Cap Allon
Stellen Sie sich in die volle Sonne und lassen Sie dann eine Wolke über sich hinwegziehen. Das Licht wird schwächer. Die Hitze lässt nach. Die Oberflächenenergie verändert sich sofort. Wolken bestimmen, wie viel Sonnenstrahlung den Boden erreicht. Das ist ein entscheidender Faktor, den die Modelle nicht berücksichtigen.
Eine neue Studie verglich wichtige Klimareanalysen mit Satelliten- und Bodenbeobachtungen aus den Jahren 2012–2023. Dabei wurde festgestellt, dass Modelle die Menge der von Wolken absorbierten einfallenden Sonnenstrahlung unterschätzen. Für das MERRA-2-Modell der NASA beträgt die durchschnittliche Unterschätzung über den gesamten Untersuchungszeitraum 16,51 W/m².
Bereits im Jahr 2015 hatten Feldman et al. den Anstieg des CO₂-Treibhauspotenzials bei klarem Himmel an der Erdoberfläche direkt gemessen: etwa 0,2 W/m² pro Jahrzehnt. „Klarer Himmel“ bedeutet, dass Wolken aus der Berechnung herausgenommen werden, sodass der CO₂-Effekt isoliert betrachtet wird.
Vergleichen Sie die beiden Strahlungswerte: 16,51 W/m² Abweichung durch Wolkenabsorption gegenüber 0,2 W/m² gemessenem CO₂-Anstieg bei klarem Himmel.
Die von der NASA im MERRA-2-Modell ermittelte Abweichung durch Wolkenabsorption ist mehr als 80-mal so groß wie der von Feldman gemessene CO₂-Anstieg über einen Zeitraum von einem Jahrzehnt.
Auf der ISCCP-Seite der NASA selbst heißt es, dass eine Verdopplung des CO₂-Gehalts die Strahlungsbilanz an der Erdoberfläche voraussichtlich nur um etwa 2 % verändern wird, während Wolken und Niederschlag in aktuellen Modellen nur zu etwa 25–35 % genau modelliert werden. Die NASA räumt ein, dass Modelle, um in diesem Maßstab aussagekräftig zu sein, eine Genauigkeit von nahezu 0,25 % benötigen – was eine „etwa hundertfache“ Verbesserung erfordern würde.
Die Behörde weiß zudem, dass Wolken den Planeten insgesamt abkühlen – nach ihren Berechnungen um etwa 5 °C. Ohne Wolken würde die Erde fast 20 % mehr Sonnenenergie absorbieren. Wolken sind einer der wichtigsten Faktoren, welche die Erwärmung der Erdoberfläche steuern.
In Verbindung mit Daten aus der Praxis zeigt Copernicus, dass die Sonnenscheindauer in Europa seit den 1980er Jahren stark zugenommen hat, während die Bewölkung zurückgegangen ist. Im Jahr 2025 lag die Sonnenscheindauer etwa 5 % über dem Durchschnitt, während die Bewölkung etwa 3 % unter dem Durchschnitt lag:
Bei genauerer Betrachtung auf lokaler Ebene zeigen die Daten des DWD für den Zeitraum 1983–2024, dass die globale Strahlung um +3,46 kWh/m² pro Jahr zunimmt, wobei die Dekadenmittelwerte von 1014 auf 1054, dann auf 1089 und schließlich auf 1114 kWh/m² stiegen:
Inwieweit die jüngste Erwärmung in Europa auf eine geringere Bewölkung zurückzuführen ist, lässt sich nur schwer genau quantifizieren (es fehlt auch der Wille dazu). Die Richtung ist jedoch leicht zu verstehen: Weniger Wolken bedeuten mehr Sonnenschein, und mehr Sonnenschein bedeutet eine stärkere Erwärmung der Erdoberfläche.
Link: https://electroverse.substack.com/p/new-zealand-snowfields-buried-western?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

















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Wolken und Sonne hängen unmittelbar zusammen. Mehr Sonne heißt immer auch gleichzeitig, weniger Wolken.
Der DWD mißt sein 1951 die Sonnenstunden und damit liegt ein langer Betrachtungszeitraum für Deutschland vor. Bei jeder Wetterstation, die soweit zurückreicht, und das ist gut die Hälfte liegt eineinheitliches Bild vor: Von 1951 bis 1987 haben die Sonnenstunden abgenommen und ab 1988 bis heute die Sonnenstunden zugenommen. Und das vor allem in den drei Sommermonaten. Und selbstverständlich haben die Wolken seit 1988 abgenommen, da beide Faktoren umgekehrt zusammenhängen.
Das Resultat: In Deutschland sind vor allem in den Sommermonaten die Temperaturen am Tage stark angestiegen. Nur am Tage, die Nächte haben sich bei ländlichen Stationen fast gar nicht erwärmt.
Mir erschließt sich nicht ganz, weshalb man nun diese Tatsache, die wir seit einigen Jahren in jedem Artikel anhand von Grafiken erklären, nun umgekehrt mit Wolken nochmals erklären will. Deshalb nochmals unser Merksatz:
In Deutschland sind vor allem in den Sommermonaten die Temperaturen am Tage stark angestiegen.
Und dieser starke Anstieg sommers und tagsüber schiebt auch die Jahresdurchschnitte nach oben.
Nun wäre interessant, welche DWD-Wetterstation zeigt den stärksten sommerlichen Tagesanstieg seit 1988?
Vielleicht kann die KI ja die Wolken vor berechnen und prophezeien wie viele Wolken sich im Himmel befinden werden?
Wie viele Steuereinnahmen haben wir im Jahr?
So um die 1 Billion EU.
Dann stecken wir alles in die Wolkenberechnung ein, damit
wir von Klimawandel uns schützen können 🙂
Klimaanlage wollen ja die Grünen nicht.
Ich hätte niemals gedacht, dass wir uns mit diesem Schwachsinn in diesem Jahrhundert befassen werden.
Um diesen direkt gemessenen Antrieb mal auf Temperaturerhöhungen herunterzubrechen: + 0.2 W/m² pro Jahrzehnt in Bodennähe (CO2-bedingt) bedeuten, wenn man es auf die Oberfläche bei 288 K überträgt, ca. + 0.04 K pro Jahrzehnt. Das klingt nicht gerade nach Katastrophe.
In den letzten sechs Jahrzehnten macht das eine T-Erhöhung um 0.24 K. Der CO2-Gehalt ist in dieser Zeit grob von 320 ppm auf 420 ppm gestiegen, also um rund 31%. Extrapoliert man das linear auf eine CO2-Verdoppelung, dann landet man nach dieser (zugegeben sehr vereinfachten) Abschätzung bei 0.77 K als Klimasensitivität. Das ist der Größenordnung nach absolut verträglich mit der Abschätzung verschiedener Autoren (z.B. Will Happer) und klingt ebenfalls nicht nach Katastrophe.
Also keine Panik vor CO2!
Aber wenn nicht CO2 (kann man nicht sehen, riechen oder schmecken), was soll man dann nehmen, um den gigantischen Ablasshandel und die Transformation der Gesellschaft aufrecht zu erhalten?
Wolken sind seit jeher der Feind von Klimamodellen, nachfolgend eine Pressemeldung des CERN mit Hervorhebungen:
http://press.web.cern.ch/press/pressreleases/releases2011/downloads/CLOUD_SI_press-briefing_29JUL11.pdf
Letzter Zugriff am 13. Mai 2012 – vermutlich nur noch über Wayback zu finden
Wolken sind seit jeher der Feind von Klimamodellen,…
Warum Wolken, warum nicht die Anzahl der Sonnenstunden. Also die Anzahl der Sonnenstunden sind seit jeher der Feind von Klimamodellen.
In der Klimakirche kommt man mit dem modernen wissenschaftlichen Krams wie Sonne, Wolken und Strahlungsenergie nicht klar. Dort sieht man nämlich vor lauter Fehlerbalken keinen Wald mehr. Bereits führende Pik-ler hatten deshalb schon früh konstatiert, die Wolken können bei der Entwicklung der Klimakatastrophe nicht hilfreich sein, weil es dem Menschen nicht möglich ist, zielgerichtet bei atmosphärischen Überhitzungen mit dem dampfförmigen oder kondensierten H2O gegenzusteuern. Das ist beim CO2 etwas ganz anderes, weil es ja böses menschengemachtes CO2 aus fossilen Quellen gibt. Auch wenn dieses böse CO2 – physikalisch betrachtet, wie hier im Bericht – schon nicht wirklich viel zur „Krise“ (? häh?) beiträgt, eignet sich die Klimareligion um die CO2- (und CH4-) Moleküle (sprich Tafeln der Erkenntnis) zumindest sehr gut, um die weltweiten Vermögen der kohlenstoffaffinen Gläubigen mit irgendwelchen Intentionen von bestimmten Interessensgruppe in gewünschte Richtungen umzulenken. Das zumindest soll der PIK-Direktor Ottmar Edenhofer früh eingeräumt haben. Der führende US-Atmosphärenforscher Richard Lintzen hat sich dazu wie in der Abb. geäußert und sich als echter Wissenschaftler die Hand vor die Stirn geschlagen.
Ich vermisse hier die „Kommentare“ der einschlägigen verdächtigen Klimaschwindler und Schreibstübler zu Beitrag und Bild …. 😉 ….
zu Edenhofer
„Aber man muss klar sagen: Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um.“
Ebenso frei äußerte er wozu die Klimagesetze nötig sind:
Sie sollen rentablen Technologien Klötze ans Bein binden, neuen grünen Technologien uneinholbare Vorteile verschaffen. (Heft „et“ – Energiewirtschaftliche Tagesfragen 5- 2007)