H. Sterling Burnett, Anthony Watts, Linnea Lueken

„Dies ist ein großer Sieg für die Energie- und Klimarealisten, die seit Jahrzehnten gegen diese unwissenschaftliche Überreglementierung gekämpft haben.“

SCHAUMBURG, ILLINOIS (14. September 2026) — Lee Zeldin, Leiter der Umweltschutzbehörde (EPA), kündigte am Montag die Aufhebung einer Obama/Biden-Verordnung an, welche die Treibhausgasemissionen von Kraftwerken regulierte und darauf abzielte, alle Kohle- und die meisten Erdgaskraftwerke in Amerika stillzulegen.

Die Trump-Regierung geht davon aus, dass diese Änderung der amerikanischen Stromwirtschaft Kosten in Höhe von mehr als 300 Milliarden Dollar ersparen wird. Zeldin hat in früheren Interviews erklärt, dass Kohlendioxid kein Schadstoff sei und dass natürliche Einflüsse – und nicht vom Menschen verursachte Treibhausgasemissionen – die Hauptursachen für die globale Erwärmung seien.
Die folgenden Aussagen von Energie- und Umweltexperten des Heartland Institute dürfen unter Nennung der Quelle verwendet werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Jim Lakely, Vizepräsident und Leiter der Kommunikationsabteilung, unter jlakely@heartland.org.

Das Heartland Institute ist ein nationaler, auf den freien Markt ausgerichteter Think Tank, den das Magazin „The Economist“ als „den weltweit bedeutendsten Think Tank der Skepsis gegenüber dem vom Menschen verursachten Klimawandel fördert“ bezeichnete.

Heartland hat 16 internationale Konferenzen zum Klimawandel organisiert, zuletzt im April 2026, bei der Zeldin als Eröffnungsredner auftrat. Heartland veröffentlichte außerdem die 3.000 Seiten umfassende Buchreihe „Climate Change Reconsidered“ des Nongovernmental International Panel on Climate Change.

„Die Maßnahme von EPA-Administrator Lee Zeldin ist zu begrüßen, kommt jedoch viel zu spät. Das Luftreinhaltungsgesetz (Clean Air Act) lässt keine Beschränkungen für Kohlendioxidemissionen von Kraftwerken zu, so dass die Bemühungen von Biden und Obama, dies durch Verordnungen zu erreichen, von vornherein rechtswidrig waren – weshalb die Gerichte die Aussetzung der Vorschriften für Kraftwerke angeordnet haben.

„Es gibt keine Klimakatastrophe, aber selbst wenn es eine gäbe, liegt es in der Verantwortung des Kongresses – und allein in seiner Verantwortung –, Energie und Emissionen im Rahmen seiner Befugnisse im zwischenstaatlichen Handel zu regulieren. Die EPA sollte so etwas nie wieder versuchen. Danke, Präsident Trump, für diesen Schritt in die richtige Richtung.“

H. Sterling Burnett, Ph.D.
Director, Arthur B. Robinson Center on Climate & Environmental Policy
The Heartland Institute
hsburnett@heartland.org

„In der Kritik an Kohlendioxid werden dessen gut dokumentierte Vorteile allzu oft außer Acht gelassen. Begutachtete Forschungsergebnisse zeigen, dass der Anstieg des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre durch die Steigerung der Photosynthese und des Pflanzenwachstums wesentlich zur Begrünung des Planeten beigetragen und gleichzeitig die Erträge wichtiger Nahrungspflanzen verbessert hat. CO₂ ist schließlich ein unverzichtbarer Bestandteil des Pflanzenlebens, und Satellitenbeobachtungen haben eine weitreichende Zunahme der Vegetation in weiten Teilen der Erde dokumentiert.

Wenn die CO₂-Emissionen von Kraftwerken angeblich den Planeten zerstören, ist eine grünere Erde mit verstärktem Pflanzenwachstum eine unbequeme Tatsache, die weitaus mehr Beachtung verdient. Jede rationale Bewertung von CO₂-Regulierungsmaßnahmen sollte diese messbaren Vorteile neben den behaupteten Kosten berücksichtigen.“

Anthony Watts
Senior Fellow
Arthur B. Robinson Center on Climate and Environmental Policy
The Heartland Institute
awatts@heartland.org

„Es war zu keinem Zeitpunkt angemessen, dass die EPA Kohlendioxid reguliert, ein Gas, das für das Leben auf der Erde unverzichtbar ist. Die Dämonisierung und anschließende Überregulierung von Kohlendioxid und anderen Spurengasen hat zu kolossalen Steigerungen der Energiekosten geführt, was wiederum den Anstieg der Preise für Lebensmittel und andere lebenswichtige Güter und Dienstleistungen verschärft hat.

Alles läuft mit Energie. Es geht nicht einmal nur um die Kosten Ihrer Stromrechnung, sondern um alles, womit Sie täglich zu tun haben. Dies ist ein großer Sieg für die Energie- und Klimarealisten, die seit Jahrzehnten gegen diese unwissenschaftliche Überregulierung gekämpft haben.“

Linnea Lueken
Senior Fellow
Arthur B. Robinson Center on Climate and Environmental Policy
The Heartland Institute
llueken@heartland.org

The Heartland Institute ist eine 1984 gegründete nationale gemeinnützige Organisation mit Sitz in Schaumburg, Illinois. Ihr Ziel ist es, marktwirtschaftliche Lösungen für soziale und wirtschaftliche Probleme zu finden, zu entwickeln und zu fördern. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/09/18/press-release-heartland-institute-experts-applaud-epas-repeal-of-strict-greenhouse-gas-emissions-rule-for-power-plants/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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