Vorbemerkung des Übersetzers: In diesem Beitrag geht es nicht nur um die Eisverhältnisse, sondern auch um andere Themen, die in verschiedenen Beiträgen auf diesem Blog schon zur Sprache gekommen waren. Aber es handelt sich hier um eine gute Zusammenfassung dessen, was Klima-Chaoten immer wieder hinaus posaunen – nebst der Widerlegungen anhand von Daten. – Ende Vorbemerkung
Seit 20 Jahren keine Verstärkung der Schmelze des arktischen Eises im Spätsommer!
Warum sind die „Klima-Schadensjäger“ jetzt ausgerechnet in Nepal unterwegs und greifen nach Strohhalmen? Der Grund dafür ist, dass es sonst nirgendwo nennenswerte Wetterereignisse gibt, welche die alarmistische Klimanarrative stützen würden – nicht einmal in der Arktis.
Normalerweise jagt man sie um diese Jahreszeit im Atlantikbecken Hurrikanen hinterher oder sie posaunen hoch in der Arktis Warnungen vor dem Weltuntergang hinaus.
Ausdehnung des arktischen Meereises Ende August 2026
Seltsamerweise sind die Panikmacher seit vielen Jahren auf mysteriöse Weise aus der Nordpolregion verschwunden. Al Gores Warnung (unter Berufung auf Experten), dass die Arktis bis 2013 eisfrei sein würde, hat sich nie bewahrheitet. Hier ist die Ausdehnung des arktischen Meereises am 27. August seit 1990:

Graphik von NTZ. Datenquelle: Meereisportal
Die Daten zeigen, dass das arktische Meereis im Spätsommer (27. August) in den letzten zwei Jahrzehnten stabil geblieben ist!
Die Trendsteigung seit 2007 beträgt lediglich -0,01 Millionen km² pro Jahr, was eine deutliche Verlangsamung im Vergleich zu der zwischen 1990 und 2006 beobachteten raschen Abnahmerate von -0,105 Millionen km² pro Jahr darstellt. Kurz gesagt: Das Spätsommer-Minimum des arktischen Meereises ist seit 20 Jahren stabil!
Rekord-Minimum der Brandflächen in Europa
Und trotz aller Aufregung in den Medien über den heißen und trockenen Sommer in Europa und die hier wütenden Waldbrände zeigen die Daten für das Jahr 2026 in ganz Europa sehr ruhige und ermutigende Bedingungen hinsichtlich der verbrannten Fläche:

Quelle: GWIS
Tatsächlich ist die Brandfläche in ganz Europa in diesem Sommer auf einem Rekord-Minimum geblieben und wird voraussichtlich weit unter dem Normalwert liegen, zieht doch inzwischen wieder Regen über Europa hinweg. Das sind unangenehme Nachrichten für die Klima-Alarmisten.
Geringe Zyklonaktivität im Atlantik in diesem Jahr
Auch die Hurrikansaison spielt nicht mit.
Die nächste Grafik zeigt den Vergleich der kumulierten Zyklonenergie (ACE) im Atlantik für das Jahr 2026 – die Aufschluss darüber gibt, wie häufig und stark Hurrikane waren – mit historischen Durchschnittswerten und bemerkenswerten El-Niño-Analogjahren bis Ende August:

Graphik von NTZ. Datenquelle: https://tropical.atmos.colostate.edu/Realtime/index.php?loc=northatlantic
Die Energie der Atlantikzyklone lag 2026 bei nur 11 % der normalen Aktivität.
Jetzt wissen Sie, warum die Klima-Schmarotzer alle nach Nepal abgewandert sind.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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