Cap Allon
Der sich derzeit entwickelnde El Niño könnte alle bisherigen Rekorde brechen; die Medien bezeichnen ihn bereits als solchen. Doch einige Meteorologen blicken bereits über dieses Phänomen hinaus und warnen davor, dass 2027 eine „monströse“ La-Niña-Gegenschwingung folgen könnte.
Wenn außergewöhnliche El-Niño-Ereignisse als „Super“ und „Godzilla“ bezeichnet werden können, dann scheint „Monster“ für eine starke Gegenphase durchaus angemessen.
Der aktuelle El Niño gewinnt an Stärke, wobei die NOAA eine Wahrscheinlichkeit von über 90 % sieht, dass er im kommenden Herbst und Winter der nördlichen Hemisphäre „sehr stark“ wird. Für Oktober bis Dezember schätzt sie die Wahrscheinlichkeit auf 69 %, dass der RONI-Wert +2,5 °C oder mehr erreicht, was jeden bisherigen El Niño seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1950 übertreffen würde.
Starke El-Niño-Ereignisse neigen jedoch deutlich dazu, sich umzukehren.
Unter Verwendung der historischen ONI-Reihe der NOAA erreichte das Ereignis von 1972–73 einen Wert von +2,0 °C, bevor es später im Jahr 1973 auf -1,9 °C abfiel und in eine La Niña überging. Auch auf den Super-El-Niño von 1982–83 folgte rasch ein La Niña. Der gigantische El Niño von 1997–98 erreichte einen Höchstwert von +2,3 °C, bevor er bis Ende 1998 auf -1,6 °C fiel. Auf das Ereignis von 2009–10 folgte ein La Niña, das -1,6 °C erreichte.
Untersuchungen zur Entwicklung der ENSO zeigen, dass besonders starke El-Niño-Ereignisse häufig zu einer ungewöhnlich starken Abgabe von Wärme aus dem äquatorialen Pazifik führen und so dazu beitragen, die darauf folgende Kaltphase einzuleiten. Eine Studie ergab, dass vier von sechs mehrjährigen La-Niña-Ereignissen zwischen 1961 und 2016 starke El-Niño-Ereignissen vorausgegangen waren, wobei das erschöpfte Wärmespeicherreservoir des Ozeans dazu beitrug, dass sich La Niña bis ins zweite Jahr hinein hielt.
Damit ist der Zeitraum von Ende 2027 bis 2028 der entscheidende Zeitraum, den es zu beobachten gilt.
Sollte der Pazifik den historischen Umschwung vollziehen, wird sich bis dahin ein weiterer Faktor verändert haben: die Sonne.
Der Sonnenzyklus 25 hat laut NASA/NOAA seine Maximalphase überschritten und dürfte sich bis 2027–28 auf dem Weg zum nächsten Minimum befinden; Prognosen gehen davon aus, dass der Zyklus 26 zwischen 2029 und 2032 beginnt, wobei die neuesten Daten eher auf einen früheren Beginn hindeuten.
Das bedeutet natürlich eine geringere Sonnenaktivität.
Dann ist da noch Hunga Tonga.
Der Rekordausbruch von 2022 schleuderte rund 150 Tg Wasserdampf in die mittlere Atmosphäre und erhöhte damit die Wasserbelastung der Stratosphäre um etwa 10 %. Wasserdampf ist treibhausgasaktiv und das dominierende Treibhausgas in der Erdatmosphäre.
Eine Studie aus dem Jahr 2026 schätzt die Halbwertszeit auf etwa drei Jahre, wobei die Stratosphäre um das Jahr 2030 wieder ihren Zustand vor dem Hunga-Ereignis erreichen dürfte. Bis 2027/28 dürfte daher ein wesentlich größerer Teil der Störung verschwunden sein.
Die Konstellation ist also interessant zu beobachten:
Ein potenziell historischer El Niño klingt ab; im Anschluss daran entwickelt sich eine starke La Niña; die Sonnenaktivität setzt ihren Abstieg vom Maximum des Zyklus‘ 25 fort; und die anomale Wasserstruktur in der Stratosphäre infolge von Hunga Tonga nimmt weiter ab.
Von diesen Faktoren wäre La Niña der wichtigste unmittelbare Einflussfaktor auf die globale Temperatur.
Die Sonnen- und Hunga-Komponenten wären sozusagen das Tüpfelchen auf dem i.
Daher könnten die Jahre 2027–28 durchaus deutlich kälter ausfallen als die unmittelbar vorangegangene, durch El Niño befeuerte Welt.
Dann folgt 2029–30 das eigentliche Sonnenminimum.
The COLD TIMES are returning…
Link: https://electroverse.substack.com/p/andes-shine-white-hot-headlines-normal?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Anmerkung des Übersetzers: Das mögliche Kommen eines starken El Nino spricht auch der „Schneefan“ in seinem Blog an, und zwar hier. Dazu bringt er jedoch ein weiteres Phänomen ins Spiel. Man scrolle etwas nach unten bis zum „Update vom 18. 8. 2026“. Dort zeigt er eine aufschlussreiche Graphik mit einer ausführlichen Erklärung und Quellenangaben.
















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90 Prozent Chance: El Niño steuert auf Rekord zu – FOCUS online
Weltmeere brechen Rekord: „Der Ozean steht unter Druck“ – FOCUS online
Die entscheidende Frage ist die nach den dann erforderlichen Kältegeschäftsmodell. Gibt es dazu schon passende Vorschläge? Bestrafung wer zu wenig CO2 emittiert oder Wärmepumpenverbot?
Gut wenn wir neben den ganzen Variablen zum Klimachaos mit La Niño, La Nina, Hunga-Tonga und die Sonnenzyklen wenigstens die gesicherten CO2-Werte vom Mauna Loa mit verlässlichen Treibhausgas-Emissionen durch Industrie und Gesellschaft haben. Da bleibt wenigstens die Klimakatastrophe gut berechenbar und für die Bevölkerung bestens zum Damoklesschwert modellierbar. Ich kommentiere für einen apokalyptisch versiert gebildeten Freund.
Wir kommen aus der kleinen Eiszeit!!
Kulturgeschichte
Die Kleine Eiszeit in der Kunst https://www.welt.de/kultur/history/gallery11985655/Die-Kleine-Eiszeit-in-der-Kunst.html
Was ist, wenn der Winter immer länger dauert? Die „Kleine Eiszeit“ brachte den Menschen nach dem Mittelalter für Jahrhunderte Not und Elend. Die Schuld gab man den Hexen…
2010_12_15
https://www.welt.de/geschichte/article11639867/ Was-ist-wenn-der-Winter- immer- laenger- dauert.html
Zu Beginn der Neuzeit wurden in Europa „Hexen“ verbrannt, weil man sie für schlechtes Wetter verantwortlich machte. Tatsächliche Ursache war die Kleine Eiszeit: Ein Klimawandel in Europa, aus dem wir viel für heute lernen können.
2022_01_14 https://www.br.de/nachrichten/wissen/klimawandel-schon-zur-kleinen-eiszeit-gab-es-fake-news,SuOEOwH
Erderwärmung bescherte Römischem Reich fette Jahre
Olivenbäume, Weinreben und anderes, was man eher aus wärmeren Regionen kennt, warf vor 2000 Jahren auf britischem Boden Erträge ab. Tacitus (58-117), der so akkurate römische Historiker, hat es der Nachwelt überliefert.
2019_09_2rr5
https://www.welt.de/geschichte/article149773123/ Erderwärmung-bescherte-Roemischem-Reich- fette-Jahre.html
Im Mittelalter wuchsen in Deutschland Zitronenbäume.
In England wurden ebenfalls Wein und Olivenbäume angebaut. Es war wärmer als heute, Mittel- und Nordeuropa hatte seine Blütezeit! TERRA-X
2023_08_26
24.50min-25.50min
https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/wein-eine-geschichte- durch-die-jahrtausende-doku-100.html
Hm, üblicherweise überwiegt die kühlende Wirkung der Sulfat-Aerosole aus einer Vulkan-Eruptionen die Wirkung des emittierten Wasserdampfes.
Bitte, warum fehlt diese Rechnung im Artikel?
EIKE_2026-08-24_von-einem-super-el-nino-zu-einer-monster-la-nina
„Daher könnten die Jahre 2027–28 durchaus deutlich kälter ausfallen
als die unmittelbar vorangegangene, durch El Niño befeuerte Welt.“
Siehe auch:
https://eike-klima-energie.eu/2024/07/07/die-klima-zyklen-sind-planeten-gemacht-vorbestimmt-und-konstant/
und
SUN_SYSTEM_ECC_1943AD_2026AD.JPG
Schematische Darstellung des Sonnensystem ECC_1943AD für das Jahr 2026.
Ach ja, Prognosen sind immer schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen …
Die Anzeichen werden immer zahlreicher: Die Planetenkonstellation Jupiter und Neptun, nachlassende Sonnenaktivität, ozeanische Umwälzungen wie El Niño und La Niña, beginnender Eis- und Schneezuwachs in den Polargebieten … Eine Umkehr des Temperaturtrends scheint vor der Tür zu stehen, das Ende der Alarmisten-Party wird sichtbar. Schaun mer mal, wie die Medienberichte in den nächstfolgenden Wintern in Europa aussehen werden. Übrigens wird die CO2-Konzentration den fallenden Temperaturen mit einiger Verzögerung folgen 😆
Haben Jupiter und Neptun Einfluss auf das Sonnenminimum oder Einfluss auf die Erde als Strahlungsempfänger?
2023 soll die Erde eine durch astronomische Positions- und Gravitationsfaktoren bedingte optimale Empfängerposition für Sonnenstrahlung gehabt haben.
Versuchen Sie bitte mal, Arbeiten von Nicola Scafetta oder Valentina Zharkova zum Thema „Jupiter und Neptun“ zu lesen. Es gibt noch einige andere Wissenschaftler, die das Thema „Einfluß der Planeten auf das Klima“ beackern, sie müssen dabei nicht gleich mit Theodor Landscheidt anfangen, obwohl es sehr faszinierend ist, wie er an dieses Thema herangegangen ist. Hier bei EIKE empfehle ich ihnen dazu die Diskussionen um die Arbeit von Frank Wähner – sehr technisch aber interessant.
Jupiter und Neptun, ernsthaft?
»Die Weltmeere sind so warm wie noch nie seit Beginn der Messungen im Jahr 1979.«
»Der neue Temperaturrekord von 21,1 °C dokumentiert, wie schnell der Klimawandel voranschreitet. Klimaforscher zeigten sich erstaunt über den Zeitpunkt des Rekords.
Eigentlich sind die globalen Meerestemperaturen im März und April, nach dem südlichen Sommer, am höchsten. Der bisherige Rekord von 21,09 °C wurde im März 2024 gemessen.
Samantha Burgess, Leiterin für Klima bei Copernicus, betonte dabei: „El Niño führt zu einer zusätzlichen Erwärmung des Systems, doch dies geschieht zusätzlich zu der jahrzehntelangen, vom Menschen verursachten Erwärmung.“«
Bitte erklären Sie mir doch wie man eine mittlere Temperatur der Ozeane misst. Und noch auf Hundertstel Grad.
Thermometer, Satelliten.
Vielen Dank für die Auskunft. Ich dachte immer, man nimmt den Zollstock.
Ne, mit Zollstock kommense da nicht weit 😂
Wow! Das ist echt übel. Hat wenigstens jemand ein Foto mit Datumseinblendung von der Anzeige gemacht?
Wie erwähnt, kommen die 21,09 vom März, wo grundsätzlich die höchste Temperaturen im Jahresverlauf gemessen werden. Derselbe Wert wurde nun im normalerweise kühleren August gemessen.
Übrigens ist Schneezuwachs ein Wärmezeiger.
Kennen Sie die Weisheit „es ist zu kalt für Schnee“?
Herr Lex, das hängt mit dem Wasserdampfgehalt der Troposphäre zusammen. Bei -50°C gibt es, wenn überhaupt, nur noch ein paar Eiskristalle in der Luft. Das kann man beispielsweise gut auf dem sehr niederschlagsarmen ostantarktischen Plateau erkennen. Aber kennen Sie die Weisheit, daß es draußen meistens kälter ist, wenn Schnee statt Regen fällt?
Eben, bei -50 °C gibt’s weniger Schnee als bei -5 °C.
Wie „Eben“? … Zuwachs-Wärmeanzeiger? Bei -5°C wächst die Schneehöhe generell schneller an als bei -6°C? Oder noch schneller bei 0°C? Erklären Sie ihre Weisheit, gern auch unter Berücksichtigung globaler Zirkulationssysteme. Sie sind offenkundig einem bisher unentdeckten hydrometeorologischen Phänomen auf der Spur.
Danke für Ihre Temperatur-Angaben. Alle 3 sind korrekt.