WUWT, Essay von Eric Worrall
„… Bislang bestand die Lösung darin, mehr Speicherkapazität zu schaffen oder die Stromerzeugung zu drosseln . Beide Ansätze könnten funktionieren, sind aber auch teuer. …“
Wie das neue britische Stromnetz Haushalten helfen könnte, von reichlich vorhandenem und günstigem erneuerbarem Strom zu profitieren (Aufmacher)
Veröffentlicht: 2. Oktober 2026, Jacopo Torriti,
Professor für Energieökonomie und -politik, Universität Reading, UK
Der Vorschlag von Premierminister Andy Burnham zum Aufbau eines neuen britischen Stromnetzes hat eine der größten energiepolitischen Herausforderungen Großbritanniens in den Fokus gerückt: die Wartelisten für Stromanschlüsse. Doch der Bau eines größeren Netzes zur Integration erneuerbarer Energien ist nur die halbe Miete. Großbritannien muss auch effizienter darin werden, Strom zu nutzen, wenn er reichlich und günstig verfügbar ist.
… Jahrelang konzentrierte sich die Energiepolitik darauf, die Verbraucher durch intelligente Tarife, Anreize zur Steigerung der Energieeffizienz und andere Maßnahmen dazu zu bringen , ihren Bedarf zu Spitzenzeiten zu reduzieren.
Diese Logik ist nach wie vor gültig. Doch mit dem weiteren Ausbau der Wind- und Solarenergie sieht sich das System immer häufiger mit dem gegenteiligen Problem konfrontiert: Perioden, in denen mehr erneuerbarer Strom zur Verfügung steht, als das Netz oder der Markt aufnehmen kann.
… Bisher bestand die Lösung darin, mehr Speicherkapazitäten zu schaffen oder die Stromerzeugung zu drosseln . Beide Ansätze können funktionieren, sind aber auch teuer.
Die Alternative ist ebenso einfach wie radikal: Menschen dafür bezahlen, mehr Strom zu verbrauchen .
Bald wird es so viel Strom geben, dass man vielleicht sogar dafür bezahlt wird, ihn zu verbrauchen.
Veröffentlicht: 21. Juli 2026, Laura Hood, Politikredakteurin & stellvertr. Redakteurin, The Conversation UK
…. Eine einfachere Lösung
Eine dritte Möglichkeit wäre, die Zeiten, zu denen die Menschen Strom verbrauchen, zu verlagern.
Durch den Einsatz erneuerbarer Energien hängt der Netzausgleich nicht mehr nur von der Verfügbarkeit – also den Wetterbedingungen – ab, sondern auch vom Nutzerverhalten. Verbrauchen die Menschen Strom, wenn erneuerbare Energien verfügbar sind, sinkt der Bedarf an anderen Energiequellen und an großen Investitionen in Energiespeicher. Daher ist die Verlagerung der Stromnachfrage eine der einfachsten und kostengünstigsten Methoden, den Netzausgleich zu gewährleisten.
… Für Privathaushalte könnte dies bedeuten, Elektrofahrzeuge aufzuladen, Wasser zu erwärmen oder Haushaltsgeräte zu betreiben, wenn überschüssige erneuerbare Energie im Netz verfügbar ist. Für Unternehmen könnte es bedeuten, energieintensive Aktivitäten so zu planen, dass sie mit Zeiten hoher Wind- und Solarstromerzeugung zusammenfallen.
Dies belohnt Haushalte, die bereits teure Technologien wie Elektrofahrzeuge, Heimspeicher oder intelligente Wärmepumpen besitzen und Strom dann nutzen können, wenn er am günstigsten ist. Eine Nachfragesteigerung könnte potenziell inklusiver gestaltet werden. Anstatt diejenigen zu belohnen, die am ehesten in flexible Technologien investieren können, kann sie auch aus dem alltäglichen Stromverbrauch einen Mehrwert generieren.
Und was ist mit Unternehmen, die ständig energieintensive Aktivitäten durchführen müssen?
Ich bastle gerne. Bei der Ausübung meiner Hobbys hatte ich die Nase voll von billigen Metallbearbeitungsgeräten, also kaufte ich mir einen großen Kompressor und einen Satz Druckluftwerkzeuge, wie sie auch Kfz-Mechaniker verwenden.
Wenn diese Werkzeuge laufen, benötigt mein einfacher Werkstattkompressor 3000 Watt für die Metallbearbeitungswerkzeuge, die kaum größer als meine Handfläche sind. Die Werkzeuge sind ein Genuss – sie machen die Bearbeitung von recht großen Stahlblechen so einfach wie die von Holz.
Auch Unternehmen nutzen solche Maschinen, allerdings in deutlich größerem Umfang. 3000 Watt pro Arbeiter sind etwa das Minimum, das diese Maschinen benötigen – professionelle Versionen meiner günstigen Handwerksgeräte benötigen deutlich mehr Strom pro Arbeiter.
Was sollen energieintensive Unternehmen, die solche Werkzeuge nutzen, mit Professor Torittis kühnem neuen Plan zur intermittierenden Energieversorgung anfangen? Sollen sie etwa aufhören, Autos zu reparieren oder Waren herzustellen, außer für ein paar Stunden um die Mittagszeit im Sommer, wenn die Sonne scheint?
Wie kann eine Wirtschaft mit solch einer unbeständigen Stromversorgung funktionieren? Werden die Arbeiter an Tagen mit geringem Strombedarf nach Hause geschickt und kommen nur zur Arbeit, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht? Wer bezahlt die Betriebskosten und die Löhne der Arbeiter, wenn die Geschäftstätigkeit aufgrund von Energiemangel eingeschränkt ist? Werden die Arbeiter unabhängig davon bezahlt, ob sie arbeiten können oder nicht, oder erhalten sie nur dann Lohn, wenn Energie verfügbar ist?
Was passiert, wenn das Wetter umschlägt und die Ernte dringend eingebracht werden muss, bevor sie im Boden verrottet – die Zehntausende Watt, die jeder Elektrotraktor benötigt, aber zum benötigten Zeitpunkt nicht zur Verfügung stehen?
Man sollte meinen, ein Wirtschaftsprofessor hätte sich über diese Fragen Gedanken gemacht, bevor er solch einen Unsinn vorschlägt.
Wie Professor Toritti anmerkte, werden wohlhabende Menschen, die sich Batterien und andere Notstromsysteme leisten können, natürlich nicht die Unannehmlichkeiten ertragen müssen, die ärmere Menschen hinnehmen müssen – sie können Energie zeitlich flexibel abrufen, wann immer sie diese benötigen. Doch wahrscheinlich nicht im industriellen Maßstab. Die unteren Gesellschaftsschichten, wie beispielsweise einfache Arbeiter, werden um die wenigen verfügbaren Energiereserven kämpfen und Hunger leiden müssen, wenn das Wetter die industrielle Produktion beeinträchtigt.
Ist das wirklich die Art von Großbritannien, die sich die Wähler wünschen? Großbritannien, wach auf! Denn die Zukunft, die Professor Toritti skizziert hat, ist Realität. Das ist die wahre Natur der Realität, die Miliband, Burham und all die anderen grünen Globalisten erschaffen wollen. Und sie wird schneller eintreten, als ihr denkt, wenn ihr nicht endlich Stellung bezieht und diesen widerlichen Rückfall in die Welt von Dickens – Armut und Privilegien – zurückweist.
















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Sie können doch selbst die Zukunft gestalten, nach ihren Vorstellungen.
Die paar Durchgeknallten sind nicht die Mehrheit.
Bonhoeffer weiß auch nur eine Lösung für dieses Problem: „Die Bewegung muss zerfallen, der Anführer muss sterben…Bis das geschieht müssen wir alle Versuche aufgeben die Dummheit zu überzeugen. Das ist kein Zynismus, sondern Überlebenschance…“
Ab 7:15.
https://www.youtube.com/watch?v=DVrF3LqFtAo
Also warten, bis der Hunger kommt…
Danke! Genau so ist es. Leider. Nicht nur heute, schon immer.
„…es sei denn, man ist reich.“
Auch der Sozialismus funktioniert nach kapitalistischem Prinzip, nur dass es da nicht so viele reiche Menschen gibt; gemästet jedoch von den Armen, durch Gesetze und Gesetzeslücken.
Aber die Menschen wollen das so und betreiben eifrig ihr Ritual des Wahlzettel Einwerfens.
Im Sommer steht die Sonne mittags hoch, liefert viel Strom und alle häuslichen Besitzer mit PV-Anlagen, eAutos, Wasch- und Spülmaschinen, Mikrowelle, Backofen, Heißluftfritteusen, elektrischen Rasenmäher etc. haben dafür ihre ‚Schaltuhren‘ auf ‚EIN‘ gestellt. Schließlich gibt es ja mittags zu viel billigen Strom.
Im Winter steht die Sonne sehr niedrig und nur wenige Stunden über dem Horizont und Nachbars Haus und Bäume werfen Schatten auf zahllos verschneite Module. Von der Wolkenbedeckung mit Regen mal abgesehen. Gibt es dann immer noch den billigen, quasi geschenkten Strom oder machen sich zu diesen Phasen die grünen Billigstromanbieter die Taschen so richtig voll, weil der angebliche Grünstrom plötzlich grau und teuer von der Börse eingekauft werden muss, welchen der Grüünstromanbieter zuvor mit seinen eigenen Anlagen nicht sachdienlich kalkulieren konnte (wollte)?
Und was passiert mit dem Stromnetz, wenn alle gleichzeitig darauf stürmen (s)wollen?
Wo war der in der Schule???
Schul-Physik
https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Energie kann nicht erneuert werden
https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Wärme immer von warm zu kalt
–> IPCC lügt mit Wärmepuffer
Dr. Merkel wurde gewarnt
Video-Botschaft von Ex-ZDF Meteorologe Dr. Wolfgang Thüne 2015_08_25
https://youtu.be/UK4PMA_WgCw?si=o9Scp17L8YnK0Kpb
Schul-Chemie
CO2 hat ein Molgewicht von 44, Luft aber nur von 29. Das heißt, CO2 sammelt sich immer am Boden, wo es auch die Pflanzen ernähren kann. Das ginge schlecht, wenn es nach oben stiege. In der oberen Atmosphäre, dort wo es laut Treibhaustheorie sein bösartiges Unwesen treiben soll, sinkt der CO2-Gehalt auf unter minimale 10ppmv, konkret gesagt zwischen der Tropopause und 33 Kilometer Höhe.
Dies wurde in den Achtzigern in der Zeitschrift „Nature“ veröffentlicht, als es noch möglich war, solche Forschungsergebnisse zu veröffentlichen. Kurzum, die von Arrhenius gedachte CO2-Hülle existiert nicht, CO2 ist partout nicht dort, wo es sich die Treibhaustheorie hin wünscht.
Schul-Biologie CO2 ist Dünger
Zu wenig CO2 –> CO2 Begasung & Düngung alle Infos https://www.gasido.de/blog/posts/co2-im-gewaechshaus-co2-begasungduengung-alle-infos
NASA-Satellitendaten belegen „schockierend großen“ Düngeeffekt durch CO₂
2021_10_20
https://www.epochtimes.de/umwelt/nasa-satellitendaten-belegen-schockierendgrossen- duengeeffekt-durch-co%E2%82%82-a3625655.html
National Bureau of Economic Research https://www.nber.org/
Environmental Drivers of Agricultural Productivity Growth_ CO₂ Fertilization of US Field Crops Issue Date October 2021 Revision Date December 2025 https://www.nber.org/system/files/working_papers/w29320/w29320.pdf https:/doi.org/10.3386/w29320
We find that a 1 ppm increase in CO2 equates to yield increases for corn, soybeans, and winter wheat of 0.12%, 0.13%, and 0.19%, respectively. The fertilization effect is smaller for corn (a C4 crop) and greater for soybeans and winter wheat (C3 crops), consistent with findings from controlled experiments.
CO2 Effekte auf Nahrungspflanzen
Effects of climate change on global food production under SRES emissions and socio-economic scenarios
2004_01_09
https://doi.org/10.1016/j.gloenvcha.2003.10.008
https://www.preventionweb.net/files/1090_foodproduction.pdf
Agrar-Professor:
Mehr CO₂, mehr Vegetation – Das „Umweltgift“ sichert unser Überleben
2022_03_02 https://www.epochtimes.de/umwelt/co2-anstieg-foerdert-vegetation-agrarwissenschaftler-prof-merbach-a3707122.html
Höhere CO2-Konzentration fördert Wachstum der Pflanzen und Ertrag für Bauern
2023_08_11
https://tkp.at/2023/08/11/hoehere-co2-konzentration-foerdert-wachstum-der-pflanzen-und-ertrag-fuer-bauern/
Neue Studie: Indien wird grüner
Analysis of net primary productivity trends in India by incorporating the direct effect of CO2 fertilization in MODIS data
2026_01_08
Satelliten zeigen deutlich, dass Indien grüner wird. Mehr Blätter, mehr Vegetation, mehr Pflanzenwuchs.
Neue Studie des Indian Institute of Technology Bombay:
https://doi.org/10.1088/2515-7620/ae2e98
Increasing tree size across Amazonia
2025_09_25
„Wir stellen fest, dass die Baumgröße in allen Größenklassen zugenommen hat… Die beobachteten Muster entsprechen den Erwartungen aufgrund der erhöhten Ressourcenverfügbarkeit, insbesondere aufgrund des steigenden atmosphärischen CO₂- Gehalts.“
https://doi.org/10.1038/s41477-025-02097-4
Carbon Dioxide Fertilization Greening Earth, Study Finds
2016_04_26
https://www.nasa.gov/centers-and-facilities/goddard/carbon-dioxide-fertilization-greening- earth-study-finds/
Rising CO2 Levels Greening Earth NASA Goddard
2016_04_16
https://www.youtube.com/watch?v=zOwHT8yS1XI
Deserts ‚greening‘ from rising CO2 CSIRO
Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization Australia 2013_07_03
https://www.csiro.au/en/news/All/News/2013/July/Deserts-greening-from-rising-CO2
Und Elversberg gewann heute 4:3 gegen Augsburg.
(hat so viel zum Artikel zu tun, wie Rosemeyers Bot)
Grundsätzlich ist der denkansatz ja nicht verwerflich. Wenn viel da ist > nutzen, bis die kabel glühen. Das konzept nachtspeicherofen war genau der gleiche ansatz, ABER > da war die sache planbar ! Bei volatilem zappelstrom und einer durchweg starken nachfrage weit über die sommerlichen, sonnenbegünstigten sommermonate hinaus, wird das mit der planbarkeit extrem schwer. Wer daheim eine moderne waschmaschine, eine ebensolche spülmaschine und meinetwegen ein 2. (nicht genutztes) e-auto, einen dicken akkublock im keller hat, kann die „zeitschaltuhr“ auf die passenden zeitfenster einstellen. Die klassischen unternehmen (07:00 -16:00) haben es da schon schwerer, bei 2 oder 3-schicht betrieben wird das ein sinnloses unterfangen.
Ebenso problematisch wirds mit dem otto-normalmenschen ohne großfamilie, bei denen nicht täglich 2x gewaschen und in „kompaniestärke“ gekocht wird.