Josef Kowatsch, Matthias Baritz
Inhalt: Dieser Artikel hat 15 konkrete Vorschläge für eine Wiederbewässerungen und Kühlung der Landschaft und Natur vor der Haustür, eine Ideenanleitung für Bürgermeister, Architekten und Politiker gegen die Sommerhitze am Tage.

Abb.1a/b: Die starke Sommererwärmung bei den DWD-Wetterstationen findet erst seit 1988 statt: Davor kühlten die Sommermonate sogar 60 Jahre lang bis 1987 ab. Die Erwärmung begann plötzlich mit einem Temperatursprung 1987/88. Und die Erwärmung fand bis heute hauptsächlich tagsüber statt, (siehe obere graue Grafiklinie) wie hier beschrieben.
Mehr Wasser in der Fläche Deutschlands speichern
Ganz Deutschland wird in niederschlagsarmen und sonnenstundenreichen Sommern wie 2026 zu einer großflächigen Wärme-Insel (WI), nicht nur die Städte. Das darf sich so nicht fortsetzen. Die großflächig immer noch ausufernd wachsenden Wärmeinseln müssen gestoppt und reduziert werden. Und die Trockenlegungen in der Fläche Deutschlands müssen aufhören. Regenwasser muss in den Freiflächen gespeichert werden. Der Niederschlag muss dort gehalten werden, wo er niedergeht. Wie das möglich wäre, zeigen wir im Artikel
Ein Umdenken zugunsten der Natur ist die Abhilfe:
Was wir für Deutschland brauchen, ist eine neuartige Regenwasserbewirtschaftung. Der Grundgedanke dieses Konzepts besteht darin, dass die Infrastruktur in bebauten Gebieten Regenwasser aufnimmt und versickern lässt und nicht sofort in unterirdischen Kanälen in den nächsten Fluss ableitet. Auf diese Weise werden Hochwässer verhindert und der Boden feuchter. Der Regen kann den Grundwasserspiegel wieder auffüllen. Die Verdunstung trägt zu tieferen kühleren Temperaturen im Sommer in den Städten und Gemeinden bei, und zwar hauptsächlich tagsüber. Und nicht nur in den bebauten Gebieten. Wir müssen die sommerliche Steppenbildung der freien Landschaft rückgängig machen Zur neuen von uns vorgeschlagenen Regenwasserbewirtschaftung gehören viele diverse Bausteine, die je nach Lage und Örtlichkeit sich ergänzen müssen.
Laut Aussagen des Botanikers und Naturbeobachters Stefan Kämpfe wurden um Weimar/Erfurt herum zu Zeiten der DDR extra Tümpel und Teiche in der freien Fläche der LPGs angelegt, in welchen man den Winter- und Frühjahrsregen einspeicherte, um der sommerlichen Austrocknung und den Ernteausfällen zu begegnen. In weiten Teilen der ehemaligen DDR, welche sich selbst mit Grundnahrungsmitteln versorgen musste, findet man diese Kleinspeicher noch; leider werden sie momentan aus Kostengründen, Arbeitskräfte- und Energiemangel momentan kaum zur Bewässerung genutzt. Im Westen der BRD wurden dagegen schon lange Weiher und Tümpel großflächig aus dem einst abwechslungsreichen Landschaftsbild nachhaltig beseitigt. Einige Gemarkungsnamen: Wasserstall/Teich, wo ist das stehende Wasser, wo sind die Teiche? Lachenwiesen, wo sind die großflächigen Wasserlachen in den Wiesen? Wasserfurche, die einst wassergefüllten Furchen sind eingeebnet und trocken. „In der Pfitze“ gibt’s keine Pfützen mehr und in der Bachstraße keinen Bach. Im Brühl steht kein Bruchwald auf sumpfigem Untergrund mehr. Bauern und Forstämter jammern, weil sie angeblich der CO₂-Klimawandel schwer trifft. Dabei haben ihre Väter und Großväter die Trockenlegungen selbst durchgeführt, im Forst finden sie derzeit noch ausgiebigst statt.
Das Prinzip unserer Vorschläge, Maßnahmen, die tatsächlich helfen sollen: Dem Klima, der Natur und der Umwelt. Naturschutz beginnt vor der Haustür. Der Niederschlag muss dort gehalten werden, wo er niedergeht und darf nicht sofort abgeleitet werden, damit er schnell wieder im Meer landet. Wir machen Vorschläge an die Politik und die Gemeinden.
Deutschland darf im Sommer nicht zur Steppe werden!
– Wiedervernässung der deutschen Landschaften durch Tümpel und Weiher. Den Regen dort halten, wo er niedergeht, in Städten und in Landschaften, vor allem in den Wäldern, im Humus und den einstigen Bodenvertiefungen, denn der Waldboden ist keine Ebene wie eine Straße oder der Sportplatzrasen. Und in den Siedlungen: Man muss nicht gleich die Dachrinnen der Häuser abbauen oder die Drainagen aus den landwirtschaftlichen Flächen herausreißen oder die einstigen unzähligen mittelalterlichen großen und kleinen Sumpfgebiete wiederherstellen. Alle Weiler, die den Wortstamm „Sulz“ im Ortsnamen tragen, zeigen, dass ihre Häuser in einen ehemaligen Wiesensumpf hineingebaut wurden. Wir wollen keine Großprojekte vorschlagen und Ortschaften verlegen, und es braucht sich kein grüner Politiker durch eine Sumpfprojekt in der Stadt verewigen. Auch mehr Kleinspeicher zur landwirtschaftlichen Bewässerung (in Ostdeutschland sind diese vielfach noch aus DDR-Zeiten vorhanden; nur die Beregnungsanlagen wurden nach 1990 abgebaut), können bei der Ertragssicherung im Ackerbau helfen und das lokale Klima leicht kühlend verbessern. Es muss ein Bündel an vielen Kleinmaßnahmen überall in Deutschland sein. Wir werden nun einige beschreiben oder vorschlagen.

Abb. 2a: Noch aus DDR-Zeiten stammender Kleinspeicher an einem Bach in Kromsdorf bei Weimar. Hauptsächlich zur Bewässerung angelegt (die DDR musste sich weitgehend selbst mit Grundnahrungsmitteln sowie Obst und Gemüse versorgen), wird durch solche Wasserflächen auch das Lokalklima verbessert, und es entstehen neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere in der meist ausgeräumten Agrarlandschaft. Foto: Stefan Kämpfe

Abb. 2b: Schaffung von begrünten Tümpeln und Weihern in der Landschaft, auf dem Bild zwischen den beiden Waldstücken zu sehen. Erklärung: Die beiden Waldstücke und die intensiv genutzten Wiesen sind durch Drainagen trockengelegt. In der Talsohle ist der kerzengerade angelegte Abwassergraben erkennbar, der in eine begrünte Weihermulde mündet. Bei plötzlichen Gewittern füllt sich der Weiher, das Wasser versickert, hält den Waldboden feucht und verdunstet im Sommer. Die dort wachsenden Pflanzen vergrößern die Verdunstung, kühlen zusätzlich und erhöhen den Wasserdampfgehalt in der Luft. Zugleich dient der begrünte Weiher dem Hochwasserschutz eines, nur einen Kilometer entfernten Ortes. Die Biodiversität hat sich entscheidend verbessert. Foto: Kowatsch
– Hecken: In ausgeräumten Agrarlandschaften, wie etwa der Magdeburger Börde oder der Leipziger und der Münsterländer Tieflandsbucht, würde die Anlage von Baumhecken dabei helfen, die Austrocknung zu bremsen. Der dafür erforderliche Verlust an landwirtschaftlicher Nutzfläche wird durch die eintretende Ertragssteigerung infolge der Verbesserung des Kleinklimas mehr als ausgeglichen; auch erhöht sich die Ertragssicherheit, und die Artenvielfalt in der Pflanzen- und Tierwelt wird gefördert. Hecken helfen mit, den Humus vor Ort zu halten, da sie das bei Starkregen auftretende Oberflächenwasser abbremsen, die Versickerung verbessern und das Wasser umgehend selbst aufsaugen in ihre Holz- und Blattmasse.
Wer es nicht glaubt, ein Versuchsvorschlag: Blütenpflanze einige Stunden trocknen lassen und wiegen, anschließend in Wasser stellen, nach einer halben Stunde die nun voll gesaugte Pflanze nochmals abwiegen. Wasseraufnahme in % berechnen.

Abb. 3a: Heckenlandschaft in Schleswig-Holstein (Foto: imago images / blickwinkel) zwischen den intensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen. Auch der Wind wird gebremst und kann den Humus nicht fortwehen wie das in ausgeräumten Agrarlandschaften häufig der Fall ist. Bitte googeln, Humus-Erosion durch Wind
– Fluss- und Überschwemmungsauen wieder herstellen.
Rückgängigmachen der trocken gelegten Wiesen und Auen, natürliche Überschwemmungspolder einrichten. (wo es möglich ist)

Abbildung 3b, noch halbwegs funktionierende Auenwiese, rechts am Hang bei den Bäumen versickert das austretende Grundwasser in stehenden Rinnsalen und Vertiefungen. Links der Schlierbach, der bei Hochwasser die Wiese überfluten darf, siehe Temperaturmessungen am 20. Juli 2022 um 16 Uhr. An diesem Tage war die gesamte Ostalblandschaft braun. Eine grüne kühle Wiesenoase inmitten einer Steppe. Foto Kowatsch.
Eigene Bodentemperaturmessungen, verschiedener Untergründe:
Am Mittwoch, den 20.Juli 2022, wurden von 15.40 Uhr bis 16 Uhr folgende unterschiedliche Böden mit einen IR-Fernthermometer von einem der Autoren gemessen: 1) Kreisverkehr in der Ortsmitte von Hüttlingen, grauschwarzer Asphaltbelag: 48°C. 2) Einen Kilometer entfernt in der Ortsmitte des kleinen Weilers Niederalfingen. Kapellenweg 46°C. 3) Auf dem Gehweg vor einer Garagen-Einfahrt am Siedlungsrand: 45°C. 4) Einen halben Kilometer außerhalb in einer nicht trockengelegten Auwiese am Schlierbach: grüner Grasboden, sonnenbeschienene Hälfte 32°C, Schattenhälfte nur 24°C. Leider steht hier keine DWD-Wetterstation, denn die müssen eh ganztägig in der Sonne stehen. 5) Die Lufttemperatur über dem Schattenteil der Wiese in Augenhöhe betrug etwa 26°C. 6) Die 12 km entfernte Wetterstation Ellwangen (sogar gut 100m höher gelegen) registrierte an diesem Tage ein Tmax von 37,6°C, natürlich ganztägig in der Sonne stehend wie es die neue DWD-Vorschrift verlangt.
Beachte: Die Oberflächentemperaturunterschiede zwischen dem versiegelten Boden der Ortsmitte des kleinen Weilers Niederalfingen und dem feuchten Boden der in der Nähe befindlichen Auenwiese sind enorm, das ist überall in Deutschland so.
Die Existenz diverser Wärmeinseleffekte sind schon sehr lange bekannt. Sie zeigen sich in merklichen Temperaturunterschieden besonders an heißen, sonnigen, windschwachen Sommertagen. Tagsüber erweisen sich an solchen Tagen naturnahe Laubmischwälder und Parkanlagen mit altem Laubbaumbestand als besonders kühl (deren Böden speichern auch das meiste Wasser), während sich dicht bebaute und versiegelte Flächen stark aufheizen.

Abbildung 4: Isothermenkarte (Lufttemperaturen, 2 Meter Messhöhe) für das Weimarer Stadtgebiet am 10. August 1950, Nachmittag. Während in den naturnahen Laubmischwaldgebieten des Ettersberges, des Webichts und des Belvederer Forstes nur 24 bis 27°C gemessen wurden, sind es im Freiland bei gleicher Höhenlage 28 bis 29°C, in den bebauten Stadtvierteln sogar 29 bis 31°C. Bildquelle Salzmann, M.: Die physisch-geografischen Verhältnisse Weimars. Weimarer Schriften, Stadtmuseum Weimar, Heft 22, 1974.
In den Nächten und zum Sonnenaufgang erweisen sich Wiesen, Ödland und Felder, also das offene, unversiegelte Freiland, als besonders kühl.
Die Flächenversiegelung und Asphaltierung nimmt jedoch weiter zu, täglich um 45 bis 50 ha in Deutschland, Stand 51 000 km²,
Renaturierung der Bachläufe
Die Maßnahme dient auch dem Hochwasserschutz, da das Wasser in der Fläche zurückgehalten wird und bei Starkregen in den Windungen über die Ufer tritt und kurzfristig die Wiese überflutet, es entsteht allmählich eine Feuchtwiese, oder gar eine Auwiese. Die Maßnahme ist außerdem angewandter Naturschutz. Für unsere Betrachtung versickert und verdunstet sehr viel Wasser, kühlt die unmittelbare Umgebung und landet nicht sofort in der Nord/Ostsee oder im Schwarzen Meer. Im Sommer gibt so eine Feuchtwiese langsam ihr Wasser in den Bach ab, so dass dieser nicht austrocknet.

Abb.5a: Bloß nicht so: Bild: Georg Lamberty/Planungsbüro Zumbroich: Auf dem Planungsbrett ausgedachter Bachkanal in einem ausbetonierten Bachbett. Da ertrinken selbst die Frösche, weil sie nicht mehr rauskommen.
sondern so:

Abb. 5b: natürlicher Bachlauf mit Wander-Nassweg und trockenem Wander/Radweg, natürlicher Bewuchs und viele Bachschlingen. Die kühlende Wirkung der naturnahen Umgebung tritt auch im Frühjahr bereits auf, die Aufnahme entstand am 1. Mai 2023, kaum Blattbewuchs. Im naturnahen Bereich gilt noch das alte Volkslied, „Komm lieber Mai und mach die Bäume wieder grün“ Foto Kowatsch
Rinnsale an den Talhängen, teilweise wieder frei legen

Abb.6a: Frisch verdoltes Kleinrinnsal am Gefälle zum Kocher hin. Man sieht noch das saftige Grün des Quellbereiches und den ehemaligen freien Wiesenverlauf. Diese Örtlichkeit fiel im heißen Sommer 2022 durch die angenehme Kühle und genügend Wasserdampf in der Luft auf. Man hat die Frische richtig gespürt, selbst kurz nach der Verdolung, als der Autor in seiner Eigenschaft als Naturschutzwart verspätet benachrichtigt wurde. Und zum Wohlbefinden: Auch der Geruch in der Luft unterschied sich wohlwollend vom heißen trockenen Asphaltgeruch im Ort. Im Sommer 2026 war davon nichts mehr zu sehen. Ein einziges Einheitsbraun. Foto Kowatsch
Man kann davon ausgehen, dass um 1900 etwa alle 300 m an diesem Kochertalhang solche Rinnsale, oft auch Brünnele genannt, z.B. Nuibauers-Brünnele, in vielen Windungen hinabflossen und vor dem Kocher, dort wo heute der Kocher-Jagst-Radweg verläuft, ein ausgedehntes Sumpf-Feucht- und Nasswiesengebiet bildeten. Noch vor 40 Jahren musste ein Schäfer aus dem letzten verbliebenen Sumpfzipfel von der Feuerwehr befreit werden, weil er eines seiner Schafe aus dem Sumpf befreien wollte. Das war zugleich das Ende des letzten verbliebenen Sumpfloches.
– Naturschutz beginnt vor der Haustür, Vorschlag für den Deutschen Wetterdienst
Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) sollte bei seinen nun einheitlich normierten 2000 Wetterstationen, eine Regenversickerunsmulde in der Mitte der Messgeräte platzieren, wo das vom DWD-Haus abgeleitete Regenwasser nicht sofort in die Kanalisation fließen würde. z.B. hier

Abb.6b: Die ehemalige Strahlung reflektierende Wetterhütte ist abgeschafft. Die Aufnahme wurde von der rückwärtigen Seite des DWD-Hauses aus in Blickrichtung Garten gemacht. Das Dachrinnenwasser einer Haushälfte könnte in der Mitte der Einzelmessgeräte in eine Versickerungsmulde einfließen. Anstatt dessen steht der Temperatursensor nur mit einer Pilzhaube abgeschirmt in 2m Höhe direkt neben dem Plattenweg, der im Sommer bis 45°C heiß wird und der Rasen braungelb verkümmert ist. Auch der braune Boden wird in trockenen Sommern tagsüber bis zu 40°C heiß. (Eigenmessungen der Autoren) Foto: DWD
Die Trockenlegung und Flächenversiegelung Deutschlands brachte hauptsächlich die starke Sommererwärmung seit 1988 in ganz Deutschland. Wetterstationen an einem feuchten nicht ganztägig in der Sonne stehenden Platz und noch in der Wetterhütte gemessen wie bei Amtsberg/Dittersdorf erwärmen sich vor allem tagsüber viel weniger.
– Weniger Solar- und Windparks. Die Umstellung auf angeblich erneuerbare Energien führt insgesamt zu einer Zerstörung der bisherigen Landschaftsstrukturen und zu einer Erwärmung der Landschaft im Sommer, jedenfalls tagsüber. Die dunklen Glasflächen von Großfotovoltaikanlagen in der freien Landschaft können bis zu 80°C heiß werden. Je heißer die Flächen werden, desto weniger Strom entsteht, im Wesentlichen sind die dunklen Flächen bei der Sommerhitze jedoch Groß-Heizkörperflächen in der freien Landschaft. Noch viel wärmer als die dunklen Zufahrtstraßen, auch das sind Wärmebänder in der freien Landschaft und erhitzen die Umgebung mit. Die großflächigen Solarparks reduzieren oder zerstören die Vegetation, verringern die Albedo (Rückstrahlungsvermögen) und tragen damit wesentlich zur Landschaftserwärmung bei, was wir unter der Vergrößerung der WI-Effekte zusammenfassen Näheres hier. Und die zum Maisanbau dazugehörigen Biogasanlagen tragen, zumindest lokal, zur Weitererwärmung bei. Man könnte diese zumindest mit weißer Farbe anstreichen.

Abbildung 7a: Ein riesiger Solarpark, südwestlich der Stadt bei Nohra gelegen, heizt Weimar nun kräftig ein. Die dunklen Zellen erreichen Spitzentemperaturen bis 80°C. Im Hintergrund eine wärmende Bausünde der 1990er Jahre, das große Neubaugebiet in Gaberndorf am Ettersberg. In der Ebene einst sumpfig grün, im Sommer 2026 steppenartig braun. Foto: Kämpfe

Abb. 7b: Während vorne im Maisfeld das Licht für Wachstum, Verdunstung und Verdunstungskühlung sorgt, wird im Hintergrund im Wärmebild die Hitze an der großen PV-Anlage sichtbar
Abhilfe: Bei reichlich Sonnenschein und Stromüberschuss – Also mehr Erzeugung als abgenommen wird – müssen die Anlagen klappbar sein, damit die weiße Unterseite nach oben zeigt oder keine Anlagen mehr genehmigen. Besser allerdings wäre ein Rückbau und an dieser Örtlichkeit einen Weiher einrichten. Sehr praktikabel ist dieser „Vorschlag“ freilich nicht, solange der ideologische Klimaglaube vorherrscht, CO₂ würde die Erwärmung bewirken und deshalb müsse man bei der Energieerzeugung CO₂ reduzieren.
– Weniger Maisanbau: Insbesondere die Umstellung auf Monokulturen wie den Maisanbau für Biogasanlagen führen aufgrund des Herbizid- und Pestizideinsatzes, sowie des Einsatzes von Kunstdünger zu einer nachhaltigen Zerstörung der oberen Wasser speichernden Humusschicht. Es entstanden allmählich „Betonackerböden“, die kein Wasser mehr nach unten durchlassen. Äcker und Wiesen mutieren zu neuzeitlichen Industriehallenböden ohne Dach. Gewellte Böden (Buckelwiesen) mit Nassstellen und Bäumen darf es in keiner dieser industriellen Produktionsstätten mehr geben, so das Selbstverständnis nicht weniger Landwirte. Die Maisanbaufläche betrug 2020 etwa 27 000 km², fast die Größe des Flächenlandes Brandenburg. Die Folgen des selbst geschaffenen „Betonackers“ sind fatal: Ein großes Maisfeld an einem leicht geneigten Hang oberhalb eines Hauses bedeutet höchste Hochwassergefahr für die Bewohner des Hauses bei einem Starkregen oder Sommergewitter.

Abb. 7c: Vor dem Aufnahmetag hatte es drei Tage lang geregnet. Der durch den Maisanbau entstanden Betonackerboden konnte keine Feuchtigkeit aufnehmen und speichern. Schon nach drei Tagen zeigt sich wieder ein trockener „Betonacker“. Foto: Kowatsch
-Weniger Windräder: Über 30.000 Windräder auf den Hochflächen und in den Wäldern: Jedes Windrad erfordert wegen seiner Höhe und seiner Hebelwirkungen eine hohe Standfestigkeit. Der Boden unter Windparks muss besonders trocken sein, weil sonst die Betonfundamente dem Winddruck und der Eigenresonanz der Anlage nicht standhalten würden. Außerdem müssen breite Zufahrtsstraßen mit festem Untergrund in den Wald gebaut werden, die Anlieferung der Großbauteile auf langen Sattelzügen erfordert große befestigte Wendeplatten. Eine zusätzliche flächige Bodenversiegelung im einst schwammigen humusreichen Waldboden. Und durch die ständige Sonneneinstrahlung auf die Flächen gibt es weitere zusätzliche Austrocknungen. Hohe Bäume kühlen, Zufahrtsstraßen und hohe Betonmasten erwärmen die Landschaft. Einen nicht unerheblichen Anteil an der Landschafts-Austrocknung dürfte ein Windrad jedoch in unmittelbarer Nähe durch seine Rotoren ausüben, die ständige Luftverwirbelung saugt die Feuchtigkeit aus dem Boden. Dem Wind wird Energie entzogen. Eventuelle negative Auswirkungen auf das Klima und die Windhäufigkeit sollen hier nicht behandelt werden, ebenso nicht die Auswirkungen auf die Vogelwelt, auf die Gesundheit der Menschen und die Zerstörung des Landschaftsbildes. Wir beschreiben in diesem Artikel nur Maßnahmen, die den sommerlichen Wärmeinseleffekt der deutschen Landschaft mindern sollen.
Für die klimatischen Bedingungen Deutschlands gibt es zu den meteorologischen Auswirkungen der Windenergienutzung bislang kaum belastbare Studien; aber solche aus den USA lassen auch für Mitteleuropa eine merkliche Erwärmung erwarten; Näheres hier und hier. Jedem Politiker muss klar sein: Windenergie ist weder unerschöpflich noch umweltfreundlich. Schon jetzt führt der massive Ausbau der Windenergie zu vermehrten Flauten durch den Entzug der kinetischen Energie, vermehrten Zirkulationsstörungen mit Dürren und zu einem massiven Insekten- Fledermaus- und Vogelsterben. Abhilfen sind kaum möglich, es sei denn, man verzichtet auf den Bau weiterer Großanlagen. Ohnehin ist es aufgrund der geringen Energiedichte der Wind- und Solarenergie viel sinnvoller, diese in kleinerem Maßstab nur direkt am Ort des Verbrauchs zu installieren und auch sofort zu verbrauchen (Solaranlagen auf Hausdächern; auch Kleinwindräder für Hausdächer gibt es bereits). Freilich müssten sich die Verbraucher dann auf zeitweisen Stromausfall einstellen oder in teure, umweltschädliche Batteriespeicher investieren, die zudem die Gefahr eines Batteriebrandes im Haus heraufbeschwören. Und für die Großindustrie sind die mit lokalen Anlagen erzeugten Strommengen ohnehin viel zu gering.
Die Trockenlegung des Waldes muss aufhören!
Nicht nur die Windräder mit ihren Zufahrtstraßen trocknen den Wald aus, sondern vor allem die vor 30 Jahren beginnende industriemäßige Wald- und Forstwirtschaft. Die schweren Holzerntemaschinen (Harvester) benötigen feste Zufahrtstraßen und eine trockene Waldboden abseits der Zufahrten. Deswegen wurde der Wald seitdem mit Drainagen trockengelegt. Verschwunden sind die kleinen Tümpel und Rinnsale, verschwunden ist der nasse Waldboden. Im Sommer ist auch der stets beschattete Waldboden ausgetrocknet, der Verrottungsprozess zur Humusbildung gestoppt. Das am Waldboden liegen gelassene Reisig und die Äste trocknen aus und bilden einen Anreiz für die zunehmenden Klimaterroristen, die den Wald anzünden könnten, damit das Geschäftsmodell Klimaangst weiter angeheizt werden kann.
Durch die gezielte Trockenlegung des Waldbodens verarmt der deutsche Wald ökologisch. Die Flora und Fauna, die einst reichhaltige Waldökologie benötigt Wasser. Ohne Wassertümpel gibt’s keine Tränken mehr für all die Säugetiere wie Rehe, Füchse und Hasen, für Vögel, Insekten, Lurche und Frösche. Wo ist die Gelbbauchunke im Wald. Dafür fehlen die einstigen nassen Pfützen und Wasserlöcher. Einer der beiden Autoren ist seit 40 Jahren ausgebildeter Naturschutzwart des Ostalbkreises und stellt fest: Kaum einer der Wanderer und Radfahrer, nicht einmal die Jagdpächter nehmen diese schleichende Trockenveränderung der Waldböden war. Und die Waldarbeiter und Waldbauern begrüßen den trockenen Waldboden, er erleichtert deren Arbeit zu allen Jahreszeiten. Die moderne industrielle Forstwirtschaft legt den Wald selbst trocken und wundert sich, wenn er nach drei Jahrzehnten tatsächlich trocken ist. Dann ist der Klimawandel schuld.

Abb. 8a: Selbst mitten im Wald sind die kleinen Bächlein und Rinnsale seit gut einem Jahrzehnt ausgetrocknet. Nur nach einem Gewitter führt der Bach mitten im Wald plötzlich Wasser, das nach einem Tag wieder weg ist Foto: Kowatsch.
Auch so legt man den Wald trocken:

Abb. 8b: Vor 60 Jahren noch ein dichter Wald, wo sich die Bäume über dem Sträßchen mit ihren ausufernden Ästen begrüßen durften, entsteht eine breite Kreisstraße mit Geh- und Radweg. Rechts vorne ist der Einlaufschacht für die umfangreiche Entwässerung zu sehen. Das Entwässerungsrohr in 1m Tiefe legt selbstverständlich auch den angrenzenden Wald trocken. Foto Kowatsch
Vermehrte Humusbildung. Eine Tonne Humus kann die fünffache Menge Wasser einspeichern, siehe hier. „Experten gehen davon aus, dass pro Jahr etwa 0,3 bis 1,4 Tonnen Boden pro Hektar und Jahr auf natürliche Weise neu gebildet wird. Jährlich gehen aber im Schnitt zwischen 1,4 und 3,2 Tonnen Boden pro Hektar durch Erosion verloren.“ Im Schnitt gehen somit etwa 1,5 Tonnen Humus pro Hektar jährlich verloren. Diese Angabe brauchen wir für die Überschlagsrechnung
Die landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland betragen laut KI rund 18 Millionen Hektar. (etwa 50% der Deutschlandfläche) Rechnen wir im Schnitt mit 1,5 Tonnen Humusverlust auf 1 Hektar, dann sind dies 1,5 x 18 Millionen Tonnen Humusverlust jährlich allein auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen. Und eine Tonne Humus kann 5 Tonnen Wasser speichern. Die verringerte Wasserspeicherung des Bodens durch Humusverlust beträgt somit: 1,5 x 18 x 1000000 x 5000 Liter.
Um die Humusbilanzen zu verbessern, müssen sich die Fruchtfolgen ändern: Weg mit dem Humuszehrer Mais, der verdichtete, ausgezehrte Ackerböden=Betonackerboden hinterlässt. Dafür mehr Leguminosen und Futterkulturen (Klee- und Luzernegras) in die Fruchtfolgen. Auch im Wald ist Humus ein großes Thema: Laubbäume, besonders Linden und Buchen, bilden viel wertvollere Humusformen, als Fichten und Kiefern. In Land- und Forstwirtschaft ist außerdem stärker auf die Vermeidung von Bodenverdichtungen zu achten, denn diese beeinträchtigen das Wasserspeichervermögen der Böden enorm.

Abb. 8c: Ein völlig zerfahrener, verdichteter Waldboden mit der nicht standortgerechten Waldfichte bei Erfurt im Jahre 2021. Mittlerweile ist diese Monokultur infolge der Dürre (Borkenkäfer-Befall) abgestorben und gerodet – nun eine zusätzliche Erwärmungsquelle in der freien Landschaft, der geschundene Waldboden trocknet aus und speichert kaum noch Wasser. Die riesigen, abgestorbenen Fichten-Monokulturen der deutschen Mittelgebirge dürften aktuell erheblich zur Erwärmung und Austrocknung Deutschlands beitragen

Abb.8d: Ein standortgerechter Laubmischwald (Webicht bei Weimar) erfreut nicht nur durch reichen Blütenflor im Lenz, er speichert auch viel mehr Niederschlagswasser. Vermutlich werden solch ökologisch stabile Laubwälder die aktuell sehr trockenen, heißen Sommer insgesamt zufriedenstellend überstehen – solange man sie nicht, wie in Thüringen von der Landesregierung geplant, mit Windrädern weiter vollstellt. Fotos: Stefan Kämpfe
– Innerhalb der Ortschaften: Das Regenwasser muss in Tümpeln, Teichen und Rigolen vor Ort gehalten werden, muss im Boden versickern dürfen und den Grundwasserspiegel wieder auffüllen dürfen. Die nasseren Böden mitsamt Grünbewuchs erzeugen eine Verdunstungskälte und gleichen die Temperaturerwärmung der Bodenversiegelung und Trockenlegung der Landschaft teilweise wieder aus.
Vorschläge für die Wasserrückhaltung in neuen Baugebieten: a) öffentliche Flächen
In Neubaugebieten werden einstmals freie Flächen in den Außenbezirken, die meist noch einen hohen Baumbestand hatten – Streuobstwiesen – in trockene Neubaugebiete verwandelt. Alles Niederschlagswasser auf den öffentlichen Flächen wie Straßen, Gehwege, Parkplätze, Wendeplatten, aber auch Hofeinfahrten der Häuser und der Überlauf aus dem Dachrinnen-Abwasser wird sofort in die Kanalisation geleitet und in den nächsten Bach, fünf Tage später landet das Wasser in der Nordsee. Seit drei Jahrzehnten ist ein unterirdisches Regenrückhaltebecken in Deutschland Vorschrift, damit das Oberflächenwasser nicht sofort, sondern zeitverzögert im Bach oder Fluss landet. (Hochwasserschutz). Doch dieses sehr teure unterirdisch betonierte Hochwasserrückhaltebecken, leistet keinen Beitrag zur Wiedervernässung der Landschaft, keinen Beitrag zur Stabilisierung des Grundwasserspiegels und keinen Beitrag zur Umgebungskühlung durch Verdunstung.
Es geht auch anders: offene Rückhaltebecken wie auf dem Bild, allerdings geht dadurch ein Bauplatz und damit konstante jährliche Einnahmen der Gemeinden für Grundsteuern verloren.

Abb.9a: Offenes Regenrückhaltebecken bei einem Neubaugebiet, Fassungsvermögen etwa 500 Kubikmeter. Das Regenwasser aus den versiegelten Flächen der Siedlung wird hier zwischengespeichrt und kann versickern, im Sommer auch verdunsten. In 10 Jahren wird das Becken nicht mehr sichtbar sein, da es automatisch mit Nässe liebenden Pflanzen einwächst, die Verdunstung und die Kühlung nimmt dadurch zu. Foto Kowatsch.
b) Private Gründstücke in einer Siedlung
Naturschutz beginnt vor der Haustür. So hieß einmal eine Aktion des BUND, an welcher einer der Verfasser mit Vorschlägen maßgeblich mitgewirkt hat. Auch Umweltschutz und Regenrückhaltung beginnt vor der Haustür: Die Häuser sollten das Dachregenwasser in einem unterirdischen Regenwasserbecken von ca 2 Kubikmetern zurückhalten wie frühere Regentonnen zum Gießen. Der Überlauf füllt noch auf dem Grundstück eine Versickerungsmulde. Und der Überlauf von dort geht in die öffentliche Versickerungsrigole und falls noch notwendig in die Kanalisation. Die kleine Stadt Neresheim im Ostalbkreis praktiziert diesen Vorschlag schon seit einem Jahrzehnt, auch im neuen Gewerbegebiet. Dieses ist gefüllt mit unterschiedlichen Versickerungseinrichtungen, wobei die Architekten laufend bei der Ostalbwetterwarte in Neresheim anfragen, an welchem Monat sie sich bei der Berechnung ausrichten müssten. Es geht doch. Und zwar so wie auf den beiden nächsten Aufnahmen vorgeschlagen.
Bei Kläranlagen: Rückhaltung des gereinigten Abwassers
Diese Kläranlage Hüttlingen/Niederalfingen auf dem Bild reinigt das Abwasser von 44 000 Einwohnereinheiten täglich. Sauberstes Trinkwasser aus den Tiefen des Donaurieds geht über die Industrie, sonst aber hauptsächlich übers Klo und übers Duschen/Baden in die Kläranlage. Nach erfolgter Kläranlagenreinigung in den Kocher und von dort nach einer Woche in die Nordsee. Bei uns 120 Liter pro Person und Tag. Diese Wassermenge fehlt dem Donauried täglich und legt es trocken.
Rechnung zur Verdeutlichung: Täglicher Wasserverbrauch aus dem Boden des Donaurieds macht bei dieser Kläranlage 44 000 x 120 Liter = 5280 Kubikmeter ursprüngliches Tiefenwasser aus dem Donauried. Täglich!!

Abb.11 Kläranlagen: Wiederverwendung des gereinigten Abwassers, durch Auffangbecken, bzw. Weiher in der Wiese. Foto Kowatsch.
Unser Vorschlag: Vor der Einleitung in den Kocher, am linken Bildrand könnte man das gereinigte ursprüngliche Tiefenwasser aus dem Donauried in einem großen Becken in dieser Wiese auffangen, zur freien Verwendung für Bauern, Kleingärtner, Feuerwehren. Das Becken müsste etwa 40x40m und 3m tief sein, der Rest verdunstet im Sommer und kühlt vor Ort auf kleinem Raum. Zusätzliche Felder, Wälder, Äcker, Stadtparks, Hausgärten, alle benötigen das kühlende Nass. Warum nicht das gereinigte Abwasser. Die Nordsee und der Atlantik braucht es nicht, denn dort steigt unmerklich der Meeresspiegel, täglich, weil Deutschlands Böden bis in größere Tiefen seine Feuchtigkeit verliert. Das muss sich ändern.
Merke: Das System der Grundwassergewinnung zur Wasserversorgung von Industrie und Haushalten trocknet Deutschlands Böden aus. Das in der Kläranlage gereinigte Abwasser muss wieder dem Boden zugeführt werden und darf nicht sofort in den Fluss/Bach eingeleitet werden.
– Erfolgreiche Wiedervernässungsmaßnahmen kann man in der Lausitz und rund um Leipzig besichtigen. Dort wurden viele Tagebaurestlöcher geflutet und ziehen bereits Badegäste aus Nah und Fern an. Überhaupt werden stets nur die negativen Folgen des Braunkohlentagebaues benannt – aber er hat auch viele positive. Einst wurden meist ökologisch geringwertige Intensiväcker, Kiefern-Monokulturen oder Siedlungen abgebaggert; heuer finden sich dort außer Seen auch artenreiche Heiden, Dünen, Vorwälder oder Halbtrockenrasen; viele vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Tierarten siedelten sich dort an. Es entstehen wieder artenreiche und kühlende Naturoasen mit Badeufer zur Naherholung.
Und die Niederschläge?
Immer wieder wird behauptet, die Niederschläge würden wegen des Klimawandels im Sommer abnehmen. Diese Aussage ist falsch. Da die meisten Beobachtungen/Aufnahmen für diesen Artikel aus dem Ostalbkreis stammen, soll auch die Regenstatistik dieses Landkreises den Artikel abschließen. Und noch einer Falschaussage soll widersprochen sein. Keinesfalls haben die Starkregenfälle zugenommen. Im Gegenteil: Deutschland verzeichnet eine Abnahme der Gewitter. Der Landregen bringt zunehmend den Niederschlag:
Fazit und Zusammenfassung
Alles durch Flächenversiegelung, Trockenlegungen, Bodenverdichtungen und Humusvernichtung sofort abgeleitete Wasser geht ins Meer und trägt seit vielen Jahrzehnten zum Meeresspiegelanstieg bei. Das muss aufhören. Unsere Vorschläge sind Natur- und Umweltschutz, aber auch Klimaschutz, die dem Klima wirklich helfen. Außerdem sind sie ganz im Sinne des Naturschutzes, die Biodiversität wird entscheidend verbessert. Das Artensterben reduziert. Die tagsüber gemessenen heißen Sommertemperaturen sinken
Unterirdisch und teuer betonierte Regenüberlaufbecken taugen nichts, es kann nichts versickern. Sie halten den Starkregen nur vorübergehend zurück, um die Hochwassergefahr für die nächsten Orte einzudämmen, der Niederschlag fließt nur leicht verzögert ins Meer zurück. Unsere Vorschläge gehen auch als Forderung an die Politiker, die müssten per Verordnung auf jeden Quadratkilometer entsprechende Auffangtümpel und Versickerungsweiher im Naturschutzgesetz festschreiben. Und zwar in jeder Gemeinde Deutschlands.
In Deutschland galt Wasser mal als etwas Selbstverständliches. Das könnte auch so bleiben, es sei denn, man legt Deutschlands Böden weiter so trocken wie bisher.
Da es keine CO₂-bedingte Sommererwärmung gibt, – sämtliche wissenschaftlichen Versuchsbeweise fehlen – und die ganze Treibhaushypothese mit der abnorm hohen nur rechnerisch ermittelten CO₂ Klimasensitivität keinen Versuchsbeweis hat, haben wir in diesem Artikel auch keine CO₂-Verringerungsmaßnahmen verlangt und vorgestellt. Alle politisch angedachten teuren Vorschläge und Maßnahmen zur Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre sind völlig überflüssig und wirkungslos auf die Temperaturen. Weltweit betrachtet wird auch kein CO₂-Atmosphärengehalt verringert, nur Deutschland geschädigt. Die CO₂-Steuer will nur unser Geld, ein Ablasshandelsmodell, bewirkt aber nichts.
Das Leben auf der Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist der lebensnotwendige Rohstoff aller Pflanzen. Ohne CO₂ wäre die Erde kahl wie der Mond. Mehr CO₂ bedeutet besseres Wachstum und ein weiteres Ergrünen der Erde. Wer aus Klimaschutzgründen CO₂ bekämpfen will, handelt gegen die Schöpfung. Schade, dass gerade auch die Kirchen bei der Schöpfungszerstörung mitmachen.
Josef Kowatsch, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher. Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer.

























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Die können da gleich teilweise den Solarstrom verwenden, um das z.B. Gebäude herunterzukühlen.
Durch den Schatten der Solarstromanlage wird das Gebäude bereits grundsätzlich nicht so stark aufgeheizt.
Herr @Kowatsch, was ich Ihnen vor einiger Zeit über Renaturierung und Kleingewässer berichtet hatte: Meine ehemaligen Kollegen machen neben ihren anderen Aufgaben fleißig weiter mit den begonnenen Projekten. Vielleicht können Sie das als Anregung nehmen, auch wenn die hydrogeologischen Verhältnisse bei ihnen etwas anders sind.
https://www.nordkurier.de/regional/uckermark/damit-das-quaken-nicht-verstummt-neue-wasserloecher-fuer-kroete-unke-molch-4829659
In Westsachsen wurden Windschutzstreifen gepflanzt, welche die Wende überstanden und auch gepflegt wurden.
Kabel- und Rohrgräben durch gewachsenen Boden, schön eingesandet, sind ebenfalls gute Drainagen.
Nach Verlegung von Trinkwasser- und Abwasserleitungen ist mein hängiges Grundstück bedeutend trockener geworden.
Wenn ich mir die schönen Bildchen zur Regenwasserspeicher und -versickerung für Eigenheimbauer ansehe, gemäß Bauvorschriften, dann sehe ich da auch (nur) kostentreibende bürokratische Kosten für den meist sowieso schon klammen Eigenheimbauer.
Der wird ja nicht nur von dieser überbürokratischen Maßnahme in die Enge getrieben, Brandschutz, Wärmeschutz, Heizung, Fenster, ….
Das ist falsche Klei-Klein-Adressierung, das ist auch überreglementierender Aktionismus und Verschiebung von Aufgaben der Kommune an die Schwächsten, die Letzten in der Kette, die keine Ausrede mehr haben können, für was zahlt man denn Steuern, oder?
Das gleiche sieht man in Gewerbegebieten, die nur noch teilerschlossen an die Investoren gehen:
Da ächzt der Mittelstand und will eigentlich nur noch weg – eigentlich will der Mittelstand nur was unternehmen, Steuer zahlen, Wohlstand schaffen für sich und andere – und von allseitig präsenter Bürokratie, die alles besser was, mal in Ruhe gelassen werden.
In Ruhe gelassen werden, das gilt für das Wohngebiet genauso wie für das Gewerbe- oder Industriegebiet – bitte nicht immer übertreiben, auch nicht mit grüner Planwirtschaft im Kleinen.
„In Ruhe gelassen werden“ ist kein plumper Egoismus, sondern die Grundvoraussetzung für Freiheit, Eigenverantwortung und wirtschaftlichen Wohlstand, oder?
Danke Herr Lange für die Kritischen und sachbezogenen Anmerkungen. Ich habe nun drei Tage gewartet in der Hoffnung, dass sich an Ihren aufgezählten zahlreichen Punkten eine Sachdiskussion entwicklen könnte, was mein fester Wille war.
Insbesondere habe ich auf die Gläubigen der Treibhauskirche gehofft, vielleicht Herrn Englert und andere Linksgrüne, die Klimaschutz und Umweltschutz gleichsetzen und sich deshalb für die besseren Natur- und Umweltschützer halten, zudem ihr Geld mit dieser Botschaft verdienen.
Auch aus den Reihen der Christdemokraten samt SPD- immerhin 35% unseres Volkes- kommen wenig Vorschläge auf Realisierung und gerade Kanzler Merz rettet lieber das Weltklima-jedenfalls mit Worten- und hält am Anstieg der CO2-Steuern auf kohlenstoffhaltige Energieträger fest zur Sanierung der Staatskasse und zur Bedienung der eigenen NGOs und Strippenzieher samt Medien. Kohlenstoffhaltige Energieträger? Das sind letztlich alle Nahrungsmittel für uns Menschen. Und die große AFD-Mehrheitsgruppe des Landes? Ich habe keinerlei Rückmeldung von gezielt angeschriebenen Politikern oder der Parteizentrale erhalten. Kennzeichen unserer Artikelvorschläge ist, dass sich die deutschen Parteien überhaupt nicht dafür interessieren und somit für mich keine zukunftsgerechte Politik für dieses Land betreiben können.
Persönlich antworte ich jetzt noch nicht auf Ihre Einzelpunkte, in der Hoffnung, dass sich auf meinen jetzigen Aufruf, doch noch eine Diskussion für eine praktikable Umsetzung in der Realität entzündet.
Leider kommt wohl keine Diskussion zustande, vor allem von Herrn Englert hätte ich Meinungsäußerungen erwartet, da er laut eigenen Angaben doch im weiteren Sinne in einer Umweltfirma arbeiten soll. Auch vom Umweltbundesamt bzw. aus deren Umgebung hat sich niemand gemeldet. Keine Claudia Mäder, Silke Kosch oder dergleichen linksgrünen Frauen.
Auch der deutsche Wetterdienst hat einen ausführlichen Artikel zur Sommertrockenheit veröffentlicht: Der Verfasser ist zwar nicht genannt, wird aber im Gegensatz zu uns für diese Arbeit bezahlt. https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2026/20260806_trockenheit-in-deutschland_news.html?nn=16210
Eigentlich wird im DWD-Arikel nur genauer beschrieben, wo und wieviel es in den unterschiedlichen Gegenden Deutschlands geregnet hat, und dass es im Sommer 2026 deutlich zu wenig war im Vergleich zum langjährigen Schnitt. Dasselbe zeigen durch eine einzige, nämlich die letzte Grafik. Bei Ellwangen liegt 2026 deutlich unter dem Schnitt der letzten 56 Jahre. Aber im Gegensatz zum DWD machern wir Vorschläge wie man besser durch solch trockene Sommer kommt und regen die Leser zur Diskussion über weitere Vorschläge an. Wir wollen helfen und nicht jammern.
Die Zustandsbeschreibung einer Regierungsbehörde ist noch keine Lösung, da bin ich enttäuscht. Vor allem wenn man der Voodoo-Klimawissenschaft nun das Feld überläßt und diese dann unter Berufung auf den DWD behaupten wird, dass CO2 an der Trockenheit schuld wäre.
Oder noch schlimmer, Kanzler Merz hat behauptet, der Klimawandel habe den Wald angezündet. Nicht einmal Grüne behaupten so einen Stuss, die widersprechen bloß nicht, wohl wissend, dass es ein Team aus ihren alimentierten und von unseren Steuergeldern finanzierten NGOs war.
mit gut 160 l/m2 im Gebietsmittel sind das etwa 70% des langjährigen Schnittes.
Nicht nur wir machen Vorschläge. Es werden auch Ursachen genannt!
hier die Aussagen des damaligen Präsidenten des Landesumweltamtes Bbg:
„Der Wasserrückgang betrifft das Oberflächenwasser, die Feuchtgebiete, die Laichplätze für Amphibien, die uns gerade wegtrocknen – zum Beispiel für unsere Sumpfschildkröte“, warnte der Umweltexperte. „Im Faulen See bei Lychen in der Uckermark stehen die Stege völlig auf dem Trockenen.“ Eine 1991 gesetzte Pegellatte stehe mittlerweile zwölf Meter vom Ufer entfernt. Die Flüsse führen nur noch halb so viel Wasser wie vor 30 Jahren.
https://www.welt.de/regionales/berlin/article838753/Landesumweltamt-Wir-sind-schon-mitten-im-Klimawandel.html
Interessant ist, dass diese Aussagen von 2007 sind. Man kannte also damals schon logische Ursachen. Und was hat man in den letzten 19 Jahren dagegen getan?
Zu Abb1a/b des Artikels.
Der Anstieg der mitteleren Tagestemperaturen korrespondiert sehr gut mit dem Sinken der Satelliten-Messwerte der globalen Albedo, zB. ERBE NASA beginnend um 1985 oder andere Satelliten, die spater zu messen begonnen hatten. Für dieses Sinken kann es natürliche Ursachen geben, aber auch vom Menschen verursachte Effekte, wie weltweit verstärkter Bau von
Rauchgasentschwefelungsanlgen, Einbau von Katalysatoren in Fahrzeuge, weltweit verstärktes Bemühen um Luftreinhaltung, etc. , global ebem seit Mitte der 1980ger Jahre. Die geringere Bewölkung führt unmittelbar zu höheren Tagestemperaturen vorallem in Verbindung mit zunehmender Bodenversiegelung. Mit CO2 hat das nichts zu tun. Ein Teil der Tagestemperatur wird in die Nacht gespeichert. Nachts kühlt es weiterhin relativ stark ab, so dass die Nachttemperatur (trotz steiler gewordenem Tagesanstieg) ab etwa 1987 in der Grafik dennoch nur minimal ansteigen. Man sieht, dass die Erde ein offenens System ist, sonst müsste der nächtliche Anstieg genauso steil sein wie am Tag. Ist er aber nicht.
Zu den Hitzewellen dieses Sommers in Deutschland:
Jede Hitzewelle hatte ihren Ursprung in den südlichen Breiten auf Höhe der Sahara. Die Zugrichtung war auf den Wetterkarten sichtbar. Wir haben ein geändertes Windsystem. In den letzten Jahren davor waren diese heißen Saharawinde hauffig auch mit rotem Sand begleitet, niedergegangen z.B. in Bayern auf Autos und Terrassentischen entsprechendem Reinigungsaufwand.
Nicht der CO2 – Anstieg von 280ppm (falls dieser Wert überhaupt stimmt) auf ca. 430 ppm 2026 in Deutschland hat in Deutschland Temperaturen von über z.B. 34/35 °C verursacht, sondern die von Marokko, Algerien über Spanien und Frankreich final zu uns umgelengten Heißwinde.
Geänderte Windsystem sind aus der Vergangenheit bekannt und sind natürlich. Zu finden z.B. aus Aufzeichnungen aus Ägypten über verändertes Nilhochwasser. Heute weiß man, dass damals im Hochland von Athiopien durch veränderte Windrichtung, weißer und blauer Nil dramatisch wenig Wasser erhalten haben. Wenn es in der Vergangenheit natürliche Veränderungen der Windsysteme gab, dann wird es diese in Zukunft auch geben.
Wir müssen uns den klimatischen Veränderungen anpassen. Dieser Artikel zeigt wichtige umsetzbare, sinnvolle Beispiele dazu auf.
Das Klimapanik ist Klimarealismus und vernünftige Anpassung erforderlich.
Es kann nur dann regnen, wenn Luftmassen mit verschiedenen Temperaturen und Feuchtegehalt aneinanderstoßen. Windräder wirken diesen Bewegungen der Luft entgegen. Das hat weniger Niederschlag zur Folge, es ist ein klarer Zusammenhang.
Da ist nichts klar und Sie werden auch keine Studie zeigen können, die Ihre Behauptung unterstützt.
Windparks können das lokale Wetter geringfügig beeinflussen, aber ein allgemeiner Nachweis, dass Windräder zu deutlich weniger Regen führen, existiert nicht.
Observed onshore precipitation changes after the installation of offshore wind farms | Bulletin of Atmospheric Science and Technology | Springer Nature Link
Aus der Studie:
Für Walney fanden wir nach dem Bau der Windparks folgende statistisch signifikante Veränderungen:
Da ist nichts klar und Sie werden auch keine Studie zeigen können, die Ihre Behauptung unterstützt.
Diese Aussage ist falsch, Herr Baritz zeigt in unseren Artikeln immer wieder mit Grafiken die Windabnahme über Deutschland und die Zunahme der WKA. Es besteht eine eindeutige Korrelation. Aber das ist nur ein Grafikzusammenhang, die Ursache-Wirkung ist damit noch nicht beiwiesen.
Wenn Sie unseren neuen Artikel über die eindeutig menchenverursachte Austrocknung Deutschlands lesen, dann zeigen wir wie die beiden Klimarettungsmaßnahmen WKA und PV-Anlagen Deutschland mit austrocknen und die sommerliche Erhitzung tagsüber mitbewirken.
Klimarettungsmaßnahmen erhöhen die sommerlichen Temperaturen und trocknen Deutschland aus. Machen Sie dort Vorschläge der Abhilfe.
Was soll denn eine durchschnittliche Niederschlagsrate aussagen? Das Problem kleinrechnen?
Aber rechnen wir mal nach: Bei z.B. ~900 Niederschlagsstunden im Jahr bei einer Intensität von <0,0 mm/Std. (leichter Sprühregen einzelne Regentropfen) bis >30 mm/Std. ergeben sich aus 0,08 mm/Std. im Durchschnitt 72 mm Niederschlagsdefizit im Jahr. Das sind 8-14% von normalen Jahressummen in D. Das ist nicht geringfügig sondern eine dauerhafte, starke Reduzierung des Wasserdargebots durch Windanlagen.
Herr Björn, der Verweis auf die Studie war aufschlußreich, auch wenn der Schuß für Sie mal wieder ins eigene Knie ging.
Liebe Leser, Deutschland wird im Sommer zu einem heißen Steppenboden werden, wenn wir nicht endlich aufhören, unser Land großflächig trocken zu legen.
Ich greife 1 Beispiel raus, ich weiß nicht, ob ihr das wirklich so richtig verstanden habt: Ich war 24 Jahre Gemeindrat und im Kläranlagenausschuß jener Kläranlage in Abb. 11.
Unsere ganze industrielle Wasserversorgung legt Deutschland seit Jahrzehnten trocken, weil der Wasserkreislauf eben nicht geschlossen ist wie all die Laien Fachleute behaupten.
Erklärung:
Das geklärte Abwasser müßte wieder dahin zurück, wo man es als Trinkwasser gewonnen hat. Also nicht ins Meer, sondern in die Tiefen der Donauwiesen, bei Hamburg in die Tiefen der Lüneburger Heide usw.
Zwar sind die Regenmengen gleich geblieben, trotzdem wirds trockener. Denn der zusätzliche tägliche Trink- und Industriewasserentzug aus dem deutschen Bodenkörper kommt nicht mehr zurück. Das einst in den Böden Deutschlands gespeicherte Wasser nimmt täglich um den Betrag ab, denn wir als Wasser dem Boden entziehen.
Heute ist es heiß, vielleicht haben Sie zum Mittagessen 1 Liter Schurwaldwasser oder sonstiges getrunken, zwei Stunden später landet der Liter im Clo und 9 Liter Clospülung dazu. Mit dieser Maßnahme haben Sie dem deutschen Boden 10 Liter Wasser so kurz über Mittag entzogen und dem Meer übergeben, aber nicht dem deutschen Bodenkörper.
Was wir für Deutschland brauchen, ist eine neuartige Regenwasser- und Trinkwasserbewirtschaftung. Keine der Parteien hat das Problem der Trockenlegung Deutschalnds, das von Tag zu tag größer wird, bis heute erkannt.
Gasthäuser, Bierstuben und Cafes mit Terrasse verpflichten Sprühnebelanlagen zu installieren.
Sprühnebel kann die Aussentemperatur bis zu 10°C absenken und ist wesentlich günstiger als Terrassenheizung durch elektrische Infrarot-Heizstrahler oder mobile Gas-Heizpilze.
Das wetterkundliche Wissen schöpfe ich u.a. aus einem Buch, welches vor ca. vierzig Jahren, also im Stadium einer Temperaturabnahme, erschienen ist [1]:
„Auf der anderen Seite ändert sich … die Zusammensetzung der Atmosphäre und der Zustand der Erdoberfläche – beides Prozesse, die den Energiehaushalt unseres Planeten ganz erheblich beeinflussen. Da sind einmal die 5 bis 7 Millionen Hektar ehemals produktiven Bodens … die sich infolge der Tätigkeit des Menschen jährlich in Gebiete mit wüstenähnlichen Bedingungen verwandeln. …
Auch die Prozesse der Vegetationsumwandlung, die in den vergangenen 5000 Jahren mindestens ein Drittel der Landfläche erfasst haben, verändern die Albedo der Erde, meist in dem Sinne, dass das Rückstrahlungsvermögen vergrößert wird und deshalb weniger Strahlungsenergie für Verdunstung und Heizung der Luft zur Verfügung steht. …“
Hier wird mit zunehmender Verödung (Wüstenbildung) die Tatsache begründet, dass es etwas kälter geworden ist. Der genannte Effekt zieht nach sich, dass vermehrt Staub in die Luft aufsteigt. Genau dessen Wirkung bedarf der Klärung, wie folgendem Beiträgen zu entnehmen ist :
„Staub stellt uns aktuell noch vor ein großes Rätsel: Wärmt er das Klima oder kühlt er es? Einerseits streut Staub die solare Strahlung, er wirkt als Schattenspender. Gleichzeitig absorbieren die Partikel die solare Strahlung in sich selbst. Sprich: Wo Staub ist, wird es wärmer.“[2]
In diesen Sinne findet sich in [3]:
„Ein zentraler Aspekt dieser Forschung ist die Wechselwirkung von Wüstensand mit Wolken. Staubpartikel dienen als Kondensationskerne, die die Bildung von Wolken erleichtern.“
Wenn also, wie in diesem Jahr vermeldet, ein Mangel an Niederschlag besteht, könnte es daran liegen, dass zu wenig Staub in der Luft ist. Denkbar wäre auch, dass der Regen schon über dem (atlantischen) Ozean niedergeht, analog zum Stillen Ozean.
[1] Balzer, Konrad: Weitere Aussichten: wechselhaft. Ein Buch vom Wetter. Verlag Neues Leben Berlin 1982, S. 270/271
[2] Brohm, Annika: Mineralstaub ist ein Global Player.
https://www.spektrum.de/news/klimaforschung-staub-ist-ein-global-player/2079576
[3] Hofffman, Nina: Die Rolle von Wüstensand in der Klimaforschung.
https://collegium-musicum-wwu.de/die-rolle-von-wuestensand-in-der-klimaforschung
Deutschland schaltet lieber seine Energieversorgung ab. Und leert derzeit Speicherwasser jeden Abend, wenn Sonne und Wind weg sind.
Das Geschäftsmodell ist nicht Umweltschutz sondern die Gelder unter den Aktivisten aufzuteilen, neue Vereine, NGOs, Institute die „Forschung“ betreiben, also Studien produzieren die neue Schreckensszenarien mit Computermodellen produzieren, usw..
“One has to free oneself from the illusion that international climate policy is environmental policy. Instead, climate change policy is about how “we redistribute de facto the world’s wealth…” – Ottmar Edenhofer 2010
In their own words
Hatte EIKE nicht berichtet, vor Jahren schon, daß es ein riesiges Problem gibt in Sachen Flächentrockenlegung, weil man gar nicht verzeichnet hat, wo überall da Rohe im Boden liegen, die Wasser schnell ableiten? Dadurch sei es irgendwo zwischen unmöglich bis sehr schwer machbar das wieder zu entfernen.
Ihre Erinnerung ist richtig, wir hatten das selbst angemerkt. Nehmen Sie unser Bild 11, die dortige Wiese war einst eine Sumpfwiese. Man kann davon ausgehen, dass diese mit Drainagen trockengelegt wurde. D.h. das gereinigte Abwasser, das als Trinkwasser aus dem Donaumoos kam, versickert zwar gut, wird aber schnell duch Drainagen in den Kocher abgeleitet.
Will man die vielen Wasserlöcher im Wald wieder aktivieren, dann müßte man diese gar mit Folie auskleiden. Stellen Sie sich vor, Kunststofffolien im Wald. Sie haben somit ein grundsätzliches Problem bei der Umsetzung der Wasserrückhaltung in Deutschland angesprochen.
Kleiner Einwand: Wenn zwischen den Kleingewässern und dem natürlichen Wasserkreislauf (in dem Fall das Grundwasser) die Verbindung unterbrochen würde, wären nach § 3 WHG die Folienbecken möglicherweise keine Gewässer mehr. Abgesehen davon, daß Sie Folien aus Naturschutzgründen ebenfalls ablehnen.
Zur Abwasserversickerung: In Brandenburg ist das, auch nach 3. Reinigungsstufe im Klärwerk, grundsätzlich verboten (Besorgnisgrundsatz wg. Spurenstoffen z. B. Medikamentenrückstände). Das wird bei Ihnen wahrscheinlich ebenso sein. Ich weiß nicht, wie das nach dem Bau einer 4. Reinigungsstufe (Aktivkohle o.a.) aussieht, ich weiß nur, daß den Kunden dann die erhöhten Abwassergebühren schwer auf die Füße fallen könnten. Das wäre hier bei jetzt schon ~8 €/cbm Abwasser ein großes Problem.
Währen des Studiums habe ich ein wenig über Hydrochemie gehört. Unser Dozent hatte damals, 1980, den Spruch geprägt: Das WC ist die schlimmste Erfindung der Menschheit nach der Atombombe! Es gab lange Diskussionen darüber.
Das WC ist die schlimmste Erfindung der Menschheit nach der Atombombe!
Danke für diesen Satz. Eine Diskussion darüber sollte endlich wieder zustandekommen.
Wir haben eine Abhilfe vorgeschlagen mit dem Auffangen des gereinigten Abwassers nach der biologischen Reinigung. Richtig ist ihre Vermtung, auch bei uns ist es gesetzlich verboten, den Klärschlamm als auch das gereinigte Abwasser auf die Felder zu bringen. So gehen die Medikamente und Schwermetalle nun halt in die Flüsse und dann ins Meer. Versickerungsbecken wären allerdings nicht verboten.
„Verboten“, wir wissen wie man Verbote schnell ändern kann, dafür ist eine Regierung zuständig oder manchmal auch nur ein Erlaß eines Ministeiums. Die Fledermäuse hat man reihenweise aus den Roten Listen genommen als man sich für die globale Klimarettung mittels Windräder entschlossen hat.
Die Deutschen legen ihr Land selbst trocken, das führt zu heißen Sommertemperaturen tagsüber, behaupten wir.
Punkt Abwasserversickerung, Sie schrieben: In Brandenburg ist das, auch nach 3. Reinigungsstufe im Klärwerk, grundsätzlich verboten…
Herr Nitschke, Sie sind eigentlich der einzige, der sich bis jetzt konkret um einen der 15 Punkte Gedanken gemacht und die Schwierigkeit der Umsetzung erkannt hat: Gesetze und Verordnungen stehen oft dagegen.
Im oberen Kommentar hab ich erklärt, dass man Gesetze und Verordnungen schnell ändern könnte, wenn man das Problem der steten weiteren Trockenlegung Deutschlands, was im Sommer immer neue Temperaturrekorde bringt, überhaupt erkennen würde.
Im folgenden wil ich nun am selben Punkt- geklärtes Abwässer verwenden- Beispiele nennen, wo es keine Gesetze dagegen gäbe, also los: Mit dem geklärten Abwasser, könnte man die Sportanlagen der Städte gießen. Denken Sie an die grünen Fußballfelder, die sandigen Tennisplätze, die nach jedem Trainigsspiel von den Spielern abgezogen und mit Trinkwasser gespritzt werden, damit der Sand festhält. Dann die asphaltierten Straßen in den Orten selbst. Die 45 Grad Asphalttemperaturen könnten runtergekühlt werden, genauso all die Hofeinfahrten. Die Beispiele könnte jeder Leser erweitern und seiner Gemeinde Vorschläge machen, das geklärte Abwasser ist in Deutschland doch nur zur Verwendung auf landwirtschaftlichen Flächen verboten, selbst für den trockenen Waldboden wäre es zur Kühlung und zum Bewässern erlaubt.
Also an all die Jagdpächer, Eure Rehe, die Ihr im Winter schießen wollt, müßt ihr über den Sommer bringen, die einstigen Wasserlöcher im Wald müssen ständig gefüllt sein, und zwar von euch. Es genügt nicht, nur im Wald rumzufahren und Schilder aufzuhängen mit der Forderung, man solle auf den Wegen bleiben, um eurer Wild nicht zu stören. Nerr Nitschke, Sie glauben nicht, wie oft ich schon von diesen ahnungslosen Natur-und Jägerdilettanten gemaßregelt wurde.
Natürlich bleiben die von mir beschriebenen Flächen nicht lange naß, denn das ganze Drainagensystem in unserer deutschen Landschaft würde das Wasser schnell wieder in die Kläranlage zurückbringen oder über Bäche/Flüsse nach etwa 8 Tagen ins Meer entsorgen. Aber wenigstens hätte sie einmal eine Wiederverwendung gefunden. Der Prozess der sommerlichen Austrocknung Deutschlands wäre verzögert.
Und sollte sich das Klima wieder ändern, hin zu den kühlen Sommern zwischen 1943 bis 1987, dann würde Deutschland trotzdem weiter ausgetrocknet werden. Uns ist es wichtig, dass die Leser diesen unheilvollen Prozeß der großflächigen Trockenlegung Deutschlands erkannt haben.
Herr Kowatschdanke für die Zusammenstellung von Maßnahmen: ich stimme ihren Vorschlägen zur Wasserrückhaltung im Großen und Ganzen zu. Nur kommen Sie wirder mit Ihrer immer noch falschen Rechnung zum Humusverlust:
Verlust an Oberboden ist nicht gleichzusetzen mit Humusverlust.
Die Diskussion hatten wir schon.
Ist es so schwer in Ihrem Alter noch etwas dazuzulernen? Schade für den ansonsten guten Artikel.
MfG
Ketterer
Dann stellen sie die Rechnung doch richtig mit ihren Zahlen. Auch bei Ihren Überlegungen wird ein gewaltiger Mangel an fehlender Wasserspeicherung rauskommen.
Da muss man gar nicht viel rechnen, einfach ihre Zahl mit dem Faktor 0,04 (Humusgehalt Ackerboden) multiplizieren. Allerdings sind ihre Zahlen fragwürdig:
Huumussaustrag aus Grünland findet kaum statt. Hier die wohl richtigen Zahlen:
Ersetzen Sie die 18 durch 12 (genauer 11,7) und den Humus / Boden Faktor 0,04 hinter Ihrem Rechnung,
dann haben Sie den geschätzten Wasserspeicherverlust durch Humusaustrag aus der landwirtschaftlichen Nutzfläche.
Ich Frage mich nur,warum man dies einem (ehemaligen) Naturkundelehrer wiederholt erklären muss.
MfG Ketterer
Sie dürfen sich das noch viele Jahre weiter fragen..: Sie haben den Humusgehalt vom Ackerboden für Ihre Rechnung genommen, ich nicht. Einfach die Aufgabenstellung geändert. Aber macht nichts. Ist doch auch viel bei Ihrer Rechnung oder nicht.
So und jetzt rechnen Sie aus: Wieviel Wasser steckt in den obersten 200m des deutschen Bodenkörpers. Nur mal im Schnitt. Sie können auf KI-Angaben zurückgreifen. Schön wäre natürlich, wenn Sie selbst einen Reagenzglasversuch durchführen und dann hochrechnen würden.
Dann schicken Sie die Hälfte dieser Gesamtmenge bei 358 000 km2, in die Nordsee, Ostsee, Schwarzes Meer. Jeweils ein Sechstel von der Gesamtmenge in jedes der Meere. Um wieviel steigt dort der Meeresspiegel, wenn man annimmt, dass alles drin bleibt und kein Ausgleich stattfindet.
Frage an den Naturkundelehrer in Ruhestand:
Wo liegt der Fehler in dieseer Fragestellung:
Weitere Frage:
Das Wasser ist doch zum allergrößeten Teil doch noch dort (abgesehen von den Braunkohlegruben).
Mit Staunen ob ihrer Vorstellungen, Herr Kowatsch
dennoch MfG
Ketterer
Mit Staunen ob ihrer Vorstellungen,..
Das wundert micht nicht, Sie haben immer noch nicht begriffen, dass wir diesen Bodenkörper mit jedem Tage leeren. Einen Schwamm, den wir stetig aber täglich austrocknen.
Und dagegen helfen keine Klimarettungsmaßnahmen, sondern die PV-Anlagen und Windräder verschlimmern diesen Irrläufer gegen die Natur.
Ein Vorschlag, der hunderprozentig bei der jetztigen Regierung auf offene Ohren stoßen wird, weil er ihrem bisherigen Vorgehen nacheifert, wäre, die Temperaturen zukünftig einfach von November bis Februar zu messen – und schwupp: weg ist das Problem!
Mit den Vorschlägen
rennen die Autoren bei den Grünen (und allen demokratischen Parteien im BT), Naturschutzverbänden, der Wasserwirtschaft und bei der Klimaanpassungsforschung (PIK) offene Türen ein.
Wenn neben diesen sinnvollen Vorschlägen jetzt noch der aktuelle Stand der Klimaforschung anerkannt wird und auf unsachliche Äußerungen wie
„Sommererwärmung sei hauptsächlich durch Trockenlegung und Wärmeinseln verursacht“, „Es gibt keinen Nachweis für den Treibhauseffekt“,
„Solarparks und Windparks seien wesentliche Erwärmungstreiber“,
„Mehr CO₂ sei überwiegend positiv“
verzichtet wird, leisten die Autoren einen konstruktiven Diskussionbeitrag zu den Möglichkeiten der Klimaanpassung.
der aktuelle Stand der Klimaforschung anerkannt wird…
Der aktuelle Stand der KLimaforschung ist, dass CO2 allerhöchstens in homöopathischen Dosen bei den Temperaturen mitwirkt.
Wahrscheinlich reden Sie von der Voodoo-KLimawissenschaft, die noch niemals die behaupteten 2 bis 5 Grad Klimasensitivität in einem wissenschaftlichen Versuch nachweisen konnte.
Es wird Zeit, dass Sie das endlich mal zur Kenntnis nehmen oder selbst eine Versuchsreihe zur Bestimmung der ECS durchführen. Dann sind Sie geheilt von ihrem CO2-Glauben.
Aktueller Stand bei Heartland.
Herr Lex, zum Problem zurück: Rechnen Sie mal diese Kläranlage bei Bild 11 durch: Das Trinkwasser kommt aus dem Donaumoos, aus Tiefenbrunnen einstiger Naßflächen nördlich der Donau. Die Kläranlage ist für 44 000 Einwohnereinheiten gebaut und jede Person hat im schnitt einen täglichen Wasserverbrauch von 120 Liter. Frage: Wieviel Kubikmeter Wasser werden jählich allein durch diese Kläranlage den deutschen Böden entzogen und ins Meer abgeleitet.
Viel.
Aber warum fragen Sie mich das?
Weil Ihnen Natur- und Umweltschutz egal ist. Sie weigern sich auch mit dem Thema zu beschäftigen.
Ich finde zu wirklich jeder Aussage mindestens ein Institut, was diese bestätigt. Das besagt also garnichts. Es sollte schon ein Beweis vorliegen, kein Konsens, kein Modell, keine Vermutung, keine Korrelation, ein Beweis, wenn man ein Land ruinieren möchte um die Welt zu retten.
Sie stellen Heartland infrage? Das Institut, das den EIKE-Präsidenten Holger Thuß als „engen Berater“ führt?
Merkwürdigerweise bleiben von den Vorschlägen insbesondere bei Grünen erstaunlich wenig Realisierungen übrig. LIeber werden Windräder in windarme Waldgebiete gebaut.
Liegt vielleicht daran, dass die „unsachlichen Äusserungen“ mehr realen Hintergrund haben als Werner Björn lieb ist und der „aktuelle Stand“ der Klimaforschung sich peu à peu den „unsachlichen Äusserungen“ verschämt annähert.
Jetzt interessiert uns natürlich noch, zu welchen von den schön aufgelisteten Punkten trägt unser überzeugter Glaubensbruder Björn selbst und selbstlos bei?
Bitte nur in klarem Deutsch formulieren, z. B.:
Ich fahre nur noch Fahrrad,
ich verzichte im Winter auf jegliche Heizung,
ich fange Regenwasser auf und lasse es vor Ort versickern (mit Mengenangaben pro Tag),
ich renaturiere eine kleinen Bach hinter dem Haus meiner Freundin,
ich lege jeden Monat einen Teich an,
ich pflanze jeden zweiten Monat eine Hecke von 5m Länge,
ich lege alle drei Monate ein grünes Dach bei Freunden an,
……..
„….leisten die Autoren einen konstruktiven Diskussionbeitrag zu den Möglichkeiten der Klimaanpassung.“
Und wird damit nach Ihren Aussagen das Klima „angepasst“?, vermieden?, oder gar verhindert?
….bezahlt und dadurch überzeugt!
https://eike-klima-energie.eu/2026/02/03/die-globalen-temperaturen-sinken-derzeit/#comment-487311
Herr Puschner,
ich mache keine der vorgeschlagenen Aktivitäten. Warum sollte ich das Ihrer Meinung nach machen?
Warum einen Bach renaturieren, wenn dadurch das Weltklima nicht verändert wird?
Warum Bäume pflanzen, wenn dadurch die globale Temperatur nicht messbar sinkt?
Warum Müll sammeln, wenn die Umweltprobleme dadurch nicht verschwinden?
Warum Arten schützen, wenn das globale Artensterben dadurch nicht beendet wird?
Sie haben völlig recht damit, dass einzelne Menschen, im Falle des Klimas noch nicht einmal einzelne Länder die Welt retten können. Also warum sollte nach Ihrer Meinung auch nur ein einziger Mensch etwas für die Umwelt machen, wo er oder sie eh keinen Einfluss auf eine Änderung der Gesamtsituation hat?
Das ist jetzt aber wirklich die blödeste Antwort, die man auf die eigens von Ihnen verfasste Wunschliste geben kann. Einem Dritten könnte man es ja verzeihen, aber dem Autor selbst?
Ja, der „Stand der Forschung“, also gekaufte Lügner und politische Verlautbarungen zur Bereicherung weniger, genau nach denen sollte „man“ sich richten. Ich nehme daher an, daß Sie sich auch begeistert vor 4 / 5 Jahren die Bockwürste zu „wirksam und sicher“ abgeholt habe …
Und weil das ja „so sehr die offenen Türen einrennt“, hat der links-grüne Regierungsabschaum in all den Jahren auch möglichst nichts unternommen in der Richtung, sondern es gab immer nur munter eine Richtung, mehr Beton.
rennen die Autoren bei den Grünen (und allen demokratischen Parteien im BT), Naturschutzverbänden, der Wasserwirtschaft und bei der Klimaanpassungsforschung (PIK) offene Türen ein.
Sorry, die Grünen sind Stadtmenschen, A13 und höher bezahlt, wenns gut mit dem Nachwuchs läuft und es schon mal ein biologisch-organisches Möhrchen im Eintopf sein darf, kommt noch ein Schrebergarten hinzu. Das Lastenfahrrad hat heute einen E-Motor integriert. Sogenannte Jesuslatschen und Strickparties sind nicht mehr obligat, stehen allenfalls wenn urgrüner Opa mit Oma zu Besuch kommen gelegentlich noch im Fokus. Der Grüne von heute braucht zunächst seine regenerativen Energien, eine nachhaltige, chemiearme Landnutzung mit grünen Gestaltungsmerkmalen in der verdichteten Stadt wie in Baumkatastern inventarisiere Großbäume und Dachbegrünungen. Im Speckgürtel der Großstadt bei mir (Rotgrüne Landesregierung) wird bei horrenden Grundstückspreisen jedes Einfamilienhaus der frühen Nachkriegszeit mit oft altem Baumbestand aktuell platt gemacht. Dort entstehen zulässig nach der Bauordnung jetzt 6-, 8- bzw. 10 Parteienmehrfamilienhäuser mit einer Versiegelung >90 %, einzig neben der Wärmepumpe gibt’s noch ein paar Bodendecker und irgendwo ein lebender Baum, der von drei toten, rundgepressten Bäumen festgehalten werden muss. Parkplätze für die Wohnparteien müssen auf dem Grundstück nicht mehr hergestellt werden, wie noch vor Jahren. Es reicht der Hinweis der Investoren, entweder Parkraum irgendwo im Umfeld nachzuweisen oder ein Hinweis Mieter werden den ÖPNV nutzen. Die Gemeinde wird nur mehr aktiv, wenn die Probleme zu groß werden. Entsiegelung in der Stadt ist nirgends ein echtes Thema, wie auch, bei dem erforderlichen Mitteleinsatz. Ich habe es als Ökologe in der Landschaftsplanung immer mit Begriffen wie „Ausgleich und Ersatz“ zu tun gehabt. Selbst wenn das fortschrittlich gedacht und ausgeführt wurde, herausgekommen ist in den Jahrzehnten – von Modellprojekten abgesehen – meist nur das was man (monetär) als „Kunst am Bau“ definieren könnte. Hat das was mit „Klimaschutz“ zu tun? Vermutlich nur dann, wenn man sich die Begrifflichkeiten anschaut und sich Passendes aus dem Katalog für Mikro-, Meso-, Makro- bzw. Geländeklima heraussucht und dann ideologisch mit sich „zufrieden“ ist. Da wird jeder Babywald am Rande der Siedlung als Highlight gegen die Selbstverbrennung durch Treibhausgase in der Presse gefeiert oder ein paar Steine ins Bachbett gelegt wird als Basis zur Wiederansiedlung des Fischotters und Retention von Oberflächenwasser gelobpreist.
Das was Baritz und Kowatsch fordern ist sicher zielkonform dem Wärmeinseleffekten entgegen zu wirken, doch was Björn in seinen CO2-Rauschanfällen erkennt bzw. nicht erkennt, würde mir nicht einmal einfallen, wenn ich einen ganzen Kasten Cannabis-Plätzchen auf einmal verdrücken würde. Übrigens: CO2-Begasung ist ein Segen in der Cannabis-Produktion und nicht nur dort. Chi Chen & Trevor Keenan haben es errechnet: die Steigerung der Bruttoprimärproduktion wird zu 44% auf den CO2-Anstieg und zu 21% auf die Erderwärmung zurückgeführt. Bald 9 Milliarden Menschen wird es freuen.
Ihr Kommentar illustriert sehr eindrucksvoll den Unterschied zwischen Stadt und Land. Wenn ich von hier (äußerster Norden der Mark Brandenburg) in Richtung Berlin unterwegs bin, wird die von Ihnen beschriebene Entwicklung immer sichtbarer. Besonders gut situierte „Stadtmenschen“ A13+ gehen dort, zwischen Stabgitterzaun, hochwertigem Betonpflaster und Carport mit Wallbox, ihren grünen Träumen von Klimarettung und Naturschutz nach. Ärgerlich nur, daß die bei schönem Wetter ins Umland ausschwärmen wie die Heuschrecken. Gern überquellend „grüne“ Ratschläge absondernd – den Klimawandel kann man sehr fachmännisch an der jahreszeitlichen Schwankung des Seewasserstands erkennen 🙂 – und bei den Eingeborenen türklingelnd nach der Käuflichkeit von Grundstücken fragend. Das ist wahrscheinlich nicht nur im Umland von Berlin so, sondern auch im Umland anderer Großstädte.
Richtig ist, dass bei die Grünen mehr Da habe ich die KI mal die Biografien der Bundestagsabgeordneten der Grünen durchforsten lassen. Wer Lust und Zeit hat, die Lebensläufe Abgeordneten zu durchforsten, kann ja hier nachsehen: Abgeordnete | Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Das Ergebnis ist:
Ärzte
Juristen
Volks- und Betriebswirte
Ingenieure
Politikwissenschaftler
Lehrer
Sozialarbeiter
Verwaltungsbeamte
Wissenschaftler und Hochschulmitarbeiter
Journalisten
Unternehmer
Mitarbeiter von NGOs und Verbänden
Landwirte
Krankenpfleger
Die Fraktion der Grünen ist sicher stärker akademisch geprägt, als die Fraktionen von CDU/CSU oder AfD. Die Grünen gehören auch im Vergleich zu anderen Fraktionen zu den Besserverdienenden, sind aber bestimmt keine homogene Gruppe.
Die berufliche Ausbildung ist für mich ohnehin kein entscheidendes Kriterium. Ein Tischler, eine Krankepfllegerin, ein Landwirt oder eine Professor können sich gleichermaßen eine fundierte Meinung zu Klima- und Umweltfragen bilden, diese vertreten und dafür werben.
Skuril wird es für mich immer dann, wenn Menschen sich neues Wissen aneignen wollen, dann aber fachliche Erkenntnisse pauschal zurückgeweisen und stattdessen bevorzugt Informationen übernommen werden, die nur außerhalb der einschlägigen Fachwissenschaft Anerkennung finden .
Entschuldigung, der erste Satz ist unvollständig. Da alle ganz bestimmt unbedingt wissen wollen, wie er weiter gehen sollte, hier die vollständige Version.
Richtig ist, dass bei die Grünen mehr Akademiker, Beschäftigte im öffentlichen Dienst, Wissenschaftler oder Personen mit politischer bzw. NGO-Laufbahn vertreten sind, als in anderen Parteien.
Passt ja, mit vollen Hosen ist gut stinken .
Herr Björn
die Grünen wollen das Problem der Austrocknung Deutschlands durch Klimarettung lösen, also eine höhere CO2-Steuer und der Bau weiterer Windräder und Frei-PV-Anlagen. Damit verschlimmern sie das Problem.
Das ist mit ein Grund, weshalb wir immer betonen, Klimaschutz ist das Gegenteil von Umweltschutz.
Herr Kowatsch, warum arbeiten Sie sich an der Partei der Grünen ab und unterstellen besonders denen Unhaltbares?
Sie finden leicht selbst heraus, dass alle oben von mit aufgelisteten Punkte von allen demokratischen Parteien im Bundestag unterstützt werden und Sie mit den Grünen die wenigsten Konflikte haben werden, wenn Sie solche Projekte unterstützen. Tatsächlich gehören diese Maßnahmen seit Jahren zu den Kernforderungen der Grünen in der Wasser-, Umwelt- und Klimaanpassungspolitik.
Besonders wertvoll ist Ihre implizite Aussage: Wer die Arbeite der Partei der Grünen im Bundestag (und sicher auch an anderen Stellen) nicht unterstützt gehört keiner demokratischen Partei an, mehr Primat an Ideologie vor Sacharbeit geht doch gar nicht, oder?
Chapeau, die Herren. Alles vernünftige Vorschläge, die wirksam sind und wenig kosten. Haben Sie diese auch dem Bundesumweltamt geschickt? Deren Reaktion könnte interessant sein. Man kann sie aber im Voraus vermuten.
Es ist nicht notwendig unsere Artikel ans Umweltbundesamt zu schicken. Die Artikel werden von dort aus gelesen. Eine Silke Kosch gab mal zu, dass sie dort arbeitet.
Und auch vom DWD tauchen immer wieder versteckte Kommentare unter Tarnnamen auf.
Mich wundert nur, dass der neue politische Vorstand auf unsere Tag/Nachtverläufe bei allen DWD-Wetterstationen noch nicht reagiert hat, wo doch nachts der Treibhauseffekt stärker wirken müßte.
Alles, aber auch wirklich alles, was Herr Kowatsch und Herr Baritz hier als Ursachen beschreiben entspricht den Tatsachen. Man könnte anfügen, daß in der DDR durch staatlich gelenkte, überzogene Melioration größerer Schaden angerichtet wurde. Die Kleinspeicher für Bewässerungszwecke wurden zwar gebaut, aber gleichzeitig wurden hunderte Kilometer Gewässerläufe verrohrt, um Großflächenlandwirtschaft zu erleichtern.
Auch die Ziele und Vorschläge, die Austrocknung der Landschaft zu stoppen, treffen allesamt ins Schwarze. Sie sind teilweise in Bauvorschriften verankert, aber in der Praxis reicht das nicht aus. Oftmals gibt es gegensätzliche Interessen der Grundstückseigentümer bzw. -nutzer und den kommunalen Verwaltungen fehlt es an Sachkunde und eigenem Interesse. Notwendiger Straßenausbau oder Erschließungsmaßnahmen muß nicht zwangsläufig zum Erliegen kommen, aber wenn die Ziele von Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen auf einen stabilen Landschaftswasserhaushalt gelegt würden, anstatt Bäume in Baumschulqualität in den Wald zu setzen, wäre viel gewonnen.
Warum ich mir hier einen ausführlichen Kommentar ohne Beachtung von Unkenrufen nach wissenschaftlichen Quellen leiste? Als Meteorologie und Hydrologie ertragsarm und langweilig wurden, habe ich einen größeren Teil meines Berufslebens als Geschäftsführer eines Gewässerunterhaltungsverbands gearbeitet. Neben der Sicherung des schadlosen Abflusses (nicht Hochwasservorsorge oder -verhinderung) stand Wasserrückhalt und Renaturierung täglich im Focus unserer Arbeit (Schöpfwerke abreißen und das Wasser intelligenter durch die Landschaft ableiten, Gewässer wieder in ein natürliches Gleichgewicht mit der Umgebung bringen, Kleingewässer – sogenannte Feldsölle – renaturieren u.ä.).
Da sind Sie ja richtig vom Fach. Ich bin hier ja Quereinsteiger (außer Energie und Statistik).Ist schon interessant, was die Kommentatoren beruflich treiben. Von dem Stamm hier ( natürlich auch die Gegenspieler) könnte doch mal eine Kurzbiografie hier erscheinen.
Prima!
Herr Thuß als Präsident sollte beginnen.
Ach, er ist Publizist und hat mit Naturwissenschaften nichts am Hut? Der Präsi der selbsternannt
„Führenden deutschen Denkfabrik zu Klima- und Energie-Fragen“?
Wen hat EIKE sonst noch im Köcher, wer berät Herrn Thuß?
Wie wäre es denn zunächst mit einer Selbstvorstellung. Ist irgendwie ein Gebot der Höflichkeit.
Was haben Sie beruflich zu bieten ?
Ein naturwissenschaftliches Diplom.
Hatten Sie sich bereits geoutet, habe ich das verpasst?
Das Thema Herrn Thuß‘ Dissertation
„Die konstitutionelle Partei in den Thüringer Staaten in den Jahren 1848 bis 1850 beschäftigt sich mit dem „Aufstieg der parlamentarischen Mitte-Rechts-Formationen“ und erschien im Jahr 2005.“
qualifizierte ihn zur Leitung des
„Germany’s leading thinktank on climate and energy questions“
Any further questions?
Herr Thuss äußert sich auch nicht zu Themen von denen er nichs versteht. Der Mann ist Präsident und nimmt Verwaltungsaufgaben war.
Any further questions?
Es wäre aber schön, wenn Sie sich zum Thema des Artikels äußern würden. Vielleicht helfen Sie Herrn Ketterer bei der Rechenaufgabe.
Heartland führt ihn als „Experte“.
Forschern warf er Lüge vor. So äußerte er telefonisch: „Wir glauben, dass die anderen Wissenschaftler uns anlügen“.
Koordiniert werde der „Schwindel“ um den Klimawandel vom Weltklimarat IPCC. Der IPCC schätze Messdaten, um die Erwärmung der Erde vorzutäuschen.
2019: Die Klimaproteste hätten mittlerweile „terroristische Ausmaße“ erreicht.
Ganz schön forsch-inhaltlich für einen nur Verwaltenden „zu Themen von denen er nichs versteht.“
Zum Glück sind die Friday-for-Future-Kleber wieder in der Schule. 30 Prozent von diesen beherrschen nicht mal das kleine Einmaleins.
Die meisten von denen waren eh Mitläufer, ich kenne so einen Fall .
Die Hilfe brauchen Sie Herr Kowatcsh,
immer wieder…..
Was haben Baerbock und Habeck doch gleich für Abschlüsse ?