Ungleichgewichte im Strahlungsantrieb werden vorwiegend durch Anomalien und Trends in der solaren Oberflächenstrahlung hervorgerufen, die durch Aerosole und die Albedo der Wolken moduliert wird.
Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass von 1750 bis heute über Südasien ein Netto-Strahlungsantrieb (RF) von insgesamt -10,95 W/m² an der Oberfläche herrschte. Dieses negative Strahlungsungleichgewicht – ein Kühleffekt – wurde in erster Linie auf Wechselwirkungen zwischen Aerosolen und Wolken zurückgeführt.
Dieser Wert des Strahlungsantriebs an der Erdoberfläche beinhaltet einen Anstieg der kurzwelligen Absorption um +8,99 W/m² über diesen Zeitraum von 275 Jahren.
Die Studie unterstreicht somit die „dominante Rolle von Aerosol-Wolken-Wechselwirkungen bei der Abkühlung sowohl an der TOA [Obergrenze der Atmosphäre] als auch an der Erdoberfläche“.

Quelle: Sharma et al., 2026
Vergleichen Sie diese RF-Werte, die mit Aerosol-Wolken-Wechselwirkungen zusammenhängen, mit dem fünfmal geringeren Gesamtantrieb von +1,82 W/m², der angeblich auf den CO₂-Anstieg seit 1750 zurückzuführen ist. (Feldman et al., 2015).

Quelle: Feldman et al., 2015
Weltweit wurde der Anstieg der absorbierten Sonnenstrahlung aufgrund von Aerosol-Wolken-Wechselwirkungen (Ohmura, 2009) für den Zeitraum von den 1920er bis zu den 1950er Jahren auf +12 W/m², für die 1950er bis 1980er Jahre auf -8 W/m² und für die 1980er bis 2000er Jahre auf +8 W/m² geschätzt.
Die Größenordnung dieser RF-Werte an der Erdoberfläche im Vergleich zu den für den CO₂-Antrieb angenommenen Werten unterstreicht die dominierende Rolle der dekadischen Trends der Sonneneinstrahlung an der Erdoberfläche bei der Gestaltung des Klimas.

Quelle: Ohmura, 2009
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Herr Baritz hatte freundlicherweise für eine Diskussion an anderer Stelle den Verlauf des Bedeckungsgrads N (Stationsbeobachtungen in Achtel) zusammengestellt. Dabei zeigte sich kein tendenzieller Rückgang der Bewölkung, also keine direkte Übereinstimmung mit dem Temperaturverlauf. Allerdings sind aus den Aufzeichnungen keine Anteile der tiefen, mittelhohen und hohen Wolkenstockwerke erkennbar. Interessant wäre es, zumindest den Anteil tiefer Wolken zu kennen, denn die dürften eine erheblich andere Wirkung haben als hohe (Cirrus-)Bewölkung.
Nur mal so, als Feststellungen eines interessierten Beobachters zu Thema.
Selbst wenn bestätigt wird, das CO2 der Luft einen Strahlungsantrieb von 1,82 W/m² aufweist, wobei zu bemerken ist, das alle „menschlichen“ CO2-Emissionen einen Anteil von 3,5 % am gesamten Kreislauf haben, ist das ein vernachlässigbarer Anteil von 0,06 W/m²am Strahlungsantrieb durch CO2. Das liegt im Bereich der genannten Fehlergrenze von 0,19 W/m².
Dem steht der gewachsene Anteil der Sonneneinstrahlung( abnehmender Wolkenbedeckung von 8 W/m² gegenüber.
Wer nach diesen Zahlen jetzt noch weiter darauf beharrt, das „menschliches“ CO2 die Ursache der Erwärmung ist, der gehört weggesperrt in eine psychiatrische Einrichtung!