Parker Gallant Energieperspektiven
Ein Blick auf zwei kürzlich stattgefundene Herbsttage, den 4. und 5. Oktober, zeigt deutlich, dass der Strombedarf in Ontario im Herbst sinkt, genau wie im Frühjahr eines jeden Jahres! So erreichte die Spitzenlast am 4. Oktober um 18 Uhr lediglich 16.648 MW und am 5. Oktober um 19 Uhr 17.345 MW, im Gegensatz zu warmen Sommertagen oder kalten Wintertagen, an denen die Spitzenlast häufig 20.000 MW oder mehr erreicht!
Obwohl die Spitzenlast an den beiden letzten Tagen gering war, wehte der Wind und die IWT-Kraftwerke liefen auf Hochtouren und erzeugten am 4. 43.940 MWh und am 5. 51.000 MWh. Da ihre Erzeugung nicht benötigt wurde, verkaufte IESO den überschüssigen Strom nach Quebec, New York und Michigan. Die Exporte erreichten am 4. 55.267 MWh und am 5. 51.134 MWh und übertrafen damit die IWT-Erzeugung deutlich!
Erläuterung Gemini: IWT in Ontario steht für Industrial Wind Turbine (Industrielle Windkraftanlage). Die Provinz hat massiv in Windenergie investiert, was zu anhaltenden politischen, rechtlichen und gesundheitlichen Debatten geführt hat (v. a. bezüglich Lärmbelästigung und Abstandsregelungen, den sogenannten IWT noise complaints oder setbacks). [1, 2, 3, 4]
Das Vorangegangene deutet darauf hin, dass die von diesen IWT erzeugte Energie an beiden Tagen nicht benötigt wurde. Wir zahlten jedoch deren garantierte Netzeinspeise-Vergütung von 135 $/MWh, was bedeutet, dass die Gesamtkosten für ihre insgesamt 94.940 MWh 12.816.900 $ betrugen! Betrachtet man nun genauer, wie viel unsere Nachbarn für diesen Strom bezahlten, zeigen die Daten des IESO zu ihrem DAZP (Day-Ahead-Zonenpreis), dass der Durchschnittspreis am 4. bei 43 $/MWh und am 5. bei 45 $/MWh lag! Somit generierten sie insgesamt 4.184.420 $, sodass wir als Stromkunden in Ontario 8.639.770 $ ihrer Kosten tragen mussten, während unsere Nachbarn von unserem günstigen Strom profitierten!
IESO war an den beiden oben genannten Tagen auch damit beschäftigt, 4.356 MWh Solarstrom und 4.948 MWh Batteriespeicher (BESS) abzunehmen und zahlte dabei 440 $/MWh für Solarstrom und 672,32 $/MWh für BESS. Berücksichtigt man also deren Kosten von etwa 5,2 Millionen Dollar, beliefen sich die gesamten zusätzlichen Kosten für diese zwei Tage auf über 15 Millionen Dollar!
Abschluss:
Wir sollten uns fragen, warum wir als Stromkunden und Steuerzahler in Ontario gezwungen sind, die Kosten für eine Stromerzeugung zu tragen, die in keinem Zusammenhang mit unseren Bedürfnissen steht.
Oh, beinahe vergessen: Es geht darum, die Welt vor der „globalen Erwärmung“ zu retten!
















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„…die Stromnachfrage sinkt…“
Die Ursache ist doch klar. Die Industrie wird immer mehr vernichtet. Dadurch wird weniger Strom gebraucht.
Windstrom und PV machen in Ontario 9,1 % des Erzeugungsanteils aus. Wasser und Atom sind deutlich höher. Beide sind weitgehend unflexibel, weshalb die im Artikel genannten finanziellen Exportverluste im wesentlichen Atom und Wasser zuzuordnen sind.
Umgekehrt wird ein Schuh daraus.
Kernkraft und Kohle liefern (kontinuierlich) Grundlast.
Zappelstrom hat Vorrangeinspeisung, sorgt für Indifferenzen, verlangt ständiges Backup
und Redispatchmaßnahmen.
Das wird immer unbezahlbarer.
Es gibt keinen wirklichen Bedarf an den „Erneuerbaren“.
Dem Klima ist das übrigens gänzlich gleichgültig.
Stimmt nicht so ganz. Was zur „Klimarettung“ verkauft wird, schadet der Umwelt.
Lieber Herr Voge,
es ist genau so, wie es darstellen.
Nur, ich wollte mich eigentlich auf die CO₂‑Lüge beziehen und es kurz halten.
Kohlestrom gibt’s seit 12 Jahren nicht mehr in Ontario.
Da können Sie mal sehen, wie dumm man dort ist.
Der Verblödung sind eben keine Grenzen gesetzt.
„Der Verblödung sind eben keine Grenzen gesetzt.“
Das gilt für den Sozialismus. Der entsteht zwingend aus Überbevölkerung, weil die Dummen gefüttert werden wollen und „der Hunger jedes Gesetz bricht“.
Bis alle Hunger kriegen…
Bonhoeffer weiß auch nur eine Lösung für dieses Problem:
„Die Bewegung muss zerfallen, der Anführer muss sterben…Bis das geschieht müssen wir alle Versuche aufgeben, die Dummheit zu überzeugen. Das ist kein Zynismus, sondern Überlebenschance…“
Ab 7:15.
https://www.youtube.com/watch?v=DVrF3LqFtAo
Also warten, bis der Hunger kommt…
@ Michael Bormuth
Stimmt. Deshalb werden ehemalige Kohlekraftwerksstandorte dort auf CO2-freie Kernenergie umgebaut. Auch in Ontario sind die Leute nicht so blöd und verlassen sich auf erneuerbare Energien.
4 SMRs für 15 Mrd €. Für 1.200 MW.
Sie,
Herr Bühner, haben 0,0 Ahnung vom Stromsektor in Ontario und um die Situation in Ontario geht es nun mal bei der EIKE-Veröffentlichung.
Ontario hat seine Kohleverstromung bereits 2014 vollständig eingestellt.
Seit 12 Jahren hat Ontario keinen eigenen Kohlestrom und Sie schreiben, Kohle liefere kontinuierlich Grundlast in Ontario.
Stromerzeugung nach Energieträgern in Ontario,
nichts zu sehen von Kohlestrom, Herr Bünner.
Kernenergie: ca. 46 % – 49 %
Wasserkraft: ca. 22 % – 24 %
Erdgas / Öl / Sonstige: ca. 16 % – 19 %
Windenergie: ca. 9 %
Solarenergie: ca. 2 %
Biomasse: ca. 0,4 %
Und die 9 % Windstrom sollen jetzt der Übeltäter sein?
Man kann davon ausgehen, dass die Atomkraftwerke ihre Leistung nicht dementsprechend anpassen konnten.
Durch den hohen Anteil an Atomstrom ist die Provinzregierung gezwungen, in Ontario die Stromrechnung der Menschen durch den staatlichen Stromrabatt (Ontario Electricity Rebate) massiv zu subventionieren.
Das waren mal nur 13,1 %.
Ab dem 1. November 2025 wurde der staatliche Stromrabatt auf 23,5 % angehoben.
Der Ontario-Stromrabatt (OER) bietet eine automatische 23,5%ige Reduktion auf Pre-HST-Stromrechnungen für berechtigte Wohn-, Kleinunternehmens- und Farmkunden in Ontario.
Treibende Kraft für den Strompreisanstieg sind überwiegend die steigenden nuklearen Erzeugungskosten in Ontario.
Oh Bormuth, was schreiben Sie für einen Stuss. Das kommt daher, dass Sie ihr Wissen nur aus den mainstreammedien beziehen, alles glauben und niemals was hinterfragt haben. Und jetzt belehren Sie uns wie einst unser Pfarrer der immer an Ostern von der Kanzel verkündete: Jesus sei wirklich auferstanden, der Beweis sei, dass wir Ostern feiern.
Ihre Prozentangaben überprüfe ich nicht, sondern ihre Schlußfolgerung ist grottenfalsch. Sind sind einfach ein irregeleiteter Gläubiger der CO2-Klimakirche. Ein typischer reingelegter Deutscher, wahrscheinlich alimentiert durch Klimarettungsmaßnahmen.