Cap Allon
Der echte Himmel ist kein Labor. Dort gibt es Wolken und so weiter.
In einer neuen Studie in der Fachzeitschrift „Nature“ wurden spektral aufgelöste Bodenmessungen vom Standort „Southern Great Plains“ verwendet, um die Infrarot-Signaturen von Temperatur, Wasserdampf, CO₂, Ozon und Wolken voneinander zu trennen.
Die Forscher stellten eine eng gefasste, aber wichtige Frage: Was beeinflusst die Menge der langwelligen Wärme, die zurück zur Erdoberfläche abgestrahlt wird? Ihre Antwort deutet auf eine negative langwellige Wolkenrückkopplung über Land hin.
Die Erdoberfläche strahlt Infrarotwärme nach oben ab. Tieffliegende Wolken absorbieren einen Teil dieser Wärme und strahlen einen Teil davon wieder nach unten. In diesem Sinne wirken sie wie eine Infrarotdecke. Liu et al. stellten jedoch fest, dass mit zunehmender Erwärmung der Atmosphäre die Bewölkung in den unteren Schichten abnahm. Dadurch wurde die Decke dünner. Es wurde weniger Infrarotwärme an die Oberfläche zurückgestrahlt, und mehr konnte nach oben entweichen.
Am Standort „Southern Great Plains“ reduzierte der Wolkeneinfluss die nach unten gerichtete langwellige Strahlung um -1,77 W/m² pro Jahrzehnt.
Die Autoren berichten außerdem, dass es sich hierbei nicht nur um eine Besonderheit einer einzelnen Messstation handelt. Ähnliche negative langwellige Wolkeneffekte zeigen sich über Land in Satelliten- und Reanalyse-Daten, die hauptsächlich mit einer abnehmenden tiefhängenden Wolkendecke zusammenhängen.
Vergleichen Sie das nun mit der berühmten Arbeit von Feldman et al. aus dem Jahr 2015.
Feldmans Team hat den CO₂-Einfluss auf die Erdoberfläche bei klarem Himmel zwischen 2000 und 2010 direkt gemessen, während der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre um 22 ppm gestiegen ist. Das Ergebnis: +0,2 W/m² pro Jahrzehnt sowohl am Standort „Southern Great Plains“ als auch am Standort „North Slope of Alaska“.
In den beobachteten Langwellen-Oberflächenmessungen trug CO₂ also etwa +0,2 W/m² pro Jahrzehnt bei. Wolken reduzierten den Effekt am gleichen Standort in den Great Plains um −1,77 W/m² pro Jahrzehnt. Das ist fast neunmal so viel und in die entgegengesetzte Richtung.
Das bedeutet nicht, dass CO₂ keinen Infraroteffekt hat. Feldman hat diesen Effekt gemessen. Es bedeutet auch nicht, dass Wolken insgesamt eine Nettoabkühlung verursacht haben. Veränderungen in der Bewölkung gleichen das langwellige Treibhaussignal an der Oberfläche stark aus.
Liu et al. befassen sich mit dem langwelligen Oberflächen-Energiehaushalt, nicht mit dem gesamten planetarischen Energiehaushalt. Natürlich beeinflussen Wolken auch das einfallende Sonnenlicht. Weniger tiefe Wolken lassen die Infrarotschicht dünner werden, wodurch weniger langwellige Wärme zur Oberfläche zurückkehrt. Aber weniger tiefe Wolken bedeuten auch, dass mehr Sonnenstrahlung den Boden erreicht, was diesen erwärmen kann.
Die Studie ist kein endgültiges Urteil über den Nettoeffekt von Wolken. Sie ist eine direkte Beobachtung, die daran erinnert, dass das Klima der Erde – in diesem Fall die Wolken – in beide Richtungen wirkt und danach strebt, ein natürliches Gleichgewicht zu finden. Das Klimasystem wird nicht von CO₂ gesteuert. Es ist voller konkurrierender Faktoren, Ausgleichseffekte und Rückkopplungen. Betätigt man einen Hebel, bewegt sich ein anderer, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. Das ist der springende Punkt.
Link: https://electroverse.substack.com/p/greenlands-gains-threaten-records?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Seit vielen Jahren lese ich die Eike-News und erfreue mich an echter Wissenschaftlichkeit … vielen Dank
Wer Thoma Gold bewirbt ist wissenschaftlich? Echt?
Der echte Himmel ist kein Labor, und der echte Himmel ist kein Gewächshaus.
Aber ein Vergleich Mond-Erde, was halten Sie davon? Dieselbe Lage im Raum, aber der eine ohne jegliche Atmosphäre, die andere mit. Mit Venus und/oder Mars soll mir bitte keiner kommen, danke. Wer hat was Erhellendes für mich?
Ein Versuch Mond-Erde:
Dem Mond fehlt aufgrund seiner geringen Schwerkraft und des fehlenden Magnetfelds (Schutz vor Sonnenwind) jegliche Atmosphäre.
Dadurch gibt es dort weder nennenswerte Wärmespeicherung noch schützenden Wasserdampf. Hinzu kommt die langsame Rotation (eine Mondnacht dauert 14 Erdtage), wodurch die Oberfläche extrem viel Zeit hat, ununterbrochen Energie in den Weltraum abzustrahlen.
Abschweifung:
Der „Mond“-GMST-Index liegt dabei bei ca. – 23°C, bei Temperaturextremwerten zwischen -247 °C (Polkraterschatten) und +127°C in der prallen Sonne am Mondäquator, alles aber im „leichten“ nach innen und außen gut reflektierenden Raumanzug „bekömmlich“.
Auf der Erde wäre die Situation mit bei gleichen Temperaturen und gleichen Raumanzug vor allem für die Insassen „unbekömmlich“, alles nur wegen atmosphärischen Wirkungen.
GMST hilft auch beim Mond nicht für die Auswahl geeigneter Reisekleidung, oder?
Hätten sie vielleicht eine Quelle für diesen Wert bitte?
Offizielle Quellen der Raumfahrtbehörden
Canadian Space Agency (CSA): Die kanadische Weltraumbehörde gibt offiziell in ihren Faktenblättern an, dass die mittlere Temperatur auf dem Mond –23 °C beträgt. Sie kontrastiert dies direkt mit den Extremwerten von +123 °C am Tag und –233 °C in der Nacht.
NASA Planetary Fact Sheets: In astrophysikalischen Datenbanken wie dem Artemis Project Data Book oder NASA-Vergleichen wird die „Mean Surface Temperature“ (mittlere Oberflächentemperatur) für den Mond exakt mit -9 °F / -23 °C / 250 K gelistet.
Danke.
Laut Keiner Intelligenz soll die theoretische Abstrahltemperatur des Mondes näherungsweise bei:
Daraus ergibt sich eine globale Gleichgewichtstemperatur von etwa
𝑇𝑒𝑞≈270 𝐾 also rund −3 ∘𝐶.
Sieht so aus als wenn der Mond einen negativen Treibhauseffekt hat.
20 Kelvin!
Werner Schulz 6. Juli 2026 12:15
Wenn Sie schon mit dem Begriff negativer Treibhauseffekt rumrennen, sollten Sie zumindest wissen, was darunter verstanden wird. Dann wäre Ihnen auch klar, dass der so wie er in der Fachliteratur beschrieben wird auf dem Mond nicht auftreten kann …
Dazu müssten sie die Definition vom Treibhauseffekt bringen. Dieser wird also nicht über die theoretische Abstrahltemperatur im Vergleich mit der gemittelten Bodentemperatur definiert?
Werner Schulz 7. Juli 2026 1:16
Warum muss ich etwas bringen, wenn Sie einen Begriff verwenden? Wenn Sie den Begriff negativer Treibhauseffekt verwenden, sollten Sie wissen, was dahinter steht. Die bzw. eine Veröffentlichung dazu kennen kennen Sie (zumindest den Titel und Autor).
Und wenn sie vom Treibhauseffekt sprechen, brauchen sie auch eine Definition, oder sind sie ausgeschlossen davon?
Ist ja nicht so, das ich sie nicht schon lange nach Ihrer Version der Definition frage.
Hier wird der THE als Vergleich von der Temperatur der Oberflaeche mit der theoretischen Temperatur ohne Atmosphaere verglichen, etwas, was man auf dem Mond antrifft und die theoretische Temperatur wird berechnet.
Natuerlich immer falsch, weil die Albedo ohne Atmosphaere anders ist, und fuer die theoretische Temperatur die Albedo MIT Atmosphaere genommen wird.
Nach dieser Definition hat der Mond einen negativen THE.
Uebersetzung:
…erklärt den atmosphärischen Effekt, der die globale mittlere Oberflächentemperatur der Erde im Vergleich zu einer „Erde“ ohne Atmosphäre um etwa 33 K erhöht.
Welche Definiton wollen sie vorschlagen?
Werner Schulz 7. Juli 2026 13:23
Ich spreche hier aber gerade nicht vom Treibhauseffekt, sondern von Ihrer falschen Verwendung des Begriffes negativer Treibhauseffekt. Der ist in dem gerade von Ihnen verlinkten Artikel als „A paradoxical negative greenhouse effect has been found over the Antarctic Plateau, indicating that greenhouse gases enhance energy loss to space.“ beschrieben. Es gibt aber auf dem Mond keine Atmosphäre, also passt das dort nicht.
Sie sehen auf die Mond einfach nur die Konsequenzen der T^4-Abhängigkeit im Stefan-Boltzmann-Gesetz und der Hölderschen Ungleichung auf den Mittelwert von T^4 vs (Mittelwert T)^4 …
Da war nichts falsch vielleicht? Ich hatte die Definition aus der selben Arbeit entnommen, während sie nur interpretieren, ohne allerdings ihre Definition zu bringen. So wird das nichts vielleicht?
Und das gilt auf der Erde nicht?
Werner Schulz 9. Juli 2026 0:37
Worauf beziehen Sie sich mit „Da“? Was an Ihrer Vewendung des Begriffes negativer Treibhauseffekt falsch war, habe ich Ihnen beschrieben.
Doch. Daher gibt es ja nicht wenige, die sagen, dass die Wirkung des Treibhauseffektes größer als 33K ist.
Mit welcher Definition des Treibhauseffektes?
Und mehr IR aktive Gase strahlen mehr?
Der Mond hat keine Gashülle/Atmosphäre, folglich gibt es dort auch keinen THE.
Was ist, wenn man beim Treibhauseffekt die theoretische Temperatur der Oberfläche ohne Atmosphäre mit der bodennahen Temperatur der Atmosphäre vergleicht, im Mittel, versteht sich?
Dann steckt ja schon ein Teil beim Mond mit drinn. Wie kommt es zu den 20 K Unterschied? Was ist diesem Effekt geschuldet?
Herr, dunkel war der Rede Sinn, er deutete zum Ofen hin … . Dies ist das berühmte Zitat aus Friedrich Schillers Ballade „Der Gang nach dem Eisenhammer“ (1797). Der unschuldige Diener Fridolin berichtet darin dem Grafen, was die Burschen am Eisenhammer zu ihm gesagt haben. Der Graf wollte Fridolin eigentlich töten lassen, doch durch göttliche Fügung starb stattdessen der Intrigant Robert im Ofen. Die Burschen antworteten spöttisch auf Fridolin, dass der Graf bereits für denjenigen „gesorgt“ habe. Den vollständigen Text und die Zusammenfassung der Handlung können Sie im Friedrich-Schiller-Archiv nachlesen.
Möchten Sie mehr über die Hintergründe der Ballade erfahren, die Moral der Geschichte diskutieren oder sich über andere Geflügelte Worte von Schiller austauschen?
Ärschlings auf einem Kanonenofen hockend und die Füße im Eiswasser – angenehm, wa?
Zelturlaub in einer Wüste: Tagsüber brüllend heiß und nächtens an die Null °; warum ist das so?
CO2 kann es schon mal nicht sein, denn das ist überall gleich wenig, bei uns, an der See, im Monsun oder eben in der Wüste. Wer hilft mir, dass auch ich das verstehe? Irgendein Dipl.-Ing. wird das doch wohl hinkriegen, oder? Danke.
Herr Dr. Giesemann,
warum ist das so?
(Kuck)
Weil die Wolken fehlen? Offensichtlich wirken die THG nicht.
Das Sonne-Erde-System ist seit ewigen Zeiten eingeschwungen und hat ein lebensnotwendiges System für die Tagseite und die Nachtseite gefunden:
Die Sonne bestrahlt die Tagseite (ohne Gegenstrahlung) mit 470 W/qm.
Da die THG auf der Tagseite nicht wirken, wirken Sie auch nicht auf der Nachtseite.
Auf der Nachseite sorgen die nächtlichen Wolken für eine Gegenstrahlung von 310 W/qm.
Diese Aufteilung der Erwärmung der Erde auf Sonne am Tag und Wolken in der Nacht sorgen dafür, dass der Temperaturunterschied zwischen Tagseite und Nachtseite möglichst klein ist (293 K und 283 K).
Temperaturwerte aus Klimatabellen von Orten, die eine mittlere Temperatur von 288 K (z.B. Melbourne) besitzen, können genutzt werden, die Sonneneinstrahlung und die nächtliche Gegenstrahlung der Wolken zu berechnen.
Ergebnis: Sonne 470 W/qm und Wolken 310 W/qm.
Wenn das kein Volltreffer ist.
Kuckuck.
Geht besser …
Bei so viel Blödsinn?
Fehlende Feuchtigkeit, fehlender Wasserdampf – das sehr weit offene Strahlungsfenster, für rein und raus:
Tagsüber strahlt die Sonne mangels Wolken ungehindert voll rein und heizt den Sand (der eine geringe Wärmekapazität hat) rasant auf. Nachts kehrt sich das um: Ohne die Isolationsdecke aus Wasserdampf entweicht die gesamte Bodenwärme ungehindert mit Lichtgeschwindigkeit direkt in den eiskalten Weltraum (3 K). Am CO₂ liegt es nicht, das ist überall gleich verteilt, oder?
Also: Wasser ist das bestimmende THG. In Form von Luftfeuchtigkeit, als unsichtbarer Dampf oder als Wolken. CO2? Vergessen wir das. Und falls menschengemacht, dann: Weniger Menschehn machen, das ist einfach und billig. Weltbevölkerungskonferenz: Neuer Anlauf für FrauenrechteTim Schauenberg
12. November 2019
Wenn Frauen gesünder leben können und weniger Kinder bekommen, hat das positive Effekte auf die gesamte Gesellschaft. Auf der Weltbevölkerungskonferenz in Nairobi will man deshalb alten Zielen neue Impulse geben. Weltbevölkerungskonferenz: Neuer Anlauf für Frauenrechte – DW – 12.11.2019
Physik-Nobelpreis 1918 Max Karl Ernst Ludwig Planck
Clausius hatte erstmals die ersten beiden Hauptsätze der Thermodynamik formuliert, wobei Planck den ersten bereits aus seiner Schulzeit als „Prinzip von der Erhaltung der Energie“ kannte. Den zweiten Hauptsatz wählte Planck zum Thema seiner Dissertation. Wärme immer von warm zu kalt
https://de.wikipedia.org/wiki/Haupts%C3%A4tze_der_Thermodynamik
Die Infrarot-Absorption von CO2 wurde von Max Planck und Schwarzschild (Schwarzschild Equation) untersucht.
bei 400 ppm 277 W/m2 und
bei 800 ppm 274 W/m2
Delta 3 W/m2 (1%)
Die Methan-Panik unter dem Mikroskop
William Happer
2026_06_01
https://www.youtube.com/watch?v=r88r_oxwMDc
https://www-f9.ijs.si/~margan/CO2/Refs/Selection/Wijngaarden_and_Happer_2006.03098.pdf
https://wvanwijngaarden.info.yorku.ca/files/2020/12/WThermal-Radiationf.pdf?x45936
Dependence of Earth’s Thermal Radiation on Five Most Abundant Greenhouse Gases
2020_06_08
W. A. van Wijngaarden1 and W. Happer2
1Department of Physics and Astronomy, York University, Canada, wlaser@yorku.ca
2Department of Physics, Princeton University, USA, happer@Princeton.edu
Ich behaupte mal das der Himmel schon lange ein komplett vom Menschen reguliertes Labor ist. Ob vom Wasser, zu Lande, in der Luft. Das Klima und die Natur werden durch unnatürliche Handlungsweisen von Wissenschaft und Technik beeinflusst um Gewinn daraus zu erzielen. Nicht um das Leben an sich sich frei entfalten zu lassen.
Wolken stellen CO2 in den Schatten.
Das ist keine Kunst, denn alle Wetterelemente stellen CO2 in den Schatten, denn CO2 bestimmt kein Wetter und nach 30 Jahren auch kein Klima. CO2, der globale Temperaturregler ist eine Voodoo-Wissenschaft, ein Ablaßhandel, ein Geschäftsmodell, das unser Geld und Deutschland ruinieren will.
Wir müssen endlich unsere Toleranz aufgeben und die Sündigen klar benennen, hier bei Eike die Infanteriefrontsaldaten, die Medien, die Politiker, die NGOs und die Voodoo-Wissenschaftler.
Dem PIK-Potsdam gehört das Geld entzogen und schon wäre die heilige Kongregation von Deutschland, die Klimastasi außer Gefecht gesetzt. Mal sehen, welche Klima-Frontsoldaten bei EIKE plötzlich nichts mehr schreiben würden, weil kein Geld mehr da wäre für den Sand, den diese Leute ins Getriebe unserer Artikel streuen.
Erkannt, es lohnt nicht, über CO2 zu sprechen. Siehe die Wüste. Das ist das Problem: Echtzeit-Statistiken. Bevölkerungsuhr jeden Landes
Die „Gegenstrahlung“ ist eine Folge des Treibhauseffekts, nicht seine Ursache. Von der Erde aus Richtung Weltraum zu messen bringt gar nichts. Um Erkenntnis zu gewinnen, muss man vom Weltraum aus Richtung Erde messen.
Und was bringt das Messen vom Weltraum aus?
Man kann zB erkennen, das weniger Wolken im Winter zu einer Abkühlung führen. Wird also schneller kalt, kennt man ja aus einer klaren Winternacht.
Und dazu würden sie einen Satteliten in den Weltraum schiessen? Obs kalt wird, merken sie sonst nicht?
Ich schon aber sie kennen doch diese Wissenschaft… Möchten alles genau messen und so
Dann kann man nicht mit einem Thermometer am Boden messen? Oder wollen sie sagen, die Messung aus dem All ist genauer?
Kommt wahrscheinlich aufs Wetter an. Bei hohen Wolken können sie sicherlich nur bestimmt Luftschichten vermessen. Aber hey: sie sind doch die alten weißen Fachmänner, oder nicht?
Als Fachmann kann ich ihnen versichern, dass man die bodennahe Temperatur mit einem Thermometer wetterunabhängig messen kann und keinen Satelliten braucht.
Hey sind sie schon aus dem Kindergarten raus?
Woher wissen sie das? Ich habe gestern lediglich meinen Enkel abgeholt. Verfolgen sie mich???
Ich versuchen ihnen zu folgen, aber bei dem was sie schreiben…
Sie haben einen Enkel? Glueckwunsch. Darf man sie als alten weissen Mann einstufen? Gehen sie zum Stammtisch?
3 mal ja.
Sind sie von der Stasi?
Sicherlich, sie werden schon überwacht, vollständig, ziehen sie ihren Aluhut über!
Ich würde den Enkel und den Stammtisch besonders kritisch begegnen. Obwohl, streichen sie das, es ist der weiße alte Mann, der das Hauptproblem ist vielleicht…
Jede Menge. So kann man die Ergrünung gut messen, dank mehr CO2. Und vieles andere mehr.
Aua! Wie ein Pyranometer oder ein Pyrgeometer funktioniert, wissen sie?
Mit dem Pyrgeometer erkennen man im best case, dass die Gegenstrahlung zu genommen hat. Man erfährt aber nichts über die Ursache der Zunahme.
Und erfährt man das, wenn man vom Weltraum misst?
Im Artikel steht z. B:
„Tieffliegende Wolken absorbieren einen Teil dieser Wärme und strahlen einen Teil davon wieder nach unten.“
Schön wäre in diesem Zusammenhang natürlich eine Angabe, wie groß diese jeweiligen „Teile“ sind? Nehmen wir einmal an, es waren je 50%. Dann kämen 25% der abgestrahlten Leistung de facto mit Lichtgeschwindigkeit zurück. Nach welcher Physik sollte nun der abstrahlende Körper Erdoberfläche wärmer werden, als er ist? Dieser Strahliungsbruchteil ist gegenüber der de facto gerichteten Strahlung ab Sonne hochdiffus und in einem ganz anderen Wellenlängenbereich angesiedelt.
Es besteht physikalisch kein Zweifel, daß solche Rückstrahlungen existieren und daß sie die Abkühl- und Aufwärmgeschwindigkeiten beeinflussen. Trotzdem gilt für all diese Vorgange natürlich der 1. und 2. Hauptsatz. Daß also Keine zusätzliche Wärmeenergie (= Leistung mal Zeiteinheit) im System aus sich selbst heraus entstehen kann!
Es kann kein System geben, in dem sich von selbst ein immer stärker werdendes energetisches Ungleichgewicht ausbildet.Noch dazu in einer Situation, in der es an jedem Punkt über 12 Stunden Energiezufuhr gibt aber über 24 Stunden Energieabgabe.
Sie beschreiben völlig korrekt, dass die Hauptsätze der Thermodynamik gelten und keine Energie aus dem Nichts entstehen kann. Dieses Prinzip wird aber auch nicht verletzt, da das Wirken der IR-aktiven Gase („Treibhauseffekt“) keine Energie erzeugt, sondern ein strahlungsphysikalisches Fließgleichgewicht verschiebt.
Den historischen Begriff „Treibhauseffekt“ könnte man vielleicht definieren als:
Die strahlungsphysikalische Bilanzierung eines Fließgleichgewichts durch die Wechselwirkung IR-aktiver Gase und wellenlängenabhängiger Albedoveränderungen, letztlich das Wirken über Emission, Absorption und Reflexion dieser Gase.
Kurz zusammengefasst:
Kein Verstoß gegen den 2. Hauptsatz:
Auf Quantenebene emittiert jeder Körper über 0 K kontinuierlich IR-Photonen in alle Richtungen – eine Wolke „weiß“ nicht, wie warm der Boden ist.
Der 2. Hauptsatz gilt für die makroskopische Netto-Bilanz. Da der warme Boden mehr Energie nach oben strahlt als die kältere Wolke zurück, fließt die Netto-Energie weiterhin von warm nach kalt. Die Strahlung der kälteren Wolke verringert lediglich die Effektivität dieses Abflusses.
Die Atmosphäre als Dämmung:
Es entsteht keine „zusätzliche“ Energie. Die Sonne liefert konstant Energie nach (Pein). Die IR-aktiven Gase und Wolken bremsen lediglich die Abstrahlung ins All (Paus).
Da kurzfristig Pein > Paus gilt, erhöht sich die innere Energie des Erdsystems, und die Temperatur steigt. Natürlich ist das im Erdsystem nicht eine Temperatur, sondern es sind immer die örtlichen.
Fließgleichgewicht und Albedo:
Das System sucht beständig ein dynamisches Equilibrium durch Reflexion, Absorption und Emission von Strahlungsenergien.
Nach dem Stefan-Boltzmann-Gesetz (P proportional T^4) steigt die Ausstrahlung der Erde mit der Temperatur so lange an, bis Einstrahlung und Ausstrahlung wieder ausgeglichen sind – allerdings auf einem höheren Temperaturniveau.
Temperaturveränderungen verändern zudem die Albedo (z. B. durch schmelzendes Eis, Grünung, Wüstenbildung oder Wolkenbildung), was wiederum die Reflexion des Sonnenlichts direkt beeinflusst.
Optimierung nach fundamentalen Prinzipien:
Was sich innerhalb dieser Bilanz zwischen Ein- und Abstrahlung abspielt, ist kein Zufall. Die dynamischen Prozesse der Atmosphäre und Ozeane gehorchen dem Prinzip der maximalen Entropieproduktion. Das System optimiert dabei die Strömungs- und Wärmekraftprozesse gemäß dem Konstruktalen Prinzip, um die globalen Energietransporte so effizient wie möglich zu gestalten.
Der „Treibhauseffekt“ verändert lediglich die inneren thermodynamischen Randbedingungen, auf die das Gesamtsystem mit einer strukturellen Anpassung reagiert.
Es handelt sich also nicht um eine magische Energieerzeugung, sondern um ein hochkomplexes, sich selbst optimierendes Fließgleichgewicht, oder?
Ein paar Punkte:
Das gilt aber nur wenn die Sonne scheint, vielleicht?
Was ist mit anderen zeitgleiche Prozessen?
Welcher Prozess ist am effektivsten? Waermeleitung, Strahlung oder der Konvektive Ausgleich mit adiabater Begrenzung? Welcher Gradient entsteht in der Troposphaere?
Wuerde ich sagen. Also alle die nach einer Energieerzeugung suchen, oder 150 W/m2 als Energiequelle erfinden, sollten sich mit dem Fliessgleichgewicht beschaeftigen, vielleicht?