenarien. Doch nun, da der RCP8.5-Pfad offiziell als unplausibel anerkannt ist, gibt es keinen Grund mehr, das Ziel der Netto-Null weiter zu verfolgen. Die wirtschaftliche Argumentation sollte nun darauf abzielen, Investitionen in die Entwicklung von Strategien zur Eindämmung von Überschwemmungen und Dürren weltweit zu lenken (unabhängig davon, ob diese infolge des Klimawandels zunehmen oder nicht), kombiniert mit verbesserten Wettervorhersagen und Wirkungsmodellierungen sowie dem entsprechenden Technologietransfer in Entwicklungsländer.
Andrew Sibley is a semi-retired chartered meteorologist with an MSc in Environmental Decision-Making and an MPhil in Theology.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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https://youtube.com/shorts/mr7J9wrUroI?si=TwT7DmjJh2aUJISU
Ist alles ganz gut und schön, für Deutschland aber irrelevant. Hier macht man munter weiter. Wie sonst sollte man Gelder für Drohnen eintreiben, als mit der Luftsteuer? Man will schließlich kriegstüchtig werden und da ist jeder Cent, um das zu werden, wichtig.
Das Verfahren in Vancouver ging von 2011 bis 2019 Michael Mann hat keine Beweise für seine Behauptungen (Hockeyschläger) vorgelegt https://www.bccourts.ca/jdb-txt/sc/19/15/2019BCSC1580.htm
Global Temperature Change…Climatologist Cliff Harris 2014.04.13 https://youtu.be/yegKl2nKBQI?t=38
Und beim Aufbau der Sozialismen vergaßen noch jedes mal die überzeugten Funktionäre das Wohl der Menschen – „Jedem nach seinen Leistungen und Fähigkeiten“ zeigte überraschenderweise in der Praxis, dass dies am planwirtschaftlichen Ende nur immer mehr Mangel erzeugte.
Und bei der Rettung des Klimas ist den neuen eifrigen Funktionären schon wieder das Wohl der Menschen abhanden gekommen – „Netto Null“ steht am klimatistischen Ende für Null im Portemonnaie der Vielen – um erst dann zu begreifen: arm werdende Länder können weder Subventionen noch sozialen Ausgleich leisten.
Zu fragen wäre noch, wie geht es dem Klima hernach, oder?
Das Wohl der Menschen hatten die Funktionäre in der Vergangenheit wohl schon als Ziel im Blick. Weil es aber mit ihren unrealistischen Vorgaben nicht geklappt hat, waren natürlich die Menschen daran Schuld. Die Lebensumstände der Menschen haben sich dann natürlich verschlechtert, was zu immer mehr Unmut unter denselben geführt hat. Um diesen Unmut zu unterdrücken wurde das System immer diktatorischer und drakonischer und ineffizienter. Usw. usw. usw. . . . bis zum Kollaps.
Die gleichen Nullinger, Fanatiker und Systemlinge sind heute wieder am Werk. Leider in Positionen in denen sie größten Schaden anrichten können und auch anrichten. Sind interne Maßnahmen erfolgreich oder müssen es wieder externe richten? Man wird sehen.
… waren natürlich die Menschen daran schuld. Klar, das Klima ist schließlich menschengemacht, oder? Weniger davon, wär das was?
Lieber Herr Lange,
das Zitat von Marx lautet: Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen.
Ich lese EIKE seit geschätzt 4 Jahren und habe seitdem einiges über die physikalisch/-thermodynamischen Bedingungen zum Wetter und zu Klimaänderungen erfahren. Ihre Beiträge und einige wenige anderer Kollegen um EIKE schätze ich sehr, ebenfalls die von Clintel; will sagen, sie haben mich bereichert.
Zur Planwirtschaft: die chinesische Wirtschaft der letzten 40 Jahre – unter der Führung der kommunistischen Partei – hat gezeigt, dass so etwas funktionieren kann. Das Wirtschaftswachstum verlangsamt sich zwar, ist aber mit ca. 4% noch ausreichend. Allerdings ist es für junge Leute schwierig, einen Arbeitsplatz zu erreichen. Noch ist die Unzufriedenheit gering.
Gesellschaftssystem:
Chinas konfuzianische Herrschaftsprinzipien forderten von den Kaisern, Unruhen im Volk zu verhindern, indem sie die Selbstversorgung und den Wohlstand der Bürger schützten, ähnlich wie dies wirtschaftliche Unterdrückung einschränkte.
Die griechische stoische Philosophie spiegelte wider, was Anthropologen als universelles Merkmal aller frühen Volkswirtschaften mit geringen Überschüssen erkannt haben: das Problem, wie man mit Reichtumssucht, „Geldgier“ und deren Tendenz zum persönlichen Egoismus umgeht, die das soziale Gleichgewicht und den Zusammenhalt bedrohen. Ein Lösungsversuch bestand darin, Demokratie zu schaffen, doch wie Aristoteles hervorhob, neigte Demokratie unweigerlich dazu, sich zu einer Oligarchie zu entwickeln. Und da sind wir heute.
1968 gründete David Rockefeller zusammen mit Aurelio Peccei und Alexander King einen neomalthusianischen Think Tank, The Club of Rome. 1971 veröffentlichte der Club of Rome einen zutiefst fehlerhaften Bericht, Limits to Growth, der ein Ende der Zivilisation, wie wir sie kannten, aufgrund des raschen Bevölkerungswachstums in Verbindung mit Ressourcen wie Öl vorhersagte; er basierte auf gefälschten Computersimulationen einer Gruppe von MIT-Computerwissenschaftlern. 1974 erklärte der Club of Rome mutig: „Die Erde hat Krebs und der Krebs ist der Mensch.“ Dann: „Die Welt steht vor einer beispiellosen Reihe ineinandergreifender globaler Probleme, wie Überbevölkerung, Nahrungsmittelknappheit, nicht erneuerbare Ressourcen [Öl – Öl – Oil-e.] Erschöpfung, Umweltzerstörung und schlechte Regierungsführung. David Rockefeller und Maurice StrongMit Abstand der einflussreichste Organisator von Rockefellers ‚Nullwachstum‘-Agenda Anfang der 1970er Jahre war David Rockefellers langjähriger Freund, ein milliardenschwerer Ölmann namens Maurice Strong.
Der Kanadier Maurice Strong war einer der wichtigsten frühen Vertreter der wissenschaftlich fehlerhaften Theorie, dass menschengemachte CO2-Emissionen von Transportfahrzeugen, Kohlekraftwerken und der Landwirtschaft einen dramatischen und beschleunigenden globalen Temperaturanstieg verursachen, der „den Planeten“ bedroht, die sogenannte globale Erwärmung.
Als Vorsitzender der Earth Day-Konferenz 1972 in Stockholm förderte Strong eine Agenda zur Bevölkerungsreduktion und zur Senkung des Lebensstandards weltweit, um „die Umwelt zu retten“.
Strong legte seine radikale ökologische Agenda dar:
„Ist nicht die einzige Hoffnung für den Planeten, dass die industrialisierten Zivilisationen zusammenbrechen? Ist es nicht unsere Verantwortung, das herbeizuführen?“ Durch seine neue Freundschaft mit David Rockefeller erhielt Strong im Alter von 18 Jahren eine Schlüsselposition bei den Vereinten Nationen unter UN-Schatzmeister Noah Monod. Die UN-Mittel wurden bequemerweise von Rockefellers Chase Bank verwaltet. Dies war typisch für das Modell der „öffentlich-privaten Partnerschaft“, das Strong einsetzte – privater Gewinn aus der öffentlichen Regierung. Erdgipfel I und Rio ErdgipfelBis 1971 wurde Strong zum Unterstaatssekretär der Vereinten Nationen in New York und zum Generalsekretär der bevorstehenden Earth Day-Konferenz, der United Nations Conference on the Human Environment (Earth Summit I) in Stockholm, Schweden, ernannt. Im selben Jahr wurde er außerdem zum Treuhänder der Rockefeller Foundation ernannt – die seinen Start des Stockholm Earth Day-Projekts finanzierte. [x] In Stockholm wurde das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) mit Strong als Leiter ins Leben gerufen.
Bis 1989 wurde Strong vom UN-Generalsekretär zum Leiter der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 ernannt, kurz UNCED („Rio Earth Summit II“). Er überwachte die Ausarbeitung der UN-Ziele für die „nachhaltige Umwelt“, der Agenda 21 für nachhaltige Entwicklung, die die Grundlage von Klaus Schwabs Great Reset bildet, sowie die Gründung des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC) der UN. Strong, der ebenfalls Vorstandsmitglied des Davos WEF war, hatte arrangiert, dass Schwab als wichtiger Berater beim Rio Earth Summit fungierte.
Als Generalsekretär der UN-Rio-Konferenz beauftragte Strong außerdem einen Bericht vom Club of Rome, The First Global Revolution, verfasst von Alexander King, der zugab, dass die CO2-Behauptung zur globalen Erwärmung lediglich eine erfundene Täuschung sei, um Veränderungen zu erzwingen:
„Der gemeinsame Feind der Menschheit ist der Mensch. Auf der Suche nach einem neuen Feind, der uns einen könnte, kamen wir auf die Idee, dass Umweltverschmutzung, die Bedrohung durch globale Erwärmung, Wasserknappheit, Hungersnot und Ähnliches das Ideal erfüllen würden.
All diese Gefahren werden durch menschliches Eingreifen verursacht, und nur durch veränderte Einstellungen und Verhaltensweisen können sie überwunden werden. Der wahre Feind ist also die Menschheit selbst.“ [xi]
Präsident Clintons Delegierter in Rio, Tim Wirth, gab dasselbe zu und erklärte:
„Wir müssen das Thema der globalen Erwärmung überwinden. Selbst wenn die Theorie der globalen Erwärmung falsch ist, werden wir in Bezug auf Wirtschafts- und Umweltpolitik das Richtige tun.“ [xii]
In Rio führte Strong erstmals die manipulative Idee der „nachhaltigen Gesellschaft“ ein, die in Bezug auf dieses willkürliche Ziel definiert wurde, CO2 und andere sogenannte Treibhausgase zu eliminieren.
1992 in Rio, wo er Vorsitzender und Generalsekretär war, erklärte Strong:
„Es ist klar, dass der derzeitige Lebensstil und die Konsummuster der wohlhabenden Mittelschicht – mit hohem Fleischkonsum, dem Verzehr großer Mengen Tiefkühl- und Fertigwaren, der Nutzung fossiler Brennstoffe, Haushaltsgeräten, Klimaanlagen zu Hause und am Arbeitsplatz sowie Vorortwohnungen – nicht nachhaltig sind.“ [xiii]
Zu diesem Zeitpunkt stand Strong im Zentrum der Transformation der UN zu einem Vehikel zur heimlichen Einführung eines neuen globalen technokratischen „Paradigmas“, indem er düstere Warnungen vor dem Aussterben des Planeten und der globalen Erwärmung einsetzte, Regierungsbehörden mit Konzernmacht verschmolz und so ziemlich alles unter dem Deckmantel der „Nachhaltigkeit“ stellte. 1997 überwachte Strong die Erstellung des Aktionsplans nach dem Earth Summit, The Global Diversity Assessment, ein Bauplan für die Einführung einer vierten industriellen Revolution, eine Inventarisierung aller Ressourcen auf dem Planeten, wie sie kontrolliert werden sollten und wie diese Revolution erreicht werden sollte.
Die Oligarchie haben wir (weltweit, in USA wie in Russland, China etc.). Sie ist so stark, dass sie Lügen (Narrative) wie menschengemachter Klimawandel oder P(l)andemie als gegeben in die Welt setzt und Regierungen folgen, um eine kleine Schicht reicher zu machen, die das Geld der Unteren nehmen.
Die Kosten für „Corona“ dürften mittlerweile 800 Mrd. Euro erreicht haben, nicht weit weg von den weit höheren Ausgaben „zur Bekämpfung des Klimawandels“. Trotz der RCP 8.5-Lüge wird weiter in Klimaschutz investiert. Maurice Strong hat seit 1972 die Lüge vorangetrieben und Mächtigen halten sich daran – schließlich ist es ein gutes Geschäft. Für die Reichen.
Diese Bande muss weg. Wer eine Idee hat, dies zu arrangieren, bitte melden. Bei EIKE.
Paul Paternoga
Was die üblichen Klima-Berichterstattungen durch führende Presseorgane anbetrifft, lohnt es sich immer, vor dem Lesen die Vita des jeweiligen Autors zu betrachten.
Es ist auffällig, dass kaum ein Autor eine physikalische Ausbildung hat, obwohl die gängigen Vokabeln üppig in die jeweiligen Artikel verständnislos eingebaut werden. Das erweckt den Schein der Kompetenz, derartige Leute werden oft als „Experten“ gehandelt. Experten sind sie aber nur in der Textmanipulation.
Sucht man weiter in der jeweiligen Vita, findet man höchst selten einmal einen qualifizierten Abschluss. Die Ausdrucksweise in der jeweiligen Vita: „…..hat studiert!“
Nicht einmal ist zu erfahren, was und wo und wie lange. Läge ein qualifizierter Abschluss vor, wäre er totsicher vermerkt. – Mehr ist dazu nicht zu sagen. Das Muster zieht sich durch bis zum ÖRR.
Ja, lassen wir mal die Physiker ran … . Die Pfeifen. Akustisch.
Hans von Storch hat gestern im TV erzählt das RCP8.5 von Anfang an schon unrealistisch war.
Wie so vieles bei den klimapanikern